THEMA: Abtreibung Ja/Nein

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827056

In erster Linie kann ich gerade eigentlich nur den Kopf schütteln. Nicht aus einem simplen Grund, dass man gegen meine Meinung ist und seine eigene vertritt. Das ist eine feine Sache und ermöglicht einen einfachen Diskurs zu einer Thematik, was den Menschen theoretisch weiterbringt, wenn er denn in der Lage ist seinen Horizont durch den Mehrwert an Sichtweisen zu erweitern. Nein. Was mich stört ist Wortklauberei, bei der man sich wehement zu weigern scheint den Kontext der Aussage zu verstehen und alles ein wenig zu abstrahieren, anstatt jedes geschriebene Wort als eingebrannte Zeichnung eines uralten heiligen Foliantes zu betrachten.

Zunächst einmal aber folgendes:
AndreKim schrieb:
@TheAwesomePigeon:
Eine frühzeitige Abtreibung eines nicht gewollten Kindes sollte nicht unter Strafe stehen.
Die freie Entscheidung über das eigene Leben sollte einer Frau nicht durch eine halbgare Gesetzesgrundlage genommen werden.
Selbst vorsätzliche Schwangerschaft und nachfolgende Abtreibung Aufgrund einer Sucht nach Abtreibungen sind in erster Linie zu behandeln, nicht zu verurteilen.
Nur in Fett zu schreiben hilft deiner Argumentation leider nicht.
Aber gut das du deine Meinung klarstellst. Ich lasse den Teil allerdings erstmal aus und gehe eher auf deine Argumente ein, bevor ich am Ende zu deiner Meinung zurückkomme.
Hab ich die Argumentation gewonnen? Ich meine... wenn man schon Textformatierung gegen mich verwendet, dann muss man aber echt auf dem Trockenen sitzen. Schließlich handelt es sich nur um eine Hervorhebung der Meinung, sodass es dem Leser auch beim Überfliegen einfacher fallen sollte den relevanten Teil des Textes ohne Probleme zu erkennen. Vielleicht ist auch der Puls etwas gestiegen, als man gelesen hat, welche Meinung ich vertrete und man hat sich dadurch zu einer haltlosen Aussage hinreißen lassen. Wie dem auch sei.

Ich darf also als Mann mich nicht an ethischen Fragen beteiligen? Nur weil ich nicht der bin der die Tat begeht heißt das auf keinen Fall das ich Abtreibungen nicht als falsch verurteilen darf. Ein bisschen sexistisch ist dein Denken schon.
Nur zur Info mein lieber getriggerter weißer Ritter. Ich bin männlich und habe eine Meinung dazu.
Wie kommst du eigentlich dazu mir Sexismus vorzuwerfen? Fühlt man sich von mir so sehr in die Enge getrieben, dass man sich von einer gepflegten und respektvollen Diskussion abwenden und es über eine Defamierung versuchen muss mich aus dem Thread zu treiben? Bring das nächste mal Fackeln und Heugabeln, dann weiß ich Bescheid, ob ich mich überhaupt in einen Beitrag wagen möchte, wenn man direkt zum Scheiterhaufen geführt werden soll.

Du wiegst hier ein menschliches Leben mit Geld (berufliche Aktivität) und sozialem Status auf. Ich persönlich würde sagen, das ein menschliches Leben über dem stehen muss.
Und was machst du mit älteren Menschen, die dich daran hindern deiner beruflichen Aktivität nachzugehen, oder die deinen sozialen Status verletzen? Töten?
Es ist falsch einem Menschen nur wegen solch niedriger Ideale sein Leben zu nehmen. Egal wie sehr dein sozialer Status verletzt wurde du darfst niemanden deswegen umbringen.
Auch hat das Kind absolut nichts getan, weshalb es sterben müsste.
Willkommen! Willkommen! Herzlich Willkommen in der Manege der Wörter. Hier wird alles gedreht, geworfen, zerschnitten und wieder zusammengefügt. Werdet Zeuge dieses einzigartigen Spektakels, wie wir diabolische Rethorik auf Laien Liveau anwenden, um mit erhabener und rechthaberischer Sicherheit den Pöbel niedermachen.

Okay. Jetzt aber mal Tacheles. In welchem Bezug kommst du zu der Annahme, dass ich einen Menschen für diese Gründe ermorden würde? Und wieso wird stets ein alter Mensch erwähnt? Sind diese in deiner Betrachtungsweise auf die Welt die Hindernisse, welche du in diesem Bezug aus dem Weg räumen würdest, wenn du nicht moralisch an die Erhaltung des Lebens gebunden wärst? Denn das Alter hat hier keine relevanz und ist unnötiger Schmuck. Also weg damit. Weiter zum Mord.
Ich bitte dich inbrünstig, dass du nur für einen einzigen Moment von deinem hohen und ach so edlen Ross herabsteigen mögest und dich endlich mal auf der Basis befindest, mit der man reden kann. Und zwar in der Realität, dass die Menschen, welche eine Abtreibung unter bestimmten Umständen nicht als Mord ansehen. Wie wäre es damit? Mit einem Kompromiss, was verbissenen Moralaposteln aber bekanntlich schwer fällt.

Denn darum geht es doch in diesem Thread nun schon seit dem ersten Post. Ein gewisser Jemand, den man nicht beim Namen nennen möchte, besteht darauf, dass es Mord ist, während der Rest versucht diese Sichtweise ein wenig aufzubrechen und aufzuweichen, indem man auf differenzierte Auslegungen in verschiedenen Regionen und Religionen eingeht. Und seit jenem ersten Post scheitert man an dieser Mauer, welche wie eine alte Schallplatte immer wieder die gleichen Texte abspielt. Ein oder zwei mal findet man es noch unterhaltsam, aber irgendwann merkt man doch, dass man Hand anlegen muss, damit man etwas neues hört.

Je nach sozialen Umständen kann eine Schwangerschaft gerade in jungen Jahren die Mutter, welche ggf. selbst noch ein Kind ist, von ihrem gesamten sozialen Umfeld abschneiden, sie in die Einsamkeit und Realitätsflucht treiben. Konserverative Familie neigen dazu die eigene Tochter zu verurteilen, sie als Entehrung der Familie zu betrachten, weshalb sie dadurch ggf. physische als auch seelische Gewalt angetan werden kann. Die Mutter befindet sich selbst noch in einer Entwicklungsphase und wird dadurch maßgeblich geschädigt, was man so nicht einfach unter den Tisch kehren sollte, auch wenn es einem einfach erscheint, weil man den lieben "Abtreibung ist Mord" Baseballschläger parat liegen hat. Nun hat man im schlimmsten Fall eine depressive, ggf. auch gewalttätige Mutter, welche Bindungsprobleme zu ihrem Kind hat, da sie jegliche Schuld an ihrer Situation auf das Kind projiziert. Dies wird aber auch nicht zur Adoption freigegeben, da es noch ein letzter Anker ist, den die Mutter besitzt und es zugleich auch ein Ventil ist, um mit der Verwahrlosung ihres Lebens klarzukommen. Das ist aber alles egal. Denn wir haben ein Leben gerettet. Das Baby. Kindstötung findet ja nicht statt, nein nein. Das machen nur Mörder. Also all jene, die auch Abgetreiben hätten.

Was ist schlimmer für dich: Abtreibung oder Kindstötung.
Welche der beiden Aktionen hat für dich ein höheres Gewaltpotenzial? Welches davon ist von mehr eine Folge einer psychologischen Schädigung?
Beides gleich? Muss es sein. Schließlich ist das die Grundprämisse deiner Argumentation.

Meine angestrebte Konsequenz ist ein Menschenleben mehr. Es ist falsch wenn schwangere trinken oder rauchen. Aber du kannst mir nicht ernsthaft versuchen klarzumachen, nur Mütter die ihr Kind nicht haben wollten, würden rauchen. Ein großer Teil der Frauen die Abtreibungen vorgenommen haben hat danach auch mentale Probleme. Mögliche Depressionen lassen sich nicht mit den vielen Frauen, die nach Abtreibungen mentale Probleme gehabt haben, vergleichen, und erst recht nicht mit dem Leben eines Kindes.
Und weiter gehts. Niemals habe ich behauptet, dass ausschließlich diese Menschen rauchen oder trinken würden. Es gibt mehr als genug Fälle von Frauen, welche während ihrer Schwangerschaft dies konsumieren oder auch härtere Drogen zu sich nehmen, ohne auf das Wohl des Kindes zu achten. Eine ernst gemeinte Frage von mir an dich lautet: Für wie naiv hältst du mich eigentlich, dass man mir solch banale und triviale Vorwürfe an den Kopf wirfst?
Abtreibungen haben auch potenzielle Nebenwirkungen und das sollte jedem klar sein. Besonders der Mutter. Über eben diese soll der Arzt zuvor unter allen Umständen hinweisen, da es bereits richtig festgestellt wurde, dass der Arzt die Austragung des Kindes als Ziel haben sollte. Schließlich soll Abtreibung niemals ein lukratives Geschäft sein und aus eben diesem Grund ist es auch zu Recht verboten, dass ein Arzt aktiv Werbung dafür betreibt, dass er Abtreibungen durchführt.

Allerdings stellt sich nun die Frage: Versucht man die Probleme einer Frau, welche sich durch eine Schwangerschaft hat nun für nichtig zu betrachten? Da eine Abtreibung im schlimmsten Fall ebenfalls zu Problemen führt? Ist das für dich nun eine Null-Rechnung, weil die Frau in dem Fall so oder so verliert und dann wenigstens das Kind austragen soll?
Da frage ich mich auch immer, für was für eine Art von Mensch man sich hält, dass man einer Frau ihren Leidensweg vorgeben darf, anstatt sich damit auseinanderzusetzen, was die Frau möchte. Man entscheidet einfach über ihren Kopf hinweg, weil man "ein besserer Mensch" ist? Weil man es "besser weiß, was richtig ist"? Kein Mensch der Welt kann sagen, was "Richtig" ist, nur das, was erstrebenswert ist.

Dann Blick du doch mal der kalten Realität ins Auge: Der Terminus "Abtreibung" ist ein Euphemismus und heißt nichts anderes als das man das menschliche Leben das sich noch im Leib der Mutter befindet, beendet. Die Rechte anderer sind wertvoll, doch über all dem sollte das Recht auf Leben stehen. Manchmal muss man Rechte einschränken um ein höheres Ziel zu erreichen; ein Bespiel hierfür sind Steuern: Das Recht auf Eigentum wird eingeschränkt, damit man von den erwirtschafteten Steuern ua. soziale Einrichtungen bezahlen kann.
Das höchste Ziel ist das Recht auf Leben, wenn du anderer Meinung bist, dann sag doch mal für welches Ziel du dein Leben geben würdest.
Habe ich dir jemals das Gefühl gegeben, dass Abtreibung total Knorke ist und es jeder mal probieren sollte? Habe ich es hier irgendjemandem als etwas verkauft, was man tun sollte? In dem Fall hat man definitiv nicht verstanden worum es mir geht. Abtreibung ist das Beenden eines potenziellen Lebens. Darum geht es. Ein potenzielles Leben. Die Frage, ab wann eine befruchtete Eizelle als "lebendig" betrachtet wird wurde nicht ohne Grund unbeantwortet gelassen. Auch wenn hier ein Prophet auf den Plan tritt, welcher die Weißheit mit dem Schopflöffel verschlungen hat, so muss er sich damit abfinden, dass seine Auffassung der Realität nicht zwangsläufig der Realität der anderen oder generell der Welt entspricht. Jemand, der dies nicht kann und es verneint ist in meinen Augen egozentrisch, da er seine Meinung höher schätzt, als weitere existierende Meinungen.

Ich respektiere deine Ansicht und deine Meinung. Aber ich respektiere nicht, wie man damit anderen über den Mund fährt und rechthaberisch versucht der Thematik erhaben zu sein, nur um bei Gegenargumenten sich auf das letzte Todschlag Argument berufen zu fühlen, dass es Mord sei, was aber letztendlich nur eine moralische Sicht auf dieses Thema darstellt.

Aus eben diesem Grund, dass die Einsicht bislang fehlt, wie deine Argumentationsgegner denken und welche Sicht sie darauf haben, so kann ich mir jegliche Aussage dazu ersparen, was es mit dem Recht auf Erhaltung von Leben auf sich hat. Sofern man gelernt hat seine Ansicht darauf zunächst zu begründen, anstatt alles direkt als Fakt zu verkaufen, solange enthalte ich mich zu diesem "Argument" von seiner Seite.

Wofür ich mein Leben geben würde hat nichts mit dieser Thematik zu tun und es handelt sich dabei viel zu sehr um ein theoretisches Gedankenspiel, als um eine echte bewertbare Aussage. Wann und ob man sein Leben gibt hat in der heutigen Zeit doch nur noch etwas mit einem romantisierten Heldentum zu tun, welchen eigentlich niemand anstreben sollte.

Findest du es dann okay wenn man Mord generell den Riegel vorschiebt? Manch böser Mensch behauptet auch hier das menschliches Leben schützenswert sei.
Ich finde deine bisher genannten Motive für Abtreibung kann man bestens als Mordmotive benutzen. Sie sollten trotzdem in keiner Hinsicht ausreichend sein, jemand zu überzeugen, das es okay wäre ein menschliches Leben zu beenden.
Hier fang ich an zu stutzen: Du bist gegen Körperverletzung? Aber für Abtreibung?
Wie steht das denn im Einklang für dich, immerhin wird das Kind bei der Abtreibung getötet. Körperverletzung über Mord stellen? Eine interessante Herangehensweise.
Gleiches Argument Mord. Bitte ein neues Argument, der Geschmack ist schon raus.

Warst du nicht eben noch gegen Körperverletzung?
Und nun sind wir bei Wortklauberei angelangt. Es geht um eine Metapher. Es wird die Moralkeule geschwungen, welche jedem eins reinbrät, welcher das gut heißt, gegen was man gerade wettert. Was ich sage ist nur, dass man diese Moralkeule in dem Fall auch dem Schläger gerne mal ins Gesicht zurückschlagen soll, da die Welt nicht so einfach nur in Schwarz und Weiß getüncht ist.

Stammzellenexperimente sind eine andere Hausnummer, aber ich gehe kurz darauf ein und stelle meine Meinung dar: Stammzellen lassen sich auch von erwachsenen Menschen entnehmen und umprogrammieren, eine Stammzellentransplantation lässt sich auch abwickeln ohne dafür einen Menschen zu töten.
Wie ist denn der aktuelle Stand in Deutschland? Es werden Stammzellen aus anderen Ländern importiert und verwertet. Woher diese Stammzellen stammen ist nur bedingt von Relevanz, da sie beispielsweise aus gezüchteten und abgetöteten Embryonen gewonnen wurden - aus dem, was das eigene Land verurteilt. Dies ist eine sehr heuchlerische Art und Weise mit dem Thema umzugehen. Schließlich weiß man um die Wichtigkeit der Forschung, verabschiedet aber Gesetze, die dies blockieren, um ein gutes soziales Gesicht zu wahren, während man die Hintertür für die Forschung weiterhin offen hält. Damit macht man das lukrativ, was man zuvor verurteilt. Der Import ist auch weit weniger aufwändig, günstiger und effektiver als die Stammzellengewinnung über Erwachsene Menschen, welche diese auch eher selten in einem Anflug von Selbstlosigkeit abgeben. Stammzellen von Embryonen sind bei der Umprogrammierung einfach zuverlässiger, da keinevorherrschenden Informationen des Trägers anulliert werden müssen.

An der Stelle noch eine Anmerkung an DaviD... bei dem Argument der Stammzellenforschung ging es nicht darum, dass man für die Wissenschaft abtreibt, sondern um die moralische Frage dahinter, ob das abtöten eines ungeborenen Kindes vertretbar ist. Ich wiederhole auch hier die Frage: Für wie naiv - nein... an der Stelle sogar.. für wie blöd hält man mich eigentlich?

Zusammengefasst unterstellst du mir hier das ich Waffenlieferungen oä. an Länder mit einer menschenverachtenden Politik gutheiße.
Selbst wenn ich dies tun würde (Spoiler: Ich tu es nicht) dann solltest du trotzdem anerkennen das solche Menschen auch eine Meinung zum Thema Abtreibung haben dürfen.
Ich bin starker Gegner von jedem Land das eine menschenverachtende Politik betreibt und unterstütze keines dieser Länder bewusst, sondern versuche mit gutem Gewissen einzukaufen. Dein letzter Absatz ist ziemlich off-topic, Waffenlieferungen sind eine ganz andere Geschichte und haben absolut nichts mit Abtreibungen zu tun.
An keiner Stelle habe ich jemanden angesprochen, sondern eine generelle Frustration über die Welt abgelassen. Es stört mich einfach, dass der Mensch so gerne über die "bequemen Probleme" redet, aber nicht über die unbequemen. In diesen Nieschenthemen hingegen lebt er sich dann vollkommen aus und es fließt scheinbar die gesamte Frustration über die unbequemen Themen mit ein und man wird regelrecht fanatisch in der Durchsetzung seiner Argumente. Vegane Ernährung, politische Korrektheit, Abtreibung, Homoehe und so weiter sollen einfach mal ein paar Themen sein, welche in dem Bezug ausgiebig fallen. Alle Themen möchten eine Toleranz propagieren, während die Durchführung davon alles andere als tolerant ist. Sehr häufig arbeiten die Menschen dann mit der Moralkeule und versuchen darüber zum Ziel zu kommen, dass man den anderen Menschen ein möglichst schlechtes Gewissen mit möglichst wenigen Worten zufügt.

Ich finde es jedenfalls total interessant, wie man nur dann zwischen den Zeilen liest, wenn nichts dort steht, aber in allen anderen Fällen nahezu pedantisch genau auf die gewählten Worte achtet und eingeht. Mir fehlt definitiv eine Tüte Popcorn.


Der restliche Text liest sich wieder gleich. Mord. Mord. Mord. Oh. Hatten wir das Argument Mord schon?

Der Schwangerschaftsabbruch ist in meinen Augen kein Mord. Punkt. Ende. Aus. Akzeptiere es oder nicht - es kümmert mich nicht länger.
Ein Mord hat in meinen Augen eine ganz eigene Schwere. Abtreibung würde den Arzt zu einem Auftragskiller machen, was schon irgendwie lächerlich klingt.
Bei einem Mord wird der Akt des Tötens äußerst bewusst wahrgenommen. Wenn wir Abtreibungen zum Straftatbestand Mord aufnehmen, so würde man aus allen Vergewaltigungsopfern, welche dadurch schwanger wurden schon fast wieder direkt zu Tätern werden lassen.

Was ich auch idiotisch fand war das Argument, dass die Mutter bei der Geburt stirbt - das Kind aber noch sein Leben vor sich hat. Solch eine gewagte Aussage habe ich schon lange nicht mir vor Augen gehabt. Schließlich wird das Leben des Kindes nun über das der Mutter gestellt - selbst wenn die Mutter das Kind nicht einmal haben wollte. Ist das das letzte Glied der Argumentationskette, welche einfach nur "Pech für dich" heißt? Was ist, wenn das Kind wenige Wochen nach der Geburt der Kindstod ereilt? War es "mehr Wert" als das Leben der Frau? Das hat doch niemand zu entscheiden und ist einfach nur eine schwachsinnige Aussage - absolut einfältig.

Ich habe Emiya Kiritsugu nicht zitiert, weil ich unbedingt ein Animezitat raushauen wollte. Sondern darum, dass es darum geht, wen man als selbsternannter Held retten möchte und wer in der Gunst steht. Das Kind wäre eindeutig in der Gunst der Abtreibungsgegner, was folglich bedeuten kann, dass die Mutter nicht unbedingt durch diesen Helden gerettet wird.
FMA hat als Gegenargument echt nur ein Schmunzeln hervorgebracht, weil es am Thema vorbei geht.
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Der letzte Absatz meiner hervorgehobenen Meinung beruft sich beispielsweise auf einen Fall aus Amerika, in welchem eine Frau in 17 Jahren 15 mal Abtreibungen durchgeführt hat. Das ist definitiv ein Thema auf welches man auch eingehen sollte, da das sicherlich psychologische Gründe hat, welche aufgearbeitet werden müssen. Dass eine Abtreibung mal als Option erscheint kann auftreten, aber spätestens bei der zweiten ungewollten Schwangerschaft sollte man ein klares Bild darüber haben, wie man mit der Situaiton arbeitet. Es gibt immer die Option zur Sterilisierung, bevor man auf solch einer regelmäßigen Basis Schwangerschaften abbricht.

Ich heiß es nicht gut und wäre auch dazu geneigt zu sagen, dass man ein Kind austragen soll. Aber ich denke nicht, dass es meine Position ist dies zu entscheiden. Darüber habe ich kein Recht zu entscheiden, da es in erster Linie maßgeblich die Mutter betrifft.


Anmerkung:
Für mich ist das Thema durch und werde mich nicht weiter dazu äußern.
Vielen Dank an alle in der Community, welche eine andere Meinung haben mögen als ich, sie aber dennoch dulden und sie nachvollziehen können. So lobe ich es mir und damit wäre ich gerne bereit weitere Diskussionen zu führen. Da aber der Kern der aktiven Mitglieder diese Eigenart für mich leider weniger erfüllt, so sehe ich keinen Sinn darin meine kostbare Zeit an solch einem Disput zu verschwenden.

Viel Spaß weiterhin bei der Diskussion. Bleibt nett und fröhlich.

-TheAwesomePigeon
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von TheAwesomePigeon. Begründung: Weil manche Menschen einen Tippfehler verwenden, um sich zu profilieren. Welch Niveau. Danke.
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Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827057

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@Rikki:
Es tut mir leid, aber dieses Arguent kann ich überhaupt ncht nachvollziehen. Denn faktisch gesehen IST es dasselbe, beides sind Lebewesen, nur weil es verschiedene Arten von Lebewesen ist, heißt es nicht gleich, dass es kein Leben ist. (...) Ein Mensch ist allgemein betrachtet ein Säugetier und das ist biologischer Fakt.
Ich bestreite nicht das der Mensch ein Säugetier ist. Ich bezog mich auf einen Vergleich in dem ein ungeborener Mensch mit einer störenden Fliege gleichgesetzt wurde.
Hier ein kleines Gedankenexperiment: Du kannst entweder einen Mensch oder zwei Meerschweinchen retten. Oder setz an Stelle der Meerschweinchen ein anderes Tier. Es ist falsch hier zu sagen das ein menschliches Leben gleich viel zählt wie das Leben eines Tieres, egal ob es nun ein Säugetier ist oder nicht.
In dem Beispiel auf das ich mich bezog wurde damit argumentiert das man ein ungeborenes entfernen, also töten dürfen sollte, da dieses mit einer Fliege gleichzusetzen ist.
Ich bin an sich gegen Abtreibungen, befürworte sie also in keinem Fall
Danke.
Ich kann dennoch gut nachvollziehen, wieso eine Frau es psychisch zerstören würde, wenn sie dieses Kind austragen würde und sich deshalb dagegen entscheidet, befürworten tue ich es nicht, aber ich kann die Gründe in dem Fall nachvollziehen.
Ich denke das es viele Menschen gibt die dich psychisch zerstören können, allerdings sollte man niemanden deswegen töten. Es gibt einen Grund weshalb wir keine Todesstrafe haben und denken das man selbst dem schlimmsten Verbrecher ein Recht auf Leben gewähren sollte.
Bei naiven Jugendlichen kann ich das nachvollziehen, wieso du so denkst, eine Vergewaltigung sehe ich da problematischer... Ich habe selber meine Erfahrungen mit Vergewaltigung gemacht und weiß, wie sehr das einen psychisch schädigen kann.
Eine Vergewaltigung ist schlimm, das will ich auf keinen Fall abstreiten. Sie verleiht einem trotzdem kein Privileg ungeborene zu töten, aber dich denke du verstehst mich.
Das du Erfahrungen mit Vergewaltigungen gemacht hast tut mir leid für dich und ich hoffe du hattest danach Unterstützung von Freunden/Bekannten.
Ich denke nicht, dass das Geschlecht damit zu tun hat, ich bin auch weiblich und gegen Abtreibungen. :'D
Da bist du eine von vielen. Gut ein paar weitere Contra-Abtreibungsargumente in dem Thread zu haben.
Während der neun Monate der Schwangerschaft würde die Mutter definitiv daran erinnert werden und das wäre schon extreme psychsiche Folter. Wenn mich meine Erfahrungen schon ohne Schwangerschaft so etrem geschädigt haben, will ich gar nicht wissen, was eine Schwangerschaft noch alles verschlimmert hätte. Ich hätte auch nicht abgetrieben, dennoch hätte es mich noch mehr zerstört als eh schon, also finde ich das Argument von dir eher schwach, auch wenn ich im Großen und Ganzen auf deiner Seite stehe.
Um ein stärkeres Argument zu nennen, nehme ich eines der weiteren Argumente, die ich in dem Beitrag auf den du dich beziehst brachte.
Durch eine Person an eine Vergewaltigung erinnert zu werden ist kein ausschlaggebendes Argument diese Person umzubringen. Sonst dürfte man auch den Vergewaltiger umbringen, dieser erinnert ja warscheinlich auch daran. Und ein Vergewaltiger hat im Gegensatz zum ungeborenen etwas verwerfliches getan.
Zu deinem Bespiel mit der 16-Jährigen kann ich nur sagen, dass es moralisch weitaus vertretbarer ist, ein paar Jahre mit dummen Kommentaren leben zu müssen, als einem Mensch das Leben zu nehmen.
Das finde ich schon echt hart, du scheinst noch keine Erfahrungen gemacht zu haben, wie sehr das einen zerstören kann.. Ich verstehe zwar, worauf du hinaus willst, aber das ist echt böse...
Trotzdem denke ich das ich mit meiner Meinung richtig liege, das man ein Leben nicht mit ein paar fiesen Bemerkungen aufwiegen kann oder sollte.
Das Statement mag böse sein, doch ein Leben über Beleidigungen zu stellen ist moralisch vertretbar als umgekehrt.
Du kannst nicht sagen nur weil wir Fleisch essen dürfen wir auch abtreiben.
Und warum darf man das nicht? Das Prinzip ist in der Theorie doch dasselbe: Man tötet ein Lebewesen.
Du isst aber keine Menschen. Wie ganz oben erwähnt finde ich das Menschenleben über Tieren stehen müssen.
wie kommst du auf diese 12 Wochen?
Ich vermute, hier wird sich auf das Gesetz bezogen, denn gesetzlich ist es tatsächlich so vorgesehen, dass es nur in dieser Zeit möglich ist.
Spätabtreibungen sind auch später möglich, hier gibt es einen Spielraum bis zur 22. Woche glaub ich. Auf jeden Fall sind es mehr als 12 Wochen.

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827062

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An der Stelle noch eine Anmerkung an DaviD... bei dem Argument der Stammzellenforschung ging es nicht darum, dass man für die Wissenschaft abtreibt, sondern um die moralische Frage dahinter, ob das abtöten eines ungeborenen Kindes vertretbar ist. Ich wiederhole auch hier die Frage: Für wie naiv - nein... an der Stelle sogar.. für wie blöd hält man mich eigentlich?
Ich habe bloß festgestellt, dass es einen Unterschied zwischen Abtreibung und Stammzellenforschung gibt. Dass verbrauchende Stammzellenforschung ebenso problematisch wäre, habe ich ebenfalls geschrieben. Inwiefern ich dadurch impliziert haben sollte, dich für blöd oder naiv zu halten, weiß ich auch nicht so genau. Ich habe nur versucht meine Meinung darzulegen und damit es zu keinen Missverstädnissen kommt, habe ich möglicherweise auch Offensichtliches geschrieben. Um die Frage zu beantworten, ich denke nicht, dass du blöd oder naiv bist, dazu nutzt du mMn auch zu viele sprachliche (nicht unbedingt sachliche) Mittel, um die Argumentation deines Gegenüber zu diskreditieren.
heiß es nicht gut und wäre auch dazu geneigt zu sagen, dass man ein Kind austragen soll. Aber ich denke nicht, dass es meine Position ist dies zu entscheiden. Darüber habe ich kein Recht zu entscheiden, da es in erster Linie maßgeblich die Mutter betrifft.
Hier liegt vermutlich der fundamentale Unterschied bei unseren Betrachtumgsweisen. In erster Linie betrifft der Abbruch mMn eben nicht nur die Mutter, sondern auch das ungeborene Kind, folglich hätte eigentlich niemand ein Recht darüber zu entscheiden...

P.S ich gebe noch zu bedenken, dass gegen Abtreibung mehr als nur dieses eine Argument spricht. Einige Fragen wurden ja gestellt, nur leider bisher noch nicht beantwortet.
Alle wollen herrschen, niemand will die Verantwortung übernehmen.
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von DaviDwithD.

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827066

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Hi ich wollte euch nur kurz den Unterschied zwischen einem Mensch und einer Fliege erklären, aber ich glaube ich lass es lieber.^^

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827069

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@TheAwesomePigeon:
Nur in Fett zu schreiben hilft deiner Argumentation leider nicht.
Aber gut das du deine Meinung klarstellst. Ich lasse den Teil allerdings erstmal aus und gehe eher auf deine Argumente ein, bevor ich am Ende zu deiner Meinung zurückkomme.
Ich meine... wenn man schon Textformatierung gegen mich verwendet, dann muss man aber echt auf dem Trockenen sitzen. Schließlich handelt es sich nur um eine Hervorhebung der Meinung, sodass es dem Leser auch beim Überfliegen einfacher fallen sollte den relevanten Teil des Textes ohne Probleme zu erkennen. Vielleicht ist auch der Puls etwas gestiegen, als man gelesen hat, welche Meinung ich vertrete und man hat sich dadurch zu einer haltlosen Aussage hinreißen lassen. Wie dem auch sei.
Ich verwendete keine "Textformatierung gegen dich" ich gab dir einen Ratschlag deine Texte besser zu gestalten, da mir die Strukturierung deines restlichen Textes gefallen hat. Ich schrieb das ich später auf deine Argumente zurückkommen würde, das tat ich auch. Da du dein Fazit an den Anfang gesetzt hattest und in durchgehend fett schriebst war ein Tipp zur besseren Strukturierung meiner Meinung angebracht. Die Kritik an den Aussagen findest du am Ende meines letzten Beitrages.
Nur zur Info mein lieber getriggerter weißer Ritter. Ich bin männlich und habe eine Meinung dazu.
Wie kommst du eigentlich dazu mir Sexismus vorzuwerfen? Fühlt man sich von mir so sehr in die Enge getrieben, dass man sich von einer gepflegten und respektvollen Diskussion abwenden und es über eine Defamierung versuchen muss mich aus dem Thread zu treiben?
Ich hab dir nie unterstellt gesagt zu haben Männer dürften keine Meinung zu dem Thema haben.
Du schriebst "das das Geschlecht bei dieser Frage definitiv eine erhebliche Rolle spielt, woraufhin ich antwortete das man sich auch als Mann an solchen Fragen beteiligen darf.
Ich denke das ich nicht falsch lag dir Sexismus vorzuwerfen, denn zu sagen das Frauen eher bei der Abtreibungsfrage zur Rate gezogen werden sollten unterstellt Männern das sie Frauen von Natur aus in diesem Feld unterlegen sind. Angespoilert hab ich meine Reaktion auf deinen Beitrag.
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Werdet Zeuge dieses einzigartigen Spektakels, wie wir diabolische Rethorik auf Laien Liveau anwenden, um mit erhabener und rechthaberischer Sicherheit den Pöbel niedermachen.
"Bleibt nett und fröhlich" - Nett war das nicht
In welchem Bezug kommst du zu der Annahme, dass ich einen Menschen für diese Gründe ermorden würde? Und wieso wird stets ein alter Mensch erwähnt? Sind diese in deiner Betrachtungsweise auf die Welt die Hindernisse, welche du in diesem Bezug aus dem Weg räumen würdest, wenn du nicht moralisch an die Erhaltung des Lebens gebunden wärst? Denn das Alter hat hier keine relevanz und ist unnötiger Schmuck. Also weg damit. Weiter zum Mord.
Du argumentiertest vorher damit, das man Abtreiben darf, weil "man keiner beruflichen Aktivität nachgehen kann" und "der soziale Stand negativ beeinflusst werden" kann.
Da man bei einer Abtreibung ein menschliches Leben beendet, fragte ich, ob diese Kriterien für dich wirklich ausreichen, um ein menschliches Leben zu beenden. Als Beispiel brachte ich ausgewachsene Menschen.
bestümmten
Au.
Denn darum geht es doch in diesem Thread nun schon seit dem ersten Post. Ein gewisser Jemand, den man nicht beim Namen nennen möchte, besteht darauf, dass es Mord ist, während der Rest versucht diese Sichtweise ein wenig aufzubrechen und aufzuweichen, indem man auf differenzierte Auslegungen in verschiedenen Regionen und Religionen eingeht. Und seit jenem ersten Post scheitert man an dieser Mauer, welche wie eine alte Schallplatte immer wieder die gleichen Texte abspielt. Ein oder zwei mal findet man es noch unterhaltsam, aber irgendwann merkt man doch, dass man Hand anlegen muss, damit man etwas neues hört.
Ich denke nicht das ich der einzige bin, der gegen Abtreibung ist. Auch verstehe ich nicht wieso ich eine andere Schallplatte auflegen sollte, ich stelle immerhin meine Meinung dar. Wenn ein Argument kommt das mich umstimmt bin ich mehr als bereit eine andere Meinung zu vertreten. Differenzierte Auslegungen sind nett, aber es gibt nur zwei Positionen in meiner Argumentation, da ich Abtreibung als Mord ansehe. Ich wüsste nicht wieso ich einem bisschen Mord zustimmen sollte.
In der Beschreibun des Threads steht übrigens das ich Atheist bin. Mit Religion hat Abtreibung für mich nichts zu tun.
Kindstötung findet ja nicht statt, nein nein. Das machen nur Mörder. Also all jene, die auch Abgetreiben hätten.
Ich verurteile logischerweise auch Kindsmord.
Je nach sozialen Umständen kann eine Schwangerschaft gerade in jungen Jahren die Mutter, welche ggf. selbst noch ein Kind ist, von ihrem gesamten sozialen Umfeld abschneiden, sie in die Einsamkeit und Realitätsflucht treiben. Konserverative Familie neigen dazu die eigene Tochter zu verurteilen, sie als Entehrung der Familie zu betrachten, weshalb sie dadurch ggf. physische als auch seelische Gewalt angetan werden kann.
Ich habe dir schon meine Meinung hierzu dargelegt, solche Dinge sollten nicht über dem Leben des Kindes stehen. Vom sozialen Umfeld abgeschnitten werden/ mögliche Einsamkeit/ Realitätsflucht, alles keine schönen Dinge, aber lassen sich diese mit einem Leben aufwiegen? Auch wüsste ich nicht das eine Familie im 21. Jahrhundert ihre Tochter als "Entehrung der Familie" betrachten würde.
Was ist schlimmer für dich: Abtreibung oder Kindstötung.
Welche der beiden Aktionen hat für dich ein höheres Gewaltpotenzial? Welches davon ist von mehr eine Folge einer psychologischen Schädigung?
Wieso stellt sich dir überhaupt diese Frage? Ich habe nie behauptet das Kindstötung gut ist.
Abtreibungen haben auch potenzielle Nebenwirkungen und das sollte jedem klar sein. Besonders der Mutter. Über eben diese soll der Arzt zuvor unter allen Umständen hinweisen, da es bereits richtig festgestellt wurde, dass der Arzt die Austragung des Kindes als Ziel haben sollte. Schließlich soll Abtreibung niemals ein lukratives Geschäft sein und aus eben diesem Grund ist es auch zu Recht verboten, dass ein Arzt aktiv Werbung dafür betreibt, dass er Abtreibungen durchführt.
Abtreibungen haben Nebenwirkungen? Einen Link dazu hatte ich schon in meinem letzten Post.
Versucht man die Probleme einer Frau, welche sich durch eine Schwangerschaft hat nun für nichtig zu betrachten? Da eine Abtreibung im schlimmsten Fall ebenfalls zu Problemen führt? Ist das für dich nun eine Null-Rechnung, weil die Frau in dem Fall so oder so verliert und dann wenigstens das Kind austragen soll?
Abtreibung führt nicht "im schlimmsten Fall ebenfalls zu Problemen". Ein menschliches Leben wird mit jeder Abtreibung beendet, das ist schonmal ein Problem.
Ein 115% höheres Suizidrisiko oder ein um 81% höheres Risiko eine Psychische Störung zu entwickeln. Solche Dinge stehen auch gegen deine Aussage das "im schlimmsten Fall" ebenfalls Probleme auftreten.
Da frage ich mich auch immer, für was für eine Art von Mensch man sich hält, dass man einer Frau ihren Leidensweg vorgeben darf, anstatt sich damit auseinanderzusetzen, was die Frau möchte.
Was möchte denn die Frau, menschenleben beenden? Ich habe ein Recht mich darüber zu beschweren und dies zu kritisieren. Das die Frau leidet ist mir bewusst, aber das gibt ihr nicht das Recht andere Leben zu beenden.
Man entscheidet einfach über ihren Kopf hinweg, weil man "ein besserer Mensch" ist?
Man entscheidet über ihren Kopf hinweg weil es nicht ihr Leben ist das sie beendet. Und selbst wenn es ihr Leben wäre das sie beenden wollen würde, so ist doch jedes menschliche Leben erhaltenswert.
Kein Mensch der Welt kann sagen, was "Richtig" ist, nur das, was erstrebenswert ist.
Es ist also nicht falsch Menschen zu töten sondern nur erstrebenswert? Der dritte Artikel der allgemeinen Menschenrechte sollte auch für ungeborene gelten.
Abtreibung ist das Beenden eines potenziellen Lebens. Darum geht es. Ein potenzielles Leben. Die Frage, ab wann eine befruchtete Eizelle als "lebendig" betrachtet wird wurde nicht ohne Grund unbeantwortet gelassen.
Abteibung ist das Beenden eines Lebens. Das Kind ist nicht tot, also lebendig. Es gibt nichts zwischen "tot" und "lebendig". Du liegst hier leider absolut falsch.
Es ist nicht strittig ob eine befruchtete Eizelle lebendig ist, es ist strittig ob diese als Mensch angesehen werden kann. Sie ist nicht tot, also lebendig. Frage beantwortet.
Auch wenn hier ein Prophet auf den Plan tritt, welcher die Weißheit mit dem Schopflöffel verschlungen hat, so muss er sich damit abfinden, dass seine Auffassung der Realität nicht zwangsläufig der Realität der anderen oder generell der Welt entspricht.
Versuchen wir mal die Realität zu finden in unter 25 Wörtern:
Da ist etwas in der Mutter das ist nicht tot, also lebendig. Und es ist menschlich, also ist es menschliches Leben.
Fall gelöst. Wo ist mein Nobelpreis?
Aber ich respektiere nicht, wie man damit anderen über den Mund fährt und rechthaberisch versucht der Thematik erhaben zu sein, nur um bei Gegenargumenten sich auf das letzte Todschlag Argument berufen zu fühlen, dass es Mord sei, was aber letztendlich nur eine moralische Sicht auf dieses Thema darstellt.
Dann bring doch Gegenargumente gegen mein sogenanntes "Todschlag Argument" und nimm ihm seine Wirkung.
Wofür ich mein Leben geben würde hat nichts mit dieser Thematik zu tun und es handelt sich dabei viel zu sehr um ein theoretisches Gedankenspiel, als um eine echte bewertbare Aussage. Wann und ob man sein Leben gibt hat in der heutigen Zeit doch nur noch etwas mit einem romantisierten Heldentum zu tun, welchen eigentlich niemand anstreben sollte.
Und ob es etwas mit der Thematik zu tun hat. Du erwartest das das ungeborene sein Leben für Pläne der Mutter gibt, oder für einen sozialen Status.
Würdest du denn dein Leben für so etwas geben? Ich glaub kaum. Also lass dem Kind sein Leben.
Gleiches Argument Mord. Bitte ein neues Argument, der Geschmack ist schon raus.
Der Geschmack ist raus? Wurde es denn entkräftet?
Warst du nicht eben noch gegen Körperverletzung?
Und nun sind wir bei Wortklauberei angelangt. Es geht um eine Metapher. Es wird die Moralkeule geschwungen, welche jedem eins reinbrät, welcher das gut heißt, gegen was man gerade wettert. Was ich sage ist nur, dass man diese Moralkeule in dem Fall auch dem Schläger gerne mal ins Gesicht zurückschlagen soll, da die Welt nicht so einfach nur in Schwarz und Weiß getüncht ist.
Das ist keine Wortklauberei das ist Ironie. Du glaubst doch nicht das ich einen Schlag mit der "Moralkeule" als Körperverletzung ansehen würde.
Woher diese Stammzellen stammen ist nur bedingt von Relevanz, da sie beispielsweise aus gezüchteten und abgetöteten Embryonen gewonnen wurden - aus dem, was das eigene Land verurteilt. Dies ist eine sehr heuchlerische Art und Weise mit dem Thema umzugehen. Schließlich weiß man um die Wichtigkeit der Forschung, verabschiedet aber Gesetze, die dies blockieren, um ein gutes soziales Gesicht zu wahren, während man die Hintertür für die Forschung weiterhin offen hält. Damit macht man das lukrativ, was man zuvor verurteilt. Der Import ist auch weit weniger aufwändig, günstiger und effektiver als die Stammzellengewinnung über Erwachsene Menschen, welche diese auch eher selten in einem Anflug von Selbstlosigkeit abgeben. Stammzellen von Embryonen sind bei der Umprogrammierung einfach zuverlässiger, da keinevorherrschenden Informationen des Trägers anulliert werden müssen.
Ich heiße Stammzellenforschung mit Zellen von abgetreibenen Embryonen nicht gut und habe dies auch nie behauptet. Es mag sein das die Politik unseres Landes heuchlerisch ist, aber das hat nichts mit mir zu tun. Stammzellenforschung ist wichtig, aber wie ich schon erwähnte, auch ohne Stammzellen von abgetriebenen Kindern möglich.
Für wie blöd hält man mich eigentlich?
*hust *hust "bestümmten". Ich lass es weiter darauf rumzureiten.
An keiner Stelle habe ich jemanden angesprochen, sondern eine generelle Frustration über die Welt abgelassen. (...) Ich finde es jedenfalls total interessant, wie man nur dann zwischen den Zeilen liest, wenn nichts dort steht, aber in allen anderen Fällen nahezu pedantisch genau auf die gewählten Worte achtet und eingeht.
Wenn du auf einen Post von mir reagierst denke ich, kann ich annehmen das du dich auf mich beziehst.
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Der restliche Text liest sich wieder gleich. Mord. Mord. Mord. Oh. Hatten wir das Argument Mord schon?
Hatten wir denn schon ein schlagkräftiges Gegenargument? Wenn ja, dann hilf mir bitte auf die Sprünge.
Der Schwangerschaftsabbruch ist in meinen Augen kein Mord. Punkt. Ende. Aus. Akzeptiere es oder nicht - es kümmert mich nicht länger.
Ich akzeptiere deine Meinung, versuche aber auf deine Argumente mit Gegenargumenten zu antworten. Denn dies ist immerhin eine Diskussion.
Wenn wir Abtreibungen zum Straftatbestand Mord aufnehmen, so würde man aus allen Vergewaltigungsopfern, welche dadurch schwanger wurden schon fast wieder direkt zu Tätern werden lassen.
Falls sie abtreiben würden.
Was ich auch idiotisch fand war das Argument, dass die Mutter bei der Geburt stirbt - das Kind aber noch sein Leben vor sich hat. Solch eine gewagte Aussage habe ich schon lange nicht mir vor Augen gehabt. Schließlich wird das Leben des Kindes nun über das der Mutter gestellt - selbst wenn die Mutter das Kind nicht einmal haben wollte. Ist das das letzte Glied der Argumentationskette, welche einfach nur "Pech für dich" heißt? Was ist, wenn das Kind wenige Wochen nach der Geburt der Kindstod ereilt? War es "mehr Wert" als das Leben der Frau? Das hat doch niemand zu entscheiden und ist einfach nur eine schwachsinnige Aussage - absolut einfältig.
Ich glaube du beziehst dich auf ein Gedankenexperiment was mir gestellt wurde, welches ich auch nicht als Argument werten würde, da hier nur gefragt wurde welches Leben "mehr wert ist", nicht ob Abtreibung gut oder schlecht ist.

Zum FMA Spoiler:
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Die Referenz war eher erzwungen, das geb ich zu, aber wir sind die Proxer-Anime-Community da muss so was mal sein.
Der letzte Absatz meiner hervorgehobenen Meinung beruft sich beispielsweise auf einen Fall aus Amerika, in welchem eine Frau in 17 Jahren 15 mal Abtreibungen durchgeführt hat.
Den Artikel kenn ich, da sind wirklich mentale Probleme im Spiel.
Ich heiß es nicht gut und wäre auch dazu geneigt zu sagen, dass man ein Kind austragen soll
Deine Meinung, das erkenn ich an. Gegenargumente von mir findest du genug in diesem Thread.
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von AndreKim. Begründung: Falsche Quote gesetzt

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827078

1. Es ist Erstaunlich dass Männer und vor allem alte Männer (die Politiker) über ein Thema entscheiden welches nur junge Frauen angeht. Nur eine Frau kann darüber entscheiden und muss mit den Konsequenzen ihr Leben lang leben.

2. Abtreibung ist kein Spaß sondern ein ernster Eingriff der auch für die Frau Risiken birgt. Keine Frau macht sowas ohne dies gründlich zu überdenken.

3. Wenn man den Fall der jungen Frau aus Freiburg nimmt, die über Stunden von einer Horde Männer vergewaltigt wurde, kann man dieser Frau nicht zumuten dieses Kind zu bekommen. In solchen Fällen ist die Abtreibung ein wichtiger Mittel um der Frau zu helfen.

Das Leben ist nicht Schwarz-Weiß.

P.S.
Habe Punkt 3 verändert, da der alte Text etwas zu aggressiv war.
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von Tssir-De-Macabre.

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827079

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Eigentlich wollte ich mich nicht zum Thema äußern, aber nachdem ich es schon lese kann ich auch was dazu schreiben.

Um wie folgt auszudrücken, ich sehe den Embryo nicht vor der 24 Woche als Menschen an. Erst ab diesem Zeitpunkt wäre er an Maschinen angeschlossen lebensfähig. Somit ist ein Schwangerschaftsabbruch für mich bis dahin kein Problem. Es handelt sich für mich in dem Fall um einen Embryo und nicht um einen Menschen. Es kann potenziell ein Mensch werden, jup stimmt, ist es aber noch nicht. Also ist es auch kein Mord für mich. Somit sehe ich keine Gründe warum ein Schwangerschaftsabbruch bor der 24. Woche verboten werden sollte.

MfG
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von Radiowecker.
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Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827087

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Tssir-De-Macabre schrieb:
1. Es ist Erstaunlich dass Männer und vor allem alte Männer (die Politiker) über ein Thema entscheiden welches nur junge Frauen angeht. Nur eine Frau kann darüber entscheiden und muss mit den Konsequenzen ihr Leben lang leben.

2. Abtreibung ist kein Spaß sondern ein ernster Eingriff der auch für die Frau Risiken birgt. Keine Frau macht sowas ohne dies gründlich zu überdenken.

3. Wenn man den Fall der jungen Frau aus Freiburg nimmt, die über Stunden von einer Horde Männer vergewaltigt wurde, kann man dieser Frau nicht zumuten dieses Kind zu bekommen. In solchen Fällen ist die Abtreibung ein wichtiger Mittel um der Frau zu helfen.

Das Leben ist nicht Schwarz-Weiß.
1.)
Ob ein Argument von einem Mann oder einer Frau kommt ist echt egal. Ob man alt oder jung ist ist ebenfalls egal. Nicht "nur eine Frau" kann bei solch einem Thema entscheiden, denn die Konsequenzen sind schwerwiegend und betreffen nicht nur sie.
2.)
Das Abtreibung kein Spaß ist ist mir bewusst, sonst würde ich sie kaum als Mord bezeichnen. Es bestehen Risiken für die Frau, aber Risiken auf sich zu nehmen verleiht meiner Meinung nach nicht das Privileg Menschenleben zu nehmen.
3.)
Solche Geschichten sind schlimm, und ich hoffe das die Täter eine lange Strafe absitzen. Allerdings denke ich nicht das wir Leiden mit Leben aufwiegen sollten. Jede Gerechtigkeitstheorie hat ein oberstes Ziel, und ich denke das Recht auf Leben und Freiheit ist das Ziel das wir anstreben sollten. Manchmal muss man weniger wichtige Rechte verletzen, um ein höheres Ziel zu erreichen (Buchtipp: Hans Kelsen - Was ist Gerechtigkeit). Beispiel: Du ziehst als Staat Steuern ein und nimmst Menschen etwas von ihrem Eigentum. Allerdings finanzierst du von den Steuern soziale Einrichtungen und sorgst für Ordnung im Land.
Es ist verboten deinem Vergewaltiger das Leben zu nehmen, wieso solltest du es bei deinem Ungeborenen tun dürfen? Weil die Frau sich schlecht fühlt?
Gefühle sollten meiner Meinung nach kein Argument sein um Menschenleben zu beenden. Du findest das ist kein Menschenleben?
Da ist etwas in der Mutter das ist nicht tot, also lebendig. Und es ist menschlich, also ist es menschliches Leben.


"Das Leben ist nicht Schwarz-Weiß."
Richtig. Nur wird das ungeborene dies leider nie erfahren wenn es abgetrieben wird.
Es gibt viele Menschen die Kind eines Vergewaltigers sind, ich denke nicht, das auch nur einer von ihnen für die Verbrechen des Elternteils sein Leben lassen sollte.
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von AndreKim. Begründung: Rechtschreibung

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827102

Die Gleichstellung von Zellhaufen mit einem entwickelten Menschen in diesem Thread finde ich höchst unterhaltsam. Wenn man diese Logik weiterführt dann kann man Selbstbefriedigung, Enthaltung, sowie Verhütung ebenfalls als "Mord" definieren. Es passiert hier strenggenommen ja auch nichts anderes als bei der Abtreibung, man Verhindert die Entstehung eines Menschen. Der einzige Unterschied wäre hierbei ist das die Zellen getötet werden bevor man sie zusammenführt. Die katholische Kirche hat in die Richtung schon das ein oder andere mal argumentiert, da sie ja strikt gegen Verhütung ist. Ich halte eine moralische herangehensweise an dieses Thema für Problematisch, da (wie in diesem Thead auch) sich jedermann irrsinnige Definitionen für einen Menschen ausdenken- und die Moralkeule schwingen kann.

Aus pragmatischer Sicher sind Abtreibungen im Rahmen einer modernen Gesellschaft eine Notwendigkeit. Wir leben in einer Zeit, in der es immer schwieriger und teurer wird die Kinder auf die Beine zu stellen. Frauen treiben in den allermeisten Fällen nicht aus Spaß ab, sondern weil sie sich nicht in der Lage fühlen, sich um das Kind zu kümmern. Im Endeffekt hat keiner etwas davon das man Frauen dazu nötigt Kinder auszutragen, am allerwenigsten das Kind selbst, das oft keinerlei Perspektive hat.
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Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827105

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Ich wollte nichts mehr zur Abtreibung schreiben, aber eine Sache will ich doch noch los werden:
Abtreibung ist Mord.
Darauf reiten beide Seiten rum. Die Pro-Leute sagen: Nein, es ist kein Mord, schließlich tötet man keinen Menschen! Und die Contra-Leute sagen: Es wird ein Mensch getötet, also ist es Mord! Beides ist einfach falsch.

Ein Aufweichen des Menschseins ist eine äußerst gefährliche Sache. Alle philosophischen Menschbegriffe leiden unter einer großen Schwäche: Sie sind anfällig gegenüber Interpretation. Es muss einen Gedanken fassen können, um ein Mensch zu sein. Was ist ein Gedanke? Wie teilt es seinen Gedanken mit? Muss es ihn aussprechen? Es muss selbst überleben können, um ein Mensch zu sein. Überlebt ein Früchen, Baby, Kleinkind, wenn es allein gelassen wird? Ein Behinderter, ein Alter, ein Kranker? Wie lange überlebst Du, wenn du ganz allein bist, ohne jegliche Hilfe? Noch nie habe ich eine vernünftige Definition des Menschseins gehört, die sich auf irgendwelche höheren Dinge begründet. Das mögen viele ach so große Philosophen von sich gegeben haben, aber am Ende reden sie den gleichen Schwachsinn wie wir. Auf der anderen Seite stehen die eindeutigen, völlig interpretationsfreien, wissenschaftlichen Definitionen. Von der Zeugung bis zum Tod ist es ein Mensch. So einfach ist es.

Zur anderen Seite: Einen Menschen töten ist Mord. Nein, ist es nicht. Nur weil ich jemanden töte, heißt es noch lange nicht, dass ich einen Mord begehe. Hier kommen sofort wieder die großen Gedankenexperimente, aber die braucht es nicht. Ich fahre mit dem Auto, jemand springt auf die Straße, ich überfahre ihn. Bin ich jetzt ein Mörder? Jemand greift mich mit einem Messer an, ich stoße ihn von mir weg, er fällt irgendwo runter und stirbt. Bin ich ein Mörder? Ein Polizist erschießt einen Terroristen. Ist er ein Mörder? Das ist die Pro Argumentation, die ich mir gewünscht hätte. Klar kann man das in die Richtung "ein Leben ist mehr wert als irgendetwas anderes" lenken. Aber ganz ehrlich, ist es nicht die Scheu vor dieser Wertung, die vielen doch so klar vorschwebt, die erst die ganze "es ist kein Mensch" Argumentation befeuert? Sagt es, man verurteilt euch so oder so und der "Gutmensch" vermag hier auch nicht die richtige Antwort zu geben.

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Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827108

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and here we are again. Vermutlich hat mich keiner vermisst, ich lade euch trotzdem dazu ein, auf meine -möglicherweise unterhaltsamen- Gedanken einzugehen.
SmokeTheEvertrolling schrieb:
Die Gleichstellung von Zellhaufen mit einem entwickelten Menschen in diesem Thread finde ich höchst unterhaltsam.
Gleichgestellt hinsichtlich des Rechts auf Leben. Die Gemeinsamkeit der befruchteten Eizelle und eines Menschen wäre beispielsweise das eigene Erbgut/ die eigene DNA. Dass menschliches Leben selbst in unterschiedlichsten Formen auftritt, habe ich ebenfalls betont. Von einer umfassenden Gleichstellung kann also nicht die Rede sein.
Wenn man diese Logik weiterführt dann kann man Selbstbefriedigung, Enthaltung, sowie Verhütung ebenfalls als "Mord" definieren. Es passiert hier strenggenommen ja auch nichts anderes als bei der Abtreibung, man Verhindert die Entstehung eines Menschen.
Je nachdem, wie man es betrachtet, und wie bereits von AndreKim auf der ersten Seite ausgeführt entsteht neues Leben, ab der Befruchtung der Eizelle. Rein rechtlich gesehen mit der Einnistung in der Gebärmutter.
Der einzige Unterschied wäre hierbei ist das die Zellen getötet werden bevor man sie zusammenführt. Die katholische Kirche hat in die Richtung schon das ein oder andere mal argumentiert, da sie ja strikt gegen Verhütung ist. Ich halte eine moralische herangehensweise an dieses Thema für Problematisch, da (wie in diesem Thead auch) sich jedermann irrsinnige Definitionen für einen Menschen ausdenken- und die Moralkeule schwingen kann.
Diese Denkweise stammt noch aus einer Zeit in der man davon ausgegangen ist, dass die männliche Keimzelle/ Fortpflanzungsfähigkeit begrenzt wäre, und man noch nicht wusste wann neues Leben entsteht. Wesentliche Unterschiede wären mMn zum einen der Umstand, dass es sich um neue eigenständige Zellen handelt, und dass diese aktiv entfernt/ getötet/ beseitigt werden müssten. Ob diese doch recht eindeutige Definition irrsinnig ist, vermag ich nicht zu sagen, anscheinend ist sie das deiner Meinung nach. Indem hier aber immerwieder auf Moralkeulen und Gutmenschen und auf dasselbe Argument eingegangen wird, anstatt zu diskutieren, könnte man diesen Vorwurf erwidern, wenn er in irgendeiner Form sachdienlich wäre. Die hypothetische Überlegung, dass ebenfalls Verhütung zu problematisieren wäre, führt aufgrund meines Verstädnisses zu nichts. Auf weiterführende Kausalitätstheorien würde ich ebenfalls verzichten wollen. Dass Abtreibungen notwenig sind sehe ich ähnlich, obwohl dies die Problematik nicht in Luft auflöst und mit den Rechten, die der Ungeborenen besitzt oder besitzen sollte, nichts zu tun hat.
Aus pragmatischer Sicher sind Abtreibungen im Rahmen einer modernen Gesellschaft eine Notwendigkeit. Wir leben in einer Zeit, in der es immer schwieriger und teurer wird die Kinder auf die Beine zu stellen.
Diese Frage wurde schon oft gestellt, aber sollte Geld oder vermeintlich pragmatische Gesichtspunkte über das Leben entscheiden dürfen? ok mittlerweile habe ich bei den Meisten herausgelesen, dass es bis zu einen gewissen (teilweise unterschiedlichen) Zeitpunkt für euch einfach noch kein (entwickeltes) menschliches Leben darstellt und deswegen noch kein Recht auf Leben hat. Aber auf diesen Punkt bin ich ebenfalls bereits eingeangen. Also selbst wenn man der Meinung wäre, dass alles menschliche Leben vor der Geburt, noch kein Recht auf Leben hätte, müsste man feststellen, dass andere, dies möglicherweise noch weiter fassen würden.Trotz einer möglicherweise abweichenden eigenen Meinung, könnte man dann die Ansicht vertreten, dass es besser wäre jegliche Art von Verfügen über (auch bloß potentielles menschliches) Leben zu problematisieren. Sonst müsste man das Recht auf Leben immerwieder begründen oder gar rechtfertigen. Diese Sichtweise ist zwar ebenfalls eher pragmatisch, aber vllt. ist diese für euch nachvollziehbarer.
Im Endeffekt hat keiner etwas davon das man Frauen dazu nötigt Kinder auszutragen, am allerwenigsten das Kind selbst, das oft keinerlei Perspektive hat.
Das sehen wir vermutlich wieder unterschiedlich, wie schon oft angesprochen ist eine Abtreibung nicht immer problem- und folgenlos, und das perspektivlose Kind hätte, wenn es abgetrieben würde tatsäclich keine Perspektiven. Während ich grundsätzlich davon ausgehe, dass man eigentlich überhaupt nicht gar keine Perspektiven haben kann, solange man lebt, aber selbst wenn man keine hätte, spielen vermeintliche Perspektiven beim Recht auf Leben irgendeine Rolle?
Alle wollen herrschen, niemand will die Verantwortung übernehmen.
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von DaviDwithD.

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827116

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@SmokeTheEvertrolling:
Gleichstellung von Zellhaufen mit einem entwickelten Menschen in diesem Thread finde ich höchst unterhaltsam
Praktisch gesehen sind alle Menschen Zellhaufen, irgendwo musst du eine Linie ziehen was du leben lassen musst und was nicht.
Wenn man diese Logik weiterführt dann kann man Selbstbefriedigung (...) ebenfalls als "Mord" definieren.
Selbstbefriedigung: Keinesfalls. Wenn du im Wachstum eines Menschen zurückgehst, kommst du irgendwann an einen Punkt an dem es nicht mehr weitergeht.
Vor der Befruchtung der Eizelle haben wir eine Eizelle und eine Spermazelle. Keine von den beiden ist ein wachsender Mensch. Anders sieht es meiner Meinung nach mit einer befruchteten Eizelle aus, diese ist ein wachsender Mensch, der wenn man ihn nicht zu früh von der Mutter trennt, gesund geboren werden kann.
Ich würde fast sagen man kann das ganze mit einem Komapatienten an einer lebenserhaltenden Maschine vergleichen. Der Mensch ist am leben und würde sterben wenn ihm das nehmen würde was ihn am Leben erhält. Sperma oder Eizellen werden dich, wenn du sie alleine lässt kein Kind gebären lassen, denn sie sind kein wachsendes Leben.
Wenn man diese Logik weiterführt dann kann man (...) Enthaltung, sowie Verhütung ebenfalls als "Mord" definieren
Enthaltung, sowie Verhütung: Die katholische Kirche hat bereits die Verhütung kritisiert, aber ich wüsste nicht das irgendjemand gegen Enthaltung wäre. Aber ich bin nicht die katholische Kirche. Auch lässt sich aus meinem Statement das befruchtete Eizellen Menschen sind, nicht ableiten das Verhütung oder Enthaltung verboten sein sollten. Hier entsteht ja keine befruchtete Eizelle.
Der einzige Unterschied wäre hierbei ist das die Zellen getötet werden bevor man sie zusammenführt.
Eine befruchtete Eizelle in einer Frau macht eine Frau schwanger eine unbefruchtete nicht. Da ist schon ein riesiger Unterschied.
Muss ich hier eigentlich grundlegende Sexualkunde erklären?
Wir leben in einer Zeit, in der es immer schwieriger und teurer wird die Kinder auf die Beine zu stellen.
Falsch. War es vor 50 Jahren wirklich einfacher ein Kind großzuziehen? Alleinerziehende Mütter haben es heute immer noch nicht einfach, aber es ist falsch zu sagen das es für sie früher war. Siehst du wirklich einen Trend das es "schwerer und teurer wird" Kinder großzuziehen? Ich sehe eher ein Streben der Politik, wenn auch ein langsames, Mutter zu entlasten.
Frauen treiben in den allermeisten Fällen nicht aus Spaß ab, sondern weil sie sich nicht in der Lage fühlen, sich um das Kind zu kümmern.
Babyklappe, Adoption - beides nimmt die Verantwortung das Kind großzuziehen von der Mutter. Aber bitte kein Leben beenden.
Im Endeffekt hat keiner etwas davon das man Frauen dazu nötigt Kinder auszutragen, am allerwenigsten das Kind selbst, das oft keinerlei Perspektive hat.
Jeder hat eine Perspektive und die Mögichkeit aus seinem Leben etwas zu machen. Ich denke nicht das Kinder die vielleicht abgetrieben worden wären "keinerlei Perspektive" haben.

@kaetzacoatl :
Von der Zeugung bis zum Tod ist es ein Mensch. So einfach ist es.
Aus dieser Zeile würde ich schließen das du contra-Abtreibung bist, allerdings bin ich bei deinem letzten Abschnitt nicht sicher.
Nur weil ich jemanden töte, heißt es noch lange nicht, dass ich einen Mord begehe. (...) Ich fahre mit dem Auto, jemand springt auf die Straße, ich überfahre ihn.
Wenn ich das ein menschliches Leben absichtlich beende dann ist das Mord, so lautete bisher das Argument. Jemanden der auf die Straße springt zu überfahren ist nur Mord wenn ich genug Zeit habe mich zu entscheiden ob ich ihn überfahre und ihn dann absichtlich überfahre.
Ein Polizist erschießt einen Terroristen. Ist er ein Mörder? Das ist die Pro Argumentation, die ich mir gewünscht hätte. Klar kann man das in die Richtung "ein Leben ist mehr wert als irgendetwas anderes" lenken. Aber ganz ehrlich, ist es nicht die Scheu vor dieser Wertung, die vielen doch so klar vorschwebt, die erst die ganze "es ist kein Mensch" Argumentation befeuert?
Wenn der Polizist einen unbewaffneten Terroristen erschießt, dann ist es Mord. Wenn ein Polizist die Möglichkeit gehabt hat den Terroristen aufzuhalten ohne ihn zu töten und sich bewusst dagegen entschieden hat, dann ist es Mord. Um auf dein anderes Argument zurückzukommen: Eine Mutter die sich bewusst entscheidet ein menschliches Leben zu beenden hat meiner Meinung nach mit den selben Konsequenzen zu rechnen wie jemand der bewusst einen Menschen überfährt. Ich denke nicht das die Pro-Abtreibungs-Argumentation so aussehen sollte, denn so würde sie sich einfach wiederlegen lassen.
Sagt es, man verurteilt euch so oder so und der "Gutmensch" vermag hier auch nicht die richtige Antwort zu geben.
Der "Gutmensch" kann nur anmerken, es gibt ein "Recht auf Leben" und eine befruchtete Eizelle ist menschliches Leben.
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von AndreKim.

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827119

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Habe zwar auch keine große Lust, hier mitzudiskutieren, muss aber trotzdem mal meine Meinung kundtun.^^
Ich selbst befürworte die Abtreibung und finde, dass es erlaubt sein sollte.

kaetzacoatl schrieb:
Von der Zeugung bis zum Tod ist es ein Mensch. So einfach ist es.
Ist dies so? Wenn man beispielsweise einen Reifen entsorgt, kann man ja noch nicht behaupten, man habe gerade ein Auto verschrottet.
Auto-Analogie^^

kaetzacoatl schrieb:
Es muss einen Gedanken fassen können, um ein Mensch zu sein.
Auch ohne Gedanken wäre es trotzdem noch ein Mensch, glaube ich.
Trotzdem würde ich diesen Menschen dann als hirntot bezeichnen und Totes kann man nicht töten meiner Meinung nach.^^

Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827122

@AndreKim:
Nein ist es nicht egal. Es ist Heuchlerisch anderen Vorschriften zu machen über ein Thema von dem man selbst nicht betroffen ist.

Genauso Heuchlerisch ist es zu sagen dass eine Vergewaltigung kein Grund für Abtreibung ist wenn man von so etwas selbst nicht betroffen ist. Ich glaube auch nicht dass eine Frau nach einer Vergewaltigung jetzt Monatelang warten wird um sich zu entscheiden. Sie wird sofort zum Arzt gehen und sich die Abtreibung-Pile geben lassen.

Mich ärgern auch Menschen die sich „Ach so große Sorgen“ um das nicht geborene Kind machen, aber sich nicht um das Kind kümmern wenn es bereits auf dieser Welt ist. Wie viele Kinder leben selbst bei uns in Armut, werden misshandelt und missbraucht.

Bestes Beispiel ist die Katholische Kirche die sich für das ungeborene Leben so stark macht, aber pädophile Priester beschützt, die über Jahrzehnte Kinder missbraucht haben.

In manchen armen Ländern werden die Kinder nach der Geburt auf den Müll weggeworfen weil man sie nicht ernähren kann. Wäre es nicht besser sie frühzeitig abzutreiben und dem Kind und der Mutter dieses Schicksal zu ersparen?
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von Tssir-De-Macabre.
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Abtreibung Ja/Nein 10 Monate 2 Wochen her #827123

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Ich bin mir bewusst, dass ich mit den folgenddn Post eigentlich nicht gemeint war. Trotzdem wollte ich mich zu den angesprochenen Punkten äußern.
Tssir-De-Macabre schrieb:
@AndreKim:
Nein ist es nicht egal. Es ist Heuchlerisch anderen Vorschriften zu machen über ein Thema von dem man selbst nicht betroffen ist.
Darauf stellen wir doch unteranderem die ganze Zeit ab. Bei einer Abtreibung werden doch ebenfalls dem "Zellhaufen" Vorschriften gemacht... Klar ist die Mutter ebenfalls betroffen, was nie irgendjemand bestritten hat, aber aufgrund der betroffenen Rechtsgüter -auf die ebenfalls eingegangen wurde- dürfte da eigentlich niemand Vorschriften machen. An anderer Stelle habe ich geschrieben, man darf sich auch zu Unrecht äußern, dass einen nicht direkt betrifft. (man sollte sich nur bewusst sein, dass es andere mehr oder weniger betrifft, und dass man selbst nicht immer Recht haben muss) Dazu stehe ich. Bei diesen Argument kommen wir wohl nicht weiter...
Genauso Heuchlerisch ist es zu sagen dass eine Vergewaltigung kein Grund für Abtreibung ist [...]
Vergewaltigung ist zwar ein (mMn nachvollziebarer) Grund, an der Grundsätzlich Problematik ändert dies mMm nichts.
Mich ärgern auch Menschen die sich „Ach so große Sorgen“ um das nicht geborene Kind machen, aber sich nicht um das Kind kümmern wenn es bereits auf dieser Welt ist.
Das sollte uns alle ärgern... (vllt. auch mehr als nur das)
Bestes Beispiel ist die Katholische Kirche die sich für das ungeborene Leben so stark macht, aber pädophile Priester beschützt, die über Jahrzehnte Kinder missbraucht haben.
Die katholische Kirche wollte hier vermutlich niemand verteidigen. Aber wie bereits an anderer Stelle angesprochen: "Inwiefern rechtfertigt das eine Unrecht das andere?" Kann jemand, der in einem Punkt Unrecht hat, nicht in einen anderen wiederrum Recht haben? sonst dürfte sich niemand zu irgendetwas äußern.
In manchen armen Ländern werden die Kinder nach der Geburt auf den Müll weggeworfen weil man sie nicht ernähren kann. Wäre es nicht besser sie frühzeitig abzutreiben und dem Kind und der Mutter dieses Schicksal zu ersparen?
Dann bewegen wir uns mal weg von Deutschland. Tatsächlich könnte unser Planet uns alle versorgen, es gibt Verteilungsprobleme. Ob es besser wäre, dass Kind abzutreiben, bevor man es auf den "Müll" wirft, weiß ich nicht zu sagen. Gott sei Dank muss ich auch nichts dazu sagen. mMn müsste man sich dann für das "geringere Übel" entscheiden -so pervers sich das auch anhört-, was aber wieder verdeutlicht, dass beides bereits problembehaftet wäre. An der Situation in Deutschland, in der absolut niemand auf den Müll geworfen werden müsste, ändert dies nichts.
Ständig bekommen wir es hier mit Fällen zu tun, bei denen einer schrecklicher ist als der andere. Aber warum stellt man uns diese fortdauernd? Am Prinzip -zu dem man sich ausreichend geäußert hat- ändert sich nichts. Man versucht nur die Gegenseite aus der Reserve zu locken, worauf man mMn gerne verzichten könnte.
@rabbitcat
kaetzacoatl geht auf Definitionsproblemstiken beim menschlichen Leben ein, du hast etwas zu deiner Definition geschrieben. Die Autoanologie wäre mMn insofern unpassend, als dass sich der Zellhaufen entwickeln würde -während ein Reifen immer ein Reifen bleiben würde- und dass bereits bei der Verschmelzung des Erbguts Neues entstehen würde.
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