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THEMA: Kernkraft

Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824622

Ich hab letztens in der Philosophie-AG die ich besuche mein Statement "Kernkraft ist toll" in die Runde geworfen und bin überrascht gewesen wie viele Menschen doch gegen Kernkraft sind.

Ich persönlich finde Kernkraft aus vielen Gründen gut;
Sie ist billig, verlässlich, effizient, und verursacht mit großem Abstand die wenigsten Emissionen.

Außerdem sah ich letztens einen Beitrag auf Tageschauf24 in dem unter anderem der Ausstieg aus Brauskohle und die Benutzung von Steinkohle aufgebracht wurde.
Hierbei ging mir nur durch den Kopf wieso man nicht einfach Kohlekraftwerke durch Kernkraftwerke ersetzt.
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von AndreKim.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824624

Kernkraft war schon immer mit Problemen behaftet. Die eigentliche Erzeugung der Energie mag sehr effizient und sauber sein, du hast aber weiterhin das Problem mit dem höchst radioaktiven Abfallprodukt, das hunderte von Jahren irgendwo sicher gelagert werden muss. Desweiteren ist das Horrorszenario einer Kernschmelze durch einen Unfall trotz der kleinen Wahrscheinlichkeit stets präsent. Fukushima hat gezeigt das dies auch heute noch durchaus passieren kann. Hier bei uns zwar nicht durch einen Tsunami, aber durch andere mögliche Szenarien, wie einen unglücklichen Flugzeugabsturz, einen Terroranschlag, oder schlicht und ergreifend menschliches Versagen. Sofern etwas mit dem radioaktiven Abfall, oder einem Krafwerk schiefläuft hat es gravierende und langanhaltende Folgen für die unmittelbare Umwelt.

Dennoch stimm ich dir in dem Punkt zu, dass Atomkraftwerke trotz all dieser Faktoren eine bessere Alternative zu Kohlekraftwerken darstellen. Tonnenweise CO2 in die Atmosphäre zu pumpen ist weit problematischer, als der Atommüll. Ich unterstütze daher weder die Aussage "Kernkraft ist toll", noch das Kernkraft sofort weg muss. Langfristig ist es aber sinnvoll sowohl von Kohlekraftwerken, als auch von Kernkraftwerken loszukommen und auf umweltfreundlichere Energiequellen umzusteigen. Mehr Kohlekraftwerke heißt mehr CO2. Mehr Atomkraftwerke steigert die Masse an radioaktiven Abfall, der über Generationen gelagert werden muss, sowie die Wahrscheinlichkeit eines kritischen Unfalls.

Meine bevorzugte Vorgehensweise wäre daher zunächst Kohlekraftwerke und anschließend Atomkraftwerke nach und nach zu ersetzen bis man genug Energie ohne sie erzeugen kann.
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von SmokeTheEvertrolling.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824633

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Ohne mich detailliert mit dem Thema der Stromerzeugung auszukennen: Ich vertrete die Meinung, dass Kernkraftwerke den Kohlekraftwerken vorzuziehen sind. Und Kernkraftwerke sind sinnvoll, bis es möglich ist, flächendeckend Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Selbstverständlich bin ich nicht so naiv, die Risiken der Kernkraftwerke auszublenden; hohe Investitionen in Sicherheit und Wartung sind zweifellos notwendig und selbst dann bleibt ein Restrisiko.

Wobei ich auch das Thema erneuerbare Energie vs. endliche Ressourcen skeptisch betrachte. Elektroautos sind z.B. aktuell nicht wirklich umweltschonender als Autos, die Sprit benutzen. Schließlich ist allein der Bau und die Entsorgung von Batterien ein sehr großes Umweltproblem. Es ist noch ein weiter Weg, bis die Menschheit autarke Energien in ausreichender Menge herstellen und diese auch halbwegs umweltverträglich nutzen kann.
Wo man auch hinschaut, jede Art Strom zu erzeugen und zu nutzen hat leider negative Folgen.

Liebe Grüße~
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824634

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Ob Kernkraft toll ist oder nicht kann man pauschal kaum sagen. Es lässt sich aber nicht abstreiten, dass die Kernkraft seit Jahrzehnten verlässlich Bandenergie liefert. Ich bin mir nicht sicher ob dieser Begriff in Deutschland gebräuchlich ist, aber in der Schweiz meinen wir damit den Teil des Energiebedarfs, der konstant gebraucht wird (unabhängig von Tageszeit, Jahreszeit, etc. Siehe sonst hier). Und damit ist man auch gleich beim grössten Problem wenn man über die Abschaffung von Atomkraftwerken redet: Es gibt kaum Alternativen, die eben diese Konsistenz liefern und zugleich nicht Unmengen an Abfall produzieren (sei das in Form von CO2, oder sonst was). Hierzu schaue man sich einmal dieses Bild an. Wir (die Herren und Damen Schweizer) brauchen also ca. 4500 Megawatt an Bandenergie, wovon gut 3000 Megawatt durch Atomkraftwerke produziert werden. Das ist ein mehr als beachtlicher Anteil, insbesondere wenn man bedenkt, wie viel durch Thermische- und Laufkraftwerke gewonnen werden kann.

In der Schweiz gibt es immer wieder Aufschreie man solle sich mit dem Abschalten der Atomkraftwerke beeilen, was nur schon aus Sicht der Physik eine komplett schwachsinnige Aussage ist, obwohl man bisher keine konkreten Pläne hat wie denn der fehlende Energiebedarf gedeckt werden soll. Eine Alternative wäre natürlich den Strom einfach aus dem Ausland einzukaufen, was aber irgendwie den Grund für die Abschaltung untergräbt (Umweltschädlich). Immerhin kann es kaum Sicherheit sein, denn sind wir ehrlich, sollte ein Kernkraftwerk in Süd-Ost-Frankreich in die Luft fliegen, kann die Schweiz auch gleich mal mit einpacken.

Wenn man die zwei oberen Abschnitte liest könnte man glatt meinen ich sein grosser Atomstrom-Befürworter... Dem ist aber eigentlich nicht so. Vorher aber noch: Ich weiss nicht genau woher das Gerücht rührt, dass Atomstrom CO2 frei ist (oder so gut wie), aber wenn man mal kurz darüber nachdenkt kann das nur schwer stimmen. Da Uran bekanntlich nicht auf Bäumen wächst muss es abgebaut werden, was wie sich über die Jahre herausgestellt hat nicht ganz so einfach ist. Dazu kommt dann auch noch der Prozess der Aufbereitung, der sicher nicht unglaublich umweltfreundlich ist.. Für mehr Infos kann man ruhig einen Blick auf die Wikipedia-Seite geben. Weiter kommt dazu, dass Uran, jetzt kommts, radioaktiv ist. Radioaktive Stoffe sind nicht unbedingt einfach zu transportieren und somit wird auch dort der noch mal ordentlich CO2 verbraten. Es stimmt schon, dass das Betreiben von Atomkraftwerken nicht sehr CO2-intensiv ist, vlt. sogar keine Emissionen verursacht, aber der Uran-Abbau ist es sehr wohl.

Das Problem mit der Atomkraft ist, dass sie immer teurer wird. Mit fortschreitender Zeit sind auch die Sicherheitsbedingungen an Atomkraftwerke immer weiter gewachsen, was natürlich die Kosten in die Höhe getrieben hat. Die Schweiz hat sich dementsprechend auch darauf eingestellt ihre Atomkraftwerke abzuschalten, bis 2050 oder so (glaube ich, gab aber letztes eine Initiative, die das ändern sollte, bin mir also nicht ganz sicher). Ob das sinnvoll ist kann ich nicht wirklich sagen, immerhin gibt es keine Alternativen und wir werden sicher nicht so einfach den Stromverbrauch reduzieren können (auch wenn hier an verschiedenen Fronten geforscht wird, siehe Supraleitung, etc.). Weiter kommt dazu, dass viele ein völlig falsches Bild davon haben, was es heisst ein Atomkraftwerk abzubauen. Diese Dinger kann man zwar innerhalb von Minuten abschalten, aber das Abbauen geht zum Teil Jahrzehnte. Dies liegt hauptsächlich daran, dass man mit kontaminiertem Material zu tun hat, dass man in der Regel gerne zuerst etwas stehen lassen (40+ Jahre) möchte bevor man damit arbeitet. Weiter kommt natürlich dazu, dass der Abbau aus diesen Gründen auch nicht ganz billig ist. Insofern kann ich mir nur schwer vorstellen, dass man sich in Zukunft noch dazu entschliessen wird gross neue Kernkraftwerke zu bauen...
Die Lösung in diese Richtung scheinen wohl Kernfusionsreaktoren zu sein. Die Physik dafür ist schon seit einer langen Zeit bekannt, aber leider sind die Anforderungen an die Technik ein ziemlich harter Brocken. Ich meinte mal gelesen zu haben, dass die kommerzielle Nutzung von Fusionsreaktoren wohl nicht vor 2050 erwartet werden sollte, zumindest nach neustem Stand. Wichtig ist hier wohl aber, dass diese Schätzungen mehr als unzuverlässig waren in der Vergangenheit, immerhin ist man zuerst davon ausgegangen, dass man die Reaktoren bis 2000 zum Laufen bringen würde, dann bis 2020... Was zwar nicht ganz falsch ist, aber die Geräte sind alles andere als nutzbar in einem weiteren Sinn.

Was ich dir hier mit meinem etwas länglichen Beitrag versuche zu sagen: Atomkraftwerke waren in der Vergangenheit und sind bis heute nützlich, werden es aber in Zukunft wohl kaum mehr sein. Alternative Energien wie Wind, Sonne, etc. liefern nicht genug Energie um als realisitische Alternative durchzugehen, zumindest im Moment, und der Verlust durch Transport wird in den kommenden Jahren wohl kaum abnehmen. Die einzige Alternative die mir bekannt ist, die das Potenzial hat in Zukunft genug Energie sauber zu produzieren ist die Kernfusion.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824637

SmokeTheEvertrolling schrieb:
Kernkraft war schon immer mit Problemen behaftet (...) , du hast aber weiterhin das Problem mit dem höchst radioaktiven Abfallprodukt, das hunderte von Jahren irgendwo sicher gelagert werden muss.
Desweiteren ist das Horrorszenario einer Kernschmelze durch einen Unfall trotz der kleinen Wahrscheinlichkeit stets präsent. Fukushima hat gezeigt das dies auch heute noch durchaus passieren kann. Hier bei uns zwar nicht durch einen Tsunami, aber durch andere mögliche Szenarien, wie einen unglücklichen Flugzeugabsturz, einen Terroranschlag, oder schlicht und ergreifend menschliches Versagen. Sofern etwas mit dem radioaktiven Abfall, oder einem Krafwerk schiefläuft hat es gravierende und langanhaltende Folgen für die unmittelbare Umwelt.
(...)
Mehr Kohlekraftwerke heißt mehr CO2. Mehr Atomkraftwerke steigert die Masse an radioaktiven Abfall, der über Generationen gelagert werden muss, sowie die Wahrscheinlichkeit eines kritischen Unfalls.

Ich stimme vollkommen zu dass es radioaktive Abfallprodukte gibt, jedoch gibt es aufgrund der hohen Effizienz viel weniger Abfallprodukte. Länder wie Japan, die nach Fukushima auf erneuerbare Energien umstiegen haben jetzt ein Problem mit der Entsorgung des ganzen durch erneuerbare Energien entstandenen Mülls Quelle .

Das ein Flugzeug ein Kernkraftwerk trifft ist unwarscheinlich, und würde zudem bei den heutzutage genutzten Kernkraftwerken nichts bewirken. Staudämme sind für Terroranschläge zudem weitaus wertvoller (, auch wenn wir in Deutschland nicht gerade viele davon haben).
Für Menschliches Versagen gibt es massenhaft Kontrollen um dies zu verhindern. Hier ist es wie bei Flugzeugen: Da diese das Potential haben gefährliche Unfälle zu bauen wird alles genauestens überwacht und Kontrollen eingebaut; Folge: Das Flugzeug ist eins der sichersten Verkehrsmittel.

Folgen für die Umwelt haben erneuerbare Energien auch, und das selbst wenn nichts passiert: Windkraft im Meer (wo sie am rentabelsten ist) erwärmt das Wasser, ist schlecht für Meeresbewohner und ist schwer auszutauschen/erneuern (Windkraftanlagen haben eine Lebensdauer von ca. 20-25 Jahren). Wasserkraftanlagen haben auch schon direkt nach ihrem Bau Folgen für die Umwelt, denn soll so etwas effizient sein, muss man das ganze irgendwo anstauen.
Mehr Atomkraftwerke steigert die Masse an radioaktiven Abfall, der über Generationen gelagert werden muss, sowie die Wahrscheinlichkeit eines kritischen Unfalls
Allerdings kann man diesen radioaktiven Abfall reguliert ablagern. Kohlekraftwerke sind (Mindblow incomming) tatsächlich radioaktiver als Kernkraftwerke, wenn man betrachtet was an die Umwelt gelangt. Denn hier entsteht eine so genannte Flugasche, welche die Umgebung des Kohlekraftwerkes um die 100x mehr Verstrahlt, hochgerechnet auf produzierte Energie.
Außerdem fallen bei der Produktion von erneuerbaren Energien auch Giftige Stoffe wie Blei, Chrom oder Cadium an, und das in weitaus mal größerer Anzahl.

Edit: Hab gesehen zwei andere haben in der Zeit in der ich das geschrieben hab geantwortet, gehe morgen darauf ein bin müde und muss früh raus.
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von AndreKim.

Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824639

Jedes Kind weiß, dass Radioaktivität gefährlich ist. Atomkraftwerke sind die Hauptproduzenten von Radioaktivität und gehören deshalb verboten! Ihr wisst sicher alle, wie Krebs entsteht. Krebs entsteht, wenn der Körper mit verstrahltem Material in Berührung kommt. Es reicht schon ein verstrahltes Sandkorn und ihr werdet in zehn Jahren sterben!

Wisst ihr, was in einem Atomkraftwerk passiert? Hier eine kleine Visualisierung:
Das passiert in einem Atomkraftwerk [ Zum Anzeigen klicken ]

Das ist jetzt zwar eine Atombombe gewesen, aber das Prinzip ist das gleiche: Man nimmt hoch giftige Stoffe wie Uran oder Plutonium, bringt davon viel an einem Ort und wartet. Und dann strahlt es da fröhlich vor sich hin. Aber wehe man schaut es böse an! Dann fliegt einem das Zeugs nämlich sofort um die Ohren, siehe Video.

Natürlich explodiert so ein Atomkraftwerk nicht jeden Tag, aber auch so ist es sehr gefährlich! Wisst ihr noch, was ich am Anfang gesagt habe? Atomkraftwerke produzieren Radioaktivität. Man kann sich das ganze so vorstellen: Vom Uran lösen sich kleine Teilchen, die natürlich auch sehr giftig sind. Diese verteilen sich dann überall. Das ganze nennt man Strahlung und die ist extrem gefährlich! Kennt ihr diese großen Betonklötze, die man um Atomkraftwerke baut? Die sind dafür da, um die Mitarbeiter von der Strahlung zu schützen. Sonst würden die nach paar Tagen tot umfallen.

Aber bleibt wirklich die ganze Strahlung im Reaktor? Nein, tut sie nicht! Wie jeder weiß, wird Strom mit Turbinen gewonnen. Diese wandeln heißen Wasserdampf in Strom um. Das Wasser kommt dabei aus dem Reaktor. Richtig gehört, das verstrahlte Wasser fließt aus dem Reaktor und damit wird Strom gemacht. Aber was passiert dann mit dem Wasser? Es wird einfach in einen Fluss geleitet! Da das Wasser sehr warm ist, muss es vorher abgekühlt werden. Dafür wird ein Teil davon verdampft. Der hoch giftige verstrahlte Wasserdampf kommt dann oben aus den Kühltürmen raus. Daraus entstehen dann Wolken und alles regnet auf die Felder, auf denen unser Essen angebaut wird. Wir alle essen also verstrahltes Essen, weil die profitgierigen Energiekonzerne nur an ihre Erträge denken und nicht an die Menschen.

Wisst ihr, wer noch schlimmer ist, als die Konzerne? Die Wissenschaftler, die den Leuten weismachen wollen, dass Atomkraft ganz ungefährlich ist. Die sagen nämlich, dass die Strahlung von Atomkraftwerken völlig ungefährlich sei. Der Boden und unsere Häuser strahlen viel mehr, als das Atomkraftwerk im Nachbardorf. Aus den Kühltürmen kommt nur ganz normaler Dampf, der nicht mal verstrahlt ist. Das Wasser, mit dem die Turbinen betrieben werden, kommt zu keiner Zeit mit dem Uran im Reaktor in Kontakt. Dieses erhitzt einen geschlossenen Kreislauf, der den Reaktor niemals verlässt. Das Wasser in diesem Kreislauf wird benutzt, um das Wasser für die Turbinen zu verdampfen. Dieses wiederum wird nicht in den Fluss geleitet, sondern durch die Kühltürme gekühlt und zurück in den Verdampfer geschickt. Das verdampfte Wasser ist dabei nicht verstrahlt. Es verlässt also zu keinem Zeitpunkt verstrahltes Wasser oder radioaktive Strahlung den Reaktor.

Aber die Wissenschaftler treiben es noch weiter auf die Spitze. In der großen Betonkuppel um den Reaktor herum strahle es gar nicht! Das Uran befindet sich sicher in einer Metallhülle in einem riesigen Wassertank. Das Wasser fängt große Teile der Strahlung ab. Im Reaktorgebäude herscht eine geringere Strahlenbelastung als außerhalb. Das liegt daran, dass die Betonhülle die Strahlung des Bodens und der Atmosphäre abfängt. Die Betonhülle ist für den Schutz des Reaktors. Sollte der Reaktor beschädigt werden, darf auf keinen Fall radioaktives Material aus dem Reaktorgebäude austreten. Um das zu garantieren befinden sich über und unter dem Wasserbecken, in dem sich der eingentliche Reaktor befindet, dicke Betonwände. Schmilzt das Uran, so sinkt es auf den Boden des Beckens und bleibt dort liegen. Moderne Reaktoren und deren Schutzhüllen sind so gebaut, dass selbst ohne Kühlung keine radioaktives Material entweichen kann. Soll das jetzt bedeuten, dass Atomkraftwerke nicht strahlen und nicht explodieren? Die Wissenschaftler sagen ja, außer man benutzt stark veraltete Technik. Moderne Technik ist bereits in allen aktiven deutschen Atomkraftwerken verbaut.

Und hier das dreisteste Behauptung: Verstrahlte Objekte seien völlig ungefährlich! Strahlung wird von Materie absorbiert. Dabei werden die bestrahlten Objekte selbst nicht radioaktiv und sind danach auch nicht gefährlich. Man kann also problemlos einen Apfel essen, der stundenlang neben einem Uranblock stand. Uran selbst ist giftig, der Kontakt sollte gemieden werden. Auch sollten längere Aufenthalte in der Nähe starker Strahlungsquellen vermieden werden. Allerdings werden die radioaktiven Stoffe in Atomkraftwerken mit großer Sorgfalt behandelt, um jeden Kontakt mit der Umwelt und den Menschen zu vermeiden. Im Vergleich dazu werden z.B. in der Medizin geradezu leichtfertig mit radioaktiven Substanzen umgegangen, die oft sogar in Formen vorliegen, die leicht in den Körper gelangen können.

Wisst ihr, was man mit solchen Wissenschaftlern machen sollte? Man sollte ihnen zuhören, denn sie haben recht.

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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824642

Unfälle mit Atomreaktoren gab es mehr als genug. Von vielen wurde nicht berichtet oder sie wurden verharmlost. Erst nach Tschernobyl hat sich dies verändert. Aber das waren je nur die „dummen Russen“, bei uns kann so etwas nicht passieren, oder? Tja leider doch wie Fukushima gezeigt hat. Japan ist ein der technisch am höchsten entwickelten Länder der Welt. Trotzdem hat es nichts geholfen.

Auch wenn dies so nicht offiziell berichtet wird, Fukushima war viel schlimmer als Tschernobyl, denn dort wurde viel radioaktives Material gelagert. Dies ist dann geschmolzen und hat sich durch alle Sicherheitsschichten bis zum Boden durchgefressen. Seit Jahren wird Wasser aus dem Pazifik zur Kühlung der geschmolzenen Brennstäbe genommen und zurück in den Pazifik gepumpt. Diese Suppe verteilt sich dann Richtung Bering See, woher ein Großteil unseres Fisches herkommt.

Letztens hat man festgestellt, dass Cäsium und andere Giftstoffe sich zu kleinen Kügelchen zusammengeklebt haben und dadurch sich die Stoffe nicht so schnell abbauen wie vorgesehen. Im Radius von 20-30 Km um Fukushima werden für Jahrhunderte keine Menschen wohnen können.

Wenn man die Kosten und Umweltprobleme beim Abbau der Kernkraftwerke und Produktion von Plutonium und Uran berücksichtigt, kann man von „sauberer Energie“ wirklich nicht sprechen. Von den Abbau-Kosten ganz zu schweigen.

Was Kernfusion angeht, so ist dies was in der Sonne passiert. Diese Technologie produziert keine Radioaktivität und keine problematischen Abfälle, aber die technischen Anforderungen sind enorm. Um den Druck und die Temperatur der Kernfusion zu erzeugen und aufrechterhalten benötigt man sehr viel Energie. Das Plasma muss man in sehr starken Magnet-Feldern halten, denn sie würde alles was sie berührt verbrennen. Es gibt keinen Stoff der dieser Hitze standhalten kann. Wir sind momentan in der Lage diese Fusion für nur kurze Zeit aufzubauen und dies kostet viel mehr Energie als es momentan liefern kann.

Die Beste Alternative im Moment sind die Gas-Kraftwerke. Sie liefern viel Energie und verursachen weniger Umweltverschmutzung als die Kohle-Kraftwerke.

Außerdem sollte man Energie sparen. Wir verschwenden Unmengen an Energie. Würde man es richtig umsetzen, so könnten wir mit einem Bruchteil der Kraftwerke auskommen.

Man könnte auch Solar-Kraftwerke in der Erdumlaufbahn aufbauen die die Energie als Mikrowellen zur Erde schicken.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824658

@Sito:
Es stimmt schon, dass das Betreiben von Atomkraftwerken nicht sehr CO2-intensiv ist, vlt. sogar keine Emissionen verursacht, aber der Uran-Abbau ist es sehr wohl.

Das Problem mit der Atomkraft ist, dass sie immer teurer wird. Mit fortschreitender Zeit sind auch die Sicherheitsbedingungen an Atomkraftwerke immer weiter gewachsen, was natürlich die Kosten in die Höhe getrieben hat.

Allerdings ist der Abbau der Stoffe die für erneuerbare Energien gebraucht werden auch CO2 intensiv, und das weitaus mehr als bei der Kernkraft, hochgerechnet auf was an Strom produziert wird. Zudem kann ich Brennstäbe wiederaufbereiten und muss nicht immer direkt neue benutzen. Windanlagen sind für eine Lebenszeit von 20 Jahren ausgelegt und werden erst ab dem 15 Jahr nach der Inbetriebnahme rentabel, dadurch wird wenn man das ganze auf das produzierte TW hochrechnet die Kernkraft unglaublich rentabel und verbraucht viel weniger Material und CO2. Das gleich gilt für ziemlich alle anderen erneuerbaren Energien: So produziert Solarenergie ca. 300x so viel giftigen Müll wie Kernkraft, und selbst Erdwärmeanlagen verbrauchen vier mal mehr Material pro produziertem TW Strom.

Es mag stimmen dass Kernkraft teurer wird, aber sie ist trotzdem immernoch billig. Hier in Deutschland haben uns eher durch Garantieabnahme von "grüner" Energie, und durch Zuschüsse Rekordpreise für Strom eingehandelt Quelle Quelle. Wir bezahlen so viel wie noch nie und sind in der gesamten EU am meisten am blechen, teils ist unser Strom fast 4 mal so teuer wie anderswo in der EU.

@kaetzacoatl:
Ich vermute mal dein Beitrag ist Ironie, und du bist Pro-Kernkraft, deshalb gehe ich hierauf nicht ein. Falls das jedoch keine Ironie war gehe ich gerne darauf ein.
Aber zur Absicherung hier ein Beispiel wie das ganze mit dem Wasser abläuft Video (Englisch)

@Tssir-De-Macabre:
Ich fang mal von unten nach oben an:
Man könnte auch Solar-Kraftwerke in der Erdumlaufbahn aufbauen die die Energie als Mikrowellen zur Erde schicken.
Ok das ist warscheinlich Ironie, aber mann kann sich ja nie sicher sein.
1. Solar-Kraftwerke? 2.Solarzellen halten, wenn man Glück hat, 25 Jahre, das ganze wär unrentabel bis zum geht nicht mehr.
Außerdem sollte man Energie sparen. Wir verschwenden Unmengen an Energie. Würde man es richtig umsetzen, so könnten wir mit einem Bruchteil der Kraftwerke auskommen.
Dem Punkt das wir Energie verschwenden stimme ich zu. Allerdings ist ein Bruchteil ein bissl übertrieben. Außer natürlich wir stellen ganz auf Kernkraft um, dann sind ein paar Kernkraftwerke genug ;)
Die Beste Alternative im Moment sind die Gas-Kraftwerke. Sie liefern viel Energie und verursachen weniger Umweltverschmutzung als die Kohle-Kraftwerke.
Gaskraftwerke bergen auch ihre Risiken, und ja die Umweltverschmutzung ist niedriger, aber man verbrennt immer noch aktiv etwas, Kernkraft ist in Punkto Emissionen immer noch vorne. Und auch hier ist der Transport keine einfache Sache. Außerdem fallen immer noch weitaus mehr Abfallprodukte an als bei Kernkraft. So
produziert ein 1000 MW Kernkraftwerk pro Jahr 80 Tonnen an giftigen Müll (mit Wiederaufbereitung wären das noch weniger). Im Vergleich dazu entstehen 200,000 Tonnen giftige Abfallprodukte bei einem Gas-Kraftwerk das gleich viel Strom produziert pro Jahr Quelle (Englisch) . Allerdings sind Gas-Kraftwerke für mich auf Platz 2, nach Kernkraft.
Wenn man die Kosten und Umweltprobleme beim Abbau der Kernkraftwerke und Produktion von Plutonium und Uran berücksichtigt, kann man von „sauberer Energie“ wirklich nicht sprechen. Von den Abbau-Kosten ganz zu schweigen.
Oh doch das kann man. Die Abbau-Kosten fallen bei so unglaublich viel produziertem Strom kaum ins Gewicht, zudem man die Brennstäbe wiederaufbereiten kann.
Bei erneuerbaren Energien ist das eine ganz andere Sache, das ganze geht so weit dass es von der Bundesregierung abgelehnt wurde ein TÜV Prüfpflicht für Windkraftanlagen einzuführen, das würde den sowieso schon unrentablen Windkraftanlagen auch den Todesstoß geben.

Außerdem ist Kernkraft ein weitaus kleinerer Einschnitt in die Natur als mehrere Parks an Windrädern oder Berge voller Solarzellen, sowie deren Abfallprodukte.
Um mit einem 1000 MW Kernkraftwerk mitzuhalten bräuchte man einen Windpark der ca. 5200 Quadratkilometer groß ist. Da finde ich Kernkraft schon ziemlich grün.

Auch ist es so dass Kohlekraftwerke weitaus radioaktiver als Kernkraftwerke sind, da Uran und Throrium von Natur aus in Kohle enthalten sind und durch Verbrennung 10 mal mehr radioaktiv sind als vorher. Diese, nun schon konzentrierten Stoffe können als Flugasche recht einfach an die Umwelt gelangen. So geben Kernkraftwerke 100 mal weniger Radioaktivität ab als Kohlekraftwerke Quelle (Englisch)

Zudem sind Kernkraftwerke die ungefährlichsten Energieerzeugungsmethoden. Keiner der sechs Arbeiter die nach Fukushima starben, starb aufrund von zu hoher Strahlung Quelle (Englisch) . Auch bei Chernobyl starben "nur" 9,000 Menschen, im Vergleich dazu: Im Jahr 1975 starben 230,000 Menschen in China durch das Versagen von 62 Staudämmen, 171,000 alleine am Banqiao-Staudamm. Elf Millionen Menschen waren mussten ihren Wohnort danach verlassen. Weiterer Vergleich; Jedes Jahr sterben schätzungsweise 13,200 Menschen an Feinpartikeln aus Kohlekraftwerken alleine in der USA Quelle (Englisch). Selbst Gas ist, hochgerechnet auf produzierte Menge, gefährlicher als Kernkraft Quelle (Englisch).

Hoffe ich konnte hiermit irgendjemanden umstimmen, die Fakten sprechen eigentlich klar für Kernkraft.
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von AndreKim. Begründung: Rechtschreibung: statben in starben umgewandelt
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824690

Die Furcht vor der Kernenergie ist wahrscheinlich eine der irrationalsten und zugleich eine der am Weitesten verbreiteten Ängste, insbesondere im deutschsprachigen Raum, vergleichbar vielleicht mit der Gentechnik-Debatte. Da verwundert es kaum, dass deine Philosophie-AG nicht anders tickt. Eigentlich ist die Debatte auch seit den späten 80er Jahren politisch beendet, und zwar eindeutig zugunsten der Kernkraft-Gegner. Letztendlich hat die Kernkraft einfach ein hundsmiserables Image: Otto Normalbürger denkt bei einem Kernkraftwerk an eine marode Bruchbude, kalt, technisch, geleitet von verantwortungslosen Wissenschaftlern. Im dunklen Keller lagern zwischen Pfützen rostige gelbe Fässer mit Atommüll. Das Teil steht eigentlich immer kurz vor dem Super-GAU, jeden Moment raucht die Kiste ab, schlägt Leck und richtet in der gesamten näheren Umgebung auf unabsehbare Zeit eine Riesensauerei an. Gegen diese Angst, so irrational sie sein mag, kommt man mit vernünftigen Argumenten und Fakten eigentlich kaum an.

Alleine das Wort Atommüll, also der radioaktive Abfall, löst solche Assoziationen aus. Wer denkt da nicht an die berühmten gelb-schwarzen Fässer? Das problematische Zeug sind dabei die hochaktiven Abfälle, größtenteils die abgebrannten Brennstäbe aus dem Reaktor. Deshalb gibt es die Endlagerproblematik - Wärmeentwicklung, Strahlung, lange Halbwertszeiten. Gleichzeitig sollte man das Problem nicht überschätzen: Die hochaktiven Abfälle liegen in den Castor-Behältern hinter meterdicken Wänden aus Beton und Stahl. Wer mal in einem KKW mit Zwischenlager für radioaktive Abfälle war, wird erstaunt sein: Das ist eine sehr saubere Industriehalle, in der... erstaunlich wenige Zylinder aus Metall auf dem Boden stehen. Man kann sogar bis auf wenige Meter an die Castoren herantreten, ohne dass dein Dosimeter ausschlägt. Wenn man nach Finnland und Schweden schaut, sieht man, dass es durchaus möglich ist, ein sicheres Endlager zu finden und zu bauen. Im Endlager Olkiluoto wird ab 2020 hochradioaktiver Abfall eingeschlossen, abgeschirmt durch unzählige Sicherheitsbarrieren. Wer etwas nicht will, der findet Gründe. Wer etwas will, findet Lösungen. Die Kernenergie-Debatte ist eine sehr deutsche Debatte.

Wenn es um die Sicherheit geht, hilft es vielleicht einmal sich anzuschauen, was ein modernes Kernkraftwerk überhaupt so an Sicherheitssystemen hat:
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Ernste Unfälle sind ausgesprochen selten. Schon Störfälle sind selten, und Störfall heißt nicht unbedingt Unfall, Unfall heißt nicht unbedingt Kernschmelze, Kernschmelze heißt nicht unbedingt Verstrahlung. Zu Fukushima: Man muss sich immer vor Augen halten, dass das ein absoluter Extremfall war. Vier (!) Reaktoren gleichzeitig havariert, vernichtender Tsunami, weitläufige Zerstörung - und heute? Teile der vorher evakuierten Zone werden längst wieder bewohnt, die Radioaktivität der Lebensmittel aus der Region ist trotz strengster Grenzwerte und Kontrollen vollkommen unbedenklich, die radioaktive Verstrahlung des Pazifiks durch Fukushima ist absolut unbedeutend, selbst auf weiten Teilen des Kraftwerksgeländes kann man wieder ohne Schutzkleidung herumlaufen. Der wirtschaftliche Schaden war enorm und das Handeln von TEPCO war kriminell verantwortungslos - aber Fukushima war mitnichten eine Apokalypse, wie es uns manche Panikmacher weismachen wollen.

Dann die Kosten. Kernkraftwerke sind schweineteuer, keine Frage. Neubau-Projekte in Finnland, Frankreich und den USA haben BER-ähnliche Verzögerungen und Kostenexplosionen. Das muss nicht sein: Sichere Kernkraftwerke können auch zu günstigen Preisen gebaut werden. Gibt's nicht? Russland baut sein neuestes Kernkraftwerk in mehreren Ländern innerhalb des Zeit- und Kostenplans. Südkorea hat in den VAE ein riesiges hochmodernes Kraftwerk vollkommen planmäßig errichtet. Diese Länder haben nie damit aufgehört, KKWs zu bauen und haben deshalb die Erfahrung, die den Westlern Areva und Westinghouse fehlt.

Die Energiewende hat bis heute mehrere dutzend Milliarden Euro staatliche Subventionen verschlungen. Wir reden hier von über 120 Milliarden Euro. Die Stromkosten in Deutschland sind deshalb mit die höchsten in ganz Europa. Und sind unsere CO2-Emissionen seit 2000 deutlich gesunken? Ist unser Stromnetz stabiler geworden? Wer den Klimawandel aufhalten will, kann entweder zu hohen Preisen die Landschaft mit Solarzellen und Windrädern vollstellen, die an guten Tagen das Stromnetz mit Wind- und Solarstrom fluten, aber gar nichts einspeisen, wenn der Wind mal nicht weht oder halt mal Nacht ist. Oder man kann moderne und sichere Kernkraftwerke errichten, zum gleichen Preis oder günstiger, die problemlos ohne Weiteres die alten Braunkohle-Stinker ersetzen können. Das wäre ein wirklich konsequenter Kohleausstieg. Geht nicht? Frankreich hat es in den 70ern geschafft. Heute ist das Land der G7-Staat mit den niedrigsten CO2-Emissionen pro Kopf und schaltet 2023 sein letztes Steinkohlekraftwerk ab. Alles eben... eine Frage des Wollens.
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von Nicht_Peter.
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824810

Ich hab letztens in der Philosophie-AG die ich besuche mein Statement "Kernkraft ist toll" in die Runde geworfen und bin überrascht gewesen wie viele Menschen doch gegen Kernkraft sind.

Ich persönlich finde Kernkraft aus vielen Gründen gut;
Sie ist billig, verlässlich, effizient, und verursacht mit großem Abstand die wenigsten Emissionen.

Grundsätzlich hast du vollkommen recht. Die Kernkraft ist mit die effizienteste und emissionsschwächste Art der Energiegewinnung. Emissionen gehen hier gen Null (Produktion der Brennstoffe mal außen vor, E-Autos sind auch mega sauber zu produzieren 1!!11). Und Brennstoff ist in ausreichenden Mengen vorhanden. Sicher ist es in der Regel auch, sofern alles fein nach Vorgaben gehandhabt wird. Nichtsdestotrotz sind die Abfallprodukte ein Problem, die unsere Nachfahren noch für viele hundert Jahre vor Probleme stellen werden.

Man braucht nur auf die Größten anzunehmenden Unfälle zurückblicken. Da wäre Chernobyl, das mit Fukushima wohl am bekanntesten ist. Three Miles etc. mal außen vor. In Chernobyl hat das Versagen einer Person eine der schlimmsten Katastrophen verursacht. Der Aufseher hat bei der Sicherheitsprüfung alle Sicherheitsbestimmungen und Regelwerke missachtet - und wenn die Alarmsignale sich zu Wort melden, dann ist irgendwas definitiv nicht in Ordnung. Das gesamte Team hätte sogesehen den Test gar nicht durchführen dürfen, weil der Reaktor komplett instabil lief. Aber wie es oft so ist, stellt man sich nicht gegen sein Vorgesetzten. Diejenigen, die merkten, dass da gleich eine gewaltige Party steigt und sich zu Wort gemeldet haben, wurden vom Aufseher einfach ignoriert. Der Aufseher hat eine Minute vor dem Unfall langsam begriffen, dass da doch ein Topf kurz vorm Überkochen steht, und hat kurzerhand die Notabschaltung befohlen. Zu spät, wie wir alle feststellen mussten. Was ist passiert? Die Steuerstebe, mit den die Kettenreaktion gesteuert werden, haben für einen kurzen Moment die Reaktion noch deutlich erhöht, als sie eingefahren wurden. Sie hatten an der Spitze Graphit, die die Kettenreaktion für kurze Zeit noch erhöht. Und zack hat man mal eben eine 2000 Tonnen schwere Abdeckplatte durch die Decke geschossen und sich künstliche Lava in den Schuppen geholt. Was ein Abriss ... Hier war die Schwachstelle der Mensch, nicht die Technik. Unsere Nachkommen dürfen sich jetzt mit der Abrüstung abquälen. Die neue Abdeckung, die letztes Jahr fertig gestellt wurde, wird wahrscheinlich nur 100 Jahre halten. Und wohin mit dem gigantisch großen Berg von stark radioaktiven Abfall?

Fukushima wird hier wohl den meisten noch gut in Erinnerung sein. Hier war eine Naturkatastrophe für eine Katastrophe verantwortlich. Das Erdbeben hat das AKW relativ gut überstanden, den Bulldozer vom Pazifik danach aber nicht. Problem ist, ein AKW braucht unmengen an Kühlwasser, die in der Regel an großen Seen oder Flüssen zu kriegen sind - in Fukushima zufälligerweise das Meer. Beim Bau hat man im Meer einen Schutzwall errichtet, damit im Falle eines Tsunamis der Bereich dahinter einigermaßen geschützt ist. Problem war, dass dieser Wall nicht mal ansatzweise hoch genug war. Der Tsunami war stellenweise über 20 Meter hoch, was so ein Wall nicht wegstecken kann und einfach überspült wird. Ende der Geschichte? Meerwasser - Salzwasser ist ein Arschloch - ist in die Reaktorgebäude eingedrungen und hat viele Sicherheitssysteme außer Betrieb gesetzt. Dazu sind außerhalb viele Stromversorgungen gekappt worden, was den Ausfall vieler Notstromaggregarte zur Folge hatte. All das hat am Ende zur Kernschmelze in einigen Reaktorgebäuden geführt. Und da das nicht genug war, ist dabei natürlich ebenfalls der Reaktormantel durch den Druck zerstört worden.

Es gibt immer irgendwo und irgendwas, das nachgeben kann oder in der Entwicklung nicht bedacht wurde (z.B. menschliches Versagen, Katastrophen, Terrorismus, Materialermüdung etc.) Dazu kommen die gewaltigen Kosten bei Wartungen, ganz zu schweigen von den Abrüstkosten (2-3x so viel wie der Bau). Viele AKWs sind marode, siehe das AKW an der Elbe (Stade) das aktuell im Rückbau ist. Da war im Reaktormantel ein Riss. Oder die ganzen Vorkommnisse in den letzten Monaten mit den Meilern an der belgischen Grenze. Es gab schon so viele Meldungen von Problemen, die einfach nie erwähnt wurden und an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Was ich mit dem Ganzen sagen möchte: Atomenergie ist prinzipiell sicher, aber die Kleinigkeiten machens. Dadurch ist das Vertrauen natürlich geschwunden, was natürlich ist. Ganz zu schweigen von der Angst des unsichtbaren Tods. Aber uns bringts am Ende auch nichts, wenn wir unsere Meiler abstellen, und in China 20 neue im Jahr gebaut werden. Letztendlich bleibt der Abfall. Dieser ist in meinen Augen auch der Knackpunkt. Es gibt zwar Wege, diesen in Aluminium und Glas einzuschmelzen, ob das eine langlebige Lösung ist, weiß ich nicht. Teuer ist es auf jeden Fall.

Aber man muss sagen, die Kernkraft ist mit Wind- und Wasserenergie die sauberste Energiegewinnung. Solarplatten, Batterien, fossile Kraftwerke und Konsorten produzieren ebenfalls große Mengen an Schadstoffen, CO2 usw. Sei es bei der Produktion oder beim Energieerzeugen. Selbst da steht ein AKW gut da im Kosten/Nutzenfaktor. Theoretisch wäre es schon fast möglich, viele Kraftwerke abzustellen. Durch die Überproduktion von Strom (Ja, wir produzieren eigentlich zu viel Energie und verschenken sie ins Ausland, und wenn wir welche brauchen kaufen wir sie teuer zurück) durch erneuerbare Energien könnten wir einen Großteil bereits abdecken. Aber die Stromtrasse in den Süden ist noch in weiter Ferne, weshalb das wohl noch dauern wird. Sogesehen bräuchte man nur noch sehr wenige Kraftwerke, um in Stoßzeiten Energie liefern zu können. Aber na ja, wird bei uns wohl nichts.

Ich sehe aktuell die Atomenergie aber nicht am Ende, im Gegenteil. Ich denke, die Kernfusion wird das Rennen machen, bzw. unser zukünftigen Energiebedarf neben den erneuerbaren Energien absichern. Bei der Fusion von Wasserstoff zu Helium entstehen zwar auch radioaktive Stoffe, die sind aber relativ schnell unbedenklich dank ihrer schnellen Halbwertszeit. Allerdings wird das noch eine lange Zeit dauern. Aktuell muss man noch mehr Leistung reinstecken als man rausbekommt. Hinzu gesellen sich die unglaublich hohen Kosten durch Forschung, Neukonstruktionen und gigantische Supraleiter. Und dann sind da noch die 200 Millionen Grad an Plasma, die man bändigen und am Leben halten muss. Die Zukunft wird spannend. Spätestens 2035 wissen wir, ob ITER (Süd-Frankreich, Kernfusionreaktor im Bau) dazu in der Lage ist.

Wie man merkt: Ich liebe dieses Thema :D
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Kernkraft 2 Monate 2 Wochen her #824811

Ich fass mich kurz, schmück das ganze vllt. morgen oder irgendwann noch aus.

@TheDarkGaiden:
Emissionen gehen hier gen Null (Produktion der Brennstoffe mal außen vor, E-Autos sind auch mega sauber zu produzieren 1!!11
Aufgrund der hohen Produktion und dem Fakt dass "erneuerbare" Energien auch aus etwas bestehen, dazu noch ein kurze Lebenszeit haben fällt die Produktion der Brennstoffe nicht ins Gewicht. So würden die giftigen Abfälle von Solarkraft, wenn sie die gleiche Energie auf 25 Jahre liefern sollte wie Kernkraft es jetzt tut, auf ein Footballfeld gestapelt die doppelte Höhe des Mt. Everest erreichen. Die der Kernkraft hingegen (auch auf 25 Jahre gesehen) wären 52 Meter hoch. Quelle (Englisch)
Und wohin mit dem gigantisch großen Berg von stark radioaktiven Abfall?
Alle nuclearen Reaktoren der Welt produzieren zusammen 4,500 Tonnen radioaktiven Müll und 3,000 Kubikmeter mittleren sowie leicht radioaktiven Müll. Das ganze kann man auf die Masse von 300 Autos verdichten. Das bestreite ich auch gar nicht. Aber verglichen dazu produziert allein die Industrie der USA pro Jahr 50,000,000 Kubikmeter an toxischen Abfällen.
Allerdings musst du auch bedenken dass "erneuerbare" Energien nicht aus dem nichts kommen. Und hochgerechnet auf den Strom den die einzelnen Stromquellen produzieren ist die Kernkraft die mit dem mit großen Abstand wenigsten Müll und wenigsten Emissionen. Hier verweise ich erstmal auf meine früheren Beiträge.
Aber man muss sagen, die Kernkraft ist mit Wind- und Wasserenergie die sauberste Energiegewinnung.
Ich bin mal so frei und verweise auf mein voriges Argument zum Thema "Windenergie":
"Um mit einem 1000 MW Kernkraftwerk mitzuhalten bräuchte man einen Windpark der ca. 5200 Quadratkilometer groß ist. Da finde ich Kernkraft schon ziemlich grün."
Und zum Pukt "Wasserenergie" und den Unfällen in Chernobyl und Fukushima:
Man braucht nur auf die Größten anzunehmenden Unfälle zurückblicken. (...) Fukushima wird hier wohl den meisten noch gut in Erinnerung sein.
Ja das sind die größten Unfälle mit Kernkraftwerken. Aber wollen wir doch mal auf die größten anzunehmenden Unfälle der Wasserkraft zurückzublicken. Banqiao oder Shimantan wird hier wohl den meisten nicht in Erinnerung geblieben sein, wie sollte es auch, war ja keine böse Kernkraft involviert.
Hier brachen, durch einen Taifun mehrere Staudämme was 230.000 Menschenleben kostete. Im Vergleich, Chernobyl und Fukushima zusammen kosteten um die 9.000 Menschenleben.
Es gab schon so viele Meldungen von Problemen, die einfach nie erwähnt wurden und an die Öffentlichkeit gelangt sind.
Ganz meine Worte. Alles was nur annähernd mit Kernkraft im Ansatz zu tun haben könnte wird von den Nachrichten verteufelt und überhyped und andere Probleme werden erst gar nicht erwähnt.
Ganz zu schweigen von der Angst des unsichtbaren Tods
Ganz zu schweigen von dem unsichtbaren Tod der 13.200 Menschen pro Jahr in der USA allein an Feinpartikeln aus Kohlekraftwerken sterben lässt Quelle
Zudem geben Kohlekraftwerke massen an Flugasche ab die dazu führt dass man 100x mal mehr verstrahlt wird wenn man in der Nähe eines Kohlekraftwerkes ist, als wie wenn man in der Nähe eines AKWs ist. Wenn die Strahlung die AKWs absondern dir bedenklich erscheint, dann hast du ein Problem: Dinge wie Bananen, Feuermelder, ja sogar andere Menschen werden dich weitaus mehr verstrahlen als ein AKW.

Zum Schluss will ich dich, mit Verweis auf meine bisherigen Beiträge, fragen:
"Und wohin mit dem gigantisch großen Berg von stark radioaktiven giftigen Abfall?"
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Kernkraft 2 Monate 1 Woche her #824827

Aufgrund der hohen Produktion und dem Fakt dass "erneuerbare" Energien auch aus etwas bestehen, dazu noch ein kurze Lebenszeit haben fällt die Produktion der Brennstoffe nicht ins Gewicht. So würden die giftigen Abfälle von Solarkraft, wenn sie die gleiche Energie auf 25 Jahre liefern sollte wie Kernkraft es jetzt tut, auf ein Footballfeld gestapelt die doppelte Höhe des Mt. Everest erreichen. Die der Kernkraft hingegen (auch auf 25 Jahre gesehen) wären 52 Meter hoch. Quelle (Englisch)

Nun ja, im Grunde kann ich dem natürlich zustimmen. Lebenszeit ist aber immer eine Sache des Umstands. Wenn du ein Auto regelmäßig wartest und pflegst kann es auch ewig halten, ist dasselbe mit Windrädern. Kürzlich wurde in meiner Nähe ein sogenanntes "repowering" durchgeführt. Dabei werden alte Windkraftanlagen demontiert, instandgesetzt und leicht modernisiert weiterverkauft und neue, leistungsstärkere Anlagen aufgestellt. Diese abgebauten Anlagen waren teilweise bereits über 25 Jahre alt und funktionierten immer noch. In der Zeit hat der Windpark schon sein Beitrag zur Energiewende geleistet und wird es weiterhin. Nichtsdestotrotz hast du natürlich recht mit der Photovoltaik. Aber ich kenne auch Leute, die noch Solaranlagen auf dem Dach haben, die älter als ich sind. Dazu ist die Technik heute soweit, dass man leicht beschädigte Solaranlagen instand setzen kannst (Was sie haupsächlich sind). Der Weg ist zwar mühselig, aber machbar. Sogesehen landen die auch nicht direkt auf dem Schrott. Und bei der Prouktion - sei es nun bei der Uran- oder Siliziumgewinnung oder was auch immer - entstehen schließlich immer Abfälle. Seien es eingeschlossene Gase, Abfallprodukte usw. Aber ich denke, da schenken sich alle Wege der Energiegewinnung nichts. Der andere mehr, der andere weniger. Aber wie man sehen kann: Atomenergie ist im Kosten/Leistungsfaktor an der Sperspitze, auch wenn verdammt viel Müll bei der Stillegung anfällt.
Alle nuclearen Reaktoren der Welt produzieren zusammen 4,500 Tonnen radioaktiven Müll und 3,000 Kubikmeter mittleren sowie leicht radioaktiven Müll. Das ganze kann man auf die Masse von 300 Autos verdichten. Das bestreite ich auch gar nicht. Aber verglichen dazu produziert allein die Industrie der USA pro Jahr 50,000,000 Kubikmeter an toxischen Abfällen.
Allerdings musst du auch bedenken dass "erneuerbare" Energien nicht aus dem nichts kommen. Und hochgerechnet auf den Strom den die einzelnen Stromquellen produzieren ist die Kernkraft die mit dem mit großen Abstand wenigsten Müll und wenigsten Emissionen. Hier verweise ich erstmal auf meine früheren Beiträge.

Habe auch nie etwas anderes gesagt. Kernkraft ist und bleibt die Kosten/Leistungsspitze. Jede Art der Energiegewinnung produziert ein Nebenprodukt, sei es bei der Energieerzeugung selber oder durch den Bau dieser. Was mir jetzt aber nicht schlüssig ist, ist, warum du Energiegewinnung mit der Industrieleistung der USA in Zusammenhang bringst. Hier geht es doch grundsätzlich um Stromgewinnung? Oder meinst du mit "Industrie" die Produzierung von erneuerbaren Energieanlagen?

Ich weiß nicht, ob bei den Angaben der Müllentstehung durch Reaktoren der Rückbau mit eingeflossen ist. Wenn ich bedenke, dass der Reaktormantel (Meter dicker Beton), alle Leitungen, die mit dem Wasserdampf in Berührung standen, sämtliche Einrichtungen und das gesamte Innenleben des Reaktors selber entsorgt werden muss, glaube ich nicht, dass die von dir genannten 30 Autos reichen werden. Schließlich fällt auch nur leicht kontaminiertes Material unter Sondermüll. Bestes Beispiel gibt hier wieder Chernobyl. Der Sarkophag, der damals in Schnellstarbeit gebaut wurde, ist ebenfalls kontaminiert. Der hat über die Zeit sämtliche Strahlung aushalten müssen, die so stark war, dass er zerfällt. All das sind Dinge, mit den sich unsere Nachfahren auseinandersetzen müssen.
Ich bin mal so frei und verweise auf mein voriges Argument zum Thema "Windenergie":
"Um mit einem 1000 MW Kernkraftwerk mitzuhalten bräuchte man einen Windpark der ca. 5200 Quadratkilometer groß ist. Da finde ich Kernkraft schon ziemlich grün."
Und zum Pukt "Wasserenergie" und den Unfällen in Chernobyl und Fukushima:

Kann man jetzt sehen wie man möchte. Die Meere sind groß genug, damit die Windanlagen nicht stören. Den Lebewesen in den Meeren würde es wohl nur bedingt stören, bis auf die Tiere mit Sonar. Aber da kann man sehr gut verfolgen, wo sich diese Tiere aufhalten und ein großen Kreis drum ziehen. Der Erdboden ist so ziemlich egal, weil in diesen Tiefen sich nur wenig Leben befindet. Allerdings kommen die immensen Kosten noch dazu, um so etwas zu errichten. Und natürlich wieder Abfälle. Aber hier sieht man gut: Alles, aber wirklich alles, hat Vor- und Nachteile.
Ja das sind die größten Unfälle mit Kernkraftwerken. Aber wollen wir doch mal auf die größten anzunehmenden Unfälle der Wasserkraft zurückzublicken. Banqiao oder Shimantan wird hier wohl den meisten nicht in Erinnerung geblieben sein, wie sollte es auch, war ja keine böse Kernkraft involviert.
Hier brachen, durch einen Taifun mehrere Staudämme was 230.000 Menschenleben kostete. Im Vergleich, Chernobyl und Fukushima zusammen kosteten um die 9.000 Menschenleben.

Um ehrlich zu sein, hab ich zwar hier und da von einem Dammbruch gehört, aber mehr auch nicht. So etwas ist natürlich tragisch, hat aber in dem Sinne (Bitte nicht negativ verstehen, nur zur Verdeutlichung) nur in der Umgebung zur Katastrophe geführt. Wenn jetzt aber so ein Reaktor hochgeht und radioaktive Partikel in die Luft abgibt, verbreitet sich diese Wolke über die gesamte Welt. Sogesehen ist jeder mehr oder weniger betroffen. Gelangt dann auch noch die Kernschmelze ins Grundwasser, ist die Kacke am Dampfen. Beispielweise sind im südlichen Teil Deutschlands noch immer größere Teile der Waldgebiete kontaminiert, weil die radioaktive Wolke drübergezogen ist und in sauren Regen niedergefallen ist. Hätte damals ein anderes AKW in Schweden diese erhöhten Werte nicht festgestellt, hätte die Ukraine wohl noch immer nichts gemeldet.
Ganz meine Worte. Alles was nur annähernd mit Kernkraft im Ansatz zu tun haben könnte wird von den Nachrichten verteufelt und überhyped und andere Probleme werden erst gar nicht erwähnt.

Jop, stimme ich dir voll und ganz zu. Liegt aber, wie oben beschrieben, daran, dass alle davon betroffen sind. Ist einfacher, menschlicher Egoismus. "Was mit jemand anderen, den ich nicht kenne, passiert, ist mir egal. Betrifft es aber mich auch, werde ich böse!" ;)
Ganz zu schweigen von dem unsichtbaren Tod der 13.200 Menschen pro Jahr in der USA allein an Feinpartikeln aus Kohlekraftwerken sterben lässt Quelle
Zudem geben Kohlekraftwerke massen an Flugasche ab die dazu führt dass man 100x mal mehr verstrahlt wird wenn man in der Nähe eines Kohlekraftwerkes ist, als wie wenn man in der Nähe eines AKWs ist. Wenn die Strahlung die AKWs absondern dir bedenklich erscheint, dann hast du ein Problem: Dinge wie Bananen, Feuermelder, ja sogar andere Menschen werden dich weitaus mehr verstrahlen als ein AKW.

Jop, und deshalb bin ich so ein riesiger Gegner der fossilen Energiegewinnung. Stimme ich dir ebenfalls voll und ganz zu. Alle meckern sie, dass unsere Autos ja so umweltschädliche Gase ausstoßen. Aber was mit dem ganzen Bremsenstaub, das Gummi der Reifen passiert, interessiert niemanden. Die sind im Gegensatz zu Schiffen und den von dir genannten Kraftwerken ein Witz.
Zum Schluss will ich dich, mit Verweis auf meine bisherigen Beiträge, fragen:
"Und wohin mit dem gigantisch großen Berg von stark radioaktiven giftigen Abfall?"

Das bleibt die Frage. Salzstockwerke sind eine Möglichkeit, aber nicht für immer. Zu viele Faktoren stehen gegen so eine Einlagerung von Sondermüll. Rost, Wassereintritt, Gefahren von Einbrüchen etc. Meine Meinung dazu?

Wir werden damit so weiter machen wie bisher und den Mist an unsere Nachfahren weitergeben, die sich dann damit abquälen dürfen.

PS: Mein Kaffee ist kalt! >_>
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Kernkraft 2 Monate 1 Woche her #824832

@TheDarkGaiden:
Lebenszeit ist aber immer eine Sache des Umstands. Wenn du ein Auto regelmäßig wartest und pflegst kann es auch ewig halten, ist dasselbe mit Windrädern. Kürzlich wurde(n) in meiner Nähe (...) alte Windkraftanlagen demontiert, instandgesetzt und leicht modernisiert weiterverkauft und neue, leistungsstärkere Anlagen aufgestellt. Diese abgebauten Anlagen waren teilweise bereits über 25 Jahre alt und funktionierten immer noch. In der Zeit hat der Windpark schon sein Beitrag zur Energiewende geleistet und wird es weiterhin.
Die Anlagen mögen zwar noch gelaufen sein, aber generell häufen sich die Mängel nach 12 Jahren. Auch würden Windräder ohne staatliche Subventionen im Durchschnitt erst nach 15 Jahren rentabel sein. Grundsätzlich geben Herseller an, dass ihre Windräder bis zu 20 Jahre lang halten, aber es gab schon etliche Zwischenfälle. Ua. auch weil für Windräder keine TÜV-Pfüfpflicht besteht. Zudem sind das ganze Jahr 160.200 Mitarbeiter der Windkraftwerke zu bezahlen, was das ganze noch unrentabler macht.
Weiterer Punkt: Wir haben 17 AKWs und 29.844 Windkraftwerke, jedoch produzieren die Windkraftanlagen in vielen Sommermonaten weitaus weniger als unsere AKWs und auch aufs ganze Jahr gerechnet sind Windräder nur leicht mehr Strom am produzieren, obwohl sie mehr als 1750 mal mehr sind.
Außerdem sprach ich in dem Zitat das du benutzt von Solarenergie :) Quelle Quelle Quelle Quelle (Engisch)
Die Meere sind groß genug, damit die Windanlagen nicht stören. Den Lebewesen in den Meeren würde es wohl nur bedingt stören, bis auf die Tiere mit Sonar.
Nun, das ganze würde ua. auch das Wasser erwärmen und wenn es zu Zwischenfällen kommt (was bei Windrädern oft der Fall ist) ist der Dreck direkt im Meer. Außerdem können wir ja auch nicht das ganze Meer bebauen und nicht ewig weit vom Land weg.
Beispielweise sind im südlichen Teil Deutschlands noch immer größere Teile der Waldgebiete kontaminiert, weil die radioaktive Wolke drübergezogen ist und in sauren Regen niedergefallen ist.
Nach dem man ein bisschen rumgoogled wird schnell klar das das ziemlicher Mist ist. Beispiele: Hier werden verschiedene "Spitzenwerte" aufgezählt der höhste davon ist der weiße Rasling vom 18. Dezember 2015 mit 4900 Becquerel. Allerdings muss man bei Pilzen durch den Faktor 10 teilen da diese viel Gewicht verlieren Quelle. Dann wären wir auf 490 Becquerel und das für einen Spitzenwert vor drei Jahren. Bis 600 darf ich das ganze aber verkaufen. Eine ganz normale Banane hat auch 300 Becquerel pro Kilo. Zudem ist "zwischen der Aktivität eines Stoffes und der schädigenden Wirkung für den Menschen" keine Direkte Beziehung herstellbar. Quelle
Jop, und deshalb bin ich so ein riesiger Gegner der fossilen Energiegewinnung. (...) Alle meckern sie, dass unsere Autos ja so umweltschädliche Gase ausstoßen. Aber was mit dem ganzen Bremsenstaub, das Gummi der Reifen passiert, interessiert niemanden. Die sind im Gegensatz zu Schiffen und den von dir genannten Kraftwerken ein Witz.
Aber wieso bist du dann gegen AKWs? Im gleichen Sinne könntest du wie von mir aufgezählt Bananen, Feuermelder oder andere Menschen verteufeln dass sie dich verstrahlen.
Ab dem (...) verstehe ich dich nicht ganz, besonders den letzten Satz
Was mir jetzt aber nicht schlüssig ist, ist, warum du Energiegewinnung mit der Industrieleistung der USA in Zusammenhang bringst. Hier geht es doch grundsätzlich um Stromgewinnung? Oder meinst du mit "Industrie" die Produzierung von erneuerbaren Energieanlagen?
Ich weiß nicht, ob bei den Angaben der Müllentstehung durch Reaktoren der Rückbau mit eingeflossen ist. Wenn ich bedenke, dass der Reaktormantel (Meter dicker Beton), alle Leitungen, die mit dem Wasserdampf in Berührung standen, sämtliche Einrichtungen und das gesamte Innenleben des Reaktors selber entsorgt werden muss, glaube ich nicht, dass die von dir genannten 30 Autos reichen werden. Schließlich fällt auch nur leicht kontaminiertes Material unter Sondermüll. Bestes Beispiel gibt hier wieder Chernobyl. Der Sarkophag, der damals in Schnellstarbeit gebaut wurde, ist ebenfalls kontaminiert.
Ich meine nur die Industrie in dem Fall. Ich bringe die beiden in Zusammenhang weil ich vorher schon erwähnte wie viel mehr Müll "erneuerbare" Energien erzeugen und ich mich nicht wiederholen will, aber ein Beispiel bringen will. Der Rückbau ist übrigens in die Rechnung mit einberechnet, allerdings entsteht dabei ja nicht nur Giftmüll und über den sprach ich hier. Das ganze ist auf 30 Autos komprimiert, 30 Autos unkomprimiert wäre enorm wenig.
Und du kannst schwer als "bestes Beispiel" Chernobly nehmen, einer von zwei GAUs der obendrein schon vor Ewigkeiten passiert ist, ist kaum mit einem modernen AKW von heute zu vergleichen.
Das bleibt die Frage. Salzstockwerke sind eine Möglichkeit, aber nicht für immer. Zu viele Faktoren stehen gegen so eine Einlagerung von Sondermüll. Rost, Wassereintritt, Gefahren von Einbrüchen etc. Meine Meinung dazu?
Wir werden damit so weiter machen wie bisher und den Mist an unsere Nachfahren weitergeben, die sich dann damit abquälen dürfen.

Meine Argumentation zum Thema Müll lässt sich eigentlich kurz zusammenfassen:
AKWs machen Müll, aber viel weniger im Vergleich zu bisher fast jeder anderen Stomerzeugungsvariante. Auch produzieren sie nicht nur weniger Müll, sondern auch weniger schädlichen Müll. Manche Länder wie Japan haben enorme Probleme den Müll der "erneuerbaren" Energien zu entsorgen, den Punkt erwähnte ich auch schon, aber hier nochmal die Quelle
.

Und was machen wir deiner Meinung nach mit den Massen an Giftmüll den wir durch "erneuerbare" Energien erzeugen? Würden wir nur Kernkraft benutzen würden wir enorm viel davon einsparen.

Ich bin ein Freund der verlässlichen Energiegewinnung, der billigen Energiegewinnung, der Energiegewinnung mit den wenigsten Toten, der Energiegewinnung mit dem wenigsten Müll.

Kernkraft 2 Monate 1 Woche her #824835

Aber wieso bist du dann gegen AKWs? Im gleichen Sinne könntest du wie von mir aufgezählt Bananen, Feuermelder oder andere Menschen verteufeln dass sie dich verstrahlen.
Ab dem (...) verstehe ich dich nicht ganz, besonders den letzten Satz

Ich bin gegen Atomkraft? Hab ich das irgendwo so erwähnt? Hab doch lediglich kleinere Bedenken an einigen Stellen kundgegeben. Nichtsdestototz bin ich alles andere als gegen Atomkraft. Wie ich jetzt schon oft genug gesagt habe: Ich sehe es auch als Kosten/Leistungsspitze.

Das mit den (...): Ab da wollte ich nur darauf aufmerksam machen, dass die Dinge, die wir aktuell als Schlimm sehen, nur die Spitze des Eisbergs sind. Heute sind die Abgase von modernen Autos so sauber, dass es kaum ins Gewicht schlägt (Partikel). Aber dass unsere Bremsen unmengen an Freinstaub produzieren, Schiffe mit Schweröl fahren, ohne jegliche effiziente Abgasreinigung, Flugzeuge unmengen an Kerosien frei in die Luft ablassen ist egal. So war das gemeint.
Nach dem man ein bisschen rumgoogled wird schnell klar das das ziemlicher Mist ist. Beispiele: Hier werden verschiedene "Spitzenwerte" aufgezählt der höhste davon ist der weiße Rasling vom 18. Dezember 2015 mit 4900 Becquerel. Allerdings muss man bei Pilzen durch den Faktor 10 teilen da diese viel Gewicht verlieren Quelle. Dann wären wir auf 490 Becquerel und das für einen Spitzenwert vor drei Jahren. Bis 600 darf ich das ganze aber verkaufen. Eine ganz normale Banane hat auch 300 Becquerel pro Kilo. Zudem ist "zwischen der Aktivität eines Stoffes und der schädigenden Wirkung für den Menschen" keine Direkte Beziehung herstellbar. Quelle

Natürlich ist das vollkommener Quatsch. Das sind unbedenkliche Werte, aber die Medien haben das früher, wie wir beide ja feststellen mussten, hochgespielt. Darauf wollte ich hinaus.
Die Anlagen mögen zwar noch gelaufen sein, aber generell häufen sich die Mängel nach 12 Jahren. Auch würden Windräder ohne staatliche Subventionen im Durchschnitt erst nach 15 Jahren rentabel sein. Grundsätzlich geben Herseller an, dass ihre Windräder bis zu 20 Jahre lang halten, aber es gab schon etliche Zwischenfälle. Ua. auch weil für Windräder keine TÜV-Pfüfpflicht besteht. Zudem sind das ganze Jahr 160.200 Mitarbeiter der Windkraftwerke zu bezahlen, was das ganze noch unrentabler macht.

Ob rentabel oder nicht spielte hier keine Rolle. Mir ging es nur darum, dass sie lange funktionieren, wenn man sie pflegt. Reperaturen sind immer vorzunehmen, auch in einem AKW. Ob die jetzt 1000x mehr sind dahingestellt. Sie produzieren Strom, ob jetzt effizient auf alle Faktoren zurückgeführt, dahingestellt. Wie es mit der Umweltverschmutzung aussieht, weiß ich nicht. Das wird mir dann doch irgendwo zu tiefgründig. Und ob so ein Windpark mal eben das Meerwasser erwärmt ... Mh. Eher nicht, da der Dynamo 30 Meter und höher in der Luft und entkoppelt ist. Höchstens das Kabel könnte etwas warm werden, was hier aber wohl vernachlässigbar wäre. Soll ja auch Verschwörungstheoretiker geben die behaupten, dass die Erde wegen den Windrädern schneller dreht.
Ich meine nur die Industrie in dem Fall. Ich bringe die beiden in Zusammenhang weil ich vorher schon erwähnte wie viel mehr Müll "erneuerbare" Energien erzeugen und ich mich nicht wiederholen will, aber ein Beispiel bringen will. Der Rückbau ist übrigens in die Rechnung mit einberechnet, allerdings entsteht dabei ja nicht nur Giftmüll und über den sprach ich hier. Das ganze ist auf 30 Autos komprimiert, 30 Autos unkomprimiert wäre enorm wenig.
Und du kannst schwer als "bestes Beispiel" Chernobly nehmen, einer von zwei GAUs der obendrein schon vor Ewigkeiten passiert ist, ist kaum mit einem modernen AKW von heute zu vergleichen

Wie ich auch schon öfter gesagt habe: Alles produziert auf irgendeine Weise Müll, sei es bei der Produktion von Energie oder beim Bau, direkt oder indirekt. Das eine mehr oder weniger, da fließen einfach zu viele Kriterien mit ein. Als normal Sterblicher, der sich damit nicht voll auseinander setzt, ist man aufgeschmissen. Oder man hat Zeit und ließt sich riesige Mengen an Infoseiten durch, was ich aber definitiv nicht tun werde. Mir reicht es, alles nur leicht anzuschneiden, damit ich verstehe, um was es geht. Aber wie du schon sagst: Atomkraft produziert definitiv an wenigsten von allen, da hab ich dir jetzt oft genug zugestimmt.

Das Chernobyl ein schlechtes Beispiel ist, kann ich nur zum Teil verstehen. Klar, der Sarkophag ist eine Ausnahme, und die extern kontaminierten Teile ebenfalls. Nichtsdestotrotz laufen sämtliche Kraftwerke mit Siede- und Druckreaktoren, die heute sogar teilweise noch komplexer sind und somit ebenfalls viel Müll erzeugen, da noch mehr Technik usw. in Verbindung damit stehen. Irgendwann müssen sie verschwinden.

Letztendlich ändert es nichts daran, dass es dazu zählt. Es ist da und es muss weg, genau wie die havarierten Reaktoren in Fukushima.
Und was machen wir deiner Meinung nach mit den Massen an Giftmüll den wir durch "erneuerbare" Energien erzeugen? Würden wir nur Kernkraft benutzen würden wir enorm viel davon einsparen.

Wie ich auch bereits gesagt habe: Damit werden wir uns womöglich nicht mehr mit herumschlagen. Alles wird noch viele Jahre so gehandhabt wie es jetzt ist. Vieles wird wohl wiederverwertet, vieles wird das Licht der Welt nicht mehr sehen. Atomkraft stirbt einfach wegen der Angst aus. Medien, Wissenschafter, Greenpeace etc. tuen ihr Übriges. Ich heiße es auch nicht gut, aber es ist einfach so. Mir wäre es auch lieber, man baue ein hochtechnisch, ausgereiftes Atomkraftwerk anstatt Kohlekraftwerke. Macht nur niemand, weil die Atomkraft ja so "gefährlich" ist. Da ist die Umwelt für die Menschen nur zweitrangig.

Die letzte Hoffnung in dieser Richtung ist die Kernfusion. Der radioakive Abfall hat eine schnelle Halbwertszeit und ich danach unbedenklich. Bis es soweit ist, werden wohl noch viele Technologien ins Land ziehn. Wir werden es sehen.
Ich bin ein Freund der verlässlichen Energiegewinnung, der billigen Energiegewinnung, der Energiegewinnung mit den wenigsten Toten, der Energiegewinnung mit dem wenigsten Müll.

Wenn man dann noch weiß, wie man zuverlässig den radioaktiven Müll los wird - perfekt. High Five* Es soll ja, wie schon geschrieben, eine Methode geben, in der der Atommüll in verschiedene Metalle und Glas eingeschmolzen wird und somit leichter und unbedenklicher Einlagern lassen. Ist nur sehr komplex und teuer. Und teuer mag die Menschheit nicht.
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Kernkraft 2 Monate 1 Woche her #824837

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Ja das sind die größten Unfälle mit Kernkraftwerken. Aber wollen wir doch mal auf die größten anzunehmenden Unfälle der Wasserkraft zurückzublicken. Banqiao oder Shimantan wird hier wohl den meisten nicht in Erinnerung geblieben sein, wie sollte es auch, war ja keine böse Kernkraft involviert.
Das ist der einzige plausible Grund warum es nicht in Erinnerung bleibt und nicht vielleicht weil so gut wie kein Fokus auf asiatischer Geschichtsschreibung bei uns liegt, sei es in der Öffentlichkeit oder im Geschichtsunterricht in der Schule. Die Allgemeinbildung zu China und umliegenden Staaten ist relativ mager in der westlichen Welt.
Hier brachen, durch einen Taifun mehrere Staudämme was 230.000 Menschenleben kostete. Im Vergleich, Chernobyl und Fukushima zusammen kosteten um die 9.000 Menschenleben.

Als Erstes solltest du bevor du so etwas Vergleichst ein paar Dinge beachten:
-Die Dämme hätten auch da gestanden hätte man AKWs genutzt um den Strom zu erzeugen denn die Dämme sollten im Allgemeinen regelmäßige Überschwemmungen verhindern und eine kontrollierte Bewässerung der Felder zulassen. Wenn man die Dämme dann eh schon gebaut hat kann man dort auch seinen Strom erzeugen oder? Hätten da noch ein paar AKWs in der Region gestanden wäre die Katastrophe noch wesentlich Größer ausgefallen; nur mal so als Vergleichswert gebracht, dass man zu Baubeginn der Dämme noch nicht weit genug war bezüglich der Atomtechnik ist mir bewusst.
-War dies eine Naturkatastrophe die einmal in zweitausend Jahren passiert wo noch hinzukam, dass an vielen Punkten menschliches Versagen stattfand. Die Wettervorhersage sagte nicht mal ansatzweise dieses Ausmaß voraus; außerdem ging man davon aus das der Damm nach den Nachbesserungen nicht mehr brechen könnte.
-Sind die Menschenmassen im Einzugsgebiet in dem Tschernobyl lag vergleichbar mit denen in China?
-Besteht ohne die Anlagen ansonsten irgendeine natürliche Gefahr? In China kann man dies mit „Ja“ beantworten in Tschernobyl bestand meines Wissens so keine natürliche Gefahrenquelle.
-Außerdem wann und wo wurden offizielle Schätzungen bezüglich der Todesopfer in Fukushima rausgegeben und warum erwähnst du den Kyschtym-Unfall nicht?


Aber mal zum eigentlichen Thema dieses Threads:
Mir persönlich ist die Thematik ziemlich latte allerdings hätte ich hier mal ein paar Fragen wie lange reichen eigentlich die Uran-Vorräte (inklusive Wiederaufbereitungen), gibt es mögliche Alternativen und was soll danach kommen?
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)
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