THEMA: Welche Partei wählt ihr (nicht)?

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 6 Monate 5 Tage her #815076

rabbitcat schrieb:
Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass deutsche Steuergelder für den Familiennachzug, Deutschunterricht oder Integration ausgegeben werden sollten. Eigentlich müssten die Immigranten schon vor ihrer Ankunft in Deutschland perfekte Deutschkenntnisse besitzen. In anderen Ländern ist es üblich, vorher zu überprüfen, ob Einwanderer sich und ihre Familie selbstständig versorgen können.

Eigentlich wollte ich mich zu dieser Thematik endgültig enthalten - doch bin ich selbstverständlich wieder dumm genug gewesen zu später Stunde einen kurzen Blick rein zu werfen und lese dann sowas. Es tut mir leid, aber über dieses Statement bin ich ein wenig erzürnt - zum gleichen Maß allerdings auch enttäuscht.

Der Begriff "Flüchtling" kommt nicht aus einer Laune heraus, weil man sich eines Begriffes bedienen wollte, um einem uneingeladenem Gast einen negativen Beiton zu verleihen. Nein - der Begriff kommt daher, weil diese Person durch ihre Situation dazu gezwungen wurde alles hinter sich zu lassen. Also was soll ich dazu sagen, dass man von diesen Menschen perfekte Sprachkenntnisse erwartet, ehe sie im Land selbst angekommen sind?

Soll ich mir nun vorstellen, wie Bomben einschlagen, Häuser in Schutt und Asche legen und man sich danach verzweifelt im Internet raussucht, wo die nächste Deutsch-Schule ist und hofft, dass diese nicht dem Erdboden gleich gemacht wurde? Oder am besten schon direkt bei Krisen Situationen 4 Sprachen parellel lernen - man will sich im Fall der Fälle ja nicht die Chancen verbauen!

Anders ausgedrückt würde ich sagen, dass ich dieses Statement nicht nur haltlos, sondern schon nahezu anmaßend empfinde. Versucht man die Probleme der Welt einfach von sich selbst fernzuhalten, in der Hoffnung, dass sie dadurch nicht real sind? Natürlich steigt die Kriminalität durch Flüchtlinge im Land. Ich würde sagen, dass man sich Kriminalität importiert, welche man durch seine vorherige Beteilungslosigkeit aller Belange exportiert hat. Man könnte höhnisch sagen, dass die von uns exportierte Gewalt nun wieder als Reklamation zurück kommt. Zynisch könnte man sagen, dass es zum Glück einen hohen Paketverlust gibt.

Was ich sagen will ist folgendes:
"Wie wäre es für dich, wenn plötzlich ein Bürgerkrieg in Deutschland ausbricht und du deine Unterkunft verlierst, von Notunterkunft zu Notunterkunft gejagd wirst, da es überfüllt ist oder durch die Flammen des Krieges verschlungen wird, nur um an der polnischen Grenze beispielsweise abgewiesen zu werden, weil du kein polnisch kannst."
Ich glaube nicht, dass man das mit einem Schulterzucken und "ich habs nur mal so versucht" belässt.

Bei einer normalen Migration werden die Sprachkenntnisse geprüft und die Bildung davon nur in Ausnahmefällen unterstützt oder bezahlt wird.
Daher muss die Rede hier von der Immigration von Flüchlingen sein, wenn alles "mit deutschen Steuergeldern" bezahlt wird.

Ich respektiere deine Meinung und bin bei einer normalen Migration auch ein wenig deiner Meinung, dass gewisse Sprachkenntnisse bereits vorhanden sein sollten.
Alleine weil ich von mir selbst auf andere projiziere und selbst nicht auswandern würde, wenn ich die Sprache nicht kenne - oder zumindest vor Ort aus eigener Kraft die Sprache lerne. Bei Flucht oder ähnlichen Sonderfällen sehe ich es allerdings wie eben ausgeführt definitiv anders und sehe die Unterstützung als das Mindeste an, was wir tun können.
Letzte Änderung: 6 Monate 5 Tage her von TheAwesomePigeon.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 6 Monate 4 Tage her #815092

rabbitcat schrieb:
Hororizon schrieb:
Ansonsten Meine Position Dazu, Familiennachzug Ok, Deutschunterricht Ok, Integration in den Arbeitsmarkt auch ok, ABER! Der Mindestlohn muss auch und gerade für Flüchtlinge gelten da wir sonst Preissenkungen haben die wiederum die Nachbarländer in der Eurozone, in Schwierigkeiten bringen. Meines Wissens war auch hier die fdp Position Flüchtlinge vom Mindestlohn auszunehmen so das man diesen ruhig 2 Euro zahlen könnte 3 Monate später feuern könnte und wieder 2 euro die Stunde Zahlen könnte um es mal überspitzt zu Formulieren. Welcome to the USA. Ja einem richtig harten Homo Ökonomikus traue ich auch das zu.
Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass deutsche Steuergelder für den Familiennachzug, Deutschunterricht oder Integration ausgegeben werden sollten. Eigentlich müssten die Immigranten schon vor ihrer Ankunft in Deutschland perfekte Deutschkenntnisse besitzen. In anderen Ländern ist es üblich, vorher zu überprüfen, ob Einwanderer sich und ihre Familie selbstständig versorgen können.
Deutschland hat ein Interesse an Integration, außerdem müssen beide Seiten einen Teil zur Integration beitragen.
Aber interessant, von Einwanderern werden perfekte Deutschkenntnisse erwartet, aber der "gemeine Deutsche" muss diese nicht besitzen und besitzt aller Wahrscheinlichkeit auch keine "perfekten Deutschkenntnisse".
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 6 Monate 4 Tage her #815105

TheAwesomePigeon schrieb:
Eigentlich wollte ich mich zu dieser Thematik endgültig enthalten - doch bin ich selbstverständlich wieder dumm genug gewesen zu später Stunde einen kurzen Blick rein zu werfen und lese dann sowas. Es tut mir leid, aber über dieses Statement bin ich ein wenig erzürnt - zum gleichen Maß allerdings auch enttäuscht.
Das macht mich jetzt natürlich nachdenklich.^^

Der Begriff "Flüchtling" kommt nicht aus einer Laune heraus, weil man sich eines Begriffes bedienen wollte, um einem uneingeladenem Gast einen negativen Beiton zu verleihen. Nein - der Begriff kommt daher, weil diese Person durch ihre Situation dazu gezwungen wurde alles hinter sich zu lassen. Also was soll ich dazu sagen, dass man von diesen Menschen perfekte Sprachkenntnisse erwartet, ehe sie im Land selbst angekommen sind?
Genau aus diesem Grund sieht die FDP einen temporären humanitären Schutz für Kriegsflüchtlinge vor, der aber erlischt, sobald der Krieg im Heimatland wieder vorüber ist.
Ich habe in meinem Beitrag auch von der normalen Migration gesprochen, weswegen ich den Begriff "Flüchling" nicht verwendet habe.

leoben11 schrieb:
Deutschland hat ein Interesse an Integration, außerdem müssen beide Seiten einen Teil zur Integration beitragen.
Aber interessant, von Einwanderern werden perfekte Deutschkenntnisse erwartet, aber der "gemeine Deutsche" muss diese nicht besitzen und besitzt aller Wahrscheinlichkeit auch keine "perfekten Deutschkenntnisse".
Na ja, so interessant finde ich es jetzt nicht. Wer wirklich auswandern will, sollte schon im Voraus die Sprache erlernt und sich mit den dort geltenden Gesetzen vertraut gemacht haben.
Kommunikation per Handzeichen ist ziemlich schwierig meiner Meinung nach.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 6 Monate 4 Tage her #815159

DaviDwithD schrieb:
Und was war am Kommunismus so schlecht? Du kennst doch nur die Militärdikatur mit der Aufschrift Kommunismus. Den echten hat es bislang nie gegeben, dafür ist der Wohlstand zu ungleich verteilt. Außerdem die Linke als Nachfolge Partei der SED zu bezeichnen finde ich schon etwas an den Haaren gezogen.
Nun einen Zusammenhang zwischen der Gründung der Linken und dem Ende der PDS kann man schon erkennen, vollkommen an den Haaren herbeigezogen ist das eigentlich nicht, auch wenn sich die Linke von der SED unterscheidet und zum Kommunismus kann man sagen, dass die bisherigen Umsetzungsversuche kolossal gescheitert sind und unmengen an Leben gekostet haben. Inwiefern der Kommunismus überhaupt umsetzbar ist, bleibt mMn fraglich, diskutieren kann man da lange.
Die Idee mit harter Arbeit nur etwas erreichen zu können, das hast du doch sicherlich in der Schule gelernt? Ist dir mal aufgefallen das du
durch realer, ehrlicher und harter Arbeit niemals mehr verdienen wirst als 1-4 Mio. Euro
Nun was ist reale oder harte Arbeit? und inwiefern wäre diese unehrlicher oder entlohnenswerter als andere? Muss man sich auf dem Feld ablagen oder auf dem Bau arbeiten, um reale, harte Arbeit zu leisten? und wer hat das zu entscheiden?
Ich muss sagen, dass das (Sozial) Marktwirtschaftliche System die bisher beste Methode für gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ist, obwohl nicht alles unbedingt gerecht erscheint. Tarifverhandlungen, Mindestlohn, Arbeitnehmer und Arbeitgeber Rechte sind alles Teil der sozialen Marktwirtschaft, die zumindest jedem in Deutschland ein mehr oder weniger komfortables Leben ermöglicht.

Ich muss mich bei meiner Aussage minimal korrigieren "unselbstständiger, ehrlicher und harter Arbeit". Was ehrlich und was hart ist ist relativ.
Reale Arbeit müsstest Du aber kennen. Wenn du etwas erzeugst oder schaffst, das ist reale Arbeit. Ob es Warentransport ist oder das Baggern im Tiefbau.
Das ist reale Arbeit. Ein Aktionär der (Betonung) "BUCHGELD", also nicht real existierendes Geld hin und her schiebt und dafür mal so nebenbei paar tausend pro
Stunde verdient, das ist keine reale Arbeit. Du hast nichts geleistet, du hast nicht geschaffen, du hast absolut nix gemacht. Du hast nur ein paar Zahlen verschoben die
etwas bedeuten sollen, aber ansonsten nicht existieren. Ein Geschäftsführer der Leuten nur Aufgaben zuweist und sonst nix, hat auch nichts geschaffen, sondern lediglich was koordiniert, aber nichts geschaffen. Das tun andere. Doch dafür kassiert er am meisten ab.

Verstehst du nun den Unterschied? Der der etwas leistet kriegt nicht viel ab, der der nichts (reales) leistet kriegt jedoch am meisten.
Ich behaupte nicht das es falsch sei, aber die Diskrepanz der Entlohnung für reale und nicht reale Leistung tut doch sicherlich hier jedem weh, oder?


Zur Marktwirtschaft:
Ich stimme Dir da durchaus zu das wir es vergleichsweise gut haben, dank dem sozialen marktwirtschaftlichen Systems. Allerdings baut sich dieser ab und die Regierung versucht das gar nicht zu verhindern. Im Gegenteil, die fördert sogar den Abbau und den puren Kapitalismus und versucht den Schaden den Sie dadurch selbst erzeugt durch Klebeband zu überdecken (a la Mindestlohn, Hartz IV, Kindergeld etc.). Jedem hier sollte klar sein, das Klebeband nicht lange hält. Mein Rollor ist auch nur geklebt und kracht nach einem Monat wieder auf den Boden.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 6 Monate 3 Tage her #815275

rabbitcat schrieb:
Der Begriff "Flüchtling" kommt nicht aus einer Laune heraus, weil man sich eines Begriffes bedienen wollte, um einem uneingeladenem Gast einen negativen Beiton zu verleihen. Nein - der Begriff kommt daher, weil diese Person durch ihre Situation dazu gezwungen wurde alles hinter sich zu lassen. Also was soll ich dazu sagen, dass man von diesen Menschen perfekte Sprachkenntnisse erwartet, ehe sie im Land selbst angekommen sind?
Genau aus diesem Grund sieht die FDP einen temporären humanitären Schutz für Kriegsflüchtlinge vor, der aber erlischt, sobald der Krieg im Heimatland wieder vorüber ist.
Ich habe in meinem Beitrag auch von der normalen Migration gesprochen, weswegen ich den Begriff "Flüchling" nicht verwendet habe.

Das muss man auch differenziert sehen. Wenn die Familie in Deutschland lebt und sich integriert hat, warum soll man die Leute dann raus schmeißen? Wenn die Personen einer Arbeit nachgehen, Ihre Kinder zur Schule gehen. Was spricht dagegen? Sie nehmen niemandem den Job weg? Im Ernst? Des Weiteren schickt man die Leute in ein Land zurück welches zerbombt ist und in welchem keine Perspektive herrscht. Menschen in diese Perspektivlosigkeit zurück zu schicken ist ein humannistisches Armutszeugnis, egal ob integriert oder arbeitslos. Eine Ausnahme sehe wenn es sich um Leute handelt welche ein schweres Verbrechen begehn. Aber das ist eine Minderheit auch wenn manche es lieber anders sehen.

Bei Immigranten muss man das etwas differenzierter sehen. Ob Non-EU-Ausländer oder als EU-Ausländer. Wir haben in der EU die Arbeitnehmerfreizügigkeit, so dass jeder EU-Europäer (Ausnahme: Rumänien & Bulgarien) in in jedem EU-Land einem Beruf nachgehen kann. Das heißt auch das er ohne Probleme umziehen kann. Diese Leute erhalten auch nicht sobald sie Deutschland betreten Sozialhilfeleistungen. Und wenn man ehrlich ist weiß man auch das man diese Arbeitskräfte braucht, da diese Leute Jobs machen für die man sich zu gut (Ich nehme mich nicht aus) und mies bezahlt werden. Oder es sind Berufe in welchem die Fachkräfte fehlen wie Altepfleger. Auch wenn die Industrie eher Ingenieure jeglicher Art meint. Dann haben wir die Non-Eu-Ausländer. Für diese Leute gibt es Regelungen. Wenn die Firmen sich in dem Bereich Leute holen so zahlen diese auch die Deutschkurse etc. Die Chinesische Firma die eine Deutsche kauft wird auch Chinesen in dem Unternehmen arbeiten lassen z.B. Ja, diese Kurse werden von den Firmen bezahlt. Man braucht sich auch keine Sorgen machen, wenn es um "Wirtschaftsflüchtlinge" geht weiß Deutschland diese schon schnell genug abzuschieben.
leoben11 schrieb:
Deutschland hat ein Interesse an Integration, außerdem müssen beide Seiten einen Teil zur Integration beitragen.
Aber interessant, von Einwanderern werden perfekte Deutschkenntnisse erwartet, aber der "gemeine Deutsche" muss diese nicht besitzen und besitzt aller Wahrscheinlichkeit auch keine "perfekten Deutschkenntnisse".
Na ja, so interessant finde ich es jetzt nicht. Wer wirklich auswandern will, sollte schon im Voraus die Sprache erlernt und sich mit den dort geltenden Gesetzen vertraut gemacht haben.
Kommunikation per Handzeichen ist ziemlich schwierig meiner Meinung nach.

Es kommt drauf an. Man sollte zumindest Englisch können. Es gibt Länder die einen deutschen Arzt mit Kusshand einstellen, auch wenn er kein schwedisch kann. Als EU-Europäer hast du nun mal andere Möglichkeiten wenn du ins EU-Ausland auswanderst. Wenn du ins nicht EU-Ausland auswandern willst musst du dich vorher informieren was benötigt wird das du auswandern kannst. Aber dasselbe gilt für die Leute die nach Deutschland auswandern wollen.
RedKingIV schrieb:
Ich muss mich bei meiner Aussage minimal korrigieren "unselbstständiger, ehrlicher und harter Arbeit". Was ehrlich und was hart ist ist relativ.
Reale Arbeit müsstest Du aber kennen. Wenn du etwas erzeugst oder schaffst, das ist reale Arbeit. Ob es Warentransport ist oder das Baggern im Tiefbau.
Das ist reale Arbeit. Ein Aktionär der (Betonung) "BUCHGELD", also nicht real existierendes Geld hin und her schiebt und dafür mal so nebenbei paar tausend pro
Stunde verdient, das ist keine reale Arbeit. Du hast nichts geleistet, du hast nicht geschaffen, du hast absolut nix gemacht. Du hast nur ein paar Zahlen verschoben die
etwas bedeuten sollen, aber ansonsten nicht existieren. Ein Geschäftsführer der Leuten nur Aufgaben zuweist und sonst nix, hat auch nichts geschaffen, sondern lediglich was koordiniert, aber nichts geschaffen. Das tun andere. Doch dafür kassiert er am meisten ab.

Verstehst du nun den Unterschied? Der der etwas leistet kriegt nicht viel ab, der der nichts (reales) leistet kriegt jedoch am meisten.

Ich behaupte nicht das es falsch sei, aber die Diskrepanz der Entlohnung für reale und nicht reale Leistung tut doch sicherlich hier jedem weh, oder?

Ein Geschäftsführer arbeitet real. Er muss schauen das der Betrieb läuft. Auch wenn es vielleicht nicht über all so ist, aber der Geschäftsführer hat auch eine Verantwortung seinen Mitarbeitern gegenüber. Als Inhaber hängt er mit seinem Geld drin. Wenn er Mist macht so hat er am Ende auch nichts. Ein eingestellter Geschäftsführer fliegt. Und dann muss er auch schauen wo er unterkommt. Ich rede hier nicht von den Vorstandsvorsitzenden die dann einen warmen Geldsegen erhalten wenn sie gehen müssen. Und nicht jeder Geschäftsführer schaut nur auf das Geld welches in seine Tasche fließt. Auch wenn es vor einigen Jahren sicherlich besser war. Aber ein guter Geschäftsführer schafft reale Arbeit, so dass man neue Arbeitnehmer einstellen kann die die durch ihn geschaffene reale Arbeit verrichten können. Es gibt solche und solche, so dass man das eben nicht alles über einen Kamm scheren kann. Das mit dem Buchgeld gebe ich dir zum größeren Teil Recht. Die ganzen Spiele sind mir auch zu wider. Aber das Bankgeschäft wird trotzdem benötigt. Um Firmen Geld zu leihen, so dass diese investieren können. Um jemandem zu ermöglichen ein Haus zu bauen. Aber das man als Person einen Million an Aktiengewinn macht und dies mit 25% versteuert wird ist lächerlich. Jemand der reich ist hat kann sein Geld arbeiten lassen und das ist ein Prolem. Das leigt zum Teil an der Erbschaftssteuer und zum Teil an der lächerlichen Vermögenssteuer von maximal 25%.
RedKingIV schrieb:
Zur Marktwirtschaft:
Ich stimme Dir da durchaus zu das wir es vergleichsweise gut haben, dank dem sozialen marktwirtschaftlichen Systems. Allerdings baut sich dieser ab und die Regierung versucht das gar nicht zu verhindern. Im Gegenteil, die fördert sogar den Abbau und den puren Kapitalismus und versucht den Schaden den Sie dadurch selbst erzeugt durch Klebeband zu überdecken (a la Mindestlohn, Hartz IV, Kindergeld etc.). Jedem hier sollte klar sein, das Klebeband nicht lange hält. Mein Rollor ist auch nur geklebt und kracht nach einem Monat wieder auf den Boden.

Wenn die Freie Marktwirtschaft nicht funktioniert so ist der Mindestlohn schon ein Mittel um dagegen anzukämpfen. Der Mindestlohn müsste natürlich höher sein um effektiv zu sein, bzw. effektiver zu sein. Leute die früher 6 Euro die Stunde verdient haben sind sicherlich froh 8,84 € zu verdienen. Annahme: 40 Stunden h, 46 Arbeitswochen = 16265 € abzüglich Steuern. Das es sich damit nicht leben lässt ist klar, aller spätestens im Rentenalter. Hartz IV ist eine Schweinerei die durch die SPD eingeführt wurde. Sie ermöglichte zusammen mit Gesetzen über die Leih- und Zeitarbeit erst das Lohndumping in Deutschland. Zudem die Rentenkürzung in der gesetzlichen von 25%. Man müsste im Bereich der Leih- und Zeitarbeit was ändern. Die Kapitalertragssteuer sowie die Erbschaftssteuer müssten geändert werden um eine bessere Versorgung zu ermöglichen. Das sozial wurde in den letzten zwanzig Jahren wirklich weniger. Lustigerweise hat das wofür die SPD 80 Jahre kämpfte innerhalb von 20 Jahren von der SPD eingerissen.

Die FDP ist für jeden der Arbeit super. DIe Leiharbeit sollte schon noch ausgebaut werden. Die Firmen können dann noch flexibler reagieren und jemand der in der gleichen Firma arbeitet kann immer noch mit 30-40 % weniger bezahlt werden als jemand der fest angestellt ist. Und er kann leichter geschmissen oder verschoben werden. Dann ist der Zerspaner eben für 3 Monate Metallfacharbeiter. Da er ja jetzt was "anderes" macht kann auch der Lohn weiterhin auf dem niedrigen Niveau weitergezahlt werden. Und wenn er dann länger als 3 Monate als Metallfacharbeiter arbeitet benötige ich ihn wieder als Zerspaner. Nach der 3 monatigen Pause fängt er vonn null an. Und falls er da nicht mitmacht wird eben der Hartz IV-Satz gekürzt. Des Weiteren sollte sich der Staat aus vielen Sachen zurückziehen und es die Privatwirtschaft regeln lassen, da diese effektiver ist. Im Gesundheitssystem sieht man ja wie gut es sich für uns ausgewirkt hat. Dasn gleiche wenn man ein Altenheim betritt. Circa 30% der Altenpflege wird durch Private erledigt, die nur 70% der Beiträge verschlingt. Man darf ja nicht vergessen das damit außer den Alten auch die Aktionäre beteilgt werden müssen.
Ab und zu ist "die Anstalt" doch nicht so schlecht.

Und um zum Thema zurückzukommen. Ich wähle die AFD niemals!

Ich bin auch nicht mit allem zufireden was die Politik so macht, aber ich versuche anständig zu leben und ich gehe wählen. Und wenn man was verändern will sollte man vielleicht doch auf die Straße (Wir sind das Volk ist aber die falsche Veranstaltung) oder in die Politik. Die AFD hat es ja auch in 5 1/2 Jahren in den Bundestag geschafft auch wenn es mir lieber gewesen wäre wenn es nach 2-3 Landtagen aufgehört hätte.

MfG

Radio

PS: Proxer sollte ein Kotzsmiley einführen, ich hätte es hier sehr gerne an ein paar stellen gehabt. Und vielleicht ist der Post etws negativer am Ende als ich wollte.
PPS. Zum Thema, Wirtschaft, Bezahlung etc. könnte man noch so viel sagen. In manchen Teilen ist der Post vielleicht auch kurz gedacht.
Letzte Änderung: 6 Monate 3 Tage her von Radiowecker.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 6 Monate 3 Tage her #815299

leoben11 schrieb:
UchihaShiro schrieb:
Ich habe in dieser Bundestagswahl AFD gewählt. In der Zeit, in der die Flüchtlingskrise langsam anfing, habe ich eine Ausbildung im öffentlichen Dienst gemacht. Im Rahmen dieser Ausbildung war ich im größten Flüchtlingslager in Hessen und habe alles hautnah erlebt. Wir hatten dort Sachspenden gesammelt unter anderem mit Hilfe des DRK für die dortige Kindertagesstätte. Das heißt ich kenne Flüchtlings nicht nur aus dem Fernsehen oder von Erzählungen.
Dann hätte ich Frage an dich: Und zwar welche Lösungen die AfD hier genau anbietet die dich überzeugen.
UchihaShiro schrieb:
Im Hinblick auf die letzten Jahre und ihre Folgen, könnte ich einfach nicht andere Parteien mit gutem Gewissen wählen, . Ich habe das gesamte Parteiprogramm gelesen und Sachen gefunden die ich nicht gut finde aber auch Sachen gefunden mit denen ich übereinstimme. Ich habe die Menschen hinter der AFD kennengelernt und gemerkt, dass es nicht die stracken Nazis sind, wie sie meistens hingestellt werden, sondern differenzierte Menschen mit menschlicher Weltanschauung. Logisch gibt es auch negativ Beispiele, wie z.B. Bernd Höcke den ich persönlich mit seinem Göbbels Duktus überhaupt nicht mag aber man sollte sich auch mal vor Augen halten, wie jung diese Partei ist und was für einen Wandel sie in den letzten Jahren mitgemacht hat. Da bin ich mir sicher, dass sich diese konservative Alternative nur zum positiven entwickeln kann.
Das mag zu Teilen schon stimmen, allerdings sind dort Leute wie von Storch oder Gauland "relativ" weit oben, und diese sind keineswegs irgendwelche einfache Konservative.
Gegen die Aussagen von von Storch, Gauland oder Petry hast du nichts?
-"Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben."
-"Die schrecklichen Erlebnisse der Kölner Frauen, die massenhaft begrabscht, belästigt, erniedrigt und beklaut wurden, sind für die politische Klasse offenbar ein notwendiger Kollateralschaden auf dem Weg in die 'bunte Republik'. Während Merkel sich mit 'Selfie'-Fotos öffentlichkeitswirksam an Flüchtlinge anbiedert, ist ihr das eigene Volk völlig egal!"
-"Andere Parteien wollen Zuwanderung nur, damit die Deutschen in einem großen europäischen Brei aufgehen."
-"Eine deutsche oder eine englische Fußballnationalmannschaft sind schon lange nicht mehr deutsch oder englisch im klassischen Sinne."
-Die deutsche Volksgemeinschaft leide "unter einem Befall von Schmarotzern und Parasiten", welche dem deutschen Volk "das Fleisch von den Knochen fressen" (Peter Boehringer)
-"Vermischung", "Umvolkung" "Volkstod" (Peter Boehringer über die Flüchtlingskrise und ihre Folgen)
-"Ladet sie mal ins Eichsfeld ein, und sagt ihr dann, was spezifisch deutsche Kultur ist. Danach kommt sie hier nie wieder her, und wir werden sie dann auch, Gott sei Dank, in Anatolien entsorgen können." (Bundestags-Spitzenkandidat Alexander Gauland über die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz)
-"Wir [haben] das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen"
Ich habe jetzt bewusst keine Zitate von Höcke genommen. Und solche Zitate kommen mir nicht in den Sinn wenn ich an "differenzierte Menschen mit menschlicher Weltanschauung" denke.
UchihaShiro schrieb:
Andere Parteien kommen für mich nicht in Frage, weder die FDP die mal kurz vor der Wahl rumgestänkert hat mit ihrem Fotomodell Lindner noch die SPD mit ihrem Wendehals Schulz, Stegner und Konsorten, die CDU/CSU mit Merkel und Co. sind für mich sowieso unwählbar, Grüne mit ihrem antideutschen Gedankengut und lächerlichen Aufrufen man solle jetzt öfter bei Plenarsitzungen anwesend sein damit die "AFD es nicht für sich ausschlachtet" und so weiter und so weiter...
Eine SPD des Helmut Schmidts hätte ich ohne zu zögern gewählt. Ein Mann mit Überzeugungen und Prinzipien, der den Zuzug von Flüchtlingen aus muslimischen Ländern genauso kritisch sah wie ich. Wenn man mal überlegt, dass das BKA sich aus solchen Ländern Bezeichnungen für Massenvergewaltigungen erst übernehmen musste. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Taharrusch_dschama%27i)

Euch noch ein schönes Wochenende, trotz aller politischen Diskussionen! Ich kann euch übrigens die Sendung von Serdar Sumuncu auf NTV nur empfehlen. Ein kracher für alle die politisch interessiert sind!
Inwiefern sind die Grünen "antideutsch"? Und du weißt schon dass Somuncu die AfD und auch sämtliche Nazis gerne komplett auseinandernimmt.
Wieso übernehmen "musste"? Das wurde absichtlich so gemacht weil es sich so besser instrumentalisieren lassen kann.

Sorry für die späte Antwort, bin nicht so der aktivste. Folgende Punkte kann ich dir gerne nennen:
-Volksentscheide auf Bundesebene
-Sämtliche Punkte zur Strafverfolgung und Stärkung der inneren Sicherheit und Justiz
- Schließung der Außengrenzen (Was nicht Abschottung sondern einfach Kontrolle der Außengrenzen bedeutet, so könnten z.B. solche Fälle wie vor ein paar Monaten mit diesem Laster, in denen Flüchtlinge über die Grenze gebracht wurden und dann in diesem zurückgelassen wurden, verhindert werden. Diese Reaktion rettet erstens Menschenleben und zweitens hält es andere Einwanderer ab, solch einen illegalen und gefährlichen Weg zu gehen.)
- Der Islam gehört nicht zu Deutschland, die Muslime schon.(Ich bin für die freie Religionsausübung aber nicht für Sonderrechte und immer wieder einlenken bei Forderung von Ausländerbeiräten oder Zentralräten von Muslimen oder bei anderen muslimisch geprägten Institutionen.)
- Zur Klimapolitik kann ich nicht viel sagen, nur finde ich es paradox dass sogar bei den Panzern der Bundeswehr auf Abgaswerte geachtet wird aber riesige Ozeandampfer immer noch Unmengen Schweröl in die Luft blasen und alles andere als umweltfreundlich gebaut sind.
- Die Willkommenskultur für Neu und Ungeborene oder die Punkte des Ehegattensplitting mit den Freibeträgen die Familien mit vielen Kindern entlasten soll, finde ich ebenso positiv.
- Dass bei Alleinzerziehenden abgewägt werden soll ob sie an ihrer Lage durch fremdgehen etc. Schuld sind halte ich für schwierig, da das ja alles ziemlich schwammig ist und wieder zusätzliche Prozesse über Gerichte verursachen kann.
- Das Aussetzen der Inklusion in Schulen, also die Integration eigentlich besonders hilfsbedürftiger Kinder in normale Schulklassen halte ich teilweise für richtig. Wenn es einen Test davor gäbe, wo entschieden würde ob ein Kind geistig dazu in der Lage ist dem Unterrichtsstoff in einem angemessenem Tempo zu folgen wäre die Eingliederung in eine normale Schulklasse in Ordnung. Das ist weder unmenschlich und sonstwas, das ist einfach die Realität. Wenn man von einem normalem Lehrer verlangt, dass dieser ein geistig eingeschränktes Kind unterrichtet und sich immer extra Zeit für dieses nehmen muss, dann ist erstens die Lehrkraft wahrscheinlich in den meisten Fällen überfordert und es ist weniger Hilfe für andere Kinder da, die ebenfalls Hilfe beim lernen benötigen z.B. bei Lese-Rechtschreibschwäche oder anderen Lerneinschränkungen.
- Änderung der Sozialpolitik ist mir auch wichtig, da es sich wieder ganz klar lohnen muss arbeiten zu gehen und endlich wieder merken muss dass dieser Sozialstaat nach langjähriger Arbeit einen nicht im Stich lässt wenn man dann z.B. aus betrieblichen Gründen gekündigt werden muss oder das rutschen in HarzIV bei Elternzeit. Meinem Vater passierte das mit der Kündigung ca. vor 10 Jahren, daher kann ich das Thema, gerade schwer arbeitende Menschen so mehr zu unterstützen in schwierigen Lebenslagen, wirklich nur befürworten. Er ist übrigens Maurer und hat dort in einem kleineren Betrieb gearbeitet der leider schließen musste.
- Steuerpolitik der Afd unter anderem eine Reform des Steuerrrechts, Entlastung des Mittelstandes und die Einführung des Straftatbestandes der Baukostenüberschreitung zur Unterbindung von Prestige Projekten auf Kosten der Steuerzahler halte ich ebenfalls für sinnvoll und absolute korrekt.
Hoffe konnte dir hier ein paar Punkte nennen, sowohl welche die ich kritisch sehe als auch welche die ich ausnahmslos gut finde.

Ich gehe am besten auf alle Zitate einzeln ein, dauert zwar länger aber so kann ich es besser erklären was ich davon halte.
"Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben."
- Ich weiß nicht was Gauland damit gemeint hat, er hat es zwar erklärt aber so ein Kommentar war glaube ich eher zum Aufmerksamkeit schinden gedacht als wirklich ein sinnvoller Beitrag zur momentanen Politik.
"Die schrecklichen Erlebnisse der Kölner Frauen, die massenhaft begrabscht, belästigt, erniedrigt und beklaut wurden[...]"
- Da ich kein Verfechter des Multikulturalismus bin kann ich an diesem Zitat nichts unmenschliches, nazihaftes, homophobes oder rassistisches erkennen. Recherchier doch bitte mal, wie viele Anzeigen in dieser Nacht aufgeklärt wurden, schau dir Videos an die an dieser Nacht gemacht wurden von einer ratlosen Polizei und schau dir den Umgang der Politik, der Oberbürgermeisterin von Köln und den Medien an. Ich habe nicht bemerkt, dass sich nach der BTW Frau Merkel stark gemacht hat auch für diese Menschen da zu sein, die in dieser Nacht vergewaltigt wurden. Dass sie sich öffentlich und feierlich mit Flüchtlingen präsentiert hat, wie viele andere auch ist ja ein offenes Geheimnis, was findest du daran nun schlimm?
"Andere Parteien wollen Zuwanderung nur, damit die Deutschen in einem großen europäischen Brei aufgehen."
- Wenn du die Migrationspolitik der UN kennst oder die Pläne von Merkel und Konsorten für Europa, dann macht auch dieses Zitat Sinn. Zuwanderung kann nicht die Lösung für Fachkräftemangel sein, die Wirtschaft ist in der Verantwortung die Menschen "die hier schon länger Leben" also Deutsche auszubilden und nicht sich aus anderen Ländern, aus einem anderen Kulturkreis einen geringen Teil an Fachkräften zu holen. völlig absurd diese Politik aber wie man sieht gibt es ja viele Verfechter solch einer Einwanderungspolitik.
"Eine deutsche oder eine englische Fußballnationalmannschaft sind schon lange nicht mehr deutsch oder englisch im klassischen Sinne."
- Genau, es ist alles bunt gemischt was für mich kein krasses Problem darstellt aber auch keine Innovation des Jahrtausends ist. Du oder Sie erkennen da wahrscheinlich Rassismus aber es ist einfach die Wahrheit die den Political Correctness Officer oder Social Justice Warrior die Zehennägel kräuselt.
"Die deutsche Volksgemeinschaft leide "unter einem Befall von Schmarotzern und Parasiten", welche dem deutschen Volk "das Fleisch von den Knochen fressen"
- Unnötig dramatisch ausgedrückt. Einfach gesagt, soziale Schmarotzer die sich auf Kosten des Staates Ausruhen haben hier nichts verloren, ob schwarz, gelb, weiß oder indigo. Wenn du anderer Meinung bist bitte, aber meine ist es nicht.
"Vermischung", "Umvolkung" "Volkstod"
- Alles Bezeichnungen die Aufmerksamkeit erregen, was die Afd dadurch ja auch geschafft hat. Also wenn man Deutschland zu einem Einwanderungsland machen möchte, weil die inländischen Geburtenraten so niedrig sind, wie würdest du das nennen? Man verlässt sich dann doch nicht mehr auf das eigene Volk bzw. unterstützt es auch nicht durch familienfreundliche Politik sondern holt sich einfach Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis ins Land, in der Hoffnungen dass es klappt? Da ich, wie gesagt, kein Verfechter des Multikulti bin schrillen da bei mir keine Alarmglocken außer dass ich die Bezeichnung "Volkstod" für übertrieben halte.
"Ladet sie mal ins Eichsfeld ein, und sagt ihr dann, was spezifisch deutsche Kultur ist.[...]"
- Ist es nicht eher rassistisch, wenn man die Bezeichnung entsorgen nur schlimm findet wenn es ein AFD Politiker zu einer Person mit Migrationshintergrund in der Familie sagt? Durch die Äußerung von Frau Öuoguz hat sie sich selbst disqualifiziert und sollte ein solches Amt definitiv nicht betreuen. Gauland hatte es auch bei Lanz in aller Ausführlichkeit erklärt, dass sie mit ihren Äußerung über Integration und die deutsche Kultur eher in Anatolien zu Hause fühlt als hier in Deutschland. Von Gauland ganz klar öffentlichkeitswirksam formuliert aber ebenfalls nicht rassistisch sondern ein Kommentar zu ihren Äußerungen.
"Wir [haben] das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen"
- Schwieriges Thema. Man ist ja schon in der Öffentlichkeit verpönt wenn man nicht seine gesamte Verwandschaft hasst die den 2. Weltkrieg erlebt haben, so scheint es mir jedenfalls. Ich bin persönlich stolz auf meinen Uropa dass er anständig gekämpft hat und sich ergeben hat als soweit war. Wenn du als junger Mann gesagt hast du willst nicht, wurdest du entweder weggesperrt oder erschossen von daher hatte niemand eine Wahl. Wie gesagt, sehr schwieriges Thema und das führe ich jetzt nicht weiter aus weil man das sonst auf mehreren Bänden lang diskutieren könnte. Letztendlich war dieser Satz nicht politisch korrekt für die Mehrheit der Menschen in Deutschland.
Von Bernd Höcke, ja ich weiß dass er Björn heißt, brauchst du auch keine nehmen, ihn halte ich für absolut Panne. Seine Äußerung über das Mahnmal in Berlin oder allgemein seinen Göbbels Duktus halte ich für echt bedenklich. Schade, dass das Parteiausschlussverfahren nicht gefruchtet hat.

Habe ich gesagt, dass alle in der AFD ausnahmslos total toll sind und die AFD allgemein die besten Punkte hat und ich nichts kritisiere? Nein. Es gibt noch andere Kritikpunkte wie z.B. diese Äußerung von Jens Maier über Noah Becker z.B. war absolut rassistisch und geht gar nicht oder andere Punkte im Parteiprogramm sie so schwammig formuliert wurden aber ich hoffe dass sich das in den nächsten Monaten/Jahren festigt und die AFD als konservative Alternative gestärkt hervorgeht. Aber das wird die Zeit zeigen.

Da kann ich dir ein paar Zitate vortragen aber dass es noch weitere gibt ist klar, kannst du auch ganz leicht ergoogeln:
„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“
- Joschka Fischer
“Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!”
- Cem Özdemir
„Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!“
. Claudia Roth
„Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern."
- Daniel Cohn-Bendit
„Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“
Nargess Eskandari-Grünberg in einer Diskussion zum Integrationsproblem von Migranten und Bau einer Moschee in Frankfurt
Nur ein paar Zitate aber komischerweise wurde keines so extrem aufgeblasen wie die Äußerungen von manchen AFD Politikern.

Also wenn ich mich über jedes mal aufregen würde und toben würde wenn die AFD irgendwie lächerlich gemacht wird, beleidigt wird oder sonstwie in den Schmutz gezogen wird müsste ich 24/7 eskalieren. Aber das gute ist, sowohl Sumuncu als auch Böhmermann, als auch Oliver Welke bei der Heute-Show als auch viele weitere ziemlich interessante Sendungen und Satiriker machen sich über alle Parteien lustig, daher ist das doch vollkommen fair wenn sie das auch über die AFD machen. Ich selber bin zum Beispiel auch Faschingsmensch und bei der Faschingssitzung in Mainz wurden auch alle Parteien sehr klischeehaft dargestellt aber ich konnte drüber lachen. Über Politik zu diskutieren ist eine Sache aber sich zu ernst und seine favorisierte Partei zu ernst zu nehmen ist eine ganz andere. Über Nazis können alle gerne ihre Witze machen, die mag ich nämlich auch nicht.

Inwiefern hat das BKA nötig iwas zu instrumentalisieren? Solche Massenvergewaltigungen von unter anderem nordafrikanischen Intensivstraftätern finden nun mal leider in Deutschland statt und wenn es keine Bezeichnung in Deutschland für so eine spezielle Art der Massenvergewaltigung gibt dann muss man eine suchen die passt und das ist eben dieser Begriff. Traurig, dass es so weit kommen musste.

Danke für den niveauvollen Diskurs! :)
Letzte Änderung: 6 Monate 3 Tage her von UchihaShiro.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 6 Monate 2 Tage her #815339

UchihaShiro schrieb:
Sorry für die späte Antwort, bin nicht so der aktivste. Folgende Punkte kann ich dir gerne nennen:
-Volksentscheide auf Bundesebene
-Sämtliche Punkte zur Strafverfolgung und Stärkung der inneren Sicherheit und Justiz
- Schließung der Außengrenzen (Was nicht Abschottung sondern einfach Kontrolle der Außengrenzen bedeutet, so könnten z.B. solche Fälle wie vor ein paar Monaten mit diesem Laster, in denen Flüchtlinge über die Grenze gebracht wurden und dann in diesem zurückgelassen wurden, verhindert werden. Diese Reaktion rettet erstens Menschenleben und zweitens hält es andere Einwanderer ab, solch einen illegalen und gefährlichen Weg zu gehen.)
- Der Islam gehört nicht zu Deutschland, die Muslime schon.(Ich bin für die freie Religionsausübung aber nicht für Sonderrechte und immer wieder einlenken bei Forderung von Ausländerbeiräten oder Zentralräten von Muslimen oder bei anderen muslimisch geprägten Institutionen.)
- Zur Klimapolitik kann ich nicht viel sagen, nur finde ich es paradox dass sogar bei den Panzern der Bundeswehr auf Abgaswerte geachtet wird aber riesige Ozeandampfer immer noch Unmengen Schweröl in die Luft blasen und alles andere als umweltfreundlich gebaut sind.
- Die Willkommenskultur für Neu und Ungeborene oder die Punkte des Ehegattensplitting mit den Freibeträgen die Familien mit vielen Kindern entlasten soll, finde ich ebenso positiv.
- Dass bei Alleinzerziehenden abgewägt werden soll ob sie an ihrer Lage durch fremdgehen etc. Schuld sind halte ich für schwierig, da das ja alles ziemlich schwammig ist und wieder zusätzliche Prozesse über Gerichte verursachen kann.
- Das Aussetzen der Inklusion in Schulen, also die Integration eigentlich besonders hilfsbedürftiger Kinder in normale Schulklassen halte ich teilweise für richtig. Wenn es einen Test davor gäbe, wo entschieden würde ob ein Kind geistig dazu in der Lage ist dem Unterrichtsstoff in einem angemessenem Tempo zu folgen wäre die Eingliederung in eine normale Schulklasse in Ordnung. Das ist weder unmenschlich und sonstwas, das ist einfach die Realität. Wenn man von einem normalem Lehrer verlangt, dass dieser ein geistig eingeschränktes Kind unterrichtet und sich immer extra Zeit für dieses nehmen muss, dann ist erstens die Lehrkraft wahrscheinlich in den meisten Fällen überfordert und es ist weniger Hilfe für andere Kinder da, die ebenfalls Hilfe beim lernen benötigen z.B. bei Lese-Rechtschreibschwäche oder anderen Lerneinschränkungen.
- Änderung der Sozialpolitik ist mir auch wichtig, da es sich wieder ganz klar lohnen muss arbeiten zu gehen und endlich wieder merken muss dass dieser Sozialstaat nach langjähriger Arbeit einen nicht im Stich lässt wenn man dann z.B. aus betrieblichen Gründen gekündigt werden muss oder das rutschen in HarzIV bei Elternzeit. Meinem Vater passierte das mit der Kündigung ca. vor 10 Jahren, daher kann ich das Thema, gerade schwer arbeitende Menschen so mehr zu unterstützen in schwierigen Lebenslagen, wirklich nur befürworten. Er ist übrigens Maurer und hat dort in einem kleineren Betrieb gearbeitet der leider schließen musste.
- Steuerpolitik der Afd unter anderem eine Reform des Steuerrrechts, Entlastung des Mittelstandes und die Einführung des Straftatbestandes der Baukostenüberschreitung zur Unterbindung von Prestige Projekten auf Kosten der Steuerzahler halte ich ebenfalls für sinnvoll und absolute korrekt.
Hoffe konnte dir hier ein paar Punkte nennen, sowohl welche die ich kritisch sehe als auch welche die ich ausnahmslos gut finde.

Ja es gibt ein paar Dinge die sich ganz gut anhören. Das ist auch der Fall bei vielen anderen Parteien wenn man sich das Wahlprogramm anschaut. Ob am Ende natürlich alles eintrifft ist ja was anderes. Für mich weiterhin unwählbar aufgrund Ihrer Rhetorik.
UchihaShiro schrieb:
Ich gehe am besten auf alle Zitate einzeln ein, dauert zwar länger aber so kann ich es besser erklären was ich davon halte.
"Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben."
UchihaShiro schrieb:
- Ich weiß nicht was Gauland damit gemeint hat, er hat es zwar erklärt aber so ein Kommentar war glaube ich eher zum Aufmerksamkeit schinden gedacht als wirklich ein sinnvoller Beitrag zur momentanen Politik.

Gauland meinte damit ganz einfach das die Leute nicht neben einen Dunkelhäutigen wohnen wollen. Und ja der ist sinnfrei.
"Die schrecklichen Erlebnisse der Kölner Frauen, die massenhaft begrabscht, belästigt, erniedrigt und beklaut wurden[...]"
UchihaShiro schrieb:
- Da ich kein Verfechter des Multikulturalismus bin kann ich an diesem Zitat nichts unmenschliches, nazihaftes, homophobes oder rassistisches erkennen. Recherchier doch bitte mal, wie viele Anzeigen in dieser Nacht aufgeklärt wurden, schau dir Videos an die an dieser Nacht gemacht wurden von einer ratlosen Polizei und schau dir den Umgang der Politik, der Oberbürgermeisterin von Köln und den Medien an. Ich habe nicht bemerkt, dass sich nach der BTW Frau Merkel stark gemacht hat auch für diese Menschen da zu sein, die in dieser Nacht vergewaltigt wurden. Dass sie sich öffentlich und feierlich mit Flüchtlingen präsentiert hat, wie viele andere auch ist ja ein offenes Geheimnis, was findest du daran nun schlimm?
Es geht eher um den Teil notwendigen Kolleteralschaden den die Politiker gerne für ein gemischtes Deutschland eingehen. Ich gebe Recht das die Politik sich gerade im ersten Moment falsch benommen hat und es anders zum Ausdruck hätte bringen müssen. Und man hat aus den Fehlern gelernt und für das nächste Jahr ein wesentlich besseres Sicherheitskonzept erstellt und durchgeführt. Warum dann aber Fotos mit Flüchtlingen deswegen verboten werden sollten weiß ich nicht.
"Andere Parteien wollen Zuwanderung nur, damit die Deutschen in einem großen europäischen Brei aufgehen."
UchihaShiro schrieb:
- Wenn du die Migrationspolitik der UN kennst oder die Pläne von Merkel und Konsorten für Europa, dann macht auch dieses Zitat Sinn. Zuwanderung kann nicht die Lösung für Fachkräftemangel sein, die Wirtschaft ist in der Verantwortung die Menschen "die hier schon länger Leben" also Deutsche auszubilden und nicht sich aus anderen Ländern, aus einem anderen Kulturkreis einen geringen Teil an Fachkräften zu holen. völlig absurd diese Politik aber wie man sieht gibt es ja viele Verfechter solch einer Einwanderungspolitik.
Ohne die Einwanderungspolitik wäre zum einen das deutsche Wirtschaftswunder nicht ansatzweise so schnell vorangeschritten. Das die Unternehmen mehr machen müssen als sie es jetzt tun stimmt. Aber ohne die Immigranten könnte man jetzt bestimmte Berufszweige in die Tonne kloppen weil da niemand arbeiten würde. Es gibt Wirtschaftszweige in welchen sich was grundlegendes ändern müsste. Aber das schaffst du mit den Leuten hier nicht. Man hat auch nicht die Möglichkeit alle Leute passend auszubilden. Es bleiben genug Lehrstellen frei obwohl es genug Leute gibt die keine Ausbildung finden. Und das liegt daran das der Beruf für die Leute zu uninteresssant ist oder weil die Leute einfach schlicht und ergreifend zu blöd für die Beruf sind.
"Eine deutsche oder eine englische Fußballnationalmannschaft sind schon lange nicht mehr deutsch oder englisch im klassischen Sinne."
UchihaShiro schrieb:
- Genau, es ist alles bunt gemischt was für mich kein krasses Problem darstellt aber auch keine Innovation des Jahrtausends ist. Du oder Sie erkennen da wahrscheinlich Rassismus aber es ist einfach die Wahrheit die den Political Correctness Officer oder Social Justice Warrior die Zehennägel kräuselt.
Was ist denn eine deutsche oder englische Fußballnationalmannschaft im klassischen Sinn? Bei den Engländer Rote Haare, Sommersproßen & schlechte Zähne? Bei den deutschen Blondes Haar und mind. 1,80 M groß? Oder Schwarzes Haar, Stummelbart und 1,75 m groß? Ach ich verwechselte, das sind ja die Österreicher. Des Weiteren sollte es heißen es ist für mich gar kein Problem, statt kein krasses Problem.
"Die deutsche Volksgemeinschaft leide "unter einem Befall von Schmarotzern und Parasiten", welche dem deutschen Volk "das Fleisch von den Knochen fressen"
-
UchihaShiro schrieb:
Unnötig dramatisch ausgedrückt. Einfach gesagt, soziale Schmarotzer die sich auf Kosten des Staates Ausruhen haben hier nichts verloren, ob schwarz, gelb, weiß oder indigo. Wenn du anderer Meinung bist bitte, aber meine ist es nicht.
Das Zitat ist vollkommen unnötig. Aus dem Zitat erschließt sich mir das die Person alle Personen meint die nicht zur deutschen Volksgemeinschaft oder dem deutschen Volke gehören. Solzialschmarotzer wäre ja wirklich noch überaus freundlich ausgedrückt. Er spricht diesen Menschen einfach gesagt die Menschenwürde ab und setzt sie auf die gleiche Stufe wie Parasiten. Vielleicht meint er ja auch nur den Kannibalismus, aber vom letzten Fall den ich in diesem Bezug hörte war der Kannibale von Rotenburg. Und das war ein deutscher, ein Volksdeutscher.

"Vermischung", "Umvolkung" "Volkstod"
UchihaShiro schrieb:
- Alles Bezeichnungen die Aufmerksamkeit erregen, was die Afd dadurch ja auch geschafft hat. Also wenn man Deutschland zu einem Einwanderungsland machen möchte, weil die inländischen Geburtenraten so niedrig sind, wie würdest du das nennen? Man verlässt sich dann doch nicht mehr auf das eigene Volk bzw. unterstützt es auch nicht durch familienfreundliche Politik sondern holt sich einfach Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis ins Land, in der Hoffnungen dass es klappt? Da ich, wie gesagt, kein Verfechter des Multikulti bin schrillen da bei mir keine Alarmglocken außer dass ich die Bezeichnung "Volkstod" für übertrieben halte.
Geschichte, 7. Klasse, Nürnberger Gesetze, Blutschutzgesetz. Das ist was mir dazu einfällt.
"Ladet sie mal ins Eichsfeld ein, und sagt ihr dann, was spezifisch deutsche Kultur ist.[...]"
UchihaShiro schrieb:
- Ist es nicht eher rassistisch, wenn man die Bezeichnung entsorgen nur schlimm findet wenn es ein AFD Politiker zu einer Person mit Migrationshintergrund in der Familie sagt? Durch die Äußerung von Frau Öuoguz hat sie sich selbst disqualifiziert und sollte ein solches Amt definitiv nicht betreuen. Gauland hatte es auch bei Lanz in aller Ausführlichkeit erklärt, dass sie mit ihren Äußerung über Integration und die deutsche Kultur eher in Anatolien zu Hause fühlt als hier in Deutschland. Von Gauland ganz klar öffentlichkeitswirksam formuliert aber ebenfalls nicht rassistisch sondern ein Kommentar zu ihren Äußerungen.
Was ist die spezifisch deutsche Kultur? Deutschland ist ein föderales Land in welchem die einzelnen Regionen Ihr BRauchtum/ Ihre Kultur haben. Dies kann man nicht so einfach für das gesamtdeutsche nehmen. Ich entsorge unbrauchbare Dinge, sprich Gegenstände. Ich entsorge keine Menschen, außer ich bin ein Mörder. Hier wird wieder einem Menschen einfach mal das Mensch sein abgesprochen. UNd wenn Eichsfeld das dann genauso umsetzt, dann weiß ich das die Leitkultur dort eine BRaune Farbe hat.
"Wir [haben] das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen"
UchihaShiro schrieb:
- Schwieriges Thema. Man ist ja schon in der Öffentlichkeit verpönt wenn man nicht seine gesamte Verwandschaft hasst die den 2. Weltkrieg erlebt haben, so scheint es mir jedenfalls. Ich bin persönlich stolz auf meinen Uropa dass er anständig gekämpft hat und sich ergeben hat als soweit war. Wenn du als junger Mann gesagt hast du willst nicht, wurdest du entweder weggesperrt oder erschossen von daher hatte niemand eine Wahl. Wie gesagt, sehr schwieriges Thema und das führe ich jetzt nicht weiter aus weil man das sonst auf mehreren Bänden lang diskutieren könnte. Letztendlich war dieser Satz nicht politisch korrekt für die Mehrheit der Menschen in Deutschland.
Es gibt vielleicht noch ein paar taktische Sachen in konventioneller Kriegsführung die man beachten kann, wobei da schon einiges überholt ist. Aber man kann nicht stolz auf die Soldaten im zweiten Weltkrieg sein. Massenmord, Deportation, Nichteinhaltung der Genfer Konventionen, zum Ende das Festhalten an sinnlosen Befehlen. Es haben nicht alle ein Kriegsverbrechen begangen. Und ja ich verstehe das die Leute auch keine Wahl hatten. Das ist ein Rechtfertigungsgrund, aber keine Entschuldigung für die Taten die begangen wurden. Und wenn man Scheiße baut dann sollte man dazu stehen. Deswegen ist diese Aussage auch falsch.
UchihaShiro schrieb:
Von Bernd Höcke, ja ich weiß dass er Björn heißt, brauchst du auch keine nehmen, ihn halte ich für absolut Panne. Seine Äußerung über das Mahnmal in Berlin oder allgemein seinen Göbbels Duktus halte ich für echt bedenklich. Schade, dass das Parteiausschlussverfahren nicht gefruchtet hat.

Habe ich gesagt, dass alle in der AFD ausnahmslos total toll sind und die AFD allgemein die besten Punkte hat und ich nichts kritisiere? Nein. Es gibt noch andere Kritikpunkte wie z.B. diese Äußerung von Jens Maier über Noah Becker z.B. war absolut rassistisch und geht gar nicht oder andere Punkte im Parteiprogramm sie so schwammig formuliert wurden aber ich hoffe dass sich das in den nächsten Monaten/Jahren festigt und die AFD als konservative Alternative gestärkt hervorgeht. Aber das wird die Zeit zeigen.

Ich hoffe die AFD verschwindet in den nächsten Jahren, was ich aber nicht Glaube.
UchihaShiro schrieb:
Da kann ich dir ein paar Zitate vortragen aber dass es noch weitere gibt ist klar, kannst du auch ganz leicht ergoogeln:
„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“ - Joschka Fischer
In welchem Zusammenhang die Aussage getätigt wurde weiß ich nicht. Die Aussage ist auf jeden Fall auch dumm von unserem ehemaligen Vizekanzler und Außenminister. Warum man von dieser Aussage nicht soviel hört? 1. Ist er aus der Politik draußen. 2. Wurde die Aussage 1982, also vor 36 Jahren getätigt. Das ist Doppeltsolange her wie der Altersdurschnitt in diesem Forum.
UchihaShiro schrieb:
“Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!”- Cem Özdemir
Die Aussage hat/soll er in der Hürryet getätigt haben. Diese wurde vom Focus ins deutsche übernommen. Kurze Zeit später hat Herr Özdemir im Focus in einem offenen Brief mitgeteilt das die Aussage nicht getätigt wurde. Cem Özdemir ist auch nicht gerade beliebt in der Türkei. Die getätigten Aussagen zur Türkei lassen mir eher dem Cem glauben statt der Hürryet.
UchihaShiro schrieb:
„Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!“ . Claudia Roth
Diese Zitat wurde mal auf wikiquote eingetragen. Welches aber kurze Zeit später gelöscht wurde. Die einzigen Foren in welchen das naürlich auftaucht sind rechtslastige Foren.
UchihaShiro schrieb:
„Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern." - Daniel Cohn-Bendit
Dasselbe hier. Man findet nur in rechtsöastigen Foren diese Ausssage. Es gibt nirgendswo eine Quelle. Und im Vergleich dazu findet man Quellen zu seinen Aussagen in den 80igern zum Befürworten der Pädophälie.

Im Endeffekt sind hier 3 Aussagen, welche keine Quelle haben und welche gerne in rechtslastigen Foren genannt werden. Sprich es sind Falschzitate. Mit ein bisschen Suche findet man was dazu. Und auch wenn die Falschaussagen öfters wiederholt werden, so macht es diese nicht richtig. Hierzu kann man das nämlich auch relativ leicht ergoogeln.
UchihaShiro schrieb:
„Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“ Nargess Eskandari-Grünberg in einer Diskussion zum Integrationsproblem von Migranten und Bau einer Moschee in Frankfurt


Alternativ zu Goole zitiere ich .....
Öffentliche Aufmerksamkeit erregte Eskandari-Grünberg durch eine Äußerung im Bildungs- und Integrationsausschuss am 5. November 2007:

„Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“

– Frankfurter Rundschau (FR)[3]

Mit der Äußerung nahm Eskandari-Grünberg in der Sitzung des Bildungsausschusses der Stadtverordnetenversammlung Bezug auf die Aussage eines Hausener Bürgers zum Einwandereranteil an der dortigen Kerschensteinerschule. Die anwesenden Mitglieder der Bürgerinitiative fassten die Äußerung als persönliche Aufforderung zum Auswandern auf. Es kam zum Tumult und die Ausschussvorsitzende Bernadette Weyland (CDU) unterbrach die Sitzung. Die FR berichtete am 7. November 2007, dass Eskandari-Grünberg nach eigenen Angaben wegen ihrer Äußerung bedroht worden sei:

„In der Ausschuss-Sitzung musste sich Eskandari-Grünberg gegen wüste Beschimpfungen der Bürgerinitiative wehren. Sie sei sogar bedroht worden, berichtete sie am Dienstag: ‚Einer hat mir die Faust vors Gesicht gehalten und gesagt: Ihnen werden wir's noch zeigen.‘“

– FR am 7. November 2007[4]

Am 7. November 2007 erläuterte Eskandari-Grünberg ihre Äußerung in einem Interview mit der FR:

„Diese Aussage muss im Zusammenhang betrachtet werden. Dem ist ja eine andere Äußerung vorangegangen. Da hat jemand sich darüber beklagt, dass der Migrantenanteil an Schulen zu hoch sei. Das hörte sich so an, als seien die Kinder Ungeziefer. Darauf habe ich emotional reagiert. In den Reaktionen zu meiner Äußerung taucht das nicht mehr auf. Es wird so interpretiert, als hätte ich gesagt, die Deutschen sollen auswandern. Das ist doch Quatsch, so etwas habe ich nicht gesagt und nicht gemeint. Es ist absurd, mir so etwas in den Mund zu legen. Was ich sagen wollte ist: Einwanderer gehören zu Frankfurt. Wer in dieser internationalen Stadt lebt, muss sich dieser Realität stellen und es positiv betrachten.“

– Interview mit der FR am 7. November 2007[5]

...hier aus Wikipedia. Einfach mal ein bisschen im Zusammenhang lassen und schon klingt der Post nicht mehr so schlimm.
UchihaShiro schrieb:
Nur ein paar Zitate aber komischerweise wurde keines so extrem aufgeblasen wie die Äußerungen von manchen AFD Politikern.

Weil ein Teil davon schlicht und ergreifend falsch ist.
Weil Joschka in den 80ern sicherlich von der Presse dafür aufs Maul bekommen hat.
Und die Zitate wurden aufgegriffen. Nur wurde es nicht aufgebauscht weil es schlicht und ergreifend falsche Aussagen sind.
Wobei man den AFD´lern keinen Vorwurf machen kann. Sie haben diese Aussagen auch nicht getätigt. Es war der Praktikant/Mitarbeiter der mit dem Twitteraccount desjenigen übermotiviert ein Statement setzen wollte.

UchihaShiro schrieb:
Also wenn ich mich über jedes mal aufregen würde und toben würde wenn die AFD irgendwie lächerlich gemacht wird, beleidigt wird oder sonstwie in den Schmutz gezogen wird müsste ich 24/7 eskalieren. Aber das gute ist, sowohl Sumuncu als auch Böhmermann, als auch Oliver Welke bei der Heute-Show als auch viele weitere ziemlich interessante Sendungen und Satiriker machen sich über alle Parteien lustig, daher ist das doch vollkommen fair wenn sie das auch über die AFD machen. Ich selber bin zum Beispiel auch Faschingsmensch und bei der Faschingssitzung in Mainz wurden auch alle Parteien sehr klischeehaft dargestellt aber ich konnte drüber lachen. Über Politik zu diskutieren ist eine Sache aber sich zu ernst und seine favorisierte Partei zu ernst zu nehmen ist eine ganz andere. Über Nazis können alle gerne ihre Witze machen, die mag ich nämlich auch nicht.

Satire wird über jede Partei gemacht. Und bei Satire ist auch immer etwas Wahrheit dabei. Und alle drei könnten hier sicherlich noch viel besser argumentieren warum man nicht die AFD wählen sollte.
UchihaShiro schrieb:
Inwiefern hat das BKA nötig iwas zu instrumentalisieren? Solche Massenvergewaltigungen von unter anderem nordafrikanischen Intensivstraftätern finden nun mal leider in Deutschland statt und wenn es keine Bezeichnung in Deutschland für so eine spezielle Art der Massenvergewaltigung gibt dann muss man eine suchen die passt und das ist eben dieser Begriff. Traurig, dass es so weit kommen musste.

Ich denke wenn es eine Massenvergewaltigung (Mehrere Personen gegenüber einer oder zweien) is, sot hat auch Deutschland ein Wort dafür. Es nennt sich Massenvergewaltigung. Es gibt da keine Unterschiede. Oder muss man Massenvergewaltigung in verschiedene Kategorien unterteilen?
Des Weiteren kann man auch "gemeinschaftliche Belästigung durch Gruppen" dazu sagen. Aber es klingt bei weitem nicht so interessant und böse wie Taharrusch dschama'i.
UchihaShiro schrieb:
Danke für den niveauvollen Diskurs! :)

Meine zwei Cent zu diesem Thema.

Und die Fragen, sprich wo ein Fragezeichen dahinter steht muss man mir nicht beantworten. Sobald ich meinen Rassepass gefunden habe, den mir der Reichsgau Schwaben ausgestellt hat, beantworten sich die Fragen von selbst.

Radio

PS: Proxer führt endlich ein Kotzsmiley ein, mir ist danach.
Letzte Änderung: 6 Monate 2 Tage her von Radiowecker.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 5 Monate 3 Wochen her #815852

Radiowecker
Ohne die Einwanderungspolitik wäre zum einen das deutsche Wirtschaftswunder nicht ansatzweise so schnell vorangeschritten

Ist grundsätzlich richtig, allerdings eher eine Sache von bestimmten Zeiten, wo schlichtweg zu wenig Leute verfügbar waren. Integration ist dabei leider weder von deutscher Seite berücksichtig worden (völlig blauäugig war die Vorstellung die gehen nachher wieder weg), noch haben sich später ein großer Teil der Gastarbeiter aktiv integriert. Sondern vielmehr eine Parallelgesellschaft gegründet, mit eigen Supermärkten, Clubs, ganzen Ortsteilen, Zuhause wird noch immer in der Muttersprache gesprochen und die Kinder haben öfters Dialekt usw.. Beide Seiten tragen hier Verantwortung und beide Seiten sind gelinde gesagt für den ganzen Haufen Probleme verantwortlich die nun mal existieren.
Hier wäre halt mal zu wünschen, dass deutsche Staatsbürger, die hier geboren wurden, sich beispielsweise als Deutsche mit türkischen Wurzeln bezeichnen und nicht als Deutschtürken ......

Das Aktuelle "Wirtschaftswunder", so ein großes ist es ja nicht (vielmehr ein Trend), kommt aber viel eher durch Lohndumping und deregulierte Arbeitsbedingungen zustande. Sowas nennt man Wirtschaftsliberal. Es flüchten ja nicht wenige Deutsche nach Österreich, grade in Jobs, die wenig Verdienst mit sich bringen. Ich kann es verstehen, 14 Gehälter bei Uns vs. Harz4 und 400 Euro Jobs (wo der Staat aufzahlen muss - gehört verboten) u. 1 Euro Jobs (die verboten gehören, weil sie dem Staat mehr Geld kosten und die Wirtschaft auf Dauer ruinieren) da drüben.
Es soll aber gesagt sein, manche Berufsgruppen gehen auch von Österreich nach Deutschland - weil dort eher Chancen sind, allerdings sind da kaum Berufe mit wenig Verdienst zu finden.

Ein Haufen der aktuellen Immigration ist aber nicht wegen vorhandener Jobs gekommen - sondern wegen "Mama" Merkel und weil O-Ton: Weil es hier "Unterstützung" gibt, weil eine Wohnung, Haus zu Verfügung gestellt wird und weil man zwar nicht weis wo das Geld her kommt, weil man es aber einfach abheben kann ......."
Was ein 16 jähriger "unbegleiteter" Jugendlicher (der in Wahrheit schon 18-20 ist), fast immer ohne ordentliche Bildung, zum Teil Analphabet und leider ziemlich häufig mit Einstellung und Kultur, die sich halt nicht mit deutschem Recht und Eistellung vereinbaren lassen, der Wirtschaft helfen soll ist mir ein Rätsel?
Zuerst müsste man Deutsch lernen, dann braucht es Bildung, denn selbst am Bau braucht es ein wenig Basis wissen und selbst dann kann er nur Hilfsarbeiterjobs machen - was wieder zu harz4 führt. Ergo muss man noch mal 3 Jahre Ausbildung investieren, damit er ein stabiler Bestandteil der Gesellschaft wird.
Nur hier die Frage?
Wer nimmt Lehrlinge, die weit über 20 sind? Und wo ein großer Haufen "bestimmten" Feiertagen im "Krankenstand" sind? (Die Sache mit dem Krankenstand ist leider Realität)

Mangelberufe - entweder Berufe die Keiner machen will - zum Teil aus guten Grund (Tourismus usw.) oder Berufe wo zu wenig Firmen ausbilden - hier ist die Wirtschaft gefordert - die aber mit Lehrlingen und Arbeitsmoral zu kämpfen hat, die gelinde gesagt immer mieser wird ......... oder hochqualifizierte Jobs, wo anderseits Leute nicht ihr Studium machen dürfen, weil zu wenig Plätze .............., bzw. wo schlichtweg junge Leute nicht gesagt bekommen - schau mal her, mit diesem Studium findest Du nix, bei dem Studium reißen sie sich um Dich.

Es gibt auch das Gegenteil von Mangelberufen - im Tischlergewerbe werden beispielsweise zu viele Lehrlinge ausgebildet - die dann keinen Job finden und deren Lehre sowas von aufgeweicht wurde, dass sie nicht mal selbstständig werden können, weil schlichtweg die Skills fehlen.
Da müsste reagiert werden - Aber so lange Wirtschaftsliberalität gelebt wird .................:(
Aber ohne die Immigranten könnte man jetzt bestimmte Berufszweige in die Tonne kloppen weil da niemand arbeiten würde.

Grundsätzlich ja, allerdings gebe ich zu bedenken, dass sehr wohl Deutsche wieder in manchen Berufen arbeiten würden, wären die Bedingungen erträglich und "normal". Wenn ich so höre, dass Leute im Putzgewerbe Vollzeit arbeiten - im Endeffekt aber der Staat auf Harz4 aufzahlen muss! Dann werd ich echt sauer ....:(
Vollzeit muss für den Lebenserhalt reichen und Lohndumping gehört verboten. Es ist ein Armutszeugnis, dass Sowas in Deutschland möglich ist.

Ich kann Dir garantieren, dass ein arbeitswilliger Mensch, seih es jetzt Österreicher, Deutscher, Türke oder weis der Himmel sicher lieber arbeitet, als sich mit den Lebensumständen, die Harz4 oder Mindestsicherung (Unser Harz4) verursachen, rumzuschlagen.
Allerdings auch nur wenn es sich auch finanziell lohnt.
Ich hab in verdammt schlecht bezahlten Jobs gearbeitet, allerdings war für Vollzeit immer mehr wie ein 1000er pro Monat drin und Weihnacht und Urlaubsgeld gab´s ebenfalls, was man dazu rechnen muss. Damit kommt man über die Runden - trotz Wohnung (in meinen Fall hab ich sogar etwas beiseite legen können, trotz on off Jobs - man muss halt sparsam sein) und damit kommt man sicher besser aus, als mit Harz4, wo der Staat nebenbei auch noch auf Besitz und Vermögen zugreifen kann ...............
Und weil ich später sehr gut verdient hab, bzw. jetzt zwar nicht gut oder der Arbeit entsprechend aber akzeptabel für die Lage verdiene, werde ich auch sicher nicht versuchen auf das (letzte) Auffangnetz des Staates zurückzugreifen - der Staat würde sich wohl bei mir eher die Finger reiben ............ Besitz und Vermögen ......... ich wär ja blöd.
Aber klar, ich hab jetzt auch 10 Jahre lang brav durchgehalten, ohne Unterbrechung, mit Burnouts, sich zur Sau machen lassen und Überstunden, wo ich mir gedacht hab, ich hau den Hut drauf. Ich hab aber nicht kapituliert und von daher hab ich jetzt ein gewisse Sicherheit. 10 Jahre hart arbeiten und Etwas sparen, mehr braucht es nicht.
Aber okay Österreich. Deutschland ist anders, was den Umgang mit Leuten der untersten Schicht angeht sicher nicht besser:( Gibt nicht umsonst den Spruch: "Einmal Harz4 immer Harz4" - dies ist aber hausgemacht wenn ich Vollzeit Jobs zulasse, die nicht den Lebensunterhalt sichern. Schämen sollten sich die Regierungen der letzten Jahre - pfui:(
Es bleiben genug Lehrstellen frei obwohl es genug Leute gibt die keine Ausbildung finden. Und das liegt daran das der Beruf für die Leute zu uninteresssant ist oder weil die Leute einfach schlicht und ergreifend zu blöd für die Beruf sind.

Dazu kann ich mich nur zum österreichischen Arbeitsmarkt äußern. Hier suchen eindeutig mehr Leute einen Job als es Jobs gibt. Und Lehrstellen sind so eine Sache, etliche Lehren kann man gelinde gesagt in die Tonne kloppen, weil es einfach nicht genug Jobs dafür gibt und nur ausgebildet wird, weil Lehrlinge halt billiger sind:(
Und ja, auch bei Uns ist die Wirtschaft im Aufschwung.
Was ich auch sagen kann, in der unteren Lohnklasse, ergo unter 1.800 findet man nur schwer fähige Leute, die pünktlich kommen, nicht dauern krank sind oder überhaupt gesund sind - typisch sind - ich kann nur 20 Kilo heben Leute, die ihre Drogensucht (von Alk angefangen) unter Kontrolle haben oder gar nix brauchen, ein vernünftiges Nervenkostüm und ein ordentliche Arbeitsmoral haben. Man muss froh sein, wenn der Typ überhaupt am ersten Arbeitstag erscheint, da fallen schon mal 20%! weg. Und man muss so manche Dinge verzeihen können, beispielsweise wenn das eine oder andere Mal zu viel "getankt" wurde (ebenfalls Arbeitsausfall). Dann sieht man sich die Leute an, 30-50% kann man wegen mangelnder Arbeitseinstellung nicht behalten, manchmal tut man es doch, weil man schlichtweg Verstärkung braucht und halt nimmt was man bekommt ........ und was da noch übrig bleibt, das hat keine Bindung an die Firma, geht, weil es wo anders ein paar Euro mehr gibt oder leistet sich einfach Dinge, für die man sie feuern muss. Was übrig bleibt sind 10-20% Prozent, dass sind Leute, die hat man dann für ein paar Jahre.
Blöd? Ja gibt es auch, allerdings sind es die Wenigsten und viele stellen sich einfach blöd. Klar gibt's auch Menschen mit reduzierter Intelligenz, früher gab´s für die auch Jobs, da musst du nicht viel können. Gibt's zum Teil noch immer.
Viel eher findet man Leute, die mit ihrer derzeitigen Art einfach nur schwer im normalen Berufsleben existieren können. Von Leuten die jeden Tag heulen, Aggressiven, bis hin zu Angsthasen. Solche Leute brauchen entweder spezielle Jobs und oder zum Teil auch Hilfe, weil da was im Argen liegt. Ich kann sowas verstehen, ich hatte ja auch mit 14 eine soziale Phobie, die lange nachwirkte, allerdings war für mich der Beruf (ganz normale Jobs) der Weg raus (nicht Medikamente oder Therapie - alles für die Katz), der einzig wahre Weg, weil man sich so der Situation stellen musste und man sich so abhärten kann, bzw. man sich schlichtweg an "normales" Leben gewöhnt und irgendwann das Ganze nur mehr ein schlechte Erinnerung ist.
Erfahrungen, die ich als Mitarbeiter und erfolgreicher Chef (meine Firma lief als ich sie verkaufte) sammeln konnte - ich kenn beide Seiten, mich wundert nix mehr, was da rumläuft. Aber sauer kann man schon werden.
Aber man kann nicht stolz auf die Soldaten im zweiten Weltkrieg sein. Massenmord, Deportation, Nichteinhaltung der Genfer Konventionen, zum Ende das Festhalten an sinnlosen Befehlen. Es haben nicht alle ein Kriegsverbrechen begangen. Und ja ich verstehe das die Leute auch keine Wahl hatten. Das ist ein Rechtfertigungsgrund, aber keine Entschuldigung für die Taten die begangen wurden. Und wenn man Scheiße baut dann sollte man dazu stehen. Deswegen ist diese Aussage auch falsch.

Hier widerspreche ich. Es scheint ein deutsches oder eher deutschsprachiges Problem zu sein. Doch wie die Einstellung zum Krieg generell und zu Soldaten ist, ist einfach ein Sonderweg, den es nur in unserem Bereich hier gibt. Ich verstehe auch die Gründe dafür, darüber zu schreiben würde aber dauern, weshalb ich es lasse.

Überall sonst auf der Welt ist man auf seine Soldaten stolz und auf die (unmenschlichen) Leistungen die in Kriegen erbracht wurden.

Und man muss kein Nazi sein, wenn man bestimmte militärische Leistungen, seih es auf großer Ebene, seih es die Einzelleistung ein Soldaten würdig. Und in der Tat werden diese Leistung gewürdigt - nur nicht bei UNS.
Wir sind viel zu verkrampft. Wenn ein Luftwaffenpilot hundert Flugzeuge abschießt, er blöderweise ein gewisse Angehörigkeit hatte, dann können Engländer oder Amerikaner, ja selbst manche Russen applaudieren, nur nicht die Deutschen.
Und wenn ein einzelner Soldat alleine eine Stellung hält und in Folge dessen, hunderte Gegner in Grab schickt, so ist es grausam, jedoch kann man sich dazu schon mal nur eine Doku auf englisch ansehen, weil in der deutschen gleich wieder von Wahn und "falscher" Treue die Rede ist ................
Wäre dieser elendige Krieg zu Unseren Gunsten ausgegangen (wobei eine Naziwelt ein Alptraum wäre - obwohl ich nichts zu befürchten hätte), es wären Helden, so werden sie höchstens bemitleidet oder als Bespiel für den Irrsinn des Krieges genannt.

Im zweiten Weltkrieg hat sich im übrigen keine Seite an die 3. Genfer Konvention oder die Haager Landkriegsordnung gehalten. Ein Haufen haben da nicht mal unterschrieben.
Einzig Giftgas und Biologische Kriegsführung wurde halbwegs vermieden - wohl aus logischen Gründen (setzt es eine Seite ein, dann auch die andere). Allerdings wurden gegen Ende auch hier Nerven blank ............ hätte es also noch länger gedauert ............. Und Länder wie Japan, die niemals für ihre Kriegsverbrechen im ordentlichen Weise Rechenschaft ablegten, haben sich ohnehin nicht dran gehalten und experimentiert.
Gefangene erschossen haben alle Seiten. Massenbombardements auf Städte, mit dem Ziel Bevölkerung zu töten, sind, ganz gleich wer sie ausführt, ein Kriegsverbrechen - Phosphor, Napalm gab´s auch schon damals ......... ganz gleich wie man es dreht und wendet und so nebenbei auch nicht kriegsentscheidend (Industrie zu bombardieren, mit Kollateralschäden sehr wohl).
Vergewaltigungen, Raub usw. keine Seite ist da ohne Schuld, nein auch nicht Länder wie die USA oder England, auch die.
Vertreibung ..........
Und ich kann es och weiter führen und folglich ins Detail gehen.
Kriegsverbrechen

Das Problem mit dem zweiten Weltkrieg ist, dass ALLES als Kriegsverbrechen angesehen wird, was ein Verbrechen war.
Das ist so aber nicht richtig.
Wird etwas von Truppen im Kriegsgebiet begangen so ist es ein Kriegsverbrechen, ein nicht unwesentlicher Teil des Verbrechen wurde aber nicht als Form eines Kriegsverbrechens begangen. Zum Teil wurden ein Haufen Verbrechen begangen, da war noch nicht mal Krieg.
Der Genozid der immer in Erinnerung bleiben sollte, ist ein Verbrechen, dass einer irren Weltanschauung entsprungen ist und der industrielle Teil ist eben nicht wirklich ein Kriegsverbrechen - sondern generell ein Verbrechen aus Hass. Es diente im übrigen auch nicht der Kriegsanstrengung, was da passierte.
Hätte man die Leute als Zwangsarbeiter verschleppt, sie ordentlich ernährt, dann wäre es ein Kriegsverbrechen gewesen, allerdings eines mit Nutzen für die Täter (alleine die Arbeitskraft).
Die Shoa war aber vor allem ein Abschlachten, dass mehr Schaden als Nutzen für die Täter verursachte. Ebenfalls war es die Einstellung der Deutschen und folglich deren widerwärtiges Verhalten, was ihnen das Genick in diesem Krieg brach. Die Ukraine war beispielsweise nicht besonders gut auf den Herrn Stalin zu sprechen (verständlicherweise), doch weil es ja "Untermenschen" waren .............
Es geschah UNSEREN Vorfahren schon recht, mit so einer Einstellung und so einer "Moral":(

Aber Krieg, auch wenn es ein Angriffskrieg ist (für sich alleine gesehen - ohne Verbrechen), ist historisch und aus menschlicher Sicht gesehen eigentlich kein Verbrechen. Sonst würde in den Geschichtsbüchern Karl der Große als Kriegsverbrecher stehen, ganz zu schweigen von den Römern, die defacto Kriegsverbrechen "lebten".
Die Konzentration auf die zwei großen Kriege und das Fazit daraus ist schon ein wenig sonderbar, wenn man bedenkt, was wir Jahrtausende lang vorher "gelebt" haben. Vorher war doch auch immer Krieg:( Eine Grippe hat mehr Leute umgebracht als der 1te Weltkrieg und hat nicht Jahre und Unsummen gebraucht und wenn man sich schon so auf brutale Kriege und Zeiten konzentriert, warum nicht auf die Zeiten des 30jährigen Krieges (ein Drittel der Bevölkerung starb).

Das Krieg ein Verbrechen ist, ist eine Einstellung die recht neu ist. Und sie macht aus heutiger Sicht auch Sinn. Allerdings hat sie damals keinen Sinn gemacht. Klingt für UNS heute sonderbar, ist aber damals durchaus normale Einstellung gewesen.
Ich bin für ein Trennung zwischen Krieg und Verbrechen. Krieg kann einem Ziel dienen, Verbrechen tun es selten.
Fußball ............. Oder Schwarzes Haar, Stummelbart und 1,75 m groß? Ach ich verwechselte, das sind ja die Österreicher.
*o-XD*
Exakt. Schwarze haben wir im übrigen auch, allerdings mit einem Wiener Dialekt, der mich immer an Toni Polster erinnert;)
Ich als Österreicher bin ja stolz, dass ich braune Augen und braunes Haar habe. Als blond und blauäugiger Deutscher (von denen gibt's eh nicht viele) würde ich mich im Traum nicht sehen. Ich persönlich bin froh, dass die Römer und später noch zig andere Völker ihre Gene und nebenbei noch ihre Kultur hier hinterlassen haben, dass macht Österreich aus, merkt man am Verhalten, merkt man auch an den Namen, wir integrieren gerne, so lange man den österreichischen Weg bereit ist zu gehen.
Die Deutschen oder viel eher die ganzen Stämme (wie man an den Namen der Bundesländer gut erkennt), Deutschland gibt´s ja noch nicht lange, waren da schon anders drauf. Kultur? Zivilisation? Römer? Mögen wir nicht;)
Sozialschmarotzer

In der Tat ein ziemlich übel riechendes Wort mit rechtem "Beigeschmack". Man kann es zwar nutzen, doch die Nutzer selber haben dieses Wort "verunreinigt".
Klar gibt es Leute die das System ausnutzen und so dem System Schaden zufügen. Ist einfach so, doch da gibt es Wege um solchen Missbrauch zu verhindern. Und bei ein paar Leuten ist ohnehin Hopfen und malz verloren. Wobei ich mir immer die Frage stelle, wollen Wir die auf der Straße und oder kriminell, weil sie nicht genug haben oder ist es Uns lieber, dass sie keinen Ärger verursachen?
“Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!”- Cem Özdemir
Die Aussage hat/soll er in der Hürryet getätigt haben. Diese wurde vom Focus ins deutsche übernommen. Kurze Zeit später hat Herr Özdemir im Focus in einem offenen Brief mitgeteilt das die Aussage nicht getätigt wurde. Cem Özdemir ist auch nicht gerade beliebt in der Türkei. Die getätigten Aussagen zur Türkei lassen mir eher dem Cem glauben statt der Hürryet.

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Wir Österreicher holen einfach die Polen zu Hilfe;) Unsere Regierung wird dann zwar wie damals der Kaiser geflüchtet sein, doch am Ende wird es die dritte Belagerung sein die scheitert, die Türken werden wie damals kurze Zeit später Gebiete einbüßen und am Ende haben wir eine neue Mehlspeise;)
Nicht ganz ernstgemeint;)

Ich mag den komischen Özdemir ja nicht, (so wie die deutschen Grünen (die sind noch schlimmer wie die österreichischen)) allerdings mögen ihn die Türken vermutlich noch weniger ............
Fürchten oder gar ärgern tut er mich auch nicht, selbst wenn er es gesagt hat - was ich nicht glaube. Den nehme ich doch gar nicht ernst. Der fürchtet sich doch vor Schusswaffen (und wir Österreicher haben in Privatbesitz und illegal mehr, als es weltweit Grüne gibt) und mit was wird seine Invasion vorantreiben, mit Elektroautos (die umweltschädlicher als Benziner sind) und veganer Verpflegung? Mit Verstand, wie er sagt sicher nicht, die deutschen Grünen reden so viel Scheiß daher, es ist schon traurig. Die Meisten haben studiert oder? Wieder ein Beweis das Studium nicht viel über Wissen und Verstand aussagt. Grade was Umweltschutz angeht richten Politiker (durch alle Lager) mehr Schaden an, als sie helfen, alles Populisten und grüner Populismus ist nicht besser als anderer.


Nur zu Info ich hab mal in Österreich (strategisch) die Grünen gewählt, da waren aber noch ein paar vernünftige Leute vorhanden (lange ist es her) vorhanden. Heute nicht mehr, was man an den letzten Wahlen ja sieht. Von 12,42% auf 3,80% abgerutscht und raus aus dem Nationalrat .............. Hier reden wir von eine Partei, deren Stammwählerschaft alleine (über 5%) den Nationalratseinzug sichern müsste ............ ich kenn aus meiner Familie diese Wähler - O-Ton: "Wer soll sie sonst wählen, wenn nicht Ich .......... wählt ja sonst keiner ........" Sie haben selbst Stammwähler verloren ......
Haben sich kurz vor der Wahl aufgespalten, weil eine Seite halt eben nicht nur Populismus betreiben wollte und gesehen hat, wo der Wind von der Volksmeinung her weht, die Chefin ist gegangen, kurz vorher haben sie öffentlichkeitswirksam noch mit der jungen Parteibasis gestritten und zum Teil diese rausgeschmissen und zwei der zugstärksten Leute, in der eher etwas aufgeheizten, leicht nach rechts schwankenden Stimmung in Österreich (weil die eben ansprechen was sich der Österreicher denkt), haben die Partei verlassen (einer davon zu ÖVP ......., der Efgani Dönmez), weil man sie raus geekelt hat. Dazu noch eine Popularitätswerte für die Spitze aus der Hölle .......
Dann lass ich mir von einem wirtschaftsliberalen Sozialdemokraten, der den ganzen Wahlkampf strauchelt, mein Kernthema wegnehmen ........ verliere an SPÖ mehr stimmen als an den Pilz selber, der den Einzug geschafft hat - warum wohl?
Weil man geistigen Dünnpfiff keine Wahl gewinnt. Man gewinnt sie mit Populismus und markigen Sprüchen die die Meinung des Volkes wieder spiegeln oder man macht es wie der Kurz und legt den Wahlkampf wie eine Smartphone Werbung an (würg) und hofft darauf (mit Erfolg), dass die Bevölkerung zu dumm ist und nicht versteht wenn sie da wählt .....:(

Jetzt haben Wir einen Studienabbrecher, mit Kellner "Erfahrung", der gut als Werbefigur für Haargel herhalten könnte und eine krude Weltsicht hat, als Kanzler. Und irgendwie will ihn Keiner gewählt haben ................
Und einen rechten Zahntechniker, der einem verschwörerischem Geheimbund angehört und bei CETA umgefallen ist, dafür aber ein Gesetz (Raucher) durchbringen will, was aber die Mehrheit der Österreicher scheiße findet und nun den Spies umdreht;), das koreanische Schulsystem gut findet (aber keine Ahnung hat, wie es dort abläuft) als Vizekanzler.
(Und als Krönung einen Freimaurer ...... der ist mir aber eher wurst, der Job hat eh nix zu bedeuten)
Super:(
Beste Meldung bis jetzt: Wenn man sich die Wohnungsmieten nicht mehr leisten kann, dann soll man sich doch eine Eigentumswohnung kaufen ...............
Das ist ungefähr so in der Liga, wie der legendäre Ausspruch der Marie-Antoinette (ebenfalls Österreicherin) angedichtet wird.

Gauland

Alleine wenn ich den Namen höre, kommt es mir hoch (Gauland, ich nehme mal an, der geniest irgend einen Schutz, meiner Meinung müsste er für diverse Meldungen eigentlich verurteilt sein, wo ist da der Rechtsstaat, ah ja, ich hab ja vergessen, da drüben gibt's ja nicht nur die AfD sondern auch die NPD. Das erklärt so Einiges. Und die AfD ist sowieso ein Haufen, denn man in der Kloschüssel hinterlässt. Alleine was ich als Steuerzahler für Geld für Demos einer deutschen Partei in Österreich zahlen hab ärgert mich. Was demonstrieren Deutsche in Linz?
Die Wähler der AfD kann ich ja noch verstehen, gibt auch bei Uns genug die es nicht kapieren, was sie da an der Urne tun. Und die "Mama" Merkel, macht es ihnen ja leicht angefressen zu sein.
Doch bei Uns hier in Österreich hätte der Typ schon den Hut nehmen müssen und Wir sind wirklich keine Heiligen, wahrlich nicht. Es gibt ein feine Grenze zwischen Ausländerfeindlichkeit und rechten Gedankengut und dem öffentlichen wiederholten Aussprechen dieser Meinung. Und zwar in unappetitlicher Weise:( Verurteilte Politiker haben wir auch, genug davon:(, allerdings gehen die Extremfall in den Knast.
Soll jetzt nicht heißen, dass es bei Uns perfekt ist, leider nein, der Stil ist unter aller Sau:(


So um zum Thema zu kommen.
[quote]Welche Partei wählt ihr (nicht)?[/quote]

Geht strenggenommen Keinen was an. Die FPÖ hab ich aber nie gewählt und werde es auch nie. Ich hab seit dem ich Wahlrecht hab immer gewählt und es war immer taktisches Wählen. Gern hab ich nie gewählt, weil ich sämtlichen Parteien die Fähigkeit aberkenne, es auf logische und realistische Weise zu tun, zumindest zu großen Teilen, manchmal schaut ein Lichtblick hervor, doch er Rest wird spätestens in Parteiensumpf und falschen Populismus erstickt.

Mich repräsentiert keine Partei in Österreich über 50%, einfach weil Alle viel zu populistisch sind, auch wenn es zum Schaden der Republik ist, weil Keiner rechnen kann und weil keiner Zusammenhänge sehen will oder sehen kann, was traurig ist und weil schon gar Keiner über Unpopuläres in der Öffentlichkeit reden will, ganz gleich wie wichtig.
Und wenn über unpopuläres geredet wird, dann über typischen populären Mist, der sich bei genaueren Hinsehen als großer Fehler erweist - so wie Elektroautos, eine Idee die nur in den Gehirnen von Jemanden entstanden sein kann, der weder Informationen dazu besitzt, noch rechnen kann. Nun ich kann rechnen und ich weis was die Dinger für Umweltschäden in der Produktion und Entsorgung! anrichten, ganz zu schweigen, dass sich keiner der Unterschicht diese Fahrzeuge leisten kann oder wo sind die gebrauchten Fahrzeuge für 2.000?
Und weil die Bevölkerung regiert wird, aber nicht ernstgenommen, außer es geht zu den Wahlurnen.
Für mich hat jeder Politiker einen Eid zu schwören und sich mit besten Gewissen und Moral für den Staat und dessen Bürger einzusetzen. Politik ist aber oft nur Karriere, zum Teil sogar Bereicherung, und zu allem Übel wechseln die Politiker später oft in die Privatwirtschaft, kurz vorher hat man natürlich noch was "gedreht":(

Mich präsentiert aber auch deswegen kein Partei, weil sich für mich Sozialstaat, Kapitalismus, Umweltschutz, Rechte, wie die eine Waffe zu Eigenschutz zu besitzen (ist ein Menschenrecht - siehe Selbstverteidigung) oder auch nur einen hochgradig brutalen Anime/Manga zu schauen/lesen und zwar ohne Zensur, Tradition und Werte aber auch Offenheit für Neues, genauso wie Menschlichkeit - ja ich hab kein Problem mit Flüchtlingen, genauso wie das Pochen drauf, dass sich die Flüchtlinge auch so verhalten, wie man es als Gast tut und nicht wie eine Wildsau, nicht gegenseitig ausschließt.
Die meisten Parteien sind leider nur eine Partei für eine bestimmte Gruppe und ich war nie ein Typ der einer fixen Gruppe angehört, ich war schon immer vielfältig (facettenreich klingt zu hochtrabend;) und es würde nicht schaden wenn mehr Leute etwas offener wären.


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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 5 Monate 2 Wochen her #816080

leoben11 schrieb:
allerdings sind dort Leute wie von Storch oder Gauland "relativ" weit oben, und diese sind keineswegs irgendwelche einfache Konservative.
Gegen die Aussagen von von Storch, Gauland oder Petry hast du nichts?
-"Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben."

Das "Zitat" zu Boateng ist falsch. Da gabs nämlich kein Zitat, Gauland hatte nur auf eine Frage geantwortet. Und zwar wurde gefragt ob er neben Boateng wohnen wollen würde. Das hat Gauland verneint. Das war alles.
leoben11 schrieb:
-"Die schrecklichen Erlebnisse der Kölner Frauen, die massenhaft begrabscht, belästigt, erniedrigt und beklaut wurden, sind für die politische Klasse offenbar ein notwendiger Kollateralschaden auf dem Weg in die 'bunte Republik'. Während Merkel sich mit 'Selfie'-Fotos öffentlichkeitswirksam an Flüchtlinge anbiedert, ist ihr das eigene Volk völlig egal!"

Den Eindruck kann man durchaus gewinnen wenn man sich die Anteilnahme vergleicht z.B. zwischen Köln, oder dem Berliner Weihnachtsmarktanschlag und dem ""Anschlag"" auf eine Berliner Moschee... ebenso durch die Tatsache daß nach Taten wie an Mia oder Maria die größte Sorge der sogenannten Volksvertreter ist, daß die "bösen Rechten" das eventuell instrumentalisieren könnten, oder gar Vorurteile in der Bevölkerung entstehen könnten. Die Opfer selbst und ihre betrauerung sind doch nur lästig.
leoben11 schrieb:
-"Andere Parteien wollen Zuwanderung nur, damit die Deutschen in einem großen europäischen Brei aufgehen."
-"Eine deutsche oder eine englische Fußballnationalmannschaft sind schon lange nicht mehr deutsch oder englisch im klassischen Sinne."
-Die deutsche Volksgemeinschaft leide "unter einem Befall von Schmarotzern und Parasiten", welche dem deutschen Volk "das Fleisch von den Knochen fressen" (Peter Boehringer)

"Die Mannschaft" will ja offiziell auch keine Nationalmannschaft mehr sein. Zu mindest wenns nach ihrem Trainer und Systemgünstling Löw geht....
Ebenso korrekt ist der Hinweis auf die maßgeblich überproportional vertretenen Ausländern in den Sozialsystemen, wenngleich auch ein wenig überspitzt formuliert. Aber derartige provokante Beiträge hat ja nicht die AfD erfunden. Die sind nur die einzigen die dafür gerügt werden. Vergleicht Özdemir wie jüngst ein AfD Mitglied mit Göbbels wird er zum Helden hochgejubelt. Und das obwohl diese Rede rhetorisch absolut unteriridisch war.
leoben11 schrieb:
-"Vermischung", "Umvolkung" "Volkstod" (Peter Boehringer über die Flüchtlingskrise und ihre Folgen)

Diese Sorge ist durchaus berechtigt. In mehreren deutschen Grossstädten ist der Anteil der Neugeborenen die von Migranten abstammen nahe 50%, oder sogar schon darüber. Vergleicht man ausserdem die durchschnittliche "gebärfreundigleit" von deutschen und muslimischen Eltern, muss man zu dem Schluss kommen daß Menschen mit Migrationshintergrund mittel- bis langfristig einen entscheidenden Anteil der Bevölkerung ausmachen werden. Die Erfahrung lehrt uns ausserdem, daß sich selbst Türken die im allgemeinen weniger zum religiösen Fundamentalismus neigen, überwiegend schlecht bis garnicht integrieren. Bedenkt man dieses haben wir irgendwann 40% oder mehr Bevölkerungsanteil von religiösen Muslimen. Bis dahin vermutlich auch eine Muslimische Partei. Wollt ihr das? Willst du das loeben?
leoben11 schrieb:
-"Ladet sie mal ins Eichsfeld ein, und sagt ihr dann, was spezifisch deutsche Kultur ist. Danach kommt sie hier nie wieder her, und wir werden sie dann auch, Gott sei Dank, in Anatolien entsorgen können." (Bundestags-Spitzenkandidat Alexander Gauland über die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz)

Für diese spezielle Personalie wüsste ich noch ganz andere verfahrensweisen als ein one way Ticket nach Anatolien... Auf jedenfall macht man den Bock zum Gärtner wenn man eine Frau mit intensiven Kontakten zur radikalislamischen Szene zur "Integrationsbeauftragten" macht.
leoben11 schrieb:
-"Wir [haben] das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen"
.
Die militärischen- Leistungen der Wehrmacht waren auch beeindruckend. Das wird dir jeder Militärhistoriker bestätigen. Zum vorherigen WK kann ich nicht viel sagen, dazu fehlt mir das Wissen.
leoben11 schrieb:
Inwiefern sind die Grünen "antideutsch"?

Ist das dein Ernst? Eine Partei deren "hochgeschätzte" Mitglieder bei Aufmärschen mitmischen auf denen offen skandiert wird "We love Volkstod" oder "Bomber Harris do it again" ect. kann oder besser muss man antideutsch nennen.

---
TheAwesomePigeon schrieb:
Der Begriff "Flüchtling" kommt nicht aus einer Laune heraus, weil man sich eines Begriffes bedienen wollte, um einem uneingeladenem Gast einen negativen Beiton zu verleihen. Nein - der Begriff kommt daher, weil diese Person durch ihre Situation dazu gezwungen wurde alles hinter sich zu lassen. Also was soll ich dazu sagen, dass man von diesen Menschen perfekte Sprachkenntnisse erwartet, ehe sie im Land selbst angekommen sind?

Der Begriff "Flüchtling" wird vor allem deshalb für alles und jeden verwendet der widerrechtlich über unsere Grenze stolziert, weil es grunsätzlich besser klingt als die korrekte Bezeichnung "Illegaler Einwanderer". Ausserdem ist "Flüchtling" ein sehr lose definierter Begriff. Es kommt vor allem darauf an welche Art von Flüchtling man vor sich hat. Desweiteren muss man unterscheiden ob es sich um einen Kriegsflüchtling nach der Genfer Konvention handelt, oder um einen Asylanten nach dem GG. Und das sind auch schon die einzigen zwei Gruppen die sich in Deutschland legal aufhalten. Und übrigens auch der kleinste Teil aller sogenannter "Flüchtlinge". Weil nämlich die einzigen die sich auf die Genfer Konvention berufenden "Kriegsflüchtlinge" jene sind die aus Syrien kommen. Während Asyl vor allem dazu da ist politisch- oder religiös- verfolgten Schutz zu gewähren. Das wären dann vor allem Frauenrechtlerinnen aus islamischen Ländern, Islamkritiker von Sunniten verfolgte Splittergruppen des Islam wie die Aleviten oder Christen z.B.
Und selbst wenn ein Asylgrund vorliegt, müssten sie eigentlich dort Asyl beantragen wo sie gelandet sind innerhalb der EU. Das wären vor allem Italien und Griechenland. Die weiterreise nach Deutschland ist sowohl EU als auch Grundgesetzwiedrig.
Somit wäre die einzig legale Art für einen potentiellen Asylanten nach Deutschland zu kommen, mit einem Direktflug nach Deutschland.

Übrigens will ich noch anmerken daß es nirgendwo eine Konvention gibt oder ein Recht nach dem einem Ausländer das Recht auf ein "besseres Leben" gewährt wird.

---
Radiowecker schrieb:
Ohne die Einwanderungspolitik wäre zum einen das deutsche Wirtschaftswunder nicht ansatzweise so schnell vorangeschritten. Das die Unternehmen mehr machen müssen als sie es jetzt tun stimmt. Aber ohne die Immigranten könnte man jetzt bestimmte Berufszweige in die Tonne kloppen weil da niemand arbeiten würde. Es gibt Wirtschaftszweige in welchen sich was grundlegendes ändern müsste. Aber das schaffst du mit den Leuten hier nicht. Man hat auch nicht die Möglichkeit alle Leute passend auszubilden. Es bleiben genug Lehrstellen frei obwohl es genug Leute gibt die keine Ausbildung finden. Und das liegt daran das der Beruf für die Leute zu uninteresssant ist oder weil die Leute einfach schlicht und ergreifend zu blöd für die Beruf sind.

Das ist völlig falsch. Das sogenannte "Wirtschaftswunder" fand statt ohne jegliche nennswerte Zuwanderung. Der Mehrbedarf nach Arbeitskräften entstand erst im Zuge des sogenannten Wirtschaftswunders. Zu Anfang waren das übrigens nicht Türken sondern überwiegend Italiener. Als man die Türken holte, war das schon wirtschaftlich eigentlich garnicht mehr notwendig. Es war ein Zugeständniss an die Türkei um dieser wirtschaftlich zu helfen. Spätestens in der Legislaturperiode von Schmidt wollte man weitere Zuwanderung von solchen sogenannten Gastarbeitern komplett einstellen. Das berühmte Zitat von Schmidt, das heute oft im falschen Kontext verwendet wird verdeutlicht das: "Mir kommt kein einziger Türke mehr über die Grenze"

Es ist im übrigen richtig daß Zuwanderung (auch in die Sozialsysteme) der Wirtschaft nützt. Dennoch ist sie Volkswirtschaftlich schädlich. Warum kann ich dir auch erklären... der positive Nutzen der Einwanderung ist primär ein hinzugewinn von Verbrauchern. Woher die Mittel für den Konsum kommen ist den Betrieben egal. Bei zuwanderung in den Sozialstaat kommt sämtliches Geld, welches in den Konsum fließt von der Bevölkerung insgesamt. Das ist im grunde also das gleiche als wenn man direkt von Steuermitteln Geld an die Wirtschaft weiterreicht. Und daß dies nur zum Schaden der Gesamtbevölkerung sein kann, sollte selbst der letzte Depp kapieren.

Zuwanderung kann ein Gewinn sein. Dazu benötigt man jedoch Zuwanderer die gebraucht werden. Sprich die hier einer Sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen. Dazu müssen sie aber gut ausgebildet sein. Und das sind in Deutschland leider die wenigsten. Nicht erst seit 2015 sondern spätestens seit den 80ern.


Edit by Knives:
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 5 Monate 2 Wochen her #816211

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Es ist im übrigen richtig daß Zuwanderung (auch in die Sozialsysteme) der Wirtschaft nützt. Dennoch ist sie Volkswirtschaftlich schädlich. Warum kann ich dir auch erklären... der positive Nutzen der Einwanderung ist primär ein hinzugewinn von Verbrauchern. Woher die Mittel für den Konsum kommen ist den Betrieben egal. Bei zuwanderung in den Sozialstaat kommt sämtliches Geld, welches in den Konsum fließt von der Bevölkerung insgesamt. Das ist im grunde also das gleiche als wenn man direkt von Steuermitteln Geld an die Wirtschaft weiterreicht. Und daß dies nur zum Schaden der Gesamtbevölkerung sein kann, sollte selbst der letzte Depp kapieren.


Zu einer Volkswirtschaft gehört grob Umrissen ein Staat, ein Finanzsektor, Haushalte, Firmen
und der Außenhandel. Wenn etwas der Wirtschaft gut tut und wir zudem nicht mehr Kapital über den Außenhandel ausführen als wir dadurch verdienen kann es nicht der Volkswirtschaft schaden. Deutschland verdient mehr durch Exporte als das es durch Importe verliert somit ist diese Aussage nicht zutreffend.
Wie eine Volkswirtschaft auf Zuwanderung reagiert ist von einigen Faktoren abhängig und wie diese zueinander stehen Beziehungsweise wie sie sich aufeinander auswirken. Theoretisch kann ich Zuwanderung auch benutzen um überhaupt erst ein Wachstum zu erzeugen und/oder dauerhaft Aufrecht zu erhalten.
Habe ich dazu noch eine Geburtenrate von unter zwei Kindern per Frau kann es sogar sein das ich auf eine konstante Zuwanderung angewiesen bin je nachdem wie die Lage der Wirtschaft ist. Da Deutschland seit langem einen positiven Wirtschaftswachstum (abgesehen von 2009) aufweist aber eine Geburtenrate hat die sich in den letzten 25 Jahren zwischen 1,2 und 1,5 pro Frau befunden hat und seit 1981 nicht mehr über zwei war, ist man darauf angewiesen.
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 5 Monate 1 Woche her #816361

Homie. schrieb:
Zu einer Volkswirtschaft gehört grob Umrissen ein Staat, ein Finanzsektor, Haushalte, Firmen
und der Außenhandel. Wenn etwas der Wirtschaft gut tut und wir zudem nicht mehr Kapital über den Außenhandel ausführen als wir dadurch verdienen kann es nicht der Volkswirtschaft schaden.

Gut dann sagen wir es schadet dem Staat und der Gesellschaft.
Homie. schrieb:
Wie eine Volkswirtschaft auf Zuwanderung reagiert ist von einigen Faktoren abhängig und wie diese zueinander stehen Beziehungsweise wie sie sich aufeinander auswirken. Theoretisch kann ich Zuwanderung auch benutzen um überhaupt erst ein Wachstum zu erzeugen und/oder dauerhaft Aufrecht zu erhalten.

Das kommt ganz darauf an welcher Art die Zuwanderung ist. Der Import von ungebildeten Sozialfällen erzeugt zwar wie ich anmerkte Konsum, allerdings wird der von der arbeitenden Bevölkerung bezahlt. Es handelt sich also um eine indirekte staatliche Subventionierung. Und der wiederum fließt überwiegend ins Ausland, weil Konsumgüter heute überwiegend importiert werden....
Homie. schrieb:
Habe ich dazu noch eine Geburtenrate von unter zwei Kindern per Frau kann es sogar sein das ich auf eine konstante Zuwanderung angewiesen bin je nachdem wie die Lage der Wirtschaft ist. Da Deutschland seit langem einen positiven Wirtschaftswachstum (abgesehen von 2009) aufweist aber eine Geburtenrate hat die sich in den letzten 25 Jahren zwischen 1,2 und 1,5 pro Frau befunden hat und seit 1981 nicht mehr über zwei war, ist man darauf angewiesen.

Wie gesagt.... der Binnenmarkt ist in Deutschland kaum mehr vorhanden. Lediglich Handel und einige andere Bereiche wie Energie und Telekomunikation profitieren davon. Viele Verbraucher bedeutet nicht daß die Wirtschaft einen Schub bekommt, wenn die Wirtschaft hauptsächlich vom Export von Technologie und Maschinenprodukten und Zulieferfirmen von Produzenten derselben.
Im Gegenteil eigentlich ist ein sinken der Bevölkerungszahl in solchen Hightech Ländern wie Deutschland Japan ect. sogar ein Vorteil. Die Automation wird viele Jobs die es jetzt noch gibt ersetzen.

Einwanderung hat nur dann einen positiven Effekt wenn nur die einwandern die man braucht. Und das sind in Deutschland keine Analphabeten aus Afrika oder dem Nahen Osten sondern gut ausgebildete Leute die knowhow mitbringen. Und die sind von immer mieseren Schulen, gefährlichen Ghettos, grapschenden messerstechern, riesigen Sozialabgaben und rückständiger Infrastruktur sicherlich nicht begeistert.

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 5 Monate 1 Woche her #816439

... auf eine konstante Zuwanderung angewiesen ...

Kann mir jemand sagen warum wir dies benötigen? Würde eine Bevölkerung von 50-60 Mil. in Deutschland nicht ausreichen?
Wir leben in Zeiten wo die Maschinen die meiste Arbeit machen und nur ein Bruchteil der Arbeitsfähigen Bevölkerung eine Vollzeitarbeit hat von
der sie sich und ihre Familie ernähren können.
Natürlich benötigt die Wirtschaft die Konsumenten um sich ein paar virtuelle Nullen mehr auf Ihre Konten zu schreiben.
Reicht dies aber aus um die Vernichtung der Ressourcen zu rechtfertigen ?

Anfang des 20 Jahrhunderts gab es auf der Erde ca. 1,5 Milliarden Menschen, jetzt sind es fast 8. Die meisten leben in Armut und Hunger.
Könnt Ihr Euch vorstellen welche Menge an Nahrung und Wasser 8 Milliarden Menschen verbrauchen? Wie viel Abfall, Fäkalien und Urin
sie produzieren?

Mir scheint es dass die 'denkende und intelligente' Species Mensch sich momentan wie ein Bakterium oder Virus verhält.

Wir sagen momentan ist doch alles Gut. Alles funktionier doch. Aber was passiert wenn tatsächlich sich etwas verändert.
Ein Vulkanausbruch oder leichte Klima-Änderung kann die Erträge verringern. Was dann passiert kann sich wohl jeder denken.

Wir vernichten die Ressourcen biss es nicht mehr geht. Ich möchte die 'Gut-Menschen' in einigen Jahren sehen, wenn hunderte Millionen
Menschen an Hunger sterben werden oder Richtung Europa wandern.
Wir haben Probleme 1 Million Menschen aufzunehmen. Was passiert wenn vor unseren Grenzen 10 oder 100 Millionen stehen?

Wenn es losgeht wird kein Mensch mehr sich mit Floskeln wie 'Humanität' oder 'Menschenrechte' befassen.

Wenn der Mensch wirklich 'intelligent' ist muss er handeln bevor es soweit kommt.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 5 Monate 3 Tage her #816749

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Tssir-De-Macabre schrieb:
... auf eine konstante Zuwanderung angewiesen ...

Kann mir jemand sagen warum wir dies benötigen? Würde eine Bevölkerung von 50-60 Mil. in Deutschland nicht ausreichen?
Wir leben in Zeiten wo die Maschinen die meiste Arbeit machen und nur ein Bruchteil der Arbeitsfähigen Bevölkerung eine Vollzeitarbeit hat von
der sie sich und ihre Familie ernähren können.
Natürlich benötigt die Wirtschaft die Konsumenten um sich ein paar virtuelle Nullen mehr auf Ihre Konten zu schreiben.
Reicht dies aber aus um die Vernichtung der Ressourcen zu rechtfertigen ?

Man kann die Wochenarbeitszeit pro Person reduzieren ohne die Löhne senken zu müssen. Nicht jetzt vielleicht in Sicht auf ein Jahr bezogen aber auf eine Generation (30 Jahre). Kurzfristig mag es zwar so sein, dass sie Erstmal nur vom Staat leben und nur den Firmen Geld geben langfristig werden sie aber dafür sorgen das, dass Geld was durch sie in die Firmen gepumpt wurde wieder zurück investiert wird, wenn der Staat passende Maßnahmen ergreift das die Firmen das Geld wieder reinvestieren. Außerdem verteilt sich dann das Kapital breiter gefächert sofern keine Lohnsenkung vorkommen was in Deutschland langfristig gesehen nicht der Fall ist. Die Reallöhne sind sogar gestiegen (siehe: Reallohn-Index Deutschland).
Natürlich kann man dies auch mit weniger Menschen erreichen und in Deutschland wird sich in Zukunft die Bevölkerung auch trotz Zuwanderung geringfügig über Jahre hin verringern.

Rechtfertigt das die Verbrennung von Ressourcen?
Ob man diesen Lebensstandard auf Dauer halten ist sehr fraglich und die Wirtschaft wird auch nicht ewig weiter wachsen. Selbst wenn wir sie nicht aufnehmen würden (Ausnahme: Afghanistan) würde es auf Dauer zu diesem Kollaps kommen da zum einem viele Staaten am Aufholen sind und zum einem diese dann mit mehr Arbeitern schneller aufholen könnten. Naturkatastrophen können Verhältnisse immer verändern aber auch zu unseren Ungunsten.
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)

Welche Partei wählt ihr (nicht)? 5 Monate 2 Tage her #816764

Homie. schrieb:
Man kann die Wochenarbeitszeit pro Person reduzieren ohne die Löhne senken zu müssen. Nicht jetzt vielleicht in Sicht auf ein Jahr bezogen aber auf eine Generation (30 Jahre). Kurzfristig mag es zwar so sein, dass sie Erstmal nur vom Staat leben und nur den Firmen Geld geben langfristig werden sie aber dafür sorgen das, dass Geld was durch sie in die Firmen gepumpt wurde wieder zurück investiert wird,

Das ist natürlich super für die Firmen... allerdings ist es fraglich ob das Geld auch wieder investiert wird, und wenn ob es in Deutschland investiert wird, und nicht in China oder sonst wo. Ausserdem kosten diese ""Flüchtlinge"" nicht nur eine begrenzte Zeit lang Geld. sondern ihr ganzes Leben lang. Und zwar nicht nur Sozialversicherung, sondern auch Medizinische Versorgung und später auch Pflege. Also der Vergleich mit einem sogenannten "Konjunkturprogramm" (= Staat gibt Firma Geld, um damit Wirtschaft anzutreiben) hinkt gewaltig. Denn solche Programme laufen in der Regel höchstens ein zwei Jahre lang und nicht 40 50 Jahre oder noch länger. Und der Nutzen solcher Programme ist ebenfalls sehr umstritten...
Homie. schrieb:
wenn der Staat passende Maßnahmen ergreift das die Firmen das Geld wieder reinvestieren. Außerdem verteilt sich dann das Kapital breiter gefächert sofern keine Lohnsenkung vorkommen was in Deutschland langfristig gesehen nicht der Fall ist. Die Reallöhne sind sogar gestiegen (siehe: Reallohn-Index Deutschland).
Natürlich kann man dies auch mit weniger Menschen erreichen und in Deutschland wird sich in Zukunft die Bevölkerung auch trotz Zuwanderung geringfügig über Jahre hin verringern.

Ob die sich verringern wird ist offen... das hängt davon ab wieviele unbrauchbare Migranten noch rein lässt.... diejenigen die hier sind, vermehren sich jedenfalls prächtig. Im vergleich zu Deutschen rund 1 zu 3 ! Wenn das so weiter geht, dann sind "Bio-Deutsche" sowieso bald die Minderheit. Der Anteil ist zwar jetzt noch sehr hoch, aber Altersbereinigt sind stellenweise Ausländer und deren Nachfahren schon in der Mehrzahl.

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....nur mal zum nachdenken... sofern das möglich ist.
Übrigens sind letztes Jahr an die 280 000 Deutsche ausgewandert... das waren sicherlich keine Harz4 Empfänger, ganz im Gegenteil.... die Flucht der Gutverdiener und Millionäre kann man gerne auch als Flucht vor den Zuständen hier sehen.
Homie. schrieb:
Rechtfertigt das die Verbrennung von Ressourcen?
Ob man diesen Lebensstandard auf Dauer halten ist sehr fraglich und die Wirtschaft wird auch nicht ewig weiter wachsen. Selbst wenn wir sie nicht aufnehmen würden (Ausnahme: Afghanistan) würde es auf Dauer zu diesem Kollaps kommen da zum einem viele Staaten am Aufholen sind und zum einem diese dann mit mehr Arbeitern schneller aufholen könnten. Naturkatastrophen können Verhältnisse immer verändern aber auch zu unseren Ungunsten.

Keine Sorge man arbeitet ja schon eifrig an einem neuen Weltkrieg... diesesmal Nato vs Russland China und Indien... dann geht alles wieder von vorne los ...oder alle verrecken... :)


Edit by Knives:
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Letzte Änderung: 5 Monate 2 Tage her von Knives.
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Welche Partei wählt ihr (nicht)? 5 Monate 1 Tag her #816836

Faf-Kun schrieb:
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....nur mal zum nachdenken... sofern das möglich ist.
Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?
Tibet wurde durch die chinesische Regierung invadiert, die Bevölkerung größtenteils enteignet, jede Auflehnung endet in Gefängnissen oder Arbeitslagern. Die Verluste von Menschenleben davon sind nur zu erahnen. Und selbst bei Diskussionen über Tibet riskiert man in China strafrechtliche Verfolgung. Also was davon trifft genau auf die Situation der "white countries" denn zu? Außer man hat sich mal wieder auf eine völlig belanglose Gemeinsamkeit festgenagelt, (dass Menschen schlicht in ein Land einer anderen Nationen gehen) und sie sich so zurechtfantasiert um seinen eh schon brüchigen Argumenten ein wenig was hinzuzufügen
Also denk ruhig mal selbst nach,... sofern DAS möglich ist.

dann sind "Bio-Deutsche" sowieso bald die Minderheit.
Bevor die Evolution so weit gedeiht, wird noch unzähligen Faf-Kun-Ablegern und sonstigen Identitären Spackos vor ein paar Anderskulturellen vor der Haustür der Arsch auf Grundeis gehen. Nicht weiter schlimm...
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