• Seite:
  • 1
  • 2
  • 3

THEMA: Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 10 Monate 1 Woche her #808140

  • Phutonkla
  • Phutonklas Avatar
  • Offline
  • Tastaturquäler
  • Tastaturquäler
  • I'm psychedelic
  • Beiträge: 276
  • Dank erhalten: 126
@Sniperace

Du laberst einen extrem großen Schwachsinn. Ich bin mir sicher du hast noch nie wirklich Cannabis konsumiert, denn sonst würdest du nicht solch einen Krampf schreiben. Es ist ein häufiges Phänomen das Leute ihre Alkoholerfahrungen versuchen auf andere Rauschzustände zu übertragen und anders kann ich mir vieles in deinem Post nicht erklären wie du darauf kommst.
Ich selbst bin Hobby Ethnopharmakologe und es ist meine Leidenschaft Pflanzen und ihren Gebrauch bei Menschen zu erforschen und zu verstehen.
Ich plane übrigens nach meinem soziale Arbeit Studium in der Drogenberatung tätig zu werden.
Ich weiß nicht warum du über etwas so eine Meinung vertrittst, obwohl du keine Ahnung von der Materie hast. Das ist genauso absurd wie als würde ich sagen das Namibia ein hässliches Land, mit unfreundlichen Menschen und einer schlechten Mentalität ist, obwohl ich noch nie in Namibia war.
Bitte gehe mal tief in dich und stell dir die Frage: "Wie viel weiß ich eigentlich über psychoaktive Substanzen?"

Es tut mir leid das ich nicht die Motivation hab genauer auf deinen Text einzugehen, aber das ist alles so Oberflächlich das ich keinen Sinn dahinter sehe konstruktiv darauf einzugehn. Bitte lese dir nochmal meine vorherigen posts in diesem Thread durch und informiere dich einmal tatsächlich über psychoaktive Substanzen. Bei Interesse schicke ich dir gerne per PN seriöse Internetquellen oder Bücherempfehlungen.
“Life lived in the absence of the psychedelic experience that primordial shamanism is based on is life trivialized, life denied, life enslaved to the ego.” ― Terence McKenna

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 10 Monate 1 Woche her #808143

@ Phutonkla
Wo findest du Schwachsinn? Sniperace schreibt, dass der Konsum von psychaktiven Substanzen nicht grundsätzlich schlimm ist, aber bei Missbrauch bzw. bei nichteinhalten von Sicherheitsmaßnahmen man sich selbst und andere gefährden kann. Das ist vollkommen richtig, wenn jemand betrunken Auto fährt hat er ein erhöhtes Unfallrisiko, wenn jemand unter Einfluss von Opiaten Auto fährt hat er ein erhöhtes Unfallrisiko und wenn jemand bekifft Auto fährt ist sein Unfallrisiko ebenfalls erhöht.
Wenn man die Giftigkeit betrachtet, so findet man für THC eine geringere LD50, Ratte, oral als für Ethanol, somit ist THC auf jeden Fall für Ratten und daher auch vermutlich für Menschen giftiger als Ethanol. Dass trotdem mehr Leute an Alkohol sterben als an Cannabis ist mit dadurch begründet, dass es schwieriger ist an Prudukte mit hoher THC-Konzentration zu gelangen, als an Produkte mit hoher Ethanol-Konzentration.
Die Aussage, dass es keine verlässliche Überprüfung der Inhaltsstoffe von Schwarzmarktdrogen gibt ist ebenfalls korrekt, auf dem Schwarzmarkt erhältliche Drogen werden um die Gewinnspanne zu erhöhen oft mehrmals mit verschiedenen Substanzen gestreckt, unter denen sich oft solche finden, die deutliche Gesundheitsschäden hervorrufen (können). Die Aussage, man wisse den Cannabinoidgehalt und das Cannabinoidprofil von Schwarzmarktware nicht ist ebenfalls richtig.
Oder findest du es Schwachsinn, dass die Strafe für Verkehrsteilnahme unter Drogeneinfluss von der Beeinträchtigung abhängig gemacht werden soll? Das ist tatsächlich ein Punkt über den man streiten könnte, es wird sicherlich Leute geben, die aus verschiedenen Motivationen heraus eine Abhängigkeit der Strafe von der dosis wollen.
Oder meins du vieleicht die Äußerung alle psychoaktiven Substanzen besäßen ein Suchtpotenzial? Das ist eine Tatsache, alle psychoaktiven Substanzen können bei unsachgemäßer Verwendung die Neurochemie stören, so dass Symptome auftreten, die landläufig als Sucht bezeichnet werden.
Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn Leute psychoaktive Substanzen ohne medizinische Indikation konsumieren wollen, es ist ihre eigene Psyche und ihre eigene Gesundheit die sie gefährden und ich habe kein Recht sie daran zu hindern, aber wenn sie dadurch andere gefährden, dann verdienen sie Strafe.
Folgende Benutzer bedankten sich: Plinfa-Fan

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 10 Monate 1 Woche her #808154

  • BigBoss
  • BigBosss Avatar Autor
  • Offline
  • Wiederholungstäter
  • Wiederholungstäter
  • Beiträge: 69
  • Dank erhalten: 22
Hallo lanthanoidenkontrakt *o-hi*
"Wenn man die Giftigkeit betrachtet, so findet man für THC eine geringere LD50, Ratte, oral als für Ethanol, somit ist THC auf jeden Fall für Ratten und daher auch vermutlich für Menschen giftiger als Ethanol. Dass trotdem mehr Leute an Alkohol sterben als an Cannabis ist mit dadurch begründet, dass es schwieriger ist an Prudukte mit hoher THC-Konzentration zu gelangen, als an Produkte mit hoher Ethanol-Konzentration."

Also, du vergleichst die Wirkung auf Ratten, die etwa so groß sind wie ein Football mit der Wirkung auf Menschen? *o-XD* Naja... Man kann mich natürlich überzeugen...
Haste auch ne Quelle? Weil dann wirkt das nicht wie eine Falschaussage *o-pfeif*

Übrigens...ist das schlecht, dass man keine sehr hohe THC Konzentration findet? *o-fuu* Die höchste Konzentration liegt bei zirka 25 %. Alkohol kann sogar rein hergestellt werden... Zwar ist das kein Trinkalkohol... aber Leute, die naiv sind, versuchen manchmal davon... Man spricht ja auch nicht umsonst öfter von Alkoholvergiftung, als von Cannabisvergiftung... Was oft fatal endet... Wenn Menschen sterben, dann empfinde ich die betroffene Droge als gefährlicher als Drogen, die für den Körper(bezogen nur auf den Körper!) einen relativ ungefährlichen Rausch verursachen. Nicht umsonst wird Cannabis als das sicherste Medikament der Welt bewertet - leider wurde sie ungenügend erforscht, sie ist nicht vollkommen ungefährlich, aber besser als einige legale Drogen, wie man dieser Liste für Krankheiten bzw. Leiden entnehmen kann:

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]



Der Unterschied zu den legalen Drogen ist, dass Cannabis als Medikament verwendet werden kann - bei Alkohol und Tabak spricht man eher von Krankheitsverursachern - 100% destruktiv.


I.N. *o-toohappy*
"...aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner."
*o-XD* *o-haha* *o-kihihi*
Letzte Änderung: 10 Monate 1 Woche her von BigBoss.

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 10 Monate 1 Woche her #808169

Was bei Ratten gitiger ist ist meistens auch beim Menschen giftiger, zum Beispiel ist Methanol bei beiden giftiger als Ethanol. Das Ratten und Menschen einen relativ ähnlichen Stoffwechsel haben ist ja einer der Gründe, warum viele Versuche an Ratten durchgeführt werden. Man kann nicht aus der LD50, Ratte auf die LD50, Mensch schließen, aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner. Quellen sind hier: www.sciencedirect.com/science/article/pii/0041008X74901264 und hier: gestis.itrust.de/nxt/gateway.dll/gestis_...s$fn=default.htm$3.0
Das es schwerer ist hohe THC-Konzentrationen zu finden ist gut, weil es dadurch kaum THC-Tode gibt. Man kann aber durchaus an einer THC-Überdosis sterben, es ist also nicht vollkommen harmlos. Es ist praktisch kaum möglich, eine letale dosis an THC aus normalem Cannabis zu erhalten, es ist aber praktisch auch schwer möglich eine letale Dosis an Ethanol mit ungebrannten Alkoholika zu trinken. Beides kann allerdings nicht ausgeschlossen werden.
Ethanol kann ebenfalls medizinisch verwendet werden, dabei wird aber meist die destruktive Wirkung ausgenutzt, so können Durchblutungsstörungen durch die Reizwirkung von Ethanol gelindert werden oder Tumore durch Ethanoleinspritzung abgetötet werden.
Da sowohl Ethanol als auch Nikotin wesentlich besser erforscht sind als THC und andere Cannabinoide ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass von beiden mehr schädliche Wirkungen bekannt sind. Ich sage damit nicht, dass sie nicht tatsächlich schädlicher sind, sondern ich sage, dass Cannabinoide durchaus schädliche Wirkungen haben könnten, die noch nicht bekannt sind. Deshalb sollten sie mehr erforscht werden. Wobei nach heutigem Kenntnisstand das Risiko bei THC hauptsächlich im akuten Unfallrisiko besteht.
Die Aussage war aber nie, dass THC gefährlicher ist als Ethanol, sondern nur, dass es Personen gibt, die den Risikofaktor unterschätzen. Die Risiken variiren auch nach Konsumform, so entstehen beim Ruchen verschiedene Oxidationsprodukte von THC und anderen Inhaltsstoffen der Zubereitung, die Lungenschäden hervorrufen können, diese treten naturlich beim Verzehr nicht auf.
Folgende Benutzer bedankten sich: BigBoss

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 10 Monate 1 Woche her #808182

  • BigBoss
  • BigBosss Avatar Autor
  • Offline
  • Wiederholungstäter
  • Wiederholungstäter
  • Beiträge: 69
  • Dank erhalten: 22
Was bei Ratten gitiger ist ist meistens auch beim Menschen giftiger, zum Beispiel ist Methanol bei beiden giftiger als Ethanol. Das Ratten und Menschen einen relativ ähnlichen Stoffwechsel haben ist ja einer der Gründe, warum viele Versuche an Ratten durchgeführt werden.

Man kann auf jeden Fall nicht sagen, das Cannabis "gesund" wäre - und da möchte ich meinen letzten ausführlichen Beitrag teilweise zitieren:
Sicher macht die Dosis das Gift, ist ja bei allen Sachen auf dieser Welt so. Zum Beispiel selbst die gesundesten Sachen wie Wasser. Wasser ist sehr gesund und essentiell für den Körper. Trinkt man jedoch ohne Ende, entsteht eine Abwehrreaktion in Form von Erbrechen. Oder bei Vitaminpräparaten. Diese sind in kleinen Mengen ein gutes Nahrungsergänzungsmittel. In hohen Dosen bekommt die Niere ein Problem. Fett und Zucker sind auch essentiell, aber auch da ist ziemlich bekannt, dass die hohen Dosen eine negative Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Und die Liste ist unendlich. Nichts auf dieser Welt kann man ohne Schäden in extremen Dosen verabreichen. Viele Dinge sind zwar gesund, haben aber auch eine ungesunde Nebenwirkung.

Zum Beispiel bei Butter. Gesättigte Fettsäuren sind auch gesund, aber treiben den Cholesterinspiegel jedoch ziemlich in die Höhe - und man weiß, was mit einem hohen Cholesterinspiegel verbunden wird(Schlaganfall, Herzinfarkt etc.). Es gibt natürlich auch eine Unterscheidung zwischen gutem und schlechtem Cholesterin.(Siehe:Hoher Cholesterinwert)

Es ist wichtig, die richtige Dosis von den Lebensmitteln und anderem Konsumgut zu ergründen. Genau so ist es mit Drogen. Drogen wie Zucker, Koffein, Alkohol, Tabletten sind bis zu einem gewissen Grad noch in Ordnung - aber bei sogenanntem "Missbrauch" ist jeglicher dieser Drogen schädlich. Nur spricht man nicht von Missbrauch, wenn man mal sehr große Lust auf ein paar Tafeln Schokolade hat und zu sich nimmt.
Und es ist natürlich bewiesen, dass hohe Blutzuckerspiegel zu Diabetes führen können(Diabetes Typ 2).

Trotz allem handelt es sich um ein Rauschgift - vllt. kann man das Wort "Gift" so oder so auslegen - aber es gibt keine eindeutigen Beweise für THC Tode - und wenn es doch vereinzelt welche geben sollte, zählt Cannabis wohl trotz allem zu dem sichersten Rauschgift der Welt. Punkt.

"...aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner."
*o-XD* *o-haha* *o-kihihi*


I.N.
*o-toohappy*
"...aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner."
*o-XD* *o-haha* *o-kihihi*
Letzte Änderung: 10 Monate 1 Woche her von BigBoss.

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 10 Monate 1 Woche her #808299

BigBoss
Zum Beispiel bei Butter. Gesättigte Fettsäuren sind auch gesund, aber treiben den Cholesterinspiegel jedoch ziemlich in die Höhe - und man weiß, was mit einem hohen Cholesterinspiegel verbunden wird(Schlaganfall, Herzinfarkt etc.). Es gibt natürlich auch eine Unterscheidung zwischen gutem und schlechtem Cholesterin.

Oh je, die Butterlüge. Butter verursacht angeblich Cholesterin usw. Und Margarine ist so gesund ..........:(

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Mittlerweile alles widerlegt, was im übrigen ehrliche Ärzte eh schon seit Jahren gesagt haben und gesunder Menschenverstand einem sowieso sagt, ein gesunder Körper braucht Cholesterin und ist auch ohne weiteres in der Lage Überdosierung auszugleichen. Weiter ist bei gesunden Menschen kein nennenswerter Unterschied beim Cholesterinspiegel zu erkennen, wenn er sich Cholesterinarm ernährt.
In unserer Familie hatte keiner Cholesterinprobleme und Eier und Butter haben wird immer gern gegessen. Ich selber ernähr mich im übrigen seit etlicher Zeit etwas anders und dazu gehören auch vermehrt Eier - und siehe da, positive Auswirkungen. Butter mag ich auch gern, ist gut für den Magen und schmeckt einfach besser, Margarine ist meiner Meinung nach so oder so Teufelszeug (vor allem wenn kontaminiertes Palmfett drin ist).
Wenn überhaupt, hat die ganze Cholesterinpanik den Pharmafirmen geholfen, die ihre Pulver verkaufen wollen und der Lebensmittelindustrie, die mit Margarine einen besseren Schnitt macht als mit Butter.
Butter wird seit Ewigkeiten konsumiert und doch hat die Epidemie moderner Herzkrankheiten erst in den 1920-30er Jahren angefangen (warum wohl?). Margarine hat seit ihrer Einführung den Durchschnittskonsum von Butter reduziert, allerdings nicht den Anstieg von Herzkrankheiten, Diabetes und Übergewichtigen.
Das Problem von Herz Kreislauf, liegt bei isolierten Kohlenhydraten (Zucker, Auszugsmehle), etliche andere Zivilisationskrankheiten haben hier ebenfalls ihren Ursprung. Ebenfalls problematisch ist der übermäßige Konsum von Salz, der in diesen Mengen die Funktion des Körpers stört und nebenbei beim Durchschnittskonsumenten fast schon Vergiftungserscheinungen auslöst. Dazu kommen natürlich noch moderne Verarbeitung von Lebensmitteln, zum Teil auch der Überkonsum von Vitaminen (ja kann schädlich sein), fehlende Bewegung, meine Großeltern haben mehr 10x Weg zu Fuß oder Rad zurückgelegt als heute üblich usw.

Man spricht ja auch nicht umsonst öfter von Alkoholvergiftung, als von Cannabisvergiftung... Was oft fatal endet

Dem stimme ich auch zu. Alkohol ist viel zu leicht zu haben, keiner hält dich auf mehr zu trinken als gut sein kann, dabei ist er aber sehr gefährlich, der massive Rauschzustand ist ebenfalls massiv akzeptiert, was leider viel zu viele in die Abhängigkeit abdriften lässt. Oder eben auch zu Vergiftungen führt. Alkohol ist gefährlich ohne Frage, würde ich nie bestreiten. Und sein Stand in der Gesellschaft ist ein Falscher.
Was aber THC und seine Auswirkungen nicht besser macht. Alkohol hin oder her.
Ruhende Schizophrenien auslösen, Herzrhythmusstörung (sagt nicht es wäre nicht so) oder auch generell dämliches Verhalten ist auch nicht grade gesund ........


Da dieser Thread aber endgültig zum "Wir finden Cannabis toll" Thread mutiert ist. Und man mir Dinge unterstellt. Bzw. Unfreundlich wird. Reicht es Mir:(
*o-stop*

Nur eines möchte ich noch loswerden - ich sehe da gar nix falsch, was ich zu dem Drogenbereich weis, dass hab ich aus eigenen Erfahrungen aus Freundeskreis, probiert hab ich auch selber, war nicht mein Ding. Wenn ich sage, ich hab oft erlebt, dass Tabak beigemischt wird, dann war es schon so und ich persönlich kenn keinen, der sich das Zeug gibt, der nicht auch Tabak konsumiert (entweder als Zigarette oder halt dazu). Kenn wohl zu wenig Leute ..... Die ganzen Konsum Arten kenn ich auch (so halbwegs).
Alkoholproblem (wir mir ja unterstellt .......) hab ich nie gehabt (sage ich aus voller Überzeugung), war allerdings nahe an Menschen dran, die eines hatten oder noch immer haben. Bei mir haben diverse (zum Teil sehr peinliche) Besäufnisse gereicht um mich von möglicher Abhängigkeit für immer zu heilen (bitte nicht nachmachen). Über ein Bier trinken ist äußerst selten und nach jedem 2ten ärgere ich mich immer nachher (Zeitfresser). Geht Euch zwar nix an, doch mein Durchschnittskonsum von Alkohol liegt bei unter einem Bier pro Woche - ich bin also fast schon ein Verweigerer. (Der Österreicher trinkt alleine weit über 100 Liter Bier im Jahr, wohlgemerkt eher hochprozentige Sorten - da bin ich weit weg und hab es auch früher nie erreicht, wenn ich es ehrlich hochrechne, meistens hab ich beim Fortgehen gar nix Alko getrunken - war billiger und irgendwer musste die Leute ja heimfahren .......... kann sie sich ja nicht selbst umbringen lassen ........)
Wenn ich sage, dass Konsumenten von THC Persönlichkeitsveränderungen durchmachen, dann sag ich es, weil wissenschaftlich bewiesen ist und weil ich es selbst im Freundeskreis erlebt hab. Und der Konsum nimmt über die Zeit zu, die Handlungen werden immer sinnloser und man erkennt die Leute nicht mehr. Super Stoff - echt:(
Ganz zu schweigen, dass es zu den dämlichsten Handlungen kommt und Enthemmung in ihrer Reinform passiert - das kann zu Unfällen führen (selber gesehen), aggressivem Verhalten (selber gesehen), Panikattacken (selber gesehen), zu Schlägereien (selber gesehen) und zu Schlimmeren.
Also ich kann darauf verzichten wie ein armes Würstchen rüber zu kommen, eine Stänkerei anzufangen und dabei so fertig zu sein, dass ich mich nicht mal ordentlich wehren kann und am Ende noch sehr clever die Polizei beleidigen (alles gesehen). Und am Ende kommen die Eltern, holen den Koffer ab und man kann die Verzweiflung in den Gesichtern sehen, weil es nicht das erstem Mal ist und weil auch sonst alles (wie die Lehre) den Bach runter läuft - tolle Erlebnisse:(
Und ja, ich hab das Gleiche auch bei typische Säufern so oft erlebt, wobei THC, Saufen nicht ausschließt.
Und die blöden Zigaretten sind ebenfalls eine Gemeinheit an sich selbst - Muss aber jeder selber wissen ober sich damit langsam vergiftet.

Regelmäßiger Drogenkonsum ist abzulehnen, ganz gleich um was es sich da handelt, ganz gleich ob legal oder nicht. Wer will, der soll, geht mir damit aber nicht auf den A.... und stiftet nicht Leute dazu an:(
Letzte Änderung: 10 Monate 1 Woche her von Sniperace.
Folgende Benutzer bedankten sich: BigBoss, Mungu, Plinfa-Fan

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 10 Monate 1 Woche her #808333

  • BigBoss
  • BigBosss Avatar Autor
  • Offline
  • Wiederholungstäter
  • Wiederholungstäter
  • Beiträge: 69
  • Dank erhalten: 22
Ach, die kostbare Mittagspause *o-büde*


Es tut mir Leid, dass Phutonkla nicht freundlich und objektiv bleiben konnte... Aber hinter einigen Aussagen seinerseits stehe ich persönlich auch nicht - sein offener Umgang mit Drogen ist sein Ding - aber weitere Beiträge von ihm bezüglich dieses Themas sind nicht mehr erwünscht.
"Oh je, die Butterlüge. Butter verursacht angeblich Cholesterin usw. Und Margarine ist so gesund"

Ich habe zwar nicht behauptet, dass Margarine irgendwie besser wäre... Aber ich habe etwa Ende 2014 eine psychosomatische Reha gemacht. Die Ärzte haben bei mir einen erhöhten Cholesterinwert festgestellt. Ich habe jeden Tag zwei bis drei Frühstückseier gegessen. Warum darf ich das dann nicht daraus schließen, weil ich mir das nicht anders erklären kann? Ein hoher Cholesterinwert, egal, wie er auch entstanden sein kann, ist selten sehr positiv und verursacht teilweise tödliche Krankheiten. Und wie schon gesagt:

Diese Lebensmittel sind gesund, haben aber auch eine Nebenwirkung - das sollte meine Kernaussage sein. Eier habe ich zwar nicht wirklich genannt, weswegen ich deine Widerlegung nicht so ganz nachvollziehen kann - aber gut zu wissen.
"...zum Teil auch der Überkonsum von Vitaminen (ja kann schädlich sein)"

Genau das meine ich ja - nichts kann man ohne Probleme im Übermaß konsumieren.
"Was aber THC und seine Auswirkungen nicht besser macht. Alkohol hin oder her.
Ruhende Schizophrenien auslösen, Herzrhythmusstörung (sagt nicht es wäre nicht so) oder auch generell dämliches Verhalten ist auch nicht grade gesund ........"

Ich habe es gewusst *o-pfeif* Ich zeige ein Bild mit Vergleichslisten, worin beide legale Drogen jeweils über 50 verschiedene (und auch schon lange bewiesene)Krankheiten aufweisen - aber natürlich pickt man sich die 5 Krankheiten raus, die bei Cannabis möglich sind. *o-XD*

Und du meinst, dass Cannabis nicht besser als die meisten anderen Drogen wäre? Naja - das bleibt wohl ewig Ansichtssache. Ich verstehe auch deine Aussage - doch es gibt einen Unterschied zwischen Leuten, die dies konsumieren und sich normal unterhalten, sich normal bewegen und normal agieren können und Leuten, die da den übelsten Hänger von bekommen(welche du wahrscheinlich meinst). Du meinst, man benimmt sich dämlich ? Also, wenn ich mich recht entsinne, haben wir zwar herumgealbert, aber nie haben wir uns unsittlich oder unlogisch verhalten. Natürlich kann das bei manchen anders sein. Aber der Großteil ist besser gelaunt und gesprächiger – wie in etwa bei Alkohol.
"generell dämliches Verhalten ist auch nicht grade gesund ........"

Es gibt auch Menschen die auch ohne Drogen dämlich agieren - willst du damit sagen, dass Dummheit weh tut? Aber dämliches Verhalten ist nicht als gesundheitsgefährdend bekannt *o-XD*


Ich will ganz ehrlich sein: Diese Menschen, die sich offensichtlich dämlich verhalten, sollten diese Droge nicht konsumieren, denn sie vertragen diese nicht - so wie ich, wenn es um hochprozentigen Alkohol geht. Aber diese Menschen tun es teilweise trotzdem, weil schon ein hohes Suchtpotenzial bestehen kann.
Aber übertreiben muss man hier nicht. Ich kenne nicht so viele Menschen, die da für die Ewigkeit darauf hängengeblieben wären – manche hatten zwar schwere Zeiten durchgemacht – aber auch sie haben daraus gelernt und sich weiterentwickelt – so wie das Menschen so an sich haben. Die meisten konsumieren so 1-2 Mal im Monat. Solche Erfahrungen machen viele auch mit Alkohol - und auch daraus lernen sie oder lernen sie nicht. Da ist Alkohol und auch Cannabis keine Ausnahme.

Du hast eine bessere Meinung zu Alkohol - denn sie ist in unsere Gesellschaft etabliert. Dass du deine Meinung hast, ist auch vollkommen in Ordnung. Du trinkst dein Bier die Woche und ich konsumiere alle paar Monate für einige Tage Cannabis – für den Spaß sicher auch – aber auch, um nicht in meine alte Depression zurückzufallen.

Und ich sage dir auch meine Meinung - da du ein wenig aus deinem Leben erzählt hast, werde ich es dir gleich tun.

Es gab mal eine Zeit, da war ich schwer depressiv. Ich habe tägliche Suizidgedanken gehabt(ich habe das schon vielen Menschen erzählt, weil ich finde, dass das die Leuten wissen sollten). Dies fing alles ab dem Alter von etwa 13-14 an und hat sich bis in das 21. Lebensjahr gezogen. Wie man auch in anderen Threads von mir feststellen kann, war ich ab dem 20. Lebensjahr obdachlos. Und natürlich hat das meine Stimmung absolut nicht gebessert.

Ab etwa meinem 18. Lebensjahr habe ich erstmals Alkohol getrunken - für mich war das eine Erlösung, als ich gemerkt habe, wie sich die Realität in den Hintergrund gerückt hat. Ich hatte damals mit einem russischen Freund getrunken - tatsächlich war Vodka im Spiel - hatte im Endeffekt keine guten Erfahrungen gemacht. Ich habe einfach gemerkt, dass das keine Droge für mich war. Also begann jeder Tag wie der andere - wie immer halt. Aufstehen - mit einem Morgentief. Der Einstieg war absolut nicht schön und es wurde immer schlimmer. Erste Suizidgedanken machten sich irgendwann breit. Im Obdachlosenheim, voller Menschen mit Problemen , war ich dann eigentlich gewillt, den Schlussstrich zu ziehen. Dann hatte ich dort zwei Menschen kennengelernt. Einer von diesen Typen hatte Cannabis.

Ich muss noch anmerken - bevor ich in diese Stadt gekommen war, hatte ich so durchschnittlich 3-5 Mal im Jahr Cannabis konsumiert. Weil ich kein Geld hatte und auch keine Kontakte hatte - und eigentlich auch viel zu introvertiert war, um mir welche besorgen zu können – ich hatte eine soziale Phobie. Jedenfalls war die Erfahrung mit Cannabis etwas sehr sehr Schönes. Ich fühlte mich das erste Mal seit über 4-7 Jahren das erste Mal wirklich gut. Noch nie hatte ich so viele positive Erinnerungen wie an diesen seltenen Abenden, wenn mich mein bester Freund mal einlud. Wir spielten immer Durak, ein russisches Kartenspiel(das echt genial ist).

Auf jeden Fall waren wir unterwegs, wie es halt obdachlose Menschen so taten – und wir begannen zu rauchen. Ich fühlte mich gut. Mit der Zeit, nach zwei bis drei Tagen war plötzlich noch ein Gefühl dazugekommen, was ich eigentlich schon aufgegeben hatte – Hoffnung. Ich habe in dieser Woche viele Dinge verstanden, wozu ich vorher nicht in der Lage war. Nach etwa 5 Tagen des Konsums von Cannabis erschien bei mir ein extremer Antrieb. Ich hatte Lebensmut erhalten. Ich hatte Hoffnung erhalten. Ich hatte Antrieb erhalten. Und naja, daraus resultierte dann kein Junkie Verhalten oder eine Sucht, sondern Bewegung in meinem Leben. Ich wollte es anpacken und es in eine Richtung lenken, die mich weiterbrachte. Also fing ich die Abendrealschule direkt einen Tag nach dem letzten Konsum an – während ich obdachlos war.

Die Schule ging zwei Jahre. Und diese habe ich bis vor ein paar Monaten als Klassenbester und mit 100% Anwesenheit abgeschlossen(habe dafür zwei Urkunden bekommen :'D).

Meine soziale Phobie habe ich auch damit besiegt – sowie meine Depressionen und meine Suizidgedanken.

Für mich hatte das eine tragende Rolle in meinem Leben – weil ich sonst Selbstmord begangen hätte.

Was hieß das für mich? Ich habe sicher auch schwierige Zeiten mit Cannabis gemacht – aber das liegt in der Vergangenheit. Man muss Dinge probieren, sonst bleibt man immer beim Gleichen. Bis zu meinem 18. Lebensjahr habe ich nie Drogen konsumiert – einerseits bereue ich es nicht – aber andererseits bereue ich es doch. Hätte ich dann vielleicht eine lebensfähige Jugend gehabt? Hätte, hätte, Fahrradkette. Wie auch immer – regelmäßiger Drogenkonsum bleibt destruktiv, egal, um welche Droge es sich auch handelt, da gebe ich dir recht.
"Wenn ich sage, dass Konsumenten von THC Persönlichkeitsveränderungen durchmachen, dann sag ich es, weil wissenschaftlich bewiesen ist und weil ich es selbst im Freundeskreis erlebt hab. Und der Konsum nimmt über die Zeit zu, die Handlungen werden immer sinnloser und man erkennt die Leute nicht mehr. Super Stoff - echt:("

Es gibt aber auch über eine Millionen Konsumenten in Deutschland, die einen bedenkenloses Konsumverhalten haben. Darunter sind viele Menschen, die arbeiten gehen, ein normales soziales Umfeld haben.

Sucht bleibt in jeder Gesellschaft Thema, egal, ob es eine Substanz oder eine Vorliebe handelt. Wie geht man damit um, wenn man es nicht unterbinden kann? Illegale Drogen kann man natürlich als schlecht pauschalisieren, aber es mindert den Konsum der Menschen kaum. Und selbst, wenn es den Konsum beeinflusst(In den Niederlanden kiffen weniger Menschen als in Deutschland, in Frankreich, wo die Gesetze bezüglich Cannabis noch strenger als in Deutschland ist, konsumieren sogar mehr Menschen als in Deutschland...)

"Da dieser Thread aber endgültig zum "Wir finden Cannabis toll" Thread mutiert ist. Und man mir Dinge unterstellt. Bzw. Unfreundlich wird. Reicht es Mir:("

Das Thema wurde so, weil, obwohl ich mich nur auf die ökologischen Werte von Hanf bezogen habe, die Menschen es zum Thema Cannabis als Genussmittel gemacht haben. Und damit meine ich nicht die Cannabis Befürworter, sondern die Gegenstimmen. Ich kann in meinem Thread nur oppositionell handeln, wenn jeder der Auffassung ist, Cannabis wäre schädlicher als Alkohol oder Tabak.

Ich konnte niemals behaupten, dass das Thema ein einfaches wäre – aber persönlich werden, habe ich gemerkt, werden dann die meisten. Egal, ob es in Form von Phutonkla's Antwort ist, oder Beschuldigungen in Form von „ja, nur Junkies würden so einen Thread aufmachen und verfassen.
"Ganz zu schweigen, dass es zu den dämlichsten Handlungen kommt und Enthemmung in ihrer Reinform passiert - das kann zu Unfällen führen (selber gesehen), aggressivem Verhalten (selber gesehen), Panikattacken (selber gesehen), zu Schlägereien (selber gesehen) und zu Schlimmeren.

Das gleiche ist doch bei Alkohol der Fall! Also, warum ist Alkohol trotzdem harmloser?
Ich will jetzt nicht den Unterschied bezüglich der Rausches aufzeigen. Es geht mir auch nicht um Verharmlosung – aber viele Menschen machen die Droge gefährlicher, als sie eigentlich ist. Bei Alkohol wird anscheinend verharmlost, bei Cannabis darf man das aber nicht – ist ja ein legaler Stoff. Alles was legal ist, ist auch weit weniger gefährlich, wie man aus den drei Listen entnehmen kann. Es gibt immer Leute, die sagen werden, dass dieses und jenes gefährlicher als anderes wäre - dies bilden sie aus ihren Erfahrungen und den Erfahrungen aus ihrem Umwelt. Aber wenn man das objektiv betrachtet, ist diese Doppelmoral bezüglich Drogen in Deutschland schon immer krank gewesen - und das hat mich immer traurig gemacht.

An Alkohol ist schon ein guter Freund von mir zugrunde gegangen(er ist gestorben). Aber Alkohol wird trotzdem als harmloser dargestellt, obwohl Menschen daran STERBEN können. Mir egal, ob Cannabis keine Tode zu verbuchen hat, aber Alkohol ist gefährlich! Naja, so viel dazu...

Sniperace, ich danke dir trotzdem für deine interessanten und ausführlichen Beiträge, denn Hanf als Rohstoff ist und bleibt wertvoll und du hast das gut dargestellt.


I.N. *o-toohappy*
"...aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner."
*o-XD* *o-haha* *o-kihihi*
Letzte Änderung: 10 Monate 1 Woche her von BigBoss.

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 10 Monate 1 Woche her #808356

Schon Theophrastus Bombast von Hohenheim (aka Paracelsus) stellte fest: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ Bei allen heute bekannten Stoffen trifft diese Aussage zu.
Ich stimme Sniperace zu, dass Alkoholkonsum zu sehr gesellschaftlich akzeptiert wird. Was den Vergleich verschiedener Drogen angeht, bin ich der Meinung, dass die Tatsache, dass eine Droge gefährlicher ist als eine andere nichts daran ändert, dass die Andere gefährlich ist. Nur weil ein Risiko geringer ist als ein Anderes ist es nicht unbedingt gering.
Was die Tatsache angeht, dass manche Leute Rauschgifte besser vertragen und manche schlechter, dazu fällt mir etwas ein, was in einem Roman vorkam, den ich mal gelesen habe. Ich weis leider nicht mehr in welchem. Es wurde ein Gesetz eingeführt, dass jeder, der im betrunkenen Zustand einen Unfall verursacht, bei dem jemand verletzt wird Tätowirungen auf Gesicht und Handrücken erhält, die anzeigen, dass man ihm keinen Alkohol verkaufen oder schenken darf. Dadurch werden zukünftige Vorfälle vermieden.
Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Wenn ich das nicht übersehen habe wurde ein Vorteil von Hanf noch nicht genannt: Er verbessert den Ertrag von in Fruchtfolge angebautem Getreide. Dadurch wird gleich doppelt Dünger eingespart.
Folgende Benutzer bedankten sich: BigBoss

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 9 Monate 4 Wochen her #809106

  • BigBoss
  • BigBosss Avatar Autor
  • Offline
  • Wiederholungstäter
  • Wiederholungstäter
  • Beiträge: 69
  • Dank erhalten: 22
Die Hanffabrik in Brandenburg | sens in.motion

Ein kleines Video über die Herstellung von Hanffasern in Brandenburg. Mit einer Dauer von etwas mehr als 2 Minuten wird unter anderem folgendes vorgestellt:


"Hanf kann drei bis vier Meter hoch werden."

"Hanf hat die stärksten Fasern der Natur."

"Hier haben wir zutun mit Sorten, die weniger als 2% THC beinhalten."


"Unsere Produktion beinhaltet nicht mehr als eine Faseraufbereitung."

Unser Hauptprodukt ist die sogenannte Stoffwolle, Das ist ein hevorrragendes Dämmmaterial, die man ohne gesundheitliche Risiken in seine Wohnung oder in sein Dach einbauen kann. Da braucht man keine Schutzmaske, keine Handschuhe und es hat auf jeden Fall eine Lebenserwartung von über 100 Jahren."

Dies wird vorgestellt vom Rohstoffkoordinator Marijin Roersch van der Hoogte, der die Wichtigkeit und den Wert dieses Rohstoffs erkannt hat und deswegen diesem sein Leben widmet.


Sehr kompaktes 2 Minuten Video, ist auf jeden Fall sehenswert.
"...aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner."
*o-XD* *o-haha* *o-kihihi*

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 9 Monate 2 Wochen her #809895

  • BigBoss
  • BigBosss Avatar Autor
  • Offline
  • Wiederholungstäter
  • Wiederholungstäter
  • Beiträge: 69
  • Dank erhalten: 22
Hanf lässt sich auf vielerlei Weise verwenden. Die Produkte sind an der Anzahl kaum fest zu machen. Ich habe vor kurzem auch ein weiteres Produkt, dass sich aus Hanf herstellen lässt, entdeckt.

Ich glaube, jeder ist der Meinung, dass wir die Platikproduktion und unseren Platikgebrauch leider Gottes so gesehen "missbrauchen" und die Natur "misshandeln". Die Folge sind unzählige vergiftete Tiere - Tendenz steigend. Allein im Meer bzw. in den Ozeanen ist so viel Plastik, dass man sich das gar nicht mehr vorstellen kann(und teilweise auch nicht möchte).
Doch auch dafür, wie für viele andere Rohstoffe stellt der Hanf eine Alternative zur Verfügung.

Plastik auf Hanfbasis

Tatsache ist folgendes:

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]



Hanfplastik ist jedoch kein neues Produkt. Für die Produktion der allerersten Kunststoffarten war Hanf wegen seines hohen Zellulosegehalts unverzichtbar. Der berühmte Autohersteller Henry Ford glaubte hoch und heilig an die Pflanze:

Um den Wert von Hanf zu untermauern, tat Henry Ford folgendes:
"1941 stellte Ford einen Prototypen her, der das gigantische Potenzial von Hanf unter Beweis stellte, wenn dieser Rohstoff mit innovativer Technologie kombiniert wird. Die Karrosserie des Wagens bestand aus einem Verbundkunststoff, der sich aus einem Harzbindemittel und 70 % Hanffasern, vermischt mit Stroh und Sisal zusammensetzte. Ford zeigte die Widerstandsfähigkeit dieses Hanfkomposits(GFK), indem er das Auto mit einem Baseballschläger bearbeitete. Es gelang ihm nicht, eine Delle zu erzeugen."

Henry Ford:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Bioplastik Karroserie aus Hanf:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]




Jedoch lässt sich dies durch die vollständige Prohibition nicht effektiv umsetzen.
Heutzutage sind in den Geschäften nur wenige Produkte aus Hanfplastik zu finden, weil der Anbau von Industriehanf in einem Großteil der Welt verboten ist.

Dennoch gibt es die ein oder anderen Produkte, die man aus dem Bioplastik auf Hanfbasis kaufen kann:
"Dennoch gibt es Unternehmen, die sehr erfolgreich CD- und DVD-Hüllen, Motorroller, Unterhaltungselektronik, Design-Stühle und sogar Musikinstrumente aus Hanfplastik verkaufen. Das Hash Marihuana & Hemp Museum zeigt Ihnen eine Auswahl von Produkten, vom Didgeridoo bis zum U-Bahn-Sitz. Zu den Höhepunkten unserer Sammlung gehört eine elektrische Gitarre, deren Klangkörper vollständig aus Hanfplastik hergestellt wurde."
Ein paar Bilder - ein Stuhl, eine Gitarre und sogar ein Brillengestell:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]




Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber je mehr ich über diese Pflanze weiß, desto positiver ist meine Meinung darüber - ich habe mir zur Aufgabe gemacht, Menschen zu informieren. Man kann sagen, was man will, aber irgendwann wird Hanf, sobald andere nicht nachhaltige Rohstoffe erschöpft sind, zu einem der wichtigsten Pflanzen der Welt.

Ich danke für eure Aufmerksamkeit - hoffe, ich konnte euch noch ein wenig mehr über den Wert von Hanf informieren. Schönen Tag/Abend noch.


I.N. *o-toohappy*


___________________________________________________________________

Hauptbeitrag wird noch angehängt, für die bessere Übersicht:


__

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich

"Die Hanfpflanze produziert nicht nur psychoaktiv und medizinisch wirksame Inhaltsstoffe; sondern auch Fasern, Samen und andere Teile, die als Nahrungsmittel und Industrierohstoff genutzt werden können. Hier findest du aktuelle Informationen rund um den vielseitigen Rohstofflieferanten Hanf."
schreibt der Deutsche Hanfverband

Denn tatsächlich existieren sehr viele Möglichkeiten, um den Hanf sinnvoll einzusetzen - man erklärte den Hanf als Unkraut, weil er so schnell wuchs, auch unter ärmlichsten Bedienungen.
"Zurzeit ist es möglich mindestens 50.000 Produkte aus Hanf herzustellen."
schreibt der Deutsche Hanfverband

Nur um einige Oberbegriffe präsentieren zu können, habe ich eine Grafik herausgesucht - nur um zu verdeutlichen, dass es nicht nur Hanf-Kleidung oder Papier sind.
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Man erkennt ganz klar, das es sinnvoll ist einen riesigen Schritt in Richtung Hanf zu machen - denn Hanf kann man zwei bis vier mal im Jahr ernten -
Bäume müssen, um auf eine stattliche Größe zu wachsen, bis über Jahrzehnte aufwachsen. Ich frage - besitzen wir tatsächlich eine umweltbewusste und Natur schonende Umweltkultur? Warum nutzen wir diesen Rohstoff nicht? (Das liegt an verschiedenen Lobbies, aber das ist ein anderes Thema.)
"Hanf oder Holz zur Papierherstellung, das ist keine Frage. Hanf ist eine Wunderpflanze, die die Sonnenenergie am effizientesten nutzt.
Hanf braucht 120 Tage, um vier Meter hoch ernte-reif zu wachsen. Bäume brauchen Jahrzehnte. Übrigens: Die über 500 Jahre alte Gutenberg-Bibel wurde auf Hanf-Papier geschrieben. Hätte man sie auf Holzpapier gedruckt, wäre sie mittlerweile verfallen! Hanf wächst also schneller und ist besser und robuster als Papier
aus Bäumen*."

Wir würden somit die Nachfrage nach Holz senken, was die Rodungen etwas dezimieren könnte. Jedenfalls wäre es sinnvoll, denn:
"Im tropischen Regenwald wurde zwischen 2000 und 2012 alle zwei Minuten die Fläche eines Fußballfeldes durch illegalen Holzeinschlag vernichtet"*

Hanf kann statt Holz zur Papiergewinnung genutzt werden, was besonders Deutschland, wo Staatsbürokratie und Briefverkehr herrscht, einen zusätzlichen Vorteil verschaffen könnte.
Hier haben wir Hanfpapier : Sieht aus wie stinknormales Papier:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]



Das Wichtige ist, diesen Rohstoff zur Nutzung freizugeben - vergessen wird die psychoaktive Wirkung von einer weiblichen Cannabis Sativa Pflanze. Denn nur die weiblichen Pflanzen besitzen das "THC". Jedoch nicht die männlichen Pflanzen - mittlerweile weiß man so viel über die Aufzucht einer solchen Pflanze(da sowas auch nicht schwer ist), dass man männliche von weiblichen Samen unterscheiden kann. Daher braucht man sich darüber auch keine Sorgen machen, denn, wenn es doch eine weibliche Pflanze durch Mutation geworden ist - dann erkennt man das lange vor den vollen 3 Monaten - um genau zu sein schon nach 2 Wochen lässt sich dies feststellen und die betroffene Pflanze kann entsorgt werden.

(Noch ein Flyer, der die Vorteile ein wenig kompakter präsentiert):
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]



Das wäre dieser Beitrag, ich danke für eure Aufmerksamkeit und wünsche euch einen guten Tag/Abend.
Nun. Ich hoffe ich konnte euch bezüglich dieses Themas ein wenig informieren - denn es war mir ein Anliegen.



I.N.


Quellen waren teilweise mit Links versehen . Quellen:


_________

Des Weiteren haben einige Mitglieder dieses Forums einige interessante Beiträge und Erfahrungen gepostet:

Oda-Nobunaga war der erste, der die Vielfältigkeit darstellt und seine eigenen Erfahrungen preisgibt:

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


RDK:

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Weitere Zitate folgen demnächst.


I.N. *o-schlürf* *o-toohappy*

---

Aufgrund eines Impulses, die Spoiler entfernen zu wollen ist mir eins klar geworden: Es ist ein gravierender Eindruck, der beim erneuten Lesen auftreten wird - ich bin begeistert davon - jedenfalls hoffe ich mal, dass ich keine Regel verletzt habe *o-brav* *o-schlürf* *o-run*

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]



I.N.
*o-toohappy*


Edit by Knives:
Bilder eingespoilert und Doppelpost zusammengefügt.
"...aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner."
*o-XD* *o-haha* *o-kihihi*
Letzte Änderung: 8 Monate 1 Tag her von Knives.

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 3 Monate 3 Wochen her #820905

Hier ein Interview mit einen Hanffabrikanten aus der Uckermark, der aus Hanf Baustoffe herstellt:
kenfm.de/die-macher-hanf-uckermark/

Allgemeine Infos über Hanf:
hanfverband.de/inhalte/warum-hanf-ueber-...n-des-rohstoffs-hanf

Auf dieser Seite gibt es ein paar Infos über Cannabidiol:
hanfverband.de/node/3430
Copy-Ninja rekrutiert!
コピ-忍者は 募集する!
  • Seite:
  • 1
  • 2
  • 3
Moderatoren: ForummodLaynaLodrahilKnivesYuriko.
Powered by Kunena Forum