• Seite:
  • 1
  • 2

THEMA: Hat die EU noch eine Zukunft?

Hat die EU noch eine Zukunft? 11 Monate 22 Stunden her #822011

@Deviltoon:

Ich glaube nicht dass es einen vernünftigen Abschluss der Austritt-Verhandlungen geben wird. Es sieht alles nach einem Harten-Exit für die Britten. Dennoch sollten wir sehen dass es auch danach vernünftig miteinander geht.

Auf lange Sicht kann man die Länder nicht mit Gewalt oder Drohungen in der EU halten. Dass solche Gebilde schnell zerfallen, konnte man bei der Sowjetunion oder Jugoslawien sehen.

Nein die EU will ich ganz bestimmt nicht in die Tonne treten, aber manche EU-Gesetzte sind wirklich an der Realität vorbei entstanden. Dies muss selbstverständlich korrigiert werden. Die Welt ist wie sie ist und nicht so wie ich mir sie vorstelle. Mit einer Rosa-Brille kommt man nicht weit.

Auch Menschen aus den unteren Schichten sind Bürger dieses Landes und der Staat hat die Pflicht sich um Ihr Wohl zu kümmern. Auch unliebsame Arbeit würden die Menschen nehmen, wenn sie vernünftig bezahl werden würde. Wenn aber die Ernte-Helfer mit 3-5 Euro die Stunde abgespeist werden, so verwundert es nicht dass kein Deutscher diese Arbeit mehr machen will. Dies ist selbst für viele Menschen aus den ‚Billig-Lohn-Ländern‘ wie Polen oder Rumänien zu wenig.
Wir haben in Deutschland einen viel zu niedrigen Mindest-Lohn und zu viele Möglichkeiten diesen auszuhebeln.

Nur weil jemand hier Arbeitet, bedeutet dies nicht dass er ein Lebenslanges-Bleiberecht haben soll. Er darf bleiben solange er arbeitet, danach muss er in sein Land zurück gehen. Es sei denn er will deutscher Bürger werden und das Einbürgerung-Verfahren abschließt. Dann darf er selbstverständlich hier bleiben. Auch Menschen die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind müssen zurück wenn die Verhältnisse in Ihren Ländern dies zulassen. Ich denke dass dies „Common Sense“ ist. Oder gibt es aus Deiner Sicht einen triftigen Grund, warum jemand der einige Jahre in Deutschland gearbeitet/gelebt hat für immer hier bleiben soll?

Was die Integration angeht so bin ich deiner Meinung. Die Menschen die zu uns kommen, müssen sich an unsere Sitten und Gesetzte halten. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Kultur und unsere Freiheit durch eingewanderte Menschen gefährdet werden. Für diese Errungenschaften haben unsere Vorfahren lange gekämpft und sie mit Blut und Schweiß teuer bezahlt. Dies dürfen wir nicht vergessen.

Hat die EU noch eine Zukunft? 11 Monate 13 Stunden her #822038

  • Nyasha
  • Nyashas Avatar
  • Wortakrobat
  • Wortakrobat
  • Beiträge: 430
  • Dank erhalten: 62
Das Thema europäische Verfassung gab es bereits und sie wurde von der breiten Mehrheit abgelehnt. Die EU war schon immer und soll auch weiterhin ein Staatenbündnis bleiben, aber kein einzelner, neuer Staat. Eine Verfassung lässt sie allerdings so aussehen, deshalb ging damals die Abstimmung für eine solche negativ aus - die Alternative sind der EUV und der AEUV, die eine vergleichbare Funktion haben, jedoch ohne diesen verfassungsrechtlichen Charakter.
Für eine handlungsfähige und selbstbewusstere EU braucht es keine Verfassung oder eine einzige Zentralregierung, es hängt einzig und allein von den ganzen Ego-Denkweisen der Mitgliedsstaaten ab. Wenn das irgendwann einmal aufhören sollte, dass sie ihre Quereleien und Selbstinszenierungen in den Griff bekommen, dann sieht die EU ebenfalls weitaus besser aus.

Übrigens ist der Mindestlohn in Deutschland im Verhältnis weitaus geringer als in den osteuropäischen Ländern - das ist keine europäische, sondern eine nationale Blamage für Deutschland. Die Erhöhung des Mindestlohns ist nämlich Sache der Bundesregierung. Die Erntehelfer in Deutschland bekommen den Mindestlohn seit diesem Jahr ebenfalls, ebenso wie alle anderen kurzzeitig Beschäftigten (wenn man von Schülern absieht).
»Geh deinen Weg und lass die Leute reden«
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Hat die EU noch eine Zukunft? 11 Monate 1 Stunde her #822058

Bei den Ernte-Helfern wird zwar offiziell der Mindestlohn bezahlt, aber meistens wird die Arbeit in Akkord-Arbeit umgewandelt und die Vorgaben so hoch gestellt, dass man kaum eine Chance hat den Mindestlohn zu erarbeiten. Die meisten landen dann bei 60-70% des Mindestlohns.

Und da wundern sich die Landwirte dass ihnen die Erdbeeren und Spargel auf den Feldern verfaulen.

Aber selbst bei gut ausgebildeten Arbeitern gibt es solche Probleme, wie z.B.: im Gesundheitswesen. In den Krankenhäusern müssen die Ärzte und Krankenschwestern oft viele Überstunden machen. Bezahlt werden diese nicht und wegen Personal-Mangel hat man kaum Möglichkeiten diese Überstunden abzufeiern. Am Ende schuftet man sich kaputt für wenig Geld.

Doch anstatt die Verhältnisse zu verbessern, denkt unsere Politik darüber nach, billige Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen.

Die Verhältnisse grenzen langsam an moderne Sklaverei.

Das Problem ist, dass es zu viele Menschen pro Stelle gibt, weshalb die Unternehmen die Löhne drücken können.

Die Gewerkschaften bei uns dienen nur dazu um die Wut der Arbeiter ohne Schaden für die Firmen abzuleiten. Mit Tarifabschlüssen unterhalb der Inflationsrate machen sie sich nur lächerlich. In den meisten EU Ländern wird nur darüber gesprochen was auf die Inflationsrate draufgerechnet wird.

P.S.

Ich finde es auch dass die Standorte Straßburg und Brüssel zusammengefasst werden sollten. Die ständigen Umzüge der EU-Beamten und Politiker kosten jährlich viel Geld.
Letzte Änderung: 10 Monate 4 Wochen her von Tssir-De-Macabre.

Hat die EU noch eine Zukunft? 10 Monate 4 Wochen her #822111

  • RedKingIV
  • RedKingIVs Avatar
  • Gelegenheitsposter
  • Gelegenheitsposter
  • Beiträge: 31
  • Dank erhalten: 15
#delete falsches Zitat rausgepickt :D

Deutschland war einst mal ein Sozialstaat, doch das ist seit EU Eintritt + Schröder + Merkel Regierung im Auflösungsprozess. Viele behaupten immernoch der Eintritt in die EU hat Deutschland stark gemacht, dabei war es lediglich das Geld was wir ohnehin schon hatten. Die hohen Exporte waren auch vor der Exportfreiheit Dtl. stark am steigen.

Die EU hat sicherlich die deutsche Wirtschaft zusätzlich angekurbelt, aber sie war niemals der Kerngrund dafür, sondern viele kleinere Faktoren + EU haben lediglich als "besseren Treibstoff" gedient.

Die Politik versucht die Wirtschaft Deutschlands mit allen Mitteln zu stärken, leider auf Kosten der deutschen Bevölkerung und auf Kosten der schwachen EU-Mitglieder.


Die EU braucht wirtschaftlich starke Staaten die alle ein ähnliches Konzept vorweisen können in Sache Wirtschaft- und Sozialpolitik, doch da scheiden sich bereits die Geister. Zusätzlich hat man in absoluter Verblödung 1 dutzend schwächere Staaten in die EU geholt, die aufgrund der Währungsunion komplett in den ruin getrieben worden sind zzgl. der extremen Zahlungslast die eine EU-Mitgliedschaft mitbringt.


Fazit: EU hat grundsätzlich in der jetzigen Form keine Zukunft.
Letzte Änderung: 10 Monate 4 Wochen her von RedKingIV.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Hat die EU noch eine Zukunft? 10 Monate 4 Wochen her #822119

  • rabbitcat
  • rabbitcats Avatar
  • Tastaturquäler
  • Tastaturquäler
  • Beiträge: 205
  • Dank erhalten: 74
Deviltoon schrieb:
Anstatt Menschen wieder nach Hause schicken zu wollen, sollte man sie lieber integrieren um solche Erscheinungen zu vermeiden.
Und mit wessen Geld willst du das bezahlen, wenn ich fragen darf?^^
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Hat die EU noch eine Zukunft? 10 Monate 3 Wochen her #822154

  • TheBadBossy
  • TheBadBossys Avatar
  • Gelegenheitsposter
  • Gelegenheitsposter
  • Beiträge: 44
  • Dank erhalten: 31
Ich habe jetzt nur die letzten Beiträge gelesen, aber im groben finde ich eure Argumentation sehr gut.

Ich finde die EU als solches eine gute Idee, jedoch wurde es komplett falsch umgesetzt auf lange Sicht. Natürlich sind auch positive Dinge rausgekommen, ohne die EU würde ich wohl schwer für einen Internationalen Konzern arbeiten können mit Hauptsitz in Finnland. Aber in den letzten 6 Monaten hört man nur noch negatives von der EU, was ich durchaus verstehen kann. Die Flüchtlingspolitik finde ich grauenhaft, vorallem wie die Leute behandelt werden und das Geld was dafür ausgegeben wird. Ich finds immer wieder amüsant in den Zeitungen zu lesen, das jemand (ein Flüchtling) aus dem Fenster springt (weil die Polizei da war um ihn zu holen), sich die Beine und anderes bricht nur weil er abgeschoben werden sollte. Und das Ende vom Lied, der Deutsche Staat zahlt für Ihn alle Rechnungen und er darf hier bleiben. Da frag ich mich auch, wie ist das Gerechtfertigt gegenüber dem Steuerzahler der rund 33% seines Gehaltes abgibt dafür das er im Falle des Falles Rente/Arbeitslosengeld bekommt, was wohl jeweils sehr wenig ist? (NoHate) Und das ist nur ein Problem was ich persönlich sehe.

@Tssir-De-Macabre
Deine Ansprache bezüglich Lohn und unliebsame Arbeit seh ich genauso. Die Leute würden auch gerne wieder arbeiten, aber wenn man nur Mindestlohn/450€ oder anderes bekommt, würde ich auch nicht arbeiten für die "drecks" Arbeit. Ich selber bin in einer Zeitarbeitsfirma mit jeweils 1-2Jahren Vertragslaufzeit mit der Firma die mich beordert, wo das Gehalt jeweils mit der Firma ausgehandelt wird, und selber sage ich mir, bevor ich mit ~10€/h (neuer Mindestlohn?) arbeite, bleib ich lieber Zuhause.

Die EU als solches ist meiner Meinung nach zum scheitern verurteilt.

Verbessert mich wenn ich das Falsch sehe oder einen kompletten Fehler gemacht habe, ich lasse mich gerne eines besseren Belehren.
Letzte Änderung: 10 Monate 3 Wochen her von TheBadBossy.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Hat die EU noch eine Zukunft? 10 Monate 2 Wochen her #822598

  • rabbitcat
  • rabbitcats Avatar
  • Tastaturquäler
  • Tastaturquäler
  • Beiträge: 205
  • Dank erhalten: 74
Die EU hat eigentlich gut funktioniert, bis sie von Merkel zerstört wurde. Durch das freundliche Gesicht der Kanzlerin mussten fast alle Länder in der EU ihre Regierungen austauschen und irgendwelche Nazis aufstellen.
Ich finde sowieso, dass sowohl Merkel als auch Heimathorst zu alt für ihren Beruf geworden sind. Leider gibt es immer noch so viele vermutlich ältere Wähler, die da anderer Meinung sind.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Hat die EU noch eine Zukunft? 9 Monate 3 Wochen her #823445

  • Faf-Kun
  • Faf-Kuns Avatar
  • Nachwuchsspammer
  • Nachwuchsspammer
  • Beiträge: 115
  • Dank erhalten: 58
Nein ich glaube die wird noch so lange ich lebe zerschlagen. Es wird in Europa bald nur noch konservative und rechtsgerichtete Regierungen geben. Und deren Machtpolitischer Anspruch verhindert ein weiterbestehen der EU. Und ich freue mich da schon drauf.
Folgende Benutzer bedankten sich: Friehelm, Tssir-De-Macabre

Hat die EU noch eine Zukunft? 6 Monate 1 Woche her #827386

  • Remy
  • Remys Avatar
  • Wortakrobat
  • Wortakrobat
  • Beiträge: 430
  • Dank erhalten: 81
Ganz ehrlich. NEIN HAT SIE NICHT. und wenn, dann frage ich mich schon, wie das aussehen würde!

Grundsätzlich funktioniert so eine grosses "Ding" nur bis zu einem gewissen grad. Je mehr Länder der EU beitreten, desto schwieriger wird es, die Eu zu "leiten" resp "steuern".Es ist ja wirklich lachhaft, aber wenn ein grossteil eines Kontinents die gleiche Währung hat, wird diese nur instabil.

Die EU war schon seit langem zu scheitern verurteilt. Grossbritannien hat die Notbremse gezogen, was richtig ist.
(Ich gehe jetzt nicht auf die Konsequenzen deswegen ein ^^")

Und wer zum Teufel hat von den Ländern eig entscheiden, dass sie in die EU wollen?
Ich würde mich da mit Händen und Füssen wehren.
Erstens will ich niemand, der mir irgendwelche hirnrissigen Gesetzte vorschreibt, ich will mitreden!
Zweitens: wieso etwas tun, das weder hilft noch von Vorteil ist?
drittens: Hab ich überhaupt keine Lust, für all die anderen Staaten den Goldesel zu spielen.

Vierstens: Wir befinden uns im Jahre 2018 nach Christus. Ganz Europa ist von der EU besetzt. Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Schweizern bevölkertes Land, hört nicht auf, dem Eindringling widerstand zu leisten! .... (ja, natürlich nicht ganz Europa) Aber Asterix passt so schön *o-kihihi*

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Seid mit bitte nicht Böse wegen der Karikatur. Aber sie stimmt nun mal!


Edit by Knives:
Bild eingespoilert.
Anhang:
Someone tell me how I got here
From the city to this frontier...
Spirits flying at the speed of light
Traveling like a dream one night

"Hey... Are you going to destroy it?"
"Huh?"
Are you going to destroy the whole world?"
"... laughing"
"laughing"
Letzte Änderung: 6 Monate 1 Woche her von Knives.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Hat die EU noch eine Zukunft? 6 Monate 1 Woche her #827392

  • leoben11
  • leoben11s Avatar
  • Romanautor
  • Romanautor
  • Beiträge: 648
  • Dank erhalten: 294
Remy schrieb:
Grundsätzlich funktioniert so eine grosses "Ding" nur bis zu einem gewissen grad. Je mehr Länder der EU beitreten, desto schwieriger wird es, die Eu zu "leiten" resp "steuern".Es ist ja wirklich lachhaft, aber wenn ein grossteil eines Kontinents die gleiche Währung hat, wird diese nur instabil.
Es ist ein demokratisches System, da gibt es Widerspruch und es dauert bis man auf einen Nenner kommt. Aber das unterscheidet die EU von einer Diktatur.
Remy schrieb:
Die EU war schon seit langem zu scheitern verurteilt. Grossbritannien hat die Notbremse gezogen, was richtig ist.
(Ich gehe jetzt nicht auf die Konsequenzen deswegen ein ^^")
GB ist auf billigen Populismus reingefallen, mehr nicht.
Remy schrieb:
Und wer zum Teufel hat von den Ländern eig entscheiden, dass sie in die EU wollen?
Ich würde mich da mit Händen und Füssen wehren.
Österreich hat deswegen eine Volksabstimmung durchgeführt.
Remy schrieb:
Erstens will ich niemand, der mir irgendwelche hirnrissigen Gesetzte vorschreibt, ich will mitreden!
Zweitens: wieso etwas tun, das weder hilft noch von Vorteil ist?
drittens: Hab ich überhaupt keine Lust, für all die anderen Staaten den Goldesel zu spielen.
Du kannst auch bei der EU mitreden, ganz normal.
Was ist denn "was weder hilft noch von Vorteil ist"?
Wer spielt denn den Goldesel? Niemand.
Remy schrieb:
Vierstens: Wir befinden uns im Jahre 2018 nach Christus. Ganz Europa ist von der EU besetzt. Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Schweizern bevölkertes Land, hört nicht auf, dem Eindringling widerstand zu leisten! .... (ja, natürlich nicht ganz Europa) Aber Asterix passt so schön *o-kihihi*
Deswegen darf die Schweiz auch brav zahlen damit die Waren schön aus und ein dürfen. Passt ja so, die Schweiz zahlt kräftig dafür dass man die Produkte billig in die EU bringen kann, und die EU freut sich über die schweizer Produkte.
Folgende Benutzer bedankten sich: B.R-Geass, Tssir-De-Macabre

Hat die EU noch eine Zukunft? 6 Monate 1 Woche her #827550

  • Faf-Kun
  • Faf-Kuns Avatar
  • Nachwuchsspammer
  • Nachwuchsspammer
  • Beiträge: 115
  • Dank erhalten: 58
leoben11 schrieb:
Es ist ein demokratisches System, da gibt es Widerspruch und es dauert bis man auf einen Nenner kommt. Aber das unterscheidet die EU von einer Diktatur.

Seit wann? Die größte Entscheidungsgewalt hat die EU Kommission und die wird nichtmal gewählt sondern ernannt. Das EU Parlament welches die einzige Instanz der EU ist die tatsächlich gewählt wird, hat von allen am wenigsten zu melden. Dieses System ist zutiefst undemokratisch.
Folgende Benutzer bedankten sich: Remy, Tssir-De-Macabre

Hat die EU noch eine Zukunft? 5 Monate 4 Wochen her #827803

  • Remy
  • Remys Avatar
  • Wortakrobat
  • Wortakrobat
  • Beiträge: 430
  • Dank erhalten: 81
Ich muss zugeben, du amüsierst mich echt, Loeben11 :D
Bitte nimm`s mir nich krumm, aber weisst du überhaupt wie eine direkte, resp indirekte Demokratie funktioniert?

Über das schweizer Politik-System, das sich auch direkte Demokratie nennt.
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Die EU ist eine indirekte Demokratie. Dort entscheiden Vertreter der verschiedenen Länder, welchen Weg eingeschlagen wird. Und nicht, du oder ich. (Es sei denn, du bist ein Politiker der EU, aber das halte ich für sehr unwahrscheinlich, da man als solcher echt anderes zu tun hat.) Ausserdem wird die EU-Komission ja nicht mal gewählt sondern ernannt. Ich könnt mir gut vorstellen, das EU-Parlament nur aus Marionetten besteht.

Natürlich braucht es in der Demokratie Zeit, bis Entscheide gefallen sind. Das weiss ich, denn ich gehe ja selber abstimmen und wählen.
Ich habe nie gesagt, die EU wäre eine Diktatur. Aber mal ehrlich: was kümmerts die EU-Kommission was der einzelne Bürger denkt?
Ich glaube nicht, das die EU so wahnsinnig demokratisch ist, denn unter Demokratie verstehe ich die Entscheidungen des Volkes und nicht die von ein paar Politikern.

Na, ich würde jetzt nicht sagen die Briten sind drauf reingefallen. Denn schliesslich konnten sie selber entscheiden.
Entweder man lässt sich beeinflussen, oder benützt seine eigenen Kopf.
Bei den Abstimmungen lasse ich mich jedenfalls nicht von billigen Slogans beeinflussen, sondern informiere mich genau.
Ich will mich (für mich) ja richtig entscheiden.

Und ob wir Schweizer ind er EU mit reden :D
Mit "was weder Hilft, noch von Vorteil ist" meine ich, das sich blindlinkes helfen nicht auszahlt. Denn warum soll ich jemanden helfen, der die Hilfe nur ausnutzt oder sie gar nicht will. Und Ich denke nicht, das die Politik Dinge aus reinem Goodwill entscheident, du etwa? Es gibt ja immer ne Gegenleistung, was wiederum genau den Vorteil ist, den ich meine. Wer in der Politik zu gutherzig ist, wird nur abgezockt.

Und Gold-Esel... Wer hat den Griechenland Geld gezahlt, das es nicht bankrott geht? Natürlich nicht das ärmste Land der EU, sondern die wirtschaftlich stärksten Staaten wie Deutschland. Schön und gut wenn man hilft. Aber dem Geld konnte man nur noch winken, da müsstest du 3x wiedergeboren werden um es wieder zu sehen.
Natürlich hilft man einem Freund (in diesem Fall einem Land) wenn es in Not ist. Aber grundsätzlich sollte man es gar nicht erst so weit kommen lassen.
Alle glotzen wenn die Blase geplatzt ist und denken OMG, wie schlimm. Aber um vorher genau hinzuschauen sind sie sich zu fein.

Natürlich zahlen wir Zoll um unsere Waren auszuführen, aber das machen ja nicht nur wir.
Und wir liefern ja nicht bloss Schoggi, Käse oder Uhren bloss um zu zahlen, wie du, LeoBen11 es nennst. Sondern weil die Nachfrage da ist.
Und ich würde nicht sagen, das schweizer Produkte in Deutschland günstiger, (oder billig wie du es nennst,) um Ausland der Schweiz sind. Da ist immer noch der Währungsunterschied und die verschieden Strategien der Geschäfte, wie oder wo sie die Wahre einkaufen.

Natürlich wäre es doof für uns, wenn sämtliche Grenzen geschlossen wären. #Anbauschlacht im 2ten WK
Aber komm nicht auf den Gedanken, uns Schweizer auf Käse, Schokolade Banken oder Uhren zu reduzieren.
Die Schweiz ist ein Land des Know-Hows mit angesehen Universitäten wie die ETH Zürich.
Oder die Grosseinrichtung zur Kernerforschung namens Cern (nicht Sern! XD) in Genf.
Oder die diversen Pharmakonzerne... Ohne gute Gesundheit geht es ja nicht
Oder unsere Neutralität, die vielfach zum vermitteln genutzt / gebraucht wird.

Also nicht nur Käse und Schokolade.
Someone tell me how I got here
From the city to this frontier...
Spirits flying at the speed of light
Traveling like a dream one night

"Hey... Are you going to destroy it?"
"Huh?"
Are you going to destroy the whole world?"
"... laughing"
"laughing"
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre
  • Seite:
  • 1
  • 2
Moderatoren: ForummodLaynaKniveskinehYuriko.FauliRockt
Powered by Kunena Forum