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Umfrage: Todesstrafe?

Ja
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255 56.5%
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THEMA: Todesstrafe? Ihr seid gefragt!

Todesstrafe? Ihr seid gefragt! 3 Monate 3 Wochen her #804400

Wer ist denn krimineller? Ein Räuber der dutzende Male jemanden ausgeraubt hat oder ein Mörder?
Ich möchte das nicht entscheiden.

Und dass die geringe Kriminalitätsrate von Japan auf die Todesstrafe zurückzuführen ist halte ich auch für fragwürdig.
Bei den Japanern ist ziemlich viel "normal" was woanders vollkommen veraltet oder merkwürdig ist, liegt halt an ihrer isolierten Lage.

Todesstrafe? Ihr seid gefragt! 2 Monate 3 Wochen her #807036

  • Sakhi
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Ich find eine Todesstrafe schwachsinnig ... Heißt es nicht "Recht auf Freiheit " im Grundgesetz ( Artikel 2, Paragraph 2 ) ? Wenn dies so ist ,haben auch Sträflinge Recht auf Freiheit oder nicht ?! Ja , Oke , man muss bedenken , dass das Grundgesetz nur für Deutschland gilt ... Aber trotzdem ;-;
Sakhi<3
Würde mich über FA freuen....
Folgt mir auf Insta: queen_cexdx...

ICH HABE ZWEI REGELN
ERSTE REGEL:
ICH LIEGE NIEMALS FALSCH
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WENN ICH MAL FALSCH LIEGE;ZURÜCK ZUR ERSTEN REGEL
-L-

Todesstrafe? Ihr seid gefragt! 2 Monate 3 Wochen her #807039

Heißt es nicht "Recht auf Freiheit " im Grundgesetz ( Artikel 2, Paragraph 2 ) ? Wenn dies so ist ,haben auch Sträflinge Recht auf Freiheit oder nicht ?!
Grundsätzlich hat jeder dieses Recht, wenn ihnen (den Sträflingen) die Freiheit nicht entzogen bzw. die Freiheit beschränkt wurde. (Beispielsweise Art. 104) und Paragraphen gibt's nicht im GG ^^
richtig wäre also: Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 Grundgesetz oder Art. 2 II 2 GG
Im folgenden Satz Artikel 2 Absatz 2 Satz 3 GG steht ja schon, dass unter Umständen eingegriffen werden darf.
"I hope you never have to understand" - 9S
Letzte Änderung: 2 Monate 3 Wochen her von DaviDwithD.

Todesstrafe? Ihr seid gefragt! 2 Monate 3 Wochen her #807051

Die Debatte um die Todesstrafe ist doch selbst bereits so alt wie das ewige hin und her um die Waffengesetze in Amerika.

Auf der einen Seite haben wir die Vergelter, welche nach dem Blut der Sünder lechzen und fordern, dass der Täter einen Tribut in Höhe seiner Schuld auf sich nimmt, um das verursachte Leid der betroffenen zu verstehen - in der Hoffnung, dass jene Person selbst daraus lernen kann, sofern er nicht mit seiner Essenz des Lebens sühnt, und über die Härte des Staates dafür sorgt, dass potenzielle Missetäter besonnen agieren und nicht in die Gefilde des schuldigen Abschaums eintauchen.

Gegenüberliegend steht der Prophet der Menschlichkeit, welcher davor warnt, dass Hass und Zorn in einem Teufelskreis gefangen lediglich für mehr Leid und Gewalt sorgen, weshalb man davon absehen sollte Blut mit Blut zu vergelten.

Doch wer hat nun Recht in diesem ganzen Debakel? Gibt es überhaupt eine Lösung, welche tatsächlich die Kriminalität eindämmt, wodurch die Bürger geschützt werden, aber auch die Täter auf den Pfad der Tugend zurückführt?

Nein. Meiner Meinung nach nicht. Im Recht ist sowohl jeder als auch keiner.

Es ist richtig, dass eine harte und zügige Strafe sich auf die Hemmschwelle vermeintlicher Täter auswirkt und diese vor der Tat zurückschrecken, sofern ihre Situation nicht dermaßen außerhalb ihrer Kontrolle sind, dass es ihnen gleich ist, wie die Strafe sein mag. Dadurch werden also nur jene an der Kriminalität gehindert, welche rational und planmäßig an die Sache herangehen und bewusst die Entscheidung dazu treffen, ob sie nun ein Gesetz brechen möchten oder nicht. Jegliche Affekt-Täter werden hier nicht betrachtet und der Bluttribut fordert auch dann seine Gerechtigkeit ein, wenn man sich im Rausch oder durch die Not der Situation zu eben jener Tat hingezogen fühlte. Zudem werden Täter, deren Situation so ausweglos ist, dass lediglich der Gesetzesbruch ihnen einen neuen Weg aufweisen kann, in ihren Aktionen ggf. rücksichtsloser, da es "nun auch keinen Unterschied mehr macht", wie sehr man die Schwelle nun übertritt, wenn man sich bereits hinter ihr befindet.

Andererseits ist es aber auch korrekt, dass eine harte und zügige Strafe den Unmut in der Bevölkerung anfachen wird, wenn der Wohlstand schwankt und unsicher ist. So wäre eine rachsüchtige Orientierung der Justiz lediglich ein Feuer mehr, welches die rebellischen Gedanken der Bevölkerung gegen das System entfacht, da man in Armut gedrängt wird und der Versuch zu überleben in voller Härte bestraft wird: Das System schützt also nur eine bestimmte Gruppe, da es den menschlichen Trieb hinter einer Tat außer acht lässt.

Richtig ist also den Mittelweg zu gehen, sodass man versucht die Probleme der Täter zu analysieren und nicht die Täter zu beseitigen, sondern die Wurzel des Übels zu rupfen. Häufig sind Straftäter ein Opfer ihrer Situation und ihrer Umstände, weshalb man die daraus resultierenden Probleme beseitigen muss, um der Kriminalität und der Ungerechtigkeit der Welt auf den Grund zu gehen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, welche sich außerhalb der Norm befinden und es tatsächlich wohl lebende Menschen sind, welche aus der Gier der eigenen Lustbefriedigung das tun, wonach es ihnen verlangt - auch wenn es ihnen keinen Nutzen bringt und es keine Ursache gibt, welche sie zu dieser Tat treibt. Strafe muss demnach sein, um einen gesunden Mittelweg für ein Miteinander zu gewährleisten.

Die Todesstrafe ist meiner Ansicht nach allerdings kein Mittel, um diesem Mittelweg gerecht zu werden. Die Todesstrafe ist für mich der kapitalistische Weg, um die Kriminalität zu bekämpfen, da es weit günstiger ist einen Straftäter zur Strecke zu bringen, als ihn zu beherbergen und wieder in die Gesellschaft einzugliedern. "Einmal Abschaum, immer Abschaum." oder so ähnlich scheint die Devise zu sein. Zudem hat die Todesstrafe einen hohen Preis, welchen man zahlen muss, wenn ein Bürger unrechtmäßig verurteilt wird. Das Werkzeug der Gerechtigkeit kann zur Mordwaffe der Ungerechten werden, wodurch sich Menschen beseitigen lassen - ja nachdem, wie schnell sie verhängt wird. Nehmen wir an, dass aufgrund der steigenden Kriminalität mit Sexualdelikten die härtesten Fälle davon nun ebenfalls unter Todesstrafe gestellt werden (Gefängniszellen werden wohl voll - der Kapitalist will sparen!), so benötigt es lediglich die Falschaussage von Mutter und Tochter, um den eigenen Gatten bzw. Vater über den Jordan zu schicken. Dies ist nun keine Geschichte, die an den Haaren herbeigezogen wurde, sondern es gab wirklich einen Fall, dass ein Mann nach glaube ich 12 Jahren unrechtmäßiger Haft entlassen wurde. Mutmaßlicher Vergewaltiger, nur weil die Mutter der damals sehr jungen Tochter eingebläut hatte, dass diese die Vorwürfe bekräftigen und bestätigen soll, auch wenn sie nicht der Wahrheit entsprachen. Dies ist natürlich ein extremer Fall von Missbrauch der Justiz, aber in meinen Augen muss man bei solch weitreichenden Entscheidungen, wie über den Verbleib der Todesstrafe im Strafgesetz, diese ebenfalls beachten.
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Todesstrafe? Ihr seid gefragt! 1 Woche 9 Stunden her #813332

Tja das ist so eine Sache bei der ich im Zwiespalt stehe...

einerseits ist eine Todesstrafe wenn sie vernünftig umgesetzt wird wesentlich billiger als zum Beispiel lebenslange Haft. Und irgendwie auch humaner als nen Menschen sein ganzes Leben in Knast zu stecken.
Andererseits besteht eventuell die Gefahr daß der Falsche übers Messer springt...

Also wäre ich dafür verantwortlich, dann würde ich einen Kompromiss machen. Bei den schwersten Verbrechen und wenn der Täter ohne jeglichen Zweifel fest steht, dann würde ich eine Todesstrafe mit schneller Ausführung vorziehen.

Todesstrafe? Ihr seid gefragt! 6 Tage 19 Stunden her #813352

  • nivia-chan
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Das ist immer ein schwieriges Thema. In Amerika läuft es ja prima soweit und wir deutschen, wir leben anders und haben wohl andere Ansichten.
Ja ich bin dafür, aber nicht immer. Ein mehrfacher Mörderer und oder Vergewaltiger hat meines Sinnes kein Recht, nach 25 Jahren einfach wieder tralala herausgelassen zu werden und (nicht als ob das immer so ist!) rückfällig zu werden.
Ich habe einmal eine Studie gelesen die besagt, dass ältere Menschen eher zu erneuten Straftaten neigen.
Das klingt pauschal gesagt und einfach falsch, aber es gibt einfach Fälle und Menschen wo ich sage: Ja, her mit der Todesstrafe. Manchmal ist das Gesetz dann viel zu Sozial und gibt denen, den ich es nicht gönne eine Chance.
Man sollte nie etwas pauschalisieren. Aber diese Diskussion ist eine lange und wird sicher niemals hier in Deutschland eingeführt. Mittelalter-Style muss es ja auch nicht sein in dem wir alle "Verbrecher" sofort köpfen oder steinigen. Um es ein bisschen besser zu sagen wie ich es meine ^^
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