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THEMA: Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6

Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6 4 Monate 3 Wochen her #831852

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Ach ja, wer kennt sie nicht, die ständigen Diskussionen darüber, ob Isekai als Genre zu etwas taugt oder am besten gleich in der Versenkung verschwinden soll. Vielversprechende Titel erblicken zwar häufig das Licht der Welt, mutieren allerdings ebenso oft zu regelrechten Lückenfüllern und Standardware. Da ist es natürlich klar, dass Interessierte sich nach und nach sehr vorsichtig an neue Werke heranwagen. Umso interessanter ist es, dass ungeachtet dessen speziell Isekai-Anime trotz ihrer schwankenden Qualität eine große Zahl an Zuschauern anlocken.

Wir haben uns bei der aktuellen Episode des JCulture Talk ein paar der Vertreter dieses Genres einmal näher angeschaut, um die Faszination und gleichzeitig die Abneigung gegenüber Isekai im Detail zu besprechen. Dabei versuchen wir außerdem die Frage zu beantworten, was überhaupt als Isekai zählt und auf welche Light Novels oder kommende Anime-Adaptionen man ein Auge werfen sollte. Die Teilnehmer diesmal: SilentGray, Lodrahil, Alexever17.



-> Hier geht es zur Episode <-

Timecodes:
Einführung / Was zählt als ein Isekai 0:00
Immer diese Tropes: 26:25
Beliebte Titel / Re:Zero: 49:06
Beliebte Titel / Konosuba: 01:00:06
Isekai vom Grabbeltisch / Death March und Isekai Smartphone: 01:13:25
Gute Idee, schlechte Umsetzung? / Gate: 01:30:35
Fast vergessen / No Game No Life: 01:48:58
Verschenktes Potenzial und diese elende Kontroverse / Rising of the Shield Hero: 01:57:56
Gerechter Hype? / Tensei shitara Slime Datta Ken: 02:16:55
Viel Liebe für Kumo / Kumo Desu ga, Nani ka: 02:20:13
Was noch interessant werden könnte aka. LN-Promo / Mushoku Tensei u. Honzuki no Gekokujou: 02:36:36


Viel Spaß beim Hören!

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Vielen Dank an Moeface für das GIF

Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6 4 Monate 3 Wochen her #831855

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Muss sagen Isekai ist eins der besten Genres in Anime, viele anime und manga die mich interesieren sind Isekai von Shield Hero über Konosuba, Gate, No Game no Life, That time i got reincaranted as a slime und I am a spider so what ich finde viele Isekai sind unglaublich interessant und spannend.
Letzte Änderung: 4 Monate 3 Wochen her von ikaros-alpha.
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Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6 4 Monate 3 Wochen her #831856

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Kann da nur zustimmen, besonders da das eigentliche Fantasy Genre sehr wenig neues Material bekommt ist das Isekai eine willkommene alternative.

Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6 4 Monate 3 Wochen her #831860

Vorne weg ich sympathisiere mit dem Genre an sich und habe in der Anime und Manga Szene, aber vor allem LN und WN Sammlung einige Werke gefunden die mich voll und ganz begeistern, jedoch auch einige die sich wie man so schön sagt "ins gemachte Netz gesetzt haben" (oder zumindest so fühlt sich dies für mich an) und dementsprechend unterdurchschnittliche Eindrücke hinterlassen haben.

In diesem Beitrag wurde auf Anime Vertreter bzw. Adaptionen dieses Genres eingegangen. Grundsätzlich haben wir ja Anime-Originals und Adaptionen aber meines Erachtens ist gerade das Isekai-Genre gespickt mit Adaption um Adaption, wobei zuteils unterschiedliche (wirtschaftliche) Interessen verfolgt werden. Ein Problem das ich damit habe ist: Jedes Werk besitzt ein oder mehere Medien die es sinnvoll auszudrücken vermögen. Nicht jede Geschichte ist dementsprechend für jedes Medium geeignet und sinnvoll!

Und dies scheinen gerade in letzter Zeit viele Produzenten vergessen zu haben. Seit SAOs (und ja meiner Meinung nach ist dies ein Transportiert in eine andere Welt-artige anime/LN serie) finanziellem Erfolg ist ähnlich dem, wie angemerkt wurde, damals wie heute weit verbreiteten Ecchi-Genre wie Unkraut aus dem Boden gewachsen, sodass man sich schwer tut eine Season/Cour ohne mindestens einen Ableger zu finden. Ähnliches spielt sich in der LN/WN Welt ab, denn die Autoren sind auch nicht doof.
Dies ist einer der Gründe warum der Markt mit diesem Material so geflutet wird, wobei jeder versucht sich etwas vom Rest abzusetzen was dann eben zu Ideen wie "hey, lass ihn mal sein Smartphone in eine Fantasy-Welt mitnehmen" u.ä. führt. Auf der einen Seite können durch solche Durchforstungen des Genres großartige Geschichten entstehen...aber im gleichen Maße auch sub-par'es Material.

Mit der hier gegebenen Auswahl an Titeln kann dies sehr gut veranschaulicht werden. Obwohl beide LN Adaptionen sind, wurde im JCulture Talk deutlich das sich einige schwer tun NGNL in diese, wie man fast schon meinen könnte "Mülltone von einer Kategorie" zu stecken, während sich (fast, man weiß ja nie ^^) alle einig sind das Deathmarch ein solcher Titel ist. Warum? Weil die Fanbase der NGNL-Adaption größer ist als die von Deathmarch? Vielleicht. Was meines erachtens jedoch wichtiger ist, bleibt der Umstand das NGNL in dem gegebenen Setting (Shiro und Sora werden von Ted in seine Welt geholt. -> Isekai, eine Welt voller Spiele und Fantasie) als Adaption besser funktioniert hat als Deathmarch (wohlgemerkt subjektiv hier, jeder hat seinen Geschmack). Die Orignal-Werke sind jedoch beide durchaus erfolgreich und beliebt. Ich habe manchmal das Gefühl das Leute die sich über "Design-Entscheidungen" der adaptierenden Studios bezüglich Setting, Pacing, Content beschweren oftmals auch das originale Werk (zumindest gedanklich) mit in den Dreck ziehen obwohl der Autor für die Entscheidungen des Studios offensichtlich wenig machen kann bzw. Einfluss hat. Es lassen sich viele weitere Beispiele finden.

Manche, gerade LN, Serien wie Deathmarch leben von dem Worldbuilding und inneren Monologen, was, wie richtig im Talk dargestellt wurde, in Anime entweder schnell langweilig wird, oder gekürzt werden muss um Zuschauer bei der Stange zu halten oder nicht 8 cours rausbringen zu müssen damit das ganze konsistent bleibt. Dadurch geht jedoch der eigentliche Charm, Story und wichtige Charaktertiefe oftmals verloren. Man kann sich kaum über die visuelle Gestaltung von Deathmarch beschweren, über die Art wie die Produzenten das Story-telling angegangen sind meines erachtens jedoch schon. Dies führt wieder zu meinem vorherigen Punkt. Es gibt Serien (gerade mit Hang zum Monolog und tiefer Charakerentwicklung) die als Anime-Adaption Sinn machen, und welche bei denen dies nicht der Fall ist.
Ebenso gibt es Serien die als Manga besser funktionieren und angemessener bzw. angenehmer sind als in anderer Form.

Ich vermute das gerade auch die finanzielle Stärke (Dominanz?) des Isekai-Sektors in der LN/WN/Manga Branche mitverantwortlich dafür ist, das Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden...sei es um bereits vorhandenes Material weiter von den Verkaufszahlen zu stärken oder etwas von dem goldenen Honigtopf abhaben zu wollen...wen wundert dann noch, das das qualitative Niveau in diesem Genre verfliegt.

Was hier noch gesagt werden muss und im Grunde genommen Anlass für diesen Kommentar war...Leute in Japan...ich danke euch das ihr mich auf einen tollen Manga und noch viel bessere Novel wie Honsuki (Ascendance of a bookworm) aufmerksam gemacht habt...aber bitte....wer hatte die bescheuerte Idee das es gut sei von dieser Perle einer LN eine Anime-Adaption herzustellen...die Ligth-Novel verkauft sich schon wie geschmiert und war zwei Jahre in Folge unter den Bestsellern....ich habe sehr arge Zweifel das diese Geschichte sinnvoll als Anime umgesetzt werden kann...das Promo-Video wurde auch angesprochen...abgesehen von der sehr zweifelhaften visuellen Animationsqualität wurden Szenen aus wie ich vermute Volume 4+ geteasert...ich habe keinen blassen Schimmer wie dies hinhauen soll...ein zweites DAL season 3? wo praktisch eine Volume in eine Epsiode gequetscht wurde? Bitte bitte nicht. Wenn dieses Projekt überhaupt 10% des Charms der Novelle zu reproduzieren vermag wäre ich sehr dankbar, doch noch sieht das ganze leider sehr, sehr düster aus...ich schaue auch in deine Richtung Arifureta-Adaption. Für Bookworm mache ich mir zumindest etwas Hoffnung auf ein OST zudem ich später dann das Original genießen kann.
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Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6 4 Monate 2 Wochen her #831866

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Ich bin dem Isekai-Genre relativ neutral gegenüber, auch wenn ich finde, dass es langsam ein bisschen ausgelutscht ist, weil so ziemlich jede Season irgendein Vertreter dieses Genres dabei ist; sei es eine Fortsetzung einer bereits etablierten Serie oder eine neue.

Es kommt auch deshalb langsam ein bisschen ausgelutscht rüber, weil die Prämisse der Story sehr oft das Gleiche ist; unser Protagonist wird in eine andere Welt transportiert und ist in den meisten Fällen dazu auserkoren diese Welt zu retten bzw. etwas Besonderes in dieser zu sein. An dieser Grundidee wird, abgesehen von Details (man wird als Slime wiedergeboren z.B.), meist wenig geändert, weswegen viele auch mittlerweile eine negative Grundeinstellung diesem Genre gegenüber entwickelt haben. "Schon wieder ein Isekai?" - Denken Leute, unter anderem auch ich, wenn man sieht, dass ein neuer Isekai-Anime erscheint; wird dieser Anime nun in den Tiefen des Isekai-Genres verschluckt werden oder sich als einer der Top-Vertreter herauskristallisieren? Diese Frage kann man man meistens nicht im Voraus beantworten, weshalb man sich überraschen lassen muss.

Aber warum ist dieses Genre gerade so beliebt, sowohl in der Industrie, als auch bei den Zuschauern? Seit dem riesigen Erfolg der SAO war, sprießen immer neue Vertreter aus dem Boden, da jeder ein Stück vom Kuchen abhaben will und hofft, dass auch er einen kommerziellen Hit produzieren kann. Dabei entstehen mal mehr (z.B.: Re:Zero), mal minder (z.B.: Mondaijitachi) gute Werke. Allerdings fährt man mit dem Isekai-Genre in den meisten Fällen recht sicher, da es nicht mehr allzu viel benötigt um einen "guten" Isekai zu produzieren, solange man sich etwas vom restlichen Brei, der dieses Genre ist, abhebt. Bei den Zuschauern ist dieses Genre so beliebt, weil es so "relatable" ist; ich meine wer hat sich denn noch die Frage gestellt, wie es wohl wäre in der Welt seines Lieblingsvideospiels zu leben? Das Isekai-Genre baut auf eben dieser Frage, die sich abermillionen von Gamern stellen, auf. Deswegen haben wir oft einen "shut-in", der plötzlich in eine andere Welt kommt; man könnte in der Theorie selbst auch in die gleiche Situation wie der Protagonist des Anime geraten. Aus diesem Grund können Isekai-Anime, trotz Ausgelutschtheit, immer noch große Zuschauerzahlen verzeichnen.

Das waren jetzt einige meiner Gedanken im Bezug auf das Isekai-Genre, danke für eure Aufmerksamkeit.

Peace out.
"This scene which should be only gruesome...however...instead...it was like an inimitable painting."
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Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6 4 Monate 2 Wochen her #831906

Isekai ist wohl das Genre mit dem größten Potential.

Leider auch dem größten Potential das Ganze in den Sand zu setzen. Es ist Schade, dass wir seit ein paar Jahren fast nur noch den gleichen Isekai in unterschiedlichen Farben bekommen. Also unfehlbarer MC in einer fassade von Fantasiewelt, umringt von schönen Mädels.

Nur wenige Ausnahmen stechen noch hervor. Diese haben entweder ein großartiges Worldbuilding oder großartige Charaktere.
Bei Konosuba geht es nicht um den großartigen naiven Kasuma. Konosuba handelt davon, wie das Zusammenleben mit Spielercharkteren aus einem Pen 'n' Paper seien würde.
Re:Zero handelt von den Leiden, die man durch die Folgen eines Respawns erfahren würde.
Und in Overlord geht es um den Verlust der Menschlichkeit und die realistischen Erwartungen von NPCs, wenn sie ein echtes Leben hätten.
Die Gemeinsamkeiten der Serien liegen darin, dass sie ein klares Worldbuilding aufweisen, in dem sie einen großen Fokus auf einen Aspekt dessen legen.

So langsam löst sich das Genre zwar von der Menschlichen Hülle des Protagonisten, aber der Kern von dem Isekai lebt, also dem Entdecken der Welt, eine Gruppe aus starken Charakteren zu formen und langsam über sich hinaus zu wachsen, werden ignoriert.

Ein wirklich guter Isekai braucht nur einen deffinierte MC, der in eine Welt mit einem x-beliebigen Setting kommt. Er soll irgendetwas tun, was er jedoch gleich seinem persöhnlichem Ziel ... unterodnet. Dazu noch ein paar Charaktere, die den MC aumischen und alles ist Perfekt.

Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6 4 Monate 2 Wochen her #831918

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Ich persönlich liebe das Isekai Genre. Ich kann mich jedoch einigen Leuten bezüglich ihrer negativen Meinung spezifischer Isekai Anime anschließen, da sie praktisch identisch sind, wobei sich maximal die Welt und das Aussehen der Charaktere ändert. Jedoch gibt es auch Sachen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Zum Beispiel die klassische Meinung: "Wow, schon wieder n Anime, wo eine Person aus welchen Gründen auch immer in eine Welt gebracht wird und vor der Herausfoderung steht etwas besonderes in dieser zu sein und großes zu bewerkstelligen. Maaaaan, immer wieder das selbe. Können Isekai Animes mal was anderes auf die Beine stellen?" Excuse me? Du hast praktisch den Genre erklärt und erwartest damit nun scheinbar vom Genre nicht der Genre zu sein? Das ist wie als ob du sagen würdest "Maaaaaan, immer wieder diese 08/15 Spinnentiere, könnt ihr mal was anderes tun außer Netze weben?" Nein, so funktioniert das nicht. Darauf kann ich nur erwidern "Du magst scheinbar den Genre nicht, guck ihn dir nicht an, bevor das son Prinziphass wird.", wo wir auch schon zum nächsten Problem kommen. Es gibt Leute, die es sich scheinbar zur Bestimmung machen sich irgendwas auszusuchen wie einen Anime und daraus n Meme zu machen, wo es plötzlich zich Mitläufer gibt, die den Anime dann in Grund und Boden haten. Das Paradebeispiel hier ist für mich Black Clover. Literally alle hängen sich daran auf, dass der Protagonist schreit. Es ist buchstäblich nur das, wobei es zichtausend andere Shounen Anime gibt, in welchen Leute sinnfrei rumschreien (wie Dragon Ball).
Genauso kommt mir das mit dem Isekai Anime langsam vor. Leute lesen "Isekai" und sofort kommt das "Maaaaaaaan, Isekai, ders bestimmt scheiße." Gucken sogar noch 1-2 Folgen oder noch schlimmer sogar keine und sagen dann, aus Prinzip, "Ders schlecht" und schreiben dann sogar noch Rezensionen. Wie zur Hölle kannst du ein Buffet bewerten, wenn du dich an der Vorspeise aufgehangen hast? Du kannst unmöglich sagen "Das ganze Buffet ist scheiße."

Denke das wars soweit, ansonsten noch

Entspannte Grüße
Skryzer
Letzte Änderung: 4 Monate 2 Wochen her von Skryzer.

Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6 4 Monate 2 Wochen her #831975

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Leider wird dieser Beitrag sehr subjektiv. Dafür entschuldige ich mich im Vorraus. Zudem habe ich den JCulture Talk #6 nicht angeschaut/angehört. Dennoch wollte ich meine Meinung zu dem Isekai-Genre abgeben.

Dem Isekai-Genre bin ich sehr skeptisch gegenüber. Der letzte Vertreter aus diesem Genre, von dem ich persönlich wirklich beeindruckt war, war "Overlord". Für mich hat dieser Anime (und auch die LightNovel) sehr viele Punkte richtig gemacht, die einen guten Isekai für mich ausmachen. Du hast eine spannende Welt, einen interessanten MC mit einer nachvollziehbaren Motivation und es ist alles stimmig miteinander. Viele der letzten Isekai, die mir beim schreiben dieses Beitrags in den Kopf kommen (Death March, Isekai wa Smartphone to Tomo ni, Konosuba, und wie sie noch alle heißen), haben in meinen Augen dies nicht verkörpern können.

In meinen Augen waren diese Anime oft darauf ausgelegt einen grundlos, oder nicht nachvollziehbar, überstarken MC von einem Haufen junger Frauen umschwärmen zu lassen und für Fanservice zu sorgen. oder an die jungen Herzen von weniger reifen Zuschauern zu appellieren. Die Ausnahme in diesem Falle spielt, mehr oder minder, Konosuba. Dort passt für mich einfach das gesamte Setting nicht.

Natürlich ist Isekai ein schwieriges Genre. Welchen Grund sollte jemand aus unserer Welt haben, in eine andere Welt transportiert zu werden, um dann dort nicht eben jene zu retten. Doch ich finde, dass der Anime "Gate" und auch "No Game No LIfe" recht taktisch umgangen haben. Potenzial ist definitiv da. Man sollte als Creator eines solchen Anime nur nicht in die andauernden Clichés seiner Genrekollegen fallen. So hat "SAO" bereits mit dem idiotisch starken MC und dem dazugehörigen Harem angefangen (jedenfalls der erste Isekai-Anime, den ich gesehen habe) und die danachfolgenden Staffeln führten zu dem repetetiven Problem, welches ich auch in den Beiträgen der anderen las. Eine ausgelutschte Story, die man schon irgendwo anders gesehen hat. Nur mit anderer Starbesetzung.

Ich weiß, dass ich mich hier sehr ausgelassen habe. Für mich ist in diesem Genre viel Frust dabei, da ich immer denke, dass sehr viel Gutes bei herauskommen könne. Es gibt schließlich viele Gute Mangas/Manhuas, etc. Die nicht in die gleichen Muster fallen.

Alles in allem bleibt mir nur noch zu sagen, dass in den letzten Jahren für mich die eigentlich guten Isekai "Gate", "No Game No Life" und "Overlrod" waren. Doch Ich kann vollkommen verstehen, dass dies subjektive Meinung ist, die nicht jeder teilt. Dankbar bin ich für jeden der das hier ließt und mich korrigiert oder darauf hinweist, sollte ich etwas geschrieben haben, das hier nicht hingehört.

Die Freuden und Leiden des Isekai-Genres | JCulture Talk #6 4 Monate 2 Wochen her #832023

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Zuerst mal zu Kono Suba: Das ist Comedy, die story ist zweitrangig und die Unstimmigkeiten gehören meiner Meinung zur Lächerlichkeit an dem Werk, welche es lustig macht. Fazit genie# die comedy und schmeiß jedwede Sinn aus dem Fenster.
Zu SAO: Inhalt ist jedem selbst überlassen, aber ich persönlich zähle es nicht als Isekai sondern als Game Genre, da hier kein Transport oder grundlegender Grundsatz der Welt verändert wurde.
Der Tatsache der ganzen Cliches kann ich zustimmen(hasse ich), sowie viel verschwendete Potential und Größe des Werkes vom Manga zur Anime Umsetzung.
P. S. Ebenfalls großer Overlord Fan
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