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THEMA: Deutschland in Gefahr?!

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778057

kyoske schrieb:

Hut ab. Mal eben eine ganze Religion aufgrund der Taten, einer vergleichsweise kleinen Gruppe an Anhängern dieser Religion, zu beschuldigen. Somit sind alle Personen des christlichen Glaubens pädophil, bzw. nicht abgeneigt sich an Kindern zu vergehen. Immerhin gab das ja einige Leute aus der Kirche die sich dahingehend schuldig gemacht haben. Was ist das Christentum auch für eine perverse Religion.
Nicht ganz. Der Vergleich hinkt insofern, dass die wenigsten pädophilen Christen ihre Verbrechen ausdrücklich im Rahmen der Religion begangen haben und sich auf die Bibel berufen haben. Wenn sich ein Terrorist jedoch auf den Islam beruft, sich eine Terrororganisation zu dem Anschlag bekennt, die sich dem Islam verschrieben hat, und die Heilige Schrift des Islam Gewalt gegen kuffar befürwortet, dann fällt es mir schwer zu sagen, dass "der Islam damit nichts zu tun hat." Wenn ein christlicher Fundamentalist einen ähnlichen Anschlag verübt hätte, würde es mir genauso schwer fallen zu behaupten, dass "das Christentum damit nichts zu tun hat."
Merkst selbst das solche Verallgemeinerungen totaler Quatsch sind oder? Nicht der Islam ist schuld. Die Menschen die der Meinung sind den Glauben für ihre Zwecke zu missbrauchen sind schuld. Es gibt muslimische Arschlöcher, christliche Arschlöcher, jüdische Arschlöcher, ungläubige Arschlöcher...die Relgion spielt da einfach keine Rolle. Menschen die der Meinung sind Glauben, Werte oder Einstellungen zu radikalisieren nutzen in diesem Fall ihre Religion als Legitimation. Du kannst nicht aufgrund der Taten einiger Vollidioten behaupten das die Religion das Problem ist, wenn gleichzeitig eine deutlich größere Anzahl an Personen diesen Glauben vollkommen friedlich seit Jahrzehnten auslebt. Wie gesagt, nicht der Islam ist schuld. Die Auslegung und Radikalisierung des Islams dieser Vollidioten ist schuld, dass sich nun Millionen von Menschen den Vorwurf anhören müssen, der Islam sei der Terror.
Es fällt schwer zu bezweifeln, dass es vor Allem in Europa und Nordamerika sehr viele Muslime gibt, die vollkommen friedlich ihre Religion ausüben. Das ist zweifelsohne eine gute Sache, die wohl jeder vernünftig denkende Mensch eindeutig befürwortet. Dennoch denke ich, dass hier in Europa unter den drei Weltreligionen innerhalb des Islams fundamentalistische oder radikale Strömungen am Stärksten ausgeprägt sind. Wir müssen eingestehen, dass es neben sehr vielen säkularen Muslimen, von denen wir wahrscheinlich auch einige hier im Forum haben, auch einen gewissen Teil von Leuten gibt, die unsere liberale Demokratie ablehnen. Das dürfen wir nicht einfach hinnehmen, weshalb ich es zu einem gewissen Teil verstehen kann, dass man sich hier in Europa bei der Bekämpfung des religiösen Extremismus auf den Islamismus konzentriert.
Die "christliche Welt" leidet auch nicht unter dem Islam. Sie leidet unter den Folgen ihres eigenen Handelns, der letzten Jahrzehnte. Bürgerkriege, Kriege, Besetzungen, Machtwechsel. Immer wieder hat die westliche Welt versucht großen Einfluss auf den nahen Osten zu nehmen. Ich sage nicht das die Taten berechtigt sind, keineswegs, aber das wir ebenfalls zum Ziel solcher Angriffe werden, war abzusehen. Nicht weil wir Menschen in Not geholfen haben, sondern weil wir Mitschuld daran tragen, dass viele Menschen ihre Heimat verloren haben.
Ja, du hast durchaus recht. Wir waren in letzter Zeit gesellschaftlich einfach zu liberal geworden. Wir haben den Islam nicht zur Staatsreligion gemacht, wir haben unsere Rechtssprechung nicht auf die Scharia umgestellt, wir sind nicht hart genug gegen Gotteslästerung, Homosexualität und Emanzipation vorgegangen, wir haben Muslime im Nahen Osten unterdrückt und provoziert, wie jeder weiß. Es hätte uns vollkommen klar sein müssen, dass wir damit radikale Islamisten verprellen und sie so dazu zwingen, mit Lastwagen in Weihnachtsmärkte zu rasen. Berechtigt war der Anschlag natürlich nicht, aber verantwortlich sind wir zu einem gewissen Teil schon.

Ich möchte keinesfalls "ImSad" in allen Punkten zustimmen, einiges, was er geschrieben hat, ist mir dann doch eine Spur zu vereinfacht. Aber du lieferst hier ein Paradebeispiel für regressiv-linke Argumentation, das ich nicht unwidersprochen stehen lassen möchte. Ich denke, dass du dir eine Sache klar machen musst: Anis Amri wollte dich und viele andere tot sehen, alleine dadurch, dass du unser Grundgesetz befürwortest (wovon ich mal ausgehe). Und da draußen laufen viele Männer wie er herum, die unsere Gesellschaft nicht ausstehen können, die dich tot sehen wollen. Das muss man sich in dem Zusammenhang klar vor Augen halten.

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778085

Ich finde man muss auch selber was dafür tun damit soetwas nicht mehr passiert, klar kann man manche Sachen nicht verhindern aber kann z.B. mehr kontrollieren, es ist doch klar das durch Flüchtlinge IS-Terroristen nach Deutschland oder sonst wo kommen (Natürlich mein ich als Flüchtling getarnt, nicht das die die Flüchtlinge de IS hilft). Ich hab heute auch etwas gelesen, das jemand der Polizei schon etwas über die IS gesagt hat, ihr könnt selber lesen es ist nicht besonders lang:
www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/y...vL0g?ocid=spartanntp


Ich weiß das es nicht 100% geklärt worden ist ob nun der Mann der diesen Anschlag verübt hat zur Isis gehört oder nicht, aber es wurde schon herausgefunden das der Mann kontakt mit der Isis hat bzw. mit islamistischen Gruppen.

Wie auch immer bleibt locker, auch wenn wir jetzt mal getroffen wurden, das was sich an dem Tag da abgespielt hat, ist in Syrien mittlerweile Alltag.
Anhang:

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778129

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Nicht_Peter schrieb:
Wenn sich ein Terrorist jedoch auf den Islam beruft, sich eine Terrororganisation zu dem Anschlag bekennt, die sich dem Islam verschrieben hat, und die Heilige Schrift des Islam Gewalt gegen kuffar befürwortet, dann fällt es mir schwer zu sagen, dass "der Islam damit nichts zu tun hat." Wenn ein christlicher Fundamentalist einen ähnlichen Anschlag verübt hätte, würde es mir genauso schwer fallen zu behaupten, dass "das Christentum damit nichts zu tun hat."
Der Islam ist eine unglaublich große Religion mit völlig verschiedenen Ausprägungen und Interpretationen - das vergessen wohl viele, wenn sie über den Islam sprechen. So gesehen gibt es für mich nicht unbedingt nur "den Islam", der an dieser Misere Schuld sein soll. Als jemand, der sich in den letzten zwei Jahren doch recht intensiv mit dem Koran und den verschiedensten "Glaubensgruppierungen" beschäftigt hat (wohl vor allem auch aus dem Grund, weil ich nichts verurteile was ich nicht kenne) kann man sicherlich sagen, dass manche dieser Gruppen eine andere Interpretation des Islams zulassen. Darunter eben auch die Anerkennung der Scharia, was nebenbei nicht unbedingt üblich ist, da diese nichts mit dem Koran zu tun hat.

Ist das jetzt ein Problem des Islams, oder das der Religionen? Auch Christen haben im Namen ihrer Religion zahlreiche Morde begannen, nur findet das jetzt nicht mehr statt - vor allem da unsere westliche Welt in den letzten Jahren immer weniger Wert auf die eigene Religion legt. Christentum, das betrifft wohl inzwischen die wenigsten von uns. Andere tun das allerdings nicht, weshalb unser Unverständnis bei solchen Taten wohl auch so groß ist. Das macht es natürlich dennoch nicht weniger schlimm.
Religion rechtfertigt viele Taten, von daher sehe ich das eher als allgemeines Problem an. Eine Weltreligion hier an den Pranger zu stellen, wie es leider inzwischen allen voran die AfD und ihre Wähler tun ist einfach nur falsch. Vielen von ihnen würde ich ans Herz legen, sich einfach mal mit der Religion zu beschäftigen - leider reicht entweder das Interesse nicht oder die Bequemlichkeit ist schlichtweg zu groß. Die Bibel ist dem Koran gerade hinsichtlich der Menschlichkeit und Nächstenliebe nicht unähnlich.

Hat der Islam also etwas mit Islamismus zu tun? Augenscheinlich, da wohl einige finden, ihre Taten dadurch legitimieren zu müssen. Ist der Islam deswegen ein Problem? - Nein, da ein Großteil der Muslime friedlich im Einklang mit ihrer Religion leben und die Aussage dieser Religion definitiv nicht die ist, Unschuldige auf der ganzen Welt zu töten.

Das dürfen wir nicht einfach hinnehmen, weshalb ich es zu einem gewissen Teil verstehen kann, dass man sich hier in Europa bei der Bekämpfung des religiösen Extremismus auf den Islamismus konzentriert.
Das ist auch nur logisch, Islam ist ja nicht gleich Islamismus. Dagegen muss man hier in Europa vorgehen, wenn man überlegt, dass knapp 500 "Gefährder" sich allein hier in Deutschland aufhalten. Meiner Meinung nach hat man die islamistischen Strömungen viel zu lange geduldet und erst jetzt, wo es zu einem echten Problem wird, wird gehandelt. Denn immerhin radikalisierung sich Flüchtlinge auch hier, und das sollte doch im Normalfall gar nicht möglich sein ... oder?
Ich stimme dir vollkommen zu, dass Menschen, die unsere Demokratie ablehen und ihr gleichzeitig nur Schaden wollen sich entweder anpassen oder gehen müssen.
Fraglich ist natürlich, ob die Ablehnung unserer Werte schon mit dem Tragen eines Kopftuches oder Bewahrung der eigenne Sprache beginnt. Man hat das Gefühl, dass doch einige aus unserer Gesellschaft heraus sich daran schon stören und ihre "Sicherheit" gefährdet sehen - oder daran den Integrationswillen der jeweilgen Bevölkerungsgruppe festmacht (was aus meiner persönlichen Sicht absoluter Unfug ist).

Es hätte uns vollkommen klar sein müssen, dass wir damit radikale Islamisten verprellen und sie so dazu zwingen, mit Lastwagen in Weihnachtsmärkte zu rasen. Berechtigt war der Anschlag natürlich nicht, aber verantwortlich sind wir zu einem gewissen Teil schon.
Hier eine Gegenfragen: was ist denn deine Meinung zu der Entstehung all der islamistischen Ausprägungen, die uns gerade jetzt - wo der nahe Osten brach liegt - so hart trifft? Ich lese aus deinen Beiträgen heraus, dass du die westliche Welt nicht in der Verantwortung siehst, sondern lediglich verblödete Terroristen auf die Idee kommen, Ungläubige zu töten. Dass diese sich gezielt dazu entscheiden, ist klar. Aber die Frage nach dem "Warum" und den Zusammenhang mit den Konflikten im nahen Osten kann man doch eigentlich kaum leugnen, oder?
Letzte Änderung: 1 Jahr 8 Monate her von Deviltoon.

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778138

Mittlerweile sind wir an dem Punkt an dem Terror und Kriminalität von sog. Flüchtlingen und Migranten (nein nicht alle, sonst wären wir richtig am Arsch) an der Tagesordnung liegt. Wir müssen endlich zwischen Asyl und Einwanderung unterscheiden... Alle die vor exakt diesen ich nenne sie mal Entwicklungen gewarnt haben, wurden als Nazis oder Pack abgestempelt doch leider gibt die Realität ihnen Recht. Es wird Zeit patriotische Positionen ins Bundeskanzleramt zu wählen. Denn ohne rigorose Abschiebungen, sprich Remigration und geschlossenen Grenzen( undzwar so das keine Maus mehr durchkommt und ja notfalls mit Waffengewalt) werden die Angsträume immer größer. Wir müssen Meinungskorridore zerbrechen und Missstände offene ohne political correctness ansprechen. Ich rechne damit , dass dieser Beitrag sowieso gelöscht wird, weil eine noch Mehrheit sich verblendet einer bunten und offenen oneworld ideologie unterwirft. Aber es findet ein langsames erstarken patriotischer und nein nicht rechtsextremer Kräfte in Europa und der Welt statt. In dem Sinne Heimat , Freiheit und Tradition :)

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778191

Hut ab. Mal eben eine ganze Religion aufgrund der Taten, einer vergleichsweise kleinen Gruppe an Anhängern dieser Religion, zu beschuldigen.
Da hast du getan, das typisch für die verblendeten Gutmenschen ist. Ihr verdreht die Worte derjenigen, die die Wahrheit aussprechen, so dass daraus eine Aussage ensteht, welche ihr nutzt, um uns diskreditieren. In keinster Weise habe ich versucht, die ganze Religion und all ihre Anhänger zu beschuldigen. Ich habe mich lediglich auf Tatsachen berufen, und wenn die Realität jemanden beleidigt, kann die Schuld ja wohl kaum bei demjenigen liegen, der die Wahrheit ausspricht, sondern vielmehr bei demjenigen, der diese nicht akzeptieren kann.
Ich möchte mich nochmal wiederholen: nicht jeder Anhänger des islamischen Glaubens ist in seinem Glauben so extrem, dass er in dessen Namen einen Akt des Terrors begeht und dazu bereit ist, aktiv Menschen zu töten. Aber dennoch halte ich es für falsch, den Islam sowie den Koran als vollkommen schuldlos darzustellen. Wenn man sich die Länder anschaut, in denen der Islam die meist ausgeübte Religion ist ( Indonesien, Indien, Pakistan, Bangladesh etc. ), so wird man unausweichlich zu der Erkenntnis kommen, dass alle diese Länder einen überaus geringen HDI aufweisen. Ich möchte nicht sagen, dass der Islam allein dafür verantwortlich ist, jedoch kann es kein Zufall sein, dass die meisten islamischen Länder gesellschaftlich rückständig sind, dass in fast allen islamischen Ländern Frauen und Männer nicht gleichberechtigt sind, dass fast alle islamischen Länder Homosexualität mit dem Tode bestrafen, dass es in den meisten islamischen Ländern große Armut gibt. Und auch in Deutschland zeigen Umfragen, dass große Teile der hier lebenden Muslime noch immer eine rückständige Einstellung besitzen. So steht für 47% aller Türkeistämmigen das Gebot ihrer Religion über das Gesetz des Staates. Für 50% gibt es nur eine wahre Religion und immerhin 36% sind der Meinung, dass nur der Islam imstande sei, die Probleme der heutigen Zeit zu lösen (www.welt.de/politik/deutschland/article1...ast-die-Haelfte.html)
All dies zeigt doch, dass irgendwas an dieser Religion dran sein muss, so dass Menschen dazu verleitet werden, sich religiös zu radikalisieren. Vor allem wenn man dazu bedenkt, dass es in der heutigen Zeit keine Anschläge der anderen Religionen gibt. Es wäre also durchaus naiv, die Sache zu belassen, wie sie ist. Gerade in Deutschland, wo im Zuge der Flüchtlingskrise eine große Zahl an weiteren Muslimen in das Land geströmt ist, deren Ansichten womöglich noch fester verankert sind als derjenigen, die bereits in Deutschland leben. Und das heißt gewiss nicht, dass gleich jeder ein Terrorist ist, jedoch sollte man sich der Gefahr tief religiöser Menschen bewusst sein. Gerade wenn ihre Ansichten teilweise menschenverachtend sind. Gerade den Juden gegenüber herrscht unter der muslimischen Bevölkerung eine recht negativ Einstellung. 40% der Türkeistämmigen halten noch immer am alten Rollenbild fest, nach dem der Mann arbeiten und die Frau zu hause bleiben sollte. 20% sind der Meinung, dass es gerechtfertigt sei, dass sich Muslime gegen die Bedrohungen des Westens mit Gewalt wehren und immerhin noch 7% sind davon überzeugt, dass Gewalt auch akzeptabel sei, um die Verbreitung des Islams durchzusetzen. Das sind 7% zu viel!
Bezüglich der Rolle der Frau denken gut 1/4, man solle dem anderen Geschlecht nicht die Hand schütteln, 1/3, dass die Frau ein Kopftuch tragen solle (www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik...erkeistaemmiger.html).
Man sollte sich all dieser Gesichtspunkte bewusst sein, und darüber nachdenken, ob es wirklich der richtige Weg ist, zu behaupten, das alles hätte nichts mit dem Islam zu tun, oder ob man sich der Realität stellt, diese akzeptiert, und versucht, es besser zu machen!
"Ich freue mich von Herzen, dass ich ein Proletarier bin, der Religion, Eigentum und Vaterland mit bescheißen hilft." - Georg Weerth

All hail Layna! jeder sollte eine eigene LayLay haben :3
Letzte Änderung: 1 Jahr 8 Monate her von ImSad.

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778207

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ImSad schrieb:
Vor allem wenn man dazu bedenkt, dass es in der heutigen Zeit keine Anschläge der anderen Religionen gibt.
Der Unterschied ist wohl, dass sich sowohl das Judentum als auch das Christentum über die Jahre sehr entwickelt hat und beispielsweise das Christentum nur noch in sehr gemäßigter Form vorhanden ist. Würde man hier strikt nach der Bibel gehen, wären Mann und Frau auch nicht gleichberechtigt. In der Bibel steht eindeutig, dass sich Frauen unterordnen müssen und zu hause bleiben sollen, Homosexualität unter Todesstrafe stehen muss - ist der Aussage des Korans gar nicht so unähnlich, oder?
Das Christentum spielt allerdings in unserer Gesellschaft kaum eine Rolle, was wohl vor allem auch unserem Reichtum zu verdanken ist. Wer viel hat, für den werden "göttliche" Gesetze nebensächlich. Auch unsere wirtschaftliche Rolle ist hier ein weiterer Faktor.

Anders in den muslmischen Ländern. Diese haben sich doch sehr lange abgekapselt und haben vom Fortschritt der westlichen Welt nicht profitiert. Dass hier Armut herrscht, begünstigt aus meiner Sicht nur noch diese Tatsache - ob das nun wirklich mit der Religion zusammen hängt oder hier auch wirtschaftliche/politische Faktoren eine Rolle spielen, lasse ich an dieser Stelle mal offen.
Ich weiß ja nicht welche Erfahrungen ihr hier in Europa mit dem Islam gemacht habt, aber ich habe bisher nur gemäßigte Muslime kennen gelernt, die sich mir gegenüber völlig normal verhalten haben und ein sehr westlich geprägtes Bild von sich selbst hatten.
Hier wäre es wirklich einmal interessant, ob überhaupt jemand wirklich negative Erfahrungen mit muslimischen Mitbürgern machen musste - aber das ist vielleicht auch nicht der Sinn des Threads.
Dass man solche Muslime wohl größtenteils in der westlichen Welt - wo man nicht am Hungertuch nagen muss - antrifft, halte ich für keinen Zufall. Denn ja, ich würde sagen, dass nur mit Geld auch Fortschritt eintreten kann, und das ist in den muslimischen Ländern nicht der Fall (Stichwort Krieg, Ausbeutung, etc.).

Man sollte sich all dieser Gesichtspunkte bewusst sein, und darüber nachdenken, ob es wirklich der richtige Weg ist, zu behaupten, das alles hätte nichts mit dem Islam zu tun, oder ob man sich der Realität stellt, diese akzeptiert, und versucht, es besser zu machen!
Das Problem ist, dass Veränderung nur von innen heraus geschehen kann. Wir, die von Religion sowieso nichts halten, können den Islam nicht verändern, sondern vielmehr diejenigen, die dieser Glaubensgemeinschaft angehören. Und ja, ich denke, dass der Islam hier auch ein Stück weit schon im Wandel ist, wenn man sich all die "europäischen" Muslime ansieht. Sinnbefreiterweise möchten die rechts angesiedelten Kräfte gerade gegen diese Menschen vorgehen.
Insofern bin ich ehrlich gesagt etwas unschlüssig, was "besser machen" in diesem Kontext heißen soll. Hier in Deutschland haben wir meiner Meinung nach kein Problem mit der "Islamisierung des Abendlandes". Das wir gegen islamistische Strömungen, darunter auch den Salafismus, vorgehen müssen ist klar - gegen den Islam hier in Europa allerdings (aus meiner Sicht) nicht.
Gegen radikale Ansichten und Ausübung des "traditionellen" Islams außerhalb unserer Grenzen können wir nicht wirklich etwas tun.

timeflys schrieb:
Ich rechne damit , dass dieser Beitrag sowieso gelöscht wird, weil eine noch Mehrheit sich verblendet einer bunten und offenen oneworld ideologie unterwirft.
Freie Meinungsäußerung ist hier durchaus gestattet, von daher ist deine Angst doch sehr unbegründet - solange man sich hier an die Umgangsformen hält. Ansonsten könnten wir das Wirtschafts- und Politikforum wohl gleich schließen. ^^
Letzte Änderung: 1 Jahr 8 Monate her von Deviltoon.

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778222

Guten Tag ,
ich gedenke mich der Diskussion (nur an einigen Punkten) anzuschließen.

Zunächst möchte ich Herr/Frau/Transgender ImSad (ein näheres Geschlecht ist anhand des Usernamens nicht feststellbar) erst einmal loben , dafür das diese Person seine nicht populäre Meinung mitteilt , obwohl ich diese nicht vertrete.

Genauso möchte ich andere Diskussionsteilnehmer wie z.B. Nicht_Peter , Herr/Frau Deviltoon für ihre Mitteilungen danken , obwohl auch deren Beiträge nicht meine Idealvorstellung erreichen.(Umfang,Belege...).

Einblendung : Deutschland in Gefahr?

3..2..1.. und Film ab:

Eine konkrete Gefahr durch massenhafte Angriffe der ,,Young Bloods" , deren Ziel die Auslöschung von Deutschland ist besteht eher nicht.

Gründe dafür bestehen in der Zielsetzung von den im Moment dominierenden Bewegungen bzw. derer Ableger.

1. Verbreitung ihrer Wertevorstellung + Konfliktanheizung + Misstrauen + Selbstbeschneidung + Migration
2. Herrschaft + (Übernahme gut funktionierender Strukturen)

Richtiger Terrorismus hat noch gar nicht in Deutschland statt gefunden ( zu mindestens seit BRD bestehen).

Terrorismus stellt meiner Auffassung nach , eine gegen alle Parteien des Landes(oder eine Ethnie) gerichtete Reaktion dar (in unserem Beispiel), welche sich gegen die Lebensfähigkeit des Staates/Struktur richten.

Daher sind Angriffe auf Tourismus , Versorgung , wichtige Arbeiter .... the way to go.


Freiheitskämpfer etc. haben laut geschichtlicher Quellen eher Aktionen gegen Polizisten/Beamte/Sympathisanten durchgeführt ( sprich gegen empfundene oder sogar tatsächliche Unterdrücker)

Z.B. die bisher gefilzten Gäste in Europa haben bisher keinen wirklichen ,,guten" Sprengstoff synthetisiert.

Man könnte fasst meinen , die Damen und Herrn der Bewegungen meinen es nicht ernst.

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Zu dem sind die Ziele der bisherigen Reaktion keine Lebenswichtigen Pfeiler der Gesellschaft gewesen.
( die einzige Ausnahme ist der angebliche , vielleicht auch das tatsächliche sexuelle Drängeln einiger Gäste/Menschen in der Silvesternacht gewesen) --> denn die Gebärmutter ist die Zukunft eines Volkes und wer diese in den Händen halt gewinnt die Zukunft folglich.

Zudem arbeitet die Zukunft gegen die Deutsche Ethnologie , da deren Reproduktionsrate im Schnitt nicht mal für eine Ersetzung der Eltern herhalten kann.

Zudem handelt es sich um eine vergreiste Gesellschaft [ das Durchschnittsalter liegt irgendwo in Mitte vierzig ]

[Ich bitte darum , dass beide gemachten Aussagen mithilfe des statistische Amt der BRD zu prüfen].
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Folglich ist der Einfluss ankommender junger Zukunftsträger nicht diskutierbar , sonder er ,,ist".



Eine nicht zu verachtende Größe stellt auch die Angst dar, aus Angst wurden schon viele Dinge getan , derer sich die Menschen heute nicht mehr rühmen würden.


Zu dem gibt es schon Bestrebungen , die Menschen in Deutschland mehr zu überwachen bzw. auch Restriktionen aus zusetzten.

In letzter Zeit gab es dazu einige Artikel in der Zeitung und vielleicht ist schon einigen Personen aufgefallen , dass vor einiger Zeit ein neues BND Gesetz die Türen der Welt durchschritt.

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Folglich würde ich den Zustand der Beschneidung der eigen Rechte als real einstufen , während die Gefährdung von den genannten Gruppierungen eher surreal für uns ist . ---> In Syrien jedoch wieder eine starke reale Größe darstellt.


Ich verabschiede mich zunächst einmal und möchte mich für die Aufmerksamkeit bedanken und möchte mit meinen Schlussworten noch ein paar Grußformeln austauschen.

Ich wünsche den Damen und Herrn und den dritten Geschlechtern noch einen sonnigen Tag und vor allem ein kühles Gemüt.

S-M-Q
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Letzte Änderung: 1 Jahr 8 Monate her von So-Many-Questions. Begründung: Grammatik

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778228

Deviltoon schrieb:
Der Islam ist eine unglaublich große Religion mit völlig verschiedenen Ausprägungen und Interpretationen - das vergessen wohl viele, wenn sie über den Islam sprechen. So gesehen gibt es für mich nicht unbedingt nur "den Islam", der an dieser Misere Schuld sein soll. Als jemand, der sich in den letzten zwei Jahren doch recht intensiv mit dem Koran und den verschiedensten "Glaubensgruppierungen" beschäftigt hat (wohl vor allem auch aus dem Grund, weil ich nichts verurteile was ich nicht kenne) kann man sicherlich sagen, dass manche dieser Gruppen eine andere Interpretation des Islams zulassen. Darunter eben auch die Anerkennung der Scharia, was nebenbei nicht unbedingt üblich ist, da diese nichts mit dem Koran zu tun hat.

Ist das jetzt ein Problem des Islams, oder das der Religionen? Auch Christen haben im Namen ihrer Religion zahlreiche Morde begannen, nur findet das jetzt nicht mehr statt - vor allem da unsere westliche Welt in den letzten Jahren immer weniger Wert auf die eigene Religion legt. Christentum, das betrifft wohl inzwischen die wenigsten von uns. Andere tun das allerdings nicht, weshalb unser Unverständnis bei solchen Taten wohl auch so groß ist. Das macht es natürlich dennoch nicht weniger schlimm.
Religion rechtfertigt viele Taten, von daher sehe ich das eher als allgemeines Problem an. Eine Weltreligion hier an den Pranger zu stellen, wie es leider inzwischen allen voran die AfD und ihre Wähler tun ist einfach nur falsch. Vielen von ihnen würde ich ans Herz legen, sich einfach mal mit der Religion zu beschäftigen - leider reicht entweder das Interesse nicht oder die Bequemlichkeit ist schlichtweg zu groß. Die Bibel ist dem Koran gerade hinsichtlich der Menschlichkeit und Nächstenliebe nicht unähnlich.

Hat der Islam also etwas mit Islamismus zu tun? Augenscheinlich, da wohl einige finden, ihre Taten dadurch legitimieren zu müssen. Ist der Islam deswegen ein Problem? - Nein, da ein Großteil der Muslime friedlich im Einklang mit ihrer Religion leben und die Aussage dieser Religion definitiv nicht die ist, Unschuldige auf der ganzen Welt zu töten.
Natürlich hast du insofern Recht, als dass Religion - egal welche - eigentlich fast immer eine Frage der Auslegung ist und dass neben einigen Fundamentalisten sehr viele Muslime ihre Religion eher gemäßigt auslegen. Doch genau hier sehe ich ein großes Problem: Es gab in der islamischen Welt bisher keine großangelegte Aufklärung, keine Säkularisierung, keine historisch-kritische Exegese des Korans, ... Dass sich die Mehrheit der Muslime und Korangelehrten sich derartigen überfälligen Schritten immer noch verweigern, sehe ich als einen entscheidenden Grund dafür an, dass islamistische Strömungen die Überhand nehmen können.
Hier eine Gegenfragen: was ist denn deine Meinung zu der Entstehung all der islamistischen Ausprägungen, die uns gerade jetzt - wo der nahe Osten brach liegt - so hart trifft? Ich lese aus deinen Beiträgen heraus, dass du die westliche Welt nicht in der Verantwortung siehst, sondern lediglich verblödete Terroristen auf die Idee kommen, Ungläubige zu töten. Dass diese sich gezielt dazu entscheiden, ist klar. Aber die Frage nach dem "Warum" und den Zusammenhang mit den Konflikten im nahen Osten kann man doch eigentlich kaum leugnen, oder?
Puh, das ist nicht einfach. Leider kann ich dir keine allgemeingültige Erklärung für die Entstehung von islamistischen Terrorismus anbieten, ich denke, dass die Zusammenhänge sehr komplex sind. Am Ehesten denke ich, dass das wohl am Ehesten damit zusammenhängt, dass Muslime sich zwischen zwei Fronten befinden. Die eine Front ist die der modernen westlichen Welt. Liberalismus, Demokratie, Marktwirtschaft - das dringt verstärkt durch die Globalisierung immer stärker auch in den Nahen Osten vor, was eigentlich unvermeidbar ist. Die andere Front ist die der traditionellen muslimischen Welt. Viele Muslime sind durch ausgesprochen konservative/fundamentalistische Weltsichten und Gesellschaften geprägt, die einige nicht einfach so aufgeben wollen. Dadurch, dass einige islamische Autoritäten einen Verfall der Sitten befürchten, werden sie in fundamentalistischen Strömungen bestärkt. Die Gegensätze zwischen diesen Fronten werden also immer deutlicher, sie werden bestärkt durch kleptokratische, machtbesessene Diktatoren, Aufpeitscher und sonstige Verbrecher. Westliche Interventionen spielen hier bestenfalls als einer unter vielen verstärkenden Faktoren eine Rolle.

Insofern bietet sich vielen Muslimen eine fundamentalistische Auslegung der Religion als Abgrenzung zu der modernen Welt an. Letztendlich bleibt es aber jedem selbst überlassen, ob er wirklich diesen Pfad einschlagen will oder stattdessen ein westlich geprägtes Leben als moderater, aufgeklärter Muslim führen will. Diese Entscheidung zum radikalen Islamismus setzt nicht zwangsläufig Dummheit voraus, aber sie ist in jedem Fall falsch und gefährlich. Deshalb ist es nötig, gegen derartige islamistische Strömungen entschlossen vorzugehen und Terroristen ihre gerechte Strafe zukommen zu lassen.
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Nicht_Peter schrieb:
Deviltoon schrieb:
Der Islam ist eine unglaublich große Religion mit völlig verschiedenen Ausprägungen und Interpretationen - das vergessen wohl viele, wenn sie über den Islam sprechen. So gesehen gibt es für mich nicht unbedingt nur "den Islam", der an dieser Misere Schuld sein soll. Als jemand, der sich in den letzten zwei Jahren doch recht intensiv mit dem Koran und den verschiedensten "Glaubensgruppierungen" beschäftigt hat (wohl vor allem auch aus dem Grund, weil ich nichts verurteile was ich nicht kenne) kann man sicherlich sagen, dass manche dieser Gruppen eine andere Interpretation des Islams zulassen. Darunter eben auch die Anerkennung der Scharia, was nebenbei nicht unbedingt üblich ist, da diese nichts mit dem Koran zu tun hat.

Ist das jetzt ein Problem des Islams, oder das der Religionen? Auch Christen haben im Namen ihrer Religion zahlreiche Morde begannen, nur findet das jetzt nicht mehr statt - vor allem da unsere westliche Welt in den letzten Jahren immer weniger Wert auf die eigene Religion legt. Christentum, das betrifft wohl inzwischen die wenigsten von uns. Andere tun das allerdings nicht, weshalb unser Unverständnis bei solchen Taten wohl auch so groß ist. Das macht es natürlich dennoch nicht weniger schlimm.
Religion rechtfertigt viele Taten, von daher sehe ich das eher als allgemeines Problem an. Eine Weltreligion hier an den Pranger zu stellen, wie es leider inzwischen allen voran die AfD und ihre Wähler tun ist einfach nur falsch. Vielen von ihnen würde ich ans Herz legen, sich einfach mal mit der Religion zu beschäftigen - leider reicht entweder das Interesse nicht oder die Bequemlichkeit ist schlichtweg zu groß. Die Bibel ist dem Koran gerade hinsichtlich der Menschlichkeit und Nächstenliebe nicht unähnlich.

Hat der Islam also etwas mit Islamismus zu tun? Augenscheinlich, da wohl einige finden, ihre Taten dadurch legitimieren zu müssen. Ist der Islam deswegen ein Problem? - Nein, da ein Großteil der Muslime friedlich im Einklang mit ihrer Religion leben und die Aussage dieser Religion definitiv nicht die ist, Unschuldige auf der ganzen Welt zu töten.

Natürlich hast du insofern Recht, als dass Religion - egal welche - eigentlich fast immer eine Frage der Auslegung ist und dass neben einigen Fundamentalisten sehr viele Muslime ihre Religion eher gemäßigt auslegen. Doch genau hier sehe ich ein großes Problem: Es gab in der islamischen Welt bisher keine großangelegte Aufklärung, keine Säkularisierung, keine historisch-kritische Exegese des Korans, ... Dass sich die Mehrheit der Muslime und Korangelehrten sich derartigen überfälligen Schritten immer noch verweigern, sehe ich als einen entscheidenden Grund dafür an, dass islamistische Strömungen die Überhand nehmen können.
wikipedia schrieb:
Der Islamische Staat ist eine ... sunnitische Miliz
Q= de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_(Organisation)
wikipedia schrieb:
In seinem Herrschaftsgebiet führte der Islamische Staat einen auf der Scharia und dem Wahhabismus basierenden 16-Punkte-Katalog ein, der das öffentliche und private Leben massiv normiert und einschränkt.
Q= de.wikipedia.org/wiki/Wahhabiten

Wikipedia lässt grüßen. :)
Hat fünf Minuten gedauert das rauszufinden.


Hier eine Gegenfragen: was ist denn deine Meinung zu der Entstehung all der islamistischen Ausprägungen, die uns gerade jetzt - wo der nahe Osten brach liegt - so hart trifft? Ich lese aus deinen Beiträgen heraus, dass du die westliche Welt nicht in der Verantwortung siehst, sondern lediglich verblödete Terroristen auf die Idee kommen, Ungläubige zu töten. Dass diese sich gezielt dazu entscheiden, ist klar. Aber die Frage nach dem "Warum" und den Zusammenhang mit den Konflikten im nahen Osten kann man doch eigentlich kaum leugnen, oder?
Nicht_Peter schrieb:
Puh, das ist nicht einfach. Leider kann ich dir keine allgemeingültige Erklärung für die Entstehung von islamistischen Terrorismus anbieten, ich denke, dass die Zusammenhänge sehr komplex sind. Am Ehesten denke ich, dass das wohl am Ehesten damit zusammenhängt, dass Muslime sich zwischen zwei Fronten befinden. Die eine Front ist die der modernen westlichen Welt. Liberalismus, Demokratie, Marktwirtschaft - das dringt verstärkt durch die Globalisierung immer stärker auch in den Nahen Osten vor, was eigentlich unvermeidbar ist. Die andere Front ist die der traditionellen muslimischen Welt. Viele Muslime sind durch ausgesprochen konservative/fundamentalistische Weltsichten und Gesellschaften geprägt, die einige nicht einfach so aufgeben wollen. Dadurch, dass einige islamische Autoritäten einen Verfall der Sitten befürchten, werden sie in fundamentalistischen Strömungen bestärkt. Die Gegensätze zwischen diesen Fronten werden also immer deutlicher, sie werden bestärkt durch kleptokratische, machtbesessene Diktatoren, Aufpeitscher und sonstige Verbrecher. Westliche Interventionen spielen hier bestenfalls als einer unter vielen verstärkenden Faktoren eine Rolle.

Warum versuchst du immer alles mit Werten zu rechtfertigen? Das funktioniert nicht vor allem nicht wenn man sich zum einen diesen einen Fall z.B. ansieht(ich fange an mich zu wiederholen):
www.dw.com/de/1953-irans-gestohlene-demokratie/a-17008768
literarische Empfehlung um mal eine andere Sichtweise zu hören: "Michael Lüders - Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet" von jmd der vor Ort gearbeitet hat. :)
Wenn du danach immer noch meinst das hatte nur einen geringen Einfluss dann liefere mir bitte faktisch belegte Begründungen.

Nicht_Peter schrieb:
Insofern bietet sich vielen Muslimen eine fundamentalistische Auslegung der Religion als Abgrenzung zu der modernen Welt an. Letztendlich bleibt es aber jedem selbst überlassen, ob er wirklich diesen Pfad einschlagen will oder stattdessen ein westlich geprägtes Leben als moderater, aufgeklärter Muslim führen will. Diese Entscheidung zum radikalen Islamismus setzt nicht zwangsläufig Dummheit voraus, aber sie ist in jedem Fall falsch und gefährlich. Deshalb ist es nötig, gegen derartige islamistische Strömungen entschlossen vorzugehen und Terroristen ihre gerechte Strafe zukommen zu lassen.

Die heuchel-hafte Politik die allen voran die USA und die Briten über 60 Jahre lang betrieben haben lässt Menschen im nahen Osten höchstens glauben das, dass nur leere Worte sind die wir hier unter Werte verstehen. Solange ein Staat pro-westliche Rohstoffpolitik betreibt ist es s*** egal was für eine Staatsform er betreibt ob sie nur der Oberschicht dienlich ist oder sonst wem. Beispiele Gefällig? Ägypten, Saudi-Arabien, Kuwait, VAE uswus.
Ahh und die bisher gefahrene Taktik des Westens ist Erfolgversprechend?
Assad bekämpfen mithilfe von der FSA durch Waffenlieferungen; den IS durch größtenteils schlecht platzierte Luftangriffe zu bombardieren; Russland, China und den Iran nicht in die Gespräche mit ein zu beziehen sind gute Lösungsansätze?
Assad ist ein Diktator? Ja das ist richtig allerdings gibt es in Syrien viele Minderheitsgruppen und würde man Assad und das syrische System stürzen wäre über kurz oder lang das. wahrscheinlichste Szenario, dass der IS oder eine islamistische Regierung die Macht übernehmen würde, um es Vorsichtig zu formulieren. Diese würde unter vielen Minderheitsgruppen Erstmal ein Massaker seinesgleichen verüben womit für viele die Unterstützung Assads schon mal das bessere ist als der was danach, dass Machtvakuum ausfüllen würde. Und warum unterstützen sie dann nicht die Freie syrische Armee kurz FSA? Weil die FSA eine Armee ist die aus vielen verschiedenen Milizengruppen besteht die teilweise auch islamistische Fundamente aufweisen, Allgemein total unkoordiniert agieren und kein Stück besser im Umgang mit Zivilisten oder religiösen Minderheiten sind. Diese werden natürlich von den USA und anderen Westmächten mit Waffen ausgestattet und von der saudischen Regierung mit Geld versorgt. Blöd nur das reiche saudische Privatleute und Stiftungen z.B. den IS unterstützen.

timeflys schrieb:
Mittlerweile sind wir an dem Punkt an dem Terror und Kriminalität von sog. Flüchtlingen und Migranten (nein nicht alle, sonst wären wir richtig am Arsch) an der Tagesordnung liegt. Wir müssen endlich zwischen Asyl und Einwanderung unterscheiden... Alle die vor exakt diesen ich nenne sie mal Entwicklungen gewarnt haben, wurden als Nazis oder Pack abgestempelt doch leider gibt die Realität ihnen Recht. Es wird Zeit patriotische Positionen ins Bundeskanzleramt zu wählen. Denn ohne rigorose Abschiebungen, sprich Remigration und geschlossenen Grenzen( undzwar so das keine Maus mehr durchkommt und ja notfalls mit Waffengewalt) werden die Angsträume immer größer. Wir müssen Meinungskorridore zerbrechen und Missstände offene ohne political correctness ansprechen. Ich rechne damit , dass dieser Beitrag sowieso gelöscht wird, weil eine noch Mehrheit sich verblendet einer bunten und offenen oneworld ideologie unterwirft. Aber es findet ein langsames erstarken patriotischer und nein nicht rechtsextremer Kräfte in Europa und der Welt statt. In dem Sinne Heimat , Freiheit und Tradition :)

Troll??
Wenn nicht dann das:
Wir leben in einem Saus & Braus der auf nicht mehr auf Dauer gehalten werden kann nur das ist es was der Mensch einfach nicht verstehen will von Natur aus weil er einfach ein gieriges Wesen ist. Wir haben sehr lange auf Kosten anderer gelebt das Rächt sich einfach früher oder später, wie geschickt wir uns nun anstellen entscheidet wie glimpflich wir davon kommen oder nicht.
Wenn wir patriotische Ideologen ins Kanzleramt wählen was denkst du was dann passiert, etwas gutes? Nicht nur Russland und China sind mächtige Staaten auch einige arabische Staate auf deren Öl wir unseren Luxus bauen sind mächtige Staaten und verfügen teilweise über mächtige Waffenarsenale(inklusive Atomwaffen) und Armeen, wenn wir uns selber einschließen und uns selbst und unseren Patriotismus zu wenden sind wir die erste die weg vom Fenster sind. Du unterschätzt eine regionale Mächte um einiges. Der Westen kann nicht einfach so überall einmarschieren wo er will das wird total eskalieren und uns selbst vernichten.
Außerdem wird gerne mal in Deutschland vergessen das am Ende des zweiten Weltkrieges auch mehr als 10 Millionen Deutsche sich auf der Flucht befanden und Hilfe bekamen obwohl sie teilweise selbst Schuld an ihrem Schicksal trugen, aber so weit denkst du ja nicht zurück oder, oder heißt du etwa die Politik der NSDAP für gut? :)
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)
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Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778587

Homie. schrieb:
wikipedia schrieb:
Der Islamische Staat ist eine ... sunnitische Miliz
Q= de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_(Organisation)
wikipedia schrieb:
In seinem Herrschaftsgebiet führte der Islamische Staat einen auf der Scharia und dem Wahhabismus basierenden 16-Punkte-Katalog ein, der das öffentliche und private Leben massiv normiert und einschränkt.
Q= de.wikipedia.org/wiki/Wahhabiten

Wikipedia lässt grüßen. :)
Hat fünf Minuten gedauert das rauszufinden.
Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich nicht weiß, was du damit genau ausdrücken willst. Willst du meine These, dass islamistische Extremisten eine fundamentalistische Auslegung des Islams vertreten und die Religion damit durchaus etwas zu tun hat, jetzt widerlegen oder bekräftigen? Willst du auf ideologische Widersprüche innerhalb des IS hinweisen? Es wäre schön, wenn du etwas mehr Klarheit schaffen könntest, das meine ich jetzt nicht sarkastisch, sondern durchaus ernst.
Warum versuchst du immer alles mit Werten zu rechtfertigen?
Weil ich denke, dass der Konflikt mit dem islamistischen Terrorismus nicht nur (natürlich auch) ein militärischer Konflikt ist, sondern auch ein ideologischer Konflikt, ein "war of ideas". Wir müssen uns klar machen, dass der islamistische Fundamentalismus unsere moderne Gesellschaft grundlegend ablehnt, was einige, nicht alle Muslime offenbar sehr attraktiv finden. Wenn wir das nicht einsehen, verstehen wir das Problem nicht richtig. Ach ich fange an mich zu wiederholen, ich empfehle dir, dich mit der eigenen ideologischen Rechtfertigung des IS zu beschäftigen, um zu verstehen, was ich meine (ein guter Einstieg ist z.B. das: de.richarddawkins.net/articles/was-wolle...en-wirklich-teil-2-2).
Das funktioniert nicht vor allem nicht wenn man sich zum einen diesen einen Fall z.B. ansieht(ich fange an mich zu wiederholen):
www.dw.com/de/1953-irans-gestohlene-demokratie/a-17008768
Ich halte es für etwas weit hergeholt, die gescheiterte iranische Revolution von 1953 für die chaotische Situation des Nahen Ostens verantwortlich zu machen. Das ist alles über mehrere Ecken gedacht und hat einen großen zeitlichen Abstand zu der momentanen Situation. Vor Allem aber: Wäre der Nahe Osten wirklich friedlicher, wenn die Revolution geglückt wäre? Es könnte natürlich sein, es könnte aber auch genauso gut nicht sein. Wir wissen es nicht. Ich halte "Was-wäre-wenn"-Szenarien immer für sehr fehleranfällig, es ist ja noch nicht mal eindeutig klar, ob es ohne den Irakkrieg 2003 friedlicher gewesen wäre (www.welt.de/politik/ausland/article14965...zt-worden-waere.html, zu einem gewissen Teil dürfte das wohl jedoch nicht abzustreiten sein). Letztendlich könnte man nach der Logik auch Breschnew für die Entstehung von Al-Kaida verantwortlich machen. Er hat den sowjetischen Einmarsch in den Irak 1980 befohlen, dabei hätte ihm eigentlich klar sein müssen, dass die USA auch extremistische Widerstandskämpfer unterstützen würden, die sich dann später selbstständig machen könnten und Anschläge verüben. Ich glaube das wohlgemerkt nicht, ich wollte dir bloß die Grenzen dieser Idee zeigen.
literarische Empfehlung um mal eine andere Sichtweise zu hören: "Michael Lüders - Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet" von jmd der vor Ort gearbeitet hat. :)
Wenn du danach immer noch meinst das hatte nur einen geringen Einfluss dann liefere mir bitte faktisch belegte Begründungen.
Michael Lüders, ui. Ich meine mal ein Buch von ihm zumindest angelesen zu haben, ich weiß nicht, ob es jetzt genau das war. Leider halte ich Lüders nicht für einen neutralen Experten, er argumentiert sehr oft unsauber und voreingenommen. Hier mal ein Artikel dazu: publikative.org/2012/07/04/michael-luder...en-new-yorker-juden/ Für mich steht er auf einer Stufe mit Jürgen Todenhöfer und ist nicht so weit von Verschwörungstheoretikern wie Ken Jebsen oder Daniele Ganser entfernt.
Die heuchel-hafte Politik die allen voran die USA und die Briten über 60 Jahre lang betrieben haben lässt Menschen im nahen Osten höchstens glauben das, dass nur leere Worte sind die wir hier unter Werte verstehen. Solange ein Staat pro-westliche Rohstoffpolitik betreibt ist es s*** egal was für eine Staatsform er betreibt ob sie nur der Oberschicht dienlich ist oder sonst wem. Beispiele Gefällig? Ägypten, Saudi-Arabien, Kuwait, VAE uswus.
Du hast sicherlich insofern recht, als dass der Westen nicht genug tut, um seine Ideen konsequent ideologisch zu verteidigen. Ich denke, dass westliche Nationen nicht genug unternehmen, um die Attraktivität der modernen Gesellschaft innerhalb der Bevölkerung des Nahen Ostens zu steigern. Dazu gehört sicherlich auch, dass Menschenrechtsverletzungen der besagten Verbündeten nicht klar kritisiert werden. Inwiefern es sinnvoll ist, die Unterstützung vollständig zu entziehen und damit eventuell neue failed states zu provozieren, ist natürlich fraglich. Das ist sicherlich ein Aspekt. Demokratischere Staaten könnten etwa verstärkt Hilfe für wirtschaftliche Entwicklung erhalten. Dennoch würde ich das nicht als alleinigen Verursacher für die Entstehung von Terrorismus sehen. Es entzieht Terroristen nicht von ihrer eigenen Verantwortung. Wie gesagt: Letztendlich liegt es an jedem selbst, ob er sich für den Fundamentalismus oder die Liberalität entscheidet. Auch ist es kein Grund dafür, deshalb jetzt die Bekämpfung des Terrorismus einzustellen, das wird die Attraktivität des Westens wohl kaum erhöhen, wahrscheinlich sogar eher als Schwäche ausgelegt und schon gleich gar nicht die Konflikte in der Region entschärfen.

Da der Rest des Posts sich eher mit dem Krieg in Syrien und Lösungsansätzen dafür beschäftigt und nicht mehr so sehr mit Terrorismus (diese zwei Dinge gehören für mich getrennt, auch wenn sie durchaus teilweise miteinander verbunden sind), gehe ich da mal nicht näher darauf ein, obwohl es mich schon reizt, hier zu widersprechen.

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #778837

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nicht_peter schrieb:
homie. schrieb:
wikipedia schrieb:
Der Islamische Staat ist eine ... sunnitische Miliz
Q= de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_(Organisation)
wikipedia schrieb:
In seinem Herrschaftsgebiet führte der Islamische Staat einen auf der Scharia und dem Wahhabismus basierenden 16-Punkte-Katalog ein, der das öffentliche und private Leben massiv normiert und einschränkt.
Q= de.wikipedia.org/wiki/Wahhabiten

Wikipedia lässt grüßen. :)
Hat fünf Minuten gedauert das rauszufinden.

Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich nicht weiß, was du damit genau ausdrücken willst. Willst du meine These, dass islamistische Extremisten eine fundamentalistische Auslegung des Islams vertreten und die Religion damit durchaus etwas zu tun hat, jetzt widerlegen oder bekräftigen? Willst du auf ideologische Widersprüche innerhalb des IS hinweisen? Es wäre schön, wenn du etwas mehr Klarheit schaffen könntest, das meine ich jetzt nicht sarkastisch, sondern durchaus ernst.

Ich wollte dir lediglich ein paar Informationen dazu zukommen lassen, wenn ich jetzt sagen müsste ob ich dir widerspreche oder zustimme würde ich sagen ich stimme dir zu in dem Punkt das sie eine fundamentalistische Auslegung des Islams vertreten, allerdings das sie sich diese ein bisschen selbst zu recht legen um vor allem "mögliche" Kämpfer im Westen anzuwerben. Inwiefern das Widersprüche in ihrer Auslegung hervorruft kann ich nur drüber Spekulieren sagen das müsste ich erst mal genauer recherchieren(Diesen Beitrag habe ich offline geschrieben somit war mein Ausmaß an Informationsquellen begrenzt).
nicht_peter schrieb:
homie. schrieb:
Das funktioniert nicht vor allem nicht wenn man sich zum einen diesen einen Fall z.B. ansieht(ich fange an mich zu wiederholen):
www.dw.com/de/1953-irans-gestohlene-demokratie/a-17008768
Ich halte es für etwas weit hergeholt, die gescheiterte iranische Revolution von 1953 für die chaotische Situation des Nahen Ostens verantwortlich zu machen. Das ist alles über mehrere Ecken gedacht und hat einen großen zeitlichen Abstand zu der momentanen Situation. Vor Allem aber: Wäre der Nahe Osten wirklich friedlicher, wenn die Revolution geglückt wäre? Es könnte natürlich sein, es könnte aber auch genauso gut nicht sein. Wir wissen es nicht. Ich halte "Was-wäre-wenn"-Szenarien immer für sehr fehleranfällig, es ist ja noch nicht mal eindeutig klar, ob es ohne den Irakkrieg 2003 friedlicher gewesen wäre (www.welt.de/politik/ausland/article14965...zt-worden-waere.html, zu einem gewissen Teil dürfte das wohl jedoch nicht abzustreiten sein). Letztendlich könnte man nach der Logik auch Breschnew für die Entstehung von Al-Kaida verantwortlich machen. Er hat den sowjetischen Einmarsch in den Irak 1980 befohlen, dabei hätte ihm eigentlich klar sein müssen, dass die USA auch extremistische Widerstandskämpfer unterstützen würden, die sich dann später selbstständig machen könnten und Anschläge verüben. Ich glaube das wohlgemerkt nicht, ich wollte dir bloß die Grenzen dieser Idee zeigen.

Du meinst nach Afghanistan? Natürlich ist er auch nicht unschuldig daran. Allerdings muss man auch anmerken das dieses Land einfach zurückgeblieben ist vor allem seine Bevölkerung schau dir einfach mal die Alphabetisierungsrate an. Ich möchte ja auch gar nicht nur auf den Irak-krieg(2003) anspielen sondern auch auf die Ereignisse die damit in Zusammenhang standen z.B. das Wirtschaftsembargo von 1990-2003 gegen den Irak, war das wirklich der richtige Weg die Bevölkerung für die Fehler ihres Herrschers leiden zu lassen in der Hoffnung es kommt zu einer Revolution, einem Aufstand oder der Gleichen? Einen Aufstand oder Revolution von außen oder innen provozieren zu wollen lohnt sich mMn. nur wenn es dazu schon einen Basis im Land gibt die das Ganze tragen kann und genug Vernunft besitzt. Wohin das ja führt wenn dies nicht vorhanden ist sieht man ja an Ägypten oder Libyen ganz gut.

Nicht_Peter schrieb:
homie. schrieb:
Die heuchel-hafte Politik die allen voran die USA und die Briten über 60 Jahre lang betrieben haben lässt Menschen im nahen Osten höchstens glauben das, dass nur leere Worte sind die wir hier unter Werte verstehen. Solange ein Staat pro-westliche Rohstoffpolitik betreibt ist es s*** egal was für eine Staatsform er betreibt ob sie nur der Oberschicht dienlich ist oder sonst wem. Beispiele Gefällig? Ägypten, Saudi-Arabien, Kuwait, VAE uswus.
Du hast sicherlich insofern recht, als dass der Westen nicht genug tut, um seine Ideen konsequent ideologisch zu verteidigen. Ich denke, dass westliche Nationen nicht genug unternehmen, um die Attraktivität der modernen Gesellschaft innerhalb der Bevölkerung des Nahen Ostens zu steigern. Dazu gehört sicherlich auch, dass Menschenrechtsverletzungen der besagten Verbündeten nicht klar kritisiert werden. Inwiefern es sinnvoll ist, die Unterstützung vollständig zu entziehen und damit eventuell neue failed states zu provozieren, ist natürlich fraglich. Das ist sicherlich ein Aspekt. Demokratischere Staaten könnten etwa verstärkt Hilfe für wirtschaftliche Entwicklung erhalten. Dennoch würde ich das nicht als alleinigen Verursacher für die Entstehung von Terrorismus sehen. Es entzieht Terroristen nicht von ihrer eigenen Verantwortung. Wie gesagt: Letztendlich liegt es an jedem selbst, ob er sich für den Fundamentalismus oder die Liberalität entscheidet. Auch ist es kein Grund dafür, deshalb jetzt die Bekämpfung des Terrorismus einzustellen, das wird die Attraktivität des Westens wohl kaum erhöhen, wahrscheinlich sogar eher als Schwäche ausgelegt und schon gleich gar nicht die Konflikte in der Region entschärfen.

Das ist aber ein Brocken und Haufen an Aussagen. MMn. machen sie eher genau das Gegenteil in dem sie Staaten wie Saudi-Arabien unterstützen die die Rechte von Frauen massiv beschneiden, z.B. kein Autofahren, kein gemeinsames Auftreten mit fremden Männern in der Öffentlichkeit usw. Verbot von Homosexualität spielte ja auch eine Rolle ein richtiges Zeichen hat Deutschland z.B. dagegen gesetzt als Guido Westerwelle zu Besuch als Außenminister in Saudi-Arabien war. Allerdings geht es ja bei den Staaten, wo terroristische Gruppen besonders stark sind, um Staaten in denen noch nicht mal die Grundversorgung der meisten Menschen sichergestellt ist und keine wirkliche Mittelschicht vorhanden ist und die Analphabetenquote ziemlich hoch liegt. Idealer Nährboden für radikale Ideologien allerdings war das ja im Irak z.B. nicht immer so beziehungsweise war die Versorgungsgrundlage schon mal eine wesentlich bessere. Was ich damit sagen will ist man kann nicht einfach einen Staat in die Kategorie "gut" oder "böse" packen kann aufgrund seiner Regierungsform. Auch so manche Diktatoren haben das ein oder andere zum Fortschritt beigetragen. Natürlich sind Leute wie Saddam Hussein nicht ungefährlich und haben grausame Verbrechen begangen aber Dunkelheit mit noch mehr Dunkelheit zu bekämpfen war schon immer eine schlechte Idee und hat in den seltensten Fällen funktioniert, mir fällt auch kein Beispiel ein in dem es funktioniert hat).
Die Menschen die durch Saddams Regime getötet wurden entsprechen in keiner Weise der Anzahl die die das Wirtschaftsembargo getötet hat. Ich weiß nicht was man sich dabei gedacht hat ob man damit Vergeltung für den Einsatz von chemischen Waffen üben wollten oder was auch immer. Aber was haben Babys, Kinder oder Jugendliche mit den Verbrechen des Regimes zu tun unter dem sie geboren wurden? Richtig gar nichts. Nur durch diese Vergeltungsmaßnahmen schafft man einen nicht endenden Teufelskreis aus Hass und Vergeltung, weil die wenigstens derjenigen die das überlebt haben Saddam dafür Verantwortlich machen, sondern eher den Westen was religiöse Fanatiker schamlos ausnutzen zu Wissen um Leute für ihren heiligen Krieg zu werben.
Natürlich können wir den IS mit brachialer militärischer Intervention zerstören aber was bringt uns das, sprengt es etwa den Teufelskreis im Irak? Man muss doch die Ursache bei der Wurzel packen aber das will man nicht da man von den Erdöllieferungen der Saudis abhängig ist bzw solange man Öl für Autos, Flugzeuge, Motorräder, Schiffe, Herstellung von Plastik usw. braucht. Aber stattdessen gegenzusteuern und zu sagen okay verringern wir unsern Verbrauch erhöht jeder hier noch seinen. Was bringt es mir wenn Autos weniger Sprit fressen wenn wir auf einmal anstatt einem Wagen pro Familie zwei-drei haben und diese teilweise auch noch parallel nutzen richtig gar nix.
Um den Terrorismus zu bekämpfen müssten wir uns Erstens selbst ändern und auch ein bisschen selber in Bescheidenheit üben, Zweitens Verhandlung mit allen Beteiligten, damit meine ich nicht nur Staaten sondern auch Vertretern von Stämmen und Völkern führen und auch bereit sein Kompromisse einzugehen. Es ist ein langer Weg bis dahin und die Gegebenheiten dort unten werden sich auch nicht von einem auf den anderen Tag ändern.
Natürlich entzieht es sie nicht ihrer Verantwortung, das habe ich auch nicht gesagt. Allerdings sind die Schäden die sie vor Ort anrichten wesentlich größer und über den Völkermord bzw. Versklavung der Jesiden habe ich hier noch keinen Thread drüber gesehen, höchstens mal kleinere Meldung in den Medien was an sich schon etwas traurig ist. Für uns ist die Gefahr ja extrem klein so etwas zum Opfer zu fallen bzw. von Terroristen getötet zu werden und trotzdem wird es aufgeplüscht wie als wäre es die realste und näheste Bedrohung unser Gegenwart. Was es bei weitem halt nicht ist und was nur rechten Populisten in die Hände spielt die dafür noch nicht mal etwas tun müssen. Sie schreien zwar immer laut Lügenpresse aber das die Presse ihr größter Promoter ist scheinen sie immer noch nicht gemerkt zu haben bzw. wollen sie gar nicht bemerken, wäre ja dumm es nicht zu kritisieren. Sie gibt ihnen Recht sie gibt ihnen Rückhalt indem sie ausführlich über Demos, Veranstaltungen, Verbote in deren Gesinnungsrichtung berichtet aber bei der Gegenseite tut sie es nicht oder nicht in diesem Ausmaß, da stellt sich mir die Frage Warum; Warum geben sie den Rechten so viel unterbewusste Macht das sie jedem sein Gehirn unterspülen können. Genauso gut Wissen die Meisten das die NSDAP verboten ist aber die Wenigstens das die KPD auch verboten ist wobei sich hier mir die Frage stellt was für eine Gefahr von ihnen ausgeht bzw ausging da sie nicht mit dem Grundgesetz in Konflikt stehen.
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Letzte Änderung: 1 Jahr 8 Monate her von .homie.

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #780689

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Auch ich werde weiterhin auch große Events besuchen und mein Leben normal weiterleben.

Wenn alle Menschen sich von den Anschlägen Angst machen lassen spielen wir Terroristen nur in die Karten - das ist schließlich gewissermaßen ihr Ziel.
Ob man sie damit durchkommen lässt hängt jetzt ganz von der Menschheit ab...

Es ist aber schon traurig, dass man schon Angst haben muss, wenn man in die Stadt geht. Als in meiner Stadt Weihnatsmarkt war sind dort Vollbewaffnete Polizisten patrouilliert - da fragt man sich schon was ab geht, dass so etwas schon nötig ist.

Nun ja, wenn es denn sein muss - so kann man sich immerhin sicher fühlen... Oder auch nicht, kommt auf die Seite der Betrachtung an.

Ich hoffe darauf dass nicht noch mehr unschuldige Menschen durch Terroranschläge sterben.
Und dass nicht noch mehr Unschuldige durch gewisse Terrororganisationen ins schlechte Licht gerückt werden - auch das geschürte Misstrauen zu Flüchtlingen etc ist nur Teil des Ziels der Terroristen (denke ich), und wenn sie damit durchkommen distanzieren sich die Menschen immer mehr und der Zusammenhalt zerbricht. Dann haben sie leichtes Spiel...

~ Anni-Chan

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 8 Monate her #781346

Ich lebe nicht in Deutschland aber was ich anhand von Medien, Nachrichten, Berichten allgemein Schlussfolgern kann ja in Deutschland hat sich etwas verändert.
Nämlich das die Menschen mehr Angst haben als vorher, Frauen insbesondere, und die Angst dazu ist berechtigt.
Terorrgefahr keine gegeben?
Bei dem was ständig los an Vorfällen, ist der Terror schon längst allgegenwärtig, die Augen davor zu verschließen wird keinem helfen.
Österreich hat sich dadurch auch verändert, und wird es das leider auch weiter tun.
Ich habe selten es so stark erlebt, das Menschen um ihre Kultur,Bräuche kämpfen, seit den letzten 2 Jahren und das mit Isis anfing.Man kann es weiter runterspielen, aber es gibt genug Debatten und Streitthemen dazu, man kann nun jeden Artikel Heuchelei schimpfen, nur denke das bei sovielen Artiklen/Berichten, eindeutig eine Wahrheit sich heraus kristallisiert:
Der Terror wird immer weiter eine Gefahr werden, für uns Alle.
Was Linke nun praktizieren das man über Anschläge, und Co nicht mehr öffentlich reden soll, da mache ich nicht mit.
Wenn ich über einen Anschlag disskuttieren will dann tue ich das, sei es hier, in echt, auf Fb, mit Freunden oder sonst wo, und das wird mir auch kein Linker verbieten können, nur weil ihnen Disskussionen darüber wohl zuwider sein dürfen, und sie weiter auf Heile Welt machen.
Man sollte keine Pankik/Hetze verbreiten aber die Gefahr die von Isis und dem Terror ausgeht auch nicht runterspielen, mehr hab ich dazu nicht zu sagen, ich werde mein Leben weiter leben wie bisher und an Veranstaltungen die mich interessieren natürlich teilnehmen, aber deutlich vorsichtiger agieren als vorher, allein schon darum weil ich eine Frau bin, und körperlich nicht viel gegen Angriffe ausrichten könnte.
Wem die Aussage stört, so wie ihr ein Recht auf eure Meinung habt, so hab ich ein Recht auf meine, und ich werde mich nicht mehr weiter dazu rechtfertigen. :)
Ich bin im übrigen weder Rechts noch Links, es hat sich leider auch verändert hat man wird oft in die Rechtsschiene gestopft gegen seinen Willen, wenn man seine eigene Meinung vertritt, keine sonderlich schöne Entwicklung :(
Letzte Änderung: 1 Jahr 8 Monate her von Rubymoon.

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 6 Monate her #787712

Nun, da Merkel über unseren Köpfen hinweg entschieden hat, dass wir Flüchtlinge aufnehmen müssen, werden diese Anschläge sich in der nahen Zukunft nurnoch Häufen. Denn aus den mehrheitlich muslimischen Ländern, aus denen die Flüchtlinge zu uns kommen, herrscht die Shariah, dessen Implementierung in das Recht zwischen 80% und 90% der dortigen Bevölkerung zustimmt. Selbst im Westen ergeben Umfragen, dass die muslimische Bevölkerung zu mindestens 30% (einem Drittel!!)Terroranschlägen gegenüber neutral eingestellt sind. Und wer wörtlich glaubt, er habe "Kuffar" zu bekämpfen und er bekäme dafür im Himmel einen Haufen frischer Mösen zu hämmern, der lässt sich da leicht drauf ein. Und da der deutsche Mann so ziemlich der schwulste, verweichlichste und kastrierteste Mann Europas ist, wird er sich nicht für die hierzulande geltenden Rechte und Freiheiten einsetzen, solange ihm die Bundesliga und das Feierabendbier bleiben.




Edit by Yuriko.

Hier auch nochmal der Hinweis; achte bitte in Zukunft auf deine Ausdrucksweise bezügl. den Männern aus Europa, ich lasse die Textpassage ausnahmensweise noch bestehen, da sonst der Kontext unverständlich wird.
ur mom hav big gey
Letzte Änderung: 1 Jahr 6 Monate her von Yuriko..

Deutschland in Gefahr?! 1 Jahr 6 Monate her #787874

PineappleTheFruitdude schrieb:
Nun, da Merkel über unseren Köpfen hinweg entschieden hat, dass wir Flüchtlinge aufnehmen müssen, werden diese Anschläge sich in der nahen Zukunft nurnoch Häufen.
Die Menschenrechtskonvention kennst du schon oder? Es wird so ziemlich alles über deinen Kopf hinweg entschieden, dafür werden Politiker schließlich gewählt.
Wie viele Terroranschläge wurden denn in Deutschland von Flüchtlingen verübt?

PineappleTheFruitdude schrieb:
Denn aus den mehrheitlich muslimischen Ländern, aus denen die Flüchtlinge zu uns kommen, herrscht die Shariah, dessen Implementierung in das Recht zwischen 80% und 90% der dortigen Bevölkerung zustimmt.
Deiner Denkweise nach waren alle Deutschen damals auch durch und durch Nazis. Stimmt aber nicht. Aber du als großer starker Mann würdest dort natürlich sofort gegen die Scharia aufstehen, um gleich danach bestraft zu werden, oder?
PineappleTheFruitdude schrieb:
Selbst im Westen ergeben Umfragen, dass die muslimische Bevölkerung zu mindestens 30% (einem Drittel!!)Terroranschlägen gegenüber neutral eingestellt sind.
Von welchen Umfragen in welchem Westen reden wir jetzt?
PineappleTheFruitdude schrieb:
Und wer wörtlich glaubt, er habe "Kuffar" zu bekämpfen und er bekäme dafür im Himmel einen Haufen frischer Mösen zu hämmern, der lässt sich da leicht drauf ein.
Fundamentalismus trifft immer dort auf fruchtbaren Boden, wo es geringe Bildung und Hoffnungslosigkeit gibt. Wie zum Beispiel in Syrien, oder in den Flüchtlingslagern in den umliegenden Ländern wo die Leute seit Jahren dahinvegetieren, ohne Aussicht auf Besserung.
PineappleTheFruitdude schrieb:
Und da der deutsche Mann so ziemlich der .... Mann Europas ist, wird er sich nicht für die hierzulande geltenden Rechte und Freiheiten einsetzen, solange ihm die Bundesliga und das Feierabendbier bleiben.
Also ist man nur ein Mann wenn man mit Pegida/AfD mitmarschiert? Oder wenn man sich gar der NPD anschließt?
Du verwechselst da etwas: Nur weil nicht jeder Mann bei solchen Gruppierungen dabei ist, kann er trotzdem für die Freiheit und westliche Werte sein. Das eine schließt das andere nicht aus.
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