• Seite:
  • 1
  • 2

THEMA: Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten?

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 2 Monate 1 Woche her #803193

Hey :)
Ich habe meinen wahlschein schon erhalten und auch fleißig gewählt :D
Obwohl ich ehrlich zugeben muss das ich nichts von politik halte und mich auch ned besonders auskenne habe ich dennoch meine stimme abgegeben XD
Wen ich gewählt habe bleibt allerdings geheim sonst bekomme ich wohl probleme :P
Spaß beiseite :)
Gut finde ich es auf jeden fall das wir wählen dürfen aber ich finde das es sowieso immer bei der selben partei bleibt zumindest meiner Meinung nach
Außerdem hält sich eh kaum einer an das was er einem versprochen hat oder kümmert sich um dinge die ned wirklich von bedeutung sind
Viel möchte ich mich dazu aber ned äußern da man meinungen hat die ned jeder hören möchte oder die hier auch ned wirklich hingehörn ;)
Vielleicht erleben wir aber ein wunder und es gibt eine neue partei :D
[/URL]
Letzte Änderung: 2 Monate 1 Woche her von Ritsuka92.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 2 Monate 6 Tage her #803402

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wählen gehe, aber wenn, würde ich mich für die FDP entscheiden, weil ich so digital bin.^^

Die Umfragewerte der SPD sind wegen Schulz unterdessen auf 20 Prozent abgerutscht. Zuerst fordert er Merkel nach seiner offensichtlichen Niederlage zu einem zweiten TV-Duell heraus und bittet sie dann, freiwillig aufzugeben und stattdessen Vizekanzlerin zu werden. xD
Und jetzt will er die AfD auch noch vom Verfassungsschutz beobachten lassen. Dass man die AfD und ihre Anhänger nicht einfach als rechtsradikal abstempeln darf und auf die Sorgen der Bevölkerung eingehen muss, ist mittlerweile sogar schon bei der CDU/Merkel angekommen. Nur bei Schulz dauert es wohl noch ein bisschen länger.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 2 Monate 5 Tage her #803494

Eigentlich wollte ich ja schlafen gehen, als ich diesen Thread entdeckt habe. Der Klassiker, ihr kennt sowas sicher. (Edit: beim Verfassen eingepennt und habe es eben gerade zu Ende geschrieben)

1. Ich gehe wählen, weil es eine Möglichkeit ist meine Zukunft mitzugestalten. Wenn ich möchte, dass es so bleibt wie es wähle ich die derzeit regierenden Parteien. Wenn ich etwas ändern möchte wähle ich dementsprechend eine Partei von der ich erwarte die derzeitigen Zustände zu ändern.
Da meine einzelne Stimme allerdings nicht viel wert ist, ist eine solche Diskussion wie wir sie hier gerade führen wichtig.

Das Geschwätz vom TV-Duell und anderen Wahlsendungen habe ich mir nicht angesehen. Denn im Wahljahr wird immer viel getan und gesagt. Es ist auf einmal sogar möglich, dass die Kanzlerin die GamesCom eröffnet. Eine Begebenheit die ich nach den vor Jahren geführten Debatte über "Killerspiele" und dem "Neuland" Internet nicht für möglich gehalten hätte. Aber ich erwähnte ja bereits es ist Wahljahr.

Dieses Jahr habe ich mich beim Finden der richtigen Partei sehr schwer getan. Weil es so gesehen garnicht die richtige Partei für mich gibt. Wenn es nach mir gehen würde, dann würde ich von jedem Wahlprogramm einige Punkte ausschneiden und zu einem schönen neuen Programm zusammenkleben. Da dies leider nicht geht muss ich also anders vorgehen. Dazu habe ich mich selbst gefragt welche Probleme gibt es in unseren Land und welche Partei geht diese Probleme am besten an und macht den wenigsten Unsinn.

CDU: Leider gibt es die CDU nur mit der CSU. Diese ist zumindest in der Bundespolitik für allerlei blödsinnige Projekte bekannt wie die PKW-Maut oder das Betreuungsgeld, welches wieder abgeschafft wurde. Zudem wirken einige Minister der CSU alles andere als kompetent. Der Verkehrsminister Dobrindt schafft es zugegebener Maßen sehr geschickt sich vor der Verantwortung für gescheiter Großprojekte wie den BER oder Stuttgart 21 zu drücken. Mein Highlight ist aber immer noch Christian Schmidt mit seiner Aussage: "An Apple per Day keeps Putin away“. Hätten die Bürger auf der Krim dies auch mal gewusst. Neben der CSU gibt es natürlich noch andere Gründe die Finger von der CDU zu lassen. Und ich weiß ehrlich gesagt garnicht wo ich anfangen soll.

NSA Affäre: Statt das zweifelhafte Verhalten der Geheimdienste zu verurteilen wurden Gesetze erlassen um deren Praktiken, die ja in gewissen Grauzonen statt fanden zu legalisieren.

Diesel-Gate: Die Hersteller wurden lediglich verpflichtet betroffene Fahrzeuge mit einem Softwareupdate zu versehen. Statt mit einen vernünftigen Abgasfilter(Hardware). Und die mit dem Update einhergehen Einbußen bezüglich des Verbrauchs oder der Leistung müssen dem Kunden nichtmal entschädigt werden.

Zusatzbeitrag der Krankenkassen: Hier wird der Arbeitnehmer nur einseitig belastet und die Arbeitgeber geschont.

Bankenrettung und Finanzkrise: Unterstrich haftet der Bürger für die Misswirtschaft anderer.

Flüchtlingspolitik: So richtig es war diese Menschen in unser Land zu lassen, desto schlimmer war das Krisenmanagement. Das ganze war doch vorhersehbar, dementsprechend hätte man im Vorfeld schon die nötigen Maßnahmen ergreifen können um die Infrastruktur zu stärken die benötigt wird um diese Menschen bei uns zu aufnehmen zu können. Und man muss nach wie vor mehr Geld in die Neuankömmlinge investieren. Zum Beispiel steht Afghanen derzeit nur ein Integrationskurs zu während Syrer zudem auch noch einen Sprachkurs bekommen.Zudem werden die USA die mit ihren Kriegen und Konflikten für einen großen Teil des Flüchtlingsaufkommen zuständig sind zu wenig in die Pflicht genommen.

Europolitik: Schäuble hat vor kurzem erst Junker zugestimmt dass es eine gute Idee sei die Eurozone zu erweitern. Das Problem mit dem Euro ist aber, dass er für Deutschland zu schwach ist, nur Exportunternehmen profitieren davon. Und für kleine Volkswirtschaften wie Spanien, Portugal und Italien ist er zu stark, so dass es ihnen schwer fällt sich zu erholen. Was wird wohl mit Ländern wie Bulgarien und Rumänien geschehen?Pluspunkt ist, sie sind für die Videoüberwachung in öffentlichen Raum. Zwar schrecken die Kameras die Täter nicht ab. Aber unbestritten sollte sein, dass sie die Aufklärungsquote erhöhen. Zumindest in Berlin konnte nach der Veröffentlichung der Bilder ein ein Teil der Täter identifiziert werden ein weiter Teil stellte sich daraufhin selbst.Allerdings muss ich an dieser Stelle abbrechen es gibt ja noch andere Parteien.

Fazit: Die CDU/CSU macht eine gute Politik für großen Unternehmen und nicht für den einfach Bürger.

AFD : Danke nein. Sie ist eine nationalistische Partei und nationalistische Regierungen tuen selten tolle Dinge. Wie in der Türkei oder Polen, Russland, Nazi-Deutschland. Historische Beispiel gibt es ja genügend. Eine Beatrice von Storch hält es für legitim Menschen an den Grenzen des Landes zu erschießen.

FDP: Sie ist nach wie vor eine Klientel Partei die gerade massiven Personenkult betreibt. Und die Politikverdrossenheit ausnutzt um auf Stimmenfang zu gehen. Ein Beispiel dafür ist ihr Volksentscheid gegen die Schließung des Flughafens Tegels der übrigens von Ryanair finanziert wird. Wenn sie es ernst meinen würden, dann hätten sie diesem Entscheid auch eine Gesetzesvorlage beigelegt damit dieser dann auch bindend wäre. So suggerieren sie den Bürger ein Mitspracherecht zu haben. Rein wirtschaftlich ist das offenhalten des Flughafens eh ein Fehler, da Tegel für rund 1 Mrd. € Renoviert werden müsste. Zudem ist ein großer Teil des Geländes für Wohnungen und einen Wirtschafts- und Forschungsparks verplant. Und das Theater mit den zu geringen Kapazitäten des BER ist nur Augenwischerei. Viele Flughäfen fertigen ein vielfaches ihrer Ursprünglich geplanten Kapazitäten ab. Heathrow und Gatwick, aber auch Tegel sind Beispiele dafür. Diese Maßnahmen lassen sich selbstverständlich auch beim BER ohne neue Baumaßnahmen umsetzen.
Fazit: Klientel Partei.

SPD: Nun ja es fällt mir schwer die SPD von der CDU zu unterscheiden. Die SPD war ja nun jahrelang Handlanger. Sie haben einen Justizminister der auf einmal doch die Vorratsdatenspeicherung zur Bekämpfung des Terrorismus einführen möchte. Wobei diese nachweislich in unseren Nachbarländern nicht geholfen hat. Schulz selbst ist anhand seines Abstimmungsverhalten im EU Parlament offenbar auch kein Freund des Datenschutzen und der Bürgerrechte. Dann haben sie in ihren Reihen noch den scheinheiligen Gabriel. Damals als er noch als Umweltminister über den Verlauf von Stromtrassen entschieden hat. Da war eine unterirdische Verlegung komischerweise nur in seinem Wahlkreis und sonst nirgendwo anders möglich. Wenigstens rücken sie nun etwas von ihren Harz 4 Reformen ab.

Die Grünen: Wie meine Vorposten schon erwähnten, sind sie in mehrere Lager gespalten. Ihr Ministerpräsident in Ba-Wü ist bester Busenfreund von Dieter Zetsche. Ihre alten Mitglieder wie Fischer, Tritten und Künast haben jede Schweinerei der SPD damals mitgetragen. Künast ist wie Trump ein Beispiel dafür, dass man manchen alten Leuten das Twittern verbieten sollte. Als sie zum tödlichen Polizeieinsatz bei Würzburg die Verhältnismäßigkeit anprangerte. Zum einen sollte der Eigenschutz vorgehen zum anderen sind die Grünen auch gegen die Einführung von Tasern, die in solchen extremen Situationen definitiv ein milderes Mittel als die Schusswaffe darstellen.

Linke: Sie haben einen Ministerpräsidenten der die PKW Maut hätte kippen können, sich jedoch entschied sich zu enthalten um von Dobrindt das Versprechen abzuringen ein paar Bahnlinien ausbauen zu lassen. Sie werben mit einer Reichensteuer die unterm Strich wenig bringen wird. Alleine der Aufwand das ganze Vermögen zu erfassen ist extrem hoch. Und auf eine Distanzierung zur DDR Diktatur wartet man auch vergebens. Allerdings stehen die Linken für eine vernünftige Sozialpolitik. Es wird auch langsam Zeit, dass alle in die Sozialsysteme einzahlen. Sowohl Beamte als auch Super-Reiche müssen ihren Beitrag zu den gesetzlichen Krankenkassen leisten. Wenn der Chef der Deutschen Bank monatlich seine 15% Krankenversicherung zahlen müsste was in etwa 40.000€ währen müsste er mit Sicherheit nicht verhungern oder aufstocken gehen. Zudem haben die Wirtschaftsexperten der Linken sehr gut vorhergesagt wie sich der Euro entwickeln wird und dass er eine Belastung für schwache Volkswirtschaften ist.

Die Partei: Wohl die einzige Alternative zur Alternative. Sie wollen die Flüchtlingszahlen sinnvoll begrenzen(Deutschland darf nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen als das Mittelmeer). Und haben zu vielen anderen Themengebiete auch eine optimale Lösung parat.

Wem Wähle ich:Tatsächlich wären es fast Die Partei geworden. Allerdings sieht es derzeit so aus das die AFD die stärkste Oppositionspartei werden könnte und somit die Opposition im Bundestag anführen würde. Einen Titel den ich ihr nicht gönne. Daher geht meine Stimme an die Linke in der Hoffnung das sie wenigstens vor der AFD stehen wird.

Wer wird die kommende Regierung bilden: Vermutlich GroKo, Schulz und Merkel schienen sich ja sehr einig zu sein beim Kanzlerduell oder Jamaika. Alles andere bekäme keine Regierungsmehrheit bzw. mit der AFD will sich niemand zusammentuen.
IT-ler mit Fachrichtung Rollenspiel und Dauerdaddeln - Und die Moral von der Geschicht: Zocken lohnt sich, schlafen nicht
Sexy Keucheits Gang [ Zum Anzeigen klicken ]
Letzte Änderung: 2 Monate 4 Tage her von cyberware.
Folgende Benutzer bedankten sich: Homie.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 2 Monate 3 Tage her #803636

  • Homie.
  • Homie.s Avatar
  • Offline
  • Tastaturquäler
  • Tastaturquäler
  • gezuckert
  • Beiträge: 239
  • Dank erhalten: 95
Geht ihr wählen?

Denke schon auch wenn mir der Wahlkampf zu monoton war von den Themen her. Das TV-Duell habe ich mir nicht gegeben weil ich schon geahnt habe das dort mehr gekuschelt als diskutiert wird. Außerdem kommt es auch nicht drauf an wofür einzelne Personen stehen sondern die Partei in sich als Ganzes und das werden mir Schulz und Merkel nicht beantworten können.
Wisst ihr bereits wen ihr wählen werdet(/würdet für die Nicht-Wahlberechtigten)?

Was ich wählen werde behalte ich aber für mich schließlich gibt es des Wahlgeheimnis ja nicht umsonst wobei ich hier cyberware zustimmen muss das es die perfekte Partei nicht gibt. Für mich ist bei der Entscheidung wichtig gewesen welche Partei mMn die realistischen Ansichten besitzt die sich nicht nur in der Phantansie-Welt irgendwelcher Theoretiker abspielen und die auch auf komplizierte oder unangenehme Sachverhalte und Thematiken die vielleicht im Moment nicht so im Fokus stehen bzw. denen man gerne ausweicht auch Antworten geben.
Eure Gedanken zu den anderen Parteien (z.B. Versinken die Grünen in der Bedeutungslosigkeit? Wer wählt überhaupt die Linken? Hat die FDP was aus der letzten Wahl gelernt? Hat die AfD eigentlich auch noch andere Themen außer Flüchtlinge?)

Den Grünen flattert ja schon der Arsch mal schauen ob sie noch in den Bundestag kommen wählen werde ich sie auf jeden Fall nicht nachdem sie sich und ihre Ideale, in Hessen, so verkauft haben.
Die CDU/CSU hat sich mal wieder mit ihren Wahlkampfslogan selbst übertroffen und es geschafft sie komplett Aussagelos zu halten. Was soll mir bitte "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben", sagen was darf ich jetzt darunter verstehen, das was im Parteiprogramm der CDU steht, das was Angela darunter versteht oder was genau soll ich jetzt daraus interpretieren? Und mal wieder findet sich ein sehr beliebtes Wahlkampfversprechen mit darunter Steuersenkungen, dies wird eh nicht passieren aber wenigstens mal behaupten vielleicht gibt es ja noch ein paar Deppen die drauf reinfallen. Sie machen ja auch nur oberflächlich mit Inhalten Wahlkampf denn jedes Kind weiß mit Angela Merkel bleibt alles gleich und mehr brauchen wir ja nicht. Am besten ändern sie die Parteifarbe noch von Silber zu Gold, denn bei kritischen Fragen wie z.B. zum Lobbyeinfluss oder zu Partei- bzw. Wahlkampfspenden von z.B. BMW wird ja eh immer geschwiegen oder eine Standard-Antwort gegebenen.
Die SPD versucht sich ja wider gegen allen Erwartungen ;) sich als eigene Partei zu verkaufen dabei hat sie in den letzten Jahren doch so schön alles dran gesetzt ihre Identität zu verlieren.
Die Linke hat zwar ein wunderschönes Programm mit wunderschönen Vorstellungen von einem idealen Sozialstaat, umsetzen werden sie die aber nie und ich denke dies Wissen sie auch selbst. Trotzdem eine Partei die ich in der Opposition nicht missen will. Und wahrscheinlich bekommt sie ja auch einige Wähler ab die den Grünen weggelaufen sind.
Im Parteiprogramm der AFD stehen definitiv noch andere Themen als die Flüchtlingsdebatte allerdings wird sie auch von der Presse darauf reduziert, da sich ihre Parteifunktionäre immer sehr geschickt ausdrücken. Eine Chance hat diese Partei ja unter anderem deswegen, weil die CDU in sozialpolitischen Ansichten nach links gerückt ist und somit die AFD diesen Platz ausfüllen kann. So sehr stören tut sie mich jetzt nicht bis jetzt konnte sie ja auch nichts in den Landtagen erreichen in den sie rein gewählte wurde also warum sollte es im Bund anders sein?
Die FDP ist für mich nicht sonderlich nennenswert, da sie ja auf Bundesebene am Arsch der CDU/CSU klebt und nichts alleine, auch wenn sie sich eigene Ziele ausgelobt hat die eigentlich ziemlich klar gehen, auf die Reihe bekommt. Aber wenigstens geben sie keine Wahlkampfversprechen wie 2009 mit der Steuersenkung heraus die Sie so wie so nicht erfüllen können.
Wird sich überhaupt etwas ändern?

Ja ich denke schon allerdings nur in den Reihen der Opposition und vielleicht der Koalitionspartner der CDU/CSU. Wirklich interessant würde diese Wahl werden wenn es die Wahlpflicht und die Enthaltungs-Option geben würde; Und Sitze entsprechend dieser Stimmen frei bleiben würden. Dann würde die CDU/CSU auch mal Gefahr laufen nicht den größten Stimmanteil zu bekommen.




Altair-Yuna schrieb:
Sie macht zwar nicht die beste Politik, aber irgendwie hat sie es ja geschafft lange im Amt zu sein (12 Jahre).
Und das ausgerechnet in Deutschland mit seiner Vergangenheit. Eigentlich müsste man es so machen wie in den USA, dass man nach zwei Amtszeiten zurücktreten muss. :D

Autsch! Der Bundespräsident/in ist in Deutschland auch auf zwei Amtszeiten begrenzt. In den USA hat der Präsident nur wesentlich mehr Einfluss und Angela Merkel ist die Kanzlerin nicht die Präsidentin von Deutschland.

Mundo schrieb:
Die Abschaffung der privaten Krankenkasse ist genauso Blödsinn und würde nur fast 100.000 Jobs kosten.. Wahrscheinlich würde sich auch noch mehr der Ärztemangel verschärfen, da sich der Beruf des Arztes weniger rentiert. Denn immerhin machen Ärzte fast 70% ihres Umsatzes mit Privatpatienten, obwohl diese in der Minderheit sind bei den behandelten Leuten. Der Grund liegt daran, dass der Privatpatient in Vorkasse geht und somit den Betrag voll bezahlt, während der Arzt bei der gesetzlichen Versicherung erst nachträglich anhand der Pauschale sich das Geld wiederholen muss. (Quelle) Folglich würden vermutlich auch mehr Ärzte woanders sich Arbeit suchen, wo sie mehr verdienen, da Ärzte nicht nur in Deutschland gesucht werden.
Focus schrieb:
Denn bundesweit hat die PKV insgesamt 115.846 Arbeitsplätze geschaffen, davon 20.656 direkt in der PKV, die übrigen bei Zulieferern und in anderen Branchen, wie aus einer Studie des Forschungsinstitutes Wifor hervorgeht. Diese wurde im Auftrag des PKV-Verbands erstellt und liegt der in Düsseldorf erscheinenden Dienstagsausgabe der „Rheinischen Post“ vor.

Das Forschungsinstitut ist in diesem Fall nicht unabhängig und wurde direkt von dem PKV-Verband beauftragt. Die Studie ist ungefähr so Aussagekräftig wie die die der Tabakindustrie bestätigt hat, dass Zigaretten nicht gesundheitsgefährdend sind. Ich lehne zwar auch eine Bürgerversicherung ab allerdings ist dein Artikel nichts aussagend und macht nur wage Angaben. Wer/Was sind diese Zulieferer irgendwelche Beispiele ; warum sind diese genau von den PKV abhängig; welche Güter oder Dienstleistungen bieten diese an und warum können die nicht mehr existieren wenn die PKVs nicht mehr existieren? Bieten sich keinerlei Alternativen?
Der Grund liegt daran, dass der Privatpatient in Vorkasse geht und somit den Betrag voll bezahlt, während der Arzt bei der gesetzlichen Versicherung erst nachträglich anhand der Pauschale sich das Geld wiederholen muss. (Quelle)

Das stimmt nur teilweise. Manche Privaten Krankenversicherungen zahlen höhere Honrare an Ärzte dies dürfte wohl auch ein Grund sein und Ärzte die GKV-Patienten behandeln bekommen pro Patient/in pro Quartal einen Festsatz ganz egal ob diese/r ein oder zehn mal kommt. Der Satz hängt auch noch von der Lage und ist auch von der Art der Arztpraxis abhängig. Außerdem rechnen Krankenhäuser auch bei PKVs idR. direkt mit der Versicherung ab nur bei ambulanten Behandlungen geht der Patient in Vorkasse.
Q:
www.krankenversicherung.net/gesetzliche-...-krankenversicherung
www.pkv.de/themen/krankenversicherung/so...mbulante-leistungen/

Aber um die Wartezeiten für Patienten zu verkürzen gibt es ja auch schon funktionierende Konzepte, zu mindestens besser als unser jetziges, wie z.B. jenes der Poli-Kliniken in der DDR. (siehe: de.wikipedia.org/wiki/Poliklinik)

Was soll überhaupt deine Quelle sagen, mal ganz davon abgesehen das jener Artikel veraltet ist, erläutert er nichts zu der von dir erwähnten Thematik und stützt auch nicht deine Aussage?
Behindert sein ist Kultstatus
#sarkastisch gemeint :)
Letzte Änderung: 2 Monate 3 Tage her von Homie..

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 2 Monate 2 Tage her #803679

Nein, Überraschungen erwarten uns sicherlich nicht. Ich weiß, man darf nicht pauschalisieren, aber ein großer Teil der Deutschen hat Angst vor Veränderung (wieso auch es lief ja bisher so fantastisch?). Dass sich aber ggf. einige Dinge in den Bereichen Pflege, soziale Gerechtigkeit (vorallem die Umverteilung) und auch darin, wie wir uns als Land in dieser globalisierten Welt positionieren wollen, ändern müssen, damit es weiterhin so gut bleibt, halte ich für unumgänglich. Sicher, in Zeiten von zunehmender Polarisieru ng der Gesellschaft (AfD drittstärkste Kraft) , ist jemand ruhiges, erfahrenes wie Merkel vielleicht nicht das Schlechteste, aber sicherlich auch nicht das Beste. Wir brauchen Veränderung in der Politik. Sei es den Beruf "Pfleger" wieder attraktiv zu machen (ggf. auch druch Subventionen oder diverese Sonderregelungen), eine zeitgemäße Drogenpolitik zu etablieren oder um sich aktiv den mit der Globalisierung einhergehenden Problemen (man denke an globalisierungsverlierer wie Afrika) auseinanderzusetzen. Auch scheint es eine Art Volkssport geworden zu sein, AfD-Wähler zu diskriminieren, was aber vollkommen schwachsinnig ist, denn diese kommt ihrer Aufgabe, als Sprachrohr einer (in diesm Falle) Minderheit der Bevölkerung, gut nach. Nein, ich finde das AfD-Wahlprogramm auch abscheulich (Austritt aus der EU, Klimawandel gibt es nicht, Islam gehört nicht zu Deutschland), aber Art. 5 GG gibt es noch und somit finde ich es auch sinnnvoll wenn es eine Pratei gibt, die eben die Interessen der verängstigten Bürger oder auch Protestwähler vertritt. Jemanden aufgrund seiner politischen Meinung zu kategorisieren ist mindestens genauso bescheuert, wie zu sagen, dass alle Anime Fans Nerds sind welche in der 7. Klasse hängen geblieben sind. Denn letztendlich spiegeln Wahlergebnisse auch immer die Stimmung, Ängste, Sorgen des Volkes wieder und auf diese muss konkret eingegangen werden. Und das tut man nicht, indem man AfD-Wähler als mindergebildeten, rechten gesellschaftlichen Abschaum ansieht, sondern indem man auf dessen Ängste/Sorgen eingeht und signalisiert, dass man etwas tut. Somit wäre auch die Gefahr der Politikverdorssenheit gebannt. Ich für meinen Teil denke, es wird auf GroKo rauslaufen (das TV-Duell sah mir eher als eine Vorbereitung einer solchen, als als Duell aus). Aber in diesem Wahlkampf werden durch die Bevölkerung Signale gesetzt. Und je knapper die Entscheidung, desto größer der Druck auf die kommende Regierung etwas gegen die offensichtlich existierenden Missstände in unserer Geslleschaft zu tun. Dementsprechend bin ich zuversichtlich und offen für alles was kommen mag, aber ändern wird sich wahrscheinlich nix.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Monat 4 Wochen her #803993

Ich bin auch der Meinung, dass uns mit der CDU/SPD keine Veränderungen erwarten werden. Hauptgrund für den Erfolg beider Parteien dürften die vielen "grauen" Wähler sein, die jegliche Veränderung schon aus Prinzip ablehnen.
Straßen und Brücken sind marode, die Kampfjets der Bundeswehr fallen auseinander und die Polizei klagt über fehlende Ausrüstung. Auch in die Zukunft scheint nicht investiert zu werden und in vielen Dörfern ist im Jahre 2017 immer noch nur DSL 1000 verfügbar.
Auf die Dauer könnte dies wirklich dazu führen, dass Deutschland im internationalen Wettbewerb den Anschluss verliert.

Auch von den Grünen und der Linkspartei halte ich um ehrlich zu sein nicht allzu viel.
Die Forderungen klingen naiv und unüberlegt und würden Deutschland in seiner Entwicklung eher anhalten als weiterbringen, wenn man sie wirklich in die Tat umsetzen würde.
Leider gibt es immer noch genug Wähler, die für diese Parteien ihre Stimme verschwenden.

Die AfD ist meiner Meinung nach ein Problem, welches sich mit dem Ende der Flüchtlingskrise ganz von allein erledigen wird.
Ich gehe davon aus, dass die Partei schon in 2-3 Jahren komplett von der Bildfläche verschwunden sein wird.

Mich wundert es, dass sich nicht noch mehr Leute für die FDP, die einzig wählbare Partei, entscheiden.
Die zehn Kernforderungen der FDP klingen wirklich vielversprechend:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Vorallem beeindruckt mich Christian Lindner, den ich mir sogar als Bundeskanzler vorstellen könnte.
Manchmal sind Veränderungen eben notwendig, damit Deutschland auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Monat 4 Wochen her #804035

rabbitcat schrieb:
Ich bin auch der Meinung, dass uns mit der CDU/SPD keine Veränderungen erwarten werden. Hauptgrund für den Erfolg beider Parteien dürften die vielen "grauen" Wähler sein, die jegliche Veränderung schon aus Prinzip ablehnen.

Die U18 Wahlen, auch wenn man sich über diese sicherlich streiten kann, zeigen an der Stelle aber ein anderes Bild. Auch bei denen, die in den nächsten Jahren zu Erstwählern werden, lag die CDU recht deutlich an erster Stelle - wenn auch nicht mit dem Erfolg, die der CDU aktuell prognostiziert werden aber dennoch der erste Platz.

Ich gehe davon aus, dass die entscheidensten Veränderungen abhängig sein werden von dem Erfolg der AfD.
Migration, Integration, Flucht und Co. sind mit die größten Themen dieser Wahl und auch unserer Zeit. Wir können schließlich davon ausgehen das der jetzige Migrationsschub noch nicht vorbei ist und die eigentlich Aufgabe erwartet uns auch erst im Anschluss - ich denke hier an Abschiebungen, Maßnahmen zu Integration et cetera. Auch zukünftig werden uns diese Themen begleiten, denkt man nur an große Schlagwörter wie beispielsweise "Klimaflüchtlinge".
Unsere Gesellschaft ist im Wandel und wir brauchen Ideen, konkrete Pläne sowie eine klare Linie um damit umgehen zu können. Davon fehlt derzeit jede Spur.
Die AfD zieht aus diesem eklatanten Versäumnis und Versagen nun ihre Wähler und wird damit auch, so sieht es aktuell zumindest aus, einen bemerkenswerten Einzug in den Bundestag hinlegen.
Erfreut ist darüber kaum einer. Die AfD hat viele fragwürdige Passagen in ihrem Programm und auch die Mitglieder der Partei weisen vereinzelt "politisch brisante" Lebensläufe auf. Wer die AfD nun also wieder aus dem Bundestag haben möchte, der muss sich den Gedanken der Wähler annehmen und sie der AfD damit streitig machen - an den richtigen Stellen eine Veränderung bewirken ist hierbei die Devise. Das "mediale Bashing" gegen die AfD hat schließlich nicht die erhofften Früchte getragen, also muss nun eine andere Lösung her.

Die AfD könnte, aufgrund der enormen Antipathie die ihr zuteil wird, tatsächlich an den richtigen Stellen etwas bewegen - passiv, rein durch ihre Anwesenheit.
Der politische Diskurs käme in Schwung und die Befürchtung bei der nächsten Wahl wieder neben der AfD sitzen zu müssen, die bis dahin vielleicht sogar weiter wächst, hat das Potential den nötigen Druck aufzubauen um sich aus der politischen Komfortzone, die sich die GroKo geschaffen hat, zu kriechen.
Darüber hinaus sehe ich leider schwarz für Veränderungen. Ohne ordentlichen Druck wird sich in der Regierung wenig bewegen. Auf einer Stelle zu treten wurde zu sehr honoriert und Fehler zu selten von der Bevölkerung abgestraft. Es liegt also in den Händen der Opposition - lassen wir uns überraschen.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Monat 3 Wochen her #804160

Die Wahl 2017 ist zu Ende und für mich gab es keine großen Überraschungen. Wie zu erwarten hat sich die CDU klar durchgesetzt.
Gratulation an Angela Merkel an dieser Stelle von mir.

Den größten Gewinn an Wählern dürfte allerdings klar die AfD besitzen. Das Ergebnis der Afd war sogar sogut, das Homie und Cyberware nach Berlin kamen, die Wahlparty der AfD besuchen um sich Autogramme zu holen. Nur Scheinbar haben sie keine bekommen.

Das Ergebnis kann man dann hier bewundern:
Wahlparty hard

Und hier:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Mensch ihr beiden, die Autogramme hättet ihr doch auch einfach bei mir kriegen können wenn ihr mich gefragt hättet.

Ich wünsch ein schönes Jahr 2017

Trete heute noch dem Neptunia Club bei.schreibe einfach mir per PM
Folgende Benutzer bedankten sich: Homie.

Bundestagswahl 2017 - Erwarten uns Überraschungen oder bleibt alles beim Alten? 1 Monat 3 Wochen her #804165

Und grumpy Schulz spielt die beleidigte Leberwurst.
Hätte er so viel Energie auch im TV-Duell gezeigt, würde die SPD jetzt bestimmt vorne liegen.

Ich bin kein AfD-Wähler, aber die Anti-AfD Proteste kamen meiner Meinung nach irgendwie kindisch rüber und man hätte sie sich auch sparen können. Auch die neutrale Berichterstattung war mal wieder ziemlich einseitig.

Alles in Allem freue ich mich auf eine neue Regierung, die nicht regierungsfähig ist. Sollte es wirklich zu Jamaika kommen, wird die CDU es vermutlich nicht leicht haben. :D

@LetzterLover: Ok, das schockiert mich schon ein bisschen. Ich hätte nicht gedacht, dass sowohl CDU als auch die Grünen bei den U18 Wählern so gefragt sind. Vielleicht liegt es daran, dass sie noch kein Auto besitzen.^^
  • Seite:
  • 1
  • 2
Moderatoren: ForummodLodrahilKnivesYuriko.
Powered by Kunena Forum