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THEMA: Der heutige Anime-Fan

Der heutige Anime-Fan 3 Monate 2 Wochen her #834461

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Dieser Thread wurde als besonders interessant befunden und ist der 219. Thread der Woche!
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Ganz zu Anfang, ich wusste nicht genau wie ich diesen Thread genau benennen soll. Ich hab mich für Anime Fan entschieden, er kann aber genau so gut Anime Schauer heißen, nur klingt das doof, doch worauf will ich hinaus ?

Das Thema ist heikel, zumindest sehe ich es so, denn ich greife hier eine bestimmte Gruppe an Zuschauern an. Doch kann man es angreifen nennen, vielleicht nicht persönlich, aber in gewissermaßen greife ich den Anime Geschmack mancher Menschen an. Mir fällt es von Season zu Season immer mehr auf, Anime werden was Story und Charaktere, besonders deren Entwicklung angeht immer schlechter, pro Season findet sich ein, vielleicht 2 Anime die diesen Kriterien entsprechen. Aus dieser Season kommt Kimetsu no Yaiba dem sehr nahe, aber auch nicht ganz und die aktuelle Staffel von AoT, wobei ich diese eher als ganzes sehe. In der letzten Season wären das Dororo und Tate no Yuusha, wobei hier einige Nebencharaktere auch schlecht sind. Und eins vorne weg, ich unterscheide hier klar von ist ein Anime unterhaltsam und ist er wirklich gut, als Beispiel - Hat mich damals ein Highschool of the Dead unterhalten ja, ist er Storymäßig oder Charaktertechnisch gut? Auf gar keinen Fall. Oder nehmen wir ein anderes Beispiel, One Punch Man, ja ich fand ihn unterhaltsam, doch die Story ist flach und und die Charaktere schlecht und ohne jede Identität. Doch was sind gute Anime, dass hier ist jetzt meine persönlich Auswahl und dient nur zu Anschauung. Anime bei denen sowohl Story als auch die Charaktere gut sind sind in meinen Augen Ergo Proxy, Serial Experiments Lain, Monster, und Neon Genesis Evangelion. Man kann jetzt noch andere Anime zur Auswahl nehmen, doch man weiß worauf ich hinaus will.
Doch warum sag ich jetzt ich greife eine Gruppe von Zuschauern an, naja vielleicht mach ich das auch gar nicht, doch ich behaupte jetzt einfach mal das die Anime die ich aufgezählt hab wenn sie so wie sind, vielleicht in besserer Animation jetzt rauskommen würden schlechter bewertet werden als sie jetzt sind. Und damit spreche ich die jüngere Generation an, die unter 18 jährigen. Heutzutage muss ein Anime leicht verdaulich sein, wo ich nicht viel nachdenken muss, am besten sollte der Hauptcharakter noch verdammt stark sein oder eine übermächtige Fähigkeit haben, dann noch etwas Ecchi und Fanservice, vielleicht noch ne Fantasywelt und schon hat man ein perfektes Setting für einen X beliebigen Anime der rauskommen könnte. Doch ist das gut, für Leute die rein auf Unterhaltung aus sind ja, für die die einen Anime mit tiefe haben wollen, nein. Und das liegt für mich an den heutigen Zuschauern. Die Industrie richtet sich nachdem was der jetzige Zuschauer will und das ist leider die leichte Kost die man von Season zu Season immer wieder sieht und keiner riskiert was weil es zu 80% scheitern, in form von sich nicht, oder schlecht verkaufen wird und genau das ist in meinen Augen schade. Und daran ist in erster Linie der heutige Fan schuld.

Ich hoffe man hat verstanden worauf ich hinaus wollte und bin gespannt auf die Antworten.

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Letzte Änderung: 2 Wochen 2 Tage her von Lodrahil.

Der heutige Anime-Fan 3 Monate 2 Wochen her #834467

Es berührt mich zutiefst, dass das generelle Konsumverhalten meiner Wenigkeit mit ihrer primitiven und obszönen Art dem Gaumen des Anime Sommelier zuwider aufstößt und dem Genuss von eben diesem entgegenwirkt. So trauere ich meiner eigenen Unwissenheit und der mangelnden sozialen Bildung nach, welche mich zu solch einer degenerierten Spezies eines Menschen verkommen ließ, sodass es mir an der intellektuellen Befähigung mangelt mich mit den erlesensten Animationswerken zu befassen und mich stattdessen im Sud der Widerwärtigkeit suhle, um mich an temporärer Genüglichheit zu laben, welche sich unter anderem durch generische Isekai, Harem und Comedy Titel definieren. Es tut mir leid, dass ich mit meiner einfältigen Unterhaltungserwartung den Animationsmarkt mit eben jenem minderwertigem Anspruch durchflute. Es widert mich regelrecht an, dass ich Freude an solcher Trivialität empfinde, während ich den Quell zur wahrhaften Offenbahrung durch jene von dir genannten Meisterwerke für mich und eine mögliche Zukunft für immer versiege.

Du hast vollkommen recht.

Der heutige Anime-Fan 3 Monate 1 Woche her #834557

*o-hi*

Der heutige Anime Fan schaut meiner Meinung nur das was auch ihm Spaß macht und auch was für ihn ein MUSS ist. Zwar gibt es Werke wie du geschrieben hast wie zum Beispiel Neon Genesis Evangelion, aber muss man den jetzt kennen?

Meiner Meinung nach nicht, so bekannt das Werk auch ist und beliebt von einige, es ist meiner Meinung nach trotzdem ein sehr gutes Sci-Fi Werk. Daher bin ich auch der Meinung, das jemand der gerne Harem, Comedy oder ähnliches sich anschaut, nicht unbedingt dieses Werk kennen muss.
Es ist jedem frei überlassen was er schaut und was nicht. Ich zum Beispiel schaue extrem gerne Sci-Fi Werke, habe aber erst letztes Jahr Steins Gate beendet, muss ich mich jetzt schämen, da ich es erst so viele Jahre nach Release der Serie mir angesehen habe?
Finde ich nicht, werde ich auch nicht. Ich habe mir einfach Zeit genommen und finde man sollte sich für jedes Werk auch Zeit nehmen und wenn man ein Anime auch genießen möchte, muss man sowieso drauf Lust haben finde ich.

Es bringt nichts, wenn ich mich zwinge einen Anime anzuschauen auf dem ich gerade keine Lust habe.

Daher sind Meiner Meinung nach nicht verschiedene Werke wie zum Beispiel Dororo oder ähnliches auch unbedingt schlecht, auch von dem Charaktere. Du hast zwar recht, das es nicht unbedingt Meisterwerke sind, aber dann nur für uns beide. Ich stimme dir nur da zu, was Charaktere und deren Entwicklung angeht finde ich waren schon ein paar gute Werke in den letzten Season sogar dabei. Auch Dororo hatte ein paar gute Charaktere, die Supporter haben zwar nur ihre Rolle erfüllt aber trotzdem hat es sich gut entwickelt.
Mir bleibt Dororo zum Beispiel aufgrund der sehr gut umgesetzten düsteren Stimmung in Erinnerung. Auch muss ich dazu sagen, dass auch mir Shield Hero super gefallen hat. Ich mag einfach solche Anime Serien sehr und hier haben wir meiner Meinung nach sogar einen interessanten Protagonisten der immer reifer mit der Zeit wird und sich gut entwickelt,.
Auch hat mir der Anime Ultraman gut gefallen, da er ein gute Umsetzung vom Manga war und ein super Tribute an Eiji Tsuburaya, was mich halt sehr glücklich gemacht hat.
Diesen Mann haben wir viele Inspirationen zu verdanken im Sci-Fi Bereich.

Ich finde wie bereits geschrieben, das auch der heutige Anime Fan, auch noch viele gute Werke sehen kann und auch raus kommen die sehr interessant sind.

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne (freue mich über deine Teilnahme)

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Der heutige Anime-Fan 1 Monat 4 Wochen her #835799

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Nach 30 Jahren schreibe ich auch mal was.
Ich finde es einfach nur Schade, dass es keine Anime/Manga gibt mit einer originellen Idee.
Klar, es gibt eigentlich fast alles in irgenteiner Form wie z.b. Bücher, welche sauer auf Menschen gibt (könnte ein origneller Anime sein... Hm...).
Aber 90% der Anime/Manga, die ich kenne beinhalten eines der folgende Sachen:

- overpowerd Main Character
- Ecchi, Ecchi, und noch mehr Ecchi
- Charaktere mit null Inhalt (Bei Filmen und Oneshots kann man noch leicht darüber wegsehen)
- Ich will der allerbeste sein!

Und das finde ich verdammt Schade.
Wir brauchen mehr originelle Anime wie z.b. Yakusoku no Neverland (the promised Neverland)
Ihr könnt von dem Anime das halten, was ihr möchtet, aber diese Story ist etwas ganz anderes als die 0815 Anime.
Lustigerweise findet ihr hier kein Bild. Vielleicht zeichne ich mir mal eins oder ich packe hier viele Bilder rein.
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Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 3 Tage her #836740

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Originelle Ideen sind mittlerweile ausgestorben, wir kauen den selben Fraß immer und immer wieder. Einzig und allein die Umsetzung ändert sich ab und an, wodurch es schlechter, gleich oder besser ist als die anderen.

Aber früher war es nicht anders. Anime sind schon seit Anfang 2000 schon sehr gespalten. Es gibt pro Jahr 3-4 gute und der Rest ist Kanonenfutter, es hat sich nicht viel getan. Man muss sich nur das Release der älteren Werke anschauen, z.b im Jahr von Ergo Proxy, kam praktisch nichts gutes raus. Und damals gab es ebenfalls viel low Quality Zeug ohne Handlung und eher Harem /Ecchi basierend.

Btw, ich kann mich z.b immer noch nicht mit Evangelion anfreunden. Habe viele der älteren Werke unter anderem Monster und Ergo Proxy gesehen und liebe sie. Durch ihren düsteren, sachlichen und ernsten Schreibstil und der qualitativ hochwertigen Umsetzung. Neon Genesis Evangelion steht für mich nicht mal nah an den Beiden, besonders dank der furchtbar unsympathischen Charaktere. Und das einzig nennenswerte und Story essentielle im Werk entpuppt sich auch erst gegen Ende, alles zuvor ist wie Kaugummi. Da Unterscheiden sich auch wiederum die Ansichten, nicht alles was und tiefgründig geschrieben wird, muss letzten Endes auch gut umgesetzt werden.

Aber ja, Heutzutage hat sich kaum was geändert, es gibt Pro Season 1-2 brauchbare Werke, Rest lohnt sich kaum, außer zur simplen Unterhaltung.

Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 2 Tage her #836799

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Ich stimme der Grundaussage, dass Animes mit der Zeit immer schlechter werden, grundsätzlich nicht zu. Die absolute Anzahl an guten Animes ist meines Erachtens über die Jahre ziemlich konstant geblieben, wenn nicht sogar mehr geworden - das Einzige, was sich geändert hat, ist die absolute Anzahl an schlechten bzw vergessbaren Animes.
Was noch dazukommt ist ein großer Anteil an Nostalgie, gerade für Serien aus den 90ern und frühen 2000ern - vieles von dem, was salonfähig als absolut großartiges Meisterwerk bezeichnet wird, ist meiner Meinung nach oft maximal durchschnittlich gut. Ich gebe offen zu, dass der Großteil meiner Lieblingsserien aus dieser Zeit kommt, jedoch liegt das mehr an der Tatsache, dass dies das goldene Zeitalter für Mecha war als daran, dass es heutzutage einfach weniger gute Anime gibt.

Nun zum eigentlichen Post: Die Aussage, dass die meisten Animes heute auf kommerziellen Erfolg ausgerichtet sind und daher leichter verdaulich gestaltet werden halte ich ebenfalls nicht für vollkommen richtig. Zum einen ist es völlig selbstverständlich, dass jetzt, da Anime als Medium im Mainstream angekommen ist, mehr mainstreamtaugliche animes produziert werden, das ist dahingehend ein relatives Nullargument in meinen Augen. Zum anderen war das aber noch nie anders: Dragonball, Naruto, One Piece, selbst kritische, auch in meinen Augen großartige Titel wie Gundam und Evangelion waren eindeutig darauf ausgerichtet, den damaligen Trends zuzusagen und viele Zuschauer anzuziehen. MSG0079 wurde schließlich von 50 folgen auf 43 gekürzt, weil sich die Spielzeuge nicht gut genug verkauft haben.

Ich bin absolut der Meinung, dass Evangelion ein Meisterwerk ist und es ist seit ich es vor 4 Jahren zum ersten Mal geschaut habe konstant auf Platz 1 meiner Lieblingsserien geblieben, aber trotz dessen kann und will ich der aussage nicht zustimmen, dass früher einfach alles besser war. Gerade im Bereich von Scifi Kriegsdramen gibt es auch heutzutage noch mehr als genug brilliante Animes - vielleicht hat sich einfach die Konzentration von guten Serien dorthin verschoben, idk.

Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 2 Tage her #836800

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Jetzt gebe ich auch meinen Senf dazu.
Ich bin erst 17 bzw fast 18 und die Aussage dass die unter 18 jährigen nur auf Unterhaltung aus sind stimmt nicht zu 100%.
denn ich schaue schon seit ich denken kann Anime, angefangen hat es mit Digimon Detektiv Conan Yugioh welche auch früher zum Mainstream gehört haben.
Doch ich wollte mehr Anime schauen was ich auch damals und bis heute mache.
Jeder hat nun mal einen anderen Geschmack wenn es um Anime geht.
Zu meinen Liebling Anime gelten Kuroko No Basket, FMA Brotherhood, AOT, oder D.Gray-Man die auch nicht gerade unbekannt sind also stellt sich mir die Frage: Muss ein Anime nicht Mainstream sein um gut zu sein?
Jeder Sollte seine Leidenschaft zu Anime so ausleben wie jeder möchte, vielleicht verlierst du ja nur die Lust an Anime?
Ich zu meinem Teil finde es gut dass die Community immer größer wird und weiterhin an Fans dazu gewinnen kann und wird.
Nostalgie ist auch ein großes Thema: Ich hatte z.B früher die 1 Staffel von SAO geliebt aber ich habe sie letztens wieder gesehen und mir gedacht was daran so tol war der Anime hat nun mal seine Momenta gehabt. Die 3 Staffel hingegen fand ich um einiges besser.
Ich könnte noch viel weiter schreiben aber das sollte genügen.

Fazit: Jeder darf seine Meinung haben aber diese sollte auch berechtigt sein.
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Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 1 Tag her #836803

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Also ich kann dir nur zum Teil zustimmen, da ich z.b. alles gerne gucke ob alte oder neue Werke solange sie mich ansprechen. Ich guck auch gerne die ganzen Standard Harems, Ecchi und alles andere was noch dazu kommt. Ich hab auch meistens etwas 20 auf meiner Am schauen Liste da ich immer etwas anfange worauf ich Lust hab. Klar legt sich die Industrie darauf aus das zu Zeigen was ihnen Gewinn einbringt anders wäre es für sie ja Verschwendung einen kleineren Person kreis anzusprechen der nicht so begeistert von den 0815 Anime ist sag ich mal so. Ich meine für jedes ist das ein Meisterwerk was ihm wirklich gefällt, ich würde jetzt kein Anime Meisterwerk nennen der Charaktertiefe und sonst was hat, mir aber nicht gefallen hat. Ein bespiel von meiner Seite wäre Goblin Slayer sehr viele fanden den extrem gut ich hab den Hype aber nicht nachvollziehen können, da er mir echt einfach nicht gefallen hat und es liegt nicht an der Brutalität oder sonst was ich mein ich guck Hellsing.

Fazit jedem das seine.

Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 1 Tag her #836809

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Ich muss sagen, ich konnte deinen Artikel nur sehr schwer lesen.
Hauptsächlich wegen den langen verschachtelten Sätzen...

Wollte nur etwas Kritik äußern... bin dann auch wieder weg *o-hero*
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Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 1 Tag her #836810

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Die Subkultur folgt einen ständigen Wandel der Evolution.
Bei den Beispielen , die du als großartig empfindest, sind teilweise 10 Jahre auseinander und sind eigentlich nur Stichpunktartig Meilensteine dieser Ära, die in dieser Zeit auch nach Deutschland geschafft haben..
Ich bin damals mit meinen Geschwistern mit Animes aufgewachsen, ohne zu wissen, dass es Animes waren, wie Kickers, Cpt Tsubasa, Eine glückliche Familie, Mila Superstar, Georgie, Nils Holgerson, Heidi, Sailor Moon, Marshal Bravestar und und und...... UND SABER RIDERS.... UND CAPTAIN FUTURE!!!!!
Ich kann mich noch so an das Jahr 2000 erinnern, das Neon Genesis Evangelion mein erster bewusster Anime war, der im deutschen Fernsehen (MTV glaub ich) nachts um 24:00 Uhr Dienstags lief in japanischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Der Anime hat mich als 12 jähriger ziemlich geflasht und wahrscheinlich auch die Pornowerbesendungen, die dazwischen liefen. Das war die Geburtstunde meiner Pubertät.
Damals kam nach Deutschland nur eine handverlesene Auswahl und teilweise wirklich gute nur nach Deutschland die dann auf Viva und MTV ausgestrahlt wurden (Cowboy Bebop, Escaflowne,...) und dadurch dass sie sehr rar waren, waren die auch was besonderes. Pokemon und Dragonball hab ich mal absichtlich zur Seite gestellt.

Wenn man auf Proxer auf den Season Kalender die Jahre mal durchschaut, gabs auch viel Müll, dass nie nach Deutschland schaffte.

Wir leben heute in der Zeit des Internets, wo wir förmlich mit Informationen überflutet werden. Darunter zählt auch den vollen Umfang an aktuellen Animes, die Japan herausbringt. Es verhält sich wie mit Hollywood Filmen, es gibt Gute und Grandios Schlechte. Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Ich kann jedes Jahr 2-3 wirklich Gute Animes herauspicken, die ich ohne schlechten Gewissens dann jedem weiterempfehlen kann... wie Boku no P...

Ich freu mich zum Beispiel demnächst auf die neuen Psycho Pass Serie, weil ich sehr großer Fan von den Autor Philipp K. Dick bin (Blade Runner, Minority Report,...), wovon die Serie inspiriert wurde und auch das Studio LG in puncto Thriller, SciFi und CyberPunk ziemlich gut drin sind.

Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 1 Tag her #836811

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Ich finde, dass sich in den letzten 20 Jahren nicht extrem viel geändert hat, damals gab es bereits gute sowie schlechte Anime's und in jeder Season waren einige Juwele dabei. Ein fantastischer Anime war z.B. der von dir genannte Ergo Proxy, nur war dieser Anime damals ein totaler Flop. Was nicht heißt, dass er heute nicht erfolgreich sein könnte, ganz im Gegenteil. Würde der Anime heute das erste Mal veröffentlicht werden, dann stünden die Chancen besser als damals, er war seiner Zeit einfach weit voraus. Dafür würde vor allem der momentane Cyberpunk-Hype sprechen. Außerdem kommt es immer auf die Vermarktung an, wie viel Werbung ausgestrahlt wird usw. Und man muss auch sagen, Ergo Proxy ist deshalb so ein verdammt guter Anime, weil er eben nicht der Norm entspricht. Ich habe ihn mir erst vor kurzem angesehen und war extrem begeistert, vor allem was für eine Qualität die Animationen zur damaligen Zeit hatten, einfach wow. Aber die gesamte Aufmachung ist einfach nicht für den Mainstream ausgelegt, dafür ist der Anime viel zu düster und grau. Oder Nana wäre ein anderes Beispiel, dieser zählt zu meinen Lieblingen. Solche Anime's findet man heute so leider nicht mehr, schade. Oder Zetsuen no Tempest wäre auch ein Anime, der nicht der Norm entspricht und deshalb nicht den verdienten Erfolg hatte. Naja, ich habe auf jeden Fall immer noch sehr viel Spass mit den Seasons, man muss sich einfach die Perlen herauspicken und was am wichtigsten ist, man sollte mit so wenigen Vorurteilen an einen Anime herangehen, denn damit kann man sich seinen Spaß zerstören. Vor allem nicht sofort vergleiche mit ähnlichen Werken tätigen, ansonsten zerstört man sich von vorne herein den ansonsten vielleicht noch passablen bis guten Anime. Und wenn man mal von einem Genre überdrüssig ist, dann sollte man vielleicht erst mal etwas Zeit vergehen lassen und ein anderes Genre anschauen. Es gibt ja genügend Auswahl. Abschließend kann ich nur sagen, es gibt sie immer noch, die Perlen, die einen einfach staunen lassen, mit welcher Liebe die Geschichten erzählt werden, bei denen einfach alles zu stimmen scheint. (Fruits Basket 2019 war meine Überraschung im Jahr 2019, vor allem weil ich das Original noch nicht kannte).
Letzte Änderung: 2 Wochen 1 Tag her von Elrebrion.
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Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 1 Tag her #836814

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Ich muss gestehen, ich habe ein paar sehr grundlegende Schwierigkeiten mit diesem Statement und ich werde versuchen, diese möglichst verständlich und kohärent zu formulieren, garantiere aber für nichts. Ich bin auch nicht unter 18, also eigentlich nicht die Zielgruppe, die du hier ansprechen wolltest, aber ich habe trotzdem das Bedürfnis, meinen Senf dazu zu geben.
Zudem möchte ich erwähnen, dass ich große Probleme im aktuellen Stand der Anime Industrie und unserem Konsumverhalten sehe. Allerdings wird man das im folgenden Beitrag nicht merken.

Soweit so gut.
Ich finde interessant, dass du bereits in einem deiner ersten Sätze sagst, dass du den Geschmack mancher Menschen angreifst. Ich frage dich: Wer gibt dir das Recht dazu? Geschmack ist nun einmal rein subjektiv, ich habe genauso wenig das Recht dir zu sagen, was du gut zu finden hast wie umgekehrt. Du sprichst davon, wie Serien wie Evangelion gute Story und Charaktere hätten, Dororo aber nicht. Aber wer bestimmt das? Wer sagt denn, was gut ist? Du? Irgendwelche Kritiker? Oder muss das nicht jeder für sich entscheiden? Die meisten "objektiven" Kriterien für gutes Storytelling sind doch die Methoden, die sich über eine besonders lange Zeit als besonders wirkungsvoll behauptet haben. Also quasi die Definition von Mainstream, welchen du hier aber angreifst.

Aber entfernen wir uns vom Grundlegenden. Ich habe das Gefühl, dass du einen sehr einseitigen Blick sowohl auf die Industrie von "damals" wie heute hast.
Zunächst einmal finde ich deine Beispielwahl ziemlich unfair. Deine vier Beispiele für "gute Anime" stammen aus einer Zeitperiode länger als eine Dekade (von Evangelion in '95 bis Ergo Proxy in 2006), aber gleichermaßen beschwerst du dich, dass heutzutage nicht in jeder Season allein mindestens genauso viele sind. Klar, das sind Beispiele. Aber wir blicken auf Jahrzehnte der Anime-Produktion zurück und es ist immer noch möglich, so ziemlich alle wichtigen Klassiker nachzuholen (sofern man das denn will).
Damals wurde genauso Schund und billige Unterhaltung produziert wie heute, aber die ist halt größtenteils in Vergessenheit geraten. Das einzige, was sich maßstäblich verändert hat, ist die reine Menge an Anime, die heutzutage produziert wird, die eben viel höher ist als noch vor 20 Jahren.
Auch scheinst du ein etwas verdrehtes Bild früherer Anime zu haben, wenn du dich darüber beschwerst, dass moderne Protagonisten zu stark / übernatürlich sind und alles voller Fanservice ist. Hast du mal Dragon Ball gesehen? Fist of the North Star? Golden Boy? Himmel, selbst Evangelion hatte massig Fanservice. Das ist nichts neues, diese Aspekte waren schon immer Teil von Anime.
Und was ist überhaupt so schlimm an einfacher Unterhaltung?

Mein Punkt ist - Die Anime-Industrie wie sie ist, hat durchaus Probleme. Aber diese sind definitiv nicht auf eine einfache "früher war alles besser" Mentalität zurückzuführen.

Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 1 Tag her #836816

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hashtag-hase schrieb:
Ich muss gestehen, ich habe ein paar sehr grundlegende Schwierigkeiten mit diesem Statement und ich werde versuchen, diese möglichst verständlich und kohärent zu formulieren, garantiere aber für nichts. Ich bin auch nicht unter 18, also eigentlich nicht die Zielgruppe, die du hier ansprechen wolltest, aber ich habe trotzdem das Bedürfnis, meinen Senf dazu zu geben.
Zudem möchte ich erwähnen, dass ich große Probleme im aktuellen Stand der Anime Industrie und unserem Konsumverhalten sehe. Allerdings wird man das im folgenden Beitrag nicht merken.

Soweit so gut.
Ich finde interessant, dass du bereits in einem deiner ersten Sätze sagst, dass du den Geschmack mancher Menschen angreifst. Ich frage dich: Wer gibt dir das Recht dazu? Geschmack ist nun einmal rein subjektiv, ich habe genauso wenig das Recht dir zu sagen, was du gut zu finden hast wie umgekehrt. Du sprichst davon, wie Serien wie Evangelion gute Story und Charaktere hätten, Dororo aber nicht. Aber wer bestimmt das? Wer sagt denn, was gut ist? Du? Irgendwelche Kritiker? Oder muss das nicht jeder für sich entscheiden? Die meisten "objektiven" Kriterien für gutes Storytelling sind doch die Methoden, die sich über eine besonders lange Zeit als besonders wirkungsvoll behauptet haben. Also quasi die Definition von Mainstream, welchen du hier aber angreifst.

Aber entfernen wir uns vom Grundlegenden. Ich habe das Gefühl, dass du einen sehr einseitigen Blick sowohl auf die Industrie von "damals" wie heute hast.
Zunächst einmal finde ich deine Beispielwahl ziemlich unfair. Deine vier Beispiele für "gute Anime" stammen aus einer Zeitperiode länger als eine Dekade (von Evangelion in '95 bis Ergo Proxy in 2006), aber gleichermaßen beschwerst du dich, dass heutzutage nicht in jeder Season allein mindestens genauso viele sind. Klar, das sind Beispiele. Aber wir blicken auf Jahrzehnte der Anime-Produktion zurück und es ist immer noch möglich, so ziemlich alle wichtigen Klassiker nachzuholen (sofern man das denn will).
Damals wurde genauso Schund und billige Unterhaltung produziert wie heute, aber die ist halt größtenteils in Vergessenheit geraten. Das einzige, was sich maßstäblich verändert hat, ist die reine Menge an Anime, die heutzutage produziert wird, die eben viel höher ist als noch vor 20 Jahren.
Auch scheinst du ein etwas verdrehtes Bild früherer Anime zu haben, wenn du dich darüber beschwerst, dass moderne Protagonisten zu stark / übernatürlich sind und alles voller Fanservice ist. Hast du mal Dragon Ball gesehen? Fist of the North Star? Golden Boy? Himmel, selbst Evangelion hatte massig Fanservice. Das ist nichts neues, diese Aspekte waren schon immer Teil von Anime.
Und was ist überhaupt so schlimm an einfacher Unterhaltung?

Mein Punkt ist - Die Anime-Industrie wie sie ist, hat durchaus Probleme. Aber diese sind definitiv nicht auf eine einfache "früher war alles besser" Mentalität zurückzuführen.

Hallöchen erstmal,

diesmal kann ich leider nicht mit dir diskutieren, da meine Meinung diesmal Deckungsgleich ist liebe(r) hashtag-hase (Jetzt komme ich tatsächlich ins schleudern. Du bist weiblich, der Name männlich... also weiß ich nicht so recht welche Anrede nun jetzt die richtige ist. Also habe ich den Mittelweg gewählt)

Dem ist eigentlich nichts großartig hinzuzufügen. Da ich selber ein etwas älteres Baujahr habe, 88 Jahrgang, kann ich es nur absolut bestätigen, dass es damals wie heute nur wenige Animes in die Kategorie "Meisterwerk" geschafft haben und schaffen. Und in Zukunft wird sich das wohl nicht ändern. Damals war man ein "Exot", wenn man sich öffentlich dazu bekannt hat Animes zu schauen. Es gab Ausnahmen wie Dragon Ball, die Animes, die es sogar ins deutsche Fernsehen geschafft haben. Aber wenn man darüber hinaus Animes kannte, war man ein Freak. So zumindest meine Erfahrung. Heutzutage habe ich eher das Gefühl das ist völlig normal geworden, es gibt mehr Akzeptanz und dadurch, zumindest mein subjektives empfinden, auch mehr Zuschauer, was zu einer erhöhten Produktion führt und klar richten sich die Produzenten natürlich nach dem Mainstream. Dort liegt das Geld. Daher gibt es gefühlt mehr Schund, aber im Verhältnis zu damals und heute... ich denke das nimmt sich nicht viel.

So, tschau tschau ;) Das war mein Senf dazu xD
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Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 1 Tag her #836818

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So, ich mit 34 Student und Animgegucker von Kindesbein an (Heidi, Mila, Tsubasa, Kickers und Co.), habe gerade eben einmal Recherche gefahren und meine Statistikkenntnisse befleissigt - für etwas studiert man ja auch Hirnschreddermathe ;D Gezählt habe ich alle Serien, OVAs, Filme, etc. eines Jahres (Winter/Frühling bis Winter/Frühling des Folgejahres, also ein bisschen mehr als 1 Jahr), die bei mir einen nachdrücklich positiven Eindruck hinterlassen haben. Dabei förderte ich Folgendes zutage:

1996 - gerade einmal vier sehenswerte Produktionen (Lodoss, Escaflowne, Memories und Armitage).
2006 - mit 17 sehenswerten Produktionen (u.a. ErgoProxy, Kekkaishi, Nana, Black Lagoon) der eindeutige Gewinnerjahrgang.
2016 - nahe dran, aber 14 sehenswerte Produktionen (u.a. Joker Game, Berserk, Food Wars) schlagen keine 17.

Was hat das jetzt mit Statistik zu tun? Wissenschaftlich gesehen herzlich wenig. Nicht, weil die Kategorie "hinterliess bei mir bleibende Eindrücke" nicht legitim wäre, sondern weil sie bereits vorurteilsbehaftet ist. Mir gefällt nicht alles, was anderen gefällt und Qualität... Ok, dazu später. Gemäss der Logik des Threaderstellers müsste, bei einem Zeitraum von 30 Jahren, gerade 1996 der Gewinner sein oder mindestens den zweiten Platz belegen. Nein.

Und was sagt die Statistik dazu? Wer sich (z.b. auf anisearch.de) einmal die Menge der publizierten Titel anschaut, wird schnell feststellen, dass zwischen 1996 und 2006 ein unglaublicher Unterschied besteht, zwischen 2006 und 2016 aber kein allzu gewaltiger mehr. Was ist geschehen? Vielleicht haben plötzlich alle Japaner (und Westler) endlich genug verdient, um sich ein TV-Gerät zu kaufen? Aber könnte es nicht auch daran liegen, dass der "TV-Kanal" als Werbemittel plötzlich viel lukrativer wurde? Oder vielleicht daran, dass es 2006 sehr viel mehr Westler gab, die jeden Anime in einer Datenbank eingetragen haben als noch 1996?

Diese Fragen muss man schon bedenken, bevor man 30 Jahre Zeitgeschichte einfach so über einen Kamm schert. *o-yay*

Zum Thema "Kunst" oder "Qualität" möchte ich gern meine Meinung verbreiten, der ich doch seit 1996 Gedichte, Novellen, Romane und D&D-Kampagnen verfasse (ok, nicht alles seit 1996, aber klotzen und nicht kleckern). Wer selber schon einmal künstlerisch tätig war und den Sprung vom "Mein MeischterwärrrK!" zu echter Arbeit (ob gut oder schlecht, publiziert oder nicht) gewagt hat, der weiss, wie frustrierend Blockaden und das Fehlen zündender Funken sein können. Selbst J.R.R. Tolkien hat sich nach eigener Aussage "von Bruchtal bis Moria dahingeschleppt - und dann ging jahrelang erst einmal gar nichts mehr". Schaut man sich jetzt an, in welchem Wochen- und Quartalstakt neue Produktionen erscheinen müssen, darf man sich nicht wundern, dass vieles "einfach nur platt und seicht" ist. Qualität braucht Zeit.

Natürlich brauchen Meisterwerke auch Mut und, vor allem, Individualität. Zugegeben, ich war noch nie in Japan (werde ich nach dem Studium nachholen), aber je länger ich mir dieses wunderschöne Land betrachte, desto mehr empfinde ich dessen Kultur als "Schauspiel der Stereotypen". Der Anime "NHK ni Youkoso!" brachte es sehr gut auf den Punkt, als sich zwei NEETs zur Produktion eines Eroge entschieden und sagten: "Maid, Alien, Mecha-Mädel ... Wir nehmen all das!" (Im übertragenen Sinne, ist doch schon länger her). Liebe Leute, die Anime-Industrie ist eine Industrie und an Gewinn interessiert. Wie wird er generiert? Indem man Bewährtes tut und bezüglich Japan bedeutet das, meines Erachtens nach, Stereotypen zu bedienen - weil sie bewährt sind. Ecchi hat seine Fans dort, Mecha hier, Dramen je nach Subgenre überall oder nirgends...

Aber Stereotypen sind nicht individuell und das, denke ich, ist kulturell bedingt. Statt jetzt also hier die Schuld denjenigen zuzuschieben, die keinen Einfluss auf die Industrie eines Inselstaates nehmen können (der Absatzmarkt ausserhalb Japans bringt zu wenig Einnahmen), sollte man sich auf das besinnen, was einem an Animes doch am meisten gefällt: Der Genuss einer ganz fremden und anders tickenden Kultur.

Und dass die allerersten Reize, sprich diejenigen aus der Kindheit, jeden Menschen am Nachdrücklichsten prägen und als Massstab für den Rest des Lebens dienen, ist ja auch hinlänglich bekannt, also Themawechsel: Zeruel, ich kann dich von ganzem Herzen verstehen, gerade weil ich dein Leid teile und ebenso über den "Allgemeinheitsbrei" weinen kann. Fakt bleibt hier, dass wir einer Generation entstammen, die nicht mit allem gross werden durfte und sich deshalb mit Wenigem begnügen musste, um daran zu wachsen - statt im Überfluss zu ersaufen ;D Sei doch froh, ein bisschen individueller zu sein!
Letzte Änderung: 2 Wochen 1 Tag her von NimrodPE.

Der heutige Anime-Fan 2 Wochen 1 Tag her #836819

Ich bin auch nicht in der angesprochenen alters gruppe mit 25. ich schaue aber schon seit frühster kindheit animes , auch wen man früher nicht wusste was ein anime ist.
aber wenn man über jahre animes kuckt merkt man das . Es gibt jedes jahr viele animes die nicht laufen und nur eine hand voll gute dabei ist .Das war früher aber auch schon so natürlich gab es früher weniger animes die es nach deutschland geschaft haben , aber es gab auch damal schon viele schlechte dabei . Heute merkt man es nur durch das internet viel besser. wenn es jedes jahr mehr animes gibt gibt es auch jedes jahr mehr schlechte .
wenn man sich aber mal die veränderung der Genre an kukt merkt man das sie alle paar jahre sich ändern und andere Genres in den vordergrund kommen .
früher gab es viele Martial-Art animes , sport irgent wan war horror angesagt . und in den letzten jahren merkt man stark das das Isekai Genre in moment stark ist .
So wie Overpowerd Main charakter.
wer sagt den das sich das nicht bald wieder ändert und dan kommen vieleicht wieder animes die anspruchs voller sind.
Ich personlich wünsche mir auch manch mal Animes die anspruchsvoll sind .
Damit will ich aber nicht sagen das es keine neuen animes gibt die das nicht sind .
Ich persönlich Gucke auch alles egal welches Genre ob: Sport ,Romance, Action,Musik,...........

Und wenn es einen nicht passt muss man ja die Animes nicht gucken.
Man kann auch die Alten immer wieder Gucken
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