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THEMA: Parlamentarische Monarchie für Deutschland?

Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 1 Monat 4 Stunden her #836424

Unsere Bundespräsidenten werden nicht vom Volk gewählt, sondern sind das Ergebnis politischer Partei-Absprachen. Besonders Demokratisch scheint mir dies nicht zu sein, und es kommt noch hinzu dass es ziemlich Teuer ist, da wir mehrere Ex-Präsidenten haben, welche auf Lebenszeit hohe Bezüge erhalten.

Wäre es nicht einfacher und preiswerter wenn wir einen König/Königin hätten? Wäre ein Model wie in Holland oder Dänemark (Parlamentarische Monarchie) für Deutschland interessant?

Falls Ja, welche Adelsfamilie würdet Ihr auf dem Deutschen Thron gerne sehen?
Letzte Änderung: 1 Monat 4 Stunden her von Tssir-De-Macabre.
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 1 Monat 4 Stunden her #836425

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Interessantes Thema - bin da vor allem auf die Antworten der eher links gerichteten Menschen hier in diesem Forum gespannt.
Unsere Bundespräsidenten werden nicht vom Volk gewählt
So wie die wenigstens in der Politik. Deswegen hätte ich absolut nichts dagegen, wenn ein Kaiser als unser neuer Präsident fungiert.
Ich denke dabei aber nicht an das Sparen von Geld, da gibt es denke ich genügend andere Dinge, wo man das Sparen anfangen könnte.
Nein, bei mir geht es eher um Tradition und als Geschichtsbegeisteter, als den ich mich bezeichnen würde, hat eine (parlamentarische) Monarchie eh etwas beeindruckendes.
Ich würde auch darauf hoffen, dass ein Kaiser neutraler wäre als ein "gewählter Präsident". Der Präsident muss ja... gewissen Kreisen schöne Augen machen wenn er wieder gewählt werden will.
Wäre ein Model wie in Holland oder Dänemark (Parlamentarische Monarchie) für Deutschland interessant?
Wenn dann wäre die parlamentarische Monarchie die geeignete. Immerhin denke ich, dass wir alle trotzdem noch in einer Demokratie leben wollen. Allerdings könnte man, wenn man schon dabei ist zu reformieren, auch die "Demokratie" endlich demokratisieren.
Wobei wir da wieder bei dem Geldthema wären. Immerhin sind direkte Wahlen via Volksentscheide sehr teuer und aufwendig.
Falls Ja, welche Adelsfamilie würdet Ihr auf dem Deutschen Thron gerne sehen?
Nun, da kommt ja nur eine in Frage - die Hohenzollern. Sie allein haben das Anrecht auf den deutschen Thron.


Ich spüre schon wie sich die Linken die Haare raufen xD
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 1 Monat 2 Stunden her #836428

Wenn man so ein Modell tatsächlich durchführen möchte, dann wäre meiner Meinung nach tatsächlich ein Modell wie in der Niederlande oder Dänemark für Deutschland geeignet.
In dieser Funktion verliert das Volk nicht komplett die Demokratie und kann auch noch aktiv mitwirken, dazu kommt auch das unsere jeweiligen Repräsentanten uns im Ausland un Inland diesmal hoffentlich besser vertreten, als vor einigen Jahren.
Kaiser Wilhelm der zweite soll ja auch gesagt haben, dass nur ein Kaiser in Deutschland wieder Frieden und Ruhe einkehren kann. Ob man diesen Satz als Begründung sehen kann, ich bezweifle es ein wenig.
Zwar ging es unserer Nation unter dem Kaisern und Könige auch gut und natürlich auch schlecht, aber die Mehrheit unseres Volkes denkt momentan eher sehr konservativ und würden dagegen wahrscheinlich sein.

Auch ich wäre ehrlich gesagt ein wenig dagegen, da mir der Gedanke nicht gefällt, das einige Menschen jedes Jahr Millionen bekommen für nichts tun. Aber auch zum Schutz von denen auch Millionen ausgegeben werden müssten.
Dazu kommt auch das ich unsere Parlamentarische Demokrat wie wir sie derzeit haben sogar nicht so schlecht finde. Ich finde unser System zwar nicht am besten, es ist aber auch nicht unbedingt das schlechteste.
Für mich ist Monarchie ein Teil aus dem Mittelalter und Monarchen nur lebendige Personen für das Museum.

Wenn es wirklich dazu kommen würde, dann hätten die Hohenzollern wahrscheinlich am ehesten darauf Anspruch.

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Bellgadong-Herr-der-Nodus
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 4 Wochen 1 Tag her #836435

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Das Problem ist nur das wir kaum Adel haben. Geschweige denn daß noch ein Königsgeschlecht oder ein Kaisernachfahre leben würde. Viel lieber wäre mir es wenn man das komplette Regierungssystem ändern würde. Weg von dieser behäbigen Parlamentarischen Demokratie hin zu einer Präsidialen.
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 4 Wochen 1 Tag her #836446

Vielen Dank für Eure Beiträge.

Die Hohenzollern sind durch den Ersten Weltkrieg und Wilhelm II leider nur schwer zu Vermarkten. Ich persönlich würde da die Fürsten von Bismarck vorschlagen. Sie gehören ebenfalls zum Deutschen Hochadel, sind aber unverbraucht und haben mit Otto von Bismarck einen der größten und erfolgreichsten deutschen Politiker vorzuweisen.

Eine andere Möglichkeit wäre es einen von den aktuell regierenden Königshäusern Europas zu nehmen. Sie haben fast alle deutsches Blut, so wie das dänische oder englische Königshaus.

@ Friehelm: Deutsche Könige wurden die meiste Zeit aus den Hochadelsfamilien gewählt. Die Hohenzollern waren nur Könige in Preußen. Es gibt also kein Anspruch der Hohenzollern auf die Königswürde in Deutschland.
Letzte Änderung: 4 Wochen 1 Tag her von Tssir-De-Macabre.

Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 4 Wochen 1 Tag her #836454

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Bellgadong-Herr-der-Nodus schrieb:
Kaiser Wilhelm der zweite soll ja auch gesagt haben, dass nur ein Kaiser in Deutschland wieder Frieden und Ruhe einkehren kann. Ob man diesen Satz als Begründung sehen kann, ich bezweifle es ein wenig.
Nicht nur Wilhelm II hat das behauptet. Friedrich Ebert zum Beispiel, wollte auch lange Zeit einen Kaiser in einem reformierten deutschen Staat dabei haben - zwar nicht Wilhelm selbst, aber einen seiner Nachfahren. Ebert dachte, dass man die Stabilität, die eine Monarchie mit sich bringt, brauchen könnte - und damit hatte er nicht unrecht... wer weiß vielleicht wären die Nationalsozialisten gar nicht erst an die Macht gekommen, wenn wir eine parlamentarische Monarchie gehabt hätten.
Bellgadong-Herr-der-Nodus schrieb:
Zwar ging es unserer Nation unter dem Kaisern und Könige auch gut und natürlich auch schlecht, aber die Mehrheit unseres Volkes denkt momentan eher sehr konservativ und würden dagegen wahrscheinlich sein.
Da verstehe ich nicht so ganz was du meinst... die Merheit des Volkes denkt ja eher weniger konservativ - und ich denke gerade die konservativeren Menschen unter uns wären eher dafür. Deshalb habe ich ja auch im ersten Post gesagt, dass ich auf die Antworten der eher links gerichteten gespannt bin, da ich bei jenen eine starke Ablehnung erwarte.
Faf-Kun schrieb:
Das Problem ist nur das wir kaum Adel haben. Geschweige denn daß noch ein Königsgeschlecht oder ein Kaisernachfahre leben würde
Nun, das kommt wohl darauf an, welche Königs- oder Kaisergeschlecht du möchtest...
Nachfahren von Wilhelm II, also Nachfahren der Hohenzollern sind noch sehr wohl am Leben - da gibts doch jetzt erst wieder Streit wegen dem Eigentum der Hohenzollern
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Andere Königshäuser haben auch noch bis heute Nachfahren - da wären zum Beispiel die Wettiner aus Sachsen, die Wittelsbacher aus Bayern bzw. der Pfalz oder die Württemberger.
Adel haben wir also eigentlich genug - außer du möchtest ausgestorbene Linien aus dem Mittelalter wie die Staufener.
Tssir-De-Macabre schrieb:
@ Friehelm: Deutsche Könige wurden die meiste Zeit aus den Hochadelsfamilien gewählt. Die Hohenzollern waren nur Könige in Preußen. Es gibt also kein Anspruch der Hohenzollern auf die Königswürde in Deutschland.
Du meinst wohl das erste Reich, also das HRR (dN) - hier wurde der König bzw. Kaiser gewählt, das stimmt. Allerdings nicht nur vom Adel sondern auch vom Klerus. Ja die Hohenzollern sind zu den Königen Preußens aufgestiegen. Allerdings stellten sie auch den deutschen Kaiser des zweiten Reiches - dem deutschen Kaiserreich. Wenn ich wieder eine Monarchie einführen würde, würde ich auch an diese anschließen. Das heißt ich würde kein König sondern einen Kaiser krönen. Denn Königreiche wären dann ja wieder die Bundesländer, zumindest falls man dies auch auf Länderebene einführen würde.
Deutschland an sich war ja kein geeintes Königreich - sondern ein Kaiserreich.
Die Hohenzollern haben keinen Anspruch auf die Königswürde in Deutschland, weil die so gesehen keiner hat.
Tssir-De-Macabre schrieb:
Vielen Dank für Eure Beiträge.
Die Hohenzollern sind durch den Ersten Weltkrieg und Wilhelm II leider nur schwer zu Vermarkten. Ich persönlich würde da die Fürsten von Bismarck vorschlagen. Sie gehören ebenfalls zum Deutschen Hochadel, sind aber unverbraucht und haben mit Otto von Bismarck einen der größten und erfolgreichsten deutschen Politiker vorzuweisen.
Nun, wie man es sieht. Wilhelm II hat freilich seine Mäkel, vor allem gegen Ende des Krieges hätte er sich anders verhalten müssen, aber ich denke nicht, dass man heute deswegen eine andere Adelsfamilie bevorzugen würde.
Über die von Bismarcks habe ich tatsächlich keinen Gedanken verloren - wohl vor allem weil es so viele andere gibt, die vorher in Frage kommen würde.
Aber es ist eine abwechslungsreiche Vorstellung und dem Laien sagt die Familie immerhin etwas.^^
Tssir-De-Macabre schrieb:
Vielen Dank für Eure Beiträge.
Eine andere Möglichkeit wäre es einen von den aktuell regierenden Königshäusern Europas zu nehmen. Sie haben fast alle deutsches Blut, so wie das dänische oder englische Königshaus.
Das wäre eine Möglichkeit, aber ich würde mich dagegen aussprechen - gerade wenn du die Engländer ansprichst.
Immerhin haben sich die von Sachsen-Coburg und Gotha und die von "Windsor" getrennt und bis heute wurde dieser Familienzwist nicht beigelegt.
Außerdem haben wir noch genügend "deutschen" Adel, deshalb würde ich erst jemand vom Inland bevorzugen.
Nur wenn sich kein gewillter Monarch in Deutschland finden würde, würde ich jemanden aus dem Ausland nehmen.
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 4 Wochen 12 Stunden her #836473

@Friehelm: Ja, Du hast Recht, ein Königshaus welches seine Deutschen Wurzeln verleugnet, taugt für uns nicht, auch wenn ich nachvollziehen kann warum sie sich in Windsor ungenannt haben.


Ein Kluger König/Königin kann ein wichtiger Faktor für die Einheit einer Nation sein. Das hat man in England im Zweiten Weltkrieg gesehen.
Ich glaube nicht dass ein Präsident in Europa mit ihrer Geschichte die gleiche Gewichtung haben könnte wie ein König/Königin.
Außerdem bittet ein Königshaus eine Menge Unterhaltung für die Bürger und die Klatsch-Presse und an der Demokratischen Grundstruktur des Landes würde es nichts ändern.

Ich glaube dass ein bisschen Monarchie und Prunk der Deutschen-Graue-Maus-Mentalität wirklich gut tun würde.
Im Gegensatz zu den Franzosen oder den Österreichern sind die Adels-Titel in Deutschland nie offiziell abgeschafft worden.
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 3 Wochen 5 Tage her #836526

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Was Monarchen angeht, stehe ich als Liberaler den Sozialisten näher als den Konservativen. Kaiser Wilhelm hat abgedankt und somit auf seinen "Anspruch" verzichtet. Woraus würde sich dieser Anspruch überhaupt ergeben? Generell würde ich Tradition als Legitimierung für Herrschaft als unzeitgemäß abtun. Wie ein Staat, mit seiner Geschichte und den vorangegangen System umgeht, mag zwar wichtig sein; man muss das Herrschergeschlecht ja nicht gleich wie in Russland ermorden, aber eine Monarchie lehne ich grundsätzlich ab. Auch historisch betrachtet, hat sich der Adel nicht mit Ruhm bekleckert. Die Erkenntis, dass alle Menschen gleich sind, widerspricht mMn einer Monarchie. Ein förmliches, zumindest indirekt durch den Bundestag und -rat legitimiertes festgeschriebens Verfahren zu Wahl des obersten Repräsentanten ist mir lieber, als irgendeine Adelsfamilie.
Friehelm schrieb:
Ich würde auch darauf hoffen, dass ein Kaiser neutraler wäre als ein "gewählter Präsident". Der Präsident muss ja... gewissen Kreisen schöne Augen machen wenn er wieder gewählt werden will.
Der Präsident leistet einen Eid auf das Grundgesetz und wird zudem alimentiert. Er muss also nicht wiedergewählt werden, kann es ja auch nicht unbegrenzt, selbst wenn er es wollte, während es bei einer Herrscherfamilie deutlich schwerer werden würde, diese wieder "abzuwählen".

P.S Geld oder Unterhaltung lasse ich bei meiner Betrachtung mal außen vor.
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 3 Wochen 3 Tage her #836563

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Es wäre vermutlich nicht politisch korrekt zu schreiben, dass alle Menschen doch nicht gleich sein könnten. Es gibt intelligente und weniger intelligente Menschen, wahrscheinlich wären nicht alle dazu in der Lage, ein Land wirtschaftlich in eine gute Zukunft zu führen.
So gesehen ist die in Deutschland genutzte Staatsform der indirekten Demokratie der beste Kompromiss zwischen einem Alleinherrscher, der langfristige und kluge Entscheidungen eventuell nur für sich selbst trifft, und einer Basisdemokratie, bei der das Volk zwar für sich selbst aber eher spontane Entscheidungen trifft.
Ich selbst fände eine Monarchie für Deutschland ziemlich unpassend selbst dann, wenn sie nichts zu sagen hätten. Die Royals gehen mir ziemlich auf die Nerven, um ehrlich zu sein.^^
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 3 Wochen 3 Tage her #836565

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@HealingPotion
Gemeint habe ich natürlich den Gleichheitssatz des Grundgesetzes: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich."
Natürlich unterscheiden sich alle Menschen, sie sollten allerdings vor dem Gesetz gleich sein.
Aber ansonsten hast du mMn gut auf die Probleme von direkten Volksentscheiden auf Bundesebene hingewiesen.
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 3 Wochen 3 Tage her #836581

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Ich sehe darin keine Chance auf Akzeptanz.
Es gibt zwar in Deutschland zwar eine große Fan-Gemeinde für das englische Königshaus, aber ich bezweifle, dass das englische Königshaus auch Repräsentaionspflichten für Deutschland übernehmen will,... selbst wenn es dem Commonwealth beitritt.
*o-kihihi*

Überhaupt existieren die bestehenden europäischen Monarchien nur deswegen noch, weil es eine ununterbroche Tradition gibt und in den entsprechenden Ländern die Kräfte zur Abschaffung nicht stark genug waren. Wenn eine Monarchi in einer Demokratie weg ist, kommt sie so schnell nicht wieder.
Was anderes wäre der Übergang zu einem totalitären Regime. Dort kann es dann wieder Defakto-Monarchien geben, wie z.B. in Nordkorea mit Kim den Dritten.
Das Problem bei Repräsentaven Monarchien in einer freiheitlichen Gesellschaft ist, dass die Freiheit eines Menschen durch seine Abstammung eingeschränkt wird. Da wird einem Menschen ein Staatsamt aufgedrückt, unabhängig von seinen Fähigkeiten und Wünschen. Und da er mit dieser Pflicht von klein auf aufwächst, wird es ihm schwer fallen, sich dieser Pflicht zu entziehen.

Die eigentliche Frage ist; braucht es einen Bundespräsidenten in der gegenwärtigen Form?

---
Faf-Kun schrieb:
Viel lieber wäre mir es wenn man das komplette Regierungssystem ändern würde. Weg von dieser behäbigen Parlamentarischen Demokratie hin zu einer Präsidialen.

Du denkst also, wenn Präsidentin Merkel nicht durch ein behäbiges Parlament behindert würde, würde einiges in diesem Staat besser laufen?
*o-???*

Edit by Knives:
Doppelpost zusammengefügt.
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 3 Wochen 2 Tage her #836600

Ein Königshaus in einer Parlamentarischen Monarchie hat keine politische Macht. Es ist nur Dekoration und als ein Teil der Geschichte anzusehen. Wenn ich nach Holland oder Dänemark schaue so sehe ich, dass diese Kombination sehr gut funktionieren kann.

Wenn wir nach Belgien schauen, so würde ich sogar sagen, dass es das Königshaus ist, welches den Zerfall des Staates verhindert.

Was die aktuellen Präsidenten angeht, so hatten wir schon lange keinen guten und Repräsentativen gehabt. Menschen wie Wulf oder Steinmeier fügen diesem Amt enormen Schaden zu.

Ich finde, Königliche Auftritte oder Hochzeiten bringen sehr viel angenehme Unterhaltung für das Volk. Endlich mal etwas fürs Auge. Nach Jahren mit Frau Merkel, Herrn Steinmeier und Frau von den Leyen ist man so geschädigt, dass man nach jedem Strohhalm greift ;-)

@DaviDwithD:
Alle Menschen sind gleich, aber manche sind 'gleicher' ;-)
Letzte Änderung: 3 Wochen 2 Tage her von Tssir-De-Macabre.
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 3 Wochen 2 Tage her #836610

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DaviDwithD schrieb:
Der Präsident leistet einen Eid auf das Grundgesetz und wird zudem alimentiert. Er muss also nicht wiedergewählt werden, kann es ja auch nicht unbegrenzt, selbst wenn er es wollte, während es bei einer Herrscherfamilie deutlich schwerer werden würde, diese wieder "abzuwählen".
Nun wie Tssir schon geschrieben hat, liegt beim Kaiser in der parlamentarischen Monarchie keine wirkliche Macht - zudem würde der Kaiser selbstverständlich auch einen Eid auf die Verfassung leisten. Und warum sollte es schwer fallen in abzuwählen? Wenn er etwas widerrechtliches macht oder gegen die Verfassung verstößt ist er schnell abgesetzt.
Carlos12 schrieb:
Ich sehe darin keine Chance auf Akzeptanz.
Es gibt zwar in Deutschland zwar eine große Fan-Gemeinde für das englische Königshaus, aber ich bezweifle, dass das englische Königshaus auch Repräsentaionspflichten für Deutschland übernehmen will,... selbst wenn es dem Commonwealth beitritt.
*o-kihihi*
Ich sehe darin auch keine Akzeptanz im gemeinen Volk, trotzdem kann man ja darüber reden :)
Aber wie ich schon schrieb, das englische Königshaus kommt wohl als letztes für den Thron in Frage.
Es ist aber eine interessante Idee, vielleicht sollten wir wirklich dem Commonwealth beitreten.... dann sind wir vielleicht auch gleich die EU los xD
Carlos12 schrieb:
Was anderes wäre der Übergang zu einem totalitären Regime. Dort kann es dann wieder Defakto-Monarchien geben, wie z.B. in Nordkorea mit Kim den Dritten.
Das Problem bei Repräsentaven Monarchien in einer freiheitlichen Gesellschaft ist, dass die Freiheit eines Menschen durch seine Abstammung eingeschränkt wird. Da wird einem Menschen ein Staatsamt aufgedrückt, unabhängig von seinen Fähigkeiten und Wünschen. Und da er mit dieser Pflicht von klein auf aufwächst, wird es ihm schwer fallen, sich dieser Pflicht zu entziehen.
Niemand hat die Absicht ein Regime zu errichten. ^^
Nordkorea ist aber bei weitem keine Monarchie, das ist eine Diktatur bzw. ein Einparteiensystem.
Das ist allerdings ein Punkt - wobei es generell noch das Problem der Abstammung gibt, das ist ja nicht nur dort so und ich denke man kann das Problem auch nicht vollends lösen. Es wird immer die geben, die durch Geburt/Abstammung bevorteilt sind.
Abhilfe könnte da eine Wahlmonarchie schaffen. Trotzdem bleibt das Problem das hierbei nur Mitglieder des (hoch)Adels gewählt werden können.
Wobei man dein Argument auch umdrehen könnte - wer sich sein Leben lang auf dieses Amt vorbereitet, dürfte auch einige Kompetenzen gesammelt haben. Außer er ist vollkommen unfähig und so jemand sollte auch nicht den Thron besteigen - dafür sollte es entsprechende Richtlinien geben.
Carlos12 schrieb:
Die eigentliche Frage ist; braucht es einen Bundespräsidenten in der gegenwärtigen Form?
Meiner Meinung nach nicht. Deswegen hätte ich auch kein Problem dieses Amt an einen Kaiser abzutreten.
Man könnte auch die Ämter des Kanzlers und des Präsidenten zusammenlegen, aber warte, hatten wir das nicht schon mal? xd
Tssir-De-Macabre schrieb:
Was die aktuellen Präsidenten angeht, so hatten wir schon lange keinen guten und Repräsentativen gehabt. Menschen wie Wulf oder Steinmeier fügen diesem Amt enormen Schaden zu.
Das stimmt, vor allem Steinmeier ging schon öfters zu weit und hat die Neutralität die er wahren sollte mit Füßen getreten.
Tssir-De-Macabre schrieb:
Ich finde, Königliche Auftritte oder Hochzeiten bringen sehr viel angenehme Unterhaltung für das Volk. Endlich mal etwas fürs Auge. Nach Jahren mit Frau Merkel, Herrn Steinmeier und Frau von den Leyen ist man so geschädigt, dass man nach jedem Strohhalm greift ;-)
Das wird langsam wirklich mal Zeit. Allgemein würde ich mir neue Gesichter in der Politik bzw, einen neuen Kanzler wünschen.
So lang ich denken kann ist die Frau Merkel Kanzlerin - da komm ich mir ja fast scho vor wie in einer Diktatur.
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 2 Wochen 1 Tag her #836813

Tssir-De-Macabre schrieb:
Vielen Dank für Eure Beiträge.
Die Hohenzollern sind durch den Ersten Weltkrieg und Wilhelm II leider nur schwer zu Vermarkten. Ich persönlich würde da die Fürsten von Bismarck vorschlagen. Sie gehören ebenfalls zum Deutschen Hochadel, sind aber unverbraucht und haben mit Otto von Bismarck einen der größten und erfolgreichsten deutschen Politiker vorzuweisen.

Sagen, dass die Hohenzollern sich nicht mit Ruhm bekleckert haben und dann Bismarck als jemanden mit "saubererem" Image vorschlagen. Genau mein Humor. ^^
Aber dafür kannst du nichts, in der Schule hört man immer nur, was für tolles 4D-Schach Bismarck in Europa gespielt hat.
„Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.“
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Parlamentarische Monarchie für Deutschland? 2 Wochen 1 Tag her #836836

@PineappleTheFruitdude:

Dass man in der Schule zu diesem Thema nicht viel erfährt, das muss ich zugeben, aber ich habe mich persönlich mit dem Thema beschäftigt. Dass Bismarck ein "sauberes Image" hat habe ich nicht behauptet. Ich muss sagen dass ich überhaupt keinen Politiker kenne der eine "saubere Weste" hätte. Politik ist nun mal ein schmutziges Geschäft.

Dennoch hat Bismarck viele Erfolge für Deutschland erzielt und auch für den kleinen Mann auf der Straße hat er einiges geleistet. Es war Bismarck der die allgemeine Krankenversicherung für gering Verdienende eingeführt hat, und auch die Invaliden- und Unfallversicherung stammt von Ihm.

Auch der letzte von Deutschland gewonnene Krieg (gegen Frankreich) war ein Coup von Bismarck.

Zeige mir einen Politiker der Modernen Zeit, der sich damit messen kann.
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