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THEMA: Afterschool War Activities

Afterschool War Activities 2 Wochen 4 Tage her #800358

Im Jahre 2011 wurde die Entscheidung gefällt, die allgemeine Wehrpflicht hierzulande abzuschaffen. Viele von uns, auch ich, wurden davor bewahrt, den obligatorischen Dienst am Land leisten zu müssen. Damit trat Deutschland in die erstaunlich lange Liste der Nationen ein, die ihre Bürger heute nicht mehr in Armeen einziehen.
Südkorea … ist keines dieser Länder. Auf der gespaltenen Halbinsel herrscht unter Volk und Politik ein übergreifender Konsens, die Wehrpflicht von nicht selten bis zu zwei Jahren Dauer sei angesichts der Bedrohung aus dem Norden eine unabdingbare Angelegenheit, die nicht nur dem Staat hilft, sondern auch den Charakter formt. Doch was, wenn aus der instabilen Waffenruhe plötzlich ein heißer Krieg wird? Wenn jeder Mann und jede Frau zu den Waffen greifen und für das Land töten muss? Welche Folgen hat das Bad im Stahlgewitter des Krieges wirklich für junge Menschen? Macht es aus Kindern Erwachsene? Oder aus Menschen Tiere? Die Klasse 3-2 der Sungdong Highschool erlebt in dem Werk, mit dem sich diese Rezension nun befasst, was es heißt, um sein Land und Leben zu kämpfen.

Afterschool War Activities lautet der Titel des Manhwa (ein südkoreanischer Manga) von Ha Il-Kwon aus dem Jahre 2012. Fünf Bände umfasst die Geschichte um die Schulklasse einer Seouler Highschool im Ausnahmezustand. Ob es sich lohnt, einen näheren Blick auf dieses doch eher unbekannte Werk zu werfen, erzähle ich euch hier.

Die violetten Sphären kamen aus dem Nichts. Niemand wusste, was sie waren oder was sie wollten. Von einem Tag auf den anderen erschienen sie plötzlich überall auf der Welt, einfach nur, um im Himmel herum zu schweben und scheinbar nichts zu tun. Nur eines schien gewiss: Die lila Kugeln waren der Feind. Sofort mobilisierten die Nationen ihre Armeen, um dem unbekannten Kontrahenten etwas entgegen zu setzen. Doch der plötzliche Ausnahmezustand erforderte mehr Personal, als existierte, und so veranlasste die südkoreanische Regierung kurzerhand, dass alle Studenten und Schüler als Reservetruppen dienen mussten, bis die Bedrohung vorüber war. So wurden die 38 Schüler der Klasse 3-2, wie alle Jungen und Mädchen in ihrem Alter auch, unfreiwillig über Nacht zu Soldaten.

Ein Setting, das zuallererst einmal ziemlich verrückt klingt. Doch was Ha Il-Kwons Fantasie da produzierte ist gar nicht mal so weit von der Wirklichkeit entfernt, und gerade dies ist die erste große Stärke des Manhwas: sein unerwarteter Realismus. Sieht man nämlich über die schwebenden, grell-violetten Alien-Zellen hinweg, so begegnet einem bei Afterschool War Activities eine durchdachte und glaubwürdig aufgebaute Geschichte. Dem Autor gelingt es, die Folgen und Konsequenzen eines plötzlichen Verteidigungsfalles bildhaft und nachvollziehbar darzustellen. Wir beobachten die Klasse und ihre Schüler dabei, wie sich ihr Alltag auf einen Schlag ändert, sie eingezogen, trainiert und in den Einsatz geschickt werden. Dabei erscheint jeder Schritt wohl erklärt und logisch, sodass es dem Leser nicht schwer fällt, das Geschehen auf die Wirklichkeit zu übertragen. Ob dies nun der Umgang mit Waffen ist, die Einverständniserklärung der Eltern oder das Verhalten der Vorgesetzten, blendet man aus, dass die Welt von lila Außerirdischen überrannt wird, ist hier nichts übertrieben, nichts simplifiziert, nichts unlogisch. Und gerade dies weiß besonders anfangs zu erstaunen.

So beginnt der Manhwa mit einem ausführlichen Training. Anders als in Shounen-Werken, in denen es oftmals direkt ins Abenteuer geht, verwendet der Autor mehr als ein Fünftel der Gesamtlänge seines Werkes auf die Vorgeschichte, die Ausbildung und die Theorie, die dem Leser auch dazu dient, die Charaktere näher kennenzulernen. Denn obwohl wir Ansätze eines Protagonisten serviert bekommen, gibt es hier nicht den klassischen Hauptcharakter, stattdessen bildet die gesamte Klasse 3-2 den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und eine ganze Gruppe von Schülern erhält etwa die gleiche Bühnenzeit, anstatt dass sich Ha Il-Kwon auf einen Handlungsträger fokussiert. Dies hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ich möchte Afterschool War Activities diese durchaus innovative Perspektive zugute halten. Man sieht die Entwicklung vieler Charaktere, und jeder Leser kann sich seine eigenen Lieblinge und Favoriten aussuchen und mitfiebern, denn plötzliche Tode von scheinbar wichtigen Personen kommen nicht selten vor. Der Krieg an sich rückt in den Hintergrund und bildet das grobe Setting, ohne jemals zu penetrant zu werden. Man erfährt nichts über die Feinde. Ihre Motive und Herkunft sind egal. Auch die Taktik oder das eigentliche Kampfgeschehen wird kaum thematisiert. Stattdessen legt das Werk sein Augenmerk auf die Charaktere: deren zwischenmenschliche Probleme, individuelle Entwicklungen, Emotionen und Gedanken. Der Krieg und die plötzliche Gefahr bleibt – genialerweise – ständig eine Bedrohung, irgendwo im Hinterkopf, niemals vergessen, niemals außer Sicht, doch beinahe schon … alltäglich. Stattdessen sehen wir die Teenager reifen, streiten, versöhnen, überleben, sterben.
Auf der anderen Seite bringen so viele Persönlichkeiten natürlich auch ganz praktische Probleme mit sich, allen voran die zahlreichen Namen, die man sich selbst bis zum Ende der Geschichte kaum eingeprägt haben wird. Sicher, seine Favoriten kennt man, doch oftmals hatte ich das Problem, dass ich einfach ein paar Seiten zurückblättern und nachschlagen musste, wenn ein Name fiel, nur um zu wissen, wer gerade gemeint ist. Auch fallen, insbesondere anfangs, die zahlreichen Tode nicht so sehr ins Gewicht, da dem Leser einfach nicht genug Zeit gelassen wird, eine tiefere, emotionale Bindung zu den einzelnen Schülern aufzubauen. Das Schicksal einiger Statisten, deren Namen man nicht einmal kannte, berührt leider nicht jeden. Doch gerade dieses Problem löst sich von selbst, je weiter die Story geht und je weniger Charaktere übrig sind. Ein weiterer Versuch, Tiefgang zu generieren, sind auch die in die Geschichte eingearbeiteten Interviews der Schüler, die ihre Gedanken oder schlicht ihr Wohlbefinden dem Leser kundtun.
Letztendlich ist der charakterzentrierte Fokus also ein zweischneidiges Schwert, das häufig fruchtet … manchmal aber leider auch versagt und verwirrt.

Jede Rezension muss sich einen Absatz Zeit nehmen, um über die eigentliche Zeichnung zu reflektieren. Wie bei Manhwa üblich – im Gegensatz zu Manga – wird auch bei Afterschool War Activities nicht ausschließlich mit Schwarz-Weiß, sondern auch in Farbe gearbeitet, um wichtige Objekte oder charakteristische Merkmale im Bild kräftig hervorzuheben. Dominant ist und bleibt trotz allem Grau. Ha Il-Kwon verwendet rein weiße und schwarze Flächen sehr sparsam und gibt seinem Panel mit verschiedenen Grau-Tönen, unter anderem für die Haut der Menschen (eine seltene Wahl, immerhin tendieren Autoren dazu, Weiß für Haut in Manga zu nutzen), einen beinahe schon tristen Eindruck. Die sehr simplen, oftmals sogar recht hässlichen Charaktere und die unscharfen Hintergründe geben dem Werk einen gewöhnungsbedürftigen Charme, der Grafik-Fetischisten und Freunde von Hochglanz-Qualitätszeichnungen sauer aufstoßen dürfte. Wiedererkennungswert generiert man damit jedoch allemal und ich gebe offen zu, dass ich den Stil am Ende nicht mehr missen wollte. Trotz allem muss ich jedoch auch negative Kritik anbringen, insbesondere bei der Gestaltung einiger Charaktere. Zwar gab sich der Autor Mühe, ihnen allen ein einzigartiges Aussehen zu verleihen, was zum größten Teil auch gelang, doch leider gibt es ein, zwei Fälle, in denen sich Schüler einfach so ähnlich sehen, dass es dem Leser schwer fällt, sie auseinander zu halten. Auch die „Action-Szenen“ sind gewöhnungsbedürftig, da sich Ha Il-Kwon dazu entschied, kein Mündungsfeuer darzustellen. Inaktive und feuernde Gewehre können auf diese Weise kaum unterschieden werden, was oftmals dazu führte, dass ich nicht wusste, wer in der Szene überhaupt gerade den Abzug betätigt hat.

Trotz der kleinen, zeichnerischen Probleme und der gewöhnungsbedürftigen Erzählperspektive ist und bleibt die größte Stärke von Afterschool War Activities seine Atmosphäre. Es zeigt, wie aus Kindern langsam Erwachsene werden und wie der Krieg und die Strapazen einen Menschen ändern können. Aufgelockert wird das Ganze durch eine nicht seltene Prise Humor, die oftmals erstaunlich gut in das Gesamtbild passt und mich hin und wieder sogar zum Schmunzeln brachte. Die heiteren Momente der Story erlauben es, durchzuatmen und Sympathie zu den einzelnen Handlungsträgern aufzubauen. Manchmal jedoch gelang die Balance nicht so gut wie erhofft, denn tatsächlich kann der humoristische Unterton die Stimmung in ernsteren Szenen negativ beeinflussen. Die Reaktionen und Emotionen der Jugendlichen, die den Fokus des Werkes darstellen, können so vereinzelt unrealistisch wirken, insbesondere wenn sie scherzen oder sich über Nichtigkeiten unterhalten, obwohl kurz zuvor einer ihrer Freunde starb. Diese Momente, die nicht überwiegen, aber immerhin vorhanden sind, brachten mich dazu, manchmal einfach nur meinen Bildschirm anschreien zu wollen, damit diese Idioten endlich erwachsen werden und die Sache mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandeln.

Jene Ernsthaftigkeit wird spätestens am Ende des Manhwas erreicht, das in zweierlei Hinsicht für meinem Geschmack zu früh kam. Zum ersten erschien es tatsächlich etwas plötzlich und überstürzt. Die Erzählung hätte durchaus noch einige Kapitel länger reifen können, ehe das schockierende Finale wie aus dem Nichts erscheint. Zum zweiten dagegen wünscht man sich als Leser einfach noch etwas Zeit mit den Charakteren, die man lieben und hassen gelernt hat, mehr Zeit mit einer Geschichte, die einen in ihren Bann zieht. Man ist traurig wegen des Endes um des Endes willen. Befriedigend dagegen ist es allemal, denn es zeigt, was Afterschool War Activities von Anfang an ausdrücken wollte: was Krieg, Stress und Druck mit Menschen anstellt. Es bündelt diese Botschaft in einem einprägsamen, letzten Kapitel, das nur wenig Fragen klärt und Raum zur Interpretation offen lässt.

Der Manhwa bringt zum Nachdenken über den Leistungsdruck in der koreanischen Gesellschaft, in der Schule und Universität, aber auch über den Konflikt mit dem Norden, der als Parabel in den violetten Zellen wiedererkannt werden kann: Still, doch bedrohlich schwebt er über den Köpfen der Menschen, ohne dass sie etwas dagegen tun können. Niemand weiß, wann sie aktiv werden. Niemand weiß, wann sie zu Boden fallen und sie alle umbringen. Sie alle leben ihr Leben weiter, in ständiger Bereitschaft und Gewissheit, dass der Ernstfall jederzeit eintreten kann.

Afterschool War Activities hat einige Schwächen. Die Zeichnung ist nicht für jedermann, die charakterzentrierte Perspektive bringt einige Probleme mit sich und allen voran ist es einfach zu kurz. Doch sollte man es deswegen ignorieren? Auf keinen Fall, denn Ha Il-Kwon schuf mit diesem Manhwa ein Werk, das ruhig beginnt und leichtherzig zu lesen ist, das rückblickend betrachtet aber zu begeistern weiß und zum Reflektieren anregt. Ein Werk zum Nachdenken, zum Mitfiebern und auch zum Spaß haben, das ich auf jeden Fall weiterempfehle.

das war
Korijee


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Letzte Änderung: 2 Wochen 2 Tage her von Korijee.

Afterschool War Activities 2 Wochen 2 Tage her #800566

*o-gj*
Danke für die Rezension:)

Aus meiner Sicht muss ich sagen, der wird gelesen.
Warum?
1. Kenn den Manhwa noch nicht.
2. Bin ein Fan von koreanischen Filmen zu diesem Thema - ich kann nur sagen, es gibt mehr als genug, von großen Trash bis echt guten Filmen.
3. Ist einfach eines "meiner" Themen.
4. Haben Manhwa mit Militärbezug selten enttäuscht, auch wenn ich mir fast sicher bin, dass dieses Werk nicht zu den Topwerken zählen dürfte - die Koreaner machen echt viel zu diesem Thema, die Konkurrenz ist verdammt groß und viele sehen mit Sicherheit besser aus.
5. Landet man zwangsläufig auch bei Korea, wenn man als Hobby Kriegsgeschichte, Technik, Ausbildung usw. betreibt. Und wenn man es wie ich seit Ewigkeiten betreibt, dann sind Armeen wie die von Südkorea und Israel doch sehr interessant, in ganz anderen Licht zu sehen wie beispielsweise die USA.

Korijee
Im Jahre 2011 wurde die Entscheidung gefällt, die allgemeine Wehrpflicht hierzulande abzuschaffen. Viele von uns, auch ich, wurden davor bewahrt, den obligatorischen Dienst am Land leisten zu müssen. Damit trat Deutschland in die erstaunlich lange Liste der Nationen ein, die ihre Bürger heute nicht mehr in Armeen einziehen.
Logistische Gründe, Ausbildungsgründe, Schlagkraft Gründe und nicht zuletzt Geld sprechen nicht grade für Wehrplicht.
Ein modern ausgebildete Armee (Töten wird zu Reflex), verträgt sich auch nicht Menschen, die den Rest ihres Lebens in der Zivilgesellschaft leben sollen.
In einem Punkt liegst Du aber geringfügig falsch:
Die Wehrplicht ist nicht abgeschafft bei Euch in Deutschland. Sie ist nur ausgesetzt, bzw. beschränkt - weil sie Geld kostet und uneffektiv war, ist auch richtig so. Und damit sie in Kraft tritt, muss nicht mal ein Krieg ausbrechen, es reicht schon ein "Spannungsfall". Und der ist sehr weeeeeit definierbar. Und man kann Euch alle einberufen, bis ihr 60 seit. (ganz zu schweigen, dass jederzeit eine Regierung die "Allgemeine" wiedereinführen kann)
Und es ist zwar rein hypothetisch aber wer Wehrersatzdienst geleistet hat, dem rechne ich keine guten Chancen aus in einem Spannungsfall und schon gar nicht in einem Verteidigungsfall, der Wehrplicht zu entgehen. Auf das Recht des Einzelnen wird in solchen Fällen gepfiffen, bzw. wird dann einfach eine passende Rechtsgrundlage geschaffen ........ und nein, das Volk wird da nicht gefragt.
Eurer Grundgesetz hat sogar ein nette Passage für den Verteidigungsfall (dazu zählt seit etlichen Jahren mehr oder weniger ein Terroranschlag), die so gut wie alle Organe übergehen kann und zwar in zwei Stufen, zu erst gegen die Verfassungsorgane, im Extremfall ist er sogar einfach beschlossen.
Auch treten "nette" "Erweiterungen" der Gesetzgebungskompetenzen in Kraft, ganz "legal".
Soll Keinen beunruhigen, hab auch keine großen Befürchtungen, ist auch ist halt einfach so in der Theorie. In Deutschland gibt's nix zu holen, strategisch unbedeutende Lage und solange man keine "Zündler" in die Regierung wählt, hat man auch nix zu befürchten. Große Bedrohung geht ohnehin schon seit über einem halben Jahrhundert nicht mehr von Deutschland aus (außer man zählt deutsche Urlauber und ihre Fixierung auf Badeliegen dazu;) und "aufwecken" will man Euch auch nicht.


Schöne Grüße
Sniperace

Ich hoffe ich bleibe nicht der einzige Kommentar .............
Edit:
Ich hab´s doch gewusst:( Sowas ärgert mich, Forum ist für Meinungsaustausch und Kommunikation da und es ist nicht grade wertschätzend, wenn man nicht mal die Kraft für zwei, drei Zeilen Meinung oder von mir aus auch Kritik aufbringt.
Ja eh, es ist halt "nur" ein Manhwa, da sind die Kommentare immer gering, nerven tut es mich trotzdem:(
Und nein, ich werde noch öfters genau dazu ein Kommentar ablassen, immer und immer wieder. Ist eines Forums einfach nicht würdig.
Letzte Änderung: 2 Wochen 1 Tag her von Sniperace.

Afterschool War Activities 1 Woche 2 Tage her #801053

Vielen Dank, dass du mir mit deiner Rezension, einen auf ersten Blick für mich eher uninteressanten Manhwa, näher bringen konntest.
Ich bin im Normalfall einfach kein Fan von Werken, welche sich zu sehr auf Kampfgeschehen oder Gewalt fokussieren. Die ausführliche Beschreibung und Bewertung, die du hier zu Verfügung stellst, hilft dabei über das Setting hinweg zu sehen und in die Figuren und Geschichte des Manhwa einblick zu erlangen. Danke nochmal hierfür.
Die Kritik, die du außerdem anführst scheint fundiert zu sein und ist eine weiter hervorragende Hilfestellung, um entscheiden zu können, ob sich die (,wenn auch hier wohl nicht so große,) Zeitinvestition lohnt.
Auf meine Mangaliste ist dieser Titel auf jeden Fall schon mal, in der Hoffnung, dass ich genauso viel Gefallen daran finden kann wie du.
Liebe Grüße,
Alessandro ^^
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