THEMA: Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt!

Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 3 Wochen 4 Tage her #838487

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Weil die Frage aufgekommen ist, wieso auf dem CO2-Ausstoß so herumgehackt wird, möchte ich auch mal meine '2 Cent' beisteuern.
CO2 hat verglichen mit Luft andere physikalisch-chemische Eigenschaften. Für die Diskussion relevant ist von diesen Eigenschaften vor allem die Spezifische Wärmekapazität. Diese Größe beschreibt, wieviel Energie notwendig ist, um eine definierte Menge einer Substanz um 1°C bzw. 1K zu erwärmen.
Um Luft von 25°C auf 26°C zu erwärmen braucht man laut Tabellen 0,851kJ pro Kubikmeter, bei reinem CO2 0,470kJ (also ca. 44% weniger). Mischt man beide, errechnet sich die Wärmekapazität anteilsweise.

Pro Jahr nimmt der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre um ca. 2ppm zu. Rechnet man diese 2ppm bei der Wärmekapazität von Luft mit ein, ergibt sich dass man mit 2ppm mehr CO2 in der Luft ca. 0,72mJ weniger Energie als im Vorjahr braucht, um den Kubikmeter Luft um das eine Grad zu erhöhen. Die Energiezufuhr durch Sonneneinstrahlung bleibt aber etwa konstant.

Jetzt klingen 0,72 Milli-Joule nicht nach einer Menge Zeug. Allerdings Ist der Teil unserer Atmosphäre, in dem sich das Wetter abspielt auch nicht nur 1 Kubikmeter Luft. Diese sog. Troposphäre geht bis in eine Höhe von 15km auf einer Fläche von ungefähr 510 000 000 Quadratkilometern - entsprechend 7,65*10^18 Kubikmeter Gesamtvolumen.

Entsprechend beträgt die gesamte Energie die dadurch weniger gebraucht wird ca. 5500 Tera-Joule (oder 1,3 Mega-Tonnen TNT), die sich in der Erdatmosphäre anderweitig entladen können - oder es wird einfach noch wärmer...

Das ist zwar nur grob überschlagen und nimmt an, dass die Troposphäre gleichmäßig zusammengesetzt ist, aber es liefert mal 'ne ungefähre Hausnummer, was lächerliche 2ppm an zusätzlichem CO2-Eintrag global bewirken können.
Letzte Änderung: 3 Wochen 4 Tage her von OdinDark.

Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 3 Wochen 3 Tage her #838497

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OdinDark schrieb:
Weil die Frage aufgekommen ist, wieso auf dem CO2-Ausstoß so herumgehackt wird, möchte ich auch mal meine '2 Cent' beisteuern.
CO2 hat verglichen mit Luft andere physikalisch-chemische Eigenschaften. Für die Diskussion relevant ist von diesen Eigenschaften vor allem die Spezifische Wärmekapazität. Diese Größe beschreibt, wieviel Energie notwendig ist, um eine definierte Menge einer Substanz um 1°C bzw. 1K zu erwärmen.
Um Luft von 25°C auf 26°C zu erwärmen braucht man laut Tabellen 0,851kJ pro Kubikmeter, bei reinem CO2 0,470kJ (also ca. 44% weniger). Mischt man beide, errechnet sich die Wärmekapazität anteilsweise.

Pro Jahr nimmt der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre um ca. 2ppm zu. Rechnet man diese 2ppm bei der Wärmekapazität von Luft mit ein, ergibt sich dass man mit 2ppm mehr CO2 in der Luft ca. 0,72mJ weniger Energie als im Vorjahr braucht, um den Kubikmeter Luft um das eine Grad zu erhöhen. Die Energiezufuhr durch Sonneneinstrahlung bleibt aber etwa konstant.

Jetzt klingen 0,72 Milli-Joule nicht nach einer Menge Zeug. Allerdings Ist der Teil unserer Atmosphäre, in dem sich das Wetter abspielt auch nicht nur 1 Kubikmeter Luft. Diese sog. Troposphäre geht bis in eine Höhe von 15km auf einer Fläche von ungefähr 510 000 000 Quadratkilometern - entsprechend 7,65*10^18 Kubikmeter Gesamtvolumen.

Entsprechend beträgt die gesamte Energie die dadurch weniger gebraucht wird ca. 5500 Tera-Joule (oder 1,3 Mega-Tonnen TNT), die sich in der Erdatmosphäre anderweitig entladen können - oder es wird einfach noch wärmer...

Das ist zwar nur grob überschlagen und nimmt an, dass die Troposphäre gleichmäßig zusammengesetzt ist, aber es liefert mal 'ne ungefähre Hausnummer, was lächerliche 2ppm an zusätzlichem CO2-Eintrag global bewirken können.

Das ist ja ne ganz lustige Rechnung... aber eine Rechnung ist halt nicht immer auf die Realität übertragbar. Also nehmen wir mal an das ist richtig was du sagst und die Zahlen stimmen einigermaßen. Dann gibts da doch ein paar Effekte die man mitbeachten sollte...
1. Die Sonneneinstrahlung ist alles nur nicht konstant.
2. Wolken; die haben nach der Sonneneinstrahlung den größten Effekt auf das Klima. Und wenn es wärmer wird, verdampft mehr Wasser, die Wolkendichte nimmt zu die Einstrahlung ab.
3. Co2 ist Happahappa für Pflanzen. Pflanzen nehmen Co2 auf, was im Umkehrschluss bedeutet je mehr Pflanzen desto weniger CO2 und je mehr Co2 desto mehr Grünwuchs.
4. Meerestemperatur. Hat ganz immense Auswirkungen auf das Wetter und somit auf das Klima.

Und das sind 4 Faktoren die einen wesentlich größeren Einfluss auf das Klima haben als "Treibhausgase" im allgemeinen. Und von denen ist Co2 nur einer der geringsten Faktoren. Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe.
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Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 3 Wochen 3 Tage her #838499

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OdinDark schrieb:
Spezifische Wärmekapazität. .../quote]

Hallo OdinDark, deine Rechnung überzeugt mich nicht und ich möchte erklären warum.

Die Wärmekapazität dürfte für die statische Berechnung des Wärmezustand der Atmosphäre eine Rolle spielen, aber nicht für die dynamischen Prozesse des Klima.
Durch das Verbrennen nimmt die Masse der Atmosphäre etwas zu, aber der verbrannte Kohlenstoff bringt einmalig seine Wärme mit und das war es. Beim Klima geht es aber um dynamische Prozesse, nämlich um die Frage, wo sich das Temperaturgleichgewicht enstellt. Letzendlich strahlt die Erde genauso so viel Energie in den Weltraum ab, wie sie von der Sonne empfängt. Durch chemisch-physikalische Effekte bewirken einige Gase den Treibhauseffekt.
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Das dabei die Wärmekapazität eine Rolle spielt, wäre mir neu.

Wo hast du das überhaupt her? Das würde mich wirklich interessieren.
Letzte Änderung: 3 Wochen 2 Tage her von Carlos12. Begründung: Editierrest entfernt

Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 3 Wochen 3 Tage her #838503

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@Carlos12: Das war jetzt nichts, was irgendwo in der Fachpresse oder ähnlichem stand. Ich weiß aus der Berufspraxis, dass sich selbst Spuren von Verunreinigungen auf die Wärmekapazität und Wärmeleitfähigkeit eines Gases auswirken können. Bei sogenannten Wärmeleitfähigkeitsdetektoren nutzt man solche Sachverhalte, um z.B. in der Gaschromatographie Analyten im ppm-Bereich zu erfassen. Man nutzt sozusagen die Änderung der physikalisch-chemischen Eigenschaften aus, um Rückschlüsse auf deren Zusammensetzung zu ziehen - durch rückwärts Rechnen kann man entsprechend aus Änderungen der Zusammensetzung auf die Änderung der physikalisch-chemischen Eigenschaften schließen.

Weil ich einerseits nicht einfach glaube wenn jemand sagt, dass etwas nutzlos ist, ohne mir selbst ein Bild davon gemacht zu haben (wie z.B. die Reduktion des CO2-Ausstoßes) und andererseits ein ziemlicher Nerd bin und gestern gerade nichts besseres zu tun hatte, hab ich die Materialdaten für Luft und CO2 nachgeschlagen und mal selber nachgerechnet :-D Das ist übrigens auch nicht der Treibhauseffekt, sondern eher ein Versuch darzustellen, wie sich bereits kleine Änderungen der Zusammensetzung auf die Materialeigenschaften der Atmosphäre auswirken können.
Zugegeben: Das Modell ist sehr stark vereinfacht und nicht sehr genau, da es von einer homogen aus trockener Luft und CO2 zusammengesetzten Atmosphäre ohne Konvektion und ähnlichem ausgeht und diese Berechnung auch nur in diesem kleinen Temperaturintervall so funktioniert (v.a. weil die spezifische Wärmekapazität bei Gasen Temperaturabhängig ist) und ich auch keine Angaben für alle verwendeten Größen gefunden habe, die durch die Bank weg auf 7 Nachkommastellen genau waren. Es sollte auch keineswegs irgendwelche genauen Werte liefern (wenn das so einfach möglich wäre, wüsste man auch längst den exakten Wert der Klimasensitivität), sondern aufzeigen, dass das bisschen CO2 bei globalen Dimensionen einen nicht zu vernachlässigenden Effekt haben kann.
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Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 3 Wochen 1 Tag her #838519

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Fridays For Future ist einfach nur Mist meiner Meinung nach
Zwar finde ich es Wichtig und Richtig sich für die Umwelt einzusetzen, aber nicht an einem Freitag, während dem Unterricht.
Ich selber strebe ein Abi an und nicht selten wurde ich gefragt, ob ich mit zum McDonalds will, anstatt zum Unterricht. Ist ja eh Fridays for Future, kann man ja wohl ausnutzen.
Die Hälfte der Schule fehlt. Begründung ist der Schulstreik, doch tatsächlich gehen nur 1/4 von den Fehlenden zum Protestieren, der Rest nimmt sich frei.
Wenn die doch so unbedingt was Gutes tun wollen, dann pflanzt Bäume :)

Sakhi♥
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Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 3 Wochen 15 Stunden her #838543

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Sakhi schrieb:
Die Hälfte der Schule fehlt. Begründung ist der Schulstreik, doch tatsächlich gehen nur 1/4 von den Fehlenden zum Protestieren, der Rest nimmt sich frei.
Wenn die doch so unbedingt was Gutes tun wollen, dann pflanzt Bäume :)

Hallo Sakhi, danke für diese Rückmeldung. Wenn dem so ist, dann ist es erbärmlich.
Ich erwarte natürlich von den (ehrlich) Streikenden, dass sie den verpassten Stoff im persönlchen Einsatz nachholen. Schule schwänzen ist sinnlos. Wozu dann Abi machen, mit der Hauptschule hat man die Schule hinter sich?

Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 1 Woche 5 Tage her #838863

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Sakhi schrieb:
Fridays For Future ist einfach nur Mist meiner Meinung nach
Zwar finde ich es Wichtig und Richtig sich für die Umwelt einzusetzen, aber nicht an einem Freitag, während dem Unterricht.
Ich selber strebe ein Abi an und nicht selten wurde ich gefragt, ob ich mit zum McDonalds will, anstatt zum Unterricht. Ist ja eh Fridays for Future, kann man ja wohl ausnutzen.
Die Hälfte der Schule fehlt. Begründung ist der Schulstreik, doch tatsächlich gehen nur 1/4 von den Fehlenden zum Protestieren, der Rest nimmt sich frei.
Wenn die doch so unbedingt was Gutes tun wollen, dann pflanzt Bäume :)

Sakhi♥

Klingt ein wenig so, als wenn du FFF dafür verantwortlich machen möchtest, dass an deiner Schule scheinbar viele Leute rumlaufen, die ihren Stundenplan eher für eine grobe Empfehlung halten?
FFF hat natürlich einen Anreiz geschaffen mit ihren Streiks in der Unterrichtszeit. Und genauso wie viele andere Streiks, wird eben auch dieser zu einer Zeit durchgeführt, welche eine gewisse Konsequenz hat. Streiks sollen Aufmerksamkeit erregen, sollen eben eine gewisse Kontroverse erzeugen. Schau einfach mal nach Frankreich, was die momentan durchziehen in Bezug auf ihre Rentenreform.
Aber letzten Endes entscheidet immernoch jeder Schüler selbst ob er dem Unterricht fernbleibt oder eben nicht. Und wenn deine Schule da scheinbar keine Regeln aufgestellt hat, wird man sich dort in der Leitung wohl der Problematik bewusst sein und toleriert dies eben auch. Du kannst deine Schule kritisieren, dass sie diesem Verhalten quasi die Tür öffnen, aber FFF als Mist zu bezeichnen, geht dann doch irgendwie ein wenig am Punkt vorbei.
In meiner Schulzeit ist so viel Unterricht ausgefallen, wir hätten fast jeden zweiten Tag einen FFF Streik durchführen können, weil irgendwelche Fächer ausgefallen sind und mit halbgaren Arbeitsaufträgen ersetzt wurden. Das Abi haben trotzdem die meisten geschafft.

Was mir persönlich dann aber auch manchmal bisschen auf den Keks geht, sind Schüler/innen, welche bei den FFF-Streiks sind und dort stolz in die Kamera erzählen, dass ihre Noten quasi alle in den Keller gerasselt sind, wobei sie vorher irgendwie solide Noten hatten. Mir persönlich waren Noten immer recht egal, aber solche Sachen in die Kamera rufen, während von allen Ecken die Kritik kommt man würde ja so viel Unterricht verpassen...ist halt kein so kluger Schachzug :D

Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 1 Woche 7 Stunden her #838958

  • Oda-Nobunaga
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Endlich hat ein deutscher Professor ein hervorragendes Buch zum Thema CO2 geschrieben:
www.amazon.de/CO2-Klimaschutz-Fakten-Irr...olitik/dp/3416031245

Die "Wiener Zeitung" schreibt: Wie nah ist er wirklich, der Untergang der Welt, der uns ständig prophezeit wird? Wie gefährlich sind die ständig wachsenden CO2-Emissionen einer ständig wachsenden Menschheit tatsächlich?... Die jüngste Häresie hat der deutsche Universitätsprofessor Horst-Joachim Lüdecke zu Papier gebracht. Der Physiker und Informatiker seziert in einem neuen Buch mit kühlem Kopf und der nüchternen Analysetechnik des Naturwissenschafters die vielen Behauptungen, die rund um die so dominant gewordenen Kohlendioxid-Ängste durch die öffentliche Diskussion und vor allem durch die offiziellen Berichte der UNO schwirren (einer bisher ja nicht als Hort objektiver Weisheit bekannten Institution). Lüdecke schafft dabei den Spagat zwischen den strikten Regeln einer wissenschaftlichen Argumentation auf der einen Seite und der Bewahrung der Verständlichkeit auch für Nichtnaturwissenschafter auf der anderen. Sein Buch sollte zur Pflichtlektüre für alle werden, die mit den von der Politik zum Dogma erklärten UNO-Berichten zu tun haben oder die diese Berichte aus eigener Überzeugung für Zeugnisse unumstößlicher Wahrheit halten. Kein Umweltminister Europas dürfte künftig ohne Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen Lüdeckes bei internationalen Beschlüssen mitmachen. Zumindest dann nicht, wenn er seriös sein will.
Das Resümee Lüdeckes ist ein sehr klares, aber dennoch differenziertes: Er empfiehlt der Menschheit dringend sparsamsten Umgang mit ihren begrenzten Öl- und Gas-Vorräten (während übrigens die Kohle jedenfalls noch für etliche hundert Jahre hält). Er zeigt aber mit einer ganzen Reihe von Argumenten den Irrweg auf, den die Angst vor CO2-Emissionen und vor einer globalen Erwärmung darstellt.


Der angebliche 97%ige Konsens ist auch gerade zerlegt worden:
www.anti-spiegel.ru/2020/klimawandel-die...-es-nie-gegeben-hat/

FFF ist nichts weiter als eine von gierigen Spekulanten und Greenwashing-Unternehmen finanzierte Sekte. Ihre Aufgabe besteht dahin, uns mittels Hysterie und Hetze Angst einzujagen, damit wir uns sündhaft fühlen und neuen Steuern zustimmen. Woher kennen wir das noch? Ach ja, von der Kirche!
"Wenn das Geld im Kästchen klingt die Seele aus dem Feuer springt".
Die Kohle, nein, nicht die CO2-haltige, wird dann für sinnlose Maßnahmen verheizt, damit die Reichen ihr gescheitertes Fiat Money System noch etwas aufrecht erhalten können. Wachstum um jeden Preis. Dass die Hüpfkinder nicht kapieren, wie sie verarscht und um ihre Zukunft gebracht werden, ist nur logisch. Selbst die meisten Erwachsenen wissen nicht mal, wie das Geldsystem funktioniert und wer es kontrolliert, obwohl schon seit etlichen Jahren darüber aufgeklärt wird.

Umweltschutz statt Klimaschutz!
Copy-Ninja rekrutiert!
コピ-忍者は 募集する!
Letzte Änderung: 1 Woche 7 Stunden her von Oda-Nobunaga.

Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 6 Tage 12 Stunden her #838969

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Oda-Nobunaga schrieb:
Endlich hat ein deutscher Professor ein hervorragendes Buch zum Thema CO2 geschrieben:
...
www.anti-spiegel.ru/2020/klimawandel-die...-es-nie-gegeben-hat/
...
FFF ist nichts weiter als eine von gierigen Spekulanten und Greenwashing-Unternehmen finanzierte Sekte.

Hallo Oda-Nobunaga,

1.) Was sagt Wikipedia zu diesem Professor? Zitat:
"Horst-Joachim Lüdecke (* 19. März 1943 in Berlin) ist ein deutscher Physiker für Strömungsmechanik und emeritierter Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW). Er ist ein Akteur der organisierten Klimaleugnerszene in Deutschland, die den wissenschaftlichen Sachstand der menschengemachten globalen Erwärmung ablehnt."

2.) Der zweite Link ist eine russische Propagandaseite.

3.) Wer hat mehr Geld und Macht, die Ölindustrie oder die Solarndustrie?
Die Energieversorger mit ihren Kohlenkraftwerke oder die Erbauer und Betreiber von Windkraftwerken?
Die Autohersteller, die klassische Verbrenner herstellen oder die Hersteller von E-Autos?

Fridays for future - Eure Meinung ist gefragt! 16 Stunden 58 Minuten her #839076

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Bei dem Beitrag von Oda-Nobunaga musste ich ein wenig Schmunzeln. Endlich gibt es mal einen Beitrag zur Gegnerseite die sich mit Fakten auseinandersetzt und auch mal einen Professor erwähnt der tatsächlich in diesem Bereich studiert hat. Auf dem ersten Blick endlich mal etwas konstruktives, bei näherer Betrachtung und fünf Minuten Google findet man jedoch heraus, dass dies eben nicht der Fall ist.
1. Horst-Joachim Lüdecke ist in der Tat studierter Physiker und publiziert ebenfalls über Thematiken in diesem Teilbereich. Es spricht nichts dagegen, es ist nicht falsch sich gegen den wissenschaftlichen Konsens zu stellen. Was jedoch sehr interessant ist sind einige Fakten:
1.1. Er leugnet den Klimawandel und ist Sprecher des EIKE, welches sich als Klimaforschungsinstitut ausgibt, sich jedoch nicht offiziell als dieses bezeichnen darf.
1.1.1. "EIKE täuscht Wissenschaftlichkeit vor, verbreitet gezielt Desinformationen und versucht, Einfluss auf Parteien zu nehmen. Die verantwortlichen Personen sind und waren nicht in der Klimaforschung tätig. Der Verein veröffentlicht keine Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften."
1.1.2. "EIKE ist unter anderem durch das Committee for a Constructive Tomorrow mit dem Lobbyismus für die Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung in den USA verbunden."
Witzigerweise geht dessen Ursprung unter anderem auf die Tabakindustrie zurück. Auch die Strategie, die sich die Tabakindustrie zu eigen machte ist heute sehr prävalent, wie man hier in diesem wunderschön perfektem Beispiel sieht. Was hat die Tabakindustrie nämlich gemacht? Sie suchte gezielt nach Wissenschaftlern, die bereit waren, die wissenschaftlichen Erkenntnisse öffentlich zu bezweifeln. Was macht die Leugnungswissenschaft wie beispielsweise Horst-Joachim Lüdecke? Das selbe.

1.2. Horst-Joachim Lüdecke ist AfD Mitglied.
1.2.1. Die Klimapolitik der AfD wurde durch die EIKE geprägt.
Somit kommt mir eine einfache Frage auf: Könnte Lüdecke es sich überhaupt aus politischer Perspektive erlauben auch nur ansatzweise objektiv-neutral beide Seiten zu beleuchten?
1.2.2. Die AfD ist ja nun mal bekannt dafür, unter anderem weil sie durch die EIKE geprägt wurde, sich gegen den Klimawandel zu bekennen.
Ich frage mich immer wieder: Warum es in Ordnung ist und sogar anerkannt wird, wenn die AfD ihren Klimaideologien mit größtenteils ohne wissenschaftlichen Konsens und Fakten folgt und sie preist, gleichzeitig gegen Parteien wie die Grünen beispielsweise, die im Prinzip 1:1 das selbe tun - nämlich ihrer Klimapolitik folgen, die jedoch häufiger wissenschaftlich fungierter sind, angehen. Immer wieder faszinierend.


2. Das Buch und der Kommentar von Andreas Unterberger
2.1. "[...]und vor allem durch die offiziellen Berichte der UNO schwirren (einer bisher ja nicht als Hort objektiver Weisheit bekannten Institution)."
Es ist witzig, wie der Text die UNO als Hort der nicht objektiven Weisheit bezeichnet jedoch im Anschluss kein Argument bietet was diese Aussage zu einer neutralen These macht und die komplette Aussage somit völlig subjektiv bewertet ist und das völlige Gegenteil von Objektivität ist. Allein in der Art wie der Text verfasst ist wird eine bestimmte Richtung deutlich was eigentlich alarmierend sein sollte.
2.2. "Kein Umweltminister Europas dürfte künftig ohne Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen Lüdeckes bei internationalen Beschlüssen mitmachen. Zumindest dann nicht, wenn er seriös sein will."
Diese Aussage ist zurzeit mein Favorit in der kompletten Disksussion.
3. Deine russische Seite zum wissenschaftlichen Konsensens
3.1. Zusammenfassung deiner russischen Propagandaseite über Cook et al.

Befürworter menschengemachter Klimawandel Autoren n = 10.188
Befürworter menschengemachter Klimawandel Abstracts n = 3896

Gegner menschengemachter Klimawandel Autoren n = 124
Gegner menschengemachter Klimawandel Abstracts n = 78


Liebe Gegner des menschengemachten Klimawandels:
Ihr glaubt lieber 124 Autoren die der Meinung sind, dass es den (menschengemachten) Klimawandel nicht gibt anstelle von 10.188 Autoren die der Meinung sind, dass es ihn gibt?
Ihr glaubt lieber 78 wissenschaftliche Artikel anstelle von 3896 wissenschaftlichen Artikeln?
Ich wüsste nun gerne die Gesamtzahl aller Artikel gegen den Klimawandel dessen Autoren Mitglied einer Partei oder Organisation sind, die sich nicht öffentlich gegen den Klimawandel bekennt. Ich bezweifle nämlich, dass nach einer umfassenden Analyse überhaupt Werke und Autoren überbleiben. Natürlich wäre hier auch die Gegenseite interessant: Wie viele der Autoren Mitglied einer Partei/Organisation sind, die diesbezüglich in der Öffentlichkeit sehr präsent ist. Und allgemein wie viele Autoren aus neutralen Institutionen stammen.

3.2. Die Studie von Cook et al. existiert seit 2013. Man müsste statt sich über die falschen Werte aufzuregen mal eine neue Analyse diesbezüglich machen.
Dazu kommt, dass bereits seit mindestens 2016 bekannt ist, dass die Studie falsche Rechnungen und Zahlen besitzt und deshalb sehr stark in der Kritik stand. Es ist also nichts neues, dass diese Studie nicht aussagekräftig ist. Das hat der Beitrag deiner Seite sehr gut herausgefunden. Wissenschaflich fungiert ist der Beitrag jedoch nicht, da er die Standards einer Analyse nicht entspricht.
3.3. Das Problem an deiner Kritik ist jedoch, dass es sechs weitere Studien gibt, in der die selben oder ähnlich hohe Werte herausgefunden wurde.
Dreskes, 2004: 100%
Doran, 2009 - 97%
Anderegg, 2010 - 97%
Cook, 2013 - 97%
Verheggen, 2014 - 91%
Stenhouse, 2014 - 93%
Carlton, 2015 - 97%
Natürlich müsste man hier noch eine Meta Analyse von Studien der Jahre 2016 bis 2019 machen um aktuellere Daten zu haben aber ein gewisser Konsens wird deutlich - die Forschergemeinte befürwortet den menschengemachten Klimawandel und die Forscher, die ihm wiedersprechen, kommen nicht einmal ansatzweise über 2%, es ist die totale Minderheit die stellenweise auf 0,08% liegt.

3.4. Quellen [ Zum Anzeigen klicken ]

Oda-Nobunaga schrieb:
FFF ist nichts weiter als eine von gierigen Spekulanten und Greenwashing-Unternehmen finanzierte Sekte. Ihre Aufgabe besteht dahin, uns mittels Hysterie und Hetze Angst einzujagen, damit wir uns sündhaft fühlen und neuen Steuern zustimmen. Woher kennen wir das noch? Ach ja, von der Kirche!
Ich verweise mal auf die EIKE und die Art wie diese agiert und lächle freundlich.

Hysterie und Hetze? Was genau der Klimawandel alles auslöst und wie verdammt schädlich die ganze Scheiße ist wurde schon mehr als öfters erwähnt. Wer leugnet, dass das alles ungefährlich ist und keine schlimmen Auswirkungen hat, dem kann man in seinen Dissonanzen wirklich nicht mehr helfen.
Oda Nobunaga schrieb:
Dass die Hüpfkinder nicht kapieren, wie sie verarscht und um ihre Zukunft gebracht werden, ist nur logisch. Selbst die meisten Erwachsenen wissen nicht mal, wie das Geldsystem funktioniert und wer es kontrolliert, obwohl schon seit etlichen Jahren darüber aufgeklärt wird.
#einhochaufmeinungsfreiheit
Oda Nobunaga schrieb:
Umweltschutz statt Klimaschutz!
Umweltschutz und Klimaschutz*
Schützen wir unser Klima nicht dann können wir die Umwelt auch nicht schützen, genau wie wir unser Klima nicht schützen können wenn wir die Umwelt nicht schützen.
Aber ja, wie bereits erwähnt gibt es viele Aspekte mit denen ich auch nicht einverstanden bin, finde die Grundidee auch nicht verkehrt. Hätten wir professionell geschultes Personal im BIldungssystem und im Schulwesen dann könnte man statt den Schulschwänz-Protesten extrem viel aus der Bewegung machen und gleichzeitig ein Bildungsniveau aufrechterhalten.
Das führt mich zu meinem letzten Aspekt: Mir ist aufgefallen, dass FFF-Jugendliche häufig in ihrer Bildung kritisiert werden und wie sie ja verdummen (oder nicht merken, dass sie ausgenutzt werden) - und das besonders häufig von Menschen, die Wissenschaft offen leugnen und nicht wahr haben wollen. Merkt man da den Fehler? Ich hoffe doch.
Hier nochmal die kurze Bemerkung, dass persönliche Erfahrung faktisch nicht belegt ist.
“I still don't know what it really means to grow up. However, if I happen to meet you, one day in the future, by then, I want to become someone you can be proud to know.”
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]
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