THEMA: Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben?

Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben? 1 Jahr 3 Monate her #799817

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Ich Grüße euch geehrte Community, ich bin es mal wieder~
Bevor ich zu meiner Frage an euch komme, möchte ich euch die Hintergrundgeschichte meiner Frage erzählen :
(Wenn ihr darauf keine Lust habt, dann ließt etwas weiter unten einfach die fettgedruckten Fragen :3)
Mein Name ist Evanz und ich wurde mit meinem letzten Zeugnis in die Qualifikationsphase 1 versetzt, sprich in die 11te Klasse. Das heißt in etwa 2 Jahren habe ich mein Abitur und muss ins Studenten- / Berufsleben einsteigen, es sei denn, ich entscheide mich für ein Austauschjahr im Ausland.
Da zwei Schuljahre gefühlt in Lichtgeschwindigkeit vergehen können, müssen sich Schüler in meiner Situation Gedanken darüber machen, in welche berufliche Richtung sie später gehen möchten. Auch ich denke natürlich darüber nach, wie ich meine Zukunft gestalten will. In den letzten Wochen habe ich sogar sehr viel darüber nachgedacht und bin leider in einem Chaos von Gedankengängen gelandet. Das Ergebnis war ein Dilemma...
Ihr müsst wissen, dass ich eine sehr große Leidenschaft besitze, nämlich als Theaterschauspieler zu fungieren. Ich liebe die Theaterkultur über alles und spiele in meiner Freizeit in einer relativ professionellen und lokal bekannten Theater Gruppe. Ich liebe es einfach auf der Bühne zu stehen und Menschen zu unterhalten. Ich liebe es einfach Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich liebe es auch selbst Stücke zu schreiben und teilweise etwas Regie zu führen. Theater ist auch das einzige in meinem Leben, wo man wirklich von einem kleinen Talent bei mir sprechen kann.
Aufgrund dieser Aspekte klingt es zunächst logisch, dass ich etwas in diese Richtung machen will und in die Theater Kultur einsteigen will.
Jetzt komme ich zu dem Problem :
Die Theater Branche ist sehr hart. Das ist kein Geheimnis. Wenn man jetzt nicht gerade Tarzan, wie Alexander Klaws spielt, dann verdient man echt nicht viel. Also es kann sehr gute Phasen geben, aber es kann auch sehr harte Zeiten haben. Und natürlich ist Geld nicht alles und eigentlich ist mir das auch egal, allerdings ist man ohne in dieser Gesellschaft auch aufgeschmissen...
Als Alternative würde ich so etwas wie Lehramt wahrscheinlich studieren, was ich wahrscheinlich auch locker hinbekommen würde. Das wäre finanziell, auch wenn die Verbeamtung zurzeit etwas wackelt, relativ sicher. Allerdings ist das alles andere als mein eigentliches Ziel und nicht gerade mein Traumberuf, geschweige denn mein Traum für das Leben...

Nun meine Frage bzw. meine Fragen an euch liebe Community :
Wofür würdet ihr euch entscheiden ? Den Traum leben oder einen (für die Gesellschaft) 'vernünftigen' Beruf anstreben ?
Habt / Hattet ihr schon einmal eine ähnliche Situation ? Wofür habt ihr euch entschieden ?
Was würdet ihr für die allgemein bessere Option halten ?


PS: Ihr müsst euch nicht zu sehr auf meine kleine Geschichte da oben fokussieren :o Ich wollte nur kurz erläutern, warum ich diese Fragen stelle :3
Lg Evanz~
Letzte Änderung: 2 Monate 2 Wochen her von kineh.
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #799827

Evanz schrieb:
1.Wofür würdet ihr euch entscheiden ? Den Traum leben oder einen (für die Gesellschaft) 'vernünftigen' Beruf anstreben ?
2.Habt / Hattet ihr schon einmal eine ähnliche Situation ? Wofür habt ihr euch entschieden ?
3.Was würdet ihr für die allgemein bessere Option halten
Lg Evanz~

Hi :)
Ich finde das ist ein ziemlich interessantes Thema. Ich komme jetzt, nach den Ferien, in die 13. Klasse und muss mich danach auch bewerben, ob für einen Ausbildungsberuf oder für ein Studium. An sich ist es halt wirklich immer eine schwierige Frage was man jetzt nun machen möchte, denn diesen Beruf übt man teilweise sein ganzes Leben lang aus.

1. Ich glaube das kommt immer auf den Traum darauf an, in deiner Position hast du eine Art Traum, der sich verwirklichen lässt wenn du wirklich daran arbeitest. Aber ich denke manche Träume lassen sich nicht immer verwirklichen durch irreale Vorstellungen, sowie ein Superstar oder Supermodel zu werden. Oder irgendwie so etwas in der Art. Man kann sich natürlich dafür entscheiden dafür weiter zu kämpfen, aber es kann passieren das man dann still steht im Leben. Und der Traum kann auch ein vernünftiger Beruf sein. Mein Traum ist es (jedenfalls bis jetzt) deutsch in einem anderen Land zu unterrichten. Das klingt vielleicht komisch, aber ich würde später gerne in ein anderes Land ziehen. Aber an sich denke ich nicht, dass sich das unbedingt verwirklichen lässt und wenn wird es komplett schwierig. Ich habe mich bis jetzt eh schon für den Lehrerberuf entschieden, doch bis jetzt möchte ich kein Deutsch studieren, sondern Englisch und Französisch. Erst einmal muss ich es auch das Studium schaffen. Wenn das nicht möglich wäre, musste ich mich für etwas anderes entscheiden und sogesehen meine Planung komplett über Bord werfen.

2. Also ich hatte noch nicht wirklich solche eine Situation, denn bis letztes Jahr wusste ich nicht wirklich was ich machen möchte. Irgendwann wollte ich mal Köchin werden, aber naja... Rühereier sind zwar drin, aber mehr? ( Ja schon, aber ist jetzt nicht so krass xD) Aber bei mir war es so, dass sich mein Notenspiegel zum Beispiel sich stark danach gerichtet hat, nach dem was ich machen möchte. Als ich gar nicht wusste was ich machen möchte, hatte ich einen Durchschnitt von wundervollen 4.0. Ich hab halt damals andere Interessen gehabt und keine Lust auf Schule. Mitllerweile, seitdem ich weiß, dass ich Lehrerin werden möchte habe ich einen Durchschnitt von ca. 1,6 -1,7(12,45 Punkte), jedenfalls in den letzten beiden Halbjahren und ich hoffe, dass ich das nächste Jahr meinen Schnitt ungefähr so halten kann(obwohl besser immer geht °3°). Jedenfalls möchte ich damit sagen, dass ich mich erst dann dafür entschieden habe, etwas für die Schule zu tun nachdem ich wusste, was ich nun machen möchte.

3. Allgemein denke ich, dass man es nach seinen Bedürfnissen richten sollte. Wenn man zum Beispiel schon früh eine Familie gründen möchte, sollte man sich einen sicheren Beruf suchen, denn dann kann man erst wirklich eine Familie ernähren. Wenn man aber Karriere machen will, dann kann man auch etwas riskanter sein oder auch seinen Traum nachgehen.
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #799849

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Die Frage, was ich später einmal machen möchte, habe ich wohl seit ein paar Jahren für mich beantwortet - allerdings war ich in meiner Fachoberschul-Zeit in einer recht ähnlichen Situation. ^^

Damals hatte ich immer insgeheim die Vorstellung, etwas in Richtung Design zu machen - heißt, Designstudium o.ä. anzufangen. In der 11./12. Klasse habe ich das dann ad acta gelegt. Ausschlaggebend dafür waren die Studienorietnierungstage. Ich habe mich dort mit ein paar Designstudenten unterhalten und diese haben mir eher davon abgeraten. Der Tonus war hier meist eher, solche "Kreativfächer" nur zu studierne, wenn man tatsächlich übermäßig talentiert ist und auch schon vor dem Studium kontinuerlich an sich gearbeitet hat - ansonsten ist es später kaum möglich, wirklich Geld damit zu verdienen bzw. überhaupt einen Job zu bekommen. Selbst über dem Durchschnitt zu liegen ist nicht immer ein Jobgarant, da die Konkurrenz einfach unglaublich groß ist.
Ich selbst habe mich nicht als überdurchschnittlich talentiert eingeschätzt und auch diese Unsicherheit, ob man mit einem Designstudium danach etwas anfangen könnte, hat mich eher weider von diesem Gedanken abgebracht.
Ich habe mich daraufhin für ein andere Studium entschieden, welches Kreativität als auch Technik miteinander vereint - und bin damit wirklich sehr glücklich. So gesehen hab ich die Richtung nur ein bisschen verändert, bin allerdings ab und an auch im Job noch in Richtung Kreativarbeit unterwegs. Und das reicht mir persönlich vollkommen aus, denn letzten Endes war es gut, dass ich das mit dem Designstudium nicht angestrebt habe - ich glaube, das hätte ich auf Dauer nicht ausgehalten. ^^

Die damalige Situation ähnelt deiner ein bisschen, aber ich möchte dich an dieser Stelle nicht demotivieren. Es ist immer gut, auch auf sein Umfeld zu hören, und wenn diese dich als überdurchschnittlich talentiert einschätzen und du selbst auch der Überzeugung bist, dass du dich von der Maße abhebst, dann kann man es durchaus versuchen. Wichtig ist hierbei einfach die Selbsteinschätzung. Wenn du nicht das Gefühl hast, dass du diese Richtung einschlagen kannst/möchtest, suche dir irgendetwas, das zumindest einen Teilaspekt deines angestrebten Traums beinhaltet. Bei Theater kenne ich mich nicht wirklich aus - mögliche andere, lukrative Jobmöglichkeiten wirst du sicherlich besser einschätzen als ich. ^^
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Monate her von Deviltoon.
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #799850

Evanz schrieb:
Das heißt in etwa 2 Jahren habe ich mein Abitur und muss ins Studenten- / Berufsleben einsteigen, es sei denn, ich entscheide mich für ein Austauschjahr im Ausland.
Da zwei Schuljahre gefühlt in Lichtgeschwindigkeit vergehen können, müssen sich Schüler in meiner Situation Gedanken darüber machen, in welche berufliche Richtung sie später gehen möchten. Auch ich denke natürlich darüber nach, wie ich meine Zukunft gestalten will. In den letzten Wochen habe ich sogar sehr viel darüber nachgedacht und bin leider in einem Chaos von Gedankengängen gelandet.
Innocent_Pierce schrieb:
An sich ist es halt wirklich immer eine schwierige Frage was man jetzt nun machen möchte, denn diesen Beruf übt man teilweise sein ganzes Leben lang aus.
Dazu einmal... (und ganz allgemein gehalten)
Worüber ich finde sich jeder in deiner Lage klar werden sollte ist, dass die Entscheidung welchen Berufszweig man einschlägt nicht endgültig ist. Von zu vielen, die kurz oder weniger kurz davor stehen ins Berufsleben einzusteigen nehme ich es so wahr als würde nach dem Abschluss der Rest des Lebens besiegelt werden. Und dem ist einfach nicht so! Man wird auch später weiterhin die Möglichkeit besitzen etwas anzustreben, was einem vielleicht näher liegt. Gerade wenn man sich früh genug mit Ausbildung/Studium wenigstens ein bisschen eine Absicherung geschaffen hat, hat man immer noch die Möglichkeit andere "Gefilde" zu betreten..


Gerade in deinem Fall mit dem Theater würde es sich denke ich mal alle Mal anbieten bestimmte Studiengänge in kreativerer Richtung anzustreben. Und neben dem Studieren kannst du dich ja an der Bühne versuchen. Erfahrung sammeln, Kontakte knüpfen und alles was dazu gehört..
Ist ja nicht so als würdest du dir mit z.b. einem Bürojob für immer jegliche Chancen verbauen. Wäre ziemlich blöd in der Gesellschaft wenn es so wäre..
Wenn du also dann die Möglichkeit hast von deinem Traum leben zu können, was interessiert dich denn was Andere davon halten oder als "vernünftig" empfinden?
Auf einen bestimmten Traum hinzuarbeiten ist natürlich immer eine zu empfehlende Sache und einen überhaupt zu haben ist schon mal ein Vorteil gegenüber Tausenden anderen, jedoch sollte man pragmatisch genug sein zu wissen, dass gerade die Konkurrenz in dieser Richtung nicht gerade gering sein mag (auch wenn ich nicht exakt sagen kann wie das in der "Theaterszene" so aussieht) und man durchaus etwas in der Hinterhand haben sollte, wenn doch nicht alles wunschgemäß verläuft.


PS.
Deviltoon schrieb:
Der Tonus war hier meist eher, solche "Kreativfächer" nur zu studierne, wenn man tatsächlich übermäßig talentiert ist und auch schon vor dem Studium kontinuerlich an sich gearbeitet hat - ansonsten ist es später kaum möglich, wirklich Geld damit zu verdienen bzw. überhaupt einen Job zu bekommen.
Jop, da geh ich auch ganz mit..
Gerade je nach dem wie umkämpft eine gewisse Branche ist, ist es meist weniger ratsam Jahre seines Lebens, in denen es noch am meisten darauf ankommt eine berufliche Grundlage zu schaffen vollkommen mit einer viel zu nischigen Richtung zu verbringen, aus der nur vielleicht etwas werden könnte..
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Monate her von Kaidan.
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #799854

Kaidan schrieb:
Dazu einmal... (und ganz allgemein gehalten)
Worüber ich finde sich jeder in deiner Lage klar werden sollte ist, dass die Entscheidung welchen Berufszweig man einschlägt nicht endgültig ist. Von zu vielen, die kurz oder weniger kurz davor stehen ins Berufsleben einzusteigen nehme ich es so wahr als würde nach dem Abschluss der Rest des Lebens besiegelt werden. Und dem ist einfach nicht so! Man wird auch später weiterhin die Möglichkeit besitzen etwas anzustreben, was einem vielleicht näher liegt. Gerade wenn man sich früh genug mit Ausbildung/Studium wenigstens ein bisschen eine Absicherung geschaffen hat, hat man immer noch die Möglichkeit andere "Gefilde" zu betreten..
Ja, deswegen meinte ich ja teilweise das Leben lang. Man kann sich natürlich immer noch umstrukturieren. Aber wenn man zum Beispiel eine feste Stelle hat, in der man mehr oder minder gut verdient, hat und man diesen Job sicher hat, gibt es viele Leute die, sagen wir mal, zu bequem und eingewöhnt sind, sich doch vielleicht noch etwas anderes zu suchen. Bei meinem Vater ist es zum Beispiel so. Er beschwert sich tagtäglich über seine Firma etc., hat den Beruf aber zum Beispiel sicher, da er auch der Stellvertretende Chef ist, aberw ürde sich gerne etwas anderes suchen, aber damit sind auch andere Schritte verbunden. Wahrscheinlich müssten wir umziehen oder er weiter fahren, da wir sehr ländlich gelegen wohnen. Sprich er wäre weniger zu Hause als er jetzt schon ist oder wir müssten wie gesagt umziehen, meine Mutter wahrscheinlich dann ihren Job aufgeben und ich und mein Bruder die Schule wechseln.
Andere Menschen hätten vielleicht aber auch nicht wirklich Lust auf eine Umschulung, denn diese muss man Geldlich teilweise selbst tragen (so wie ich gehört habe, aber nicht in allen Fällen, dass wird ja auch manchmal von anderen Institutionen getragen).
Angst könnte vielleicht auch eine Art Grund sein. Denn wie gesagt wenn ich etwas festes in den
Deswegen denke ich, dass Menschen oft sich auch einen Beruf für das Leben aussuchen möchten, denn es spielen wie gesagt auch oft andere Dinge und Bedürfnisse in die Berufswahl mit ein. Aber ein Berufswechsel ist natürlich nicht ausgeschlossen.
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Monate her von Innocent_Pierce.
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #799865

Innocent_Pierce schrieb:
Aber wenn man zum Beispiel eine feste Stelle hat, in der man mehr oder minder gut verdient, hat und man diesen Job sicher hat, gibt es viele Leute die, sagen wir mal, zu bequem und eingewöhnt sind, sich doch vielleicht noch etwas anderes zu suchen.
Ich schrieb natürlich davon ausgehend, dass man immer noch auch danach bemüht ist/bemüht sein kann seinem Plan zu folgen. Und da ist es meist so wie es aus eurer beider Antworten hervorzugehen schien, dass viele das Denkmuster haben man setze sich auf einen Job fest und das war's dann. Die Sache wie mit deinem Vater wäre dann auch mein Gegenbeispiel gewesen, warum sich trotzdem dagegen entschieden wird.. ob dann die Gemütlichkeit obsiegt oder man eben eine Familie hat hinter der dann eigene Annehmlichkeiten auch mal anzustehen haben - und das würde ich deinem Vater auch nicht zum Vorwurf erheben.
Das Thema ist natürlich einfach viel zu umfangreich und von viel zu vielen Zufällen abhängig um den einen goldenen Pfad erklärt bekommen zu können, weshalb ichs so weit runtergebrochen wie es geht auf den OP beziehen wollt.
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Monate her von Kaidan.
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #799873

Wofür würdet ihr euch entscheiden ? Den Traum leben oder einen (für die Gesellschaft) 'vernünftigen' Beruf anstreben ?
In erster Linie natürlich für den Traum, da du selbst den Beruf leben musst und selbst damit zufrieden sein musst und dir keine Gedanken machen solltest was andere über dich denken. Sind die Umstände jedoch so schlecht das es keine anderen Option gibt muss du leider etwas zurück lassen.

Habt / Hattet ihr schon einmal eine ähnliche Situation ? Wofür habt ihr euch entschieden ?
Ja, ich bin nicht zum Studiengang gegangen um Lehrer zu werden, sondern arbeite jetzt in einem Geschäft um meiner Familie finanzielle Hilfe zu geben.

Was würdet ihr für die allgemein bessere Option halten ?
Natürlich den Traum, aber wenn Umfeld und Situation derzeit nicht zusammen passen dann muss man ab und zu was opfern.

Ohne Opfer gibt es keinen Sieg.

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne (freue mich über deine Teilnahme)

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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #799941

Evanz schrieb:
Wofür würdet ihr euch entscheiden ? Den Traum leben oder einen (für die Gesellschaft) 'vernünftigen' Beruf anstreben ?
Das wäre für mich vom Gehalt abhängig. Was nützt ein toller Beruf, wenn man sich nichts mehr zu essen kaufen kann?
Auch sollte man sich fragen, ob man den Beruf auch in 20 Jahren noch ausüben will, da man sonst irgendwann umschulen muss.
Theaterschauspieler käme für mich beispielsweise nicht in Frage, was zum Teil aber auch daran liegt, dass ich ungern vor Leuten spreche.^^

Evanz schrieb:
Habt / Hattet ihr schon einmal eine ähnliche Situation ? Wofür habt ihr euch entschieden ?
Ich habe auch mein Hobby zum Beruf gemacht und verdiene sogar ganz gut dabei. Geld stand aber nie im Mittelpunkt, da gibt es effizientere Wege.

Evanz schrieb:
Was würdet ihr für die allgemein bessere Option halten ?
Wenn man vorhat, viel zu arbeiten, sollte man nach Möglichkeit einen Beruf wählen, der einem auch Spaß macht. Sonst ärgert man sich jedes mal wenn man zur Arbeit kommt.
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #799957

@Evanz
Als Alternative würde ich so etwas wie Lehramt wahrscheinlich studieren, was ich wahrscheinlich auch locker hinbekommen würde. Das wäre finanziell, auch wenn die Verbeamtung zurzeit etwas wackelt, relativ sicher. Allerdings ist das alles andere als mein eigentliches Ziel und nicht gerade mein Traumberuf, geschweige denn mein Traum für das Leben...
Nichts gegen dich, aber ich hasse diese Aussage "Plan B ist Lehramt"
Was glaubst du, warum wir so viele schlechte Lehrer haben? Genau deswegen! So viele studieren Lehramt, wenn ihnen nichts besseres einfällt oder sie ihren eigentlichen Wunsch nicht verfolgen können. Diese Menschen versauern dann irgendwann in diesem Beruf, wenn sie nicht ihre Leidenschaft dafür entdecken können, denn der Lehrberuf ist sicher kein Zuckerschlecken.
Wofür würdet ihr euch entscheiden ? Den Traum leben oder einen (für die Gesellschaft) 'vernünftigen' Beruf anstreben ?
Habt / Hattet ihr schon einmal eine ähnliche Situation ? Wofür habt ihr euch entschieden ?
Was würdet ihr für die allgemein bessere Option halten ?
Ich habe mich für einen Kompromiss entschieden. Da ich in recht vielen Bereichen gut war (Kunst, Gesellschaftswissenschaften und Naturwissenschaften), habe ich mich natürlich für das sicherste und profitabelste entschieden. Ich studiere Pharmazie. Damit bin ich recht zufrieden. Dennoch überlege ich, ob ich später nicht halbtags arbeite und aus Lust und Laune noch etwas anderes studiere wie z.B. Geschichte.
Vorerst bin ich mit meinem jetzigen Studium ausgelastet ^^
Ich halte es also für vernünftiger vorerst etwas mit Hand und Fuß zu machen, so dass man immer einen Plan B im Leben im Petto hat, ehe man sich auf seine eigentlichen Wünsche konzentriert.
"I am now in a world, where I have to hide my heart and what I believe in, but somehow I will show the world, what's inside my heart and be loved for who I am."
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #799970

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@Aletheia
Nichts gegen dich, aber ich hasse diese Aussage "Plan B ist Lehramt"
Was glaubst du, warum wir so viele schlechte Lehrer haben? Genau deswegen! So viele studieren Lehramt, wenn ihnen nichts besseres einfällt oder sie ihren eigentlichen Wunsch nicht verfolgen können. Diese Menschen versauern dann irgendwann in diesem Beruf, wenn sie nicht ihre Leidenschaft dafür entdecken können, denn der Lehrberuf ist sicher kein Zuckerschlecken.
Ich nehme das nicht persönlich, keine Angst, aber es war nie die Rede davon, dass das mein Plan B ist, weil mir nichts besseres einfällt. Es ist nun einmal nicht mein eigentliches Ziel, aber das bedeutet ja nicht, dass ich mir über meinen Plan B keine Gedanken gemacht habe. Ich erkläre gerne Dinge, ich mag Kinder und ich rege mich genau wie du oft über die "Ich studiere einfach meine Leistungskurse"-Lehrer auf. :3~
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #800118

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Puh ... schwierige Frage, die wohl jeder für sich beantworten muss, bei der es kein "richtig" oder "falsch" gibt und ich würde gar zu behaupten wagen, eine Aussage darüber zu teffen, ohne es "probiert" zu haben gelte zumindest ein Stück weit als haltlos. Zur Schauspielerei kann ich im Grunde wenig sagen, das ist ein Bereich in dem ich mich überhaupt nicht auskenne. Ich selbst bin jedoch leidenschaftlicher Musiker, genauer Gitarrist, und wage an der Stelle einfach mal ganz frech die Behauptung, für einen nicht-professionellen Musiker (der damit sein täglich Brot verdient) auch ganz akzeptabel zu spielen. Dennoch ist das für mich selbst eben genau das - eine Passion, nicht mehr. Ich könnte mir nie vorstellen, damit meinen Lebensunterhalt bestreiten zu wollen. Nicht, weil man als Musiker zusätzlich zum Talent auch seeeehr viel Glück braucht, um überhaupt nur anständig davon leben zu können, sondern, weil ich nicht gezwungen sein mag, spielen zu MÜSSEN, sondern eben spielen zu können, wann ich es will. Wirkt zwar angesichts dessen, dass es Tage gibt, an denen ich auch mal 12-13 Stunden "übe" (was natürlich nicht heißen soll, dass das die Regel sei) irgendwo ironisch, wobei es mir hier ums Prinzip geht.

Letztlich verhält es sich mit dem Beruf, auf den ich studiere auch nicht komplett anders (Elektrotechnik, Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik) - auch das ist eines meiner Hobbys, allerdings habe ich auch hier neben der Arbeit, die für's Studium anfällt, noch Projekte, die ich in der "Freizeit" angehe. Heißt, irgendwo habe ich mich doch dazu entschieden, zumindest eine meiner "Leidenschaften" zum Beruf zu machen, wobei ich das auch nicht als verwerflich erachten würde. Letztlich sollte man sich doch für einen Beruf entscheiden, der zu einem passt, in dem jemandes Stärken zum Vorschein kommen können (siehe die Diskussion zum Thema Lehramt^^) und den man möglicherweise doch gerne ausübt. Dennoch ist es mir eben wichtig, neben dem auch noch andere Dinge zu haben, die mich erfüllen, die aber auf lange Sicht eben niemals mit dem Thema Beruf in Verbindung stehen werden, einfach um etwas als Ausgleich zu haben.

Was deine Situation angeht, ist das natürlich eine eigene Sache. Auch mir ging es zeitweise ähnlich, mit der Ansicht, die ich heute zu dem Thema habe, bin ich nicht schon auf die Welt gekommen - heißt, auch ich fand den Gedanken, als Musiker mein Geld zu verdienen zeitweise reizvoll, gerade, als ich wohl ebenfalls in deinem Alter war und mir allmählich wirklich Gedanken dazu machen musste, welchen Weg ich anstrebe, ob er nun endgültig sei oder nicht, aber irgendwo muss man ja mal anfangen. xD Letztlich musst du das natürlich für dich selbst entscheiden, ich denke, um als Theaterschauspieler gut über die Runden zu kommen, ist Talent kein absoluter Garant, sicher braucht man auch Glück (wobei man das letztlich in jedem Berufsfeld braucht - in manchen vielleicht mehr als in anderen, aber das macht den Braten auch nicht fett), dennoch musst du natürlich auch abgesehen davon wissen, was dir wichtig ist. Gutes Einkommen, geregelte Arbeitszeiten, viele "Freiheiten" ... auch all das sind Faktoren, die die Wahl natürlich beeinflussen und die zumindest in gewissem Grade erfüllt sein sollten (insbesondere eben die Sache mit dem Einkommen/Lebensunterhalt). Ich denke, das ist einfach eines der Dinge, für die es keine goldene Regel gibt und die man wohl erst beurteilen kann, wenn man es - wie eingangs erwähnt - versucht hat, auch wenn man natürlich sowohl Mut, als auch sehr viel Kompromissbereitschaft mitbringen muss, um es auf den Versuch ankommen zu lassen. Und möglicherweise bleibt wohl auch nach allem die Möglichkeit bestehen, sich seine Hingabe zu einem Hobby (wie in deinem Fall die Schauspielerei oder eben in meinem Fall die Musik) durch den Zwang nehmen zu lassen, was eben der auschlaggebende Grund für meine Bedenken wäre.
Ihr macht gerne Musik, findet jedoch niemanden, der Eurer als Bandmitglied würdig ist? Ihr habt es satt, dass euer Duschvorhang der einzige ist, der sich an eurer Kreativität ergötzen kann? Klickt jetzt, dankt mir später. ;3

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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #800158

Man sollte immer seinen Traum leben wenn man die Möglichkeit dazu hat, ich selbst habe zwar studiert jedoch nie die Möglichkeit gehabt mein Traum in erfüllung zu bringen, oder ihn zu leben. Deswegen finde ich wenn du dir selbst das zutraust, und auch die Möglichkeit siehst das du deinen Traum leben kannst, dann tu es, Berufsleben ist schön und gut sichert deine Zukunft etc.. aber es wird dich auf dauer nich glücklich machen, im Endeffekt wirst du nie wirklich Frei sein, man tauscht Zeit gegen Geld sozusagen, man lebt sein Leben halt eben in einem Käfig aus Gold wenn man es so sagen will im Berufsleben. Jeder der die Möglichkeit hat auch nur annähernd seinen Traum leben zu können, sollte das tun ich bin mir absolut sicher das man es niemals bereuen wird. Selbst wenn man dadurch nich ganz soviel verdient wie mit nem Studium, ist es immernoch etwas was du gerne tust und worauf du dich jeden Tag freust und dafür noch bezahlt zu werden ist das aller schönste.
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #800168

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Ich finde, es kommt immer auf die Lebensumstände an und auf das was man will.
Man muss hier und da Opfer bringen und Kompromisse eingehen.

Meine eigene Erfahrung ist: Behalte Deine Träume immer im Auge, verfolge sie auf deinem Weg. Mir persönlich ist ein "vernünftiger" Beruf lieber, aber das ist die Lebenserfahrung und das Beobachten von anderen, aber vor allem: es liegt an dem, was ich vom Leben will.
Träume sind wichtig, aber das ist ein "vernünftiger" Beruf auch. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich nicht so selbstbewusst bin, als dass ich einfach alles hinschmeißen würde, wofür ich gerade arbeite.

Deswegen sage ich: Es kommt auf die Lebensumstände und auf das Selbstvertrauen an. Ich bewundere Leute, die das ohne weiteres können. Aber manchmal, wenn man hart arbeitet und auch, wenn man etwas vernünftiges anstrebt, kann das einen Traum auch erfüllen ^_^
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #800172

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Wofür würdet ihr euch entscheiden ?Den Traum leben oder einen (für die Gesellschaft) 'vernünftigen' Beruf anstreben ?
Ich denke, dass es unmöglich ist, (s)einen Traum zu leben, da in einem Traum ja das Meiste so funktioniert, wie man will. Man muss immer bewusst oder unbewusst Kommpromisse eingehen, wobei die Gesellschaft mMn dabei nur einen geringen Einfluss auf die eigentliche Entscheidungen haben sollte. Ein für sich selbst individuell vernünftiger Beruf, kann einen auch glücklich machen. Ich würde sogar sagen unsere Gesellschaft fördert in Teilen sogar den Selbstverwirklichungsdrang einiger. Man muss heutzutage auch nicht alles auf eine Karte setzen und selbst, wenn man dies tut, fängt uns hier in Deutschland i.d.R die Gesellschaft/Freunde und Verwandte wieder auf. Man kann Prioritäten setzen und beispielsweise arbeiten und seinen Traum außerhalb der vom Beruf beanspruchten Zeit leben oder einen passenderen Beruf finden...
In der Schule befasst man sich je nach Bundesland ja eigentlich auch mit diesem Thema. Faust ist ja eigentlich auch aufgrund seines Berufs frustriert, will sich sogar umbringen und kann mithilfe des Teufels seinen Traum leben, was ebenso scheitert. Faust benimmt sich dabei mMn nicht nur sich selbst sondern auch anderen gegenüber verantwortungslos. Botho entscheidet sich bewusst gegen eine unstandesgemäße Beziehung und muss erkennen, dass Gideon besser als Botho ist, trotzdem glaubt bzw. glaubte er, dass die andere Option ihn ebenso unglücklich gemacht hätte. Das sind bei Faust zwar zwei Extreme, aber für einen eher ausgeglichenen Menschen, wie mich, spricht das dafür, ein gesundes Mittelmaß zu finden, obwohl da vermutlich jeder anders denkt. Solange man seine Entscheidungen selbstbestimmt nach besten Gewissen und oder Verstand getroffen hat und dabei nicht das Glück anderer gefährdet, sammelt man im jeden Fall Erfahrungen, die Einen evtl. weiterhelfen und am Ende wird es gut, sowieso. (*hust* normalerweise höre ich keine deutsche Musik im Radio)


Habt / Hattet ihr schon einmal eine ähnliche Situation ? Wofür habt ihr euch entschieden ?
Nicht wirklich in dem Ausmaß, wie bei dir, aber in der Schulzeit musste man sich für einen LK entscheiden und später beim Studium hätte ich Philosophie attraktiv gefunden, aber wiegesagt glaube ich nicht, dass eine Entscheidung mein Glück endgültig verbauen könnte. Schlußendlich bin ich mit meiner Wahl momentan auch sehr zufrieden, auch wenn die Gesellschaft evtl. sagen würde, dass man Potenzial verschenkt oder unvernüftig handelt.

Was würdet ihr für die allgemein bessere Option halten ?
Von allgemeinen oder pauschal besseren Optionen halte ich nichts, da jeder Mensch zu unterschiedlich ist, um eine universelle Lösung zu haben. Wenn es drauf ankommt zwischen den eigenen Zielen und Wünschen und denen der Gesellschaft zu entscheiden, würde ich mich wahrscheinlich eher für den eigenen Traum entscheiden, wobei auch hier der Verstand und die Verantwortung, sich selbst und Anderen gegenüber nicht vergessen werden sollte, weil sonst der Traum ganz schnell zu einem Albtraum werden könnte.
Aber ich denke manche Träume lassen sich nicht immer verwirklichen
Ich glaube sogar, dass sich jeder Traum unter Umständen nicht verwirklichen lässt.
"Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein." - Jean-Paul Sartre
"und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war." - Hannes Wader
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Monate her von DaviDwithD.
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Seinen Traum leben oder 'vernünftigen' Beruf anstreben ? 1 Jahr 3 Monate her #800278

Ich habe noch keine ähnliche Situation gehabt, allerdings muss man wohl immer einen Kompromiss zwischen einem "vernünftigen" Beruf und seinem Traum finde.
Natürlich könnte oder würde man es bereuen, wenn man seinen Traum nicht verfolgt hat, allerdings würde man es, glaube ich, genau so bereuen, wenn man seinen Traum verfolgt hat, aber als Obdachloser geendet ist.
Ich nehme, wie jeder andere hier, jetzt auch mal deine Situation als Beispiel :
Du könntest doch Lehrer werden und dabei eine "professionelle" Theater AG eröffnen bzw,. aufbauen.
Das wäre ein Beispiel für einen Kompromiss zwischen seinem Traum und einer finanziellen Absicherung.

Also zusammengefasst :
Nur den Traum zu leben ist eher gefährlich, meiner Meinung sogar eher suboptimal.
Man sollte Verknüpfungen in sicheren Berufen suchen.
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