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THEMA: Benotung in der Schule abschaffen?

Benotung in der Schule abschaffen? 2 Monate 1 Tag her #832366

Die Kinder zu unterrichten ist eine schwierige Aufgabe und erfordert viel Kompetenz, persönliche Einstellung und eine pädagogische Begabung. Es gibt viele sehr gute Fachleute, die aber Probleme haben selbst die Einfachsten Dinge verständlich zu erklären.

Ich habe selbst an der Uni einen Professor gehabt, der so konfus gesprochen hat, dass man nach wenigen Minuten nicht mehr verstehen konnte was er da eigentlich sagen wollte. Dies mag an einer Uni, wo man sowieso die meiste Zeit selbst lernt noch zu verkraften sein, aber bei jungen Kindern kann so ein Lehrer zum Frust und Abschalten führen.

Viele haben auch eine falsche Vorstellung davon was es bedeutet ein Lehrer zu sein. Es ist eine sehr harte Arbeit und man bekommt wenig Dank und Verständnis, vom Geld ganz zu schweigen. Man muss auch sehr Frust-Resistent sein um mit aufsässigen Kindern, verärgerten Eltern, eingebildeten Vorgesetzten, etc. zurechtzukommen.

Manche haben diesen Weg gewählt, weil sie dachten, eine Sichere Arbeitsstelle und viel Freizeit zu bekommen. Aber damit haben sie weder sich noch der Gesellschaft einen guten Dienst erwiesen.

Bitte versteht dies nicht als ‚Lehrer-Bashing‘. Ich komme selber aus einer Familie in der es mehrere Generationen an Lehrern, Schulrektoren etc. gab, und habe großen Respekt vor diesem Beruf. Aber ich habe in meiner Zeit als Schüler und Student wirklich einige Lehrkräfte erlebt die nicht in diesen Beruf hingehören.

Nicht jeder taugt zum Arzt und nicht jeder taugt zum Lehrer. Falsches Personal gibt es selbstverständlich auch in anderen Berufen, aber hier haben sie besonders verheerende Wirkung.


@HealingPotion:
Mag sein, dass China noch etwas hinter uns hinkt, aber die Chinesen haben eine starke Arbeitsmoral und einen starken Willen nach Vorne zu kommen. Wer dies unterschätzt, der wird ein böses Erwachen erleben. Man sollte einen so starken Gegner niemals unterschätzen.
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Benotung in der Schule abschaffen? 1 Monat 4 Wochen her #832496

Tssir-De-Macabre schrieb:
Ich habe selbst an der Uni einen Professor gehabt, der so konfus gesprochen hat, dass man nach wenigen Minuten nicht mehr verstehen konnte was er da eigentlich sagen wollte. Dies mag an einer Uni, wo man sowieso die meiste Zeit selbst lernt noch zu verkraften sein, aber bei jungen Kindern kann so ein Lehrer zum Frust und Abschalten führen.
Mein Beileid, Lehrer zu sein wäre für mich ein Albtraum. Da ist man gerade froh, aus der Schule raus zu sein, schon muss man als Lehrer wieder in die Schule zurückkehren.
Finde, in dem Beruf sieht man nicht viel von der Welt und muss sich mit Kindern beschäftigen, anstelle an interessanten Zukunfts-Projekten mitzuwirken. Klingt für mich nach einem Beruf, den man nimmt, wenn sonst nichts da ist.
Zu Lehrern selbst habe ich aber keine Meinung und bin völlig unvoreingenommen. Es kann die unterschiedlichsten Gründe haben, wieso sich jemand für den Beruf entschieden hat.

Mag sein, dass China noch etwas hinter uns hinkt, aber die Chinesen haben eine starke Arbeitsmoral und einen starken Willen nach Vorne zu kommen. Wer dies unterschätzt, der wird ein böses Erwachen erleben. Man sollte einen so starken Gegner niemals unterschätzen.
Verstehe, man sollte also Fachkraft und nicht Deutsch-Lehrer werden. ^^
Trotzdem finde ich, man sollte sich über die noch stärkere Konkurrenz aus den USA, Japan und den restlichen europäischen Ländern zuerst Gedanken machen. Wenn man sich in Zwischenzeit von China aufkaufen lässt, ist das keine gute Idee natürlich.
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Benotung in der Schule abschaffen? 1 Monat 2 Wochen her #832901

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In Deutschland besitzen wir ja ein sehr interessantes Bildungssystem jedes Bundesland entwickelt selbst seine eigenen Bildungskonzepte/-lehrpläne und muss sich dabei an ein paar Vorgaben halten bzw bestimmten Stoff vermitteln. Doch wozu genau führt dies?
Zum einem zu einem System was Regional sehr spezifisch sein kann und jedes Bundesland auch eigene lokale Extras implementieren kann/könnte solange es sich an bestimmte Vorgaben hält, die Frage ist dies in der heutigen Zeit noch nötig bzw gibt es solche lokalen Schwerpunkte immer noch in Zeiten wo die meisten Dinge bezüglich Bildung Globalisiert sind (z.B. Bildungsabschlüsse, Länge der Schullaufbahn-EU) und man fehlende Informationen idR im Internet nachschaut oder seinen Vortrag schnell Mithilfe von YT-Videos und Wikipedia-Einträgen zusammen-recherchieren kann?
Und wenn einem die staatlichen Schulen nicht passen gibt es ja noch alternative Konzepte, die staatliche Anerkennung genießen, wie z.B. die Waldorfschule.
Darum erst einmal die Frage warum sollten wir in Deutschland allgemein etwas ändern oder liegt es einfach nur an der Geschwindigkeit dessen?

Nun zum eigentlichen Thema: Was lerne ich bei einem neuen Konzept das z.B. die Benotung ganz abschafft, die Bundesländer zwingt es in ihrem Lehrplänen aufzunehmen, wenn irgendein Teil der Hauptbetroffenen nicht mitmachen möchte (Eltern, Lehrer, Schüler)? Einige Schüler würde es natürlich freuen und von etwas Druck befreien, andere wird es komplett demotivieren, da sie ohne diesen Druck keine Leistung bringen werden. Zudem wird so eine Änderung auf kurzer Sicht nicht allen Eltern gefallen, da viele das aktuelle Benotungssystem noch für sinnvoller halten ob es jetzt wirklich gut ist dies zu Erzwingen weiß ich wirklich nicht (unabhängig davon wie neutral die Noten in sich sind). Außerdem sind alternative Bildungswege in Deutschland ja schon sehr stark gefördert somit gab es bis jetzt schon immer Alternativen im privaten Sektor.
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Meinst du dieses Experiment was in Hessen durchgeführt wird damit?
Es geht um eine Benotung die rein in schriftlicher Form stattfindet/stattfinden soll. Sie sollen einem die eigenen Schwachpunkte und Stärken aufzeigen damit man effizienter damit Lernen können soll.
Natürlich hat es rein theoretisch betrachtet sehr viele Vorteile, allerdings setzt es einige Dinge voraus die bei nicht Erfüllung dieser, dies in einer Katastrophe enden lassen werden wie z.B. ein massiver Mangel an Lehrkräften, Material oder kurz gesagt Geld, um überhaupt daran denken zu können dies Vernünftig umzusetzen.
(Natürlich können dann auch Firmen damit super neue Stellen in Personalabteilung schaffen die sich dann nur damit Beschäftigen dürfen die ganzen Bewertungsberichte durchzulesen.) ;)
Zudem eine schriftliche Bewertung zu schreiben erfordert wesentlich mehr Zeit als eine plumpe Benotung zu vergeben, wenn diese ein gewisses Niveau haben soll. Somit müssen sie die Anzahl der Schüler pro Klasse bzw die ein einzelner Lehrer unterrichten muss, stark reduzieren.
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)
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Benotung in der Schule abschaffen? 1 Monat 2 Wochen her #832933

.homie schrieb:
(Natürlich können dann auch Firmen damit super neue Stellen in Personalabteilung schaffen die sich dann nur damit Beschäftigen dürfen die ganzen Bewertungsberichte durchzulesen.) ;)
Zudem eine schriftliche Bewertung zu schreiben erfordert wesentlich mehr Zeit als eine plumpe Benotung zu vergeben, wenn diese ein gewisses Niveau haben soll. Somit müssen sie die Anzahl der Schüler pro Klasse bzw die ein einzelner Lehrer unterrichten muss, stark reduzieren.
Glaube nicht, dass es viel Zeit kosten würde. Wahrscheinlich geht man einfach dazu über, die Note des Schülers in bestimmten Sätzen zu kodieren.
Beim Arbeitszeugnis ist es ja ähnlich. Dadurch, dass im Arbeitszeugnis nur positive Bewertungen erlaubt sind, haben sich die Firmen auf bestimmte Phrasen geeinigt, die immer diegleiche Bedeutung haben.
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Benotung in der Schule abschaffen? 1 Monat 5 Tage her #833119

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Tssir-De-Macabre schrieb:
In vielen Schulen wurde letztens auf alternative Benotung umgestiegen, oder die Noten wurden komplett abgeschafft.
An dieser Stelle bitte ich um Klärung, was die 'alternative Benotung' ist.
Zunächst gibt es immer Unzufriedene mit einem aktuellen System, wer dann aber nach der Reform verlangt, sollte einen Vorschlag vorlegen, der überzeugend ist. Es sind durchaus bestimmt nicht wenig Leute unzufrieden mit dem aktuellen Benotungssystem (es steht oft und seit langer Zeit in Kritik), ich frage dann aber, was sollte denn konkret verändert werden, und wie soll die neue Benotung/Bewertung aussehen. Man wird sich immer auf irgendwelche Phrasen/Bezeichnungen/Bewertungen einigen müssen, um die Unterschiede in den Fähigkeiten hervorzuheben. Nicht zuletzt ist der Mensch ein kategorisierendes Wesen, das sich mit Kategorien die Welt einfacher macht. Von dieser herkömmlichen Weise der Bewertung kommen wir unschwer weg und die einheitlichen Begrifflichkeiten, seien es nun Noten in Form von Zahlen, Wörter oder ganze Sätze, abzuschaffen, halte ich auch für eine äußerst schlechte Idee, da wir uns dann ganz schnell in einer schwammigen, in der Luft schwebenden Blase der Ungenauigkeit wiederfinden, in der keiner den hierarchischen Unterschied in den Fähigkeiten in einem Zeugnis lesen kann und die jeder verschieden interpretiert und letztlich dann das endgültige Ergebnis in der Deutungshoheit anfechtet.

HealingPotion:
Viele Lehrer scheinen für ihren Beruf einfach ungeeignet zu sein. Ob es nur an der Ausbildung liegt, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Des Weiteren ist es sinnvoll zwischen dem Benotungssystem und dem Bildungssystem in genere zu unterscheiden, da hier ja schon angesprochen wurde, dass manche Lehrer ungeeignet wären. Ich halte dies für eine eigene Diskussion, ich möchte nicht, dass der rote Faden verloren geht.
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Letzte Änderung: 1 Monat 4 Tage her von kovN. Begründung: Orthographie
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Benotung in der Schule abschaffen? 1 Monat 3 Tage her #833158

Die Alternativen Benotungen sind Z.B. Beschreibende Beurteilung, die man jetzt öfters in den Grundschulen findet. Dies geht langsam aber in die Richtung wie mit den Arbeitszeugnissen. Da man keine Negativen Sachen in so ein Dokument schreiben darf, werden bestimmte „positive“ Formulierungen in negative umgedeutet.

Andere Methode ist es, Kindern in der Grundschule grundsätzlich keine schlechten Noten zu vergeben, so dass sie nicht sitzen bleiben können. Dies führt aber dazu, dass diese Kinder spätestens in den weiterführenden Schulen Sang und Klanglos untergehen, weil sie die Grundlagen nicht beherrschen auf denen in der weiteren Ausbildung aufgebaut wird.

Ein schlechter Schüler wird nicht dadurch besser, nur weil man ihm, aus welchen Gründen auch immer, bessere Noten gegeben hat. Dies merkt man besonders im Studium. Wenn die Schüler zu Studenten werden, fallen selbst viele mit Einer-Abitur durch. Die Schüler müssen lernen, dass man Bildung nicht umsonst bekommt. Es ist harte Arbeit.
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Benotung in der Schule abschaffen? 4 Wochen 12 Stunden her #833285

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Tssir-De-Macabre schrieb:
[...]Da man keine Negativen Sachen in so ein Dokument schreiben darf, werden bestimmte „positive“ Formulierungen in negative umgedeutet.[...]
Ich bin zufrieden, dass wir auf den Grund des Ganzen gekommen sind, denn ich denke, dass Du da etwas sehr wichtiges ansprichst.

Ich vermute, dass der Grund dessen, dem Auslassen von negativen Bezeichnungen, viel tiefer geht und etwas mit der zunehmenden Kollektivierung der Gesellschaft zu tun hat, aus der auch die politische Korrektheit stammt. Hier ein kontroverser Vergleich aus politisch aktuellen Begebenheiten, der ebenfalls denselben Ursprung hat. Das ist natürlich besonders aus sprachhistorischer Sicht interessant, wenn wir Bezug nehmen auf Begriffe wie 'Krüppel', der sich zu 'Behinderte' entwickelt hat und nun tabuisiert wurde. Das lässt sich auch auf die Zeugnisbewertungen anwenden. An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass ich, in jener Hinsicht, die Zahlen als Bewertung für würdiger und ungefährlicher halte, allein schon, da sie bloße (relative) mathematische Werte enthalten, aber keine semantischen Bedeutungen(!) und sie niemals erhalten können, wie Bezeichnungen wie ausreichend und befriedigend etc..

Ich fürchte, dass das schon wieder am Thema vorbei ist, aber wenn wir uns zu sehr nur mit Ideen (hier: die Idee der nicht-diskriminierenden Zeugnisbewertung) befassen und den pragmatischen Bezug zur Realität verlieren, werden wir notwendig in Probleme geraten. Genau dann, wenn die Idee nicht realitätsgemäß oder realitätsinkompatibel ist und der idealistische Gedanke der eigentlichen Ausführung im Wege steht (vgl. oben eingefügter Link).
Denn Noten zu vergeben, hat einen pragmatischen Grund: hierarchisch nach Fähigkeiten zu kategorisieren, um uns das weitere Verfahren zu erleichtern. Wenn wir mit realitätsfernen Ideen an die Sache herantreten, können wir den ursprünglichen Grund auch gleich ganz vergessen und keine Bewertung vergeben. Aber dann wäre der Zweck zur Schule zu gehen auch größtenteils hinfällig geworden.
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Letzte Änderung: 4 Wochen 12 Stunden her von kovN. Begründung: Relativsatz
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Benotung in der Schule abschaffen? 4 Wochen 4 Stunden her #833297

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Unsinn, die Abschaffung von Benotungen ist eine sozialistische Tendenz die von the Self Esteem Bewegung kommt, es ist eine Anstrengung die versucht, dass alle Kinder sich speziell fühlen, wo da keine Gewinner oder Verlierer existieren, denn alle sind gleich, those denying die existenz von Wettbewerb and therefore rejecting traditional wisdom.

Selbstachtung kann man nicht lehren, Selbstachtung soll durch Fertigkeit, Leistung und Erfolg verdient werden, confidence comes from developing your abilities nach Traditional Wisdom.

The rejection of traditional wisdom, ab Minute 01:57 markiert

https://youtu.be/7HK-Oblu-CY?t=117

The Self Esteem movement ist eine Ausbeutung und Missbrauch von Kindern und eine große Empörung so wie auch eine Indoktrination, die für Politische Zwecke benutzt werden um mehr Macht zu erlangen, Kindern brauchen ein ehrliches Feedback.

PS:

The Self Esteem Movement versichert zukünftige Stimmen an Sozialistische politische Konzepten, so that they have somone demonizing the successful and self-reliable people, wiedermal die Opferrolle, "the poor little man, der nicht von sich selbst aufstehen kann, muss von der Statt verteidigt werden, diese miesen Tyrannen".

WIE DIE NAZIS ODER DIE SOVIETS
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Letzte Änderung: 3 Wochen 6 Tage her von Aceblood.
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Benotung in der Schule abschaffen? 3 Wochen 6 Tage her #833303

Und was lernen wir daraus? Nicht die AfD wählen..

@kovN:
Einen mathematischen Wert finde ich zur Bewertung von Schülern nicht unbedingt angemessen. Die Gründe für eine schlechte Note können ziemlich vielfältig sein, weswegen es nicht unbedingt eine gute Idee ist, die Leistung eines Schülers nur auf eine Zahl zu reduzieren.
Bei mir war es beispielsweise so, dass ich aufgrund meiner Schüchternheit als Gesamtnote auf dem Zeugnis meistens eine 4 erhielt, obwohl ich in den meisten Fächern schriftlich zwischen 2 und 3 gelegen habe. Ein Text, der diesen Umstand kurz erläutert, wäre da um einiges aufschlussreicher.

Wenn man davon ausgeht, dass Schule nur zur Kinderbetreuung und zum Skill-Building dient, könnte man die Noten eigentlich wirklich weglassen. Ich bin aber ebenfalls der Meinung, dass die Bewertung der Schüler für den Arbeitgeber im Vordergrund steht.
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Benotung in der Schule abschaffen? 3 Wochen 6 Tage her #833308

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HealingPotion schrieb:
Und was lernen wir daraus? Nicht die AfD wählen..
Ich bitte inständig darum, die Beiträge nicht zu politisieren. Nicht nur, weil wir uns dann fernab des eigentlichen Themas bewegen, sondern auch weil wir ganz schnell in Gefilde der Unsachlichkeit abdriften, die nicht wünschenswert sind. Das gilt selbstverständlich auch für @Aceblood, der hier ziemlich schnell Verbindungen geschlagen hat, wenngleich die inhaltlichen Anteile nicht zu unterschätzen sind, aber einen eigenen Beitrag wert.
HealingPotion schrieb:
Wenn man davon ausgeht, dass Schule nur [...] zum Skill-Building dient, könnte man die Noten eigentlich wirklich weglassen.
Dem stimme ich so nicht zu, denn am Ende des 'Skill-Building' steht die Bewertung des Ganzen, also wie gut hat man seine Fähigkeiten erweitert, wie gut hat man sie angewendet. Am Ende muss jemand prüfen, ob sich die Anwesenheit in der Schule überhaupt gelohnt hat. Hier kann ich auch nur wieder unterstreichen, was ich zuvor sagte, Texte ohne einheitliche Sprache und Begriffe sind zu schwammig formuliert, als dass man dann jeden Schüler miteinander vergleichen könnte. Wo wir eine Systematik haben, müssen wir auch systematisch bleiben.

Und tatsächlich habe ich schon ein Gefühl worauf diese Debatte hinausläuft:
Einen eigenen Zeugnisbogen für menschliche Fähigkeiten, der genau das hervorhebt, was @HealingPotion anspricht. Gemeint sind Eigenschaften wie Fleiß, Arbeitsbereitschaft, aber vielleicht auch interpersonelle Eigenschaften, wie soziale Zurückhaltung und Offenheit. Man kann sie, den Fähigkeiten, keiner normativen Bewertung unterziehen, daher halte ich hier eine bloße deskriptive Beschreibung für angemessener.
Im Fokus sollte immernoch das eigentliche Zeugnis stehen, jedoch kann mit einem solchen (zweiten) Zeugnis über Verhalten die Notenbewertung geschärft werden. Ich denke, dass das sogar ein sehr hilfreicher Zusatz für Arbeitgeber wäre.
Ich schlage also Trennung von Noten für Fähigkeiten im Unterricht und Beschreibung von Verhalten vor. Das würde den Schüler in ganz anderem Licht dastehen lassen, wenn im Zeugnis für Verhalten steht, dass sich jene Person im mündlichen Unterricht zurückhält, aber dennoch fleißig ist, das Notenzeugnis wegen der geringen mündlichen Mitarbeit aber schlecht ausgefallen ist.
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Letzte Änderung: 3 Wochen 5 Tage her von kovN.
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Benotung in der Schule abschaffen? 3 Wochen 6 Tage her #833309

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Jetzt ist der CDU auch noch die Schulpolitik egal

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article188181293/Hessen-verzichtet-auf-Schulnoten-Die-CDU-verraet-ihre-Ideale.html
Ende der Wehrpflicht, Atomausstieg. Und nun verrät die CDU auch noch ihre bildungspolitischen Ideale. In Hessen sollen Schulen die Schulnoten abschaffen können - ganz so, wie es SPD und Grüne verlangen.


Deswegen nur die AfD, alles andere ist unwählbar. Kaltblütige Altparteien die mit Kindern experimentieren und auf eine verlogene Art und Weise anlügen, um deren politische Position zukünftig zu befestigen.

PS:

Die Presse steckt auch mit den Altparteien dahinter und sie ziehen die Goebbels Nummer ab, bis der starke Jörg Meuthen kam und alle gnadenlos zerstörte.

(19.05.2019)

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Letzte Änderung: 3 Wochen 6 Tage her von Aceblood.
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Benotung in der Schule abschaffen? 3 Wochen 6 Tage her #833310

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Es war unglaublich schwierig zu diesem Thema nicht seinen Senf hier reinzuklatschen, da ich mich hier stundenlang mit diversen Kommentaren, Meinungen und Ansichten auseinandersetzen könnte und ich noch keine Lust auf eine Einweisung in eine Nervenheilanstalt habe, da ich irgendwann jegliche Resthoffnung in die Menschheit verloren hätte. Einige der aktuellen Posts sind jedoch mal wieder wie Ananas auf Pizza, getränkt in Milch, püriert als Smoothie - niemand braucht sie.
kovN schrieb:
Ich bitte inständig darum, die Beiträge nicht zu politisieren. Nicht nur, weil wir uns dann fernab des eigentlichen Themas bewegen, sondern auch weil wir ganz schnell in Gefilde der Unsachlichkeit abdriften, die nicht wünschenswert sind.
'nuff said. Politische Diskurse, besonders auf Proxer - wo einige User dann doch sehr realitätsfern leben, führen einfach ins nichts, da jeder "die richtige Meinung" hat und Konstruktivität nicht gegeben ist, wie man mal wieder an den ausschlaggebenden Argumenten und Formulierungen hier sieht.
Aceblood schrieb:
Kaltblütige Altparteien die mit Kindern experimentiere [...]
Vielleicht sollte man erst einmal überlegen, wie genau man seine Aussagen formuliert, bevor man auf Hetzjagd geht.
Zurück zum Thema, ich werde mich hier jetzt nicht weiter ausführen, dementsprechend kann ich nur sagen:
  • - Das Schulsystem ist veraltet und sollte neu aufgebaut werden
  • - Leistungsnachweise in bestimmten Formen sollte es weiterhin geben (ja, auch in Klausurform)
  • - Benotungen sollten in einer Form neu aufgerollt werden, in der die Schüler seriös und individuell bewertet werden und ein Thema das einem nicht liegt ihm somit nicht das Zeugnis versaut.
  • - Ebenfalls ist ein gesundes Maß an Leistungsdruck nicht verkehrt, immerhin bestärkt es die guten Schüler und wenn die Lehrer mal endlich vernünftig pädagogisch geschult werden, würden schwache Schüler trotzdem darunter profitieren. Die Betonung liegt hier auf gesundem Maß.
  • - Das Problem ist jedoch, dass die Gesellschaft sich nun mal an Leistungen orientiert, Noten und Klausuren dementsprechend die beste Form sind, um Leistung zu überprüfen. Dazu muss man auch sagen, dass in der zurzeitigen Schulform Klausuren mit das effektivste Mittel sind um das Wissen abzufragen.
  • - Auch sollte die Schulzeit wesentlich verlängert werden und besonders in den höheren Klassenstufen praxisorientierter sein. Der Stoff kann somit auf mehrere Klassen ausgedehnt werden, wer Interesse an einem Thema hat sollte dies stärker verfolgen können und umgekehrt, ein Basiswissen sollte jedoch weiterhin gewährleistet sein, aber mit der Chance auf Vertiefung. Praxisorientierung im Sinne von mehr Einblick in verschiedenste Berufsfelder und Tätigkeiten, Praktika usw.
  • - Weiterhin sollte mehr Fokus auf den Umgang miteinander, dem sich Präsentieren vor anderen Menschen und dem kritischem Hinterfragen von Medien/Quellen gelegt werden. Wie man sieht, kommt besonders die letzte Fähigkeit häufig zu kurz.

  • Und da ich jetzt noch eine weitere halbe Stunde hiermit füllen könnte, höre ich jetzt einfach auf. #Amen.
    Ergänzung: Natürlich gibt es hier auch viele vernünftige Beiträge. Das möchte ich auf gar keinen Fall abstreiten.
    “I still don't know what it really means to grow up. However, if I happen to meet you, one day in the future, by then, I want to become someone you can be proud to know.”
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    Letzte Änderung: 3 Wochen 5 Tage her von Fish.. Begründung: überflüssiges Wort enfernt.
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    Fish. schrieb:
    Aceblood schrieb:
    Kaltblütige Altparteien die mit Kindern experimentiere [...]
    [

    Mehr hast nicht zu bitten? Ich weiß, mein Deutsch ist nicht top, ich habe aber die Eier und sage meine Meinungen, während du versuchst mich zu erniedrigen, typisch linke Taktiken, proper by the weak without Charakter und übrigens, es war nicht wörtlich gemeint, denn Versuchskaninchen sind teil von Experimenten...

    PS:

    Realitätsfern? Begründe es erstmal, anstatt hier ein voll zu labern, aber wer weiß, vielleicht du hasst Kinder wie die Pest, kann ich mir sehr wohl vorstellen, deswegen geht die Deutsche Demografie zugrunde und es kümmert euch überhaupt nicht was mit den zukünftige Generation passiert.

    Ich kann mir auch sehr wohl vorstellen, dass Leute wie du, aus eurer eigenen Haut redet und nicht wirklich für die heutigen jungen Generationen, weil ihr euch innerlich selbst hasst, du willst doch bloß vergessen werden, you're not capable to escape from the guilt role which was burned into your brain for over more than 50 years of propaganda, weil du schwach bist.


    Edit by Knives:
    Ich will das hier im Keim ersticken, bevor ein weiteres Mal Unruhe gestiftet wird. Bleibt bitte sachlich, weicht nicht zu sehr vom Thema ab und achtet vor allem auf eure Umgangsform.
    ]
    Letzte Änderung: 3 Wochen 5 Tage her von Aceblood.
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    Benotung in der Schule abschaffen? 3 Wochen 5 Tage her #833323

    @Knives:
    Vielen Dank für die Intervention.

    @ Alle:
    Bitte bleibt beim Thema, Politisch-Parteiliche-Gedenken könnt Ihr gerne bei den Europa-Wahlen loswerden ;-)
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