THEMA: Stellung der Frau in unserer Gesellschaft

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819584

Ich habe letztens einen interessanten Beitrag auf Youtube gesehen. Dort hat jeman einen Beispiel gegeben was passiert, wenn z.B.: die Menschheit untergehen würde und nur 100 Frauen und 10 Männer übrig blieben. Diese Konstellation würde zu einem Aufbau einer neuen gesunden Gesellschaft führen. Würden aber 100 Männer und 10 Frauen übrig bleiben, so würde dies unweigerlich zum Aussterben der Menschlichen Rasse führen.

Ob dies so tatsächlich geschehen würde ist natürlich schwer zu Sagen, hat mich aber dazu gebracht über die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft nachzudenken. Zuerst wollte ich das in den alten Thread „Gesellschaft verändern“ rein nehmen, doch dieses Thema scheint mir wichtig genug zu sein um einen eigenen Thread zu bekommen.

In der Uhrgesellschaft war die Stellung der Frau sehr hoch. Die ersten Gottheiten waren Fruchtbarkeits-Gottheiten und weiblich. Frauen waren für die Entwicklung und Sicherung der Gesellschaft von tragender Bedeutung. Nur eine Gesellschaft mit genügend Frauen konnte überleben. Dies führte dazu, dass man Frauen von anderen Stämmen gestohlen hat. Bei Kriegen hat man oft die besiegten Männer und Knaben getötet, aber die Frauen und Mädchen behalten.
Die Frauen gehörten in den Ur-Gesellschaften zu den wichtigsten Personen im Stamm. Die Männer waren auf der Jagt und in Kämpfen oft getötet worden, so dass die Frauen die Stabilität eines Stammes garantierten.

Mit dem Sesshaft werden der Menschen hat sich allerdings vieles verändert. Die Männer haben die Dominante Rolle übernommen. Sie waren nicht mehr ständig der Gefahr des Todes ausgesetzt und lebten länger. Auch die Gottheiten dieser Zeit wurden immer Männlicher. Zwar gab es auch weibliche Gottheiten, doch diese waren untergeordnet, was auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft symbolisierte. Dennoch hatten die Frauen zu Hause noch viel zu sagen und war der Mann unterwegs so war die Frau das Oberhaupt des Hauses.

Dann mit dem Siegeszug des Monotheismus kam die nächste Abwertung der Frau. Der Gott ist ein Männliches Wesen, welches neben sich keine weiteren Gottheiten mehr duldet. Auch in der Gesellschaft wurde die Rolle der Frau zu der Rolle der Gebärmaschine degradiert. Sogar noch im 20 Jahrhundert durften die Frauen in dem ach so fortschrittlichen Europa weder Wählen noch einen Beruf ausüben.

Auch heute noch gilt es in vielen Ländern der Welt dass die Frau eine untergeordnete Rolle in der Gesellschaft spielt. Dies ändert sich zwar langsam, doch selbst bei uns werde die Frauen bei vielen Berufen und bei der Bezahlung benachteiligt.

Dies ist merkwürdig, wenn man betrachtet, dass mit der neusten Technik die Frauen ohne Männer auskommen würden. Das Klonen ermöglicht, dass ein Kind von zwei Frauen, ohne ein Zutun eines Mannes, gezeugt werden kann. Mit der heutigen Technik können aber zwei Männer noch kein Kind zeugen. Macht dieser Umstand die Männer überflüssig? Werden jetzt die Frauen die dominante Rolle übernehmen?

Wie ist Eure Meinung dazu ?
Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von Tssir-De-Macabre.

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819593

Ich habe letztens einen interessanten Beitrag auf Youtube gesehen. Dort hat jeman einen Beispiel gegeben was passiert, wenn z.B.: die Menschheit untergehen würde und nur 100 Frauen und 10 Männer übrig blieben. Diese Konstellation würde zu einem Aufbau einer neuen gesunden Gesellschaft führen. Würden aber 100 Männer und 10 Frauen übrig bleiben, so würde dies unweigerlich zum Aussterben der Menschlichen Rasse führen.

Ich würde nur zugerne wissen was für ein Youtube Video das war, bzw von was für eine Person dieses Video gemacht wurde. da ich nicht so ganz verstehen kann wieso 100 Frau - 10 Mann zu einer neuen "gesunden Gesellschafft" führen würde, wärend 100 Man - 10 Frau zum aussterben der menschlichen Rasse führen würde.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819598

Die Person auf Youtube war Lindybaige. Er hat ein Forum über Historische Waffen, Gesellschaft, etc. und er ist ein Engländer. Den Beitrag habe ich leider nicht auf Anhieb erneut gefunden. Wenn ich ihn habe, poste ich ihn gerne.

Die Idee war, dass die 10 Männer mit den 100 Frauen schnell 100 Kinder zeugen Können. Wenn Abwechselnd die Männer mit den Frauen Kinder bekommen, kann eine genetisch stabile Bevölkerung entstehen. Wenn 100 Männer und 10 Frauen übrig blieben, würden nur 10 Frauen Kinder bekommen. Es würde also sehr viel länger dauern eine neue Bevölkerung aufzubauen. Zusätzlich würde es wahrscheinlich zu Kämpfen zwischen den Männern kommen, wer mit den Frauen Kinder bekommen soll. Dies würde die Anzahl der Männer auch schnell verringern und die genetische Vielfalt zerstören.

So war die Theorie von Lindybaige. Ich denke dass die Theorie ziemlich plausibel klingt.

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819599

Tssir-De-Macabre schrieb:
Ich habe letztens einen interessanten Beitrag auf Youtube gesehen. Dort hat jeman einen Beispiel gegeben was passiert, wenn z.B.: die Menschheit untergehen würde und nur 100 Frauen und 10 Männer übrig blieben. Diese Konstellation würde zu einem Aufbau einer neuen gesunden Gesellschaft führen. Würden aber 100 Männer und 10 Frauen übrig bleiben, so würde dies unweigerlich zum Aussterben der Menschlichen Rasse führen.

Ob dies so tatsächlich geschehen würde ist natürlich schwer zu Sagen, hat mich aber dazu gebracht über die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft nachzudenken. Zuerst wollte ich das in den alten Thread „Gesellschaft verändern“ rein nehmen, doch dieses Thema scheint mir wichtig genug zu sein um einen eigenen Thread zu bekommen.

In der Uhrgesellschaft war die Stellung der Frau sehr hoch. Die ersten Gottheiten waren Fruchtbarkeits-Gottheiten und weiblich. Frauen waren für die Entwicklung und Sicherung der Gesellschaft von tragender Bedeutung. Nur eine Gesellschaft mit genügend Frauen konnte überleben. Dies führte dazu, dass man Frauen von anderen Stämmen gestohlen hat. Bei Kriegen hat man oft die besiegten Männer und Knaben getötet, aber die Frauen und Mädchen behalten.
Die Frauen gehörten in den Ur-Gesellschaften zu den wichtigsten Personen im Stamm. Die Männer waren auf der Jagt und in Kämpfen oft getötet worden, so dass die Frauen die Stabilität eines Stammes garantierten.

Mit dem Sesshaft werden der Menschen hat sich allerdings vieles verändert. Die Männer haben die Dominante Rolle übernommen. Sie waren nicht mehr ständig der Gefahr des Todes ausgesetzt und lebten länger. Auch die Gottheiten dieser Zeit wurden immer Männlicher. Zwar gab es auch weibliche Gottheiten, doch diese waren untergeordnet, was auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft symbolisierte. Dennoch hatten die Frauen zu Hause noch viel zu sagen und war der Mann unterwegs so war die Frau das Oberhaupt des Hauses.

Dann mit dem Siegeszug des Monotheismus kam die nächste Abwertung der Frau. Der Gott ist ein Männliches Wesen, welches neben sich keine weiteren Gottheiten mehr duldet. Auch in der Gesellschaft wurde die Rolle der Frau zu der Rolle der Gebärmaschine degradiert. Sogar noch im 20 Jahrhundert durften die Frauen in dem ach so fortschrittlichen Europa weder Wählen noch einen Beruf ausüben.

Auch heute noch gilt es in vielen Ländern der Welt dass die Frau eine untergeordnete Rolle in der Gesellschaft spielt. Dies ändert sich zwar langsam, doch selbst bei uns werde die Frauen bei vielen Berufen und bei der Bezahlung benachteiligt.

Dies ist merkwürdig, wenn man betrachtet, dass mit der neusten Technik die Frauen ohne Männer auskommen würden. Das Klonen ermöglicht, dass ein Kind von zwei Frauen, ohne ein Zutun eines Mannes, gezeugt werden kann. Mit der heutigen Technik können aber zwei Männer noch kein Kind zeugen. Macht dieser Umstand die Männer überflüssig? Werden jetzt die Frauen die dominante Rolle übernehmen?

Wie ist Eure Meinung dazu ?

Es ist völliger Unsinn daß Frauen benachteiligt werden. zu mindest in unserem Land. Zur Überlebensfrage: Frauen können nicht rational denken. Ihnen fehlt der nötige Pragmatismus und die konzentrieren sich viel zu sehr auf ihre Emotionen.

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819600

Tssir-De-Macabre schrieb:
Ich habe letztens einen interessanten Beitrag auf Youtube gesehen. Dort hat jeman einen Beispiel gegeben was passiert, wenn z.B.: die Menschheit untergehen würde und nur 100 Frauen und 10 Männer übrig blieben. Diese Konstellation würde zu einem Aufbau einer neuen gesunden Gesellschaft führen. Würden aber 100 Männer und 10 Frauen übrig bleiben, so würde dies unweigerlich zum Aussterben der Menschlichen Rasse führen.

Das musst du an der Stelle schon ausführen. Biologisch gesehen reicht beides für eine Gründung einer neuen Gesellschaft. Also nehme ich an es geht darum das eine Gesellschaft mit vielen Frauen irgendwie harmonischer funktionieren soll? Halte ich für absoluten Unsinn, da Frauen unter sich alles andere als Harmonisch sind. Viele feministisch angehauchte Experimente in den US, wie die Gründung von Unternehmen in denen ausschließlich Frauen sind an den streitereien der Frauen unter einander kläglich gescheitert. Meine persönlichen Erfahrungen mit kollektiven, die größtenteils aus Frauen bestehen waren da sehr ähnlich. Für die Behauptung würde ich schon gerne einen empirischen Beweis sehen.

Tssir-De-Macabre schrieb:
In der Uhrgesellschaft war die Stellung der Frau sehr hoch. Die ersten Gottheiten waren Fruchtbarkeits-Gottheiten und weiblich. Frauen waren für die Entwicklung und Sicherung der Gesellschaft von tragender Bedeutung. Nur eine Gesellschaft mit genügend Frauen konnte überleben. Dies führte dazu, dass man Frauen von anderen Stämmen gestohlen hat. Bei Kriegen hat man oft die besiegten Männer und Knaben getötet, aber die Frauen und Mädchen behalten.
Die Frauen gehörten in den Ur-Gesellschaften zu den wichtigsten Personen im Stamm. Die Männer waren auf der Jagt und in Kämpfen oft getötet worden, so dass die Frauen die Stabilität eines Stammes garantierten.

Mit dem Sesshaft werden der Menschen hat sich allerdings vieles verändert. Die Männer haben die Dominante Rolle übernommen. Sie waren nicht mehr ständig der Gefahr des Todes ausgesetzt und lebten länger. Auch die Gottheiten dieser Zeit wurden immer Männlicher. Zwar gab es auch weibliche Gottheiten, doch diese waren untergeordnet, was auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft symbolisierte. Dennoch hatten die Frauen zu Hause noch viel zu sagen und war der Mann unterwegs so war die Frau das Oberhaupt des Hauses.

Das stimmt natürlich, aber dies geschah nicht aufgrund der Wertschätzung gegenüber der Frau als solche, sondern eher wegen ihrer der Wichtigkeit zur Reproduktion. Seit eh und je hatten in den allermeisten Kulturen stehts Männer die dominante Rolle und Frauen hatten Kinder zu gebären und sich um sie zu kümmern. Abgesehen davon hatten Frauen nicht viel in der Gesellschaft zu sagen Es ist an vielen Stellen genau das was du später bemängelst, die Reduzierung der Frau auf eine Gebärmaschine. Viel mehr war das nicht. Mit dem sesshaft werden hat sich im Grunde nicht viel verändert, die strategische Wichtigkeit von Frauen hat nur gegenüber den Zeiten der Sammler und Jäger abgenommen. Die gesellschaftliche Struktur als solche wurde wie zuvor von Männern dominiert.
Tssir-De-Macabre schrieb:
Auch heute noch gilt es in vielen Ländern der Welt dass die Frau eine untergeordnete Rolle in der Gesellschaft spielt. Dies ändert sich zwar langsam, doch selbst bei uns werde die Frauen bei vielen Berufen und bei der Bezahlung benachteiligt.

Der Mythos der schlechteren Bezahlung aufgrund des Geschlechts wurde ja nun oft genug widerlegt. Frauen verdienen im Schnitt weniger, weil sie sich schlechter bezahlte Branchen aussuchen und häufig in Teilzeit arbeiten. Wenn überhaupt werden die Frauen unterm Strich bevorzugt behandelt da man in der freien Wirtschaft Frauenquoten einführt um künstlich ihren Prozentsatz der bei Männerberufen und Führungspositionen zu erhöhen, was keineswegs etwas positives ist.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Dies ist merkwürdig, wenn man betrachtet, dass mit der neusten Technik die Frauen ohne Männer auskommen würden. Das Klonen ermöglicht, dass ein Kind von zwei Frauen, ohne ein Zutun eines Mannes, gezeugt werden kann. Mit der heutigen Technik können aber zwei Männer noch kein Kind zeugen. Macht dieser Umstand die Männer überflüssig? Werden jetzt die Frauen die dominante Rolle übernehmen?

Dieses Horrorszenario wurde mir zum ersten mal schon vor 10 Jahren präsentiert das der Mann jetzt überflüssig wird. Ich finde die Idee immernoch genau so lachhaft wie damals. Reproduktion spielt in der modernen Gesellschaft eine sehr untergeordnete Rolle. Heutzutage sind Frauen eben keine Gebärmaschine mehr, sondern gleichberechtigte Menschen zu dem Mann. Das heißt aber wiederum das sie ihren Status als bedeutenderes Geschlecht verloren haben, da sie nun frei leben können und nicht mehr als ein gesellschaftliches Werkzeug zur Reproduktion vieler Kinder dienen.

Was heutzutage eine Rolle in diesem Bereich spielt sind nichtmehr Frauen, sondern gesunde Familien. Das gebären vieler Kinder ist in einer modernen komplexen Gesellschaft nichtmehr wünschenswert. Wünschenswerter sind weniger Kinder, die ordentlich erzogen und ausgebildet werden damit sie in unserer komplexen Gesellschaft auch überleben können, da der Bedarf an ungebildeten Fachkräften von Jahr zu Jahr schwindet und in näherer Zukunft komplett automatisiert wird.

Die alleinige Reproduktion eines Geschlechts halte ich daher heutzutage für absolut irrelevant. Interessanter ist ob immernoch eine funktionsfähige Familie und Gesellschaft besteht wenn es nurnoch Frauen gibt. Das wage ich für meinen Teil Gesamtgesellschaftlich stark zu bezweifeln. Kinder brauchen mMn generell einen männlichen und weiblichen einfluss in ihrer Erziehung. Ganz zu schweigen davon das Menschen immernoch einen Drang zur Sexualität und romantischen Beziehungen zu ihrem Partner haben, was für heterosexuelle Frauen ohne Männer wohl nicht so ganz klappen würde.
Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von SmokeTheEvertrolling.

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819609

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Faf-Kun schrieb:
Es ist völliger Unsinn daß Frauen benachteiligt werden. zu mindest in unserem Land. Zur Überlebensfrage: Frauen können nicht rational denken. Ihnen fehlt der nötige Pragmatismus und die konzentrieren sich viel zu sehr auf ihre Emotionen.
Benachteiligung spielt glücklicherweise in unseren schönen Land eine untergeordnete Rolle, völliger Unsinn ist mMn aber die Pauschalaussage, dass Frauen nicht rational denken könnten und ihnen der nötige Pragmatismus fehle. Man sollte auch kein ganzes Geschlecht über den Kamm scheren, schließlich gilt unsere gute Freundin Frau Dr. Angela Merkel ja auch als pragmatisch und die ist ja zweifelsfrei eine Frau.
SmokeTheEvertrolling schrieb:
Das musst du an der Stelle schon ausführen. Biologisch gesehen reicht beides für eine Gründung einer neuen Gesellschaft. Also nehme ich an es geht darum das eine Gesellschaft mit vielen Frauen irgendwie harmonischer funktionieren soll?
Ich denke der Punkt, dass die eine Option biologisch gesehen "einfacher" wäre, ist schon klar, auch wenn möglicherweise beide Optionen ausreichen würden. Deine Annahme, worum es stattdessen gehen könnte, liegt mMn ferner.
Der Mythos der schlechteren Bezahlung aufgrund des Geschlechts wurde ja nun oft genug widerlegt. Frauen verdienen im schnitt weniger, weil sie sich schlechter bezahlte Branchen aussuchen und häufig in Teilzeit arbeiten. Wenn überhaupt werden die Frauen unterm Strich bevorzugt behandelt da man in der Industrie Frauenquoten einführt um künstlich ihren Prozentsatz der bei Männerberufen und Führungspositionen zu erhöhen, was keineswegs etwas positives ist.
Das Problem, dass Leistung nicht bzw. nur schwer messbar ist, führt auch dazu, dass man den Gender Pay Gap auch schlecht widerlegen kann. Es geht dabei meines erachtens nach aber auch weniger um die unterschiedlichen Branchen, sondern um vergleichbare bzw. gleiche Arbeit, wo ungleiche Bezahlung schlichtweg als ungerecht betrachtet werden könnte. Von gesellschaftlichen/ bildungstechnischen Einflüssen erstmal zu schweigen und zum Thema Teilzeit, wäre ungleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit aufgrund eines anderen zugrundeliegenden Vertrages gerechter?
Tssir-De-Macabre schrieb:
Dann mit dem Siegeszug des Monotheismus kam die nächste Abwertung der Frau. Der Gott ist ein Männliches Wesen, welches neben sich keine weiteren Gottheiten mehr duldet.
Gott besitzt im Christentum sowohl männliche als auch weibliche Eigenschaften. (?) [Ich denke Eigenschaft ist hier der falsche Begriff] Klar domiert in unserer Vorstellung das Bild eines Vaters oder bärtigen Greises und Jesus war ein Mann, ob man Religion bzw. davon abgrenzend Gott als patriarchaisch oder als Befreier patriaischer Strukturen sieht, ist vermutlich wieder ein anderes Thema. Dass die Kirche und die Gesellschaft auch noch heute teilweise Frauen "abwertet", will ich damit aber nicht bestreiten.
Dies ist merkwürdig, wenn man betrachtet, dass mit der neusten Technik die Frauen ohne Männer auskommen würden. Das Klonen ermöglicht, dass ein Kind von zwei Frauen, ohne ein Zutun eines Mannes, gezeugt werden kann. Mit der heutigen Technik können aber zwei Männer noch kein Kind zeugen. Macht dieser Umstand die Männer überflüssig? Werden jetzt die Frauen die dominante Rolle übernehmen?
Aufgrund der Menschenwürde wäre für mich ganz unabhängig vom Geschlecht oder der "Bedeutsamkeit" erstmal kein Mensch überflüssig und für die Zukunft wünsch ich mir, dass man zusammen gleichberechtigt in Frieden leben kann.
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Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von DaviDwithD.

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819631

Die Stellung der Frau in unserer Gesellschaft.

Wie soll ich jetzt darauf antworten? Humoristisch und sarkastisch mit:
"Hinten links, bei der guten aussicht oder vielleicht doch vorderste Reihe im mittleren Feld, um stets gut gesehen zu werden?"

Oder soll ich eine ironische Bekräftigung der Thematik beitragen, welche vom Threadersteller angeschnitten wurde, indem ich Witze im Bezug auf die legendären Kampfposen des sexuellen Vergnügungsaktes benenne.
"Mal unten, mal oben - jeder hat seine Vorzüge" oder ein "Die Frau sollte oben stehen - aber bitte mit Minirock!"

Zwei Ansätze, welche schonmal verschiedene Reaktionen unter den Lesern auslösen könnten. Insbesondere dann, wenn wir den Kontext einfach mal entfernen und annehmen, dass ich es einfach gesagt hätte. Denn dann wird es erst zu dem interessanten Gedankenspiel, welches ich gerne praktizieren möchte. Wenn ich mich einfach in diesem Maß geäußert hätte, dann würde ich mich auf der Ebene bewegen wie es beispielsweise Faf-kun getan hat, indem er Frauen jegliche Rationalität einfach von Grund auf abspricht. Es sind Aussagen, zu welchen wir Menschen Stellung beziehen. Bewusst oder unbewusst.

Insbesondere die zweite Aussage von meiner Seite hätte mich in vielen Augen schnell zu einem Sexisten werden lassen, ohne mich zu kennen und nur kaum in Erwägung zu ziehen, dass ich gescherzt habe und es lediglich für das Entertainment gemacht habe. Damit ist für mich eine Position schonmal klar. Die Frau steht nach wie vor dort, wo sie schon vor vielen Jahren stand und es wohl auch noch einige Zeit lang tun wird: Sie ist eine Schutzbefohlene. Nicht im Sinne von unmündigen und minderjährigen Kindern, sondern weit mehr menschlich moralisch gesehen ist sie das Geschlecht, welches man(n) schützen möchte. Sei dies von Frau zu Frau oder auch von Mann zu Frau. Der Mann selbst findet sich in dieser Rolle weit seltener wieder und füllt doch noch die gewohnten Ränge des Beschützers.

An und für sich habe ich da nichts einzuwenden. Es gibt viele Frauen, welche gerne umgarnt werden und die Aufmerksamkeit davon genießen - besonders, wenn sie im Schutze stehen. Dies verschafft eine Sonderstellung, bei welcher ich es verstehen kann, dass man sie mag. Ich wurde auch mal in einem Online Spiel ohne großes Zutun und ohne Absicht für weiblich gehalten und man war das bunte Huhn im Stall. Jeder interessiert sich für einen, was echt nett war - aber unheimlich unangenehm wurde, als ich verstand woher die Aufmerksamkeit kam. Doch andersherum muss man sich auch fragen, wieso das so gut funktionieren konnte und woher die Aufmerksamkeit kam. Während viele Frauen die Aufmerksamkeit genießen, so mögen Männer die "Eroberung", um es mal in den Worten von Keima Katsuragi zu verpacken (ist schließlich immernoch ein Anime Forum, als ich das letzte mal nachgesehen hab!). Zudem ist es auch schön die Rolle des Beschützers einzunehmen, da sich jemand auf einem stützt und vertraut. Schließlich heißt es das doch, wenn man jemandem zur Seite stehen darf - dass er einem vertraut und wertschätzt.

Natürlich kann man jetzt sagen, dass es an und für sich sexistisch ist, dass sich die Männer um die Frau buhlen und die Frau sich in ihren neu gewonnen Harem sonnt. Aber warum nicht, wenn beide Parteien dem ganzen etwas abgewinnen können, ohne dass es zu einem Schaden für beide Parteien kommt. Die Frau weiß, dass sie auf die Schnauze fliegt, wenn sie es übertreibt und sich wie eine läufige Hündin verhält - genauso weiß auch der Mann, dass er den Revierkampf umso schneller verlieren kann, wenn er den Wettstreit nicht respektiert oder keine gleichberechtigte Position einnimmt und mehr zum Fußabtreter seiner Herrin wird. Aber auch da gibt es einen Fetisch für, also kann ich das nur schlecht verurteilen.

Das wichtigste ist allerdings, dass uns allen bewusst ist, dass das, was ich gerade eben gesagt habe, keine Faustregel und keine Widerspiegelung der Realität ist. Denn diese kann aufgrund der Offenheit der Menschen auch komplett anders aussehen. Neben der großartigsten Erfindung der deutschen Geschichte, nämlich dem ẞ anstelle des ß, so kam auch ein weiterer wichtiger Aspekt recht zeitgleich in Deutschland an: Die gleichgeschlechtliche Ehe.

Aus der Perspektive betrachtet denke ich, dass die Geschlechterrollen immer weiter aufgerissen werden und jedem Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung in seinem Leben zuteil werden lässt. Frauen können ebenso wie Männer technische Berufe ergreifen und führen diese in gleicher, geringerer oder auch höherer Kompetenz aus, als iher Kollegen - so wie es auch bei einem Mann der Fall sein kann. Natürlich ist dies gut, aber ein Teil dieser Selbstbestimmung ist auch, dass man seine alten traditionellen Geschlechterrollen spielt, weil man sie mag. Weil man ein Mann ist, welcher gerne um die Aufmerksamkeit seiner Herzensdame buhlt und ihr zur Seite stehen mag, als auch die familienorientierte Frau, welche nach der Gründung der Familie keinen Job mehr annehmen möchte.

Mein Bild auf dieses Thema wird für mich nur bekräftigt, wenn ich mir den Eingangspost nochmals durchlese, da er in meinen Augen eine Art "Leidensgeschichte der Degeneration der Wertschätzung der Frau" erzählt. Anders gesagt würde ich sagen, dass es parteiisch im Sinne der Frau ist, wie man das Thema angerissen hat und wie man das Thema gewählt hat.

Eigentlich bedauerlich, dass man so selten einen Beitrag findet wie "Stellung des Mannes in unserer Gesellschaft".
Doch wenn es ihn gäbe, würde man sehr viel darüber lesen in welch optimalen und oppressiven Stellung sich dieser im Vergleich zur Frau befindet. Es würden ggf. sehr viele Vorurteile gegenüber Männern fallen, welche wenige bis keine Widerworte finden, da diese Art des Sexismus mit der "Aber es entspricht doch der Wahrheit!"-Keule gerechtfertigt werden kann. Allerdings ist genau dieses Verhalten ebenso ein Spiegel der Verhältnisse zum Verständnis von geschlechterorientierter Diskriminierung.

Was soll ich denn dann als Mann sagen, wenn ich leider keine 3 Sexsklaven zuhause pflege und bei Pressekonferenzen nicht stolz von "Grab 'em by the <nyaaaa>" erzählen kann? Auf mich trifft das Testosteron-gesteuerte Vorurteil nicht zu, doch werde ich durch das Geschlecht darauf stigmatisiert. So wie auch manche Frau durch die Gesellschaft stigmatisiert wird. Ich erinnere mich noch daran, dass sich meine Exfreundin bei mir zuhause einfach ausgezogen hat und erwartete, dass ich nun über sie herfalle, weil die Kleidung scheinbar alles ist, was meine unbändige Lust in Zaum hält. Für alle denen zwischen den Zeilen zu wenig steht soll gesagt sein, dass ich natürlich nicht darauf eingegangen bin, was zu einem Konflikt geführt hat. So läuft das eben mit Erwartungshaltung und Realität!
Witziger noch ist, dass diese Geschichte von manchen Männern sicher mit einem "Waschlappen" oder ähnlichem kommentiert werden könnte, was sich auch darin bestätigt sehen konnte, dass mir auch mal von eben dieser Freundin gesagt wurde, dass sie mich nicht als "richtigen Mann" sehen kann. Bis heute frage ich mich, was denn ein "richtiger Mann" sein soll. Ein Muskelberg, dessen vom leichten Schweiß angefeuchteter Astralkörper das Licht der einfallenden Sonnenstrahlen wiederspiegelt, während er bezwungenen Aufwieglern, welche sich seinem Weib genähert haben, eine Fahne mit "Remember who DA MÄN is" ins Rektum schiebt und zur Standarte aufstellt? Wenn es das ist, dann bin ich froh es nicht zu sein. Dafür pflege ich mir dann meine lieben Weicheiwerte und interessiere mich für männlich unbekannte Konzepte wie Romantik, Humor oder solch unnötigem Mist.

Immer wieder stolpere ich dann über Argumente wie "Frauen werden zu Objekten degradiert", was ich nur belächeln kann, weil alle Menschen doch nur auf Objekte degradiert werden, sofern sie keinen entsprechenden wirtschaftlichen Einfluss haben. Werbung ist sexistisch gegen die Frau? Nein. Auch gegen den Mann. Ich hab immernoch nicht verstanden, warum diese Spezies von wilden Waschbrettbäuchen von Frauen Parfüm angelockt wird.

Also. Um auf den Ursprung zurück zukommen.
Wo die Frau in unserer Gesellschaft steht interessiert mich nicht die Bohne. Ebenso wenig wie die Frage danach wo der Mann steht. Wenn es nach mir geht, so können sie im Prinzip fast überall stehen. Nur nicht auf Gleisen, Fahrbahnen und dergleichen, was sich von selbst verstehen sollte. Schließlich leben wir in einer Zeit, in welcher jeder eine special Snowflake sein kann und es nahezu jedem freisteht zu tun und zu lassen was er möchte.

Es gibt einfache Vorurteile, die vorherrschen und die man auch so schwer wieder los wird, da sie durch die Bestätigung weiterhin existieren. Seien dies nun Frauen, welche lieber die verwaltungstechnischen Aufgaben übernehmen, als im Handwerk tätig zu sein oder Männer, welche sich in der Abendkneipe damit brüsten wie viele Frauen sie schon mit in ihr Schlafgemach genommen haben. Das Vorurteil ist Teil der Gesellschaft.

Diese Vorurteile haben aber schon lange nichts mehr mit der moralischen Stellung der Frau in unserer westlichen Welt zu tun, da sie die gleiche Eigenständigkeit ausleben können wie der Mann. Wie ein weiser Mann schonmal sagte: "Es zählt nicht, was du in der Hose hast, sonder was du im Säckchen mit dir rumträgst."

Mich würde vielmehr die Frage interessieren:
Wo steht der Mensch in unserer Gesellschaft

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819652

DaviDwithD schrieb:
Benachteiligung spielt glücklicherweise in unseren schönen Land eine untergeordnete Rolle, völliger Unsinn ist mMn aber die Pauschalaussage, dass Frauen nicht rational denken könnten und ihnen der nötige Pragmatismus fehle. Man sollte auch kein ganzes Geschlecht über den Kamm scheren, schließlich gilt unsere gute Freundin Frau Dr. Angela Merkel ja auch als pragmatisch und die ist ja zweifelsfrei eine Frau.

Merkel ist NICHT pragmatisch, die ist einfach nur völlig skupellos, unglaublich egoistisch, zynisch, soziopathisch und narzisstisch. Ein Pragmatiker würde es niemals hinbekommen solche Gurken wie die Energiewende zu fabrizieren, die so unlogisch und irrational ist wie kaum etwas anderes.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819669

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Faf-Kun schrieb:
Merkel ist NICHT pragmatisch, die ist einfach nur völlig skupellos, unglaublich egoistisch, zynisch, soziopathisch und narzisstisch. Ein Pragmatiker würde es niemals hinbekommen solche Gurken wie die Energiewende zu fabrizieren, die so unlogisch und irrational ist wie kaum etwas anderes.
Wenn Frau Merkel so skrupelos und soziopathisch ist, wäre sie nicht so sehr auf ihre Emotionen fokussiert, wie du es allen Frauen unterstellst. Also hast du eigentlich schon einen Teil deiner Aussage selbst revidiert.

Außerdem ist das theoretisch Logische oder Rationale nicht mit Pragmatismus gleichzusetzen, die jeweiligen Ziele spielen ebenfalls eine Rolle. Wenn es zynisch betrachtet Ziel eines Politikers wäre, wiedergewählt zu werden, dann hätte sie ihr Ziel jedenfalls erreicht, auch wenn man einwerfen könnte, dass sie ja auch mehr Prozente hätte holen können, was in Anbetracht der Situation aber keineswegs zu erwarten wäre. Wenn man stattdessen den Amtseid des Bundeskanzlers betrachtet, würde die Wiederwahl sogar ganz rausfallen, sodass das Wohl des deutschen Volkes Ziel wäre. Wiegesagt gilt Merkel als pragmatisch, ob sie es nun ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Thema dieses Threads ist es jedenfalls nicht.
TheAwesomePigeon schrieb:
Eigentlich bedauerlich, dass man so selten einen Beitrag findet wie "Stellung des Mannes in unserer Gesellschaft".
Doch wenn es ihn gäbe, würde man sehr viel darüber lesen in welch optimalen und oppressiven Stellung sich dieser im Vergleich zur Frau befindet. Es würden ggf. sehr viele Vorurteile gegenüber Männern fallen, welche wenige bis keine Widerworte finden, da diese Art des Sexismus mit der "Aber es entspricht doch der Wahrheit!"-Keule gerechtfertigt werden kann. Allerdings ist genau dieses Verhalten ebenso ein Spiegel der Verhältnisse zum Verständnis von geschlechterorientierter Diskriminierung.
Nun man rechtfertigt bzw. versucht Sexismus doch immer evident *mit der Wahrheitskeule* zu erklären, was Widerworte natürlich nicht unterbinden soll. Ob man nun über die Stellung des Mannes oder der Frau diskutiert, in beiden Fällen sollte die Wahrheit (ok die gibt's nicht, aber zumindest nachvollziebare Fakten) eine Rolle spielen.
Dafür pflege ich mir dann meine lieben Weicheiwerte und interessiere mich für männlich unbekannte Konzepte wie Romantik, Humor oder solch unnötigem Mist.
Betrachtet man die Kulturgeschichte sind auch diese "Konzepte" lange, wie so ziemlich fast alles, öffentlich Männern vorbehalten gewesen und ich bin nachwievor der Meinung, dass die Gesellschaftliche Rollenbilder Männer weniger stark einschränken. Schließlich kannst du (hoffentlich möglichst problemlos) dein eigenes Ding durchziehen, was bei Frauen möglicherweise größeres aufsehen erregen würde. Ich verweise hiermit auf einen etwas älteren Thread: Frauen haben es einfacher, wo wir das Thema schonmal diskutiert haben.
Wo steht der Mensch in unserer Gesellschaft
Im Wirtschaftssystem wird der Mensch zwar allzuhäufig einfach zur Zahl degradiert und auch Menschen, in unserer Nähe scheinen wichtiger zu sein, als Menschen mit denen man nichts zu tun hat, trotzdem glaube ich, dass jeder Einzelne aufgrund unseres momentanen politischen Systems mehr oder weniger wertgeschätzt wird, auch wenn man dem Anspruch, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, nicht immer gerecht werden kann und es dieses Mehr oder Weniger nicht geben sollte.
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Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von DaviDwithD.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819693

ist doch ganz einfach ich würde die anderen 99 männer kalt machen und mit den frauen noch ein paar schöne jahre haben ich denke das wäre das beste was man da in dieser situation machen könnte *o-brav* *o-schleich*
Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von depatte91.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 1 Woche her #819697

@depatte91:
Das Problem ist dass die 99 anderen Männer wahrscheinlich die gleiche Idee hätten wie Du, mit dem Ergebnis, dass am Ende die Menschheit aussterben würde.

Die 100 Frauen hätten viel weniger Probleme damit sich die 10 übriggebliebenen Männer zu teilen als die 100 Männer die 10 Frauen. Und da soll mir einer Sagen dass die Frauen nicht pragmatisch denken :-)

@Alle:

Wenn wir in der Geschichte nach Frauen suchen, die etwas geleistet haben, so finden wir da Hatschepsut, Elisabet I, Victoria, Maria Theresia, Elisabet II. Und natürlich die einzige Person die zwei mal den Nobel-Preis bekommen hat: Marie Curie.
Wenn man bedenkt wie wenig Frauen in diesen Zeiten doch zu sagen hatten, muss man diese Frauen für Ihre Leistung doch bewundern.


Ich bin für die Gleichberechtigung. Allerdings hat uns die Natur unterschiedlich gemacht und es ist nicht sinnvoll dies zu ignorieren. Zwanghaft zu versuchen all die Bereiche in denen Männer tätig sind auch mit Frauen zu besetzen oder umgekehrt halte ich für Falsch. Gleichberechtigung bedeutet nicht dass wir alle gleich sind.
Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von Tssir-De-Macabre.
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 6 Tage her #819729

DaviDwithD schrieb:
Faf-Kun schrieb:
Merkel ist NICHT pragmatisch, die ist einfach nur völlig skupellos, unglaublich egoistisch, zynisch, soziopathisch und narzisstisch. Ein Pragmatiker würde es niemals hinbekommen solche Gurken wie die Energiewende zu fabrizieren, die so unlogisch und irrational ist wie kaum etwas anderes.
Wenn Frau Merkel so skrupelos und soziopathisch ist, wäre sie nicht so sehr auf ihre Emotionen fokussiert, wie du es allen Frauen unterstellst. Also hast du eigentlich schon einen Teil deiner Aussage selbst revidiert.

Nunja ich hab den Fehler gemacht vorrauszusetzen daß Merkels Intention die Erfüllung ihres Amtseides ist. Mein Fehler...
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 6 Tage her #819732

Was mich an der Frauenbewegung stört sind Organisationen wie die „Femen“. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen wie das herumwüten mit nackten Brüsten dem Feminismus helfen soll. Ich finde dies herabwürdigend und schädlich. Mit solchen Aktionen erreicht man genau das Gegenteil.

Das eine von Frauen dominierte Gesellschaft schlechter funktionieren würde als unsere Patriarchalische, dem kann ich nicht zustimmen. Es gibt mehrere Völker in denen die Frauen die dominante Rolle haben und sie scheinen ganz gut zu funktionieren.

Dominieren sollte aber, meiner Meinung nach, kein Geschlecht. Sie sollten gemeinsam arbeiten aber Ihre natürlichen Vorteile in bestimmten Bereichen nutzen können, ohne dass dies gleich als Diskriminierung angesehen wird.

Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 2 Tage her #819919

Tssir-De-Macabre schrieb:
Ich habe letztens einen interessanten Beitrag auf Youtube gesehen. Dort hat jeman einen Beispiel gegeben was passiert, wenn z.B.: die Menschheit untergehen würde und nur 100 Frauen und 10 Männer übrig blieben. Diese Konstellation würde zu einem Aufbau einer neuen gesunden Gesellschaft führen. Würden aber 100 Männer und 10 Frauen übrig bleiben, so würde dies unweigerlich zum Aussterben der Menschlichen Rasse führen.

Ich sehe das mal rein unter den biologischen Aspekt. Ein Mensch kann sagen wir 10 Kinder in seinem Leben haben. Die er auch erziehen kann, maximal. Heißt bei 10 Frauen können es in der nächsten Generation maximal 100 sein, die 110 alte betreuen sollen. Ist etwas härter, als wenn 100 Frauen dann 1000 Kinder haben, die 110 Alte betreuen sollen.
(Nehme einfach mal den moralischen Aspekt weg, wegen Liebe und so und sage es gibt poly-Beziehungen. Bei 100 Männer hat man auch andere Aggressoren, die würden sich um die 10 Frauen kämpfen, falls sowas wie Liebe ensteht)
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Stellung der Frau in unserer Gesellschaft 7 Monate 15 Stunden her #820006

Tssir-De-Macabre schrieb:
Was mich an der Frauenbewegung stört sind Organisationen wie die „Femen“. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen wie das herumwüten mit nackten Brüsten dem Feminismus helfen soll. Ich finde dies herabwürdigend und schädlich. Mit solchen Aktionen erreicht man genau das Gegenteil.

Das ist zu was Feminismus mittlerweile degradiert ist. Der Feminismus hat sein Ziel der Gleichberechtigung der Frau zum Mann erreicht und ist damit obsolet geworden. Heutzutage ist er zu einer identitären Bewegung geworden, die neben solch peinlichen Veranstaltungen versucht sexistische Legislatur vorranzutreiben und ansonsten gegen Windmühlen wie Patriarchat und hundertfach widerlegten Dingen wie schlechterer Bezahlung von Frauen wegen Sexismus kämpft. Nebenbei verschwendet sie Zeit und Nerven der Gesellschaft um schwachsinnige Debatten zu starten, wie z.B. warum es keine Ampelweibchen gibt, oder mein persönlicher Favorit: Sexistische Pixibücher

Tssir-De-Macabre schrieb:
Das eine von Frauen dominierte Gesellschaft schlechter funktionieren würde als unsere Patriarchalische, dem kann ich nicht zustimmen. Es gibt mehrere Völker in denen die Frauen die dominante Rolle haben und sie scheinen ganz gut zu funktionieren.

Unsere Gesellschaft ist schon seit einer Weile nichtmehr Patriarchalisch, sonst wäre unser Regierungschef wohl kaum eine Frau.

DaviDWithD schrieb:
Es geht dabei meines erachtens nach aber auch weniger um die unterschiedlichen Branchen, sondern um vergleichbare bzw. gleiche Arbeit, wo ungleiche Bezahlung schlichtweg als ungerecht betrachtet werden könnte. Von gesellschaftlichen/ bildungstechnischen Einflüssen erstmal zu schweigen und zum Thema Teilzeit, wäre ungleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit aufgrund eines anderen zugrundeliegenden Vertrages gerechter?

Teilzeit impliziert weniger Arbeitsstunden, was geringere Bezahlung zur Folge hat. Wenn wir über den Pay-Gap reden wird immer das durchschnittliche Einkommen von Männern und Frauen ohne jeglichen Kontext genommen und uns die Differenz an den Kopf geworfen. Frauen verdienen im Durchschnitt weniger also Sexismus! Ist halt völliger Unsinn.

Was jetzt über verschiedene Bezahlungen für gleiche Arbeit angeht ist das ein gesamtgesellschaftliches Problem. Leiharbeiter verdienen ja bekanntlich weit weniger für selbe Arbeit wie fest angestellte Fachkräfte. Gerechtigkeit interessiert im Kapitalismus kaum jemanden, was zählt ist Kosten zu sparen. Derjenige der nicht hart genug um seinen Lohn verhandelt wird eben ausgenommen. Das ist ein Punkt an dem Frauen aber tatsächlich benachteiligt sind, da sie laut psychologischen Studien im Schnitt weit umgänglicher als Männer sind und sich oft nicht hart genug für ihre Interessen einsetzen.
Letzte Änderung: 6 Monate 4 Wochen her von SmokeTheEvertrolling.
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