THEMA: Abtreibung Ja/Nein

Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 1 Tag her #827237

Eigentlich wollte ich mich raushalten, besonders, nachdem mein Post dann doch völlig von OP ignoriert wurde, á la "Fakten? Quellenangaben?! 1+1=2? Ne, lieber nicht!" - aber irgendwie nimmt die Diskussion hier stellenweise einen echt merkwürdigen Diskurs. Es gibt hier genug User, die sich Mühe damit gegebenhaben eine niveauvolle Diskussion zu entfachen, sie haben sich mit den Gegebenheiten auseinandergesetzt, vernünftig argumentiert - aber nun ja. Warum auch überhaupt andere Meinungen akzeptieren, wenn die eigene Meinung doch die einzig richtige ist? Lieber auf den eigenen Standpunkten, die teilweise faktisch negiert wurden, beharren. Weil, Nachgeben und seinen Stolz ablegen, akzeptieren, dass man falsch lag? In der heutigen Gesellschaft? Nein, bloß nicht.
Auch gehe ich im Folgenden nicht auf alles ein, dafür ist es dann doch wieder viel zu viel, sondern ich beziehe mich nur auf die Aspekte, die mir beim mehrmaligen Überfliegen aufgefalen sind. Also tut es mir leid, wenn ich Dinge anspreche, die bereits durchgekaut wurden oder ich einige Dinge nicht berücksichtige, falls die Postteile auf anderen Sachen aufbauen.
Warnung: mögliche passiv-aggressive Äußerungen meinerseits und Sarkasmus, der möglicherweise falsch aufgefasst werden kann inc.
Bevor ich jedoch irgendetwas hier von mir gebe, noch einmal zu meiner einen Antwort, die glücklicherweise schon einigermaßen in die Tat umgesetzt wurde.
Andre schrieb:
KimGegenargumente sind stets erwünscht
Fish. schrieb:
Pro-Argumente deinerseits, die nicht nur auf deinem Empfinden und ethischen Wertevorstellungen beruhen, sondern auch wissenschaftliche Fundierung bzw. Hand- und Fuß besitzen/darauf aufbauen, wären es auch.

DaviDwithD schrieb:
Wenn man das Menschsein an die Bedingung knüpft, nicht volkommen Triebgesteuert zu sein, (denn triebgesteuert sind wir alle zu einem gewissen Teil) dann muss man -wie ebenfalls mehrfach erwähnt- über Alte, im Wachkoma Liegende und Kinder sprechen. Hast du ja teilweise auch in deinem "Funfact" erwähnt.
Nein, müssen wir nicht. Wir könnten es machen, natürlich, es gibt auch genug Pro-Argumente dafür, dies zu tun. Das ist jedoch meiner Meinung nach eine andere Diskussion, bei der ich jetzt nicht sonderlich in die Tiefe gehen will, da es zu sehr ins Off-Topic rutscht.
DaviDwithD schrieb:
Emotionen werden in Teilen der Psychologie als angeboren angeshen
Je nach Theorie werden sie angeboren, erlernt und durch Erfahrungen geprägt.
Die Frage ist nur: Was sind im Endeffekt (komplexe) Emotionen? Unzufriedenheit, weil mein Säuglingskörper Hunger hat? Besitzen (ungeborene) Säuglinge bereits diese Komplexität? Sind sie in der Lage dies zu empfinden? Oder schreien wie einfach nur, weil es evolutionsbedingt und biologisch Sinn ergibt?
DaviDwithD schrieb:
Man sollte sich aber bewusst sein, dass auch das Kind ein Recht auf Leben hat.
Deshalb habe ich erwähnt, dass das Kind, sofern erwünscht/die Geburt keine Folgen mit sich bringt, das auf jeden Fall passieren sollte. Es gibt Adoption, ja, und wenn der Vater das Kind haben möchte, die Mutter aber nicht, dann finde ich Abtreibung ebenfalls fragwürdig. Auch, wenn die Frau im Endeffekt das Sagen hat. Ich persönlich bin was das betrifft gespaltener Meinung.
DaviDwithD schrieb:
Es ist schön, dass du all die bereits erörterten Probleme, in extreme Einzelfälle packst, im Ergebnis sind diese aber nicht zielführend, höchstens polarisierend. Mann kann auf diese Probleme hinweisen, ohne indirekt anzukalgen, und so ein Bewusstsein dafür schaffen, aber die Art und Weise, wie man das tut, ist mMn entscheident.
extreme Einzelfälle? Weißt du eigentlich wie häufig diese "extremen Einzelfälle" täglich in Deutschland passieren? Ich muss deine Blase einmal zerstören, rein offiziell sind die Zahlen zwar "recht niedrig", mindestens 50 Fälle pro Tag, nur Missbrauchsfälle, Vernachlässigung, Gewalt gegenüber Säuglingen und Ähnliches nicht berücksichtigt, die Dunkelziffer ist aber extrem hoch. Allein in reicheren Familien ist die emotionale Missbrauchs/Vernachlässigungsrate hoch, besonders unter Familien, in denen die Kinder nicht erwünscht sind, da Abtreibung aus Peer-Pressure/Familiendruck/Ethik nicht erwünscht wurde.
Es sind keine extremen Einzelfälle, es ist die Realität. Zu sagen, dass das ja extrem selten passiert wäre strikt gelogen.
DaviDwithD schrieb:
Auch hierzu habe ich mich bereits geäußert. Das Recht auf Leben ist mMn grundsätzlich höherrangiger als privates Wohlbefinden.
Da unterscheidet sich denke ich unsere Sichtweise. Ich persönlich bin ein Freund von der Einstellung, dass persönlicher Erfolg und sein eigenes Leben vorgehen und Störfaktoren, wenn nötig, beseitigt werden sollten, denn ein unzufriedenes Leben führen ist einfach nicht sinnoll, daraus könnte man nun eine weitere Gesellschaftsdiskussion basteln, deshalb führe ich das mal nicht weiter aus.
DaviDwithD schrieb:
P.S Probleme komplett aus den Weg zu räumen, halte ich generell für idealistisch und außerdem sollte die Frau in jedem Fall über die Rechte des Kindes aufgeklärt werden.
Die Frau sollte vernünftig aufgeklärt werden. Über Gefahren, Alternativen, Bedenkzeiten und so weiter. Aber für mich ist es einfach sehr wichtig, dass wenn die Zukunft/das Wohlbefinden des Kindes nicht gewährleistet werden kann oder es negative Einflüsse auf die Frau/die Familie hat, dann sollte das Kind aus dem Weg geräumt werden, immerhin ist es meiner Meinung nach bis zur Entwicklung komplexer Denkstrukturen einfach nur ein Objekt, das existiert um unsere Rasse am Leben zu erhalten. Ob du es jetzt aus deinem Körper entfernst (psychische, seelische und körperliche Folgen der Frau jetzt mal außen vor gelassen) oder es nach der Geburt abgibst und aus deinem Leben entfernst, im Endeffekt wirst du das Lebewesen los. Nur, dass bei der einen Tätigkeit ein Zellklumpen "stirbt" und dies möglicherweise mit dem Gewissen vereinbart werden muss.
AndreKim schrieb:
Warum sollte das Leben zu einem anderen Zeitpunkt beginnen? In dem Moment in dem das Sperma die Eizelle befruchtet hat ist menschliches Leben entstanden, das ist Fakt.
Das ist Fakt? Eigentlich ja frühestens erst ab dem dritten Lebenstag, ab dem 14 Lebenstag ist es noch immer ein Zellhaufen, der im Endeffekt gleichgestellt mit Reptilien und Vögeln ist. Das ist kein Fakt, das ist deine religiös-ethisch geprägte Naivität. Aber gut, warum auch mit Fakten auseinandersetzen.
AndreKim schrieb:
Nur in Fett zu schreiben hilft deiner Argumentation leider nicht.
Ethik als Fakt zu betiteln ebenfalls nicht.
AndreKim schrieb:
Hier fang ich an zu stutzen: Du bist gegen Körperverletzung? Aber für Abtreibung?
Abtreibung ist weder Körperverletzung, noch Mord.
Es ist ein gewaltiger Unterschied ob du einen Zellhaufen/nicht denkenden Säugling vor seinem Leid bewahrst, da er deine Zukunft gefährdet oder Franka Zerhusen, 34 Jahre, Büroangestellte, "entfernst", da sie dir deine Beförderung versaut hat.
Aber auch hier ist es, wie schon mehrmals aufgegriffen, Ethiksache.
AndreKim schrieb:
Soll das töten von Menschen die man nicht mag wirklich erlaubt sein?
Nein, wobei, manche Leute würden es verdienen ermordet zu werden. Aber gut, das ist eine andere Geschichte. Ein Zellhaufen der im Endeffekt die Evolution im Schnellverfahren durchlebt ist kein Mensch. Außerdem ist es ab der Geburt verboten.
Immerhin: "Die Rechtsfähigkeit jedes Menschen beginnt mit Vollendung der Geburt." - also bis dahin ist es rechtlich auch kein Mord.
AndreKim schrieb:
Oh okay, also die meisten Pro-Abtreibungsargumente bauen darauf auf das man bei einer Vergewaltigung oder einem gerissenen Kondom nichts für das Kind kann.
Um mich mal auf dein Argumentationsniveau zu begeben: "Alle Contra-Argumente bauen darauf auf, dass man jemanden ermordet, auch, wenn es Definitions- und Rechtsmäßig kein Mord ist. Mord, das ist Mord! Ha! Hier ist ein Rechtschreibfehler, ich habe Recht!", basically.
AndreKim schrieb:
"Bleibt nett und fröhlich" - Nett war das nicht
Cry me a river and tickle my toes. Manchmal muss man eben etwas "weniger nett" sein, damit es bei dem Gegenüber ankommt.
AndreKim schrieb:
Ich denke das ich nicht falsch lag dir Sexismus vorzuwerfen, denn zu sagen das Frauen eher bei der Abtreibungsfrage zur Rate gezogen werden sollten unterstellt Männern das sie Frauen von Natur aus in diesem Feld unterlegen sind
Männer werden von Natur aus auch nicht schwanger und müssen sich höchstens finanziell mit der Sache auseinandersetzen. Also ja, irgendwie sind sie unterlegen und haben in diesem Fall auch einfach mehr zu sagen.
AndreKim:Au. [ Zum Anzeigen klicken ]

AndreKim schrieb:
In der Beschreibun des Threads steht übrigens das ich Atheist bin. Mit Religion hat Abtreibung für mich nichts zu tun.
Das spielt nicht zur Sache, wenn deine ethische Auffassung des Themas aus der Religion stammt, was du wüsstest, wenn du dich damit auseinandergesetzt hättest. Viele unserer heutigen Werte und Normen haben wir der Religion zu verdanken, ob wir nun Katholiken, Atheisten, Satanisten oder Zeugen Jehovas sind. Doesn't matter.
AndreKim schrieb:
Ein 115% höheres Suizidrisiko oder ein um 81% höheres Risiko eine Psychische Störung zu entwickeln. Solche Dinge stehen auch gegen deine Aussage das "im schlimmsten Fall" ebenfalls Probleme auftreten.
Nein ich erkläre dir jetzt nicht in einem Zehnseitentext wie man Statistiken richtig ließt und interpretiert.
Kurz: Korrelation =/ Kausalität. 'nuff said.
AndreKim schrieb:
Was möchte denn die Frau, menschenleben beenden?
Ihr eigenes Leben führen.
AndreKim schrieb:
Das die Frau leidet ist mir bewusst, aber das gibt ihr nicht das Recht andere Leben zu beenden.
Es ist ein Unterschied Franka Zerhusen, 34 Jahre, aus dem Weg zu räumen oder einen Zeugungs-, Vergewaltigungs-, Whateverunfall der dein Leben bis zum Tod beeinflussen kann.
AndreKim schrieb:
Abteibung ist das Beenden eines Lebens.
Nein.
"Ab dem Beginn der neuronalen Synapsenbildung, etwa am 70. Tag, kann mit Fug und Recht von einem "Hirnleben" gesprochen werden."
AndreKim schrieb:
Dann bring doch Gegenargumente gegen mein sogenanntes "Todschlag Argument" und nimm ihm seine Wirkung.
Das haben dir mehr als drei Leute versucht zu erörtern, was von dir grundsätzlich niedergetrampelt wird, mit dem hirnrissigen: "it's a human lol" Argument, das du kein einziges mal faktisch belegen konntest.
AndreKim:*hust *hust bestümmten. Ich lass es weiter darauf rumzureiten. [ Zum Anzeigen klicken ]

AndreKim schrieb:
Ich akzeptiere deine Meinung, versuche aber auf deine Argumente mit Gegenargumenten zu antworten. Denn dies ist immerhin eine Diskussion.
Eine Diskussion ist voranschreitend, nicht stagnierend, weil man uneinsichtig ist. Das ist hier keine Diskussion, das ist ein: "hier sind verschiedenste Argumente und Auffassungen, die völlig identisch ignoriert und falsch angegangen werden."
kaetzacoatl schrieb:
Ein Aufweichen des Menschseins ist eine äußerst gefährliche Sache. Alle philosophischen Menschbegriffe leiden unter einer großen Schwäche: Sie sind anfällig gegenüber Interpretation. Es muss einen Gedanken fassen können, um ein Mensch zu sein. Was ist ein Gedanke? Wie teilt es seinen Gedanken mit? Muss es ihn aussprechen? Es muss selbst überleben können, um ein Mensch zu sein. Überlebt ein Früchen, Baby, Kleinkind, wenn es allein gelassen wird? Ein Behinderter, ein Alter, ein Kranker?
Deshalb ist es schwierig das hier zu verallgemeinern, wenn "Befruchtung bis Geburt" mit "Behindert, Wachkoma, alte Menschen" gleichgesetzt wird, um das Menschseinargument, das obviously verschiedene Schwerpunkte und Gründe in diesem Kontext besitzt, zu verstärken.
DaviDwithD schrieb:
Das sehen wir vermutlich wieder unterschiedlich, wie schon oft angesprochen ist eine Abtreibung nicht immer problem- und folgenlos, und das perspektivlose Kind hätte, wenn es abgetrieben würde tatsäclich keine Perspektiven. Während ich grundsätzlich davon ausgehe, dass man eigentlich überhaupt nicht gar keine Perspektiven haben kann, solange man lebt, aber selbst wenn man keine hätte, spielen vermeintliche Perspektiven beim Recht auf Leben irgendeine Rolle?
Wenn wir uns nur auf die Perspektive und die Chance eine Perspektive zu haben stürzen würden, dann müssten wir alle Kinder abtreiben, die nicht aus Bildungshaushalten kommen. Wenn "das Ding" die Perspektive von zwei Menschen zerstört und im Endeffekt so behandelt wird, dass es selbst wenig Perspektive besitzt und später selbst Kinder perspektivenlos erzieht. Es gibt einige, teilweise auch fragwürdige, Studien über diesen Sachverhalt, doch irgendwie haben sie alle gemeinsam, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass Kinder, die selbst schlechte Dinge erleben, später schlechte Dinge an ihre Kinder weitergeben. Aber auch hier muss man sich die Frage zwischen Korrelation und Kausalität stellen und welche Faktoren dort noch mit einspielen. Wobei dies jedoch denke ich nachvollziehbar sein würde. Im Endeffekt stricken wir, wenn wir nun solchen Studien blind glauben wollen, einen Teufelskreis durch so etwas.
@DaviDwithD ich wollte nebenbei noch kurz erwähnen, dass ich dir über deine Beiträge hier sehr dankbar bin. Selbst, wenn ich anderer Meinung bin.
AndreKim schrieb:
Praktisch gesehen sind alle Menschen Zellhaufen, irgendwo musst du eine Linie ziehen was du leben lassen musst und was nicht.
Praktisch gesehen sind wir nicht mehr wert als jegliches andere Säugetier. Wir sind leider nun mal anpassungsfähiger als andere Säugetiere.
AndreKim schrieb:
Falsch. War es vor 50 Jahren wirklich einfacher ein Kind großzuziehen?
Vor 50 Jahren war die Definition von Kindern und die Gründe, warum wir Kinder brauchten, völlig andere als heute. Es ist nie einfach ein Kind großzuziehen, regardless of culture & Zeitpunkt.
Tssir-De-Macabre schrieb:
Bestes Beispiel ist die Katholische Kirche die sich für das ungeborene Leben so stark macht, aber pädophile Priester beschützt, die über Jahrzehnte Kinder missbraucht haben.
Der Grund warum so viele übergriffige Pädophile in Heimen, Internaten, der Kirche und ähnlichen institutionellen Einrichtungen arbeiten ist nicht, dass sie zum Beispiel Priester (und) katholisch sind, sondern weil die Strukturen in diesen Einrichtungen es weitaus einfacher machen, solche Übergriffe über Jahre hinweg zu verschleiern. Ich beziehe mich hier auf die heutige Gesellschaft, was früher war kann ich nicht sagen.
Tssir-De-Macabre schrieb:
In manchen armen Ländern werden die Kinder nach der Geburt auf den Müll weggeworfen weil man sie nicht ernähren kann. Wäre es nicht besser sie frühzeitig abzutreiben und dem Kind und der Mutter dieses Schicksal zu ersparen?
^props
AndreKim schrieb:
In einer Demokratie kann jeder versuchen seine Meinung kundzugeben. Wenn es genug Menschen gibt die eine Meinung haben, dann gilt diese auch als Gesetz. Ein Argument bleibt das gleiche Argument, egal wer es vorträgt
Diese Ironie, dass das ausgerechnet von dir kommt.
"Fakten, die meine Argumente anzweifeln und wertungslos machen? Halt Stopp! Mein Argument bleibt so wie es ist, ob du es nun negierst oder nicht!"
Tssir-De-Macabre schrieb:
Eine Goldene-Lösung wird es bei diesem Problem nicht geben. Verlust und Leid werden bestehen, man sollte sie nur so gering halten wie möglich.
Danke für deinen Post. Really.
AndreKim schrieb:
Spätabtreibungen sind unglaublich abstoßend und brutal.
Natürlich sind sie das, herauszaubern kann man sie ja nun mal nicht, anders geht's ja schlecht. Abstoßend und Brutal ist auch hier Empfindungssache. Schlachthäuser gehen ja teilweise auch recht fragwürdig vor, aber da stört es uns auch nicht, immerhin haben wir ja Essen im Überfluss und müssen es in der Regel nicht selbst schlachten.
AndreKim schrieb:
Ich kenne keinen Menschen der Millionen andere "abschlachtet" und trotzdem gegen Abtreibung ist.
"einerseits schlachten sich DIE MENSCHEN" - plural.
Freilli schrieb:
Eine Abtreibung füge ich ja meinem eigenen Körper zu, sei dies jetzt physisch oder psychisch und ich muss ja mit meiner Entscheidung leben und nicht mein Nachbar.
^this.
AndreKim schrieb:
Und wieso hat ein ungeborenes das sich die Mutter wünscht deiner Meinung nach ein Recht weiterleben zu dürfen, ein ungewünschtes Kind allerdings nicht?
Weil es nun mal gewünscht ist (und keine Folgen mit sich bringt)?
Mungu schrieb:
Im Übrigen gilt auch sonst für dich gerne die Fragestellung, was in dem Fall ist, indem die befruchtete Eizelle nicht von der Gebärmutter aufgenommen wird. Ist das dann Mord, da es nach deiner wissenschaftlich Definition bereits ein Mensch war, der ableben musste dadurch?
Eine sehr interessante Frage.
Nein, ist für mich ist es das nicht. Wenn der weibliche Körper Grund für das Ableben ist, dann ist das Natur und kein Mord. Und selbst wenn man ein Kind, das sich noch im Mutterleib befindet, und "faktisch" Mensch ist abgetrieben wird, dann ist es für mich auch kein Mord.
AndreKim schrieb:
In vielen Kulturen werden Mädchen in weitaus höheren Raten abgetrieben als Jungen, ist das eurer Meinung nach vertretbar?
Ich kann es gesellschaftlich verstehen. Mädchen kosten unnötig Geld, müssen verheiratet werden, gebären Kinder, während die Jungs arbeiten und mithelfen. Es ist einfach gesellschaftlich komplett anders und ich kann es verstehen, wenn in so einer Armutsgesellschaft das Mädchen abgetrieben wird als der Junge, weil es einfach gesellschaftlich sinnvoller ist, einen Jungen zu gebären. (Irgendwie hat sich der Satz mehrmals im Kreis gedreht, wow.)
Das heißt jedoch nicht, dass ich es in Ordnung finde. Ich kann es nachvollziehen, finde es trotzdem bescheuert. Erst gestern habe ich noch einen Artikel über eine Frau gelesen, die nach 4 Abtreibungen innerhalb eines Jahres gestorben ist, da ihr Freund einen Jungen haben wollte, und es immer Mädchen wurden. Auch dies finde ich nicht in Ordnung und dies führt auch wieder zurück zu meiner eigentlichen Sichtweise: Solange nichts gegen das Kind spricht, sollte es nicht abgetrieben werden. Das Geschlecht sollte kein! Grund zur Abtreibung sein.
Edit:
AndreKim schrieb:
Für die 50 Fälle pro Tag will ich eine Quelle, wenn du schon meinst du würdest für alles Quellen geben.
Tfw deine Quellenangaben nicht gelesen werden.
"Etwa 50 Kinder werden jeden Tag misshandelt oder sexuell missbraucht. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich deutlich höher."

Wenn man dann Googelt und sich auf einige Presseberichte stürzt findet, findet man auch Angaben aus vorherigen Jahren.
"Besonders trifft es die jüngsten: 100 der getöteten Kinder waren zum Zeitpunkt des Todes jünger als sechs Jahre. Die Zahl der körperlichen Kindesmisshandlungen stieg von 3.929 (2015) auf 4.204 Kinder (2016). 1.913 Kinder davon waren unter sechs Jahren. Im Bereich des sexuellen Missbrauchs an Kindern wurden 13.210 Fälle registriert, das sind 254 Fälle pro Woche – 36 betroffene Kinder an jedem Tag. So schlimm bereits diese Zahlen sind: sie belegen nur die bekannten Fälle – die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein. „Das Dunkelfeld ist groß. Auf jedes getötete Kind kommt wohl noch eines, bei dem es gar nicht erkannt wurde. Und es gibt Studien, nach denen auf jeden erfassten Fall von Misshandlungen noch bis zu 50 unerkannte Fälle kommen."


Doch die Zahl der misshandelten Mädchen und Jungen ist gestiegen. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2014 hervor. Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, sagte: "Täglich wurden fast 50 Kinder misshandelt oder sexuell missbraucht.

Wie du siehst, sind es fast immer Missbrauchsfälle. Die Dunkelziffern sind weitaus höher. Und das sind nur die Missbrauchsfälle. Vernachlässigungen sind nicht einmal mit einberechnet. Es gibt extrem viele Formen, tielweise legale! Formen, von Vernachlässigung die täglich passieren. Also ja, die Dunkelziffer ist extrem hoch.
AndreKim schrieb:
Hier gibt es Ausnahmen, wenn du mir schon vorwürfst keine Fakten zu bringen und mich nicht über das Thema zu informieren dann tue es doch wenigstens selbst.
Rechtsfähigkeit =/ Erbfähigkeit. Wie du bereits in Link 3 mitschickst, ist die Erbfähigkeit in Einzelfall, in dem das Kind zum Beispiel ein Erbe, zugestanden werden kann.
"Unter der Rechtsfähigkeit versteht man die Eigenschaft natürlicher und juristischer Personen, Träger von Rechten und Pflichten zu sein. Beim Menschen beginnt sie mit der Vollendung der Geburt und endet mit dem Tod. Nur in Einzelfällen ist das bereits gezeugte, aber noch ungeborene Kind rechtsfähig, beispielsweise bezüglich einer Erbschaft."
Ich weiß nicht so ganz, was du mir versuchst zu verdeutlichen. Nur, weil eine Erbfähigkeit vorhanden ist, ist das Kind noch lange nicht rechtsfähig, wie es ebenfalls in deinen Quellenangaben gezeigt wird. Mehrmals, in verschiedenen Abschnitten und Sektionen.
“I still don't know what it really means to grow up. However, if I happen to meet you, one day in the future, by then, I want to become someone you can be proud to know.”
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Letzte Änderung: 1 Woche 1 Tag her von Fish..
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Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 1 Tag her #827241

sempiternal schrieb:
Ich will mich nicht großartig in die Diskussionen einmischen, allerdings will ich nur einen kleinen Denkanstoß anmerken, da mich eine Sache der Argumentation sehr schockiert hat:
Ich wünsche niemanden eine Vergewaltigung. So etwas ist eine schreckliche Tat. Und die Frage richtet sich in erster Linie an diejenigen, die gegen Abtreibungen sind: Was wäre, wenn eure Mutter/Schwester/Partnerin/(oder als Frau: man selber) vergewaltigt wurde und daraus eine ungewollte Schwangerschaft resultiert? Würde man trotzdem ein "Hardliner" bleiben und fest darauf bestehen, dass die Schwangerschaft durchgezogen wird? Wenn ja, dann alles Gute mit dem neuen Geschwisterchen/Neffen/Nichte/Sohn/Tochter.
Ich persönlich denke, dass, wenn man mal selber persönlich davon betroffen ist, anfängt, doch eventuell anders zu denken. Eben weil man dann persönlich betroffen ist.
Nicht umsonst "empört" man sich über Leute, die eine Sache vertreten, aber sobald sie selber davon betroffen sind, ihren Kurs wechseln, nach dem Motto "Ich bin nur dann dafür/dagegen, wenn es mir passt".
Würde ich oder ein mir nahe stehender Mensch direkt betroffen sein würde ich trotzdem meine Meinung vertreten. Ich weiß nicht was daran dich "schockiert" haben sollte. Ich habe meine Meinung, die daraus entstanden ist das mich die Argumente der Contra-Abtreibungs-Seite überzeugen. Man kann nicht pauschal sagen, "hey du bist davon nicht betroffen, du hättest eine andere Meinung wenn du betroffen wärst." - Ich kann von vielen Dingen von denen ich nicht betroffen bin sagen das sie falsch sind: Diebstahl, Mord, Versicherungsbetrug, Fremdgehen, Waffenschmuggel - Die Liste ist unendlich lang.

@fish.:
Ich gehe später nochmal in voller Länge auf deinen Beitrag ein, aber hier erstmal ein paar Dinge:
"Fakten? Quellenangaben?! 1+1=2? Ne, lieber nicht!"
(...)
Extreme Einzelfälle? Weißt du eigentlich wie häufig diese "extremen Einzelfälle" täglich in Deutschland passieren? Ich muss deine Blase einmal zerstören, rein offiziell sind die Zahlen zwar "recht niedrig", mindestens 50 Fälle pro Tag, nur Missbrauchsfälle, Vernachlässigung, Gewalt gegenüber Säuglingen und Ähnliches nicht berücksichtigt, die Dunkelziffer ist aber extrem hoch. Allein in reicheren Familien ist die emotionale Missbrauchs/Vernachlässigungsrate hoch, besonders unter Familien, in denen die Kinder nicht erwünscht sind, da Abtreibung aus Peer-Pressure/Familiendruck/Ethik nicht erwünscht wurde.
Es sind keine extremen Einzelfälle, es ist die Realität. Zu sagen, dass das ja extrem selten passiert wäre strikt gelogen.
Für die 50 Fälle pro Tag will ich eine Quelle, wenn du schon meinst du würdest für alles Quellen geben.
Ich finde nur das im Jahr 2016 bei 28 Schwangerschaftsabbrüchen Vergewaltigung angegeben wurde (Quelle). Das deckt sich absolut nicht damit das "mindestens 50 Fälle pro Tag" auftreten würden, mit "extrem hoher" Dunkelziffer.
"Die Rechtsfähigkeit jedes Menschen beginnt mit Vollendung der Geburt."
Hier gibt es Ausnahmen, wenn du mir schon vorwürfst keine Fakten zu bringen und mich nicht über das Thema zu informieren dann tue es doch wenigstens selbst.
Hier ein paar Links: (Link 1) (Link 2) (Link 3) (Link 4)

Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 1 Tag her #827243

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@fish
Zuerst einmal vielen Dank für deinen Beitrag. Auch ich werde versuchen auf alle neuen Aspekte und Fragen (die an mich gerichtet sind) einzugehen und evtl. auf meine alten Posts verweisen.
DaviDwithD schrieb:
Wenn man das Menschsein an die Bedingung knüpft, nicht volkommen Triebgesteuert zu sein, (denn triebgesteuert sind wir alle zu einem gewissen Teil) dann muss man -wie ebenfalls mehrfach erwähnt- über Alte, im Wachkoma Liegende und Kinder sprechen. Hast du ja teilweise auch in deinem "Funfact" erwähnt.
Nein, müssen wir nicht. Wir könnten es machen, natürlich, es gibt auch genug Pro-Argumente dafür, dies zu tun. Das ist jedoch meiner Meinung nach eine andere Diskussion, bei der ich jetzt nicht sonderlich in die Tiefe gehen will, da es zu sehr ins Off-Topic rutscht.
Ich habe aus der Definition von Wolfhart Pannenberg (auf den Einzelnen, nicht auf die Gattung bezogen) eine Wenn, Dann Beziehung abgeleitet aufgrund derer mMn auch über andere "nur" Triebgesteuerte geredet werden müsste. In deinem "Funfact" nennst du sogar eine dieser Gruppen:
Selbst Säuglinge sind nur Triebgesteuert. Man könnte nun soweit gehen und sagen, dass Säuglinge erst ab dem 2-4 Lebensmonat wirklich ein Mensch sind[...].
Es stimmt zwar, dass man nichts muss, dass es auch dafür Pro- und Contra-Argumente gäbe, und dass das Ganze zu weit führen würde, aber wenn man aufgrund dieser Definition des Menschen diskutiert, erscheint es mir logisch, auch darüber zu sprechen. Zu den an Maschinenangeschlossen bezüglich des Abschaltens habe ich mich bereits (hier) bei der Frage nach den Willen geäußert
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Bei den Emotionen stimme ich dir zu. Es gibt solche und solche Positionen in der Psychologie und die Behavioristen sind mir eigentlich auch nicht die liebsten. Ich bin von den Grundemotionen ausgegangen: Ekel, Freude, Angst, etc. Bin selbst kein Psychologe, kann mich also insbesondere was das angeht irren. Auf jeden Fall wurde und wird die Ansicht, dass (manche) Emotionen angeboren seien, vertreten.
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extreme Einzelfälle? Weißt du eigentlich wie häufig diese "extremen Einzelfälle" täglich in Deutschland passieren? Ich muss deine Blase einmal zerstören, rein offiziell sind die Zahlen zwar "recht niedrig", mindestens 50 Fälle pro Tag, nur Missbrauchsfälle, Vernachlässigung, Gewalt gegenüber Säuglingen und Ähnliches nicht berücksichtigt, die Dunkelziffer ist aber extrem hoch. [..] Es sind keine extremen Einzelfälle, es ist die Realität. Zu sagen, dass das ja extrem selten passiert wäre strikt gelogen.
Gut möglich, dass mir innerhalb meiner "Blase" nicht alles im vollem Umfang bewusst war/ ist. So geht es uns vermutlich allen. Wie ausgeführt glaube ich, dass es sich immer um Tragödien und Einzellfälle -im Sinne von, individuell zu beurteilenden Schicksalen, nicht extrem seltenen Fällen; obwohl mir zugegebenermaßen der Umfang nicht vollends bekannt war/ ist- handelt. Tatsächlich hast du auch mehrere Fällen (Kindstot bis Vernachlässigung) genannt -die hoffentlich unterschiedlich häufig, am besten nie oder nur ganz selten- vorkommen. Ich räume den Fehler ein, dass Vernachlässigungen und möglicherweise auch die anderen Fälle weitaus häufiger vorkommen, als mir bewusst ist. Möglicherweise bin ich da auch ein wenig empfindlich, wenn die Contra-Abtreibungsseite immerwieder mit Abtreiben oder auf den Müll werfen oder ständig mit Vergewaltigungen konfrontiert wird. Das Prinzip/ grundsätzliche Verständnis zum Leben ändert sich mMn dabei nämlich bei niemanden.
DaviDwithD schrieb:
Auch hierzu habe ich mich bereits geäußert. Das Recht auf Leben ist mMn grundsätzlich höherrangiger als privates Wohlbefinden.
Da unterscheidet sich denke ich unsere Sichtweise. Ich persönlich bin ein Freund von der Einstellung, dass persönlicher Erfolg und sein eigenes Leben vorgehen und Störfaktoren, wenn nötig, beseitigt werden sollten, denn ein unzufriedenes Leben führen ist einfach nicht sinnoll, [...] deshalb führe ich das mal nicht weiter aus.
Deine Sichtweise kann ich akzeptieren und ich teile die Ansicht, dass ein weiteres Ausführen hier wenig Sinn macht.mMn betrifft der Abbruch nicht nur den Körper der Frau, etc. aber unsere unterschiedlichen Positionen sind ja bekannt.
Solange nichts gegen das Kind spricht, sollte es nicht abgetrieben werden.
Das Problem ist, dass man -vorrausgestzt man will es- vermutlich immer etwas finden kann, das dagegen sprechen könnte. kaetzacoatls Beitrag thematisiert diesen Missbrauch.
ich wollte nebenbei noch kurz erwähnen, dass ich dir über deine Beiträge hier sehr dankbar bin. Selbst, wenn ich anderer Meinung bin.
Vielen Dank, dasselbe gebe ich gerne zurück, wobei ich doch das "Draufrumreiten" vermeiden würde. Ich glaube wir sind uns alle bewusst, dass wir manchmal (Rechtschreib-) Fehler machen, AndreKim wird ihn eingesehen haben.

Edit:
Die Rechtswidrigkeit und der Umstand, dass sich bei einem Abbruch zwei verschiedene Rechtssubjekte gegenüberstehen, gehen auf zwei elementare Entscheidungen des Bundesverfassungsgericht zurück. (1975 und 1993) Ich verwies in diesem Thread hin und wieder auf diese Entscheidungen. hier einmal etwas, das ich auf die schnelle im Internet dazu gefunden habe. Da findet man sogar unter Femministische Kritik und bei den Entscheidungen in verständlicher Form bereits aufgegriffene Argumente. Selbst habe ich mich mal in Staat und VerfassungsRecht damit auseinandergesetzt, obwohl ich auch nur Laie auf dem Gebiet bin. Schlußendlich kann die rein rechtliche Perspektive dem Thema allerdings nicht gerecht werden. (Dazu verweise ich auf den Beitrag von .homie) Tatsächlich ist die Argumentation -auch die der Mindermeinungen- erstaunlich nah an unsrer eigenen dran. ^^ Ich habe die Seite heute aber wirklich das erste Mal aufgerufen.
Viele unserer heutigen Werte und Normen haben wir der Religion zu verdanken, ob wir nun Katholiken, Atheisten, Satanisten oder Zeugen Jehovas sind. Doesn't matter.
Ich würde noch weitergehen und sagen, dass wir viel Gutes, aber auch Schlechtes dem Christentum als Religion/ Kirche verdanken. zum Beispiel die Stellung des Lebens in unsrer Rechtsordnung sowie die daraus resultierende Verantwortung des Staates.
"Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein." - Jean-Paul Sartre
"und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war." - Hannes Wader
Letzte Änderung: 1 Woche 1 Tag her von DaviDwithD.
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Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 1 Tag her #827246

AndreKim schrieb:
Ich weiß nicht was daran dich "schockiert" haben sollte.

Die Tatsache, dass man sagt, dass selbst nach einer Vergewaltigung das Kind behalten soll, ungeachtet von psychischen Folgen der Frau, da ungeborenes Kinderleben > Frau. Das hat mich schockiert. Das zeigt für mich persönlich nur, dass man in dieser Hinsicht keinerlei Empathie besitzt.
Und ich will dir jetzt nicht nachsagen, dass du keinerlei Empathie hättest, um Gottes Willen Nein, aber es ist trotzdem erschreckend, wie "kalt und berechnend" man da reagieren kann.
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Folgende Benutzer bedankten sich: TheAwesomePigeon, Fish., Rikkie

Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 1 Tag her #827248

@Fish.:
Pro-Argumente deinerseits, die nicht nur auf deinem Empfinden und ethischen Wertevorstellungen beruhen, sondern auch wissenschaftliche Fundierung bzw. Hand- und Fuß besitzen/darauf aufbauen, wären es auch.
Ich schrieb ua. "Abtreibung führt nicht "im schlimmsten Fall ebenfalls zu Problemen". Ein menschliches Leben wird mit jeder Abtreibung beendet, das ist schonmal ein Problem.
Ein 115% höheres Suizidrisiko oder ein um 81% höheres Risiko eine Psychische Störung zu entwickeln. Solche Dinge stehen auch gegen deine Aussage das "im schlimmsten Fall" ebenfalls Probleme auftreten" "Abtreibungen haben Nebenwirkungen? Einen Link dazu hatte ich schon in meinem letzten Post."
Ganz am Anfang schrieb ich das ich das Thema in meiner Philosophie-AG vorgestellt hatte, da geht es nunmal um ethische Wertevorstellungen. Außerdem verlinke ich nicht Sexualkunde und Biologie-Grundwissen sondern setze es voraus, da ich nicht denke, das den Leute die mitargumentieren dieses fehlt.
Wenn man das Menschsein an die Bedingung knüpft, nicht volkommen Triebgesteuert zu sein, (denn triebgesteuert sind wir alle zu einem gewissen Teil) dann muss man -wie ebenfalls mehrfach erwähnt- über Alte, im Wachkoma Liegende und Kinder sprechen. Hast du ja teilweise auch in deinem "Funfact" erwähnt.
Nein, müssen wir nicht. Wir könnten es machen, natürlich, es gibt auch genug Pro-Argumente dafür, dies zu tun. Das ist jedoch meiner Meinung nach eine andere Diskussion, bei der ich jetzt nicht sonderlich in die Tiefe gehen will, da es zu sehr ins Off-Topic rutscht.
Das ist ja auch ein Argument der Contra-Seite: "Man kann diese Menschensdefinitionen nicht benutzen um für die Pro-Seite zu argumentieren, da man Koma-Patienten ect. sonst einschließen würde." Das Argument ist mMn eher nicht Off-Topic, sondern sollte als Argument wahrgenommen werden.
Das Recht auf Leben ist mMn grundsätzlich höherrangiger als privates Wohlbefinden.
Ich persönlich bin ein Freund von der Einstellung, dass persönlicher Erfolg und sein eigenes Leben vorgehen und Störfaktoren, wenn nötig, beseitigt werden sollten, denn ein unzufriedenes Leben führen ist einfach nicht sinnoll, daraus könnte man nun eine weitere Gesellschaftsdiskussion basteln, deshalb führe ich das mal nicht weiter aus.
Persönlicher Erfolg sollte höher stehen als das Recht auf Leben? Ich denke ein unzufriedenes Leben und ein Leben mehr, ist besser als ein zufriedenes Leben. Deiner Einstellung nach müsste ich jetzt losgehen und alle Leute in meiner Stufe vergiften, dann hätte ich das beste Abi des Jahrgangs.
Ob du es jetzt aus deinem Körper entfernst (psychische, seelische und körperliche Folgen der Frau jetzt mal außen vor gelassen) oder es nach der Geburt abgibst und aus deinem Leben entfernst, im Endeffekt wirst du das Lebewesen los. Nur, dass bei der einen Tätigkeit ein Zellklumpen "stirbt" und dies möglicherweise mit dem Gewissen vereinbart werden muss.
Bist du nicht auch nur ein Zellklumpen? Hach, jetzt wirds philosophisch. Müsste ich dass dann auch nur mit meinem Gewissen vereinbaren wenn du durch meine Hand sterben würdest? Spoiler: Nein, denn es ist falsch menschliches Leben zu beenden. Das ein ungeborenes ein Zellklumpen ist ist kein richtiges Argument, denn immerhin ist es ein menschliches Leben im Zellklumpen.
(...) Dann sollte das Kind aus dem Weg geräumt werden, immerhin ist es meiner Meinung nach bis zur Entwicklung komplexer Denkstrukturen einfach nur ein Objekt
Was ist mit Menschen die ohne "komplexe Denkstrukturen" geboren werden? Mag ja vorkommen, sind diese dann auch nur Objekte? Meiner Meinung muss man eine sehr breite "Mensch"-Definition haben, um wirklich definieren zu können, und die einzige Definition die mMn einen Menschen beschreibt ist eine befruchtete menschliche Eizelle und alles danach.
In dem Moment in dem das Sperma die Eizelle befruchtet hat ist menschliches Leben entstanden, das ist Fakt.
Das ist Fakt? Eigentlich ja frühestens erst ab dem dritten Lebenstag, ab dem 14 Lebenstag ist es noch immer ein Zellhaufen, der im Endeffekt gleichgestellt mit Reptilien und Vögeln ist. Das ist kein Fakt, das ist deine religiös-ethisch geprägte Naivität. Aber gut, warum auch mit Fakten auseinandersetzen.
Ja das ist Fakt. Da ist etwas in der Mutter das ist nicht tot, also ist es: Lebendig. Und es ist menschlich, schließlich gebärst du kein Katzenbaby, also: Menschliches Leben. Ob es ein Mensch ist ist allerdings strittig, doch meine Meinung dazu hab ich ja schon dargelegt.
Nur in Fett zu schreiben hilft deiner Argumentation leider nicht.
Ethik als Fakt zu betiteln ebenfalls nicht.
Wie ich in meinem Beitrag danach erwähnte wollte ich da die Formatierung kritisieren, wenn du da was falsch verstanden hast tut es mir leid.
Abtreibung ist weder Körperverletzung, noch Mord. Es ist ein gewaltiger Unterschied ob du einen Zellhaufen/nicht denkenden Säugling vor seinem Leid bewahrst, da er deine Zukunft gefährdet oder Franka Zerhusen, 34 Jahre, Büroangestellte, "entfernst", da sie dir deine Beförderung versaut hat.
Die gängigen Abtreibungsmethoden würde ich schon als Körperverletzung betiteln, in der Diskussion wurde teils sogar der Terminus Schlachtung verwendet. Und Franka Zerhusens Leben schätze ich genause wie das eines ungeborenen, also liebe Franka vor mir brauchst du keine Angst haben.
Manche Leute würden es verdienen ermordet zu werden. Aber gut, das ist eine andere Geschichte.
Wieder Recht auf Leben über privates Wohlbefinden oder was ist jetzt der Grund? Zwar Off-Topic, interessiert mich aber trotzdem.
Ein Zellhaufen der im Endeffekt die Evolution im Schnellverfahren durchlebt ist kein Mensch.
Mir war nicht bewusst das wir bevor wir geboren wurden alle Dinos und Reptilien waren. #Ironie
Manche Leute würden es verdienen ermordet zu werden. (...) Außerdem ist es ab der Geburt verboten.
Generell sind Abtreibungen nur erlaubt, wenn eine gesundheitliche Gefahr für die Mutter durch die Schwangerschaft besteht. Wenn eine solche nicht besteht ist ein Mord rechtlich nicht erst ab der Geburt verboten.
Alle Contra-Argumente bauen darauf auf, dass man jemanden ermordet, auch, wenn es Definitions- und Rechtsmäßig kein Mord ist.
Nur weil etwas rechtsmäßig der Fall ist heißt es nicht das es richtig ist. Frauen war auch "rechtsmäßig" das Wählen verboten, und Definitionen ändern sich auch mit der Zeit. Auch hat die Contra-Seite Argumente wie die mentalen Probleme der Frau nach einer Abtreibung; den Fakt das man auch adoptieren, oder eine Babyklappe benutzten kann; oder das es Menschen gibt die aus einer Vergewaltigung entstanden sind, deren Leben trotzdem erhaltenswert ist.
"Bleibt nett und fröhlich" - Nett war das nicht
Cry me a river and tickle my toes. Manchmal muss man eben etwas "weniger nett" sein, damit es bei dem Gegenüber ankommt.
Weniger nett sein wirkt eher wie eine Flucht zur von der Argumentation zur Agression.
Also ja, irgendwie sind sie unterlegen und haben in diesem Fall auch einfach mehr zu sagen.
Warte wenn ich eine Frau als unterlegen ansehen würde wäre das doch Sexismus, oder? ... Moment, hier kommt ein Anruf ... Ja ... Ok, AHA ... Achso, das gleiche gilt auch für Männer? ... Soso ... Ja, leite ich weiter ... *aufleg* ... Anscheinend ist es auch Sexismus wenn man Männer als von Natur aus unterlegen ansieht, sagt zumindest Mr. Google. Ich glaube ethische Fragen können Männer genauso gut beantworten.
"If you're losing an argument, start correcting their grammar."
Als Deutsch-Stammkurs tut es schon weg wenn jemand "bestümmten" schreibt, denn das sieht nicht nach einem einfachen Tippfehler aus.
Das spielt nicht zur Sache, wenn deine ethische Auffassung des Themas aus der Religion stammt, was du wüsstest, wenn du dich damit auseinandergesetzt hättest. Viele unserer heutigen Werte und Normen haben wir der Religion zu verdanken, ob wir nun Katholiken, Atheisten, Satanisten oder Zeugen Jehovas sind. Doesn't matter.
Meine Auffassung ähnelt vielleicht der Auffassung der katholischen Kirche, allerdings unterscheidet sie sich auch in vielen Punkten, so bin ich für Kondome und Pillen. Viele unsere heutigen Werte entstanden nicht durch die Kirche, sondern durch gesunden Menschenverstand. Ich hoffe dir sagt die Phase der Aufklärung etwas. Mich hat Religion in keinster Weise beeinflusst bei meiner Meinungsbildung, ich habe meine Meinung auf den Argumenten aufgebaut die mich am meisten überzeugen.
Was möchte denn die Frau, menschenleben beenden?
Ihr eigenes Leben führen.
Das kann sie auch ohne Leben zu beenden.
Es ist ein Unterschied Franka Zerhusen, 34 Jahre, aus dem Weg zu räumen oder einen Zeugungs-, Vergewaltigungs-, Whateverunfall der dein Leben bis zum Tod beeinflussen kann.
Wieso wieder die liebe Franziska? Und der "Whateverunfall" kann dein Leben vielleicht "bis zum Tod beeinflussen kann", eine Abtreibung beendet garantiert ein Leben, das ist immerhin ihr Ziel.
Abteibung ist das Beenden eines Lebens.
Nein.
"Ab dem Beginn der neuronalen Synapsenbildung, etwa am 70. Tag, kann mit Fug und Recht von einem "Hirnleben" gesprochen werden."
Schön einen, von einem Klimawendegegner, geschriebenen Welt-Artikel von 2001 zitiert. Wenn eine Abtreibung kein Beenden eines Lebens ist, dann wäre sie eine Geburt. Aber das ungeborene kann nach einer Abtreibung leider nichtmehr weiterleben. Wie in einem Beitrag von mir vorher erwähnt, brauchst du kein Hirn um zu leben. Quallen leben auch, nur sind es eben keine Menschen.
Das haben dir mehr als drei Leute versucht zu erörtern, was von dir grundsätzlich niedergetrampelt wird, mit dem hirnrissigen: "it's a human lol" Argument, das du kein einziges mal faktisch belegen konntest.
Solange du es nicht in einem uraltem Welt Artikel findest glaubst du logischem Denken doch nicht. Doch falls du dich umentscheidest hier nochml Logik:
Ungeborenes ist nicht tot, also ist es ein Leben. Und es ist menschlich, das sollte dir klar sein. Also ist es menschliches Leben. Ob es ein Mensch ist, ist allerdings strittig.
Eine Diskussion ist voranschreitend, nicht stagnierend, weil man uneinsichtig ist.
Ich wüsste kein Argument auf das ich nicht eingegangen wäre.
Schlachthäuser gehen ja teilweise auch recht fragwürdig vor, aber da stört es uns auch nicht, immerhin haben wir ja Essen im Überfluss und müssen es in der Regel nicht selbst schlachten
Weil wir Tiere schlachten dürfen dürfen wir auch Menschen schlachten? Krasse Logik.
Und wieso hat ein ungeborenes das sich die Mutter wünscht deiner Meinung nach ein Recht weiterleben zu dürfen, ein ungewünschtes Kind allerdings nicht?
Weil es nun mal gewünscht ist (und keine Folgen mit sich bringt)?
Also die Emotionen die ich gegenüber einem Menschen habe bestimmen was er für Rechte bekommt.
Mädchen kosten unnötig Geld, müssen verheiratet werden, gebären Kinder, während die Jungs arbeiten und mithelfen. Es ist einfach gesellschaftlich komplett anders und ich kann es verstehen, wenn in so einer Armutsgesellschaft das Mädchen abgetrieben wird als der Junge, weil es einfach gesellschaftlich sinnvoller ist, einen Jungen zu gebären.
Ich bezog mich auf Kanada, glaube nicht das die in einer Armutsgesellschaft leben.

50 Kinder werden jeden Tag misshandelt oder sexuell missbraucht
Sexueller Missbrauch ist allerdings kein Pro-Abtreibungsargument für Abtreibung. Es ist eher ein Argument das wir mehr gegen Paedophilenringe und Kinderpornos in Deutschland tun müssen. Deine Quelle spricht von 1.830 Missbrauchsfällen an Kindern unter 6 Jahren, das sind erstens nicht alles die Eltern und zweitens wären das 5 Missbrauchsfälle pro Tag. Weiter werden 13.539 Missbrauchsfälle genannt, hier kommt man auf 37 pro Tag. Die Quelle nennt obendrein das Internet als "größte Gefahr" für die Kinder. Die Missbrauchsfälle jetzt explizit Eltern die ihr Kind behalten haben obwohl sie es abtreiben wollten in die Schuhe zu schieben wär falsch. Auch ist ein großer Teil der Paedophilen männlich, in deinem Orginalbeitrag den DaviDwithD zitierte meintest du folgendes:
Frauen sollen also psychische Folgeschäden haben, möglicherweise je nach Labilität ihr Kind im Endeffekt vor Verzweiflung töten, vernachlässigen und so aufziehen, dass es selbst später seine Kinder kaputt aufzieht?




Edit:

@Mugu:
So kann sich nach der Befruchtung der Eizelle auch diese eventuell nicht einnisten in die Gebärmutter. Wenn der Körper die Einnistung verhindert und die befruchtete Eizelle ausscheidet anstatt einnistet, begeht der Körper von sich selbst dann einen Mord, den die Frau nicht mal verhindern kann, da sie das nicht aktiv beeinflussen kann, aber das Leben ja mit Befruchtung angeblich begonnen hat?
Ich würde so etwas mit einer Totgeburt vergleichen, die Frau versucht nicht bewusst das Leben zu beenden. Sie kann absolut nichts dafür das das Kind nicht lebend geboren werden kann, auch wenn die Eizelle befruchtet wurde. Es besteht immer eine Möglichkeit für solche Ereignisse, und ich kann jeder Mutter die so etwas erlebt hat mein Beileid aussprechen.

Das ich deine Frage vorher nicht laß, lag daran das ich nur alles mit @AndreKim gelesen hatte, da dein Beitrag rech lang war.


Edit by Yuriko.

Doppelpost zusammengefügt.
Letzte Änderung: 1 Woche 2 Stunden her von Yuriko..

Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 1 Tag her #827251

Ich habe den Thread ja jetzt auch schon eine Weile mitverfolgt und lange überlegt, was ich noch antowrten könnte. Aber seien wir mal ehrlich. Die Diskussion führt doch hier zu nichts. Am Ende fallen eh immer nur von jeder Seite die gleichen Sätze.

Wie gesagt, ich persönlich bin gegen Abtreibung (bzw würde es selbst nicht machen), kann aber akzeptieren und nachvollziehen, warum andere es eben in Erwägung ziehen. Deshalb versuche ich schon beiden Ansichten irgendwie zu folgen, hier gibt es ein paar, die wirklich versucht haben auch fatisch und sachlich und nicht nur aus ethischer Sicht zu argumentieren, wurden aber auch eher abgeblockt mit denselben Phrasen.

Ich mein, ja das Thema bietet viel Stoff um darüber zu reden und ja es ist sensibel und manch einer wird sich bestimmt mal von der Gegenseite auf den Schlips getreten fühlen, aber ich habe langsam das Gefühl, dass diese ganze Diskussion sich total festfährt und wir keinen Schritt weiterkommen. Ich mein, nix gegen dich, AndreKim, aber ich bekomme auch langsam echt das Gefühl, dass du alle anderen Meinungen nicht akzeptieren willst und versuchst, ihnen deine Meinung aufzuzwingen. Ich finde hier sollte es aber nicht darum gehen, wer Recht hat und wer nicht, denn auf dieses heikle Thema haben die Menschen nunmal, wie zu allem anderen auch, eine subjektive Wahrnehmung und selbst wenn es nicht deine Wahrnehmung ist und du es als falsch betrachtest, so versuch doch wenigstens zu akzeptieren, dass die Mehrheit in diesem Thread offensichtlich anderer Meinung ist. So ist es nunmal und du wirst wohl kaum hinbekommen, die Leute umzustimmen, egal wie oft du dich wiederholst.

Vielleicht liegt es auch einfach an mir, aber das ist halt eben der Eindruck, den ich bekomme, je mehr ich diesen Thread jetzt verfolgt habe. Es tut mir auch leid, wenn du dich jetzt dadurch irgendwie angegriffen fühlst oder ich dein Verhalten missinterpretiere, aber so wirkt dieser ganze Thread im Moment auf mich.
How can we evolve, when regulation is all we know?Itachi Uchiha <3
Folgende Benutzer bedankten sich: Mungu, sempiternal, TheAwesomePigeon, rabbitcat

Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 1 Tag her #827255

@Rikkie:
Ich mein, nix gegen dich, AndreKim, aber ich bekomme auch langsam echt das Gefühl, dass du alle anderen Meinungen nicht akzeptieren willst und versuchst, ihnen deine Meinung aufzuzwingen. Ich finde hier sollte es aber nicht darum gehen, wer Recht hat und wer nicht, denn auf dieses heikle Thema haben die Menschen nunmal, wie zu allem anderen auch, eine subjektive Wahrnehmung und selbst wenn es nicht deine Wahrnehmung ist und du es als falsch betrachtest, so versuch doch wenigstens zu akzeptieren, dass die Mehrheit in diesem Thread offensichtlich anderer Meinung ist. So ist es nunmal und du wirst wohl kaum hinbekommen, die Leute umzustimmen, egal wie oft du dich wiederholst.
Vielleicht liegt es auch einfach an mir, aber das ist halt eben der Eindruck, den ich bekomme, je mehr ich diesen Thread jetzt verfolgt habe. Es tut mir auch leid, wenn du dich jetzt dadurch irgendwie angegriffen fühlst oder ich dein Verhalten missinterpretiere, aber so wirkt dieser ganze Thread im Moment auf mich.
Da dieses Thema keine eindeutige Lösung hat und es eigentlich nur wenig Dinge gibt mit denen man argumentieren kann weshalb das Ganze anfängt zu stocken. Ich denke das ich anderen meine Meinung darlegen will, aufzwingen will ich niemandem was. Ein bisschen fehlt mir das Verständniss schon für die Pro-Seite, da ich leider nicht so wie du verstehen kann, wieso jemand abtreiben würde. Deswegen versuche ich möglichst gut Gegenargumente zu entkräften.
Auf einen Kompromiss lasse ich mich gerne ein, allerdings hatte ich bisher echt kein Argument das mich in irgend einer Weise überzeugen konnte. Da ich denke das eine Abtreibung Mord ist, lasse ich mich schwer auf "ein bisschen Mord" nur in einem bestimmten Zeitraum ein.
Ich denke kaum das ich der einzige bin der auf seiner Meinung beharrt, bisher hat noch niemand offen seine Meinung geändert, oder sich überzeugen lassen.
Aber vielleicht findet sich ja noch jemand der sich überzeugen lässt und der/die später einmal nicht abtreibt. Allein deshalb lohnt es sich weiterhin zu versuchen Leute zu überzeugen.

Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 1 Tag her #827256

Es ist ja auch okay, dass du so denkst und keiner zwingt dich, dass du deine Meinung darüber änderst. Aber das gleiche Recht gilt hier für alle. Du musst es nicht gut heißen und nach dem x-ten Mal haben wir auch langsam mal verstanden, dass du sagst, es ist Mord, da du diesen Satz wie eine kaputte Schallplatte wiederholst....

Die Leute hier versuchen ja auch nicht, deine Meinung zu ändern, sondern dir halt zu sagen, wie sie darüber denken, nur um dann zu hören: "Mord! Wie könnt ihr nur so radikal denken? Ihr gewalt- und mordverherrlichenden, unmoralischen Menschen!" (ja, es ist überspitzt dargestellt, aber den Beiträgen der meisten anderen Usern zufolge bin ich glaube ich nicht die Einzige, die findet, dass du sehr anklagend rüberkommst und die Meinungen nicht akzeptierst, nur weil sie eben nicht deiner Meinung entsprechen). Es kommt mir persönlich ja fast schon abwertend rüber. Ich merke noch einmal an, dass ich dich weder angreifen will, noch dir dein Recht auf deine Meinung absprechen will oder sonst was.

Nur ich würde dir echt ans Herz legen, mal toleranter und offener gegenüber den Meinungen und Gefühlen anderer Menschen zu sein, auch wenn du es als moralisch inkorrekt betrachtest.

Und ja es ist eine Diskussion, klar versucht man auch, Gegenargumente zu finden und zu nennen, aber ich persönlich bekomme das Gefühl, dass du jedem gleich Kontra gibst, aber Leute, die dir Kontra geben, gleich verurteilst als (Achtung: überspitzte Darstellung) potenzielle Mörder, die keinen Plan von Moral/Ethik/Whatever haben. Gefühlt gehst du auf die Argumente (zumindest meiner Meinung nach) auch nur extrem oberflächlich ein und wirfst immer mit den selben 5 Sätzen um dich, während die Gegenseite immer wieder neue Argumente und Sichtweisen liefert, was diese Diskussion auch auf Dauer echt anstrengend und langweilig zugleich macht.

Edit:

Aber vielleicht findet sich ja noch jemand der sich überzeugen lässt und der/die später einmal nicht abtreibt. Allein deshalb lohnt es sich weiterhin zu versuchen Leute zu überzeugen.

Okay, das klingt jetzt echt so, als würde hier jeder, der sich für die Pro-Seite ausgesprochen hat, jedes Kind gleich abtreiben. :'D
Das war jetzt wahrscheinlich einfach unglücklich von dir formuliert, aber nochmal zum Verständnis, ich glaube kaum einer hier wird ausnahmslos jedes Kind gleich abtreiben lassen.




Edit by Yuriko.

Doppelpost zusammengefügt.
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Letzte Änderung: 1 Woche 2 Stunden her von Yuriko..
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Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 1 Tag her #827258

@Rikkie:
Okay, das klingt jetzt echt so, als würde hier jeder, der sich für die Pro-Seite ausgesprochen hat, jedes Kind gleich abtreiben. :'D
Das war jetzt wahrscheinlich einfach unglücklich von dir formuliert, aber nochmal zum Verständnis, ich glaube kaum einer hier wird ausnahmslos jedes Kind gleich abtreiben lassen.
Ups, das war missverständlich ausgedrückt, mein Fehler. Aber man kann ja nie wissen :'D
Wenn ich so Argumente wie "Persönlicher Erfolg steht über Störfaktor" oder "man sollte jederzeit abtreiben können" höre, dann wäre ich mir da gar nicht mal so sicher. :'D
Gefühlt gehst du auf die Argumente (zumindest meiner Meinung nach) auch nur extrem oberflächlich ein und wirfst immer mit den selben 5 Sätzen um dich, während die Gegenseite immer wieder neue Argumente und Sichtweisen liefert, was diese Diskussion auch auf Dauer echt anstrengend und langweilig zugleich macht.
Da nicht sehr viele, und darüber nicht sehr starke Gegenargumente kommen müsste ich nichtmal immer die selben 5 Sätze benutzen, es könnten auch weniger sein. Bisher wurde die Contra Seite noch nie wirklich in Bedrängnis gebracht, also funktionierten die gleichen 5 Argumente immer wieder.
Die Leute hier versuchen ja auch nicht, deine Meinung zu ändern, sondern dir halt zu sagen, wie sie darüber denken, nur um dann zu hören: "Mord! Wie könnt ihr nur so radikal denken? Ihr gewalt- und mordverherrlichenden, unmoralischen Menschen!"
Und ich mach ihnen klar, was ich darüber denke was sie denken. Es ist extrem schwer zu sagen was kein Mensch ist, überspitzt gesagt, es ist extrem schwer zu sagen was man töten darf.
Alles ohne Herzschlag ist kein Mensch? Menschen mit Herzschrittmacher. Alles ohne bestimmte Gehirnfunktionen ist kein Mensch? Komapatienten. Für so ziemlich jede Definition gibt es Erwachsene die dann auch "keine Menschen" wären. Die einzige Lösung die ich deswegen überzeugend finde ist, allem menschlichen Leben ab einem Punkt den wir alle erreicht haben die gleichen Rechte zuzusprechen, und dieser Punkt ist, das wir alle einmal eine befruchtete Eizelle waren. Und da wir keine Menschen kommen ist alles zerstören von menschlichem Leben für mich Mord. Leuten die mir Kontra geben geb ich halt Kontra zurück, wenn sie gute Argumente haben dann gibts kein Kontra sondern dann wechsel ich die Seite.
Ich merke noch einmal an, dass ich dich weder angreifen will, noch dir dein Recht auf deine Meinung absprechen will oder sonst was.
Ist auch richtig so. Meinungsfreiheit ist super.
Wie könnt ihr nur so radikal denken?
Das bekomm ich auch immer zurück, aber ein "bisschen Mord" lässt sich mit meinem Gewissen eben schlecht vereinbaren.
Aber das gleiche Recht gilt hier für alle. Du musst es nicht gut heißen und nach dem x-ten Mal haben wir auch langsam mal verstanden, dass du sagst, es ist Mord, da du diesen Satz wie eine kaputte Schallplatte wiederholst....
Hab ich irgendjemandem sein Recht auf eine Meinung abgesprochen? Die Zeile "Aber das gleiche Recht gilt hier für alle" passt meiner Meinung gut zu denen die meinen eine Meinung ist weniger wert, wenn sie aus dem Mund eines Mannes kommt. Nach dem x-ten Mal bin ich immer noch meiner Meinung, ich seh da nichts schlimmes dran.

Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 21 Stunden her #827267

Sigh. Warum tu ich mir das hier an?
AndreKim schrieb:
Außerdem verlinke ich nicht Sexualkunde und Biologie-Grundwissen sondern setze es voraus, da ich nicht denke, das den Leute die mitargumentieren dieses fehlt.
Dann fang auch an das Grundwissen zu nutzen.
AndreKim schrieb:
Das ist ja auch ein Argument der Contra-Seite: "Man kann diese Menschensdefinitionen nicht benutzen um für die Pro-Seite zu argumentieren, da man Koma-Patienten ect. sonst einschließen würde." Das Argument ist mMn eher nicht Off-Topic, sondern sollte als Argument wahrgenommen werden.
Wenn wir sagen, dass ein Komapatient, der z.B. durch einen Unfall im Koma liegt, oder ein alter Mensch, der einfach durch Alzheimer oder ähnliche Zustände, also aus Krankheit oder Ähnlichem, nicht wie ein gewöhnlicher Mensch agieren kann, dann ist es etwas anderes als ein Fötus, der heranwächst und aus fehlender Entwicklung nicht wie ein gewöhnlicher Mensch agieren kann. Schlimmer hätte ich diesesn Satz nicht formulieren können. Es sind zwei komplett verschiedene Dinge und zu sagen: "Der im Koma liegende Rentner ist genausoviel Mensch wie mein sechs bis vierzehn Tage alter Fötus" ist kompletter Schwachsinn.

"Der Mensch ist Mensch weil er über Bewusstsein verfügt. Auf dieser Grundlage schalten Ärzte die lebenserhaltenden Maschinen ab, wenn beim Patienten der Hirntod eingetreten ist. Denn ohne funktionierendes Gehirn kein Bewusstsein - und ohne Bewusstsein kein menschliches Leben. " (Qu.)
Eine andere Meinung bezüglich des Themas. Man merke hier "funktionierendes Gehirn" an, sprich, alles das kein funktionierendes Gehirn hat darf getötet werden - darunter auch ein Fötus, da es noch kein funktionsfähiges Gehirn hat. Darauf werde ich später noch eingehen.
AndreKim schrieb:
Persönlicher Erfolg sollte höher stehen als das Recht auf Leben?
Gerade weil man ein Recht auf Leben hat, sollte man das Recht haben seine eigene Zukunft bestmöglich zu gestalten.
AndreKim schrieb:
Ich denke ein unzufriedenes Leben [...] ist besser als ein zufriedenes Leben.
Finde den Fehler in deiner Denkweise.
AndreKim schrieb:
Deiner Einstellung nach müsste ich jetzt losgehen und alle Leute in meiner Stufe vergiften, dann hätte ich das beste Abi des Jahrgangs.
Natürlich könntest du einfach deinen kompletten Jahrgang umbringen, rein theoretisch geht das. Oder du tust einfach etwas dafür, dass du das beste Abi des Jahrgangs kriegst? Lernen und dich aktiv mit dem Stoff auseinandersetzen.
Meiner Einstellung nach ändert man Dinge in seinem Leben die dazu führen dass man sich nicht gut fühlt. Das ist nicht mit 'der beste in etwas' sein gleichzusetzen.
Dir gefällt der Job nicht? Kündige. Dir gefällt nicht, was du gerade tust? Änder es. Du und dein Freund hatten eine Panne, du bist nun schwanger, willst es einfach nicht, weil es mit deinen Zukunftsplänen kollidiert oder du einen befristeten Job hast? Oder die Schwangerschaft ist gefährlich? Treib ab. Ich hoffe es wird deutlich welchen Ansatz ich vertrete.
AndreKim schrieb:
Bist du nicht auch nur ein Zellklumpen? Müsste ich dass dann auch nur mit meinem Gewissen vereinbaren wenn du durch meine Hand sterben würdest? Spoiler: Nein, denn es ist falsch menschliches Leben zu beenden. Das ein ungeborenes ein Zellklumpen ist ist kein richtiges Argument, denn immerhin ist es ein menschliches Leben im Zellklumpen.
Ich bin ein Säugetier, im Endeffekt wie es unter Anderem ein Hund ist. Der einzige Unterschied ist, dass wir aus irgendwelchen Gründen Emotionen besitzen und im Laufe der Zeit komplexe kognitive Fähigkeiten entwickelt haben, um zu überleben. Darwin hello.
Nebenbei sind wir extrem Kulturgeprägt, in unserer Gesellschaft ist es moralisch nicht vertretbar einen Hund zu schlachten und zu essen, in anderen Kulturen ist dies natürlich in Ordnung. It's the same with abortion.
Es ist immer noch etwas anderes ob du einen Fötus entfernst oder einen Menschen tötest. Allein schon die Rechtslage ist komplett verschieden.
Nebenbei, mal gerade etwas recherchiert und wenn man der Quelle glauben kann, ist die befruchtete Eizelle bis Tag 5 einfach eine stumpfe Zellmasse, die nichts mit dem Menschen gemeinsam hat und eigentlich genau das gleiche ist wie das eines anderen Säugetiers. Weiterhin differenziert sich der Zellhaufen erst richtig ab Tag 14, wie ich es bereits angesprochen habe.

In der Philosophie, laut oben genannte Quelle, spricht man folgendermaßen über einen Embryo: "Solange der menschliche Embryo nicht die Fähigkeit hat, Schmerzen zu empfinden, kann man ihm auch kein Leid zufügen. Die Blasto­zyste ist für ihn daher noch keine menschliche Person mit ethischen Rechten."
AndreKim schrieb:
Was ist mit Menschen die ohne "komplexe Denkstrukturen" geboren werden?
Dir ist bewusst, dass man nicht mit "komplexen Denkstrukturen" geboren wird sondern das Hirn und die Synapsen erst einmal reifen müssen? Natürlich entwickelt sich die Anlage dazu, aber das richtige Denken entwickelt sich erst in den Nachgeburtsmonaten. Außer natürlich es wäre eine Totgeburt, dann ist es ohne Denkstrukturen geboren.
AndreKim schrieb:
Ja das ist Fakt. Da ist etwas in der Mutter das ist nicht tot, also ist es: Lebendig. Und es ist menschlich, schließlich gebärst du kein Katzenbaby, also: Menschliches Leben. Ob es ein Mensch ist ist allerdings strittig, doch meine Meinung dazu hab ich ja schon dargelegt.
Es. Ist. Kein. Fakt.
AndreKim schrieb:
Die gängigen Abtreibungsmethoden würde ich schon als Körperverletzung betiteln, in der Diskussion wurde teils sogar der Terminus Schlachtung verwendet.
Wenn du das Wort Körperverletzung so extrem brichst und biegst, wie du es hier tust, dann wäre es Körperverletzung, wenn du jeglichem Lebewesen das Reaktionen beim Zerstören des Körpers zeigt etwas antun würdest.
AndreKim schrieb:
Wieder Recht auf Leben über privates Wohlbefinden oder was ist jetzt der Grund?
Da hat eine Quelle einen super Titel für: "Wer nicht gebraucht wird, stirbt"
Nein, ich hätte nichts dagegen, wenn es die Situation erlaubt, Leute aus dem Weg zu räumen. Immerhin passiert das ja sowieso täglich auf der Welt, seien es Terrorakte oder legalisierter Terror aka. Krieg. Da ist es gesellschaftlich ja sogar teilweise heroisch Leute umzubringen. Also, warum sollte ich mich zurückhalten, wenn es der Ernstfall erlauben sollte?
AndreKim schrieb:
Mir war nicht bewusst das wir bevor wir geboren wurden alle Dinos und Reptilien waren. #Ironie
Biolgiegrundkenntnissebrauchenwirjaehnichtwerdenabervorausgesetzt.jpg
AndreKim schrieb:
Weniger nett sein wirkt eher wie eine Flucht zur von der Argumentation zur Agression.
Oder einfach ein: "Vielleicht verstehst du es jetzt, nachdem normaler Menschenverstand nicht mehr weiterhilft."
AndreKim schrieb:
Warte wenn ich eine Frau als unterlegen ansehen würde wäre das doch Sexismus, oder?
Dass Frauen schwanger werden und dementsprechend entscheiden dürfen, ob sie das Kind austragen oder nicht ist Sexismus?
Was ist sexistischer: ein Mann, der eine Frau zwingt ein Kind auszutragen oder eine Frau, die sich dafür entscheidet es nicht auszutragen, weil sie das Recht hat, darüber zu bestimmen?
Kannst du mal bitte aufhören Definitionen so zu vergewaltigen, dass sie in deinen Augen Sinn ergeben, nur, um deine nicht vorhandenen Standpunkte zu untermauern?
AndreKim schrieb:
Meine Auffassung ähnelt vielleicht der Auffassung der katholischen Kirche, allerdings unterscheidet sie sich auch in vielen Punkten, so bin ich für Kondome und Pillen.
Viele unsere heutigen Werte entstanden nicht durch die Kirche, sondern durch gesunden Menschenverstand.
Mich hat Religion in keinster Weise beeinflusst bei meiner Meinungsbildung, ich habe meine Meinung auf den Argumenten aufgebaut die mich am meisten überzeugen.
Oh nein, trust me. Tun sie nicht. Allein schon wenn du unsere rechtlichen Verbote mit den 10 Geboten vergleichst, solltest du Parallelen auffinden. Reflektier am besten mal die Werte und Normen, die dir die Bibel versucht in doch sehr komplexen Metaphern zu vermitteln, und dann vergleich sie mit der heutigen Gesellschaft und dann mit den Werten und Normen der Moslems/Muslime und dann denen der Ureinwohner, die nicht unsere typischen Religionen "genossen" haben.
Oh warte, du wirst auf jeden Fall eine Menge Unterschiede zwischen den Religionen und daraus resultierenden Kulturen finden und eine Menge Gleichheiten zwischen den Kulturen, die die selbe Religion gelehrt bekommen haben.
Allein schon unsere Großeltern/deren Eltern, die sehr religiös geprägt waren (zumindest hier auf dem Land, keine Ahnung wie es bei euch war) haben meine Eltern noch durch die Werte & Normen die von der Kirche stammen geprägt. Sei es in der Erziehung oder im "wie musst du dich verhalten?"

Natürlich möchte ich jetzt nicht sagen, dass 100% von der Kirche kommen. Wir genießen Bildung und lernen (einige Menschen sind leider nicht dazu fähig) Dinge zu hinterfragen, Regeln zu kritisieren und Gegenwärtiges zu reflektieren. Trotzdem ist der Großteil der Werte & Normen einfach von der Kirche vorgelebt bekommen und es hat sich irgendwie bewährt. Natürlich bröckelt es nun immer mehr auf und es wird lockerer (Ehe, Homosexualität, Transexualität, Gleichstellung von Mann/Frau, usw.) - es ändert sich, natürlich. Ich bin übrigens auch ein Religionsverneiner, nur so nebenbei angemerkt.

Man merke hier an, dass bewährt nicht heißt, dass es wirklich gut ist. Natürlich sind viele Werte und Normen im Endeffekt von der Kirche, aber wurden von unserer Gesellschaft angepasst und verändert. Die Kirche hat(te) einen gewaltigen Einfluss darauf, das heißt nicht, dass alles von der Kirche kommt. Nicht, dass du mich falsch verstehst.
AndreKim schrieb:
Schön einen, von einem Klimawendegegner, geschriebenen Welt-Artikel von 2001 zitiert. Solange du es nicht in einem uraltem Welt Artikel findest glaubst du logischem Denken doch nicht.
Mittlerweile schmerzt deine Uneinsicht wirklich. Es zwingt dich hier niemand deine Meinung zu ändern, noch will dich hier irgendjemand umstimmen. Es geht vielmehr darum, dass es einfach Fakten gibt, die genutzt werden, um Argumente zu negieren. Mehr nicht. Dass hier nonstop versucht wird alles das die eigene Meinung gefährden könnte anzugreifen oder mit solchen Aussagen zu entkräftigen ist kompletter Irrsin.

Aber ja, warum auch Wissenschaft akzeptieren, wenn man anderer Meinung ist. Aber zweifeln wir mal jegliche (Natur)Wissenschaft wie Mathe, Physik, Biologie oder auch Chemie an, weil der komplette heutige Wissenstand auf früheren Erkenntnissen, die sich BEWÄHRT haben, aufbaut. Wie konnte ich nur übersehen, dass du jegliche Erkenntnis, die seit Christus aufgestellt und verfeinert wurde, falsifizieren kannst, weil deine Ethik nicht der Erkenntnis entspricht. Du kannst mir gerne einen wissenschaftlichen Fachtext entgegenwerfen in der du irgendetwas anderes findest, wenn du das nicht kannst - dann hör verdammt nochmal auf uns Birnen verkaufen zu wollen, wenn du stattdessen verfaulte Äpfel im Korb hast.
1. Von 22 bis 34 Wochen veranlasst die transiente Subplate-Struktur die Bildung des neuronalen Netzwerks im Gehirn.
2. Die Organisation des neuronalen Netzwerks mit Bildung der Nervenfasern und Synapsenbeginnt mit 24 Wochen und setzt sich während des gesamten Lebens fort.
3. Nach drei Monaten ist der Embryo, der inzwischen Fetus heißt, zwölf Zentimeter groß, hat gut ausgebildete Strukturen im Mittel– und Hinterhirn, aber seine Großhirnrinde ist noch glatt und undifferenziert. Erst um die 24. Woche bilden sich die ersten Furchen, wie sie für das menschliche Gehirn typisch sind.
4. Mit der Geburt ist die Entwicklung von Gehirn und Nervensystem noch lange nicht abgeschlossen.
TheAwesomePigeon schrieb:
In erster Linie kann ich gerade eigentlich nur den Kopf schütteln. Nicht aus einem simplen Grund, dass man gegen meine Meinung ist und seine eigene vertritt. Das ist eine feine Sache und ermöglicht einen einfachen Diskurs zu einer Thematik, was den Menschen theoretisch weiterbringt, wenn er denn in der Lage ist seinen Horizont durch den Mehrwert an Sichtweisen zu erweitern. Nein. Was mich stört ist Wortklauberei, bei der man sich wehement zu weigern scheint den Kontext der Aussage zu verstehen und alles ein wenig zu abstrahieren, anstatt jedes geschriebene Wort als eingebrannte Zeichnung eines uralten heiligen Foliantes zu betrachten.
Das dazu.
AndreKim schrieb:
Das kann sie auch ohne Leben zu beenden.
*insert jegliches "what if negative things happen" Beispiel das wir hatten*
AndreKim schrieb:
Ich wüsste kein Argument auf das ich nicht eingegangen wäre.
Du gehst auf Argumente ein und kommentierst sie.. nein, du pickst dir das raus, wo du anderer Meinung bist und dann ist das halt so, wie du es sagst.
TheAweseomePigeon schrieb:
Willkommen! Willkommen! Herzlich Willkommen in der Manege der Wörter. Hier wird alles gedreht, geworfen, zerschnitten und wieder zusammengefügt. Werdet Zeuge dieses einzigartigen Spektakels, wie wir diabolische Rethorik auf Laien Liveau anwenden, um mit erhabener und rechthaberischer Sicherheit den Pöbel niedermachen.

AndreKim schrieb:
Weil wir Tiere schlachten dürfen dürfen wir auch Menschen schlachten? Krasse Logik.
Why not? Wir haben zu viele Menschen und es gibt kannibalistische Gesellschaften. Witzigerweise gibt es im (Dark) Net genug Leute, die sich freiwillig zum Fraß anbieten oder andere Leute verspeisen.
AndreKim schrieb:
Sexueller Missbrauch ist allerdings kein Pro-Abtreibungsargument für Abtreibung.
Weil es ja auch zu 100% nur sexueller Missbrauch angesprochen wurde. : )
TheAwesomePigeon schrieb:
Willkommen! Willkommen! Herzlich Willkommen in der Manege der Wörter. Hier wird alles gedreht, geworfen, zerschnitten und wieder zusammengefügt. Werdet Zeuge dieses einzigartigen Spektakels, wie wir diabolische Rethorik auf Laien Liveau anwenden, um mit erhabener und rechthaberischer Sicherheit den Pöbel niedermachen.

Conclusion:
Besser kein Kind als ein ungewolltes Kind. Das hat psychische Gründe - und fertig.
Solange es Gründe für die Schwangerschaft gibt (nach der Aufklärung für die Adoption entschieden, der Mann will das Kind, die Frau will das Kind, es wird sich für das Kind entschieden, es spricht nichts gegen die Geburt, usw.), dann soll die Frau sich auch für das Kind entscheiden. Falls jedoch triftige Gründe gegen das Kind vorliegen (Vergewaltigung, Gefahr für das Kind/Mutter, sozialer/zukünftiger Niedergang, Jugendlich, Gewalt in der Familie/Beziehung, und noch eine Menge anderer Gründe), die nicht auf unreifer "oh no ich will kein Kind :'(" Ebene basieren, dann soll man das Kind gefälligst abtreiben/zur Adoption freigeben. Wir haben schon zu viele Menschen, da brauchen wir nicht noch mehr kaputte und ungewollte Kinder, im Endeffekt bleibt alles an den Pädagogen hängen, weil "die erziehen und machen ja", also bitte, erweitert euren Horizont und denkt mal Mehrgleisig mit auf wem alles später hängen bleibt. Danke.
Ebenfalls ist es witzig, wie du hier die Moralkeule mit: "Das Baby ist ein Mensch, deshalb müssen wir auf seine Bedürfnisse und Zukunft achten" schwingst, gleichzeitig aber der Mutter komplett ihrer Menschlichkeit entziehst und im Endeffekt nichts darf, außer das Kind auszutragen. Aber ja, setzen wir mal ungeborenes Leben über geborenes Leben. Witzigerweise widersprichst du dich hier mit deiner eigenen Aussage. Laut dir, wäre die Frau in der Schwangerschaft kein Mensch, da die Rechte des Ungeborenen über denen der Frau steht.
Warte, das was du kannst, das kann ich auch:
AndreKim schrieb:
Generell gilt: Willst du einem Menschen Rechte entziehen die ihm eigentlich zustehen, dann behaupte das der Mensch kein Mensch ist.

Und ich denke, ich schließe mich hier AwesomePigeon an, es ist einfach hirnrissig hier eine vernünftige Diskussion mit einigen Gegnern der Abtreibung zu halten. Es wird sich hier weder konstruktiv noch objektiv mit der Thematik befasst, sondern rein subjektiv. Es gibt hier einige qualitativ echt hochwertige Posts - darüber bin ich wirklich froh. Aber einige Antworten und Zeilen in Posts tun mir beim Lesen mittlerweile physisch weh. Falls ich hier von anderen Usern spezifisch angesprochen/quotiert werde, werde ich mich natürlich weiterhin damit auseinandersetzen, sofern nötig.
Und ja, der Post ist möglicherweise auf Bashing auf, davon will ich mich nicht freisprechen, aber anders kann man mittlerweile echt nicht mehr disktutieren, was dir mittlerweile mal bewusst werden sollte, weil es dir mittlerweile mehr als ein mal von verschiedenen Leuten gesagt wurde.
Auch, wenn ich ehrlich gesagt froh über diese Diskussion bin, weil ich eine Menge bezüglich Entwicklungsstadien gelernt habe, was ich auf jeden Fall im Studium gebrauchen kann. Nur, sich konstruktiv und objektiv mit der Thematik auseinanderzusetzen, um in Endeffekt etwas zu lernen und mitzunehmen, ist hier nicht möglich. Natürlich gibt es auch eine Menge User, die sich hier vernünftig mit der Thematik auseinandersetzen, die Dinge auch nachvollziehen können und sich gleichzeitig nicht in ihrer Sichtweise bedroht fühlen. Danke, dass es Menschen gibt, mit denen eine Diskussion Spaß macht. Jeder hat eine Meinung und darf sie kundtun. Jeder darf Argumente bringen, sofern sie untermauert werden können. Aber es ist etwas anderes, wenn man seine Meinung kundtut, alle anderen Argumente die dagegensprechen ankreidet, keinerlei Belege geben kann und trotzdem kein einziges Mal irgendetwas einsehen möchte, weil Argumente von Kontrahenten einsehen und akzeptieren gleichzeitig heißt, dass man seine Meinung ändert und letzten Endes den Grammarnazi spielt.
Und noch zu deiner ekeligen Art sich über Wortfehler lustig zu machen, um Argumente oder die Logik anderer Leute zu entwerten - ich bin mal so frei und zeige dir auf, warum man nicht den Ast des Baumes absägen sollte, auf dem man sitzt. Dies mache ich hier nicht um hier irgendetwas zu beweisen, sondern um deiner Dreistigkeit einfach mal ein Backstein ins Gesicht zu schmeißen.
AndreKim:Als Deutsch-Stammkurs tut es schon weg wenn jemand bestümmten schreibt, denn das sieht nicht nach einem einfachen Tippfehler aus. [ Zum Anzeigen klicken ]

“I still don't know what it really means to grow up. However, if I happen to meet you, one day in the future, by then, I want to become someone you can be proud to know.”
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Abtreibung Ja/Nein 1 Woche 18 Stunden her #827269

Es sind zwei komplett verschiedene Dinge und zu sagen: "Der im Koma liegende Rentner ist genausoviel Mensch wie mein sechs bis vierzehn Tage alter Fötus" ist kompletter Schwachsinn.
Da stimme ich dir 100% zu. Wenn du als Definition für einen Mensch Gehirnfunktionen oä. benennst, was auch bei einem Erwachsenen teils nicht vorhanden ist, dann würde dieser Erwachsene ja auch aus der "Mensch"-Defiition fallen und hätte somit keine Rechte.
"Der Mensch ist Mensch weil er über Bewusstsein verfügt. Auf dieser Grundlage schalten Ärzte die lebenserhaltenden Maschinen ab, wenn beim Patienten der Hirntod eingetreten ist. Denn ohne funktionierendes Gehirn kein Bewusstsein - und ohne Bewusstsein kein menschliches Leben." (...) Man merke hier "funktionierendes Gehirn" an, sprich, alles das kein funktionierendes Gehirn hat darf getötet werden - darunter auch ein Fötus, da es noch kein funktionsfähiges Gehirn hat.
Deine Quelle spricht von den ersten 28. Tagen in denen ua. Experimente mit dem Embryo erlaubt sein sollen, ein Fötus ist ein ungeborenes im ab dem vierten Monat.
Gerade weil man ein Recht auf Leben hat, sollte man das Recht haben seine eigene Zukunft bestmöglich zu gestalten.
Das du ein Recht hast nicht wahllos umgebracht zu werden hat erstmal wenig damit zu tun wie du deine eigene Zukunft gestaltest. Auch würdest du ja dem ungeborenen auch die Möglichkeit nehmen seine Zukunft zu gestalten ^u^
Ich denke ein unzufriedenes Leben [...] ist besser als ein zufriedenes Leben.
Finde den Fehler in deiner Denkweise.
Wenn du zitierst, dann lass die Bedeutung des Satzes bitte bestehen. Hier mein Orginal-Zitat:
"Ich denke ein unzufriedenes Leben und ein Leben mehr, ist besser als ein zufriedenes Leben."
Ein unzufriedenes Leben + ein weiteres Leben ist meiner Meinung nach als nur ein zufriedenes Leben. Du meinst selbst man soll mit Fakten argumentieren, wieso nimmst du dann die Gefühle der Frau als Argument? Diese sind nicht immer gleich und es sind immer noch nur Emotionen. Facts over Feelings, so jetzt hab ich auch mal random Zeug auf Englisch in meine Beiträge gepackt.
Natürlich könntest du einfach deinen kompletten Jahrgang umbringen, rein theoretisch geht das. Oder du tust einfach etwas dafür, dass du das beste Abi des Jahrgangs kriegst? Lernen und dich aktiv mit dem Stoff auseinandersetzen.
(...)
Du und dein Freund hatten eine Panne, du bist nun schwanger, willst es einfach nicht, weil es mit deinen Zukunftsplänen kollidiert oder du einen befristeten Job hast?
Kann sich dann nicht eine Frau auch einfach aktiv in den Job zurückarbeiten oder sich einen neuen Job suchen? Dann ist das Kind ja kein Problem mehr.
Allein schon die Rechtslage ist komplett verschieden.
Die Rechtslage sah es auch einmal vor das Frauen nicht wählen dürfen, und das Gesetz ändert sich ständig. Damit zu argumentieren ist kein starkes Argument.
Nebenbei, mal gerade etwas recherchiert und wenn man der Quelle glauben kann, ist die befruchtete Eizelle bis Tag 5 einfach eine stumpfe Zellmasse, die nichts mit dem Menschen gemeinsam hat und eigentlich genau das gleiche ist wie das eines anderen Säugetiers. Weiterhin differenziert sich der Zellhaufen erst richtig ab Tag 14, wie ich es bereits angesprochen habe.
Was ist denn jetzt überhaupt deine Meinung zum Thema Abtreibung? Einerseits sagst du das man ein Kind abtreiben darf wenn "Gründe" vorliegen ("Vergewaltigung, Gefahr für das Kind/Mutter, sozialer/zukünftiger Niedergang, Jugendlich, Gewalt in der Familie/Beziehung, und noch eine Menge anderer Gründe"), andererseits bringst du Quellen die meinen, das ein Kind ua. ab dem 5 Tag keine "stumpfe Zellmasse" mehr sei oder ab dem 14 Tag "differenziert" wäre. Das überschneidet sich nicht ganz, eher gar nicht.
Dass Frauen schwanger werden und dementsprechend entscheiden dürfen, ob sie das Kind austragen oder nicht ist Sexismus? Was ist sexistischer: ein Mann, der eine Frau zwingt ein Kind auszutragen oder eine Frau, die sich dafür entscheidet es nicht auszutragen, weil sie das Recht hat, darüber zu bestimmen?
Nun Sexismus ist die "Vorstellung, dass ein Geschlecht dem anderen von Natur aus überlegen sei" also sind Bemerkungen wie "Also ja, irgendwie sind sie unterlegen" als sexistisch einzustufen. Auch das du direkt damit argumentierst das "ein Mann eine Frau zwingt ein Kind auszutragen": Erstens könnte dies auch eine Frau tun, und zweitens waren es auch Männer die es beschlossen haben das man abtreiben darf, damals gab es nicht allzu viele weibliche Politiker. Drittens hast du immer noch die Möglichkeit nicht auszutragen, würdest dann aber mit einer Strafe rechnen müssen."Oh fuck, Merkel ist auch eine Frau und macht Gesetze für Männer - Sexismus!"
Oh nein, trust me. Tun sie nicht. Allein schon wenn du unsere rechtlichen Verbote mit den 10 Geboten vergleichst, solltest du Parallelen auffinden. Reflektier am besten mal die Werte und Normen, die dir die Bibel versucht in doch sehr komplexen Metaphern zu vermitteln, und dann vergleich sie mit der heutigen Gesellschaft und dann mit den Werten und Normen der Moslems/Muslime und dann denen der Ureinwohner, die nicht unsere typischen Religionen "genossen" haben.
Ich erwähnte die Phase der Aufklärung, der Islam und Ureinwoherreligionen haben diese Phase nicht durchlebt. Auch sind z.B. die Sünden von der Kirche aus Griechenland übernommen worden. Es mag sein das wir ein paar Werte übernommen haben, aber es heißt ja nicht das wir keine Werte übernehmen dürfen die der gesunde Menschenverstand auch als gut ansieht. Die Kirche meint man darf nicht fremdgehen und der gesunde Menschenverstand meint das auch? Total proov das alle Werte von der Kirche übernommen sind.
(...) Meine Eltern noch durch die Werte & Normen die von der Kirche stammen geprägt.
Das sind persönliche Erfahrungen keine Fakten.
Aber ja, warum auch Wissenschaft akzeptieren, wenn man anderer Meinung ist.
Genau deswegen kritisierte ich ja das der Autor deiner Quelle ein (eher bekannter) Gegner des Klimawandels ist.
1. Von 22 bis 34 Wochen veranlasst die transiente Subplate-Struktur die Bildung des neuronalen Netzwerks im Gehirn.
2. Die Organisation des neuronalen Netzwerks mit Bildung der Nervenfasern und Synapsenbeginnt mit 24 Wochen und setzt sich während des gesamten Lebens fort.
3. Nach drei Monaten ist der Embryo, der inzwischen Fetus heißt, zwölf Zentimeter groß, hat gut ausgebildete Strukturen im Mittel– und Hinterhirn, aber seine Großhirnrinde ist noch glatt und undifferenziert. Erst um die 24. Woche bilden sich die ersten Furchen, wie sie für das menschliche Gehirn typisch sind.
4. Mit der Geburt ist die Entwicklung von Gehirn und Nervensystem noch lange nicht abgeschlossen.
Gegen die Dinge hab ich gar nicht argumentiert LOL, die Ausprägung des Hirns hat wenig damit zu tun, ob etwas "menschliches Leben" ist. Ich wüsste nicht gegen welches Argument von mir du hier argumentieren willst.
Das kann sie auch ohne Leben zu beenden.
*insert jegliches "what if negative things happen" Beispiel das wir hatten*
Dann ist es halt so. Schlechte Erfahrungen geben keine Bonus-Rechte.
Weil wir Tiere schlachten dürfen dürfen wir auch Menschen schlachten? Krasse Logik.
Why not? Wir haben zu viele Menschen und es gibt kannibalistische Gesellschaften. Witzigerweise gibt es im (Dark) Net genug Leute, die sich freiwillig zum Fraß anbieten oder andere Leute verspeisen.
Es gibt auch Leute die wollen sterben und wir dürfen uns trotzdem nicht gegenseitig wahllos umbringen. Ich wünsch dir viel Spaß beim Suchen nach einem überzeugenden Argument das man Menschen schlachen dürfen sollte, sollte einige Zeit dauern.
Weil es ja auch zu 100% nur sexueller Missbrauch angesprochen wurde. : )
Richtig es wurde Missbrauch und sexueller Missbrauch an Kindern bis 14 Jahre thematisiert. Wenn du alle diese Fälle den Eltern in die Schuhe schieben willst die einmal darüber nachgedacht haben, ihr Kind abzutreiben, dann viel Erfolg.
Ebenfalls ist es witzig, wie du hier die Moralkeule mit: "Das Baby ist ein Mensch, deshalb müssen wir auf seine Bedürfnisse und Zukunft achten" schwingst, gleichzeitig aber der Mutter komplett ihrer Menschlichkeit entziehst und im Endeffekt nichts darf, außer das Kind auszutragen. (...) Laut dir, wäre die Frau in der Schwangerschaft kein Mensch, da die Rechte des Ungeborenen über denen der Frau steht.
Ich stelle nur das Recht auf Leben über das Recht auf körperliche Unversehrtheit.
Es. Ist. Kein. Fakt.
Da ist etwas in der Mutter das ist nicht tot, also ist es: Lebendig. Und es ist menschlich, schließlich gebärst du kein Katzenbaby, also: Menschliches Leben. Ob es ein Mensch ist ist allerdings strittig, doch meine Meinung dazu hab ich ja schon dargelegt.
Dann argumentier doch mal gegen die Logik anstatt mir Wikipediaseiten von Embryos zu schicken.
Und noch zu deiner ekeligen Art sich über Wortfehler lustig zu machen, um Argumente oder die Logik anderer Leute zu entwerten - ich bin mal so frei und zeige dir auf, warum man nicht den Ast des Baumes absägen sollte, auf dem man sitzt. Dies mache ich hier nicht um hier irgendetwas zu beweisen, sondern um deiner Dreistigkeit einfach mal ein Backstein ins Gesicht zu schmeißen.
"Ich lass es weiter darauf rumzureiten." - Ich kann auch gerne darauf wieder rumreiten, aber eigentlich meite ich schon vor Tagen das ich es lasse. Wenn ich "weg" statt "weh" schreibe dann hab ich das G getroffen das neben dem H liegt. Das ist bei den Buchstaben Ü und I nicht der Fall. Sonst hast du nur Fälle in denen ein Buchstabe fehlt, ich schreibe auf einer Tastatur die älter ist als ich selbst, da passiert so etwas schon einmal.
Dann fang auch an das Grundwissen zu nutzen.
Wenn du dir meine Argumente ansiehst dann verwechsel bitte nicht immer "menschliches Leben" mit einem "Mensch" und einen Fötus mit einem Embryo.

Abtreibung Ja/Nein 5 Tage 15 Stunden her #827335

Ein sehr schönes und interessantes Thema.

Meiner Meinung nach ist es Mord, da stimme ich dem Ersteller des Threads zu. Für mich beginnt das Leben mit der Befruchtung der Eizelle, auch wenn das Kind laut der Wissenschaft noch nicht arg weit entwickelt ist.
Ich bin generell gegen die Todesstrafe und alles was damit verbunden ist, ich finde das wir Menschen mit der Abtreibung einen sehr großen Schritt zu weit gehen.
Meiner Meinung nach greifen wir da in das Leben eines anderen Menschen ein der nicht die Möglichkeit hatte sich zu entwickeln und selbst auch diese Entscheidung treffen zu können. Auch bin ich der Meinung das Menschen die abtreiben, da dass Kind evtl nicht "perfekt" wird und vielleicht behindert, auf der Suche nach einem perfekten Kind sind. Solche Menschen lassen sich meiner Meinung nach von der Gesellschaft leiten, alles per zu haben und keine Mängel.
Damit es nicht zu Abtreibung kommt gibt es genug Mittel um es zu verhindern.

Was ich auch gelesen habe hier ist, dass es auch oft auch eine Frage der Frau ist aus verschiedenen Gründen zum Beispiel das private Umfeld durch Job.
Letztendlich stimmt es, es ist immer die Entscheidung einer Frau ob sie es möchte oder nicht und damit leben kann. Aber ich finde ein Leben ist bei weitem mehr Wert als Geld und alles materielle.

Persönlich wie gesagt bin ich dagegen, aber letztendlich ist es die Entscheidung der Frau ob sie es möchte oder nicht. Manchmal muss man auch Entscheidungen akzeptieren und treffen die man nicht akzeptieren wollte.

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne (freue mich über deine Teilnahme)

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Abtreibung Ja/Nein 4 Tage 23 Stunden her #827347

Ungeachtet davon, dass die Diskussion zwischen den Teilnehmern sich immer mehr im Kreis dreht und wir am Ende nur ein Kreiswichs (lmao) in den jeweiligen Positionen haben, könnte man vielleicht als Wort zum Sonntag Montag noch anmerken: Man kann Abtreibungen nicht verhindern, man kann sie nur sicher machen.
Was ich meine, ist, dass Frauen ungeachtet davon, ob es nun Mord (in den jeweiligen Ländern) ist oder nicht, abtreiben werden, wenn sie das Kind nicht haben wollen. Da hilft kein "Moralapostel", da helfen keine biologischen Fakten, da helfen auch keine potentiellen Strafen - wenn man in größter Not dies als seinen einzigen Ausweg sieht, dann wird man dies tun, da der Mensch niemals zu 100% rational handelt, sondern sich von seinen Emotionen leiten lässt. Deswegen werden täglich irgendwo auch Menschen ermordet, auch wenn das (soweit ich weiß) überall in jedem Land verboten und unter Strafe gestellt ist.

Was meine ich aber genauer mit "Man kann Abtreibungen nicht verhindern, man kann sie nur sicher machen."?
Wie gesagt, es wird immer Frauen geben, die notfalls das Kind abtreiben werden. Das wird niemand ändern können, nicht mal Strafen wegen Mordes. Wenn sie dies nicht sicher in Kliniken/bei Ärzten unter professioneller Aufsicht machen können, dann machen sie es eben in einem unhygienischen Gartenschuppen mit einem Kleiderbügeldraht und riskieren, dabei selber draufzugehen. Da bringt jegliche sachliche und faktenbasierte Diskussion nichts, denn wie gesagt, Menschen handeln nicht immer zu 100% rational.
Dann muss man auch schauen, welches Leben einem wichtiger ist und man riskieren will: Dass die Frau ohne potentielles Kind weiterlebt oder ob möglicherweise beide sterben.
Und ich sage nicht, dass alle Frauen dies dann so machen werden, zum Glück nicht!, aber es wird immer Fälle geben, in denen es so vorkommen könnte. Und wenn man Frauen nicht jegliche Menschenrechte absprechen will, dann hat es seinen Sinn, den Frauen zu ermöglichen, solche Prozeduren in einem sicheren und professionellen Umfeld durchführen zu lassen.
Und ich glaube, sowas sollte man auch einsehen, ungeachtet davon, ob man jetzt selber Pro oder Contra ist.
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Abtreibung Ja/Nein 4 Tage 14 Stunden her #827366

Die katholische Kirche, Donald Trump und die AfD sind gegen Abtreibung. Sollte einem das nicht zu denken geben? xD
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Abtreibung Ja/Nein 4 Tage 14 Stunden her #827367

@sempiternal:
Was ich meine, ist, dass Frauen ungeachtet davon, ob es nun Mord (in den jeweiligen Ländern) ist oder nicht, abtreiben werden, wenn sie das Kind nicht haben wollen. Da hilft kein "Moralapostel", da helfen keine biologischen Fakten, da helfen auch keine potentiellen Strafen - wenn man in größter Not dies als seinen einzigen Ausweg sieht, dann wird man dies tun, da der Mensch niemals zu 100% rational handelt, sondern sich von seinen Emotionen leiten lässt. Deswegen werden täglich irgendwo auch Menschen ermordet, auch wenn das (soweit ich weiß) überall in jedem Land verboten und unter Strafe gestellt ist.
Es mag immer Frauen geben die abtreiben werden, da stimme ich dir komplett zu. Wie du selber sagst gibt es Menschen die sich von ihren Emotionen lenken lassen.
Es wird immer Frauen geben, die notfalls das Kind abtreiben werden. Das wird niemand ändern können, nicht mal Strafen wegen Mordes. Wenn sie dies nicht sicher in Kliniken/bei Ärzten unter professioneller Aufsicht machen können, dann machen sie es eben in einem unhygienischen Gartenschuppen mit einem Kleiderbügeldraht und riskieren, dabei selber draufzugehen. Da bringt jegliche sachliche und faktenbasierte Diskussion nichts, denn wie gesagt, Menschen handeln nicht immer zu 100% rational. (...) Und ich sage nicht, dass alle Frauen dies dann so machen werden, zum Glück nicht!, aber es wird immer Fälle geben, in denen es so vorkommen könnte.
Auch hier stimme ich dir größtenteils zu. Nicht alle Frauen, wohl eher die wenigsten, würden eine Abtreibung ohne Arzte vornehmen lassen, ganz stoppen lässt sich so etwas nicht. Allerdings geht es erstmal um eine Wertung von Abtreibungen, und viele Frauen hätte man mit einer Hürde auch gestoppt.
Und ich glaube, sowas sollte man auch einsehen, ungeachtet davon, ob man jetzt selber Pro oder Contra ist.
Ich bin auch Contra-Diebstahl und denke man sollte es verbieten auch wenn sich vielleicht nicht alle abhalten lassen. Denke nicht das dies ein sonderlich gutes Argument ist.

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rabbitcat schrieb:
Die katholische Kirche, Donald Trump und die AfD sind gegen Abtreibung. Sollte einem das nicht zu denken geben? xD
Htiler war für die Autobahn, sollen wir jetzt alle laufen?


Edit by Knives:
Doppelpost zusammengefügt.
Letzte Änderung: 2 Tage 19 Stunden her von Knives.
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