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THEMA: Mobile Suit Gundam Thunderbolt 2nd Season

Mobile Suit Gundam Thunderbolt 2nd Season 1 Woche 5 Tage her #824027

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Bei diesem Text handelt es sich um eine Fortsetzung der Rezension zur ersten Staffel von Mobile Suit Gundam Thunderbolt. Die Argumentation baut direkt auf diesem Artikel auf, somit ist es erforderlich, diesen zuerst zu lesen, um eine vollständige, kohärente Erfahrung zu erhalten. Zusätzlich ist es anders als bei Rezensionen zu Erstwerken selbstverständlich nicht zu vermeiden, manche Story-Details der ersten Staffel zu spoilern, schließlich ist diese für einen großen Teil der Prämisse des rezensierten Werks verantwortlich.

UC0080. Der One Year War hat sein Ende gefunden, die Principality of Zeon wurde besiegt. Doch auch acht Monate nach Kriegsende herrscht keineswegs Friede auf der gebeutelten Erde. Verbliebene Widerstandsgruppen im Namen Zeons (auch Zero Remnants genannt) führen einen Guerilla-Krieg gegen die übermächtige Earth Federation, darunter auch der Thunderbolt-Überlebende Daryl Lorenz. Dieser wird unter den anderen Anhängern aufgrund seines Einsatzes und seiner Erfolge als Piloten-Ass gesehen, manch einer glaubt sogar, dass er ein sogenannter Newtype (ein Mensch auf einer höheren Evolutionsstufe) geworden ist. Neben seinen Einsätzen muss sich der junge Soldat, der im Thunderbolt-Sektor sämtliche vier Extremitäten verlor, auch um die psychische Genesung der traumatisierten Wissenschaftlerin Karla Mitchum kümmern, mit der er im Krieg eine Beziehung führte. In seiner Mission soll Daryl Informationen über die neue South Seas Alliance bergen, die mit eroberten Zeon Mobile Suits einen religiös-fanatisch motivierten Kleinkrieg gegen die Earth Federation beginnen – darunter auch der Psycho Zaku. Der aus der Gefangenschaft Zeons befreite Io Fleming wird mit dem neuen Atlas Gundam ausgestattet, um das grausame Kriegsgerät, das auch schon den Kampf um den Thunderbolt-Sektor entschied, zu sichern oder zu zerstören.

Die zweite Staffel der ONA Mobile Suit Gundam Thunderbolt erschien von März bis Juli 2017 und umfasst erneut vier Episoden. Zudem wurde das Werk erneut gesammelt mit zusätzlichen Szenen als Film veröffentlicht, diesmal mit dem Subtitel Bandit Flower. Für die Animation und Produktion war wie immer bei Gundam das Studio Sunrise verantwortlich. Bezüglich der visuellen Gestaltung ist der Anime sehr ähnlich zu seinem Vorgänger und schafft es erneut, seinen künstlerisch hochwertigen Stil mit starken Partikeleffekten und kreativer Regie in Szene zu setzen. Auch die charakterfokussierte musikalische Untermalung kehrt zurück, zusätzlich finden dieses Mal auch einige andere Vocal-Songs ihren Weg ins Werk. Zusammen bilden diese Aspekte erneut eine Symbiose, die einige traumhafte Momente hervorbringen können. Doch sind es wieder zu viele für die kurze Laufzeit?

Nein, nicht unbedingt. War das Pacing in der ersten Staffel aufgrund der schieren Dichte an relevanten, emotionsgeladenen Szenen noch deutlich zu hoch, wird hier ein deutlich ausgeglicheneres Bild präsentiert. Einen großen Anteil daran haben die vielen kürzeren Sequenzen über Charakterinteraktionen, die zwar keine wirkliche Relevanz in der Story haben, aber durchaus Futter für eventuelle Callbacks in Schlüsselmomenten bieten. Ob bedeutungslose Frotzeleien zwischen Soldaten der Zeon Remnants oder ein privates Jazz-Konzert von Io Fleming und einer anderen Pilotin namens Bianca Carlyle – solche Szenen beruhigen den Serienfluss und lassen dem Zuschauer Zeit, seine Gedanken zu sammeln. Hierbei hilft natürlich auch, dass die zweite Staffel eine ganze Ecke länger ist. So umfasst sie zwar dieselbe Anzahl an Episoden, jedoch haben diese diesmal eine durchschnittliche Laufzeit von 23 statt 18 Minuten und verlängern das Gesamtwerk somit um gewaltige 20 Minuten. Somit ist dieses Problem der Adaption gelöst, also alles perfekt?

Keinesfalls, leider hat sich das Werk mit mehreren Entscheidungen direkt wieder ganz neue Probleme geschaffen. Das größte davon bildet die Abkehr vom knallhart durchgezogenen Minimalismus des Vorgängers. So wird die Geschichte zwar immer noch aus Sicht derselben wenigen Soldaten erzählt, jedoch hat die Zahl der Locations und Auseinandersetzungen stark zugenommen. Anstatt einfach einen Kampf um ein überschaubares Gebiet aus Sicht beider teilnehmender Fraktionen darzustellen, wird die Handlung mit dem fehlgeleiteten Versuch verkompliziert, Variabilität zu schaffen. Diese war jedoch nie erforderlich. Erst recht nicht, da das Werk weiterhin am Ansatz festhält, möglichst wenige Informationen über den Gesamtkonflikt zu vermitteln. Funktionierte dies in der ersten Staffel noch, da das grundsätzliche Geschehen sehr simpel zu erklären war, wirkt es hier einfach nur noch verwirrend. Dass die beiden Protagonisten nie in derselben Schlacht kämpfen und gegen Ende sogar zwei Gefechte an verschiedenen Orten und ohne wirkliche Verbindung gleichzeitig dargestellt werden, hilft dabei natürlich erst recht nicht. Um genau zu sein, hilft es so wenig, dass das Werk an dieser Stelle sogar seine Formel bricht und anfängt, Exposition zum Gesamtkonflikt zu vermitteln, als wäre dies eine der langen Gundam-Hauptserien. Dies wirkt nicht nur etwas fehl am Platz, es zerstört zudem ein Stück die in der ersten Staffel aufgebaute Message. Das Problem entstand auch nicht bei der Adaption, hier wollte der Autor schlichtweg in zu viele Richtungen zugleich gehen und vergaß dabei vollkommen, was sein Werk von den restlichen Serien und Mangas in der UC-Timeline absetzte.

Zusammenfassend kann die zweite Staffel als ein durchaus annehmbares, jedoch im Hinblick auf den Vorgänger schlichtweg enttäuschendes Werk bezeichnet werden. Anstatt am klar definierten Konzept festzuhalten, wurde sich dazu entschieden, die Handlung lieber in verschiedene Richtungen voranzutreiben und die einzelnen Charaktere in einzelne Mittelpunkte zu setzen. Das ist ziemlich schade, ändert jedoch nichts an der gleichbleibend bravourösen Umsetzung in Bild und Ton. Wer wissen will, wie es für Daryl Lorenz und Io Fleming weitergeht, der sollte sich auch die zweite Staffel nicht entgehen lassen, Fans des minimalistischen Konzepts werden jedoch dabei wahrscheinlich etwas enttäuscht sein.

Cube

Letzte Änderung: 1 Woche 2 Tage her von hYperCubeHD.
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Mobile Suit Gundam Thunderbolt 2nd Season 1 Woche 2 Tage her #824084

The Fall of Sunrise/Bandai .............
*o-pwn*

Thunderbolt 2 zeigt es perfekt, wenn auch nicht so massiv wie die zweite Hälfte von, Staffel 2 Iron Bl. O. wo es noch schlimmer aussah:(

Eines vorweg, der Manga hierzu ist ein hervorragende Alternative, denn ich sehr an Herz lege und der von ein paar der besten Leute überhaupt stammt und entwickelt wurde (Front Mission Dog Life and Dog Style ...... lässt grüßen). Der Manga ist um Längen besser, grade in Staffel 2 ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Man muss den Machern des Animes aber auch lassen, dass sie Staffel 1 echt gut hinbekommen haben (ich empfehle im übrigen den Film, der kompletter ist) und dass Staffel 2 einfach nicht die gleiche hervorragende Basis von der Story her hat wie Staffel 1. Selbst im wirklich guten Manga hat man doch das Gefühl, als wäre dieser Part nicht unbedingt notwendig.
Und doch entschuldigt es in keiner Weise was hier passiert ist und lässt bei mir tiefe Sorgenfalten entstehen, was zukünftige Gundam Projekte angeht - weil nämlich wieder die gleichen Leute dran sitzen werden, die schon mit furchtbarer und nicht zu rechtfertigender (es ist fucking Sunrise - die haben Geld und damit Leute) Optik einen Anime ruinieren und ganze Storypunkte überspringen - was wirkt wie wenn etwas fehlen würde. Und zwar bei Animeproduktionen, wo sich andere Studios über die Zahlen freuen würden. Gnaz zu schweigen, dass sich Bandai Namco ohnehin duch die Werbung eine goldene Nase verdient .........
Es ist einfach eine Frechheit, was hier geboten wird.
*o-schrei*
Okay vielleicht haben sie ihr Airing Budget überschritten - doch wie rechtfertigen sie den zusammenfassenden Film?
Der verdammte Film startet mit wieder verwerteten Szenen des ersten Film, um zu neuen Szenen, mit hässlicher billig Optik aus der Hölle, zu kommen, er startet quasi damit .......
*o-stop*
Es muss nun wirklich nicht sein. Es ist ein Film, sie haben alles Zeit der Welt um Fehler auszubessern und zu vermeiden, ihre Figuren werden sich sicher nicht schlechter verkaufen, wenn die Optik besser wäre.
Jetzt werden Manche sagen, warum konzentriere ich mich auf den Film?
Ganz einfach weil Der, wie schon in Staffel 1 das komplettere Werk darstellt und weil er den Machern die Chance geboten hätte, die so viel Studios nutzen, nämlich Airing Versionen zu verbessern. Tun sie nicht:( Und hier bin ich echt sauer.
Denn es gab offensichtlich sehr talentierte Leute die am Anime mit gearbeit haben - etliche durchaus lange Szenen sind nämlich der Hammer. Action ist ganz groß an manchen Punkten. Hier hebt sich der Anime im übrigen vom schon erwähnten Einbruch von Iron Bl. O. Staffel 2 ab, bis zum Ende gab es in Staffel 2 von Thunderbolt immer wieder gute Optik und super Animation. Und die war auch sicher nicht billig.
Doch was hilft es, wenn man nicht den Willen aufbringt einen Anime fertig zu bringen und ihn quasi unfertig auf die Kunden los lässt?
Thunderbolt ist ja nicht der Gundam Anime für kleine Kinder (gut war Gundam bis Build F. ohnehin nicht), die es vielleicht übersehen - es ist ein Mature Seinen für Hardcore Fans oder für ältere kritischer Leute schlechthin.


hYperCubeHD
Du hast wenigstens nur die halbwegs ordentlichen Szenen hier gezeigt - weil die miesen Szenen echt schnell Leute in die Flucht schlagen können.
Wer wissen will, wie es für Daryl Lorenz und Io Fleming weitergeht, der sollte sich auch die zweite Staffel nicht entgehen lassen

Es muss aber erwähnt sein, Staffel 2 stellt nur den Anfang dar, es geht noch weiter ............. und Staffel 2 endet generell in einem Cliffhanger.
Was mich zum nächsten Punkt bringt.
Das größte davon bildet die Abkehr vom knallhart durchgezogenen Minimalismus des Vorgängers. So wird die Geschichte zwar immer noch aus Sicht derselben wenigen Soldaten erzählt, jedoch hat die Zahl der Locations und Auseinandersetzungen stark zugenommen. Anstatt einfach einen Kampf um ein überschaubares Gebiet aus Sicht beider teilnehmender Fraktionen darzustellen, wird die Handlung mit dem fehlgeleiteten Versuch verkompliziert, Variabilität zu schaffen. Diese war jedoch nie erforderlich. Erst recht nicht, da das Werk weiterhin am Ansatz festhält, möglichst wenige Informationen über den Gesamtkonflikt zu vermitteln. Funktionierte dies in der ersten Staffel noch, da das grundsätzliche Geschehen sehr simpel zu erklären war, wirkt es hier einfach nur noch verwirrend. Dass die beiden Protagonisten nie in derselben Schlacht kämpfen und gegen Ende sogar zwei Gefechte an verschiedenen Orten und ohne wirkliche Verbindung gleichzeitig dargestellt werden, hilft dabei natürlich erst recht nicht. Um genau zu sein, hilft es so wenig, dass das Werk an dieser Stelle sogar seine Formel bricht und anfängt, Exposition zum Gesamtkonflikt zu vermitteln, als wäre dies eine der langen Gundam-Hauptserien. Dies wirkt nicht nur etwas fehl am Platz, es zerstört zudem ein Stück die in der ersten Staffel aufgebaute Message. Das Problem entstand auch nicht bei der Adaption, hier wollte der Autor schlichtweg in zu viele Richtungen zugleich gehen und vergaß dabei vollkommen, was sein Werk von den restlichen Serien und Mangas in der UC-Timeline absetzte.

Hier liegt die Krux, wenn ein Werk zu erfolgreich wird. Mir kann Keiner erzählen, dass der Part auf der Erde im Manga geplant war.
Es passt auch zu den Machern, dass eher auf kurze Dauer geplant war, quasi als Sidestory. Alleine der Name ist doch schon Aussage genug.
als wäre dies eine der langen Gundam-Hauptserien.
In der Tat scheint dies das Ziel des Mangas geworden zu sein - da gebe ich Dir recht, ob man es nun positiv oder negativ sehen will, bleibt dem Betrachter überlassen.

Und hier prescht nun die Animation rein. Die logischerweise nicht die ganze Story erzählen kann (weil die zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig war) und im Cliffhanger endet ...........
Denn die Vorlage ist dieses mal einfach nicht in so kurzer Dauer als Animation umzusetzen gewesen, grade weil sie zu früh mit der Adaption begonnen haben.
Es ist nicht mehr die Vorlage für ein paar ONA oder einen Film. Es ist die Vorlage für eine Full Size Serie. Der Manga hat sich entwickelt und die Adaption meint sie könnte weiter so funktionieren.
Staffel 2 "zeichnet sich dadurch aus", dass sie große Anteile der Vorlage weg lassen. Ist ein Fakt. Und doch funktioniert es nicht, eben weil man die zwei Hauptfiguren nicht zusammen bringt. Wie auch, bei der nun anderen Verhältnissen? Es war ein schwerer Fehler eine so kurze Staffel zu bringen.
Das Timing ist nun ein ganz anderes, eventuell auch das Thema, etwas was bei Seinen Manga schon mal passieren kann (Vinland Saga ist hier wohl der brutalste Bruch, der ziemlich bekannt sein dürfte), was für eine Adaption aber natürlich die Hölle ist.
Um überhaupt einschätzen zu können ob diese neue Story funktioniert, muss man wesentlich weiter gehen, wie Staffel 2 dauert und vermutlich bis zum Ende warten.
jedoch im Hinblick auf den Vorgänger schlichtweg enttäuschendes Werk bezeichnet werden

Kann ich so unterschreiben. Grade den Anime ONA/Film, der neben des Nachteils der etwas schwächerer weil gedehnten Vorlage, auch noch Szenen (die wichtig sind) der Vorlage weg lässt und dazu noch an manchen Punkten einfach Scheiße aussieht. Und man die Adaption schlichtweg falsch angeht.

Ich danke Dir natürlich für die Rezension, sie ist mehr als gerechtfertigt und weder zu negativ noch zu positiv gehalten (trotz Endtäuschung). Danke:)
*o-gj*


Ich persönlich ziehe für mich aber einen etwas anderen Schluss aus der Sache, trotz anfänglicher Enttäuschung.
Klar hatte ich die Punkte von Season 1 lieber, doch ich bin kein Typ der neuen Ideen und Veränderungen keine Chance gibt (Vinlandsaga - One of the Best) und von daher ist für der Manga nach wie vor ein Fixpunkt den ich, nach anfänglichen Bedenken gerne lese. Er hat nach wie vor ein paar Stärken und Alleinstellungsmerkmale, die ihn lesenswert machen.

Der Anime ist aber ein andere Sache, ich muss ein Studio, mit dem finanziell stärksten Background überhaupt, nicht verteidigen wenn sie Mist bauen. Zumal es derzeit ohnehin der einfache Weg zu sein scheint, den sie einschlagen wollen und Risiko und Motivation etwas Großes zu fertigen ein Fremdwort zu sein scheint, nur Kommerz:(
Deswegen bekommen wir zig Build F. Anime (Verkaufsanime - an jünger Kundschaft gerichtet) und deswegen kramt man alte Eisen raus, bei denen man sicher ist, wie Code Geass oder auch MS Gundam 00 und verpasst ihnen einen Aufguss, der so nun wirklich nicht nötig wäre geschweige denn vorher geplant worden wäre:(
Sunrise/Bandai wo sind eure Eier? Ihr gebt einen Führungsanspruch im Animebereich ab und lasst die wertvollste Marke der Branche versauern und vor sich hin tümpeln:(


Live is good
Irgendwann, wird auch Gundam zu alter Größe finden.
Sniperace


Update:
Ich finde schon traurig wenn eine Rezension nach 5 Tagen sagenhafte 4 Danke erhält - Beiträge erwarte ich eh nicht mehr ...........:( Ist ja nur ein Forum .........:(
Ist einfach nur traurig und zeigt mal wieder, Mecha Thema ist wohl sowas wie ein ansteckende Krankheit für Manche und anscheinend ist man sich zu gut, die Arbeit hinter den Rezensionen wert zu schätzen .........:(
Ich schätze diese Arbeit, auch wenn es sich mal nicht um ein Thema handelt, wo ich was zu sagen hätte. Oder auch, wenn ich anderer Meinung bin, da sage ich es dann aber auch.
Es stinkt mir schon langsam und Mechabeiträge haben hier mit derart schlimmen Bedingungen zu kämpfen es ist nicht lustig. Ist ja nicht das erste Mal:(

Deswegen noch mal ein Danke. Nicht demotivieren lassen.
Letzte Änderung: 4 Tage 16 Stunden her von Sniperace.
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