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THEMA: Die Gesellschaft verändern

Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 4 Wochen her #818984

@Onewa:
Die Technokratie ist nicht nur ein schöner Gedanke, sondern sie würde auch besser funktionieren als unsere aktuelle Demokratie.
Was glaubst Du welchen Einfluss in unserer Demokratie die Eliten haben und welchen das Volk? Ist das was Frau Merkel in den letzten Jahren gemacht hat wirklich der Wunsch des Volkes gewesen ?
Wie Du richtig bemerkt hast, werden bei uns die Minister nach Loyalität zur Partei ausgewählt und nicht nach ihrem Wissen und Nutzen für das Land.
Deswegen wären unabhängige Minister, die direkt vom Volk gewählt werden, besser.
Mir ist klar, das die Technokratie viele erschrecken mag. Wir sind mit unserem System aufgewachsen und klammern uns daran. Aber dieses System ist weder besonders gut, noch dazu geeignet die kommenden Probleme zu lösen.
Du hast korrekt darauf hingewiesen, dass ein Guter und Kluger Monarch eine Gute Regierung wäre. Wenn eine einzelne Person als Monarch gut sein kann, warum sollten kluge einzelne Personen nicht als Minister gute Arbeit leisten ?
Wir heben in der Demokratie hervor, dass das Volk entscheidet. Aber ist das wirklich so? Wir haben keine direkte Demokratie weil man dem Volk nicht vertraut. Es hat ja demokratisch Adolf Hitler zum Kanzler gewählt. Wir dürfen Parteien wählen, die uns das Eine versprechen und was ganz anderes machen. Wie viele Menschen vertrauen noch unseren Parteien?

Was die Bildung angeht, so kann ich den Beiträgen entnehmen, dass wir alle das Aktuelle Bildungssystem als gescheitert betrachten. Die von mir beschriebene Aufteilung behebt einige Probleme. Zum einen ist die Aufteilung in Haupt-, Realschule und Gymnasium nicht mehr zeitgemäß, zum anderen wird durch die Zugangsprüfungen ein Leistungsdruck aufgebaut. Ein gewisser Druck ist notwendig um die Motivation der Schüler zu steigern.
Du sagst, dass es in Japan viele Selbstmorde unter Schülern gibt weil der Leistungdruck zu hoch ist. Das ist korrekt, aber die Japanischen Kinder müssen neben all dem Stoff den auch wir lernen, noch Tausende japanischer Schriftzeichen und auch die Lateinischen Schriftzeichen lernen. Dies müssen wir nicht machen und außerdem hat die von mir vorgeschlagene Bildungsstruktur 14 Jahre. Dadurch kann man den Stoff besser verteilen um eben solche Probleme wie in Japan zu vermeiden.
Ich stimme mit Faf-kun überein, dass es auch wichtig ist, dass die Schüler in der Schule Respekt und Benehmen gegenüber den Lehrern und anderen Schüler lernen. Die Gesellschaft kann nur funktionieren wenn wir bestimmte gesellschaftliche Regeln lernen und anwenden.
In einer Gesellschaft, die immer fortschrittlicher und technischer wird brauchen wir Bürger die gebildet sind. Arbeit für wenig qualifizierte Arbeiter wird es immer weniger geben.

Was die Geburtenkontrolle angeht, so sagen viele dass wir dann eine Überalterung der Gesellschaft bekommen. Das ist korrekt, aber dies ist nur ein vorübergehendes Problem, dass sich nach wenigen Jahrzehnten von alleine erledigt. Wir müssen nur einige Strukturen verändern. Die deutsche Rente ist nicht mehr Zeitgemäß. Sie basiert nach dem Generationen-Prinzip, dass nur dann funktioniert, wenn es viele arbeitsfähige und arbeitende Menschen gibt. Das wird nun zu einem Problem. Deshalb muss man die Rente von der Steuer bezahlen, oder noch besser direkt ein Grundeinkommen für alle Menschen einführen.
Ich würde auch ein Sozial-Jahr nach der Schule einführen. Den sollen Junge und Mädchen absolvieren. Sie würden in dem Jahr in mehreren Sozialen Berufen tätig sein. Dies würde ein tieferes Verständnis für die Gesellschaft bringen.

Ein Vegetarier oder Veganer werde ich wohl nie werden, aber auch mir graut es vor unserer „Fleisch-Produktion“. Zum einen verbraucht sie sehr viele Ressourcen, mit denen viele Menschen ernährt werden könnten, zum anderen ist das Produkt von sehr schlechter Qualität. Ich finde auch dass wir den Respekt für andere Lebewesen verloren haben. Die Art wie die Tiere gehalten, transportiert und getötet werden ist erschreckend. Wir müssen auf jeden Fall weg von der Massenproduktion.

@leoben11:
Ja es entstehen neue Jobs in anderen Bereichen, doch die meisten davon sind für hoch Qualifizierte Arbeitskräfte. Aber nicht jeder ist zum „Einstein“ geboren. Außerdem wird unsere Bildung auch immer schlechter. Was soll man mit all den „Ungebildeten“ machen?

Zur Deinem Einwand zur Überalterung habe ich bereits im Teil für Onewa geantwortet. Ich glaube auch nicht dass die Chinesen damit Probleme bekommen. Sie haben diese Maßnahme für die Zeit eingeführt, bis die Gesellschaft sich entwickelt. Das ist nun geschehen und die 1-Kind-Politik wurde abgeschafft. Wie Du selbst geschrieben hast, sind die Geburtenraten in entwickelten Nationen meistens gering.

Bevölkerungsregulierung ist kein „Schwachsinn“. Wir haben die natürliche Selektion aus den Angeln gehoben. Allerdings ist das ein ziemlich heißes Thema. Das würde ich gerne für einen anderen Thread nutzen. Hier würde es den Rahmen sprengen.

Deine Einstellung zur Bildung finde ich milde Ausgedrückt „Bedenklich“. Du willst die Kinder nicht fordern? Die Schule soll nur „Interesse wecken“? Die Schule braucht nicht für das Leben vorbereiten? Die Schüler sollen lernen nur was ihnen Spaß macht? Ich glaube wegen solcher Ideen haben wir einen so miserablen Bildungsstand.
Auch das Auswendig lernen hat eine Bedeutung. Es trainiert das Gehirn. Das Gehirn ist wie ein Muskel. Wird es nicht trainiert, wird es schlapp. Wenn wir uns nur auf die Technik und das Wissen aus dem Internet verlassen, werden wir nur zu dummen Idioten. Und falls Strom ausfällt, werden wir nicht mal wissen wie man sich die Socken anziehen muss.

Du sagst, das die Kinder in anderen Ländern nicht lesen und schreiben brauchen weil sie andere Anforderungen haben? Ich finde daß Lesen und Schreiben das Fundament eines jeden entwickelten Menschen ist. Den Analphabetismus zu bekämpfen ist eine der Wichtigen Aufgaben jeder Gesellschaft.

Du sagst, das es keine Ressourcen Verschwendung ist wenn nur 50 Prozent des Studiengangs ein Diplom mache und dann sagst Du dass es eigentlich egal ist dass sie ein Diplom gemacht haben ? Ich kann Dein Konzept von Wirtschaftlichkeit wirklich nicht nachvollziehen.

Meinst Du wirklich ernst was Du da Schreibst oder willst Du dir nur einfach einen Spaß machen?
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Wochen her von Tssir-De-Macabre.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 4 Wochen her #818989

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Ich finde toll wie du dich dafür begeistern kannst das sieht man auf Anhieb. :)

Ich glaube ich Spreche für jeden der selber noch Nachliest bevor er in der Bild oder Allgemein Medien sieht und direkt die Entscheidung übernimmt und sagt "OHA DIE BILD HAT RAUSGEFUNDEN!"

Reden wir von der änderung der Gesellschaft..... dann müssen wir von der Medien Politik reden.
Volker Pispers hat da ne Interessante Aufdeckung geleistet und bringt es sogar mit etwas Komedie rüber.
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Unsere Geselschaft wird VERDUMMT.... Diesel Skandal und Syrien ... Anti Russland Focus.... das sind alles Lügen und nur im Interesse bestimmter Einzelnder.

Ich hoffe mit den Video konnte ich paar Hinterfragungen unserer Geselschaft starten.
Dieser Moment in Stählernden Sarg wenn man Meter für Meter auf den Feind Zufährt und die Feindlichen Geschütze Donnern um den Abpraller auf meiner Panzerung vorraussagen!

Ich lache dem Feind entgegen und freue mich über ankommende Feindliche Feuer was sich an meiner 188 Tonnen Schweren "Maus" anhört wie der Regen der auf einer Blechplatte Abprallt!
Dummerweise Fahre ich den Langsamsten Porsche der Welt ...... dennoch wird es uns nicht aufhalten.
Letzte Änderung: 1 Jahr 4 Wochen her von Crazyflo.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 4 Wochen her #819000

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Tssir-De-Macabre schrieb:
@leoben11:
Deine Einstellung zur Bildung finde ich milde Ausgedrückt „Bedenklich“. Du willst die Kinder nicht fordern? Die Schule soll nur „Interesse wecken“? Die Schule braucht nicht für das Leben vorbereiten? Die Schüler sollen lernen nur was ihnen Spaß macht? Ich glaube wegen solcher Ideen haben wir einen so miserablen Bildungsstand.

Ich muss zustimmen, dass so eine Denkweise fragwürdig ist, die Schüler gefordert werden sollten und Unterricht in allen Bereichen gehalten werden sollte, aber ich denke auch, dass das wecken von Interessen ein wichtiger Faktor ist.
Ich würde es für optimal halten, wenn es eine Unterrichtseinheit, oder einen Kurs gäbe, indem auf die Interessen der Schüler eingegangen wird und diese auch gefördert werden, solange es sich um etwas handelt, was zur Fortbildung der Schüler beiträgt. Interesse und Spaß an einem Thema zu haben, ist meiner Meinung sehr wichtig, da dadurch der Schüler motiviert ist sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und im Idealfall sich auch ohne die Einwirkung einer Lehrkraft darin weiterbildet.
Das selbstständige Lehren und Verstehen könnte durch so eine Vorgehensweise stärker ausgebaut werden, was einem dann auch ein Leben lang hilft, denn selbständig zu Lehren und zu Verstehen erachte ich als wichtiger, als das einfache Reproduzieren von Unterrichtsinhalten.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819009

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Tssir-De-Macabre schrieb:
Deine [leobens] Einstellung zur Bildung finde ich milde Ausgedrückt „Bedenklich“. Du willst die Kinder nicht fordern? Die Schule soll nur „Interesse wecken“? Die Schule braucht nicht für das Leben vorbereiten? Die Schüler sollen lernen nur was ihnen Spaß macht? Ich glaube wegen solcher Ideen haben wir einen so miserablen Bildungsstand.
leoben11 schrieb:
Schulen müssen fordernder sein? Warum? Schulen sollen Interesse wecken, sollen bestenfalls für eine Chancengerechtigkeit sorgen.
Ich lese hier nicht, dass Schule nicht fordern soll. Zudem ist unser Bildungssystem auch nicht so hundsmiserabel wie hier dargestellt.
Tssir-De-Macabre schrieb:
as die Bildung angeht, so kann ich den Beiträgen entnehmen, dass wir alle das Aktuelle Bildungssystem als gescheitert betrachten.
Wir "alle" denken nicht so, es besteht zwar mMn nachwievor Reformbedarf, doch sollte man nicht leugnen, dass Dinge wie der zweiter Bildungsweg oder größtenteils kostenlose öffentliche Bildung sehr gut sind. Über Privatschulen/ -universitäten könnte man sich auch noch austauschen, aber das ist wieder ein anderes Thema.
Auch das Auswendig lernen hat eine Bedeutung. Es trainiert das Gehirn. Das Gehirn ist wie ein Muskel. Wird es nicht trainiert, wird es schlapp. Wenn wir uns nur auf die Technik und das Wissen aus dem Internet verlassen, werden wir nur zu dummen Idioten. Und falls Strom ausfällt, werden wir nicht mal wissen wie man siech die Socken anziehen muss.
Dinge auswendig zu lernen ist aber längst nicht mehr so wichtig, wie die Fähigkeit reflektiert und logisch zu denken. Früher in den Anfängen unseres Schulsystems in Preußen sah der Schwerpunkt natürlich eher anders aus, eine selbstbestimmte, nachfragende "Unterschicht" wollte man da nicht haben.
Das Argument, dass wir ohne Strom hilflos wären, halte ich ebenfalls für schwach, schließlich wären wir immernoch in der Lage unseren Verstand zu gebrauchen. Dinge zu wissen wie beispielsweise das Datum Napoleons Kaiserkrönung hilft da nicht wirklich weiter und zudem glaube ich nicht, dass wir sonderlich lange ohne Strom auskommen müssten.
Ich stimme mit Faf-kun überein, dass es auch wichtig ist, dass die Schüler in der Schule Respekt und Benehmen gegenüber den Lehrern und anderen Schüler lernen. Die Gesellschaft kann nur funktionieren wenn wir bestimmte gesellschaftliche Regeln lernen und anwenden.
Klar können und sollten die Schüler einen gewissen Umgang miteinander in der Schule lernen/ vorgelebt bekommen, die Schule sollte jedoch nicht einzige Erziehungsinstanz sein.
Zudem ist erzwungene Höflichkeit, Pünktlichkeit, etc. nichts wert, es wäre also eher ein Fortschritt sich nicht an gesellschaftliche Konventionen halten zu müssen.
Du [leoben] sagst, das es keine Ressourcen Verschwendung ist wenn nur 50 Prozent des Studiengangs ein Diplom mache und dann sagst Du dass es eigentlich egal ist dass sie ein Diplom gemacht haben ? Ich kann Dein Konzept von Wirtschaftlichkeit wirklich nicht nachvollziehen.
leoben11 schrieb:
Und was sagt es aus dass 50% nicht mit dem Diplom abgeschlossen haben? Gar nichts. Nein, wirklich gar nichts. Das ist eine leere Statistik, und ohne Kontext ist sie nichts wert.[...]Ja, ich weiß du studierst etwas Technisches, aber es lässt sich nicht alles immer schön auf Zahlen und "harte Fakten" herunterbrechen. Wäre zwar toll, ist aber leider unmöglich^^
Das was du sagst und das was geschrieben wurde stimmt nicht zwangsläufig überein, trotzdem wäre es nach der Wirtschaftlichkeit logisch zu begründen. Als Student wäre es egal, das Diplom zu machen, wenn es für einen persönlich nichts wert wäre. Dann wäre es sogar unwirtschaftlich weiter zu studieren und nicht abzubrechen. Gesamtgesellschaftlich würde das zwar bedeuten, dass die Dozenten vermeintlich umsonst unterrichtet hätten, wenn dies aber zur Folge hätte, dass jemand sein volles Potential entfaltet und sich nicht irgendwo durchbeißen muss, worin er keinen Wert sieht, wäre es wieder von Nutzen. Planerfüllung und nackte Zahlen helfen halt nicht überall weiter.
Tssir-De-Macabre schrieb:
Ich würde auch ein Sozial-Jahr nach der Schule einführen. Den sollen Junge und Mädchen absolvieren. Sie würden in dem Jahr in mehreren Sozialen Berufen tätig sein. Dies würde ein tieferes Verständnis für die Gesellschaft bringen.
Oder wir führen wieder die Wehrpflicht/ den Zivildienst ein bzw. setzen ihn nicht weiter aus. Scheint so als wärst du ein Fan von Vorschriften und Regeln, ich jedenfalls möchte nicht, dass mir der Staat vorschreibt wie, was und wann ich etwas zu tun habe oder gar entscheidet, wie viele Kinder ich bekommen sollte.
Ich würde vorschlagen eine 1-Kind pro Person Politik. Dies würde bedeuten, dass ein Paar 2 Kinder haben darf. Dies würde eine leicht negative Bevölkerung Entwicklung zur Folge haben und wäre nicht mit starken negativen Sozialen Problemen verbunden. Auch könnte man bestimmte Familien fördern. Wenn es in der Familie besonders begabte Kinder gibt, so könnte man der Familie eine Erlaubnis für ein drittes oder viertes Kind geben.
Hier wäre ich auch ganz bei leoben, denn es bestünde nicht nur das Problem, dass ich sowieso schon mit der 1-Kind Politik habe, sondern es würde auch bedeuten, dass "besonders begabte" Kinder mehr wert seien, (bzw. es eher wert wären geboren zu werden) was mMn schlichtweg falsch ist.
Was glaubst Du welchen Einfluss in unserer Demokratie die Eliten haben und welchen das Volk? Ist das was Frau Merkel in den letzten Jahren gemacht hat wirklich der Wunsch des Volkes gewesen ?
Wie bereits in meinen Eingangspost beschrieben, gehe ich nicht davon aus, dass es einen Einheitswunsch des Volkes gibt. Dementsprechend müssen Kompromisse gemacht und Minderheiten geschützt werden.
Wir heben in der Demokratie hervor, dass das Volk entscheidet. Aber ist das wirklich so? Wir haben keine direkte Demokratie weil man dem Volk nicht vertraut.
Es gibt vielfältige Gründe für und gegen eine direkte bzw. representative Demokratie. Eine auschließlich direkte Demokratie halte ich für unpraktikabel und in beiden Fällen würden die grundlegenden Regeln der Demokratie gelten. Ich bleibe dabei, dass sich die Auswahl der Bewerber als schwierig erweisen dürfte. Je nachdem was du unter Technokratie verstehst (du gehst ja von einer mehr oder weniger demokratischen Regierungsform aus), würde evtl. auch das Menschliche, ein Stück weit verloren gehen. Klar sollte staatliches Handeln auf Vernunftprinzip beruhen, davon ausszugehen das Entscheidungen aber nur auf unseren beschränkten Wissen und Zahlen beruhen sollten, könnte aber auch zu ethischen Problemen führen.
Alle wollen herrschen, niemand will die Verantwortung übernehmen.
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Wochen her von DaviDwithD.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819018

Ah. Der Thread, der mir zu Beginn sehr fragwürdig ins Auge gefallen ist, wenn ich es mal offen und ehrlich zu Wort führen darf. Schließlich wurde der Thread eröffnet, kurz nachdem die Wiedereinführung der Todesstrafe vom Threadersteller schon nahezu als notwendig etabliert wurde, weshalb ich mich schon mit leicht geneigtem Kopf am Kopf kratzen und hinterfragen musste, ob "Die Gesellschaft verändern" nun um positiven Sinne gemeint ist.

Um jetzt auf alle getroffenen Aussagen aller Posts hier einzugehen, so ist mir das schlicht und ergreifend einfach viel zu mühselig - besonders, wenn ich daran denke, dass es Sonntag ist und ich mein Wochenende eigentlich genießen sollte. Daher möchte ich mich kurz halten und werde in meiner Form auf die Eingangs gestellten Fragen, sowie einige wenige Anmerkungen von Nutzern eingehen, um meinen Gedanken ein Bild zu geben.

Ist die Demokratie noch die beste Regierungsform?
Ich mag die Frage nicht. Kein Stück. Schließlich behandelt sie eine Frage, mit der ich mich erst vor kurzem in einem langwierigen Prozess in einem anderen Thread mit politisch rechts angeordneten Individuuen unterhalten musste, was mir schon beim Gedanken daran die Lebensenergie raubt.

Wenn ich die Verbesserung der Gesellschaft im politischen Sinn denke, so stellt sich mir nicht die Frage, ob man sich von der Demokratie abwenden muss - schließlich ist sie meiner Meinung nach unter sozialen Gesichtspunkten die humanste Form der Führung eines Landes, ohne dabei der Willkür des Mobs ausgesetzt zu sein. Kein Mensch will steuern zahlen - aber es will auch niemand freiwillig und selbst die Straßen, Bürgersteige, Autobahnen und dergleichen pflegen. Somit gibt uns die Einschränkung der Stimme des Volkes die Möglichkeit Dinge durchzusetzen, welche für die Allgemeinheit von Nutzen sind, auch wenn es sich nicht jedem sofort erschließen. Auch so empfinde ich die Freiheit der Parteien und Wahlen wunderbar, da sie prinzipiell jeden dazu ermächtigt ein politisches Amt zu bekleiden oder sich zumindest im entsprechenden Maß daran zu beteiligen.
Eine Einschränkung dessen, wer in die Politik darf und wer nicht führt für mich definitiv erst einmal zu Problemen. Natürlich können ausgesprochen idiotische Menschen in der Demokratie aufsteigen und politischen Einfluss ausüben, aber andererseits fördert man mit IQ Hürden oder ähnlichem Unfug eine zwei Klassengesellschaft. Politiker kann man nur werden, wenn man "nachweislich klug" ist. Pft - selten so gelacht. Damit setzen wir dem aktuellem Problem der Bildung lediglich die Krone auf und die nächste Generation beginnt sich die Köpfe darüber einzuschlagen, welchen Bildungsstrand sie benötigen. Nicht um ein konkretes Ziel zu verfolgen, sondern einfach nur um einen Bildungsstand zu haben, welcher ihnen die Pforten zur Zukunft öffnet. Bestimmt wird das Maß der Intelligenz ebenso wiederum von klugen Menschen und man schließt gewisse Bevölkerungsschichten aus der Politik aus. Diese haber aber sehr wohl eine Meinung zu ihrem aktuellen Bild des Landes beizutragen - so dämlich sie sich auch manchmal anhören mag - und möchten gehört werden. Doch was geschieht, wenn es keine entsprechenden Personen in der Politik gibt, um dieser Stimme ein Gehör zu verschaffen, da sie wie das Geschwall eines Idioten klingen mag? Zudem macht einen Intelligenz nicht direkt Charismatisch, Überzeugend oder zu einer Person, welche das Volk repräsentiert.

Die repräsentative Aufgabe der Politiker ist meiner Meinung nach am wichtigsten, da es zur Zufriedenheit und Unzufriedenheit des Volkes mit der Politik beiträgt. Sehen wir uns doch mal die aktuelle Regierung an. Sie ist gespalten von Menschen mit politisch rechtem Tatendrang, ein paar Gewissens-Ökos, die wohlhabenderen Blender, einer Schwadron von der Idee etwas für soziale Gerechtigkeit zu machen, obwohl man garnicht weiß, wie die überhaupt aussieht, einer ähnlichen Partei, die das gleiche will, aber daran glaubt, dass Menschen für unterschiedliche Arbeit gleich entlohnt werden möchten, womit sie an ihrer Naivität scheitern und zu guter letzt eines politisch überdrüssigen Bürgers, der sich alle Meinungen anhört, aufnimmt, mit "stimmt eigentlich schon. Sollte man mal machen!" kommentiert, aber letzten Endes seine Ziele lediglich so lange vor sich herum schiebt, bis er sagen kann, dass es jetzt eh zu spät ist etwas sinnvolles zu tun.

Meiner Meinung nach ist die politische Besetzung genau so wie sie sein soll: Katastrohpal, wie die Bürger selbst, die sie gewählt haben. Jetzt sollen sie aber die bösen sein, die daran schuld sind? Bitte - sie sind doch das perfekte Abbild eines größeren Stammtisches! Wenn man mit der Repräsentation des Landes unzufrieden ist, so sollte man sich frage, wieso sie Repräsentanten sind.

Das Problem der Politik liegt meiner Meinung nach daran, dass eine Instanz Gesetze erlässt, welche lediglich für diese Instanz gültig, bzw. von Relevanz sind. Also entscheiden Politiker über die Entlohnung von Politikern, ebenso wie sie Maßstäbe setzen können, ab wann man von Lobbyismus reden kann, weshalb er niemals vorherrschen würde. Aber in Amerika ist er - im bösen kapitalistischen Amerika - aber nicht bei uns.
Das Überdenken und Anpassen der GEZ Gebühr ist schon seit langer Zeit mehr als überholt, wird aber kaum zum Thema, da der Aufsichtsrat der öffentlich rechtlichen von ehemaligen Politikern besetzt ist. Würde eigentlich von Befangenheit reden - ist jedoch nur die Stimme eines kleinen unwissenden Bürgers.
Zudem steht es Politikern frei an Abstimmungen abwesend zu sein, bzw. nicht für jede politische Aktion beteiligt zu werden? Meine Güte - ich frag mich sowieso, warum mein Job mir das auch nicht ermöglicht. Macht doch Sinn - würde ja dafür eingestellt, um nur manchmal zu arbeiten, wenn es unbedingt sein muss oder es für mich finanziell relevant ist.

Das Problem ist nicht die Demokratie als Struktur, sondern weit mehr ihre Umsetzung. Während es Kontrollinstanzen gibt, welche faschistische Auswucherungen verhindern sollen, so gibt es nur unzureichende Kontrollinstanzen, um die Realisierung und Umsetzung der Demokratie selbst zu prüfen. Lobbyismus ist ein Missbrauch des politischen Systems, da man sich durch finanzielle Mittel über die Menschen hinwegsetzt, welche einen gewählt haben und den Einsatz für diese Meinung, auf die man vertraut, hintergeht. Dies funktioniert jedoch, da die Politik nicht transparent genug ist - im gleichem Atemzug aber die Transparenz der Bürger eingefordert wird. Zudem ist es schlecht für die politische Führung, wenn sich diese nicht verändert und man stets die gleiche halbtote Ikonfigur an forderster Front stehen hat. Damit wäre man beim Problem der Parteien an sich.

Ich erinnere mich noch sehr gut, als die Piraten-Partei gegründet wurde und sich lediglich durch ihren Schutz der Privatsphäre im Netz einsetzen wollte. Mehr politische Ziele gab es für diese Partei nicht - sie war ein Aufbegehren der Bevölkerung gegen Zensursula. Was geschieht mit ihr? Man lädt sie zu einem Interview im öffentlich rechtlichem TV, um sie in den Belangen bloszustellen, was von anfang an klar war: Sie hat kein Wahlprogramm, sondern nur eine Idee, was sie folglich nicht wählbar macht - keine regierungsfähige Partei. Daher denke ich, dass sich Parteien für eine Wahl auf verschiedene Themen spezialisieren sollten und sich für diese Posten zu Wahl aufstellen lassen. Große Parteien können sich gerne auf alles Bewerben, aber hier denke ich immer wieder gerne an die Analogie von Barlow zur WoW Klasse des Druiden. "Der Druide kann alles - aber nichts richtig."

Gerade mir geht es bei der Wahl immer so, dass - egal was ich tue - ich immer in einen sauren Apfel beißen muss. Man mag zwar beispielsweise die Bildungsidee einer Partei in mancher Grundidee, aber zugleich wollen sie Flüchtlinge an der Grenze niederrattern oder sind generell von Homophobie durchsetzt. Ich will einfach nichts wählen, was eine Meinung vertritt, bei der mir das Anhören eben dieser, das Blut aus den Ohren fließen lässt - und so geht es sicher vielen Menschen.
Schließlich wurde die AfD Beispielsweise on Mass gewählt, weil sie "etwas gegen die Flüchtlinge tun", was an und für sich schon perfekte Antisozialehaltung ist und dem Motto "tretet sie, solange sie am Boden liegen" folgt. Ablehnung der Schwulenehe und Beziehung wurden von vielen Wählern mit "egal, ich bin nicht schwul - hauptsache, das mit den Flüchtlingen hört auf" abgewälzt, was so doch kaum zukunftsträchtig sein kann.

Soviel im allgemeinen zur Politik. Ich denke einfach, dass unser politisches System solange von Lobbyismus durchsiebt wurde, bis nur noch das Zurückbleibt, was von relevanz ist und durch Gelder kontrolliert werden kann. Politische Meinungen werden nicht mehr durch seriösen Journalismus oder charismatische Menschen getragen, welche für eine Meinung einstehen und dabei auch bereit sind ihren Posten zu riskieren, eben weil es ihr wahres politisches Interesse darstellt. Sie werden durch Medien gebildet, geprägt und an die Menschen herangetragen, welche sie einfach nur noch aufnehmen und garnicht erst hinterfragen, da man generell schon viel zu viele Probleme hat und man durch die Arbeit vollkommen überlastet ist. Beide Eltern arbeiten Vollzeit, das Kind benötigt Förderunterricht - alleine schon, damit es nicht zu früh nach Hause kommt, wenn sowieso kein Elternteil im Haus ist. Solange man noch ausreichend Brot und Fleisch hat, so kann man aufbegehrenden Stimmen immer das Maul stopfen, was noch einfacher geht, wenn man 3. Welt Länder als Relation heranziehen kann, um zu signalisieren, dass es uns hier doch so gut geht.
Genau. Wegen 3. Welt Ländern geht es uns so gut, rechtfertigt aber keine Untätigkeit oder eine generelle Degeneration der Meinungsprägung.

Überbevölkerung, Problem oder Chance?
Dazu habe ich mich ja bereits in einem anderem Thread geäußert, weshalb ich es kurz halte.
Überbevölkerung der Welt wird dramatisiert. Natürlich gibt es Kapazitätsgrenzen für die Erde, doch die meisten reden von einer Überbevölkerung, welche man aufhalten muss, da man seinen Lebensstandard erhalten möchte. Wir haben nach wie vor ausreichend Ressourcen was Nahrung und der gleichen anbelangt, um weit mehr Menschen zu versorgen. Es ist hierbei lediglich eine Frage der Verteilung der Ressourcen, welche nicht richtig vonstatten geht, weshalb vielerorts noch Menschen den Hungertod sterben müssen, während andere sich in den Tod fressen. Das sollte eigentlich so ziemlich jedem bewusst sein.
Daher ist die Überbevölkerung noch nicht per se etwas schlechtes, sondern könnte den Menschen weiter dazu drängen das zu tun, was er eigentlich jetzt bereits tun müsste und er würde die Ressourcen entsprechend verwalten. Zudem bieten sich dadurch auch Chancen, um die Technologie weiter voranzubringen oder generell neue Märkte zu erschließen, an welche man heute vielleicht nicht einmal denken mag.

Eine Ein-Kind-Politik oder ähnliches in Deutschland ist für mich der Vorschlag für den Faceplam. Schließlich haben wir viel eher das Problem der Vergreisung der Gesellschaft, sodass man mit einem politisch abgesenkten Spiegel von Geburten eher ganz neue Probleme in das Land holt, wie zum Beispiel die Destabilisierung des sowieso schon Einbeinigen Generationenvertrages für die Altersvorsorge. Daher bin ich gegen ein eintgegenwirken - nachfolgende Generationen werden sehr negativ beäugt und scheinen zunehmend unfreundlicher, was natürlich gutes Öl für das Feuer der Abneigung gegen Überbevölkerung ist.

Ist das aktuelle Bildungssystem noch Zeitgemäß?
Das Thema halte ich für das ulkigste an der ganzen Geschichte. Das Bildungssystem muss selbstverständlich maßgeblich verändert werden, da das Bildungsziel des eigentlich eingeführten Bildungssystems seit langem gänzlich verfehlt wird. Das Ziel der Schulen sollte eigentlich sein das Lernen zu lehren und den Startfunkten für den Wissensdurst der Menschen darzustellen. Es soll anreize schaffen, über welche sich Menschen für Thematiken begeistern können und sich das Wissen darum weitestgehend selbst aneignen können. Die Eigenständigkeit des Lernens sollte das Ziel sein, da sich die Welt stetig verändert und heute gelernte Technologien in 20 Jahren bereits veraltet sein könnten - nein... veraltet sein werden.

Problematisch ist dabei aber nicht zwangsläufig die Schule als Institution, sondern der komplette Wirtschaftsmarkt, welcher zu hohe Ansprüche an seine Mitarbeiter stellt, um sie einzustellen. Da können wir mal ehrlich sein, denn wenn man sich bewirbt, so wollen sehr viele Betriebe einen generellen Notendurchschnitt von <2,0 damit man überhaupt in eine Ausbildung einsteigen kann. Da stellen sich bei mir ernsthaft die Haare auf, da es irrationale Ausmaße annimmt. Die steigenden Anforderungen von Betrieben an ihre zukünftigen Mitarbeiter erhöht nicht die Mitarbeiterzufriedenheit oder steigert ihre Produktivität, sondern lässt das Bildungssystem als solches verkommen und versetzt Eltern, sowie Kinder gleichermaßen in sehr viel Stress.
Früher konnte man mit dem Hauptschulabschluss problemlos relativ viele Berufe ergreifen und wurde auch in einem angemessenen Ausmaß entlohnt. Meine Eltern haben beide einen Hauptschulabschluss hinter sich gebracht und können sie garnicht beklagen über ihre Berufe. Einmal ausgiebig im Handwerk tätig, sowie im regen Kundenkontakt, sowie jemand in der Vermessungs und Qualitätsprüfung eines Industrieunternehmens. In ersteren Beruf wird man heute auch noch rein kommen, muss aber bedenken, dass das Anlernen eines Handwerkes sehr aufwändig sein kann und viele mit ihrer heutigen Motivation der Problemlösung und Konfliktbereitschaft bereits bei ersten Hindernissen das Handtuch werfen. Eine Stellung in der Qualitätsprüfung eines großen Unternehmens ist allerdings für die Hauptschul Absolventen eher nicht vorstellbar und müsste wohl mit etwas Glück in der Karriere verbunden sein. Doch warum, frage ich mich?
Kann das nur jemand mit Real oder höherer Bildung? Nein - lebende Beweise laufen tagtäglich durch die Welt und dennoch ist dies eine Forderung von Betrieben an die zukünftigen Generationen: Mehr zu leisten, als man es selbst seiner Zeit getan hat. Natürlich ist das naiv betrachtet ein guter Weg für die Zukunft, weil der Mensch besser wird, doch führt es auch zu Problemen, die früher kaum ein Thema waren: Burnout. Schüler, welche unter dem Burnout Syndrom leiden und nicht mit dem Leistungsdruck von außen zurecht kommen. Sind das nun "Menschen mit schlechter DNA?" oder "unterdurchschnittliche Menschen?". Wer diese Meinung vertritt ist doch einfach nur widerlich, wenn ich das mal so sagen darf. Es hat nämlich nichts mehr damit zu tun und der Mensch wird wahrhaftig zu dem, was jeder befürchtet: Zu einem Werkzeug. Um dem entgegenzuwirken muss man beginnen den Menschen nicht als wirtschaftliche Ressource zu sehen, sondern als Leistungsträger und Persönlichkeit. Insbesondere das zweite hat signifikante Auswirkungen auf die weitere Entwicklung des Menschen im sozialen als auch beruflichen Leben.

Manche möchten gefordert werden und sich weiterentwickeln, wieder anderen reicht es ein stabiles und sicheres Arbeitsumfeld zu haben, welchem sie entspannt nachgehen können. Auf diese individuellen Wünsche der Menschen muss man eingehen und dies auch entsprechend in der Bildung berücksichtigen. Natürlich gibt es keinen Pony-Hof unterricht, bei dem jeder besonders und einzigartig ist, aber man sollte Möglichkeiten schaffen, um die Schülern in ihren eigenen Interessen zu unterstützen.
Japan ist hierfür kein Vorbild, wie es sein soll - aber ein Vorbild dafür, was man tun kann. Das Club-Angebot und die eigeninitiative Verwaltung dieser von Schülern für Schüler ist eine wunderbare Idee, welche natürlich die Persönlichkeit fördert. In Japan selbst kann dies aber zum Stolperstrick werden, weil man sich dafür einsetzen muss und entsprechend nicht immer die notwendige Zeit hat, um mit den irrationalen Leistungsanforderungen der Klassen mitzuhalten. Wenn wir den Vergleich ziehen zwischen Japan und Deutschland, so liegt Japan 4 Punkte im Durchschnittlichen IQ über Deutschland - doch was ist dieser Preis dafür? Hohe Suizidraten, hohe Prostitution von Minderjährigen, hohe Anzahl von Arbeitslosen und Arbeitsunwilligen Jugendlichen / jungen Erwachsenen sowieo eine hohe Anzahl von sexuellen Belästigungen und Übergriffen. Sind Japaner schlechtere Menschen und daher kommt das? Oder leben sie in einer leistungsverkommenen Gesellschaft, welche ihnen so viel Stress von allen Orten um die Ohren schlägt, dass die Ventile zum Ablassen des Stresses sich extremisiert haben, im Vergleich zu dem, was uns bekannt ist.

Der Mensch wird nicht länger als Mensch gesehen, sondern als Kapital und als Werkzeug.
Die entsprechende Behandlung der Menschen untereinander diesbezüglich führt dazu, dass sich der Mensch immer weiter von seinen Werten abwendet und zu einem Einzelgänger innerhalb einer Rasse, welche auf gesellschaftliche Kontakte angewiesen ist, degeneriert. Diese Handlung gibt er an alle Seiten weiter und führt dazu, dass sich die Gemütszustände der Menschen einfach verschlechtert, versauert und verkommt. Nahezu jeder Mensch im Internet behauptet stolz von sich, dass er Menschen nicht leiden kann oder gar hasst, soziale Kompetenzen es nicht wert sind großartig gepflegt zu werden und sich am Leid anderer Menschen ergötzt. Oh, wir sind ja so böse, cool und nicht wie der "Normalfag". Falsch - genau das sind ebenfalls "Normalfags".

Aber ich frage mich immer...

Sind Menschen glücklich so zu leben?
Wann war man selbst das letzte mal einfach vollends glücklich und hatte keine Sorgen, bzw. konnte sie komplett ausblenden?
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819060

@DaviDwithD:
Doch, unser Bildungssystem ist hundsmiserabel. Meine Familie hat mind. 3 Generationen an Lehrern und Rektoren und das Thema der Bildung wird bei uns ziemlich oft besprochen. Ich bin zwar kein Lehrer, aber wenn selbst Leute vom Fach dies so ausdrücken, dann muss da was dran sein.
Von Privaten Schulen oder Unis wollte ich eigentlich nicht diskutieren. Für mich sind die Öffentlichen Einrichtungen von Bedeutung. Und dass diese kostenfrei sind, versteht sich für mich, in einer hochentwickelten Gesellschaft, von selbst.

Das ‚Auswendig‘ lernen ist meiner Meinung nach sehr wichtig. In der Frühen Klassen (1-6) müssen die Kinder bestimmtes Grundwissen aufbauen, also auswendig lernen. Wie willst Du denn eine neue Sprache den lernen ohne es zu pauken? Ich habe in meinem Leben 5 Sprachen gelernt und kann Dir sagen, dass ohne ein geschultes Gedächtnis hier nix läuft.
Einige von Euch sagen, dass es ausreicht zu wissen wo man es findet. Das ist nur teilweise korrekt. Man muss ein bestimmtes Wissen im Kopf haben und Sachverhalte zu verstehen. Das logische Denken kann nicht als Link ins Internet funktionieren. Man muss es durch Lernen und Erfahrung sich erarbeiten. Erst wenn dieses Grundwissen/Funktionalität aufgebaut ist, ist das Wissen im Internet sinnvoll nutzbar.

Und sollte tatsächlich Strom ausfallen, so würden sehr wohl viele Menschen nicht zurechtkommen. Für viele kommt die Wurst und Brot aus dem Supermarkt. Sie haben keine Ahnung was sie da Essen. Wie viele von Euch könnten ohne Strom längere Zeit überleben? Kann einer von Euch ein Tier töten, es auseinanderzulegen und kochen? Wisst Ihr welche Wald-Pflanzen essbar sind und welche Giftig? Wie man erste Hilfe leistet? Wie man Wasser desinfiziert so dass man es trinken kann?
Ich fürchte dass ein Großteil der Menschen in so einer Situation nach spätestens 10-20 Tagen sterben würde.
Auch wenn unser Stromnetz stabil und gut abgesichert ist, ein Ausfall von den großen Trafo-Stationen könnte sehr wohl zu einem längeren Stromausfall führen.

Was ich mit Eingangsprüfungen für Unis erreichen will, ist dass die Menschen sich über den Studiengang den sie wählen auch Gedanken machen. Wenn nach 1 bis 2 Semestern nur noch die Hälfte der Studenten übrig ist, so ist das selbstverständlich ein Wirtschaftlicher Schaden für die Gesellschaft. Wir bilden die Leute nicht aus Spaß, sondern weil wir sie in der Gesellschaft benötigen.

Ich bin kein Fan von Vorschriften oder dem Staat der alles reguliert. Ich finde aber dass ein Sozial-Jahr den Jugendlichen sehr gut tun würde. Eine Berührung mit Kranken, Alten und Pflegebedürftigen wäre eine wichtige Erfahrung für junge Menschen. Wehrpflicht würde ich persönlich nicht einführen. Ich halte eine Berufsarmee für OK.


@TheAwesomePigeon:
Ich habe gehofft, dass Du dich unserer Diskussion anschließt. Auf Deinen Beitrag musste ich zwar lange Warten, heiße ihn aber herzlich willkommen :-)

Kurz zur Todesstraffe: Ich halte sie nicht für notwendig, aber in einigen besonderen Fällen für Sinnvoll. Allerdings halte ich einige Jahre im Sibirischen Arbeitslager, bei Wasser und Brot Steine klopfen, für viel Abschreckender als jede Todesstraffe. Dies würde selbst die hartgesottensten Kriminellen weich kriegen. Eine warme Zelle mit Fernseher, 3 Malzeiten am Tag und Medizinischer Versorgung, klingen nicht besonders Abschreckend ;-)
Vielleicht wäre dies ein neuer Wirtschaftszweig für die Russen. "Heute im Angebot: 20 Jahe im Sibirischen Gulag zum halben Preis" ...


Ich glaube daß die Frage nach der Demokratie jetzt sehr wohl berechtigt ist. Wir haben eine Regierung die eigentlich niemand gewählt und niemand gewollt hat (CDU ca. 30 Prozent, SPD ca. 20 Prozent). Zwei Verlierer lecken Ihre Wunden uns bilden eine Regierung. Und in USA haben wir einen Präsidenten, der anscheinend geistig nicht erwachsen geworden ist und sich wie ein verwöhntes Kleinkind benimmt. Ist das die Demokratie/Regirung die wir haben wollen?

Die Demokratie, wie auch das Christentum oder der Kommunismus sind wirklich tolle Ideen, aber sie scheitern an der Realität, sie scheitern an dem Menschen.

Ich will auch nicht 'besonders intelligente' bzw. 'kluge' Menschen, sondern Personen die von der Materie etwas verstehen, an die richtigen Posten setzen. Minister die von tuten und blasen keine Ahnung haben, viel Geld kosten und nur Ärger machen, sind inakzeptabel. So kann ein Staat nicht funktionieren. Es mag ja sein, dass wir ein reiches Land sind, aber wenn ich sehe wieviel Korruption und Vetternwirtschaft bei uns läuft, dann reicht selbst dieses Geld nicht um den Staat aufrechtzuerhalten.

Wenn es für Ämter wie Lehrer, Arzt oder Informatiker bestimmte Voraussetzungen gibt, warum nicht für Ämter die den Staat leiten und über die Zukunft der Bevölkerung entscheiden? Würdest Du zu einem Mediziner gehen, der nicht Studiert hat und keine Praxis-Erfahrung hat?

Ich will niemandem den Weg versperren, aber wenn jemand in dieser Richtung Interesse hat, so soll er wie jeder andere Mensch sich entsprechend bilden und seinen Weg verfolgen.

Was die Parteien angeht, so kann ich Dir nur zustimmen. Ob sich daran bald etwas ändert, das wage ich zu bezweifeln. Deshalb sind für mich Menschen mit Ideen wertvoller als die Parteien. Deshalb würde ich gerne einzelne Menschen zu Ministern wählen, die dann ihre Ideen umsetzen könnten. Eine Partei zu wählen, ist wie eine Katze im Sack zu kaufen.

Zu Überbevölkerung: Wie ich bereits gesagt habe ist die Überalterung der Gesellschaft ein vorübergehendes Problem, das sich mit der Zeit von alleine regelt. Das Problem ist unser Renten-System. Das gehört abgeschafft und eine über Steuern finanzierte Rente muss kommen. Oder am besten gleich Bürgergeld. Damit würden wir viele Sozial-Probleme lösen. Besteuern müsste man dann eben nicht die Arbeit sondern die Produkte und Produktion. Hier müsste man viele alte Konzepte unserer Gesellschaft über Bord werfen.

Zur Bildung: Aus dem japanischen System habe ich mir die Struktur und die Prüfungen entliehen. Auch die Klubs und Außerschulischen Aktivitäten sind interessant und sinnvoll. Was den Druck angeht, so liegt es daran, dass die Japaner viel zu viel Stoff in der kurzen Zeit durcharbeiten. Das ist nicht produktiv. Ich finde wichtig ist es die Grundlagen gut zu lernen. Auch würde ich die Regel Schulzeit verlängern. Viele Themen müssten auf den Prüfstand. Ob man über Jambus/Dijambus (nur als Beispiel) in normaler Schule unterrichten muss, wage ich zu bezweifeln. Bestimmte Themen gehören einfach in die höhere Bildung.

Das der Mensch nicht mehr als Mensch sondern als Werkzeug angesehen wird, ist meiner Meinung nach auch ein Problem der Überbevölkerung. Wenn auf eine Stelle 200 Bewerber kommen, so wird die Firma die Löhne nach unten drücken, und den Arbeiter wie eine Zitrone ausquetschen. Es warten ja noch 199 "Willige" vor der Tür.

Was das Glück angeht, Hier gebe ich Dir absolut Recht. Wir sind reich, haben viel Bling-Bling aber frei und Glücklich sind wir nicht. Das ist ein sehr guter Punkt für die Veränderung der Gesellschaft. Danke!

Hier also ein weiterer Diskussion-Punkt:
Wie kann man in unserer Gesellschaft die Menschen glücklicher machen, bzw. warum sind wir trotz Reichtum nicht glücklich?
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Wochen her von Tssir-De-Macabre.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819061

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@The AwesomePideon

Mensch da muss die Tastatur ja immer noch Glühen?!*o-XD*

Ein gutes Video was unsere Regierung und die Tolle Demokratie beschreibt.
Zusätzlich redest du von einer Demokratie... die Macht geht von Volke aus aber gleichzeitig sagst du "Aber eigentlich dürfen die Fanatiker, Firmenchefs und Idioten nicht an die Macht".... wo ist das denn noch eine Demokratie wenn bestimmte leute (wenn auch aus Dummheit) Nicht in die Politik dürfen?

Gute idee wären Volksentscheide... und nein ich bin kein AFD Wähler....für den Fall habe gehört die wollen auch Volksentscheide. ^^

Demokratie kann nicht funktionieren aus den einfachen Grundsatz "Viele Köche verderben den Brei!".
über 700 Abgeordnete im Bundestag.... wie soll da noch eine Fundierte Entscheidung die im Interesse des Volkes steht bei rauskommen... meiner Meinung nach sollten die Ideen ausarbeiten und das Volk sollte sich dann per Volksentscheid entscheiden welche Idee es am besten findet.

Hier kann man nochmal sehen wie eine Partei mit Guten ideen direkt Platt gemacht wird nur weil es die ehemalige SED Partei ist.
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Dieser Moment in Stählernden Sarg wenn man Meter für Meter auf den Feind Zufährt und die Feindlichen Geschütze Donnern um den Abpraller auf meiner Panzerung vorraussagen!

Ich lache dem Feind entgegen und freue mich über ankommende Feindliche Feuer was sich an meiner 188 Tonnen Schweren "Maus" anhört wie der Regen der auf einer Blechplatte Abprallt!
Dummerweise Fahre ich den Langsamsten Porsche der Welt ...... dennoch wird es uns nicht aufhalten.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819063

@Crazyflo:
Direkte Demokratie funktioniert leider nur im kleinen Maßstab. Für ein Volk von >80 Millionen Bürgern eine Volksabstimmung vorzubereiten ist extrem Zeit und Kostenaufwendig. Das kann in der Schweiz und in Island funktionieren aber wohl kaum bei uns. Des Weiteren traut man dem Volk nicht zu eine Richtige Entscheidung zu treffen. Deswegen gibt es die Parteien. Sie werden gewählt, und tun das was sie für ‚Richtig‘ erachten. Das ist ein der Kritikpunkte die ich an der Demokratie habe.

P.S.
Wir reden von der direkten Demokratie, aber wie viele Bürger wollten sich tatsächlich mit solchen Problemen beschäftigen? Die meisten Bürger leben ihr Leben, haben Ihre Probleme und kümmern sich wenig um die große Politik. Sie gehen alle paar Jahre zur Wahl und hoffen dass die gewählten Politiker ihre Aufgaben vernünftig erfüllen.

Das Problem ist aber, dass die Parteien degenerieren und Politiker an die Macht kommen, die für die Ämter nicht geeignet/qualifiziert sind. Hinzu kommt, dass sie für die von Ihnen verursachten Fehler und deren Auswirkungen nicht zur Verantwortung gezogen werden (siehe Berliner Flughaffen). Auch die Parteien brauchen keine Folgen zu fürchten weil sie ihre Wahlversprechen nicht erfüllt haben. Es finden sich immer noch genügend Leute, die sie noch wählen, weil sie diese Partei "doch schon immer" gewählt haben.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819064

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Crazyflo schrieb:
Demokratie kann nicht funktionieren aus den einfachen Grundsatz "Viele Köche verderben den Brei!".
über 700 Abgeordnete im Bundestag.... wie soll da noch eine Fundierte Entscheidung die im Interesse des Volkes steht bei rauskommen... meiner Meinung nach sollten die Ideen ausarbeiten und das Volk sollte sich dann per Volksentscheid entscheiden welche Idee es am besten findet.

Die Idee des Volksentscheids kommt bei jeder Diskussion über die Demokratie und was man vielleicht besser machen könne, aber die Idee des Volksentscheids ist einfach nicht umsetzbar und ist meiner Meinung nach nur für ein paar Sonderfälle geeignet, wenn überhaupt.
Das Problem mit dem Volksentscheid ist, dass es ein gigantischer Aufwand ist so etwas zu organisieren und das Thema für die Bürger herunter zu brechen.
In der Politik werden jährlich mehrere hundert oder sogar tausend Fragen bearbeitet, das sind Ausmaße, bei dem man entscheiden müsste, wo ein Volksentscheid gemacht werden soll und wo nicht, den bei jedem Thema ist das schlicht unmöglich.
Ein weiteres Problem kommt auch mit den Bürgern, die an diesem entscheid teilnehmen würden und die die es nicht tun, alleine dadurch das nur 20 Mio. von 80 Mio, vielleicht teilnehmen hat wieder jemand was zu meckern, obwohl er selbst hätte teilnehmen können.
Und letzten Endes haben die meisten Bürger einfach nicht die Zeit oder die Geduldet sich mit komplexen Fragen und Hunderten von Seiten Informationen zum Thema zu befassen, um es vollständig zu verstehen und auch die Folgen zu bedenken.

Der Volksentscheid ist zwar eine schöne Idee, aber nicht im großen Stil sinnvoll umsetzbar.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819067

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Direkte Demokratie funktioniert leider nur im kleinen Maßstab. Für ein Volk von >80 Millionen Bürgern eine Volksabstimmung vorzubereiten ist extrem Zeit und Kostenaufwendig.
In der Schweiz geht auch nicht jeder immer hin.... aber es regen sich alle auf das die Partein nur Müll bauen.
Ab den Zeitpunkt wenn das Volk die Entscheidungen WIRKLICH selber trifft kann es nicht mehr Meckern... Theoretisch zumindest.
Deswegen gibt es die Parteien. Sie werden gewählt, und tun das was sie für ‚Richtig‘ erachten.
Das zwar der Gedanke der leider nur Im Märchen Funktioniert... Aber wie gesagt... Linke Zickt AFD an... AFD zickt alle an.. SPD zickt Linke an.... Seehofer macht eh nur was er will... und Gabriel sitzt schmollend in der Ecke und MEckert mit dem Leben....
Wenn die Parteien mal nicht entscheiden würden und einfach nur mal Pläne ausarbeiten .... sollten andere Parteien diese Bewerten und Pro sowie Kontra ausarbeiten... nach diesen Pro und Kontras könnte auch ein Leihe entscheiden....zumindest wenn diese mal in Volksdeutsch geschrieben werden und nicht Beamten Sprache. ^^ Jeddoch müssten wir dem Kindergarten da oben beibringen die Arbeit anderer Fair zu Vergleichen...

Und ja klar wird es Teuer.... aber wir reden von Volk... auch wenn die Schweiz sich in paar Entscheiden wie in der Flüchtlingskrise Negativ hingestellt hat können wir nicht von einer Demokratie reden wenn 80% gegen den Einsatz der Bundeswehr sind und dennoch Trotzdem die Bundeswehr in aller Herrenländer rumstreift und sich beschießen lässt.... Bundeswehreinsatz wäre schon mal abgeschaft durch einen Entscheid....schwups sind Millionen Frei um weitere Entscheide zu treffen.

Wer dann nicht zum Volksentscheid geht hat selber Schuld.... wer nicht zu den Wahlen geht ... naja hat keine Schuld... die Merkel wurde nicht gewählt und trotzdem Krallt die alte sich an Ihren Kanzlertitel... warum? Weil die Politk hier nicht von Volk ausgeht sondern der Parteien.. und das hatten wir schonmal und wurde in der DDR groß verurteilt.... auch von der BRD
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Ich lache dem Feind entgegen und freue mich über ankommende Feindliche Feuer was sich an meiner 188 Tonnen Schweren "Maus" anhört wie der Regen der auf einer Blechplatte Abprallt!
Dummerweise Fahre ich den Langsamsten Porsche der Welt ...... dennoch wird es uns nicht aufhalten.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819074

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Und ja klar wird es Teuer.... aber wir reden von Volk... auch wenn die Schweiz sich in paar Entscheiden wie in der Flüchtlingskrise Negativ hingestellt hat können wir nicht von einer Demokratie reden wenn 80% gegen den Einsatz der Bundeswehr sind und dennoch Trotzdem die Bundeswehr in aller Herrenländer rumstreift und sich beschießen lässt.... Bundeswehreinsatz wäre schon mal abgeschaft durch einen Entscheid....schwups sind Millionen Frei um weitere Entscheide zu treffen.

@Crazyflo
Wenn man den Volksentscheid einführen würde, heißt das noch lange nicht das es keine Auslandseinsätze mehr geben würde.
Deutschland ist ein Mitglied in Internationalen Bündnissen wie der NATO oder der UN und hat damit auch gewiesen pflichten zu erfüllen, dazu zählt auch eine gewisse Anzahl an Soldaten für Aktionen die von der NATO oder der UN beschlossen werden zu stellen und in Bereitschaft zu halten.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819168

@Sentri:
Ich kann zwar die Einsätze für die UNO verstehen, die NATO ist für mich persönlich ein Überbleibsel des Kalten Krieges und entsprechend benimmt sich die NATO auch. Da die Sowjetunion als Gegner nicht mehr zur Verfügung steht, ist sie auf der Suche nach einem neuen Gegner um ihre Daseinsberechtigung zu rechtfertigen. Ich finde wir bräuchten ein neues Militärbündnis, welches nicht durch Altlasten vorbelastet ist. Die Weltlage hat sich verändert und es gibt neue Herausforderungen. Da sind die alten „Beton-Köpfe“ aus der NATO keine Hilfe mehr.

Von den meisten aktuellen Deutschen Einsätzen halte ich auch nicht viel. Was soll der Einsatz in Afghanistan den Bringen? Die Russen haben bereits nach 9 Jahren bemerkt dass sie dort nichts ausrichten können. Militärisch und Wirtschaftlich war der Einsatz in Afghanistan für die Russen und für die westlichen Mächte ein Flopp.
Was suchen wir in Syrien? Da gibt es nicht einmal eine einheitliche Strategie der Westmächte. Und die Gefahr einer Konfrontation mit anderen ist sehr hoch. Ob Russen, Israelis, Türken, Iraner, Saudis, Amerikaner, alle haben da ihre Finger im Spiel. Hier sollten wir uns ganz raushalten.

Außerdem ist die Bundeswehr für solche Einsätze gar nicht ausgerüstet und ausgebildet. Bei den Sparmaßnahmen, die man in den letzten Jahren bei der Bundeswehr durchgeführt hat, wundert es mich dass die Soldaten nicht in Unterhosen mit Plastik-Karabinern durch die Gegend laufen.

Allerdings hat dieses Thema nichts mit unserem Thread zur Verbesserung der Gesellschaft zu tun. Falls Euch das Thema interessiert, so können wir gerne einen neuen Thread eröffnen.


Jetzt aber zu einem Thema auf welches mich TheAwesomePigeon gebracht hat und welches sehr wohl zu unserem Thread passt:
„Wie kann man in unserer Gesellschaft die Menschen glücklicher machen, bzw. warum sind wir trotz Reichtum nicht glücklich?“

Eigentlich sind die meisten Menschen bei uns materiell ganz gut abgesichert. Wir haben eine flächendeckende Krankenversorgung, kostenlose Bildung (auch wenn sie nicht optimal ist) und auch soziale Einrichtungen welche die Ärmsten unterstützen. Wir Kaufen Autos, fahren in Urlaub, spielen Spiele, genießen mannigfaltige Unterhaltung, die Liste könnte man Seitenweise fortsetzen. Dennoch sind viele Menschen mit Ihrem Leben nicht zufrieden.

Nun gut es gibt natürlich auch Probleme. Wohnungsnot, Angst vor dem Arbeitsplatz-Verlust, Stress und Überlastung im Job. Dies sind bestimmt gravierende Punkte, aber die gab es auch in früheren Zeiten. Dazu noch Armut und Krieg.

Liegt es an der Materiellen Ausprägung unserer Gesellschaft? An dem sozialen Druck?

Glück ist natürlich keine Messbare Einheit. Jeder von uns empfindet Glück anders. Deswegen ist es ein schwieriges Thema.
Empfindet Ihr euch als Glücklich? Seit Ihr mit Eurem Leben zufrieden, oder möchtet Ihr etwas ändern ?

Ich persönlich empfinde mich als Glücklich. Ich bin nicht reich, aber habe ein stabiles Arbeitsverhältnis und genug Geld um über die Runden zu kommen. Ich habe keine ausgeprägten materiellen Wünsche. Ich freue mich wenn ich mir einen neuen Manga oder Anime kaufen kann oder wenn ich eine Interessante Unterhaltung mit anderen Menschen führen kann. Ich persönlich glaube dass das Glück in den kleinen Dingen des Lebens steckt.

Ein Bekannter von mir ist letztens in vorzeitige Rente gegangen und hat einen ganzen Haufen Geld als Abfindung bekommen (er hat in der Pharma-Industrie gearbeitet). Er hat mir erzählt, dass er sich endlich ein Teures Extra für sein Auto gekauft hat. Er war so Heappy… ganze 3 Stunden lang. Danach hat er es bemerkt dass dieses Extra ihm eigentlich ziemlich egal ist.

Nun gut, Glück ist eine Emotion die nicht lange anhält. Aber da war ich doch etwas verwundert.

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Wochen her von Tssir-De-Macabre.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819185

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Glück ist ein schweres Thema, da jeder etwas anderes brauch/verlangt um sein Glück zu erreichen.

Ich für meinen Teil würde behaupten, dass ich Glücklich bin.
Ich lebe ein gemütliches Leben in einer kleinen Wohnung und vertreibe meine Freizeit oft mit Anime, Freunden oder Gaming.
Natürlich könnte es auch mehr Geld sein, aber es ist genug um damit aus zukommen und mehr materielle Gegenstände heißen nicht mehr Glück.

Ich denke, dass man glücklich ist, wenn das Leben die Erwartungen trift, die man von dem Leben hat und ich denke, dass das bei mir zutrift.
Ich würde behaupten, dass man unglücklich ist, wenn die Grundlegenden Bedürfnisse nicht erfüllt werden, also Essen, Sicherheit, Arbeit, Dach über dem Kopf und ein soziales Umfeld, oder wenn man zu viele Erwartungen hat, die unrealistisch gesetzt sind und sich nicht erfüllen lassen.

Letzten Endes liegt es in der Natur des Menschen, anzustreben über seinen Verhältnissen zu leben
und oftmals wollen wir nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher, als der uns gegenüber.
Dieses denken ist somit der größte Feind unseres Glücks.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819208

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Tssir-De-Macabre schrieb:
Das ‚Auswendig‘ lernen ist meiner Meinung nach sehr wichtig. In der Frühen Klassen (1-6) müssen die Kinder bestimmtes Grundwissen aufbauen, also auswendig lernen. Wie willst Du denn eine neue Sprache den lernen ohne es zu pauken? Ich habe in meinem Leben 5 Sprachen gelernt und kann Dir sagen, dass ohne ein geschultes Gedächtnis hier nix läuft.
Ebenso wichtig ist aber auch das Verständnis über Satzbau und Grammatik, wo natürlich auch manchmal Sonderreglen mitreinspielen. Lernt man jedoch reflektiert und logisches Denken, würde sich einem evtl. erschließen, dass Grundwissen wie beispielsweise Vokabeln, dazu beitragen könnten seinen Wortschatz zu erweitern. Stupides auswendig lernen à la Vokabeln abschreiben hat mich nie sonderlich interessiert. Zugegebenermaßen waren Fremdsprachen meine größte Schwierigkeit in der Schule. Wir gewichten die beiden Punkten vllt. etwas unterschiedlich, jedoch glaube ich schon, dass wir grundsätzlich beides als wichtig ansehen.
Wie viele von Euch könnten ohne Strom längere Zeit überleben? Kann einer von Euch ein Tier töten, es auseinanderzulegen und kochen? Wisst Ihr welche Wald-Pflanzen essbar sind und welche Giftig? Wie man erste Hilfe leistet? Wie man Wasser desinfiziert so dass man es trinken kann?
Ich fürchte dass ein Großteil der Menschen in so einer Situation nach spätestens 10-20 Tagen sterben würde.
Auch wenn unser Stromnetz stabil und gut abgesichert ist, ein Ausfall von den großen Trafo-Stationen könnte sehr wohl zu einem längeren Stromausfall führen.
Vllt. bin ich zu naiv und optimistisch, aber ich glaube und hoffe nicht, jemals in eine solche Situation zu kommen. Menschlicher Fortschritt macht uns teilweise unabhängiger, sodass wir nicht mehr selbst jagen gehen müssen. Dass wir möglicherweise oder sogar höchstwahrscheinlich selbstständig, alleine und ohne Hilfsmittel binnen weniger Tage draufgehen würden, stimmt schon, aber was schlägst du vor? Wie einige Amerikaner Bunker mit Notreserven und Waffen kaufen? Wiegesagt bin ich ziemlich optimistisch, dass wir nicht auf uns alleingestellt und ohne Strom überleben müssen.
Was ich mit Eingangsprüfungen für Unis erreichen will, ist dass die Menschen sich über den Studiengang den sie wählen auch Gedanken machen. Wenn nach 1 bis 2 Semestern nur noch die Hälfte der Studenten übrig ist, so ist das selbstverständlich ein Wirtschaftlicher Schaden für die Gesellschaft. Wir bilden die Leute nicht aus Spaß, sondern weil wir sie in der Gesellschaft benötigen.
Dass man sich im vorhinein Gedanken über das Studienfach macht, ist zwar erstrebenswert, eine Prüfung löst das Problem mMn dennoch nicht wirklich. Die Wissenschaft sollte mMn auch möglichst frei vom gesellschaftlichen Kosten-Nutzen Denken sein und selbst wenn man so denken würde, wäre das Ziel möglichst geringe Studienabbrecherzahlen zu haben mMn wie oben beschrieben nicht zwangsläufig wirtschaftlich. Im angelsächsischen Raum gibt's zwar einige großartige Universitäten, jedoch fallen dort i.d.R. auch immense Studiengebühren an. mMn versteht es sich also nicht von selbst, dass Bildung kostenlos ist und das allgemein alle Studienfächer grundsätzlich gleichberechtigt nebeneinander stehen ist ebenfalls zu begrüßen. Ein alleiniger Fokus auf beispielsweise die Natur- oder Geisteswissenschaften würde den Universitäten und Hochschulen schaden.
Ich bin kein Fan von Vorschriften oder dem Staat der alles reguliert. Ich finde aber dass ein Sozial-Jahr den Jugendlichen sehr gut tun würde. Eine Berührung mit Kranken, Alten und Pflegebedürftigen wäre eine wichtige Erfahrung für junge Menschen. Wehrpflicht würde ich persönlich nicht einführen. Ich halte eine Berufsarmee für OK.
Ich glaube, dass es ein Fortschritt war die Wehrpflicht abzuschaffen. Dein Vorschlag, mag für dich und evtl. auch für einige ganz gut klingen, die Jugendlichen sollten mMn jedoch die Wahl haben, womit sie sich beschäftigen wollen und mein größter Kritikpunkt war ja eigentlich auch die staatliche Geburtenregulierung.
Die Demokratie, wie auch das Christentum oder der Kommunismus sind wirklich tolle Ideen, aber sie scheitern an der Realität, sie scheitern an dem Menschen.
Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass sich die Demokratie seiner Fehleranfälligkeit im Grunde bewusst ist, was der "unweigerlich" kommenden Weltrevolution des Kommunismus bzw. der Wiederkehr Jesu Christi im Christentum entgegen steht. Obwohl man auch die Demokratie, das Christentum oder den Kommunismus bzw. generell Weltanschauungen differenzierter betrachten könnte. Klar habe auch ich eine idealisierte Sicht auf die Demokratie und das Christentum, jedoch hoffe ich doch, meinen eigenen (begrenzten) Verstand zu gebrauchen, einige Fehler und Probleme erkennen, benennen und diskutieren zu können.
Wie kann man in unserer Gesellschaft die Menschen glücklicher machen, bzw. warum sind wir trotz Reichtum nicht glücklich?
Erstmal scheint materielle Sicherheit nicht allein für das Glück bzw. Unglück von Menschen verantwortlich zu sein und auch sonst ist es ein Thema, mit dem sich im Laufe der Geschichte unzählige Philosophen beschäftigt haben. Ich persönlich halte es in diesem einen Punkt wie Adam Smith, das eigene freie [und verantwortungsvolle] Streben nach Glück, mehrt gleichzeitig das gesamtgesellschaftliche Glück, auch wenn wir auf dieser Erde niemals den Punkt "perfekter bzw. dauerhafter" Glückseligkeit erreichen werden. Wie man nun Glück definiert, sei da mal dahingestellt, ob es nun das Gute (Platon) überhaupt gibt oder man es eher relational (Aristoteles) betrachten müsste. Hedonistisch würde ich für mich die Sache allerdings nicht betrachten. Animes wie beispielsweise Neon Genesis Evangelion, Videospiele wie zuletzt NieR Automata zeigen mMn deutlich, dass Leid und Unglück ebenso zum Leben gehört bzw. sogar notwendig ist.
Empfindet Ihr euch als Glücklich? Seit Ihr mit Eurem Leben zufrieden, oder möchtet Ihr etwas ändern ?
Als Christ dürfte ich eigentlich immer glücklich sein, was ich aber nicht immer bin. Nietzsches Urteil "Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte" trifft also auch mich, doch glaube ich nicht, dass Johnny Cash fröhlichere Lieder singen müsste. Christen sollte man laut dem Johannesevangelium auch an der Liebe untereinander (selbst da wird es schon schwierig) und nicht an den Liedern oder anderen Äußerlichkeiten erkennen, schließlich sind sie genauso (un)glückliche Menschen wie andere auch. Ich persönlich würde ebenfalls von mir behaupten grundsätzlich zufrieden zu sein, häufiger glücklich als ungklücklich, aber solange ich lebe, werde ich vermutlich auch nach irgendetwas, nicht immer nach dem Richtigen streben, auch wenn mein Heil/Glück eigentlich nicht davon abhängt.
Sentri schrieb:
Ich denke, dass man glücklich ist, wenn das Leben die Erwartungen trift, die man von dem Leben hat und ich denke, dass das bei mir zutrift.
Ich würde behaupten, dass man unglücklich ist, wenn die Grundlegenden Bedürfnisse nicht erfüllt werden, also Essen, Sicherheit, Arbeit, Dach über dem Kopf und ein soziales Umfeld, oder wenn man zu viele Erwartungen hat, die unrealistisch gesetzt sind und sich nicht erfüllen lassen.
Leider trifft das Leben selbst die realistischen Erwartungen nicht immer, soll man dann die Erwartungen nach unten korrigieren und wenn die Umstände nichtmal die grundlegenden Bedürfnisse abdecken, ist man dann dazu verdammt unglücklich zu sein?
Letzten Endes liegt es in der Natur des Menschen, anzustreben über seinen Verhältnissen zu leben
und oftmals wollen wir nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher, als der uns gegenüber.
Dieses denken ist somit der größte Feind unseres Glücks.
Etwas besseres anzustreben halte ich schon für sinvoll und gesund, ob man nun besser sein muss als der andere ist aber wieder eine andere Frage.

P.S mMn habe ich es diesmal mit dem mMn etwas übertrieben
Alle wollen herrschen, niemand will die Verantwortung übernehmen.
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Die Gesellschaft verändern 1 Jahr 3 Wochen her #819260

@DaviDwithD:
Mach Dir bitte keine Gedanken. Eine Diskussion ist eben dazu da um die Meinungen auszutauschen. Je mehr Meinungen, desto interessanter wird es und desto mehr kann man daraus lernen.

Wie kann ein Kind lernen logisch zu denken wenn es nichts von der Welt weiss. Zuerst muss man ein Fundament aus Wissen aufbauen um Entscheidungen zu treffen. Auch das Lesen ist nichts anderes als auswendig lernen. Wir lesen einen Text, der von jemandem geschrieben wurde und speichern in unserem Gehirn die Informationen. All die gesammelten Informationen nutzen für weitere Denkprozesse. Das Auswendig-Lernen sollte man nicht auf das rezitieren von Texten in der Schule reduzieren.

Aber Du hast auch Recht, jemand der die Enzyklopädie auswendig gelernt hat, mag viel Wissen gesammelt haben, Weise wird er dadurch aber noch nicht.

Ich glaube dass unser technischer Fortschritt auf etwas wackeligen Füßen steht. Wir sind mittlerweile von der Technik extrem Abhängig aber man unternimmt, meiner Meinung nach, zu wenig um diese Technik abzusichern. Software-Patches, die ganze Firmen lahm legen sind keine Seltenheit. Wir rennen oft so schnell nach vorne, dass wir nicht merken dass uns die Hose herunterrutscht und wir gleich stolpern. Auch ich halte die Technik für sinnvoll und wichtig, aber sie muss so aufgebaut werden dass sie stabil und sicher ist. Dies wird aber vernachlässigt.

Ich finde auch dass wir unser Wissen nicht nur im Internet speichern sollten, denn sollte etwas passieren, so würden wir einen großen Teil unserer Entwicklung verlieren. Es sollte auch in gedruckter Form auf möglichst viele Punkte verteilt werden. Erdbeben, Vulkane, Tsunamis, etc. sind real und bedrohen unsere Gesellschaft. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie viel Wissen aus der Römer-zeit verloren gegangen ist, und das waren nur ca. 1500 Jahre. Erst jetzt entdecken wir erneut was die alten Griechen und Römer bereits alles wussten.

An Alle:

Ich finde die Unterhaltung sehr nett, aber was mir hier zu einer wirklich guten Diskussion fehlt, sind Eure Vorschläge für eine Verbesserung der Gesellschaft.

Ich habe einige Ideen vorgeschlagen und ich Danke Euch für die Konstruktive Kritik. Aber die Unterhaltung dreht eben zu sehr um diese Punkte.
Ihr habt Kritik an meiner Idee mit der Technokratie und auch Kritikpunkte an der Demokratie geäußert. Ich würde gerne erfahren was Ihr also an der Demokratie verbessern würdet. Crazyflo hat Volksentscheide vorgeschlagen. Mit den normalen Mitteln wäre dies bei uns nur schwer umzusetzen, aber vielleicht mit Computer-Wahlen wäre dies praktikabel. Welche anderen Punkte würdet Ihr verbessern?

Das gleiche gilt für die anderen Themen. Wie würdet Ihr die Bildung verbessern? Welche Fächer würdet Ihr z.B. aus dem Programm nehmen. Was würdet Ihr tun um die Überbevölkerung zu verringern, wenn Ihr die Geburten-Kontrolle ablehnt?
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