THEMA: Stellung der Frau in unserer Gesellschaft

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823657

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rabbitcat schrieb:
Wie ist es eigentlich bei dir gewesen? Bist du auch schon mal von einer radikalen Feministinnen-Gruppierung angesprochen worden?^^
Oho, willst du mich etwa zu den Feministinnen stecken? :^) Ich denke, ich habe in meinem ersten Beitrag bereits ausführlich erwähnt, dass ich mit diesen Gruppierung nichts anfangen kann.
Aber um ehrlich zu sein: bisher sind mir die Feministinnen noch nicht in der Füßgängerzone begegnet um mich anzuwerben - dir vielleicht?

AndreKim schrieb:
Nichts gegen den Koran, aber die Frau ist nach dem Koran weniger als ein halber Mann wert.
Dasselbe gilt auch für die Bibel. Im alten Testament steht ebenfalls geschrieben, dass unverheiratet Frauen ihrem Vater unterstehen (der im Prinzip mit ihr machen kann was er will) und nach Heirat dem Ehemann gehört. (siehe Exodus)
Dasselbe findet man auch im Hinduismus: eine Frau kann niemals zur Erlösung finden, sie muss erst als Mann wiedergeboren werden. Umgekehrt kann ein Mann allerdings niemals als Frau wiedergeboren werden.

Die religiösen Schriften nehmen sich da definitiv nicht viel - aber man muss eben auch bedenken, dass sie von vielen verschiedenen Menschen verfasst worden sind und sich zudem an die damalige Gesellschaftsordnung halten. Insofern ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass sich die religiösen Schriften bezüglich der Stellung der Frau doch recht einig sind ... genau dasselbe gilt natürlich auch für Homosexualität. Mir ist zumindest nicht bekannt, dass diese in den großen Weltreligionen gut geheißen wird.

Ich könnte auch auf gleicher Basis sagen das Pädophilie zu unserer Gesellschaft gehört. Das tut sie aber nicht. Nur weil es etwas gibt, heißt es nicht dass es ein Teil der Gesellschaft ist.
Ob etwas teil der Gesellschaft ist hat ja nicht zwingend etwas mit Akzeptanz und Toleranz zu tun. Pädophilie ist in meinen Augen sehr wohl ein Teil unserer Gesellschaft, denn es gibt nicht wenige Betroffene, die unter dieser Neigung leiden - oder eben andere darunter leiden lassen.
Bloß weil man nicht darüber spricht, heißt es nicht, dass es nicht Teil unserer Gesellschaft ist. Sonst wären es Drogen ja auch nicht - aber die Realität sieht anders aus.


Nun zu deiner Argumentation, die bei mir doch viele Fragen aufgeworfen hat. Mehr dazu jetzt im Detail:

Fast die Hälfte der erwerbstätigen Frauen arbeitet in Teilzeit. Wenn ich Teilzeit arbeite verdiene ich nun mal weniger. Keiner kann für den selben Job bei Teil- und Vollzeit das selbe Gehalt fordern wollen. Es ist (zwar nicht nur aber auch) meine Entscheidung wie viel ich arbeiten/verdienen will.
Wie kommst du denn darauf, dass das irgendwer fordern würde? Die Gender Pay Gap kommt nicht daher, dass Vollzeit- mit Teilzeitstellen verglichen werden, ganz im Gegenteil. Die bereinigte Gender Pay Gap sagt aus, dass bei gleichbleibenden Faktoren zwischen Männer und Frauen ein Gehaltsunterschied von 5% besteht - und hier muss man anmerken, dass bereits verfälschende Faktoren wie schlecht bezahlte Branchen, in denen oft Frauen tätig sind, bereits rausgerechnet wurden.
Insofern verstehe ich deinen Einwand nicht ganz. Wer für eine Teilzeit-Stelle ein Vollzeit-Gehalt haben möchte, der möge sich nach Utopia begeben.

Der Trend ist mehr Frauen als Männer an Unis. Dass heißt mehr Frauen werden am Ende eine gute Ausbildung haben/ einen guten Job bekommen.
Zahlen & Statistken? Ich habe mich mal selber bemüht und bin zu dem Schluss gekommnen, dass vielleicht mehr Frauen ein Studium an der Uni beginnen, dafür allerdings deutlich seltener an Hochschule anzutreffen sind. Der Männeranteil ist hier deutlich größer: www.boeckler.de/52369.htm
Übrigens sagt das allerdings nichts darüber aus, ob besagte Studienanfänger auch ihr Studium beenden - das gilt sowohl für Männer als auch Frauen. Dadurch gleich eine bessere Bildung für Frauen zu sehen, ist in meinen Augen etwas voreilig.
Und daraus einen Nachteil für Männer zu sehen ... naja. Es steht jedem frei, sich an einer Universität einzuschreiben, für Männer als auch für Frauen herrscht hier die absolute Chancengleichheit. Was würdest du daran ändern wollen? Eine Männerquote für die Universität?

Viele Frauen suchen sich eher einen Mutter-freundlichen Job und gehen wenig Risiken ein, Männer arbeiten in den gefährlicheren Jobs. 92% der Menschen die durch tödliche Arbeitsunfälle sterben sind Männer. Quelle (Englisch)
Hier erschließt sich mir deine Argumentation ebenfalls nicht. Würden Männer dazu gezwungen werden, solche Jobs auszuüben, könnte man sagen, es gäbe eine Benachteiligung. Allerdings sind diese Jobs wie im Artikel erwähnt oftmals auch höher bezahlt. Da du hier eine amerikanische Statistik verlinkt hast, weise ich noch einmal auf die Statistik aus Deutschland hin: www.boeckler.de/46010.htm
Man sieht recht gut, dass die Arbeitsunfälle bei Männern deutlich zurück gingen, genau dasselbe gilt auch für Frauen, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Insofern meine Frage: worauf willst du nun hinaus? Dass Frauen eher in schlecht bezahlten Berufen mit wenig Risiken arbeiten und dies für die höher bezahlten risikoreichen Jobs für männliche Berufstätige eine Benachteiligung wäre?

Frauen werden 2x eher eingestellt, auch in hochbezahlten Jobs, wenn sie die selben Qualifikationen bringen. Quelle (Englisch)
In deinem verlinkten Artikel geht es um ein Experiment, dass an Universitäten f ür Professoren-Plätze durchgeführt wurde - vielleicht nicht nur die Überschrift lesen, sondern den ganzen Artikel. ^^ Diese Entwicklung verwundert mich im übrigen kaum. Professorinnen sind gerade an den technischen Fakultäten rar, insofern ist es eigentlich kaum verwunderlich, dass hier versucht wird, auch mehr Frauen für die Technik zu gewinnen - aber wie auch im Artikel steht, bewerben sich diese meist gar nicht.
Wäre auch gut zu wissen, was genau du mit diesem Artikel nun aussagen wolltest - das was du behauptest, steht dort nämlich nicht. ^^

Frauen nehmen sich mehr frei. Ein Bezahlter Menstruationsurlaub für Frauen wurde außerdem öfters gefordert.
Meinst du frei nehmen oder krank sein? Soweit ich weiß, ist der gesetzliche Urlaubsanspruch für jeden gleich, egal welches Geschlecht das nun ist. Der Menstruationsurlaub ist in meinen Augen allerdings wahrlich nicht attraktiv und wäre tatsächlich eine Benachteiligung für Männer. Dazu gab es hier schon mal einen separaten Thread, ich persönlich allerdings sehe ich keine Notwendigkeit, einen solchen Urlaub einzuführen. ^^ Aber soweit ich weiß wird das auch nur gefordert - aktuell denkt in der Politik glaube ich keiner darüber nach, so etwas flächendeckend einzuführen. Fordern kann man immer viel, das bedeutet aber nicht gleich eine Benachteiligung für Männer.

Zum Thema mehr Krankheitstage als Männer: das ist in meinen Augen recht einfach zu erklären. Der größte Faktor ist die Schwangerschaft, der Männer nicht betrifft. Genauso leiden Frauen während dem arbeitsfähigen Alter öfter an Krebserkrankungen während dies bei Männern oft erst im Rentenalter auftritt. Ebenfalls alles hier nachzulesen.

Ich könnte kritisieren dass Männer ungerecht viel in das Gesundheitswesen einzahlen: Frauen sind öfter krank. Männer sterben früher.
Du könntest, aber du machst es nicht? ^^ Hast du hier bestimmte Statistiken zur Hand? Ich kann gerade nicht nachvollziehen, inwiefern Männer mehr Krankenkassenbeiträge o.ä. zahlen als Frauen - eine kleine Erklärung hierzu wäre gut. Zum Thema Krankheiten habe ich oben ja bereits etwas erwähnt.


Dat wars.
Ich möchte nicht bestreiten, dass Männer auch ihr Päckchen zu tragen haben - gesellschaftlicher Druck betrift in meinen Augen Männer genauso wie Frauen. Man muss beim Thema Gleichberechtigung definitiv aufpassen, was noch Sinn macht und wo wir vielleicht bereits die sinnvolle Gleichberechtigung schon erreicht haben. Aber Argumente, wie du sie angeführt hast, haben in meinen Augen kaum eine Grundlage. Es gäbe sicherlich deutlich bessere Gründe anzuführen, wo genau Männer gegenüber Frauen benachteiligt werden - ich habe allerdings das Gefühl, dass du bei deinen Quellen nur die Überschrift gelesen hast um deine Argumente zu stützen. Ich lasse mich bei näherer Erläuterung gerne eines besseren belehren. ^^
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823659

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AndreKim schrieb:
Erstmal: Ich bin gegen Beschneidung an Frauen, Beschneidung von Männern finde ich jedoch vollkommen okay.
Es gibt medizinische Beschneidungen, die auch bei Kindern durchgeführt werden, ist sowas dann auch Barbarei?
Und ich sehe nicht wie ein Mann bei einer Beschneidung "sein Körperteil verstümmelt", das ganze ist 100% benutzbar und man hat eigentlich nur Vorteile davon.
Es stimmt zwar, dass die Beschneidung von Frauen und Männern fundamental unterschiedlich zu bewerten sind, aber auch ein Beschneidung bei Knaben (darum ging es hier) stellt einen Eingriff in das Recht auf die Unversehrtheit des Körpers da - selbst wenn es nur "Vorteile" mitsich bringen würde. Letztendlich ist es eine Abwägungssache, unsere Gerichte stufen die Religionsfreiheit im Falle der Beschneidung bei Jungen höher ein als das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Gearde weil die Beschneidung bei Juden soetwas wie die Taufe für Christen ist. Ich sehe es hier wie Tssir-De-Macabre, dass man erst soweit mündig sein sollte, um dann selbst darüber entscheiden zu können, wie man leben will -gilt für die Taufe wie für die Beschneidung- auch wenn ich unser Rechtssystem respektiere.
Ich kann nur auf das zweite Buch Samuel 21.19 verweisen, nach dem Elhanan Goliath tötete, nicht wie allgemein aufgefasst David.
Die Frage stellt sich welcher Goliath hier gemeint ist. Die Geschichte -wie David Goliath töte- steht in 1.Samuel 17, während Saul König von Israel war. 2.Samuel 21,19 spielt zu Davids Zeiten und handelt von einen anderen Goliath. In 1.Chronik 20,5 und der King James Version von 2.Samuel 21,19 steht, dass es sich um Goliaths Bruder handelte. Wie im Jurastudium gilt auch für die Bibelarbeit: keinen Satz/ Vers für sich alleinstehen lassen.
Deviltoon schrieb:
Dasselbe gilt auch für die Bibel. Im alten Testament steht ebenfalls geschrieben, dass unverheiratet Frauen ihrem Vater unterstehen (der im Prinzip mit ihr machen kann was er will) und nach Heirat dem Ehemann gehört. (siehe Exodus)
Auch hier sollte man das alte Testament nicht für sich allein stehen lassen. Trotz einer patriarchalen Gesellschaft, als Konsequenz des Sündenfalls bzw. unseres eigenen Handelns (1. Mose 3,16), findet man bereits im alten Testament einige Regelungen, die die Frauen schützen, und auch einige die aktiv handelten. So findet man beispielsweise bereits die Scheidung (5. Mose 24,1) oder die Schwagerehe im Alten Testament. (5. Mose 25,5) Wichtige Frauen im AT waren beispielsweise Debora, -eine Richterin- Ruth oder Esther. Im Neuen Testament sind Frauen, deren Aussagen vor Gericht nichts gegolten hätten, die ersten Zeugen der Auferstehung, explizit im Stammbaum Jesu genannt und zusätzlich Schwestern, wodurch sie auch am Gottesdienst teilnehmen durften, auch wenn sie sich nicht über den Mann stellen sollen (ein Problem einiger weniger moderner Feministinnen). Zur Gottesebenbildlichkeit und der Bedeutung habe ich ja schon etwas geschrieben, sodass ich erneut festhalten würde, dass Rollen- bzw. Frauenbilder eher ein Problem radikaler Ideologien -ganz gleich ob religiös oder nicht- sind. Das Frauenbild im Nationalsozialismus war ja auch ganz ohne Religion einschränkend - über das Bild der Frau oder generell des Menschen in der DDR lässt sich streiten- während das liberale Menschenbild im Zuge der Reformation, Aufklärung ihren Ursprung mMn erst in der Bibel hat. Die Bedeutung Gottes für unser Grundgesetz kann man ja in der Präambel nachlesen.
Alle wollen herrschen, niemand will die Verantwortung übernehmen.
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@Deviltoon:
Dasselbe gilt auch für die Bibel. Im alten Testament steht ebenfalls geschrieben, dass unverheiratet Frauen ihrem Vater unterstehen (der im Prinzip mit ihr machen kann was er will) und nach Heirat dem Ehemann gehört. (siehe Exodus)
Das will ich gar nicht abstreiten; Jedoch ist mir keine so rechnerische Wertung von Mann und Frau in der Bibel bekannt wie sie im Koran aufzufinden ist. Jedoch bin ich Atheist und nicht sonderlich gut informiert was die Bibel angeht.
Insofern ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass sich die religiösen Schriften bezüglich der Stellung der Frau doch recht einig sind ... genau dasselbe gilt natürlich auch für Homosexualität. Mir ist zumindest nicht bekannt, dass diese in den großen Weltreligionen gut geheißen wird.
Zwar steht sowohl in Bibel als auch in dem Koran dass Homosexualität (besonders zwischen Männern) mit der Todesstrafe bestraft werden soll, jedoch kenne ich kein "christliches" Land in dem dies auch ausgeübt wird. Anders in manchen "islamisch" regierten Staaten. Quelle
Pädophilie ist in meinen Augen sehr wohl ein Teil unserer Gesellschaft, denn es gibt nicht wenige Betroffene, die unter dieser Neigung leiden - oder eben andere darunter leiden lassen.
Bloß weil man nicht darüber spricht, heißt es nicht, dass es nicht Teil unserer Gesellschaft ist. Sonst wären es Drogen ja auch nicht - aber die Realität sieht anders aus.
Ich denke sehr wohl dass Drogen ein Teil der Gesellschaft sind und stimme dir in diesem Punkt zu. Denn ich glaube dass weitaus mehr Menschen Kontakt mit Drogen hatten, (ich zähle mal Alkohol mit rein,) als es Pädophile gibt. Quelle
Aber was Teil der Gesellschaft ist, ist Definitionssache, und würde einen neuen Thread brauchen.
Wie kommst du denn darauf, dass das irgendwer fordern würde? Die Gender Pay Gap kommt nicht daher, dass Vollzeit- mit Teilzeitstellen verglichen werden, ganz im Gegenteil. Die bereinigte Gender Pay Gap sagt aus, dass bei gleichbleibenden Faktoren zwischen Männer und Frauen ein Gehaltsunterschied von 5% besteht - und hier muss man anmerken, dass bereits verfälschende Faktoren wie schlecht bezahlte Branchen, in denen oft Frauen tätig sind, bereits rausgerechnet wurden.
Oft wird eine Zahl um die 21% genannt die aus dem unbereinigten Gender Pay Gap resultiert. In diesem unbereinigten Pay Gap fließt dann halt auch Vollzeit und Teilzeit ein, aber gut dass wir uns einigen können mit dem bereinigten zu arbeiten.
Dieser liegt in Deutschland bei 3% nicht bei 5%, jedoch verdienen Frauen unter dreißig meistens mehr als Männer. Quelle Quelle
Es gibt auch Branchen in denen Frauen weitaus mehr Verdienen (Model) oder Branchen in denen Männer so gut wie immer mehr Verdienen, wie im Sport.
Zahlen & Statistken? Ich habe mich mal selber bemüht und bin zu dem Schluss gekommnen, dass vielleicht mehr Frauen ein Studium an der Uni beginnen, dafür allerdings deutlich seltener an Hochschule anzutreffen sind. Der Männeranteil ist hier deutlich größer
Quelle
Quelle
Es steht jedem frei, sich an einer Universität einzuschreiben, für Männer als auch für Frauen herrscht hier die absolute Chancengleichheit. Was würdest du daran ändern wollen? Eine Männerquote für die Universität?
Ich fordere auf keinen Fall eine "Männerquote für die Universität", bin kein Freund von Quoten. Allerdings ist in den meisen Fällen Gute Ausbildung : Gute Bezahlung.

Außer man entscheidet sich z.B. mit seinem Studium Grundschullehrerin zu werden, einem Job der zum großteil von Frauen ausgeübt wird.
Denn auch hier herrscht die absolute Chancengleichheit, allerdings entscheide ich mich als Frau in mehr Fällen den schlechter bezahlten Job zu nehen, oder Fächer zu studieren, die mir später evt. einen schlechter bezahlten Job bringen.

Zu den gefährlichen Jobs:
Hier erschließt sich mir deine Argumentation ebenfalls nicht. Würden Männer dazu gezwungen werden, solche Jobs auszuüben, könnte man sagen, es gäbe eine Benachteiligung. Allerdings sind diese Jobs wie im Artikel erwähnt oftmals auch höher bezahlt. Da du hier eine amerikanische Statistik verlinkt hast, weise ich noch einmal auf die Statistik aus Deutschland hin:
Man sieht recht gut, dass die Arbeitsunfälle bei Männern deutlich zurück gingen, genau dasselbe gilt auch für Frauen, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Insofern meine Frage: worauf willst du nun hinaus? Dass Frauen eher in schlecht bezahlten Berufen mit wenig Risiken arbeiten und dies für die höher bezahlten risikoreichen Jobs für männliche Berufstätige eine Benachteiligung wäre?
Naja, Frauen werden ja auch nicht gezwungen diese, meist höher bezahlten Jobs nicht auszuüben. Auch die deutsche Statistik zeigt dass weitaus mehr Männer in Arbeitsunfällen starben.
Ich will darauf hinaus dass Frauen eher in schlecht bezahlten Berufen mit wenig Risiken arbeiten obwohl man in einem risikoreicheren Job mehr verdienen könnte.

Zu Urlauben:
Meinst du frei nehmen oder krank sein? Soweit ich weiß, ist der gesetzliche Urlaubsanspruch für jeden gleich, egal welches Geschlecht das nun ist.
(...)
Zum Thema mehr Krankheitstage als Männer: das ist in meinen Augen recht einfach zu erklären. Der größte Faktor ist die Schwangerschaft, der Männer nicht betrifft. Genauso leiden Frauen während dem arbeitsfähigen Alter öfter an Krebserkrankungen während dies bei Männern oft erst im Rentenalter auftritt.
Ich meine frei nehmen im Sinne von Urlaub. Zwar steht jedem der selbe Urlaub zu, allerdings nehmen Frauen von diesem eher Gebrauch.
Das mit Schwangerschaft usw. ist eine andere Nummer und ich stimme zu dass bessere Maßnahmen getroffen werden sollten um eine Rückkehr einer Mutter in ihren Job zu Verbessern.

Zu meiner Aussage: "Frauen werden 2x eher eingestellt, auch in hochbezahlten Jobs, wenn sie die selben Qualifikationen bringen. Quelle (Englisch)"
Wäre auch gut zu wissen, was genau du mit diesem Artikel nun aussagen wolltest - das was du behauptest, steht dort nämlich nicht.
Ok hier ist meine Argumentation am angreifbarsten. Eigentlich wollte ich mich auf einen Beitrag vom 24.6.2015 des BBC beziehen, fand aber dazu im Nachhinein nicht mehr die seite die ich ursprünglich als Quelle benutzte. Hier der Beitrag: Quelle (Video; Englisch) Da es ein Video ist und ich mich lieber auf Internetseiten beziehe, habe ich nach der in dem Video erwähnten Statistik gesucht und die erstbeste Verlinkt. Entschuldigung dafür, es war nach zwei Uhr morgens. *o-emo*

Zu: "Ich könnte kritisieren dass Männer ungerecht viel in das Gesundheitswesen einzahlen: Frauen sind öfter krank. Männer sterben früher."
Du könntest, aber du machst es nicht? ^^ Hast du hier bestimmte Statistiken zur Hand? Ich kann gerade nicht nachvollziehen, inwiefern Männer mehr Krankenkassenbeiträge o.ä. zahlen als Frauen - eine kleine Erklärung hierzu wäre gut. Zum Thema Krankheiten habe ich oben ja bereits etwas erwähnt.
Ich sage nicht dass wir mehr Krankenkassenbeiträge o.ä. zahlen als Frauen, ich sage nur das wir "ungerecht viel" einzahlen.
Denn wer weniger krank ist zieht auch weniger Nutzen aus dem eingezahlten Beiträgen. Quelle
Und allgemein braucht man die meiste Versorgung wenn man alt ist, Männer sterben aber generell früher und liegen nicht viele Jahre krank im Krankenhaus.
ich habe allerdings das Gefühl, dass du bei deinen Quellen nur die Überschrift gelesen hast um deine Argumente zu stützen. Ich lasse mich bei näherer Erläuterung gerne eines besseren belehren. ^^
Dies ist nicht der Fall. Ich versuche möglichst gut meine Meinung zu unterstützen, zugegeben, die eine Statistik ist ein Fehler gewesen. Aber ich hoffe dass ich hier erklären konnte was ich mit den anderen Quellen meinte, denn ich habe mir schon etwas dabei gedacht dass ich sie benutze. Dies sind keine Seiten die unter den ersten 20+ google-Ergebnissen sind, dies sind Quellen gewesen von denen ich dachte dass sie meine Meinung besonders gut unterstützen.


Ich gehöre jetzt offiziell zu den Menschen die das Forum mit viel zu langen Beiträgen füllen.

---

@DaviDwithD
"Ich kann nur auf das zweite Buch Samuel 21.19 verweisen, nach dem Elhanan Goliath tötete, nicht wie allgemein aufgefasst David"
Hier berief ich mich auf "Bildung für alle Lebenslagen" v. Jörg von Uthmann

Ein Beschneidung bei Knaben (..) stellt einen Eingriff in das Recht auf die Unversehrtheit des Körpers da - selbst wenn es nur "Vorteile" mit sich bringen würde.
Ich kann aus erster Hand sagen dass eine Beschneidung keine Nachteile mit sich bringt, und würde sie eher mit einer Blinddarm-OP vergleichen.
Mann nimmt etwas weg, was man eigentlich nicht braucht. Auch wird im Islam eine Beschneidung meist erst in einem Alter durchgeführt in dem die Kinder schon wissen was ihnen passiert. Zudem ist das Risiko für Infektionen geringer, das ganze ist hygienischer als mit Vorhaut und es sieht auch besser aus.
Ich will nicht die rechtliche Lage kritisieren oder unterstützen, ich fand nur dass der Terminus "Barbarei" überzogen war und man das ganze nicht als "verstümmeln" ansehen kann.
Urteilen kann man als unbeteiligte/r schwer.

(Letzten zwei Zitate von Tssir-De-Macabre)


Edit by Knives:
Doppelpost zusammengefügt.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823682

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AndreKim schrieb:
Ich will nicht die rechtliche Lage kritisieren oder unterstützen, ich fand nur dass der Terminus "Barbarei" überzogen war und man das ganze nicht als "verstümmeln" ansehen kann. Urteilen kann man als unbeteiligte/r schwer.
Barbarei passt tatsächlich besser zur Beschneidung von Frauen, ein Eingriff in die Unversehrtheit des Körper bleibt es dennoch. Kenne mich auf dem Gebiet auch nicht wirklich aus, habe aber grob zusammengefasst wie ich als Unbeteiligter zu dem Thema stehe.
Ich gehöre jetzt offiziell zu den Menschen die das Forum mit viel zu langen Beiträgen füllen.
Lange Beiträge sind grundsätzlich zu begrüßen, solange sie nicht zu bloßen Geschwafel verkommen und zum Thema passen. Ich bin jetzt nicht auf alle neuen Aspekte in dieser Diskussion eingegangen, da ich mich sonst wahrscheinlich wiederholen würde.
Ich kann nur auf das zweite Buch Samuel 21.19 verweisen, nach dem Elhanan Goliath tötete, nicht wie allgemein aufgefasst David
Hier berief ich mich auf "Bildung für alle Lebenslagen" v. Jörg von Uthmann
Dass du viele deiner Aussagen belegen kannst, finde ich super, aber ich denke hier, dass die allgemeine Auffassung, dass David Goliath tötete, laut Bibel korrekt ist. (Siehe Vorpost)
Tssir-De-Macabre schrieb:
Außerdem wird im Christentum einiges falsch interpretiert,
Dass stimmt, letztendlich kann auch niemand den Anspruch erheben alles wirklich zu durchblicken und einiges scheint sich tatsächlich zu widersprechen. Ich bin auch nicht halbso bibelfest, wie ich gerne wäre oder wie noch einige etwas ältere Generationen vor mir. Die elementare Kernaussagen sind jedoch ebenso simpel wie unfassbar, sodass da eigentlich nichts fehl zu interpretieren ist. Dass Jesus für alle Menschen gestorben ist (Johannes 3,16), das Dreifachgebot der Liebe (Markus 12,29-44) sowie die Freiheit eines Christenmenschen gilt/ gelten für alle Menschen (natürlich auch für Homosexuelle), wer sich von diesen Grundsätzen entfernt hat mMn wenig bzw. nichts mit dem Christentum zu tun. (auch wenn ich das nicht zu bewerten habe) Es geht ja auch nicht ums Regelneinhalten oder Verurteilen, da bereits eigentlich alles getan, man befreit ist und einfach bezeugen darf, was man glaubt.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823685

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Gibt es hier eigentlich Frauen, die sich benachteiligt fühlen?^^

Deviltoon schrieb:
Aber um ehrlich zu sein: bisher sind mir die Feministinnen noch nicht in der Füßgängerzone begegnet um mich anzuwerben - dir vielleicht?
Mir auch noch nicht, aber ich bin ja auch männlich. Ich kenne allerdings welche, die auf dem Weg zur Uni von Feministinnen angesprochen worden sind.

AndreKim schrieb:
Ich will nicht die rechtliche Lage kritisieren oder unterstützen, ich fand nur dass der Terminus "Barbarei" überzogen war und man das ganze nicht als "verstümmeln" ansehen kann.
Urteilen kann man als unbeteiligte/r schwer.
Man muss nicht beteiligt sein, um zu sehen, dass es sich bei einer Beschneidung um einen völlig unnötigen Eingriff handelt, der von geistig zurückgebliebenen Kultisten durchgeführt wird, die im Erwachsenenalter noch an die Existenz Gottes glauben.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823686

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@rabbitcat:
Man muss nicht beteiligt sein, um zu sehen, dass es sich bei einer Beschneidung um einen völlig unnötigen Eingriff handelt, der von geistig zurückgebliebenen Kultisten durchgeführt wird, die im Erwachsenenalter noch an die Existenz Gottes glauben.
Also ich würde mich weder als "geistig zurückgeblieben" "Kultist" oder als Person die an Gott glaubt bezeichnen.
Die Religionen in denen Beschneidungen ein Teil sind als Kulte zu bezeichnen ist nicht richtig.

Informiere dich besser über das Thema bevor du andere Menschen beleidigst.

Was sagst du dann zu medizinisch notwendigen Beschneidungen? Sind diese auch "völlig unnötige Eingriffe"?
Denn medizinische Beschneidungen sind der Großteil aller Beschneidungen.
Letzte Änderung: 1 Jahr 2 Monate her von AndreKim.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823697

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AndreKim schrieb:
Informiere dich besser über das Thema bevor du andere Menschen beleidigst.
Wieso sollte ich dich beleidigen wollen? Ich kenne dich nicht einmal.

AndreKim schrieb:
Was sagst du dann zu medizinisch notwendigen Beschneidungen? Sind diese auch "völlig unnötige Eingriffe"?
Du hast doch über die Beschneidung im Islam geredet, oder? Ich habe nur meine Meinung dazu gesagt.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823707

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@radditcat:
Wieso sollte ich dich beleidigen wollen? Ich kenne dich nicht einmal.
Ich weiß dass du mich nicht kennst. Ich weiß auch nicht wieso du mich beleidigen wollen würdest.
Trotzdem würde ich "geistig zurückgebliebenen (..), die im Erwachsenenalter noch an die Existenz Gottes glauben" als Beleidigung ansehen.

Die Beschneidung im Islam nur ein Gegenbeispiel gewesen, da vorher genannt wurde dass bei einer Beschneidung an einem Baby (Judentum 8. Tag nach Geburt Beschneidung) das Baby kein "Mitspracherecht" hat. Dies ist im Islam nicht der Fall da man auch nach der Grundschule noch beschnitten werden kann.
Generell aber sprach ich von Beschneidung allgemein.
Man muss nicht beteiligt sein, um zu sehen, dass es sich bei einer Beschneidung um einen völlig unnötigen Eingriff handelt
Hier redest du über Beschneidung allgemein. Ich kann nicht aus deinem Beitrag entnehmen dass du über die Beschneidung im Islam redest.
Auch wenn dies deine Meinung ist, verstehe ich nicht wie du darauf kommst dass es ein "völlig unnötiger Eingriff" ist:
Ich hatte schon Beispiele gelistet wie geringeres Infektionsrisiko, hygienischer oder Ästhetik. Wobei man sich über das letzte warscheinlich nicht ganz einig sein kann.

Ich schrieb zudem in dem Beitrag auf den du dich bezogst:
Ich kann aus erster Hand sagen dass eine Beschneidung keine Nachteile mit sich bringt
Hieraus lässt sich schließen dass ich beschnitten bin, auch in der vorherigen Diskussion warf ich dies in die Runde.
Da wie oben erwähnt in keinster Weise für mich klar ist, inwiefern du dich in deinem Beitrag nur auf Beschneidung im Islam beziehst, fühlte ich mich deshalb nunmal beleidigt.

Und wenn du dich auf Beschneidung im Islam Bezogen haben solltest; ich denke ein Muslim würde "geistig zurückgeblieben Kultist" auch als Beleidigung auffassen.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823718

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Ein unnötiger Eingriff ist ein unnötiger Eingriff, da kannst du noch so sehr versuchen diesen Dreck schön zureden.
Es gibt keine Vorteile, es ist und bleibt Körperverletzung/verstümmelung.
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@AndreKim:
Du hast Recht, einen doppelten Nobelpreis haben bisher insgesamt 4 Personen bekommen: Marie Curie, Frederick Sanger, John Bardeen und Linus Pauling. Das hätte ich besser recherchieren sollen. Mein Fehler. Sorry.

Du sagst, dass ein Großteil der Beschneidungen medizinisch bedingt ist. Dies mag im christlich geprägten Europa so sein, aber bei Jüdischen und Islamischen Volksgruppen und in USA werden die meisten Beschneidungen aus religiösen Gründen an Kindern durchgeführt. In USA wird dies nur unter dem Deckmantel einer „medizinischen Empfehlung“ durchgeführt.

Was die Ästhetik angeht so muss dies jeder für sich entscheiden. Was die Hygiene angeht, so ist es leider absoluter Unfug. Wer sich normal wäscht sollte hier überhaupt keine Probleme haben. Ich reiße mir auch nicht die Fingernägel heraus nur will sich drunter Schmutz sammelt. OK ich schneide mir im Sommer immer alle Haare kurz weil ich nassgeschwitzte klebrige Haare nicht mag, aber dies kann man wohl nicht vergleichen ;-)

@rabbitcat:
Ob man an keinen, einen oder viele Götter glaubt das muss jeder für sich entscheiden. Leute zu beleidigen nur weil sie an etwas glauben ist unangebracht. Seinen Standpunkt sollte man mit Beispielen/Informationen belegen und nicht mit "Kraftausdrücken".

@Alle:
Hat jemand mehr Informationen über die Beschneidung von Frauen? Dies ist eigentlich keine Jüdisch-Christliche Tradition. Woher kommt das?
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823720

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Gender Pay Gap: Diese liegt wie bereits erwähnt zwischen 3-5 %. Mein letzter Stand den ich im Radio gehört habe lag bei 5%. Laut der Quelle von AndreKim 3%. Das hört sich nicht nach viel an, ist aber ein Unterschied zwischen ca. 1050 -1715 € im Jahr bei einem Basisgehalt von 36000 €. Und bei Gehaltssteigerungen die prozentual erhöht werden wird dieses Loch auf Dauer größer. Das mam sich da benachteiligt fühlen könnte als Frau versteh ich. Das Problem an der Sache ist das es sich um individuelle Gehaltsverhandlungen handelt. Da ist eben jeder auch irgendwo teils in der Eigenverantwortung bei Gehaltsverhandlungen. In vielen Branchen, insbesondere beim Staat, gibt es Gehaltstabellen. Bei diesen Gehaltstabellen ist jeder gleich und die Firmen machen da keinen Unterschied ob Männlein oder Weiblein. Mit einer Offenlegung der Gehälter in den Firmen versucht die Regierung ja schon da entgegenzusteuern. Ob es einen Effekt hat lässt sich aber schwer feststellen. Man versucht auf jeden Fall mal in die richtige Richtung zu gehen was das angeht.

Unfallrisiko & Krankschreibung: In der gesetzlichen Zahlen die Frauen und Männer gleich viel ein bei gleichem Gehalt. In der privaten Krankenversicherung sieht es da schon anders aus. Da bezahlen Frauen bis ca. 45-50 mehr als Männer. Danach kippt es. Was die Arbeitsunfälle angeht loegt es einfach daran, sowie du sagst, dass die Männer in gefährlicheren Branchen arbeiten wie dem Bau. Und damit sind sie nun mal gefährdeter. Das dass auch immer höher bezahlte Jobs sind würde ich nicht sagen. Und der Mann kann ja um das Risiko zu vermeiden auch einen vermeintlich ungefährlichen Job annehmen. Langsam wird es aufgebrochen mit Männer- und Frauenjobs. Und die Vorurteile gehen da auch langsam zurück. Und die Unfallstatistiken gehen auch runter weil die Sicherheit in den Firmen erhöht wird. Die Firmen wollen ja auch Versicheungsbeträge und Beruffsgenossenschaftsbeiträge sparen.

Studium: Selbst wenn es mehr Frauen im Studium gibt heißt das nicht das Sie später einen besseren oder höher bezahlten Job haben. Denn später gründet man eine Familie. Und in der Regel bleibt die Frau zu Hause. Und dann kommt vllt ein zweites oder drittes Kind und schon ist die Frau 5-10 Jahre aus dem Berufsleben raus. Und da ist man hier noch zu sehr verkopft. Die Frau ist eine Rabenmutter und der Mann hat keine Eier, so wird das ungefähr gesehen. Des weiteren auch wenn es nicht viel mit Studium zu tun hat, hat es doch hohe Scheidungsquoten. Das Kind bleibt in der Regel bei der Frau. Und das schränkt die Möglichkeiten zum arbeiten ungemein ein. Insbesondere wenn das Kind jünger ist ist man gezwungen nur halbtags zu arbeiten.

Insgesamt sehe ich die Frau schon noch als etwas benachteiligt an. Es gab aber in den letzten 50 Jahren doch einige Fortschritte. Ein paar Forderungen von Feministinnen und Gleichstellungsbeauftragten sind lächerlich. Das weiß aber sowohl das Männlein wie das Weiblein. Und damit ziehen sie andere Forderungen die berechtigt sind runter weil man die Personen gerne über einen Kamm schert. Im generellen bin ich gegen Quoten, aber wenn die Gesellschaft nicht gewillt ist freiwillig etwas zu machen versucht die Politik das dann auf diesem Wege. Ob es immer der richtige ist, mag man bezweifeln, aber man muss in dem Fall den Politikern zu gute halten das sie es versuchen. Wobei sie das auch teilweise versuchen sollten in ihren Parteien umzusetzen.

Das meiste andere geht schon in den OT Bereich, äußern will ich mich da trotzdem.

Zum Thema Beschneidungen: Solange es nicht medizinisch notwendig ist sehe ich keinen Grund diese bei Kindern durchzuführen. Bei Frauen schon gar nicht da es nur eine Verstümmelung ist. Bei Männern dagegen kann dies medizinisch notwendig sein. Mit dem hygienischen hat andre schon recht, das ist dann der Fall. Aber im Vergleich zu einem Dritte Welt Land ist die Hygiene bei uns gegeben, so dass dieser Punkt in Deutschland zu vernachlässigen ist. In Afrika dagegen kann es sehr sinnvoll sein eine Beschneidung beim Mann durchzuführen um Krankheits- und Infektionsrisiken zu minimieren. Und wenn jemand volljährig ist und die Vorhaut nicht haben willkann er sie ohne Probleme entfernen lassen. Deswegen finde ich deine Aussage auch engstirnig Amber, da du einfach alles über einen Kamm scherst.

Ich habe auch kein Problem damit wenn Eltern ihre Kinder taufen lassen. Es kann immer noch den Glauben ablegen und aus der Kirche austreten. Dabei kommt es auf die Erziehung an. Und solche Sachen wie Nächstenliebe etc. Ist für mich nichts verwerfliches. So wie bei vielen Sachen kommt es einfach auf die gute Erziehung der Eltern an, auch wenn ich das Gefühl habe das mittlerweile jeder erziehen soll außer den Eltern und alle anderen dann Schuld sind.

So dass war es erst mal. Man sollte versuchen die Sachen insgesamt differenzierter zu sehen. Nicht einfach nur schwarz oder weiß. Was die meisten hier ja schon machen.

Zum schluss als Tipp von mir - Die Kommentare von rabbitcat kann man in der Regel getrost ignorieren. Er will nur nerven, provozieren und trollen. Aber nicht zur Diskussion beitragen.

MfG
Radio
Letzte Änderung: 1 Jahr 2 Monate her von Radiowecker.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823721

Ja, ich muss sagen, dass manche Kommentare von rabbitcat schon in sich haben. Andererseits motiviert er mich immer zu einer Antwort. Er bringt etwas Würze in unsere Diskussionen, auch wenn es nicht immer eine Prise Pfeffer ist, sondern ein Eimer Chili ;-)

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823723

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@Tssir-De-Macabre:
Hat jemand mehr Informationen über die Beschneidung von Frauen? Dies ist eigentlich keine Jüdisch-Christliche Tradition. Woher kommt das?
Informationen habe ich dazu wenige, aber wir diskutierten einmal im Philosophieunterricht darüber, und kamen zu einer möglichen Erklärung.
Es gibt eine so genannte Klitorishypertrophie, bei dieser Krankheit entwickelt die betroffene, aufgrund von einer gestörten Testosteronkontrolle (diese Kontrolliert ob eine Eichel od. ein Kitzler entsteht), eine minipenisartige, übergroße Klitoris.
Es kann auch im späteren Leben zu einer Vergrößerung kommen, möglicherweise will man mit einer "Beschneidung" die Frau als Frau bewahren.

@Alle: aber besonders @Amber_terasu:
Ein unnötiger Eingriff ist ein unnötiger Eingriff, da kannst du noch so sehr versuchen diesen Dreck schön zureden.
Es gibt keine Vorteile, es ist und bleibt Körperverletzung/verstümmelung.
Ich versuch das dann jetz mal nicht schönzureden, sondern geb auch noch gern Quellen:
"Die Gefahr einer HIV-Infektion beim Sex sinkt um 60 Prozent"
"Die Gefahr einer Ansteckung mit HPV (humane Papillomviren) verringert sich deutlich"
"3 Millionen Todesfälle könnten innerhalb von 20 Jahren vermieden werden, wenn alle männlichen Jugendlichen im südlichen Afrika beschnitten werden würden" Quelle (Deutsch)
Eine "Verringerung der Gefahr von Entzündungen der gesamten ableitenden Harnwege"
Risiko auf "Gebärmutterhalskrebs, Peniskrebs, Analkrebs" geringer, da HPV "hauptverantwortlich" für diese ist.
Diese Quelle spricht zudem von einer 70% niedrigeren Wahrscheinlichkeit der HIV Übertragung. Quelle (Deutsch)

Du bist frei deine Meinung zu sagen, aber diese ist nun mal falsch.
Informier dich bitte, das ist eine Sache von ein Mal googeln.

---

Im Nachhinein hab ich den Beitrag von @Tssir-De-Macabre gelesen:
Was die Hygiene angeht, so ist es leider absoluter Unfug. Wer sich normal wäscht sollte hier überhaupt keine Probleme haben. Ich reiße mir auch nicht die Fingernägel heraus nur will sich drunter Schmutz sammelt. OK ich schneide mir im Sommer immer alle Haare kurz weil ich nassgeschwitzte klebrige Haare nicht mag, aber dies kann man wohl nicht vergleichen ;-)
Hier verweise ich auf die Quellen in meinem letzten Beitrag, das ganze hat nicht nur mit dem reinen "ich komm da besser dran beim waschen" zu tun sondern hilft auch die Übertragung von Krankheiten vorzubeugen, z.B. durch HIV od. HPV

Ich denke das Thema Beschneidung könnte fast einen seperaten Thread verdienen, so lange wie sich jetzt damit befasst wurde.
Aber ich hoffe dass meine Quellen ausreichen um als Endfazit zu dienen; eine männliche Beschneidung hat viele Vorteile; eine weibliche "Beschneidung" ist trotzdem nichts.
Wir sollten eher auf die Ursprungsfrage zurückkehren.


Edit by Knives:
Doppelpost zusammengefügt.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823771

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Tssir-De-Macabre schrieb:
Ja, ich muss sagen, dass manche Kommentare von rabbitcat schon in sich haben. Andererseits motiviert er mich immer zu einer Antwort. Er bringt etwas Würze in unsere Diskussionen, auch wenn es nicht immer eine Prise Pfeffer ist, sondern ein Eimer Chili ;-)
Ich bereue gerade, was ich geschrieben habe. Eigentlich bin ich ja wegen dem Femen-Bashing hier und nicht wegen der Flüchtlinge.^^

Trotzdem kann ich nicht nachvollziehen, wie Leute dem Islam immer wieder kleinere Zugeständnisse machen.
Ich hatte dazu mal ein interessantes Video gesehen. Während die Vertreter des Islam sich in islamischen Ländern mit Gewaltandrohung Gehör verschaffen, hat man für Europe eine andere Strategie gewählt. Die türkischen Islamverbände haben bemerkt, dass es am effektivsten ist, sich hier als benachteiligte Minderheit zu inszenieren. Sie würden also nicht sagen "lasst uns die Moschee bauen, sonst werdet ihr gesteinigt" sondern "lasst uns die Moschee bauen, sonst habt ihr gegen eure Religionsfreiheit verstoßen".
Auch wurde erwähnt, dass es auf Arabisch keine Unterscheidung zwischen Moslem und Islamist gibt. Es gibt in der Sprache scheinbar nur ein Wort dafür.

Ok, genug Flüchtlingsthemen. Bin gerade froh, nicht in Japan zu leben. Dort muss der Mann scheinbar sein gesamtes Gehalt sofort an die Frau abgeben.^^
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 1 Jahr 2 Monate her #823775

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Stellung der Frau:

Frauen haben zu viele Rechte im Verhältnis ihrer Privilegien erworben. In der Gesellschaft sind sie stets das Opfer, niemals die Täter.
Sie erkämpften sich ihre scheinheilige Gleichberechtigung, aber weigerten sich dafür was zu opfern, außer ein Teil der Freiheit vieler Männer.

Das führt dazu das mittlerweile die Frauen über den Männern stehen. Sie brauchen keinen Mann (auch nicht für die Kinderzeugung), aber einen zu haben ist wie ein Hund zu besitzen. Immer Treu doof für eine mickrige tägliche Belohnung, stets für unvorhersehbare Auslagen oder emotionalen Stress zu gebrauchen und leicht zufrieden zu stellen, sofern sie nicht zu gewalttätig/aufsäßig/unrentabel sind oder werden. Falls doch, einfach den Hund (Mann) aussetzen und durch einen anderen ersetzen. So verlaufen mittlerweile die meisten zwischengeschlechtlichen Beziehungen innerhalb der "angeblich" reichen Länder.

Ich weiß, viele sehen das nicht so und schon gar nicht Frauen.
Wieso sollte sich auch der König um den Bauern scheren, solange dieser das Fleisch für sein Frühstückstisch liefern kann?
Wieso sollte der hartarbeitende Bürger zweiter Klasse riskieren seine Stellung zu verlieren, wenn er solchen Aussagen zustimmt?

Um zur These des Threaderstellers und des Youtubes auch Stellung zu nehmen. Ganz gleich wie herum das gepoolt ist, die Menschheit würde in einem solchen Fall aussterben, vorausgesetzt wir gehen von gewöhnlichen Menschen des 21 Jahrhunderts aus:

100 Frauen, 10 Männer, die Frauen werden sich gegenseitig ausstechen um an einen Mann zu bekommen um sich für was besseres als die anderen Frauen halten zu können (guck - ich hab einen Mann - du nicht). Zwar werden sie sich nicht abschlachten, aber einen Mann dazu bringen den anderen zu töten, am Ende haben sich die Männer wieder gegenseitig vernichtet.

100 Männer, 10 Frauen, die Männer werden sich schon arrangieren und irgendwie die Frauen aufteilen bis Besserung eintritt, allerdings werden die Frauen ihre günstige Stellung ausbauen wollen und die Männer gegeneinander ausstechen, das wiederrum führt erneut zum gegenseitigen abschlachten für die letzte Frau auf Erden.


Ihr solltet aufhören zu viel gutes in Menschen zu sehen. Die Reichweite der Nächstenliebe ist gleich des Eigennutzes. In extremen Situationen schlachten Menschen sich ohne Skrupel und ohne Gnade gegenseitig ab.

Gute Beispiele für harmlosere Varianten habt ihr ihr in eurem Alltag im Berufsleben oder schon beim Fahren mit dem Auto.
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