THEMA: Islamisierung Europas

Islamisierung Europas 2 Monate 2 Wochen her #836389

@HealingPotion:
Ich gebe zu, dass "der Held der Nation" eine bewusste Überspitzung meinerseits ist, um eine gewisse Lächerlichkeit zu erzeugen, gegen welche du dich selbst wendest. Denn auch du wirst ehrlich dazu stehen, dass du das nicht bist. Du bist kein Retter, Held oder jemand, der die Lebensumstände in Deutschland in irgendeiner Form maßgeblich verbessert. Du bist einfach nur "irgendjemand" der "irgendeine Meinung" hat. Also finde ich es fragwürdig, wenn du als nichts-tuender, aber stetig jammernder Mensch dich auf eine höhere Ebene als andere stellen möchtest, nur da sie eine andere Ansicht vertreten. Tust du nicht? Vielleicht merkst du es auch einfach nicht.
Schließlich verwendest du Sätze wie - ich zitiere...
Du meinst, dass es für dich keine Rolle spielt, solange es Leute wie mich gibt, von denen das Schlimmste verhindert wird?^^
Während du dir aus Bequemlichkeit eine schöne Welt ausmalst, solltest du dich vielleicht einmal fragen, was passieren würde, wenn man alle "Gegenmaßnahmen" weglassen würde.

Denn beides zusammen genommen soll mir sugerieren, dass mein Lebensstandard und meine Lebensmoral von deiner Gunst abhängig ist. Schließlich kann ich es mir ja nur erlauben so "dumm" zu sein, da es eben "gute Menschen" wie dich gibt, welche "das Richtige" tun und "das Schlimmste" abwenden. Das ist es was ich höre und es ist insbesondere eines: Anmaßend.

Das ist der Grund, wieso ich "Held der Nation" verwende. Es soll dir bewusst sein, dass du eben dies nicht bist und dich in keiner Form über Andersdenkende erhaben fühlen solltest - besonders dann nicht, wenn du selbst absolut nichts tust, bis auf das Gejammer und dem Ausleben einer gewissen rassistischen Note.

Was soll ich dazu sagen? Im Idealfall findet man wirklich keine Kreuze in einer wissenschaftlichen Bildungseinrichtung. Trotzdem solltest du vielleicht ein klein bisschen toleranter sein. Mich stören sie nicht, wenn sie schon da sind, kann man sie von mir aus auch stehen lassen.
Das Tragen eines Kopftuchs im Unterricht widerspricht meiner Ansicht nach eben diesem Neutralitätsgesetz.
Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Den Grundgedanke, der generellen Abwesenheit von religiösen Symbolen in der Schule hast du richtig aufgefasst, wobei bei du die christlichen Symbole tolerierst und die - sagen wir der Einfachheit mal - andersgläubigen Symbole ablehnst. Bitte ergänze jetzt nicht, dass du gegen keine Symbolik etwas hast, mit Ausnahme der des muslimischen Glaubens, weil du dir damit nur noch mehr einen Bärendienst erweist, denn... witzig finde ich an deiner Aussage folgendes:
Trotzdem solltest du vielleicht ein klein bisschen toleranter sein.

Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll darüber? Irgendwie tut es mir schon ein wenig leid, wie sich deine eigene Argumentation im Kreis zu drehen scheint und jedes Messer, welches du nach mir wirfst irgendwie in deinem Rücken landet. Aber nun gut, sei es drum.

Mal überlegen: Zwangsheirat, Kopftuchzwang, Autobahnhochzeiten, halale Fleischprodukte, Burka, Fahrverbot für Frauen, Hass gegen Minderheiten (z.B. Juden), religiös motivierte Anschläge
Ich könnte noch viele weitere Beispiele nennen. War eigentlich davon ausgegangen, dass ihr selbst darauf kommen könntet.
1. Der O-Ton des Beitrages hier ist wieder Überlegenheit. Sätze wie "war eigentlich davon ausgegangen, dass ihr selbst darauf kommen könntet" sugerieren schon wieder diese nicht vorhandene, aber scheinbar empfundene Überlegenheit. Solange diese existiert, können wir nicht sinnvoll miteinander diskutieren. Und so lange sie existiert, werde ich sie für dich auch gerne zerschlagen.

2. Der eigentliche Inhalt. Preisfrage Nummer 1. hast du Freunde oder Bekannte, welche dem muslimischen Glaubens angehörig sind?
Ich habe Freunde in dieser Kategorie. Niemand - absolut niemand davon erfüllt in irgendeiner Form die von dir genannten Vorstellungen einer wünschenswerten Situation in Deutschland.
Niemand davon ist Zwangsverheiratet, findet es gut oder möchte es haben.
Niemand davon wird gezwungen ein Kopftuch zu tragen oder zwingt dies anderen auf.
Niemand davon besteht auf Halale Fleischprodukte und sind stellenweise sogar selbst Veganer.
Niemand davon oder in seiner Familie trägt eine Burka.
Niemandem aus der Familie ist das Fahren verboten - eine Freundin ist derzeit dabei den Führerschein selbst zu machen.
Niemand davon lebt in irgendeiner Form Hass gegen Minderheiten aus, sondern sind davon sogar manchmal betroffen, z.B. bei Behördengängen, da man hiesige Moslems mit Flüchtlingen gleichsetzt und eher schlecht als Recht behandelt.
Niemand davon setzt sich für den IS oder irgendeine Form einer terroristischen Aktion ein oder heißt diese gut.

Also. Hast du irgendeinen konkreten Ansatz diese Vorwürfe zu untermauern oder ist das lediglich purer Rassismus, welcher dir durch deine Finger über die Tastatur auf den Bildschirm geflossen ist? Denn unter gleicher Prämisse könnte ich sagen, dass ich dich lieber gleich erschlage, da du in Zukunft Flüchtlingsheime anzündest und Flüchtlinge angreifst. Denn! Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Menschen, welche gegen Flüchtlinge oder andere Glaubensrichtungen sind genau das getan haben. Da du gegen den Glauben bist gehörst du faktisch dazu, denn - wir wissen - jeder der so denkt hat eben diese kriminelle Energie und wird sie bei der erst besten Gelegenheit ausleben.

Lächerlich oder? Hoffe mal, dass du über den Text genauso lachen kannst wie ich, da der Unfug, der darin steckt natürlich eben genau das ist: Unfug. Nur weil es in den islamisch geprägten Ländern so praktiziert wird heißt das nicht, dass dies den Vorstellungen aller Gläubigen entspricht. Oder was denkst du wieso du durch Köln laufen kannst und nahezu niemanden in einer Burka vorfindest, obwohl man hier einen maßgeblich erhöhten Anteil an Moslems hat. Was denkst du warum? Vielleicht, weil die Menschen die Freiheit haben selbst zu entscheiden, wie sie ihren Glauben ausleben möchten. Verrückt oder?

An der Stelle solltest du dir vielleicht einmal zusätzlich einen Exkurs dazu verschaffen, wieso die islamisch geprägten Länder früher kulturell viele Frauen auf offener Straße ohne Burka und dergleichen hatten und generell sehr Fortschrittlich waren und nun wieder in diese Religionsherrschaft verfallen sind. Vielleicht hat es ja etwas mit den vorher genannten Proxy-Kriegen, geheiligtes Land und der Einschleusung eigener Landsleute in die Politik der muslimischen Länder zu tun? Wäre ja mal interessant zu wissen.
Denn mit dem Wissen kannst du dir ausmalen, wie ein muslimisch geprägtes Land aussieht und wie es sich von einem muslimisch geführten Land unterscheidet. Ein muslimisch geführtes Land wird es in Deutschland in der Form nicht geben.

Ein weiterer Exkurs für dich. Wie ist die deutsche Frau? Beantworten wir es mal etwas obszöner. Deutschland hat eine der größten Porno-Industrien der Welt. Hauptsächlich wird Swinger und BDSM geliefert. Was sagt uns das über die deutsche Frau aus? Nicht etwa, dass sie nuttig ist und sich für jeden Mist verkauft, nein. Die deutsche Frau hat meines Empfindens nach einen sehr ausgeprägten Sinn dafür ihre Freiheiten auszukosten und sie so auszuleben, wie sie es sich wünscht. Sie möchte die Freiheit über ihren eigenen Körper haben, ohne dafür verurteilt zu werden. Aus dem Grund wird in Deutschland zu viel in der Spate erzeugt, da es der Frau problemlos möglich ist und ihr eine Freizügigkeit zusteht, über welche man sie nicht verurteilt.

Denkst du ein Land, welches solch eine Moral unter den Frauen hat, wird sich einer patriarchisch, religiösen Führung unterwerfen?
Denkst du, dass unser Land so schwach ist? Dass unser Land eben jenem (westlich gesehen) kulturellen Abfall unterliegen wird wie die muslimisch geprägten Länder, sodass die von dir genannten Ängste zur Realität werden?
Und dass all das geschieht, weil ich einer Lehrerin erlaube ein Kopftuch zu tragen, so wie der Lehrer sein Kreuz offen oder der Pfarrer, welcher Religion unterrichtet, seinen Priesterkragen trägt?

Natürlich würde jetzt ein "wenn ich ihnen das erlaube, dann werden sie auch das wollen und danach dann jenes und am Ende...BAM. Islamischer Staat!"-Argument kommen, aber das ist es doch was man unter dieser rechts populistischen Panikmache versteht. Kann das gleich Argumentieren:
"wenn ich die AfD jetzt wähle und sie an die Macht kämen sie die Flüchtlinge verbannen, dann die hiesigen Ausländer exkludieren, die Medien beschneiden und BAM! 3. Reich all over again!"
Einfach nur mal wieder um aufzuzeigen, wie sehr es an den Haaren herbeigezogen ist und es lediglich dafür da ist, um eine gewisse Sache zu einem Feindbild zu erklären und andere zusammenzutrommeln, um eben diesem imaginären Feind die Stirn zu bieten. Weißt du was das ist? Eine Säule des Faschismus / Nationalismus. Es ist das Feindbild, welches geschaffen wird. Fehlt nur noch der eigene Hoheitsanspruch, eine Führungsfigur und eine Ideologie. Und zack - sind wir wieder bei 1933.

Dieser Vorstellung möchtest du sicherlich nicht entsprechen oder? So schätze ich dich auch nicht ein. Ich denke, dass man mit dir reden kann und du an manchen Stellen vom Weg abgekommen bist und dich ein wenig von aktuellen Strömungen hast mitreißen lassen. Aber du kannst aus dieser jederzeit selbst ausbrechen und nochmal darüber sinnieren, was so alles Teil dieser Strömung ist und entscheiden, ob du wieder eintauchen willst oder einer eigenen Route folgen möchtest.

Das sollte so als erste Antwort genügen. Nun noch eine kurze Stellungnahme zu anderen Aussagen.
Mensch, wird das zeitaufwändig hier. Hoffe du respektierst wenigstens diese Mühe.
Meine zentrale Aussage war es, dass der Staat (nicht ich, wie kommst du darauf?) vielleicht ein bisschen mehr gegen die von mir genannten Dinge unternehmen sollte.
Erlaubt der Staat eine der von dir genannten Dinge, welche auch tatsächlich problematisch sind und nicht in einem Konflikt mit bestehenden Vorgehen im Land zu tun haben?
Zwangsheirat (welche häufig Minderjährige vermählt) ist in Deutschland nicht gestattet.
Kopftuchzwang existiert in Deutschland nicht.
Autobahnhochzeiten sind illegal. Wenn sie Legal sein möchten, müssen sie zuvor bei zuständigen Behörden beantragt werden, was aufgrund des Sicherheitsaufwandes niemals genehmigt wird.
Halales Fleisch zu verbieten ist schwierig, wenn wir Massentierhaltung und Tierversuche praktizieren - das eine durch ein Gesetz zu verbieten wird das andere in zukünftiger Gesetzgebung beeinträchtigen.
Die Burka hat in Deutschland auch große Probleme, da es eine Richtlinie zur Identifizierung der Menschen gibt, laut welcher man sich stellenweise nicht vermummen / verschleiern darf. Z.b. bei Demonstrationen. Zudem Gibt es Gesetze die dies stellenweise durchsetzen, sodass Schülerinnen in Niedersachsen eine Verschleierung untersagt wird, da es die Kommunikation mitanderen behindert. Auch behördlich müssen die Personen erkennbar sein, um gewisse Behördengänge zu absolvieren.
In Deutschland wird kein Geschlecht für das führen eines Fahrzeuges diskriminiert oder die Fahrtüchtigkeit aberkannt.
Hass gegen Minderheiten und gegen andere ist nicht gestattet. Gewalt gegen andere Menschen ist ebenso nicht gestattet. Ausnahmen sind temporäre Außerkraftsetzungen unter Einwilligung der betroffenen Personen (z.B. eben BDSM Gewerbe).
Jeglicher terroristische Akt, ob religiöser oder ideologischer Natur, ist in Deutschland - oh Wunder - verboten. Nach Anschlägen wie die des Berliner Weihnachtsmarktes wurden Sperrungen errichtet. Köln nach den sexuellen Übergriffen durch Flüchtlinge wurde maßgeblich im Polizeigebot für das Neujahr aufgestockt - so sehr, dass man der Polizei zusätzlich "Racial Profiling" unterstellte.

Aber. Die Politik macht ja nichts für uns. Nur Politik gegen uns, uns sie öffnet alle Pforten für eine islamisierung des Abendlandes!

Ganz einfach dadurch, indem du dich nicht entschieden dagegenstellst.
Ich nehme als Beispiel mal das Kopftuch im Unterricht, mit dem du ja kein Problem zu haben scheinst.
Hilft ja scheinbar nicht, wenn ich mehrfach beteuere einige dieser Aktionen nicht gut zu heißen. Muss wohl erst irgendwo mein Erstegborenes opfern, um meine Entschlossenheit gegen bestimmte Einstellungen zu symbolisieren. Tut mir leid, werde ich nicht tun. Habe bereits mehrfach dazu Stellung bezogen, was man alles aber über einen Haufen fährt und mich zu einem "Gutheißer aller bösen Dinge" degradiert, nur weil es einem nicht in den Kram zu passen scheint, dass ich der Ansicht bin, dass ein Kopftuch in der Schule harmlos ist und niemanden belästigt oder jemandem schadet. Es manipuliert einen auch nicht!

Eigentlich bin ich ja bezüglich der Schule der Ansicht, dass wir keinen Religionsunterricht haben sollten und es Aufgabe der Erziehenden ist eine religiöse Bildung für das Kind anzubieten, wenn sie es denn wünschen. Das Kind soll ja die Freiheit haben dies selbst entscheiden zu können. Stattdessen bräuchte es an Schulen viel mehr eine moralische Unterrichtseinheit, welche den Umgang aller Menschen miteinander fördert. Ein Trennen der Klassen nach einer von Eltern bestimmten Religion finde ich nicht gut.


Mit freundlichen Grüßen
TheAwesomePigeon



Edit: Hach, lieber Faf-kun und deine vorbildliche AfD. *hust*
Lies einfach auch den Text hier. Mit Sicherheit kannst auch du hier etwas mitnehmen, was dir bei deinem Verständnis meiner Einstellung weiterhelfen sollte und jegliche Fehlinterpretationen deinerseits bezüglich meiner Ansichten auf die Sprünge hilft.

Aber Junge, Junge. Du haust aber auch durchweg kräftig auf die Kacke um alles zu defamieren, anstatt die AfD zu preisen oder? Sehr politisch muss ich schon zugeben. Wie die großen Altparteien, denen du so abgeneigt bist :)
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Islamisierung Europas 2 Monate 2 Wochen her #836390

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TheAwesomePigeon schrieb:
Edit: Hach, lieber Faf-kun und deine vorbildliche AfD. *hust*
Lies einfach auch den Text hier. Mit Sicherheit kannst auch du hier etwas mitnehmen, was dir bei deinem Verständnis meiner Einstellung weiterhelfen sollte und jegliche Fehlinterpretationen deinerseits bezüglich meiner Ansichten auf die Sprünge hilft.

Aber Junge, Junge. Du haust aber auch durchweg kräftig auf die Kacke um alles zu defamieren, anstatt die AfD zu preisen oder? Sehr politisch muss ich schon zugeben. Wie die großen Altparteien, denen du so abgeneigt bist :)

Ich bin mit der AfD nicht verheiratet. Sie steht für sich selbst. Ich vertrete meine Überzeugungen. Wenn es gemeinsame Schnittpunkte gibt gut.... Was deine Einstellung angeht.... du bist exakt dieser Typ von Mensch der sich A auf bestehendem ausruht, und darauf vertraut daß sich der Zustand nie signifikant ändert. Und B gleichzeitig aber nichts dafür tut daß es so bleibt.
Am "bösen" Islam (z.B in Afghanistan) ist der Westen Schuld und nicht etwa der Islam.
Du kennst natürlich nur "liebe" Moslems...
Du sagst daß eine Liberale Gesellschaft wie unsere, es niemals zulassen würde, daß Frauen ihre Freiheiten genommen werden. Auf der anderen Seite lässt du hier jeden Musel seine Hinterhofmoschee aufmachen. Lässt jeden IS Imam pardon Flüchtling rein. Nennst durch die Blume jeden der eben jene Misskonzeptionen des Islam benennt einen Rassisten. JA ? Wer soll denn deine so tolle Liberale Gesellschaft verteidigen? Es tut keiner. Sogar jene die wollten, machen es nicht wegen eben solchen Pfeifen wie dir die sofort bei jeder Möglichkeit Nazi und Rassist plärren. Und solche Agitatoren wie Mayzek, Chebli, Karabulut etc. lachen sich kaputt ...irre!
Schau doch mal in Schulen mit Migrantenanteil 50%+ da kannst du sehen wie dein Liberaler Staat verteidigt wird.

Wie ich bereits sagte... begib dich mal in die Realität :) Villeicht gehört du dann auch zu denen die "alles Diffamieren" *o-pwn*

Islamisierung Europas 2 Monate 2 Wochen her #836391

@Faf-kun:
Da hab ich das Wespennest ja echt gut getroffen. Ich bin ehrlich gesagt erstaunt, welcher Verallgemeinerung ich hier anheim falle. Wahrlich interessant in einem eigenen Sinne.
Schließlich werde ich gruppiert und einer imaginären Bevölkerung zugeschrieben, die etwas tut, was du als allgemein verwerflich empfindest, auch wenn ich mehrfach zu der Errichtung von Moscheen Stellung bezogen habe. Zur Flüchtlingspolitik oder wie man verfahren sollte habe ich mich in diesem Beitrag nicht geäußert, allerdings werde ich da direkt einer dir unliebsamen Gruppe zugeschoben, da es für dich scheinbar die einfache Praktik ist.

Noch mehr Verallgemeinerung findet dadurch statt, dass man mir unterstellt, dass der Moslem eigentlich der Gute ist und der Westen der Böse. Dies habe ich nie gesagt und werde ich auch nie tun. Ich finde es lediglich wichtig, dass man sich mit den Begebenheiten auseinandersetzt, welche vorherrschen - wieso es eine so stark religiös geführte Kultur ist, was bei uns nicht der Fall ist und auch die Frage aufwerfen, ob wir hier lokal eben jener Gefahr aufliegen ebenfalls in diese Schiene abzudriften.
Witzigerweise würde das nur passieren, wenn wir unsere hiesige Religion propagieren, unsere Ländereien für Urdeutsche beanspruchen und eine Bekleidung eines wichtigen politischen Amtes durch einen nicht Urdeutschen als so empörend empfinden, dass wir einer stark radikalisierenden Partei Zugehörigkeit beipflichten. Durch die Ablehnung schaffen wir es nicht die bessere Position zu erhalten, sondern werden lediglich zum gegensätzlichen Radikal von dem, was wir in dem Fall erfolgreich verteufelt haben. Das halte ich nicht für eine wünschenswerte Situation und so sehe ich diese Welt derzeit. Mir wiederholt vorzuwerfen die Realität nicht zu sehen geht bereits wieder mit dem Bewusstsein der Überheblichkeit einher, dass man die Dinge vermeintlich besser weiß. Eine sehr belehrende und in keinsterweise respektvolle Grundlage einer fachlichen und sachlichen Auseinandersetzung mit eben diesen Themen.

Dass du meine leicht höhnische Aussage zur vorbildlichen AfD direkt so persönlich nimmst und dich auf diese Weise von der AfD distanzieren möchtest war so nicht vorgesehen, aber scheinbar effektiv. Mir fällt einfach nur auf, dass du eine sehr wohlwollende Meinung zur AfD hast, aber in der Regel sehe ich mehr Angriffe auf andere Parteien, als die eigenen Stärken hervorzuheben. Es folgt nur das Schema, dass man andere Menschen mit anderen Auffassungen als Ursache einer fiktionalen Zukunft betrachtet und wer diesem Chorus entgegenstimmt, wird als Realitätsflüchtling betrachtet, der wohl zu viel Gutmensch inhaliert hat. Das ist in meinen Augen kindisch.

Weiterhin habe ich niemanden als Rassisten bezeichnet, sondern rassistische Züge hervorgehoben. Dass man unter gleichen Bedingungen aufgrund von ethnischer Herkunft unterschiedlich damit umgeht. Das muss doch nicht sein. Zudem werden bekannte abfällige Worte wie "Musel" benutzt, welche es nicht leichter machen an die guten Intensionen des Gegenübers zu glauben, da sehr viel Ablehnung von vorneherein miteinfließt.
Zudem scheust du dich nicht direkt auf einer persönlichen Ebene anzugreifen, was sehr bedauerlich ist, da es meistens darauf hindeutet, dass sich jemand bedrängt fühlt und entsprechend emotional ausschlägt. Auch das war nie eine Intension von mir. Persönlich betrachte ich mich nicht als "irgendeine Pfeife", welche irgendjemanden daran hindert etwas zu tun oder zu unterlassen. Das ist schon nicht einmal mehr ein Argument, sondern lediglich Frustration, welche du an mir auslässt, was ich unredlich finde. Ich möchte mich aus eben diesem Grund nicht so bezeichnen lassen und wünsche mir, dass man dies respektiert. Wie gesagt nenne ich niemanden einen Rassisten, wenn er mir keine Gründe für diese Aussage gibt.

Es gibt Schulklassen, welche einen Migrantenanteil von 50% oder höher haben. Ja, das mag sein. Ist es die Mehrzahl? Habe ich eine Nacht nicht aufgepasst und plötzlich sind fast all unsere schulpflichtigen Kinder mit Migrationshintergrund? Beängstigend. Lass doch eben jene Schulen mit vielen Kindern mit ausländischen Wurzeln eben dies haben. Es ist ja nicht so, als ob jeder davon sich weigert Deutsch zu lernen, die Staatsbürgerschaft anzunehmen, später einmal arbeiten zu gehen, sondern lediglich das Ziel verfolgt das Land zu islamisieren.

Warum ich nur "gute Moslems" kenne? Nunja - vielleicht, weil "die Guten" der doch vorhandene Großteil unserer Gesellschaft sind, was man allerdings nur erkennen kann, wenn man sich mit eben jenen Menschen auseinandersetzt und sich damit befasst. Klar hatte ich auch negativ Beispiele, wobei aber die Wenigen nicht mein gesamtes Bild trügen sollten. Es gibt überall Arschlöcher - sei es nun ein Deutscher, ein Pole, ein Franzose, ein Schweizer oder eben ein Iraner. So sind manche Menschen und ich muss eben diese für dieses Verhalten nicht verteidigen, sondern sie ebenso dafür verurteilen, wie ich es eben auch für meine "Landsleute" tun würde.

Mit freundlichen Grüßen
TheAwesomePigeon
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Islamisierung Europas 2 Monate 2 Wochen her #836392

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Hach ja, wenn Pigeon den besten Beitrag den ich seit langem gelesen habe raushaut und ihm dann so eine Antwort gewürdigt wird. Der Unterschied in Qualität der Argumente, Struktur der Beiträge, Inhalt, Auseinandersetzung, Intellekt und Arbeit die in die Position von der "Für Ausländer" Seite gesteckt werden vs. "Gegen Ausländer" ist echt verblüffend. Man könnte fast meinen es gäbe einen Zusammenhang.
Es ist einfach nur traurig zu sehen wie respektlos vernünftige Beiträge teilweise gelesen und behandelt werden. Kurzes Überfliegen und herauspicken von Sachen die einem nicht passen und dabei den kompletten Kontext und die Aussage von Beiträgen zu ignorieren scheint wohl irgendwie die Spezialität von der stagnierten Meinung von AfD-Interessenten zu sein. Das erlebe ich nicht nur hier im Forum, sondern auch privat und auf anderen Plattformen.
Potion schrieb:
Ich verstehe nicht so ganz, wie du von meinen Beiträgen auf das "ich bin ein Held der Nation" kommst.^^
Potion schrieb:
Du meinst, dass es für dich keine Rolle spielt, solange es Leute wie mich gibt, von denen das Schlimmste verhindert wird?^^
Freut mich, dass du selbst deine eigenen Beiträge nicht vernünftig liest. Ist auf jeden Fall eine gute Position einfach alles zu verneinen das irgendwie erwähnt wird.
Ich wollte mich zu der Zwangsheirat äußern. Ich kenne privat eine Familie die sehr gute Freunde von uns sind, dessen Kinder mit ihren Cousinen/Cousins zwangsverheiratet wurden. Wer ablehnte wurde als Mann dann eben zurück in die Heimat verfrachtet, als Frau ist man dann ganz zufällig gestorben, das war voll und ganz normal. Die Frau musste bis zur Hochzeit eine Jungfrau bleiben und dann vom Mann entjungfert werden, was medizinisch auch noch kontrolliert wurde. Dementsprechend musste der Mann mit seiner Cousine schlafen und Beweise dafür erbringen. Nicht schön, ich weiß.
Doch wie wurde nach der Hochzeit damit umgegangen? Ganz einfach. Diese Menschen leben privat ihr eigenes Leben. Sie sind nur zum Schein verheiratet und wahren vor ihren Familien den Schein einer glücklichen Beziehung. Abseits der Familie haben sie teilweise andere Partner und wohnen im Prinzip zusammen. Einer von ihnen hat bereits Kinder mit seiner Frau (was ich persönlich jetzt nicht sonderlich schön finde, aber dies ist ein anderes Thema) und beide werden ihren Kindern erlauben ihr Leben so zu leben wie sie möchten. Keine Zwangsheirat, kein Verkuppeln mit der/dem Cousine/Cousin, keine Zwänge.
Muss ich diese Menschen nun verabscheuen oder ausschließen, weil sie zwangsverheiratet wurden? Nein. Warum? Weil sie mir nicht schaden. Auf einer Feier beispielsweise wurde ich sogar mal von der kompletten Familie vor einem betrunkenen Deutschen verteidigt. Aber ja, da sie Zwangsheirat unterstützen sind es automatisch schlechte Menschen. Nicht.
Und weil es so schön zum Thema passt - diese Familien gehört nicht dem Islam an.

Aber wenn wir noch einmal über Extrembeispiele von Glauben sprechen: Es ist anscheinend nicht in Ordnung wenn Potions "Beispiele die auf jeden Fall von der signifikanten Mehrheit aller Islamisten betrieben werden sonst wäre es ja keine so große Gefahr", aber es ist natürlich völlig in Ordnung wenn wir den christlichen Glauben auf andere projizieren wollen, obwohl in kirchlichen Einrichtungen Kinder misshandelt werden? Wenn Homosexuelle oder Minderheiten in kirchlichen Einrichtungen, besonders auf dem Land, teilweise gekündigt werden, weil es dem christlichen Glauben nicht entspricht? Oder andere Aspekte die teilweise sehr fragwürdig sind? Können wir mal aufhören alles verdammt nochmal zu verallgemeinern? Danke.
Disclaimer: Es ist ein überspitztes Beispiel und nicht die Norm sondern Einzelfälle, dem bin ich mir bewusst. Falls irgendjemand auf die Idee kommen sollte dass ich ernsthaft anderer Ansicht wäre.
Weiterhin weiß ich nicht ob die Gegenseite versteht, dass man etwas unterstützen oder verteidigen kann, ohne dahinterzustehen. Man kann etwas verteidigen und sich den daraus resultierenden negativen Folgen bewusst sein, aber trotzdem der Meinung sein, dass der positive Anteil überwiegt oder das Unterstützen einfach der eigenen Einstellung entspricht. Wenn ihr, besonders du Potion, meint, dass der Islam eine Gefahr darstellt, Moscheen baut, Platz einnimmt oder sich offen gegen Christen negativ äußert (da ich für einen kirchlichen Träger gearbeitet habe war das teilweise täglich Brot für uns) ist uns das bewusst. Natürlich ist es nicht schön, wenn mir ein Elternteil sagt, dass ich mir den christlichen Glauben sonst wohin stecken kann und das Kind nicht verunreinigt werden soll. Heißt das nun, dass alles Muslime so ticken? Nein. Wenn mir ein polnischer Bürger etwas klaut, dann heißt es nicht, dass alle Polen klauen.
Man kann euren Argumenten sogar zustimmen! Und trotzdem Menschen islamischen Glaubens verteidigen, wer hätte das gedacht? Ich weiß nicht warum immer die Idee aufkommt, das es nur ein Schwarz und Weiß gibt. Entweder oder, nichts dazwischen! Alle sind schlecht und ihr habt keine Ahnung! So denken Vierjährige, ich denke dass ihr das hinkriegen solltet ein bisschen vernünftiger zu denken.
Was ich persönlich aber wichtig finde ist, dass man seine Aussagen revidiert und eventuell einfach mal akzeptiert, dass man falsch lag, sofern Beweise vorhanden sind. Wenn ich eine Aussage aufstelle und mich jemand korrigiert, dann sollte ich in der Lage sein darüber nachzudenken, ob man beim nächsten Mal die Aussage nicht einfach weglassen sollte oder sie zumindest korrigieren könnte. Selbst so etwas sieht man nicht. Korrekturen werden ignoriert oder stehen gelassen und es wird sich genau das rausgepickt wo man seinen Senf zu abgeben kann. Es wäre schön auch nur ein einziges Mal einen wirklich vernünftig und konstruktiven Beitrag ohne Verallgemeinerung der Gegenseite zu lesen bei dem wirklich der Gedanke aufkommt, dass da ein Hirn mit im Spiel war.
Und Faf bitte tu uns den Gefallen und bezeichne dich nicht als Mensch dem Logik und sachliche Argumente wichtig sind, wenn du es selbst nicht hinkriegst auch nur ansatzweise sachlich und vernünftig auf einen Beitrag einzugehen. Pigeon hat in seinem Beitrag sehr gut erläutert, warum du dies u.a. nicht tust.
Edit nach Fafs Beitrag: Der aktuelle Beitrag war dann wiederum etwas vernünftiger. Nur um es mal eben zu erwähnen.
Pigeon schrieb:
2. Der eigentliche Inhalt. Preisfrage Nummer 1. hast du Freunde oder Bekannte, welche dem muslimischen Glaubens angehörig sind?
Ich misch mich mal dazwischen und würde jetzt mal ganz waghalsig behaupten dass ich mehr Menschen mit Migrationshintergrund kenne bzw. kennenlernen durfte als Faf und Potion zusammen und möchte mich dann mal als Vorreiter mit Erfahrung auf die Aussagen stürzen, da ich ein halbes Jahr ebenfalls mit einem Menschen syrischen Hintergrunds zusammengearbeitet habe und er uns eine Menge über falsche Konzepte und Stereotype aufgeklärt hat.
Pigeon schrieb:
Niemand davon ist Zwangsverheiratet, findet es gut oder möchte es haben.
Ich kenne ein paar zwangsverheiratete Menschen. Sie gehören nicht dem Islam an. Alle kommen aus der gleichen Familie. Und eine Mutter die zwangsverheiratet werden sollte, sie sich aber bewusst dagegen entschieden hat. Ihre Geschwister sind jedoch zwangsverheiratet worden, aber sie wollten es so, da es Familientradition war. Und ja, diese Mutter gehörte dem muslimischen Glauben an.
Pigeon schrieb:
Niemand davon wird gezwungen ein Kopftuch zu tragen oder zwingt dies anderen auf.
Bisher hat der Großteil aller Frauen die ein Kopftuch getragen haben dies freiwillig getan. Ich habe sogar Eltern kennengelernt die ihrem Kind sogar verboten hätten ein Kopftuch zu tragen, weil dies ihrer Meinung nach für den Glauben nicht relevant wäre.
Pigeon schrieb:
Niemand davon besteht auf Halale Fleischprodukte und sind stellenweise sogar selbst Veganer.
Wen kümmert es ob es Halale Fleischprodukte gibt oder nicht? Aber wenn Veganer ihre merkwürdigen "Fleischprodukte" kaufen ist das natürlich völlig in Ordnung. Aber wehe ein Produkt entspricht hier in Deutschland arabischen Standard. Kaufs halt nicht, wenn es dich stört @Potion.
Pigeon schrieb:
Niemand davon oder in seiner Familie trägt eine Burka.
Die Male dass ich eine Person in einer Burkha gesehen habe kann ich an meinen Fingern abzählen.
Pigeon schrieb:
Niemandem aus der Familie ist das Fahren verboten - eine Freundin ist derzeit dabei den Führerschein selbst zu machen.
Die Frauen die keinen Führerschein haben konnten sich diesen entweder nicht finanzieren, wollten es nicht oder der Mann hat das Fahren übernommen weil das aus Rollenperspektive nun mal nicht die Aufgabe der Frau war. Die Frau lässt sich sogar teilweise gerne vom Mann herumkutschieren, ich hatte schon oft genervte Männer die mit einem Seufzen Ruhe vom Auto fahren haben wollten, die Frau den Führerschein einfach nicht machen wollte. Wenn überhaupt hat darunter bisher nur der Mann gelitten und die Frau hat es ausgekostet. Also, who cares?
Pigeon schrieb:
Niemand davon lebt in irgendeiner Form Hass gegen Minderheiten aus, sondern sind davon sogar manchmal betroffen, z.B. bei Behördengängen, da man hiesige Moslems mit Flüchtlingen gleichsetzt und eher schlecht als Recht behandelt.
Ausländer haben den gleichen Anteil an Hass gegenüber Menschen anderer Herkunft oder Minderheiten wie wir Deutschen auch. Genau wie diese nicht wesentlich krimineller sind als wir Deutschen.
Ja, mir ist bewusst dass besonders Homosexualität in der islamischen Kultur nicht gutgeheißen wird und ich habe schon sehr oft negative Meinungen darüber gehört. Ich stimme hier zu, dass sie aus persönlicher Erfahrung eher dazu tendieren dies sehr negativ zu betrachten und mir ist bewusst was in deren Heimatländern teilweise mit Homosexuellen passiert, jedoch wurde bisher noch keine homosexuelle Person die ich kannte explizit deshalb benachteiligt. Und häufig werden Minderheiten anderer Kulturen anders betrachtet als Minderheiten der eigenen Kultur. In der Regel hatten diese Personen mehr Nachteile durch Menschen unserer Kultur.
Pigeon schrieb:
Niemand davon setzt sich für den IS oder irgendeine Form einer terroristischen Aktion ein oder heißt diese gut.
Man ignoriert hier mal dezent dass viele Flüchtlinge unter anderem wegen dem IS geflohen sind, aber ja, in Wirklichkeit ist der Großteil der Flüchtlinge ein Mitglied des IS um uns zu islamisieren und zu terrorisieren. In der Tat.
Ja, ich habe sehr viele Migranten kennengelernt, ich hatte allein in meiner Gruppe 12 verschiedene Nationalitäten.
Ja, ich habe auch einige Negativbeispiele kennengelernt und hatte viele Auseinandersetzung aufgrund anderer kultureller Ansichten.
Ja, ich habe auch schon öfters gehört, dass ich als Deutscher automatisch ein Nazi bin und ich "die Fr...." halten soll.
Ja, ich wurde auf der Arbeit sogar von einigen Müttern gemieden oder bevorzugt, weil ich nun mal ein Mann bin und Männer in Pflegeberufen nichts zu suchen haben oder weil der Mann "einfach mehr Ahnung hat".
Wir hatten sogar eine Familie bei der meinen weiblichen Kolleginnen von der Leitung explizit verboten wurde in Anwesenheit der Eltern etwas über das Kind zu äußern, an dem es noch hapert und dass ich die Elterngespräche übernehmen muss, da sie Sorge besaß, dass die Kollegin sonst an einem Tag nie wieder zur Arbeit kommen wird, wenn sie sich in der Wortwahl vertut. Der Großvater dieses Kindes spricht aus Prinzip nicht mit Frauen, es kam sehr häufig vor dass er so lange gewartet hat bis ich gerade Zeit hatte, weil Frauen in seinen Augen nichts wert waren.
Ich könnte nun sagen: "Ich habe das erlebt, also sind diese Kulturen schlecht! Menschen- und Frauenfeindlich! So etwas brauchen wir hier nicht!!" und mich auf die negativen Aspekte fokussieren. Oder ich drehe meine Blickrichtung und sehe, dass dies Minderheiten waren und der signifikante Großteil der Erfahrungen positiv war. Man sieht nämlich immer nur das, was man auch sehen möchte.
Und trotz den Negativbeispielen bin ich für kulturelle Vielfalt, weil einfach alle daraus profitieren, sofern man offen dafür ist. Nur, weil jemand etwas fragwürdiges tut heißt es nicht, dass er direkt ein schlechter Mensch ist. Aber ja, automatisierte Prozesse sind immer wieder etwas schönes, wenn man sich diesem nicht bewusst wird/werden möchte.
“I still don't know what it really means to grow up. However, if I happen to meet you, one day in the future, by then, I want to become someone you can be proud to know.”
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Islamisierung Europas 2 Monate 2 Wochen her #836393

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TheAwesomePigeon schrieb:
@Faf-kun:
Da hab ich das Wespennest ja echt gut getroffen. Ich bin ehrlich gesagt erstaunt, welcher Verallgemeinerung ich hier anheim falle. Wahrlich interessant in einem eigenen Sinne.
Schließlich werde ich gruppiert und einer imaginären Bevölkerung zugeschrieben, die etwas tut, was du als allgemein verweflich empfindest, auch wenn ich mehrfach zu der Errichtung von Moscheen Stellung bezogen habe. Zur Flüchtlingspolitik oder wie man verfahren sollte habe ich mich in diesem Beitrag nicht geäußert, allerdings werde ich da direkt einer dir unliebsamen Gruppe zugeschoben, da es für dich scheinbar die einfache Praktik ist.

Den Braten muss ich wohl fressen. Gebe zu das war etwas indifferenziert... pardon.
TheAwesomePigeon schrieb:
Noch mehr Verallgemeinerung findet dadurch statt, dass man mir unterstellt, dass der Moslem eigentlich der Gute ist und der Westen der Böse. Dies habe ich nie gesagt und werde ich auch nie tun. Ich finde es lediglich wichtig, dass man sich mit den Begebenheiten auseinandersetzt, welche vorherrschen - wieso es eine so stark religiös geführte Kultur ist, was bei uns nicht der Fall ist und auch die Frage aufwerfen, ob wir hier lokal eben jener Gefahr aufliegen ebenfalls in diese Schiene abzudriften.

Wieso wird ein Staat religiös geführt... das ist ein weites Feld. Und um ehrlich zu sein würde das eine eigene Diskussion füllen. Ich gehe daher darauf ungern ein. Wenn man einfach alles zu sehr in die Breite redet, verliert man sich darin und das eigentliche Thema aus den Augen. Die Gefahr ist immer da wo sich religiöse tummeln.
TheAwesomePigeon schrieb:
Witzigerweise würde das nur passieren, wenn wir unsere hiesige Religion propagieren, unsere Ländereien für Urdeutsche beanspruchen und eine Bekleidung eines wichtigen politischen Amtes durch einen nicht Urdeutschen als so empörend empfinden, dass wir einer stark radikalisierenden Partei Zugehörigkeit beipflichten. Durch die Ablehnung schaffen wir es nicht die bessere Position zu erhalten, sondern werden lediglich zum gegensätzlichen Radikal von dem, was wir in dem Fall erfolgreich verteufelt haben. Das halte ich nicht für eine wünschenswerte Situation und so sehe ich diese Welt derzeit. Mir wiederholt vorzuwerfen die Realität nicht zu sehen geht bereits wieder mit dem Bewusstsein der Überheblichkeit einher, dass man die Dinge vermeintlich besser weiß. Eine sehr belehrende und in keinsterweise respektvolle Grundlage einer fachlichen und sachlichen Auseinandersetzung mit eben diesen Themen.

Das ist falsch. Erstens rein logisch, denn das Gegenteil einer Islamistischen Gesellschaft wäre eine völlig Atheistische. Denn eine Islamistische Gesellschaft ist eine Theokratische Gesellschaft. Ich unterscheide nicht zwischen den Religionen. Eine Religionsherrschaft lehne ich maximal ab. Ich würde ebenso auf die Barrikaden gehen wenn hier Katholiken anfangen würden ihre Vorstellungen durchzusetzen. Falsch ist ebenso daß, wenn man eine Ablehnende Haltung einnimmt, gegen etwas, man dadurch automatisch zu etwas Gegenteiligem wird, oder generell zu etwas anderem. Und zugegebenermaßen erachte ich meinen Kenntnisstand deinem als überlegen. Dies macht mich zu einem Überlegenen. Das ist natürlich nur subjektiv. Villeicht ist es auch anders herum. Aber diese politisch korrekte Gleichmacherei ist auch eine Art der Realitätsverweigerung. Es sind eben doch nicht alle gleich. Und bevor du dich wieder aufregst... ich lege dir explizit nicht in den Mund daß du behauptet hättest, daß alle gleich sind.
TheAwesomePigeon schrieb:
Dass du meine leicht höhnische Aussage zur vorbildlichen AfD direkt so persönlich nimmst und dich auf diese Weise von der AfD distanzieren möchtest war so nicht vorgesehen, aber scheinbar effektiv. Mir fällt einfach nur auf, dass du eine sehr wohlwollende Meinung zur AfD hast, aber in der Regel sehe ich mehr Angriffe auf andere Parteien, als die eigenen Stärken hervorzuheben. Es folgt nur das Schema, dass man andere Menschen mit anderen Auffassungen als Ursache einer fiktionalen Zukunft betrachtet und wer diesem Chorus entgegenstimmt, wird als Realitätsflüchtling betrachtet, der wohl zu viel Gutmensch inhaliert hat. Das ist in meinen Augen kindisch.

Wer Anhänger einer Partei/Bewegung/Popgruppe oder was auch immer ist, bezeugt für mich einen Mangel an eigenem Antrieb. Man kann gerne mit etwas Sympathisieren, aber wenn man sich darüber identifiziert, dann läuft was schief. Ich distanziere mich auch nicht von der AfD ich sage nur daß ich in einigen Punkten mit deren genannten Interessen übereinstimme. Nicht mehr und nicht weniger.
Deine Realitätsverweigerung bzw. deine von mir unterstellte Realitätsverweigerung hat nichts damit zu tun, daß du meine Prognose nicht teilst. Ich behaupte auch nicht daß dies so eintreffen muss. Das wäre in der Tat etwas anmaßend. Ich werfe dir jedoch vor daß du die IST Situation nicht umfassend erkennst, oder nicht erkennen willst. Welche Schlüsse du daraus dann ziehst... ist nicht mein Bier.
TheAwesomePigeon schrieb:
Weiterhin habe ich niemanden als Rassisten bezeichnet, sondern rassistische Züge hervorgehoben. Dass man unter gleichen Bedingungen aufgrund von ethnischer Herkunft unterschiedlich damit umgeht. Das muss doch nicht sein. Zudem werden bekannte abfällige Worte wie "Musel" benutzt, welche es nicht leichter machen an die guten Intensionen des Gegenübers zu glauben, da sehr viel Ablehnung von vorneherein miteinfließt.

Musel ist sogar eine Verniedlichung und keine Abwertung. Aus irgendeinem Grund mag ich das Wort Moslem nicht. Ebenso wenig kann ich "Schwarzer" leiden. Da bricht mir jedes Mal die Zunge ab. Am liebsten würde ich Bimbo sagen, aber das darf man ja nicht mehr, zu mindest öffentlich. Das hat aber rein garnichts damit zu tun daß ich per se keine Bimbos mögen würde, oder mich selbst für was besseres erachte, es ist halt so daß sich Bimbo für mich viel freundlicher anhört. Villeicht kommt das auch daher daß ich Schwabe bin, und mein "Stamm" sowieso zu verniedlichungen neigt.
DIe Behandlung anderer von der Herkunft abzuleiten ist heute verpöhnt. Dennoch muss sich jeder auch noch so liberale Mensch eingestehen daß man nicht jeden auf der Welt gleich behandeln kann. Und wenn jemand sagt "wir behandeln alle gleich" dann ist er ein Heuchler. Ob man nun andere aus einem Staat aussperrt aus dem Grund weil er Afrikaner ist, oder aus dem Grund weil er nix kann und nix weiß, oder weil er Lepra hat oder weil er ein Verbrecher ist, das ist letztlich alles das gleiche. So lange es Staaten gibt und so lange es Völker gibt, muss man ein kleines bisschen Rassistisch sein, weil es sonst jene Staaten und Völker nicht mehr gäbe. Und hier wiedersprechen sich alle Grund und Menschenrechte selbst, denn das beseitigen von Völkern und Staaten ist genauso verboten, wie das benachteiligen oder anders behandeln. ;)
TheAwesomePigeon schrieb:
Zudem scheust du dich nicht direkt auf einer persönlichen Ebene anzugreifen, was sehr bedauerlich ist, da es meistens darauf hindeutet, dass sich jemand bedrängt fühlt und entsprechend emotional ausschlägt. Auch das war nie eine Intension von mir. Persönlich betrachte ich mich nicht als "irgendeine Pfeife", welche irgendjemanden daran hindert etwas zu tun oder zu unterlassen.

Ja das war unangemessen. Bitte um Entschuldigung.
TheAwesomePigeon schrieb:
Es gibt Schulklassen, welche einen Migrantenanteil von 50% oder höher haben. Ja, das mag sein. Ist es die Mehrzahl?
Noch nicht. Aber die Demographische Entwicklung gibt vor, daß dies bald die Regel sein wird. Siehst du das ist so ein Punkt an dem ich dir vorwerfe die Realität absichtlich nicht wahr zu nehmen, weil sie unangenehm ist und nicht in deine Überzeugung passt...
TheAwesomePigeon schrieb:
Habe ich eine Nacht nicht aufgepasst und plötzlich sind fast all unsere schulpflichtigen Kinder mit Migrationshintergrund? Beängstigend. Lass doch eben jene Schulen mit vielen Kindern mit ausländischen Wurzeln eben dies haben. Es ist ja nicht so, als ob jeder davon sich weigert Deutsch zu lernen, die Staatsbürgerschaft anzunehmen, später einmal arbeiten zu gehen, sondern lediglich das Ziel verfolgt das Land zu islamisieren.

Du kannst das gerne bagatellisieren, aber es gibt eindeutige Studien die belegen daß der überwiegende Anteil sämtlicher Musel pardon Moslems die in Europa leben, eher mit ihrer Religion oder ihrer Herkunft (der Eltern/Großeltern) identifizieren, als mit der ihres Gast- btw. Heimatlandes und dessen Gesetzen und Verfassungen. Und die Bereitschaft deutsch zu lernen, ist auch nicht sehr ausgeprägt. Wie sonst kann man erklären daß einige Kurden Türken oder was weis ich in der dritten Generation immernoch ihre Ahnensprache besser beherrschen als ihre Landessprache. Klar lernen sie einigermaßen sich hier auszudrücken,... aber Himmel dieses Gestammel ist grauenhaft. Da spreche ich ja besser russisch obwohl ich nur gelegentlich beruflich da zu tun habe.
TheAwesomePigeon schrieb:
Warum ich nur "gute Moslems" kenne? Nunja - vielleicht, weil "die Guten" der doch vorhandene Großteil unserer Gesellschaft sind, was man allerdings nur erkennen kann, wenn man sich mit eben jenen Menschen auseinandersetzt und sich damit befasst. Klar hatte ich auch negativ Beispiele, wobei aber die Wenigen nicht mein gesamtes Bild trügen sollten. Es gibt überall Arschlöcher - sei es nun ein Deutscher, ein Pole, ein Franzose, ein Schweizer oder eben ein Iraner. So sind manche Menschen und ich muss eben diese für dieses Verhalten nicht verteidigen, sondern sie ebenso dafür verurteilen, wie ich es eben auch für meine "Landsleute" tun würde.

Ja klar gibts überall Arschlöcher. Aber die sollte man dann los werden. Bei deutschen Arschlöchern wird das schwierig, aber es gibt nichts auf der Welt was uns daran hindern würde die Arschlöcher aus dem Ausland dahin zurück zu schicken wo sie her kamen. Das habeich auch schon versucht Carlos klar zu machen. Wenn wir 10 was weis ich Ägypter hier haben, davon sind 7 in Ordnung und produktiv, aber 3 eben nicht, dann muss man die drei eben los werden. Das hilft letztlich dann auch den 7 "guten" Ägyptern. Oder nicht?

Islamisierung Europas 2 Monate 2 Wochen her #836416

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@TheAwesomePigeon
Eine letzte Antwort, diesmal ohne "Trigger"-Vorkommen^^

TheAwesomePigeon schrieb:
Bitte ergänze jetzt nicht, dass du gegen keine Symbolik etwas hast, mit Ausnahme der des muslimischen Glaubens, weil du dir damit nur noch mehr einen Bärendienst erweist, denn... witzig finde ich an deiner Aussage folgendes:
Fish wollte ja offensichtlich, dass ich bei den Kreuzen und Marienstatuen mehr Toleranz zeige, dem bin ich nachgekommen.^^
Ich muss zugeben, dass ich diese Art der Argumentation ebenfalls ziemlich witzig fand und sie deswegen absichtlich gewählt habe, da sie bei Fish vermutlich anecken würde.
Besonders schön wird die Aussage übrigens dadurch, dass ich nie geschrieben habe, dass ich andersgläubige Symbole, würden sie dort stehen, entfernen würde.
Du bist kein Retter, Held oder jemand, der die Lebensumstände in Deutschland in irgendeiner Form maßgeblich verbessert.
Nun ja, das kann man so auch nicht sagen. Wie vermutlich auch du war ich im Wahllokal und habe meine Stimme abgegeben.
Die Unterstellung mit der rassistischen Note ignoriere ich jetzt mal.^^

Islamisierung Europas 2 Monate 2 Wochen her #836422

Und nun zurück zum eigentlichen Thema des Threads :-)

Gibt es eine „Islamisierung Europas“? Die klare Antwort ist JA, aber dies geschieht bereits seit langem. Das Osmanische Reich hatte bereits vor Jahrhunderten Teile Europas erobert und den Islam verbreitet. Heute leben in den westlichen Ländern Europas durchschnittlich zwischen 5-10 Prozent Moslems. Es ist selbstverständlich, dass dies auch Auswirkungen auf unsere Kultur hat.

Der Mensch, durch seine geringe Lebensspanne, neigt dazu Sachen als konstant anzusehen, die gar nicht konstant sind. Ob Sprache, Kultur oder Klima verändern sich ständig, aber eben meistens in so langsamen Abläufen dass die Generationen der Menschen dies kaum wahrnehmen.

Manchmal aber kommen solche Veränderungen schnell. So etwas passiert jetzt, wo große Mengen an Fremden nach Europa kommen.

Wenn kleine Mengen kommen, sind sie gezwungen sich anzupassen, und der Einfluss auf die Gesellschaft ist geringer und langsamer. Wenn aber große Mengen kommen führt dies zu größeren und schnelleren Veränderungen die wiederum zu Konflikten führen.

Migration ist nicht gleich Migration. Manchmal ist sie erwünscht oder sogar notwendig, ein anders mal führt sie zu Bürgerkriegen. Der Zeitpunkt und die Menge ist es die den Unterschied ausmacht.

Wir mit unserer Humanistischen Einstellung versuchen diese Entwicklung positiv zu sehen, aber die Realität ist etwas anders. Schaut euch die Gebiete in der Welt wo die Islamische und nicht Islamische Bevölkerung zusammenleben. Selten sehen wir ein harmonisches Miteinander. Ob ehemaliges Jugoslawien, Philippinen, Indonesien, Indien, Myanmar, etc.

Es sind aber nicht nur die Religiösen oder Kulturellen Probleme die wir betrachten sollten. Es sind auch ganz einfach Materielle und Wirtschaftliche Probleme. Es kommen Millionen an Menschen zu uns, die nie einen Cent in die Sozialen Kassen eingezahlt haben, aber alle Leistungen beziehen. Dies ist eine große Belastung für unser Sozial-System, vor allem in Zeiten wo es den meisten Menschen eh nicht so gut geht. Viele haben Probleme eine geregelte Arbeit und eine Wohnung zu bekommen und betrachten die neu ankommenden als Bedrohung. Dies sollte man nicht ignorieren, denn solche Entwicklungen können schnell zu Unruhen führen.

Es ist klar dass wir nicht alle notleidenden Menschen der Welt bei uns aufnehmen können. Man muss also Menge und Priorität für bestimmte Menschen definieren damit die Integration funktioniert und beide Seiten, die Neu-Ankömmlinge und die Alt-Bevölkerung friedlich zusammenleben können.
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von Tssir-De-Macabre.
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Islamisierung Europas 2 Monate 1 Woche her #836517

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Potion schrieb:
Ich für meinen Teil bin ja der Meinung, dass Kopftücher im Unterricht gerade für Lehrerinnen verboten werden sollten. Sie nehmen für ihre Schüler schließlich eine Vorbildfunktion ein und sollten sich daher stets neutral verhalten.
Potion schrieb:
Fish wollte ja offensichtlich, dass ich bei den Kreuzen und Marienstatuen mehr Toleranz zeige, dem bin ich nachgekommen.^^
Potion schrieb:
Besonders schön wird die Aussage übrigens dadurch, dass ich nie geschrieben habe, dass ich andersgläubige Symbole, würden sie dort stehen, entfernen würde.
Fish. schrieb:
Perfekt! Da Lehrer ja eine neutrale Vorbildsfunktion wahren sollten, müsssen nun alle Kreuze, I.N.R.I. Statuen, Maria-, Gott-, Whateverfiguren/Wandmalereien und katholische Kleidungsstücke in allen Schulen, Horten, Heimen, Kindergärten und Krippen entfernt werden. Dann sollten wir noch dazu den Religionsunterricht entfernen, weil das ja auf jeden Fall nicht neutral ist und am besten schließen wir alle katholischen und evangelischen Einrichtungen im gesamten Land, denn wer (offen) seinen Glauben auslebt, der ist definitiv kein neutrales Vorbild mehr. Und das alles nur, weil deiner Logik nach Khadijas Kopftuch auf jeden Fall nicht neutral ist.
Nein? Wo genau findest du die Aussage, dass ich da mehr Toleranz möchte?
Wäre schön wenn du Beitrage nicht nur ein einziges Mal durchliest bzw. überfliegst sondern dir mal kurz die Zeit nimmst und überlegst was der Autor des Beitrags damit gemeint haben könnte, sofern du in der Lage dazu bist.
Also noch einmal für die ganz besonderen unter euch: Du sprachst von neutraler Vorbildsfunktion die aufgrund von einem Kopftuch (Symbolik des Glaubens) eingeschränkt ist. Ich sprach davon, dass wir dementsprechend jegliche Symbolik entfernen sollten, wenn wir nach dieser Logik hantieren.

Mir persönlich ist es als Pädagoge völlig egal ob Glaubenssymbole in einer kirchlichen Einrichtung stehen/vom Personal getragen werden, sofern sie sich professionell verhalten und den Glauben nicht in ihre Arbeit (abgesehen vom pädagogisch wertvollen Bild vom Kind/Menschen) einbringen. Genauso wenig stört es mich, wenn eine muslimische, christliche oder jüdische Lehrkraft ein Kopftuch trägt, solange sie ihre Arbeit vernünftig macht.

Allerhöchstens ist es sogar eine professionelle Vorbildsfunktion, weil man ins Gespräch kommen kann und den Schülern zeigt, dass man offen zu etwas stehen kann, an das man glaubt. Es ermöglicht Austausch zwischen beispielsweise christlicher-, islamischer-, jüdischer,- und atheistischer Religionseinstellung.
Religion ist nicht nur Glaube, es ermöglicht auch ins Gespräch zu kommen und Austausch. Ich persönlich bin nicht gläubig, trotzdem bietet Religion einige wirklich effektive Methoden und Gespräche. Aber woher soll man das auch wissen, wenn man keine Expertise hat? Wo wir wieder beim Kernproblem sind was ich seit etlichen Threads anspreche - es gibt keine Auseinandersetzung und es wird einfach das abgekauft was in der Luft umherrschwirrt.
Nachdem ich mich gerade noch ein wenig mit dem Kopftuch auseinandergesetzt habe, habe ich eine interessante Information gefunden. Das Kopftuch hat sich aus regionaler Kultur und daraus entstandenen Traditionen entwickelt, wer das Kopftuch als islamisches Symbol (aus dem Koran heraus) trägt, der trägt es theoretisch gesehen falsch, da es vielmehr zur Identität der Herkunft beiträgt und nicht religiös betrachtet relevant ist. Streng genommen hat das Kopftuch eigentlich nichts mit dem Islam zu tun, sondern trägt vielmehr zur Beibehaltung der eigenen Identität bei. Spricht/zwingt man es Menschen ab, verletzt man sogesehen ihre Menschenwürde, da man sie zwingt ihre kulturelle Identität abzulegen (was kulturell betrachtet das Äquivalent von "ich verbiete dir deine Muttersprache zu sprechen" wäre).

Somit korrigiere ich meine Aussage oben in einer Form, dass das Kopftuch als religiöses Symbol relevant ist. Auch wenn es Frauen/Männer gibt, die es als religiöses Symbol ansehen oder so zu ihrem Glauben stehen, das möchte ich ihnen keinesfalls absprechen. Dementsprechend setze ich es nicht mit christlichen Glaubenssymbolen gleich und nehme diese Aussage zurück. Trotzdem bleibe ich bei meiner Aussage, dass das Kopftuch, sofern die Frau es freiwillig trägt und objektiv darüber sprechen kann, die Vorbildsfunktion in keiner Form beeinträchtigt, sondern höchstens nährt.
Genausowenig würde es mich stören, wenn christliche oder jüdische Lehrerinnen ein Kopftuch oder Schleier aufgrund ihres Glaubens tragen, sofern sie ihre Arbeit vernünftig machen.

Jedoch wäre ich gegen eine Burka/Ganzkörpervermummung die von einer pädagogischen Fachkraft getragen wird, aber nicht aus einem rassistischen Grund. Vielmehr, weil es für Kommunikation wichtig ist Körpersprache zur Geltung zu bringen und Mimik ein extrem wichtiges nonverbales Kommunikationsmittel ist. Besonders für Kinder ist es extrem wichtig Körpersprache und Mimik in Kontext zur Sprache deuten zu können, besonders, wenn die Kinder die deutsche Sprache nicht sehr gut beherrschen. Auch für Jugendliche ist klare Körpersprache und Mimik wichtig, um bestimmte Kontexte vernünftig zu deuten oder herauszufinden/zu provozieren welche Reaktionen ich im Gegenüber auslöse. Dementsprechend wäre es aus dieser Sicht unverantwortlich eine Burka im pädagogischen Fachbereich zu tragen. Privat kann die Person dies meinetwegen gerne machen. Diese Sichtweise ziehe ich nicht nur auf Deutschland, sondern auch in den fremden Kulturen an sich.
Potion schrieb:
Ich muss zugeben, dass ich diese Art der Argumentation ebenfalls ziemlich witzig fand und sie deswegen absichtlich gewählt habe, da sie bei Fish vermutlich anecken würde.
Es würde bei mir nicht anecken, wenn du argumentieren würdest. Das Problem ist nur - du stellst weder eine Argumentation auf, noch trägst du irgendwie ansatzweise mit deinen Aussagen zur Diskussion bei. Du scheinst nicht sonderlich effektiv darin zu sein zu erörtern was der Autor, dem du antwortest, irgendwie mit seinen Aussagen gemeint haben könnte, noch kannst du wenn du es verstehst konstruktiv darauf eingehen. Das eckt bei mir an, nicht deine Art der Argumentation oder deine vergeblich provokanten Aussagen.
Es ist die Tatsache, dass du der festen Überzeugung bist, dass du argumentierst und dass das, was du von dir gibst, auch nur ansatzweise irgendwie Relevanz haben könnte. So erweckt es bei mir zumindest den Anschein. Wäre schön wenn du dir die nächsten Stunden Zeit dafür nimmst dich in dieser Hinsicht mal ein wenig weiterzubilden, Weiterbildung kommt anscheinend bei vielen hier zu kurz.

Und ja, nenne es #triggered, herzlichen Glückwunsch. Daraus hat nun niemand profitiert. Wir alle haben unnötige Zeit, Nerven und wahrscheinlich auch Hirnzellen verloren, weil man sich damit auseinandersetzen musste. Du kannst dir nun einen Stern ins Heft kleben, es stolz deinen Eltern präsentieren und nun anfangen relevante Beiträge zu verfassen.
Und ich entschuldige mich hiermit noch einmal für meine doch sehr persönliche, möglicherweise nicht allzu konstruktive, Kritik dir gegenüber in dieser herablassenden Form. Es ist ein frustrierter Appell an dich, dass du ein wenig für dich und deine Umwelt tun könntest.
Edit: Potions Antwort
Freut mich doch sehr, dass du erneut das tust, was du immer tust und dass ein Appell anscheinend (wer hätte das erwartet?) bedeutungslos ist. Herzlichen Glückwunsch, ich habe die Hoffnung in dich nun komplett verloren.
“I still don't know what it really means to grow up. However, if I happen to meet you, one day in the future, by then, I want to become someone you can be proud to know.”
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Islamisierung Europas 2 Monate 1 Woche her #836537

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Fish. schrieb:
Du kannst dir nun einen Stern ins Heft kleben, es stolz deinen Eltern präsentieren und nun anfangen relevante Beiträge zu verfassen.
Bist du etwa Grundschullehrer? ^^

Nur zur Erklärung:
Dein Satz wirkte auf mich so, als ob du (aus welchem Grund auch immer) nicht wollen würdest, dass alle Kreuze, INRI- und Marienstatuen aus den Klassenzimmern verschwinden. Aus diesem Grund entschloss ich mich, die Kreuze zu tolerieren, obwohl ich eigentlich jegliche Glaubenssymbole entfernen wollte.

Edit: Fish.s Antwort
Verstehe wirklich gerade dein Problem nicht.
Ich bin doch extra deinem Appell nachgekommen, etwas für die Umwelt zu tun, und habe eine Erklärung für meine Aussage hinzugefügt.
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