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THEMA: Eromanga-sensei

Eromanga-sensei 3 Wochen 5 Tage her #799779

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Könnt ihr aus dem Stegreif sagen, welches euer erster abgebrochener Anime war und weshalb? Für meinen Teil war es der Harem-Hentai … ich meine natürlich Harem-Anime Yosuga no Sora, da dieser mit Inzest zweier Geschwister für mich als damaligen jungen Burschen ein verstörendes Lebensereignis darstellte. Allgemein halte ich nicht viel von Geschwisterliebe in Animes und empfinde dieses Pairing als moralisch grenzwertig – was nicht bedeutet, dass ich deshalb Werke mit solch einem Inhalt rigoros meide. So kann ich beispielsweise den auf der von Tsukasa Fushimis gleichnamiger Light Novel basierenden Anime Oreimo guten Gewissens weiterempfehlen. Um dessen Nachfolger soll es in der heutigen Rezension gehen. Kann Eromanga-sensei in die Fußstapfen seines großen Bruders treten und mich ebenfalls in seinen Bann ziehen?

Als Grundlage dieser zwölf Folgen umfassenden Anime-Adaption aus dem Hause A-1 Pictures dient ebenfalls die dazugehörige Light Novel, die wie ihr Vorgänger von Tsukasa Fushimi geschrieben und von Hiro Kanzaki illustriert wurde.

Doch was für ein Setting ermöglicht Geschwistern, die optimale Atmosphäre ihre Gefühle füreinander zu entwickeln und im besten Fall auch auszuleben? In Eromanga-sensei wohnt der 15-jährige Masamune mit seiner 12-jährigen, nicht blutsverwandten Schwester Sagiri gemeinsam unter einem Dach – wohlgemerkt alleine, da ihre Eltern bei einem Unfall verstarben und ihre Tante als Vormund von einer Aufsichtspflicht noch nie etwas gehört haben zu scheint. Den Haushalt führt er dabei komplett eigenständig, während Sagiri wie ein waschechter Hikikomori ihr Zimmer das ganze Jahr über nicht verlässt. Trauerbewältigung scheint in Japan viel Freiraum gelassen zu werden, sodass es sich der große Bruder zur Aufgabe gemacht hat, seine kleine Schwester aus ihrem Zimmer zu bekommen und ein normales Familienleben anzustreben. Um seine Brötchen finanzieren zu können, arbeitet Masamune als Light Novel-Autor, wobei er die unanständigen und schlüpfrigen Zeichnungen seiner Werke von dem mysteriösen Eromanga-sensei erhält. Schnell stellt sich heraus, dass niemand anders als seine „unschuldige“ kleine Schwester hinter dem Pseudonym steckt. Zu allem Überfluss möchte die junge Bestsellerautorin Elf Yamada den legendären Illustrator für ihre Light Novels abwerben – ein belletristischer Kampf zwischen ihr und Masamune soll zur Entscheidung ausgetragen werden.

Ab hier beginnt ein typischer Comedy-Harem-Anime mit altbekannten, reizlosen Charakteren, der sich oberflächlich mit dem Light Novel-Business auseinandersetzt und somit wie ein billiger Abklatscht von Bakuman. wirkt, der sich zwar um die Manga-Branche dreht, aber doch viele Parallelen aufweist. Eine sprunghafte Handlung, in welcher Konflikte keine authentische Spannung erzeugen und viel zu schnell aufgelöst werden, dient einzig und allein dazu, den Protagonisten mit möglichst vielen weiblichen Charakteren zusammenkommen zu lassen und typische Klischees abzuarbeiten. Man lässt es sich dabei nicht nehmen, einen einzelnen männlichen Nebencharakter beizumengen, der für die Story komplett irrelevant ist und nur für flache Homo-Witze herhält. Die Verantwortlichen für das Drehbuch, Ryohei Takeshita und Tatsuya Takahashi, erbrachten in Eromanga-sensei wahrlich keine Bestleistung. Die Sprunghaftigkeit ihrer Arbeit lässt sich selbst in einfachen Dialogen bemerken. Masamune und Elf Yamada führen eine Unterhaltung zu ihrer Schuluniform – Szenenwechsel – sie fragt ihn: „Du hast die ganze Zeit gearbeitet?“ Qualitätsarbeit sieht anders aus. Des Weiteren gibt es kein wirkliches Ende der Serie. Während man sich in der vorletzten Folge verhältnismäßig interessant mit der Vergangenheit der beiden Geschwister auseinandersetzt, haut man in der zwölften und „finalen“ Episode dem Zuschauer eine komplett aus dem Kontext gerissene, inhaltslose Fillerfolge um die Ohren.

Bei der humoristischen Gestaltung der Handlung greift man auf altbewährte Muster und Witze zurück, die sich aus dem stereotypen Verhalten der Charaktere ergeben. Die klassischen Onii-chan-Baka-Szenen oder die inflationär genutzte Antwort Sagiris „Ich kenne niemanden mit diesem Namen.“, wenn sie wieder einmal den selbst für geistig langsamere Personen offensichtlichen Fakt abstreiten möchte, dass sie der Künstler mit dem Pseudonym Eromanga-sensei ist, können nach wenigen Folgen bereits blind mitgesprochen werden. Natürlich muss auch ein Strand-Setting eingebaut werden, um die ganzen minderjährigen Mädchen in viel zu freizügigen Bikinis zu präsentieren und sie mal ordentlich mit der spermaähnlichen Sonnencreme von unserem überforderten Hauptcharakter einreiben zu lassen. Des Weiteren scheint für die Produzenten der Running Gag „Gesicht des Protagonisten küsst Tür“ nach dem gefühlten hundertsten Mal immer noch nicht ausreichend genug eingearbeitet zu sein, sodass Masamune und die Tür seiner Schwester das eigentliche Liebespaar der Serie darstellen könnten. Jeder kann nun seine eigene Meinung zu diesem stereotypen Trash und Fanservice haben, jedoch kann man nicht abstreiten, dass dieser jedes Mal aufs Neue funktioniert und unterhält, sonst würden diese Ecchi-Harem-Kombinationen nicht wie Unkraut aus dem Boden sprießen. Gerade für Zuschauer, die neu in diesem Genre sind, dürfte der Unterhaltungswert des Animes enorm hoch sein.

Es ist meiner Meinung nach vollkommen legitim, krampfhaft zu versuchen einen Anime lustig zu gestalten und sich dabei Szenen zu bedienen, die man bereits in etlichen anderen Werken so vorfindet. Die Unterhaltung des gemeinen Zuschauers steht nun einmal im Vordergrund. Aber muss man sich wirklich auf so ein niedriges Niveau begeben und kleine, minderjährige Mädchen die Aussage tätigen lassen, dass sie Schwänze lieben oder gerade ein Bad nehmen, nur um einen weiteren flachen Witz in das Szenario hineinzuquetschen?

Allgemein ist der komplette Fanservice in Eromanga-sensei mehr als grenzwertig und jeder Mensch mit gesundem Verstand sollte sich selbst einmal hinterfragen, ob solche Werke der Anime-Szene wirklich einen Gefallen erweisen oder nicht einfach nur das Vorurteil des creepy Otakus verstärken. Bei der vorhandenen Sexualisierung von Minderjährigen gepaart mit der Inzestthematik mutet sich der Titel einer sehr strittigen Angelegenheit an, die leider nicht ernsthaft behandelt wird, sondern einfach nur der puren Unterhaltung dient. Somit wirkt das Werk an vielen Stellen schon eher wie billige Pornografie zur Befriedung von Fetischen. Da hilft es nicht viel, dass Tsukasa Fushimi im Gegensatz zu seinem Vorgänger Oreimo von blutsverwandten Geschwistern ablässt und somit den Inzestgedanken klein halten möchte. Dafür haben wir jetzt eine 12-jährige Protagonistin und weitere junge Mädchen, die des Öfteren halb nackt, wenn nicht sogar komplett entblößt, dem Zuschauer als „Augenschmaus“ vorgesetzt werden – Kinder in anzüglichen Posen und Stellungen – Pädophilie lässt grüßen. Aber wie philosophierten mein werter Mitredakteur Aston und ich so vor uns hin: Nur wenn das Alter der Schwester auf die analoge Uhranzeige passt, kann von ihr der nötige Reiz ausgehen. Spaß beiseite und wieder zum Ernst des Lebens, beziehungsweise der Kritik, zurück. Muss man zu allem Überfluss dann auch noch der – ich wiederhole es gerne noch einmal – 12-jährigen Sagiri einen Höschenfetisch andichten, der seinen Höhepunkt dahin gehend findet, dass sie einer Freundin, die sich mit Augenbinde und gefesselten Händen wiederfindet, unter den Rock guckt, während ihr älterer Bruder ebenfalls im Raum steht. Ich habe nichts gegen Panty Shots. Sie gehören zum Genre Ecchi dazu wie ein übermächtiger Hauptcharakter in einem Shounen-Anime. Jedoch werden Höschen in Eromanga-sensei viel zu häufig gezeigt, sodass ihnen der Zauber entrissen wird und einem Ecchi-Fan wie mir das Herz blutet. Man hätte sich ein Vorbild an Schrödingers Theorie der Pantsu nehmen sollen.

Egal wie die Meinung zu der inhaltlichen Umsetzung des Animes ist, die künstlerische Arbeit in den Bereichen Animation und Musik lässt keine wirkliche negative Kritik zu – jedoch auch keine überschwänglich positive. Eromanga-sensei muss sich keinesfalls für seine Optik schämen, erfindet aber auch das Rad nicht neu. Man nutzt dem Genre entsprechend helle und bunte Töne, die der Farbpalette eines fröhlichen Kindes im Vorschulalter entsprechen könnte. Beim süßen Charakterdesign beschränkt man sich auf eine einfachere und detailarme Gestaltung, welche aber in Bezug auf die komplette Komposition des Werkes ausreichend ist. Eine klare Linienführung mit einer Nuance verspielter, mädchenhafter Farbfüllung, welche besonders durch Blushing-Effekte erzeugt wirkt, lässt den weiblich dominierten Anteil an Figuren in einem guten Licht dastehen. Um ihre femininen Reize zu betonen, bedient man sich simpler Effekte wie beispielsweise Schattierungen im Brust- und Pobereich, da Szenenmaterial dahin gehend ausreichend vorhanden ist. Opening und Ending sowie der Großteil des OSTs dienen einer lockeren und heiteren Atmosphäre, welche mit der Kombination aus den Genres Slice of Life und Comedy tadellos harmonieren.

Wenn gelobt wird, dann auch richtig und vollständig. Da Eromanga-senei im gleichen Universum wie Oreimo spielt, bedient man sich einiger Cameos der Figuren des Vorgängers, welche spaßige Momente ermöglichen, die allgemeine Handlung aber nicht beeinflussen. Auch viele weitere bekannte Light Novels anderer Autoren finden sich passend platziert mit kurzen Auftritten in der Serie wieder. Einen ausführlichen Vergleich zwischen den beiden Werken Tsukasa Fushimis möchte ich an dieser Stelle nicht an den Tag legen, da dieser eine eigene Abhandlung für sich wäre. Um auf meine eingangs gestellte Frage jedoch noch eine Antwort zu geben: Meiner Meinung nach kommt Eromanga-sensei nicht an seinen Vorgänger heran.

Zusammenfassend stellt sich mir die Frage, weshalb dieser Anime einen vergleichsweise großen Hype um sich aufbauen konnte. Die Serie zeigt nichts, was man nicht auch schon woanders gesehen hat. Für jedes vorhandene Genre lassen sich etliche andere Werke aufzählen, die denselben Inhalt in besserer Umsetzung aufweisen können. Man könnte sagen, dass Eromanga-sensei von Fetischen, Schein-Inzest und Pädophilie lebt, welche liebevoll in ein seichtes Setting eingearbeitet wurden. Und selbst hierfür gibt es „bessere“ Titel – man möge sich doch einfach mal den einen oder anderen Hentai zu Gemüt führen. Ich persönlich empfand den Aufwand des Schauens als Zeitverschwendung und kann den Anime nicht weiterempfehlen.


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Letzte Änderung: 3 Wochen 3 Tage her von Mr.Gin.

Eromanga-sensei 3 Wochen 2 Tage her #799999

Danke! ich fand den Anime einfach lächerlich, kein vergleich zu Oreimo. Den hype konnt ich auch nie verstehn, ebenso was so besonders an Sagiri sein soll :D

Ebenso versteh ich einfach nicht warum Megumi unbedingt als Schlampe abgestempelt werden will, obwohl sie noch nie einen gesehen hat....
Letzte Änderung: 3 Wochen 2 Tage her von Sasackie.
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Eromanga-sensei 3 Wochen 2 Tage her #800000

Man könnte sagen, dass Eromanga-sensei von Fetischen, Schein-Inzest und "Pädophilie" lebt, welche liebevoll in ein seichtes Setting eingearbeitet wurden.

Falsch. Da sie 12 ist, ist es nicht Pädophilie sondern Hebephilie :)
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Eromanga-sensei 3 Wochen 2 Tage her #800001

Vielen Dank für die Rezension. Kann mich bei vielen Dingen nur anschließen. Konnte mit dem Anime echt nur sehr wenig anfangen, selbst wenn ich es ehrlich gesagt zu Beginn sogar noch eigentlich ganz unterhaltsam fand. Dennoch wurde es mir nach der Zeit nur immer lächerlicher und auch der Harem wirkte auf mich völlig erzwungen. Tatsächlich war der Humor ganz ok aber die Charaktere sowas von nervig. Ich konnte mit gar keinen was anfangen. Sie waren mir entweder zu langweilig oder zu nervig, was nie etwas gutes für den Anime selbst heißt. Der Protagonist selbst war mir ohnehin zu langweilig und monoton. Er hatte kaum was besonderes an sich. Er ist nicht neues und man könnte ihn durch jeden ersetzen. Zum Glück war er nicht so irre pervers wie andere.
Da ich den Anime noch einigermaßen lustig fand, war meine Bewertung jetzt nicht so irre schlecht dafür. Ich würde den Anime wenn schon nur dann empfehlen, wenn man etwas mit Ecchi und Harem anfangen kann.
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Eromanga-sensei 3 Wochen 1 Tag her #800003

Danke für die Rezension, ich finde die Kritik und die Vorwürfe etwas zu hart formuliert, aber vom Kern her bin ich einverstanden. Oreimo war definitiv besser, auch was die ''Romanze'' angeht. Natürlich verwendet dieser Anime viele Klischees, aber der allgemeinen Mehrheit gefällt das und solange das erfolgreich ist, werden auch solche Titel immer wieder vorkommen. Die Comedy-Szenen waren ok, Animationen wie du sagtest sind auch ok. Die Story fand ich interessant, aber wurde mehr als schlecht umgesetzt, zwar hat man das Problem mit ''Inzest'' versucht zu lösen, dafür sind die Charaktere was die äußere Erscheinung betrifft echt schon grenzwertig, stimme ich voll zu. Ich denke die Zuschauer haben schon eine gewisse Basismoral um zu wissen, dass man nicht auf sowas fappen sollte ^^ aber ja die Phantasien von Hebephilen werden aufgeführt. (lieber das als...ne? egal.) Die Mädchen sind zwar süß gezeichnet, aber ich verstehe auch nicht warum eine 12?-Jährige es mag, als Schlampe bezeichnet zu werden. Naja insgesamt kann man es empfehlen, vorausgesetzt man mag Ecchi und ''einfache'' Comedy.
Es ist kein Anime zum philosophieren sondern dient nur zur Unterhaltung. Seinen Zweck erfüllt es meiner Meinung nach, wenn auch nicht zufriedenstellend :)

Gute, wenn auch etwas harte Rezension:)
Letzte Änderung: 3 Wochen 1 Tag her von xxS.Animexx.
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Eromanga-sensei 3 Wochen 1 Tag her #800004

Da hatte ich wohl die rechte Vorahnung, ich hab mir den Anime nämlich nicht angesehen;)

Mir hat das Thema bzw. Beschreibung nämlich von Anfang an nicht zugesagt.

Natürlich könnte man jetzt, wo ich den Rezension gelesen habe, die Verteidigung vorbringen. Die Frage ist allerdings warum? Und man sollte sie wohl eher Fans dieser Serie überlassen - die es ja zu Genüge gibt.
Ich gebe nur Folgendes zu bedenken:
Japanische Eigenheiten und Vorlieben, die uns Europäern so vermutlich nie ganz klar werden.
Es ist ein Anime.
Wären die Figuren 14 bis 18 würden sich ein ganzer Haufen weniger Leute (auch hier in Europa) drüber Gedanken machen - ist einfach so.
Der Altersunterschied der Hauptprotagonisten ist halt eben nicht so weit auseinander, im Endeffekt sind es zwei Teenager.
Inzest ist es halt eben nicht (hat nur den Touch davon, was halt auch jap. ist), vielmehr bedient es mal wieder das (jap. typische) Geschwisterliebethema, wobei hier auch wieder zu unterscheiden ist, zwischen den vielen Varianten, dazu, bzw. deren Einsatz, den oft genug ist dieses Thema recht dezent und harmlos umgesetzt (ich denke mal hier nicht oder nur bedingt).
Was es aber ist, dass hängt von den Zusehern ab - sieht sich sowas ein erwachsener Mann an und empfindet es als erotisch, dann ist es halt, naja nicht grade in Ordnung, wobei sowas halt eine europäische Einstellung ist und keine japanische, wobei dort auch wieder unterscheiden wird, in Maßstäben, die Uns fremd sind. Dort ist halt ein ganzer Haufen Thematiken ein fester Bestandteil, meist männlicher Fantasien, die Gründe dafür sind unter anderem geschichtlich, gesellschaftlich und psychologisch bedingt. Dies ist im übrigen auch Japanern bewusst, gibt genug Studien dazu - manche sind erschreckend (zumindest auf den ersten Blick), manche sind eher peinlich.
Dies ist als Ergänzung zu sehen.

Danke für die Rezension und auch schon mal Danke für zusätzliche Meinungen dazu.

Schöne Grüße
Sniperace
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Eromanga-sensei 3 Wochen 1 Tag her #800012

Erstmal danke für deine Rezession und deiner Meinung zu diesem Anime.

Ich habe mir den Anime auch angeschaut und mir gefiel eben dessen einfachheit und den typischen Humor. Ich denke das man gerade durch schlichtheit und genre verfahren mehr Zuschauer und Fans erreichen kann als sich an etwas neuem zu Versuchen. Das trifft wohl umso mehr zu in Sparten, wo man nicht gerade an einer tiefe der Charachtere bedacht ist.

Ich bin weder pädophil noch anders veranlagt trotzdem hat mir der Anime gefallen. Vielleicht klingt es nach einer typischen Antwort im Auge des Betrachters, aber ich sehe mir sowas eben wegen des Humors an. Man kann den Punkt mit dem Humor odr witzen auch anders sehen.

Wenn man nun den Ton des Animes abstellt und sich der selbe Charachter immer wieder am selben Türknopf anhaut, dann gleicht das dem Slapstick Humor. Man glaube es nicht Menschen haben darüber schon gelacht und lachen darüber immer noch, wenn ein Darsteller immer und immer wieder den selben Fehler macht. So wie das auch tollpatischigen und vergesslichen Menschen im normalen leben passiert und sich Freunde darüber schlapp lachen. Tja und so ist das Leben.

Ich verstehe deinen Kritik punkt den wie der Anime präsentiert wird, so wie auch über die Geschichte und das Alter der Characktere auf den drei Punkten es vorallem in deiner Rezession besonders ankam.
Ich bin zwar jetzt keine Frau, aber selbst Freundinnen von mir ist es peinlich bestimmtes zu bejahen oder zu zustimmen und die sind Erwachsen und stellen das nicht.
Nun macht ein kleines Mädchen deutlich jünger das genauso, so plumb wie es wirkt, so bekannt kommt es mir aus der Realität vor. Es ist nichts neues macht aber eine Bindung zu besagten Chatachterin deutlich einfacher.
Auf das Alter hab ich nicht geachtet, spielt für mich in diesem Fall jetzt nicht die große Rolle. Hätte man die Charachtere ein wenig Älter gemacht hätte das ganze auch so funktioniert.
Ob jetzt genau dieser eine Anime Otakus in einem schlechten Licht dastellen lässt, bezweifle ich auf schärfste. Wohl gleich das gesamte Genre Mix aus Harem Ecchi und Pantsu Otakus in einem schlechten Licht dastellen lässt. In meinem Alter und meinen Erlebnissen zu diesem Thema kann ich sagen das alter dr Charaktere spielt bei unbekannten des Genres keine Rolle, was immer vorgetragen wurde war mehr da waren immer Hösschen zu sehen.

In diesem Sinne, wird sich in diensem Genre nicht mehr viel ändern.
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Eromanga-sensei 3 Wochen 1 Tag her #800014

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@HolyRyu
Falsch. Da sie 12 ist, ist es nicht Pädophilie sondern Hebephilie

Man will jetzt schon nicht meine Browser-Historie sehen, bei dem was ich so alles zu den Themen nachgelesen habe. xD Aber ja an dieser Stelle habe ich gepennt. Obwohl Hebephilie ja erst bei pupertären Ansätzen angesetzt wird und nicht so straff nach dem Alter. Und für mich wirkte sie noch klar wie ein Kind. ^^

@Tsutome
dann gleicht das dem Slapstick Humor

Das gleicht nicht nur Slapstick Humor. Das ist Slapstick Humor. ^^ Und bis zu einem bestimmten Grad lache ich selbst darüber bzw. habe es. Ich schaue seit Jahren besonders Ecchi etc. weshalb ich da wohl bissel abgestumpft bin, wenn man das immer selbe massiv nutzt.
Und ja der Humor und die Story zieht bei vielen Zuschauern. Habe ich auch selbst in der Rezo erwähnt. Und vor Jahren hätte es auch besser bei mir noch gezogen.
Der Anime hat auch noch eins zwei mehr kleine positive Seiten, aber wie schon @xxS.Animexx meinte: die Kritik ist bewusst recht hart von mir formuliert, um zu polarisieren.
Gerade da ich das Genre liebe, mag ich Vertreter mit mehr Innovation.

Und letztendlich bleibt die Bewertung zum Großteil rein subjektiv auf Grundlage der Erfahrungen, wobei die bei mir recht umfangreich sind, weshalb die Kritiken von mir schärfer/härter ausfallen werden. (:
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Letzte Änderung: 3 Wochen 1 Tag her von Mr.Gin.
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Eromanga-sensei 3 Wochen 1 Tag her #800015

Alles klar ^^
Du hast ja den armen Eromanga-Sensei komplett geschlachtet.

Allerdings kann ich dem was du so geschrieben hast schon zustimmen.
Wie kritisch sollte man eigentlich sein? *o-???*
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Eromanga-sensei 3 Wochen 1 Tag her #800018

Ich fand ihn eig. recht gut. Vorallem das Ending hat mir jedesmal gute Laune gemacht :)
An Oreimo kommt er nicht ran, aber abwarten vielleicht kommt ja ne zweite Staffel die das ändert.
Und das junge Charaktere übersexualisiert dargestellt werden und stumpfe Comedyeinlagen, Höschenblitzer etc. genutzt werden ist ja nun auch keine Weltneuheit. Das ist in vielen anderen Anime (zumindest in dem Genre) auch vertreten. Ist in etwa so als würde man sich über zu viele Explosionen in Hollywoods Action-Filmen beschweren.

Eromanga-sensei 3 Wochen 1 Tag her #800057

Satai4561 schrieb:
Und das junge Charaktere übersexualisiert dargestellt werden und stumpfe Comedyeinlagen, Höschenblitzer etc. genutzt werden ist ja nun auch keine Weltneuheit. Das ist in vielen anderen Anime (zumindest in dem Genre) auch vertreten. Ist in etwa so als würde man sich über zu viele Explosionen in Hollywoods Action-Filmen beschweren.
An welcher Stelle hat man denn von einer Weltneuheit gesprochen? Nirgends. In der Rezension steht doch das selbe wie du sagst, nämlich dass der Anime eben NICHTS Neues zu bieten hat und das Thema schon oft und besser umgesetzt wurde.

@Tsutome: Eine Rezession bezeichnet einen wirtschaftlichen Abschwung. Eine Rezension meinst du.
Die Zeit heilt alle Wunden? Pah, dass ich nicht lache!
Sie ist doch überhaupt erst Schuld an deren Entstehung.
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Eromanga-sensei 1 Woche 2 Tage her #801000

Hallöchen, ich habe Eromanga-Sensei grade eben fertig geschaut .. und ich muss sagen ich fand ihn sehr unterhaltsam und gut allerdings hab ich ein paar Fragen wenn jemand mehr weiß wäre es wirklich sehr nett mir ein paar zu beantworten ;^)
Und zwar wären das die hier

Erstens : Weiß jemand etwas über die 2Staffel also ob sie raus kommen wird etc. ?
Zweitens : Weiß jemand wo man den Light Novel lesen könnte ?

So das waren die Fragen und ich wollte mich zu den Sachen mit der pädophilie und so weiter gerne äußern ;^)
Der Junge Also Izumi Masamune ist ja 15 und sie ist 12-13 also geht das völlig klar, der Autor ist vllt bissle der Pedo aber ansonsten ich alles gut, ich meine sie sind ja nicht mals richtige Geschwister sonder nur Stiefgeschwister von daher ist das völlig ok, heutzutage gibt es 18Jährige die mit 13Jährigen ins bett gehen, sowas ist dann mal dezent ehrenlos .. was heißt dezent extrem ehrenlos aber nun gut das wichtigste waren meine Fragen, könnte jemand mir die Beantworten ?

Mfg: Sebastian ;^)
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