THEMA: Verschwendet ihr euer Leben?

Verschwendet ihr euer Leben? 1 Jahr 3 Monate her #821330

  • Torank
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Hallo Kaianers,

ich bin 36 Jahre alt. Ich habe also schon doppelt so viel Zeit verschwendet als du.
Mit 18 wohnte ich noch bei meinen Eltern, war am Anfang meiner Lehre und war single. Was hatte ich bis dahin geleistet?
Nichts, oder doch alles!?
Ich hätte mehr machen können aus meiner Schulzeit, stattdessen habe ich aber andere Dinge getan.
Die einen würden behaupten ich war faul, andere ich hätte mein junges Leben gelebt.
Letztendlich entscheide ich das aber selbst ob ich zufrieden bin. Mit dem was ich erlebt habe und wer ich jetzt bin.
Ich habe Dinge getan die mir spaß gemacht haben, Dinge die mir keinen spaß gemacht haben, Dinge auf die ich Stolz bin und Dinge worauf ich nicht stolz bin.
Und das ist der Punkt, ich mache es jetzt anders, oder genau so wieder. Ich lerne daraus und treffe basierend darauf Entscheidungen.
Wenn ich mir jetzt frage ob ich mein Leben verschwendet habe, muss ich antworten, das geht gar nicht! Es hat mich zum dem gemacht der ich jetzt bin.

Vergleiche dich nicht mit anderen, setze dir Ziele die dich motivieren und arbeite daran, dass du das Leben leben kannst, dass dich glücklich macht.

P.S.: Was war mein großes Ziel mit 18? Die Weltherrschaft an mich zu reißen! Hat nur nicht geklappt, war zu faul.^^
Stattdessen habe ich einen Job der mir spaß macht und viele gute Freunde.
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Verschwendet ihr euer Leben? 1 Jahr 4 Wochen her #824468

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Nun, geht es dir um den Sinn des Lebens, dann wäre der in der Natur und Evolution begründet die eigene Arterhaltung und Verbreitung deiner Gene.
Möchtest du jetzt danach gehen, hast du schon versucht Kinder in die Welt zu setzen, oder hast du dein Leben verschwendet und es nicht getan : P

Selbst bei diesem biologischen Aspekt lässt sich über den Sinn streiten. Klar hat es diesen Sinn, die Frage ist nur ob das allgemein sinnvoll ist und noch mehr ob es für dich persönlich Sinn macht.
Damit kommen wir zu der Frage was für einen persönlich Sinn macht und welche Erwartungen man vom Leben hat. So lange man nur glücklich ist finde ich die Zeit nie verschwendet.

Ich habe auch schonmal gedacht, wie viel Zeit meines Lebens ich mit Anime und Manga verschwendet habe, statt zum Beispiel zu reisen, doch auf der anderen Seite wollte ich es so und mache es noch immer.

Der einzige Aspekt mit dem ich immer unzufrieden war, dass war mein Liebesleben. Wobei ich mich da bemüht hab, nur Glück hatte ich erst mit mitte 20 und das ist leider auch vorbei, gerade jetzt wo ich im Alter wäre meinen damit verbundenen Wunsch anzugehen. Das wirft mich wohl Jahre zurück in meinem einzigen großen Wunsch.
Aber dann verfolge ich eben meine normalen Ziele, wenn der eine Wunsch nichts wird. Und sofern er nie was wird, dann werd ich halt nicht alt : P
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Verschwendet ihr euer Leben? 1 Jahr 2 Wochen her #824989

Das ist eine interessante Frage, die sich jeder mal stellen sollte.
Ich bin 25, lebe noch zuhause und bin jetzt seit kurzem wieder single. Ich bin jedoch berufstätig und arbeite jeden Tag 8,5 Stunden.
Was mache ich zur Zeit, wenn ich nach Hause komme? Ich esse, dusche und dann schmeiße ich One Piece an, weil ich nach langer Zeit mal wieder Bock hatte, den Scheiß zu gucken. Da meine Eltern den nicht kennen, schauen wir gemeinsam. Wir schauen solange, bis wir abends ins Bett müssen, dann schlafe ich und gehe am nächsten Tag wieder zur Arbeit und das ganze wiederholt sich. Das machen wir jetzt schon die 2. Woche und sind jetzt bei Folge 226 angekommen, sprich das wird noch eine Weile so weitergehen.
Am Wochenende mache ich nichts anderes, nur dass wir da früher anfangen und länger schauen.

Nur das Ding ist: Ich habe die Serie schon gefühlt 1000 Mal geschaut.

So, jetzt ist die Frage, ob ich mein Leben verschwende.

Um es einfach auszudrücken: Es ist mir schnurzegal. Es interessiert mich ganz einfach nicht. Ich würde von mir wirklich behaupten, dass ich ein überaus ambitionsloser Mensch bin. Ob ich beruflich vorankomme ist mir egal, ob ich irgendwann mal ein Haus haben werde ist mir egal, selbst ob ich eine eigene Familie haben werde ist mir momentan egal.
Bin ich jetzt ein Versager? In den Augen einiger bestimmt. Aber jetzt kommts Leute. Ich lache mehr, als die meisten meiner Arbeitskollegen, ich bin ein durchweg fröhlicher Mensch und ich habe mir sagen lassen, dass die Leute meine Gesellschaft sehr schätzen, weil ich unter anderem zuhören kann und auch gelegentlich ganz witzig sein kann. Ich komme wunderbar mit meiner Familie klar, was sich natürlich daran zeigt, dass ich mit 25 noch herzlich willkommen zuhause bin. Dadurch dass ich monatlich genug zurücklegen kann, kann ich mir, sollte ich mal was wollen, jederzeit etwas kaufen.

Und manche Leute verstehen nicht, wie man mit einem solchen Leben zufrieden sein kann. Ich habe mir diese Frage schon oft anhören müssen, musste mir sogar sagen lassen, dass ich mir nur was vormache und mich hinter diesen Worten verstecke, weil ich nicht zugeben will, dass ich unglücklich bin... und um genau zu sein ist es genau DAS, was ICH nicht verstehe.
Warum ist es komisch, keine Ziele zu haben?
Warum ist es komisch, zufrieden mit dem zu sein, was man hat?
Warum muss man immer mehr wollen?

Momentan bin ich der Ansicht, dass mein Leben ruhig für immer so bleiben könnte. Klar, ich weiß, dass das nicht passieren wird und dass sich von Zeit zu Zeit Dinge ändern werden, das ist mir bewusst und ich habe auch keine Angst davor, aber darum geht es mir auch gar nicht. Was ich meine ist, dass wenn ich die WAHL hätte, ich niemals was ändern würde. Und das verstehen sehr viele Leute nicht und im Gegenzug verstehe ich Menschen nicht, die alles tun, um Ziele zu verfolgen. Ich verstehe nicht, wie man nicht zufrieden mit dem sein kann, was man hat. Warum strebt ein Mensch nach mehr? Klar, es ist schön, wenn einem das Glück in die Hände fällt (Lotto z.B.) aber... ich würde doch nie mehr tun als nötig, um mir Reichtum zu erarbeiten, solange ich nicht verhungere und meine Grundbedürfnisse nicht stillen kann....
Ich bin ein Weirdo, das weiß ich, aber aus meiner Perspektive bin ich normal und die anderen sind komisch, klar
"Der gute Held ist ein Ritter, in einer Rüstung aus trockenem Blut. Er ist dreckig und gibt sein bestes, um die Tatsache zu verheimlichen, dass er die ganze Zeit ein Held ist." -Frank Miller
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Verschwendet ihr euer Leben? 7 Monate 3 Wochen her #830066

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Also im Moment habe ich schon das Gefühl, dass ich mein Leben verschwende bzw. sogar schon etwas verschwendet habe, obwohl ich gerade mal 22 Jahre alt bin.
Ich vergleiche mich stark mit anderen und verspüre auch oft diesen inneren Druck, um jeden Preis etwas in meinem Leben zu erreichen, also sprich erfolgreich zu sein, angesehen, viel Geld zu machen etc. wobei ich eigentlich nicht mal genau weiß, was ich denn genau in meinem Leben machen möchte.
Was auch schwer raszufinden ist, da ich oft Angst habe und eher auf meine negativen Gedanken höre, anstatt etwas neues im Leben auszuprobieren.
Danke für die Signatur Blackseraphim :D

Verschwendet ihr euer Leben? 6 Monate 3 Wochen her #830767

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Interessantes Thema, welches du hier angestoßen hast.
Die Fragestellung an sich impliziert ein weitaus tieferes Thema.
Wer sich die Frage stellt, ob er aktuell sein Leben verschwendet, weiß die Antwort meist bereits. Doch es gibt Menschen bei denen zu viel im Kopf vorgeht um darüber einen klaren Gedanken zu fassen.
Ich selber bin 27 Jahre alt und habe bereits in jungen Jahren Erfahrungen mit psychischen Störungen machen müssen. Habe diese jedoch überwunden und kann demnach auch sehr viel darüber schreiben. Ich habe mir schon seit längerem Gedanken darüber gemacht, ob ich auch anderen, die sich in solchen Situationen oder Lebensabschnitten befinden eine helfende Hand reichen soll.
Jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Leben an einer psychischen Störung. Sei es Depression, Zwangsstörungen, Panikattacken, Phobien oder anderem. Das Thema ist heute noch nicht aktuell genug. Suizid ist immernoch mit eine der häufigsten Todesursachen, weil Menschen einfach nicht wissen, dass ihnen geholfen werden kann oder man selbt, Freunde und Familie Anzeichen nicht erkennen. Ich weiß, wie man sich in schwarzen Zeiten fühlt, denkt und verhält.
Daher habe ich mir gedacht ich schreibe mal diesbezüglich was, weil mich gerade dein Thema und die Art wie du deine Frage gestellt hast darauf gebracht hat.
Falls also Interesse besteht und mir ein zuständiger Proxer Mod sagen kann, wo und wie man dieses unglaublich wichtige Thema in Proxer ansprechen könnte, wäre ich bereit eine ausfürlichen Beitrag oder Blog darüber zu schreiben. Unter anderem meine Geschichte, wie es dazu kam, wie ich es überwunden habe und wie ich euch helfen kann eure Probleme zu überwinden. Man könnte meinen Beitrag auch gerne als erste Anlaufstelle nutzen, damit ihr euch informieren könnt, was ihr aktiv dagegen tun könnt.
~ Vielleicht haben alle Menschen zusammen eine große Seele und jeder ist ein Teil von ihr.
Alles Gesichter ein und desselben Menschen. Ein großes Wesen.
Und jeder sucht die Erlösung für sich alleine, wie ein Stück Kohle das man aus dem Feuer gezogen hat
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Verschwendet ihr euer Leben? 6 Monate 3 Wochen her #830784

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Ob Du Dein Leben verschwendest, kannst Du eigentlich nur hinterher beurteilen. Es ist dabei doch auch völlig egal, was Du großartig erreicht hast.

In Deinem Alter suchst Du wahrscheinlich noch nach der Richtung, die Du weiter einschlagen willst. Denk darüber nach, welches Handwerk/ welche Fachrichtung Dich interessiert und fang an, zu lernen und Dich weiterzubilden. Vielleicht findest Du ja einen Beruf, bei dem Du mit Deinen Interessen und Talenten auch noch gutes Geld verdienen kannst ;)
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Verschwendet ihr euer Leben? 6 Monate 3 Wochen her #830791

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OdinDark schrieb:
Ob Du Dein Leben verschwendest, kannst Du eigentlich nur hinterher beurteilen. Es ist dabei doch auch völlig egal, was Du großartig erreicht

Da würde ich dir widersprechen. Man kann durchaus auch in der Gegenwart das Gefühl oder die Überzeugung haben, sein Leben zu verschwenden.
Aber es ist niemals zu spät etwas zu ändern, denn die Vergangenheit lässt sich sowieso nicht ändern. Man kann aber mit dem Willen und der Einsicht etwas an seiner jetzigen Situation ändern, sofern der jenige den Mut, die Kraft und vor allem die Einsicht hat.
Selbsterkenntnis ist immer der erste Schritt zur Besserung und der Anfang ist immer schon 50% des Ganzen.
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Letzte Änderung: 6 Monate 3 Wochen her von Daifty.
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Verschwendet ihr euer Leben? 4 Monate 6 Tage her #833197

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Daifty schrieb:
OdinDark schrieb:
Ob Du Dein Leben verschwendest, kannst Du eigentlich nur hinterher beurteilen. Es ist dabei doch auch völlig egal, was Du großartig erreicht

Da würde ich dir widersprechen. Man kann durchaus auch in der Gegenwart das Gefühl oder die Überzeugung haben, sein Leben zu verschwenden.
Aber es ist niemals zu spät etwas zu ändern, denn die Vergangenheit lässt sich sowieso nicht ändern. Man kann aber mit dem Willen und der Einsicht etwas an seiner jetzigen Situation ändern, sofern der jenige den Mut, die Kraft und vor allem die Einsicht hat.
Selbsterkenntnis ist immer der erste Schritt zur Besserung und der Anfang ist immer schon 50% des Ganzen.

Dem Stimme ich zu! Ob mein sein Leben VERSCHWENDET oder VERSCHWENDET HAT bezieht sich auf die Gegenwart und die ZUKUNFT. Hier wird die Gegenwart gefragt und man kann sich auch schon mit 20 dieser Frage stellen. Ich bin gerade mal 25 und habe das Gefühl, dass mein Leben an mir vorbei zieht, ich mein Leben auf "Pump" lebe und nicht vorwärts komme, nur hat das bei mir leider auch noch andere, psychische Hintergründe, welche mich auch noch zunehmend in die Depression geschleudert haben. Ich weis, dass an der Momentanen Situation sich nur dann was ändert, wenn ich viel Hilfe bekomme und Annehme. Die Frage ist allerdings immer: gehöre ich zu den Minderheiten, bei denen die Hilfe nicht anschlägt? Was mach ich dann? Und es tauchen auch noch weit düstere Gedanken auf, aber im Grunde bleibt die Überschrift: "Verschwende ich hier gerade mein Leben?". Und, um auf den Anfang meines Textes zurück zu greifen: Ja, ich habe das Gefühl, dass tu ich, wenn auch ungewollt.

Verschwendet ihr euer Leben? 3 Monate 3 Wochen her #833508

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Ich kann mich eigentlich GhostofFate92, -Shisui- und Daifty nur anschließen (auch weil ich grob in dem Alter bin).
Ein klassicher Versager wenn man so will.
Schulzeit? Gar nichts erreicht. Egal in welcher Hinsicht. (Okay, Abi habe ich. Das wars dann aber auch.)
Nach der Schule? Studium ist zwar unterhaltsam, auch mal was Anderes.
Aber diese neu gewonnene Freiheit hat mich lediglich 2 Sachen realisieren lassen:
Dass mich 1. praktisch so gut wie keiner der möglichen Wege interessiert und 2. Animes mitunter das Einzige sind, was mich interessiert.

Was ich meine:
Ausbildung? Handwerk interessiert mich gar nicht, egal in welcher Hinsicht.
Wenn überhaupt, bin ich knallharter stinkfauler Theoretiker.
Theorien sind das, was mich interessieren.
Und aber au8ch wirklich nur die Theorien.
Revolutionen, neue Theorien, etc.

Ich dachte anfangs, Physik müsste die Richtung sein, die mein idok ist.
ich meine, Steins Gate, Cern, Wurmlocjh, zeitreisen und so.
ist denke ich offensichtlich, warum.
Nach nem Ausflug in so mache physikalische Fabrik und Videos wie bspw. so ein Teilchenbeschleuniger in Realität aussieht ( wie in den katakomben, und rechts laufen einfach riesige Rohre entlang oder so), kam ich mir vor, wie auf dem Bau oder in der Kanalisation, beim Tiefbau wo Rohre verlkegt werden.

Ich sage mal, die Realität der Physik schreckt mich ab wie auch ziemlich alles Andere.
Rumzuhocken und neue Theorien zu erfinden und so, das wäre geil.
Aber mir ist auch bewusst dass das absolut realitätsfremd ist und ich gar nicht den Kopf dafür habe .
Gucke nichtsdestotrotz auf Youtube zig Mathevideos, Physikvorlesungen und Co.

Insofern sagt mir das Studieren an sich, das tägliche NEues lernen, zu.
Aber das, was danach folgt, im besten Fall in ner riesigen Baustelle in Gummistiefeln rumzuwatscheln als Physiker, nein, das ist nichts für mich.

Mir gehts nicht anders als den oben Erwähnten.
Ich bin im Prinzip zufrieden damit, rund um die uhr zu chillen, Animes zu gucken und wie auch immer mein Existenzminimum gesichert zu wissen.
Eine Utopie, ich weiß, aber das einzige Leben, in dem ich mir vorstellen kann, glücklich zu sein.

Insofern in der Schule nichts erreicht, danach auch nichts erreicht.
Und dem üblichen laufplan des lebens (Familie, Haus, kinder, stabile 40 jahresjob, etc.) bin ich nie gefolgt und kann ich nicht das geringste bisschen Freude abgewinnen.

Ich bin wohl der typische Schmarotzer und Versager wie er im Buche steht.
ich bin da auch so der Typ, der mal hier seinem interesse folgt und nen Volkshochschulkurs macht, dort mal das nachliest, gerade das was ihn gerade interessiert,
Freigeist sozusagen.

Was nun mal, selbst abgesehen von Gesellschaft und Allem, nicht zum Sinn des lebens passt.
Nicht mal zu so was simplem wie Fortpflanzung und dem reinen Erhalt der eigenen Ahnenlinie.

An sich würde ich mein leben einfach nur gerne verschwenden und wie ein Hallodri eifnahc nur das machen, auf was ich gerade Lust habe.
aber leider besitze ich da viel zu viel Realitätssinn, um zu wissen was da rauskommt :-/

Kann schon manche Verstehen, die sich das Leben nehmen wollen.
So gut wie jeder mögliche Pfad ist nur Elend für einen Selbst.
und der einzige Pfad, der objektiv sinnvoll und erstrebenswert ist, ist einer von dem man jetzt schon weiß das man am Ende Alles bereuen wird.

Ich will Alles sein und doch zugleich nichts :-/

Das Leben ist einfach nur ein endloses Leid.
Da sind die Isekai Charaktere zu beneiden, die schaffen es diesem elendigen Kreislauf des Lebens mit seinen gewichtigen Entscheidungen, denen man nicht entrinnen kann, doch zu entkommen.
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Verschwendet ihr euer Leben? 1 Monat 3 Wochen her #835048

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Dein Post bzw. deine Frage ist zwar schon ein Jahr alt und - aus meiner Sicht - hast du bereits einige vernünftige Antworten bekommen, aber eine weitere schadet nicht, schätz' ich mal. Im Grunde kannst du im Leben nichts falsch machen - es hat einen Anfang, deine Geburt, und ein Ende, das wäre dann der Todeszeitpunkt, der garantiert kommen wird aber wann, das ist meistens ungewiss. Ob du dich jetzt für einige Jahrzehnte ins Zeug legst, eine Familie gründest oder es bleiben lässt und stattdessen dein Glück in der Arbeitslosigkeit suchst, spielt keine Rolle. Selbst wenn du das kommerziell erfolgreichste Unternehmen in der Menschheitsgeschichte selber aufgebaut und es hast wachsen sehen, wird dieses als dein Vermächtnis für dich als Verstorberner nicht mehr in Reichweite sein. Manchmal machte ich mir Gedanken darum, was Selbstverwirklichung wirklich bedeutet und kam zu dem Schluss, dass ich in meinen letzten Momenten zufrieden auf mein Leben ohne Reue zurückblicken kann. Das müsste vor zwei Jahren gewesen sein und da war ich 22. Was natürlich absoluter Quatsch ist: Warum sollte ich mir den Arsch aufreißen, nur um für einige wenige Minuten Spurenelemente von Glück empfinden zu können? Worauf es keine Garantie gibt, versteht sich. Letztendlich werde ich wohl oder übel in die Arbeitslosigkeit gehen, da es für mich keinen Grund gibt, mich für etwas anzustrengen, was ich sowieso nicht brauche. Also Geld für eine Familie, ein ordentliches Auto oder ein kleines Haus. Wird nicht passieren, also gehe ich es ruhig an und versuche mich so wenig Stress auszuliefern, wie es mir möglich ist. Das kommt von jemanden, der aktuell weder ein Abitur oder gar ein Studium abgeschlossen hat und keine Ausbildung in der Tasche hat, damit du weißt, woher der Wind weht.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Mogeko..
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Verschwendet ihr euer Leben? 1 Monat 3 Wochen her #835052

Darf man fragen warum Du ohne Abschluss und Ausbildung bist? Ich meine selbst mit Anfang 20 ist man nicht zu alt um was zu lernen.

Verschwendet ihr euer Leben? 1 Monat 3 Wochen her #835054

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@Tssir-De-Macabre

Falls deine Frage an mich geht: Ich habe einen Abschluss, nur kein Abitur und folglich kein Studium. Wie ich vor einigen Stunden schon schrieb, genügt mir ein minimalistischer Lebensstil und deswegen macht eine 40-Stunden-Woche keinen Sinn für mich. Und überhaupt, warum sollte ich spätestens ab dem zweiten oder dritten Ausbildungsjahr ein deutlich geringeres Einkommen akzeptieren, obwohl die geleistete Arbeit nicht weit von der eines jahrelangen Mitarbeiters entfernt ist?

"Ich meine selbst mit Anfang 20 ist man nicht zu alt um was zu lernen."
Im Sinne von akademischer Bildung, Berufserfahrung oder einfach Wissen, das mich interessiert? Mir fehlt da eine gewisse Definition.

Sorry falls du mich nicht meinst, mich verwirrt die Aussage mit dem fehlenden Abschluss.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Mogeko..

Verschwendet ihr euer Leben? 1 Monat 3 Wochen her #835056

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Tssir-De-Macabre schrieb:
Darf man fragen warum Du ohne Abschluss und Ausbildung bist? Ich meine selbst mit Anfang 20 ist man nicht zu alt um was zu lernen.

so ein unsinn, wenn du die nicht gerade aufm bau totschuften willst, dann findest du ab 20 sehr schwierig eine ausbildung, suche seit ich 20 bin nach einer ausbildung für meinen traumjob, hab auch ein schulische ausbildungsjahr gemacht das als lehrjahr anerkannt werden kann, jetzt bin ich nächstes jahr 25 und hab immernoch keine ausbildung in dem bereich, trotz top noten und portfolio.

Verschwendet ihr euer Leben? 1 Monat 3 Wochen her #835065

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Kann ich voll nachvollziehen, dieses Denken.
Ich meine:
Wenn man jemand ist, der nicht glücklich ist, wenn er nicht mherere Autos in der Garage hat oder anderweitig geldintensive Dinge benötigt, dann ist es natürlich schlecht vereinabr mit einem Arbeitslosendasein.

Aber wenn man sagen wir mal gut damit zurecht kommt und im Prinzip gut genug versorgt ist nahc dem eigenen Geschmack, warum nicht?
Man kann natürlich den Shceinheiligen spielen, die Steuerzahler füttern die Sozialschmarotzer durch, etc. pp.
Aber würde einer von den herren, wenn er nichts vorzuweisen hat und damit nur bestenfalls Mindestlohnstellen kriegt, die auch nicht mehr als Hartz 4 abweren (trotz 40+ Stunden Woche), immer noch behaupten, man muss auf Teufel komm raus arbeiten?

Manche Leute verdienen durch ihre Arbeit richtig gut.
Aber viele hescheln nur ihrer Wahnvorstellung von "Arbeit ist Muss! Sonst ist man der Abschaum der Gesellschaft!" hinterher, sich abackernd von früh bis spät und am Ende bleibt dank Steuern, Versicherung, Krankenkasse und Co. auch nicht mehr übrig als der Hartz 4 Satz und Derjenige darf missmutig zur Tafel zu den "Assis" gehen. Vorausgesetzt er hat in seinem Vollzeitjob noch Zeit für die Tafel zwischendurch.

Die Einen träumen von Arbeit als dem Nonplusultra, das jeder haben muss, genauso wie Haus , Autop und Familie. Sonst ist man nichts.

Andere sehen es pragmatischer und rationaler, böse ausgedrückt: profitorientiert :-)
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Verschwendet ihr euer Leben? 1 Monat 3 Wochen her #835119

(Einfach ignorieren, habe meine Antwort gelöscht)
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Jemand der nicht bereit ist, etwas zu opfern, kann auch niemals etwas verändern.
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Moderatoren: ForummodLaynaKniveskinehYuriko.FauliRockt
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