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THEMA: Hanami-Bericht 2014

Hanami-Bericht 2014 3 Jahre 7 Monate her #565609

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Als eine der ersten Conventions des neuen Jahres läutete die „Hanami – Con meets Festival“ am 3. und 4. Mai die neue Cosplay-Saison 2014 ein. Wie jedes Jahr stürmten über 5000 Besucher mit und ohne Kostüm am Samstag und Sonntag den Pfalzbau und den davor liegenden Theaterplatz und schmückten Ludwigshafen am Rhein für ein Wochenende mit bunten Farben und viel Sugoi und Kawaii.
Die Hanami (jap. 花見, „Blüten betrachten“) wird in Ludwigshafen seit 2006 am ersten Maiwochenende gefeiert – zur selben Zeit, in der sich das gleichnamige japanische Kirschblütenfest seinem Ende zuneigt. Besonders wichtig ist den Veranstaltern die Verbindung von Convention und Japan-Festival, sodass man neben Cosplay und Anime auch traditionelle japanische Künste bewundern und erlernen kann. Bis zum Jahr 2011 fand die Hanami im Kulturzentrum „Das Haus“ statt, dann zog sie wegen der hohen Besucherzahlen in den Pfalzbau um. Offizieller Veranstalter ist der Animexx e.V.
Was die Hanami besonders beliebt macht, sind zum einen ihre Lage (es gibt nicht viele Conventions so weit im Süden), zum anderen ihre immer wiederkehrenden Programmpunkte. So ist die Convention stets mit einem Games-Room, einem Video-Raum und einem Karaoke-Raum ausgestattet und bietet seit 2010 auch ein sehr stimmungsvolles Maid-Café an. Seit 2008 findet am Hanami-Sonntag jedes Jahr ein Vorentscheid der DCM (Deutsche Cosplay Meisterschaften) statt. Rund ums Gelände verteilt finden sich zahlreiche Stände, an denen Merchandise, Cosplay-Zubehör, Manga und Anime verkauft werden. Wer gebrauchte Ware loswerden oder erwerben möchte, kann sich an den Bring-and-Buy-Stand wenden. Neben ihrer sehr professionellen Organisation ist die Hanami auch beliebt für ihre Shooting-Spots im Außenbereich und den Kostümball, der seit 2012 am Abend des Samstags stattfindet. Showgruppen und Stargäste ergänzen das ohnehin sehr bunte Programm, das verspricht, keine Langeweile aufkommen zu lassen.



Natürlich durfte ein Vertreter von Proxer auf solch einer wichtigen Veranstaltung nicht fehlen, also hab ich mich für euch auf den Weg gemacht und getestet, was die Hanami so zu bieten hat.
Nach einer sehr frühen Anfahrt stand ich pünktlich um 9.30 Uhr in der Vorhalle. Ihr denkt, das ist zu früh? Weit gefehlt! Obwohl das Hauptprogramm erst um 10.30 Uhr beginnt, stand um diese Zeit schon eine so gewaltige Schlange vor den Toren, dass man sich lieber beeilte, um noch rechtzeitig reinzukommen. Wenn man erst einmal den Ticketstand erreicht hatte, war es aber kein Problem mehr, schnell ins Gebäude zu gelangen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn noch vor einigen Jahren dauerte es oft sehr viel länger, bis man an die Reihe kam und sein Ticket hatte. Durch mehrere Reformen des Vorverkaufsystems, z.B. dass man sich die Tickets zuschicken lassen kann und über die Animexx-Website bestellt, sowie Frühbucherrabatte ist der erste Schritt zur Convention viel angenehmer geworden.
Gemeinsam mit tausenden anderer begeisterter Japan- und Anime-Fans betrat ich also die mit bunten Plüschis und Figuren geschmückten Hallen des Pfalzbaus, der mit Verkaufsständen vollgestopft war.
Gleich strömten wir zu den verlockenden Angeboten und studierten fleißig das diesjährige Programm, das noch mehr Showgruppen und Stargäste aufwies als die letzten Jahre. Es war kaum möglich, sich bei all den Angeboten zu entscheiden, wohin man gehen sollte und was man sich leisten konnte, zu verpassen.
Die Eröffnung der Hanami fand im großen Konzertsaal statt, wo die Veranstalter und fleißigen Helfer uns mit ein paar Worten begrüßten und dann den traditionellen Hanami-Tanz einleiteten. Dabei handelt es sich nicht um einen schwierigen Trainingskurs für den Kostümball, sondern um einen ganz einfachen Tanz, den jeder auf der Stelle lernen kann und der immer wahnsinnig viel Spaß macht. Dieses Jahr tanzten wir begeistert auf das bekannte Opening des Anime-Klassikers „Neon Genesis Evangelion“: „Zankoku na Tenshi no These“.



Nach der Eröffnung ging es direkt mit der ersten Showgruppe weiter: „GenesiS – We will always be together ~ forever“ präsentierte ein Musical zum weltweit bekannten Krimi-Manga-Hit „Detektiv Conan“. Mit extrem authentischen Cosplays (was bei den Zeichnungen eine besondere Leistung ist) und dem selbst geschriebenen neuen Fall „The Thief of the Desertrose“ gelang es ihnen, die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu gewinnen. Während die Geschichte nach und nach aufgebaut wurde und alle fleißig miträtselten, wer der Mörder und wer Kaito KID sei, sorgten peppige Tanzeinlagen zu Openings für die nötige Entspannung. Alle Schauspieler konnten in ihren Rollen überzeugen und auch die Lösung des Falles war überraschend und sehr conan-typisch. Auch die Tanzeinlagen waren spannend und sehr schön anzusehen, kamen an das Schauspiel jedoch nicht heran.
Glücklicherweise gelang es mir, die jungen Bühnendarsteller nach dem Stück für ein exklusives Kurzinterview zu gewinnen. Darin verrieten mir GenesiS, die seit Oktober 2006 auftreten, dass sie sich vor allem aus Langeweile zusammengefunden haben, damals noch unter dem Namen „TeniCuri“. Die Freude daran, mit Freunden Cosplay zu betreiben, spornte sie an und irgendwann kam die Idee auf, Cosplay auch auf der Bühne zu betreiben. Damals war die Gruppe noch klein und spezialisierte sich auf Comedy-Sketches zum Anime „Prince of Tennis“. Nach und nach wurde sie größer, später auch durch Castings, bei denen sie gezielt nach Verstärkung suchten. Inzwischen besteht GenesiS aus 23 Mitgliedern auf und hinter der Bühne, die mit Detektiv Conan bereits ihr siebtes Stück präsentieren. Der Auftritt auf der Hanami soll der letzte mit diesem Programm gewesen sein, doch das nächste Projekt mit dem Thema „Magi: The Labyrinth of Magic“ ist geprobt und steht für die ChiisaiCon in den Startlöchern. Ihre Stücke schreiben die NRWler übrigens abwechselnd. Für die genauen Auftrittstermine und weitere Runduminfos und Fotos schaut doch mal auf ihrer Website unter genesis-cosplay.de oder der Facebook-Seite „Showgruppe GenesiS“ vorbei.



Mittags fand der traditionelle conventioninterne Cosplay-Wettbewerb statt, bei dem man sich auch spontan und sowohl einzeln als auch als Gruppe beteiligen konnte. Wer sein Cosplay am besten präsentierte und die Jury begeisterte, konnte mit etwas Glück coole Sachpreise ergattern.

Die nächste Showgruppe am Start war „Vapid Superior“ mit dem Stück „Ghibli - Cirque de la Défaillance Pompeuse“. Hinter diesem pompösen Namen verbarg sich ein Crossover-Stück aus verschiedenen Ghibli-Filmen wie „Chihiros Reise ins Zauberland“, „Prinzessin Mononoke“ und „Kikis kleiner Lieferservice“. Shizuku aus dem Film „Stimme des Herzens“ schreibt die Geschichte, in der der arme Haku auf der Flucht vor Yubaba in den Zirkus gerät, in dem Hauro, Kiki, Arietty und San ihre Künste zum Besten geben. Das zweite Stück der Gruppe, die seit 2013 auftritt, bot sehr schöne Bilder, gelungene Cosplays und Musical-Einlagen der Extraklasse. Besonders witzig waren viele Anspielungen an weitere Ghibli- und Nicht-Ghibli-Filme. Die Handlung selbst war dafür etwas enttäuschend, denn wer die Filme gut kennt, wird feststellen, dass die Figuren teilweise recht frei interpretiert wurden. Für die Gags und liebevollen Bühnenbilder lohnt es sich dennoch, das Stück zu sehen. Wer mehr über Vapid Superior erfahren möchte ist also herzlich eingeladen, ihre Website vapidsuperior.de zu besuchen. Der nächste Auftritt wird übrigens auf der WIE.MAI.KAI sein.

Nach so viel Theater und Tanz erfreute uns die Sängerin Mitsuki aus der Schweiz mit ihrem zuckersüßen Programm bestehend aus Anime-Openings und J-Pop-Songs. Im selbst geschneiderten Outfit sang und performte sie, dass einem das Herz aufging und sprach für uns extra Hochdeutsch. ;) Während Mitsukis Stimme wirklich wunderschön ist und sie jeden Ton trifft, wirkt ihre Performance noch etwas steif. Das nötige Maß an Moe erreicht sie aber zumindest mit ihrem Blick. Mehr Infos und Bilder, sowie Tour-Infos gibt’s unter waw-mitsuki.net.



Parallel zu dem grandiosen Bühnenprogramm liefen wie immer zahlreiche Workshops. Von der DJG (Deutsch-Japanische Gesellschaft) gab es Angebote zu Kalligraphie, Ikebana und Origami. Cosplay-Workshops mit den Schwerpunkten Petticoats nähen, Perückenstyling, Auftritt und Fotografie, sowie Kurse zum Colorieren von Bildern, Fandub-Synchronisation und Japanisch lernen rundeten das Angebot ab. Außerdem gab es am Abend den berüchtigten Yaoi-Workshop, in dem Models für die Gäste posierten. Als Vorbereitung auf den Ball konnte man Tänze verschiedener Stile erlernen.

Im Video-Raum wurden den ganzen Tag über die neuesten Hits gezeigt und es gab einen Peppermint-Simulcast. Sehr viele Cosplayer tummelten sich dennoch lieber auf dem Theaterplatz um Foto-Shootings zu machen, auch wenn das Wetter eher mittelmäßig war. Auch die nahe gelegene Lutherkirche ist schon lange ein beliebter Shooting-Point und zog auch dieses Jahr gute Cosplays magisch an. Der Japanische Markt wurde reich besucht, auch weil er sich nicht nur im Inneren des Gebäudes, sondern auch über den Theaterplatz erstreckte, für den man keine Eintrittskarte benötigt. „Cosplay-Touristen“ und Vollblutfans machten sich über die vielen Angebote her. Es gab dieses Jahr auch zwei Catering-Stände, an denen man sich ein Mittagessen kaufen konnte und zusätzlich das wunderschöne Maid-Café, das seine Gäste liebevoll mit Süßigkeiten und Aufmerksamkeit umsorgte und Go-Tische bereithielt. Die Schlange davor war zu jeder Zeit sehr lang, vielleicht plant man für nächstes Jahr mehr Tische ein.

Um kurz vor Sechs startete ein weiteres Hanami-Highlight: die Metal-Band „unSayn“ füllte den Konzertsaal und ließ so richtig die Sau raus. Die deutsche Gruppe singt auf Englisch, Japanisch und Deutsch und ist seit 2012 Teil der Szene. Mit ihrer ersten Single „Dear Fuckers“ eroberte sie bereits die japanischen Amazon-MP3-Metal-Charts. Sie haben sowohl in Deutschland, als auch in Japan eine gewisse Bekanntheit erlangt, was zum großen Teil ihrem individuellen Musikstil zu verdanken ist, der Hard Rock, Heavy Metal, Alternative und J-Rock kombiniert. Besonders hervorgehoben sei an dieser Stelle die Stimme der Frontsängerin: Sie brachte unsere Herzen zum beben und unsere Körper zum tanzen. Phänomenal. Nach dem Konzert gab es noch eine Autogrammstunde mit den begabten Künstlern. Wer den nächsten Auftritt von unSayn nicht verpassen will, sollte einen Blick auf die Website werfen: unsayn.com.



Nach diesem extrem ereignisreichen Tag ging es um 20.30 Uhr mit etwas Verspätung zum Kostümball, für den der Konzertsaal extra fein herausgeputzt wurde. Stimmungsvolle Anime- und J-Pop-Lieder gaben den Ton an und motivierten zum Tanze. Für den Kostümball gibt es immer Sondertickets und einen strengen Dresscode, der Abendgarderobe vorschreibt. Dieses Jahr war zudem ein Kirschblüten-Accessoire erwünscht, um dem Motto des Abends „Sakura no Yoru“ (jap. Die Nacht der Kirschblüte) gerecht zu werden. Miku im Reifrock und Alice mit Schleppe – atemberaubende Outfits und Cosplays wurden extra für diesen besonderen Abend angelegt. Sogar Ruffy und Naruto mussten sich an den Dresscode halten und kamen im schicken Anzug. Auf dem Ball wurden der Ballkönig Kurt I. und die Königin Hana I. gekrönt.



Als der Tag um 23.30 Uhr tatsächlich zu Ende war und die Hanami ihre Tore schloss, ging es für viele ins Hotel, für mich nach Hause. Doch es wartete ja noch der Hanami-Sonntag mit vielversprechendem Programm.

Am Sonntagmorgen hieß es also wieder: antreten! Sitzt das Cosplay? Ticket da? Rein geht’s!
Schon um 10.15 Uhr sang „Ongaku no kara“ uns in den neuen Tag mit eigenen Songs und Anime-Openings. Die dreizehnköpfige Gesangsgruppe ist für ihre anspruchsvollen Darbietungen und pfiffigen Parodien bekannt. Da die Live-Band dieses Jahr nicht anwesend sein konnte, gab es eine Extraportion davon. Vor allem Sailor Moon nahmen die Gesangstalente sehr gerne auf die Schippe. Mit (teilweise selbstgemachten) Videos, Bühnenoutfits und Tanzeinlagen wurde auch dem Auge etwas geboten – leider gab es dieses Mal fast nur bereits bekannte Lieder. Wer Ongaku no kara noch nicht kennt, sollte die Animagic nicht verpassen, denn dort werden sie das nächste Mal zu hören sein. Weitere Infos findet ihr auf der Website ongakunokara.de oder auf der Facebook-Seite „Ongaku no kara“. Videos von vergangenen Auftritten gibt’s auf dem YouTube-Kanal „ongakunokara“.



Wie jedes Jahr wurden anschließend Miss und Mister Hanami gewählt. Auf dem Laufsteg konnten bis zu zehn weibliche und männliche Teilnehmer ihre Outfits oder Cosplays präsentieren und wurden dabei heftig vom Publikum unterstützt.

Nach diesem interaktiven Programmpunkt hieß man die nächste Showgruppe auf der Bühne willkommen: „X'n'Y“ sind seit 2009 für ihre Tanzshows bekannt, deren Themen bisher immer „non-anime“ waren und häufig im Science-Fiction anzusiedeln sind. Dieses Jahr haben sie aber etwas Neues ausprobiert: zum ersten Mal zeigte die 18-köpfige Dance Crew ein Musical zu dem bekannten Videogame „The Legend of Zelda“ mit dem Titel „Wheel of Destiny“. Auf der Hanami wurde das neue Stück uraufgeführt. Sehr detaillierte Cosplays und eine gut durchdachte Story beeindruckten und das Schauspiel war sehr gelungen. Weniger beeindruckend waren die Tanzeinlagen: Obwohl man sich bei X'n'Y vor allem darauf gefreut hatte, bekam man insgesamt wenig Tanz zu sehen. Der war zwar gut, aber im Vergleich zu den Shows der letzten Jahre eine Enttäuschung. Infos und Videos gibt’s unter xny-online.de, auf der Facebook-Seite „XnY Dancecrew“ oder dem YouTube-Kanal „XnYchannel“.



Um kurz vor Drei begann schließlich der große Höhepunkt des Hanami-Sonntags: 16 Teams traten mit ihren Cosplays zum DCM-Vorentscheid an. Damit waren alle möglichen Startnummern besetzt und Nachrücker konnten keinen Auftritt ergattern. Es gab genau einen männlichen Kandidaten. Dieses Jahr sind wieder Paarmeisterschaften, d.h. alle Kandidaten traten in Zweierteams an.
Wie immer war es umwerfend, was die Cosplayer an Leistungen vollbrachten – in Kostümschneidern, Kulissenbau und Schauspiel. Denn all das fließt in die Wertung mit ein, die von einer ausgewählten Jury vorgenommen wird. Schon vor dem Event wurden die Kostüme von dieser genauestens unter die Lupe genommen, sodass auf der Bühne nur noch der Auftritt zählte.
Nach dem Vorentscheid gab es eine Pause, in der wir eine weitere Showgruppe bewundern durften, doch hier sind schon mal die Sieger: Den ersten Platz machten Nadine B. Und Daniel B. als Mephisto Pheles und Shiro Fujimoto aus „Ao no Exorcist“. Vier weitere Teams werden mit ihnen im Finale um den Bundessieg kämpfen. Herzlichen Glückwunsch von Proxer und unserem gesamten Team. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass alle Teilnehmer hervorragende Leistungen vollbracht haben. Jeder Auftritt war sehr unterhaltsam und alle Cosplays waren auf einem hohen Niveau. Allgemeine Infos zur DCM und Fotos der Finalisten findet ihr auf der offiziellen Website: dcm-cosplay.de.



Bevor ich es vergesse aber noch ein paar Worte zu der Showgruppe „<insert_name/>“ (ja, sie heißen wirklich so), die uns die Wartezeit überbrückte. Das Stück, das die Musical-Gruppe zeigte, spielte in der Welt des Magical-Girl-Animes „Pretty Cure All Stars“. Es trug den Titel „Dolch des Verderbens“ und war auf der Hanami zum ersten Mal zu sehen. Schöne Cosplays, gutes Spiel und … Gesang! <insert_name/> war die erste Theatergruppe, die nicht nur Tanz, sondern auch Live-Gesang zeigte. Eine angenehme Überraschung, zumal die Mädels echt gut singen (ich glaube es gibt genau ein männliches Wesen im Team). Originalität bewiesen sie außerdem, indem sie konsequent mit Standbildern arbeiteten. Sehr sehenswert. Bis 2013 waren <insert_name/> unter dem Namen „Kingdom Mus“ bekannt, bevor sie sich letzten Herbst neu gründeten. Wer neugierig geworden ist, kann auf der Facebook-Seite „Insert Name“ vorbeischauen, dort findet ihr auch Interviews mit den Mitgliedern. Der nächste Auftritt wird auf der WIE.MAI.KAI sein.

Neben den Show-Acts gab es wie immer ein volles Nebenprogramm. Die DJG bot Shogi und einen Japanisch-Crashkurs an, es gab eine Infoveranstaltung zur Arbeit im Animexx e.V. und einen Schreibworkshop, zudem wurden manche Programmpunkte vom Vortag wiederholt. Ein besonderes Highlight war ein Q&A-Panel mit den Synchronsprechern Rieke Werner, Birte Baumgardt, Iris Hassenzahl und Linus Kraus mit anschließender Autogrammstunde.



Im Gamesroom gab es übrigens an beiden Hanami-Tagen Contests: am Samstag wurden „Jojo's Bizarre Adventure“ und „Dead or Alive 5 Ultimate“ gezockt, am Sonntag fand der „Mario Kart Wii – Hanami Cup“ statt. Es gab auch eine „Just Dance Party“ während des Kostümballs am Samstag und erstmals einen „18er Gamesroom“ mit Ausweiskontrolle.

Nachdem die Gewinner des Vorentscheids verkündet wurden, musste leider schon der Abbau der Hanami beginnen und die zufriedenen Gäste machten sich auf den Heimweg. Für mich ging es dabei wie für viele andere erst einmal zum Bahnhof. Und ausgerechnet dort fand ich endlich eine Cosplayerin, die zu meinem Kostüm passte! So muss eine Convention enden. Mit großen Erwartungen freue ich mich schon auf nächstes Jahr, vielleicht sieht man sich dort ja.





Euer Ohngesicht ~Ai
Il y a des yeux qui reçoivent la lumière ... ... et il y a ceux qui la donnent.
Letzte Änderung: 3 Jahre 7 Monate her von AiJinsei.
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