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THEMA: Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)?

Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 11 Monate 1 Woche her #809668

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"Der schon wieder", werden sich manche nun denken. Aber was soll ich sagen, meinem kreativen Genie kam mal wieder ein weiterer Gedanke, welches Thema man hier noch anbringen könnte *ähem*. xD Nein, mir schwebt das Thema eigentlich schon seit längerem im Kopf rum und fand es interessant, als ich mir selbst neulich mal Gedanken darüber gemacht habe, auf welche Spiele ich mich freue, wieso ich mich darauf freue und weshalb ich auf gewisse Spiele, die ich gekauft bzw. (gerne) gespielt habe letztlich überhaupt aufmerksam wurde. Heißt, es soll darum gehen, was euch letztlich dazu bringt, ein Spiel zu kaufen.

Sind es Reviews, Let's Plays oder sonstige "Berichte", die euch dazu bringen, einen Titel ins Auge zu fassen?
Kauft ihr Spiele, weil euch der Vorgänger (falls es sich um eine Reihe handelt) gefallen hat/gefällt?
Kauft ihr Spiele von Entwicklern, mit denen ihr bisher gute Erfahrungen gemacht habt?
Und habt ihr vielleicht sogar schonmal, ohne euch wirklich großzügig zu informieren ein Spiel gekauft und wurdet positiv/negativ überrascht?
Kurzum also, welche Gründe habt ihr, wenn ihr euch ein Spiel kauft?
NACHTRAG: Spielen der OST oder die grafische Aufmachung (Okami, Silence oder andere Titel, welche sich künsterisch abheben) für euch eine (entscheidende) Rolle bei der Kaufentscheidung?



Ich selbst kann über mich sagen, ich lese eigentlich nahezu nie Tests etablierter Magazine. Und wenn dann zumindest nicht, um mich davon zu überzeugen, ob ich ein Spiel kaufen werde oder nicht. Das ganze hat weniger damit zu tun, dass ich nicht an die Objektivität der Bewertungen/Tests glaube, sondern schlicht damit, dass mir besagte Tests in aller Regel zu wenig (für mich selbst bedeutende) Argumente liefern, um mich wirklich vom Spiel zu überzeugen bzw. im gegenteiligen Fall vom Kauf abzuhalten. Schließlich und endlich ist das alles sehr subjektiv geprägt und beispielsweise habe ich schon diverse Spiele gespielt, bei denen in Tests das User-Interface als unübersichtlich beschrieben wurde, ich damit aber keinerlei Probleme hatte (nur beispielhaft). Meistens habe ich die Spiele, die ich kaufe schon lange im Auge, sei es durch Zufall, durch Mund-zu-Mund Propaganda im Freundeskreis oder aus diversen anderen Gründen, durch die ich vom Spiel selbst erfahre. Meist spielen für mich dann weniger die Tests und Wertungen eine Rolle, als das Genre, das Kampfsystem oder sonstiges. Natürlich erfährt man solche Dinge auch in Tests und Reviews, jedoch würde ich meine endgültige Kaufentscheidung niemals von der Metacritic eines Spiels abhängig machen, sondern danach gehen, was man aus den Infos, die man dazu bekommt schließen kann.

Meistens reicht mir das schon, um bei einem Spiel sicher zu sein, wenn nicht, greife ich lieber zu Let's Plays oder ähnlichem, als zu schriftlichen Reviews, da man hier eben letztlich auch was vom Spiel sieht und zumindest in etwa abschätzen kann, ob es einem gefällt.

Was die Sache mit den favorisierten Entwicklern angeht, muss ich zumindest sagen, dass ich zwar kein Spiel kaufen würde, ohne mich zumindest grob informiert zu haben, ganz gleich, von welchem Entwickler, allerdings gibt es Entwickler, die weit mehr meines Vertrauens genießen, als andere. Selbiges gilt auch für Spielereihen. Solange die Story nicht zusammenhängend ist und ich nicht darauf gegründet das Bedürfnis habe, sämtliche Titel der Reihe durchzuspielen, verzichte ich auch gerne, wenn mich ein weiteres Spiel aus derselben (unzusammenhängenden) Reihe nicht wirklich überzeugt, einfach, da ich hier auch schon genug schlechte Erfahrungen gemacht habe.^^

Zu den "Überraschungstiteln" muss ich sagen, dass es tatsächlich schon Fälle gab, in denen ich, gerade im Steam-Sale Spiele mehr oder weniger spontan gekauft habe, ohne wirklich zu wissen, was mich denn erwartet. Natürlich ist das ganze mit einem Risiko verbunden und zumindest waren es immer Spiele, die ich wenigstens im groben kannte und wusste, dass sie bei Bekannten/Freunden gut ankamen, allerdings wäre mir, wenn ich es nicht drauf ankommen hätte lassen, auch schon die ein oder andere Perle entgangen. Bestes Beispiel bildet hier wohl Mount and Blade: Warband, welches ich damals tatsächlich gekauft hab (wurde einem im damaligen Sale quasi hinterhergeworfen), ohne mich im Vorhinein wirklich eingehend damit auseinandergesetzt zu haben, was mich denn letztlich erwarten wird. Natürlich hatte ich einen groben Überblick, worum es letztlich ging und was für eine Art Spiel es denn war. Ähnliches gilt für diverse Titel aus dem Humble Bundle. Meist Titel, die ich nur mitgenommen habe, weil im entsprechenden Bundle Spiele waren, die mich interessiert haben. Auch auf die Art hat schon der ein oder andere Titel meine Freizeit für sich beanspruchen dürfen, von dem ich sonst wohl nichtmal gewusst hätte, dass er existiert. xD

So, das soll's erstmal gewesen sein. Ich denke/hoffe, dass das Thema Platz für die ein oder andere Diskussion bietet und werde vielleicht beizeiten nochmal einen Post hierzu tätigen.
Ihr macht gerne Musik, findet jedoch niemanden, der Eurer als Bandmitglied würdig ist? Ihr habt es satt, dass euer Duschvorhang der einzige ist, der sich an eurer Kreativität ergötzen kann? Klickt jetzt, dankt mir später. ;3

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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 11 Monate 1 Woche her #809679

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Gestern hab ich mir Nier:Automata geholt, von vielen Faktoren hab ich den Kauf aber nicht ausgemacht. Eigentlich war es purer Zufall das ich mir das Spiel gekauft hab, ich hab mir paar Videos zu Spielen auf Youtube angeschaut und und da war halt Nier mit dabei. Im Hinterkopf hatte ich noch das "Der Heider" auch mal ein Video zu Nier:Automata gemacht hat. Und mir hats gefallen und ich Habs geholt.
Ansonsten leg ich nicht viel auf Let's Plays oder Reviews. Ich hab so meine Titel die ich gerne spiele und wenn mal ein neues Spiel rauskommt hole ich es mir auch.
Wenn es aber dann doch mal ein Titel ist den ich nicht kenne schau ich mir mal Gameplay Szenen an. Einen Kauf mach ich aber nur selten von anderen Meinungen ab.

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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 11 Monate 1 Woche her #809692

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Da ist ja jemand richtig motiviert ... :^)

Bei mir gibt es eigentlich nur zwei wesentliche Faktoren, die mich zum Kauf eines Spiels bewegen: zum einen sind das Empfehlungen aus dem Freundeskreis/aus dem Internet, zum anderen wohl Trailer oder ähnliche, kurze Spieleinblicke.
Bei der Mund-zu-Mund-Propaganda unterscheide ich jedoch strikt zwischen den Personen, deren Spielegeschmack ich kenne und teile und zwischen denen, die spieletechnisch in eine ganz andere Richtung gehen. Mir wurden schon oft Spiele ans Herz gelegt, mit denen ich genretechnisch nur wenig anfangen kann. Wenn mir jemand erzählt, wie geil GTA 5 ist, dann ist das für mich leider kein Kaufgrund - das ist einfach nicht meine "Spielewelt", mit der ich mich beschäftigen möchte. In der Hinsicht bin ich wohl etwas festgefahren.

Lets Plays zählen für mich im übrigen nicht zu den kurzen Einblicken ins Spiel. Damit meine ich eher Trailer o.ä. die beispielsweise auf der E3 vorgestellt werden. Lustigerweise schaue ich mir gerade storyrelevante Lets Play nur an, wenn ich mir sicher bin, dass ich dieses Spiel nicht spielen werde. So beispielsweise bei Until Dawn oder Resident Evil 7 - bei diesen Spielen habe ich kein Verlangen, dass wirklich selbst zu erleben. Der Wiederspielwert ist in meinen Augen gerade was Horrorgames angeht doch eher gering.
Im Bereich Multiplayer sieht das wieder anders aus, da lasse ich mich gerne zu einem Kauf inspirieren. Wichtig hierbei ist allerdings, dass es keine allzu relevante Story hat - hört sich blöd an, ist aber so.

Es gab mal eine Zeit, da habe ich relativ viele Spontankäufe getätigt. So bin ich beispielsweise auf Shadow Hearts Covenant oder auch Okami gestoßen. Diese Erfahrungen liegen aber mittlerweile weit zurück, genauer gesagt war das eher zu PS2-Zeiten der Fall. Mittlerweile bin ich hier nicht mehr so mutig. Die Spiele kosten mittlerweile gerade für PS4 oftmals nicht wenig Geld und so eine Spontanität lege ich nur an den Tag, wenn sich besagtes Spiel im Angebot befindet. Ansonsten weiß ich meist im Voraus schon, welches Spiel ich mir holen will, weshalb das alles etwas kalkulierter abläuft. Ich erinnere mich aber auch noch sehr gut an spontane Fehlkäufe wie Sword of Etheria oder auch Castlevania Curse of Darkness, die ich mir damals hätte schenken können - irgendwann lernt man doch mal dazu, weshalb ich sogar vor jedem Spontankauf noch einmal in Amazon nachschaue, was das Spiel für Bewertungen hat.
Fast schon traurig, wie man sich auf die Meinungen anderer Leute verlässt.^^
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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 11 Monate 1 Woche her #809731

Der werte Spielekauf. Die Investition in die moderne Unterhaltungsbranche.

Nun - was den Kaufgrund anbelangt, so gehe ich wohl ebenso unkonventionell an die Sache, wie bei meiner Wahl von Filmen und Animes. Wenn man mich für ein Spiel ködern möchte, so liegt die höchste Erfolgschance wohl darin mit die überwältigenden OST der entsprechenden Werke zu präsentieren. Denn bei dieser Sache bin ich sofort dabei und ich kann daraus sehr gut auf das Ambiente schließen, welches das Spiel erzeugt und bei einem hinterlässt. Gerne würde ich erklären wann, wieso und warum es bei mir zu diesem Punkt gekommen ist, aber ich denke durch die Verwöhnung, die mir Mass Effect geboten hat, bin ich stets weiter in eine Welt gerutscht, in welcher mich die Töne verzaubern.

Musik hat für mich einen gewaltigen Impact bei Spielen, aber selbstverständlich ist es nur ein Köder, den ich schlucke. Um mich letztendlich an Land zu ziehen, so müssen natürlich auch weitere Faktoren beachtet werden. Multiplayer kann man schon fast generell in die Tonne treten, wenn es nicht eine signifikante Spielerzahl gibt, welche mich dazu hinreißen kann. Ein Multiplayer lohnt sich für mich nur, wenn ich ihn tatsächlich mit anderen gemeinsam spielen kann und daran meinen Spaß finde. Da dies allerdings stets sichtlich in die Tonne geht und ich bis Dato noch nicht einmal Borderlands 2 durchspielen konnte, so distanziere ich mich stets weiter davon.

Somit bestreite ich meine Einkäufe meist sehr spontan, wenn ein Produkt in Steam reduziert wurde und mir die OST gefällt. Witzigerweise bereue ich bis heute keinen Kauf, den ich auf diese Weise getätigt habe. Es sind wunderbare Spiele, die meist durch ihre Einfachheit bestechen. Angefangen zu jener Zeit mit Undertale, weiter über Crypt of the NecroDancer, Hollow Knight, Ys Origin und die nächsten Kaufpläne stehen bei CrossCode. Gerade letzteres ist für mich eine Art von Spiel, wie ich sie heute vermisse. Hach ja - die SNES Zeit - meine Kindheit.

Musik gibt mir meist den Eindruck, was das Spiel vermitteln wird. Beispiele:
Nier:Automata ist ausgesprochen kräftig und verleiht den Taten im Spiel die gewisse Note der Relevanz. Majestätisch.
Hollow Knight hingegen legt ausgesprochen viel Fokus auf das Ambiente und verleiht das Gefühl einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Welt. Mystisch.
Ar Tonelico - einer meiner absoluten Favoriten - inszeniert das heldenhafte Abenteuer der Rettung der Welt. Episch.

Wenn die Musik bereits solch eine Beachtung vom Spiel erhalten hat - wie wird dann erst das Spiel selbst sein?
In der Regel gut.
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Naja, nachdem ich auf ein interessantes Spiel gestoßen bin, sei es nun aufgrund einer Empfehlung eines Freundes/Bekannten, einer "Werbung" auf Youtube oder Steam, oder sonstigen Gründen, informiere ich mich, normalerweise, über das Spiel.

Dabei fange ich dann bei dem Trailer und einfachen Screenshots an, und weite mich dann auf die Reviews aus. Wobei ich diese nur überfliege und eher auf die negativen als auf die positiven achte. Ich versuche die negativen Punkte nachzuvollziehen und überlege mir, ob es mir die genannten Punkte ebenso wenig gefallen würde.
Am Ende, wenn ich immer noch von dem Spiel überzeugt bin, schaue ich noch ein, zwei Folgen eines Lets Plays an um auch größere Einblicke in das Gameplay zu bekommen, der Trailer reicht dafür einfach nicht. Und sich selbst ein Bild zu machen, ist wichtiger als auf die Reviews zu achten (man darf sie aber auch nicht unterschätzen ^^).

So sieht zumindest der feste Plan aus, wenn alles passt, wandert das Spiel auf meine Steam-Wunschliste, wo es vermutlich halb verrotten wird, bis es gekauft wird :D
Ich kaufe grundsätzlich nur in Sales Spiele ein. Außer wenn das Spiel mich so sehr mit dem Hype mitnimmt, dass es doch schon früher in meiner Bibliothek landet.^^
Und das haben bisher nur wenige geschafft... um genau zu sein, nur Spellforce 3 (und das ist noch nichtmal draußen :( ), die Zwerge und das nächste wird wohl Bannerlord sein. xd

Ja, man kann schon sagen, das ich Spiele auch aufgrund deren Vorgänger kaufe, bei AoM zum Beispiel, habe ich nicht lange überlegt (auch wenn ich es bisher eher weniger gespielt habe). Total War Spiele sind auch immer gerne gesehen und nach Warband, Bannerlord zu kaufen, ist nur selbstverständlich :)

Auf die Entwickler achte ich eigentlich gar nicht, natürlich sagt es manchmal etwas über die Machart aus, aber ich fokusiere mich eher auf das Spiel selbst, als auf die, die hinter diesem Spiel stehen.

Es ist zwar etwas blöd, allerdings muss ich bei dem Spontankauf auch an Warband denken, ich weiß noch wie es damals (vor etwas mehr als drei Jahren) für ein Wochenende kostenlos zu testen war, und ich im Spiel selbst eigentlich nichts erreicht hatte (ich war größtenteils dabei Banditen zu jagen und in der Arena sowie auf Turnieren Geld zu verdienen), aber ich war so sehr begeistert, das ich es für die läppischen 5(?) Euro kaufen musste!
Weitere eher spontanen Käufe waren Diablo 3 und rainbow six siege, hatte bei beiden keine Videos, Reviews, etc. angeschaut, sondern nur auf die Meinungen der Freunde gezählt. Bereuen tu ich das nicht, allerdings hätte man mit dem Geld auch anders investieren können C:
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Erstmal vorweg, @Devil: Wunder dich nicht, wenn ich nicht auf all deine Punkte eingehen werde. Komplett habe ich deinen Post nicht durchgelesen, da er für Proxer-Verhältnisse so unglaublich lang war. :^)
Devil schrieb:
Lets Plays zählen für mich im übrigen nicht zu den kurzen Einblicken ins Spiel. Damit meine ich eher Trailer o.ä. die beispielsweise auf der E3 vorgestellt werden.

Na ja, aber letztlich erfährt man durch Trailer ja nun auch nicht sooo viel. Natürlich ist es immer so eine Sache und ich würde mir auch kein ausuferndes Let's Play zu einem Spiel anschauen, das sämtliche Dinge vorwegnimmt, aber zumindest für einen groben Überblick finde ich das doch ganz gut geeignet, auch um das Gameplay und die Spielmechaniken an sich zu sehen. Aus einem Trailer an sich erfährt man höchstens grob, worum das Spiel geht, solange dort aber kein Gameplay-Material gezeigt wird, ist das trotzdem noch ein ziemlicher "Katze im Sack"-Kauf. Auch wenn ich natürlich verstehe, dass man sich davon nicht irgendwelche Details vorwegnehmen lassen will und das ähnlich sehe. Dennoch geht es mir oft auch so, dass ich, wenn ich ein Let's Play sehe, Lust auf ein gewisses Spiel bekomme, selbst wenn ich die Story dann schon (zu Teilen) kenne und es evtl ein Story-fokussiertes Spiel ist. Stellenweise ging es mir auch oft genug schon so, dass ich Lust bekam, ein Spiel ein weiteres Mal durchzuspielen, wenn ich einige Zeit nachdem ich es schon durchgespielt hatte ein Let's Play oder sonstiges sah. So ging es mir erst jüngst mit Gothic 2 und das letzte davor war wohl Super Mario 64 - beides Kindheitsspiele, die ich auch schon diverse Male (durch-)gespielt habe und bei denen ich nach Schauen eines Let's Plays wieder Lust bekam, sie selbst nochmal zu spielen.^^ Wobei es hier auch gar nicht direkt Let's Plays auf Youtube sein müssen. Auch im Freundeskreis wurde ich so schon oft von Spielen überzeugt, die ein Kumpel mir "vorgeführt" hat, ich sie bei ihm vielleicht dann auch mal angespielt habe und dann letztlich entschieden habe, ob bzw. dass das was für mich sein könnte. Beispielsweise gibt es ja zumindest über Steam die Möglichkeit Freunden (oder auch anderen Personen? Keine Ahnung, letztlich muss ich auch sagen, das noch nie probiert zu haben) zuzuschauen.^^ Zumindest auf mich haben Let's Plays also mittlerweile doch einen gewissen Einfluss, auch wenn ich vor Kauf eines Spiels niemals eine komplette Let's Play-Reihe dazu anschauen würde, aber zumindest, um sich ein grobes Urteil über den Ablauf, die Mechaniken und auch die Art des Storytellings - ob es wirklich so spannend ist, wie einem diverse Trailer weismachen wollen - bilden zu können.^^

TheAwesomePigeon schrieb:
Musik halt für mich einen gewaltigen Impact bei Spielen, aber selbstverständlich ist es nur ein Köder, den ich schlucke.

Ich muss zugeben, das finde ich eine sehr interessante Sichtweise. Ich höre mir zwar auch gerne mal OSTs an, auch von Spielen, die ich nicht besitze bzw. bis dato nicht mal kannte und würde der Musik in Spielen zumindest stimmungsmäßig eine ziemliche Bedeutung und einen hohen Anteil an der Atmosphäre zusprechen, aber letztlich - auch wenn mir die Musik irgendwo wichtig ist und mir auch oft abseits des Spiels im Kopf bleibt, muss ich sagen, beschäftige ich mich zumindest solange es lediglich um die Kaufentscheidung an sich geht nahezu überhaupt nicht mit der Musik des Spiels. Auch wenn mir etliche Spiele gerade aufgrund ihres OST auch im Gedächtnis blieben. Seien es Gothic, die Zelda-Reihe oder diverse andere Spiele, die gerade durch ihren OST (der separat vielleicht gar nicht so spannend war) letztlich erst nochmal deutlich atmosphärischer wurden - spontan käme mir hier auch Max Payne in den Sinn, bei welchem ich den OST als solchen nicht unbedingt hörenswert finde, der die düstere Noir-Atmosphäre jedoch verdammt gut untermalt.
Allerdings finde ich diesen Punkt so interessant, dass mich (falls das jemand außer dir liest xD) einfach mal interessieren würde, was andere - gerne auch Leute, die hier schon gepostet haben - davon denken, einfach, weil das ein Punkt ist, der, gerade weil ich selbst bisher nie großartig Wert darauf gelegt habe, irgendwo nachdenklich stimmt. Ich werde einfach mal so frei sein, die entsprechende Frage in den Startpost aufzunehmen.^^


mk431 schrieb:
um genau zu sein, nur Spellforce 3

Und ein weiteres Mal schaffst du es, mich in Selbstzweifel zu stürzen ... vielleicht hätte ich doch PR-Manager werden sollen? xD

Auf die Entwickler achte ich eigentlich gar nicht, natürlich sagt es manchmal etwas über die Machart aus, aber ich fokusiere mich eher auf das Spiel selbst, als auf die, die hinter diesem Spiel stehen.

Aber geht es dir beispielsweise bei Mount and Blade Bannerlord nicht primär um die Entwickler (und wenn das nur eine Ausnahme ist, aber fällt mir trotzdem so auf). Zumindest bei mir ist das klar der Fall. Wenn es andere Entwickler wären, wäre ich eher skeptisch eingestellt, auch wenn das Spiel aus einer Reihe kommt, deren Titel ich mag, siehe Age of Empires 4, bei dem es mir weniger darum geht, ob (oder vielmehr dass) Age of Empires 2 und Age of Mythology zwei der besten RTS-Spiele sind, die ich kenne, sondern eher um die Skepsis, die bleibt, dass ein neuer (wenn auch nicht unbedeutender) Entwickler herangezogen wird. Zumal mir gerade hier die besagte "Machart" etwas Sorge bereitet, da ich mit Dawn of War und Company of Heroes rein aufs Spielprinzip selbst bezogen nie wirklich warm wurde (steinigt mich ruhig xD). Aber gut, das wäre wohl wieder ein anderes Thema (welches wohl nochmal gut einen separaten Thread berechtigen würde - aber alles zu seiner Zeit xD). Ansonsten muss ich sagen, geht es mir doch ein Stück weit um die Entwickler. Zumindest eben, wenn es Spielereihen sind. Hier bin ich meist skeptisch, wenn ein weiterer Teil von einem neuen Entwickler entwickelt wird. Das galt für Spellforce 3, aber auch für Titel, die dann eben den Erwartungen entsprechend eher in die Hose gingen. "Gothic" 4 (muss ich hierzu noch viel mehr sagen, außer, dass es Gründe hat, wieso ich den Titel Gothic in Anführungszeichen gesetzt hab? xD), Mafia 3 und so viele weitere Spiele, bei denen die ursprünglichen Entwickler einfach einen unverkennbaren Stil hatten, welcher den Charme der ursprünglichen Spiele ausgemacht hat, jedoch mit Wechsel des Entwicklers wegfiel. Und selbiges eben wie gesagt bei Age of Empires 4 - Ensemble Studios haben ihren Spielen ihren Stempfel aufgedrückt und sie so zu etwas gemacht, was sich abhob, ebenso wie Relic Entertainment es mit CoH oder DoW taten. Insofern kann zumindest ich für mich nochmal sagen, dass ich den Kauf eines Spiels durchaus auch vom Entwickler abhängig mache, wenn es denn ein Entwickler ist, welcher mich über die Jahre bereits mehrfach überzeugen, um nicht zu sagen begeistern konnte (Larian Studios, CD Project, Rockstar) wandert das Spiel eigentlich schon auf den Einkaufszettel, sobald bekannt wird, dass es sich in Entwicklung befindet. xD
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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 11 Monate 1 Woche her #809807

Endlich mal wieder was geschrieben….

Wovon der Kauf bei mir abhängig ist? In erster Regel ob mir das was ich sehe gefällt. Ich kenne inzwischen meinen Geschmack recht gut. Ich weiß daher ungefähr was mir gefällt. Und in dem Segment, auf das ich mich spezialisiert habe (J-Games), bin ich auch ziemlich versiert. Ich kenne die Entwickler, und weiß was die meisten so produzieren, wer in was gut oder nicht so gut ist, und wer meinem Geschmack entspricht und wer eben nicht. Games von der Firma Compile Heart kommen mir z.B. nicht ins Haus, während bei Nihon Falcom quasi blind zugegriffen wird.

Dennoch verzichte ich nicht darauf, mir Dinge wie Charakterdesign oder Trailer anzusehen. Aber alles wohldosiert. Ich will nicht zu viel sehen, nur genug um zu wissen „ja ist interessant“ oder eben „nein, eher nichts für mich“. Bei japanischen Spielen hat man halt noch den kleinen Unterschied, dass die Spiele meist früher im Herstellerland erscheinen. Da wird dann schon durch das Echo der Community eine gewisse Einschätzung zu uns getragen. Auch das kann dann nochmal bei der Entscheidung helfen. Bin ich mal unsicher, und das Feedback ist sehr positiv, kann mich das dann doch noch überzeugen mir den Titel zu kaufen.

Auf Tests verzichte ich in der Regel. Die großen Zeitschriften/Portale testen die eher nischigeren Titel oft überhaupt nicht. Oder viel zu spät. Manchmal lese ich einen dann, wenn ich das Game schon durchhabe oder mitten drin bin. Aber auch nur um zu sehen, wie andere zu dem Spiel stehen. Meist hat man ja da schon längst eine eigene Meinung.

Da ich natürlich nicht nur Spiele zocke, die neu rauskommen, sondern auch gerne mal einen alten Titel nachhole, gibt es da ein paar Unterschiede. Hier kann dann tatsächlich mal ein alter Test helfen, oder der Youtuber des Vertrauens. Dann nochmal schnell in der Suchleiste „Titel XY Gameplay“ eingeben, und mir da ein paar Minuten geben. Das reicht. Passiert oft recht spontan, wenngleich man viele der Titel schon öfter vermerkt/gehört hat.

Und manchmal... ja manchmal hab ich dann das kleine aber feine Problem, dass ich die blöde Plattform dazu einfach nicht habe... Und dann kann ich nur blöd gucken, während die anderen z. B. Xenoblade Chronicles 2 auf ihrer Switch rauf und runter zocken, die ich leider aktuell nicht besitze :(
Letzte Änderung: 11 Monate 1 Woche her von Vergil90.
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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 11 Monate 10 Stunden her #810952

In der Tat von meiner eigenen Intuition..
Ich kenne inzwischen meinen Geschmack recht gut. Ich weiß daher ungefähr was mir gefällt.
Kann ich so unterschreiben. Ich habe mittlerweile viel Zeug gespielt und war in genug Genres umtriebig um mir schon von Vornherein denken zu können, was mich spieltechnisch erwartet, sodass ich nicht mal sagen könnte wann ich einen Test gebraucht habe um mich tatsächlich über die Mechaniken zu informieren. Meistens schaue ich in solche rein um mich über die Umsetzung solcher schlauer zu machen und was genau die Story ist, aber großen Wert auf Wertungsergebnisse lege ich dabei nur in den seltensten Fällen.
Darüber hinaus ists bei mir auch so, dass ich so gut wie alles (vom genre her) interessant finde und vieles spielen möchte, einfach weil mich dieses Medium sehr interessiert und es wie auch bei Filmen so ist, dass wenn man etliches an Mainstream-Blockbustern konsumiert hat, man irgendwann gesättigt davon ist, sogar Spannungsbögen noch nicht erschienener Titel ableiten kann und sich mehr nach Varianz umschaut. Was nicht heißt, dass ich AAA-Produktionen völlig abgeneigt wäre.
Und so entscheidet hauptsächlich die Lust ob es nun ein Action, Strategie, Rollenspiel oder ein rein auf Gameplay ausgelegter Titel ist. Dabei halte ich mich über anstehende Releases für informiert genug und für mich steht schon von Vornherein fest, was davon irgendwann gekauft wird. Hinterherkommen tue ich sowieso nur schwer, sodass Sales mir die Sache schnell genug vereinfachen.

Lustigerweise lese ich sogar gern Tests zu Spielen, die ich nicht vorhabe mir zu holen, einfach um mich darüber schlau zu machen was es so macht und über Spiele zu lesen/gucken/hören mich auch einfach gut unterhält. So wurde ich auch ab und an mal überrascht wie z.b., dass die Singleplayer-Kampagne von Titanfall 2 ziemlich awesome sein soll, womit ich zuvor nie gerechnet hätte - auch wenn ich es mir bis dato trotzdem noch nicht zur Gemüte geführt habe. Aber das wären so Ausnahmefälle, meistens kann ich mir denken was ich kriege.. auch wenn eine durch Berichte höhere Erwartungshaltung bei mir dann doch leider zu Ernüchterungen führt wie dieses Jahr bei Persona und Nier..

Kaufentscheidungen rein von der musikalischen Darbietung zu machen, ist mir tatsächlich auch noch nie untergekommen.. zwar kann Musik bei mir durchaus ein entscheidend beitragender Faktor zum Gesamterlebnis sein, aber es war noch nie der einzig relevante Aspekt überhaupt mit einem Spiel zu beginnen. Da fällt es mir wirklich schwer nachzuvollziehen wovon man es abhängig macht, statt sich einfach den OST bei youtube zu geben.^^
Ebenso muss auch die grafische Aufmachung in einem entsprechend interessanten Kontext verpackt sein.. so habe ich z.b. durchaus Interesse an dem HD-Remake zu Okami, jedoch nur wenig an einem Augenschmauß wie Cuphead, da ich derzeit wenig Lust an Plattformern habe - was ich nicht bedeutet, dass ich generell was gegen sie hätte.
Und wieso man sich überhaupt Let's Plays antut ist für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegeln, aber das ist wohl eine andere Geschichte =)
Letzte Änderung: 11 Monate 10 Stunden her von Kaidan.
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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 10 Monate 4 Wochen her #811024

Kaidan schrieb:
Kaufentscheidungen rein von der musikalischen Darbietung zu machen, ist mir tatsächlich auch noch nie untergekommen.. zwar kann Musik bei mir durchaus ein entscheidend beitragender Faktor zum Gesamterlebnis sein, aber es war noch nie der einzig relevante Aspekt überhaupt mit einem Spiel zu beginnen. Da fällt es mir wirklich schwer nachzuvollziehen wovon man es abhängig macht, statt sich einfach den OST bei youtube zu geben.^^

Eieiei... da fühlt man sich aber ganz schön missverstanden und einsam, wenn es sonst niemand in Betracht gezogen hat.
Bin ich... ein Freak? Vielleicht - sei es drum. Aber ich möchte es nochmal etwas kurz erläutern, damit es vielleicht einfacher zu verstehen ist, was gemeint ist.

Musik ist natürlich nicht der einzige Faktor, das ist hoffentlich jedem klar... neben Genre und Setting Premisse ist es etwas worauf ich achte, bevor ich mich zum Gameplay informiere. Grafik interessiert nur, wenn es wirklich kaum anzusehen ist oder der Preis einfach viel zu Hoch für diese Qualität ist. AAA Titel habe ich mir schon lange nicht mehr gekauft, da ich das Gefühl habe, dass manche Studios der Ansicht sind, dass Grafik wirklich alles ist und jedes schlechte Skript rechtfertigen. Besonders bei EA muss ich immer an so etwas denken:
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Ich spiele Rollenspiele. Fast ausschließlich. Etwas wie LoL, Shooter und dergleichen kommt mir einfach nicht länger ins Haus. Ich besitze davon welche, aber diese werden ausschließlich mit Freunden gespielt. Wenn diese nicht mit von der Partie sind, so fällt es für mich absolut ins Wasser, da der Multiplayer-Aspekt der Spaßfaktor ist. Könnte wirklich wieder einmal mein WoW-Abo kündigen - wie doch so häufig... kommt immer jemand auf die Idee, dass man es "unbedingt zusammen spielen muss", nur damit ich beobachten kann, wie sich dann nach kurzer Zeit wieder alle bei Diablo 3 und LoL tummeln. 2 Spiele, die ich nicht mag xD

Also müssen es Rollenspiele sein, bei denen ich keine weitere Seele um mich herum benötige und eine für mich interessante und involvierende Zeit genießen kann. Dafür muss natürlich das Setting stimmen und auch die dahinterliegende Story. Denn all dies trägt zum Spielgefühl bei. Ersteres kann ich problemlos aus der Beschreibung entnehmen und zum zweiten Part kann ich mich nicht wirklich informieren, wenn ich Spoiler jeglicher Art vermeiden möchte. Den stärksten Faktor von solchen Spielen nimmt dadurch letztendlich die Vertonung und die Musik für mich ein, da sie das Ambiente der Geschichte vermitteln. Wenn mich etwas zu Tränen rühren soll, so muss es entweder eine Geschichte sein, welche sich mit von mir gelesenen Büchern messen können - was ausgesprochen schwierig ist - oder sie müssen mich weit genug involvieren, dass ich mit dem "Flow" gehe und emotional bei den Charakteren bin. Diesen "Flow" kann ich aber nur folgen, wenn ich mental im Spiel bin. Musik nimmt mich dabei sehr viel schneller mit, da es etwas ist, was ich auch auf der Arbeit benutze, um die Welt außen abzuschirmen und mich auf eine Sache voll einzulassen, bzw. zu konzentrieren.

Derzeit bin ich an Persona 4 dran und muss sagen, dass es mir gefällt. Aber letztendlich denke ich, dass Persona nicht meine Art von Spiel ist, da es musikalisch für mich einfach langweilig und ein wenig trist ist. Während das Level-Design wirklich liebevoll und detailiert sind, so ist es umso enttäuschender, dass jeder Combat Encounter (normal) den gleichen OST hat, sowie es auch jeder Boss Encounter hat. Das ist im Vergleich dazu, dass jedes Dungeon eine eigene OST hat etwas lieblos und das fällt mir dann einfach auf. Im aktuellen Dungeon wird eine Retro Spielwelt thematisiert, weshalb das Dungeon Theme mir sehr gut gefällt (Link). Also geht es doch - man kann es... aber nur recht selten... daher macht mir das Spiel auch nur semi-mäßig Spaß. Das Kampfsystem ist wenig innovativ, sodass sich Bosskämpfe nicht wie Bosskämpfe anfühlen, sondern wie "starke Gegner". Mit einer atmosphärischen OST würde das allerdings weniger so wirken, da man nicht stets diese gleiche lahme Musik hören muss.

Ar Tonelico könnte hier als Beispiel dienen, wobei man vielleicht auch sagen, mag, dass es ein unfairer Vergleich ist, da die Musik so gut ist, dass man beim Hören dieser gleich wieder ein Kribbeln in den Fingern hat und man es am liebsten erneut durchspielen würde. Dabei ist es unabhängig davon, ob man nun explizite Stücke, wie OST zu Bossen (Link), zu Gebieten (Link) oder Standard Battle OST (Link) hört. Aber genau diese Gefühle sind es doch, welche die Musik für mich bei der Entscheidung so wichtig machen - sie malen für mich in meiner Fantasie ein Bild, welches neben dem Spiel selbst existiert und zaubern eine Faszination durch die schmeichelnde Umarmung der Musik für die geschaffene Welt. Ar Tonelico hat Schwächen und davon nicht wenige - das kann ich zugeben. Dennoch zieht es mich immer wieder zu dem Titel zurück und rede so gerne darüber, da mir das gesamte Bild einfach unheimlich gut gefällt.
Es ist Schade, wenn die Musik nicht mit dem Titel selbst mithalten kann und ihn ein wenig runterzieht - so wie es für mich bei Persona 4 der Fall ist. Die Musik ist ein wenig auch das Aushängeschild und die Ikon-Figur des Spiels, was sie so wichtig macht, dass ich ihr separat Beachtung schenken muss.

Um diese Meinung zu vertreten muss ich nur an meine Berufsschulzeit zurückdenken, in welcher mein Banknachbar, wenn er sich konzentriert hat anfing die OST von F-Zero Big Blue (Link) oder einfach mal von A Link to the Past das Dark World Theme (Link) vor sich her zu summen. Warum tat er es? In Spielen, welche einem gefallen verbringt man einige Zeit. Was einem im Erinnerung bleibt ist meist etwas, was sich im Hintergrund abspielt und einnistet. Eine OST, ein Rhythmus und ein bleibendes Gefühl vom Spiel. Ein Antrieb daran zu denken, an die Freuden und den Spaß, den man zu jener Zeit hatte.

Es stimmt schon, dass man sich dann auch "einfach auf YouTube die OST anhören kann" - aber da versteht man es falsch. Ich spiele die Spiele nicht für die OST, sondern wegen ihr. Die OST gefällt mir und es interessiert mich zu sehen, wie diese eingesetzt wird. Welche Szenerie wird damit verbunden und wenn sie mir echt gut gefällt - welche Emotionen aus der Spielerfahrung verbinde ich zukünftig damit. Ich habe selten wahnsinnig gute OST gehört, wenn die Situation im Spiel grottenschlecht war und es damit vergeudet wurde.

Ein guter Soundtrack macht gute Spiele grandios, so wie ein schlechter Soundtrack gute Spiele madig werden lässt. Das gilt für mich, da die Musik das ist, was ich beim Spielen selbst wohl am meisten in mich aufnehmen werde, da sie mich von der resten Minute an bis zum Ende hin begleitet.
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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 10 Monate 2 Wochen her #812172

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Wollte zuerst ein paar Nachrichten abwarten, und hatte dann vergessen zu antworten. Deshalb kommt jetzt erst die Antwort.^^
Fullmetalfan schrieb:
Und ein weiteres Mal schaffst du es, mich in Selbstzweifel zu stürzen ... vielleicht hätte ich doch PR-Manager werden sollen? xD
Warum wann waren die anderen Male? :o
Ich kann nichts dafür wenn du so leicht an dir selbst zweifelst :P
Fullmetalfan schrieb:
Aber geht es dir beispielsweise bei Mount and Blade Bannerlord nicht primär um die Entwickler (und wenn das nur eine Ausnahme ist, aber fällt mir trotzdem so auf).
Ich hätte hier jetzt die Vorgänger-Nachfolger Karte gezogen.^^ Da Bannerlord der Nachfolger von Warband ist, und ich mit Warband sehr gute Erfahrungen gemacht habe, bzw. mit der gesamten mount & blade Spielereihe, denke ich das Bannerlord ein gutes Spiel wird. Wie gesagt ich achte kaum auf die Entwickler, so wenig wie es nur möglich ist. Habe erst im Laufe der wöchentlichen Blogs zum Spiel/ Entwicklerteam mitbekommen das die Entwickler türkisch sind. xD Um mal ein Beispiel zu nennen.
Mich interessiert nicht wer es macht, sondern was gemacht wird. :D
Die Ergebnisse, Screenshots und Gameplayvideos, sind wichtig.
Aber man kann die Entwickler natürlich nicht vollkommen außen vor lassen.^^


NACHTRAG: Spielen der OST oder die grafische Aufmachung (Okami, Silence oder andere Titel, welche sich künsterisch abheben) für euch eine (entscheidende) Rolle bei der Kaufentscheidung?
Die grafische Aufmachung ist mir eigentlich ziemlich egal, natürlich ist es schöner ein grafisch ansehbares Spiel zu spielen als ein vollkommen verpixeltes, aber bei Stratgiespielen, was wohl das meistvertretene Spielgenre bei mir sein wird, spielt die Grafik wirklich keine allzu große Rolle...das Spiel sollte Spaß machen und funktionieren, nicht schön aussehen xD
Und der OST... naja der spielt bei der Kaufentscheidung auch keine große Rolle... Wobei ich mich auch nicht beklagen kann bei den Spielen die ich besitze, fügen sich die meisten Musikstücke perfekt in die meist mittelalterliche atmosphäre der Strategiespiele ein. Da denke ich z.B. an Stronghold oder AoE um ganz alte Hasen zu nennen. Aber auch Spellforce 3 hatte einen guten Soundtrack. Oder Crusader Kings 2/ Europa Universalis 4, bei solchen Spielen erwarte ich keine großartige Musik, eine einfache stimmige Musik reicht vollkommen aus. Und ganz zur Not hat Youtube perfekte Playlist für die Mittelalterliche Stimmung bereit.^^

Aber eine Sache muss man der Musik zugute halten, ohne sie würde man wohl nie so in Nostalgie verfallen.
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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 10 Monate 2 Wochen her #812182

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Damals war mein Einkauf immer von Let's Plays abhängig und ob ich Interesse an einem Spiel gefunden habe. Momentan kann es aus verschiedenen Gründen sein. Meistens reicht es auch, wenn ich sehr viel gutes von einem Spiel gehört habe oder ich ohnehin darauf gewartet habe. Ich erinnere mich ja noch daran, als mir mein Cousin Persona 5 empfohlen hatte. Er meinte, dass dieses Spiel etwas für mich wäre. Ich nehme für gewöhnlich gerne Empfehlungen von Verwandten oder Freunden an, da diese auch meinen Geschmack gut genug kennen, um sowas einschätzen zu können. Meine Schwester hatte mir sogar Witcher 3 sehr oft empfohlen und bin ich froh, dass ich ihre Empfehlung mir zu Herzen genommen habe. Ich liebe dieses Spiel. Ich persönlich bin ja ein großer Fan von Rollenspielen, wobei ich auch immer wieder gerne was anderes ausprobiere. Ich hänge auch nicht unbedingt gerne ständig am selben Genre, weshalb ich da ab und zu ein bisschen Abwechslung brauche. Ich bin ja auch eine sehr neugierige Person. Wenn ich höre, dass ein Spiel sehr gefeiert wird, werfe ich ab und zu auch mal einen Blick drauf, wie es schon bei Nier: Automata der Fall war.

Wenn ein Spiel noch nicht raus ist, dann sehe ich mir für gewöhnlich auch die Trailers an, um mir ein Bild davon zu machen. Manchmal kann dies auch schon sagen, ob ich ein Spiel haben möchte oder nicht. Unter anderem lese ich ab und zu auch Reviews zu spielen. Nicht oft aber passiert manchmal.
Natürlich gibt es auch immer wieder diese Muss-Spiele, die ich besitzen muss. Es war nicht so lange her möglich gewesen (immer noch), Final Fantasy Vll und dann IX für die PS4 zu kaufen. Die zwei habe ich schon direkt gekauft, als sie an diesen Tagen für die PS4 zur Verfügung standen.
Das Problem was ich momentan habe ist, dass ich momentan sehr viele Spiele haben möchte. Mich interessieren gerade sehr viele und ich kann mich da auch nicht wirklich entscheiden, was ich da kaufen soll. Leider wird diese Liste auch noch immer länger, da ich immer wieder auf neue Spiele stoße, die meine Interesse wecken. Ich versuche dies momentan irgendwie zu organisieren, damit ich später weiß, was als nächstes gekauft wird.
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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 10 Monate 2 Wochen her #812218

Mein Bruder sagt immer ich soll mir lets Plays anschauen für den ersten Eindruck etc, mittlerweile muss ich sagen mache ich es auch so. Wir bereits erwähnt um den ersten Eindruck zu machen, aber auch in so sehen ob es überhaupt auf Dauer mir auch gefällt oder eben nur etwas für nebenbei ist. Ich persönlich habe gern Spiele mit denen ich noch lange beschäftigt bin und auch Spaß habe.
Bei älteren Spielen kommt noch hinzu ob es dafür interessante Mods gibt und ähnliches. Damit ich es auch erweitern kann und auch noch mehr Spaß habe :)

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne (freue mich über deine Teilnahme)

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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 9 Monate 2 Wochen her #814497

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Sind es Reviews, Let's Plays oder sonstige "Berichte", die euch dazu bringen, einen Titel ins Auge zu fassen?
Es ist schon oft so, dass durch diverse Reviews meine Meinung beeinflusst wird und auch wenn Freunde positiv von einem Spiel erzählen.

Kauft ihr Spiele, weil euch der Vorgänger (falls es sich um eine Reihe handelt) gefallen hat/gefällt?
Ja, wenn sich herausstellt, dass der Nachfolger gut ist, dann schon. Ich warte oft erst einige Reviews und Meinungen aus, bevor ich selbst Geld ausgebe. Nur bei großem Rabatt schlage ich recht schnell zu.

Kauft ihr Spiele von Entwicklern, mit denen ihr bisher gute Erfahrungen gemacht habt?
Ja. Ich würde zb Chucklefish bilnd vertrauen, da sie Stardew Valley gepublisht haben. Und so diversen anderen ebenfalls.

Und habt ihr vielleicht sogar schonmal, ohne euch wirklich großzügig zu informieren ein Spiel gekauft und wurdet positiv/negativ überrascht?
Bisher... kaum. Sehr selten, sodass ich mich kaum noch daran erinnern kann, ich schiebe sowas schnell ins unterbewusste.

Spielen der OST oder die grafische Aufmachung (Okami, Silence oder andere Titel, welche sich künsterisch abheben) für euch eine (entscheidende) Rolle bei der Kaufentscheidung?
Definitiv! Transistor beispielsweise habe ich nur wegen dem Soundtrack geholt, da war das Hauptspiel fast schon Nebensache. Zwar ist das auch Spaß und toll, aber die Musik ist top.

LG :3
What shall I write here? something to fill these lines, probably. hm?
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Wovon macht ihr den Kauf eines Spiels abhängig (Reviews, Let's Plays etc.)? 9 Monate 1 Woche her #814597

Es ist ganz einfach was mein Kaufverhalten bei Spielen beeinflusst. Das ist ein guter Freund von mir. Der liegt mir dann in den Ohren bzw. wenn ich bei ihm bin zockt man das Spiel dann an. Da sehe ich dann die Welt und wie es so abläuft und kann mich dann darauf einlassen. Das ist im Endeffekt ein Live vor Ort Let´s Play. Da ich mit ihm schon seit Kindesalter zusammen zocke kann ich mich darauf verlassen.

Also kann man die erste Frage mit einem halbwegs ja beantworten.

Kauft ihr Spiele, weil euch der Vorgänger (falls es sich um eine Reihe handelt) gefallen hat/gefällt?

Ja, das ich habe ich früher schon ab und an mal gemacht. Diablo 3, GTA 3 und Operation Flashpoint Dragon Rising die mir mal auf Anhieb einfallen und gut waren. Dagegen waren Age of Empires 3, Lords 3 totale Reinfälle.

Kauft ihr Spiele von Entwicklern, mit denen ihr bisher gute Erfahrungen gemacht habt?

Das habe ich sicherlich schon gemacht, bzw. wie Hearthstone von Blizz angefangen. Aber das ist eher die Ausnahme.

Und habt ihr vielleicht sogar schonmal, ohne euch wirklich großzügig zu informieren ein Spiel gekauft und wurdet positiv/negativ überrascht?

Ja das kann passieren. Zwar habe ich meistens schon mal was vom Spiel gehört, oder kenne den Vorvorgänger. Meistens sind es die Spiele für 10 Euro vom Grabbeltisch.

Spielen der OST oder die grafische Aufmachung (Okami, Silence oder andere Titel, welche sich künsterisch abheben) für euch eine (entscheidende) Rolle bei der Kaufentscheidung?


Wie oben beschrieben ist bei mir der Kaufgrund der Kumpel und meine daraus gebildete Meinung. Grafik ist zwar nice aber nicht alles. Die OST beeinflussen meine Kaufentscheidung auch nicht woran ich bisher auch noch nicht gedacht hatte. Aber sowie bei guten Filmen und Serien kann diese einen ebenfalls positiv sowie negativ beeinflussen.. Da ich früher häufig Musik beim Spielen angehört habe denke ich sobald ich das Lied höre an das Spiel. OST´s gibt es dagegen nur wenige, aber erwähnenwert ist Megaman 3, die gesamten Street Fighter themeßs beginnen ab dem II Teil die alle gut sind und insebesondere super Titel für Ryu, Ken, Guile und Balrog haben. Auch das bereits erwähnte Big Blue von F-Zero. Da werd ich ja richtig nostalgisch wenn ich die Titel höre. Wenn ich es so überlege gibt es genug NES bzw. SNES OSTs die mir gefallen und ich mich vllt auch wieder an das Spiel erinnere wenn ich die Musik dazu höre.
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