THEMA: Welche Partei wählt ihr (nicht)?

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 4 Monate her #780155

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@ B.R-Geass
Der Linken stimme ich zwar in einigen Punkten zu, aber es gibt da auch viel, was ich nicht so mag, z.B. ihre Russlandfreundlichkeit, um mal nur einen ganz entscheidenden Punkt zu nennen. Und im Moment geht die Frau Wagenknecht ja auch ziemlich auf der Populismusschiene und das gefällt mir gar nicht. Vllt hätte ich sie mit Gysi gewählt, weil er ist schon ein ziemlich sympathischer Mensch und manchmal reicht das ja aus, aber er zieht sich jetzt ja weitestgehend zurück.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 4 Monate her #780156

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DaviDwithD

Also ich erklär den Altenpflegern,Friseuren und anderen Berufsgruppen nicht wieso sie im Alter nicht klarkommen werden und neben Grundssicherung gleichzeitig 3 Minijobs in Anspruch nehmen müssen. :(

Du kannst das ja gerne machen.

Die FDP spricht immer so gerne von privater Vorsorge.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 4 Monate her #780164

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B.R-Geass schrieb:
Also ich erklär den Altenpflegern,Friseuren und anderen Berufsgruppen nicht wieso sie im Alter nicht klarkommen werden und neben Grundssicherung gleichzeitig 3 Minijobs in Anspruch nehmen müssen. :(
Dass der Job des Altenpflegers langfristig für Deutschland immer wichtiger wird bestreite ich ja auch nicht. Langfristig sind wir aber auch alle tot, wie Keynes einmal sagte. Lösungsvorschläge wären also erwünscht/ sind sogar erstrebenswert.
Wenn Menschen nicht bereit sind für das Haare Schneiden genug zu bezahlen, sollte man sich entweder überlegen selbstständig zu werden, sich abzugrenzen oder anders sein Geld zu verdienen und jeder der bereit ist bestimmte Berufsgruppen zu unterstützen soll das auch gerne tun (Bringt jetzt bitte nicht das Beispiel mit der Hotelsteuer, das ist Jahre her und hat mit mehr Faktoren als nur mit der angeblichen Tatsache zu tun, dass die FDP nur von reichen Leuten gewählt wird). Solange noch Fortschritt nötig ist, wird es so etwas wie ein bedingsloses Grundeinkommen nicht geben (vllt. in 10 oder 20 Jahren?)
Die FDP setzt sich für die ganze Wirtschaft ein, was jeden Einzelnen zu gute kommt, doch viele Unzufriedene, die Protestwählen, merken nicht, dass sie ihre Situation eigentlich nur noch mehr verschlimmern. Die Leute die Trump gewählt haben, um die Wirtschaftliche Situation zu bessern und wieder mehr zu verdienen, und jetzt die Zölle erhöhen wollen, werden (sollten sie sich weiterhin Isolieren) in ein paar Jahren ziemlich alt aussehen. Im Osten zeigt sich ja, dass viele ehemalige Links-Wähler nun die AFD wählen, beide Parteien bieten mMn keine wirkliche Lösung.
B.R-Geass schrieb:
Die FDP spricht immer so gerne von privater Vorsorge.
Richtig die FDP spricht von individueller Altersvorsorge. Sollte man jemanden behindern, der für die Zukunft spart oder gar in Aktien investiert? Mehr Freihiet beim Renteneintrittsalter und der Vorsorge ist ja grundsätzlich nichts schlechtes, gleichzeitig soll die gesetztliche Rentenversicherung ja nicht abgeschafft, sondern modernisiert werden.
Hier mehr Informationen zur Altersvorsorge der FDP.
Unser Rentensystem stößt bereits momentan an seine Grenzen, sollten wir aber unsere Wirtschaft zu Grunde richten sieht es noch schlechter aus. Sollte Deutschland große Unternehmen zu hoch besteuern,was die Linke plant, wird es langfristig weniger einnehmen (LAFFER-Theorem)
Alle wollen herrschen, niemand will die Verantwortung übernehmen.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 4 Monate her #780165

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Richtig die FDP spricht von individueller Altersvorsorge. Sollte man jemanden behindern, der für die Zukunft spart oder gar in Aktien investiert? Mehr Freihiet beim Renteneintrittsalter und der Vorsorge ist ja grundsätlich nichts schlechtes,

Weißt du das Problem ist das die eben genannten Berufsgruppen eben gar keine Chance für eine private Vorsorge haben. Welches Geld sollen sie den zurücklegen oder investieren ?? *o-schrei*

Nein wir müssen es schaffen, dass das Rentenniveau erhöht wird und die Leute nciht mehr nur mit 43% ihres letzten Netto Gehalts in Rente gehen müssen. *o-gj*

Gleichzeitig muss es für die einkommensschwächeren Steuererlichterungen geben wie für den Mittelstand. Es ist doch nicht fair wenn Die reichsten 10% in Deutschland 33% des gesamten Barvermögens besitzen und die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinandergeht. *o-schrei*
Zudem sollte man die Steuerpflichtigkeit an die Staatsbürgerschaft binden, um so Steuerhinterziehung schwieriger zu machen. Jedenfalls können nicht mehr vollständig Steuern hinterzogen werden, die hier dann für Investitionen Infrastrukur, Bildung oder Digitalisierung fehlen. *o-hi*

Durch alle diese Mehreinnamen (auch evtl. Vermögenssteuer) ist all dies finanzierbar und alles andere als Utopisch mein lieber Freund. *o-hero*

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 4 Monate her #780172

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B.R-Geass schrieb:
Nein wir müssen es schaffen, dass das Rentenniveau erhöht wird und die Leute nciht mehr nur mit 43% ihres letzten Netto Gehalts in Rente gehen müssen. *o-gj*
Hast du meinen nächsten Satz nicht gelesen: gleichzeitig soll die gesetztliche Rentenversicherung ja nicht abgeschafft, sondern modernisiert werden.
B.R-Geass schrieb:
Zudem sollte man die Steuerpflichtigkeit an die Staatsbürgerschaft binden, um so Steuerhinterziehung schwieriger zu machen. Jedenfalls können nicht mehr vollständig Steuern hinterzogen werden, die hier dann für Investitionen Infrastrukur, Bildung oder Digitalisierung fehlen. *o-hi*
Steuerhinterziehung ist ein bekanntes Problem, nicht nur in Deutschland, auch in der EU. Apple musste erst im letzten Jahr 13 Mrd. € Steuern nachzahlen. (glaube auf Anfrage der Liberalen hin) Europäische Standarts und die Durchsetzung bereits bestehender Gesetze, würde schon eine Menge ändern.
B.R-Geass schrieb:
Durch alle diese Mehreinnamen (auch evtl. Vermögenssteuer) ist all dies finanzierbar und alles andere als Utopisch mein lieber Freund. *o-hero*
Da verstehen wir, unter der von dir eben angesprochenen Fairness, leider etwas anderes und für Utopisch halte ich die Ideen der Linken momentan nachwievor. Klar sollten Reiche mehr Steuern zahlen, doch durch zu hohe Vermögens- Steuern, beschneidet man die Freiheit von Manchen, die ihr Geld (mehr oder weniger) verdient haben. Gearde für den Fortschritt ist eine gewisse Ungleichheit von Nöten und nein ich möchte damit nicht sagen, dass Reiche klügere Menschen sind, doch setzt sich die FDP, ebenso wie die Linke, für Chancengleicheit ein. Vor dem Gesetz und in der Realität sollte jeder gleich an Rechten,Pflichten und Chancen sein, weshalb ich von der Frauenquote auch nicht viel halte. Infrastrukur, Bildung und Digitalisierung sind auch Anliegen der FDP. Wer ist überhaupt auf die Idee gekommen, dass jedes Bundesland seine eigene Bildungspolitik macht?
Soziale Gerechtigkeit scheint uns beiden wichtig zu sein. Bei der Frage, wie diese erreicht werden soll, scheiden sich die Geister. Chancengleichheit, Freiheit (mit Grenzen durch den Rechtsstaat) und Ungleichheit/Pluralität, da jeder Mensch individuell anders ist, sind für mich wichtige Werte, während die Linke mMn Menschen Sachen aufzwingt, die nicht in seiner Natur liegen und diktiert, was politisch und wirtschaftlich in einer Katastrophe enden würde. Versuchen Gleich zu machen, was nicht Gleich ist, hat noch nie jemanden genutzt.

Das ist mal wieder etwas mehr geworden als erwartet. Ich respektiere deine Meinung und hoffe, dass du nächstes Jahr wählen gehst (ganz wichtig!) Falls du recht behalten solltest und die Linke soziale Gerechtigkeit schaffen sollte, wäre das ja eigentlich auch schön *o-gj*

P.S
Hier noch ein paar rechte und linke Statements die mich stören:
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 4 Monate her #780182

  • B.R-Geass
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Das am Ende kann ich auch nur zurückgeben. Ich weiß es, auch die Meinung eines Liberalen zu respektieren. Mein Onkel ist zum Beispiel FDP Mitglied und wir haben auch immer leidenschaftliche Debatten am Familientisch *o-schrei* *o-XD* .


Ich hoffe auch du gehst wählen, denn ohne FDP fehlt auch eine liberale Partei im Bundestag.
(Nebenbei hat mir die FDP in der sozialliberalen Koalition auch gefallen *o-büde* )


Aber diese Partei sollte dann so klein wie möglich sein, also mit 5.0% in den Bundestag einziehen *o-haha* .


Wünsche uns noch ein spannendes politisches Jahr 2017 *o-bye*
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 4 Monate her #781579

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Also ich werds mit der Linken probieren, hab mich ein wenig mit geldsystemkritik beschäftigt und denke sie wäre auf dem richtigen weg. (parteien die was von freiwirtschaft verstehen wären mir aber lieber, sucht man ja vergeblich, interessant sind btw mario draghis negtaivzinsen, hoffentlich bleiben die einige zeit und schlagen sich dann auf vermögen von z.b. milliardären aus. (Negativzinsen welche die banken zahlen müssen auf alle kunden ausweiten= milliardäre geben mehr geld aus oder verleihen es günstiger= weniger Verschuldung, mehr Jobs, sich verkleinernde schere zwischen arm und reich.)

Ic empfehle btw jedem mal in eine bundestagsdebatte rein zu schauen, für mich kommen linke und grüne Infrage, die linken kommen evtl. nicht so intelligent rüber und wenn man das programm ließt dnkt man auch, wenn das vollständig durchgesetzt wird schadet es, aber man bedenke im politischen prozess werden die Forderungen noch abgemildert, also wird das Gesamtergebnis stimmen. (man muss nur hoffen das sie die regeln für die Kreditvergabe, also der schaffen neues Geldes, der Banken nicht zu stark verschärfen)

PS: ich hab mir folgendes angeschaut um zur Entscheidung der linken zu kommen. (es geht darum was machen Banken, wie funktioniert unser Geldsystem genau usw.)
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PS: insgesamt komme ich bis jetzt zum Schluß, die linke werde ich wählen. Wobei eine Freiwirtschaftliche Position einer Partei mir lieber wäre. de.wikipedia.org/wiki/Freiwirtschaft Ich studiere nicht VWL, BWL o.ä.

AFD ist für mich keine wahloption, entgegen dem was viele Medien behaupten ist es aber keine rassistische Partei, dennoch die positionen sind mist, könnte aber interessant werden wenn sie im Bundestag ist, ich begrüße das sie in den Bundestag kommt, aber nicht weil ich ihr Programm gut finden sondern weil ich hoffe das die anderen Parteien endlich mal realistischere Politik machen. Btw. wenn ich mir die Bundestagsdebatten anschauen laufen die meisten so ab, Die Linke oder grüne stellen eine anfrage spd oder CDU nennen keine Argumente außer. Da fehlt z.b. ein Komma. Ich hoffe das man diese Diskrepanz mit einer afd mal aufbrechen kann, als alternative sehe ich aber nur eine linke, was bei einer starken SPD passiert hat man ja gesehen, die SPD geht in eine große Koalition und baut Mist.
Btw. Ich frage mich bis heute, wie kann es sein das die Parteien von der ganzen Flüchtlingsproblematik nichts gewußt haben können. Nach einer Kürzung der Gelder für Flüchtlingsunterkünfte z.b. hätte man doch mit folgen rechnen können. (ich rede von vor dem Flüchtlingsdebakel.) Ich habe mich entschieden meine Wahl unabhängig von der heuchlerischen Flüchtlingsdebatte zu treffen.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 2 Monate her #788339

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Ich wähle die FDP, bin seit Januar auch Mitglied und durfte auch schon an ein paar Veranstaltungen und Wahlen teilnehmen. Von der Orientierung her bin ich sehr liberal, andere politische Richtungen passen mir einfach nicht. Die Parteien, die ganz stark Richtung Rechts oder Links gehen (AfD, NPD, DIE LINKE), wähle ich sowieso nicht, da ich finde, mit Extremen lässt sich nichts lösen, weder mit einer protektionistischen Abschottungspolitik, noch mit einer "Wir machen alles um 300% sozial gerechter, aber wir haben keinen Plan, wie das funktionieren soll, die Vermögenssteuer wird aber schon alles regeln."-Politik. Die Grünen sind ganz merkwürdig, die haben so laut neusten Entwicklungen einen wirklich harten Linksdrall, aber wenn es darum geht, mit der CDU zu koalieren, können sie auch schnell mal konservativ werden. Jedenfalls kommt mir da das Prinzip des Umweltschutzes und dem Schutz der Tiere viel zu kurz. SPD hat für mich absolut kein Profil, obwohl sie vieles in dieser Legislatur erreicht haben, haben sie kaum Spuren hinterlassen. Außerdem hat mich vieles, was Sigmar Gabriel veranstaltet hat, wirklich sauer gemacht hat. Im Grunde genommen finde ich die Idee der SPD gar nicht schlecht, im Geschichtsunterricht war sie auch immer sehr ansprechend, aber ich denke seit der Rot-Grünen Bundesregierung ist sie nicht wirklich was für mich, also rein nach den Fakten gesehen, da ich zu der Zeit doch noch etwas jung war. CDU/CSU. Also ich bin überhaupt nicht konservativ, absolut nicht, null. Ich finde die CDU zwar bei ein paar Punkten doch relativ vernünftig, aber sie will nur verwalten, anstatt was zu verändern. Und die CSU will die Religion wieder zu einer Kategorie der Politik machen, von daher ist sie bei mir eh schon durchgefallen, bevor ich mir etwas anderes ansehen müsste.
Alles in allem spricht die FDP mich in den meisten Punkten an. Rechtsstaat stärken, mehr in Digitalisierung und Bildung investieren und schauen, wie wir unseren Wohlstand erhalten, anstatt sich immer nur darauf zu verlassen, dass es immer so weiter geht. Klar, auch ich stimme in einigen Punkten nicht mit der Partei komplett überein, aber deswegen bin ich auch beigetreten, um meine Meinung mit einzubringen. Jedenfalls sehe ich auch nirgends eine andere liberale Partei, die es in den Bundestag schaffen könnte und Christian Lindner ist mir sehr sympathisch, aber auch Katja Suding, Nicola Beer, Torsten Herbst etc. Ich fühle mich wohl in der Partei und wie gesagt, meine politische Ansichten sind durchweg liberal. Ich will, dass die Menschen die Chancen bekommen, um sich selbst zu verwirklichen und unabhängig zu sein. Deswegen kann ich auch nur eine liberale Partei wählen. Ich hoffe und glaube, dass die FDP wieder in den Bundestag kommt. Und ich setze mich liebend gern bis zu diesem Zeitpunkt und auch danach für die Partei ein.
Habe natürlich kein Problem, wenn man anderer Ansicht ist. Ich denke die Hauptsache ist, dass man selbst zu einer Entscheidung kommt und diese für sich selbst akzeptiert.

"It's not the final judgement of "good" and "evil" that's important. What matters is that you come to that decision yourself. That you agonize over it and eventually accept it." Akane Tsunemori - Psycho Pass
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 2 Monate her #788345

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für mich hat die FDP kein Profil auser der sache mit den hotels weiß ich nichts über diese. (sie macht auf mich aber einen schlechten eindruck)
vielleicht irre ich mich ja auch aber soweit ich es verstanden habe ist die FDP für Privatisierungen öffentlicher aufgaben.
(sprich schwächung der weniger verdienenden)

Die Grundlegende strategie bei Privatisierung ist meines verständnisses Folgende, erst dinge aus der öffentlichen hand priivatisieren, dann evtl monopolisierung dieser dingee. Dann erst geringere preise dann langsam steigende Preise etablieren. dann sind nach 3-4 jahren die kosten zu hoch so das der staat merkt war ein fehlrer und die erst Privatisierten eigentlich staatlichen aufgaben wider teuer zurückkaufen könnte.

Vielleicht sind es nur Vorurtiele aber bei einer FDP hab ich angst das sie eben Privatisieren.


hat die FDP einen Ökonomen der einen Vortrag hällt welchen man online findet? Würde ihn mir sofort anschauen, bis jetzt hat die FDP für mich nämlich kein Profil und wenn eins dann das sie Privatisieren wollen. (und die cdu als partei hat erst die Griechenlandkrise zu großen teilen verursacht, lieber nicht gerade wenn die fdp dann nahezu garantiert mit der cdu koaliert)

etwas um die Löhne insgesamt zu erhöhen brauch es meiner meinung nach alleine um die billigpreise deutschlands wieder zu erhöhen damit die benachbarten länder wieder "wetttbewerbsfähig" werden. In deutschland Lohndrückende Politik führt zu kleineren preisen führt zu nach und nach einem allgeminen warenkorb der weniger kostet als der der anderen eu länder. Sprich Lohndrückerei führt zur eurokrise.
Letzte Änderung: 2 Jahre 2 Monate her von Hororizon.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 2 Monate her #788353

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Hororizon schrieb:
für mich hat die FDP kein Profil auser der sache mit den hotels weiß ich nichts über diese. (sie macht auf mich aber einen schlechten eindruck)
vielleicht irre ich mich ja auch aber soweit ich es verstanden habe ist die FDP für Privatisierungen öffentlicher aufgaben.
(sprich schwächung der weniger verdienenden)
Das kann man nicht so pauschal sagen. Wenn man sie richtig anstellt, kann eine Privatisierung/Liberalisierung durchaus zu niedrigeren Preisen führen, und davon profitieren gerade auch die Geringverdiener. Das kann man zum Beispiel in dem liberalisiserten Telekommunikationsmarkt und dem Fernbusmarkt sehen, wo stärkerer Konkurrenzdruck die Unternehmen unter Druck setzt, niedrigere Preise zu verlangen. Natürlich ist es da wichtig, dass der Staat für faire Wettbewerbsbedingungen sorgt und etwa die Bildung von Monopolen verhindert, das möchte ich gar nicht bezweifeln. Die Reprivatsierung macht es da nicht besser, das ist sehr schön in dem FAZ-Artikel "Der Gebührentrick mit dem Trinkwasser"(leider hinter Paywall) zu sehen.
hat die FDP einen Ökonomen der einen Vortrag hällt welchen man online findet? Würde ihn mir sofort anschauen, bis jetzt hat die FDP für mich nämlich kein Profil und wenn eins dann das sie Privatisieren wollen. (und die cdu als partei hat erst die Griechenlandkrise zu großen teilen verursacht, lieber nicht gerade wenn die fdp dann nahezu garantiert mit der cdu koaliert)
Wenn du dich für den ideologischen Überbau der FDP interessierst wäre wohl das, wonach du suchst:
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Teilweise recht anspruchsvoll.
etwas um die Löhne insgesamt zu erhöhen brauch es meiner meinung nach alleine um die billigpreise deutschlands wieder zu erhöhen damit die benachbarten länder wieder "wetttbewerbsfähig" werden. In deutschland Lohndrückende Politik führt zu kleineren preisen führt zu nach und nach einem allgeminen warenkorb der weniger kostet als der der anderen eu länder. Sprich Lohndrückerei führt zur eurokrise.

Da hast du Recht und das ist auch der Grund dafür, weshalb ich zwar mit einigen FDP-Ideen sympathisiere, mich dennoch nicht als FDP-Anhänger bezeichnen würde. Was leider fehlt ist die Einsicht, dass zwar eine starke, freie Wirtschaft nötig ist, dass die Gewinne aus einer guten Wirtschaftsleistung dann aber wieder allen zugute kommen und keine zu hohen Ungleichgewichte entstehen. Das ist der Grund, weshalb ich etwa den Mindestlohn und eine Beschränkung der irregulären Beschäftigung durchaus befürworte: Es wird "intern aufgewertet" (was ja dank dem Einheits-Euro anders nicht möglich ist), es gibt eine "Soziale Dividende", die zugleich die Nachfrage stärkt. Es ist schade, dass die FDP dieser Idee nichts abgewinnen kann.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 1 Monat her #788772

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Also wenn man jetzt von Österreich ausgeht, dann würde ich auf keinen Fall die FPÖ wählen.

Klar bauen hier die anderen Parteien in unserer Regierung auch Mist, aber von der FPÖ kommt bis jetzt wirklich NICHTS(!!) was auch nur annähernd eine bessere Situation herbeiführen könnte.

Sie spielen halt die beleidigte Diva und viele springen dann drauf an.

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Bow down to Lastation!

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 1 Monat her #788875

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Es gibt in der BRD nur eine Partei, die sich für das Volk einsetzt:
die Deutsche Mitte.

Wofür steht die Deutsche Mitte?

Ziele:
- Weg mit dem verzinsten Schuldgeld
- Einführung eines bedingten und dann später bedingungslosen Grundeinkommens
- Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit
- Volle Souveränität und Friedensvertrag
- Abzug der Truppen aus dem Ausland (Einsätze ohne UNO-Mandat sind völkerrechtswidrige Angriffskriege!)
- Bessere Beziehungen zu Russland
- Förderung der Biolandwirtschaft
- Ein richtiges Bildungssystem
- Förderung alternativer Heilmethoden und Therapiefreiheit
Copy-Ninja rekrutiert!
コピ-忍者は 募集する!
Letzte Änderung: 2 Jahre 1 Monat her von Oda-Nobunaga.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 1 Monat her #788883

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Oda-Nobunaga schrieb:
Es gibt in der BRD nur eine Partei, die sich für das Volk einsetzt:
die Deutsche Mitte.

Wofür steht die Deutsche Mitte?
Man sollte sich vielleicht klar machen, dass dahinter der Verschwörungstheoretiker Christoph Hörstel steckt:
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Ziele:
- ...
- Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit
- Volle Souveränität und Friedensvertrag
Wo liegt das Problem? Wie soll das geschehen? Mit wem soll das geschehen?
- ...
- Förderung der Biolandwirtschaft
Gibt´s doch schon. Funktioniert bloß nicht so richtig, weil die Bio-Landwirtschaft eine ineffiziente, technologisch Nischen-Idee für Gutbetuchte ist.
- Ein richtiges Bildungssystem
- Förderung alternativer Heilmethoden und Therapiefreiheit
Hört sich harmlos an, heißt aber im Klartext: Waldorfschulen und Homöopathie als staatlich geforderter Standard. Nun ja...

Noch ein paar schöne Schmankerl aus dem Parteiprogramm:
Grundsätzlich gilt für Palästina die Ein-Staaten-Lösung nach südafrikanischem Vorbild und bei vollem Rückkehrrecht aller Palästinenser als erstrebenswert, damit wäre die Regierung palästinensisch geprägt.
Offenlegung aller Geheimdokumente über außerirdische Lebensformen und Technologien.
Verbot der künstlichen Beeinflussung der Atmosphäre und jeglichen Geo-Engineerings – außer zu Verteidigungszwecken bei entsprechender Bedrohungslage.
Die Zulassungsbedingungen für neue Impfstoffe, (nicht natürliche) Medikamente und Therapien werden verschärft, für zugelassene gilt eine Übergangsfrist. Die Haftungsbefreiung der Impfstoffhersteller sowie das Impf-Mobbing werden beendet.
deutsche-mitte.de/wp-content/uploads/201...urzprogramm-2017.pdf

*Aluhut-Alarm* *Aluhut-Alarm* *Aluhut-Alarm*
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 1 Monat her #789145

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Ich lasse mich erstmal ein bisschen vom Wahlkampf überraschen :)
Der einfache Punkt dieser Wahl wird sein, wie die Rentenpolitik aussieht.
Man muss hierbei nur bedenken, dass das Durchschnittsalter in Deutschland über 45 ist, wodurch "Geschenke" an rentennahe Altersgruppen vorprogrammiert sind.
Das Problem mit der deutschen Rentenversicherung ist ein einfaches Hausgemachtes. Wer jahrzehntelang die Rentner beschenkt ohne sich einmal mit Verstand die Zahlen anzusehen ist selbst schuld, das haben eben Grün, Rot, Schwarz vergeigt.
Aktuelle Beiträge zur GRV sollen weiter steigen (Was dem "kleinen Mann" noch mehr Geld wegnimmt). Effektiv haben die jetztigen Rentner deutlich weniger Beiträge entrichtet als aktuelle und kommende Generationen (de.wikipedia.org/wiki/Beitragssatz). Ein umlagefinanziertes System funktioniert nur in einem beständigen Wachstum der Bevölkerung und besonders dann nicht, wenn wie hierzulande Renten nicht gesenkt werden dürfen, wenn sich die Voklswitschaft in einem Abschwung oder einer Rezension befindet.

Also, wen kann ich als junger (U35) Wähler wählen?
Die Antwort ist einfach. Niemanden, der Rentengeschenke verteilt. Eine intelligente kapitalgedeckete Rente funktioniert einfach besser und auch dort könnte man noch sozial umverteilen.
Warum gibt es eine JAEG und eine BBG? lieber Leistungen Begrenzen statt Beiträgen. An der Kapitalertragssteuer sollte lieber mal gedreht werden statt dummer Forderungen nach einer Reichensteuer... Was interessiert mich eine Reichensteuer auf mein "Gehalt" von 1 Millionen, wenn ich meine Gewinne aus Aktien und Immobilien nicht oder nur zu 28% versteuern muss.
Sorry, aber leider sind soziale Politiker vor allem eins und das ist asozial und dumm... Grüße an Frau Nahles (Mütterrente), vielleicht nimmt sie ja ihr Studium wieder auf wenn sie abgestzt ist und macht bei Semester 21 weiter...

Und am Rande für den Herren, der gegen die "private Vorsorge" ist, ich freue mich als Selbstständiger jeden Tag wieder, dass ich mich rein privat ums Alter kümmern darf. Da bekomme ich mit weniger Aufwand einfach mehr, schade, dass der Deutsche lieber zu 0,9% Höchstrechnungszins sein Geld verbrennt.
(Interessiert die Politiker mit 6000€ Pension übrigends alles nicht, solange er gewählt wird. Habe ich schon erwähnt, dass die ihr Gehalt selbst festlegen? Herzlichen Glückwunsch!)

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Jahre 1 Monat her #789162

  • leoben11
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tatsumikoo schrieb:
Ich lasse mich erstmal ein bisschen vom Wahlkampf überraschen :)
Wahlkampf ist Wahlkampf. Da werden "Zuckerl" verteilt, Versprechungen gemacht, etc.
Ich lese mir die Wahlprogramme durch, und entscheide dann. TV-Debatten oder öffentliche Reden sehe ich mir kaum an, warum auch? Da werden die Themen nur oberflächlich angeschnitten und viel heiße Luft gelabert.

tatsumikoo schrieb:
Also, wen kann ich als junger (U35) Wähler wählen?
Die Antwort ist einfach. Niemanden, der Rentengeschenke verteilt. Eine intelligente kapitalgedeckete Rente funktioniert einfach besser und auch dort könnte man noch sozial umverteilen.
Warum gibt es eine JAEG und eine BBG? lieber Leistungen Begrenzen statt Beiträgen. An der Kapitalertragssteuer sollte lieber mal gedreht werden statt dummer Forderungen nach einer Reichensteuer... Was interessiert mich eine Reichensteuer auf mein "Gehalt" von 1 Millionen, wenn ich meine Gewinne aus Aktien und Immobilien nicht oder nur zu 28% versteuern muss.
Sorry, aber leider sind soziale Politiker vor allem eins und das ist asozial und dumm... Grüße an Frau Nahles (Mütterrente), vielleicht nimmt sie ja ihr Studium wieder auf wenn sie abgestzt ist und macht bei Semester 21 weiter...
Tja, das Problem ist leider, dass man in dieser Situation keine Politik ohne Stimmen "der Alten" machen kann, dafür ist die Zielgruppe einfach viel zu groß.
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