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THEMA: Preis für Spiele

Preis für Spiele 4 Monate 2 Wochen her #812238

Fast jeder beschwert sich immer über überteuerte Preise bei Spielen und dass die Entwickler damit Geld scheffeln wollen. Ist es gerechtfertigt 50€ für „nur“ ein Computerspiel zu verlangen? Früher konnte man diese doch auch für unter einen 10 Gebraucht kaufen. Wieso geht das nicht mehr?

Naja… Die Antwort ist ja recht einfach und sollte jedem klar sein. Klar ist es gerechtfertigt 50€ zu verlangen für bestimmte Titel und natürlich wollen Entwickler nicht mehr, dass man Spiele im Freundeskreis rumreicht. Dann gehen 9/10 der Käufer weg. Früher hat man für ein Resident Evil 2 noch gut 1.000.000$ Produktionskosten gehabt. Heutzutage hingegen muss man als Entwickler für ein GTA5 (2013) gut 137.500.000$ blechen. Um nun bei GTA5 die Produktionskosten wieder zubekommen müssten die Entwickler das Spiel 2.750.000 verkaufen. (2.750.000 (Käufer) * 50€)
Bei GTA5 mit 65.000.000 verkauften Exemplaren merke ich gerade, dass das ein schlechtes Beispiel ist, da es alle Verkaufsrekorde gebrochen hat. Das wären dann satte 3.250.000.000$ an Einnahmen, also über 3Mrd an Gewinn (In der Theorie). Dann gibt es ja etliche Sales, wo man weniger verdient und dann noch Verträge, die den Gewinn schmälern. Die Verträge wären z.B. Steam, Publisher in manchen Fällen, Werbung (Das fällt glaub ich in die Produktionskosten), …. Bei Watchdogs (>50mio) mit 6,5Mio verkauften Exemplaren (Stand 2014) fällt der Gewinn deutlich geringer aus. Und als Verkäufer will man immer den Gewinn optimieren.

Nun sieht man, dass die Firmen einen riesen Gewinn dadurch einfahren. Nun können doch die Entwickler von vornerein die Preise runterschrauben? Nein, oder vllt. Denn man weiß ja nicht zu 100%, dass das Spiel ein Erfolg wird und von daher muss man von gewissen Verkaufszahlen ausgehen und dann einen Preis finden, wo man einen guten Gewinn bekommt (Umso höher der Preis, desto weniger die Käufer, also muss man die perfekte Balance finden). Nun ist es fraglich, wie alle großen Publisher auf 50 oder 60€ kommen. Und das bei allen Spielen, die sie produzieren, egal wie lange man daran zocken kann und wie Copy&Paste mäßig das vom Vorgänger übernommen wurde. Könnte mal jemand Nachrechnen, der das genauer wissen will.

Aber ist man auch bereit 50€ auszugeben? Für mich kommt es drauf an. Wenn ich weiß, dass das Spiel genug Langzeit Motivation hat, dann ja. Wenn ich 1000 Stunden Spiele und dabei Spaß habe, dann lohnt es sich (Das wären dann 5cent/h!!). Für mich beginnt sich das „„„lohnen“““ eines Titels, wenn ich 1€/h zahlen muss. Man vergleiche Paintball/Laser Tag/Kino/Disneyland/Theater und co. mit Spielen. Da muss man deutlich mehr Zahlen. Ist natürlich auch im Real-Life und man kann seine Freunde aktiv sehen, aber mit Freunden kann man ja auch jederzeit online spielen.

Nun die Frage an euch? Wonach bemesst ihr, ob es sich lohnt ein Spiel zu kaufen? Findet ihr die Preise gerechtfertigt?
Meine Texte könnten nicht immer zu 100% ernst gemeint sein und enthalten eigentlich auch immer MEINE Meinung. Bitte fühlt euch deshalb nicht angegriffen, wenn ich etwas sage.
Auch wollte ich mich hier kurz mal entschuldigen, wenn ich vom Thema abschweife (oh eine Blume) und nicht immer gute Sätze formuliere, wo alles logisch und sinnig ist (Und dafür, dass ich gerne mal Klammern benutze (Die dann Teilweise nochmal Klammer haben (Ich mag Klammern (Ja ich bin Informatiker))));
Wer nicht weiß, was er schauen soll findet bei mir eine ständig wachsende Palette an Anime, die auch relativ breit gefächert ist. Ich gebe auch gerne Ratschläge, wenn jemand nach etwas zu gucken sucht.

Viel Spaß euch allen
Benedikt
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Preis für Spiele 4 Monate 2 Wochen her #812241

Hallo,
Klar ist es gerechtfertigt 50€ zu verlangen für bestimmte Titel und natürlich wollen Entwickler nicht mehr, dass man Spiele im Freundeskreis rumreicht. Dann gehen 9/10 der Käufer weg.
Wenn die 50€ für "schlechte" Titel verlangt werden wird das Spiel aber auch einfach nicht gekauft.
Das mit dem rumreichen stimmt nicht unbedingt, siehe Konsolen.
Nun sieht man, dass die Firmen einen riesen Gewinn dadurch einfahren. Nun können doch die Entwickler von vornerein die Preise runterschrauben? Nein, oder vllt. Denn man weiß ja nicht zu 100%, dass das Spiel ein Erfolg wird und von daher muss man von gewissen Verkaufszahlen ausgehen und dann einen Preis finden, wo man einen guten Gewinn bekommt
Joa, aber damit die Firmen einen riesen Gewinn machen muss das Spiel auch sehr gut sein und dann wäre der riesen Gewinn für mich gerechtfertigt.
Nun ist es fraglich, wie alle großen Publisher auf 50 oder 60€ kommen. Und das bei allen Spielen, die sie produzieren, egal wie lange man daran zocken kann und wie Copy&Paste mäßig das vom Vorgänger übernommen wurde. Könnte mal jemand Nachrechnen, der das genauer wissen will.
Wurde vom Sales/Marketing oder was auch immer Team wahrscheinlich so ausgerechnet, dass die Leute immer noch bereit sind zu zahlen aber guter Gewinn entsteht. Es wäre schwer den Leuten zu verkaufen "An dem Spiel hier haben wir 10 Jahre gearbeitet, darum müssen sie 100€ zahlen". Natürlich könnte man die "kleineren" Spiele günstiger machen, aber die 50€ sind wahrscheinlich das Gleichgewicht.
Nun die Frage an euch? Wonach bemesst ihr, ob es sich lohnt ein Spiel zu kaufen? Findet ihr die Preise gerechtfertigt?
Ich informiere mich und warte ab, anstatt vorzubestellen. Ein Spiel lohnt sich für mich wenn es mir Spaß macht. Ich würde sagen, dass man nichtmal unbedingt diese Zeitrechnung braucht. Wenn dir das Spiel "nur" 10 Stunden sehr viel Spaß gemacht hat würdest du ja auch nicht sagen: 5€/h waren mir aber ein bisschen zu viel.

Ob die Preise gerechtfertigt sind ist schwer zu sagen. Mein größtes Problem wäre aber halt diese Marketing Kosten, die so 3/4 bis 1/2 Anteil der Produktionskosten haben. Ich möchte das mein Geld an die Entwickler geht.

Man könnte noch Microtransactions, schlechte Arbeitsbedingungen, schlechte Kommunikation usw. mit einbeziehen aber das wäre noch eine weitere Diskussion.
Letzte Änderung: 4 Monate 2 Wochen her von 아이크. Begründung: ##

Preis für Spiele 4 Monate 2 Wochen her #812244

Spiele sind mit zu billig.
Und das lass ich erstmal so stehen.

Früher konnte man diese doch auch für unter einen 10 Gebraucht kaufen. Wieso geht das nicht mehr?
Richtig. Gebraucht kaufen. Das kann man auch heute noch..
Nein, besser sogar! Spätestens bei Sales, die nun mal wirklich nicht selten sind, kriegst du sogar für nicht mal 10€ äußerst hochkarätige Titel. Viele Leute verzichten sogar auf einen Vollpreiskauf in dem Vorhaben, ein Spiel baldigst in einem Sale zu erstehen. Doch bevor du Aussagen zu "früher" triffst.. hast du dir denn angeschaut wie die Preise früher aussahen?
Schon SNES-Spiele kosteten gut bis zu 120 DM. Eine Preisspanne von 80-120 DM war für "große" Titel nicht unüblich! Auch auf dem PC. (z.b. lies sich ein Heroes of Might & Magic durchaus was kosten). Aber Ja, auch ich habe damals Spiele höchstens aus der Software Pyramide geholt, bzw. als jemand der kein bis nur wenig Taschengeld bekam, war der monatliche Release einer Spielezeitschrift gleichbedeutend mit einem neuen Spiel wegen der beiliegenden Vollversion, wegen der man/ich es kaufte. Einfach weil kein Geld da war, aber das ist eine andere Geschichte.
Und im Hinblick auf solche Preise sollte man bedenken wer und wie viele an einem Spiel arbeiteten. Verglichen mit heute wo teilweise mehrere Studios mit 100+ Mann an einem Blockbuster werkeln, war das damals teilweise ein Witz. Und die (Start-)Preise sind umgerechnet gleich geblieben. Klar, ebenso hat auch die Kundschaft rege zugenommen, jedoch wenn man einen näheren Blick auf diese Branche wirft, sollte man daher mehr verstehen können warum viele Spiele als Flop deklariert werden, wo sie doch gute Resonanz hatten.
Viel mehr verstehen sollte man da vor allem, die stete Bemühung sich durch Microtransactions etc. zu monetarisieren. Ich sage nicht akzeptieren, sondern lediglich verstehen - bevor mir gleich alle auf die Fahne springen und mich für einen Befürworter halten. Auch ich hasse das, aber es macht nun mal Sinn in einer Zeit wo dank Steam und etlicher weiterer Verramschung von Games die Spieler nur noch mit einer "Geiz ist Geil"-Mentalität durch die Welt laufen und sich fragen warum es nicht üblich ist etwas für einen Zehner zu kriegen - wo es das mit der Zeit doch ist.
Daher zu meiner eingangs in den Raum gestellten Aussage: Spiele sind zu billig. Aufgrund immer besserer Technik, steigen auch die Produktionswerte. Wo früher paar Pixel zusammengeschustert wurden, wird heute lange an fotorealistischer Grafik gearbeitet, Schauspieler sind tätig, Synchronisierung, Musik und natürlich Werbekosten um in dem immer größer werdenden Teich Sichtbarkeit zu erreichen.
Klar es wäre wohl schlechte PR für ein Unternehmen sich hinzustellen und zu sagen, dass das nächste Spiel nun 100€ kostet, dafür aber auf alle Microtransactions, Lootboxen und sonst alles verzichtet wird. Nicht nur schlechte PR, jeder würde nur augenrollend auf den nächsten Sale warten.
Immer höher werdende Produktionen müssen sich einem Markt anpassen, der zu sehr eine gewisse Preisklasse gewohnt ist, aber auch immer reichhaltiger wird. Ob da irgendwann zukünftig der manchmal befürchtete nächste Videospiel-crash im Raum steht, bleibt erstmal abzuwarten.


Ob sich ein Spiel "lohnt", bemesse schon lange nicht mehr an der Spielzeit. Einst musste ich das unumgänglich, da wie bereits gesagt wenig eigenes Kapital zur Verfügung stand und man nur zwischen wenigen Spielen die Wahl hatte. Da entschloss man sich nun mal zu dem, wovon man sich die längste Spielzeit versprach.
Heute ist es bei mir anders.. den Wert eines Spiels mache ich nicht an der Spielzeit fest. Ich persönlich urteile da nach anderen Maßstäben, wie was ich mir von der Story, dem Setting bzw. dem ganzen Aufbau verspreche. Da kann mir auch ein kurzes Spiel meist mehr von dem, was ich haben möchte, bieten als ein Längeres. Und länger ist nicht gleich besser, auch wenn Frauen gerne was Anderes behaupten. Dass jedoch ein paar Stunden langes Spiel zum Vollpreis angeboten wird ohne "Mehrwert" wie einen Multiplayer-Aspekt zu bieten, ist jedoch auch ein ziemlich seltener Fall.
Letzte Änderung: 4 Monate 2 Wochen her von Kaidan.
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Preis für Spiele 4 Monate 2 Wochen her #812245

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Ich sehe es ziemlich anders:
mMn hat in den letzten Jahren eine erhebliche Entwertung von Videospielen stattgefunden. Wenige Monate alte Spiele werden im Sale teilweise schon für 15 oder 20 Euro verkauft, bei Keysellern kann man schon kurz nach bzw. manchmal schon vor dem Release das Spiel billiger erstehen. Vllt. habe ich dieses Gefühl auch nur, weil man im Gegensatz zu früher selbst Geld verdient.
Pauschal nutze ich auch die Rechnung 1 Euro = 1 Stunde, immer sollte man sie aber nicht anwenden, dafür sind die Genre und die gebotene Qualität zu unterschiedlich.
Ob der Preis letztendlich gerechtfertigt ist, hängt vom jeweiligen Spiel ab. Grundsätzlich würde ich für das richtige Spiel gerne "Vollpreis" (50 bis 70 Euro) zahlen.

Edit: Ich sehe es mehr oder weniger wie Kaidan, der mir zuvorgekommen ist :@
Letzte Änderung: 4 Monate 2 Wochen her von DaviDwithD.

Preis für Spiele 4 Monate 2 Wochen her #812268

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Kann mich da meinen Vorpostern nur anschließen, auf dem PC sind Spiele schon seit Ewigkeiten alles andere als teuer. Das Problem ist doch mittlerweile eher, dass man zuviele Spiele kauft, eben weil sie so billig sind und dann nicht mal einen Bruchteil des gekauften auch nur anspielt. Wenn ich mir heute so die Steam Sales anschaue, bezeichne ich jeden Rabatt von weniger als 70-60% instinktiv als "schlecht", weil sich dieser Discountwahn schon so tief im Kopf verankert hat
Für mich persönlich hängt die Bereitschaft, Kohle auszugeben teilweise auch vom Studio ab. Für ein Game von CD Projekt bin ich eher bereit den Vollpreis zu zahlen als z.b. für irgendwas aus dem Hause Ubisoft/EA. Unabhängig bin ich jedoch jederzeit bereit, für qualitativ hochwertiges auch ein wenig mehr zu zahlen.

Preis für Spiele 4 Monate 2 Wochen her #812344

Nun es kommt meiner Meinung nach immer drauf an, was man genau für ein Spiel spielen will. Ich habe unter anderem früher als Kind oft Computerspiele mit Tieren gespielt, worunter oft auch Deutsche Produktionen bei waren und meistens waren die nicht so teuer. Auch wenn zum Beispiel bei Mädchen früher Abenteuer auf dem Reiterhof mit insgesamt 12 Teilen sehr beliebt war und dieses stetig immer besser wurde, waren die Spiele meist nie teurer als bis zu 20€ die ich hatte. Ich erinnere mich sogar, das ich ein einem Laden sogar mal einen Teil für 5€ bekam und ein anderer Teil des Spiels lag als komplette Vollversion sogar mal als Extrebeilage in einer typischen Pferdezeitschrift für Mädchen, welche sich im Schnitt um die 50.000 mal Verkauft pro Ausgabe, was heißt, das sehr sehr viele die Vollversion eines Teiles von Abenteuer auf dem Reiterhof gratis bekommen haben, was bei dem Preis von 2,50€ für diese Zeitschrift echt viel ist, wenn man mal bedenkt, das dieses Computerspiel im Laden 5-20€ gekostet hätte. Es wurde sogar mal ein Pferdespiel extra für eine Zeitschrift entwickelt, das um die Figur aus dem Comic ging, der in der Zeitschrift zu finden war. Diese Zeitschrift hat sich damals rund 30.000 mal pro Ausgabe verkauft, bis sie 2013 eingestellt wurde und das heißt, das auch hier sehr viel Geld bei flöten ging, wenn an bedenkt, das dieses Computerspiel nur in der Zeitschrift als Extrabeliage gelegen ist und die Zeitschrift nicht einmal 3€ gekostet hatte...

Ich selber habe aber schon Geld für Computerspiele verbraten, wo man zum Hauptspiel sagen kann: "Ja gut, das es so teuer ist, verstehe ich..." aber die Zusatz-CDs hätten billiger sein können, da sie oft nur 10-20 Kleinigkeiten enthielten und nur seltenst mal was größeres drin steckte, sprich das man mehr davon hatte, aber dementsprechend waren auch die Preise. Der Hauptteil kostete mich 60€, Zusatz-CDs mit wenig inhalt kosteten mich 10-20€ und die wo mehr Inhalt drin steckte 30-35€. Insgesamt komme ich dann alleine für das eine Computerspiel somit auf die Summe von 300€, obwohl ich mir auch viel Inhalt von einer Offiziellen Fanseite kostenlos runter geladen habe, weshalb mein Spiel am Ende extremst voll mit Zusätzen war. Und ja die Rede ist hier von Sims3....
안녕하세요. 리구에요. 반가워요.

Preis für Spiele 4 Monate 1 Woche her #813152

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Kaidan schrieb:
Aber Ja, auch ich habe damals Spiele höchstens aus der Software Pyramide geholt, bzw. als jemand der kein bis nur wenig Taschengeld bekam, war der monatliche Release einer Spielezeitschrift gleichbedeutend mit einem neuen Spiel wegen der beiliegenden Vollversion

Lässt sich auch so auf mich übertragen. Die meisten Spiele, die ich zu der Zeit gespielt hab, waren Vollversionen, die irgendwelchen Magazinen (PC-Games, Gamestar und wie sie nicht alle heißen) beilagen und letztlich auch der Hauptgrund waren, warum ich mir besagte Magazine überhaupt gekauft hab, gelesen hab ich die nur äußerst selten. Spiele wie Sacred Gold, Divinity 2 (nein, nicht Divinity: Original Sin 2 -.-), Rise of Nations und was weiß ich, welche guten Spiele ich dadurch noch entdeckt hab, haben das durchaus gerechtfertigt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Letztlich muss ich Kaidan beipflichten, auch früher haben sich Spiele ordentlich was kosten lassen, neben HoMM auch Spiele wie Age of Empires 2 oder ähnliche Spiele, die in der heutigen Zeit als Kulttitel gelten - selbiges für Konsolen/Handheld-Spiele. Ja, sogar die Spiele aus den 90ern bzw. Ende der 80er, waren stellenweise auch nicht billiger - zumindest laut der diversen Quellen, die man im Internet findet haben sich auch ein Wizardry, Ultima, Eye of the Beholder etc. (alles Spielereihen, die ihren Zenit in den späten 80ern bzw. frühen 90ern hatten) damals einiges kosten lassen. Und zumindest könnte ich mich nicht erinnern, dass Vollpreistitel jemals weniger als 40-50 € gekostet haben, seit ich mich eben aktiver damit "befasst" habe (also mindestens seit 2002-2003 rum). Ansonsten muss ich ehrlich sagen, wenn man es halbwegs geschickt anstellt, würde ich eher behaupten, Spiele waren (abgesehen von irgendwelchen Software-Pyramiden, Compilations etc.) zumindest in der Menge/Auswahl nie so günstig wie in der heutigen Zeit, insbesondere wenn man etwas abwartet und nach 1-2 Jahren im Sale zuschlägt. Witcher 2 bspw. (Release 2011) gibt es schon seit etlichen Jahren in den Steam-Sales für knapp 3 €. Auch für den dritten Teil, der 2015 erschien, muss man sich fast schon dumm anstellen, um mittlerweile noch mehr als 15 € auszugeben. GTA V, welches vor knapp 2,5 Jahren für PC erschien, sich immer noch verkauft wie warme Semmeln ist ebenfalls schon seit längerem in Steam Sales für knapp 25 € zu bekommen (spätestens seit Dezember 2016 - da haben es sich einige meiner Freunde geholt) und auch diverse andere AAA-Spiele bekommt man in Steam-, GOG- oder Humble-Sales 1-2 Jahre nach Release regelrecht hinterhergeworfen, wenn man sich nur etwas in Geduld übt.
Dazu kommen auch noch Dinge wie das Humble Bundle, das oft auch sehr gute Spiele enthält - auch wenn diese evtl schon etwas älter sind, wobei man hier im schlimmsten Fall mal 15 $ investiert für einige Spiele, die zu ihrem Release auch mal als beste Spiele seit Jahren gefeiert wurden und heute noch hohes Ansehen in der Spielerschaft genießen. Eine andere Möglichkeit wäre beispielsweise das Humble Monthly Bundle, wo man für 12 $ im Monat diverse Spiele bekommt, wobei das selten irgendwelcher Trash ist, sondern durchaus auch Spiele, die man mal gespielt haben kann - evtl. auch AAA-Titel, die noch dazu vielleicht noch nichtmal allzu alt sind - so war erst vor einigen Monaten beispielsweise Rise of the Tomb Raider enthalten. Heißt, wirklich teuer (und das würde ich so nichtmal sagen - ich finde 50 € für ein Spiel nach heutigen Maßstäben immer noch nicht teuer und gewisse Spiele, auf die ich mich besonders freue sind mir diesen Preis auch durchaus wert) sind Spiele letztlich nur, wenn man sie neu zu Release kauft/vorbestellt. Wer sich - zumindest als PC-Spieler (was Konsolen angeht, bin ich nicht auf dem neuesten Stand, aber zumindest kann man dort meines Wissens ohne weiteres gebrauchte Titel kaufen/spielen und evtl auch wieder verkaufen, wenn's denn wirklich ums Geld geht) ein paar Monate gedulden kann, wird in der Regel schon "belohnt". xD

Ob es sich für mich lohnt ein Spiel zu kaufen, wird heutzutage auch nicht mehr in der Zeit bemessen. Früher war das eher noch der Fall (wobei ich da auch vorwiegend RPGs gespielt habe und nur wenig anderes Zeug) aber mittlerweile geht's mir mehr um den allgemeinen Unterhaltungswert des Spiels. Natürlich ist es schön, für ein Spiel 50 € auszugeben und dann 100-200 Stunden durchgehend gut unterhalten zu werden, aber gerade wenn ich an diverse Shooter, Bioshock, Spec Ops oder wie unschwer an meinem Avatar zu erkennen insbesondere Max Payne denke, die alle eine Spielzeit im einstelligen oder bestenfalls im niedrigen zweistelligen Bereich hatten, die es mir aber trotzdem rückblickend (auch wenn man zumindest die aufgrund ihres Alters mittlerweile hinterhergeworfen bekommt) wert gewesen wären auch mehr dafür hinzublättern, aufgrund einer gut erzählten Geschichte und einer packenden Atmosphäre. Was hat man letztlich von einem Spiel, das vielleicht 100 Stunden geht, bei dem 80 Stunden aber nur "Füllmaterial" sind. Mir geht es da vordergründig um den Spielspaß und wenn ein Spiel über 10 Stunden auf hohem Niveau zu unterhalten vermag (in dem Fall bin ich vielleicht sogar geneigt es öfter durchzuspielen, wodurch es dann schon wieder "rentabler" wird) ist mir das lieber, als 50 Stunden gelangweilt durch irgendwelche leeren Open World-Titel zu latschen nur um irgendeinem NPC 10 Hirschfelle zu bringen oder whatever.^^ Heißt Qualität vor Quantität und ob 50 € für ein Spiel gerechtfertigt sind entscheidet dann ganz allein die Intensität des Spielspaßes.
You see, in this world there's two kinds of people, my friend: Those with loaded guns and those who dig. You dig. - Clint Eastwood (the good)
Knowledge is a deadly friend if no one sets the rules.
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von Fullmetalfan.

Preis für Spiele 4 Monate 1 Woche her #813179

Meiner Meinung nach wurden Videospiele mit der Zeit auch günstiger (vor allem eben auch durch Key-Verkäufe zwielichter oder ernstzunehmender Internetläden). Wobei ich beipflichten muss, dass mich etwas ganz anderes eher stört, als das ich 50-70€ für einen Titel ausgebe. Natürlich gibt es immer Spiele die diesen Preis für einen persönlich nicht Wert sind (z. B. No Mans Sky und Pleiten der letzten Jahre), aber was mich noch viel mehr Wurmt sind Remakes von alten Perlen (z. B. Final Fantasy) die dann mal einfach wieder zum (fast) Vollpreis verkauft werden. Bei manchen Remakes ist es angebracht (z.B. ganz neue Spielemechaniken, neue Storyabschnitte, neue Charaktere...) - bei anderen finde ich wiederrum nicht. Logisch steckt Arbeit dahinter... aber das Grundspiel steht ja schon. Man erfindet das Rad ja nicht neu (was man nach ein paar Wochen nach Release auch schon merkt ist, dass der Preis auch sinkt, meine ich o:).

Klar, zu PS1 Zeiten (ich beziehe mich da auch auf FF, gibt aber bestimmt auch andere Beispiele wie Skyrim (sehr ausge"lutscht") oder jetzt aktuell Dark Souls) kosteten Spiele mehr. Klar haben sie mittlerweile Sammlerstatus. Aber meiner Meinung nach ist es doch nicht nötig für jeden Tite Remakes zu erstellen (ist ech z. B. auch aufgefallen das im Kino momentan der Marvel- und Reboot bzw Prequel-/Sequel-Trend ausgelebt wird? Nur so am Rande xD). So kauft man sich (wenn man wirklich Fan ist und unbedingt HD-Qualität will (was ich verstehen kann weil fast keiner mehr einen Röhrenfernseher mehr hat und die alte Grafik auf HD Bildschirmen verdammt s***** aussieht)) Spiele doppelt und dreifach. Klar ist das eine Entscheidung die man für sich selbst treffen muss... Aber haben die großen Spieleschmieden das wirklich nötig oder ist es "nur" Fanservice?

Was ich auch sehr faszinierend finde ist der Preisunterschied zwischen PC und Konsolen-Spielen. PC Spiele sind, sagen wir, so ca. um die 40-50€ (gibt Ausnahmen, wie überall) und Konsolenspiele bei Release sagen wir 70€. Was genau rechtfertigt diesen Unterschied, zumal der PC meist (wenn eben die Leistung vorhanden ist) ein viel besseres Grafik-Erlebnis (Steuerung ist Geschmackssache) bietet...? Ist es die "Exklusivität" des Titels oder wie kommt dieser Preis zustande? Das ist eine Frage die ich mir schon länger stelle. Hat da jemand vielleicht Erfahrung mit?

Preis für Spiele 3 Monate 2 Tage her #815583

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Naja es ist immer eine Frage was man für sein Geld geboten bekommt. wenn ich 60€ bezahle und dafür ein nicht wirklich fertiges Spiel bekomme was ein Bugfest ist, obwohl es Alpha und Beta hinter sich hat, dann bin ich natürlich sauer. Also ein wichtiger Punkt ist für mich: Wie gut läuft das Spiel? Ist es wirklich fertig oder buggt es vor sich hin?.

Der nächste Punkt wäre: Was bietet mir das Spiel?
Bekomme ich eine Augenweide oder einen grafischen Reinfall? Wie gut ist das Spielprinzip? Wie gut sind Kampf/Level/loot etc- Systeme? Ich glaube ihr wisst worauf ich hinaus will ^^

Der letzte Punkt wäre: Wie viel Zeit werde ich voraussichtlich in dem Spiel verbringen?
Der Punkt sollte selbst erklärend sein ^^ Ich gebe für ein Spiel wo ich nach 10-20 Stunden die Story durch habe und das wars nur ungern 60 € aus ^^ Gibt es aber z.B. noch nen Multiplayer in dem ich noch hunderte Stunden verbringe, dann sieht das schon wieder anders aus ^^ Es gibt aber auch spiele die ich nur bzw hauptsächlich für den Multiplayer-Modus gekauft habe ^^

Kleiner Tipp von mir: Die Preise im Laden bzw Steam etc Store mit MMOGA und Co vergleichen, dabei hab ich echt schon viel sparen können ^^
Letzte Änderung: 3 Monate 2 Tage her von Jamadron.
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