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THEMA: Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 1 Woche her #818454

  • SilentGray
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Es verblüfft mich stets aufs Neue, wie unterschiedlich die Bewertungen zu bestimmten Werken ausfallen. Ein Titel, der von einem Zuschauer als das Highlight der Season bezeichnet wird, ist für den anderen womöglich die größte Enttäuschung der letzten Monate. In so einem Fall versucht ein leidenschaftlicher Animefan natürlich, sich so gut es geht in die andere Person hineinzuversetzen. Immerhin will man verstehen, warum das Gegenüber den Anime liebt oder verabscheut. In der Regel funktioniert dies, jedoch taucht von Zeit zu Zeit diese eine Serie auf, bei der man große Schwierigkeiten hat, überhaupt auf einen grünen Zweig zu kommen. Und in diesem Sinne komme ich auf Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku, das ich aus (hoffentlich) offensichtlichen Gründen im weiteren Verlauf der Rezension mit Death March abkürze, zu sprechen.

Der zwölf Episoden umfassende Isekai-Fantasy-Anime, der auf einer Light Novel von Hiro Ainana basiert, erschien in der Winterseason 2018 unter der Regie von Shin Oonuma beim Studio Silver Link. Dieser arbeitete dort bereits an Titeln wie Rakudai Kishi no Cavalry und Fate/kaleid liner Prisma☆Illya.

Die Geschichte beginnt mit der Darstellung des Alltags eines japanischen Spieleprogrammierers. Er muss an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten und bleibt dafür die ganze Nacht in der Firma. Dabei überarbeitet er sich nach 30 Stunden Debugging am Stück so sehr, dass er an seinem Arbeitsplatz einschläft. Als er wieder zu sich kommt, ist er nicht mehr in seinem Büro, sondern auf einer weiten Ebene. Vor ihm erscheinen wie in einem Spiel plötzlich Systemanzeigen und er merkt, dass er jünger geworden ist sowie laut seinem Profil den Namen Satoo, bzw. je nach Übersetzung Satou, trägt. Natürlich denkt er im ersten Moment, das Ganze sei nur ein Traum, immerhin ist er zuvor eingeschlafen. Diesem Gedanken kann er sich nicht lange widmen, da er kurz darauf von Monstern angegriffen und beinahe getötet wird. Glücklicherweise befindet sich in seinem Inventar eine Fähigkeit mit dem Namen „Meteor Shower“, die er einsetzen kann, bevor er in Ohnmacht fällt. Als Satoo erneut aufwacht, stellt er fest, dass sein Level von 1 auf 310 gestiegen ist und alles um ihn herum zerstört ist. Dies hat dazu geführt, dass er nun extrem hohe Statuswerte besitzt und neue Skills praktisch im Sekundentakt lernt. Mit seiner neu gewonnenen Stärke macht er sich auf, um diese eigenartige Welt zu erkunden und trifft dabei auf viele junge Mädchen.

Die Betonung im vorangegangenen Satz liegt dabei auf „jung“. Unser Frauenheld baut sich nämlich locker nebenbei einen Harem aus Lolis auf. Ganz nach dem Vorbild bekannter Vertreter des Genres werden hierbei verschiedene Archetypen bedient. Stille, energiegeladene, schüchterne und emotionslose kleine Damen werden dem Zuschauer auf dem Präsentierteller geboten, damit jeder seinen Liebling auswählen kann. Dies hat, wie Kenner des Harem-Genres wissen, leider zur Folge, dass keines der Mädchen eine großartige Entwicklung durchläuft. Man könnte sogar fast sagen, dass es etwas schlimmer ist als in anderen Werken, da die Begleitcharaktere des Protagonisten nicht oft genug vorkommen, um diese effektiv weiterzuentwickeln. Einzig Arisa, eine ehemalige Japanerin, die in dieser anderen Welt wiedergeboren wurde, erhält einen Hauch von Persönlichkeit, unter anderem weil sie als einziger Charakter auf Augenhöhe mit Satoo reden kann.

Wo wir schon von Mr. Perfect sprechen: er ist geradezu ekelhaft nett. Im ersten Moment mag es vielleicht noch nicht störend vorkommen, aber es gibt später keine Szene, in der er nicht versucht, grinsend ein Problem zu lösen. Dies ist das Resultat seiner lächerlich hohen Statuswerte und Skillpunkte, die er frei nach Lust und Laune verteilen kann. Warum muss man sich als Übermensch auch Sorgen machen, wenn eine der Lolis vor den eigenen Augen von einem bösen Magier entführt wird und dieser alle anderen im Raum umbringen könnte? In so einem Fall präsentiert man dem Gegner doch erst recht ein freundliches Lächeln und fängt ein Pläuschchen an. Solche Situationen tauchen innerhalb des Animes ständig auf und lassen dadurch jegliche Spannung vermissen. Es wäre ja eine Sache gewesen, wenn die Verantwortlichen es geschafft hätten, diesen Aspekt stärker mit Comedy hervorzuheben, jedoch ist dies nicht gelungen.

Die angesprochene Freundlichkeit ist allerdings nicht nur bei Konfliktsituationen ein Problem. In normalen Gesprächen macht es Satoo nicht anders. Mit dem Charisma einer Kartoffel ausgestattet, ist es für ihn nicht schwer, den Zuschauer in Halbschlaf zu versetzen. Sein Charakter ist so langweilig und fehlerlos, dass ich mir fast schon den Protagonisten aus Isekai wa Smartphone to Tomo ni zurückwünsche. Dieser hatte wenigstens einige dumme Momente, die unterhalten konnten. Bei Satoo ist es die Suche nach der Nadel im Heuhaufen; irgendwo steckt eine brauchbare Persönlichkeit in ihm, aber die Story bietet absolut keine Möglichkeit, um diese zu zeigen.

Dies ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Death March nicht genau weiß, was es nun sein will. Es ist aufgebaut wie eine handlungszentrierte Geschichte, jedoch überwiegen deutlich die Slice of Life-Elemente. Dies beißt sich stark mit dem Erzählfluss, der innerhalb der ersten Folgen dadurch kaum aufkommt. In diesem Sinne ist es schon fast eine Kunst, einen Protagonisten in eine neue aufregende Welt zu schicken und ihn dann eine Folge lang bei belanglosem Shopping zu zeigen. In Anbetracht seiner langweiligen Art und seiner noch langweiligeren Gespräche wirkt dieser Teil unnötig. Wo bleiben die Abenteuer, die Hintergründe über die Welt oder interessantere Charaktere? Und wenn einmal etwas passiert, dann nur gezwungenermaßen. Es gibt sicherlich bessere Lösungen, als für einen Tapetenwechsel gleich zweimal plötzliche Teleportationen zu nutzen.

Im späteren Verlauf der Handlung schließen sich Satoo zwar mehr Mitstreiter – und damit exklusiv junge Frauen – an, allerdings greift hier erneut das oben angesprochene Problem mit den Nebencharakteren. Viel zu viele der Interaktionen zwischen diesen und dem Protagonisten werden mit unbedeutenden Szenen gefüllt, die im Endeffekt nur die Eigenarten der Mädchen hervorheben sowie diese als süß oder nett erscheinen lassen. Zu einem gewissen Maß ist so etwas natürlich in Ordnung, immerhin gibt es viele Zuschauer, die sich durchaus an der Niedlichkeit der Charaktere erfreuen. Allerdings müssen diese auch darüber hinaus etwas zu bieten haben, sonst verschwinden sie in der Versenkung. Aufgrund des Alters einiger der Mädchen scheint man diesen nicht allzu viel Spielraum gegeben zu haben, was durch die Größe von Satoos Gefolge die ganze Sache noch schlimmer macht. Er kann sich einfach nicht beherrschen und gabelt aufgrund seines Helfer-Syndroms so ziemlich jedes weibliche Wesen auf, das aussieht, als bräuchte es Hilfe. Dabei sei noch gesagt, dass die Gruppe als Harem zu bezeichnen ist, Satoo selbst aber (glücklicherweise) keine klar romantischen Gefühle für seine jungen Mitstreiter besitzt.

Obwohl vieles in Death March nicht funktioniert, gibt es einige Aspekte, die zumindest einigermaßen überzeugen. In den späteren Folgen beschäftigt sich Satoo mehr mit seinen Fähigkeiten und den Videospielelementen der Welt, was einen besseren Einblick in diese gibt. Der Autor scheint sich diesbezüglich etwas Gedanken gemacht zu haben und greift interessante Blickwinkel auf. Bei den Charakteren gibt es immerhin noch Arisa, die sich kritischer mit ihrer Umgebung auseinandersetzt und in den Unterhaltungen etwas beizusteuern hat. Sie fungiert außerdem als ein wachsamer Beobachter und kümmert sich um die restlichen Mädchen. Diese sind trotz allem niedlich designt und übertragen dies auf ihre Persönlichkeit.

Das Design der Charaktere im Allgemeinen ist anständig umgesetzt worden. Durch die Verwendung von verschiedenen Rassen und des Fantasy-Settings gibt es genug Freiraum, um den einzelnen Personen eine eigene Note zu verleihen. Die Nicht-Menschen sind dabei relativ konventionell gehalten, erfüllen jedoch ihren Zweck. Die Farbgebung auf der anderen Seite dürfte Geschmackssache sein. Wie von Studio Silver Link gewohnt werden grelle und kräftige Farben verwendet, die einen starken Glanz aufweisen. In Bezug auf die Serie werden diese passend eingesetzt, obwohl der Effekt doch sehr stark vertreten ist. Unglücklicherweise sind die Animationen nicht auf einem ähnlichen Level wie der Zeichenstil und die Farbgebung. Der Zuschauer muss sich oft mit Standbildern, schlechten CGI-Dämonen und komischen Szenenperspektiven sowie Szenenwechseln herumschlagen. Kämpfe sind unspektakulär inszeniert und verlieren dadurch einiges an Wirkung. Fanservice darf bei so einem Titel natürlich nicht fehlen und ist gelegentlich vorzufinden, optisch sticht dieser aber nicht hervor. Auf der musikalischen Seite wird nicht viel geboten. Die Lieder hinterlassen keinen nachhaltigen Eindruck und tragen wenig zur allgemeinen Stimmung bei. Das Opening ist hierbei extra negativ hervorzuheben. Bei diesem Song haben die Sängerinnen ihre Arbeit anscheinend ohne Enthusiasmus verrichtet, zumindest lässt die Eintönigkeit des Liedes dies vermuten. Es ist ein generisches Animeopening einer Idol-Band, das visuell wie akustisch enttäuscht und man getrost überspringen kann.

Death March lässt sich zusammenfassend mit einem Wort beschreiben: Ermüdend. Der Anime hat wenig zu bieten und verschwendet viel Zeit mit unnötigen Szenen, anstatt die Charaktere oder den Plot auszubauen. Dies führt zu vielen Durststrecken, bei denen der Unterhaltungsfaktor des Zuschauers einzig und allein davon abhängig ist, wie gut sich dieser in die Welt hineinversetzen kann und wie hoch im Kurs Niedlichkeit bei diesem steht. Selbst bezogen auf den Trashfaktor gibt es bessere Alternativen, die aufgrund ihrer Absurdität oder extrem schlechten Qualität eine Daseinsberechtigung finden. All das ist bei dieser Serie nicht vorhanden. Trotzdem wird es Leute geben, die diesen Anime lieben. Ich für meinen Teil gehöre sicher nicht dazu.


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Letzte Änderung: 4 Monate 4 Tage her von SilentGray.

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818646

Hallo,

ja sehr langweilig dieser Anime ,leider :(

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818647

Hallo
Leider muss ich komplett zustimmen, da ich in jeder Folge einfach auf das Ende gewartet habe..
Ich muss hier aber persönlich sagen, dass die Vorlage leider nicht viel mehr Charaktertiefe oder Handlung bietet..

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818649

So ab der dritten episode merkt man, dass das potenzial mehr und mehr verfliegt, einfach schade.
was ne verschwendung. und ich dachte kirito hätte keine evolution.

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818650

Treffend, eines der anstrengend zu lesenden Werke.
Vom Anime habe ich mir das gleiche Bild machen können.

Zu, ja, Heile Welt in der nichts schief-gehen kann. Egal was passiert.
Es klebt gerade zu. Und das nicht im Süß/Moe whatever.

Dazu scheinen alle Charaktere dem Potato-Kun Maincharakter-syndrom zu erliegen.
Wie das Death und March in den Namen des Anime kamen?
Vielleicht weil es ein Marsch der Todes-Langeweile des ist?

Normalerweise habe ich den Eindruck mich bei solchen Animes darüber ärgern zu müssen das Potential verschenkt wurde.
Hier nicht. Der Manga gibt schon wenig her.
Gleiches gilt für den Anime, der wie viele daran leidet das Quasi nichts wirklich in der Folgenzahl gezeigt und entwickelt werden kann.

Als FSK 6 Werk für Jüngere aber brauchbar.

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818653

Er war ganz nett. Perfekt etwas für Zwischendurch wenn man sich entspannen möchte oder die Familie nebenher die Welt ins Chaos versinken lässt.Wenn die 2. Staffel, falls es sie geben wird, mehr auf das System setzen wird, kann es ganz ordentlich werden.
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Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818658

Also ich famd den Anime toll, besonders da man sich hier sehr nah an den Manga gehalten hat. Einige Handlungen wurden leider etzwas gekürzt, was leider ein wenig die Tiefe genommen hat. Der Manga ist einfach spannender. Aber alles in Allem finde ich den Anime recht kurzweilig :) (y)

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818661

Super Rezension. Ich stimme dir in wirklich allen Pubkten zu. Du hast den Nagel perfekt auf den Kaopf getroffen.

Danke :)

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818667

Klasse Rezension :)

Ich muss sagen das mir die Story, als ich die im Manga gelesen hatte, nichtmal halb so langatmig vorkam wie im Anime.
kA íst schwer zu beschreiben, aber find den Manga wesentlich besser als hinterher jetzt den Anime :(

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818668

Also wenn jetzt erwartet wird, dass ich der Sache und dem Bashing hier zustimme, dann hab Ihr Euch geschnitten.
*o-stop*
Ein Titel, der von einem Zuschauer als das Highlight der Season bezeichnet wird, ist für den anderen womöglich die größte Enttäuschung der letzten Monate.

Ich hoffe es ist nicht direkt auf den Anime bezogen, denn ich kenne jetzt Keinen, der in als Highlight bezeichnet hätte. Ein paar Leute haben aber offensichtlich was Gutes gesehen oder viel eher haben es sehen wollen. Der Thread ist da sehr nice dazu, um auch einen Eindruck zu bekommen, was Leute dazu denken, die den Anime nicht verteufeln.
es gibt später keine Szene, in der er nicht versucht, grinsend ein Problem zu lösen.

Wenn man es so liest, dann hat man fast den Eindruck er ist ein Unmensch. Weit gefehlt, aber offensichtlich wäre ein Arschloch bei manchen Zusehern besser angekommen, als ein Typ, der nur versucht, die Schwachen zu schützen. Und es relativ selbstlos tut.

Überhaupt ist die Rezension ein wenig irreführend, grade für Leute die den Anime nicht gesehen haben. Es ist das erste Mal, dass ich mich nicht für eine Rezension nicht bedanken werde. Weil einfach zu negativ und zu abwertend. Hier hatte ich nie das Gefühl, als wäre auch nur der Ansatz da, auch positive Seiten zu suchen. Und Manches ist auch aus dem Zusammenhang gerissen.
Tut mir leid SilentGray, es gibt genug gute Rezensionen von Dir, die hier ist offensichtlich nur dafür gedacht Leute vom Anime fernzuhalten:( Und da wäre es mir lieber man würde es bleiben lassen. Denn Eines ist mal sicher, und ich denke da kannst wohl auch Du mir zustimmen - dieser Anime ist nicht grade einer der Sorte, über die man reden muss oder die man sehen muss. Wirklich nicht.
Dieser Anime bekommt von mir keine Empfehlung, es hat seine Gründe. Und doch sehe ich auch positive Aspekte und wäre nicht fertig oder geschockt, wenn er eine zweite Staffel bekommen würde. Und ich würde sie mir vermutlich ansehen.
Und ich sehe genug negative Aspekte in dem Anime, nur ums klarzustellen. Nur mag ich es einfach nicht, wenn nur über Schatten geredet wird, wenn da auch Licht ist.


Wo fange ich an? Ich denke beim besten Punkt, dem Hauptcharakter und Details zu ihm.
Dies ist wohl der Punkt, wo mir der Eine oder Andere im Thread, der durchaus kritisch war, beigepflichtet hat.
Ich zitiere mich mal selber:
die Hauptfigur wirkt menschlich und auch realistisch, grade was seine Gedanken angehen und wie die in Verbindung mit seinem Alter (über 30, abgekämpft und ohne Illusionen) und Herkunft (Workaholic, der keine Freundin hat) stehen. So sind seine Gedanken, was die Mutter und die Gasthausbesitzerin angeht;) nicht unrealistisch - ist auch nur ein Mann und geben dem Ganzen eine netten Touch.
Er geht in der Tat, sehr analytisch vor und scheint wenig bis gar nicht groß Kapital schlagen zu wollen, was wieder zeigt, sein Herz ist am rechten Fleck. Eigentlich will er nur die Situation verstehen, und eine möglichst einfachen Weg einschlagen. Action will er also vermeiden.
Er ist kein Teenager, er ist kein Hikikomori, kein NEET, er ist auch schon in einem Alter, wo man ziemlich viel reflektiert und wo man sieht was falsch gelaufen ist. In seinem Leben wohl persönliches Glück und Familie. Man ist gewissermaßen schon etwas weise, allerdings ist er vermutlich nicht stark genug, bzw. Selbstbewusst genug (soziale Skills) um da auszubrechen und denkt wohl eher an vergangene Fehler, als an zukünftige Lösungen. Solche Leute finden sich oft damit ab und wohlen einfach ihre Ruhe, bzw. ihren Rhythmus.
Kann Jeder sagen was Er will.
Doch ich mag den Hauptcharakter und wie er ausgearbeitet ist, er ist ein echt netter und verantwortungsvoller Typ, der offensichtlich mehr um Andere besorgt ist, als um sich selbst. Er zeigt es so oder so mehrfach, doch man erkennt es beispielsweise sehr gut, als er den kleinen Tiermenschen, die ihm zum Dank, für ein vorherige gute Tat, etwas gebracht haben gleich wieder etwas mitgibt. Er zeig Sorge und möchte Dinge verbessern.
Gleichzeitig erkennt man (in der gleichen Folge), warum (oder dass) er selber im echten Leben keine Familie hat, bzw. sieht was ihm für Kompetenzen fehlen. Das Erklären von Dampf fällt ihm schwer, weil die zwei Kleinen einfach noch nicht dazu bereit sind und danach wird ihm gezeigt, wie man es erklärt, damit es auch Kinder verstehen. Ich echten Leben hat er keine Kinder und hier merkt man es.
Ich hab es schon mal gesagt, doch auch das Alter, des Protagonisten ist wirklich sehr gut integriert und sein Verhalten nachvollziehbar, als er beispielsweise die vollbusige Wächterin im Dungeon auffängt, erlebt man Selbstironie, wie sie halt typisch ist, je älter man wird;)
Das ist ein Detail dieses Anime, dass von Anfang an sehr nice war und das implementieren des realen Lebens der Hauptfigur ist wirklich sehr gut gelungen.
Was bleibt ist ein sehr netter und nachvollziehbarer Hauptakteur, mit gutem Herzen
Eigentlich genug dazu oder?
Eines möchte ich noch erwähnen:
Der Anime hat durchaus sowas wie gesellschaftliche Kritik, wenn man den Hauptakteur betrachtet, man muss zwar genau hinschauen, doch er ist das Paradebeispiel eines abgekämpften und desillusionierten Workaholic, der nie zwischenmenschliche Beziehung aufbauen konnte, obwohl er sich ziemlich danach sehnt. Und darum dreht es sich doch im Anime, er hat hier nun seine Familie, die ihm doch eigentlich zustehen müsste .............


Harem und Echi Aspekt:
Einer der Punkte, die missverstanden werden und die nicht in Relation gesehen werden. Zum ein haben Wir den Hauptakteur, der, ich zitiere mich wieder selber:
Allerdings wird Fanservice Echi in diesem Anime fast immer "abgemildert", weil Wir die Gedanken der Hauptfigur dazu hören. Was ganz lustig ist und was auch oft genutzt wird um Ihn als Mensch näher zu bringen. Und er ist ja kein schlechter Mensch wie Wir wiesen;)
Einfach kein übler Kerl ist, der da irgendwas ausnutzt, sondern seinen Harem viel eher als Familie sieht, auf die er aufpassen will. Und wo die Mehrzahl schlichtweg ohne ihn ziemlich übel dran wäre. Die Meisten hat er doch nur unter seiner Obhut, weil er nicht mit ansehen konnte, wie sie behandelt wurden. Und er gibt sich auch redlich Mühe, um auf jede Einzelne einzugehen.
Es muss auch einfach gesagt sein, der Anime ist kein massiver Echi oder Harem. Man kann es zwar so sehen, jedoch hat es hier fast immer lustige Funktion, oder es dient erklärend um uns Figuren näher zu bringen, weniger Fanservice. Einzig ganz am Ende kann man es (manchmal) wirklich alleine Fanservice zuordnen. Und mal ehrlich, Echi hält sich den ganzen Anime über wirklich in Grenzen.
Dabei sei noch gesagt, dass die Gruppe als Harem zu bezeichnen ist, Satoo selbst aber (glücklicherweise) keine klar romantischen Gefühle für seine jungen Mitstreiter besitzt.
Exakt und darum ist es anders!


Optik, Animation:
Das Design der Charaktere im Allgemeinen ist anständig umgesetzt worden. Durch die Verwendung von verschiedenen Rassen und des Fantasy-Settings gibt es genug Freiraum, um den einzelnen Personen eine eigene Note zu verleihen. Die Nicht-Menschen sind dabei relativ konventionell gehalten, erfüllen jedoch ihren Zweck. Die Farbgebung auf der anderen Seite dürfte Geschmackssache sein. Wie von Studio Silver Link gewohnt werden grelle und kräftige Farben verwendet, die einen starken Glanz aufweisen. In Bezug auf die Serie werden diese passend eingesetzt, obwohl der Effekt doch sehr stark vertreten ist. Unglücklicherweise sind die Animationen nicht auf einem ähnlichen Level wie der Zeichenstil und die Farbgebung. Der Zuschauer muss sich oft mit Standbildern, schlechten CGI-Dämonen und komischen Szenenperspektiven sowie Szenenwechseln herumschlagen. Kämpfe sind unspektakulär inszeniert und verlieren dadurch einiges an Wirkung.

Wenn man es so liest, dann muss der Anime ja animationstechnisch grauenhaft gewesen sein .........
War er es?
Nicht wirklich.
Stellenweise war die Action echt nice, wobei hier betont werden sollte, es gibt Höhepunkte und Tiefpunkte der Optik und Animation. Ganz übel wurde es aber auch nie. Einige Parts fand ich aber sehr gut und der Stil, was Farben, Schattierung und Übergänge angeht ist schon nett, vor allem wenn man es zu schätzen weis. Der Anime konnte, wenn auch nicht immer, durchaus gute flotte Animation bitten.


Einer der weiteren netten Punkte war wohl die das "inGame-Feeling". Ich bin nicht der Spezialist dafür, dazu haben Andere, wie Froschinski wesentlich bessere Argumente gebracht. Ich konnte mich dem Ganzen aber nur anschließen. Es gibt einfach ziemlich viel Details, ziemlich viele Gedanken und einen Entwickler, der nun selber in dieser Welt festsitzt und sein Gedanken dazu preisgibt. Was doch sehr nett ist.


Der "Harem":
Sicher keine Offenbarung, allerdings auch nicht der Horror. Manche Figuren haben halt besser funktioniert als Andere, auch weil sie mehr Zeit erhalten und eigenständiger handelten und man kann dem Anime nicht vorwerfen sie nicht gut integriert zu haben.
Und ja, manche waren furchtbar 0815 - Zena ..........


Doch der Anime soll nicht ohne Kritik bleiben:

Die letzten Folgen waren in der Tat kein Meilenstein. Nach dem Baum Dungeon ist es etwas fad geworden. Hier hatte der Anime wohl sein Pulver verschossen, wohl auch das Studio.
Massiv Neues hatte der Anime auch nicht grade in rauen Mengen zu bitten. (Ausreichend war es dennoch.)
In vielerlei Hinsicht, war er nur durchschnittlich.
Obwohl es eine Novel Adaption ist, so soll der Manga doch um vieles bessere Adaption sein. Was ich sofort glaube.
Und die Gegner blieben, bis auf eine Ausnahme recht blass.

Trotzdem wird es Leute geben, die diesen Anime lieben.

Diesen Satz halte ich für übertrieben, SilentGray, mögen vielleicht, doch die Wenigsten sehen den Anime ohne Kritik. Ehrlich gesagt ist mir Keiner über den Weg gelaufen.
Ich für meinen Teil gehöre sicher nicht dazu.

........ verständlich.

Ein Kommentar aus dem Thread, der es wohl ganz gut trifft, ich hoffe ich darf zitieren:
es sind so viele Kleinigkeiten, die mir an dem Anime so gefallen und sie überschatten halt die Flaws (die der Anime natürlich dennoch hat) für mich völlig.
Ich finds halt immernoch... interessant, wie ich am Anfang zu dem Anime stand und wie ich jetzt zu ihm stehe.

Mein eigenes Fazit, ich zitiere mich mal (wieder;) selber:
Was bleibt ist ein sehr netter und nachvollziehbarer Hauptakteur, mit gutem Herzen, gute Ideen, eine zum Teil echt gute Animation, nette Farben und nette Implementierung eines Spiel Systems. Und die Möglichkeit, dass Ganze fortgesetzt wird. Alles in allem ist eine Werbung für den Novel und Manga, funktioniert die zufriedenstellend, dann kommt noch mehr. Oder auch nicht, ist wohl eine Frage des Verlags.
Wer sich zu viel erwartet, der hat sowieso das Nachsehen bei solchen Anime. Wer akzeptiert auf was der Anime zielt und was er sein will, nämlich Werbung und leichte Unterhaltung und wer den Hauptcharakter mag (ein der größten Stärken dieses Anime) der wird auch seinen Spaß mit diesem Anime gehabt haben. Das Ende war zwar ein wenig enttäuschend, jedoch darf man es nicht wirklich als Ende sehen, der Novel ist nach wie vor am laufen. Ergo lässt man es recht offen enden.

Kein Anime denn ich empfehlen würde, doch ganz okay am Ende. Voraussetzung ist wie immer dran bleiben, positive Aspekte vor den negativen sehen und eine niedrige Erwartungshaltung (Wer hier mit einer hohen rein gegangen ist, der tut mir leid).


Ich hoffe, dass auch akzeptiert wird, wenn mal Jemand anderer Meinung ist. Es war mir aber ein Bedürfnis, hier eine etwas andere Sicht zu schildern.

Live is good
Sniperace
Letzte Änderung: 4 Monate 4 Tage her von Sniperace.
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Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 4 Tage her #818672

Also ich fand den Anime recht nett und interessant. Dass er den meisten nicht gefällt liegt meiner Meinung nach daran, sieht man von der angesprochenen Persönlichkeit ab, dass Saato einfach zu stark ist und keine Gegner hat. Im Prinzip ist das, als wenn man ein MMORPG spielt und Adminrechte hat. Schmeiß den Godmode an und fertig.
Den Manga oder die Light Novel kenn ich nicht, darum weiß ich auch nicht ob sich das noch ändert.
Dennoch. Ich fand in nett.

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 3 Tage her #818705

hoffe es kommt eine 2 staffel noch

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 3 Tage her #818707

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Sniperace schrieb:
Also wenn jetzt erwartet wird, dass ich der Sache und dem Bashing hier zustimme, dann hab Ihr Euch geschnitten.

Ich kann verstehen, dass manche bei so einem Text nicht gerade glücklich mit der Darstellung dieses Animes sind. Dabei sei allerdings gesagt, dass diese Rezension, so wie jede andere, ein rein persönlicher Text ist. Es ist nicht meine Absicht, andere dazu aufzurufen, einen Anime zu bashen. Für mich gab es genug Gründe, um diesen Anime so zu bewerten, wie ich es in der Rezension getan habe. Das sind halt meine Kritikpunkte daran, die für mich womöglich schwerer wiegen, als es bei anderen Personen der Fall ist. Bei jeder Rezension gilt, dass, nur weil ich jetzt sage ich mochte den Anime nicht, jeder das gleiche denken muss. Es gibt dafür genug Dinge, die man unterschiedlich auffassen und bewerten kann. In diesem Fall hat für mich das Negative halt klar das Positive überwogen. Das kommt halt hin und wieder vor. Dass es andere Sichtweisen gibt, die den Anime und Aspekte davon anders auffassen, ist mir durchaus bewusst und das will ich auch nicht bestreiten. Ich greife das ja sogar in der Einleitung meiner Rezension auf.
Ich hoffe es ist nicht direkt auf den Anime bezogen, denn ich kenne jetzt Keinen, der in als Highlight bezeichnet hätte. Ein paar Leute haben aber offensichtlich was Gutes gesehen oder viel eher haben es sehen wollen. Der Thread ist da sehr nice dazu, um auch einen Eindruck zu bekommen, was Leute dazu denken, die den Anime nicht verteufeln.

Wer sich gerne andere Meinungen bezüglich des Werkes einholen will, kann dort auch gerne nachschauen. Ich will erneut betonen, dass ich vielleicht Dinge anders gewichte als es andere tun und daher bestimmte Aspekte unterschiedlich bewerte. In so einem Sinne würde mich es sogar freuen, wenn jemand mehr vom Anime hätte als ich, die Sache ist halt nur, dass ich aus meiner Perspektive den Anime eben als nicht empfehlenswert ansehe. Gleichzeitig gibt es sicherlich genug Personen, sodass die Serie überall auf der Bewertungsskala vorkommt.
die hier ist offensichtlich nur dafür gedacht Leute vom Anime fernzuhalten:( Und da wäre es mir lieber man würde es bleiben lassen. Denn Eines ist mal sicher, und ich denke da kannst wohl auch Du mir zustimmen - dieser Anime ist nicht grade einer der Sorte, über die man reden muss oder die man sehen muss. Wirklich nicht.

Ich gebe jedem Anime anfangs gleichermaßen eine faire Chance. Der Anime wurde in diesem Sinne nicht für eine Rezension ausgewählt, weil ich mich darüber lustig machen oder ihn grundlos in den Dreck ziehen will. Mich hat der Anime schlicht und einfach enttäuscht. Und das reicht für mich, um meine Gedanken dazu aufzuschreiben. In diesem Sinne vertrete ich demnach nicht die Ansicht, dass es Animes gibt, über die man nicht reden muss, da man eigentlich über jedes Werk reden kann. Jeder hat nach dem Schauen einer Serie Gedanken dazu und formuliert diese evtl. in einem Kommentar oder mit einer Bewertung aus. Es gibt ja auch genug Rezensionen, deren einziges Ziel ist den Leser davon zu überzeugen wie großartig ein Anime ist, warum sollte man das Gegenteil dann nicht auch machen dürfen? In beiden Fällen verwandelt man gezielt die eigenen Eindrücke in einen Text um.

Bezüglich der Darstellung des Hauptcharakters:

Mir ist durchaus bewusst, dass es verschiedene Arten gibt, eine Figur in einer Geschichte zu charakterisieren. Die angesprochenen Aspekte in den Zitaten bezüglich Satoos Charakter will ich in der Funktion auch nicht anzweifeln. Die Frage für mich ist halt nur, ob diese Punkte so stark ins Gewicht fallen, dass sie für mich den Charakter besser machen. Und das war nicht der Fall. Ich empfand Satou als relativ langweiligen Protagonisten, der aufgrund seines extrem hohen Levels sich in Konfliktsituationen nicht wirklich entfalten konnte. Ich stimme zu, dass er analytisch und ruhig an Situationen herangeht und aufgrund seiner Erfahrungen schnell eine Lösung findet, auf der anderen Seite bekommt man dadurch nicht das Gefühl, dass er von dieser Welt wirklich herausgefordert wird und die Gefahren, die in der Story vorkommen, nicht als solche empfunden werden können.

Bei seiner Nettigkeit habe ich mich auch einzig und allein auf sein Verhalten in eben diesen Konfliktsituationen bezogen. Dies nimmt viel der Spannung aus diesen Momenten heraus weil dadurch einfach die Ernsthaftigkeit nicht adäquat dargestellt wird. Allgemein nett zu sein, gerade bezogen auf sein Alter und Ähnliches, ist ja nichts, dass man einer Person unbedingt negativ ankreiden würde. Es ist nur so, dass mir Satoo dann fast schon zu nett die ganze Zeit über ist. Man bekommt andere Facetten seiner Persönlichkeit nicht ausreichend genug zu sehen. Das wiederum lässt ihn eher einseitig wirken, selbst wenn diese Seite von ihm dann gut ausgebaut ist, es führt zu einem doch eher langweiligen Charakter wenn man sich damit nicht anfreunden kann.

Ich empfand ihn dadurch einfach nicht als interessanten Protagonisten. Für mich hat er zu wenig als Hauptfigur geboten, was wahrscheinlich auch an der Umsetzung der Story selbst liegt. Ich nehme an in dem Thread gibt es auch Leute, die das ähnlich sehen wie ich. Man kann den Charakter gerne anders klassifizieren und bewerten, allerdings würde ich mich ebenso freuen, wenn die Punkte die ich anspreche genauso anerkannt werden wie die eher positiveren Kommentare, die du zitiert hast.

Zu der Sache mit dem Harem:

Ich habe ja in der Rezension selbst erwähnt, dass die Gruppe um Satoo bezüglich der Charaktere wie ein Harem aufgebaut ist, er selbst aber keine romantischen Gefühle für die Charaktere hat. Beim Fanservice habe ich ja auch nur gesagt, dass er gelegentlich auftaucht, wäre es anders gewesen hätte ich mich wahrscheinlich noch mehr darauf bezogen. Es ist von der Dynamik her eher eine Familie, aber gerade dann hätte man doch mehr Zeit dafür verwenden können eben das noch besser auszubauen und konsequent die Slice of Life Schiene zu fahren. Dann wäre das im Anime selbst auch noch deutlicher geworden.

Bezüglich den Animationen:

Ja, ich fand die eigentlichen Animationen und Bewegungsabläufe waren oft nicht gelungen. Das soll aber auch nicht heißen, die Serie sah jetzt allgemein schlecht aus. Zeichenstil und Farbgebung geben dem Ganzen ja durchaus etwas Ansprechendes. Wenn gerade nicht allzu viel Bewegung im Spiel funktioniert das auch so wie es soll. Allerdings empfand ich die Kampfszenen, CGI-Gegner sowie die Szeneninszenierung trotzdem als enttäuschend. Dadurch wirken die Kämpfe für mich eben nicht so effektiv. Ich habe im Text ja auch nicht explizit geschrieben die Animationen sind grauenhaft. Es sind halt Störfaktoren die ständig auftauchen und das optische Erlebnis herunterziehen.
Ich hoffe, dass auch akzeptiert wird, wenn mal Jemand anderer Meinung ist. Es war mir aber ein Bedürfnis, hier eine etwas andere Sicht zu schildern.

Das ist ja auch dein gutes Recht. Ich will hier niemandem meine Meinung aufzwängen oder behaupten, dass dies der einzige Weg ist um diesen Anime so zu bewerten. In diesem Kontext finde ich es daher schade, dass angenommen wird, ich will den Titel aus reiner Bosheit verteufeln. Es hat sich halt ergeben, dass ich kaum Positives daran finden konnte. Außerdem gehe ich an die Titel mit der Annahme heran, dass die Leser sich im Klaren darüber sind, dass das hier nur meine Meinung widerspiegelt und es durchaus mehr positive sowie negative Kritikpunkte gibt, die ich vielleicht nicht aufzähle. Und ich sehe ja durchaus positive Elemente an diesem Anime, ich habe sie ja extra in einem Absatz zusammengefasst. Die Erkundung des Spielsystems in der zweiten Hälfte ist ein interessanter Aspekt, der ja am Ende nochmal aufgegriffen wird und anderweitig angewendet werden kann. Das ist auf jeden Fall eine nette Idee und in Bezug auf eine zweite Staffel könnte man sicherlich noch mehr damit machen. Und obwohl ich kein so großer Fan von Satoo war fand ich Arisa war in ihrer Funktion doch ein gelungener Charakter, gerade da sie sich gut in die Gespräche einbringt und auch präsent in der Serie ist. Die einzelnen Mädchen, selbst wenn sie nicht so gut bezüglich ihres Charakters ausgebaut waren, konnten bezogen auf ihrer Archetypen überzeugen und waren auch niedlich designt, was einige Szenen ebenso niedlich wirken ließ. Es gibt halt andere Teile, bei denen ich nicht positive Aspekte sehe, dafür sehe ich sie hier. Ich verstehe die Einstellung den Anime auch von einer anderen Seite zu präsentieren, ich bin dem gegenüber sogar sehr offen. Mich interessiert es ja ebenso, was andere von diesem Titel halten. Nur stimmt es mich traurig, wenn dann angenommen wird, dieser Text ist mit bösen Absichten geschrieben worden, nur weil ich meine eigene Meinung präsentiere, die halt stark negativ ausfällt. Das lässt sich manchmal eben nicht vermeiden. Andere werden den Titel ja trotzdem hassen, mögen oder sogar doch lieben. Kritik an etwas zu äußern bedeutet ja nicht, dass man es nicht trotzdem lieben kann.

Ich wollte hiermit nur eventuelle Missverständnisse bezüglich der Rezension aufklären und nochmal meinen eigenen Standpunkt näher erläutern.

Bisher haben 78 User nach diesen GIFs gefragt. Informationen dazu findet ihr in meinem Profil
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Letzte Änderung: 4 Monate 3 Tage her von SilentGray.
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Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 3 Tage her #818730

Also mir hatt's Spaß gemacht den Anime zu bingen. Wenn ich die Folgen jede Woche einzeln geguckt hätte wär es aber wahrscheinlich langweilig geworden. Also ich hatte viel Spaß bei gucken, aber ich weiß, dass die Serie eigentlich echt nicht gut ist. Isekai ist halt mein Guilty Pleasure xD
Letzte Änderung: 4 Monate 3 Tage her von Domitaku.

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku 4 Monate 2 Tage her #818814

Hach na gut dann schreib ich doch noch was hierzu.

Wo fang ich an. Ja genau: Was ist Death March? ganz klar ein Isekai-Titel. Tja und als solcher macht er in meinen Augen eine deutlich bessere Figur als so mancher Smartföhn in einer neuen Welt (das Wortspiel ist 100% Absicht).
Für mich war es die Mischung aus dem reifem Prota, der seine OP-stat's zwar nutzt, aber NICHT ausnutzt! Leider konnte man schon nach den ersten Folgen auch feststellen, das vielen der Grund für seine hohen Stats, schlicht entgangen zu sein scheint.
Dabei ist hier im Gegensatz zu anderen Vertretern des Gamer kommt in RPGWelt-Isekais, endlich mal ne Nachvollziehbare Begründung geliefert UND folgt dabei auch der Gamelogik!
Dann war da noch das durchgehende inGame-Feeling, schön erzeugt durch HUD und Menüeinblendungen sobald man durch die Augen des Protas schaut.
Andere Serien mit vergleichbarem Setting sind da oft nur sehr rudimentär angedeutet, meist nur mal kurz in der(/den) ersten Folge(n).

Nun noch ein Punkt zum Prota, der in das Kliché fällt (heimlicher)OPmain. Hier jedoch interessanterweise mal als Gegenentwurf zum üblichem BadAssOP-MC gestaltet ist.
Und JA es gibt genug Fans die LN/Manga/Anime nach eben genau solchen Chars durchsuchen. Meiner Tochter zum Beispiel gefällt speziell dieser Typus von MC und empfiehlt mir dann auch gerne das eine oder andere Werk.


DeathMarch hat einige Punkte mit denen es aus der Isekaiflut sich abzuheben vermag, schafft es aber nicht den Spagat aus SoL und Abenteuer/Action. Da geb ich Silent Gray rech, hier hätte man sich wohl besser für eins davon entscheiden sollen...
Fairer Weise muss aber an dieser Stelle gesagt werden, das der Manga ebenfalls diesen Mix fährt und es da deutlich besser rüberkommt.

Als Anime steht DeathMarch für mich irgendwo im Mittelfeld, nix Weltbewegendes soweit, aber als Isekai mit OPprota hat es einige erfrischend kreative Impulse.
Empfehlen kann ich es daher Liebhabern des Geres und da besonders den Fans von MC tut als wär er eher schwach, ist aber eigentlich der Stärkste.
Für alle anderen.....

*o-öhm*
....guggt euch lieber was mit Drachen, Quantenfluktuationen oder Fehlern in der PsychoMatrix an ;)
Mit freundlichem Grußeln *o-bye*
Wenn der letzte Strohalm an den man sich klammert in einem GinTonic steckt...
geht's noch.
Letzte Änderung: 4 Monate 2 Tage her von Froschinski.
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