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THEMA: Soulworker- Wie findet ihr es oder was denkt ihr darüber?

Soulworker- Wie findet ihr es oder was denkt ihr darüber? 6 Monate 2 Wochen her #816589

Hey Leute,

wie das Thema schon sagt ich will eure Meinung zum Spiel Soulworker, dass seit neuen auch im Westlichen Teil der Welt veröffentlicht wurde und sich nun in der Open-BETA befindet.
Für Leute die Soulworker nicht kennen(Kurzfassung): Soulworker ist ein kosenloses Anime Action MMORPG aus Korea, dass sich der Zeit in der Open-BETA befindet.
Meine Erfahrung:
Ich selber spiele die Open-BETA seit mehreren Tagen und bin mit den Spiel sehr zufrieden. Es gibt zwar so Sachen wie Server Bearbeitungen oder Verbindungsabbrüche, aber sowas kann man erwarten wenn das Spiel die Close-BETA überspringt und sofort mit einer Open-BETA einsteigt. Zudem haben sich die Probleme schon sehr verbesstert. Aber jetzt mal Schluss mit den Märkern auf hohen Niveau, da das Spiel erst in der BETA ist und sehr viel richtig macht wie z.B. Das Gameplay es ist jetzt nicht sehr kompliziert, aber es ist echt gut gemacht und es hat genug Abwechselung. Geschichte naja sie ist zwar gut in Szene gesetzt aber jetzt nicht sehr eine Überraschung, aber trotzdem gut gemacht. Zudem sieht das spiel sehr gut aus im Anime Still und ich muss sagen so ein schönes Anime spiel habe ich glaube ich noch nicht gesehen. Und zum Schluss muss ich sagen anfangs fand ich es schade das es keine japanische Stimmen gibt, aber die Koreanischen Stimmen sind auch nicht schlecht sie sind nur gewöhnungs bedürftig. Wie das Spiel im ganzen bringen wird muss wir noch abwarten und danach bilde ich mir eine volle und richtige Meinung, davor kann ich nur sagen es ist ein geiles Spiel bis jetzt.

Mit freundlichen Grüßen Tobikoe

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Edit by Knives:
Bild eingespoilert.
Anhang:
Letzte Änderung: 6 Monate 1 Woche her von Knives.

Soulworker- Wie findet ihr es oder was denkt ihr darüber? 6 Monate 1 Woche her #816804

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Ich selber kann es absolut nicht leiden.
Mittelmäßige Grafik, bugs, technisch nichts besonderes, dauernd irgendwelche Serverprobleme, anspruchsloses Gameplay. Es wirkt einfach wie ein 0815 Anime-MMO, das wie viele andere auch, technisch noch immer im letzten Jahrzehnt hängt.
Neues Gear wirkt bedeutungslos, aussehen wird mal wieder nur über Kostüme bestimmt, Story ist generisch, man grinded mal wieder durch die selben paar Dungeons und es ist wieder instanziert.(Wobei das noch besser ist als die leblosen und lieblos gestalteten Open Worlds in anderen MMOs).
Das es dann auch noch von Gameforge gepublished wird, macht das ganze auch nicht besser.
Hab mir ehrlich gesagt davon mehr erhofft, nachdem mich Closers auch schon so sehr enttäuscht hatte, aber bei Koreagames kann man halt nicht viel mehr erwarten.(Mit sehr wenigen Ausnahmen).

Text in Signaturbildern ist überbewertet.

Soulworker- Wie findet ihr es oder was denkt ihr darüber? 6 Monate 1 Woche her #816809

Auch ich habe mir SoulWorker angesehen und habe schon relativ lange darauf gewartet, dass es für den westlichen Markt zugänglich wird.
Zu jener Zeit, als ich davon erfahren hatte, wollte ich eigentlich schon über eine VPN Verbindung SoulWorker auf den japanischen Servern spielen, was allerdings durch die Angabe eines lokalen Wohnortes für den Account zunichte gemacht wurde. Klar hätte ich hier auch eine falsche Adresse angeben können, aber bin wohl im Kern dann doch zu ehrlich für soetwas.
Dementsprechend war ich sehr erfreut zu erfahren, dass es die Open-Beta nun in Steam geschafft hat.

Nach einer kurzen Downloadzeit von ca. 40 Minuten erfolgte allerdings bereits die ernüchternde Tatsache über das Spiel: Es macht mir keinen Spaß.
Nicht mal ein wenig. Generell hat man bei SoulWorker animationstechnisch nicht viel zu erwarten und die Umgebung wirkt viel mehr statisch als lebending.

Doch beginnt alles eigentlich schon bei der Erstellung des Charakters und geht meiner Meinung nach sogar über die kurzen Videosequenzen. Man hat für jeden Charakter eine Anpassungsmöglichkeit, welche jenseits von gut und böse liegt, weshalb ich der Meinung bin, dass man es von Anfang an einfach hätte sein lassen können.
4 Klassen, welche bereits Geschlechtsgebunden sind - jeweils mit 3 Frisuren, 3 Augenfarben und 3 Hautfarben. Sich die Farbe des Startgears zu wählen soll hier man ignoriert werden, da es auch keine hohe Kunst ist. Doch damit ist es mir nicht genug. Sobald man den Charakter ein wenig angepasst hat und er eine kleine Abweichung vom Default hat, so stürzt man sich in das Spiel und wird durch die Ingame-Videosequenz irritiert. Man verwendet das Charaktermodel um diese zu inszenieren, war aber nicht in der Lage das tatsächlich erstellte Model dafür zu nehmen, sondern den Default. Also nicht wundern, wenn man in eine quälend eldig schlechte Videosequenz gerät und der Charakter wieder komplett anders aussieht.

Allerdings sind dies ja lediglich äußerliche KInderkrankheiten, welche das Spiel mit sich bringt und über welche man definitiv hinwegsehen kann. Schließlich hat man sich gerade bei Stella - dem Gitarren-Loli - bei den Angriffen etwas einfallen lassen, sodass diese sich definitiv zeigen lassen können. Schließlich waren die Waffen so einer der Gründe, weshalb mich SoulWorker interessiert hat. Eine Gitarre ist dabei einfach ulkig vorzustellen und generell findet sich mMn immer wieder ein Mangel von Spielen mit Sensen als Hauptwaffe. Doch so stellt sich mir die Frage, was ich hinter dem Horizont dessen noch finden kann. Für mich lautet die Antwort nichts - wobei das noch wohlwollend ausgedrückt ist. SoulWorker wird natürlich noch schlimmer.

SoulWorker präsentiert uns nämlich mit dem absolut richtig gewählten Publisher von Gameforge die Todesstoß-Kombo für jegliches PC Spiel.
Der Port ist schwieriger zu spielen als das Original, weshalb manche Bosse gerne mal One Hit Wonder werden und den mitspielenden Loli mit einem Schlag aus dem Leben brätzen. Erledigt man den Boss selbst noch wirds erst richtig lustig. Wenn man eine Quest noch im Dungeon abgeben will: Pech gehabt - tote Spieler dürfen nochmal neu rein und müssen den Boss erneut besiegen ohne selbst ins Gras zu beißen. Das wäre nicht weiter tragisch, wenn man hier nicht folgendes Problem im Spiel hätte:
Energie. Genau - richtig gehört. Energie.
Der Unfug, welcher vielen Tablet besitzenden Hausfrauen bei Candy Crush Saga schon stets ein Dorn im Auge war und was alle Facebook-Spiele-Spieler zu den schlimmsten Freunden der Liste degradiert hat. Ein Dungeon-Gang kostet hier immer wieder Energie im Bereich von 4 bis 8 Energie. Pro Tag hat man 200, weshalb man sich ja in etwa errechnen kann, wie häufig man sowas dann tun kann. Damit wird der Tod im Dungeon für eine Quest nur noch ärgerlicher, weil man nicht nochmal den Quatsch machen muss, sondern weil es noch die Ressource kostet, mit welcher man überhaupt etwas sinnvolles in dem Spiel machen kann.

Ein Gang durch einen Instanziierten Bereich dauert im Schnitt 3 bis 5 Minuten und ist daher im allgemeinen als ausgesprochen kurzweilig zu betrachten. Langweilige Schlauchlevel, welche innerhalb wiederum kleine Tore mit Ladesequenzen haben. Es ist der Spielebaukasten eines MMOs, welches so wenig offen, wie nur möglich.
Dies ist auch der Grund, wieso ich zu seiner Zeit Dragon Nest abgebrochen habe.

Schlauchartiger-Dungeon-Mist mit Ingame-Markt, welcher Dinge verkauft wie Inventar Slots und Energie. Zudem muss man für Gear relativ viel farmen, was natürlich wiederum Energie kostet, die einem nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Damit ist die Frage nach SoulWorker für mich genau hier beendet. Auch die absolut grandiose koreanische Sprachausgabe, welche sehr gut die Gefühle der Charaktere transportiert, kann hier nichts mehr reißen.

Auf einem MMO Markt der Free2Play Spiele muss sich SoulWorker mit Titeln wie Blade & Soul messen, was ein mit Abstand weit besseres Kampfsystem zu bieten hat und zudem auch viel besser aussieht. Zum anderen gibt es noch Revelation Online, welches dem Spieler Weltentechnisch viel mehr Freiheiten gibt und ebenfalls ein Actionbasiertes Kampfsystem implementiert. Damit ist SoulWorker ein unheimlich schwacher Titel im Vergleich zu seiner Konkurrenz und es stimmt mich traurig zu sagen, dass mich selbst Tera Online mit seinen widerlichen Quests und der Eintönigkeit mehr reizen würde, wenn es mir nach Unterhaltung dürstet. Und das Spiel wurde auch von Gameforge portiert - also das soll was heißen!

In der Summe also: "Ja ich habe es gespielt. Nach nur einer Spielsession mit einem Freund wurde mir die Motivation eigentlich vollständig geraubt. Schwache Animation, schwache Musik, schwache Story, schwaches Kampfsystem. Ich starte das Spiel wohl nur noch ab und an dem Freund zuliebe, wenn er wirklich unbedingt zusammen spielen möchte. Aber selbst dieser Mensch hadert mit sich selbst, ob er sich nicht einen Account für Revelation Online oder ähnliches erstellen soll."
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