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THEMA: Kokkoku - Diskussionsthread

Kokkoku - Diskussionsthread 3 Monate 2 Wochen her #815063

Nicht_Peter schrieb:
Wow, heute wurde es ja mal richtig spannend. Am Anfang dieser Messerkampf, der einen sehr realistischen Eindruck gemacht hat (zumindest auf mich als Laien), bei dem der NEET den ziemlich unappetitlichen Angreifer in Notwehr erstickt und infolgedessen dann fast selbst zum Wächter wird. Eine Sache hat mich dabei stutzig gemacht: Diejenigen, die in der Stasis zu viel rumpfuschen, werden irgendwann selbst zu Wächtern. Aber warum hat es dann die Eltern und den Bruder von Majima erwischt, die sich ja nachweislich nichts zu schulden kommen gelassen haben? Und warum kommt Sagawa (bis jetzt) ungeschoren davon?

Majimas Versuch, ihre Familie zu befreien, war eine verdammt intensive Szene. Beim Versuch, einen Passanten zu erstechen, ist mal wieder klargeworden, warum bei "Genres" nicht ohne Grund "Psychological" steht. Man konnte denke ich recht gut das Verhalten der Beteiligten nachvollziehen. Und die Frage lautet natürlich, wie es der übergewichtige Vater gleich beim ersten Versuch geschafft hat, gleich drei Heralds auf einen Schlag herbeizurufen. Ich war mir eigentlich sicher, dass er heute dran glauben hätte müssen.

Eine ganz andere Frage, die ich mir stelle: Wie geht´s denn jetzt eigentlich mit der Story weiter? Alle sind wieder vereinigt, Majima hat ihre Familie wiedergefunden, eigentlich könnte Opa jetzt mal wieder die Zeit weiterlaufen lassen. Sagawa wird mit der Situation sicherlich nicht zufrieden sein, aber letztendlich könnte er nichts dagegen machen - er hat den Stein nicht und die Wächter sind immer noch da. Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht.

Man wird nicht zum Wächter, wenn man Zuviel rumpfuscht, sondern wenn man seinen "Willen" verliert bzw. keinen Grund zum existieren sieht, bzw. wenn man in Ausnahmesituation die Nerven verliert. Tsubasa hat grade jemanden gekillt und ist im Schockzustand. Er hat kein klaren Gedanken. Folge ist er verwandelt sich.
Majima Vater bekommt Panik und weis nicht mehr weiter, bzw. realisiert, dass er nix tun kann - er verwandelt sich, sein Frau trägt ein Schock davon und ist wie Majima selber sagt, einfach zu schwach gewesen, auch sie verwandelt sich. Und ihr Bruder hat nun bei Eltern verloren, weswegen es auch ihm, trotz kindlichen Geist erwischt.
Majima ist die stabilste von Allen, als große Schwester und gleichzeitig Kind auch nachvollziehbar, ist aber trotzdem nachvollziehbar verzweifelt, weshalb sie sich ebenfalls nahe am Verwandeln befindet (die Quallen verlassen bereits ihren Körper), doch da trifft sie auf Juri, die sie durch "Exorzieren" rettet.
Die ganzen Verbrecher denken nicht viel nach und haben Spaß in dieser Welt, ergo ist ihr Geist auch recht sicher - zumindest vorläufig, wenn auch nicht auf lange Sicht. Töten macht ihnen nicht viel aus und von daher werden sie nicht davon beeinflusst. Intelligente Menschen, so wie der Typ der mit Majima schlafen will, haben auch weniger Probleme, weil sie ruhiger agieren und Lösungen sehen. Gleiches gilt für den Sektenanführer. Majimas neuer Begleiter hat sich an Majima angehängt, weil die seiner Meinung nach, der beste Weg (raus) ist. Von daher hat er einen festen Punkt.
Problematisch wird es, wenn man den Willen verliert. Wird man beispielsweise gejagt, hat man den Überlebenswillen - sehr stark, trotz Ausnahesituation völlig ausreichend um zu existieren.

Was es Takafumi so leicht gemacht hat, die Wächter erscheinen zu lassen und zwar gleich dreifach? Er ist ein "Air Head", er ist zwar zu Schlussfolgerungen fähig, bedenkt aber nie die Folgen und geht quasi immer "All in". Grau gibt´s bei ihm nicht.
Und er weil er wissen will ob es funktioniert probiert er es halt selber aus.

Kokkoku - Diskussionsthread 3 Monate 2 Wochen her #815068

Gibts eigentlich ne Theorie warum kein Wächter auftauchte als es zum Kampf auf Leben und Tod kam + der ältere Herr unseren großen Bruder töten wollte. Jedoch anscheinend kein Handler auftauchte und auch der Bruder technisch gesehen einen Drang zum Töten durchs "Überleben" gehabt haben müsste oder Beschützerdrang für Makoto...............welp?

Kokkoku - Diskussionsthread 3 Monate 2 Wochen her #815070

Reaper15 schrieb:
Gibts eigentlich ne Theorie warum kein Wächter auftauchte als es zum Kampf auf Leben und Tod kam + der ältere Herr unseren großen Bruder töten wollte. Jedoch anscheinend kein Handler auftauchte und auch der Bruder technisch gesehen einen Drang zum Töten durchs "Überleben" gehabt haben müsste oder Beschützerdrang für Makoto...............welp?

Hab ich mir auch gedacht. Ich denke der Grund ist Notwehr, schaltet er ihn nicht aus, dann stirbt er selber, weil der andere dann wieder an das Messer kommt.
Er hat nicht den Drang in zu töten, bzw. den Gedanken daran, er will nur überleben.
Und weil er nach der "Tat" auch ziemlich weggetreten ist, war er wohl in einer Ausnahmesituation, wo er gar nicht realisiert was er tut.
Von daher kein Wächter.
Letzte Änderung: 3 Monate 2 Wochen her von Sniperace.
Folgende Benutzer bedankten sich: Reaper15

Kokkoku - Diskussionsthread 3 Monate 1 Woche her #815095

Die Wächter beschützen dich nur "stalled" Leute in Stasis? wenn ich das richtig verstanden habe darfst du alle verletzen und töten die sich in der Stasis bewegen
Da beide nicht "stalled" waren kommt auch kein Wächter
Folgende Benutzer bedankten sich: Sniperace, Reaper15

Kokkoku - Diskussionsthread 2 Monate 9 Stunden her #817393

Das Ende war großartig, wie ich finde und damit rettet der Anime auch noch einen Grad besser über die Ziellinie. Denn um ehrlich zu sein, ich hätte eine 8 und keine 9 vergeben vor dieser Folge, doch ein Ende ist sehr wichtig und dieses hier, zeigt wie man es richtig macht. Viele Details, emotional und die Einsamkeit, die zu Verzweiflung führt am Ende wurde echt nice wiedergegeben. Dazu eine Wendung, die man nicht erwartet, die aber wunderbar an den Anfang des Anime zurückführt - wo man diese Figur nämlich das erste mal sieht.
Und nicht zuletzt ein
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, dass weder kitschig wirkt, noch aufgesetzt. Top.
Auch bleibt kein galliger Beigeschmack, die schlechten Menschen haben bekommen was sie verdienen und die es nicht erwischt hat, haben entweder gute Dinge getan oder haben sich "gewandelt", so kann man sagen, dass der Obermotz bekommt was er verdient, sein ganz eigenes Drama führt aber zu etwas Guten am Ende.
Am Ende bleibt eine sichtlich erwachsenere Hauptfigur zurück, die nun "Mutter" ist, was eine sichtliche Versöhnung darstellt, was aber auch zeigt, dass diese Familie zwar arm ist, jedoch ein gutes Herz hat.
Unser NEET ist nun offensichtlich wieder in der Lage zu arbeiten und anscheinend sind alle zufrieden. Diese paar letzten Momente des Anime machen viel aus, die Worte "Mama", die Tränen beim Bild schießen usw. Einfach Details:)

Optisch war es ganz gefällig, man sieht aber, es war keine big Budget Produktion, stellenweise waren füllende Optik zu sehen, die doch sehr simpel gezeichnet war und "günstig" aussah. Es hielt sich in Grenzen, mit ein Grund warum ich deswegen nicht abwerte, aber auch ein Grund warum ich nicht in Verzückung gerate.
Die Action war ebenfalls nicht so übel.
Das Charakterdesign enttäusch natürlich nicht, ich bin ein Fan davon, es ist ein Trademark Stil.
Gleiches gilt natürlich für Opening und Ending (an das ich mich gewöhnt habe, dass aber eindeutig Fanservice ist;), hier merkt man wer dahintersteckt, eines der Studios (bzw. der Nachfolger), die bekannt für gute und wie hier zu sehen auch mal "andere" Musik sind und ein Mann, der ohnehin in letzter Zeit mit sehr einprägsamen Openings aufgefallen ist und es quasi seine Spezialität war. Nach dem ich es nun mehrfach gesehen hab, bin ich mir sicher es ist sein Stil. Das Gefühl für "Rhythmus" ist einfach zu verräterisch. Top Opening.
Folgende Benutzer bedankten sich: DarkStrawhat, Paul-kun, Fairy18

Kokkoku - Diskussionsthread 1 Monat 4 Wochen her #817438

Ich fand das Ende auch sehr gelungen. Tolle Atmosphäre, die Verzweiflung greifbar. Trotzdem war der Anime meines Erachtens insgesamt nur mittelmäßig.

Die erste Hälfte war noch sehr unterhaltsam, aber danach... Ich weiß nicht, irgendwie hat sich das alles nur noch gezogen. Vermeintliche Plottwists wurden viel zu lasch präsentiert, die Figuren nehmen alles, was um sie herum geschieht, einfach so hin und wissen - warum auch immer - stets was los ist. Dann widerrum verhalten sie sich in manchen Situationen einfach nur dämlich, z.B. als sie Segawa besiegen und ihm erst niemand hinterher geht. Oder Juris Vater, der die Fähigkeit dieses Jungen als seine ausgibt, das ganze aber, als es rauskommt, dann sowieso keinen Einfluss auf das Geschehen hat. Keine Ahnung, ich fand die zweite Hälfte einfach ziemlich wirr, es ist eins nach dem anderen passiert, hier und da hätte ich mir mehr Informationen gewünscht, da ich irgendwann wirklich nicht mehr dem Geschehen folgen konnte. Allein den Hintergrund um Segawa fand ich recht schlapp umgesetzt und etwas öde. Irgendwie... ambitionslos.

Vielleicht liegt es auch an mir und dass ich mich aus zunehmenden Desinteresse nicht mehr näher mit den Details auseinandersetzen wollte, aber auf jeden Fall fand ich Kokkoku nur okay. Anfang gut, Ende gut, aber in der Mitte - vor allem gegen Ende - war mir die Ausführung zu schwach. Der Anime hat auf jeden Fall Potenzial gehabt, das man aber besser hätte umsetzen können. Ich vergebe 6/10 Sternen.

March comes in like a lion and goes out like a lamb.
Letzte Änderung: 1 Monat 4 Wochen her von Plinfa-Fan.
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