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THEMA: Story oder Gameplay?

Story oder Gameplay? 2 Monate 2 Wochen her #802769

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Ich spiele jetzt zwar nicht soooo viel, dachte aber, ich werfe auch meine 2 Cent mal in den Raum xD

Prinzipiell gibt es für mich erstmal kein No-Go bei Spielen. Ich würde auch im Zweifelsfall jedes Spiel, das mir irgendwie interessant vorkommt, einmal ausprobieren, einfach, um zu sehen, ob es mir taugt oder nicht, weil ich nichts davon halte, ein Spiel einfach so zu beurteilen, ohne es einmal ausprobiert zu haben. Dafür fehlt mir allerdings das Geld xD
Ich gebe zu, dass ich es bevorzuge, wenn ich mit Controller spielen kann, weil ich damit einfach besser als mit einer Maus zurechtkomme, aber das hat an sich ja nichts mit dem Spiel zu tun. Es gibt genug Spiele bei Steam, die hervorragend auf den Controller angepasst sind - also kein problem für mich.

Wenn ich nun etwas von beidem - dem Game-Play oder der Story - den Vorrang geben müsste, wäre es für mich eindeutig letzteres.
Der erste Grund: ich bin einfach nicht gut xD Nein, im Ernst, ich bin wirklich nicht die beste Spielerin, die es jemals gab. Besonders bei aktionsbasierten Kampfsystemen endet das bei mir in wildem Tastenbashing und "VERDAMMT, STIRB ENDLICH!!" Ich WEIß durchaus, wie ich die Strategien einsetzen sollte, um maximalen Schaden zu erzielen, ich komme nur meistens erst nach gefühlt 1000 Versuchen dazu, weil ich davor schlicht und ergreifend zu unfähig bin. Deswegen spiele ich auch lieber alleine vor mich hin, damit niemand meine Schmach mitbekommt xD
Das zweite ist: ich möchte einfach eine Geschichte erleben, nicht mich daran erfreuen, wie geil Grafik und Technik sind. Ich LIEBE es, wenn die Spiele schön aussehen und das Menü zB einfach zu erreichen ist und so, aber solange mein Bildschirm nicht aus lauter Megapixeln besteht, alle drei Sekunden schwarz anläuft und ich das Menü nach gefühlt 20 Minuten immer noch nicht erreicht habe, könnte mir das Gameplay nicht egaler sein xD Ich bin auch mit simplen "Klick"-Spielen zufrieden, wenn ich die Story mag :3
Das dritte ist schlicht und ergreifend, dass ich viele technische Sachen gar nicht wertschätzen wüsste. Ich nehme ein Game-Play meistens einfach so hin, weil... naja. Ich kenne jetzt nicht so unendlich viel da xD

Meine Lieblingsspiele, um mal ein paar zu nennen, sind Tales of Zestiria, Bravely Default und diverse Zeldateile (ich entscheide michhier einmal für den Klassiker "Ocarina of Time", weil der mir wirklich in Erinnerung blieb :3). Bei allen ist meiner Meinung nach die Story im Vordergrund. Bravely Default ist dabei allerdings eindeutig mein Favourite. Einmal, weil ich es komplett durch habe, im Gegensatz zu den anderen und dann, weil die Story in meinen Augen einfach wunderbar ist. Die Charaktere sind gut durchdacht, böse ist nicht gleich böse... es ist einfach magisch. Ocarina of Time folgt nun der klassischen Heldenreise, was es aber nicht weniger interessant macht. Auch die ganzen Nebenquests (naja, jeder, der IRGENDETWAS von LoZ besser kennt, weiß, dass man die Reihe eher "Legend of Links Distractions" nennen sollte, so oft, wie man am Schloss fröhlich pfeifend vorbeirennt, weil einem noch ein Herzteil fehlt. ICH BIN NIE IM LEBEN DIE EINZIGE! xD) sind toll ausgearbeitet und durch die Shieka-Steine erhalten viele kleinere Charaktere sogar noch süße kleine Backstories. Und auch Tales of Zestiria ist sehr toll ausgearbeitet. Die Dynamik in der (bei mir noch etwas kleineren) Gruppe ist großartig, ich LIEBE die Charaktere (seriously. Nach 2 Stunden war ich völlig verliebt xD) und ich bin wirklich gespannt, wohin einen das alles führt :3

Kann sich beides negativ beeinflussen? Nun, ich denke schon. Das ist natürlich wieder sehr persönlich, aber es gibt ja zum Beispiel Leute, denen es keinen Spaß macht, einer linearen Geschichte zu folgen - so ein Gameplay wäre bei denen dann fehl am Platz (Ich meine gehört zu haben, dass "Twilight Princess" von LoZ da sehr grenzwertig und viel "schlimmer" als OoT sein soll. Das kann ich nicht bestätigen, ich habe das Spiel nie angerührt, aber sowas fände ich mitunter auch ein wenig frustrierend^^). Wie ein Game-Play sich auf eine Story negativ auswirken kann, kann ich mir jetzt nicht vorstellen, da ich mir unter Game-Play einfach nichts konkretes vorstellen kann... xD Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist, wenn das Game-Play HART auf leveln beruht und man sich dadurch nicht mehr wie in einer Story fühlt, sondern auf einer Farm, die Charaktere großzieht wie Schlachtvieh xD

Ich finde allerdings, dass sich beide auch durchaus positiv beeinflussen können. Bei Tales of Zestiria zum Beispiel finde ich das Game-Play sehr interessant. Wer das Spiel nicht kennt: man kann einen Charakter stärker machen, indem man ihm spezielle Ausrüstung anlegt, die sich in gewisser Weise auswirkt. Dafür hat man eine Tabelle mit 5 Elementen, die mit der Rüstung gewissermaßen "ausgefüllt" werden kann. Unterschiedliches Equipment hat unterschiedliche Effekte, je mehr man von einem Element hat, desto stärker ist da zB die Abwehr oder die spezielle Attacke... es ist einfach spannend, daran herumzutüfteln und es macht direkt Lust, weiterzuspielen, damit man mehr Equipment bekommt und mehr herumprobieren kann. Gleichzeitig gibt es ja mitunter Gameplay, dass an eine Story super angepasst wird. Ich nehme hierbei mal Breath of the Wild als Beispiel (auch wenn ich es selbst nicht gespielt habe^^): man erfährt große Teile der Geschichte als Flashbacks, wenn man an bestimmten orten ist (soweit ich es verstanden habe). Ich finde das großartig. Das Game ist darauf programmiert, dass man diese Orte aufsuchen MUSS, um etwas von der Story zu erfahren und das macht einen ganz wild darauf, weiterzuspielen und die Story zu erfahren, weil man etwas dafür tun muss (finde ich xD).


Alles in allem kann ich sagen: Story before Game-Play xD Ich spiele zwar auch mitunter Sachen, die nicht wirklich eine Story haben (ich habe letztens erst Dead by Daylight für mich entdeckt und spiele hin und wieder sehr gerne outland - ein einfaches Jump-n-Run Spiel mit sehr... nicht gerade vorhandener Story^^), aber eine gute und durchdachte Story mit liebenswürdigen Charakteren ist mir allemal lieber :3

Tuturu~
Marjam
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Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von Marjam.
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Story oder Gameplay? 2 Monate 2 Wochen her #802770

Story oder Gameplay?

Das is wirklich eine sehr interessante Frage aber für mich ist die Antwort ganz klar: Das GAMEplay ist in einem GAME logischerweise das Wichtigste.
Am Besten kann man meine Meinung vielleich verstehen wenn man sich mal anguckt, was aus einem Game wird wenn eins von Beidem fehlt.

Wenn ein Game ein spaßiges und motivierendes Gameplay hat aber eine schlechte oder gar keine Story, dann bleibt das Game, trotz fehlender Story, meiner Meinung nach, nicht nur spielbar sondern verliert nicht wirklich etwas. Wenn ein Spiel aber eine ganz tolle, bombastisch inzenierte Story hat, aber kein oder noch schlimmer fürchterliches Gameplay, dann wird das Spiel für mich fast schon unspielbar. Schlechtes Gameplay kann sogar eine ganze Story versauen, denn wenn man sich mit fürchterlichen Kampfsystemen und wiederlicher Steuerung herumschlagen muss, dann wird der Weg durch eine noch so gute Geschichte, für mich eher zum Krampf, egal wie gut sie geschrieben ist.
Abgesehen von dieser, eher subjektiven Einschätzung finde ich, dass es auch allgemein sehr Sinnvoll ist, sich beim Entwickeln eines Spiels auf den interaktiven Teil, also das Gameplay zu fokusieren. Schließlich ist diese Art der Interaktion mit der Spielwelt ja genau das, was das Medium Videospiel besonders macht. Eine gute Story kann mir auch in einem Buch oder Film präsentiert werden aber Interaktion mit dieser Story und der Welt in der sie spielt, dass kann mir nur ein Spiel wirklich geben.

Alles in allem sag ich also Gameplay vor Story auch wenn es natürlich am Besten ist wenn beides richtig gut ist.
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Story oder Gameplay? 2 Monate 2 Wochen her #802775

Ein wirklich interessantes Thema, freue mich immer sowas zu finden.
Allgemein lege ich sowohl auf das Gameplay, als auch auf die Story wert, doch kann je nach Spiel gutes Gameplay dafür sorgen das ich mir meine eigene Story dazu denke, ein Spiel das aber nur eine starke Story hat kann mich dann leider meist eher nicht fesseln.
Anders kann aber ein Spiel mit gutem Gameplay durch zuviel Story auch wieder verschlechtert werden.

Um einmal Beispiele zu nennen,

starke Story: Final Fantasy, Secret of (Mana, Evermore), Illusion of Time, Terranigma, Warcraft 3, Lufia, Planescape: Torment, usw..

starkes Gameplay: Space Engineers, Minecraft, Europa Universalis, Crusader Kings, Hearts of Iron, Der Pate, Age of Empires, Layers of Fear, usw..

zuviel Story: Final Fantasy 13, Gothic, Age of Empires 3, usw.

Bei den Spielen von starke Story, haben wir Vertreter die ihre Story über Dialoge, Videos, Soundkulisse oder einfach nur dem Einsatz eines Erzählers, erschaffen.
Meist werden die verschiedenen Elemente kombiniert um die Geschichte zu erzählen, ein gutes Beispiel Illusion of Time, während ein Erzählen, das Geschehen in einer Textbox anzeigt, unterstreicht, die Musik, oder eben das fehlen solcher die jeweilige Szene.

Im Bereich starkes Gameplay sind allesamt Spiele die einem keine Story bieten, oder diese eher Nebensächlich, bzw. nicht der Hauptgrund für das Spielen ist.
Die meisten dieser Sandbox Games bieten einem die Möglichkeit sich eigenen Geschichten zu schaffen, gerade Strategie Spiele wie Crusader Kings, Europa Universalis und Hearts of Iron bieten da viele Möglichkeiten, da die Geschichte aus der Sicht verschiedenster Personen erzählt werden kann.
Space Engineers und Minecraft ebenso, eine eigene Story kann man sich ausdenken wenn man will, der Fokus liegt aber eindeutig auf dem Gameplay.

Zuviel Story sind für mich Spiele, wo das Gameplay für mich stark ist und die Story ebenso in nichts nachsteht. Das klingt im ersten Moment eigentlich nach nichts negativem aber kann sehr schnell zu Frust führen. Bei FF13 zb. wird man alle paar Schritte durch Videos unterbrochen, Spielfluss und somit ein wirkliches Gameplay kommt selten auf. Gothic fällt da eher in die Kategorie, zu wenig Beschäftigung neben der Haupthandlung, wodurch die Handlung in meinen Augen dem Gameplay mehr schadet als nützt.
Age of Empires 3 ist es ähnlich, hier wurde das Gameplay versimpelt um eine Story platz zu machen. Ansich ja keine schlechte Idee, doch leider in diesem Fall Suboptimal abgeschlossen.

Alles in allem würde ich sagen liegt mein Fokus wohl mehr auf Gameplay als auf Story, jedoch ist ein Spiel mit starker Story bei richtiger Balance mit dem Gameplay es immer Wert gespielt zu werden.
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Story oder Gameplay? 2 Monate 2 Wochen her #802779

Das ist echt ein interessantes Thema vorallem bei den neueren Spielen, die jetzt so auf dem Markt kommen, habe ich das Gefühl, dass bei vielen die Geschichte in den Hintergrund rückt...
1. Für mich gibt es nicht wirklich No-Gos...Ich schau mir das Gameplay von Spielen, die ich nicht kenne, meist vorher an, lese mir die Story durch, probiere die Demo aus, wenn sie vorhanden ist, und entscheide dann, ob dieses Spiel mir Spaß machen könnte. Für mich ist bei den Spielen wichtig, dass sie mir Spaß machen. Darum sollte es beim Spielen ja eigentlich auch gehen, um den Spaß. Also sind für mich Spiele ein No-Go, die mir nie im Leben Spaß machen würden.

2. Wenn ich Prioritäten setzen muss, dann definitiv auf die Story! Ich liebe Geschichte, die eine ausgefallene Story haben. Das Gameplay ist dabei halb so schlimm. Wenn dieses nicht so gut ist, dann schlag ich mich da irgendwie schon durch. Und auch bei Horrorspielen mag ich eher die Reihen wie Project Zero oder auch Spiele wie White Day, die nicht so sehr auf Gameplay und Jumps Scares aufbauen, sondern auf die Geschichte un die Atmosphere.

3. Meine Lieblingsspiele fokussieren sich deshalb definitiv auf Story. Ich liebe die Final Fantasy - oder auch die Tales of - Reihe. Und da ich auch recht viele Visual Novels spiele, steht zu hundertprozent die Story bei mir vorne.

4. Bei einem fertigen Spiel glaub ich nicht, dass sie sich negativ beeinflussen können, da ja beide in diesem Fall Hand in Hand gehen. Aber wenn ein Spiel gerade in der Enticklung ist, dann ja. Dort könnte das Eine aufgrund des Anderen bei der Entwicklung vernachlässigt werden. Aber sonst gehen beide zu einem Spiel und sind beide auch ein Teil dieses.


Also bei mir stand die Story schon immer im Vordergrund. Man braaucht kein hochtrabendes Gameplay, wenn die Story interessant ist, einen fesselt und mit den Charakteren mitfühlen lässt. Die Entwickler können sich auch so viel Zeit nehmen, die sie brauchen, um ein Spiel zu entwickeln, meiner Meinung nach. sie müssen sich keine Hektik machen und versuchen ein Spiel in zum Beispiel einem Jahr rausbringen. Hauptsache das Endspiel ist fertig und gut. Da warte ich dann meinetwegen auch eine Weile drauf.
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Story oder Gameplay? 2 Monate 2 Wochen her #802785

Hallo,

an sich muss meistens Story und Gameplay sich gegenseitig unterstützen um ein gutes Spiel zu fabrizieren. Aber es gibt da natürlich auch klare Ausnahmen, wie z. B. die meisten Sport Spiele in denen eine "Story" als solches eher nicht gegeben ist, da muss dann natürlich das Gameplay alleine herhalten. Aber gehen wir mal auf deine Punkte ein ^_^
1. Gibt es für euch No-Gos bei Videospielen, sodass ihr sie nicht spielen würdet? (weil es ein schreckliches Kampfsystem hat, euch das Setting widerspricht, eine schlechte bzw. keine Story vorhanden ist oder der Fokus zu sehr auf einen Punkt liegt...)
Das ist so eine Sache. Im Normalfall muss natürlich alles zusammenpassen, aber bei Spielen die halt nur aus einem Teil bestehen (z. B. Visual Novel Games -> Story und z. B. Fifa -> Gameplay) muss halt der einzige Aspekt überzeugen. Aber man darf ausser Gameplay und Story nicht vergessen, dass das Spiel aus vielen weiteren Aspekten besteht wie z. B. Grafik, Sound, Leveldesign, etc. Daher es auf nur Gameplay oder Story zu beschränken, ist schwer. Ich habe schon Spiele gespielt in denen zwar das Gameplay und die Story absoluter Mist waren, aber z. B. die Grafik- und dessen Effekte oder/und auch das Leveldesign echt klasse waren.
2. Wenn ihr Prioritäten festlegen müsstet, was wäre/ ist euch wichtiger?
Gameplay -> Story -> Sound -> allgemeines Design -> Grafik
3. Fokussieren sich eure Lieblingsspiele eher auf die Story oder das Gameplay?
Weder noch. Das Gesamtpaket muss stimmen. Wobei es natürlich immer Ausnahmen gibt.
4. Glaubt ihr, dass sich beide Punkte gegenseitig negativ beeinflussen können?
Ja klar, ich wüsste jetzt allerdings kein direktes Beispiel nennen kann... Wenn die Story überhaupt nicht zum allgemeinen Gameplay passt, ist das schlecht.

lg
Akuma
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Story oder Gameplay? 2 Monate 2 Wochen her #802797

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1. Gibt es für euch No-Gos bei Videospielen, sodass ihr sie nicht spielen würdet? (weil es ein schreckliches Kampfsystem hat, euch das Setting widerspricht, eine schlechte bzw. keine Story vorhanden ist oder der Fokus zu sehr auf einen Punkt liegt...)

1. Sind ohnehin schon gute Beispiele abgegeben worden. Und es stimmt in etwa von jedem etwas.
Nehmen wir z.b die üblichen "Baller", sprich Ego Shooter zum Beispiel. Diese Spiele haben zwar ein flüssiges Gameplay, unterscheidet sich jedoch nicht. Nach einer kurzen weile, sollte einem die Art von Spielen ziemlich monoton vorkommen. Diese mögen zwar optisch ansprechend wirken, inhaltlich jedoch sehr schwach sein. Spiele dieser Art können jedoch durch Multiplayer gepusht werden, wodurch sie doch noch unterhalten können.

Ebenso sind diese Pseudo Strategie Spiele, in denen man eine Basis aufbaut und sich gegen andere Spieler behaupten muss, ein absolutes No-Go für mich. Für den Anfang vielleicht was neues, aber auf dauer haben diese Spiele nichts zu bieten und sind sich viel zu ähnlich.

Witcher 1 wäre auch ein interessantes Beispiel, einer schrecklichen Umsetzung und eines katastrophalen Gameplays. In diesem Spiel stimmte von bis zu Story und Synchro, bis hin zur Grafik und Gestaltung, absolut gar nichts.

Auch sind Novels für mich ein totales No-Go. Sie mögen zwar verschieden von Spiel zu Spiel auch mal Handlung besitzen, allerdings ist das Gameplay immer das selbe. Habe bisher nur 3 gespielt gehabt und werde ein viertes gewiss nicht antesten.

Ansonsten erscheinen heutzutage Spiele, welche eindeutig zu viel wert auf Open World und Grafik legen, wogegen der Inhalt einfach nur langweilig ist. Gutes Beispiel wäre auch Fallout 4. Interessantes Post Apokalyptisches Setting, gutes Open World, nettes Spielsystem, allerdings keine brauchbare Story und keinerlei Spannung.

Ahja, diese Fifa Spiele, sind mir auch ein echtes Rätsel. Kann mir nicht vorstellen, wieso man Geld für sowas ausgeben möchte. Sowohl von Handlung, Grafik, Gameplay, Sound, ist da gewiss kaum was vorhanden. Ganz zu schweigen davon, dass da eindeutig kein Spielspaß vorhanden ist.
Wenn ihr Prioritäten festlegen müsstet, was wäre/ ist euch wichtiger?

2. Prioritäten hmm...

Ich würde gerne "Story" in den Vordergrund stellen, aber das Gameplay ist nichts was man unterschätzen sollte. Ganz gleich wie gut die Handlung ist, ist das Gameplay schlecht, wirkt es sich immens auf das Spiel aus. Ebenso ist Grafik ein schwerwiegender Faktor.

Ich würde es so anordnen:

Gameplay -> Story -> Grafik -> Sound -> Charaktere/Detail & Allgemeines.

Ein Spiel taugt zu nichts, falls das Gameplay versagt. Gutes Gameplay macht wiederum keine schreckliche Story weg. Und was möchte man mit einer Handlung, wenn die Grafik Playstation 1 oder 2 gleich? Grafikgeil hin oder her, aber ein Spiel muss mittlerweile von Optik her, zumindest etwas bieten können.

Fokussieren sich eure Lieblingsspiele eher auf die Story oder das Gameplay?

Zu meinen absoluten Favoriten gehören Spiele Richtung Last of Us, Skyrim, Dark Souls uns mein Favorit, Witcher 3. Auch wenn das Spiel "Left 4 Dead" ein recht amüsanter Multiplayer System besitzt.

In anderen Worten, es ist immer verschieden. Last of Us hat zwar keine großartige Handlung, auch das Gameplay ist nur durchschnittlich, allerdings ist es von Emotionen und Grafik, sowohl als auch Charakteren, sehr beeindruckend. Skyrim ist hingegen eher ein Story träger, welchem es immens an Spannung fehlt, dies wird von der Vielseitigkeit des Spiels allerdings weggemacht. Dark Souls wäre dagegen eher im Gameplay was ansprechendes, da das Spiel unter anderem auch fordernd ist. Hingegen versagt es in Spannung, ist immens eintönig und hat eine schreckliche Umsetzung der Handlung. Left 4 Dead versagt in allem, sowohl Handlung, als auch Spannung. Allerdings ist es ein sehr unterhaltsames Multiplayer Spiel, welches trotz seines Gameplays, recht gut unterhalten kann.

Ein gutes Vorbild für alles wäre wiederum "Witcher 3", hier wurde nähmlich nahezu alles richtig gemacht. Die Handlung hatte nicht die Oberhand, war jedoch vorhanden. Die Charaktere und Missionen waren sehr sympathisch. Grafisch war es zu seiner Zeit auch noch recht köstlich. Auch konnte das Spiel auf längeren Zeitraum unterhalten und es besaß angenehme Musik. Auch wenn das Gameplay nicht das beste war, da dieses rumgefuchtel mit dem Schwert, auf dauer auch langweilig wurde.
4. Glaubt ihr, dass sich beide Punkte gegenseitig negativ beeinflussen können?

Gewiss.

Wie erwähnt, hat Fallout 4, trotz dem schönen Setting und dem RPG üblichen Gameplay, eine ziemlich lasche und uninteressante Story, wodurch das Spiel runter gezogen wird.

Wogegen die Witcher Reihe eigentlich eine unterhaltsame Handlung besitzt, aber die ersten beide Teile ziemlich schwach waren. Insbesondere Teil 1 versagte kläglich im Gameplay.
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Story oder Gameplay? 2 Monate 2 Wochen her #802810

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Meiner Meinung nach hängt es sehr von der Art einer Person ab, ob man mehr Wert auf Gameplay oder auf Story setzt. Beispielsweise bin ich ein ziemliches Gewohnheitstier, was Spiele angeht. Damit meine ich, dass ich gern für relativ lange Zeiträume ein und dasselbe Spiel spiele und es nach einigen Monaten Pause auch wieder aufgreife (vor allem auf solche bezogen, die man nicht durchspielen kann) bzw. mir oft mehr Zeit dafür nehme als vorgesehen ist (auf solche bezogen, die ein festes Ende haben) . Das Problem, das denke ich viele mit Story haben, ist, dass sie in vielen Fällen Zeit einnimmt ohne währenddessen ein gewisses Maß an Action zu liefern. Da ich in dieser Hinsicht ziemlich geduldig bin, stört mich das nicht, doch das ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich.

Ingesamt liegt für mich der Fokus vorrangig auf der Story, da sie mir persönlich am ehesten einen Grund liefert zu einem Spiel zurückzufinden. Hier könnte man sich wieder streiten - es gibt sicherlich Leute, denen eine ungewöhnliche/interessante Spielweise mehr am Herzen liegt. Ursache dafür ist möglicherweise der Grund, weshalb man sich überhaupt entschließt ein Spiel zu spielen (oder sogar Spiele allgemein). Für mich ist es das Verlangen, sich in eine andere Welt zu versetzen. Da wiederum die Story meiner Meinung nach diese "Welt" eines Spiels leichter formen kann als Gameplay (Graphik ausgenommen), setze ich dort meinen Schwerpunkt. Dennoch würde ich Gameplay nicht als unnütz abtun. Die besten Spiele sind finde ich die, die es elegant schaffen Story und Gameplay zu einem runden Ganzen zu verbinden. Ein Beispiel: In vielen - inzwischen etwas älteren - Teilen der Castlevania-Reihe (z.B. Dawn of Sorrow, Portrait of Ruin, Order of Ecclesia) wurden Verbindungen zwischen den Fähigkeiten und/oder Waffen der Charaktere, der Story, dem Art Style und teilweise der Spielumgebung geschaffen. Dadurch entstand eine für jeden der Teile eine so markante individuelle Atmosphäre, dass sie sich in meinen Augen immer noch von vielen anderen Spielen abheben.

DaviDwithD schrieb:
Präsentation, Atmosphäre, Musikwahl, etc. zähle ich hier ebenfalls zu dem Oberpunkt Story.
Mich hat es ein wenig überrascht, dass hier Musik zur Story gezählt wird. Es ist zwar so, dass ein Spiel ohne Musik existieren kann, ebenso wie es ohne Story auskommen könnte, aber die Verbindung zwischen den beiden ist meiner Meinung nach nichts Selbstverständliches. Es kommt nicht selten vor, dass ein Spiel passende musikalische Untermalung hat, aber man sich später an kaum einen oder gar keinen Soundtrack mehr erinnern kann. Falls dem nicht so ist, dann sind es in den meisten Fällen ein oder mehrere besonders gute Stücke, die im Gedächtnis blieben (zumindest ist das meine Erfahrung) und solche machen gern mal den Unterschied aus zwischen einem guten Spiel und einem Meisterwerk. Oder hin und wieder können sie ein Spiel aufwerten, das in anderen Punkten einen eher schwachen Eindruck macht. In dieser Hinsicht kann die Musikwahl meiner Meinung nach also einen größeren Einfluss auf den Gesamteindruck eines Spiels haben als die Story. Außerdem kann man zwar mit Musik die Story untermalen, aber beide können auch ohne einander auskommen (d.h. nur Musik; keine Story oder umgekehrt). Deshalb würde ich Musik etwas außenvor lassen.

Zum Abschluss noch etwas zu Visual Novels: Ich denke, es gibt ein paar VNs, die man zu Videospielen zählen kann (es kann sein, dass ich das nur so sehe, weil ich storylastige Spiele mag) , aber eine "klassische" VN zählt für mich nicht dazu.
Zum ersteren Fall würde ich beispielsweise Corpse Party - Book of Shadows zählen. Dort gibt es zwar zum Großteil die üblichen Textpassagen im Visual-Novel-Style, aber zwischendurch kann man sich mehr oder weniger frei durch Gebäude bewegen und mit Gegenständen etc. interagieren. Allerdings ist es dadurch keine reine Visual Novel mehr sondern ein leichter Grenzfall zu Adventure Games.
Dann gibt es noch die Sorte VNs, bei denen man Entscheidungen treffen kann. Vor allem Dating Sim VNs sind dafür bekannt, dass sie sich diese Funktion zunutze machen. Da die Freiheit über den Ausgang der Story zu entscheiden eine Eigenschaft ist, die eher Spielen als Büchern zukommt, würde ich diese Kategorie noch als Grenzfall zu Spielen zählen.
Zu guter letzt gibt es dann noch die Visual Novels, bei denen man wirklich ausschließlich liest (z.B. Narcissu, Higurashi no naku koro ni). Da hier nun auch die Entscheidungsfreiheit fehlt, zählen diese für mich eher als Buch als als Spiel.
Soft caresses in every sound
Like my body - dead and cold.
Tender is the Nymphs' touch, loving even.
Is it real? Can I believe in
This comfort from the gods of old?
Or is it restlessness I've found...?
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von 一匹狼.
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Story oder Gameplay? 2 Monate 2 Wochen her #802823

1.Gibt es für euch No-Gos bei Videospielen, sodass ihr sie nicht spielen würdet? (weil es ein schreckliches Kampfsystem hat, euch das Setting widerspricht, eine schlechte bzw. keine Story vorhanden ist oder der Fokus zu sehr auf einen Punkt liegt...)
Ja, gibt es allerdings nicht so extrem viele und wenn dann spiele ich die auch danach nicht mehr. Früher zum Beispiel habe ich mich am die ersten Versionen von Anno versucht, irgendwie passte es mir nicht. Ansonsten spiele ich nicht Ego Shooter, da ich es nicht so übertrieben gut finde wie einige es hinstellen.
2. Wenn ihr Prioritäten festlegen müsstet, was wäre/ ist euch wichtiger?
Das Spiel sollte mit Strategie zu tun haben,natürlich auch Rollenspiel etwas, geniale Story etc. Was mir auch wichtig ist das man als Spieler die Chance hat das Spiel zu verändern.
3. Fokussieren sich eure Lieblingsspiele eher auf die Story oder das Gameplay?
Beides, sowohl Story als auch Gameplay.
4. Glaubt ihr, dass sich beide Punkte gegenseitig negativ beeinflussen können?
Überhaupt nicht, da meine liebsten Spielen dazu zählen. Ich denke schon das es sich sehr gut ergänzt, es kommt halt immer darauf an wie es verpackt wird und es an dem jeweiligen Spieler ankommt.

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne (freue mich über deine Teilnahme)

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Story oder Gameplay? 2 Monate 2 Wochen her #802831

Mittlerweile bevorzuge ich eine gute Story. Ein Spiel wie Life is Strange zum Beispiel. Betrachtet man das Gameplay, ist das keine große Sache. Klar, die Entscheidungsfreiheit ist nett, auch diese Zeitmechanik war ganz interessant. Was dieses Spiel für mich aber so grandios gemacht hat, war die Story. Das Setting war ein wenig plump, mit diesen Everyday-College-Kram und den Charakteren die extrem einfach gestrickt waren zum Teil. Die Story rund um Max und Chloe hat aber wirklich einiges geboten. Die Geschichte war gut erzählt, die Wendungen und Momente in denen man den Entwicklern am liebsten ins Gesicht geschlagen hätte, die haben mich einfach mitgenommen.
Das Spiel hat einfach nur durch die Story enorm gepunktet.
Ansonsten fehlt mir bei vielen Spielen die Gameplay als Schwerpunkt haben, einfach der Anreiz. Die Motivation. Mir fehlt dann einfach etwas, was mich dazu bewegt das Spiel zu Ende zu spielen, weil ich wissen will, was mich am Ende des Tunnels erwartet. Und leider haben viele Spiele, die nur auf Gameplay aus sind, einen Punkt wo das reine Gameplay, mich leider nicht mehr wirklich fesselt. Das schränkt meine momentane Spieleauswahl sehr ein. Ich hab zwar keine No-Gos in Sachen Videospielen, aber momentan schränke ich mich selbst schon sehr ein, weil ich einfach gerne ein solides Gesamtpaket haben möchte im Optimalfall und davon gibt es leider nicht so wahnsinnig viele Spiele. Witcher 3 z.B ist solch ein Gesamtpaket, aber das steht für sich ja schon als grandioses Spiel.
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Story oder Gameplay? 2 Monate 1 Woche her #803028

Ich bin ein Verfechter von guter Story bei einem Spiel, da es aus meiner Sicht die Würze eines Spieles ausmacht.
Das beste Beispiel für eine gute Story fällt mir nur "Asura's Wrath" ein.
Im Gegensatz zu den anderen Spielen die ich gezockt habe (sei RPG wie ME - Reihe, Ego-Shooter, Hack 'n' Slay, usw.) hat Asura's Wrath hat ehe ein simples Gameplay
(vgl. God of War nur ohne Kombo aber Quicktime Events ) ist aber schön episodisch aufgebaut wie eine Anime - Serie und beim drücken der Tasten habe ich das Gefühl selbst die Hauptfigur zu sein.
Auf die Story werde ich nicht nähe eingehen, denn ich möchte den Spaß am spielen nicht verderben wenn jemand sich eventuell noch besorgen möchte, ich kann es jeden empfehlen.
Beim Gameplay achte ich nicht so, da ich an alles anpassen kann und finde finde es auch nicht wichtig bzw. sollte es nicht ein Kriterium sein sich ein Spiel zu holen. Es muss einen einfach zusagen.
Ich besitze auch Deadpool. Es hat keine Story und auch kein gutes Gameplay jedoch finde ich das Spiel super.
Mit freundlichen Grüßen
protogamer92
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Story oder Gameplay? 2 Monate 1 Woche her #803034

Bei der Frage ob für mich das Gameplay oder die Story wichtiger sind, so habe ich für die meisten Situation eine eindeutige Meinung.
Betont werden muss natürlich, dass es keine absolute Meinung wiederspiegelt und es immer Ausnahmen gibt, welche in Shadow-Style Manier auch interessant sind. Genauers dazu gleich.

Generell bin ich der Meinung, dass das Gameplay weit wichtiger ist, als die Story des Spiels. Das ist natürlich keine Entschuldigung dafür mit der Story eines 3 Jährigen anzukommen und damit ein Spiel auszuschmücken. Faktisch sind natürlich beide Werte für mich von Relevanz, aber muss natürlich auch stark unterscheiden, was ich spielen möchte.

Eine miese Story ruiniert mir selbstverständlich auch das Spielgefühl, bei denen ich die Steuermechaniken wirklich umwerfend finde. Schließlich ist der Kontext, in welchem sich die Spielewelt befindet etwas, was die Atmosphäre und das Gefühl für das Spiel verleiht. Haben die Aktionen eine Relevanz, eine Auswirkung oder fühle ich mich der Welt zugehörig, in welche ich eingetaucht bin. Ohne den richtigen Rahmen kann das natürlich leiden und man verliert die Lust daran. Beispiele, welche ich nennen könnte wäre wohl TERA Online im MMORPG Bereich, dessen Kampfsystem mir bis heute unheimlich gut gefällt, allerdings in der kompletten Welt das Gefühl fehlt, dass irgendetwas vor sich geht. Die Story von einzelnen Gebieten und auch der Welt interessiert eine feuchte Bohne, da sich die Inszenierung einfach nicht richtig anfühlt.
Single Player kann ich nichtmal ein Beispiel nennen, da diese es aufgrund von fehlender Story nichtmal in den Warenkorb schaffen.

Andererseits gibt es auch die Spiele, welche mit einer wunderbar interessanten Story locken, aber ein Gameplay besitzen, bei dem ich das Gefühl habe, als müsste ich die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen tatsächlich in einem Haufen von Kot durchführen. Man wirft einen angewiderten Blick darauf und denkt sich, dass es nicht so schlimm sein kann - es lohnt sich sicherlich für das, was man findet und was man vom Spiel zurück bekommt. Wenn man dann eingetaucht ist merkt man schon sehr schnell, dass sich alles falsch anfühlt und das Spiel ein allgemeines Unwohlsein in der Magengrube auslöst - die Neigung dazu hier zur Kapitulation zu greifen ist sehr groß. Eine tolle Geschichte ist schön und gut, aber wenn man solch einen hohen Tribut dafür bezahlen muss, dann fragt man sich häufig, ob es nicht eine Lektüre zu besagtem Titel gibt.

Wenn es mir beispielsweise nach einem Spiel dürstet, welches Story bietet und ich gerade eigentlich "nicht so viel Lust habe zu spielen", dann greife ich gerne auf VNs zurück, da sie prinzipiell Bücher sind, die dafür aber noch kleinen Handlungsbedarf beinhalten. Nur weil ich Gameplay bevorzuge heißt es nicht, dass ich keine VNs mag - es ist einfach nur so, dass ich beim Verlangen nach einem Spiel auch "wirklich ein Spiel spielen möchte" und mir eben genau dieses spielen Freude bereitet.

Für mich verstehe ich Gameplay in folgender Art:
Gameplay ist keine Frage von Komplexität, Handlungsspielraum und Individualität. Für mich ist die Frage nach dem Gameplay danach, ob es sich für mich richtig anfühlt es so zu steuern, so zu sehen und so zu bedienen, wie ich es eben tue. So können auch unheimlich simple Spiele ein umwerfendes Gameplay beinhalten, wie es auch große AAA Titel handhaben und ihr Gameplay ohne Frage ausgesprochen vielseitig ist. So bin ich zum Beispiel total fröhlich, wenn ich Crypt of the Necrodancer spiele, dessen komplette Steuerung aus 4 Tasten besteht. WASD oder über Arrow Tasten. Das war es schon. Aber die Idee sich im Beat der Musik zu bewegen, wie es auch alle Gegner tun fühlt sich umwerfend an und man ertappt sich selbst dabei, wie man beginnt den Kopf oder Körper im Beat des Spiels zu bewegen - es fühlt sich richtig an.
Daher stehe ich auch Beispielsweise hinter der IGN internen Meinung, dass Undertale Witcher 3 als Spiel des Jahres überlegen ist. Einfach nur, weil die Einfachheit der Steuerung so geschickt angewendet wurde und man sich beim spielen durch das, wie man es tut involviert wird. Verschiedene Gegner benutzen verschiedene Angriffe verschiedenster Muster, denen man ausweichen muss und hat eine kleine Welt voller Rätsel und unterhaltsame Charaktere, die vollkommen Storyunabhängig sind. Es macht einfach Spaß es zu spielen - der Akt der Tat bringt Spaß.

Story betrachte ich für Spiele hingegen so:
Storyspiele sind für mich ebenfalls nicht zwingend komplex, riesig oder einzigartig. Ein Spiel, welches sich auf einer Story aufbaut ist für mich in erster Line einfach nur interessant. Dabei benötige ich keine großen Szenarien, welche vor mir ausgebreitet werden und episches Ausmaß annehmen, wenn ich sie nicht als authentisch annehmen und akzeptieren kann. Es muss etwas sein, was mein Interesse einfängt und mich zum Spielen antreibt, da ich mich dafür interessiere, was nun folgen mag - wie der Verlauf weitergeführt wird. Klischee orientierte Titel wären hier selbstverständlich schwächer vertreten, da man es erahnen kann und verliert in dem Aspekt dann auch die Motivation - es sei denn ein Spiel ist prinzipiell ein Klischee von der Story, involviert aber ausreichend, dass man sich emotional auf der Line befindet und aus - sagen wir - persönlichen Gründen den Abschluss des Spiels sucht. Story ist somit für mich das Abenteuer der Erfahrung und der emotionalen Involvierung in das Geschehen. So spiele ich Story Titel aus dem Wissensdurst heraus - die Verfolgung der Erfahrung bringt Spaß.

Es wird beides benötigt, um ein gutes Spiel zu schaffen - aber da ich in der Regel mehr Zeit damit verbringe das Spiel zu spielen, als Wissen über die Welt zu erlangen, so orientiere ich mich logischerweise am Gameplay, damit dieses stimmig ist und mir der Spaß am Spiel auch erhalten bleibt, wenn ich gerade nicht der Story folge und etwas erkunden möchte - selbst wenn es nichts zu erkunden gibt. *hust* Skyrim *hust*.

Wenn ich jetzt die besten Spiele der jeweiligen Kategorie auflisten müsste, die ich weiterempfehle, dann würde ich Storytechnisch zu Mass Effect greifen. Eine Welt, welche nur so mit Wissen strotzt und in welcher man so viel unnützes Wissen über eine fiktive Welt sammeln kann, wie in wenigen anderen Spielen. Aber genau dies macht Spaß - aber selbstverständlich nicht so sehr, wie der Haupthandlung gespannt zu folgen und die Geschichte interessanter zu gestalten, indem man selbst einen Einfluss darauf nehmen kann. Das Spiel finale wird negativ bewertet, aber das liegt wohl einfach dem zu Grunde, dass eine so große Erwartungshaltung unmöglich erfüllt werden konnte - und mit dem Extended Cut DLC (kostenlos und nur für die Fans gemacht), kann man sich definitiv glücklich schätzen diesen Epos gespielt zu haben.

Bei der Frage nach dem Gameplay wird es hingegen etwas tricky hier den absoluten Favoriten zu benennen aber an der Stelle neige ich wohl zu Nier: Automata. Tatsächlich macht es das Gameplay und nicht die Story für mich so empfehlenswert, dass ich es anderen nur raten kann. Der Soundtrack tut natürlich auch sein übriges, aber man sollte sich als nicht kenner vielleicht einfach mal die erste Mission ansehen, mit welcher das Spiel startet. Mit dem Hinweis, dass man selbst herausfinden muss, wie man speichert, einer Top Down Arcade Bullet Hell Ansicht, über Top Down Fixed Screen Invader Slayer, zum 2D Auto Side Scroller, einem Auto Forward Dodge Obstacle und letztendlich dem 3rd Person 3D Action Combat Spiel wird, welches man von Anfang an erwartet hat. Alleine diese Wechsel, welche innerhalb des Spiels häufiger auftreten machen es für mich Gameplaymäßig zu einem Werk werden, dessen Steuerung alleine mich zu einem breiten Grinsen vor dem Monitor zwingt.

Long Text is long. Sorry dafür, aber danke fürs Lesen!

Mit freundlichen Grüßen
TheAwesomePigeon
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von TheAwesomePigeon.
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Story oder Gameplay? 2 Monate 1 Woche her #803081

Die Frage Story oder Gameplay ist schon sehr alt und seit kurzem ist diese Frage weitaus wichtiger für mich geworden.
Generell kann ich sagen, dass es das Gameplay ist, welches mich die ersten 2-3 Spielstunden fesselt, während die Story sich so langsam aufbaut.
Eine gute Story braucht eine gewisse Anlaufzeit. und ich habe schon genügend Spiele in den ersten 2 Stunden wieder hingeschmissen, weil mir entweder die Steuerung nicht gefallen hat oder der Aufbau des Spiels nicht mein Fall war. Beide Faktoren fallen in die Kategorie des Gamplays. Nehmen wir Nier Automata als Beispiel. Auf den ersten Blick und in den Ersten 1-2 Stunden fühlt es sich an wie ein reines Hack n Slash Game. In dieser Phase beschäftigt man sich mit der Steuerung, den Mechaniken, dem Aufbau des Spiels und bewundert die Grafik. In dieser Zeit gibt es kaum Story-relevante Ereignisse. Die Story baut sich gerade erst auf. Man muss in der Welt dieses Spiels erst einmal Ankommen bevor man mit wichtigen Dingen konfrontiert wird. Die ist der Teil des Spiels, wo das Gameplay einen An das Spiel fesselt. Später übernimmt dann die Story den fesselnden Job. Und eine Gute Story lässt einen über Mankos im Gamplay hinweg schauen, da man voll und ganz mit der Story beschäftigt ist. Von daher würde ich sagen, dass die Story Wichtiger ist als das Gameplay, wobei das Gameplay entscheidend ist. Somit ergibt sich aus einer guten Zusammensetzung von Gameplay und Story ein Spiel, welches einem immer wieder aufs neue den Atem nimmt, immer wieder etwas neues zum Entdecken gibt, und selbst nach hunderten von Spielstunden, wird man von diesem einen Spiel zurück auf die Schulbank gedrückt, weil man etwas neues gefunden hat, oder etwas neues Entdeckt hat, wovon man nichts wusste. Die besten Beispiele, die mir dafür einfallen sind The elder scrolls V; Skyrim, Fallout 3/New Vegas/4 oder auch Nier Automata. Gerade Nier hat sich einen besonderen Platz in meinem Herzen erkämpfen können, durch sehr dynamische Spielmechaniken, die es sehr angenehm gestalten das Spiel zu spielen, die einzigartige Atmosphäre, die durch geschickte Zusammenarbeit zwischen musikalischer Untermalung und der Grafik erreicht wurde. Die Freiheit, die einem das Spiel gibt, dass man für 3 Stunden irgendwelche Roboter niedermetzeln, einfach die Karte erkunden, oder die Story weiter spielen kann ist ein weitere Faktor der zum Gameplay gehört, obwohl er die Story zu einem Teil umfasst. Zu guter letzt steht die Story von Nier da und braucht sich nicht hinter dem Gameplay verstecken, sondern kann sich auf dem Gameplay abstützen, wann immer sie es braucht. Und das ist, was für mich ein gutes Spiel ausmacht: Die Welt in der das Spiel stattfindet scheint aus dem Bildschirm heraus zu treten, in den Raum hinein und umschließt einen vollständig. Müsste ich mich bei einem Spiel zwischen der Story und dem Gameplay entscheiden, würde ich mein Geld sparen und die Spiele, die ich habe, solange weiterspielen bis ein Spiel erscheint, bei dem ich ein gutes Gefühl habe, denn ein Spiel mit schlechtem Gameplay schafft es nicht mich in die Story rein zu katapultieren, und die Story ist das was mich im Spiel hält; für 3 Stunden Spielspaß brauche ich keine 50 € auszugeben.
Abschließend will ich sagen, dass Story und Gameplay zwei verschiedene Komponente eines Spiels sind, die erst dann richtig wirken können, wenn sie einander unterstützen; eine Symbiose eingehen.

Grüße: DeDon, 20, Internetabhängig und ab morgen auf Entzug
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von DeDon.
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Story oder Gameplay? 2 Monate 1 Woche her #803287

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Ich hab mir hier einiges gelesen und sage mal meine Meinung! Bei mir haelt es sich so die waage, beides ist gleich wichtig. Klar lege ich mehr wert auf story, aber wenn das Gameplay dermassen schlecht ist so wie in Nier Automata(spiel PS4 ) , nuetzt auch die beste story nichts, weil Praesentation, kampfsystem etc. nicht stimmen! So habe ich abgebrochen, was vielleicht ein Fehler war, aber das Gameplay oh gott nein, danke! Es war immer das gleiche Feinde verpruegeln, das finden, story kommt nicht so richtig in gang, nein, danke, mir haben einfach die Moeglichkeiten eines guten Kampfsystem gefehlt! Ich geb zu Gameplay ist wichtig und zwar genau so wie die story! Anders wars bei Odins sphere fuer PS2, Klassik in der PS4 Version, Meine die PS2 Version, story toll, Gameplay mittelmaessig, da gings mit durchspielen, das Gameplay war solide, aber es ging noch so. Das Gameplay sollte schon mind. Mittelmaessig sein und story gut! Bei Life is strange war die story gut, aber Gameplay simpel, aber es ging, weil man sich in die Charaktere,story symatisiert! Man wollte halt wissen wie es mit den figuren weitergeht! Ich glaube beides muss sich in Idelfall sich gegenseitig Unterstuetzen, so wie FF7 PS One Spiel. Das Kampfsystem mit den Leveln der Substanzen um irgendwann Mal 3 MASTER AUFRUFE, 3 MASTER Zauber, 3 Master Befehle zu bekommen hat so motiviert, und dann noch die gute story mit den FIESESTEN Schurken ueberhaupt, der ein mitglied deiner Party auf den Gewissen hat war so genial in szene gesetzt, das nur weiterspielst um Sephiroth seiner gerechten strafe zuzu fuehren! Perfekte Story, klar wars doof das der Charaktere stirbt, aber es gibt dir einen Sinn weiterzumachen! Oder Ni NO Kuni fuer PS3 war genauso genial, gutes Kampfsystem, tolle story. Es gibt Spiele die das perfekt miteinander verbinden! Klar es kommt natuerlich auch drauf an ob single oder multiplayer. Bei single ist mir die story wichtig, multiplayer spiele spiele ich in der Regel nicht, wenn dann ist Gameplay wichtig! Es kommt eben drauf an was einen anspricht, das ist von Person zu Person unterschiedlich. Es kommt viel aufs eigene Empfinden, was gefaellt dir, wo kannste dich hineinversetzen. Ich persoehnlich spiele Rollenspiele um Abenteuer, Freiheit und eine wundervolle story zu geniessen, die mich aus der langweiligen Realität entfuehrt! Um wundervolle Landschaften, Gefaehrten und Liebesgeschichte zu erleben, die bei der Realität zu schwierig oder unmoeglich waeren! Story und Gameplay sind gleich wichtig, Gleichberechtigung wie zwischen Mann und Frau, naja mehr oder weniger,hehe!*o-kihihi*
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