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THEMA: "Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände?

"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 2 Monate 3 Wochen her #793366

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Toon schrieb:
Ich würde sogar soweit gehen, dass ich nur mit Fremden in eine WG ziehe, niemals aber mit Freunden zusammen.
Ich habe ja in meinem letzten Post kurz erwähnt, dass ich momentan mit mit Fremden (die Beschreibung passt eigentlich auch nicht wirklich, da man sich ja nach einer gewissen Zeit kennen lernt, aber ich denke mal du verstehst auf was ich hinaus will^^) zusammenwohne, was nicht falsch ist, aber ich habe tatsächlich für ein halbes Jahr mit einem ziemlich guten Freund von mir zusammengewohnt. Da wir beide ein recht knappes Budget hatten/haben und es sich gerade so ergeben hat sind wir zusammen in die WG. Ehrlich gesagt hat sich am Anfang keiner von uns beiden wirklich dazu Gedanken gemacht. xD Das Resultat war dann halt leider nicht immer unbedingt optimal, da wir uns in gewissen Punkten einfach sehr unterscheiden. Als Bsp. sei einfach unser "Ämtli"-Plan (mir will gerade nicht der Begriff auf Hochdeutsch einfallen, aber ich hoffe mal du verstehst was ich meine) genannt. Klar, es kann mal vorkommen, dass jemand seinen Job nicht machen kann weil gerade zu viel los ist, er in den Ferien ist, usw. aber wenn es dann alle zwei Wochen immer wieder vorkommt wird es halt ziemlich nervig.^^

So im Nachhinein würde ich zwar sagen, dass es unserer Freundschaft nicht wirklich geschadet hat, aber auf jeden Fall mehr als nur einmal zu gewissen Streitigkeiten geführt hat (auch wenn diese nur von kurzer Dauer waren). Ich würde wohl in Zukunft auf jeden Fall versuchen zu vermeiden mit Freunden zusammenzuleben, im schlimmsten Fall geht, wie du schon gesagt hast, eine Freundschaft kaputt, was es einfach nicht wert ist.

Was den Rest meiner WG angeht, so haben wir uns auch überhaupt nicht gekannt, sprich wir haben uns auf einer Internetseite für ein Zimmer angemeldet und wurden dann zugeteilt. Insofern hatten weder die Vermieter ein Bild noch wir ein Bild von uns gegenseitig bevor wir die Wohnung bezogen haben.^^

Würde mich aber auch interessieren, wie lange du noch in einer WG leben möchtest. ^^
Die Frage kann ich dir nicht so einfach beantworten. xD Ganz ehrlich, das WG-Leben kann eigentlich ganz cool sein, vor allem wenn man auch genug Freizeit hat um z.B. mal am Abend zusammenzusitzen, vlt. auch mal zusammen Feiern zu gehen oder sich zusammen auch einfach mal eine Runde zusammen zu zocken. Solche Sachen schätze ich auf jeden Fall sehr, vor allem da ich so im Grossen und Ganzen dieses Semester wirklich Glück hatte mit meinen Mitbewohnern. Die Kehrseite ist halt der ständige Lärm, Leute die ein und aus gehen und die zum Teil komplett verschiedenen Ansichten wenn es um gewisse Themen geht.^^ Wenn man alleine lebt bleiben einem wohl diese nervigen Streitereien erspart, aber dafür hat man dann nicht mehr die Möglichkeit an solchen gemeinschaftlichen Sachen teilzuhaben.

Ich denke mal solange ich studiere kann ich mir gut vorstellen noch in einer WG zu leben, aber danach würde ich mich wohl auch über ein eigenes Heim freuen.^^ In erster Line wäre es mir aber ein Anliegen meinen Standort zu wechseln. Wenn möglich noch solange ich studiere, aber wenn ich fertig bin erst recht. Auf dem Campus der Uni zu leben hat schon seine Vorteile *hust* 3 min *hust* , aber immer von Studenten umgeben zu sein wird mir dann doch auf Dauer zu viel. Ich merke es gerade jetzt wieder, wenn ich aus dem Vorlesungssaal laufe, mein Zimmer betrete und dann wieder den Eingang zu meinem Vorlesungssaal durch mein Zimmerfenster sehe könnte ich mich übergeben. xD

Wie stehst du (gerne auch die anderen) eigentlich dazu, also in der unmittelbaren Umgebung des Arbeitsorts zu leben?^^

In der Hinsicht ist mir das miteinander auskommen fast schon ein bisschen wichtiger und ich glaube, dass Männer in dieser Hinsicht deutlich entspannter sind. Tatsächlich sind mir Frauen auf Dauer zu anstrengend [...].
Insofern würde eine Frauen WG für mich wohl absolut nicht in Frage kommen. ^^
Für mich ist das miteinander Auskommen wohl mitunter das wichtigste. Wenn ich schon bevor der Arbeitstag zu Ende ist weiss, dass ich mich heute Abend wieder mit den Mitbewohnern streiten muss vergeht mir die Laune doch sofort. Irgendwo muss man sich ja zu Hause auch entspannen können und von daher würde ich behaupten ist das nicht miteinander Auskommen für mich schon ein Grund mir zu überlegen gleich auszuziehen (falls keine Besserung in Sicht ist).^^
Was das mit den Frauen angeht könntest du recht haben. Ich kenne einige und muss zugeben, dass es bei ihnen nicht unbedingt viel sauberer aussieht als bei uns.^^ Was ich mir aber ähnlich wie du nicht vorstellen kann ist es mit mehreren Frauen zusammenzuleben. Ohne jetzt hier irgendwelche Stereotypen unterstützen zu wollen denke ich, dass es zwischen Frauen einfach schneller mal zu Streitereien kommt, was mir wohl auf Dauer einfach zu nervig werden würde. xD

Vielmehr beeindruckt haben mich allerdings die Menschen, die im Vergleich zu meiner aktullen Heimatstadt sehr viel freundlicher und aufgeschlossener sind. In Amsterdam sind wir zumindest recht zufällig immer wieder mit ein paar Einheimischen in Kontakt gekommen - das wäre hier in vielen deutschen Städten schlichtweg nicht vorstellbar, vor allem da hierzulande Fremde oftmals auch einfach Fremde bleiben.
Ganz interessant, den Punkt habe ich bis jetzt bei meinen Überlegungen zu dem Thema noch gar nicht wirklich berücksichtigt.^^ Was die Mentalität hier in der Schweiz angeht, so muss ich zugeben bis jetzt meistens eher mässige Erfahrungen gemach zu haben. Grundsätzlich lässt sich aus dem was ich bis jetzt so gesehen habe sagen, dass je kleiner die Stadt ist, desto freundlicher sind die meisten Menschen mit denen man in Kontakt kommt. Das gilt sowohl für hier, als auch im Ausland. Als Vergleich kann ich eigentlich nur Kroatien heranziehen und ich muss sagen, dass die Menschen dort auf mich auf jeden Fall auch einen deutlich freundlicheren/offeneren/enspannteren Eindruck gemacht haben. Hier bei uns bekomme ich immer das Gefühl, dass alle so unglaublich im Stress sind und nur von einem Termin zum nächsten hetzen, was im Ausland nicht so wirklich der Fall zu sein scheint.^^ Ich bekomme diese Vermutung auch immer wieder von diversen Verwandet bestätigt, die im Ausland leben, was ein Auswandern für mich auf jeden Fall auch interessanter macht (denn sind wir mal ehrlich, die ganze Zeit rum zuhetzen hört sich schon nicht so toll an^^).

Würdest du denn wenn du in Ausland ziehst auch eher in ein ländlicheres Gebiet ziehen? Man hört ja immer mal wieder, das Leute in solchen Gegenden nicht wirklich gerne aufgenommen werden...
Besten Dank an Eysaa für die Sig!
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"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 2 Monate 3 Wochen her #793414

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Sito schrieb:
So im Nachhinein würde ich zwar sagen, dass es unserer Freundschaft nicht wirklich geschadet hat, aber auf jeden Fall mehr als nur einmal zu gewissen Streitigkeiten geführt hat (auch wenn diese nur von kurzer Dauer waren).
Ich glaube, es ist einfach ein bisschen schwieriger auf den Tisch zu hauen und demjenigen die Missstände aufzuzeigen, wenn man mit den Leuten befreundet ist. Letztendlich drückt man dann doch eher mal ein Auge zu und sagt sich: "Vielleicht gibt sich das ja wieder" - wenn das dann nicht der Fall ist, bleibt einem dann nichts anderes mehr übrig. ^^
Allein dieser innere Konflikt wäre mir schon etwas zu anstrengend. Bei "Fremden" kann man das sehr viel einfacher machen, da die Verbindung, die man zumindest am Anfang teilt, noch nicht allzu sehr ausgeprägt ist.

Btw, wenn du von Ämtli-Plan sprichst, gehe ich einfach mal aus, dass du den Putzplan meinst. xD Hoffe, das habe ich richtig interpretiert.

Wenn man alleine lebt bleiben einem wohl diese nervigen Streitereien erspart, aber dafür hat man dann nicht mehr die Möglichkeit an solchen gemeinschaftlichen Sachen teilzuhaben.
Das ist eben auch so etwas, was ich schon vermissen würde, würde ich alleine in einer Wohnung leben. Es ist deutlich angenehmer, einfach mit den WG-Leuten noch ein bisschen zusammen zu sitzen und sich dann irgendwann in sein Zimmer zurückzuziehen als Freunde einzuladen, mit denen man dann den ganzen Abend verbringen "muss". Hier bewusst in Anführungszeichen gesetzt, vielleicht wird dann eher klar, worauf ich hinaus will. ^^

Wie stehst du (gerne auch die anderen) eigentlich dazu, also in der unmittelbaren Umgebung des Arbeitsorts zu leben?^^
Damit hätte ich gar kein Problem, gerade wenn man eine Festanstellung hat und relativ nah am Betrieb wohnt. In meinen Augen hat das nur Vorteile - außer einem graut es wirklich schon beim Anblick des Gebäudes, dann könnte das in der Tat etwas unangenehm sein. xD An sich sehe ich da gar kein Problem, da es eine ungeheure Zeitersparnis darstellt. Letztendlich ist die Arbeitsstelle traurigerweise der Ort, an dem man mittlerweile die meiste Zeit unter der Woche verbringt.
Vielmehr wäre zu langes Pendeln für mich ein No-Go. Wäre mein Wohnort zu weit von meiner Arbeitsstelle entfernt, würde sich meine Motivation schon in Grenzen halten. Eine Stunde (einfach) wäre mir ehrlich gesagt schon zu lang, das würde ich nicht auf mich nehmen wollen (weshalb eine Stadt wie München für mich auch niemals in Frage kommen würde).

Direkt auf dem Campus zu leben wäre wohl auf Dauer auch nichts für mich - zumindest kann ich mir ganz gut vorstellen, dass es auf Dauer doch recht anstrengend sein kann, nur von Studenten umgeben zu sein. Das reicht mir manchmal schon in der Uni ... dann bin ich ganz froh, wenn ich da auch wieder raus komme. xD

Für mich ist das miteinander Auskommen wohl mitunter das wichtigste. Wenn ich schon bevor der Arbeitstag zu Ende ist weiss, dass ich mich heute Abend wieder mit den Mitbewohnern streiten muss vergeht mir die Laune doch sofort. Irgendwo muss man sich ja zu Hause auch entspannen können und von daher würde ich behaupten ist das nicht miteinander Auskommen für mich schon ein Grund mir zu überlegen gleich auszuziehen (falls keine Besserung in Sicht ist).^^
Das kann ich nur so unterschreiben. Zumindest habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass ich auch mit eher unangenehmen Zeitgenossen eine Wohnung teilen musste und ich und auch viele andere aus der WG darauf bedacht waren, mit der beteiligten Person nicht allzu lange in einem Raum zu verweilen. Wie unangenehm die Stille ist, kann man sich vorstellen, wenn man sich einfach absolut nichts zu sagen hat. ^^ Trägt auch in meinen Augen nicht unbedingt zur angenehmen Wohnatmosphäre bei.

Ich bekomme diese Vermutung auch immer wieder von diversen Verwandet bestätigt, die im Ausland leben, was ein Auswandern für mich auf jeden Fall auch interessanter macht (denn sind wir mal ehrlich, die ganze Zeit rum zuhetzen hört sich schon nicht so toll an^^).
Wäre interessant zu wissen, ob du dann Kroation als festen Wohnsitz in Erwägung ziehen würdest oder auch einfach mal ein anderes Land ohne "Vorkenntnisse" ausprobieren würdest. ^^

Würdest du denn wenn du in Ausland ziehst auch eher in ein ländlicheres Gebiet ziehen? Man hört ja immer mal wieder, das Leute in solchen Gegenden nicht wirklich gerne aufgenommen werden...
Kann ich gar nicht so genau sagen, aber in die Riesen-Städte würde ich auf keinen Fall ziehen - ich könnte mir zumindest nicht vorstellen, dass ich mich in New York oder anderen Städten dieser Größenordnung sonderlich wohl fühlen würde. Aber wirklich aufs Land ziehen würde ich auch nicht. Ich bräuchte dann eher so ein Mittelding: nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Als gutes Beispiel dient wohl meine aktuelle Heimat mit ungefähr 500.000 Einwohnern ... diese Größe finde ich noch okay, nach oben ist sicherlich auch noch ein bisschen Luft.
Letzte Änderung: 2 Monate 3 Wochen her von Deviltoon.
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"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 2 Monate 2 Wochen her #793680

Also ich bin schon sehr früh ausgezogen. Als ich 16 Jahre alt war, bin ich mit meiner damaligen besten Freundin in eine Wohnung gezogen, was nach anfänglichen Startschwierigkeiten auch relativ gut funktioniert hat. Wir haben uns gegenseitig ausgeholfen wenn eine mal etwas weniger Geld zur Verfügung gehabt hat und auch meine Eltern haben uns geholfen indem sie uns finanziell ein wenig unter die Arme gegriffen haben.
2 Jahre ist das auch gut gelaufen, aber nachdem wir aus finanziellen Gründen zu ihrem Bruder ziehen mussten haben wir noch 1 Jahr zusammen gelebt und bin danach ausgezogen. Ich musste wieder zu meinen Eltern zurück, wo ich 2 Jahre lang gewohnt habe, denn dann bin ich zu meinem Freund gezogen.

Deviltoon schrieb:
Könntet ihr euch vorstellen, irgendwann wieder bei euren Eltern einzuziehen, oder wäre das für euch keine Option mehr? Was hat euch bei euren Eltern immer gestört und was macht ihr in eurer eigenen Wohnung vielleicht anders? Und schlussendlich natürlich: vermisst ihr ab und zu "Hotel Mama"?
Mittlerweile könnte ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen wieder bei meinen Eltern einzuziehen, da ich meine eigenen Ansprüche habe und ich ja schon die Erfahrung gemacht habe, wie es ist wenn man wieder bei den Eltern einzieht. Meine Eltern haben sofort angefangen mich herumzukommandieren. „Tu dies und das!“ Ich hatte nicht wirklich Freiraum, was mich schon sehr gestört hat.

Sollte ich aber aus irgendeinem Grund in die Situation kommen, keine Unterkunft zu haben, kann ich immer auf sie zählen und ich wäre ziemlich froh und echt dankbar, wenn ich bei ihnen einziehen kann.

Mit 16 hat mich das ewige herumkommandieren gestört. Hat man einmal etwas liegen lassen, hieß es: “Räum dein Zeug weg und zwar jetzt.“ Mit 16 habe ich mir halt gewünscht mehr Privatsphäre zu haben. Wie viel Arbeit eine Wohnung wirklich macht, wusste ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht und es war anfangs ziemlich schwer, das alles zu bewältigen. Mit der Hilfe meiner Eltern hat das aber sehr gut funktioniert. Außerdem konnte ich endlich die Musik, die ich wollte hören, ohne dass sich jemand aufregt.

Ich vermisse “Hotel Mama“ manchmal schon, da alles viel einfacher wäre. Es fallen einfach viele Sachen weg, die man sonst alleine machen muss. Dennoch bin froh, dass ich nicht mehr im “Hotel Mama“ wohne.

Deviltoon schrieb:
Könntet ihr euch vorstellen, euer Leben lang in ein und derselben Stadt/Ortschaft zu leben?
Ich könnte mir überhaupt nicht vorstellen ein Leben lang in derselben Ortschaft zu wohnen. Ich komme ja auch vom Land und da gab es außer Felder, Wälder und Berge rein gar nichts. Das nächste Lebensmittelgeschäft lag 5km weit entfernt. Die Busse fahren nur alle 4 Stunden. Somit ist man ohne Auto also aufgeschmissen. Zurzeit wohne ich in einer kleinen Stadt. Dort gefällt es mir zwar, aber ich will mir trotzdem noch andere Ortschaften ansehen bevor ich wirklich sesshaft werde.

Freilli schrieb:
Was haltet ihr davon das manche bis 30 oder noch länger bei den Eltern wohnen?
Wenn es einen Grund dafür gibt, dann finde das nicht so schlimm. Irgendwann sollte man sich aber schon von seinen Eltern trennen, da man einfach selbständiger wird.

Freilli schrieb:
Seid ihr mit mir einer Meinung was die Abgaben angeht und das man ab einem gewissen Alter oder sobald man selber ein regelmäßiges Einkommen hat, seinen Eltern auch "Miete" zahlen sollte?
Ich finde, dass man schon Abgaben zahlen sollte. Mein Bruder wohnt auch noch zuhause und der zahlt auch einen Teil dazu und leistet seinen Beitrag.

Sito. schrieb:
Könntet ihr euch vorstellen in einer WG zu leben (mit Fremden)? Oder müsstet ihr die Leute kennen? Oder ist für euch jeglicher Kontakt zu anderen Leuten ein no-go und ihr würdet nur alleine Leben wollen?
Ich habe schon mal in einer WG gewohnt, was anfangs auch gut funktioniert hat. Jedoch hat der Bruder meiner Freundin, der damals 17 Jahre alt war, so gut wie nie im Haushalt geholfen. Wir haben ihm öfters die Meinung gegeigt, aber dann war er auf uns beleidigt und hat sich aus Trotz erst recht keinen Millimeter bewegt.
Dadurch bin ich ausgezogen. Ich finde, dass es besser wäre mit fremden in eine WG zu ziehen, da man Freunden einfach viel mehr durchgehen lässt und es evt. zu Streitereien kommt.

Mittlerweile wohne ich seit 4 Jahren mit meinem Freund in einer Wohnung und könnte mir niemals vorstellen, dass noch eine 3. Person bei uns wohnt, da man sonst nicht wirklich viel Privatsphäre hat.
Ein Freund von meinem Freund hat für einen Monat bei uns gewohnt und der war halt immer irgendwo da und wir waren praktisch nie für uns. Ich würde also nicht in einer WG wohne wollen.

Deviltoon schrieb:
Würde mich aber auch interessieren, wie lange du (gerne natürlich auch die anderen) noch in einer WG leben möchtest. ^^[/b] Manche Leute werden des WG-Lebens ja nie überdrüssig und würden lieber in einer WG wohnen als jemals alleine eine Wohnung zu beziehen.
Ich würde nicht in eine WG ziehen, da ich mit meinem Freund lieber alleine wohne. Wenn ich alleinstehend wäre, dann würde ich eine WG in Erwägung ziehen, bin aber doch eher abgeneigt davon.

~*☆Signature made by Alexever17Der Ösi-Service [no kangaroos in austria]Vielen Dank!☆*~



"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 2 Monate 1 Woche her #794087

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Also ich werde die Fragen nur zur Orientierung nehmen und nicht unbedingt direkt beantworten, denn reine Frage-Antwort Threads stumpfen ziemlich schnell ab. Aber nun gut fangen wir mal an:

Also ich persönlich könnte mir sogar vorstellen komplett ohne festen Wohnsitz zu leben und quasi als Tagelöhner durch die Weltgeschichte zu fahren mit einem dafür geeignetem Fahrzeug. Ich lebe jetzt auch schon quasi Halb-Eigenständig und habe eine Wohnung im Haus meiner Eltern muss allerdings alle Sachen schon selber machen und bald werde ich auch mal für ca drei Monate Work&Travel betreiben.
Mein Problem war so bis circa 16-17 das ich nicht selber Entscheidung fällen wollte die ins Gewicht fallen und sich nicht mehr korrigieren lassen ohne weiteres.
Ich persönlich finde es schön wenn man sich früh selbstständig macht ist ja auch ein gewisses Zeichen von Reife und man lernt selber mal Verantwortung zu tragen. Vor allem wenn man will, dass die Kosten nicht ins unermessliche steigen muss man auch einiges selber machen bzw. jemand haben der es kann. Wobei der Trend vor allem bei Studenten in die andere Richtung geht. Während das Studentendasein früher Freiheit und endlich die Lösung vom Elternhaus bedeutete, bedeutet dies dies heute schon lange nicht mehr; so etwas wie einen Elternabend an der Uni hätte man sich vor 30 Jahren kaum vorstellen können heute ist er teilweise schon Realität.
Auch Schulfächer die praktisches Lehren werden nach und nach abgeschafft dabei wäre es gerade so wichtig diese Dinge zu können um nicht immer auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Viele sehen nur noch den theoretischen Weg dabei war man in Deutschland eigentlich eher praktisch orientiert; oder wer von euch hatte noch ein praktisches Schulfach wie Werken, Hauswirtschaft, Textverarbeitung oder ähnliches in der Schule?
Früher lernte man halt viele praktische Dinge halt noch zu hause, trainierte seine motorischen Fähigkeiten selbst in der Freizeit. Heute gibt man den Kinder lieber ein elektronisches Spielgerät dann brauch man sich nicht selbst um sie kümmern und man weiß wo sie sind. Dadurch geht halt viel flöten was man halt irgendwie zur eigenen Selbstständigkeit braucht.

Wo ich mal landen werden ist halt auch viel abhängig von Leuten die man kennen lernt und Erfahrungen die gemacht werden. Aber so wirklich ein leben lang in ein und der selben Ortschaft wohnen ist hört sich für mich heute so langweilig an aber wer weiß vllt ändern sich die Vorlieben noch.
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)

"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 2 Monate 1 Woche her #794115

Ich selbst wohne noch bei meiner Mutter (da ich noch zur Schule gehe und all das Zeug eben^^) und denke es gilt beides:

Ich will schnell weg.
Ich will für immer bleiben.

Das ist bei mir immer so. In einem Moment bin ich froh bei meiner Mutter und meinen Geschwistern zu sein
(Vor allem Weil mein Buchladen in der Nähe ist^^) und im anderen hab ich die schnauze voll und will weg/ bete das ich bald ausziehe.
Ich denke aber im großen und ganzen bleibt ich eher bei meinen Wurzeln als mich einem Neuen Zuhause hinzugeben.
Auch wenn ich es mir echt ruhig vorstelle *o-schlürf*

Zu der Frage mit dem Immer an einem Ort:

Ich leben Hier und bleib auch fürs erste Hier! Ich kann mir nicht vorstellen woanders hinzugehen, da mir hier alles so vertraut vorkommt.
Und das Wichtigste (wie vorhin schon erwähnt) Ich liebe den Buchladen in meiner Nähe, sowie die Bibliothek und wünschte ich könnte in beiden Leben und sterben.
"Das "Ungewisse" macht uns Angst und zügelt uns..."
-Ramzes P. M.-

"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 2 Monate 1 Woche her #794136

Homie. schrieb:
Also ich werde die Fragen nur zur Orientierung nehmen und nicht unbedingt direkt beantworten, denn reine Frage-Antwort Threads stumpfen ziemlich schnell ab. Aber nun gut fangen wir mal an
Ich bin auch ein bisschen enttäuscht von diesem Thread. Eigentlich hatte ich gehofft, dass mich irgendwer über die Schönheit der Großstadt aufklärt. Leider hat niemand geantwortet, vermutlich ist sie doch nicht so schön. Na ja, wenn man bei den Eltern wohnt, fühlt man sich hier eh nicht willkommen. Direkt ist von "Hotel Mama" die Rede. xD


Ich beantworte dann auch mal ein paar Fragen:

Wie lange würdet ihr noch bei euren Eltern leben - oder gibt es hier keine "Deadline"? Freut ihr euch schon aufs ausziehen? Was stört euch/findet ihr positiv am Zusammenleben mit euren Eltern?
Es könnte sein, dass ich demnächst ebenfalls von Zuhause ausziehen werde. Mir war einfach langweilig und da dachte ich, dass die Planung eines Hauses vielleicht Spaß machen könnte.
Tätigkeiten wie Kochen, Geschirrspülen, Rasenmähen oder Fensterputzen jeden Tag selbst durchzuführen, kann ich mir jedoch nicht vorstellen. Mal sehen, wie viele Computer hier erforderlich sind.^^


Könntet ihr euch vorstellen, euer Leben lang in ein und derselben Stadt/Ortschaft zu leben?
Ja, warum nicht? Jede Woche den Arbeitsplatz und den Wohnort zu wechseln, stelle ich mir ziemlich anstrengend vor.


Was haltet ihr davon das manche bis 30 oder noch länger bei den Eltern wohnen?
kp wahrscheinlich so Otakus, die die ganze Zeit Animes schauen und nie nach draußen gekommen sind. xD


Würdet ihr von zuhause ausziehen und dann im gleichen Ort wohnen?
Eher nicht, bei uns im Dorf gibt es leider immer noch kein schnelles Internet. Stattdessen fahren die Rentner im Altenheim bald mit goldenen Rollstühlen durch die Gegend. Ich denke, man sollte für sein Haus schon einen geeigneten Standort auswählen.


Seid ihr mit mir einer Meinung was die Abgaben angeht und das man ab einem gewissen Alter oder sobald man selber ein regelmäßiges Einkommen hat, seinen Eltern auch "Miete" zahlen sollte?
Nein, meine Eltern haben mir selbst erklärt, dass man sein Geld nicht zum Fenster rauswerfen sollte.^^

"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 2 Monate 1 Woche her #794407

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Devil schrieb:
ich warte gespannt auf eure Antworten. (:

Sei unbesorgt: Das Warten hat endlich ein Ende. :P

Interessantes Thema. Ich selbst bin ein "Mischtyp". Wohne unter der Woche (präziser ausgedrückt während ich Uni habe) in meiner WG, sonst fahre ich jedoch regelmäßig zu meinen Eltern. Mir geht es dabei nicht allein um die Vorzüge des "bei den Eltern Wohnens" (großer Gott, klingt das bescheuert xD), ich finde das "Stadtleben" nur einfach überhaupt nicht sympathisch. Ich würde nicht sagen, dass ich mich unwohl oder eingeengt fühle, aber ich ziehe mein Zimmer im Haus meiner Eltern ganz klar meiner Wohnung vor. Letztlich habe ich dort eher meine Ruhe, hab meine (bessere) Gitarre dort, kann gerade bzgl. Lautstärke tun und lassen was ich will (haben ein recht großes Haus. Wenn ich hingegen in meiner Wohnung um 2 Uhr nachts anfinge noch auf meiner Gitarre zu klimpern könnte ich wohl direkt dazu übergehen der nächstbesten Polizeistreife ein Privatkonzert zu spielen). Heißt, mir geht es weniger um "Hotel Mama" etc. sondern einfach darum, dass mir mein Zuhause in vielerlei Beziehung weit sympathischer ist, als meine Wohnung, die Natur, die ich "daheim" (da merkt man es schon, ich bezeichne das Haus meiner Eltern als Zuhause, nicht meine Wohnung, damit verbindet mich einfach überhaupt nichts) habe lieber, als die vielen Häuser und Menschen, die mir ohnehin sonstwo vorbeigehen und (auch wenn es natürlich auch Schattenseiten hat) das "engere" Verhältnis zu meinen Nachbarn etc. weit mehr als die Anonymität. Und nicht zuletzt meine Tiere. Heißt, es ist für mich weniger Hotel Mama vs. alleine wohnen. Dazu kommt, dass ich recht gerne heim fahre, da auch meine sämtlichen früheren Schulfreunde (bzgl. Studium leben wir in alle Himmelsrichtungen verstreut, von 70-300 km Entfernung ist alles dabei) regelmäßig heimfahren und das eigentlich die einzige Möglichkeit ist "direkten" (also nicht über Facebook, Skype und Co.) Kontakt zu ihnen zu halten. Das ganze hat sich zwar über die Jahre auch immer mehr im Sande verlaufen, da man sich eben doch nur noch sehr unregelmäßig sieht und sich demzufolge etwas voneinander differenziert hat, aber das ist ein anderes Thema.^^ Ich hätte kein Problem damit, allein zu wohnen bzw. irgendwann wird der Zeitpunkt ohnehin kommen (könnte es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dauerhaft bei meinen Eltern zu wohnen - wobei ich jetzt niemanden herabwürdigen will, der das anders sieht, aber für mich käme das überhaupt nicht in Frage), nur klingt auch hier das "gemütliche" Landleben für mich weit attraktiver als das Leben in einer Großstadt.^^


Bzgl. dieser Deadline-Sache:

Layna schrieb:
Es ist dämlich und irrational, bestimmte Altersgrenzen festzulegen, bis wann es "okay" ist, bei den Eltern zu bleiben.

this. Finde ebenfalls, dass es situationsbedingt ist - für jemanden, der mit 15/16 oder wann auch immer anfängt zu arbeiten (bzw. eine Ausbildung beginnt) sieht die Sache sicher anders aus, als für einen Studenten, der möglicherweise sogar eine akademische Karriere anstrebt bzw. auf einen Doktortitel hinarbeitet und mit 30 Jahren möglicherweise immer noch nicht "fest" im Leben steht bzw. dankbar für jeden Cent sein kann, den er sich irgendwo sparen kann. Auch mein Bruder und seine Frau wohnen gegenwärtig bei meinen Eltern, da sie beide in der Nähe arbeiten. Gerade auf dem Land ist es auch "üblich", dass irgendwann das Haus um-/ausgebaut wird und die "Kinder" ihren eigenen Teil des Hauses abbekommen, so läuft es zumindest bei etlichen, wodurch es dann letztlich wie eine "eigene" Wohnung ist.

Devil schrieb:
Könntet ihr euch vorstellen, euer Leben lang in ein und derselben Stadt/Ortschaft zu leben?

Ich muss ehrlich sagen, ich wüsste nichts, was dagegen spräche. Ich habe zwar kein Problem damit, offen auf Menschen zuzugehen und Kontakte zu knüpfen, aber letztlich merke ich es eben wie oben angedeutet schon jetzt, dass meine früheren Freundschaften sehr darunter leiden, dass jeder von meinen Schulfreunden etc. irgendwo anders wohnt. Natürlich ist es auch immer eine Frage der Arbeitssituation/Studiensituation, wo man letztlich landet, aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, würde ich schon gerne in der Gegend bleiben, einfach, weil ich es schade fände, um diverse Leute aus meinem Umfeld, zu denen der Kontakt dann möglicherweise ganz abbräche.
Devil schrieb:
Ein Grund wäre wohl die sehr ländliche Gegend, aus der ich ursprünglich stamme. Die möglichen Lokalitäten zur Abendgestaltung kann man an einer Hand abzählen, und wenn man kein Auto hat, hat man oft verloren. Auch wenn das Großstadtleben nicht immer einen Platz in meiner Zukunft haben wird, wäre ich doch nicht bereit, diesen "Luxus" einzutauschen.

Also das genaue Gegenteil von mir. xD

Freilli schrieb:
Seid ihr mit mir einer Meinung was die Abgaben angeht und das man ab einem gewissen Alter oder sobald man selber ein regelmäßiges Einkommen hat, seinen Eltern auch "Miete" zahlen sollte?

Jein. Das mit Miete ist so eine Sache, natürlich kann man das machen und sollte ich in 15 Jahren (auch wenn das wie gesagt überhaupt nicht mit meinen Plänen korrelieren würde) und bis dahin eben auch Geld verdienen, hätte ich kein Problem damit, auch etwas davon als "Miete" abzutreten. Insbesondere bin ich jedoch der Meinung, dass man sich (was ich eben auch jetzt schon tue) in dem Fall vermehrt ins Haushaltsgeschehen einbringen könnte. Letztlich ist das zwischen mir und meinen Eltern auch keine klassische "Eltern-Kind" Beziehung mehr, sondern mehr eine Art WG-Leben, womit wir letztlich alle am glücklichsten sind. Gut, kochen tut meine Mum und in aller Regel wird dann auch gemeinsam gegessen, dafür bin ich immer am Start, wenn sonst irgendwas ansteht, das getan werden muss - ansonsten ist es aber eher wie ein gutes freunschaftliches, weniger wie ein "familiäres" Verhältnis (mag jetzt irgendwo einen negativen Beiklang haben, soll es aber nicht - war nur mal wieder blöd von mir umschrieben xD).

Devil schrieb:
Natürlich ist diese Unabhängigkeit auch eher ein "Skill" der bei allen nicht gleich ausgeprägt ist.

Zugeben, bei der Formulierung musste ich ordentlich auflachen. xD Aber ja, sehe das eigentlich genau so wie du, sobald man erstmal gezwungen ist, sich mit all dem "Mist" auseinanderzusetzen, kommt das ganze irgendwann bei etlichen (so auch bei mir) von allein. Es war nie so, dass ich kurz vorm Verhungern war, weil ich es nicht fertig gebracht hätte, selbst zu kochen oder so, aber die ersten paar Wochen bis Monate war es doch ungewohnt. Mehr brauch ich dazu denke ich nicht mehr zu sagen ... wenn dich meine ganze Meinung dazu interessiert, lies deinen Text zu dem Thema. xD

Busch-Ido schrieb:
Könntet ihr euch vorstellen in einer WG zu leben (mit Fremden)? Oder müsstet ihr die Leute kennen? Oder ist für euch jeglicher Kontakt zu anderen Leuten ein no-go und ihr würdet nur alleine Leben wollen?

Wie schon angedeutet wohne ich in einer WG, genauer in einer 5-er WG. Klar habe ich wie ebenfalls erwähnt auch gerne mal meine Ruhe, allerdings ist das in meinen Augen kein Problem, das eigene Zimmer ist dann doch eher Privatsphäre und es ist auch nicht so, dass man sich dann gegenseitig die ganze Zeit auf den Nerv geht. Ansonsten finde ich als Student eine WG eine tolle Sache, einfach, weil es so ein Zwischending zwischen "Freunden" und Familie ist, man lebt zusammen, allerdings weit differenzierter, als in einer richtigen Familie. Oder vielleicht auch nicht (aber wir halten es so). Das hat durchaus seinen Reiz. Klar hat man mal Differenzen und Konflikte bzw. muss Kompromisse eingehen, aber das ist in meinen Augen auch irgendwo fester Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Wenn man jedoch irgendwann eine Familie gründen wollte und eben mit Frau und Kinder zusammenwohnt ... Nun, dann wäre vielleicht eine Art Mehrfamilienhaus durchaus auch denkbar. Ist zwar im Grunde schon wieder ein anderes Thema, aber irgendwo fände ich den Gedanken reizvoll, mit einigen meiner engeren Freunde und deren Familien (wenn es irgendwann mal soweit kommen sollte xD) in "einem" Haus zu wohnen.

Sito schrieb:
Toon schrieb:
Hat dir eine andere Stadt noch nie das Gefühl gegeben, dass es sich an diesem Ort sicherlich auch gut leben würde bzw,. dass es dort vielleicht einfach "lebenswerter" sei?

Die Frage war zwar an Tsuda gestellt, aber da sich unsere Meinung bezüglich der ursprünglichen Frage nicht wirklich unterscheidet... Sind das nicht alles einfach kurzfristige Eindrücke? Viele Städte sehen doch auf den ersten Blick ganz cool aus, aber sobald man mal dort lebt und wirklich jeden Tag dort verbringen muss merkt man, dass es eigentlich gar nicht so toll ist. Gerade in der Stadt in der ich jetzt lebe habe ich immer wieder das Gefühl, dass der Schein einfach unglaublich trügt, da man meistens nur die schönen Seiten der Städte in Kopf hat.^^

Sehe das ähnlich. Im Grunde reizt mich die Stadt, in der ich studiere, nicht besonders, aber sie stößt mich auch nicht ab. Letztlich ist sie mir gleichgültig und wenn ich irgendwann irgendwo arbeiten würde ... Puh ... ich muss ehrlich sagen, ich könnte mir nicht vorstellen, was die eine Stadt in meinen Augen attraktiver machen sollte als die andere. Gut, vielleicht Kulturstätten (nenne das jetzt einfach mal so, gemeint sind damit Opernhäuser, Kinos, Theater, Bibliotheken etc.), aber letztlich ... abgesehen von der Arbeitsstelle würde ich mich wohl reichlich wenig für die Stadt an sich interessieren. Mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich noch nicht in sooo vielen Städten war oder wie erwähnt generell kein "Stadtmensch" bin.

Devil schrieb:
Bloß weil eine solide Freundschaft besteht, muss das nicht heißen, dass derjenige auch dieselben Vorstellungen von Haushalt hat als man selbst.

Sehe das ähnlich. Generell ist es auch nochmal ein Unterschied, da man seine Freunde halt sieht, wenn man gerade Lust hat. So hingegen hat man sich die ganze Zeit (überspitzt gesagt) an der Backe. Hab sowas auch schon oft gemerkt, wenn man nur mal mit Freunden in den Urlaub gefahren ist und dort die ganze Zeit aufeinander sitzt. Klar ist das auch nicht direkt mit dem Zusammenleben als WG zu vergleichen und letztlich wäre auch nie eine Freundschaft an sowas zerbrochen, aber sicher ist es eben nochmal etwas anderes, ob man mit jemandem befreundet ist (selbst über viele Jahre hinweg) oder mit ihm zusammen lebt. Ist oft genug bei einer Beziehung ja auch nicht anders.^^

So, dabei belass ich es erstmal. Irgendwo hab ich das Gefühl, dass es jetzt schon in arges Phrasen-Gedresche ausartet. Vielleicht kommen ja noch ein paar interessante Diskussionen/Einblicke zustande, auf die ich dann nochmal eingehen werde.^^
You see, in this world there's two kinds of people, my friend: Those with loaded guns and those who dig. - Clint Eastwood (the good)
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octave schrieb:
Eigentlich hatte ich gehofft, dass mich irgendwer über die Schönheit der Großstadt aufklärt. Leider hat niemand geantwortet, vermutlich ist sie doch nicht so schön.
Ich glaube gelesen zu haben, dass jemand was über das Großstadtleben geschrieben hat - bin allerdings gerade etwas zu bequem, das herauszusuchen. ^^
Aber letztendlich kann man das so pauschal wohl nicht beantworten. Sowohl das Landleben als auch die Großstadt haben so ihre Vor- und Nachteile, wobei ich persönlich als Mensch der jüngeren Generation es einfach attraktiver finde, Auswahlmöglichkeiten zu haben, was meine Abendgestaltung betrifft. Genau genommen ist eine Großstadt einfach vielfältiger, natürlich auch in kultureller Hinsicht.

In meiner derzeitigen Situation ziehe ich die Großstadt definitiv vor, da es in meiner eher ländlichen Heimatstadt mittlerweile nur noch eine sehr beschränkte Anzahl an Möglichkeiten gibt, etwas zu unternehmen. Auch wenn man definitiv sagen muss, dass ich niemals auf Dauer in einer Großstadt leben wollen würde.

FullMetal schrieb:
Gerade auf dem Land ist es auch "üblich", dass irgendwann das Haus um-/ausgebaut wird und die "Kinder" ihren eigenen Teil des Hauses abbekommen, so läuft es zumindest bei etlichen, wodurch es dann letztlich wie eine "eigene" Wohnung ist.
Dieses Schicksal teilen auch einige meiner "daheim gebliebenen" Freunde. ^^ Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich mir das für mich selbst vorstellen könnte, auch wenn es letzten Endes wie eine eigene Wohnung wirkt. Ich glaube, wenn es an die Familienplanung geht ist das durchaus praktisch, allerdings wäre so eine eigene Wohnung bei den Eltern wohl aktuell noch nichts für mich. Irgendwie fehlt mir da ein bisschen der Abstand. ^^

Nun, dann wäre vielleicht eine Art Mehrfamilienhaus durchaus auch denkbar. Ist zwar im Grunde schon wieder ein anderes Thema, aber irgendwo fände ich den Gedanken reizvoll, mit einigen meiner engeren Freunde und deren Familien (wenn es irgendwann mal soweit kommen sollte xD) in "einem" Haus zu wohnen.
Interessanter Gedanke, das könnte ich mir auch recht angenehm vorstellen. Je nach Anzahl der Freunde könnte ich mir allerdings auch vorstellen, dass man in nicht ganz unregelmäßigen Abständen die Kinderhut für die Freunde übernehmen muss (sollten diese ihre Abendplanung dementsprechend kinderlos gestalten wollen).
Das würde mir dann schon wieder ein bisschen missfallen, da ich mir vorstellen könnte, dass man ein bisschen in die Rolle der Eltern fällt, sollten die nicht lokal vor Ort leben.

Das ist an dieser Stelle natürlich rein spekulativ, und hängt sicherlich vom Personenkreis an. Insgesamt überwiegen allerdings sicherlich die Vorteile, wenn man bedenkt, dass man sich tatsächlich täglich sehen kann und mal schnell auf einen Kaffee in die Wohnung nebenan wechseln kann. ^^
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"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 2 Monate 1 Woche her #794537

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Toon schrieb:
Allein dieser innere Konflikt wäre mir schon etwas zu anstrengend. Bei "Fremden" kann man das sehr viel einfacher machen, da die Verbindung, die man zumindest am Anfang teilt, noch nicht allzu sehr ausgeprägt ist.
Jop, das ist sicher etwas was mit der Zeit ziemlich anstrengend werden würde. Wobei ich sagen muss, dass es mir wohl auch nach nur schon einem Jahr nicht unbedingt leicht fällt "auf den Tisch zu hauen".^^ Es ist zwar nicht so als würde ich mich jetzt speziell zurückhalten, aber im Hinterkopf bleibt halt immer noch, dass man im Nachhinein immer noch mit dem Menschen zusammenleben muss.

Btw, wenn du von Ämtli-Plan sprichst, gehe ich einfach mal aus, dass du den Putzplan meinst. xD Hoffe, das habe ich richtig interpretiert.
Genau das habe ich gemeint. xD

Es ist deutlich angenehmer, einfach mit den WG-Leuten noch ein bisschen zusammen zu sitzen und sich dann irgendwann in sein Zimmer zurückzuziehen als Freunde einzuladen, mit denen man dann den ganzen Abend verbringen "muss".
Auch das ist etwas was ich sehr gut nachvollziehen kann. Es ist einfacher in sein Zimmer zu gehen, als jemandem "subtil" mitzuteilen, dass er doch langsam aber sichergehen soll. xD Wobei ich auch schon in der WG manchmal das Gefühl bekomme, dass Leute nicht in der Lage sind gewisse Zeichen zu deuten. Wenn ich sage: "Ich gehe in Zimmer, gute Nacht.", sollte doch eigentlich klar sein, dass ich für heute meine Ruhe will... Scheint wohl aber doch nicht so deutlich zu sein wie ich immer dachte. xD

Vielmehr wäre zu langes Pendeln für mich ein No-Go. Wäre mein Wohnort zu weit von meiner Arbeitsstelle entfernt, würde sich meine Motivation schon in Grenzen halten. Eine Stunde (einfach) wäre mir ehrlich gesagt schon zu lang, [...]
Auch hier schliesse ich mich eigentlich an. Es ist zwar ziemlich nervig auf dem Campus zu leben, aber das hat vor allem mit den Nachbarn zu tun. Manchmal bekomme ich schon fast das Gefühl, dass Studenten nicht ganz verstanden haben was eine Hausordnung ist. Gerade Gestern dachten sich wohl unsere Nachbarn es sei eine schlaue Idee um 01:30 in voller Lautstärke Kendrick Lamar zu hören. Würde sich solche Aktionen wenigstens etwas im Rahmen halten und nicht wöchentlich vorfallen hätte ich wohl auch nur halb so viele Probleme mit meinem aktuellen Wohnsitz.^^
Ich denke mein Limit für den Arbeitsweg wäre so ca. 30 min. Wenn man tatsächlich einen Job hat (Vollzeit) sollte es ja auch deutlich einfacher sein eine halbwegs anständige Wohnung zu finden, die sich auch in entsprechendem Gebiet befindet. Meine Freizeit ist mir aber auf jeden Fall auch zu wertvoll, als dass ich sie mit Zugfahrten verschwenden wollen würde.^^

Wäre interessant zu wissen, ob du dann Kroation als festen Wohnsitz in Erwägung ziehen würdest oder auch einfach mal ein anderes Land ohne "Vorkenntnisse" ausprobieren würdest. ^^
Kroatien selber wohl eher nicht. Die allgemeine Atmosphäre ist zwar nicht schlecht und falls ich mein Studium beenden sollte würde ich es wohl auch hinbekommen einen anständigen Job zu finden (wohl auch weil ich die Sprache fliessend kann), aber die allgemeinen Bedingungen sind mir dann dort doch etwas zu schlecht. Sei es die Krankenversorgung, die Infrastruktur, die Bürokratie, die Unzuverlässigkeit (die wohl die Kehrseite des legeren Lebensstils darstellt), usw., all diese Dinge stören mich zwar im Allgemeinen nicht sehr, aber ich bin mir nicht sicher ob ich das auf Dauer wirklich vertragen würde. Ein kleines Bsp.: Mir ist das Auto auf der Autobahn in Kroatien liegen geblieben. Nach einem kurzen Telefongespräch mit dem Herrn von der Abschleppstelle wurde mir zugesichert er sei in ca. 20-30 min bei mir. Ich habe 4 Stunden gewartet, weil ich wohl vergessen gegangen bin. <_< Solche Sachen haben sich mit der Zeit immer wieder wiederholt und naja, das kann schon etwas an den Nerven zerren.^^

An sich bin ich aber durchaus auch offen ein Land mal auszuprobieren.^^ Falls sich die Möglichkeit ergibt und ich davon auch in irgendeiner Art und Weise profitieren könnte (was z.B. auch nur sein kann, mal etwas anderes zu erleben), so würde ich wohl fast bedenkenlos gehen.^^ Falls es sich einrichten lassen sollte würde ich auch gerne ein Austauschsemester während dem Studium machen.

Ich denke mal du würdest auch nicht zögern, falls sich eine Chance auftun würde, oder?^^

btw. es hat sich diese Woche gerade so ergeben, dass ein Freund von einem Mitbewohner die ganze Woche bei uns auf der Couch geschlafen hat. Gibt's solche Sachen bei euch auch ab und an und wie steht ihr zu solchen "Gästen"?^^

Fullmetall schrieb:
Ist zwar im Grunde schon wieder ein anderes Thema, aber irgendwo fände ich den Gedanken reizvoll, mit einigen meiner engeren Freunde und deren Familien (wenn es irgendwann mal soweit kommen sollte xD) in "einem" Haus zu wohnen.
Das mit dem Busch habe ich gelesen und notiert ._. Ganz ehrlich, über das habe ich mir noch nie wirklich Gedanken gemacht. Die Vorstellung mit meinen Freunden ein Haus zu "teilen", in der Art wie du es beschrieben hast, kann ich mir ehrlich gesagt nur mässig vorstellen. Das liegt wohl aber in erster Linie einfach daran, dass es momentan in einer völligen Katastrophe enden würde und ich ehrlich gesagt bezweifle, dass sich das in nächster Zeit ändern wird.
Sonst sehe ich das aber recht ähnlich wie Toon und du, es hätte sicher viele Vorteile und würde das gegenseitige Sehen deutlich vereinfachen. An sich also eine recht nette Idee.^^
Besten Dank an Eysaa für die Sig!
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"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 1 Monat 3 Wochen her #795629

Deviltoon schrieb:
An all jene, die bei ihren Eltern wohnen:
Wie lange würdet ihr noch bei euren Eltern leben - oder gibt es hier keine "Deadline"? Freut ihr euch schon aufs ausziehen? Was stört euch/findet ihr positiv am Zusammenleben mit euren Eltern?

Und eher noch eine Randfrage an alle:
Könntet ihr euch vorstellen, euer Leben lang in ein und derselben Stadt/Ortschaft zu leben?

Ursprünglich wollte ich mein Studium abschliessen und dann nach 1-2 Jahren raus, sobald ich ein kleines Finanzielles Polster hätte.
Das Studium brach ich ab. Neues Ziel nach der Ausbildung. Direkt oder so ein Jahr später mit Polster. Das wäre jetzt. Da ich mich allerdings weiterbilde und dafür zahle und auch deswegen viel durch halb Deutschland pendle bleibe ich doch noch. Außerdem habe ich eine Fernbeziehung.
Der neue Plan lautet deswegen zu warten bis die Weiterbildung sich dem Ende neigt oder gar abgeschlossen ist.
Davon ausgehend, das meine Beziehung bis dahin besteht, möchte ich dann in der Region meiner Partnerin eine neue Stelle suchen und dort mit ihr zusammen ziehen. Da ich am Erwerb von Eigentum interessiert bin und ihre Region sehr viel teurer ist, stellt sich dann nur die Frage, ob ich dazu in der Lage wäre ein eigenes Haus zu bezahlen. Hier hätte ich schon jetzt genug Eigenkapital für die Finanzierung. Dort vermutlich nichtmal in 2 Jahren, wenn sich meine Ersparnisse nochmal verdoppelt haben.
Aber selbst wenn die Beziehung zerbricht würde ich mich umbewerben und eine neue Stelle suchen und dann direkt ausziehen, sobald die Weiterbildung beendet ist.

Dann bin ich eigentlich auch schon viel älter als geplant. Ich wollte mal mit spätestens 25 oder 26 raus. Jetzt bin ich bereits 26. Positiv am Zusammenleben mit den Eltern ist, dass meistens jemand da ist, wenn man, wie ich, sehr oft weg fährt. Da wäre es mit dem Haushalt neben der Arbeit sehr stressig, da ich oft direkt von der Arbeit aus fahre und so zurück komme, dass ich direkt wieder los muss, oder nur noch vor der nächsten Schicht schlafen kann.
Negativ ist vor allem, dass ich mir immer noch ein viel zu kleines Zimmer mit meinem jüngeren Bruder teilen muss, der bereits vorletztes Jahr die Ausbildung beendet hat und dieses Jahr das Duale Studium mit seinem Bachelor abschliesst.
Ich arbeite auf Wechselschicht, er im Büro nur morgens.
Das gibt insbesondere beim Schlafen oft Zwist, da ich je sehr viel früher raus muss und damit auch früh ins Bett möchte, oder aber erst spät heim komme, und ihn damit störe.


Ein Leben lang im gleichen Ort könnte ich mir grundsätzlich vorstellen, allerdings ist das Gebiet hier zu dicht besiedelt. Und es ist absehbar, dass die ländlicheren Regionen meiner Stadt auf Dauer ebenfalls weiter besiedelt werden. Das macht es für mich unattraktiv. Ich würde lieber im ländlicheren Raum leben oder zumindest in einem grünen Vorort. Wegen der Fernbeziehung über halb Deutschland bin ich inzwischen ohnehin bereit hier weg zu ziehen, Das wäre ich früher nicht gewesen.

Freilli schrieb:
- Was haltet ihr davon das manche bis 30 oder noch länger bei den Eltern wohnen?
- Würdet ihr von zuhause ausziehen und dann im gleichen Ort wohnen?
- Seid ihr mit mir einer Meinung was die Abgaben angeht und das man ab einem gewissen Alter oder sobald man selber ein regelmäßiges Einkommen hat, seinen Eltern auch "Miete" zahlen sollte?

In Südeuropa ist dies nicht so ungewöhnlich wie in Deutschland, dass insbesondere junge Männer lange bei Mutti wohnen.

Zu Hause ausziehen und im gleichen Ort bleiben war den größten Teil meines Lebens das erklärte Ziel. Heute hätte ich zwar nichts dagegen, allerdings bietet es sich für mich nicht an.

Das mit der Miete bei den Eltern würde ich differenziert betrachten.
Leben auch diese zur Miete, so wäre es angemessen sich an den Kosten zu beteiligen. Leben sie im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung könnte man darauf auch verzichten. Es wäre allerdings immer noch angemessen sich an anderen Kosten zu beteiligen.
Ich kenne es aus meinem Umfeld allerdings teilweise sogar so, dass die Eltern zwar "Miete" einfordern, diese allerdings auf ein Sparkonto einzahlen, welches dann für die erste eigene Wohnung etc. bestimmt ist. Also unterm Strich nur die Pflicht für den Auszug zu sparen.

"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 1 Monat 3 Wochen her #795815

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Ich wohne momentan auch noch zu Hause habe aber selber das eigene Bedürfnis auszuziehen und auf eigenen Füssen zu stehen.

Da ich aber von vornerein schon kein Bock habe in Miete zu wohnen ist es mein Ziel gleich eine Wohnung bzw. Haus zu kaufen. Das gestaltet sich aber relativ schwer da halt nicht wirklich etwas zu Verfügung steht und falls ja ist es relativ schnell vergriffen. Aber mein Ziel ist es auf jedenfall dieses allerspätestens nächstes Jahr auszuziehen. Ich bin 25 Jahre alt und finde es wird allmählich Zeit ^^.

Das Hotel Mama ist halt wahrer Luxus. Aber es hilft halt auch Geld anzusparen um damit dann sich eine Wohnung oder Haus zu kaufen.

Mfg
Shana:3
Vielen lieben Dank an Diaa. für den tollen Avatar *_*!
Ebenfalls danke an Yuuko. fürs Rendern und an Blackseraphim fürs erstellen der Signatur :)


"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 1 Monat 2 Wochen her #796028

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Ich werde für nächstes Jahr noch Zuhause wohnen (wegen dem FSJ) und zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit werde ich dann mit 19 auszusehen (Greifswald oder Jena denke ich).
Aber da ich schon länger Geld neben der Schule verdiene und auch recht offen bin, fände ich den Auszug gar nicht so schlimm.
Ich mag Kaninchen!! Und in meinen tiefsten Träumen wachsen mir Schlappohren und ich werde von allen geliebt <3

"Hotel Mama" oder doch lieber die eigenen vier Wände? 1 Monat 1 Woche her #796811

Ich bin vor 1 1/2 Monaten zu Hause ausgezogen und würde nur wenn es sein müsste wieder zu hause einziehen ^^ Aber wenn ich eine Wahl hätte würde ich es nicht tun, nichts gegen meine Eltern aber ich liebe meine neu gewonnene Freiheit einfach zu sehr :D Keiner sagt dir wann es essen gibt, keiner schreibt dir vor wo was hingehört, keiner schreibt dir vor ob du heute oder morgen putzen musst usw. Klar ist das ganze mit viel Eigenverantwortung verbunden, aber ich fühle mich wohl dabei :D Ich bin aber auch schon immer mehr ein Einzelgänger als Familienmensch gewesen ^^ Heißt nicht das ich es hasse Menschen um mich rum zu haben :P aber mir ist es ganz lieb zu entscheiden wer wann und wie lange um mich rum ist :D
Letzte Änderung: 1 Monat 1 Woche her von Jamadron.
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