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THEMA: Kernkraft

Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824839

Aber mal zum eigentlichen Thema dieses Threads:
Mir persönlich ist die Thematik ziemlich latte allerdings hätte ich hier mal ein paar Fragen wie lange reichen eigentlich die Uran-Vorräte (inklusive Wiederaufbereitungen), gibt es mögliche Alternativen und was soll danach kommen?

Uran ist ein Element, das zu Häufe in der Erdkruste zu finden ist. Eine Tonne Gestein enthält oft 4-5 Gramm Uran. Ausgehen würde es also nicht so schnell.

Mögliche Alternative aktuell ist die sogenannte Kernfusion. Man könnte es auch das "Sonnenfeuer" nennen. Ist derselbe Vorgang, wie er auf der Sonne vonstatten geht. Auf der Sonne wird durch sehr hohen Druck und 20 Millionen Grad Wasserstoff zu Helium umgewandelt. Dabei entsteht eine gewaltige Energie. Allerdings könnten wir auf der Erde niemals einen solchen notwendigen Druck erzeugen. Der Fusionsreaktor setzt aber auf ein ähnlichen Prozess.

Um diese Kraft auf der Erde zu nutzen, muss man andere Wege gehen. Um Wasserstoff zu Helium umzuwandeln, braucht es 1. mindestens 20 Millionen Grad und 2. einen so enormen Druck, dass wir den gar nicht erzeugen könnten. Also hilft man sich, indem man die Temperatur von 20 auf 200 Millionen Grad erhöht, womit Wasserstoff ebenfalls zu Helium wird. Problem: Kommt es mit Materie in Verbindung, wird das dabei entstehende Plasma unrein und die Reaktion hört auf. Dazu gesellen sich die netten 200 Millionen Grad und das Magnetfeld, womit das Plasma geleitet wird. ITER ist so ein Fusionsreaktor im Bau. Erste Tests sollen wohl 2035 starten. Dann wird man sehen, ob man diese Technik nutzen kann. Aktuell kann man das Plasma nur 10 Sekunden aufrecht erhalten, mit einigen Reaktortypen bis zu eine Minute. Hinzu kommt, dass man noch deutlich mehr Energie reinstecken muss als wie man herausbekommt.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824840

.homie schrieb:
Das ist der einzige plausible Grund warum es nicht in Erinnerung bleibt und nicht vielleicht weil so gut wie kein Fokus auf asiatischer Geschichtsschreibung bei uns liegt, sei es in der Öffentlichkeit oder im Geschichtsunterricht in der Schule. Die Allgemeinbildung zu China und umliegenden Staaten ist relativ mager in der westlichen Welt.
Also ich hatte ua. an meiner Grundschule und in der 7. Klasse die Möglichkeit Chinesisch zu lernen. Auch denke ich nicht dass die Allgemeinbildung zu der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik auch nur annähernd so hoch ist wie die zu China. Ich habe ua. in der Schule nie die Geschichte der Ukraine durchgenommen, China jedoch mehrmals in Geschi sowie Sozi.
-Die Dämme hätten auch da gestanden hätte man AKWs genutzt um den Strom zu erzeugen denn die Dämme sollten im Allgemeinen regelmäßige Überschwemmungen verhindern und eine kontrollierte Bewässerung der Felder zulassen. Wenn man die Dämme dann eh schon gebaut hat kann man dort auch seinen Strom erzeugen oder? Hätten da noch ein paar AKWs in der Region gestanden wäre die Katastrophe noch wesentlich Größer ausgefallen
Auch wenn die Dämme da so oder so gestanden hätten ist es ein Wasserkraftwerkunfall, da ändert sich nichts.
Zudem wären die Dämme nicht "eh schon gebaut worden", auch die Stromerzeugung war ein Grund der Errichtung, neben der geregelten Wässerung und Flutenkontrolle Quelle (Englisch) . Ich persönlich kenne keinen Fall in dem ein größerer Damm in ein Wasserwerk umgewandelt wurde.
-War dies eine Naturkatastrophe die einmal in zweitausend Jahren passiert wo noch hinzukam, dass an vielen Punkten menschliches Versagen stattfand. Die Wettervorhersage sagte nicht mal ansatzweise dieses Ausmaß voraus; außerdem ging man davon aus das der Damm nach den Nachbesserungen nicht mehr brechen könnte.
Fukushima war auch eine Anhäufung unglücklicher Begebenheiten, sowas passiert nicht alle Tage. Menschliches Versagen (durch das man heutzutage keinen GAU mehr verursachen kann) findet man in Chernobly genug. Ich denke in diesem Aspekt kann ich das ganze miteinander vergleichen.
-Sind die Menschenmassen im Einzugsgebiet in dem Tschernobyl lag vergleichbar mit denen in China?
Nein sind sie nicht, da in Chernobyl nur 14,000 Menschen lebten, allerdings würde ich sagen dass ich auch ohne diesen Aspekt sagen kann dass Banqiao schlimmer war.
-Besteht ohne die Anlagen ansonsten irgendeine natürliche Gefahr? In China kann man dies mit „Ja“ beantworten in Tschernobyl bestand meines Wissens so keine natürliche Gefahrenquelle.
Mann muss ja nicht Staudämme bauen die massenhaft viel Wasser anstauen, auch wenn das Wasser natürlich ist, provoziert man es schon ganz schön. Außerdem sind die 230.000 Toten eine Zahl die nicht die Toten durch den parallelen Typhoon mitzählt.
-Außerdem wann und wo wurden offizielle Schätzungen bezüglich der Todesopfer in Fukushima rausgegeben und warum erwähnst du den Kyschtym-Unfall nicht?
Ein von den Vereinten Nationen im Jahre 2012 veröffentlichtes Gutachten spricht von 6 Arbeitern die Seit dem Vorfall gestorben sind, von denen allerdings keiner Aufgrund einer zu hohen Strahlung gestorben ist. Kyschtym erwähne ich nicht da es sich hier nicht um ein AKW handelte sondern um einen Forschungsreaktor. Das wäre wie wenn ich ein Beispiel mit einem Staudamm der kein Wasserkraftwerk ist gebracht hätte.
Mir persönlich ist die Thematik ziemlich latte allerdings hätte ich hier mal ein paar Fragen wie lange reichen eigentlich die Uran-Vorräte (inklusive Wiederaufbereitungen), gibt es mögliche Alternativen und was soll danach kommen?
Thorium und andere Stoffe die auch in AKWs benutzt werden können aber ua. eine kürzere Halbwertszeit haben sind Stoffe mit denen gerade geforscht wird.
Wie lange das Uran reicht ist schwer zu sagen, da manche Länder auch jetzt noch AKWs bauen un das nicht gerade wenig (ua. China, die haben ihre Lektion gelernt) und andere Staaten abrüsten, weshalb kein gleichbleibender Verbrauch besteht.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824899

Zur Klärung des Begriffs „Halbwertszeit“: Es ist die Zeit bei der die Strahlung sich um die Hälfte reduziert. Dies bedeutet aber nicht dass der Radioaktive Stoff danach nicht mehr gefährlich ist.

Manche der Stoffe brauchen Jahrhunderte oder Jahrtausende um als Ungefährlich eingestuft zu werden. Dies sind Zeiträume die wir nicht verwalten können, oder kann mir jemand voraussagen was in 500 Jahren in Europa sein wird?

Was in Fukushima passiert habe ich bereits vorher geschrieben. Ja, es kommen Menschen zurück, aber sie tun dies auf eigene Verantwortung, denn die Gegend ist nicht offiziell als sicher freigegeben worden. Es gibt eben Leute deren Verbindung zu einem Stück Boden größer ist als zu ihrer Gesundheit und Leben. So etwas nennt man „Evolutionäre Sackgasse“ ;-)

Ich bin kein Mensch der die Kernkraft verteufelt, aber ich sage dass wir momentan nicht die Technik haben diese Energie sicher zu verwenden. Vielleicht wird dies in einigen Jahren oder Jahrzehnten möglich sein, aber die Unfälle haben gezeigt dass wir noch nicht so weit sind.

Was die Unfälle angeht, die bei anderen Energie-Gewinnung-Arten passiert sind: Unfälle gibt es immer, der Unterschied ist ob man die Türmer wegschaffen und neu aufbauen kann, oder ob die Gegend für lange Zeit erstmal unbewohnbar bleibt.
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von Tssir-De-Macabre.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824924

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Dies hat sich allerdings erst in den letzten Jahren so geändert und wurde erst seit 13/14 Pflicht, vorher wurde höchstens vereinzelt Chinesisch angeboten und auch im Geschichtsunterricht fand die Auseinandersetzung zwischen Japan und China im zweiten Weltkrieg z.B. nur nebensächlich Erwähnung. Ich sage nicht damit das ich gegen diese Änderung bin ich sage nur das ein Großteil der Deutschen sehr wohl eher Bezug zu dem Unfall in Tschernobyl haben als zu Unglücken in China und sei es nur dadurch das sie ihn persönlich miterlebt haben.
Das sich dies geändert hat liegt daran das man diese Problematik erkannt hat, dass der chinesische Einfluss in Deutschland (Aufkauf deutscher Mittelstands-Unternehmen durch chinesische Kompanien z.B.) und Weltweit gestiegen ist und weiter steigen wird. Das du zu den Jahrgängen gehörst macht dich momentan eher zur Ausnahme als zur Regel.
Q: www.wissen.de/chinesisch-wird-pflichtfach-deutschen-schulen


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Und ohne die Dämme weißt du sicher das dann weniger Leute, im Zeitraum von 1951-1975 (indirekt oder direkte Folgen) und direkt durch die Naturkatastrophe, gestorben wären? China ist das Land was am häufigsten von Naturkatastrophen heimgesucht wird und diese Dämmen waren eine der Maßnahmen dagegen; und das ist eine Sache was mich an deinem Vergleich stört du Missbrauchst eine Maßnahmen die Menschen Schutz geben sollte dazu um deine Argumentation zu einer Thematik die nur indirekt etwas damit zu tun hat zu stützen. Achso und ob du bei einer auf die Tausender-Stelle gerundeten Zahl die 29 die direkt durch den Sturm getötet wurden mit dazu zählst macht glaube ich nicht mehr so viel Unterschied. Aber an diesem Punkt möchte ich auch dann mal aufhören weiter den Tod von tausenden Menschen statistisch zu vergleichen und den Off-Topic mit diesem Beitrag beenden .

Wie lange das Uran reicht ist schwer zu sagen, da manche Länder auch jetzt noch AKWs bauen un das nicht gerade wenig (ua. China, die haben ihre Lektion gelernt) und andere Staaten abrüsten, weshalb kein gleichbleibender Verbrauch besteht.
China hat einen stetig wachsende Wirtschaft von dem ein guter Anteil der Bevölkerung profitiert; was natürlich nach sich zieht das mehr Güter nachgefragt werden was unter anderem einen steigenden Bedarf nach Ressourcen wie z.B. Strom nach sich zieht, da aber Aufgrund der Voraussetzungen die ein Wasserkraftwerk z.B. hat nicht alle 5m eins gebaut werden kann muss man eine Verteilung über unterschiedliche Arten fahren Strom zu Erzeugen. Dies hat aber nichts damit zu tun das man Wasserkraft für zu gefährlich hält. Der" Banqiao Dam" wurde ja auch wieder aufgebaut und China investiert auch große Mengen Geld in die Reparatur und Verbesserung von Damm-Anlagen (steht unten bei deiner eigenen Quelle im Abschnitt "Legacy").
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von .homie.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824925

Tssir-De-Macabre schrieb:
Zur Klärung des Begriffs „Halbwertszeit“: Es ist die Zeit bei der die Strahlung sich um die Hälfte reduziert. Dies bedeutet aber nicht dass der Radioaktive Stoff danach nicht mehr gefährlich ist.

Manche der Stoffe brauchen Jahrhunderte oder Jahrtausende um als Ungefährlich eingestuft zu werden. Dies sind Zeiträume die wir nicht verwalten können, oder kann mir jemand voraussagen was in 500 Jahren in Europa sein wird?

Was in Fukushima passiert habe ich bereits vorher geschrieben. Ja, es kommen Menschen zurück, aber sie tun dies auf eigene Verantwortung, denn die Gegend ist nicht offiziell als sicher freigegeben worden. Es gibt eben Leute deren Verbindung zu einem Stück Boden größer ist als zu ihrer Gesundheit und Leben. So etwas nennt man „Evolutionäre Sackgasse“ ;-)

Ich bin kein Mensch der die Kernkraft verteufelt, aber ich sage dass wir momentan nicht die Technik haben diese Energie sicher zu verwenden. Vielleicht wird dies in einigen Jahren oder Jahrzehnten möglich sein, aber die Unfälle haben gezeigt dass wir noch nicht so weit sind.

Was die Unfälle angeht, die bei anderen Energie-Gewinnung-Arten passiert sind: Unfälle gibt es immer, der Unterschied ist ob man die Türmer wegschaffen und neu aufbauen kann, oder ob die Gegend für lange Zeit erstmal unbewohnbar bleibt.
Ich glaube der Begriff Halbwertszeit ist den meisten die eine Kernkraft-diskussion anfangen geläufig ;)

Allerdings musst du mehrere Dinge betrachten:

Erneuerbare Energien produzieren auch giftigen Müll der nicht so ohne ist, so fällt bei der Produktion von Solarpanelen ua. Cadium, Blei oder Chrom an.
Cadium und Chrom sind beides Karzinogene, sprich Stoffe die Krebs erzeugen oder Krebserzeugung fördern, Blei ist ein giftiges Schwermetall.
Das ganze fällt, hochgerechnet auf produzierte Menge an Strom, 300 mal mehr an.

Wenn du dir die verbrauchten Materialien ansiehst, dann fällt schnell auf dass Kernkraft viel weniger Materialien verbraucht.

Eine Halbwertszeit mag sich schlimm anhören, besonders der Part mit den "Jahrhunderte oder Jahrtausenden". Allerdings sieh es mal so, die Stoffe nehmen wenigstens in ihrer gefährlichkeit ab. Die oben von mir genannten giftigen Metalle haben so etwas z.B. nicht. Und wenn ich mir jetzt Thorium 232 ansehe, mit dem in den letzten Jahren wieder geforscht wurde sieht die Sache mit den Halbwertszeiten ganz anders aus. Durch Bestrahlung mit Neutronen kann dies in Thorium 233 umgewandelt werden, das auch in AKWs benutzt werden könnte. Das ganze hat eine Halbwertszeit von knapp 22 Minuten.

Bei den Unfällen kommt es jetzt darauf an wie man das sieht, ich finde tote Menschen können schon als Nennwert genommen werden, besonders wenn die Zahlen so deutlich überwiegen. Auch haben wir Kraftwerksarten bei denen keine größeren Unfälle mit mehreren hundert Toten vorliegen, sondern "nur" viele kleine Unfälle, wenn sich dies aber häuft finde ich schon dass man zu den Methoden zurückgreifen sollte die die wenigsten Toten fordern, und die Methode die die Liste mit den wenigsten Toten anführt ist nunmal die Kernkraft.
Zudem haben wir viele Menschen die durch Feinstaub aus Kohlekraftwerken sterben (13,200 p. Jahr alleine USA) oder durch Flugasche verstrahlt werden. Das sind auch alles Menschen und vorallem: Das sind alles Tote die man durch die Nutzung von sicheren Kraftwerken hätte vermeiden können. Der Erhalt von Menschenleben sollte immernoch eine der größten Prioritäten sein, und ich sehe (besonders bei der Kohle) nicht wieso man nicht die Kernkraft den tödlicheren Energien vorzieht.

Im Anhang noch ein Bild von meinem Vater aus Fukushima.
PS: Ihm gehts bestens Kernkraft ist garnichtmal so böse.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824936

Alternative Energie beginnt und endet nicht bei Solar-Paneelen. Unsere Umwelt ist voll von Energie die man nutzen könnte. Hier hat man aber lange Zeit wenig geforscht und sich auf die konventionellen Anlagen verlassen. Ich hoffe dass sich dies bald ändern wird.

Wie ich bereits sagte, die Atomkraft ist mit der aktuellen Technik ein Problem. Wenn in Zukunft neue und sichere Methoden entwickelt werden (wie z.B.: Thorium), dann wird sich auch meine Einstellung zu der Technologie ändern.

Blei und Chrom sind nicht so gefährlich wie Du sie hier darstellst. Klar, sind die meisten Metalle nicht gerade gut für unsere Gesundheit (vielleicht ausgenommen Eisen was wir für unser Blut benötigen und Kupfer, welches antibakteriell wirkt) aber bei sachgemäßem Umgang keine Massen-Problematik.

Und wenn wir schon von Problem-Metallen sprechen, sollte man das aktuell so populäre Aluminium auch auflisten. Es schädigt nämlich die Nervenzellen.

Ich bin grundsätzlich dagegen unsere Natur zu vergiften und ich gebe Dir vollkommen Recht, dass auch die Anderen Energie-Gewinnung-Arten nicht gerade Umweltfreundlich sind.

Der Energiebedarf steigt ständig, aber wir investieren nicht genug in Forschung zu alternativen Energien. Man verkrampft sich entweder auf alte Technik oder auf etwas was man in absehbarer Zeit nicht sinnvoll wird nutzen können (Atomenergie und Fusionsreaktor).

Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824958

@Tssir-De-Macabre:
Alternative Energie beginnt und endet nicht bei Solar-Paneelen. Unsere Umwelt ist voll von Energie die man nutzen könnte. Hier hat man aber lange Zeit wenig geforscht und sich auf die konventionellen Anlagen verlassen. Ich hoffe dass sich dies bald ändern wird.
Dir stimme ich zu dass man bestimmt neue Methoden entwickeln könnte um Strom zu entwickeln. Aber Stand heute ist nunmal die Kernkraft am besten.
Solarpanele sind zwar nicht die einzelne erneuerbare Energie, aber die anderen sind auch nicht viel besser. Außer Kernkraft.

Kupfer kann auch schon ab kleinen Dosen giftig sein, und ist nur in bestimmten Formen antibakteriell. Eisen ist zwar wichtig, jedoch ist man sich nicht sicher ob es ua. zu Nervenerkrankungen führen kann da bei einigen Nervenerkrankungen erhöhte Eisenwerte aufzufinden sind.
Und ja Alluminium schädigt Nervenzellen, aber das ist ziemlich genau das was alle bisher genannten Stoffe machen.
Ich bin grundsätzlich dagegen unsere Natur zu vergiften und ich gebe Dir vollkommen Recht, dass auch die Anderen Energie-Gewinnung-Arten nicht gerade Umweltfreundlich sind.
Mein Hauptargument ist: Die erneuerbaren Energien sind auch giftig, die Stoffe haben keine Halbwertszeit, und es fallen bei weitem mehr Giftstoffe und Abfallprodukte an. Ich kann hierfür nur auf die Quellen in meinem letzten Beitrag verweisen.
Der Energiebedarf steigt ständig
Auch deshalb bin ich für Kernkraft. Denn Stand heute gibt es keine andere Energieart die mich mehr überzeugen könnte.
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von AndreKim.
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Kernkraft 1 Monat 3 Wochen her #825643

Kernkraft ist nicht billig... die Kosten sind höher als bei Kohle oder Gaskraftwerken. Allerdings ist sie wesentlich billiger als Windrädchen oder Solarzellen. Aber sie ist sehr effizient. Und es entstehen keine Abgase. Der größte Vorteil der Kernkraft ist die exzellente und schnelle regulierbarkeit. der produzierten Strommenge. Das größte Problem ist, daß man nicht so recht weiß wohin mit den ausgebrannten Brennstäben. Obwohl es dafür relativ einfache Möglichkeiten gäbe. Das scheitert eigentlich nur am egoistischen gebraren der "Landesfürsten" und der nicht enden wollenden Bürokratie. Eine starke Regierung jedoch könnte hier ebenfalls recht einfach Abhilfe schaffen.

Kernkraft 1 Monat 3 Wochen her #825783

Faf-Kun schrieb:
Kernkraft ist nicht billig... die Kosten sind höher als bei Kohle oder Gaskraftwerken. Allerdings ist sie wesentlich billiger als Windrädchen oder Solarzellen. Aber sie ist sehr effizient. Und es entstehen keine Abgase. Der größte Vorteil der Kernkraft ist die exzellente und schnelle regulierbarkeit. der produzierten Strommenge. Das größte Problem ist, daß man nicht so recht weiß wohin mit den ausgebrannten Brennstäben. Obwohl es dafür relativ einfache Möglichkeiten gäbe. Das scheitert eigentlich nur am egoistischen gebraren der "Landesfürsten" und der nicht enden wollenden Bürokratie. Eine starke Regierung jedoch könnte hier ebenfalls recht einfach Abhilfe schaffen.

Wohl war. Bürokratie kann schon ganz schön Nerven kosten, vor allem bei unserer Regierung und den ganzen Ämtern.

Am Ende sind wir immer noch eine "Demokratie", wo eben auch auf das Volk gehört werden muss bzw. sollte. Wenn sich ein Großteil der Bevölkerung dagegen ausspricht, muss die Regierung zwangsweise einlenken, um nicht das Vertrauen zu verlieren (Was sie eh schon tut). Die meisten sehen eben nur die Gefahr in der Kernkraft und nicht dessen Effizienz. Das Endlager ist nicht mal das Problem, wenn es mit den höchsten Standards realisiert wird. Die Materialien sind mittlerweile so ausgereift, dass ein Endlager im tiefen Boden machbar ist - und das mit großer Wahrscheinlichkeit zuverlässig. Das "Aber" und die Kosten machens zunichte. Wenn wir wollten, hätten wir schon längst alle Kohlekraftwerke ausschalten können und wären deutlich neutraler unterwegs. Das Gebrülle des Volks und besagte Kosten machen aber ein Strich durch die Rechnung.

Was ist mit unserem Grundwasser, wenn ein Leck entsteht? Was, wenn die Fässer oder Behälter undicht werden? Was, wenn das Lager einbricht? Nur mal so: Noch heute stehen auf der Welt Bunker verstreut, die über 100 Jahre alt, Erdbeben, Salzwasser ausgesetzt sind und immer noch intakt sind (Okay, aber keiner extremen Strahlung ausgesetzt). Wenn man den radioaktiven Müll mal in nicht Billig-Blech-Behältern lagern würde und die Mienen oder großen Ausschachtungen mit vernünftigen Betonmischungen mit ordentlicher Stärke verkleiden würde, müsste man sich darum keine Sorgen machen. Was weg ist, ist weg. Oder man sucht sich ein Ort, wo der Grundwasserspiegel so tief ist, dass das Material oder die Strahlung nicht ohne Umwege hingelangen kann. Es gibt so viele Wege, den wir uns bestimmt noch nicht bewusst sind. Aber gut, wird schon schiefgehen. Irgendwo muss der Müll ja hin. Hat bisher ja auch relativ gut geklappt, oder?
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von TheDarkGaiden.

Kernkraft 1 Monat 3 Wochen her #825867

TheDarkGaiden schrieb:
Faf-Kun schrieb:
Kernkraft ist nicht billig... die Kosten sind höher als bei Kohle oder Gaskraftwerken. Allerdings ist sie wesentlich billiger als Windrädchen oder Solarzellen. Aber sie ist sehr effizient. Und es entstehen keine Abgase. Der größte Vorteil der Kernkraft ist die exzellente und schnelle regulierbarkeit. der produzierten Strommenge. Das größte Problem ist, daß man nicht so recht weiß wohin mit den ausgebrannten Brennstäben. Obwohl es dafür relativ einfache Möglichkeiten gäbe. Das scheitert eigentlich nur am egoistischen gebraren der "Landesfürsten" und der nicht enden wollenden Bürokratie. Eine starke Regierung jedoch könnte hier ebenfalls recht einfach Abhilfe schaffen.

Wohl war. Bürokratie kann schon ganz schön Nerven kosten, vor allem bei unserer Regierung und den ganzen Ämtern.

Am Ende sind wir immer noch eine "Demokratie", wo eben auch auf das Volk gehört werden muss bzw. sollte. Wenn sich ein Großteil der Bevölkerung dagegen ausspricht, muss die Regierung zwangsweise einlenken, um nicht das Vertrauen zu verlieren (Was sie eh schon tut). Die meisten sehen eben nur die Gefahr in der Kernkraft und nicht dessen Effizienz. Das Endlager ist nicht mal das Problem, wenn es mit den höchsten Standards realisiert wird. Die Materialien sind mittlerweile so ausgereift, dass ein Endlager im tiefen Boden machbar ist - und das mit großer Wahrscheinlichkeit zuverlässig. Das "Aber" und die Kosten machens zunichte. Wenn wir wollten, hätten wir schon längst alle Kohlekraftwerke ausschalten können und wären deutlich neutraler unterwegs. Das Gebrülle des Volks und besagte Kosten machen aber ein Strich durch die Rechnung.

Was ist mit unserem Grundwasser, wenn ein Leck entsteht? Was, wenn die Fässer oder Behälter undicht werden? Was, wenn das Lager einbricht? Nur mal so: Noch heute stehen auf der Welt Bunker verstreut, die über 100 Jahre alt, Erdbeben, Salzwasser ausgesetzt sind und immer noch intakt sind (Okay, aber keiner extremen Strahlung ausgesetzt). Wenn man den radioaktiven Müll mal in nicht Billig-Blech-Behältern lagern würde und die Mienen oder großen Ausschachtungen mit vernünftigen Betonmischungen mit ordentlicher Stärke verkleiden würde, müsste man sich darum keine Sorgen machen. Was weg ist, ist weg. Oder man sucht sich ein Ort, wo der Grundwasserspiegel so tief ist, dass das Material oder die Strahlung nicht ohne Umwege hingelangen kann. Es gibt so viele Wege, den wir uns bestimmt noch nicht bewusst sind. Aber gut, wird schon schiefgehen. Irgendwo muss der Müll ja hin. Hat bisher ja auch relativ gut geklappt, oder?

Wenn die Politik nur das tun würde, was die Bürger mehrheitlich wollen, hätten wir entweder das Paradies oder völliges Chaos. Das sagte mal irgendein Politiker ich glaube Schmidt wars...
Aber das Problem mit dem Bürgerwillen hast du ja indirekt schon angesprochen... die haben eben keine Ahnung von Stromproduktion und den Vor- und Nachteilen der einzelnen Erzeugungsmethoden. Und das wird durch eine fast propagandistische Presse die wir hierzulande haben auch noch begünstigt. Für mich ist das ein Hobby mich mit solchen Themen zu befassen. Dementsprechend bin ich auch recht gut informiert, das kostet aber Zeit und teils auch Mühe. Hätten wir eine Presse die ihren Job machen würde und komplexe Themen wahrheitsgetreu, neutral und einfach verständlich aufzubereiten, wüssten sehr viele Bürger mehr als jetzt, dann würden sich auch die Ansichten verschieben, da bin ich mir sicher.
Sind wir noch eine Demokratie? Ist das noch Demokratie wenn nahezu alle Parteien, die Medien, die Gewerkschaften, die Justiz und weitere Institutionen und Personenkreise in den Elementaren Fragen als einzige Einheit agieren? Aber das ist ein anderes Thema.... Ich wiederspreche übrigens der Ansicht daß Politiker das tun müssen was die Bürger mehrheitlich wollen. Politiker sind eigentlich dazu angehalten das zu tun was für unsere Nation und deren Bürger das optimum ist. Aber auch das passiert seit über 30 Jahren schon nicht mehr.
Das mit dem Endlager... die haben wir eigentlich schon gebaut. Damals im kalten Krieg als die Angst hatten daß jemand eine Atombombe werfen könnte, sind an vielen Orten Atombunker entstanden, in die sich die Schlipsträger retten wollten. Die sind allesamt so gebaut, daß sie weit mehr Strahlung abhalten können als ein Atomkraftwerk je verusrachen könnte. Ebenso sind die so gebaut daß sie sogar tonnenschweren Bomben wiederstehen können. Die Möglichkeit eines Atomangriffes besteht heute immernoch, aber jetzt macht sich deswegen keiner mehr nass. Solche Bunker sind eh nutzlos geworden, denn wenn heute ein Atomkrieg ausbricht, dann helfen die auch nicht mehr. ABER wenn keine Strahlung rein kommt, dann kommt auch keine Strahlung von innen nach aussen. Mit ein paar kleinen Modifikationen wären solche Bunker die idealen Endlager.
Hier gibts einen Text der vieles anspricht was zum Beispiel der Spiegel nie schreiben würde: ef-magazin.de/2018/02/01/12194-risiken-d...hrlich-ist-atommuell
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Faf-Kun.
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Kernkraft 1 Monat 2 Wochen her #825870

Jetzt gebe ich mal meinen Senf dazu:
Ich sehe Kernkraft eher negativ.

Zuerst die negativen Aspekte

Hier nehme ich Tschernobyl und Fukushima als Gegenargument. Ich denke, dass einige hier wissen, was ich damit sagen möchte. Die beiden schlimmsten Unfälle in der Geschichte der Kernkraft. Hierbei gibt es immer ein großes Risiko: Der Aufbau und die Technik muss einem hohen Sicherheitsstandart haben, sonst endet dies wie in den beiden Unfällen. Und das ist nicht nur das einzige Problem. Ein weiteres ist die Lagerung von den verbrauchten Brennstäben.

Und jetzt mal etwas positives

Kernkraft ist soweit ich es richtig mitbekommen habe gut für die Umwelt und verursacht weniger Co2 als die Fossilen Gütern Dies ist sehr gut für die Naturschützer.

Zusammenfassung:

Kernkraft ist eigentlich was ganz gutes, solange man diese richtig benutzt und die Maßnahmen rechtzeitig einsetzt, bevor es zu der Kernschmelze kommt. Der radiaktiver Abfall ist natürlich auch ein großes Problem.

Hier ist n Vorsicht geboten!
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Mystico-chan. Begründung: ein Fehler

Kernkraft 1 Monat 2 Wochen her #825908

Mystico-chan schrieb:

Kernkraft ist soweit ich es richtig mitbekommen habe gut für die Umwelt und verursacht weniger Co2 als die Fossilen Gütern obwohl Uran auch fossil ist. Das kann aber auch falsch sein! Dies ist sehr gut für die Naturschützer.

Uran ist ein Metall und kein Fossil und Atomkraft keine Fossile-Energie. Da musste ich echt schmunzeln.... sorry ^^
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