THEMA: Welche Partei wählt ihr (nicht)?

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 1 Woche her #829265

TheAwesomePigeon schrieb:
dass auch sie Politik für das Volk machen - für das ganze Volk - Flüchtling, Zuwanderer und Deutscher zugleich."

Also zu mindest der "Flüchtling", gehört ganz sicher nicht zum Volk.

An sonsten sei gesagt; "Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet." - Rita Mae Brown, 1983

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 1 Woche her #829271

Wenn man es streng nehmen will so gehört der Flüchtling vielleicht nicht dazu. Allerdings wird er im Sinne des Asylgesuches in die Gesellschaft eingegliedert und seine Wünsche werden ebenfalls respektiert. Aus diesem Grund hat man ihm Asyl gewährt - da sein Bedürfnis nach Sicherherit durch Deutschland und die Aufnahme positiv beantwortet wurde. Eben diesen Menschen jetzt abzustoßen, weil es einem gerade in den Kram passt ist nichts anderes als Willkür und stößt zu Recht auf Gegenwind.

Welche Sicherheit hat ein Asylsuchender in Deutschland, wenn er trotzallem Gefahr läuft wieder zurückgeführt zu werden. Wie das mit straffällig gewordenen Flüchtlingen laufen soll ist ein Thema für sich, was ich hier mal nicht zur Debatte stellen möchte - aber für den regulären Fall soll ihm Sicherheit zukommen und er soll von der Politik nicht benachteiligt werden, sondern als das, was er zu dieser Zeit ist - als Teil der Bevölkerung Deutschlands - beachtet werden.

In wie weit dein schlaues Zitat hier zur Diskussion beitragen möchte erschließt sich mir nicht lieber Faf-Kun. So erleuchte mich, was deiner Meinung nach eine Wiederholung bereits stattfindender Prozesse sein soll, welche keinerlei Änderung in Deutschland zur Folge haben, wobei ich allerdings genau dadurch eine Änderung erwarte?

Schlaue Sprüche kann jeder ohne Erläuterung klopfen, sich aber darauf entsprechend zu begründen und zu einer Diskussion beizutragen scheint allerdings immer mehr zu einem seltenen Gut zu werden. Es wirkt auf mich lediglich, wie ein schwächelnder Versuch eine Überlegenheit zur Schau zu stellen, welche weder verlangt noch in der Situation angebracht wäre. Als wäre einem die eigene Zeit zu kostbar, um in eigenem Aufwand der Person Paroli zu bieten und sie lediglich mit dem Zitat eines anderen abzufertigen.

Die Proxer Qualität scheint 2019 wirklich weiterhin ihre Topform zu halten.
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von TheAwesomePigeon.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 1 Woche her #829282

Ich glaube nicht dass man Flüchtlinge mit normalen „Voll-Bürgern“ gleichsetzten kann. Sie sind nur Gäste bei uns für eine bestimmte Zeit. Ja, manche bleiben lange oder sogar Lebenslang bei uns. In solchen Fällen beantragen diese Menschen oft die deutsche Staatsbürgerschaft und werden zu „Voll-Bürgern“. Dagegen ist nichts anzuwenden. Das gab es immer und wird es wohl auch immer geben.

Menschen die hier lange leben wollen, aber nicht zum Bürger wandeln möchten sehe ich kritisch. Wie soll man mit einem Gast verfahren, der meinen Schutz und meine Zuwendung sucht, aber eigentlich gegen mich und meine Familie ist?

Menschen in Not zu helfen ist eine wichtige Tugend. Allerdings hat auch die Hilfsbereitschaft grenzen. Wenn man zu viele Menschen aufnimmt, destabilisiert man die eigenen Sozialstrukturen, was sich in vielen Problemen äußern kann. Dies hilft den Flüchtlingen nicht und nicht der eigenen Bevölkerung.

„In all den Dingern die Du tust, halte Maß“ wie ein alter Spruch besagt.

P.S.
Wir haben auf der Erde ca. 8 Milliarden Menschen, davon lebt ein großer Teil in prekären Verhältnissen. Wie viele Millionen Schutzsuchende Menschen kann eine Nation wie die Deutsche aufnehmen, ohne selbst zum „Notfall“ zu werden?
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von Tssir-De-Macabre.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 1 Woche her #829340

@Tssir-De-Macabre: Der rückwärtsgewandte Konservatismus ist jedenfalls nicht der Grund dafür, dass ich diese Partei als Neofaschisten bezeichne.

Die AfD will doch unter anderem, dass das "Volk" wieder zum Souverän in Deutschland wird und Staatsbürgerschaft eine Frage der Abstammung wird (sagt zumindest die Wahlkampfbroschüre von 2017). Allerdings bleibt uns diese Partei eine Definition ihres Volksbegriffes schuldig - es wird immer nur gesagt, wer nicht dazu gehört. Der Begriff wird anscheinend ausschließlich benutzt, um andere Menschen auszugrenzen und ihnen Rechte abzusprechen.
Zudem wird an mehreren Stellen der Niedergang der kulturellen Identität Deutschlands durch fremde Ideologien beschworen und dass man mit "defensiven und restriktiven Maßnahmen" dagegen vorgehen muss.

Vergleichen wir das doch mal mit einer gängigen Definition von Faschismus:
"Faschismus ist eine Form rechtsextremer Ideologie, die die Nation oder Rasse als organische Gemeinschaft, die alle anderen Loyalitäten übersteigt, verherrlicht. Er betont einen Mythos von nationaler oder rassischer Wiedergeburt nach einer Periode des Niedergangs und Zerfalls. Zu diesem Zweck ruft Faschismus nach einer ‚spirituellen Revolution‘ gegen Zeichen des moralischen Niedergangs (...) und zielt darauf, die organische Gemeinschaft von 'andersartigen' Kräften und Gruppen, die sie bedrohen, zu reinigen(...)" (Quelle: What is Fascism? Some General Ideological Features)

Neofaschismus:
"Mit Neofaschismus bezeichnet man Strömungen und Parteien, die nach 1945 an die Tradition des Faschismus anknüpfen" (Quelle: Der Brockhaus)


Ich glaube nicht, dass ich mir die Parallelen nur einbilde, oder?

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 1 Woche her #829349

Deine Definition von Faschismus ist nicht ganz korrekt, denn zum Faschismus gehört auch der Aspekt des Militanten. Faschismus sehen wir momentan sehr gut in den USA mit Donald Trump (Nationalismus, Militantes Auftreten, Führerfigur).

Nur weil jemand für die Eigene Nation und Kultur sich stark macht, kann man und sollte man ihn nicht gleich in die Nazi Ecke stellen. Aber dies ist eben ein Problem bei uns. Wegen der schlechten Erfahrungen wird sofort die Nazi-Keule geschwungen.

Was die AfD angeht, so gebe ich Dir Recht, dass es einzelne Individuen dort gibt, die eine Nähe zum Neofaschismus an den Tag legen. Dies kann man aber nicht über das Programm und die Gesamtheit der Partei sagen.

Der Verfassungsschutz hat die Partei überprüft und als Grundgesetz-Konform eingestuft, sonst wäre die Partei wohl kaum zu den Wahlen zugelassen worden.

Nur zur Information: Ich habe sie nicht gewählt und werde sie auch nicht wählen, aber ich mag nicht wenn man so einfach andere pauschal in eine Negative-Ecke stellt. Dies hat man früher mit den Grünen und der Linken auch gemacht. Dis ist nicht demokratisch.
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von Tssir-De-Macabre.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 1 Woche her #829371

Was die Beobachtung durch den Verfassungsschutz angeht, kann ich nicht ganz zustimmen: Die Partei selbst wird in Thüringen seit September als Prüffall behandelt - auf Bundesebene wird noch über eine solche Einstufung entschieden. Ein gewisser Herr Maaßen hatte die AfD schließlich mit Tips versorgt, wie man eine Beobachtung vermeiden kann...

In Bayern wurde eine Reihe von AfD-Mitgliedern bis vor ein paar Monaten vom Verfassungsschutz beobachtet, weil diese „Verbindungen in die rechtsextremistische, die verfassungsschutzrelevante islamfeindliche und die Reichsbürger-Szene“ (lt. Münchner Merkur) aufweisen. Die Beobachtung endete nur, weil die Betroffenen in den Land- bzw. Bundestag eingezogen sind und dadurch eine weitere Beobachtung erschwert wurde.

Es ist meiner Meinung nach schon auffällig, wenn einerseits bekannte Mitglieder der rechtsextremen Szene (z.B. Bystron) und andererseits Leute, bei deren Rhetorik auffällige Ähnlichkeiten mit der Rhetorik der NS-Bewegung der Weimarer Zeit bestehen (z.B. Höcke), in führende Parteiämter gewählt werden. Das heißt ja, dass solche ideologischen Grundhaltungen innerhalb der AfD durchaus mehrheitsfähig sind. Es mag ja sein, dass auch gemäßigte Konservative in dieser Partei unterwegs sind, allerdings sind die wohl eher eine Ausnahme, wenn man sich anschaut, was für Leute in die Parteispitze gewählt werden.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 1 Woche her #829396

Tssir-De-Macabre schrieb:
Deine Definition von Faschismus ist nicht ganz korrekt, denn zum Faschismus gehört auch der Aspekt des Militanten. Faschismus sehen wir momentan sehr gut in den USA mit Donald Trump (Nationalismus, Militantes Auftreten, Führerfigur).
Faschismus ist genuin antiparlamentarisch. Trump ist nicht faschistisch.
Tssir-De-Macabre schrieb:
Nur weil jemand für die Eigene Nation und Kultur sich stark macht, kann man und sollte man ihn nicht gleich in die Nazi Ecke stellen. Aber dies ist eben ein Problem bei uns. Wegen der schlechten Erfahrungen wird sofort die Nazi-Keule geschwungen.
Das Problem ist dass die AfD die "Deutschen" (bewusst unter Anführungszeichen) als besser darstellt als XY. Und daraus werden dann gewisse "Rechte" hergeleitet.
Die AfD macht sich doch nicht für Kultur stark. Die AfD macht sich für etwas stark, dass sie unter "Kultur" versteht, und dieses Verständnis ist verdammt engstirnig.
Ich habe, auch hier im Forum, das Programm der AfD genauer angesehen und zerpflückt, die ganzen paar Seiten...
Tssir-De-Macabre schrieb:
Was die AfD angeht, so gebe ich Dir Recht, dass es einzelne Individuen dort gibt, die eine Nähe zum Neofaschismus an den Tag legen. Dies kann man aber nicht über das Programm und die Gesamtheit der Partei sagen.
Komisch, wenn bei meinen Aufmärschen und Demos ständig Neonazis mitlaufen, warum distanziert man sich nicht von denen? Wieso benutzt ein Gauland ständig Begriffe wie sie auch von den Nazis benutzt wurden? Warum kopiert man, teilweise wortwörtlich, Wahlplakate der NPD?
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 1 Woche her #829397

Tssir-De-Macabre schrieb:
Ich glaube nicht dass man Flüchtlinge mit normalen „Voll-Bürgern“ gleichsetzten kann. Sie sind nur Gäste bei uns für eine bestimmte Zeit. Ja, manche bleiben lange oder sogar Lebenslang bei uns. In solchen Fällen beantragen diese Menschen oft die deutsche Staatsbürgerschaft und werden zu „Voll-Bürgern“. Dagegen ist nichts anzuwenden. Das gab es immer und wird es wohl auch immer geben.

Menschen die hier lange leben wollen, aber nicht zum Bürger wandeln möchten sehe ich kritisch. Wie soll man mit einem Gast verfahren, der meinen Schutz und meine Zuwendung sucht, aber eigentlich gegen mich und meine Familie ist?

Zunächst einmal umfasst deine Definition, da du ja über "Voll-Bürger" redest nicht nur Flüchtlinge, sondern auch Immigranten jeglicher Art. Wie du dann eine Feindseeligkeit gegenüber deiner Familie daraus herleitest ist für mich nicht verständlich. Eine Staatsangehörigkeit ist ein Stück Papier, du trittst damit keinem Team bei. Die meisten Leute nehmen die Staatsbürgerschaft an, die in Ihrem Fall bequemer ist. Ein Paar mögliche Gründe wegen denen man keine deutsche Staatsbürgerschaft annimmt sind beispielsweise Familie im Ausland, die man ohne Papierkrieg regelmäßig besuchen möchte, oder der Plan irgendwann in das eigene Heimatland zurückzukehren (z.B. im hohen Alter).

Ich würde mal eher auf Dinge, wie einhalten der Gesetze und Bemühung zur Integration achten, als auf ein Schriftstück auf dem "deutsch" draufsteht.

Tssir-De-Macabre schrieb:
Deine Definition von Faschismus ist nicht ganz korrekt, denn zum Faschismus gehört auch der Aspekt des Militanten. Faschismus sehen wir momentan sehr gut in den USA mit Donald Trump (Nationalismus, Militantes Auftreten, Führerfigur).

Die USA ist ganz bestimmt kein Faschismus, auch wenn Trump sicherlich gerne ein Diktator wäre. Den Schwachsinn behaupten lediglich die amerikanischen Medien die im linken Spektrum angesiedelt sind und bereits seit der Wahl 2016 versuchen ihn als Hitlerfigur aufzubauen. Wie Leoben schon richtig sagte ist die USA nicht Antiparlamentarisch und militantes Auftreten und Nationalismus ist bei der USA schon länger Programm. Der neue Aspekt ist meiner Meinung nach eher der Isolationismus den Trump an den Tag legt.
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von SmokeTheEvertrolling.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 1 Woche her #829497

Ich halte nicht viel davon die AfD zu Stigmatisieren und in eine Märtyrer Rolle zu versetzten. So wird man diese Partei nicht los. Man muss sich mit Argumenten und durch tägliche sachliche Arbeit mit Ihr auseinandersetzten. Dies ist zwar langsam aber ist demokratisch und am Ende wirkungsvoller.

Auch in der CDU gab es am Anfang sehr viele alte Nazis, ehemalige NSDAP Mittglieder, etc. Aber die CDU ist damit fertiggeworden und hat das Land Jahrzehnte lang gut geführt. Auch die AfD kämpft mit rechten Strömungen im inneren. Auch die Linken haben kommunistische Strömungen gegen die sie ankämpfen. Dies ist normal in einer Demokratie. Es gibt keine homogene Partei.

Mit einem Finger auf jemanden Zeigen und zu behaupten dass er ein Nazi ist, ist sehr einfach, sich mit den Problemen zu beschäftigen, die diese Menschen zu ihrer Gesinnung getrieben haben, ist schwer. Dennoch ist es der einzig richtige Weg. Löst man die Probleme nicht, wird es immer mehr rechte und linke Radikale geben.

@ SmokeTheEvertrolling
Also ich sehe die USA jetzt unter Trump sehr wohl als Faschistisch an. Ob man sich die Hand aufs Herz legt oder zum Hitler-Grüß, ist für mich so ziemlich gleich. Kaum ein Land ist heute so nationalistisch geprägt wie die USA. Und Militant sind sie auch. Man hat gleich die US-Flugzeugträger vor der Tür, wenn man nicht nach deren Pfeife tanzt. Und ist es nicht die Devise des Trump, dass alle den Amerikanern unterlegen sind? Damit sollten alle Kriterien erfüllt sein. Und soweit ich mich erinnern kann ist auch Hitler demokratisch an die Macht gekommen. Warten wir die nächste Kadenz von Trump ab.

@ OdinDark
Kannst Du dich noch an den Prozess zum Verbot der NPD erinnern? Da hat sich herausgestellt, das ein Großteil der Führung und der aktivsten Mitglieder V-Leute des Staates waren. Ich würde wirklich gerne wissen wie viele V-Leute noch in der rechten Szene und auch in der AfD sitzen. Ein Schelm der dabei Böses denkt.
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von Tssir-De-Macabre.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 6 Tage her #829528

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Thema homogene Partei ist immer so eine Sache was sich halt viele vorstellen, um es einfacher zu haben was man selbst wählen könnte und was nicht.
So entscheidet quasi der erste oder zweite Eindruck welche Partei ich am Ende meine Stimme gebe, bestes Beispiel Wahlomat z.B., was wirklich in vielen Belangen nicht sehr sinnvoll ist.
Das Problem hier, im Thread, war ja schon alleine das man eine spezielle Partei nur kurz erwähnen musste und so viele Leute kamen aus ihren Löchern gekrochen und beleben einen völlig toten Thread wieder zum Leben, obwohl es inhaltlich nicht viel neues zum Diskurs gibt.


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Allerdings muss die Überzeugung dazu von innen und nicht nur von außen kommen; du hast zwar schon Recht das man von außen sehr gut helfen könnte aber die Intention ist ja auf beiden Seite überhaupt nicht spürbar. Was bringt mir also dann wenn ich den sogenannten "einzig richtigen Weg" weiß, wenn es schon nur an der Umsetzung scheitert?

Edit:
@Odin: Was genau bringt es einen ungültigen Stimmzettel abzugeben, womit stört dies jetzt die Kandidaten der Parteien ansich? Damit ärgerst du nur die Wahlhelfer nicht mehr und nicht weniger, da sie einfach länger Stimmen auszählen müssen.
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 5 Tage her #829558

TheAwesomePigeon schrieb:
Wenn man es streng nehmen will so gehört der Flüchtling vielleicht nicht dazu. Allerdings wird er im Sinne des Asylgesuches in die Gesellschaft eingegliedert und seine Wünsche werden ebenfalls respektiert. Aus diesem Grund hat man ihm Asyl gewährt - da sein Bedürfnis nach Sicherherit durch Deutschland und die Aufnahme positiv beantwortet wurde. Eben diesen Menschen jetzt abzustoßen, weil es einem gerade in den Kram passt ist nichts anderes als Willkür und stößt zu Recht auf Gegenwind.

Also da haben wir schon wieder ein Beispiel für die Unsinnigkeit. Asylanten werden nicht eingegliedert. Und deren Wünsche sollten normalerweise eine sehr untergeordnete Rolle haben, weil er eben nicht diesem Volk angehört und auch keinen Nutzen für das Volk mit sich bringt. Auch nicht für "Die Gesellschaft" was ein ziemlicher Gummibegriff ist...

Desweiteren dürften weit über 95% aller sogenannter "Asylanten" garkeine Asylanten sein. Da sie bereits lange vor ihrer Ankunft in Deutschland völlig außer Gefahr waren vor Verfolgung. Denn wie wir wissen, liegen zwischen Deutschland und beispielsweise Syrien nicht nur eine Menge anderer Drittstaaten sondern sogar mindestens 2 EU Staaten. Es geht hier also nicht mehr um Schutz für Leib und Leben, sondern nur noch um Ökonomische Interessen.
Willkür ist es also im Grunde nicht diese illegalen Einwanderer ob nun mit oder ohne Asyltitel wieder los zu werden, sondern sie hier zu behalten, und ahnhaltend weitere von Ihnen die Einreise zu ermöglichen.
TheAwesomePigeon schrieb:
Welche Sicherheit hat ein Asylsuchender in Deutschland, wenn er trotzallem Gefahr läuft wieder zurückgeführt zu werden. Wie das mit straffällig gewordenen Flüchtlingen laufen soll ist ein Thema für sich, was ich hier mal nicht zur Debatte stellen möchte - aber für den regulären Fall soll ihm Sicherheit zukommen und er soll von der Politik nicht benachteiligt werden, sondern als das, was er zu dieser Zeit ist - als Teil der Bevölkerung Deutschlands - beachtet werden.

WIe ich bereits sagte... es geht nicht um Sicherheit sondern um Finanzielle Interessen. Und zwar auf beiden Seiten... seitens Politik und illegaler Einwanderer.
TheAwesomePigeon schrieb:
In wie weit dein schlaues Zitat hier zur Diskussion beitragen möchte erschließt sich mir nicht lieber Faf-Kun. So erleuchte mich, was deiner Meinung nach eine Wiederholung bereits stattfindender Prozesse sein soll, welche keinerlei Änderung in Deutschland zur Folge haben, wobei ich allerdings genau dadurch eine Änderung erwarte?

Das habe ich in Anspielung auf den Satz gebracht, in dem du sinnesgemäß forderst daß die Politik auf die Wünsche des Volkes eingehen soll. Wenn du das erwartest darfst du keine Partei wählen die bereits an der Regierung war. Und damit hast du noch die Wahl zwischen AfD Linke und den "sonstigen". Wählst du hingegen CDU CSU FDP Grüne oder SPD trifft jenes Zitat voll zu.
TheAwesomePigeon schrieb:
Schlaue Sprüche kann jeder ohne Erläuterung klopfen, sich aber darauf entsprechend zu begründen und zu einer Diskussion beizutragen scheint allerdings immer mehr zu einem seltenen Gut zu werden. Es wirkt auf mich lediglich, wie ein schwächelnder Versuch eine Überlegenheit zur Schau zu stellen,

Nun es war nicht meine Absicht, ich habe halt nicht berücksichtigt dass dieses Zitat nicht von jedem sofort richtig zugeordnet werden kann. Mit Überlegenheitsgefühl hat das allerdings nix zu tun.

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OdinDark schrieb:
Was die Beobachtung durch den Verfassungsschutz angeht, kann ich nicht ganz zustimmen: Die Partei selbst wird in Thüringen seit September als Prüffall behandelt - auf Bundesebene wird noch über eine solche Einstufung entschieden. Ein gewisser Herr Maaßen hatte die AfD schließlich mit Tips versorgt, wie man eine Beobachtung vermeiden kann...

In Bayern wurde eine Reihe von AfD-Mitgliedern bis vor ein paar Monaten vom Verfassungsschutz beobachtet, weil diese „Verbindungen in die rechtsextremistische, die verfassungsschutzrelevante islamfeindliche und die Reichsbürger-Szene“ (lt. Münchner Merkur) aufweisen. Die Beobachtung endete nur, weil die Betroffenen in den Land- bzw. Bundestag eingezogen sind und dadurch eine weitere Beobachtung erschwert wurde.

Es ist meiner Meinung nach schon auffällig, wenn einerseits bekannte Mitglieder der rechtsextremen Szene (z.B. Bystron) und andererseits Leute, bei deren Rhetorik auffällige Ähnlichkeiten mit der Rhetorik der NS-Bewegung der Weimarer Zeit bestehen (z.B. Höcke), in führende Parteiämter gewählt werden. Das heißt ja, dass solche ideologischen Grundhaltungen innerhalb der AfD durchaus mehrheitsfähig sind. Es mag ja sein, dass auch gemäßigte Konservative in dieser Partei unterwegs sind, allerdings sind die wohl eher eine Ausnahme, wenn man sich anschaut, was für Leute in die Parteispitze gewählt werden.

Für Grüne und Linke sitzen bekennende Linksextremisten sogar im Bundestag. Das scheint keinen zu interessieren. Sind ja auch gerade die "guten" oder anders formuliert die nützlichen Idioten. Und wenn wir gerade beim NS Bezug sind, erinnert die Antifa in weiten Teilen im Zusammenspiel mit eben jenen genannten Parteien frappierend an die SA bzw deren Vorläufern. Recherchiere mal den Wahlkampf der NSDAP und vergleiche das...

Darüberhinaus hat die Tatsache daß die AfD als "Prüffall" behandelt wird, keine andere Aussage, als daß den Behörden mehr Mittel zur Ermittlung zur Verfügung stehen, als der Rechtstaat eigentlich gestattet. Schaut man sich ferner an wer die jeweiligen Verfassungsschutzbehörden Leitet, wird einem schnell klar, daß das einfach nur ein Mittel ist um einem unliebsamen Konkurrenten zu schaden. Überspitzt könnte man auch argumentieren, daß eine andauernde Überprüfung einfach nur bedeutet daß sie ums verrecken nichts verfassungswidriges finden.

Und sowieso ist dieser ganze Ruf von Links nach "Rechtstaatlichkeit" und "Verfassungsschutz" pure Heuchlerei, wenn man sich am nächsten Tag neben Typen stellt, die es für völlig ok halten unsere polizeilichen Behörden abzuschaffen und deren ausführende Kräfte sogar zu töten. Grüne und Linke übrigens werden NICHT beobachtet. Aber daß hier in Deutschland ständig mit zweierlei Maß gemessen wird ist ja nichts neues.

Und zu guter letzt muss man sich nochmal über die Definition von Begriffen unterhalten. Vor allem so schön gummiartige wie "Rechtsextrem" oder "Reichsbürger" zu diesem Zweck schaut euch mal alte Reden an ...ganz besonders sei da F. J. Strauß ans Herz gelegt. Was der Mensch da teilweise vom Stapel gelassen hat, lässt z.B. Höcke wie einen Chorknaben erscheinen.
Letzteren nannte aber glaube ich niemand einen Rechtsextremen ...mit Ausnahme von Linksextremen die damals noch nicht in den Parlamenten saßen. (Schöne alte Zeit)
Wir sehen also ... solche Begriffe lassen sich nach aktuellen Bedürfnissen anpassen. Und davon wird auch fleißig Gebrauch gemacht.

So liebe Leutchen .. jetzt macht euch mal Gedanken drüber ob ihr diesen Scheiss mitmachen wollt, oder ob ihr lieber danach bewertet was tatsächlich gemacht wird. Anstatt ständig in die Köpfe der Leute zu schauen, und euch zu fragen ob die eventuell dies oder das sein könnten.


Edit by Knives:
Doppelpost zusammengefügt.
Letzte Änderung: 2 Monate 4 Tage her von Knives.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 5 Tage her #829564

Zunächst einmal danke dafür, dass man sich ein wenig mehr bemüht und die Finger für mehr als 2 Kontextlose Sätze anhebt und etwas zur Thematik beiträgt - auch wenn sie nicht meine Meinung widerspiegeln oder in irgendeiner Form für mich vertretbar sind. Aber so werden Diskussionen geführt.

Faf-kun schrieb:
Also da haben wir schon wieder ein Beispiel für die Unsinnigkeit. Asylanten werden nicht eingegliedert. Und deren Wünsche sollten normalerweise eine sehr untergeordnete Rolle haben, weil er eben nicht diesem Volk angehört und auch keinen Nutzen für das Volk mit sich bringt. Auch nicht für "Die Gesellschaft" was ein ziemlicher Gummibegriff ist...

Desweiteren dürften weit über 95% aller sogenannter "Asylanten" garkeine Asylanten sein. Da sie bereits lange vor ihrer Ankunft in Deutschland völlig außer Gefahr waren vor Verfolgung. Denn wie wir wissen, liegen zwischen Deutschland und beispielsweise Syrien nicht nur eine Menge anderer Drittstaaten sondern sogar mindestens 2 EU Staaten. Es geht hier also nicht mehr um Schutz für Leib und Leben, sondern nur noch um Ökonomische Interessen.
Willkür ist es also im Grunde nicht diese illegalen Einwanderer ob nun mit oder ohne Asyltitel wieder los zu werden, sondern sie hier zu behalten, und ahnhaltend weitere von Ihnen die Einreise zu ermöglichen.

An und für sich halte ich es für ausgesprochen amüsant, dass man von Unsinnigkeit spricht, aber zugleich eine eigene Unsinnigkeit einwirft. Dafür gibts schon mal ein anerkennendes Nicken.
Asylanten oder Flüchtlinge werden laut deiner Aussage nicht eingegliedert. Doch stellt sich die Frage, was du nun darunter verstehst. Für meine Verhältnisse würde ich sagen, dass in die Gesellschaft eingegliedert werden, da sie unter anderem eine Wohnung (in welcher Form auch immer) erhalten, behördlich registriert und in unterschiedlichen Integrationsverfahren mit der deutschen Sprache vertraut gemacht werden. Zudem bin ich selbst beruflich tätig und kann bestätigen, dass mehr als genug Flüchtlinge sich um Bildung und Arbeit bemühen, was ein Teil unserer wirtschaftlichen Funktion als Land darstellt. Deswegen an dieser Stelle ein klares: "Nein, mein Lieber - Sie irren sich. Asylanten werden eingegliedert - alleine schon, um ein friedliches Miteinander zu ermöglichen." Dabei sind die Fälle nicht einmal bedacht, bei denen Flüchtlinge deutsche Partner finden und diese auch ehelichen.

Weiter im Text. Die Asylanten sind keine "richtigen Asylanten". Oder fragen wir doch mal direkt: "Wie weit darf ein Mensch vor einer Bedrohung flüchten?"
Ist es nur die Grenze des nächsten Landes oder vielleicht noch ein weiteres aus Kulanzgründen mehr? Also dürfen die Betroffenen nur ins benachbarte Land flüchten, da sie dort mehr Sicherheit genießen können. Doch was ist, wenn diese Flüchtlingswelle zu riesig ist und das benachbarte Land dadurch finanzielle Probleme bekommt, da sie solch eine Menschenmasse nur schwer stützen können? Flüchtlinge dürfen ja nicht weiter flüchten - Abschieben in das Krisengebiet ist auch eher moralisch bedenklich. Also lassen wir unser eigenes Land zu einem wirtschaftlichen Krisenherd werden, welcher Wirtschaftsflüchtlinge produziert, welche man dann bei anderen Ländern ablehnen kann, da sie keiner wahrhaftigen Bedrohung ausgesetzt sind? Genial.

Zudem sei gesagt, dass die Flucht an sich keine Schnösel-Aktion ist, welche man nur macht, um mehr Geld zu ergaunern, da man schließlich mehr als genug Informationen dazu haben sollte, welcher Bealstung und Gefahr sich die Menschen dadurch aussetzen. Es auf Gier zu schieben ist meienr Meinung nach schon fast eine ausgesprochen kalte Verurteilung eines anderen, weil man sich selbst zu fein ist zu seiner eigenen Gier und dem Unmut zu stehen, dass man den von Krieg und Krise gezeichneten Menschen misstrauisch ist - um es mal sehr human zu formulieren.

Das war im Übrigen auch der hauptsächliche Grund für die Pegida Bewegung, welche ich nachvollziehen konnte und mir eine politische Stellungnahme oder Initiative dazu gewünscht hätte - anstatt es als brauenen Filz zu verteufeln und den Nährboden für den Aufstieg der AfD zu generieren. Die etablierten Parteien haben die Bewegung durch ihre Aktionen zu dem gemacht, als was sie sie sehen wollten, nur wurde ihre Hoffnung enttäuscht, dass es nur eine kurzzeitige Sache sei, die sich selbst wieder klärt. Die AfD gewinnt Wähler durch "wir sind das Volk" und "Partei der Nicht-Wähler", da genau das ihre Basis ist, aus welcher sie entstammt.
Dies klingt nun so, als würde ich der AfD zustimmen und müsste sie eigentlich wählen, aber dazu nehme ich später nochmals Stellung.

WIe ich bereits sagte... es geht nicht um Sicherheit sondern um Finanzielle Interessen. Und zwar auf beiden Seiten... seitens Politik und illegaler Einwanderer.

Hier bitte ich doch darum, dass man sich ein allgemeines Textverständnis aneignet und versteht, was ich überhaupt gesagt habe, anstatt beim Wort "Sicherheit" hängen zu bleiben und sich darüber zu echauffieren, dass man dazu bereits alles gesagt habe. Mein Satz lautete wie folgt: "Welche Sicherheit hat ein Asylsuchender in Deutschland, wenn er trotzallem Gefahr läuft wieder zurückgeführt zu werden" - Sicherheit bezieht sich hier auf "Vertrauen" - worauf kann ein Asylsuchender vertrauen bzw. bauen, wenn ihm trotz gewährtem Asyl droht zurückgeführt zu werden? Wenn das nicht erfüllt ist, so wäre Deutschland kein "Sicheres Land" für den Flüchtling. Wenn man solche Prozesse kontrollieren möchte, dann muss man über Aufnahmekapazitäten und Verteilungen in der EU im Allgemeinen sprechen, bzw. wie man finanzielle Mittel verfügbar schaltet, um nicht alleine, sondern mit den anderen Ländern gemeinsam eine Lösung dafür findet. Hier liegt das Problem dann allerdings auch wieder im Dialog mit den anderen Ländern und die EU müsste härtere Sanktionen verhängen, wenn die Mitgliedsstaaten keinen Beitrag dazu leisten möchten, da man dann aus diesen Sanktionen die Mittel erschließt, die man für die nicht erbrachte Leistung und für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge verwendet.

Das habe ich in Anspielung auf den Satz gebracht, in dem du sinnesgemäß forderst daß die Politik auf die Wünsche des Volkes eingehen soll. Wenn du das erwartest darfst du keine Partei wählen die bereits an der Regierung war. Und damit hast du noch die Wahl zwischen AfD Linke und den "sonstigen". Wählst du hingegen CDU CSU FDP Grüne oder SPD trifft jenes Zitat voll zu.
Welche Partei ich letztendlich wähle oder nicht wähle ist für diesen Diskurs absolut ohne Belang. Schließlich stellt sich für mich hier das klare Bild heraus, dass man sich für eine Radikalisierung der poilitischen Orientierung ausspricht: "Es ändert sich nichts, wenn wir stets die gleichen Partein wählen!"

Das Problem bei radikalen Ansichten ist meiner Meinung nach der stark eingeschränkte Tunnelblick, durch welchen man die Welt beobachtet und beurteilt. Eine Änderung des politischen Umfeldes hat viele unterschiedliche Faktoren, welche hier mitspielen aber der effektivste Weg wäre ganz klar die Initiative der aktuellen Generationen sich mehr mit diesen Themen auseinanderzusetzen und selbst politisch aktiv zu werden. Eine Partei ist nur so gut wie ihre Mitglieder und die Menschen, welche hinter ihr stehen. Der alte konservative Kern der Parteien schwindet seit Jahren immer mehr, weshalb sich die Wahlergebnisse immer stärker differenzieren und Politiker sich langsam bemühen auch Themen anzusprechen, die sie zuvor wie die Pest vermieden haben - weil es eine neue Wählerschaft gibt, mit neuen Interessen, welche man erschließen und repräsentieren muss / möchte.

Klar. Wenn alle die AfD wählen ändert sich etwas. Aber ändert es sich auch in die "richtige Richtung"? Wird es eine gute Änderung sein? Was bringt uns die AfD - das würde ich gerne einmal heruntergebrochen wissen, was denn das gute an der AfD als Alternative für Deutschland ist. Was machen sie besser? Wo brauchen wir die AfD? Brauchen wir wirklich den "totalen Sieg der AfD für Deutschland", so wie es Herr Höcke behauptet?

Zudem wollte ich nochmals darauf zurück kommen, was es mit der AfD für mich auf sich hat.
Klar konnte ich die Pegida anfangs verstehen und die AfD war eine sinnvolle Partei um dem Hintergrund der Bewegung eine Stimme zu geben. Allerdings hat sich die Partei verändert und eine Richtung eingeschlagen, die mir innerhalb kürzester Zeit kein Stück zugesagt hat. Aus besorgten Bürgern wurden scheinbar Hassbürger laut Medien, was die Ideen der Partei letztendlich braun getüncht hat. ("Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte" - Zitat von Dubravko Mandic, Veröffentlicht auf Facebook. Quelle nach wie vor hier).

Entsprechend behaupte ich, dass sich die AfD politisch verändert hat und eine neue Stellung bezieht im Vergleich zu vorherigen Jahren. Ebenso tut es die SPD, welche derzeit damit auf dem absteigenden Ast sitzt, die CDU/CSU, welche sich seit der AfD stärker im rechten-Mittelfeld platzieren und weiteren Parteien. So hatte unter anderem Die Grüne als Partei in den 1980er Jahren die Idee einer Legalisierung der Pädophilie, was nun heute natürlich nicht mehr Bestandteil der Partei ist.

Es ist Wahnsinn immer das gleiche machen und etwas anderes erwarten? Ich bitte dich - es ist doch mehr Wahnsinn zu erwarten, dass Parteien Standbilder der Nation sind und sich nicht weiterentwickeln. Die Weiterentwicklung des Landes beginnt bei den Menschen - und ob manche es glauben mögen oder nicht - Poltiker sind Menschen.

Daher bleibt meine Aussage bestehen: Das Zitat ist für diesen Fall wirkungslos, da sich Parteien in einem stetigen Wandel befinden - alleine schon, da sie untereinander konkurrieren. Davon ist nicht nur die AfD betroffen sondern jede Partei. Der Einfluss der AfD veranlasst andere Parteien zur Handlung, sowie auch die etablierten Parteien die AfD beeinflussen.


Und zum Schluss noch an @Tssir-De-Macabre:
Wir haben auf der Erde ca. 8 Milliarden Menschen, davon lebt ein großer Teil in prekären Verhältnissen. Wie viele Millionen Schutzsuchende Menschen kann eine Nation wie die Deutsche aufnehmen, ohne selbst zum „Notfall“ zu werden?
Wer sagt, denn dass wir alles alleine tragen müssen? Warum denken alle immer in solch einer begrenzten Box, anstatt aus dieser auszubrechen und die Chancen der internationalen Kooperation zu suchen? Aber zugleich sollte man fragen: Warum sollte eine andere Nation, welche ggf. im Notstand ist, dies weiter aufrecht halten?
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 4 Tage her #829568

Natürlich müssen wir diese Last nicht alleine tragen, es gab einige Länder die Prozentual mehr Flüchtlinge aufgenommen haben als wir. Bei solchen Humanitären Problemen ist die Zusammenarbeit vieler Staaten sehr wichtig.

Und hier kommt auch meine Kritik, denn viele sehr Reiche moslemische Länder haben sich an der Unterstützung für Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan gar nicht beteiligt. Die Flüchtlinge kommen über halb Asien und Europa zu uns, obwohl wir anderen Glauben und Kultur haben. Dabei liegen Länder wie Saudi-Arabien, Kuweit etc. viel näher und haben die Gleiche Religion und Kultur. Diese Länder verfügen auch über genügend Ressourcen um Hilfe zu leisten.

Ja, die Türkei hat viele aufgenommen, aber hier muss man darauf hinweisen, dass die Türken eigene Politik damit verfolgen und Interessen im Norden Syriens haben.

Wir müssen aber auch sehen, dass die letzte Flüchtlingswelle nur ein Vorgeschmack war auf dass was uns bald erwarten kann. Die Übervölkerung, Kriege und Klimatische Veränderungen werden in Kürze noch größere Massen an Menschen in Bewegung setzten. Wie werden wir damit umgehen? Können wir 10 Millionen Flüchtlinge aufnehmen, ohne dass der soziale Frieden und die Stabilität des Landes zusammenbrechen?

Auch wenn man den Menschen helfen will, könnte es zu einer Situation kommen die uns überfordert. Wie soll man dann Entscheiden wem man Hilft und wem nicht?

Die Welt entwickelt sich nicht immer so wie man es haben möchte. Was passiert wenn ein Krieg zwischen Pakistan und Indien ausbricht. Indien hat fast 1,4 Milliarden Menschen und Pakistan 260 Millionen. Kannst Du dir die Menschenmassen vorstellen die sich dann in Bewegung setzten würden? Dieses Szenario ist sehr wahrscheinlich, denn in beiden Ländern fehlen langsam die Ressourcen zum Leben (vor allem sauberes Wasser und Nahrung). Beide Länder verfügen auch über Atom-Waffen. Beim Einsatz würden wohl hunderte von Millionen von Menschen flüchten.

Was verrückt ist, dass noch in den 50 Jahren des letzten Jahrhunderts (also vor ca. 70 Jahren) hatte Pakistan ca. 30 Mil. Einwohner und Indien 350 Mil. Wie soll man mit Menschen umgehen die anscheinend nicht in der Lage sind zu verstehen dass die Ressourcen ihrer Länder nicht für solche Menschenmassen ausreichen? Muss man auch Menschen helfen die sich selbst in den Abgrund stürzen?
Letzte Änderung: 2 Monate 4 Tage her von Tssir-De-Macabre.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 4 Tage her #829587

@.homie: Angeblich sollte sich ungültig wählen negativ auf die Parteienfinanzierung auswirken. Das meinte zumindest ein Bekannter von mir (der hatte mal Wahlhelfer gemacht), weil die Parteien für jede Stimme Geld aus der staatlichen Parteienfinanzierung erhalten. Für eine Wählerstimme gibt es maximal 0,85 EUR pro Jahr der Legislaturperiode.
Auf der Suche nach Belegen dafür bin ich aber zu der Erkenntnis gekommen, dass man mir 'nen rechten Schmarrn erzählt hat. Durch die Deckelung der Parteienfinanzierung wirken sich nämlich einzelne ungültige Stimmen überhaupt nicht aus, da diese Obergrenze in den vergangenen Jahren regelmäßig deutlich überschritten wurde.

@Faf-kun: Dafür, dass die Grünen ein Hort von Linksextremisten sind, gibt es ja anscheinend erstaunlich große Schnittmengen mit der CDU. Sonst wären wohl kaum Koalitionen der beiden denkbar. Oder sogar der Wechsel einer Politikerin von den Grünen zur Union.

Bei den Linken bin ich mir auch nicht so sicher, was man von so einer Einstufung halten soll - vor allem, wenn diese von einer Landesregierung kommt, die unbedingt "die rechte Flanke schließen" will und schon seit vielen Jahren (mMn zu Recht) als "schwarz getarnte braune Tüten" verlacht wird. Insbesondere, wenn man offenbar vorbestraft sein muss, um es in dieser Regierungspartei zu etwas zu bringen ;)
Letzte Änderung: 2 Monate 4 Tage her von OdinDark.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 2 Monate 4 Tage her #829597

TheAwesomePigeon schrieb:
Zunächst einmal danke dafür, dass man sich ein wenig mehr bemüht und die Finger für mehr als 2 Kontextlose Sätze anhebt und etwas zur Thematik beiträgt - auch wenn sie nicht meine Meinung widerspiegeln oder in irgendeiner Form für mich vertretbar sind. Aber so werden Diskussionen geführt.

Faf-kun schrieb:
Also da haben wir schon wieder ein Beispiel für die Unsinnigkeit. Asylanten werden nicht eingegliedert. Und deren Wünsche sollten normalerweise eine sehr untergeordnete Rolle haben, weil er eben nicht diesem Volk angehört und auch keinen Nutzen für das Volk mit sich bringt. Auch nicht für "Die Gesellschaft" was ein ziemlicher Gummibegriff ist...

Desweiteren dürften weit über 95% aller sogenannter "Asylanten" garkeine Asylanten sein. Da sie bereits lange vor ihrer Ankunft in Deutschland völlig außer Gefahr waren vor Verfolgung. Denn wie wir wissen, liegen zwischen Deutschland und beispielsweise Syrien nicht nur eine Menge anderer Drittstaaten sondern sogar mindestens 2 EU Staaten. Es geht hier also nicht mehr um Schutz für Leib und Leben, sondern nur noch um Ökonomische Interessen.
Willkür ist es also im Grunde nicht diese illegalen Einwanderer ob nun mit oder ohne Asyltitel wieder los zu werden, sondern sie hier zu behalten, und ahnhaltend weitere von Ihnen die Einreise zu ermöglichen.

An und für sich halte ich es für ausgesprochen amüsant, dass man von Unsinnigkeit spricht, aber zugleich eine eigene Unsinnigkeit einwirft. Dafür gibts schon mal ein anerkennendes Nicken.
Asylanten oder Flüchtlinge werden laut deiner Aussage nicht eingegliedert. Doch stellt sich die Frage, was du nun darunter verstehst. Für meine Verhältnisse würde ich sagen, dass in die Gesellschaft eingegliedert werden, da sie unter anderem eine Wohnung (in welcher Form auch immer) erhalten, behördlich registriert und in unterschiedlichen Integrationsverfahren mit der deutschen Sprache vertraut gemacht werden. Zudem bin ich selbst beruflich tätig und kann bestätigen, dass mehr als genug Flüchtlinge sich um Bildung und Arbeit bemühen, was ein Teil unserer wirtschaftlichen Funktion als Land darstellt. Deswegen an dieser Stelle ein klares: "Nein, mein Lieber - Sie irren sich. Asylanten werden eingegliedert - alleine schon, um ein friedliches Miteinander zu ermöglichen." Dabei sind die Fälle nicht einmal bedacht, bei denen Flüchtlinge deutsche Partner finden und diese auch ehelichen.

Zunächst sollte man mal unterscheiden zwischen Flüchtlingen nach Genfer Konvention und Asylanten. Asyl ist einzig für politisch oder religiöse Verfolgte. An sonsten hätten wir noch den Flüchtling. Und dieses Wort beschreibt erstmal einfach nur einen Flüchtigen. Vor was derjenige flüchtet steckt in dem Wort nicht drin. Also bedarf es einer weiteren Präzisierung dieser Bezeichnung. Nach der Genfer Konvention sind aus derselben, explizit die Fluchtursachen genannt die zu einem Anspruch führen. Ebenfalls ist dort geregelt unter welchen Umständen man diesen Anspruch verwirkt. U.a. verliert man diesen Anspruch wenn man mehrere als sicher einzustufende Länder passiert. Persönliche und wirtschaftliche Gründe sind generell Ausgenommen.
Zu der Eingliederung; ja ... sagen wir mal ich hatte eher Verwurzlung statt Eingliederung im Sinne. Der Status des Flüchtlings und Asylanten ist nur ein temporärer. Eine zu tiefe Verwurzlung ist daher kontraproduktiv, da sie wieder gehen müssen, nachdem die Fluchtgründe nicht mehr gegeben sind.

Ich bin Unternehmer, habe eine kleine Firma und werde bald das Unternehmen von meinem Vater übernehmen, welches noch wesentlich größer ist. Ich bin sehr gut vernetzt und kann mit fug und Recht behaupten, dass sicher einige ihr Heil in einem geregelten Leben suchen, aber dies ist bei weitem die Minderheit. Deutschkurse werden von mehr als der Hälfte der Teilnehmer abgebrochen oder nicht erfolgreich beendet, sofern sie überhaupt angetreten werden. Praktika sind ebenso beliebt, was ich zum Teil sogar nachvollziehen kann... dennoch kenne ich auch genug die es versucht haben, vor allem Handwerker. Grob zusammengefasst: sie sind zu faul und zu dumm. Zum Beispiel beim Schreiner... da sollte der Flüchtling Abfallholz zersägen. Allerdings war da eine Türe mit Stahlbeschlägen dabei. Anstatt diesen vorher abzuschrauben, ruiniert dieses Genie die teure Kreissäge, weil er die Tür samt Stahlbeschlag durchsägen wollte... Schaden an die 10 000€ Und dabei hat sich der Depp sogar noch selbst in Lebensgefahr gebracht. Was du hier schreibst kann ich nicht nachvollziehen.
TheAwesomePigeon schrieb:
Weiter im Text. Die Asylanten sind keine "richtigen Asylanten". Oder fragen wir doch mal direkt: "Wie weit darf ein Mensch vor einer Bedrohung flüchten?"
Ist es nur die Grenze des nächsten Landes oder vielleicht noch ein weiteres aus Kulanzgründen mehr? Also dürfen die Betroffenen nur ins benachbarte Land flüchten, da sie dort mehr Sicherheit genießen können. Doch was ist, wenn diese Flüchtlingswelle zu riesig ist und das benachbarte Land dadurch finanzielle Probleme bekommt, da sie solch eine Menschenmasse nur schwer stützen können? Flüchtlinge dürfen ja nicht weiter flüchten - Abschieben in das Krisengebiet ist auch eher moralisch bedenklich. Also lassen wir unser eigenes Land zu einem wirtschaftlichen Krisenherd werden, welcher Wirtschaftsflüchtlinge produziert, welche man dann bei anderen Ländern ablehnen kann, da sie keiner wahrhaftigen Bedrohung ausgesetzt sind? Genial.

Die Genfer Konvention sieht hier eine Zusammenarbeit auf Internationaler Ebene vor. Diese Fand auch statt, durch UN FLüchtlingslager, deren Finanzierung wurde jedoch mutwillig eingestellt. Was diese Migrationsbewegung nebst Propaganda erst auslöste. Wäre die Regierung willens gewesen, hätte Deutschland diese Finanzierung auch locker selbst gestämmt. Aber auch dies wurde nicht getan, da diese illegale Einwanderung gewünscht ist, und kein zufälliges Ereignis ist. Außerdem steht auch für mich die Pflicht zu helfen ausser Frage, es ist nur einfach völlig krank und schädlich alle ins Land holen zu wollen. Wenn beispielsweise der Libanon überlastet ist, dann hilft man am besten mit finanziellen Mitteln, sowie Gütern. Und nicht in dem man eine Völkerwanderung auslöst.
TheAwesomePigeon schrieb:
Zudem sei gesagt, dass die Flucht an sich keine Schnösel-Aktion ist, welche man nur macht, um mehr Geld zu ergaunern, da man schließlich mehr als genug Informationen dazu haben sollte, welcher Bealstung und Gefahr sich die Menschen dadurch aussetzen. Es auf Gier zu schieben ist meienr Meinung nach schon fast eine ausgesprochen kalte Verurteilung eines anderen, weil man sich selbst zu fein ist zu seiner eigenen Gier und dem Unmut zu stehen, dass man den von Krieg und Krise gezeichneten Menschen misstrauisch ist - um es mal sehr human zu formulieren.

Also das kommt ganz darauf an woher "geflohen" wird. Es gab fälle da führte ein "Flüchtling" ein VLOG Tagebuch von seiner "FLucht" das mutete eher an wie ein abenteuerlicher Roadtrip.
Ferner kommt es darauf an wie viel sich die "Flüchtigen" ihre "Flucht" kosten lassen. Und dann gibts immernoch diejenigen die sich das alles überhaupt nicht leisten können und immernoch im Libanon im Dreck sitzen, in den immernoch unterfinanzierten Lagern. Nach denen fragt auch kein Schwein. Auch nicht die ach so bemühten Linken oder Grünen.
TheAwesomePigeon schrieb:
WIe ich bereits sagte... es geht nicht um Sicherheit sondern um Finanzielle Interessen. Und zwar auf beiden Seiten... seitens Politik und illegaler Einwanderer.

Hier bitte ich doch darum, dass man sich ein allgemeines Textverständnis aneignet und versteht, was ich überhaupt gesagt habe, anstatt beim Wort "Sicherheit" hängen zu bleiben und sich darüber zu echauffieren, dass man dazu bereits alles gesagt habe. Mein Satz lautete wie folgt: "Welche Sicherheit hat ein Asylsuchender in Deutschland, wenn er trotzallem Gefahr läuft wieder zurückgeführt zu werden" - Sicherheit bezieht sich hier auf "Vertrauen" - worauf kann ein Asylsuchender vertrauen bzw. bauen, wenn ihm trotz gewährtem Asyl droht zurückgeführt zu werden? Wenn das nicht erfüllt ist, so wäre Deutschland kein "Sicheres Land" für den Flüchtling. Wenn man solche Prozesse kontrollieren möchte, dann muss man über Aufnahmekapazitäten und Verteilungen in der EU im Allgemeinen sprechen, bzw. wie man finanzielle Mittel verfügbar schaltet, um nicht alleine, sondern mit den anderen Ländern gemeinsam eine Lösung dafür findet. Hier liegt das Problem dann allerdings auch wieder im Dialog mit den anderen Ländern und die EU müsste härtere Sanktionen verhängen, wenn die Mitgliedsstaaten keinen Beitrag dazu leisten möchten, da man dann aus diesen Sanktionen die Mittel erschließt, die man für die nicht erbrachte Leistung und für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge verwendet.

Sicherheit in diesem Kontext gibt es einfach nicht. Hat es nie gegeben und braucht es auch nicht. Flüchten ist eben keine Pauschalreise(bzw sollte es nicht sein), wie du oben ausgeführt hast. Wenn ich tatsächlich vor einem drohenden Tod durch Krieg fleihe, dann bin ich erstmal damit zufrieden wenn ich A am Leben bin und B unterkomme. Alles weitere sieht man dann... Kein Vertrag oder normaler Mensch wird von einem Staat erwarten daß er seinen "Geflohenen" ein möglichst komfortables und sorgenfreies Leben verschafft. Ich hab keine Ahnung in welchen Gutmenschlichen Sphären sich Leute wie du bewegen, aber normal ist das nicht. *Kopfschütteln*

TheAwesomePigeon schrieb:

Klar. Wenn alle die AfD wählen ändert sich etwas. Aber ändert es sich auch in die "richtige Richtung"? Wird es eine gute Änderung sein? Was bringt uns die AfD - das würde ich gerne einmal heruntergebrochen wissen, was denn das gute an der AfD als Alternative für Deutschland ist. Was machen sie besser? Wo brauchen wir die AfD? Brauchen wir wirklich den "totalen Sieg der AfD für Deutschland", so wie es Herr Höcke behauptet?

Darüber muss ich mir mal gesondert Gedanken machen.
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