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THEMA: Das Klima und die Natur

Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Woche her #829309

Dies ist der Thread der Woche!
Dieser Thread wurde als besonders interessant befunden und ist der 191. Thread der Woche!
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In letzter Zeit wird viel über den Klima-Wandel, CO2 und Veränderung der Natur (z.B.: Invasive Arten, etc.) berichtet. Man hat den Eindruck dass die Welt untergehen würde und der Mensch alles tun muss um dies zu verhindern.

So der Tenor in den Medien und in der Politik, aber ist dies wirklich so?

Das Klima ist keine Konstante. Es verändert sich ständig. Alleine in den letzten 500 Tausend Jahren gab es alle ca. 80-100 Tausend Jahre eine Eiszeit, gefolgt von einer Wärme-Zeit. Heute leben wir in einer Wärme-Zeit, die aber in einigen Tausend Jahren erneut in eine Eiszeit wechseln wird. Diese Abläufe sind von Mensch und Tier unabhängig. Der Versuch des Menschen daran etwas zu verändern erinnert mich an ein Kind das mit seinem Atem die Wolken vertreiben möchte.

Dennoch versucht man uns einzureden dass wir große Auswirkungen auf das Klima haben, was aber kein Wissenschaftler wirklich beweisen kann. Alles was wir machen ist unseren Planeten mit Dreck und Müll zu verseuchen. Große Auswirkungen auf das Klima hat dies aber nicht.

Ein einziger Ausbruch eines größeren Vulkans verursacht größere Klimatische Veränderungen als all die Menschlichen Aktivitäten.

Auch in den letzten Jahrtausenden gab es starke Klima-Schwankungen. Die Wikinger konnten sich in Grönland ansiedeln, weil es dort damals viel wärmer war. Hannibal konnte mit seinen Elefanten die Alpen überqueren weil es dort damals kaum Schnee und Gletscher gab. Und um 1640 gab es eine Kälteperiode durch welche mehrere Millionen Menschen auf der Welt verhungert sind.

Ähnlich verhält sich mit der Veränderung der Natur. Wir bekämpfen Invasive Arten (die wir selbst einschleppen) damit die Natur so bleibt wie sie ist. Aber wie ist die Natur? Auch die Natur ist nicht Konstant. Es gab Dinosaurier und rissige Säugetiere vor uns und sie sind ausgestorben. Dafür kamen andere Arten. Auch die Natur ist einem ständigen Wandel unterzogen. Wir betrachten als die „Natürliche Ordnung“ das was wir seit dem 19 Jahrhundert wissenschaftlich erkundet und katalogisiert haben. Aber alleine in dieser Zeit sind viele Arten ausgestorben und neue entstanden (ob mit Menschlicher Beihilfe oder ohne).

Dann gibt es noch das Thema CO2. Ach wie schrecklich ist die Welt geworden, weil das CO2 auf ca. 380 ppm Gestiegen ist (das sind ca. 0,038 Prozent unserer Atemluft). Was man den Menschen aber nicht sagt, ist dass das CO2 zu den Spurengasen gehört und dass es in der Geschichte bereits viel höhere Konzentrationen an CO2 gab mit positiver Wirkung auf die Fauna und Flora. In der Kreidezeit (in der die riesigen Dinosaurier lebten und Pflanzen gediehen) gab es eine CO2 Konzentration von 1500-2000 ppm (also das 5 bis 6 fache der heutigen Menge). Die Pflanzen und Tiere haben sich prächtig entwickelt und auch das Welt-Klima war angenehmer.

Uns will man aber weismachen, dass der Anstieg um wenige ppm zur einen Klima-Katastrophe führen wird. Dass Küstenregionen untergehen werden und die Menschheit ausstirbt.

Dies ist aber nicht korrekt. Vor wenigen Jahrtausenden konnte man mit trockenem Fuß nach England wandern weil die Nordsee eine Landfläche war. Auch die Ostsee ist erst nach der letzten Eiszeit entstanden. Dann kam das Wasser und das Gesicht der Welt hat sich verändert. Die Menschen haben sich an neuen Orten angesiedelt (damals gab es allerdings viel weniger Menschen und keine Grenzen, so dass dies kein Problem war).

Mein Fazit aus all diesem ist, dass die einzige Konstante die Veränderung ist. Der Mensch muss sich an die aktuell herrschenden Verhältnisse anpassen, so wie er es seit Jahrtausenden dies gemacht hat. Dies widerstrebt unserer arroganten Natur alles nach unserem Wunsch zu verändern und alles zu kontrollieren.

Was ist Eure Meinung dazu? Glaubt Ihr an die CO2 und Klima-Wandel Geschichten welche uns die Medien und präsentieren?
Letzte Änderung: 3 Monate 2 Wochen her von kineh.
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Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Woche her #829311

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Tssir-De-Macabre schrieb:
So der Tenor in den Medien und in der Politik, aber ist dies wirklich so?

Das Klima ist keine Konstante. Es verändert sich ständig. Alleine in den letzten 500 Tausend Jahren gab es alle ca. 80-100 Tausend Jahre eine Eiszeit, gefolgt von einer Wärme-Zeit. Heute leben wir in einer Wärme-Zeit, die aber in einigen Tausend Jahren erneut in eine Eiszeit wechseln wird. Diese Abläufe sind von Mensch und Tier unabhängig. Der Versuch des Menschen daran etwas zu verändern erinnert mich an ein Kind das mit seinem Atem die Wolken vertreiben möchte.
Du hast durchaus recht. Der Erde ist das Klima egal, sie besteht bereits seit fast 5 Milliarden Jahre und hat bereits alle möglichen klimatischen Phase durchlaufen; vom heißen Glühball bis zur gefrorenen Eiskugel ist alles dabei. Der Erde ist das Klima gleichgültig, sie ist kein lebendiger Organismus. Objektiv betrachtet sind die Auswirkungen des durch den Menschen vollführten Klimawandels fast egal für die Geschichte der Erde.
Für die Gattung der Menschheit ist der Klimawandel jedoch eine Bedrohung; eine Veränderung der Umgebung, die durch den Klimawandel zwangsläufig droht, bedeutet, dass uns Lebensraum genommen wird. Das ist ein riesiges Problem, da der Mensch sesshaft geworden ist. Küsten werden vermehrt überschwemmt, Landstriche werden unter dem Wasser verschwinden, die Wüsten breiten sich aus. Es wird vermutlich große Wanderbewegungen geben, damit die Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, ein neues finden. Dagegen war die Flüchtlingskrise der letzten Jahre nichts. Sehr viele Menschen werden durch die Zunahme von Naturkatastrophen auch sterben. Vielleicht ist das eine Regulation, die eine derart große Gattung wie der Mensch braucht, doch das großflächige Leid, die Hungersnöte, Krankheitsausbrüche etc., die aus diesen Folgen resultieren, wünscht man natürlich keinem Individuum.
Komisch, dass du davon redest, dass wir in einer Wärmezeit leben, denn eigentlich befinden wir uns in der Eiszeit, da große Teile des Planeten vergletschert sind (die Pole). Wir befinden uns aktuell auf dem Weg in eine Wärmeperiode und ebendieses schmelzen der Gletscher sind eine große Bedrohung für die (noch) vorhandenen Landmassen, auf denen der Mensch lebt.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Dann gibt es noch das Thema CO2. Ach wie schrecklich ist die Welt geworden, weil das CO2 auf ca. 380 ppm Gestiegen ist (das sind ca. 0,038 Prozent unserer Atemluft). Was man den Menschen aber nicht sagt, ist dass das CO2 zu den Spurengasen gehört und dass es in der Geschichte bereits viel höhere Konzentrationen an CO2 gab mit positiver Wirkung auf die Fauna und Flora. In der Kreidezeit (in der die riesigen Dinosaurier lebten und Pflanzen gediehen) gab es eine CO2 Konzentration von 1500-2000 ppm (also das 5 bis 6 fache der heutigen Menge). Die Pflanzen und Tiere haben sich prächtig entwickelt und auch das Welt-Klima war angenehmer.

Uns will man aber weismachen, dass der Anstieg um wenige ppm zur einen Klima-Katastrophe führen wird. Dass Küstenregionen untergehen werden und die Menschheit ausstirbt.
Die Pflanzen und Tiere waren zur Kreidezeit noch andere. Viele der heutigen Gattungen vertragen die höhere CO2-Konzentration nicht. Hierzu gehören besonders die Meereslebewesen; Das Meer ist einer der größten CO2-Speicher und nimmt immer mehr hiervon auf, deshalb ist die Konzentration in unserer Atemluft kaum gestiegen. Durch das CO2 steigt der PH-Wert im Wasser und das ertragen viele Tiere nur bis zu einem bestimmten Grad. Das Thema ist noch nicht endgültig erforscht, doch man vermutet bereits auf Basis zahlreicher Untersuchungen, dass ein Großteil der Tiere im Meer hierdurch über kurz oder lang sterben werden. Erste Tierarten sind durch die Versauerung bereits bedroht. Das bedroht wiederum unsere Nahrungsquellen. Um Fische zu kultivieren, bräuchten wir zunehmend künstlich angelegte Kulturen und das große Problem solcher Monokulturen ist, dass sich hier z.B. Krankheiten sehr schnell ausbreiten und entsprechend viele Pestizide eingesetzt werden, sodass dies keine allzeit sichere Nahrungsquelle ist (Bestes Beispiel, der Norwegische Lachs). Ob man nun emotional an den ganzen Gattungen, die sterben werden, hängt, muss jeder für sich entscheiden.
Eine zu hohe CO2-Konzentration ist für Organismen giftig, weshalb die Erde während eines großen Zeitraumes der Erdgeschichte nicht auf Land bewohnbar war. Mit Absinken der Konzentration war Leben möglich, doch die entsprechenden Organismen waren an diese noch immer recht hohen Konzentrationen angepasst. Aktuell steigt sie einfach viel zu schnell, als das sich die Arten der Erde daran anpassen könnten. Es bedarf hunderte von Jahre, damit einzelne Tiere die Mutationen ausbilden können, um die höheren Werte zu ertragen; die aktuelle Steigung vollzieht sich weit schneller, sodass die meisten Arten sich nicht anpassen werden. Das Klima war zwar seit Anbeginn der Erde im Wandel, doch man sollte betonen, dass sich der aktuelle Wandel sehr schnell vollzieht. Und auch während der Erdgeschichte sind bereits fast alle Gattungen, die je existierten, durch Veränderungen auf der Erde ausgestorben. Das kann auch allem Leben passieren, das aktuell lebt.
Und natürlich darf nicht vergessen werden, dass CO2 nicht nur eine Gefahr ist, weil es in hoher Konzentration Gift für Organismen ist, sondern zudem die Erwärmung der Erde verschnellert. Dies ist der Hauptgrund, weshalb wir einen niedrigeren CO2-Ausstoß herbeiführen wollen, nicht etwa der Schutz der Tiere. So ist das abschmelzen der Pole (und somit der Anstieg des Meeresspiegels und die dauerhafte Überflutung diverser Landmassen) zum Großteil auf den erhöhten CO2-Anstieg zurückzuführen. Es mag ja sein, dass du die höheren Temperaturen schätzt, doch die drohenden gigantischen Flüchtlingsströme sind keine Freude.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Ein einziger Ausbruch eines größeren Vulkans verursacht größere Klimatische Veränderungen als all die Menschlichen Aktivitäten.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Es gibt nicht wenige Vulkanausbrüche. Sie verdunkeln temporär den Himmel in der jeweiligen Region, was viele Probleme mit sich bringt. Temporär und regional, das ist also nicht mit einem globalen Klimawandel zu vergleichen. Es bedarf schon eines gigantischen Ausbruches, um die Menschheit ernsthaft zu gefährden. So müsste der Himmel über Monate verdunkelt werden, sodass Flora und Fauna absterben und unsere Lebensgrundlage dahinsiecht, doch dieses Szenario droht uns aktuell nun mal nicht.


Das große Dilemma an dem Klimawandel ist, dass sich der Mensch durch den selbstverursachten Schaden sowohl Lebensraum als auch Nahrungsquellen nimmt. Selbst wenn es einem persönlich egal ist, welche Tierarten sterben und welche Regionen der Welten sich verändern, solange man selbst sicher ist: irgendwann fällt der Klimawandel auf jeden einzelnen von uns zurück. Und wenn nicht auf mich persönlich, dann vermutlich auf meine Kinder oder Enkelkinder. Die klimatischen Veränderungen sind sehr gering, doch für alles Lebendige auf dieser Welt bedeutet dies eine einschneidende Veränderungen. Leben wird es sicherlich weiterhin geben, aber vielleicht werden der Mensch und zahlreiche weiteren Tiere und Pflanzen im Laufe hunderter oder Tausender Jahre aussterben. Wenn wir nichts verändern, dann geschieht das sicherlich. Ob man dies nun aus einer emotionalen Sicht betrachtet und alles existente schützen möchte, muss jeder für sich wissen. Es ist natürlich absolut ein Recht zu sagen, dass es bereits immer Veränderungen gab und es zu einer normalen Veränderung der Erdgeschichte zählt, dass sich so vieles verändert und ausstirbt, auch der Mensch. Doch dies ist keine natürliche Veränderung, sondern eine von uns herbeigeführte. Und ich, als ein teil der Menschheit, bin durchaus der Meinung, dass wir unser Leben verändern sollten, um die klimatischen Veränderungen abzubremsen, sodass wir als Gattung eine bessere Überlebenschance haben. Viele würden nun einwenden: "Der Mensch ist Gift für den Planeten, der kann ruhig aussterben", doch das ist naiv. Der Erde ist es egal, was wir mit ihr machen. Wir sind unser eigenes Gift, nicht mehr und nicht weniger. Und daran sollten wir arbeiten.

Liebe Grüße~
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von Layna.

Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Woche her #829314

Selbst wenn wir heute alle fossilen Brennstoffe von einen Tag auf den anderen verbitten würden, würde sich an der Klima-Änderung nichts ändern. Die Klima-Änderung hat etwas mit der Sonnenaktivität, der Position der Planeten und des Sonnensystems innerhalb der Galaxie sowie dem Vulkanismus auf der Erde zu tun.

Die Sonne durchläuft verschiedene Phasen, die wir noch nicht ganz verstehen. Wir wissen dass die Sonne einen ca. 11 Jahre langen Zyklus hat. Sie hat aber auch noch längere Zyklen die wir aber noch nicht verstehen weil uns genaue Aufzeichnungen fehlen und wir nur aus den Historischen Texten einiges erfahren.

Wir sollten lieber auf Sinnvolle Themen unsere Energie richten wie z.B.: die Umweltverschmutzung und die Ressourcen Verschwendung. Hier können wir wirklich etwas bewegen.

Was das CO2 angeht, so steht es in der DIN EN 13779 die sich mit der Raumluft in Büros beschäftigt folgendes:
Bei Werten unter 800 ppm gilt die Raumluftqualität als gut, Werte zwischen 800 und 1000 ppm gelten als mittel, Werte von 1000 bis 1400 ppm als mäßige Qualität. Bei Werten über 1400 ppm gilt die Raumluftqualität als niedrig.

Dies besagt, dass selbst unsere eigenen Wissenschaftler der Meinung sind, dass CO2 Werte die doppelt so hoch sind wie jetzt als „gute Raumluft“ gelten. Da frage ich mich warum am so viel Panik wegen 380 ppm verbreitet.

Was CO2 als „Treibhausgas“ angeht so ist dies stark übertrieben. Da das CO2 viel schwerer als die Luft ist, bleibt das meiste CO2 in Bodennähe. Die wirklichen „Treibhausgase“ sind Methan und Ozon. Auch Wasserdampf ist für einen Treibhaus entscheidend. Das wenige CO2 was in die obere Atmosphäre gelangt hat nur wenige Wärmende-Auswirkungen.

Der Anstieg des CO2 in der Atmosphäre ist, im Gegensatz dazu was man uns erzählt, nicht die Ursache für den Temperaturanstieg, sondern die Folge davon. Das Wasser der Ozeane kann im warmen Zustand weniger CO2 binden und setzt es frei in die Atmosphäre. Dies geschieht mit einer Zeitlichen Verzögerung die man auf korrekten Diagrammen auch gut erkennen kann.
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von Tssir-De-Macabre.
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Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Woche her #829315

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Die Sonne ist ein externer Faktor, der das Klima beeinflusst, der Einfluss des Menschen auf das Klima ist ein interner. Selbstredend gibt es einen natürlich verlaufenden Klimawandel, wir jedoch befinden uns in einem, der auch stark von der Menschheit beeinflusst wird und somit viel schneller verläuft, als ein normaler Klimawandel sich vollziehen würde. Das Ganze auf die Zyklen der Sonne zu schieben wird der Komplexität der Thematik nicht gerecht.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Bei Werten unter 800 ppm gilt die Raumluftqualität als gut, Werte zwischen 800 und 1000 ppm gelten als mittel, Werte von 1000 bis 1400 ppm als mäßige Qualität. Bei Werten über 1400 ppm gilt die Raumluftqualität als niedrig.

Dies besagt, dass selbst unsere eigenen Wissenschaftler der Meinung sind, dass CO2 Werte die doppelt so hoch sind wie jetzt als „gute Raumluft“ gelten. Da frage ich mich warum am so viel Panik wegen 380 ppm verbreitet.
Du verwechselst hier vermutlich die Themenbereiche "Arbeitssicherheit" und "Klimawandel". In manchen Industriestandorten steigen die CO2-Werte mitunter stark an und hinter deinem Zitat steckt die Frage, welche CO2-Werte für den Menschen gefährlich sind; unter welchen Umständen der Mensch also arbeiten kann und unter welchen dies inakzeptabel ist. Eine Verbindung zur Umwelt und dem Klima wird hier nicht hergestellt. Du kannst also von dem Zitat nicht ableiten, ob die entsprechenden CO2-Werte für bestimmte Tier- oder Pflanzenarten gefährlich sind und welchen Einfluss es auf die Atmosphäre hat. Aus dem von dir genannten Zitat lassen sich, wie gesagt, keine Rückschlüsse aus dem Einfluss von CO2 auf den Klimawandel ziehen.

Verschwendete Ressourcen hängen mit dem verschwendeten Ausstoß von CO2 zusammen, deshalb stimme ich dir zu, dass dies ein Problem ist, an dem man arbeiten muss. Zumal hiermit noch andere Probleme zusammenhängen.

Der Sachverhalt, dass die Erwärmung zu einer erhöhten Abgabe von CO2 in die Luft aus den Ozeanen führt, ist natürlich korrekt und beschleunigt den zunehmend Klimawandel.Deshalb befinden wir uns aktuell in einer kritischen Übergangsphase. Doch die Aussage, dass CO2 kaum Einfluss auf die Erwärmung ausübt, entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage.

Liebe Grüße~
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von Layna.

Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Woche her #829318

Als „Klima“ bezeichnen wir meteorologische Vorgänge in der Atmosphäre. Sie werden durch das Wechselspiel der Landmassen und der Meere unter der Einstrahlung der Sonne verursacht. Hinzu kommen Einflüsse wie Gravitation von anderen Gestirnen und die Instabilität der Erdbahn.

So in etwa ist die Definition zum Klima. Deshalb verstehe ich nicht wie Du sagen kannst: „die Sonne ist ein externer Faktor für Klima-Veränderung“? Die Sonne war ist und bleibt der Hauptfaktor des Klima auf der Erde. Der Mensch ist ein insignifikanter Faktor in dem Ganzen.

Du sagst, dass die meisten Lebewesen in den Meeren durch das gestiegene CO2 sterben würden, aber in der Kreidezeit waren die Meere voll mit Leben, trotz des 5-6 Fachen an CO2 in der Atmosphäre.

Die DIN EN 13779 habe ich angesprochen um zu zeigen dass die gestiegenen CO2 Werte keine negativen Auswirkungen auf den Menschen haben. Dies sollte kein Vergleich mit dem Klima sein.

Ich weiß nicht wie die Anderen dies sehen, aber ich hätte wirklich nichts dagegen in einem Klima zu leben, wie es z.B.: vor 2000 Jahren (Zeit der Römer) war. Die Temperaturen waren um einige Grad höher, das Klima angenehm und Nord-Afrika nannte man damals die „Kornkammer Roms“. Heute ist es eine Wüste. Dies Zeigt, dass etwas höhere Temperaturen nicht immer nur negative Folgen haben müssen. Ja manche Orte würden unter Wasser verschwinden, andere würden aber zur Besiedlung Einladen, die heute unbewohnbar sind.

Der Mensch sollte nicht jede Veränderung mit Angst und negativen Gefühlen begegnen. Veränderung ist natürlich und unvermeidbar.

Unsere Meteorologen sind nicht in der Lage weiter als 3-5 Tage das Wetter zu Vorhersagen, wollen aber Wissen was uns in vielen Jahren erwartet. Genauso gut kann ich das Orakel von Delphi befragen ;-)

Wir stehen erst am Anfang vieler Wissenschaften. Die „Wahrheiten“ die man uns erzählt sind nur der aktuelle Stand des Wissens. Wie die Welt tatsächlich funktioniert wissen wir noch lange nicht. Deshalb bin ich immer Skeptisch wenn irgendwelche „Apokalyptiker“ um die Häuser Ziehen und Ihre „Wahrheiten“ verbreiten :-)
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von Tssir-De-Macabre.
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Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Woche her #829321

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Ich denke, du verstehst meine Begriffe falsch. Vielleicht wird es so klarer:
Externer (äußere) Faktor: Faktoren, die wir nicht beeinflussen können (z.B. Sonne)
Interner (interne) Faktor: Faktoren, die wir beeinflussen können (z.B. CO2-Ausstoß durch den Menschen)

Tssir-De-Macabre schrieb:
Du sagst, dass die meisten Lebewesen in den Meeren durch das gestiegene CO2 sterben würden, aber in der Kreidezeit waren die Meere voll mit Leben, trotz des 5-6 Fachen an CO2 in der Atmosphäre.
Hierzu habe ich bereits weiter oben etwas geschrieben; in der Kreidezeit lebten zum einen andere Lebenwesen im Meer als heute und zum anderen waren diese an ihre Umgebung angepasst. Die aktuell im Meer lebenden Wesen sind an den Jetzt-Zustand angepasst, Veränderung ist jedoch stets eine Bedrohung für Tierarten und die aktuellen Änderungen vollziehen sich recht schnell. Doch wie gesagt, zu all dem habe ich bereits etwas geschrieben.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Die DIN EN 13779 habe ich angesprochen um zu zeigen dass die gestiegenen CO2 Werte keine negativen Auswirkungen auf den Menschen haben. Dies sollte kein Vergleich mit dem Klima sein.
Dann verwechselst du etwas anderes, nämlich die direkte und indirekte Auswirkung von CO2 auf den Menschen. Eine erhöhte CO2-Konzentration, die z.B. dazu führt, dass der Mensch nicht genügend Sauerstoff zum atmen hätte, wäre eine direkte Auswirkung, diese wird in deinem Zitat beschrieben. Doch das ist voraussichtlich kein Problem, das uns bevorsteht. Bei dem Klimawandel geht es um die indirekte Auswirkung. Dementsprechend ist dein Zitat nach wie vor in diesem Kontext nicht sinnvoll.

An die von die erwähnte "Wahrheit" kann sich die Wissenschaft nur annähern, das sollte uns allen Bewusst sein. Mit wissenschaftlichen Ergebnissen muss stets skeptisch umgegangen werden, zumal eine Vielzahl an Daten gesammelt werden müssen, um überhaupt eine grobe Aussage wie etwas wie dem Klima treffen zu können. Doch die Forschung ist bereits weit genug um zu bestätigen, dass es einen Menschgemachten Klimawandel definitiv gibt. Hierzu findest du haufenweise Studien und Fachliteratur. Wie dieser Klimawandel im Detail aussieht, kann man natürlich nur grob vorhersagen, so liegt eine große Spannweite an Szenarien vor.

Dass ein Wandel des Klimas normal ist und nicht mit negativen Befürchtungen zusammenhängen sollte, ist ein guter Appell. Dass ich das genauso sehe, kannst du meinen Beiträgen durchaus entnehmen. Allerdings befinden wir uns nicht innerhalb eines rein natürlichen Wandels. Den aktuell ablaufenden Klimawandel auf eine rein "natürliche" Entwicklung zu schieben ist naiv und entbehrt den umfangreichen wissenschaftlichen Befunden. wie bereits mehrfach erwähnt, vollzieht sich dieser Wandel durch den Einfluss des Menschen weitaus schneller, als er sich im Normalfall vollziehen würde, und ebendas stellt uns, die Tiere und die Natur in Zukunft vor große Probleme.



Edit: ich bin gerade zufällig über ein Video gestolpert, welches zu deiner These bzgl. der Sonne als Ursprung des Klimawandels passt:

Ist die Sonne schuld am Klimawandel? [ Zum Anzeigen klicken ]

Die These wird hierin jedoch eher ausgehebelt als bestätigt, aber sieh ruhig selbst, wenn du Interesse hast.
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von Layna.

Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Woche her #829350

Zuerst möchte ich mich herzlich bei Layna für die wirklich guten Beiträge bedanken. Ohne sie wäre der Thread zum „Rohrkrepierer“ geworden.

Ich finde dies ist ein sehr interessantes Thema mit zwei gegensätzlichen Meinungen und vielen Argumenten pro und contra. Dennoch kommen keine anderen Beiträge.

Ist das Thema so uninteressant oder zu hoch gegriffen? Oder ist es bereits so durch die Medien ausgelutscht dass es jeden langweilt?
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Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Woche her #829415

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Auch wenn mich persönlich das Thema ziemlich langweilt, liegt es wohl eher daran, dass hier im Forum keine Leute mehr sind.

Trotzdem ist mir nicht so ganz klar, was es hier zu diskutieren gibt.
- der Klimawandel findet statt (sieht man ja an den Temperaturen hier in Deutschland)
- der Klimawandel ist zum Teil menschengemacht (es lässt sich sogar berechnen, wie sich ein höherer CO2-Ausstoß auf die Temperatur auswirkt)

Obwohl es mich eigentlich nicht so sehr interessiert, musste ich trotzdem mal googlen, wo in diesem Satz die Falschaussage steckt:
Was man den Menschen aber nicht sagt, ist dass das CO2 zu den Spurengasen gehört und dass es in der Geschichte bereits viel höhere Konzentrationen an CO2 gab mit positiver Wirkung auf die Fauna und Flora. In der Kreidezeit (in der die riesigen Dinosaurier lebten und Pflanzen gediehen) gab es eine CO2 Konzentration von 1500-2000 ppm (also das 5 bis 6 fache der heutigen Menge). Die Pflanzen und Tiere haben sich prächtig entwickelt und auch das Welt-Klima war angenehmer.
Besonders der letzte Teil "auch das Welt-Klima war angenehmer" lässt es so wirken, als ob es damals trotz hohem CO2-Anteil ziemlich kalt gewesen ist.
Dem folgenden SPON-Artikel entnehme ich
www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kreid...ozesse-a-906138.html
- es war ursprünglich sehr warm aufgrund des hohen CO2-Gehalts (das war zu erwarten)
- es wurde damals nur kälter, weil ein Kontinent auseinander brach und der CO2-Gehalt dadurch rückläufig war
- anders als heute war nicht das Ansteigen sondern der Rückgang der Temperatur für einige Pflanzen ein Problem, da sie an den hohen CO2-Gehalt angepasst waren (wie Layna bereits sagte)

Tssir-De-Macabre schrieb:
Mein Fazit aus all diesem ist, dass die einzige Konstante die Veränderung ist. Der Mensch muss sich an die aktuell herrschenden Verhältnisse anpassen, so wie er es seit Jahrtausenden dies gemacht hat. Dies widerstrebt unserer arroganten Natur alles nach unserem Wunsch zu verändern und alles zu kontrollieren.
Finde immer diese Leute merkwürdig, die das Böse automatisch im Menschen suchen.
Wenn eine Anpassung an die Verhältnisse nicht möglich ist, müssen manchmal eben die Verhältnisse selbst angepasst werden. Zum Glück ist der Mensch schon seit Jahrtausenden damit beschäftigt, Wasserleitungen zu verlegen und Straßen/Häuser zu errichten, um der Natur entgegenzuwirken.^^
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von rabbitcat.
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Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Woche her #829457

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Ich schließe mich da Laynas Meinung an: auch für mich ist nicht von der Hand zuweisen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Verhalten der Menschen ihrer Umwelt gegenüber und dem (nicht natürlichen) Wandel des Klimas geben muss. Zu diesem Thema habe ich wohl schon mit einigen Klimawandel-Gegnern hier im Forum diskutiert und dieses Argument ...

Tssir schrieb:
Dennoch versucht man uns einzureden dass wir große Auswirkungen auf das Klima haben, was aber kein Wissenschaftler wirklich beweisen kann.

... kam bisher jedes Mal auf. Und auch heute möchte ich mir die Mühe machen und versuchen, dieses Argument wiederholt zu hinterfragen und ggf. zu entkräften.
In der Tat gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass der Klimawandel tatsächlich Menschen gemacht ist - das ergibt sich vor allem aus der wissenschaftlichen Herangehensweise, wie man Theorien beweisen muss, um sie auch wirklich als "wissenschaftlich bewiesen" kennzeichnen zu dürfen. Zu diesem Prozess gibt es einige interessante Videos und Beiträge im Internet, die sich jeder auf Wunsch mal zu Gemüte führen kann (beispielsweise hier)

Dass es keinen Beweis gibt, heißt allerdings nicht, dass die Wissenschaftler sich nicht einig sind, dass der Klimawandel Menschen gemacht ist. Es gibt unzählige Studien von unzähligen Wissenschaftlern, die mehrheitlich zum selben Schluss gekommen sind: der Klimawandel ist mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit vom Menschen verursacht. Man muss sich das ja nur mal vorstellen: auf der ganzen Welt forschen Wissenschaftler zu diesem Thema und haben Studien veröffentlicht (sodass sie auch wirklich jeder in der Theorie nachlesen kann) die dieses Thema haargenau in allen Einzelheiten aufgreifen. Es gibt einen globalen Konsens, nachdem 97% aller Wissenschaftler, die in diesem Bereich Studien durchgeführt haben, sich einig sind, dass die Erde sich erwärmen wird und dies vor allem durch Treibhausgase und ähnliche von Menschen beeinflusste Faktoren herbeigeführt wird (kann man auch gut auf Wikipedia nachlesen).

Zu sagen: "Wenn es keinen eindeutig wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dann muss das wohl die größte Verschwörung der Geschichte sein!!111" ist für mich in etwa so, als würde man an die Existenz des Krümmelmonsters glauben, weil keiner wissenschaftlich belegen kann, dass es das nicht gibt - überspritzt gesprochen. Für mich persönlich erschließt es sich einfach nicht, wie man einen 97%igen Konsens anzweifeln kann, den man nur wissenschaftlich gesehen nicht als "Beweis" kennzeichnen darf.
An dieser Stelle möchte ich schon einmal vorweg greifen: falls sich jemand auf diesen Artikel vom Spiegel berufen möchte, soll er bitte die angegebenen Quellen prüfen, die geradezu missbraucht und aus dem Kontext gerissen worden sind. Diese journalistische Glanzleistung hält leider keiner genaueren Betrachtung stand.
Gerne setze ich mich zu diesem Thema auch mit anderen kritischen Artikeln auseinander.

Ich persönlich habe keinen fundierten Studien durchgeführt, habe sicherlich nicht dasselbe Know-How in Sachen Klimaforschung und bin obendrein vor allem eines nicht: ein Wissenschaftler. Ich kann glauben was ich will, ich kann mich informieren und ich selbst komme da nur zu einem Schluss: die Belege und Studien finde ich so standhaft, dass mir dieser Konsens der Wissenschaft ausreicht um auch meine eigene Lebensweise mal zu hinterfragen. Ich glaube einfach nicht daran, dass sich tausende Wissenschaftler aus der ganzen Welt irren oder kaufen lassen haben, nur um eine große Klimawandel-Lüge heraufzubeschwören.
Ich glaube lieber der Wissenschaft und damit auch den Fakten als Politikern, die sich lediglich für Profit interessieren.

Kritisches Hinterfragen möchte ich an dieser Stelle gar nicht schlecht reden: ich denke, man sollte Meinungen, Hypothesen und Ansichtsweisen auch immer auf Fakten prüfen. Bei diesem Thema habe ich allerdings noch keine stichhaltigen Argumente gegen den Klimawandel gehört, die durch wissenschaftliche Fakten belegt werden konnten - Herausforderungen dazu nehme ich allerdings gerne an (man möge mir nur längere Antwortzeiten verzeihen ; ) )
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von Deviltoon.

Das Klima und die Natur 4 Monate 6 Tage her #829499

Ist Euch eigentlich klar, dass das Methan, welches durch die Milliarden an Kühen und Schweinen die wir für unsere Ernährung züchten für den Treibhauseffekt viel mehr Bedeutung hat als all das CO2 was die Menschen produzieren? Methan ist ein der wichtigsten Treibhausgase und um ein Mehrfaches problematischer als CO2. Ich höre aber keine Debatte dass man die Zucht der Tiere einschränken muss.

Wir reden über Klima, aber fahren immer dickere Autos. Wem reicht ein Auto mit 50 oder 70 PS noch? Heute fahren wir mit 200-300 PS. Wir fahren SUV mit 4-Rad Antrieb vorwiegend in den Städten, weil es ja in den Städten ja so viel „unwegsames Gelände“ gibt.

Auch in Urlaub fliegen wir natürlich mit dem Flugzeug ins Übersee. Es kostet ja fast gar nichts. Oder fahren mit dem Kreuzfahrtschiff. Dass so ein Schiff oder Flugzeug so viel Treibstoff verbraucht und Abgase produziert wie zehntausende Autos, daran wollen wir lieber nicht denken.

Jeder Mensch will auch natürlich immer bessere Lebensbedienungen haben. Ein Auto, ein Kühlschrank und am besten noch eine Klima-Anlage. Und die Anzahl der Menschen wächst mit jedem Jahr. Wir zerstören die Umwelt, verbrauchen die Ressourcen als gebe es kein Morgen und sinnieren über Klimawandel. Wie Schizophren kann die Menschheit denn noch werden?


Das man am Klima forscht ist an sich nichts Negatives. Wir können daraus viel lernen. Man hat sich aber auf ein Thema eingeschossen und melkt die Kuh. Denn wenn ein Thema in der Öffentlichkeit so prominent ist, kann man viele Forschungsgelder einsammeln. Selbst die Socken und Unterhosen werden auf Klimawandel untersucht, während viele andere Forschungsprojekte um knappe Gelder kämpfen müssen. Viele haben sich mit dem Thema eine goldene Nase verdient.

Was mich auch stört ist, dass man kaum noch eine vernünftige Diskussion darüber führen kann. Das Gespräch wird sehr schnell zum Glaubenskrieg in dem wissenschaftliche Argumente keine Rolle mehr spielen. Vor allem bei einem Thema dass so vage ist wie das Klima, große Behauptungen aufzustellen und versuchen alle an irgendwelche (vielleicht auch gut gemeinte) Beschlüsse zu zwingen betrachte ich als kontraproduktiv.

Wir haben momentan ca. 8 Milliarden Menschen. Tendenz steigend. Die meisten Menschen leben auch in Regionen die durch Klimawandel betroffen sein werden. Dies wird zu enormen Problemen führen. Hunger, Krankheiten, Wasser-Knappheit und Krieg. Das gab es bereits mehrfach in der Geschichte. Ganze Staaten und Imperien sind so zerfallen. Dies ist ein Kreislauf der sich ständig wiederholt.

Wir sollten lieber das Geld nutzen um sich für die Kommenden Probleme vorzubereiten.
Letzte Änderung: 4 Monate 6 Tage her von Tssir-De-Macabre.

Das Klima und die Natur 4 Monate 3 Tage her #829599

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Es gibt keine "Menschgemachte Klimaveränderung" die wurde künstlich geschaffen (also erfunden), warum`? Darüber bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig. Jedenfalls sollte jedem einigermaßen zurechnungsfähigen Menschen klar sein, dass selbst wenn es so wäre wie behauptet wird, es absolut keinen Sinn macht was hier in Deutschland oder auch in der EU gemacht wird.
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Das Klima und die Natur 4 Monate 3 Tage her #829615

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Tssir-De-Macabre schrieb:
Wir reden über Klima, aber fahren immer dickere Autos. Wem reicht ein Auto mit 50 oder 70 PS noch? Heute fahren wir mit 200-300 PS.
Hm bin im Moment auch mit nur ca 70 PS unterwegs.^^
Wollte das aber eigentlich ändern dieses Jahr. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich die Umwelt durch das neue Auto retten oder zerstören soll und wie viel PS ich genau benötige.

Wir fahren SUV mit 4-Rad Antrieb vorwiegend in den Städten, weil es ja in den Städten ja so viel „unwegsames Gelände“ gibt.
Selbst dort würde man mit einem SUV nicht weit kommen vermutlich, ist ja kein Geländewagen.
Kann mir aber vorstellen, dass 300 PS schon notwendig sind, um einen solchen Koloss in Bewegung zu versetzen.
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Das Klima und die Natur 4 Monate 2 Tage her #829638

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Tssir schrieb:
Ist Euch eigentlich klar, dass das Methan, welches durch die Milliarden an Kühen und Schweinen die wir für unsere Ernährung züchten für den Treibhauseffekt viel mehr Bedeutung hat als all das CO2 was die Menschen produzieren? Methan ist ein der wichtigsten Treibhausgase und um ein Mehrfaches problematischer als CO2. Ich höre aber keine Debatte dass man die Zucht der Tiere einschränken muss.
Der Fakt ist mir nicht unbekannt, wurde meiner Meinung nach hervorragend in dem Film "Before the Flood" herausgearbeitet. Alleine der Anbau von Soja, der als Futtermittel für diese Tiere angebaut wird, ist für den Klimawandel sicherlich äußerst förderlich.
Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, ist der Einfluss der Massentierhaltung doch absolut kein Geheimnis - die Forschung hat das längst aufgedeckt und in jedem guten Beitrag zum Klimawandel findet das auch Erwähnung.
Aber was tun als Otto-Normalverbraucher? Seinen Fleischkonsum zu reduzieren - alleine schon um der Massentierhaltung aus moralischer Sicht einen Riegel vorzuschieben - ist in meinen Augen ein guter und logischer Schritt. Aber das ändert flächendeckend nur etwas, solange das auch die Mehrheit der Menschen tut.
Die Politik wird hier nichts unternehmen, da es unserer florierenden Fleischindustrie schaden würde und da ein Großteil der Menschen nicht auf günstiges Fleisch verzichten möchte. Fleisch ist in unseren Breitengraden schon lange nicht mehr die Ausnahme am täglichen Mittagstisch - früher war das die "Besonderheit zum Sonntag", heute ist der Fleischverzehr doch omnipräsent.
Dasselbe gilt natürlich auch für die Milchproduktion, die sich in meinen Augen genauso schwierig einschränken lässt wie den Fleischkonsum.

Auch deine anderen Punkte entsprechen definitiv der Wahrheit, aber ehrlich: wer ist sich nicht bewusst, das sein biologischer Fußabdruck bei vollem Konsum einfach extrem groß sein wird? Jeder, der sich mit dem Thema befasst, ist sich darüber denke ich im Klaren. Wenn sich auch nur jeder ein bisschen Gedanken über seinen eigenen Konsum machen würde, wäre der Natur in meinen Augen damit schon geholfen. Und man muss in meinen Augen nicht gleich der Hardliner werden, der plötzlich minimalistsich lebt, vegan wird und nur noch in Unverpackt-Läden rennt - den eigenen Konsum zu hinterfragen und eben auch bei Kleinigkeiten anfangen, die einem nicht massiv weh tun, wäre ja schon einmal ein Anfang.

Was mich auch stört ist, dass man kaum noch eine vernünftige Diskussion darüber führen kann. Das Gespräch wird sehr schnell zum Glaubenskrieg in dem wissenschaftliche Argumente keine Rolle mehr spielen. Vor allem bei einem Thema dass so vage ist wie das Klima, große Behauptungen aufzustellen und versuchen alle an irgendwelche (vielleicht auch gut gemeinte) Beschlüsse zu zwingen betrachte ich als kontraproduktiv.
Auf was genau bezieht sich die Aussage denn? ^^ Wissenschaftliche Argumente für oder gegen Klimawandel?
In meinen Augen entsteht immer dann ein Glaubenskrieg, sobald man Menschen dazu bewegen möchte, ihren Lebensstil zu hinterfragen - wissenschaftliche Argumente helfen gegen Bequemlichkeit ja zumeist gar nichts. Ich meine, uns ist ja auch allen bewusst, dass billige Ryanair-Flüge maßgeblich dazu beitragen, dass unsere Umwelt verschmutzt wird. Fliege ich deshalb trotzdem mit der Airline? Leider ja.
Genauso weiß ich, dass die Modeindustrie ebenfalls unglaubliche Umweltverschmutzung betreibt (von den Bedingungen, zu denen sie produzieren, ganz zu schweigen). Kaufe ich trotzdem vergleichsweise billige Mode von "schlechten Marken"? Leider ja.
Uns ist das allen klar, aber ich habe oftmals das Gefühl, dass die Leute sich in dieser konsumgetriebenen Wirtschaft auch einfach machtlos fühlen. Ein einzelner verändert ja auch nicht viel (so der erste Eindruck) und es ist oftmals auch nicht so einfach, gute Alternativen zur etablierten Lebensweise zu finden.
In meinen Augen trägt die Ohnmacht als auch die Alternativlosigkeit dazu bei, das sowas zumeist einfach ein ziemlich emotionales Thema ist.

Auch ich kann nicht von mir behaupten, dass ich das absolute Vorbild in Sachen Umweltschutz bin. Ich esse kaum Fleisch und wenn, dann lediglich wenn es nicht aus der Massentierhaltung stammt. Genauso fahre ich nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und achte auf meinen "Plastik-Konsum". Reicht das? Keine Ahnung, für die Hardcore-Umweltaktivisten sicherlich nicht, denn es geht immer besser und umweltbewusster. Wer im Kleinen anfängt, darf sich oftmals 2 Sekunden später anhören, dass er dann auch noch dies und jenes tun muss, wenn er auch WIRKLICH umweltbewusst leben möchte. Von 0 auf 100 einen bewussten Lebensstil - wäre das so einfach und vor allem bequem, würde es bereits jeder machen.
Ich denke aber dennoch, das eine bewusste Lebensweise manchmal schon ausreichend ist, um zumindest ein bisschen etwas zu verändern - sei es auch nur für sich persönlich.

Faf-kun schrieb:
Es gibt keine "Menschgemachte Klimaveränderung" die wurde künstlich geschaffen (also erfunden), warum`? Darüber bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig. Jedenfalls sollte jedem einigermaßen zurechnungsfähigen Menschen klar sein, dass selbst wenn es so wäre wie behauptet wird, es absolut keinen Sinn macht was hier in Deutschland oder auch in der EU gemacht wird.
Achso, na dann - wirkt auf mich sehr einleuchtend und nachvollziehbar, danke für deine Mühen, lieber Faf-Kun. :^)

Manchmal kann ich mir das einfach nicht verkneifen ... ; )
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Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Tag her #829677

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Faf-Kun schrieb:
Es gibt keine "Menschgemachte Klimaveränderung" die wurde künstlich geschaffen (also erfunden), warum`? Darüber bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig. Jedenfalls sollte jedem einigermaßen zurechnungsfähigen Menschen klar sein, dass selbst wenn es so wäre wie behauptet wird, es absolut keinen Sinn macht was hier in Deutschland oder auch in der EU gemacht wird.
Du bist also Wissenschaftler und hast vor zahlreiche anerkannte Studien zu falsifizieren?
Dass du keine Argumente liefern kannst, sofort aber die Zurechnungsfähigkeit absprichst, zeigt doch schon dass du keine Tau hast. Sorry, macht absolut keinen Sinn was du hier schreibst. Aber es gibt den menschengemachten Klimawandel nicht, da bin aber beruhigt.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Wir reden über Klima, aber fahren immer dickere Autos. Wem reicht ein Auto mit 50 oder 70 PS noch? Heute fahren wir mit 200-300 PS. Wir fahren SUV mit 4-Rad Antrieb vorwiegend in den Städten, weil es ja in den Städten ja so viel „unwegsames Gelände“ gibt.
E-Autos sagen dir aber schon etwas oder?

Tssir-De-Macabre schrieb:
Auch in Urlaub fliegen wir natürlich mit dem Flugzeug ins Übersee. Es kostet ja fast gar nichts. Oder fahren mit dem Kreuzfahrtschiff. Dass so ein Schiff oder Flugzeug so viel Treibstoff verbraucht und Abgase produziert wie zehntausende Autos, daran wollen wir lieber nicht denken.
Stimmt, ich fahre viel lieber mit dem Auto in die USA. Was für ein treffender Vergleich.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Das man am Klima forscht ist an sich nichts Negatives. Wir können daraus viel lernen. Man hat sich aber auf ein Thema eingeschossen und melkt die Kuh. Denn wenn ein Thema in der Öffentlichkeit so prominent ist, kann man viele Forschungsgelder einsammeln. Selbst die Socken und Unterhosen werden auf Klimawandel untersucht, während viele andere Forschungsprojekte um knappe Gelder kämpfen müssen. Viele haben sich mit dem Thema eine goldene Nase verdient.
Beispiele? Ich sehe da haufenweise Vorwürfe, aber nichts konkretes.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Was mich auch stört ist, dass man kaum noch eine vernünftige Diskussion darüber führen kann. Das Gespräch wird sehr schnell zum Glaubenskrieg in dem wissenschaftliche Argumente keine Rolle mehr spielen. Vor allem bei einem Thema dass so vage ist wie das Klima, große Behauptungen aufzustellen und versuchen alle an irgendwelche (vielleicht auch gut gemeinte) Beschlüsse zu zwingen betrachte ich als kontraproduktiv.
Stimmt, auf der einen Seite stehen jene die wissenschaftliche Forschungsarbeit akzeptieren, und auf der Gegenseite Leute wie Faf-kun die jedem der an den Klimawandel "glaubt" sofort die Zurechnungsfähigkeit abspricht.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Wir haben momentan ca. 8 Milliarden Menschen. Tendenz steigend. Die meisten Menschen leben auch in Regionen die durch Klimawandel betroffen sein werden. Dies wird zu enormen Problemen führen. Hunger, Krankheiten, Wasser-Knappheit und Krieg. Das gab es bereits mehrfach in der Geschichte. Ganze Staaten und Imperien sind so zerfallen. Dies ist ein Kreislauf der sich ständig wiederholt.
Wo wiederholt sich das ständig? Da hätte ich gerne ein paar Beispiele genannt bekommen bevor man es als Fakt darstellt.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Wir sollten lieber das Geld nutzen um sich für die Kommenden Probleme vorzubereiten.
Unter anderem?
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Das Klima und die Natur 4 Monate 1 Tag her #829683

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leoben11 schrieb:
Faf-Kun schrieb:
Es gibt keine "Menschgemachte Klimaveränderung" die wurde künstlich geschaffen (also erfunden), warum`? Darüber bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig. Jedenfalls sollte jedem einigermaßen zurechnungsfähigen Menschen klar sein, dass selbst wenn es so wäre wie behauptet wird, es absolut keinen Sinn macht was hier in Deutschland oder auch in der EU gemacht wird.
Du bist also Wissenschaftler und hast vor zahlreiche anerkannte Studien zu falsifizieren?
Dass du keine Argumente liefern kannst, sofort aber die Zurechnungsfähigkeit absprichst, zeigt doch schon dass du keine Tau hast. Sorry, macht absolut keinen Sinn was du hier schreibst. Aber es gibt den menschengemachten Klimawandel nicht, da bin aber beruhigt.

Weißt du eigentlich wieviel Arbeit es wäre jetzt alles zusammenzusuchen und aufzubereiten und es in diesen Post hier zu stecken. Für sowas werden Leute normalerweise bezahlt. Nennt sich Journalist. Aber wenn du mir so kommst, drehen wir den Spieß doch mal um; beweise doch du mir erstmal daß der Klimawandel vom Menschen ausgelöst wird. Viel Spaß dabei :)
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