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THEMA: Baby Steps

Baby Steps 3 Wochen 5 Tage her #835758

  • Kuebert
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Das primäre Ziel von Anime jeglicher Form ist es wohl, den Zuschauer zu unterhalten. Blickt man auf die möglichen Genres und Themen, um die sich eine Show drehen kann, liegt es wohl ziemlich nahe, ja man könnte es schon fast als banal und wenig originell bezeichnen, sich für ein Thema zu entscheiden, das seit frühster Menschheitsgeschichte stets den wohl höchsten Unterhaltungswert genießt. Die Rede ist selbstverständlich von Sport. Menschen lieben einfach den Wettkampf, das Kräftemessen untereinander und fiebern auf natürliche Weise der Überraschung entgegen, wenn David plötzlich doch Goliath niederringt. Wie konzipiert man jedoch eine solche Serie? Anime genießen immerhin Freiheiten, die der realen Welt, den realen Athleten, versagt sind. Wie soll man mit dieser Grenzenlosigkeit umgehen? Dieser Reichtum an Möglichkeiten brachte schon einige Interpretationen verschiedenster Sportarten hervor. Wie beispielsweise Prince of Tennis, Eyeshield 21 oder auch Kuroko no Basket, die neben den Grundkräften der Physik oft auch mal die Regeln des eigentlichen Sports komplett außen vor lassen. Diese übertriebenen Darstellungen können zweifellos unterhaltsam sein, doch haben sie wirklich noch viel mit Sport zu tun? Und ist dies wirklich der beste Weg, einen Sportanime zu produzieren? Ganz klar werden jetzt einige sagen: „Wenn ich eine realistische Darstellung möchte, dann muss ich ja keinen Anime ansehen“, doch möchte ich dem widersprechen, indem ich euch das wohl andere Extrem des Spektrums präsentiere. Lasst mich euch also den Anime Baby Steps etwas näherbringen.


Basierend auf dem gleichnamigen Manga entstanden von 2007 bis 2011 insgesamt zwei Anime-Staffeln, die im Studio Pierrot unter Regie von Murata Masahiko produziert wurden. Mangaka Katsuki Hikaru erzählt in seinem Werk von Maruo Eiichirou, einem Musterschüler, der bisher wenig mit Sport zu tun hatte. Maruos Leben besteht nur aus der Schule und seinen Noten, anderweitig besitzt er keinerlei Interessen oder gar irgendwelche Hobbys. Schon immer folgt er dem von Zuhause und der Schule instruierten Weg, ohne diesen wirklich zu hinterfragen. Seine Motivation, Sport zu treiben, dient keinem höheren Ziel, nein, er möchte lediglich mehr körperliche Ausdauer erlangen, damit er im Leben nicht nur geistig, sondern auch physisch fit bleibt. Ein Flyer macht ihn auf den nahegelegenen Tennisclub STC aufmerksam. Dort angekommen wird der Oberschüler jedoch schon nach dem Aufwärmen vor Erschöpfung ohnmächtig und wortwörtlich auf den Boden der Tatsachen geholt. Angespornt von der Demütigung und obendrauf noch angezogen von Schulschönheit und Tennisfreak Natsu, entsteht in Maruo langsam eine Leidenschaft für den Sport, die er nie zuvor beim Lernen verspürte. Seine Hartnäckigkeit und sein Scharfsinn helfen ihm dabei, immer besser zu werden und es entsteht schließlich der Gedanke, Tennis nicht bloß als einfaches Hobby zu betreiben. Doch ist es für Maruo überhaupt möglich, seinen Lebensunterhalt mit Tennis zu verdienen oder jagt er bloß irgendwelchen Fantasien hinterher?

Das Motto, das die Show dem Zuschauer von Anfang bis Ende vermitteln möchte, ist relativ auffällig, wird es einem doch immer wieder vorgehalten und ins Gedächtnis gerufen: Believe in Yourself. Dies findet nicht nur musikalisch über den Opening-Song stets seinen Zugang in die Serie, so bezeichnet gerade Maruos Entwicklung selbst, vom Schulbesten zum ambitionierten Tennisspieler, seinen eigenen Prozess der Selbstfindung. Diesen läuft er auf einem neuen, einem unsichereren Pfad, der Stück für Stück durch seine eigene Willenskraft gepflastert wird. Sehr symbolisch wirken die Szenen, in denen Maruo stundenlang lernend am Schreibtisch sitzt, während ein Zug vor seinem Haus mit einigen Salarymen (Büroangestellte) im Schlepptau vorbeirauscht. Sein Leben wendet sich, als er den mit dem Wort FREE bedruckten Flyer findet. Seit jeher folgte Maruo dem typischen Weg eines Salarymen, ohne daran zu denken, was er selbst wirklich will, was ihn glücklich macht. Doch ein Dasein, das nur aus Testergebnissen besteht und auf vorgegebenen Gleisen verläuft, ist nicht wirklich erstrebenswert. Dies erkennt auch Maruo, denn für ihn war die Probestunde im STC-Tennisclub die notwendige Entgleisung, die ihn wachrüttelte und einen anderen Pfad entdecken ließ.

Das Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten und eine gesunde Selbstreflektion bilden die Grundsteine, auf denen Maruo seine Tenniskarriere aufbaut. Dieser selbstkritische Blick und dem damit einhergehenden in Perspektive setzen von Zuständen helfen der Show dabei, eine realistische Adaption des Sportes zu inszenieren. Und durch gerade diese Herangehensweise wird das Motto der Serie überhaupt erst möglich gemacht und für den Zuschauer greifbar, da man sich wohl einfacher mit dem schmächtigen Maruo als mit irgendeinem Überathleten identifizieren kann. Dies ist natürlich übertragbar auf jedes andere beliebige Ziel. Da ein trainierter Körper im Sport essenziell ist, wird hier dem Publikum versichert, dass auch unser unsportlicher Protagonist bei Null anfangen musste. Die Show vergisst dabei jedoch nicht die bereits erwähnte Selbstreflektion und das Aufzeigen der Realität. So wird verdeutlicht, dass durch das neue Interesse natürlich anderweitig Einbußen gemacht werden müssen. Zum Beispiel fällt Maruo in den Schulrankings immer weiter nach unten, denn das viele Training nimmt nicht nur viel Zeit in Anspruch, sondern zehrt sowohl körperlich als auch geistig sehr an seinen Kräften. Eine humorvoll untermalte Spitze gegen das japanische Schulsystem findet sich zudem in einem Aufeinandertreffen von Maruo und Natsu mit einem Ausländer vor dem Tennisclub, bei dem der notentechnisch überlegene Musterschüler keinesfalls mit praktischen Englischfähigkeiten glänzen kann und Natsu die Situation klären muss. Ganz möchte der Anime das Schulsystem aber dann doch nicht als belanglos hinstellen, so bleibt Maruo stets mit noch gutem Notendurchschnitt. Der Unterschied: Er wirkt ausgeglichener, nimmt die Ergebnisse gelassener und ist eben nicht mehr ganz so verbohrt. Er verliert den Tunnelblick und hat die Augen auf sein ganz persönliches Ziel gerichtet.



Dieses Ziel ist es natürlich, Tennisprofi zu werden. Doch wie stellt man das als absolut unsportlicher Oberschüler an und ist es vielleicht nicht etwas zu spät dafür? Nimmt man Maruos Fähigkeiten genauer unter die Lupe und blickt auf die Methoden, mit denen er diese erlangen konnte, wird die Diskrepanz zu überzogeneren Sportadaptionen nämlich sehr gut deutlich. Direkt in Minute eins wird der Zuschauer durch einen plötzlichen Einstieg mitten in einem Tennisspiel mit einigen Besonderheiten von Maruo vertraut gemacht: Er geht mit vollem Körpereinsatz in jeden Ball, er spielt erst seit der Oberschule Tennis und er schreibt während seiner Matches akribischste Analysen seiner Gegner mittels illustrativer Skizzen des Spielverlaufs in Notizbücher – bitte was?! Wie bereits erwähnt, setzt Baby Steps zu keiner Zeit auf übermenschliche Kräfte, dennoch besitzt Maruo Eigenarten, die seinen Tennisstil speziell machen. Trotz des schmächtigeren Körperbaus und dem damit einhergehenden Manko in puncto Athletik gelingt es Maruo nach und nach ein ansehnliches Repertoire an Fähigkeiten anzusammeln, die aber zu keiner Zeit übermäßig zum Tragen kommen.

Maruo hat beispielsweise sehr gute Augen und kann so oft einen Schritt früher als seine Gegner agieren. Andere Serien hätten ihm hieraus eventuell einen Blick in die Zukunft verliehen, doch Baby Steps verschafft Maruo nur ein völlig natürliches Charakteristikum, um andere körperliche Defizite überhaupt ausgleichen zu können. Eine weitere Eigenart sind die Notizbücher, in die er vor, während und nach jedem Spiel Analysen kalligraphiert. Aus dieser ehemals schulischen Angewohnheit aus jeder Unterrichtsstunde das Wichtigste herauszufiltern und zu notieren, um bei Tests stets alle auftretenden Eventualitäten vorherzusehen, wird eine elementare Waffe seines Tennisspiels. Er versteht es, das Notwendige aus seinen Spielen zu ziehen und die Situation klar und nüchtern zu erfassen. Doch ist auch dies mitnichten eine Allzweckwaffe der Serie. So hilft in manchen Situationen nur das Errechnen von Wahrscheinlichkeiten diverser Aufschlagarten seines Gegenspielers, die ihn zu riskanten Manövern zwingen und auf die als Ausgang häufig der eigene Punktverlust folgt. Aber wie heißt es so schön? „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“, oder?

Schaut man nämlich genauer hin, bieten eben diese Eigenarten viel Raum für Kritik am Motto der Serie. Maruos Entwicklung vom völligen Amateur zu einem respektablen Spieler ist auf den ersten Blick beeindruckend und motivierend zugleich, ganz nach dem Spruch „Believe in Yourself“. Doch ist dies wirklich so? Ganz zynisch betrachtet hat Maruo nämlich schlichtweg sehr viel Glück und nicht alles an seinem Erfolg zeugt von eigener Arbeit. Da wären seine rein physischen und psychischen Eigenschaften, nämlich die bereits erwähnten Augen, die ideal fürs Tennis gemacht sind, sein Intellekt, mit dem er messerscharf in jeder Situation Analysen ziehen kann und seine unglaubliche mentale Ausdauer. Durch die sehr überdurchschnittliche Intelligenz wackelt das Fundament der Serie mehr als nur ein wenig, denn Maruo wirkt gleich zu Beginn wie kein beliebiger Schüler. Worauf ich mich fragte: Warum macht Baby Steps das? Als Folge wird die Identifikation mit Maruo für das Publikum immer schwieriger und das Motto „Believe in Yourself“ wird auf einmal zu „Believe in Maruo-kun“. Aber wollte der Anime nicht mehr, als dass wir Zuschauer nur Ganbatte!!! schreien und danach eventuell den Manga kaufen? Um das scheinheilige „Believe in Yourself“ nun endgültig zu zerstören, kommt hinzu, dass der Tennisclub STC einer der besten im Lande ist und Maruo in perfekten Bedingungen unterkommen kann. Er erhält ein perfekt auf ihn abgestimmtes Individualtraining, ja sogar einen perfekten eigenen Coach gestellt, ein Trainingscamp in Florida spendiert, hat Starspieler, die jeden Tag mit ihm trainieren und bekommt von renommierten Profis Ratschläge in Sachen Tennis. Kurz gesagt: Die Förderung ist immens und wirkt sehr künstlich zurechtgelegt. Und all dem nicht genug, ist doch auch der Titel der Serie sehr ungeschickt gewählt worden, da er suggeriert, Maruo komme nur langsam voran. Zugegeben sind es oft Kleinigkeiten, die er verbessert, jedoch in einer Geschwindigkeit à la Baby Usain Bolt Steps, da er innerhalb von nur zwei Jahren Tennis zu den besten Spielern des Landes gehört.

Sprechen wir von realistischen Sportadaptionen, könnte man meinen, man gibt dummerweise freiwillig die Grenzenlosigkeit von Animationen auf. Serien wie Diamond no Ace, Haikyuu!! oder auch Run with the Wind zeigen aber eindeutig, dass reale Konzepte durchaus funktionieren und gerne angesehen werden. Klar sind sportlich gesehen nun keine übermenschlichen Sprünge und blitzschnellen Sprints mehr möglich, doch nutzt Baby Steps diese Limitationen aus, um einfach andere Wege einzuschlagen. Eine solche Darstellung erlaubt es nämlich vor allem, ins Detail zu gehen. Was in Haikyuu!! wohl etwas unbeachtet bleibt und in Run with the Wind sich eher in einer Darstellung der Persönlichkeiten der einzelnen Sportler verliert, kommt in Baby Steps expliziter zur Geltung: das Training. Denn gerade hier entdeckt man eine Einzigartigkeit, die die Serie von anderen abhebt. Hier hat man keine irrsinnigen Trainingsmethoden, bei denen man Holzstämme in den Boden schlägt, um seine Fäuste zu stählern oder auch keine plötzlichen Sprünge in Skill und Technik anderer Sportserien. Maruo steigert sich Schritt für Schritt durch ein rigoroses, aber dennoch gut durchdachtes Training sowie mittels vieler Turniere, in denen er immer wieder vor seine Grenzen geführt wird. Da der Protagonist mit seinem späten Einstiegsalter dem Nachteil hinterherläuft, viel weniger Erfahrung zu haben, muss gezielter gearbeitet werden. Hier zeigt die Serie eben auch, dass man keine 10.000 Stunden benötigt, um gut in etwas zu werden, sondern durch reflektiertes Verhalten und individuell angepasster Pläne wesentlich effektiver und schneller Fortschritte erlangt werden können. Man könnte den Anime an sich als einen gesamten Trainingsarc sehen, jedoch wird dies keinesfalls auf eine langweilige Art inszeniert. Vielmehr geschieht es natürlich und wirkt sehr organisch. Einzelne Trainingsmethoden werden erläutert und gezielt auf Maruos Körper angepasst. So werden beispielsweise nur jene Muskelgruppen der Schulter beim Krafttraining gestärkt, die benötigt werden, um seinen Aufschlag zu verbessern. Neben physischen Einheiten sind auch einige mentale Übungen erforderlich, um aus ihm einen Profi zu machen. Hier geht es viel darum, perfekte Bedingungen zu schaffen, um quasi auf Knopfdruck Topleistungen abrufen zu können. Eine realistische Herangehensweise an den Profisport Tennis macht diesen abwechslungsreichen Detailreichtum erst möglich und schafft es so, eine erfrischende Sportadaption zu formen, in der man als Zuschauer einiges dazulernen kann.

Training, Training, Training – ein einziger Trainingsarc klingt ehrlich gesagt wenig unterhaltsam, oder? Doch ist hervorzuheben, dass Maruo eben gerade in Turnieren, in Situationen, die alles von ihm abverlangen, über sich hinauswächst. Und was ist spannender als ein KO-System – ein Spiel, das über Weiterkommen oder Ausscheiden entscheidet. Im Turniersystem trifft er auf vielseitige Gegner, die ihm stets andere Dinge abfordern. Sei es nun ein athletischer oder rein physischer Vorteil des Kontrahenten wie beispielsweise die Körpergröße oder aber die mangelnde Spielerfahrung, sei es der Druck, den man spürt, wenn man auf einen außerordentlich beliebten Rivalen trifft, bei dem viele Zuschauer auf gegnerischer Seite stehen, sei es das berüchtigte Mirror-Match oder der Spieler, der die Regeln des Sports sehr weit ausreizt. Darüber hinaus sind einige Gegner keinesfalls einfache Meilensteine, die nach einmaligem Überwinden wegfallen, sondern lernen in den Spielen mit Maruo auch stets etwas dazu und wachsen über sich selbst hinaus. Gerade die Gefechte mit dem zunächst hitzköpfigen Araya gehören zu meinen Lieblingsspielen, denn hier findet Satz für Satz eine Entwicklung auf beiden Seiten des Tennisfeldes statt. In Sachen Spannung hebt sich vor allem die zweite Staffel von der ersten ab, denn so wird mit dem immer besser werdenden Tennis des Protagonisten logischerweise auch der Schlagabtausch mit immer stärkeren Gegnern möglich, wodurch die späteren Spiele eindeutig an Qualität und Tiefgang gewinnen. Die Partien sind abwechslungsreich, kreativ, zeigen stets etwas Neues und sind auch oft schlichtweg unvorhersehbar.



Leider ist die Animation ein Faktor, der das Schauerlebnis trotz der ganzen Abwechslung dann doch etwas einschränkt. Einzelne Matches werden dominiert von Gedankengängen und Analysen über verschiedenste Möglichkeiten und Ausgänge des nächsten Schlages, jedoch wird eben dieser Schlag oft langweilig inszeniert. Hier vermisst man das spritzige und rasante Tempo neuerer Adaptionen wie Haikyuu!! oder Kuroko no Basket, gerade weil es um einen schnellen Sport wie Tennis geht, umso mehr. Deshalb bieten die Spiele trotz Vielfallt der Gegner und neuer Elemente des Sports nicht viele optische Highlights für den Zuschauer. Das wiederholende und doch homogene Zeigen von Maruos Gedankenwelt und die Tatsache, dass man eigentlich keine ganze Partie sieht, in der die Hauptfigur nicht selbst auf dem Feld steht, sorgt stellenweise sogar für eine gewisse Eintönigkeit. Die gezeigten Begegnungen sind stets unterhaltsam, versteht mich nicht falsch, jedoch wären Einblicke in das Aufeinandertreffen anderer Tennisspieler oder Tennisstile erfrischend und auch angebracht gewesen.

Zusätzlich lässt der dominante Fokus auf dem Hauptcharakter auch die Abgründe, die Schattenseite, des Weges einer Profikarriere unbeleuchtet – das Scheitern. Niederlagen in einzelnen Matches meine ich nicht, denn hiervon erlebt Maruo definitiv genügend, ich spreche von der traurigen Einsicht, dass das eigene Talent nicht für den Sprung zur letzten Ebene ausreicht. Diese bittere Realität, welche Spieler, die ihre ganze Jugend auf dieses Ziel hinarbeiteten, erfahren, wird selten beleuchtet. Zu versöhnlich und einsichtig geben sich die Geschlagenen in der Serie. Das Motto muss gewahrt werden, jedoch gehört zu einer realistischen Adaption nicht auch die Darstellung des Lebens abseits des Platzes? Solche Schönheitsfehler möchte Baby Steps nicht zeigen, dafür ist die Grundstimmung zu positiv. Denn mit genügend harter Arbeit und Selbstvertrauen kann man alles schaffen. Just Believe in Yourself.

Das Ende dieser Rezension möchte ich jedoch nicht auf dieser negativen Note enden lassen, zu viel Spaß hatte ich doch beim Schauen dieser Serie. Auch wenn ich mich sehr an der blumigen Darstellung einer anstrebenden Profikarriere störte, lag dies nur daran, dass Baby Steps eben auf dem Spielfeld gerade in diesem Bereich so besonders, so detailverliebt und reell ist. Baby Steps schafft eine erfrischende Sportadaption, die einen gut an die Hand nimmt, einen immer wieder überrascht und mit dem Protagonisten und seinem Traum mitfiebern lässt. Vor allem zeigt sie aber auch, dass Realismus in Sportanime durchaus unterhaltsam ist und seine Daseinsberechtigung verdient. Darüber hinaus bietet es ein gutes Beispiel, dass man in Sportserien dem Zuschauer etwas den menschlichen Körper, die Muskeln und auch mentales Training spielerisch näherbringen kann und so auch eine Richtung à la Cells at Work möglich ist. Moment mal… Ist How Heavy Are the Dumbbells You Lift? etwa die perfekte Sportadaption?!

So, ich bin dann mal im Gym, schönen Tag noch, euer Kuebert.
Letzte Änderung: 2 Wochen 2 Tage her von Kuebert.

Baby Steps 2 Wochen 1 Tag her #836002

  • Tsurugi123
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Ich kann dazu eigendlich nur eines sagen.
Baby Steps ist meiner Meinung einer der langweiligsten oder sogar der langweiligste Sportanime den ich je gesehen habe.
Ich kann verstehen das viele Sportanimes zu übertrieben wirken, aber das ist bei Baby Steps nicht anders, mit dem Unterschied das Animes wie Prince of Tennis und Eyeshield 21 unterhaltsam und spannend sind.

Euch noch einen schönen Tag
Bye

Baby Steps 2 Wochen 23 Stunden her #836025

  • Lissiana
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Also ich gebe es gerne offen zu: Ich bin ein Sport Anime Fan.
Und wer Baby Steps schon langweilig findet sollte nie "Days" oder "All Out" gucken.
Denn "Days" z.B. toppt selbst Baby Steps.
Und "All Out" hat auch keine Nennenswerten Wow Momente.

Nur eines haben diese drei relativ normalen / langweiligen Animes gemeinsam: Sympatische Charakter.
Charakter die solche Animes schon wieder sehenswert machen.
Bei "All Out" der Trainer des Rugby Hauptteams.
Bei "Days" der Captain des Fußball Teams.
Und bei "Baby Steps" sogar der Protagonist selbst.

Klar, viele Sport Animes sind einfach nur übertrieben. Vor allem wenn man sich die Protagonisten anschaut.
Aber das macht doch solche Animes aus.
Allein wenn ich da an "Haikyuu", "Eyeshield21", "Yowamushi Pedal", "Kuroko no Basket", "Prince of Tennis", "Major" oder "One Outs" denke. Da sind alle Protagonisten herausragend und fallen allein durch ihren Charakter und ihr Können auf.
Das ist es doch was Sport Animes so Sehenswert macht. Deshalb mögen doch so viele Sport Animes. Einfach weil es immer wieder spannend und Lustig ist zu sehen wie ein Sport aufgepeppt und übertrieben dargestellt wird.

Ei-chan (Baby Steps) wird nie an Ryoma Echizen (Prince of Tennis) heranreichen.
Tsukushi TSUKAMOTO (Days) wird niemals an Tsubasa Oozora (Captain Tsubasa / Supper Kickers) heranreichen.
Kenji GION (All Out!) wird niemals an Riku Haruma (Try Knights) heranreichen.

Und das müssen sie auch nicht.
Jeder Sport Anime hat seinen eigenen persönlichen Charme.
Deshalb sollte man sie sich selbst anschauen und dann entscheiden welche man davon mag oder nicht.^^

Lg Lissi XD
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Baby Steps 1 Woche 5 Tage her #836083

  • Overme2
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>Mir persönlich hat der Anime sehr gut gefallen wie man es nimmt er hat einen ungeheuren Charm er ist sehr liebenswert und vermittelt in vielen punkten was diesen Sport ausmacht viele werden den leichten und sehr seichten einstieg nicht mögen ich persönlich freue mich das es im Bereich Sport Aniemes eine kinderfreundliche variante zu Hajime Hippo gibt die zeigt das ein Hauptcharakter auch durch hartes training sein Ziel erreicht
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