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THEMA: Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um?

Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um? 3 Wochen 1 Tag her #837241

  • lucker1
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HI! Mich würde mal interessieren, wie andere mit schlechten Noten umgehen.
Ich zu meinem Teil fühle zuerst eigentlich nichts. Wenn ich zu Hause jedoch angekommen bin, macht sich der Gedanke breit, dass ich doof bin.
Eigentlich weiß ich, dass Noten eigentlich nur einen Teil dessen widerspiegeln, was man in einer bestimmten Zeitraum gelernt haben sollte. Jedoch bleibt immer ein kleiner Stich zurück.*o-pwn*
Habt ihr irgendwelche Mantras, mit denen ihr die Schule/Uni/Fachhochschule durchgeht bzw. durchgangen seid?*o-run*

Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um? 3 Wochen 1 Tag her #837243

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Die einfachste Lösung ist den Fehler in externalen Umgebungen zu suchen. Sprich; du gibst dem Lehrer, der Klausursituation (Fragestellung, Räumlichkeit), deiner Gesundheit (Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Unkonzentriertheit) oder Karen aus der Nebenklasse die dich schief angeschaut hat die Schuld. Ist das die richtige Lösung? Nein.

Es ist weitaus sinniger den Fehler in sich zu suchen. Woran hat es deiner Meinung nach gelegen, dass du die Klausur (deiner Meinung nach nicht gut) bestanden hast? War dein Lernaufwand zu gering? Hat es an der Fragestellung gehapert? Hast du bestimmte Dinge nicht intensiv genug angeschaut, dafür andere Themen vielleicht mehr? Hast du dich mehr auf dir gut liegende Themen fokussiert und die schwierigeren außen vor gelassen? Wie war deine Grundstimmung beim Lernen? Stimmte die Stimmung- und deine Lernsituation mit der Thematik überein?
Ich für meinen Teil gehe immer unglaublich reflektiert in Klausuren. Meistens kann ich im Vorfeld einschätzen (mit recht hoher Genauigkeit sogar) wie ich die Klausur jetzt ungefähr schreiben werde, weil ich mich immer recht gut damit ausauseinandersetze. Ebenfalls versuche ich zu deuten wie die Klausur aufgebaut sein könnte. In Bezug auf Universität beispielsweise Prüfungsprotokolle durchforsten und daraus eigene mögliche Prüfungsfragen entwerfen.
Vorbereitung auf Klausuren kann u.a. sein, dass du Mitschülern/Kommilitonen das Thema erklärst. Wenn du das nicht möchtest, dann setz dich vor einen Spiegel und erkläre dir die Themen, da wird dir bereits sehr gut auffallen wo du haperst und was du eigentlich schon recht gut kannst oder du entwirfst Fragen aus den Inhalten und versuchst sie dann zu beantworten.
Ich habe in Schule und Ausbildung immer ohne wirklich etwas zu tun sehr gute Noten geschrieben/bekommen, in der Universität halte ich mich nun mit einem 2,6 Schnitt für meine Lernverhältnisse recht gut über Wasser, während nahezu alle meiner Kommilitonen einen 1,0 - 1,7er Schnitt haben, also ich bin schon im schlechteren Bereich vergleichsweise. Stört es mich? Nein, weil ich mich nicht mit anderen Personen vergleiche sondern im Prinzip weiß, was ich hätte verändern können.

Die Note die man erhalten hat ist einfach zurzeit das was das alte Ich zu der Zeit hat herausholen können. Du bist aber nicht dein altes Ich, das die Klausur geschrieben hat. Du bist ein älteres Ich und du kannst aus den Schludrigkeiten deines alten Ichs lernen. Es ist viel sinniger den Frust in Motivation zu wandeln. Man fängt eher an zu lernen, setzt sich eher mit dem Stoff auseinander, man erklärt den Unterrichtsinhalt einer Person die nicht da war, sowas halt.

Weiterhin spiegeln Noten nicht deine Intelligenz wieder sondern fragen in der Regel ab wie gut du auswendig gelernten Stoff wieder auskotzen kannst. Dazu gibt es dann noch eine Anwendungsaufgabe und eine Transferaufgabe, also ist es immer ratsam sich zu überlegen wie man die gerade gelernten Inhalte anwenden kann und auch auf den Lebensalltag transferieren kann.

Das schön an so einem Lernen ist, dass selbst wenn die Note nicht den Lernaufwand wiederspiegelt, dass man sich trotzdem fragen kann: "Was habe ich jetzt eigentlich daraus mitgenommen?" und man kann eigentlich immer etwas darauf antworten. Eigentlich lernt man für sich und nicht für die Noten.
Wobei Lernen für Schulklausuren hier nochmal etwas anderes ist, das bezieht sich gerade sehr auf Universitätslernen.
Mein Mantra in der Realschule war.. gar nicht lernen sondern mündliche Mitarbeit leisten. Wenn mir was unklar war dann habe ich gefragt, wenn ich etwas wusste, dann habe ich mich gemeldet und meine Antwort wenn ich nicht dran kam mit der Lehrerantwort verglichen und mental nochmal angepasst/niedergeschrieben. Schlechte Noten habe ich mit einem Schulterzucken an mir vorbeigehen lassen - denn ich habe ja nicht gelernt, was habe ich auch anderes erwartet? (Ich entschuldige mich hier noch einmal bei meiner an mir verzweifelten Französischlehrerin in dessen Unterricht der meine Vokabelteste aus Faulheit grundsätzlich eine 6 waren.)

Mein Lernmantra in der Ausbildung war, dass ich den Unterrichtsstoff am Computer kurz und bündig zusammengefasst habe und mit diesen 1-3 Blättern die ich danach für eine Klausur hatte durchgelesen und damit den Unterrichtsstoff meinen Mitschülern erklärt. Dann wieder mündliche Mitarbeit und aktiv in Diskussionen alle Leute mit Vermutungen und den Themen nerven. Mündliche Mitarbeit wirkt Wunder.
Das Erfolgsrezept für eine schlechte Klausurnote ist, diese mit mündlicher Mitarbeit entgegenzuwirken. Lehrer, besonders in den Sekundarstufen, sind auch nur Menschen und wenn die Lehrer sehen, dass du dich für das Thema interessierst und Motivation zeigst (oder zumindest versucht hast es zu verstehen), bewerten sie häufig weniger streng, als wenn du dich gar nicht meldest oder nur Unsinn machst. Das kann bei Notengrenzen häufig für die bessere Note entscheiden. Weiterhin ist eine 1 oder 2 in mündlicher Mitarbeit für eine 4 oder 5 als Klausurnote übrigens extrem hilfreich und häufig kann man mit einem lieben Blick eine Zusatzaufgabe leisten, um seine Note nochmal richtig aufzubessern. Dementsprechend hat mich meine schriftliche Leistung nie interessiert.

Mein "schlechter" Schnitt in der Uni stört mich auch nicht wirklich, da ich für mich selbst zur Uni gehe. Ich möchte etwas in einem Gebiet dazulernen für das ich mich interessiere. Noten sind für mich nebensächlich, da Klausuren gestellt werden, weil man sie stellen muss. Dementsprechend sind weder Klausuren, noch eine gute Leistung irgendwelche Motivationspunkte für mich, um zu lernen. Natürlich muss man es machen um nicht durchzufallen und keine ansatzweise schlechte Note zu kriegen, aber es könnte besser sein. Mir geht es aber vielmehr um fürs Leben zu lernen, da mich die Themen interessieren. Also selbst wenn ich jetzt mal wieder eine 2,X geschrieben habe stört es mich nicht, da ich trotzdem einiges mitgenommen habe und die Themen trotzdem auf Situationen transferieren kann. Ich für meinen Teil kann mein gelerntes Wissen super auf die Praxis übertragen. Und genau dafür bin ich in der Uni.
Natürlich gibt es auch Personen die einfach nicht für Klausuren lernen können. Wenn man beispielsweise Probleme mit dem auswendiglernen hat oder an bestimmten Dingen hapert ist es immer ratsam mit der Lehrkraft zu reden und die Problematik zu schildern. Häufig können sie einem dann Hilfestellungen geben oder können auch mal andeuten was man sich eigentlich nur anschauen muss und was man außen vor lassen könnte.
Hilfreich ist auch eine Form des aktiven Zuhörens, sprich, ein Schüler mit guten Noten erklärt dir die Themen und du wiederholst die Sachen die genannt werden. Dann fragt dich der Schüler ab was er dir erzählt hat und du gibst es wieder und wirst korrigiert. So kannst du auch super Fragen stellen wenn dir etwas unklar ist. Sehr ratsam für kommunikative Personen.
Kreative Menschen könnten sich Geschichten mit den Inhalten erfinden. Jeder Oberpunkt des Themas ist ein Kapitel in dieser Geschichte und bestimmte Stichpunkte sind Begrifflichkeiten oder Themen die in diesem Kapitel aufgegriffen werden. Die Geschichte kann extrem banal, unsinnig oder auch menschenfeindlich sein, je absurder desto besser, da unser Hirn es liebt absurde Dinge zu behalten. Die Gist muss nur ungefähr mit dem Thema übereinstimmen. Häufig erinnert man sich dann super an bestimmte Aspekte die genannt wurden.
Wer beim Lernen unglaublich viel Bewegung benötigt kann seinen Stoff auch in bestimmten Räumlichkeiten verteilen. Sprich, in einer Ecke liegt Thema X, das nimmt man auf und lernt den Stoff während man durch den Raum geht, legt ihn dann wieder ab und gibt wieder was man gelernt hat. Dann geht man zur nächsten Ecke usw. So verbindet das Gehirn die Inhalte mit mehr Reizen und man kann sich Dinge besser merken.
Ich weiß nicht ob dir das hier irgendetwas gebracht hat und ob ich überhaupt vernünftig auf deine Sachen eingegangen bin. Du musst dich nicht für deine Noten emotional runtermachen. Du bist nicht doof, häufig liegt es an diversen Aspekten und nicht an der eigenen Intelligenz, wenn man mal keine gute Note geschrieben hat. Auch musst du dich nicht mit den anderen Schülern vergleichen sondern vergleiche deine Noten doch mal mit deiner Durchschnittsnote. Wenn diese deiner Durchschnittsnote entspricht, war das doch für dich kein schlechtes Ergebnis. Ist sie schlechter hättest du bestimmt mehr tun können, ist sie besser - so hast du bereits ein besseres Ergebnis erlangt. Es ist häufig eine Sache der Perspektive.
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Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um? 3 Wochen 1 Tag her #837244

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Ich rate zu ein bisschen mehr Gelassenheit. Natürlich musst du die Situation eigenverantwortlich bewerten; bin ich zufrieden mit meinen Leistungen, hätte ich ein besseres Ergebnis erzielen können und will ich das überhaupt? Sehe ich einen Sinn hinter dem Gelernten und lohnt sich der Aufwand?

Wer diese Fragen ehrlich für sich selbst beantwortet, ist schon ziemlich weit gekommen. Dir scheint es ja immerhin etwas unangenehm zu sein, schlechte Noten zu bekommen. Das ist ja vllt. Ein Grund etwas daran zu verändern.

Es gibt Dinge die man tun kann und vermutlich auch tun sollte, wenn man bessere Noten bekommen möchte. Sich vorbereiten, lernen oder ganz einfach im Unterricht nicht schlafen. Gerade das letztere ist eigentlich ein Wundermittel. Wer aktiv am Unterricht teilnimmt, muss eigentlich gar nicht mehr lernen. Jedenfalls war das für mich so. Gleichzeitig hat man aber nicht auf alles Einfluss, man kann nie wissen, was denn nun in der Klausur drankommt oder wie der Lehrer die Aufgaben gewichtet oder ob er deine Formulierungen akzeptiert. Man kann es nicht ändern, also muss man sich darüber auch nicht den Kopf zerbrechen. Auch der Anspruch, sich auf jede Eventualität vorzubereiten, ist mit suspekt. Aber letztendlich muss jeder vor sich selbst verantworten, was und wieviel man lernen will.

Wenn man sich einiger Faktoren bewusst wird, wie eine Note zustande kommt und man die eigenen Handlungsmöglichkeiten sieht, dann kann man nach einer geschrieben Klausur ruhig sein. Du hast dich so gut vorbereitet, wie du wolltest, und hast die Klausur geschrieben, was danach kommt kann dir eigentlich egal sein. Wie fish. Schon schrieb; es ist häufig eine Sache der Perspektive. Wer ist für meine Note verantwortlich; zu einem nicht unwesentlich Teil ist man das selbst, aber gleichzeitig können einen auch Prüfungsdruck oder bestimmte Lehrer Angst machen, wobei es auch hier ratsam ist einen kühlen Kopf zu bewahren. Lehrer wollen i.d.R. keine schlechten Noten geben und von einer 4 geht die Welt auch nicht unter.
Alle wollen herrschen, niemand will die Verantwortung übernehmen.
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Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um? 3 Wochen 1 Tag her #837251

Zu Verbesserungsmöglichkeiten wurde denke ich mal genug gesagt, daher beschränke ich mich hier darauf eine andere Perspektive zu bieten.

Mein Mantra war immer, dass mich Noten nicht interessieren, solange ich den Abschluss mache. Nachdem ich nun mehrere Jahre mit der Uni fertig bin, fühle ich mich in dieser Einstellung bestätigt. Sobald du ein Papier bekommst, auf dem steht "lucker1 hat X erfolgreich abgeschlossen" hast du auf lange Sicht bereits gewonnen.

Bei der Jobsuche fungieren Noten nur als Einstiegshürde für den ersten Job. Liegt das daran, dass Unternehmen viel Wert auf Noten als solche legen? Nicht wirklich. Jedoch musst du die Bewerber ja irgendwie Filtern und bessere Noten suggerieren eine bessere Arbeitsmoral. Letzten Endes weiß man aber nicht, ob sich gute Noten auch in der Arbeitsleistung widerspiegeln. Daher kannst du problemlos auch ohne ein gutes Zeugnis einen Job kriegen, wenn du in deiner Freizeit relevante Kompetenzen und gegebenenfalls erste Berufserfahrung aneignest (oft ist nicht mal das notwendig, solange du dich gut verkaufen kannst).

Sobald du dann erst mal irgendwo drin bist, werden deine Noten nie wieder eine Rolle in deinem Leben und deiner beruflichen Laufbahn spielen. Sofern du keinen Studiengang mit einem absurden NC (z.B. Medizin) studieren willst führen viele Wege nach Rom. Es ist also nichts an dem man sich aufhängen sollte. Viele leute waren schlecht in der Schule und sind hinterher erfolgreicher als die 1,0 Absolventen. Viel wichtiger ist es früh zu erkennen was du am Ende machen willst und darauf hin zu arbeiten.
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Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um? 2 Wochen 6 Tage her #837267

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Dazu zwei Sichten.

1.) Noten sind nur temporär von Bedeutung, maximal einige Jahre, sei es die Abschlussnote von Abitur, Diplom, Masterarbeit.
Später fragt man höchstens, ob bei der Promotion geschummelt wurde. Kennt hier jemand die Abiturnote oder Abschlussnote von Dr. Angela Merkel oder Andreas Scheuer.
Habt ihr mitbekommen, wie oft sich eure Eltern und Großeltern untereinander über ihre Schulnoten unterhalten und in welchen Tonfall sie es tun. Schlechten Noten gehen vorbei.

2.) Wenn jemand seine schlechte Noten stören, dann kann er meistens was dagegegen tun, nämlich büffeln.
Die meistens Schüler neigen dazu ihren schulischen Einsatz zu optimieren. D.h. sie machen das, was sie müssen, ab selten deutlich mehr.
Wenn aber ein Schüler wirklich getan hat, was er konnte, d.h. in japanischen oder koreanischen Maße gebüffelt hat und dann dennoch schlechte Noten schreibt, dann war es Schicksal. Der Schüler oder der Lehrer sind halt unbegabt.
Schwamm drüber, sich nicht unterkriegen lassen und weitermachen.
Früher hatte ich immer schlechte Noten in Englisch, heute lese ich meine Manuals in englisch und führe Gespräche mit Supportfirmen in englisch (auch wenn mich die Calls mit indischen Supportern gruseln).

Übrigens, manchmal liegt es an unbegabten Lehrern und Dozenten, dann sollte man den Stoff woanders lernen.

Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um? 1 Woche 5 Tage her #837435

Mir ging es damals ähnlich wie dir, mir haben Noten auch lange den Tag kaputt gemacht oder auch den Unterricht wenn ich da eine schlechte Note bekommen habe.
Wenn diese schlechte Note aber war, wenn ich zu wenig gelernt habe, da ich nicht anders konnte dann war es mir allerdings egal. So zum Beispiel wenn man eben drei Klausuren schreibt, Präsentation und noch Tests. Dann muss man eben auch seine Schwerpunkte irgendwo legen.

Irgendwann waren mir aber die schlechten Noten auch egal gegen Ende der Schulzeit und auch Ausbildung. Mir war schon bewusst das ich immer gute Noten rein holen sollte, gerade für die Zukunft, daher habe ich immer noch mein bestes gegeben.
Aber ich habe mir irgendwo halt nicht mehr den Tag dadurch kaputt machen lassen.

Auch weil viele Themen die man lernt, sowieso nicht im Arbeitsleben benötigt. Das hängt ja immer vom Beruf ab den man später ausüben will.

Schlechte Noten wurden für mich nur irgendwann zu einem Ansporn es das nächste mal besser machen zu wollen.

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne (freue mich über deine Teilnahme)

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Fürs Profilbild geht ein großes Dankeschön an EcchixHunter21 :)

Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um? 1 Woche 5 Tage her #837458

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Erst einmal rumheulen. Was sich jetzt lustig anhört, war für mich allerdings bitterer Ernst früher. ^^
Die Lehrer vermitteln einem den Eindruck, dass beispielsweise die Note in Latein, einer toten Sprache, im Leben alles wäre. Mittlerweile habe ich einen etwas anderen Blickwinkel auf das Thema und glaube, die Zeit, die ich nicht mit Latein verbracht habe, sinnvoll genutzt zu haben.
Letztendlich handelt es sich bei Schule/Studium nur um einen kurzen Lebensabschnitt, der jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben ermöglichen soll. Es könnte sein, dass eine Person, die schlecht in der Schule war, 20 Jahre später beruflich sehr erfolgreich geworden ist. Genauso gut wäre auch der umgekehrte Fall denkbar, wenn sich beispielsweise ein älterer Mitarbeiter nach seinem längst vergangenen Studium nicht mehr weitergebildet hat.
Soll natürlich nicht heißen, dass man sich in der Schule nicht anstrengen soll.
Letzte Änderung: 1 Woche 5 Tage her von HealingPotion.

Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um? 1 Woche 1 Stunde her #837521

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Smoking schrieb:
Mein Mantra war immer, dass mich Noten nicht interessieren, solange ich den Abschluss mache. Nachdem ich nun mehrere Jahre mit der Uni fertig bin, fühle ich mich in dieser Einstellung bestätigt. Sobald du ein Papier bekommst, auf dem steht "lucker1 hat X erfolgreich abgeschlossen" hast du auf lange Sicht bereits gewonnen.
Dito. Es ist immer interessant, wenn man etwas älter ist und auf die Schullaufbahn zurück blickt - damals hatten Noten einfach einen recht hohen Stellenwert, langfristig gesehen spielen sie aber zum Glück keine große Rolle.

In meiner Schulzeit waren mir Noten nicht sonderlich wichtig, da ich immer eine recht lockere Einstellung zum lernen hatte: ich war nie besonders gut oder schlecht, sondern in einem soliden Mittelfeld mit einem minimalen Lernaufwand. Insofern habe ich mich da nicht sonderlich gestresst und auch meine Eltern haben mir zum Glück zu hause keinen nicht die Leviten gelesen, wenn ich mal mit einer schlechten Zensur nach hause kam. Das war bei anderen Klassenkameraden anders und ist meiner Meinung nach ein No Go.
Im Studium war das dann etwas anders. Meine Noten waren in einzelnen Fächern recht gut, in anderen dann aber katastrophal schlecht - bei vielen Vorlesungen wusste ich, dass das höchste der Gefühle wohl die 4,0 werden würde. Einfach Augen zu und durch, Hauptsache bestehen. Rückblickend wären in manchen Fächern sicherlich besser Noten möglich gewesen, und auch ich habe mich ab und an einfach sehr über mich selbst geärgert. Viele Leichtsinnsfehler und Dinge,die ich eigentlich konnte, habe ich regelmäßig versemmelt.
Mein Studium der Medieninformatik habe ich dann mit einem sehr durchschnittlichen Zeugnis abgeschlossen mit teilweise recht schlechten Noten in den Kernfächern.

Hat mir das geschadet? Überhaupt nicht. In meiner Studienzeit habe ich bereits als Werkstudentin in einer relativ großen IT-Firma gearbeitet und habe dementsprechend bei meiner Festanstellung nach dem Studium auch kein Zeugnis an meinen Chef einreichen müssen - das Team kannte mich ja bereits und meine Arbeitsleistung. Da spielen die Noten im Zeugnis überhaupt keine Rolle mehr.
in meinem Studiengang gab es einige Kandidaten, die sehr bedacht auf ihren 1er-Schnitt waren und ich frage mich immer noch, ob es für diese Leute den Stress wirklich wert war. Ich kann zumindest von mir behaupten, dass ich einen gleichwertigen Job mit guter Bezahlung gefunden habe und hatte ein deutlich entspannteres Studentenleben.

Insgesamt betrachtet muss man eben immer wissen, wo die Reise hingeht. Ich habe nie einen exklusiven Job mit ausgeprägter Karrierevorstellung angestrebt - wer das möchte, für den Spielen Noten sicherlich eine größere Rolle. Außerdem arbeite ich in der IT-Branche, wo man bekanntermaßen keine Probleme hat, einen Job zu finden.
Meine Erfahrung ist aber zumindest im Studium: mittelmäßige Noten kann man durch gute Arbeitsleistung und vor allem frühzeitiges Engagement in der Arbeitswelt zu großen Teilen kompensieren. Wer einmal den Fuß in einer Firma drinnen hat, der wird es leichter haben, einen Job zu finden. Den auch in den Firmen spricht sich langsam rum, dass gute Noten und augenscheinliche Kompetenz in theoretischen Fächern nicht die fachliche Praxis sowie Sozialkompetenz wettmachen. Letzteres ist sicherlich vor allem in der Informatik nicht immer zu finden (kleiner Seitenhieb an meine Fellas :^) ).

Was macht ihr bei schechten Noten? Wie geht ihr damit um? 3 Tage 21 Stunden her #837603

  • Sakhi
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Hey :),

also mittlerweile habe ich mich ja an meine schlechten Noten gewöhnt.. Ich bin wirklich eine Enttäuschung für alle Gymnasiasten xD
vor allem jetzt in der Qualifikationsphase bin, müsste ich besonders aufpassen.Jedoch bin ich eine Person,die sich wirklich leicht ablenken lässt und sich nicht gut konzentrieren kann.
Jemand sollte mir ernsthaft vor Arbeiten das Handy wegnehmen. Aber die Einsicht ist ja schon ein Weg zur Besserung.
Die schlechten Noten sage ich meinen Eltern dann oft nicht und versuche immer am Tag besonders fröhlich zu wirken.
Traurig bin ich zwar nicht,aber ziemlich Enttäuscht von mir selbst,da ich weiß,dass ich den Stoff kann.
Ist für mich dann ganz ärgerlich.
Aber Noten sind,wie Einige vor mir schon gesagt hatten, nicht Alles.
Du studierst und lernst für dich selber und für niemand Anderen. Wenn du dann eine Klausur verhaust musst du dann auch mit den Konsequenzen leben und traurig zu sein bringt an der Stelle recht wenig.
Nimm dir vor intensiver zu lernen und mach es besser nächstes Mal.
Ich weiß ja nicht wie es bei deinen Lehrern ist,aber wenn ich mal eine schlechte Note bekomme in dem jeweiligen Fach,werde ich sowas gefragt wie:"JA,bist du dir sicher,dass das Gymnasium das Richtige für dich ist?!" und so weiter demotivierendes Zeug :(
Das höre ich schon seit Einigen Jahren und bin jetzt in der 11. hehe. Zeig deinen Lehrern,dass du es noch drauf hast und dass sie Unrecht hatten~

MfG

Sakhi♥
Sakhi<3
Würde mich über FA freuen....
Folgt mir auf Insta: queen_cexdx...

ICH HABE ZWEI REGELN
ERSTE REGEL:
ICH LIEGE NIEMALS FALSCH
ZWEITE REGEL:
WENN ICH MAL FALSCH LIEGE;ZURÜCK ZUR ERSTEN REGEL
-L-
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