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THEMA: Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer

Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Wochen 5 Stunden her #819312

Letztens hat sich ein Bekannter von mir einen Tesla zugelegt und ich musste mir eine Stunde lang anhören wie Toll und Umweltfreundlich der Wagen ist. Aber sind die Elektro-Autos auch tatsächlich der „Große Wurf“ für den man sie uns verkaufen will?

Ich sehe das ziemlich skeptisch aus zwei Gründen. Der Erste ist, dass die Umweltverschmutzung von dem Auto auf die Strom-Erzeugung verlegt wird. Solange wir Strom aus Fossilen Brennstoffen produzieren, ändert sich an der Gleichung nicht gerade viel. Im Augenblick aber sieht es nicht danach aus, dass wir in der absehbaren Zukunft saubere Energie produzieren können. Der Zweite Punkt sind die Batterien. Diese sind nicht gerade umweltfreundlich. Die Produktion und die Entsorgung der Batterien ist problematisch.

Für die aktuellen Batterien werden seltene Erden benötigt, und bereits die Produktion der Handy-Akkus kommt ans Limit. Wie will man da Millionen von Akkus für die Autos herstellen?

Die Elektro-Motoren und erste Elektro-Autos gab es bereits vor 100 Jahren. Damals gab es das Problem mit der Energie-Speicherung und heute auch noch. Die Leistung der Batterien im Winter nimmt rapide ab, und wenn man noch die Heizung einschaltet, kann man vielleicht, mit viel Glück, zum nächsten Supermarkt fahren. Was glaubt Ihr warum bis Heute, selbst in den teuersten Autos immer noch ein alter Blei-Akku drin ist?

Und wenn ich an die explodierenden Handys denke, dann würde ich nicht gerade gerne auf einem 100 Fach größeren Akku sitzen, der bei einer Kollision wie eine Bombe in die Luft fliegt.

Auch die Ladezeit der Batterien macht das Konzept wenig interessant. Wenn ich unterwegs bin und bemerke, dass ich tanken muss, ist es ziemlich unangenehm die lange Ladezeit in Kauf zu nehmen.

Wie ist Eure Meinung zu dem Thema?
Letzte Änderung: 4 Wochen 5 Stunden her von Tssir-De-Macabre.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Wochen 3 Stunden her #819315

Das Problem an E-Autos ist weniger die Umweltverschmutzung sondern eher die Effizienz. Momentan ist diese Technologie nicht ausgereift genug um mit einem Benzinauto konkurrieren zu können. Da Erdöl aber eine endliche Ressource ist finde ich es daher schon sinnvoll das die Gesellschaft alternative Möglichkeiten ergründet, da wir irgendwann wohl auf etwas anderes umsteigen müssen. Ob jetzt das Elektroauto der Ablöser sein wird sei mal dahingestellt. Es werden auch andere Ansätze wie Wasserstoffautos verfolgt. Wasserstoffautos sind was Leistung, Reichweite und Umweltfreundlichkeit angeht dem E-Auto weit überlegen, das Problem ist das sie dazu tendieren in die Luft zu fliegen, weil Wasserstoff leicht entzündlich ist.

Um ein Urteil darüber bilden zu können ob E-Autos jetzt umweltfreundlicher sind müsste man mal ausrechnen wie viele E-Autos ein Kohlekraftwerk versorgen kann und wie viele Abgase dieses erzeugt verglichen mit der selben Anzahl von Benzinautos (so als worst-case). Dabei muss man aber bedenken das es nicht für immer so bleiben wird, da Europa und China bereits dabei sind ihre Energieversorgung komplett auf saubere Quellen umzustellen. Bin relativ zuversichtlich das es in näherer Zukunft auch geschieht. Die panische schließung der Atomkraftwerke wegen Fukushima hat uns mMn da etwas zurückgeworfen. Atomkraftwerke haben einige Probleme aber sind nicht annährend so Umweltschädlich wie Kohlekraftwerke.

Insgesamt glaube ich nicht wirklich das E-Autos das nächste Ding sein werden. Die gibts schon seit einer Weile und selbst mit viel Mühe hat man es nicht geschafft sie wirklich effizient zu machen. Ich halte es für wahrscheinlicher das sich eine andere Form von Treibstoff durchsetzt, sofern kein technischer Durchbruch im Bereich der Akkus, oder Elektroantriebe erfolgt, welcher dieses Konzept viel Effizienter macht.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 4 Wochen 1 Stunde her #819320

Der Elektromotor hat den höchsten Wirkungsgrad aller uns bekannten Motoren. Mit mehr als 90 Prozent ist er ca. um das doppelte besser als ein Verbrennungsmotor, der mit einem Wirkungsgrad von ca. 40-50 Prozent ziemlich schlecht dasteht. Seine Beschleunigung und ruhiger Lauf sind weitere Vorteile.

Also ist der Einsatz von Elektromotoren eine wünschenswerte Sache. Das große Problem ist wie bereits angesprochen die Speicherung der Energie. Hier kommen wir leider nicht besonders weit. Eine andere Möglichkeit den Elektromotor mit Strom zu versorgen wäre die Brennstoffzelle. Sie muss nicht unbedingt mit Wasserstoff betrieben werden. Sie wandelt die Chemische Energie in Strom um.

Ich glaube dass dies der bessere und schnellere Weg zu sauberen Elektro-Autos wäre. Für die Reaktion könnte man z.B.: Methanol nutzen. Methanol ist ein einfacher Alkohol, der für den Menschlichen Konsum nicht geeignet ist. Die Herstellung ist auch weit verbreitet und problemlos.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Wochen 6 Tage her #819328

Mit dem aktuellen Stand der Technik ist das Elektroauto was für Hipster mit großem Geldbeutel und mehr nicht. Egal ob mit Akku oder Brennstoffzelle. Denn auch wenn es jetzt erstmal gerade so möglich ist... bedeutet das nicht daß es auch Massetauglich ist. Dafür gibts zu wenig Stellplätze zu wenig Ladestellen, zu wenig Rohstoffe und vor allem zu wenig Strom, besonders wenn man den auch noch aus EE gewinnen will.

Also wenn die nächsten 20 Jahre keiner nen Superakku entwickelt, oder man Autos zu nem kleinen Kraftwerk macht, wird das nix mit der "E-Mobilität"
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Wochen 6 Tage her #819369

Habe mich da direkt an ein kürzlich veröffentlichtes Video von Simplicissimus erinnert gefühlt. Sehr empfehlenswert...
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Und wie auch ich finde, wenn es um die Schadstoffreduzierung geht: Nicht die Autos sollte man verändern, sondern die Art unserer Mobilität selbst! Gerade auf Großstädte bezogen, finde ich, dass man Autos zunehmend aus den zentraleren Bereichen entfernen sollte. Selbst ungeachtet des Schadstoffausschußes sind sie für jedermann nervig und auch als Fahrer bin ich einfach nur ungerne in Innenstädten unterwegs. Und nein, ich bin kein fahrradfahrender, linker Vegetarier-Student, der alles solcher Art verbannen will, denn ich bin mir bewusst, dass für viele (und u.a. auch für mich) das Auto notwendig ist überhaupt sorgenfrei zur Arbeit kommen zu können. Jedoch sollte man dafür vor allem den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und weit attraktiver gestalten und Autofahrern eher Gründe geben ihr Fahrzeug stehen zu lassen anstatt die Elektroautos zu bewerben bis jeder Hipster auf seinen Tesla schwört. Aber leider bestimmen über eine solche Zukunft eher die Lobbyisten und eine solche benötigte Investition in die Gesellschaft wird sicher nicht bald in Sicht sein.

Dass aber Elektoautos ein ähnliches Schicksal wie z.b. 3D-Fernseher haben werden, glaube ich auch nicht. Die Technik wird ausgereifter und die Preise werden sicherlich wie bei allem anderen auch sinken und der normale Bürger wird nur das Für und Wider abwägen müssen.. Und gerade wenn irgendwann das Erdöl knapper wird oder die Preise aus sonstigen (politischen) Gründen ansteigen werden, werden die E-Autos sicherlich auch an Attraktivität zunehmen und über Autos mit Kraftstoffantrieb wird man sich in Zukunft womöglich in Museen amüsieren dürfen. Aber wie schon gesagt, sollte was die CO2-Verpestung angeht, nicht das Ziel sein bloß jedes Fahrzeug durch ein Elektroauto zu ersetzen.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Wochen 5 Tage her #819396

Das Preisniveau mag sinken, aber der Betriebspreis wird eher steigen. Denn steigt die Nachfrage nach Strom steigt auch dessen Preis. Und wenn dem Staat mal die riesigen Einnahmen aus der Mineralölsteuer abhanden kommen, kannst du dir sicher sein daß auch der Strom (noch höher) besteuert wird. ^^
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Wochen 4 Tage her #819439

Mit den Knapp werdenden Rohstoffen auf der Erde, was in diesem Fall die seltenen Erden betrifft, so wie auch einen der Grundbausteine unserer heutigen Welt ist die Frage was danach kommt von Bedeutung, da wir uns bald anderes zurechtfinden müssen.

Ich halte die Idee eines Elektroautos für eine gute, aber das was uns als alternative verkauft wird, sehe ich nicht wirklich als solch eine an.
Angefangen mit dem Tesla, es ist zwar ein schönes Auto und etwas Leistung erbringt er auch, aber man hat immer noch das Problem das die Reichweite begrenzt ist und man ihn mich einfach mal innerhalb von 5 Minuten auftanken kann, wie einen Diesel oder Benziner. Zusätzlich gibt es noch das Problem mit den Ressourcen, den wir haben jetzt schon mit mangelnden Materialliften für den bau von Akkus zu kämpfen und wenn wir auf einmal ca. 4 Milliarden weiter Elektroautos brauchen dann kommt dieser ganze Plan zum stehen.
Ein anderer Vorschlag währe die Brennstoffzelle, wobei die Auswahl hier groß ist. Es gibt viele verschiedene Arten von Brennstoffzellen, einige sind effektiver, andere sind günstiger und wieder andere sind Sicherer, es wird viel probiert und die Ergebnisse stehen so ziemlich offen. Was wohl aus der Idee der Brennstoffzelle wird, werden wir wohl erst in den nächsten Jahren sehen, wenn überhaupt, da die Idee bei vielen mit Angst verbunden ist, besonders im Fall der Wasserstoff-Brennstoffzelle.

Ein Konzept, was mir persönlich sehr zusagt, ist der Betrieb eines Elektroautos, das seinen Strom nicht mit sich mittragen muss.
Im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel haben schon ab Anfang der sechziger Jahre einige Länder auf Oberleitungsbusse gesetzt, obwohl die Zahl dieser Bussysteme immer weiter zurückgeht.
Ähnlich wie mit den Bussen, hat man jetzt auch angefangen die sogenannten eHighways zu bauen, indem man die linke Spur der Autobahn mit einer Oberleitung verseht und Lkw sich auf langen Strecken sich so mit Strom versorgen können.
Mit dem Privaten fahren stößt man mit diesem Konzept auf einige Probleme, wie zum Beispiel, das unsere eher flachen Autos dafür niedriger Leitungen benötigen würden, die zu einer Gefahr für Passanten werden können. Hier müsste man daran arbeiten den Straßenverkehr von dem Restlichen verkehr zu trennen, um dieses Konzept umsetzen zu können, was aber wiederum mit großen kosten verbunden ist.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Wochen 3 Tage her #819503

Auch ich halte die Idee mit der Oberleitung für E-Autos für sehr interessant. Die Autos müssten aber Hybrid-Antriebe haben. Wo es möglich ist, würden sie den Elektro-Motor mit der Oberleitung nutzen, und sonst eben mit einem Normal-Motor, oder man könnte die Fahrt an der Oberleitung dazu nutzen um eine Batterie zu laden für den Weg wo es keine Oberleitung gibt.

Für den PKW wäre aber die Brennstoffzelle die sicherste Lösung. Hier müsste der Staat die Entwicklung fördern. Aber wie Faf-Kun es bereits angemerkt hat, warum soll der Staat sich selbst die Einnahmequelle „Benzin“ wegnehmen.

Deshalb glaube ich dass diese ganze E-Auto Entwicklung nicht mehr ist als eine Ablenkung für die Gutgläubige Bevölkerung. Dies ist auch der Grund warum man Elektro-Antrieb genommen hat. Andere Antriebe wie z.B.: Erd-Gas oder Alkohol sind viel Umwelt-Schonender als Diesel und Benziner und könnten mit sehr wenig Aufwand realisiert werden.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 3 Wochen 2 Tage her #819541

Wie bei vielem anderen ist es ein schwieriges und komplexes Thema und es gibt dafür keine einfach Lösung.


Zuerst mal zu den Vorteilen eines Elextrofahrzeuges:

Quelle:
Co2-Bilanz
Nach der oben gennaten Quelle ist die Co2 Bilanz ab ca. 28000 km genauso hoch wie von einem Benzinfahrzeug und geht dann ins positive zum Verbrenner. Das Video von Kaidan ist gut, auch wenn z.B. bei den Zahlen aus der Zeit ein Elextrofahrzeug trotzdem sauberer als ein Verbrenner sein kann. Je nach Fahrzueg schwankt es natürlich, aber die Zahlen aus Kaidans Video passen zumindest mit dem überein was ich auch gefunden habe oder diese sind zumindest ähnlich. Des Weiteren wird die Co2 Bilanz eines Elektrofahrzeugs in Zukunft besser wenn die erneuerbare Energie im Strommix zunimmt. Auch bei der Produktion des Fahrzeugs wird sicherlich in Zukunft weniger Co2 verursacht.

In Kaidans Video (welches mir gut gefällt weil leicht und verständlich ausgedrückt) ist auf jeden Fall ein Fehler drin. Auch die Elektrofahrzeuge erzeugen Feinstaub in der Stadt.
Quelle: Bericht BR . AUch wenn das erst mal vereinfacht dargestellt ist, so entstehen durch das Bremsen und den Reifenabtrieb Feinstaub. Ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe, deswegen ohne Gewähr, aber von den in den Städten gemessenen Feinstaub sollen ca. 20% vom Brems- und Reifenabtrieb stammen. Trotzdessen wäre der Feinstaubabteile wesentlich geringer als er derzeit ist.

Das Elektrofahrzeug stößt keine Stickoxide aus. Wenn man also die erstgenannte Quelle von mir nimmt bezogen auf die Emission so kann man die Stickoide in der Stadt zum Großteil vermeiden. Bei angenommen 50 Mikrogramm, was 10 Mikrogramm mehr sind als gesetzlich erlaubt, kommen also 35 mg aus Verbrennern, wobei der Großteil davon aus DIeselmotoren stammt.

Allein durch Elektrofahrzeuge wäre also die Luft in einer Stadt wesentlich besser also durch die Verbrenner.

Was ich nicht finden konnte, zumindest für mich verstädnlich, waren Quellen zur Produktion von Stickoxiden & Feinstaub bei der Stromerzeugung & Fahrzeugproduktion.
Diese muss man auch gegenüberstellen um einen Überblick zu haben. Aber aufgrund von besserer Technologie werden die Emissionen sicherlich in Zukunft bei der Produktion weniger. Auch der Ressourcenverbrauch wird in Zukunft wahrscheinlich sinken. Zudem wird zeitgleich die Effizienz vom Fahrzeug gesteigert so dass weniger Ressourcen effektiv genutzt werden können.

Kommen wir nun zu den Problemen des Elektrofahrzeugs:

Die Infrastruktur stellt ein Problem dar.
Quelle Ladedauer.
Sobald das Elektrofahrzeug eine passable Reichweite hat, ca 600-700 km sieht es wie folgt aus meiner Meinung nach.
Wenn die Ladezeiten auf max. 10 Minuten fallen reicht es aus das es nur ein E-Tankstellennetzwerk. Die Reichweite passt und das Tanken dauert nicht zu lange. Solange aber die Reichweite und die Ladezeiten zu hoch sind benötigen wir ein triales Ladenetzwerk, welches dann ggf zurückgebaut wird. Das triale Netz besteht aus dem E-Tankstellennetz, der Ladestation am eigenen Haushalt und ein öffentliches Ladenetzwerk in den Städten. Beim öffentlichen und privaten Netzwerk lade ich das Fahrzeug ohne Zeitverlust, da ich ja in der Zwischenzeit mit anderen Tätigkeiten beschäftigt bin. Beim öffentlichen hätte es sogar den Vorteil das eventuell die städtischen Strombetrieber rentabler wären.
Um dieses Netz auszubauen muss erheblich viel Geld investiert werden.

Zum anderen muss das reguläre Stromnetzwerk noch erheblich ausgebaut werden um allein mit dem Problem der Einspeisung der erneuerbaren Energien fertig zu werden. Die erneuerbaren Energien speißen nicht gleichmäßig den Strom ein. Das macht unserem Netzwerk Probleme. Durch die Elektrofahrzeuge wird der Strombedarf für alle Haushalte erhöht. Wir benötigen somit mehr erneuerbare Energie die eingespeist werden muss. Was bedeutet das der Strom noch unregelmäßiger reinkommt und dem Netz damit mehr Probleme bereitet. Keiner von uns möchte im dunklen sein dasein in den eigenen vier Wänden fristen. Somit enstehen da nochmals mehr Kosten. Und eins weiß ich, die Betrieber werden nicht darauf sitzen bleiben. Wobei kurz über Wikipedia drüber würde ja dementsprechend der Verbrauch von Strom durch die Benzin- und Diselgewinnung sinken, womit der Verbrauch sich dann wieder etwas ausgleichen würde.

Was derzeit noch entstehen muss ist ein vernünftiges Umweltkonzept. Zum einen muss die Rohstoffrückgewinnung der gebrauchten Batterien steigen. Zum anderen üssen Wege gefunden werden den nicht recyclebaren Müll zu entsorgen. Diese Zwei Punkte kosten auch erstmal viel Geld, wobei der letztere der beudeutendere ist. Die Firmen selbst haben ja einen nutzen aus der Rohstoffrückgewinnung.

Arbeitsplätze. Da ich die Zahlen nur mal gehört folgendes ohne Gewähr. Ein Elektrofahrzeug benötigt ca. 10.000-12.000 Teile in der Produktion, der Verbrenner 15k-17k. Einige Zulieferer würden einfach nicht mehr benötigt werden. Insbesondere alles was mit Motor und den Spartechnologien zu tun hat (DPF) ist dann nicht mehr zu gebrauchen. Es wird in der Produktion weniger benötigt, beim Zuliefern und auch bei der Instandhaltung. Des Weiteren sind wir derzeit auch in der Elektrobranche einfach nicht sowiet. Andere Länder sind uns da voraus. Eine Batterieproduktion gibt es in Deutschland nicht, so dass sich die Firmen abhängig machen von ausländischen Unternehmen. Wobei es vielleicht auch seine Vorteile hat. Sinnvoll ist es auf jeden Fall das die Firmen in die Forschung des Elektromotors investieren, denn dieser wird die Zukunft sein. Sein Antrieb werden aber nicht die Batterien sein.

Und damit zum letten Punkt und dem größten Problem das ich sehe, nämlich der Rohstoffgewinnung:
Lithium
Hier als Beispiel die Ressource Lithium. Diese ist genauso endlich wie der fossile Brennstoff. Es ist also gar nicht möglich eine entsprechende Anzahl an Autos zu produzieren. Das selbe gilt auch für Kobalt und weitere seltene Erden. Der derzeitige Abbau von seltenen Erden würde es derzeit nicht möglich machen eine Großzahl an Fahrzeugen zu produzieren. Auch wenn der Ressourcenverbauch niedriger wird und selbst wenn das Recycling super wird ist es einfach nicht möglich die entsprechende Anzahl an Autos zu produzieren. Und da ein Rohstoffmangel vorherscht werden die Ressourcen teurer, was die Produktion nicht günstiger macht. Zwar wird durch die Verteuerung der Abbau gefördert, da unrentable Abbaumethoden rentabel werden. Also werden die Endkunden sich am Ende das Fahrzeug nicht leisten können. Also ist die Lithium-Ionen-Batterie, welche für gebaut wird einfach nicht zukunftsträchtig.

Auf den ersten Blick sehe ich persönlich sehe die Brennstoffzelle mit Elektromotor als zukünftige Technologie. Die Effektivität des Elektromotors ist um ein wesentliches höher als beim Diesel oder Benziner. Und der Antrieb funktioniert mit einer Brennstoffzelle, ob direkt mit Wasserstoff oder durch Methanol und Wasser dazu verarbeitet. Folgender Link klingt Gumpert Metahnol Brennstoffzelle gar nicht mal so schlecht. Aber um genaueres zu sagen müsste man da genauer hinschauen.

Und um mal kurz die Öffentlichen aufzugreifen, ja die Nutzung der öffentlichen sollte verstärkt werden. Die Oberleitungsbusse funktionieren nur in Städten, wo es aber aufgrund der Umweltverschmutzung auch am meisten Sinn machen würde. ICh saß jetzt zu lange am Beitrag um auch noch darauf näher einzugehen. Ich schmeiße nur kurz ein zwei Zahlen rein. Kosten der Öffentliche betragen im Jahr 25 Mrd., wovon der Nutzer knapp 9 Mrd trägt. Die restlichen 16 Mrd (5,34 Mrd aus der Energiesteuer) kommen vom Staat in verschiedensten Formen. Der Staat nimmt selbst. 41 Mrd durch den Anteil der Energiesteuer (Mineralölsteuer) Fahrzeuge ein, es kommen zusätzlich noch 8,9 Mrd durch die Kfz-Steuer hinzu. Gute 5,5 Mrd nimmt der Staat durch die Maut ein. Der Bund selbst investierte letztes Jahr 28 Mrd. Die Investitionen der Bundesländer und Städte habe ich nicht. Aber da kommt auch noch einges dabei rum. Und wer Spaß hat kann ja mal den Rest suchen und vielleicht schauen was da noch an Investitionen in die öffentlichen gehen kann.
(Die Zahlenm aufgrund Quellen, nun aber zu faul die wieder zu suchen und einzufügen)

Einen schönen Tag noch. Somit hab ich auch was am Tag der Arbeit gearbeitet. *o-pfeif*

MfG

Radio
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 1 Woche 1 Tag her #820218

Ich finde Elektro Autos wirklich toll! Ich finde, es macht wirklich Sinn, wenn man den Strom für das Auto dann auch selbst erzeugt.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 1 Woche 1 Tag her #820219

@ rolfpeter60:
Ein Beitrag sollte mindestens 25 Wörter haben, sonst kann er von den Admins gelöscht werden und dies wäre wirklich schade. ;-)
Edit by Knives: Kleine Berichtigung - die Einzeilerregel gibt es schon nicht mehr, seit wir die Forenregeln vor über nem halben Jahr überarbeitet haben.

Ja, wir alle fänden das Elektro-Auto toll, wenn es nur korrekt funktionieren würde. Das Problem ist, wie wir hier beschrieben haben, dass dies momentan nicht der Fall ist. Man versucht ein unausgereiftes Konzept überteuert an den Mann/Frau zu bringen.

P.S.
@Knives: Die neue Regelung war mir nicht bekannt. Danke für die Information.
Letzte Änderung: 1 Woche 7 Stunden her von Tssir-De-Macabre.

Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 1 Woche 7 Stunden her #820235

Nicht überteuert.
Man will, das der Nutzer die Entwicklunkskosten im voraus bezahlt. Wie macht man das?
Ganz einfach, gib ihm ein unvollständiges Gerät und sag es wird Nachbesserungen geben.
Nur eben musst du dann das ganze Neu kaufen, statt das eine Teil, was ergänzt worden ist. Das machst du so oft, bis es fertig ist.
Jeder Entwicklungsschritt hat so der Nutzer bezahlt, mit Gewinn.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 6 Tage 23 Stunden her #820256

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Ich persönlich sehe viele Pros und Kontras, welche für bzw gegen ein Auto mit elektrischem Antrieb sprechen. Ich persönlich würde mir aber im Moment keines zulegen wollen. Der Grund ist ganz simpel, die Reichweite ist einfach zu gering. Wenn ich mit dem nur täglich 100km zur Arbeit fahren würde, ist ein elektrisches Auto perfekt. Aber jemand der öfters einmal 800km oder über 1000km am Stück fährt, hat eindeutig Probleme mit so einem Auto. Man muss dauernd Zwischenstopps machen und hat nicht immer die Gelegenheit um zu "tanken". Aber ein elektrisches Auto nur für die Arbeit zu kaufen, also als Zweitwagen, sind sie einfach noch zu teuer. Das sieht natürlich alles anders aus, wenn man einen Hybrid fährt, beispielsweise einen Benzin-Diesel Hybrid. Damit hat man gar keine Probleme bezüglich mangelnden Tankstellen oder mangelnder Reichweite.
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 6 Tage 20 Stunden her #820264

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Ich persönlich halte Elektroautos im Moment auch zu unpraktikabel, da ich auch zu der Kategorie Langstreckenfahrer gehöre und nicht die Zeit habe, mehrfach auf einer Fahrt für jeweils ne Stunde tanken zu müssen. Ein Hauptproblem ist auch noch die Energieversorgung an sich. Wenn sämtliche Autos auf Strom laufen anstatt auf Benzin wird eine deutlich höhere Kapazität an elektrischer Energie benötigt, so dass wir deutlich mehr Kraftwerke bräuchten anstatt auch noch Atom- und Kohlekraftwerke abzuschalten. Im März hatten wir bereits mit dem aktuellen Energieverbrauch das Problem, dass die Elektouhren sogar nachgingen aufgrund der Unterversorgung, wie man unter anderem hier nachlesen kann.

Einen anderen Ansatz, den ich in diesem Zusammenhang interessant finde, der auch das Energieproblem dann mitlösen würde, ist die Solarstraße. Dabei wird der Asphalt durch Solarpanels ersetzt. Näheres kurz hier erläutert: Klick
Damit könnte man auch noch auf Gefahrenstellen individuell hinweisen, z.B. Stauenden nach der Kurve. Das größte Problem wäre dann, dass man die tagsüber erzeugte Energie für die Nacht speichern müsste. Allerdings könnte man dann eventuell über Induktionsmöglichkeiten die Solarstraßen dann erweitern, dass die Elektroautos während der Fahrt über Induktion geladen werden, so dass gar kein Anhalten mehr nötig ist, um Kraftstoff nachzufüllen.

Deswegen meine Frage an euch:
- Was haltet ihr von der Idee mit den Solarstraßen?
Nun hat unser Issei zugegeben, was seine sexuellen Vorlieben sind:
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Elektro-Auto: Zukunft der Mobilität oder Rohrkrepierer 5 Tage 22 Stunden her #820300

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E-Autos hören sich ja eigentlich ziemlich toll an, nur ist die Umsetzung dieser E-Autos zumindest im momentanen Fall einfach lächerlich.
Erdöl ist natürlich ein endliches Material, irgendwann geht dann das Erdöl aus und wir stehen ohne Sprit da. Deshalb denkt man natürlich an Alternativen damit wir auch in der Zukunft weiter Autos benutzen können.

Stand jetzt sind diese aber noch nicht annähernd konkurrenzfähig. Und solange sich hier nichts tut wird das auch für eine weitere lange Zeit so bleiben.
Benziner und Diesel sind immer noch die #1, obwohl diese eben die Luft ziemlich verschmutzen. Da versuchen dann die Vollexperten in den Regierungen mit teilweise total dümmlichen Methoden sowas einzugrenzen - ohne wirklich großen Erfolg.

In den Großstädten sollte man das öffentliche Netz noch weiter ausbauen, das wäre mal ein Anfang. Kenne zumindest einige Freunde von mir in Wien die ihr Auto eigentlich selten benutzen und immer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahn oder Straßenbahn rumfahren.

Was Autobahnen und Schnellstraßen angeht... das ist ein relativ schwieriges Thema.
Gutes Beispiel ist bei uns in Österreich die IG-L 100 Regelung von Kufstein bis nach Innsbruck und ein bisschen weiter..
Mit weniger Gas gibts natürlich "weniger" Ausstoß.. so wird es eben gesagt. Wenn du aber durch das Tempolimit anfängst die Autos zu stauen bringt das dann eigentlich relativ wenig. Und auf der A1 und A13 ist täglich ein riesiger Verkehr.... Heimische, EU-Bürger, Ausländische mit ihrem PKW oder vor allem der große LKW-Verkehr.
Außerdem ist es ein relativ großer Beschiss dafür eine Vignette zu kaufen wenn du auf Landstraßen fast genauso schnell fahren kannst. Da bremsen dich nur die typischen Tempolimits oder Ortschaften/Kleinstädte ein wenig ein.

Und E-Autos sind Stand jetzt einfach nicht weit genug ausgereift um den Benziner/Diesel komplett zu ersetzen. Das ist Fakt.
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Letzte Änderung: 5 Tage 22 Stunden her von Noire..
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