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THEMA: Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer

Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 6 Monate 2 Wochen her #820428

@Mungu:
Solar-Straße kenne ich nicht und ich glaube auch nicht dass dies praktikabel wäre. Würden die Solar-Panels die Druck-Belastung von LKS's denn überhaupt aushalten? Auch die Verschmutzung der Panels durch die Räder würde die Leistungsfähigkeit der Panels schnell mindern. Gibt es dazu Probe-Strecken und wissenschaftliche Tests?

Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 6 Monate 2 Wochen her #820440

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Tssir-De-Macabres schrieb:
@Mungu:
Solar-Straße kenne ich nicht und ich glaube auch nicht dass dies praktikabel wäre. Würden die Solar-Panels die Druck-Belastung von LKS's denn überhaupt aushalten? Auch die Verschmutzung der Panels durch die Räder würde die Leistungsfähigkeit der Panels schnell mindern. Gibt es dazu Probe-Strecken und wissenschaftliche Tests?

Natürlich ist den Ingenieuren von solchen Projekten bewusst, dass die Panels auch dem Druck von LKW standhalten müssen. Entsprechend werden diese Panels auch dafür dann gebaut.
Was die Ergebnisse anbelangt, hab ich auf die Schnelle erstmal zwei Artikel gesucht. Das Projekt der Straße in den USA, auf welches sich der Artikel (von 2014) bezieht, hat sich nicht als Erfolg entpuppt. Die meisten Panels zerbrachen bereits bei der Installation, also bevor der eigentliche Betrieb aufgenommen wurde, wie man hier (auf deutsch) und hier (auf englisch) nachlesen kann.
Dem gegenüber hab ich das Ergebnis von einem Solarradweg in Holland gefunden. Dort konnte sogar mehr Strom gewonnen werden, als ursprünglich geplant. In der Hinsicht war das Projekt ein Erfolg. Vom Grundgedanken scheint es also zu funktionieren. Es müsste dahingehend eben weiter geforscht werden, um das auch für die Straße praktikabler zu gestalten.
Inzwischen wurden weitere Straßen in den USA und in Frankreich (Stand Februar 2017) und in China (Stand Dezember 2017) installiert, wo die längerfristigen Ergebnisse noch ausgewertet werden müssen.
Ich hoffe, dass ich dir damit erstmal weiterführende Informationen verschaffen konnte.
Nun hat unser Issei zugegeben, was seine sexuellen Vorlieben sind:
Letzte Änderung: 6 Monate 2 Wochen her von Mungu.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 6 Monate 2 Wochen her #820466

Vielen Dank für die Informationen. Bei Fahrrädern wäre dies sicherlich eine gute Idee, aber bei den Belastungen, denen unsere Straßen tagtäglich ausgesetzt sind, gibt es momentan kein Durchsichtiges Material welches für die Panels geeignet wäre. Aber man könnte die Panels neben und über der Straße installieren.

Bei den Elektro-Autos ist die Energie-Versorgung momentan das größte ungelöste Problem. Wenn man die Autos mit Strom über die Straße versorgen könnte (darüber habe wir bereits gesprochen) wäre die Abhängigkeit von guten Batterien nicht so groß. Allerdings gibt es hier das Problem mit dem Kontakt zwischen Auto und Strom-Versorgung, die für unterschiedliche Autos ausgelegt sein müsste.

Vielleicht könnte man hier mit Induktion-Strom arbeiten. Ohne Berührende und Verschleiß-Elemente und unabhängig von der Fahrzeuggröße, wäre es optimal für den Zweck. Allerdings sind meine physikalischen Kenntnisse in diesem Gebiet nicht ausreichend um zu sagen ob dies auch gut funktionieren würde und ob es für die Bevölkerung ungefährlich wäre.

Kann jemand was zum Thema Induktion-Strom-Versorgung etwas beitragen?

P.S.
In Tokyo will man tatsächlich Solar-Panel-Strassen einführen (Link zum Artikel)
Letzte Änderung: 6 Monate 22 Stunden her von Tssir-De-Macabre.

Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Monate 1 Woche her #823576

Ich kann zu diesem Thema eigentlich nur "Elektro Mobilität" von Weert Canzler und Adreas Knie empfehlen, da ich nicht denke, dass unsere Mobilität sich nur auf unser Auto beschränken wird, sondern es ein größeres Spektrum an verschiedenen elektrischen Fortbewegungsmitteln sein wird.
Natürlich wird der Gedankengang nicht von heute auf morgen umgesetzt, aber wir brauchen das Auto nicht mehr als Statussymbol, das man überall hinnehmen muss.

Die Züge werden um einiges schneller, dadurch können wir riesige Strecken um einiges schneller als mit dem Auto bewältigen... Shanghai-Peking(1380km) in ungefähr 5 Stunden.
Die Züge werden außerdem immer schneller.
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Also warum ein Auto "mit Reichweite", wenn man um einiges schneller sein kann.

Dazu würde ich noch das Thema ausleihbare Autos miteinbringen... Diese Autos kann man einfach ausleihen (mit seinem Handy einer Karte oder etwas ähnlichem), wenn man beispielsweise aus Hamburg in Berlin ankommt, damit kann man dann die restlichen Kilometer abklappern und man bräuchte kein teures Auto besitzen...(Dies wird auch schon ziemlich erfolgreich getestet mit Autos, Fahrrädern und weiterem).
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von Dreaamer.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Monate 1 Woche her #823608

Aktuell passiert ja sehr viel bzgl. E-Mobilität, vor allem in Schweden, insbesondere mit Fokus auf Logistik, erste öffentliche Verkehrstrecke mit Stromschiene, der T-Pod (Elektro-Lkw) und T-Log (erster autonomer Elektro-Lkw) von Einride (schwedisches Start-Up), Volvo setzt mittlerweile auch auf E-Mobilität und will schon im kommenden Jahr seinen ersten Elektro-Lkw auf dem Markt bringen.

Des Weiteren plant Tesla ein Werk in Deutschland zu errichten und verhandelt aktuell mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz und dem Saarland bzgl. Standort, was definitiv der deutschen Autoindustrie sorgen machen sollte, da sie viel zu lange die E-Mobilität, sowie andere alternative Antriebsformen ignoriert hat bzw. kaum in diese Bereiche investiert hat und daher auch nicht konkurrenzfähig ist, weshalb ich auch sehr stark bezweifel, dass die deutsche Autoindustrie in diesem Sektor ein Global Player werden kann, zumindestens nicht kurz- oder mittelfristig, trotz sehr guter Infrastruktur und Know-How bzgl. Fahrzeugbau.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Monate 1 Woche her #823618

@Noire.
In den Großstädten sollte man das öffentliche Netz noch weiter ausbauen, das wäre mal ein Anfang. Kenne zumindest einige Freunde von mir in Wien die ihr Auto eigentlich selten benutzen und immer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahn oder Straßenbahn rumfahren.
Dem stimme ich komplett zu. Öffentliche Verkehrsmittel sind super, jedoch ist die DB auf Kurzstrecke teuer und fällt oft aus.

@RDK
Des Weiteren plant Tesla ein Werk in Deutschland zu errichten und verhandelt aktuell mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz und dem Saarland bzgl. Standort, was definitiv der deutschen Autoindustrie sorgen machen sollte, da sie viel zu lange die E-Mobilität, sowie andere alternative Antriebsformen ignoriert hat bzw. kaum in diese Bereiche investiert hat und daher auch nicht konkurrenzfähig ist
Die Deutsche Autoindustrie muss, und kann nicht in solche Bereiche investieren, da sie nicht die Zuschüsse bekommt die Tesla bekommt.
Tesla beommt riesig viele Zuschüsse (4.9 Milliarden Dollar alleine von US Regierung) und kann sich deshalb gut über Wasser halten, allerdings ist die Produktion, viel teurer und viel umweltunfreundlicher als viele denken.

E-Autos sind fein und gut,
Allerdings lohnt es sich bei weitem eher sich einen alten Gebrauchten zu kaufen, anstatt sich ein neues E-Auto zu holen, wenn man Rohstoffe/Emissionen betrachtet.
Je nachdem wo der Strom herkommt können die "Emissionen" eines E-Autos bis zu 27% höher sein als bei z.B. Dieselfahrzeugen.
Quelle (auf Englisch)
Quelle 2 (auf Englisch)

Wasserstoffzellen sind, wenn es unbedingt ein E-Auto sein soll, weitaus besser, da diese eine viel größere Reichweite haben. Allerdings werden solche Projekte weniger gefördert (denn es ist kein Mainstream) , weshalb wir unter 20 Wasserstoffzellen Tankstellen in Deutschland haben.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Monate 1 Woche her #823626

AndreKim schrieb:
@RDK
Des Weiteren plant Tesla ein Werk in Deutschland zu errichten und verhandelt aktuell mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz und dem Saarland bzgl. Standort, was definitiv der deutschen Autoindustrie sorgen machen sollte, da sie viel zu lange die E-Mobilität, sowie andere alternative Antriebsformen ignoriert hat bzw. kaum in diese Bereiche investiert hat und daher auch nicht konkurrenzfähig ist
Die Deutsche Autoindustrie muss, und kann nicht in solche Bereiche investieren, da sie nicht die Zuschüsse bekommt die Tesla bekommt.
Tesla beommt riesig viele Zuschüsse (4.9 Milliarden Dollar alleine von US Regierung) und kann sich deshalb gut über Wasser halten, allerdings ist die Produktion, viel teurer und viel umweltunfreundlicher als viele denken.

E-Autos sind fein und gut,
Allerdings lohnt es sich bei weitem eher sich einen alten Gebrauchten zu kaufen, anstatt sich ein neues E-Auto zu holen, wenn man Rohstoffe/Emissionen betrachtet.
Je nachdem wo der Strom herkommt können die "Emissionen" eines E-Autos bis zu 27% höher sein als bei z.B. Dieselfahrzeugen.
Quelle (auf Englisch)
Quelle 2 (auf Englisch)

Wasserstoffzellen sind, wenn es unbedingt ein E-Auto sein soll, weitaus besser, da diese eine viel größere Reichweite haben. Allerdings werden solche Projekte weniger gefördert (denn es ist kein Mainstream) , weshalb wir unter 20 Wasserstoffzellen Tankstellen in Deutschland haben.

Die deutsche Autoindustrie bekommt aber auch Zuschüsse, was man nicht vergessen sollte und ist dazu eine der umsatzstärksten Industrien, dementsprechend wäre es sehr wohl möglich zu investieren, allerdings hält die Industrie nach wie vor am Verbrennungsmotor fest, obwohl sie durch frühere Forschungen durchaus Potenzial haben im Bereich Wasserstoffzellen langfristig mit internationalen Konkurrenten mitzuhalten, aber hier benötigt es halt auch Druck auf die Politik, da wie du schon gesagt hast es kaum Tankstellen für Wasserstoffzellen in Deutschland, genauso wie die Gesellschaft umdenken muss.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Monate 1 Woche her #823628

Wenn man den technologischen Vorsprung in Deutschland währen des 2 Weltkrieges und den Aufbau des Deutschen Staates nach den 2 Weltkrieg anschaut, so kann man erkennen, dass die Deutschen alles erreichen können wenn sie es nur wollen.

Ich glaube dass die Zukunft der Brennstoffzelle gehört. Hier ist Deutschland bei der Entwicklung auch ziemlich weit vorne. Der Aufbau von tausenden Wasserstoff-Tankstellen wäre hier nur das kleinste Problem.

Aber solange der Staat Milliarden aus dem Verkauf von Benzin erntet, ist da keine Änderung in Sicht. Erst wenn das Öl in Richtung 150 Dollar geht wird man umdenken und dies wird nicht so schnell passieren.

Aber vielleicht sind wir auch zu streng zu den Elektro-Autos. Wenn man die Anfänge des Benzin-Motors sieht und wie lange es gedauert hat bis die Autos wirklich ausgereift waren, kann man von Elektro-Auto nicht verlangen dass es in wenigen Jahren den Benziner ersetzt.

Was ich mir wünschen würde, wäre ein 1-2 Personen Elektro-Fahrzeug mit dem ich zur Arbeit fahren könnte und welches unter 10.000 Euro zu bekommen wäre. Ich glaube dass mit solchen Kleinfahrzeugen der Start für Elektro-Mobilität besser laufen würde.

Im direkten Konkurrenzkampf mit den Benzin-Autos, haben die Elektro-Fahrzeuge noch das Nachsehen.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Monate 1 Woche her #823650

@RDK:
Die deutsche Autoindustrie bekommt aber auch Zuschüsse, was man nicht vergessen sollte und ist dazu eine der umsatzstärksten Industrien
Ja, dass die deutsche Automobilindustrie Zuschüsse bekommt stimmt.
Allerdings laufen diese (für die gesamte Automobilindustrie) auf 1,15 Milliarden Euro in den letzten zehn Jahren, die 4,9 Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro) bezogen sich auf die letzten vier Jahre der Obama Legislatur.
300 Millionen Euro sind für die Elektromobilität vorgesehen, das ganze ist aber nicht mit den Zuschüssen für Tesla zu vergleichen.
allerdings hält die Industrie nach wie vor am Verbrennungsmotor fest, obwohl sie durch frühere Forschungen durchaus Potenzial haben im Bereich Wasserstoffzellen langfristig mit internationalen Konkurrenten mitzuhalten
Autos mit Verbrennungsmotor zu bauen ist nunmal weitaus billiger (deutsch Firmen bekommen ja wie oben erwähnt weniger Zuschüsse also greift man auf günstige Produktion zurück) und die Produktion stößt auch weitaus weniger Emissionen aus als die Produktion eines E-Autos Quelle (Englisch)

@Tissir-De-Macabre:
Aber solange der Staat Milliarden aus dem Verkauf von Benzin erntet, ist da keine Änderung in Sicht. Erst wenn das Öl in Richtung 150 Dollar geht wird man umdenken und dies wird nicht so schnell passieren
Naja meine Akkus mache ich in den meißten Fällen aus Lithium, was auch ein Rohstoff ist. China hält hier ein Monopol, da es Lithium in großen Mengen, und ohne viel Sicherheitsvorschriften abbaut.
Die Lösungsmittel, die Verwendet werden um die Kathoden herzustellen sind, nach neueren Erkentnissen zudem krebserregend Quelle (Englisch)

@generell:

1. Wasserstoffzellen

Erstmal:
Wie mache ich Wasserstoff?
Mit Elektrolyse.zersetze ich Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff, jedoch brauche ich hierfür Strom. Aus dem Wasserstoff mache ich dann wieder Strom, hierbei geht allerdings auch wieder Energie verloren.

2. E-Auto generell
E-Auto sind, (ich verweise auf Quellen in meinem letzten Beitrag) was Emissionen angeht sowieso "schlechter" als "normale" Autos, wenn man Produktion und Recycling mit einbezieht.
Bei der Produktion eines 100-kWh-Akkus entsteht eine Klimabelastung von 15 bis 20 Tonnen Kohlendioxid. Ein sparsamer Kleinwagen mit Benzin- oder Dieselmotor müsste bis zu 200.000 Kilometer fahren, um die selben Emissionen zu haben. Quelle (Deutsch)
Irgendwo muss der Stom ja herkommen. Und die Produktion dieses Stroms resultiert auch in Emssionen, teils sind diese sogar höher als bei einem "normalen" Auto. Es wird also eigentlich unmöglich mit einem E-Auto, egal wie viel man es fährt, weniger Emissionen auszustoßen als mit einem "normalen" Auto.

E-Autos sind vollkommen überhyped.

Fazit:
"Ökologisch gesehen, sollte ein Auto möglichst lange genutzt werden." - Greenpeace
Es ist bei weitem besser ein altes Auto zu fahren als ein neues zu kaufen.

Öffentliche Verkehrsmittel sind auch eine gute Sache.

Ich weiß nicht wie man Bilder anhängt, deswegen hier der Bildlink von dem was ich eigentlich in einem Spoiler anhängen wollte:
Bild
Letzte Änderung: 4 Monate 1 Woche her von AndreKim.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Monate 1 Woche her #823778

E-Auto hätte schon Zukunft, aber nicht bei uns.

1. Wir sind so ein Drecksland was Sparen betrifft. Die Metalle die für die Batterien nötig sind, sind selten und weltweit rar. Deutschland
hat bereits mehrere Ausschreibungen veröffentlicht, wo sie nach Anbietern suchen, aber niemand hat Interesse so große Mengen mit
so krassen Vertragsbedingungen mit nur so wenig Lohn auszuliefern für ein Rohstoff der weltweit extrem begehrt ist. Jeder Otto-Normal-Unternehmer im Ausland würde bei niedrigem Angebot und hoher Nachfrage die Preise nach ganz nach oben ansetzen, nur Deutschland weigert sich bis zum tot mehr als "zu wenig" zu bezahlen. Ganze Unternehmen im Ausland hassen Deutschland wie die Pest dafür, weil wir das aufgrund unserer Exportstärke auch leisten können.
2. Die Manager müssten auf ihre millionen Gehälter verzichten, ansonsten können Sie nicht genügend vom Rohstoff kaufen, sollten sie doch mal paar Gröschen mehr rüberwachsen lassen.
3. Die Deutschen müssten extrem viel für ein E-Auto bezahlen, da diese anders als zu Diesel mit einem sehr teuren Material hergestellt werden müssen und ansonsten die Managergehälter in Gefahr sind. Doch wer will schon viel Geld ausgeben?
4. Der Strom in Deutschland wird dank der super dummen Frau a la Merkel fast ausschließlich mit dreckiger Kohle erzeugt. Erneuerbare Energien haben wegen a la Merkel / CDU / SPD schlechte Karten in Deutschland und ist rückläufig oder bald rückläufig. Sollten wir auf E-Autos umstellen wird der Stickoxid Anstieg 2500x schlimmer sein als zur Diesel-Zeit. Atomkraftwerke gibt es ja leider kaum noch in Deutschland (dank der Intelligenzbestie Merkel).
5. E-Autos sind weniger leistungsstark, wenn die Batterie nicht entsprechend Power hat. Mehr Power heißt aber mehr Verschleiß und noch schwierigere Stromspeicherung. bei einem mega teuren Rohstoff undenkbar.
6. Es dauert fast ein halbes Menschen Leben alle Autos auszutauschen, wenn man nur annährend was richtig machen will. Genius Merkel. Bis dato sind wieder neue Technologien auf den Markt
7. Es gibt kaum Tankstellen für solche Autos, das dauert ebenfalls ewig bis sich jede Tanke eine Aufrüstung antut.

Ergo: E-Autos hätten eine Zukunft, doch nicht in solch einer Masse und nicht bei uns
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Monate 6 Tage her #823837

@RedKingIV:
Die Metalle die für die Batterien nötig sind, sind selten und weltweit rar.
Das ganze ist nicht so selten wie die Stoffe die man braucht um Diesel/Benzin herzustellen. Allerdings sitzen Länder wie China, Afganistan od Pakistan am Hebel und können den Preis regulieren, was eine Abhängigkeit von ihnen schafft (Öl könnten wir auch selbst "machen"). Auch werden Umweltrichtlinien sowie Sicherheitsrichtlinien nicht eingehalten, um den Preis möglichst niedrig zu dumpen und die Materialien günstig auf den Markt zu bringen.
2. Die Manager müssten auf ihre millionen Gehälter verzichten, ansonsten können Sie nicht genügend vom Rohstoff kaufen, sollten sie doch mal paar Gröschen mehr rüberwachsen lassen.
3. Die Deutschen müssten extrem viel für ein E-Auto bezahlen, da diese anders als zu Diesel mit einem sehr teuren Material hergestellt werden müssen und ansonsten die Managergehälter in Gefahr sind.
Die Managergehälter können hier nicht viel ausrichten, das ganze ist eine Sache von Milliarden die benötigt werden um das ganze auf die Beine zu stellen. Und da hat Tesla die Nase weit vorne, im Vergleich zu deutschen Automobilherstellern.
4. Der Strom in Deutschland wird dank der super dummen Frau a la Merkel fast ausschließlich mit dreckiger Kohle erzeugt. Erneuerbare Energien haben wegen a la Merkel / CDU / SPD schlechte Karten in Deutschland und ist rückläufig oder bald rückläufig. Sollten wir auf E-Autos umstellen wird der Stickoxid Anstieg 2500x schlimmer sein als zur Diesel-Zeit. Atomkraftwerke gibt es ja leider kaum noch in Deutschland (dank der Intelligenzbestie Merkel).
Die Zahlen scheinen mir ein wenig übertrieben. Diese Quelle schreibt von einem bis zu 27% schlechteren Schadstoffausstoß. Dies wäre nicht 2500x schlimmer sondern 1,27x schlimmer. Zudem beziehen wir unter der Hälfte unseres Stroms aus Kohle (Quelle) und wir importieren auch Strom aus Frankreich. Diese benutzten viel mehr Kernenergie als wir.
Auch sind es die (oft) die selben (ja die selben nicht die gleichen ^^) die Kernkraft weg wollen und E-Autos fordern. Man braucht sich nur das Bündnis 90/Die Grünen ansehen.
5. E-Autos sind weniger leistungsstark, wenn die Batterie nicht entsprechend Power hat. Mehr Power heißt aber mehr Verschleiß und noch schwierigere Stromspeicherung. bei einem mega teuren Rohstoff undenkbar.
Der Verschleiß geht eigentlich fit. Ein E-Auto hat weniger Teile, und auch generell weniger Verschleißteile als ein "normales" Auto, weshalb man eigentlich weniger Probleme bei der Inspektion hat.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Monate 1 Woche her #824631

AndreKim schrieb:
@RedKingIV:
Die Metalle die für die Batterien nötig sind, sind selten und weltweit rar.
Das ganze ist nicht so selten wie die Stoffe die man braucht um Diesel/Benzin herzustellen. Allerdings sitzen Länder wie China, Afganistan od Pakistan am Hebel und können den Preis regulieren, was eine Abhängigkeit von ihnen schafft (Öl könnten wir auch selbst "machen"). Auch werden Umweltrichtlinien sowie Sicherheitsrichtlinien nicht eingehalten, um den Preis möglichst niedrig zu dumpen und die Materialien günstig auf den Markt zu bringen.
2. Die Manager müssten auf ihre millionen Gehälter verzichten, ansonsten können Sie nicht genügend vom Rohstoff kaufen, sollten sie doch mal paar Gröschen mehr rüberwachsen lassen.
3. Die Deutschen müssten extrem viel für ein E-Auto bezahlen, da diese anders als zu Diesel mit einem sehr teuren Material hergestellt werden müssen und ansonsten die Managergehälter in Gefahr sind.
Die Managergehälter können hier nicht viel ausrichten, das ganze ist eine Sache von Milliarden die benötigt werden um das ganze auf die Beine zu stellen. Und da hat Tesla die Nase weit vorne, im Vergleich zu deutschen Automobilherstellern.
4. Der Strom in Deutschland wird dank der super dummen Frau a la Merkel fast ausschließlich mit dreckiger Kohle erzeugt. Erneuerbare Energien haben wegen a la Merkel / CDU / SPD schlechte Karten in Deutschland und ist rückläufig oder bald rückläufig. Sollten wir auf E-Autos umstellen wird der Stickoxid Anstieg 2500x schlimmer sein als zur Diesel-Zeit. Atomkraftwerke gibt es ja leider kaum noch in Deutschland (dank der Intelligenzbestie Merkel).
Die Zahlen scheinen mir ein wenig übertrieben. Diese Quelle schreibt von einem bis zu 27% schlechteren Schadstoffausstoß. Dies wäre nicht 2500x schlimmer sondern 1,27x schlimmer. Zudem beziehen wir unter der Hälfte unseres Stroms aus Kohle (Quelle) und wir importieren auch Strom aus Frankreich. Diese benutzten viel mehr Kernenergie als wir.
Auch sind es die (oft) die selben (ja die selben nicht die gleichen ^^) die Kernkraft weg wollen und E-Autos fordern. Man braucht sich nur das Bündnis 90/Die Grünen ansehen.
5. E-Autos sind weniger leistungsstark, wenn die Batterie nicht entsprechend Power hat. Mehr Power heißt aber mehr Verschleiß und noch schwierigere Stromspeicherung. bei einem mega teuren Rohstoff undenkbar.
Der Verschleiß geht eigentlich fit. Ein E-Auto hat weniger Teile, und auch generell weniger Verschleißteile als ein "normales" Auto, weshalb man eigentlich weniger Probleme bei der Inspektion hat.

Nett verharmlost und meine "sehr bewusste" Übertreibung auch noch zu ernst genommen.

Mal nebenbei weil du so toll Quellen nennst:

1. das Metall ist selten und extrem gefragt. Die modernsten Geräte und alles was ein Akku besitzt benötigt es. Nur weil es mehr als 10kg vom Metall gibt gehört es zur Kategorie "üppig" für Dich? (Ironie). Wie viele Millionen Tonnen werden wohl für die E-Autos der Zukunft benötigt, wenn bereits jetzt die Gewinnung ziemlich ausgereizt ist für alles andere? Also du bist mir lustig mit "nicht selten". Bitte 1-2x nachgooglen, vielleicht nennst du mir sogar Zahlen. Ich hatte irgendwas mit 800Tsd Tonnen im Jahr in Erinnerung die weltweit gewonnen werden, aber sicherlich nicht mehr ganz aktuell.

2. Klar werden die Managergehälter nicht viel helfen, du hast auch die Teil-Ironie dahinter nicht erkannt. Die Manager sind auch nicht das Problem, sondern die Investoren. Naja, mehr sage ich dazu nicht.

3. Wow, unter 50% wird mit Kohlekraft erzeugt. Ich bin begeistert. Deutschland ist ja sehr ökologisch. Der Kuchen beim Bäcker besteht bestimmt auch aus unter 50% Kohlenhydraten? Was versuchst du eigentlich da zu verharmlosen? Weil es unter 50% liegt ist das jetzt toll? Von den gefühlten 100 Möglichkeiten Strom zu erzeugen, wie Gas, Biogas, Windkraft, Solar, Kernkraft, Wasserkraft (wie lautet der physikalische Begriff dafür?), Öl, Ratten im Laufrad und noch so viele weitere nimmt Kohle einen üppigen Platz ein. Fast ausschließlich mag zwar eine Übertreibung von mir gewesen sein, aber jetzt mit Fakten um sich herum zu schwingen verbessert jetzt das Gesamtbild???

Das wir Strom aus Frankreich importen war mir bewusst, aber da es keine eigene Produktion ist würde ich den ganz profan dem miesesten Konto zuschreiben ergo Kohle oder gleich abgrenzen, aber nicht beschönigt dazurechnen, ganz gleich ob Frankreich Kernenergie oder Windräder dafür benutzt hat.


zu letztes 4:
Ein E-Auto hat weniger Teile, das weiß ich nicht exakt, könnte stimmen, aber ich rede auch vom Verschleiß der Batterie, nicht vom Auto per se. Die ist nämlich nicht so einfach wieder "FIT" zu kriegen wie du dir das vorstellst.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Monate 1 Woche her #824673

@RedKingIV:
Erstmal: Ich bin auch gegen E-Autos und das nicht erst seit gestern. Jedoch fand ich die (anscheinend beabsichtigte) Ironie und die Übertreibungen ziemlich überzogen, da ich nicht dachte dass man in einer Diskussion sich zum großen Teil auf solche Mittel beruft.
Nett verharmlost und meine "sehr bewusste" Übertreibung auch noch zu ernst genommen.
Nun, verharmlosen tu ich hier nichts. Nur übertreibe ich nicht so wie du.

1. Du schriebst 2 Beiträge zuvor:
Die Metalle die für die Batterien nötig sind, sind selten und weltweit rar.
Hier nennst du keine Metalle, weshalb ich nicht verstehe wieso du in diesem Beitrag mit "das Metall ist selten und extrem gefragt" startest. Ich tippe mal auf Lithium, hier liegt der Abbau nicht bei 800.000 Tonnen pro Jahr, sondern bei 43.000 Tonnen weltweit. Quelle
Zudem kann man das ganze wiederverwenden, zwar nicht 1:1 , aber verbranntes Benzin kommt gar nicht mehr zurück.
2. Klar werden die Managergehälter nicht viel helfen, du hast auch die Teil-Ironie dahinter nicht erkannt. Die Manager sind auch nicht das Problem, sondern die Investoren. Naja, mehr sage ich dazu nicht.
Zu viel Ironie, das bringt nichts wenn du argumentieren willst. Außerdem kritisierte ich vorher auch die hohen Zuschüsse die Tesla bekommt, denn diese machen den Unterschied. Als Investor Tesla zu unterstützen machte wenig Sinn, erst letztens hat Tesla das erste Mal schwarze Zahlen geschrieben.
3. Wow, unter 50% wird mit Kohlekraft erzeugt. Ich bin begeistert. Deutschland ist ja sehr ökologisch. Der Kuchen beim Bäcker besteht bestimmt auch aus unter 50% Kohlenhydraten? Was versuchst du eigentlich da zu verharmlosen? Weil es unter 50% liegt ist das jetzt toll?
Das das sehr ökologisch ist hab nich nie behauptet; das mit dem Kuchen kannst du einfach weglassen, Ironie bringt dich nicht weiter. Ich sage nicht dass es toll ist das unter 50% des Stroms mit Kohlekraft erzeugt werden, allerdings sage ich dass deine Aussage "Strom in Deutschland wird (..) fast ausschließlich mit dreckiger Kohle erzeugt" schlicht und einfach falsch ist. Ich bin pro-Kernkraft (auch von mir in dem Thread erwähnt) und gegen Kohle, bist herzlich eingeladen im Thread dazu mit zu argumentieren.
aber jetzt mit Fakten um sich herum zu schwingen verbessert jetzt das Gesamtbild
Ja das tut es. Fakten > Übertreibungen.
Das wir Strom aus Frankreich importen war mir bewusst, aber da es keine eigene Produktion ist würde ich den ganz profan dem miesesten Konto zuschreiben ergo Kohle oder gleich abgrenzen, aber nicht beschönigt dazurechnen, ganz gleich ob Frankreich Kernenergie oder Windräder dafür benutzt hat.
Frankreich hat mit ca. 80% Kernenergie den höchsten Anteil an Strom aus Kernenergie weltweit. auch beziehen sie ca. gleich viel Strom aus Wasserkraft und fossilen Energieträgern, also ist die Warscheinlichkeit dass du Wind/Kohlekraft in deinem importierten Strom hast recht gering.
zu letztes 4:
Ein E-Auto hat weniger Teile, das weiß ich nicht exakt, könnte stimmen, aber ich rede auch vom Verschleiß der Batterie, nicht vom Auto per se. Die ist nämlich nicht so einfach wieder "FIT" zu kriegen wie du dir das vorstellst.
Eine verschlissene Batterie würde ich gleichstellen mit einem Motortotalschaden und den bekommt man auch nicht so einfach wieder ganz. Ich meinte nicht dass man eine verschlissene Batterie einfach wieder "fit" bekommt, sondern meinte dass der Verschleiß eigentlich nicht so schlimm ist (Umgangssprache: etwas geht fit : etwas ist nicht allzu schlimm), wegen der niedrigeren Anzahl der Verschleißteile.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Monate 1 Woche her #824830

Ich sehe das ziemlich skeptisch aus zwei Gründen. Der Erste ist, dass die Umweltverschmutzung von dem Auto auf die Strom-Erzeugung verlegt wird. Solange wir Strom aus Fossilen Brennstoffen produzieren, ändert sich an der Gleichung nicht gerade viel. Im Augenblick aber sieht es nicht danach aus, dass wir in der absehbaren Zukunft saubere Energie produzieren können. Der Zweite Punkt sind die Batterien. Diese sind nicht gerade umweltfreundlich. Die Produktion und die Entsorgung der Batterien ist problematisch.

Jaein. Heutzutage wird z.B. in Deutschland bereits ein ordentlicher Teil aus erneuerbaren Energien gewonnen. Die Offshore-Parks, Windkraftanlagen auf dem Land, Solaranlagen auf Privathaushalten, Biomasse und alle anderen produzieren bereits einen Gesamtanteil von über 35%. Theoretisch wäre es möglich, viele Kraftwerke bereits abzuschalten. Problem ist nur, dass z.B. die Sonne auch mal unter geht und der Wind nicht ganz so stark pustet. Und da die Speicherung von Wechselstrom eher schwer ist, müssen die Kraftwerke in diesem Moment eingreifen und die Versorgung sicherstellen. Zwar ist so ein Großspeicher realisierbar, aber kostentechnisch jenseits von gut und böse. Der Gedanke, Salzfstollen auszuhüllen und diese mit einer Lösung zu befüllen, die Strom speichern kann, ist da. Nur die Umsetzung ist noch so eine Sache.

Batterien sind wohl aktuell noch der größte Knackpunkt, könnte man denken.
Für die aktuellen Batterien werden seltene Erden benötigt, und bereits die Produktion der Handy-Akkus kommt ans Limit. Wie will man da Millionen von Akkus für die Autos herstellen?

Lithium, wovon du hier wohl ausgehst, ist wahrlich seltener zu finden. Die Gewinnung hat schon gewaltige Unterfangen zur Folge, ganz zu schweigen von den Verschmutzungen. Aber da es das nicht erst seit gestern gibt, ist bereits eine Menge im Umlauf, das wiederverwertet werden kann.

Viel interessanter ist hier die Tatsache, dass wir in Hinsicht auf andere Entwicklungen noch ziemlich am Anfang stehen. Wenn man bedenkt, wie viele Jahre es dauerte, dass wir so angenehm von Frankfurt nach New York fliegen konnten, ist das hier ein Witz. Die Energiedichte aktueller Batterien ist zwar schon gut, aber mit Sicherheit noch nicht komplett ausgereizt. Es gibt immer jemanden, der wieder was erfindet, was besser ist. Schauen wir mal auf die Vorstellung des ersten richtigen Smartphones zurück. 2007 hat Steve Jobs das erste iPhone vorstellt mit einer Nennkapazität von 1400mAh bei 3,7V. Heute hat ein Smartphone dieser Größenklasse bei der Hälfte der Dicke oftmals eine Kapazität von über 3000mAh und die 100x Leistung. Unglaublich, was heute innerhalb von 10 Jahren passieren kann ;)
Die Elektro-Motoren und erste Elektro-Autos gab es bereits vor 100 Jahren. Damals gab es das Problem mit der Energie-Speicherung und heute auch noch. Die Leistung der Batterien im Winter nimmt rapide ab, und wenn man noch die Heizung einschaltet, kann man vielleicht, mit viel Glück, zum nächsten Supermarkt fahren. Was glaubt Ihr warum bis Heute, selbst in den teuersten Autos immer noch ein alter Blei-Akku drin ist?

Hat den einfachen Grund, dass so eine einfache Starterbatterie aus Lithium schnell ein Monatsgehalt kostet, wohingegen eine Bleibatterie einen Bruchteil davon kostet und dasselbe tut. Es gibt also kaum einen Sinn, diese gegen eine teurere zu ersetze. Letztendlich dient sie nur zum Starten. Der Rest wird nach dem Start vom Drehstromgenerator versorgt, oder eben temprär über die Batterie, wenn die Leistung noch nicht reicht (z.B. die ersten Sekunden nach einem Kaltstart, wo der Generator noch nicht voll arbeitet, um den Motor zu entlasten. Erkläre ich an dieser Stelle aber mal nicht). Apropos kalt: Kälte hat aber noch immer Auswirkungen auf die Batterie, aber nicht mehr so gravierend wie früher.

Der einzige Grund, warum man auf so eine Batterie setzen könnte, ist das Gewicht. Sie würde im Gegensatz zur Bleibatterie deutlich weniger wiegen. Gibt es auch im Zubehör zu kaufen, kosten aber eben schnell um die 600-1000 Euro, wenn es eine ordentliche sein soll.
Und wenn ich an die explodierenden Handys denke, dann würde ich nicht gerade gerne auf einem 100 Fach größeren Akku sitzen, der bei einer Kollision wie eine Bombe in die Luft fliegt.

Keine Sorge, so schnell explodiert so eine 40-100kwh Batterie nicht. Aber klar, es kann immer mal zu einem Kurzschluss oder ähnlichem kommen. Heute sind die aber so abgesichert, dass z.B. die Gase sicher abgeleitet werden können. Dazu ist der Rahmen, in dem sie in der Regel untergebracht sind, so stabil, dass du wirklich frontal mit sehr hoher Geschwindigkeit irgendwo reinknallen musst, bis da was passiert. Oder dir jemand seitlich mit sehr hoher Geschwindigkeit reinfahren.Es gibt aber auch Ausnahmen, ganz klar. Aber wenn man es so sieht, kann auch ein Verbrenner in die Luft fliegen oder Feuer fangen.
Auch die Ladezeit der Batterien macht das Konzept wenig interessant. Wenn ich unterwegs bin und bemerke, dass ich tanken muss, ist es ziemlich unangenehm die lange Ladezeit in Kauf zu nehmen.

Es ist bereits möglich via 800V-Tankstation eine Batterie zu 80% in 15 Minuten zu laden (Porsche). Tesla hat auch seine Super Charger, die in 20 Minuten eine Reichweite von 200Km ermöglichen. Ist einfach nur eine Kopfsache.

Generell meine Meinung

E-Mobilität ist die Zukunft, keine Frage. Ob es jetzt über eine Wasserstoffzelle laufen wird oder wirklich nur über Batterie, weiß wohl noch niemand. Vielleicht wird sich sogar was neues finden. Jedenfalls sind wir was das angeht noch ziemlich am Anfang, auch wenn schon vor hundert Jahren damit rumgespielt wurde. E-Motoren sind aktuell das effizienteste Mittel, um von A nach B zu kommen. Aktuelle Verbrenner haben einen Wirkungsgrad von gerade einmal 30-40%, der Rest ist heiße Luft. Ein E-Motor hingegen liegt weit über 90%. Alleine schon die ganzen Vorteile von den wenig beweglichen Teilen und das enorme Drehmoment spricht für so einen Motor.

Wenn man den Akkumulator eines Tesla S100D mit einem - sagen wir 130KW Elekromotor - verbindet, käme man heute weit über 500km mit einer Ladung. Und wer zum Teufel fährt an einem Tag nonstop über 500 Kilometer? Das ist alles reine Kopfsache. Heute würde ein E-Auto für die meisten Menschen bereits reichen. Aber sie alle haben immer im Kopf: "Mein Benziner kommt aber 600Km, der Diesel meines Mannes 1200Km, E-Autos sind voll schlecht!" Selbst wenn man den Leistungsverlust im Winter berücksichtigt, käme man immer noch weit über 300-400km trotz der Heizung und sämtliche Verbraucher, was noch immer für den täglichen Gebrauch vollkommen ausreichen müsste.

Selbst die Versorgung von Tankstellen ist schon so weit, dass man in Großstädten ohne Probleme laden kann. Autobahnen bauen immer weiter aus und Lücken der Infrastruktur werden immer kleiner. Und trotzdem kommt immer das Argument: "Ich komme ja nicht so weit". Viele von uns arbeiten sicher 8 Stunden am Tag. In dieser Zeit ist das Auto wieder nahezu vollgeladen. Fertig. Damit ist das Argument Reichweite für mich nichtig.

Einziger Knackpunkt der ganzen Sache: Kosten. Die Batterien sind schweineteuer. Für einen E-Up kostet so ein nettes Teil schnell 10.000 Euro, und die ist noch relativ klein. Tests haben auch schon belegt, dass 200.000km und mehr kaum bis wenig Einbußen in der Kapazität haben dank der Ladetechniken. Bei einem Tesla mit 300.000Km war die Kapazität um ca. 10% gesunken (ca. 50Km Reichweite) Dazu kommt oftmals der Strompreis: Oft verlangen Anbieter 35 Cent für eine Minute laden. Es gibt aber auch Flatrates, die einen festen Betrag bieten. Es tut sich also schon was.

Letztendlich lässt sich zusammenfassen: Die Technik ist da, aber man vertraut ihr noch nicht, oder man möchte nicht über seinen Schatten springen. Batterien sind schon weit, aber noch nicht komplett ausgereizt. Neue Techniken stehen vor der Tür, wie z.B. Batterien aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen. All das wird zeigen, in welche Richtung es geht. Und all jene, die immer noch daran zweifeln: Tesla bietet öfter mal Programme an, wo man über eine Woche einen Tesla ganz alltäglich benutzen kann. So kann man sich am besten einen Eindruck verschaffen. Spätestens da merkt man, wie brachial so ein E-Auto sein kann. Selbst ein 100 KW E-Motor schießt euch in den Sitz.
Letzte Änderung: 3 Monate 1 Woche her von TheDarkGaiden.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Monate 1 Woche her #824860

Wenn man den Akkumulator eines Tesla S100D mit einem - sagen wir 130KW Elekromotor - verbindet, käme man heute weit über 500km mit einer Ladung. Und wer zum Teufel fährt an einem Tag nonstop über 500 Kilometer? Das ist alles reine Kopfsache. Heute würde ein E-Auto für die meisten Menschen bereits reichen. Aber sie alle haben immer im Kopf: "Mein Benziner kommt aber 600Km, der Diesel meines Mannes 1200Km, E-Autos sind voll schlecht!" Selbst wenn man den Leistungsverlust im Winter berücksichtigt, käme man immer noch weit über 300-400km trotz der Heizung und sämtliche Verbraucher, was noch immer für den täglichen Gebrauch vollkommen ausreichen müsste.

Kann ich so unterschreiben. Der Nachbar von mir hat sich vor einem Jahr einen Tesla gebraucht gekauft. Hab ihn halt mal drauf angesprochen, weil ich zu der Zeit kaum ein Tesla gesehen hab und es mich interessierte. Er wollte sein alten Diesel eigentlich gar nicht verkaufen, aber eine Reparatur hätte wohl den Wert des Autos bei Weitem überschritten. Zu der Zeit hat er für sich und seine Familie ein Haus bauen lassen, wo er auch direkt Solarplatten drauf bauen ließ. Und das witzige ist: Er hatte genau dieselben Bedenken, wie du sie hier aufzählst :D Er käme ja nicht so weit wie mit einem Diesel, und das Tanken dauere extrem lange. Trotzdem hat er sich einen gekauft. Und ist bisher absolut zufrieden damit. Allerdings gabs eine Sache, die nervig gewesen sein soll. Er hatte bei der Gemeinde eine Ladestation für sein Haus beantragt, und der Zettelkram und Kosten waren extrem nervenaufreibend.
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