THEMA: Happy Sugar Life - Diskussionsthread

Happy Sugar Life - Diskussionsthread 1 Woche 6 Tage her #826038

Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich begeistert bin, dass nach langem endlich mal wieder ein richtig guter Psycho-Anime rauskam.

Die ganzen Charaktere, die Atmosphäre und die Story sind meiner Meinung nach extrem gut umgesetzt worden und auch das Ende fand ich ziemlich cool. Meist mag ich bei solchen Arten von Animes das Ende nicht, aber hier muss ich ehrlich sagen, fand ich das mega cool gemacht und hätte damit auch anfangs echt nicht gerechnet, dass es so ausgehen wird.

Also der Anime ist wirklich top und ich bin froh, endlich mal wieder einen Anime dieses Genres richtig genossen zu haben.
How can we evolve, when regulation is all we know?Itachi Uchiha <3

Happy Sugar Life - Diskussionsthread 3 Tage 17 Stunden her #826400

Gut das wir alle hier subjektiv unsere Meinung äußern können daran ist erstmal nichts falsch denn jeder hat eine andere Meinung was auch gut ist sonst wäre ja alles zu eintönig.
......
Okay normalerweise bin ich nicht der Typ und habe auch schon ewig keine Animes mehr kommentiert, weil die meisten naja manche sind gut andere sind schlecht... aber dieser
hier geht wirklich unter die Haut und ist sehr gut gemacht, darum will ich etwas näher auf meine Interpretation eingehen und warum man den Anime gucken sollte:

Die Hauptprotagonistin um die es geht ist ein Mädchen mit einer verzwickten Vergangenheit... - . Achtung Spoiler :

Die Suche nach einem Lebenssinn und der wahren Liebe treibt sie von einem Typ zum anderen ... sie kopiert das Lebenskonzept ihrer Tante das jeder erstmal was liebenswertes hat und man sich bei jedem Liebe suchen kann egal wie "krank" dieser Typ ist denn wenn man alle "menschlichen" Vorurteile und "Konzepte" mit denen ein miteinander funktioniert außer Kraft setzt dann kann man sogar in Gewalt und Schlägen, Misshandlung und Demutung von anderen Genugtuung erfahren, besonders wenn man masochistisch veranlagt ist, wie ihre Tante die sie aufgezogen hat nachdem ihre Eltern starben. Sex und Gewalt und immer wechselnde Liebhaber das kriegt sie als kleines Kind vom anderen Zimmer hautnah mit und das immerwährende Gefühl nicht richtig geliebt zu werden was ihr kleines Herz schwächt aber nicht töten kann. Es fühlt sich jedoch leer an. Sie hat also das Gefühl dieses leere Herz mit etwas füllen zu müssen weiß aber nicht was und geht also auf die Suche.... .
Eines Tages wie sie so unterwegs ist findet sie ein kleines Mädchen das schon viel Leid erfahren hat und eine Gemeinsamkeit mit ihr teilt sie hatte auch das Gefühl nie richtig geliebt zu werden und wurde sogar von ihrer Mutter verstoßen.
Dies wird in der Story immer alles nach und nach aufgedeckt und ist wirklich gut erzählt.
Im Grunde geben sich die beiden Mädchen gegenseitig Kraft und Liebe... und auch wenn viele in den Kommentaren über "psycho" reden geht diese Beziehung nicht in eine sexuelle Schiene meiner Meinung nach klar sie küssen und streicheln sich und gehen zusammen baden aber das interpretiere ich alles noch als normal. Sowas könnte auch eine Babysitterin mit der eigenen Tochter machen ohne das man da was sexuelles rein interpretieren müsste. Ich sehe es eher so als wenn die Hauptprotagonistin ihre verlorene Kindheit aufarbeiten will... ihr Gefühl nie geliebt worden zu sein und ja das Mädchen Shiori was sie gefunden hat verliebt sich auch in sie immer und immer mehr. Man sieht wie die beiden sich ihre eigene Welt bauen und man leidet und fühlt mit den Charaktären... die Morde welche die Hauptprotagonistin begeht haben immer nur diesen einen Zweck, sie will die Liebe der beiden beschützen. Wenn sie eine Wahl hat dann lässt sie die Leute auch am leben, wenn es eine Alternative gibt. Leider muss auch ihre beste Freundin sterben. Am Anfang denkt man noch das wäre vllt. nicht nötig gewesen aber dann sieht man das sie das Foto mit Shiori schon an ihren Bruder geschickt hat der verzweifelt auf der Suche nach ihr ist.
Sie hatte keine Wahl sie wurde verraten. Es wird auch kurz vorher angedeutet das ihre Freundin merkt das sie die Freundschaft verraten hat weil sie sie nicht mehr als Freundin akzeptieren möchte und lieber sterben möchte aber dann ist es leider schon zu spät und der "kleine Vogel" so nennt die Tante ihre Freundin muss sterben.

Happy Sugar Life darum geht es und ja es geht um die glücklichste Zeit von der Hauptprotagonistin dessen Herz mit Süßigkeiten gefüllt wird von dem Mädchen Shiori das ihr Wärme und Liebe gibt... .
Die beiden verlieben sich so stark ineinander ich hätte mir gerne ein Happy End gewünscht leider endet es nicht gut bleibt aber bis zuletzt spannend.
Ich finde die Idee das Konzept und die Umsetzung echt Klasse und immerhin kann man sich ein "Happy End" ja gut vorstellen wären die beiden nicht zurück gefahren
um diesen "blöden Ring" zu holen.

Ich finde es ist leicht alles in eine gewisse Ecke zu schieben und einen Stempel aufzudrücken dieser Anime macht genau das Gegenteil er sprengt jede Grenzen.
So darf man auch nicht leichtfertig darüber urteilen und wenn man ihn bis zu Ende geschaut hat sagen "Wow mal was anderes" und "ja von solchen Animes - oder Ideen Geschichten" die kreativ sind und immer wieder überraschen nicht immer das gleiche brauchen wir mehr. ;)
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