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THEMA: Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 1 Woche 3 Tage her #808140

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@Sniperace

Du laberst einen extrem großen Schwachsinn. Ich bin mir sicher du hast noch nie wirklich Cannabis konsumiert, denn sonst würdest du nicht solch einen Krampf schreiben. Es ist ein häufiges Phänomen das Leute ihre Alkoholerfahrungen versuchen auf andere Rauschzustände zu übertragen und anders kann ich mir vieles in deinem Post nicht erklären wie du darauf kommst.
Ich selbst bin Hobby Ethnopharmakologe und es ist meine Leidenschaft Pflanzen und ihren Gebrauch bei Menschen zu erforschen und zu verstehen.
Ich plane übrigens nach meinem soziale Arbeit Studium in der Drogenberatung tätig zu werden.
Ich weiß nicht warum du über etwas so eine Meinung vertrittst, obwohl du keine Ahnung von der Materie hast. Das ist genauso absurd wie als würde ich sagen das Namibia ein hässliches Land, mit unfreundlichen Menschen und einer schlechten Mentalität ist, obwohl ich noch nie in Namibia war.
Bitte gehe mal tief in dich und stell dir die Frage: "Wie viel weiß ich eigentlich über psychoaktive Substanzen?"

Es tut mir leid das ich nicht die Motivation hab genauer auf deinen Text einzugehen, aber das ist alles so Oberflächlich das ich keinen Sinn dahinter sehe konstruktiv darauf einzugehn. Bitte lese dir nochmal meine vorherigen posts in diesem Thread durch und informiere dich einmal tatsächlich über psychoaktive Substanzen. Bei Interesse schicke ich dir gerne per PN seriöse Internetquellen oder Bücherempfehlungen.
“Life lived in the absence of the psychedelic experience that primordial shamanism is based on is life trivialized, life denied, life enslaved to the ego.” ― Terence McKenna

Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 1 Woche 3 Tage her #808143

@ Phutonkla
Wo findest du Schwachsinn? Sniperace schreibt, dass der Konsum von psychaktiven Substanzen nicht grundsätzlich schlimm ist, aber bei Missbrauch bzw. bei nichteinhalten von Sicherheitsmaßnahmen man sich selbst und andere gefährden kann. Das ist vollkommen richtig, wenn jemand betrunken Auto fährt hat er ein erhöhtes Unfallrisiko, wenn jemand unter Einfluss von Opiaten Auto fährt hat er ein erhöhtes Unfallrisiko und wenn jemand bekifft Auto fährt ist sein Unfallrisiko ebenfalls erhöht.
Wenn man die Giftigkeit betrachtet, so findet man für THC eine geringere LD50, Ratte, oral als für Ethanol, somit ist THC auf jeden Fall für Ratten und daher auch vermutlich für Menschen giftiger als Ethanol. Dass trotdem mehr Leute an Alkohol sterben als an Cannabis ist mit dadurch begründet, dass es schwieriger ist an Prudukte mit hoher THC-Konzentration zu gelangen, als an Produkte mit hoher Ethanol-Konzentration.
Die Aussage, dass es keine verlässliche Überprüfung der Inhaltsstoffe von Schwarzmarktdrogen gibt ist ebenfalls korrekt, auf dem Schwarzmarkt erhältliche Drogen werden um die Gewinnspanne zu erhöhen oft mehrmals mit verschiedenen Substanzen gestreckt, unter denen sich oft solche finden, die deutliche Gesundheitsschäden hervorrufen (können). Die Aussage, man wisse den Cannabinoidgehalt und das Cannabinoidprofil von Schwarzmarktware nicht ist ebenfalls richtig.
Oder findest du es Schwachsinn, dass die Strafe für Verkehrsteilnahme unter Drogeneinfluss von der Beeinträchtigung abhängig gemacht werden soll? Das ist tatsächlich ein Punkt über den man streiten könnte, es wird sicherlich Leute geben, die aus verschiedenen Motivationen heraus eine Abhängigkeit der Strafe von der dosis wollen.
Oder meins du vieleicht die Äußerung alle psychoaktiven Substanzen besäßen ein Suchtpotenzial? Das ist eine Tatsache, alle psychoaktiven Substanzen können bei unsachgemäßer Verwendung die Neurochemie stören, so dass Symptome auftreten, die landläufig als Sucht bezeichnet werden.
Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn Leute psychoaktive Substanzen ohne medizinische Indikation konsumieren wollen, es ist ihre eigene Psyche und ihre eigene Gesundheit die sie gefährden und ich habe kein Recht sie daran zu hindern, aber wenn sie dadurch andere gefährden, dann verdienen sie Strafe.
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Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 1 Woche 3 Tage her #808154

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Hallo lanthanoidenkontrakt *o-hi*
"Wenn man die Giftigkeit betrachtet, so findet man für THC eine geringere LD50, Ratte, oral als für Ethanol, somit ist THC auf jeden Fall für Ratten und daher auch vermutlich für Menschen giftiger als Ethanol. Dass trotdem mehr Leute an Alkohol sterben als an Cannabis ist mit dadurch begründet, dass es schwieriger ist an Prudukte mit hoher THC-Konzentration zu gelangen, als an Produkte mit hoher Ethanol-Konzentration."

Also, du vergleichst die Wirkung auf Ratten, die etwa so groß sind wie ein Football mit der Wirkung auf Menschen? *o-XD* Naja... Man kann mich natürlich überzeugen...
Haste auch ne Quelle? Weil dann wirkt das nicht wie eine Falschaussage *o-pfeif*

Übrigens...ist das schlecht, dass man keine sehr hohe THC Konzentration findet? *o-fuu* Die höchste Konzentration liegt bei zirka 25 %. Alkohol kann sogar rein hergestellt werden... Zwar ist das kein Trinkalkohol... aber Leute, die naiv sind, versuchen manchmal davon... Man spricht ja auch nicht umsonst öfter von Alkoholvergiftung, als von Cannabisvergiftung... Was oft fatal endet... Wenn Menschen sterben, dann empfinde ich die betroffene Droge als gefährlicher als Drogen, die für den Körper(bezogen nur auf den Körper!) einen relativ ungefährlichen Rausch verursachen. Nicht umsonst wird Cannabis als das sicherste Medikament der Welt bewertet - leider wurde sie ungenügend erforscht, sie ist nicht vollkommen ungefährlich, aber besser als einige legale Drogen, wie man dieser Liste für Krankheiten bzw. Leiden entnehmen kann:

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Der Unterschied zu den legalen Drogen ist, dass Cannabis als Medikament verwendet werden kann - bei Alkohol und Tabak spricht man eher von Krankheitsverursachern - 100% destruktiv.


I.N. *o-toohappy*
"...aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner."
*o-XD* *o-haha* *o-kihihi*
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Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 1 Woche 3 Tage her #808169

Was bei Ratten gitiger ist ist meistens auch beim Menschen giftiger, zum Beispiel ist Methanol bei beiden giftiger als Ethanol. Das Ratten und Menschen einen relativ ähnlichen Stoffwechsel haben ist ja einer der Gründe, warum viele Versuche an Ratten durchgeführt werden. Man kann nicht aus der LD50, Ratte auf die LD50, Mensch schließen, aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner. Quellen sind hier: www.sciencedirect.com/science/article/pii/0041008X74901264 und hier: gestis.itrust.de/nxt/gateway.dll/gestis_...s$fn=default.htm$3.0
Das es schwerer ist hohe THC-Konzentrationen zu finden ist gut, weil es dadurch kaum THC-Tode gibt. Man kann aber durchaus an einer THC-Überdosis sterben, es ist also nicht vollkommen harmlos. Es ist praktisch kaum möglich, eine letale dosis an THC aus normalem Cannabis zu erhalten, es ist aber praktisch auch schwer möglich eine letale Dosis an Ethanol mit ungebrannten Alkoholika zu trinken. Beides kann allerdings nicht ausgeschlossen werden.
Ethanol kann ebenfalls medizinisch verwendet werden, dabei wird aber meist die destruktive Wirkung ausgenutzt, so können Durchblutungsstörungen durch die Reizwirkung von Ethanol gelindert werden oder Tumore durch Ethanoleinspritzung abgetötet werden.
Da sowohl Ethanol als auch Nikotin wesentlich besser erforscht sind als THC und andere Cannabinoide ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass von beiden mehr schädliche Wirkungen bekannt sind. Ich sage damit nicht, dass sie nicht tatsächlich schädlicher sind, sondern ich sage, dass Cannabinoide durchaus schädliche Wirkungen haben könnten, die noch nicht bekannt sind. Deshalb sollten sie mehr erforscht werden. Wobei nach heutigem Kenntnisstand das Risiko bei THC hauptsächlich im akuten Unfallrisiko besteht.
Die Aussage war aber nie, dass THC gefährlicher ist als Ethanol, sondern nur, dass es Personen gibt, die den Risikofaktor unterschätzen. Die Risiken variiren auch nach Konsumform, so entstehen beim Ruchen verschiedene Oxidationsprodukte von THC und anderen Inhaltsstoffen der Zubereitung, die Lungenschäden hervorrufen können, diese treten naturlich beim Verzehr nicht auf.
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Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 1 Woche 3 Tage her #808182

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Was bei Ratten gitiger ist ist meistens auch beim Menschen giftiger, zum Beispiel ist Methanol bei beiden giftiger als Ethanol. Das Ratten und Menschen einen relativ ähnlichen Stoffwechsel haben ist ja einer der Gründe, warum viele Versuche an Ratten durchgeführt werden.

Man kann auf jeden Fall nicht sagen, das Cannabis "gesund" wäre - und da möchte ich meinen letzten ausführlichen Beitrag teilweise zitieren:
Sicher macht die Dosis das Gift, ist ja bei allen Sachen auf dieser Welt so. Zum Beispiel selbst die gesundesten Sachen wie Wasser. Wasser ist sehr gesund und essentiell für den Körper. Trinkt man jedoch ohne Ende, entsteht eine Abwehrreaktion in Form von Erbrechen. Oder bei Vitaminpräparaten. Diese sind in kleinen Mengen ein gutes Nahrungsergänzungsmittel. In hohen Dosen bekommt die Niere ein Problem. Fett und Zucker sind auch essentiell, aber auch da ist ziemlich bekannt, dass die hohen Dosen eine negative Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Und die Liste ist unendlich. Nichts auf dieser Welt kann man ohne Schäden in extremen Dosen verabreichen. Viele Dinge sind zwar gesund, haben aber auch eine ungesunde Nebenwirkung.

Zum Beispiel bei Butter. Gesättigte Fettsäuren sind auch gesund, aber treiben den Cholesterinspiegel jedoch ziemlich in die Höhe - und man weiß, was mit einem hohen Cholesterinspiegel verbunden wird(Schlaganfall, Herzinfarkt etc.). Es gibt natürlich auch eine Unterscheidung zwischen gutem und schlechtem Cholesterin.(Siehe:Hoher Cholesterinwert)

Es ist wichtig, die richtige Dosis von den Lebensmitteln und anderem Konsumgut zu ergründen. Genau so ist es mit Drogen. Drogen wie Zucker, Koffein, Alkohol, Tabletten sind bis zu einem gewissen Grad noch in Ordnung - aber bei sogenanntem "Missbrauch" ist jeglicher dieser Drogen schädlich. Nur spricht man nicht von Missbrauch, wenn man mal sehr große Lust auf ein paar Tafeln Schokolade hat und zu sich nimmt.
Und es ist natürlich bewiesen, dass hohe Blutzuckerspiegel zu Diabetes führen können(Diabetes Typ 2).

Trotz allem handelt es sich um ein Rauschgift - vllt. kann man das Wort "Gift" so oder so auslegen - aber es gibt keine eindeutigen Beweise für THC Tode - und wenn es doch vereinzelt welche geben sollte, zählt Cannabis wohl trotz allem zu dem sichersten Rauschgift der Welt. Punkt.

"...aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner."
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Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 1 Woche 2 Tage her #808299

BigBoss
Zum Beispiel bei Butter. Gesättigte Fettsäuren sind auch gesund, aber treiben den Cholesterinspiegel jedoch ziemlich in die Höhe - und man weiß, was mit einem hohen Cholesterinspiegel verbunden wird(Schlaganfall, Herzinfarkt etc.). Es gibt natürlich auch eine Unterscheidung zwischen gutem und schlechtem Cholesterin.

Oh je, die Butterlüge. Butter verursacht angeblich Cholesterin usw. Und Margarine ist so gesund ..........:(

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Mittlerweile alles widerlegt, was im übrigen ehrliche Ärzte eh schon seit Jahren gesagt haben und gesunder Menschenverstand einem sowieso sagt, ein gesunder Körper braucht Cholesterin und ist auch ohne weiteres in der Lage Überdosierung auszugleichen. Weiter ist bei gesunden Menschen kein nennenswerter Unterschied beim Cholesterinspiegel zu erkennen, wenn er sich Cholesterinarm ernährt.
In unserer Familie hatte keiner Cholesterinprobleme und Eier und Butter haben wird immer gern gegessen. Ich selber ernähr mich im übrigen seit etlicher Zeit etwas anders und dazu gehören auch vermehrt Eier - und siehe da, positive Auswirkungen. Butter mag ich auch gern, ist gut für den Magen und schmeckt einfach besser, Margarine ist meiner Meinung nach so oder so Teufelszeug (vor allem wenn kontaminiertes Palmfett drin ist).
Wenn überhaupt, hat die ganze Cholesterinpanik den Pharmafirmen geholfen, die ihre Pulver verkaufen wollen und der Lebensmittelindustrie, die mit Margarine einen besseren Schnitt macht als mit Butter.
Butter wird seit Ewigkeiten konsumiert und doch hat die Epidemie moderner Herzkrankheiten erst in den 1920-30er Jahren angefangen (warum wohl?). Margarine hat seit ihrer Einführung den Durchschnittskonsum von Butter reduziert, allerdings nicht den Anstieg von Herzkrankheiten, Diabetes und Übergewichtigen.
Das Problem von Herz Kreislauf, liegt bei isolierten Kohlenhydraten (Zucker, Auszugsmehle), etliche andere Zivilisationskrankheiten haben hier ebenfalls ihren Ursprung. Ebenfalls problematisch ist der übermäßige Konsum von Salz, der in diesen Mengen die Funktion des Körpers stört und nebenbei beim Durchschnittskonsumenten fast schon Vergiftungserscheinungen auslöst. Dazu kommen natürlich noch moderne Verarbeitung von Lebensmitteln, zum Teil auch der Überkonsum von Vitaminen (ja kann schädlich sein), fehlende Bewegung, meine Großeltern haben mehr 10x Weg zu Fuß oder Rad zurückgelegt als heute üblich usw.

Man spricht ja auch nicht umsonst öfter von Alkoholvergiftung, als von Cannabisvergiftung... Was oft fatal endet

Dem stimme ich auch zu. Alkohol ist viel zu leicht zu haben, keiner hält dich auf mehr zu trinken als gut sein kann, dabei ist er aber sehr gefährlich, der massive Rauschzustand ist ebenfalls massiv akzeptiert, was leider viel zu viele in die Abhängigkeit abdriften lässt. Oder eben auch zu Vergiftungen führt. Alkohol ist gefährlich ohne Frage, würde ich nie bestreiten. Und sein Stand in der Gesellschaft ist ein Falscher.
Was aber THC und seine Auswirkungen nicht besser macht. Alkohol hin oder her.
Ruhende Schizophrenien auslösen, Herzrhythmusstörung (sagt nicht es wäre nicht so) oder auch generell dämliches Verhalten ist auch nicht grade gesund ........


Da dieser Thread aber endgültig zum "Wir finden Cannabis toll" Thread mutiert ist. Und man mir Dinge unterstellt. Bzw. Unfreundlich wird. Reicht es Mir:(
*o-stop*

Nur eines möchte ich noch loswerden - ich sehe da gar nix falsch, was ich zu dem Drogenbereich weis, dass hab ich aus eigenen Erfahrungen aus Freundeskreis, probiert hab ich auch selber, war nicht mein Ding. Wenn ich sage, ich hab oft erlebt, dass Tabak beigemischt wird, dann war es schon so und ich persönlich kenn keinen, der sich das Zeug gibt, der nicht auch Tabak konsumiert (entweder als Zigarette oder halt dazu). Kenn wohl zu wenig Leute ..... Die ganzen Konsum Arten kenn ich auch (so halbwegs).
Alkoholproblem (wir mir ja unterstellt .......) hab ich nie gehabt (sage ich aus voller Überzeugung), war allerdings nahe an Menschen dran, die eines hatten oder noch immer haben. Bei mir haben diverse (zum Teil sehr peinliche) Besäufnisse gereicht um mich von möglicher Abhängigkeit für immer zu heilen (bitte nicht nachmachen). Über ein Bier trinken ist äußerst selten und nach jedem 2ten ärgere ich mich immer nachher (Zeitfresser). Geht Euch zwar nix an, doch mein Durchschnittskonsum von Alkohol liegt bei unter einem Bier pro Woche - ich bin also fast schon ein Verweigerer. (Der Österreicher trinkt alleine weit über 100 Liter Bier im Jahr, wohlgemerkt eher hochprozentige Sorten - da bin ich weit weg und hab es auch früher nie erreicht, wenn ich es ehrlich hochrechne, meistens hab ich beim Fortgehen gar nix Alko getrunken - war billiger und irgendwer musste die Leute ja heimfahren .......... kann sie sich ja nicht selbst umbringen lassen ........)
Wenn ich sage, dass Konsumenten von THC Persönlichkeitsveränderungen durchmachen, dann sag ich es, weil wissenschaftlich bewiesen ist und weil ich es selbst im Freundeskreis erlebt hab. Und der Konsum nimmt über die Zeit zu, die Handlungen werden immer sinnloser und man erkennt die Leute nicht mehr. Super Stoff - echt:(
Ganz zu schweigen, dass es zu den dämlichsten Handlungen kommt und Enthemmung in ihrer Reinform passiert - das kann zu Unfällen führen (selber gesehen), aggressivem Verhalten (selber gesehen), Panikattacken (selber gesehen), zu Schlägereien (selber gesehen) und zu Schlimmeren.
Also ich kann darauf verzichten wie ein armes Würstchen rüber zu kommen, eine Stänkerei anzufangen und dabei so fertig zu sein, dass ich mich nicht mal ordentlich wehren kann und am Ende noch sehr clever die Polizei beleidigen (alles gesehen). Und am Ende kommen die Eltern, holen den Koffer ab und man kann die Verzweiflung in den Gesichtern sehen, weil es nicht das erstem Mal ist und weil auch sonst alles (wie die Lehre) den Bach runter läuft - tolle Erlebnisse:(
Und ja, ich hab das Gleiche auch bei typische Säufern so oft erlebt, wobei THC, Saufen nicht ausschließt.
Und die blöden Zigaretten sind ebenfalls eine Gemeinheit an sich selbst - Muss aber jeder selber wissen ober sich damit langsam vergiftet.

Regelmäßiger Drogenkonsum ist abzulehnen, ganz gleich um was es sich da handelt, ganz gleich ob legal oder nicht. Wer will, der soll, geht mir damit aber nicht auf den A.... und stiftet nicht Leute dazu an:(
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Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 1 Woche 1 Tag her #808333

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Ach, die kostbare Mittagspause *o-büde*


Es tut mir Leid, dass Phutonkla nicht freundlich und objektiv bleiben konnte... Aber hinter einigen Aussagen seinerseits stehe ich persönlich auch nicht - sein offener Umgang mit Drogen ist sein Ding - aber weitere Beiträge von ihm bezüglich dieses Themas sind nicht mehr erwünscht.
"Oh je, die Butterlüge. Butter verursacht angeblich Cholesterin usw. Und Margarine ist so gesund"

Ich habe zwar nicht behauptet, dass Margarine irgendwie besser wäre... Aber ich habe etwa Ende 2014 eine psychosomatische Reha gemacht. Die Ärzte haben bei mir einen erhöhten Cholesterinwert festgestellt. Ich habe jeden Tag zwei bis drei Frühstückseier gegessen. Warum darf ich das dann nicht daraus schließen, weil ich mir das nicht anders erklären kann? Ein hoher Cholesterinwert, egal, wie er auch entstanden sein kann, ist selten sehr positiv und verursacht teilweise tödliche Krankheiten. Und wie schon gesagt:

Diese Lebensmittel sind gesund, haben aber auch eine Nebenwirkung - das sollte meine Kernaussage sein. Eier habe ich zwar nicht wirklich genannt, weswegen ich deine Widerlegung nicht so ganz nachvollziehen kann - aber gut zu wissen.
"...zum Teil auch der Überkonsum von Vitaminen (ja kann schädlich sein)"

Genau das meine ich ja - nichts kann man ohne Probleme im Übermaß konsumieren.
"Was aber THC und seine Auswirkungen nicht besser macht. Alkohol hin oder her.
Ruhende Schizophrenien auslösen, Herzrhythmusstörung (sagt nicht es wäre nicht so) oder auch generell dämliches Verhalten ist auch nicht grade gesund ........"

Ich habe es gewusst *o-pfeif* Ich zeige ein Bild mit Vergleichslisten, worin beide legale Drogen jeweils über 50 verschiedene (und auch schon lange bewiesene)Krankheiten aufweisen - aber natürlich pickt man sich die 5 Krankheiten raus, die bei Cannabis möglich sind. *o-XD*

Und du meinst, dass Cannabis nicht besser als die meisten anderen Drogen wäre? Naja - das bleibt wohl ewig Ansichtssache. Ich verstehe auch deine Aussage - doch es gibt einen Unterschied zwischen Leuten, die dies konsumieren und sich normal unterhalten, sich normal bewegen und normal agieren können und Leuten, die da den übelsten Hänger von bekommen(welche du wahrscheinlich meinst). Du meinst, man benimmt sich dämlich ? Also, wenn ich mich recht entsinne, haben wir zwar herumgealbert, aber nie haben wir uns unsittlich oder unlogisch verhalten. Natürlich kann das bei manchen anders sein. Aber der Großteil ist besser gelaunt und gesprächiger – wie in etwa bei Alkohol.
"generell dämliches Verhalten ist auch nicht grade gesund ........"

Es gibt auch Menschen die auch ohne Drogen dämlich agieren - willst du damit sagen, dass Dummheit weh tut? Aber dämliches Verhalten ist nicht als gesundheitsgefährdend bekannt *o-XD*


Ich will ganz ehrlich sein: Diese Menschen, die sich offensichtlich dämlich verhalten, sollten diese Droge nicht konsumieren, denn sie vertragen diese nicht - so wie ich, wenn es um hochprozentigen Alkohol geht. Aber diese Menschen tun es teilweise trotzdem, weil schon ein hohes Suchtpotenzial bestehen kann.
Aber übertreiben muss man hier nicht. Ich kenne nicht so viele Menschen, die da für die Ewigkeit darauf hängengeblieben wären – manche hatten zwar schwere Zeiten durchgemacht – aber auch sie haben daraus gelernt und sich weiterentwickelt – so wie das Menschen so an sich haben. Die meisten konsumieren so 1-2 Mal im Monat. Solche Erfahrungen machen viele auch mit Alkohol - und auch daraus lernen sie oder lernen sie nicht. Da ist Alkohol und auch Cannabis keine Ausnahme.

Du hast eine bessere Meinung zu Alkohol - denn sie ist in unsere Gesellschaft etabliert. Dass du deine Meinung hast, ist auch vollkommen in Ordnung. Du trinkst dein Bier die Woche und ich konsumiere alle paar Monate für einige Tage Cannabis – für den Spaß sicher auch – aber auch, um nicht in meine alte Depression zurückzufallen.

Und ich sage dir auch meine Meinung - da du ein wenig aus deinem Leben erzählt hast, werde ich es dir gleich tun.

Es gab mal eine Zeit, da war ich schwer depressiv. Ich habe tägliche Suizidgedanken gehabt(ich habe das schon vielen Menschen erzählt, weil ich finde, dass das die Leuten wissen sollten). Dies fing alles ab dem Alter von etwa 13-14 an und hat sich bis in das 21. Lebensjahr gezogen. Wie man auch in anderen Threads von mir feststellen kann, war ich ab dem 20. Lebensjahr obdachlos. Und natürlich hat das meine Stimmung absolut nicht gebessert.

Ab etwa meinem 18. Lebensjahr habe ich erstmals Alkohol getrunken - für mich war das eine Erlösung, als ich gemerkt habe, wie sich die Realität in den Hintergrund gerückt hat. Ich hatte damals mit einem russischen Freund getrunken - tatsächlich war Vodka im Spiel - hatte im Endeffekt keine guten Erfahrungen gemacht. Ich habe einfach gemerkt, dass das keine Droge für mich war. Also begann jeder Tag wie der andere - wie immer halt. Aufstehen - mit einem Morgentief. Der Einstieg war absolut nicht schön und es wurde immer schlimmer. Erste Suizidgedanken machten sich irgendwann breit. Im Obdachlosenheim, voller Menschen mit Problemen , war ich dann eigentlich gewillt, den Schlussstrich zu ziehen. Dann hatte ich dort zwei Menschen kennengelernt. Einer von diesen Typen hatte Cannabis.

Ich muss noch anmerken - bevor ich in diese Stadt gekommen war, hatte ich so durchschnittlich 3-5 Mal im Jahr Cannabis konsumiert. Weil ich kein Geld hatte und auch keine Kontakte hatte - und eigentlich auch viel zu introvertiert war, um mir welche besorgen zu können – ich hatte eine soziale Phobie. Jedenfalls war die Erfahrung mit Cannabis etwas sehr sehr Schönes. Ich fühlte mich das erste Mal seit über 4-7 Jahren das erste Mal wirklich gut. Noch nie hatte ich so viele positive Erinnerungen wie an diesen seltenen Abenden, wenn mich mein bester Freund mal einlud. Wir spielten immer Durak, ein russisches Kartenspiel(das echt genial ist).

Auf jeden Fall waren wir unterwegs, wie es halt obdachlose Menschen so taten – und wir begannen zu rauchen. Ich fühlte mich gut. Mit der Zeit, nach zwei bis drei Tagen war plötzlich noch ein Gefühl dazugekommen, was ich eigentlich schon aufgegeben hatte – Hoffnung. Ich habe in dieser Woche viele Dinge verstanden, wozu ich vorher nicht in der Lage war. Nach etwa 5 Tagen des Konsums von Cannabis erschien bei mir ein extremer Antrieb. Ich hatte Lebensmut erhalten. Ich hatte Hoffnung erhalten. Ich hatte Antrieb erhalten. Und naja, daraus resultierte dann kein Junkie Verhalten oder eine Sucht, sondern Bewegung in meinem Leben. Ich wollte es anpacken und es in eine Richtung lenken, die mich weiterbrachte. Also fing ich die Abendrealschule direkt einen Tag nach dem letzten Konsum an – während ich obdachlos war.

Die Schule ging zwei Jahre. Und diese habe ich bis vor ein paar Monaten als Klassenbester und mit 100% Anwesenheit abgeschlossen(habe dafür zwei Urkunden bekommen :'D).

Meine soziale Phobie habe ich auch damit besiegt – sowie meine Depressionen und meine Suizidgedanken.

Für mich hatte das eine tragende Rolle in meinem Leben – weil ich sonst Selbstmord begangen hätte.

Was hieß das für mich? Ich habe sicher auch schwierige Zeiten mit Cannabis gemacht – aber das liegt in der Vergangenheit. Man muss Dinge probieren, sonst bleibt man immer beim Gleichen. Bis zu meinem 18. Lebensjahr habe ich nie Drogen konsumiert – einerseits bereue ich es nicht – aber andererseits bereue ich es doch. Hätte ich dann vielleicht eine lebensfähige Jugend gehabt? Hätte, hätte, Fahrradkette. Wie auch immer – regelmäßiger Drogenkonsum bleibt destruktiv, egal, um welche Droge es sich auch handelt, da gebe ich dir recht.
"Wenn ich sage, dass Konsumenten von THC Persönlichkeitsveränderungen durchmachen, dann sag ich es, weil wissenschaftlich bewiesen ist und weil ich es selbst im Freundeskreis erlebt hab. Und der Konsum nimmt über die Zeit zu, die Handlungen werden immer sinnloser und man erkennt die Leute nicht mehr. Super Stoff - echt:("

Es gibt aber auch über eine Millionen Konsumenten in Deutschland, die einen bedenkenloses Konsumverhalten haben. Darunter sind viele Menschen, die arbeiten gehen, ein normales soziales Umfeld haben.

Sucht bleibt in jeder Gesellschaft Thema, egal, ob es eine Substanz oder eine Vorliebe handelt. Wie geht man damit um, wenn man es nicht unterbinden kann? Illegale Drogen kann man natürlich als schlecht pauschalisieren, aber es mindert den Konsum der Menschen kaum. Und selbst, wenn es den Konsum beeinflusst(In den Niederlanden kiffen weniger Menschen als in Deutschland, in Frankreich, wo die Gesetze bezüglich Cannabis noch strenger als in Deutschland ist, konsumieren sogar mehr Menschen als in Deutschland...)

"Da dieser Thread aber endgültig zum "Wir finden Cannabis toll" Thread mutiert ist. Und man mir Dinge unterstellt. Bzw. Unfreundlich wird. Reicht es Mir:("

Das Thema wurde so, weil, obwohl ich mich nur auf die ökologischen Werte von Hanf bezogen habe, die Menschen es zum Thema Cannabis als Genussmittel gemacht haben. Und damit meine ich nicht die Cannabis Befürworter, sondern die Gegenstimmen. Ich kann in meinem Thread nur oppositionell handeln, wenn jeder der Auffassung ist, Cannabis wäre schädlicher als Alkohol oder Tabak.

Ich konnte niemals behaupten, dass das Thema ein einfaches wäre – aber persönlich werden, habe ich gemerkt, werden dann die meisten. Egal, ob es in Form von Phutonkla's Antwort ist, oder Beschuldigungen in Form von „ja, nur Junkies würden so einen Thread aufmachen und verfassen.
"Ganz zu schweigen, dass es zu den dämlichsten Handlungen kommt und Enthemmung in ihrer Reinform passiert - das kann zu Unfällen führen (selber gesehen), aggressivem Verhalten (selber gesehen), Panikattacken (selber gesehen), zu Schlägereien (selber gesehen) und zu Schlimmeren.

Das gleiche ist doch bei Alkohol der Fall! Also, warum ist Alkohol trotzdem harmloser?
Ich will jetzt nicht den Unterschied bezüglich der Rausches aufzeigen. Es geht mir auch nicht um Verharmlosung – aber viele Menschen machen die Droge gefährlicher, als sie eigentlich ist. Bei Alkohol wird anscheinend verharmlost, bei Cannabis darf man das aber nicht – ist ja ein legaler Stoff. Alles was legal ist, ist auch weit weniger gefährlich, wie man aus den drei Listen entnehmen kann. Es gibt immer Leute, die sagen werden, dass dieses und jenes gefährlicher als anderes wäre - dies bilden sie aus ihren Erfahrungen und den Erfahrungen aus ihrem Umwelt. Aber wenn man das objektiv betrachtet, ist diese Doppelmoral bezüglich Drogen in Deutschland schon immer krank gewesen - und das hat mich immer traurig gemacht.

An Alkohol ist schon ein guter Freund von mir zugrunde gegangen(er ist gestorben). Aber Alkohol wird trotzdem als harmloser dargestellt, obwohl Menschen daran STERBEN können. Mir egal, ob Cannabis keine Tode zu verbuchen hat, aber Alkohol ist gefährlich! Naja, so viel dazu...

Sniperace, ich danke dir trotzdem für deine interessanten und ausführlichen Beiträge, denn Hanf als Rohstoff ist und bleibt wertvoll und du hast das gut dargestellt.


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Hanf als Rohstoff - ökologisch und umweltfreundlich 1 Woche 1 Tag her #808356

Schon Theophrastus Bombast von Hohenheim (aka Paracelsus) stellte fest: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ Bei allen heute bekannten Stoffen trifft diese Aussage zu.
Ich stimme Sniperace zu, dass Alkoholkonsum zu sehr gesellschaftlich akzeptiert wird. Was den Vergleich verschiedener Drogen angeht, bin ich der Meinung, dass die Tatsache, dass eine Droge gefährlicher ist als eine andere nichts daran ändert, dass die Andere gefährlich ist. Nur weil ein Risiko geringer ist als ein Anderes ist es nicht unbedingt gering.
Was die Tatsache angeht, dass manche Leute Rauschgifte besser vertragen und manche schlechter, dazu fällt mir etwas ein, was in einem Roman vorkam, den ich mal gelesen habe. Ich weis leider nicht mehr in welchem. Es wurde ein Gesetz eingeführt, dass jeder, der im betrunkenen Zustand einen Unfall verursacht, bei dem jemand verletzt wird Tätowirungen auf Gesicht und Handrücken erhält, die anzeigen, dass man ihm keinen Alkohol verkaufen oder schenken darf. Dadurch werden zukünftige Vorfälle vermieden.
Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Wenn ich das nicht übersehen habe wurde ein Vorteil von Hanf noch nicht genannt: Er verbessert den Ertrag von in Fruchtfolge angebautem Getreide. Dadurch wird gleich doppelt Dünger eingespart.
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