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THEMA: The Rising of the Shield Hero

The Rising of the Shield Hero 1 Monat 4 Tage her #836912

  • Nicht_Peter
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Harem. Idols. Isekai. Wenn den vielen Trends im Medium Anime, die im Laufe der Jahre kamen und wieder gingen, bei allen Verschiedenheiten eine Sache gemein ist, dann wäre das wohl das folgende Merkmal: sie verfügen im Normalfall über eine außergewöhnlich kurze Halbwertszeit. Was vor Kurzem noch als pfiffiger, unkonventioneller Einfall galt, verkommt – ehe man es sich versieht – schon bald zu einem reichlich abgedroschenen Klischee, welches selbst hartgesottenen Genre-Liebhabern irgendwann nur noch ein müdes Gähnen entlockt. Dieser Wandel vollzieht sich meist in einem atemberaubenden Tempo, bevor der Zuschauer sich dann endgültig an den immer gleichen Themen, Motiven und Charakteren satt gesehen hat.

Ein sicheres Anzeichen dafür, dass dieser Prozess gerade im vollen Gange ist, ist die oft geäußerte Behauptung, dass ein Werk ein „besonderer“ Genrevertreter ist. Ab irgendeinem Punkt reicht es nicht mehr aus, dass es sich einfach nur um einen Isekai-Anime handelt, nein, ein außergewöhnlicher quirk, ein Alleinstellungsmerkmal muss her, um aus der breiten Masse noch hervorzustechen. Das äußert sich dann mitunter in literarischen Ergüssen à la „Ja, ich weiß, is n Isekai, aber halt ein besonderer Isekai, also schau ihn dir an!“, wie sie sich in meinem PM-Postfach mit steter Regelmäßigkeit wiederfinden.

Mit genau diesen Vorschusslorbeeren ist Tate no Yuusha no Nariagari, hierzulande besser bekannt als The Rising of the Shield Hero, dieses Jahr in der Winter-Season gestartet. Es handelt sich um die 26-teilige Anime-Adaption der gleichnamigen Light Novel von Aneko Yusagi, die unter Regie von Takao Abe bei Kinema Citrus entstanden ist, den Machern hinter Made in Abyss. Gesonderte Aufmerksamkeit erfuhr das Werk recht bald durch einige Anime-Blogger, welche bereits in der ersten Folge einen Beitrag zu einer Rape Culture sahen – ein kaum haltbarer Vorwurf, welchem die mindestens ebenso empörte Fanbase prompt widersprach. Mittlerweile haben sich die Gemüter ebenso wie der anfängliche Hype glücklicherweise wieder abgekühlt. Höchste Zeit also, den Anime einmal auf den Prüfstand zu stellen: Wie „besonders“ ist dieser Isekai nun wirklich?

Naofumi Iwatanis geruhsames Studentenleben findet ein jähes Ende, als er – wie könnte es anders nicht sein – in eine andere Welt teleportiert wird. Er erwacht in der üblichen mittelalterlichen Fantasy-Parallelwelt als einer der vier legendären Helden, denen als Träger der vier legendären Waffen Schwert, Bogen, Speer und Schild die Aufgabe obliegt, das Königreich Melromarc an vorderster Front gegen vernichtende Wellen ebenso hässlicher wie dämlicher Monster zu verteidigen, welche die Welt regelmäßig heimsuchen. Allerdings muss Naofumi fortan feststellen, dass er als der Held des Schildes unter den obersten Zehntausend der Nation und dem gemeinen Pöbel nicht gerade sonderlich beliebt ist und im Schatten der drei anderen Helden einen absolut hundsmiserablen Ruf genießt. Als er recht bald von dem einzigen Mitglied seiner Party, der Königstochter Malty, hintergangen und der sexuellen Belästigung bezichtigt wird, ist seine Reputation dann schließlich vollkommen ruiniert. Verärgert, frustriert und von allen Freunden und Verbündeten verstoßen muss Naofumi sich auf eigene Faust durchschlagen, neue Untergebene finden, weitere Skills erlangen – und natürlich möglichst vielen Monstern gepflegt die widerliche Fresse polieren. Recht bald wird er dabei von einer beschaulichen Entourage an durchweg Dakimakura-tauglichen Mädels flankiert, darunter der konsequent auf Waifu getrimmten Raphtalia, Filo, der Kombination aus Riesenhühnchen und Loli, und schließlich der Tsundere-Loli-Prinzessin Melty. Mit dieser weiblichen Begleitung sowie den bisweilen recht erstaunlichen Fähigkeiten des Schildes auf seiner Seite begibt sich Naofumi auf eine Abenteuerreise durch die magische Welt, die natürlich nicht ohne die obligatorischen RPG-Elemente auskommt. Dabei stößt er auf die finsteren Geheimnisse, an denen das Königreich hinter den Kulissen krankt.


Hört sich nach einem weiteren generischen Isekai-Werk an? Nicht so schnell. So einfach ist es dann auch wieder nicht, denn Shield Hero hebt sich in einem sehr wichtigen Punkt durchaus von dem üblichen Einheitsbrei ab. Verbreitet dort die Story im Normalfall eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre und ist trotz aller Action ein eher gemütlicher Spaziergang für die chronisch overpowerte Hauptfigur, lässt sich Shield Hero dagegen wohl kaum vorhalten, dass es Naofumi in der neuen Welt sonderlich leicht hat. Der Anime baut voll und ganz darauf, dass es hier eine ganze Spur düsterer, härter, ernster zur Sache geht als gewohnt. Hier werden Sklaven von Adeligen misshandelt, heimtückische Intrigen und Verschwörungen im Königshaus gesponnen, andere Parteien belogen, betrogen und verraten – etwas, was man in dieser Form etwa beim Genregroßvater Sword Art Online so schlichtweg niemals sehen wird. Die Kämpfe , deren zahlreiche Spezialeffekte und herumgebrüllten (d)engrischen Angriffsnamen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Ausgang ziemlich schnell vorhersehbar ist, macht das zwar auch nicht viel spannender. An einer ganz anderen Stelle hingegen profitiert die Serie jedoch durchaus von dem etwas finsteren Unterton. Die ruhigen, leichtherzigen Momente, in denen besagter Held des Schildes sich eine Verschnaufpause gönnen darf und das Zusammenleben mit seiner Begleitung in entspannter Atmosphäre genießt, entfalten so eine überraschend starke Wirkung, gerade weil die dunklen Abgründe der Welt als scharfer Kontrast ständig präsent sind. Naofumi ist in einer Welt aufgewacht, in der es von finsteren Gestalten nur so wimmelt, aber er gleichzeitig auch unzähligen herzensguten, ehrlichen Personen begegnet, die ihm helfend zur Seite stehen. Genau in diesem Punkt wirkt das Szenario in Shield Hero viel besser ausgearbeitet und deutlich glaubwürdiger als in vergleichbaren Werken, die außer einem schnöden Klischee-Bösewicht meist nicht viel mehr in petto haben. Dank dieser willkommenen Innovation hebt sich der Anime also durchaus vom Isekai-Einerlei ab.


Trotzdem fällt es sehr schwer, diese Story-Elemente als voll und ganz gelungen zu bezeichnen. Nur weil einige Szenen eine ganze Ecke düsterer sind als in anderen Werken, sind diese Sequenzen an sich eben noch lange nicht wirklich … gut. Das Hauptproblem ist schlichtweg, dass sehr viele dieser Wendungen reichlich konstruiert wirken, um Naofumi auf Teufel komm raus irgendwelche Hindernisse und neue Feinde in den Weg zu legen. Man kommt relativ schnell dahinter, dass diese Twists reiner Selbstzweck sind, ein finsterer Plot um des finsteren Plots willen – unabhängig jetzt davon, ob sich damit überhaupt im Gesamtgefüge ein harmonischer, konsistenter Eindruck ergibt. Dieses Problem begleitet den Anime von Anfang an, wird aber vor allem erst im späteren Verlauf wirklich offensichtlich. Das Musterbeispiel dafür ist der völlig missglückte Arc, bei dem die vier Helden gemeinsam gegen den Papst kämpfen müssen. Dieser alte Sack von der Kirche des Anime Catholicism will mit einer golden glänzenden Superwaffe die Macht an sich reißen und die besagten Helden plattmachen … aus welchem Grund auch immer, die genauen Hintergründe wie die Ideologie dieser „Kirche“ oder die politischen Zusammenhänge bleiben völlig unklar. Es bleibt der Eindruck, dass dieser Gegner aus heiterem Himmel reingeworfen wurde, um Naofumi und seinen Schild weiterhin auszulasten. Die zuvor mühsam aufgebaute Glaubwürdigkeit fällt somit ziemlich schnell wieder in sich zusammen, weil Shield Hero generell nicht nur in diesem Abschnitt der Story in seiner (erhofften) Absicht so durchsichtig ist. Es ist furchtbar offensichtlich, dass etwa hinter Malty als Charakter primär die Intention steht, dass die Zuschauer sie hassen sollen und dann Genugtuung empfinden, wenn sie später erniedrigt wird – und nicht etwa der Versuch, eine realistisch und nachvollziehbar handelnde Figur zu erschaffen. Hier lässt das Writing an vielen Stellen zu wünschen übrig.


Im Allgemeinen sackt die Qualität des Animes in den späteren Episoden teils erheblich ab, seien es nun die Dialoge, die Charakterentwicklung oder die Animation. Am deutlichsten ist dieser Verfall vielleicht an unserem Protagonisten Naofumi zu erkennen. Ist in dem Genre der Hauptcharakter üblicherweise ein glattgelutschter Kirito-Drops, dessen aufgesetztes Gehabe ihn halt leider auch nicht so wirklich zu dem beabsichtigten Badass macht, so hat Naofumi durchaus Ecken und Kanten, an denen sich der Zuschauer festhalten kann. Dahinter verbirgt sich zwar nichts anderes als der archetypische Antiheld, dessen harte Schale und weichen Kern man zwar schon tausend Mal gesehen hat; allerdings kommt diese Version grundsätzlich zunächst durchaus glaubwürdig rüber. Seine Verbitterung und seinen Zorn kauft man ihm zumindest teilweise ab, sein daraus resultierendes raues, recht unterkühltes Auftreten ist eher eine Macke, die ihn auf seine ganz eigene Art und Weise sympathisch macht. Aus dieser Idee eines Underdogs und Einzelgängers, der durchaus verwundbar ist, wird dann aber im weiteren Verlauf recht bald ein overpowerter Tausendsassa, der von allen Beteiligten bewundert wird und im Gegenzug doch alle Menschen liebt. So ergibt sich dann irgendwann eine äußerst unstimmige Mischung aus einem barmherzigen Samariter und den teils wieder einmal doch sehr gewollt wirkenden Versuchen, ihm trotzdem noch diese ungehobelten, verbitterten Charakterzüge zu verleihen. Und damit sind schließlich alle 08/15-Isekai-Fallstricke abgehakt: Ein overpowerter, edgy Protagonist mit weichem Kern? Check! Ein Harem diverser cuter Girls, welche allesamt ganz vernarrt in den Kerl sind? Check! Nur wenig spannende, stumpfe Kämpfe gegen irgendwelche seltsamen Monster? Check! Eine eher uninteressante, nicht überzeugend ausgearbeitete Fantasy-Welt als Schauplatz? Check! Garniert mit ein paar generischen RPG-Elementen? Check!

Hinter jedem Isekai steckt letztendlich die gleiche Intention: der Protagonist ist nichts anderes als ein self-insert für den Zuschauer. Hier in einer anderen Welt kann er endlich das haben, was ihm im öden real life bislang verwehrt blieb: Wertschätzung von der Gesellschaft, Erfolg beim anderen Geschlecht, Einfluss, Reichtum und Macht. Endlich kann er seine zuvor scheinbar nutzlosen Gaming-Skills sinnvoll verwerten, um die Welt zu retten und Anerkennung zu gewinnen. Das funktioniert deshalb so gut, weil viele in der Zielgruppe nicht selten in einer ähnlichen Lage stecken und selbst davon träumen, wie es wohl wäre, wenn eines der geliebten Videospiele endlich real wäre. Einerseits ein cleverer Verkaufstrick, andererseits ersetzt das alleine natürlich nicht eine gut geschriebene Story. Es ersetzt nicht, dass ein Charakter sich nachvollziehbar entwickelt und glaubwürdig im Rahmen der Geschichte agiert; und es ersetzt genauso wenig die Voraussetzung, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommen darf und das Werk zu jeder Sekunde durchgehend unterhält. Genau hier liegt dann auch der Knackpunkt: Shield Hero versucht zwar zumindest, mit diesem Schema F insofern zu brechen, als dass die neue Welt mitnichten eine Wohlfühloase ist und Gaming-Erfahrung im Fall der anderen drei Helden sogar hinderlich sein kann, allerdings bleibt der Anime umso stärker in den alten Denkmustern und ausgetretenen Pfaden verhaftet, je undurchdringlicher Naofumis Schild als wortwörtliche plot armor wird und je weiter sein Harem im späteren Verlauf anwächst. Es ist paradox: Shield Hero zeigt stellenweise Ansätze eines guten Isekai-Werks, gerade weil es in manchen Aspekten untypisch für einen Isekai geraten ist – und baut dadurch wieder ab, weil es in den anderen Punkten dann doch exakt die gleichen, altbekannten Klischees bedient.

Ist The Rising of the Shield Hero also ein besonderer und damit besonders guter Anime? Nicht wirklich. Diese Serie ist eine Nebelkerze: sie gaukelt – mitunter mit eher billigen erzählerischen Taschenspielertricks – vor, dass sie so anders, so außergewöhnlich sei. Je weiter man dann aber in die Tiefen der Story vordringt, desto offensichtlicher wird es, dass hier nicht viel dahinter steckt und dieses Werk in seinem Kern an genau den gleichen Problemen krankt wie beinahe jeder andere Genrevertreter auch. Ist The Rising of the Shield Hero damit automatisch ein kompletter Reinfall? Nein, auch das lässt sich nicht so einfach behaupten. Innerhalb des Genres zählen die Abenteuer von Naofumi nämlich mit Sicherheit zu den besseren Werken, vor allem dadurch, dass die Story zumindest anfänglich durchaus mit ein paar nette Momenten aufzuwarten weiß, die düster angehauchte Stimmung trotz aller Mankos etwas Abwechslung reinbringt und der hervorragende Soundtrack des Komponisten Kevin Penkin besagte Atmosphäre enorm aufwertet. Fans von RPG-Animes werden hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen – wer jedoch mit Isekai partout nicht viel anfangen kann, der wird auch hier nicht glücklich werden.

In diesem Sinne bleibt mir somit auch im Hinblick auf die nächsten Staffeln, die kürzlich angekündigt wurden, nicht mehr viel übrig, als den Fans des Helden des Schildes zu wünschen: viel Vergnügen und ZWEIT AQUA SPLASH!

Letzte Änderung: 1 Monat 1 Tag her von Nicht_Peter.

The Rising of the Shield Hero 1 Monat 1 Tag her #836966

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Hype Gerechtfertigt? Ich finde Ja!

Als Manga Reader wollte ich schon ewig eine Umsetzung in einen Anime und ich denke mir den Novel Lesern ging es von Anfang an gleich.
Dem Stück wird wie vielen anderen vorgeworfen dass es ja nur ein weiterer Isekai Anime sei und von diesen gäbe es ja sowieso jede Season mindestens 2. Jedoch vergessen viele dass The Rising of the Shield Hero älter ist als die Flutwelle die uns heute heimsucht.

Ich für meinen Teil finde Die Geschichte um unseren Shield Hero genial und würde jedem ans Herzen legen diesen Anime zu schauen da er für mich ein Favorit ist. (Freue mich auf die folgenden Staffeln da die Story noch so einiges zu Bieten hat.)

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag Leute, euer Simsuzz. Peace!
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The Rising of the Shield Hero 1 Monat 1 Tag her #836967

Wenn wir von dem Anime reden, dann stimme ich zu. Als Adaption hat er an den meisten Stellen einfach versagt. Anfangs noch recht interessant, aber im weiteren Verlauf gab es zu viele Abwandlungen, die der Story und den Charakteren geschadet haben. Die Kämpfe waren größtenteils langweilig wie sonstwas und die Charaktere empfand ich teilweise im Anime als nerviger als im Manga oder in der Novel.

Ich würde diesen Anime nicht weiterempfehlen und eher auf den Manga verweisen, der eine sehr viel bessere Adaption der Light Novel ist
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The Rising of the Shield Hero 1 Monat 23 Stunden her #836976

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Was soll ich sagen ....?
*o-???*
Der Anime ist entschärft, was Figuren, wie Handlung angeht. Hier fehlt Pfeffer und realistische Gefühle wie Wut und Zorn oder sarkastisches Verhalten usw. - komplett abgeschwächt. Und dazu spart er die Hälfte des Worldbuilding aus, was fatale Wirkung zeitigt. So einfach ist es.
Nun muss man sagen, dass selbst der Manga hier nicht komplett ist, allerdings entschärft er weder Figuren ob nun Prota oder Antagonisten oder die ganzen top entwickelten Figuren, von denen etliche "grau" hoch zwei sind, noch Story und Handlung, die zwar etwas komprimiert sind, allerdings nach wie vor die gleiche (um die ja der Hype entstanden ist) und keine von Anime Leuten entwickelte - so wie eben in dieser lauen Umsetzung.
Das Worldbuilding wird im Anime dann aber nur im Ansatz angeschnitten, vielfach bleibt Manches unerklärt und es war für mich fast schon ermüdend hier Informationen zu liefern zu müssen, weil man sonst Vieles schlichtweg falsch bewertet/wahrnimmt .....

Aber gut es ist ein Anime .... ja, ja ..... Made in Abyss ist auch nur ein Anime gewesen (der Unmengen ausspart, zum Teil verdammt wichtiges Zeug und vielfach bei der Story herumdoktert - siehe 3 Ebene) und so viele Leute waren wesentlich zufriedener mit diesem Anime ........
Nun warum waren sie zufriedener?

Nun .....
Nicht_Peter schrieb:
Es handelt sich um die 26-teilige Anime-Adaption der gleichnamigen Light Novel von Aneko Yusagi, die unter Regie von Takao Abe bei Kinema Citrus entstanden ist, den Machern hinter Made in Abyss.
....... weil dieser Punkt eben nur die halbe Wahrheit ist.
Weder war es die Regie, noch das Animationsteam von Made in Abyss.
Made in Abyss hatte einen Kazuchika Kise Character Designer, Animation Director (alleine was ein 1er Studio wie I.G. ohne den wäre ......). Ernsthaft seht Euch an, was der geleistet hat.
Einen Masayuki Kojima in der Regie (und die größten Teile des Storyboards), dessen Erfahrung und Arbeit für ihn sprechen und der massiv mit dem Autor des Originalwerks zusammen gearbeitet hat, was Änderungen anging.
Einen Hideyuki Kurata.
Einen Osamu Masuyama ...... ich meine was kann man mit Ex Ghibli Art Director und Background Art Macher falsch machen? Immerhin Chihiros Reise ins Zauberland (immerhin lange erfolgreichster Animefilm überhaupt ..... auf die ganzen Zahlen, wohl ewig), was für ihn aber nicht schlimm ist, weil er hat Your Name. (aktuell erfolgreichster Anime Film - je nachdem wie man es sieht), Ponyo, das wandelnde Schloss und Mahou Shoujo Madoka Magica mit zu verantworten ..... nur um einige zu nennen ......
Einen Kazuto Arai.
Einen Masakazu Kawazoe.
Einen Tatsuo Yamada.
Und einen Kou Yoshinari brauch ich vielleicht nicht erwähnen ........
Verdammt selbst die Sound Regie ist mit Haru Yamada besetzt, der hat ja auch nur Your Name., Hisone to Masotan (ein Kleinod) usw. zu verantworten
Alles Leute, die bei Shield Hero nicht dabei waren!

Takao Abes Arbeit bei Made in Abyss?
Storyboard für 3 Folgen .....
Vom Team von Made in Abyss fällt mir nur mehr Penkin, der seine Arbeit wie immer gut macht und Takushi Koide ein (der aber in Shield Hero nicht durchgängig werkte und in Made in abyss nur eine Folge ....)
Und das zieht sich durch den ganzen Anime von Shield Hero.
Ich meine, seht Euch die Mannschaft an, die diesen Anime gefertigt hat - geht bloß nicht, weil die meisten nicht mal Bilder zu ihrem Namen auf MAL haben ......
5 Regieleute über den Anime verteilt. An sich nicht so ungewöhnlich, nur hilfreich auch nicht gerade.
10!!!! ja, 10 Leute die als Animations Regie geführt werden (darunter mehr als ein Hentaibruder) - und da wundert sich Keiner, warum die Animation so schwankt?
4 Storyboard Leute usw.

Shield Hero hatte schlichtweg mit einem Team im Studio zu kämpfen, dass nicht damit zurecht gekommen ist. Und Made in Abyss in einem Vergleich zu nennen, ohne gleich direkt darauf hinzuweisen, wie weit weg dieser Anime davon ist und warum es so ist, halte ich für problematisch.

The Rising of the Shield Hero war kein Total Reinfall als Animeumsetzung - dazu muss man schon Anime Umsetzungen wie die von To The Abandoned Sacred Beasts heran ziehen, die einfach nur peinlich ist. Und bei dem man den Schreiber, bzw. der Typ der diesen Mist an Änderung zu zu verantworten hat, fragen muss was er gesoffen hat?
Bei solchen Anime kann man nur sagen, Zeitverschwendung, lest den Manga und gut.

Allerdings wird der Anime von Shield Hero, der okay geht, der Vorlage trotzdem in keiner Weise gerecht und verschenkt auch (fast) jedes Potenzial. Grade was Figuren angeht ist es doch extrem. Da wird aus einer taffen Herrscherin, die ihr Reich gegen alle Widerstände zusammenhält und vor dem Irrsinn der eigenen Leute schützt, eine Mutter, die sich für ihr undankbares Kind, dass sie in der Vorlage schon lange aufgeben hat (und vor kurzen versucht hat Familienmitglieder, die das Königreich weiterführen werden, umzubringen), opfern würde und so ihr reich dem Untergang weihen würde ..... tolle Entscheidung vom Anime Team:(
Verdammt, im Anime foltert und erniedrigt sie ihren Mann aus Zorn ständig mit neuen Schikanen, erpresst Gegenüber und schlägt Vergeltung (an ihrer Familie) vor, die sich gewaschen hat.
Da macht man aus einem gefährlichen Gegner (verdammt in der Vorlage ist er ein Kriegsheld und seine Peitsche ist tödlich), ein perverser Rollmops, der dahin wimmert und trotz seiner Taten können manche Leute im Raum ruhig bleiben und den Gutmenschen Raushängen lassen? Ja sicher, tolle Entscheidung Animeteam:(

Wenn es Euch interessiert - hier gibt es schöne Beiträge dazu, wo sich Jemand viel Mühe geben hat, zu zeigen, was Alles fehlt und was alles geändert wurde (ist leider gigantisch) - verlinke mal:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]



Der Anime ergibt für mich streng genommen nur ein Problem - Leute, die sich eine Meinung über das Werk dadurch bilden. Und dann kommen solche Rezensionen raus und dann wird von Klischees usw. gesprochen ......
Dabei wird vergessen, dass es ein massiv abgeändertes Werk als Anime darstellt - Figuren, Story, Worldbuilding, Gefühle, Atmosphäre, schlichtweg Pfeffer. Es ist in vieler Hinsicht die Kinderjausen Variante, wie bei so vielen Anime Umsetzungen.
Dabei wird aber auch vergessen, dass es sich um Werk von 2012 handelt und dass er damals eben nicht 0815 war, dass aber viele Werke, die nach ihm kamen zuerst Animeumsetzungen erhielten .......
Es wird auch vergessen, dass das Isekai Genre uralt ist und früher sich Keiner drüber aufgeregt hat und derzeit schlichtweg viele Leute eine sehr dünne Haut, was dieses Genre angeht, entwickelt haben. Ob nun unbewusst oder nicht, ist recht egal, es ist verständlich, bei dem Überangebot und der Flut an Werken zu diesen Genre (alleine wie viele Koch Isekai Manga es derzeit gibt - ziiiiiiiiiig;). Allerdings tut man so so machen Werken unrecht.

Bleibt noch zu erwähnen, dass der Anime Worldbuilding Break der Vorlage betrieben hat, mehrfach, gerade zum Ende hin ...... wie man diesen Punkt umschiefen will, ist fraglich, weil etliche Punkte sind im späteren Verlauf essenziell, was Handlung angeht.
Hier lobe ich mir Made in Abyss, da gab es zwar einen Haufen, der gestrichen wurde (etwa wie Rikos Vater gestorben ist und wie sich ihre Mutter an diesen Leute rächt), generelle Informationen, Vorgeschichten usw. und manche Änderungen sind gar unlogisch, doch am Ende kommt es auf das Gleiche raus, die Handlung folgt in etwas der gleichen Richtung und Figuren verhalten sich auch nicht komplett anders .....
Grade Figuren und ihre Charaktereigenschaften sind eine Kunst, an der man nicht herum pfuscht, wenn sie funktionieren - never change a winning Team.


Ich empfehle Web Novel, LN und Manga. Denn die Vorlage(n) ist/sind für mich eben ein Meisterwerk, grade wenn man die Zusammenhänge und die Botschaft, die Gefühle, die dem Ganzen innewohnen verstehen will. Den Anime kann nur mehr ein Teamwechsel für die folgenden Staffeln retten. Und ein komplettes Desaster konnte nur durch einige gute Folgen gerettet werden und ja, manche Folge waren echt gut, da ist dieses Gefühl aufgekommen, was die Vorlage nie verliert.

Live is good
Sniperace
Letzte Änderung: 1 Monat 21 Stunden her von Sniperace.
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The Rising of the Shield Hero 1 Monat 20 Stunden her #836978

Dies ist mein erster Beitrag/meine erste Bewertung überhaupt, also seid nett.^__^

Ich verstehe einfach nicht warum man bei jedem Anime einen oder tausende Kritiker braucht. Ein Film, ein Anime, ein Manga, oder auch ein Buch. Egal was ich für ein Unterhaltungsmedium verwende und ich unvoreingenommen mich in die Welt ziehen lasse, umso besser wird mein Erlebnis. Natürlich hat dies auch mit eigenen Preferenzen zu tun usw. doch im Grunde kann man sagen das JEDE Geschichte, egal von welchem Medium einem auf eine tolle Reise schicken kann. So hat mich auch der Anime "Rise of the Shield Hero" gepackt und in den Morast der Intriegen gerissen. Ich habe jede Folge entweder mitgefiebert, Spaß gehabt oder andere Gefühle durchlebt. Es gab Momente wo es ruhiger war, oder herzergreifend, weswegen ich sagen kann das er mir persönlich sehr gefiel, doch am Ende erlaube ich mir persönlich keine Rezension zu schreiben. Ab und an trifft man Animes oder andere Medien zu einem falschen Zeitpunkt und man regt sich unnötig über einige Details an dem Werk auf und so wird es eher eine Verschwendung von Zeit, die etwas das unterhalten möchte zerstört, oder zumindest in ein falsches Licht rückt.
Natürlich hat jeder seine Preferenzen. Ich kann Psycho-Spielchen, Horror, Mecha und noch so einiges gar nicht leiden, weswegen ich diese Genres meide, doch das liegt an mir selbst. jeder sollte unvoreingenommen in eine Bibilothek, Mediathek oder Proxer gehen und nach Herzenslust stöbern, bis einem ein Titel, oder mehrere ins Auge fällt und sich darauf mitnimmt und dann ansieht. Ich finde so ist das einfach der beste Weg um seinen Geschmack zu finden und zu genießen.
Wenn ich mir Zeit nehme mir Animes anzuschauen ist es mein Ziel eine gute Zeit zu haben und natürlich fragen mich andere nach Empfehlungen, aber ich halte mich zurück die Wahl für Andere nicht zu übernehmen, damit diese den Spaß am Stöbern haben.

Ich hoffe mein Post war nicht Inhaltslos und ergibt genug Sinn, das einige verstehen was ich meine und wenn nicht, dann auch egal. Habt Spaß, lasst euch unterhalten und unterstützt wenn ihr könnt die Firmen und Künstler, damit diese Medien niemals versiegen.

Danke fürs lesen und viel Spaß beim schauen von weiteren Animes/Mangas

-Karrenkiller
Letzte Änderung: 1 Monat 20 Stunden her von karrenkiller.
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The Rising of the Shield Hero 1 Monat 13 Stunden her #836980

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Ich kenne die Vorlage nicht, also weder Light Novel noch Manga. Zum Anime selbst kann ich nur sagen, dass ich die Figur Raphtalia fantastisch finde. Ohne diesen Charakter würde der Anime nur noch halb so gut sein. Wie komme ich darauf, naja erstens ist wie schon öfters gesagt das Worldbuilding nicht gerade eine Offenbarung. Hier erfährt man einfach viel zu wenig. Die Nebencharaktere stechen dabei aber nicht mehr hervor. Der Hauptcharakter ist aber wie ich finde sehr gut gelungen und entwickelt sich mit der Zeit auch weiter. Nicht immer zum positiven, aber das macht es ja gerade interessant. Zur Mainstory muss ich der Rezension zustimmen, hier wurde sehr viel Potential verschenkt. Gerade das Aufeinandertreffen mit der Kirche ist ja sowas von enttäuschend gewesen.

Nun werden sich die meisten denken, dass ich den Anime schlecht fand, das ist aber nicht der Fall. Wie oben schon erwähnt, rettet Raphtalia und die Verbindung zum Mainchar den Anime. Hier werden Emotionen rübergebracht, die ich für einen Isekai schon etwas heftig finde. Sie ist das Ventil für all die negativen Erfahrungen des Mainchars mit der Fantasywelt. Sie ist praktisch die Rettung für Naofumi, ohne Sie hätte sich Naofumi höchstwahrscheinlich an allen gerächt, was ihn dann aber zu einem Bösewicht gemacht hätte. So gesehen ist der Grad zwischen Genie und Wahnsinn relativ nah beieinander. Und genau diese Gradwanderung hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht ist es in den Vorlagen (Manga, Light Novel) besser ausgearbeitet, aber das schafft der Anime sehr gut. Für mich war es rein subjektiv gesehen ein wunderschöner Anime, der zwar noch Ecken und Kanten hat, aber trotzdem viel richtig gemacht hat. So gesehen tritt er wie ich finde aus der Isakai-Menge positiv hervor und gehört somit zu den guten Vertretern. Er hätte aber mit Leichtigkeit auch mehr schaffen können und genau das hat die Rezension genial herausgearbeitet. Somit kann ich die Rezension zu 100% unterschreiben, auch als Fan der Serie.
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The Rising of the Shield Hero 1 Monat 13 Stunden her #836981

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Ich finde den Anime grundsätzlich nicht schlecht, allerdings bevorzuge ich den Manga.
Im Falle Maltys muss ich dir zustimmen, manchmal war Sie wirklich exzessiv böse nur um die Quota zu erfüllen.
Gleichermaßen war der Speer-Held dämlich
*o-ero1*
Er ist einfach viel zu naiv, denkt nicht mal ansatzweise mal selbst nach und das war an manchen Punkten schon sehr frustrierend.
Was ich allerdings sagen muss, dass die meisten verliebten Mädels auch wirklich nen Grund hatten um so zu empfinden.
Zumindest Rapthalia. Ihre komplette Welt hat sich dank Naofumi zum besten gewendet, er hat sie aus der Sklaverei geholt und ihr geholfen ihrem Volk eine Zukunft zu geben. Was will man noch?
Um ganz ehrlich zu sein seh ich die anderen Beziehungen gar nicht als Verliebtheit an.
Firo benimmt sich wie ein treues Hündchen sich bei seinem Meister benehmen würde, was meist auch niedlich ist.
*o-roll*

The Rising of the Shield Hero 1 Monat 5 Stunden her #836983

karrenkiller schrieb:
Ich verstehe einfach nicht warum man bei jedem Anime einen oder tausende Kritiker braucht.

Weil Kritik genauso wichtig ist wie Lob. Wenn etwas Schwächen hat, dann sollte man sie ansprechen, wenn etwas gut ist, sollte man auch sagen, was genau gut war. Wer keine Kritik lesen möchte, bevor er etwas schaut/liest, der sollte auch keine Rezensionen oder Kommentare lesen, ansonsten muss halt jeder damit rechnen, dass er eben mit Kritiken konfrontiert wird.
Ich wäre heutzutage echt dankbar, wenn man mich vor so manch einem Anime vorher gewarnt hätte, um eine Zeitverschwendung zu vermeiden. Und andersrum genauso. Bei manchen Animes wäre ich froh gewesen, wenn mir jemand gesagt hätte "Ey, schau den mal, der ist klasse"

Also vielleicht hab ich dich missverstanden, aber für mich las es sich so, als würdest du sagen wollen, Kritik wäre etwas Schlechtes, daher mein Kommentar
"Der gute Held ist ein Ritter, in einer Rüstung aus trockenem Blut. Er ist dreckig und gibt sein bestes, um die Tatsache zu verheimlichen, dass er die ganze Zeit ein Held ist." -Frank Miller
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The Rising of the Shield Hero 1 Monat 5 Stunden her #836984

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Ich habe den Anime gesehen und den Manga auf aktuellen stand gelesen... Der Plot ist nicht zu besonders aber ok. Die dinge die mich stören sind nicht unbedingt Naofumis Entwicklung sondern die grobschlächtige Entwicklung der gesamten Welt um ihn herum.
Außer dem Protagonisten ist der einzige halbwegs vernünftige MÄNNLICHE Charackter der Waffen/Rüstungshändler der allerdings nur die Kürzeste Zeit Relevant ist.
Und die Anderen Helden... Oh mein Gott sind das schlecht durchdachte Volltrottel ich mein der Schwert und der Bogenheld haben mindestens 4-5 mal Erlebnisse gehabt wo es schien das sie zumindest anfangen darüber nachzudenken was sie Falsch machen und trotzdem waren sie bei jeder Verfolgung des Schildhelden sofort zur stelle weil ähm "Naofumi ist Böse".
Dem Speerhelden werf ich das nichtmal vor der wurde als Volltrottel Konzipiert, mit den ersten Folgen hatte ich ne gute Zeit aber desto länger ich ihn verfolgte desto schlechter fühlte sich das alles an sorry.
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The Rising of the Shield Hero 4 Wochen 2 Tage her #837006

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Es gibt eben Leute, die eine Top Waifu nicht zu schätzen wissen. xD
Ich glaube, Rising of the Shield Hero wird uns im Gegensatz zu manch anderem Anime noch lange in Erinnerung bleiben.
In jedem Fall freue ich mich schon auf die weiteren Staffeln.^^

The Rising of the Shield Hero 4 Wochen 1 Stunde her #837032

HealingPotion schrieb:
Es gibt eben Leute, die eine Top Waifu nicht zu schätzen wissen. xD

Redest du von Raphtalia? In dem Fall würde sich mir die Frage stellen, was sie zu einer Top Waifu macht. Sie macht nichts anders, als andere Charaktere vor ihr, erfindet das Rad überhaupt nicht neu und ja, das ist subjektiv, aber sie wirkt, zumindest im Anime, eher nervend als wirklich liebenswert. Wobei es anfänglich noch in Ordnung geht. Meiner Meinung nach leidet Anime-Raphtalia viel zu sehr von den uns wohl bekannten Anime-Klischees, der typischen Eifersucht des "unglücklich" verliebten Mädchens. Das "unglücklich" ist natürlich in Anführungszeichen, weil sie am Ende ja bekommt, was sie will.
Ich meine, ich verstehe, was die Leute an ihr finden. Sie ist hübsch, sie ist ziemlich nützlich im Kampf und sie unterstützt den Protagonisten emotional wirklich enorm, aber all das traf auch auf Charaktere wie zum Beispiel auf Rem aus Re:Zero zu und über die redet heute kaum einer mehr. Und ich glaube eben, dass die Leute sogar noch viel früher aufhören über Raphtalia zu reden, ich meine, der Hype um sie ist größtenteils jetzt schon verflogen und deswegen würde ich sie auf keinen Fall als Top-Waifu bezeichnen. Da KÄME Rem noch viel eher ran, aber Raphtalia war eher eine Eintagsfliege, die ihren zweiten Sommer vielleicht nochmal während der 2. Staffel feiern wird, aber bis dahin wird so gut wie keiner über sie reden, außer vielleicht die die hard fans von Shield Hero.

Vielleicht definieren wir "Top-Waifu" auch einfach unterschiedlich. Vielleicht hast du nicht allgemein gesprochen, sondern einfach deine persönliche Meinung über sie dargelegt, was wiederum völlig in Ordnung wäre. Aber ich definiere "Top-Waifu" einfach als etwas sehr viel Nachhaltigeres. Über eine Top-Waifu redet die Community noch JAHRE später und sie verliert dabei nur wenig an "Wert" über die Jahre. Ja, wie gesagt, meine Definition ist sehr viel allgemeiner.
Ich glaube, Rising of the Shield Hero wird uns im Gegensatz zu manch anderem Anime noch lange in Erinnerung bleiben.

Einigen vielleicht, aber ich denke, dass dieser Anime im Gesamtbild sehr schnell wieder in der Versenkung verschwinden wird. Schau dir mal Re:Zero an und wie der eingeschlagen ist. Heute? Fast nichts mehr. Der Hype ist einfach verflogen und klar, man hört ab und zu noch paar Stimmen, die Re:Zero in den Mund nehmen, aber angesichts des damaligen Hypes... mäßig, wie man zugeben muss. Jetzt stell ich mir vor, wie es Shield Hero ergehen wird, der nicht so hart eingeschlagen ist, wie Re:Zero damals und ich sehe beim besten Willen keinen nachhaltigen Effekt auf die Community.

Aber ich kann mich natürlich irren und vielleicht wird Shield Hero in einigen Jahren als absoluter Klassiker gelten,woraufhin ich dann meine heutigen Worte fressen werde, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und wage, es zu bezweifeln
"Der gute Held ist ein Ritter, in einer Rüstung aus trockenem Blut. Er ist dreckig und gibt sein bestes, um die Tatsache zu verheimlichen, dass er die ganze Zeit ein Held ist." -Frank Miller
Letzte Änderung: 4 Wochen 1 Stunde her von GhostofFate92.

The Rising of the Shield Hero 3 Wochen 6 Tage her #837036

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@GhostofFate92
Anime-Raphtalia

Trifft es ganz gut, weil die Raphtalia der Vorlage ein anderes Kaliber ist .... muss auch mal gesagt sein, bei weiten nicht so nervig, was auch für so manch andere Figur im Anime gilt. Besonders weh tut mir ja hier, wenn man starke weibliche Figuren (Königin) runter zieht und aus welchen, die noch eher schwach sind (und in der Vorlage erst später durchstarten - Charakterentwicklung) stärkere Figuren macht, als sie es sind.
Kann mich noch gut daran erinnern, wie eine Figur, den Helden mit ihrer Ansprache den Kopf wäscht und "rettet" ....... verdammt, die war in der Vorlage gar nicht zugegen - aus guten Gründen, Thronfolger und Herrscher lässt man gewöhnlich nicht gemeinsam aufs Schlachtfeld ..... da ist es schnell vorbei mit der Dynastie. Mal davon abgesehen, wie peinlich diese Szene ist und wie billig, ich meine es ist keine neue Idee, es ist nur die Wiederholung alter Szenen ....
Folglich war ihr Auftritt auch enorm schwach geschrieben, zuerst kann sie sich gegen einen 0815 Gegner kaum halten und dann hat sie auf einmal großartige Fähigkeiten aus dem Nichts, wenn es ums Ganze geht ..... ja sicher:(

Raphtalia, wie Naofumi wachsen noch und sie wachsen noch zusammen ...... der Anime "bricht" diesen Punkt in mancher Hinsicht ..... weswegen ich mir Sorgen mache .....
Rem aus Re:Zero zu und über die redet heute kaum einer mehr.

Da wäre ich mir nicht so sicher - ernsthaft wirklich nicht. Die Pause halte ich nicht für klug vom Studio, allerdings wäre ich sehr, sehr vorsichtig, wenn es um das schwellende Potenzial dieser Vorlage geht ......
Und Rem ist für mich ganz weit oben.


Meine Top Waifu wären vermutlich beide nicht;)
Mir würde eher eine Balsa (Seirei no Moribito) zusagen;) Oder eine der ganzen Messer schwingenden Bräute in anderen Anime, vor allem die, denen man es auch aufgrund von Training auch abnimmt.
Oder eine Waifu der praktischeren Form .... so wie Senko ........ Kochen, putzen ..... Scherz beiseite;)

The Rising of the Shield Hero 3 Wochen 6 Tage her #837042

Ja, ich habe mich bewusst auf den Anime beschränkt, denn in der Vorlage und in der Manga-Adaption schneiden viele Charaktere ganz anders ab, aber ich habe das Gefühl, dass viele gar kein Interesse am Manga oder der LN haben und sich mit dem Anime zufrieden geben, daher habe ich mich nur auf den Anime bezogen.

Was Rem betrifft, ich mag sie definitiv weit mehr als Raphtalia, das ist gar keine Frage. Aber wenn ich mir vorstelle, wie präsent sie mal in den Köpfen der Leute war. Ich bin ja jemand, der viele Anime-Youtuber schaut und daher lese ich auf Youtube auch seeehr viele Kommentare. Und wenn jemand Top-Listen anfertigt, reagieren auch die Fans entsprechend und klar, Rem kommt noch zur Sprache, aber eben weit seltener als noch 2016-2017. Und wie gesagt, Raphtalia beginnt jetzt schon langsam zu verschwinden und da frage ich mich halt, ob man sie wirklich als Top-Waifu bezeichnen kann.

Ist natürlich nur mein Eindruck, der durch das Lesen verhältnismäßig weniger Kommentare entstanden ist. Warten wir einfach mal die Zukunft ab, aber wie gesagt... der Shield Hero-Anime ist nun nicht wirklich wie ne Bombe eingeschlagen, kann man wirklich nicht sagen. Er ist ziemlich gut angekommen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass er bei so vielen den Titel "Anime des Jahres" bekommen wird.
"Der gute Held ist ein Ritter, in einer Rüstung aus trockenem Blut. Er ist dreckig und gibt sein bestes, um die Tatsache zu verheimlichen, dass er die ganze Zeit ein Held ist." -Frank Miller

The Rising of the Shield Hero 3 Wochen 3 Tage her #837114

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Na ja, Raphtalia ist ein Waschbär. Ich glaube, sowas hatten wir noch nicht. xD
Natürlich habe ich Rem nicht vergessen und auch Asuna mit ihrem Cooking Skill habe ich noch im Hinterkopf.
Muss aber ehrlich zugeben, ohne Raphtalia und die ersten 3-4 Folgen wäre mein Urteil zum Anime ebenfalls vernichtend gewesen.
Die Animation der Kampfszenen war wirklich schlecht, um nicht zu sagen unterirdisch. Da muss ich der Rezension voll und ganz zustimmen. Hatte bei einigen Folgen das Gefühl, dass man sie am Stück skippen könnte.
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