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THEMA: Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019

Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 5 Tage her #829626

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Ein neues Jahr beginnt und damit auch eine Season vollbepackt mit neuen Animes. Neben der vielversprechenden Fortsetzung zu Mob Psycho 100, Neuadaptionen von Klassikern wie Boogiepop und Dororo, dem Shounen Jump-Hit The Promised Neverland und dem berüchtigten „Skandal-Werk“ The Rising of the Shield Hero kämpfen zahlreiche Serien um eure Aufmerksamkeit. Doch welche davon sind wirklich einen Blick wert?

Dieser Frage sind unsere Airing-ProxCast-Veteranen Vergil90, Reedfly, Tazzels und SilentGray auf den Grund gegangen. Welcher Titel ruft tatsächlich die größte Kontroverse aus? Und welche sind nicht mehr als heiße Luft? Das und mehr erfahrt ihr im neuen Airing-ProxCast zur Winterseason 2019.



-> Hier geht es zur Episode <-


Viel Spaß beim Hören!

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Letzte Änderung: 7 Monate 5 Tage her von SilentGray.
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 5 Tage her #829629

Ich vermisse es ein wenig, dass die Community nicht länger an dieser Geschichte Teil hat und nur als Zuhörerschaft davon betroffen ist. Das alte Format hat mir mehr gefallen, dass man Meinungen zum geplanten ProxCast sammelt und einige wenige mit in den Diskurs einlädt, um ein buntes Bild von der Thematik zu erhalten. Denn was unterscheidet den ProxCast in der aktuellen Form noch von einem YouTube Cast, bei dem mehrere YouTuber gemeinsam über ein Thema sinnieren?

Gewissermaßen sehe ich einen Rückgang der Aktivität im Forum und denke entsprechend an die Baustellen, an denen man die Leute wieder einladen und einfangen kann, um sie an der Revitalisierung von Proxer teilhaben zu lassen. Der ProxCast wäre eine geeignete Stelle um dies möglicherweise zu tun. Möchte hier keine Kompetenzen der Sprecher in irgendeiner Form mindern, aber für meine Wenigkeit fehlt der Unterhaltungswert, wenn man stetig die gleichen Leute hört, deren Meinungen man ein wenig abschätzen kann.

So habe ich mich z.B. beim ProxCast von Fate recht weit enthalten, obwohl ich doch recht überrascht darüber war, dass man Fate/Grand Order kaum thematisiert hat, obwohl es derzeit wohl DAS FATE-FRANCHISE ist, was einen maßgeblichen Erfolg mit sich zieht. Der Fairness wegen habe ich nochmals den Teil reingehört, um keinen Unfug von mir zu lassen - aber gerade zu dem Thema war die Meinung in der ersten Sekunde an schon klar und man hat sich damit wohl relativ wenig außeinander gesetzt, aber hat eine Meinung dazu. An diesen Stellen würde die Involvierung definitiv profitieren, wenn man Meinungsdiversität reinbringt und sich dadurch automatisch mehr mit der Thematik auseinandersetzt, anstatt eine Mienung zu hören, welche 3 weitere bestätigen und mit einer Kleinigkeit ausschmücken.

Tut mir leid. Aber der ProxCast ist für mich leider nicht länger interessant und wollte das als Feedback hier lassen, was ich dazu denke.
Wie gesagt: Ich wünsche mir vielleicht auch als einziger wieder Bar-ähnliche Diskussionen, bei denen ein wenig das durchkommt, was Anime Fans doch ausmacht - Liebe zum Medium.
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 5 Tage her #829637

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Und wieder einmal ist ein Proxcast erschienen, den ich mir leider dennoch nicht voll anhören konnte.

Ich schätze die offensichtliche Mühe, die sich die Redaktion gibt um uns immer wieder einen Podcast hinzustellen. Allerdings bin auch der Meinung, dass die Qualität in letzter Zeit nachgelassen hat. Es sitzen hier 4 Leute an einem Tisch, die sich alle die gleiche Meinung teilen. ich würde mir wünschen, dass ein bisschen mehr Vielfalt hier eingebracht wird. Etwas wird gesagt und zu 75% der Zeit stimmen die andern drei mit einem kurzen "hmmmm" zu. Viel interessanter wäre es, jemanden zum Proxcast einzuladen, der vielleicht eine andere Meinung hat und für ein bisschen Kontroverse sorgen könnte. Begrüssenswerterweise wäre diese Person jemand aus der Proxer Community, auch um dem Forum wieder ein bisschen Leben einzuhauchen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass meistens überhaupt nicht auf irgendwelche Aspekte ausser der Story eingegangen wird, und wann, dann nur um auf etwas negatives aufmerksam zu machen. Hier wünschte ich mir, dass z.B. auch auf Dinge wie OST oder Animationen eingegangen wird, da es durchaus auch Leute gibt, die einen Anime aufgrund seiner Ästhetik anfangen. Auch wurde meiner Meinung nach auf einen der bisher besten Anime der Season, Domestic na Kanojo wenig bis gar nicht eingegangen.

Eine weitere Sache, die mich stört ist, wie auf gewissen Serien wie z.B. Girly Air Force rumgebasht wird. Natürlich kann es sein, dass einem der Anime absolut gar nicht gefällt. Da dies jedoch ein Podcast mit einem Überblick über die gesamte Season ist, wäre es hier wünschenswert, gewisse Dinge aus dem Anime herauszunehmen und vielleicht zu sagen, welcher Art von Leuten der Anime vielleicht doch gefallen könnte oder auch Parallelen zu anderen Anime der gleichen Art wie Arpeggio of Blue Steel zu ziehen, die hier doch gerechtfertigt sind.

Wie schon gesagt, die Lösung für die meisten der oben genannten Problem wäre es, bei jedem Proxcast ein, zwei Mitglieder der Community rauszupicken. Das würde meiner Meinung nach zu einer breiteren Meinung und auch zu angeregteren Diskussionen im Podcast selbst führen. Möglicherweise wäre auch das Forum auf diese Weise wieder um einiges aktiver.

Würde mich auf jeden Fall freuen, wenn einige der hier aufgezählten Dinge umgesetzt werden würden.

-srt1645/Excalibur
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 5 Tage her #829647

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Witzige Geschichte: Gerade der Mangel an kontroversen Meinungen bei geladenen Gästen aus der Community war einer der Hauptgründe warum wir uns dazu entschlossen haben den neuen AiringCast in einer "geschlossenen" Runde wiederzubeleben. Ich hatte bei dem AiringCast dieser Season auch nicht den Eindruck als ob sich die beteiligten immer einig waren, gerade im späteren Verlauf. Aber das ist Ansichtssache.

Wir versuchen natürlich immer auf Kritik einzugehen und uns zu verbessern, jedoch ist sowas auch eben immer ein laufender Prozess.
Dennoch natürlich Danke für euer Feedback, vlt. gebt ihr dem nächsten AiringCast ja doch noch eine Chance.
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 5 Tage her #829653

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TheAwesomePigeon schrieb:
Ich vermisse es ein wenig, dass die Community nicht länger an dieser Geschichte Teil hat und nur als Zuhörerschaft davon betroffen ist.

Dem muss ich vehement widersprechen. Ich habe die hier vorgestellte Episode noch nicht angehört, aber dafür ein paar der vorherigen (hab diese jetzt im Hintergrund laufen, während ich diesen Beitrag verfasse). Das alte Format war für mich schlicht und ergreifend nicht hörbar. Das Problem wenn man beliebige Gäste aus der Community einlädt ist, das da einfach null Chemie zwischen Beteiligten besteht und es dann meistens damit endet, dass die "Moderatoren" miteinander eine Konversation führen und die Gäste eigentlich nur interviewed werden. Es entstand keine richtige Konversation und insgesamt fühlte sich das ganze echt erzwungen und somit awkward an. Zumindest war dies mein Eindruck in das bisschen was ich vom alten Format gehört habe, bevor ich's komplett aufgegeben habe. So ein Format mag zwar interessant für die Beteiligten sein, aber als Zuhörer ist das aktuelle Format deutlich besser.
Wie gesagt: Ich wünsche mir vielleicht auch als einziger wieder Bar-ähnliche Diskussionen, bei denen ein wenig das durchkommt, was Anime Fans doch ausmacht - Liebe zum Medium.

Das aktuelle Format ähnelt doch viel mehr einer "Bar-ähnlichen Diskussion" als die Alte. Anime Fans die sich alle paar Monate zusammensetzen und über die neusten Titel diskutieren. Ausserdem zu unterstellen, dass die "Liebe zum Medium" fehlt find ich etwas unfair, zumal man kaum die Titel so im Detail besprechen würde, wenn dies nicht der Fall wäre. Nur weil man etwas direkter kritisiert und nicht gleich alles super rosig findet heisst das doch noch lange nicht, dass man das Medium nicht mag, zumal ich echt sagen muss, dass die Runde meiner Meinung nach noch echt zahm ist was Kritik angeht.

srt1645 schrieb:
Etwas wird gesagt und zu 75% der Zeit stimmen die andern drei mit einem kurzen "hmmmm" zu
Bist du dir sicher, dass du hier nicht das alte Format beschreibst? Den das beschreibt das Problem, dass ich mit den Community-Casts hatte perfekt.

Ich mag das aktuelle Format und höre seitdem (und seit die Podcasts, die ich früher gehört habe nicht mehr existieren) viel regelmässiger rein. Ich hoffe, dass es bei der geschlossenen Runde bleibt, da die Chemie zwischen den Beteiligten einfach stimmt. Man hat wirklich das Gefühl, dass man einer Konversation zwischen Anime-Fans zuhören würde.
Vielen Dank an die allmächtige Triangle Power (Eysaa) für die Sig!
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 5 Tage her #829659

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Erst einmal Danke für das Feedback. Wir haben uns schon teilweise mit der Kritik auseinander gesetzt, werden das Ganze aber intern noch einmal genauer besprechen. Dabei gibt es aber einige Punkte, die ich hier erst einmal klarstellen will.

Bevor ich in die Redaktion gekommen bin, habe ich selbst regelmäßig den ProxCast als Zuhörer verfolgt. Als Ragno 2014 als neuer Moderator vorgestellt wurde, nahm ich zum ersten Mal als Gast an einem ProxCast teil. Dementsprechend kann ich mich noch gut an diese alten ProxCasts erinnern. Auch an einigen der nachfolgenden Episoden habe ich teilgenommen und fand durchaus Gefallen daran. Nur als ich mir diese, und die anderen Folgen, noch einmal angehört hatte, fand ich die Diskussionen nicht so unterhaltsam, wie ich es eigentlich erwartet hatte. Dies lag unter anderem an der Einbindung von Community-Mitgliedern. In der damaligen Form waren die Unterhaltungen oft nicht allzu dynamisch und glichen eher Interviews, in denen man immer kurz die Eindrücke jeder Person zu einer Frage einholt, die von einem Moderator gestellt wurde. Die Unterhaltung hatte dadurch oft einen etwas steifen Charakter, nicht immer, aber oft. Am meisten konnte man die Unterschiede bei den verschiedenen Konstellationen an Gästen sehen. Außerdem existieren bestimmte andere unsichere Faktoren, die den Erfolg des jeweiligen ProxCasts stark von den Gästen abhängig gemacht haben. Und bei diesen war auch nicht das ausschlaggebende Merkmal, dass diese sich in möglichst vielen Punkten unterscheiden, sondern dass sie eine anständige Diskussion führen können, was eben oft dazu geführt hat, dass Meinungen relativ vorsichtig ausgesprochen wurden und so Gespräche mit Meinungen auf unterschiedlichen Seiten des Spektrums nicht so hitzig waren, wie sie es eigentlich hätten sein sollen. Die Gäste haben sich in der Regel stattdessen eher zurückgehalten. Andere Meinungen, die stark in die gegenteilige Richtungen waren so zwar vorhanden, aber die Intensität, mit der debattiert wurde, war eher gering. Und dazu kommt eben wieder der interviewartige Aufbau.

Dementsprechend hatten wir uns entschieden, den Airing-ProxCast mit einem festen Team neu anzugehen. In dieser Gruppe kennen sich alle relativ gut und haben nichts dagegen klipp und klar ihre Meinung auszusprechen. Die Familiarität zwischen den Gesprächsteilnehmern führt so außerdem zu einer flüssigeren, dynamischeren Diskussion. Außerdem können wir uns so besser und kurzfristiger darauf vorbereiten, was wir anschauen und somit besprechen können. Die Episoden erscheinen dadurch relativ zeitnah, nachdem die ersten Folgen der Airings erschienen sind. Dies ist organisatorisch und technisch viel einfacher mit einem gesetzten Team zu bewerkstelligen. Ich hoffe ihr versteht zumindest, warum wir uns dafür entschieden haben, den Airing-ProxCast auf diese Art weiter zu führen.

Zu einigen anderen Kritikpunkten: Dass bestimmte Animes nicht erwähnt werden, die vielleicht andere gerne erwähnt haben wollen, lässt sich schlecht vermeiden. Wir versuchen über einige, in unseren Augen, interessante Titel möglichst ausführlich zu reden, aber wir können bei rund 40 Titeln pro Season natürlich nicht auf alle eingehen. Jeder von uns hat noch anderweitige Verpflichtungen, geht zur Universität, arbeitet, etc. Des Weiteren soll der ProxCast ja auch eine angemessene Länge haben. Bei sieben bis acht im Detail besprochenen Titeln kommen so schon über 2 Stunden zusammen plus der zusätzlichen Erwähnungen.
Bezüglich dem Fokus unserer Kritik versuchen wir eigentlich generell das Wichtigste anzusprechen und einer der größten Berührungspunkte sind dabei Handlung und Charaktere. Allerdings gehen wir durchaus auch auf die technischen Aspekte ein (z.B. hier im Fall von The Promised Neverland passiert das etwas ausführlicher), nur gibt es eben nicht immer Titel, in denen diese Kritik allzu groß ausfällt. Gerade OST und musikalische Untermalung werden von uns eher im Zusammenhang mit Atmosphäre besprochen und wenn wir sie nicht aufbringen, dann war der Soundtrack für uns eben nicht positiv oder negativ herausgestochen. Wir gehen ja dafür auch manchmal auf andere Aspekte ein (wie Seiyuus im Fall von Boogiepop), aber wenn eben zu einem Thema nicht viel vorhanden ist, muss man es auch nicht in diesem Ausmaß ausführen.

Gegenüber einigen Titeln sind wir eventuell zu kritisch, das soll nicht heißen, andere können es deswegen nicht mögen oder gut finden. Diesbezüglich wollen wir unsere ehrliche Meinung widerspiegeln und erklären demenstprechend, was uns nicht daran gefällt. Falls Zuhörer eine andere Meinung vertreten können sie diese auch gerne im Kommentarbereich vertreten, das ist vollkommen legitim.

Wir stecken wirklich viel Leidenschaft und Herz in diesen Podcast, dementsprechend wäre es schön, wenn ihr ihm noch eine Chance gebt. Es ist eben nicht das alte Format und vielleicht zur Klärung, gerade der JCulture Talk ersetzt nicht die alten Themen-ProxCasts sondern ist ein anderes Format mit einer festen Besetzung, das ist auch der Sinn dahinter. Wir werden das Ganze jedoch auf jeden Fall noch einmal besprechen und dann sehen, was sich ergibt.

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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 4 Tage her #829680

Ich muss gestehen, dass mich die Reaktion auf meine Kritik bzw. mein Feedback ein wenig enttäuscht. Schließlich läuft die gesamte Problematik an einem Punkt zusammen: "Die geladenen Gäste fungieren nicht so gut, wie ein eingespieltes Team."

Wenn ich nun sagen würde, dass ich hier niemandem zu Nahe treten möchte, so wäre das vergeudete Liebesmüh, da es so oder so negativ beim Empfänger aufstoßen wird. Die Involvierung der geladenen Gäste, sowie die Vorbereitung zum ProxCast sind Teil der Aufgabe der Verantwortlichen und insbesondere während dem Cast der Moderation. Entsprechend behaupte ich, dass es sich hierbei um eine Verschuldung der Moderation handelt, nicht um die der geladenen Gäste. Natürlich ist es eine einfache Sache die Problematik auf die "ungeigneten Gäste" zu verschieben, aber wiederholende Fälle sind mehrfach ein Indiz dafür, dass es mehr an den moderierenden Teammitgliedern hängen bleibt als an der Userschaft. Stets die falschen Gäste einzuladen, welche die Zähne nicht außeinander bekommen oder kaum eine Meinung zu vertreten haben wäre ein unheimliches Pech, was vorkommen kann, aber in keinem Projekt sollte Pech ein Faktor sein, welcher über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Preparation is Key.
Wieso bereitet man es nicht besser vor? Wieso muss man sich durch 20 Titel durchackern, anstatt eine Community Umfrage zu starten mit den 5 - 10 Titeln, welche besprochen werden sollen und Leute einzuladen, welche zu eben diesen auch Meinungen vertreten. Das kann oder sollte man kurz anprüfen, indem man kurz mit der Person via TS / Discord / Whatever spricht und validiert, ob diese Person sich an der Diskussion beteiligen kann und möchte. Selbst wenn man eine geringe Zahl an - sagen wir mal - "fähigen Menschen" findet, so können Teammitglieder den Rest aufstocken. Aber was hat es mit dieser extremen "Ganz oder Garnicht" Methode auf sich, dass man entweder alles von den geladenen Gästen abhängig macht oder sie komplett ausschließt. Die Kompromissfähigkeit erinnert mich an einen Sith.

Die Chemie ist gut? Der Cast ist harmonisch? Natürlich ist er das bei einer Gruppe, die untereinander harmonisiert und ähnliche Meinungen und einen ähnlichen Fokus vertritt. Für mich hört es sich nur danach an, als ob sich 3 Holy Priests ihre Ärsche gegenseitig vergolden. Das ist aber nicht, was ich bei einem PodCast erwarte. Zudem gibt es so viele freie PodCasts, die es immer wieder schaffen aus einer viel größeren Community stets Leute mit einzuladen und die PodCasts zu einem Erfolg zu führen. Warum sollte Proxer das nicht können? Ist es nicht eine Blockade, wenn man sich einer persönlichen Weiterentwicklung durch Herausforderungen verschließt? Denn genau das ist es doch mit den unbekannten Faktoren der Community zu agieren - eine Herausforderung.
Zudem lieben Communities es in der Regel in einem Prozess involviert zu sein. Man muss sich nur ansehen, wie Patreon zum Erfolg kam und wieso sich auch z.B. der japanische Idol Kult mehr den Fans geöffnet und mehr Nähe gesucht hat. Wenn man Menschen erreichen will, dann muss ich mich in ihre Reichweite begeben. Tut mir leid, aber ich stehe nicht auf diesen "Star-Voyeurismus". Nicht auf die Community einzugehen und zu denken, dass man besser weiß, was die Community sehen oder hören will endet letztendlich nur in einem YouTube Rewind 2018 als Worst-Case-Szenario.

Daher plädiere ich auch weiterhin dafür, dass man sich der Community nicht verschließt und sie in den Prozess einbindet, wenn man Proxer als attraktive Plattform weiterhin aufrecht erhalten möchte. Zudem wurde von Silent gerade eben im Prinzip das bestätigt, was ich so sehr kritisiere: "[...] der Soundtrack für uns eben nicht positiv oder negativ herausgestochen." - es ist eine kollektive Meinung dahinter, da auf gleiche Situationen geachtet werden und man ähnlich den Titel betrachtet und bewertet. Wenn man schon intern diese Parade durchführen muss, dann würde ich mir zumindest wünschen, dass man das Team hinter dem ProxCast mehr durchmischt um somit einen Einheitsbrei zu vermeiden.

Wenn man es zudem auch intern macht, dann sollte die Nennung der Titel kein Problem sein, da man ein vorgegebenes Zeitfenster im Team sogar noch leichter einhalten kann als bei einem freien ProdCast mit Community Mitgliedern. man würde 10 Minuten pro Serie ansetzen und baut eine Kulanz von +/- 3 Minuten ein. Dies einzuhalten ist Aufgabe der Moderation und entscheidet letztendlich über die Qualität des abgelieferten Werks.

Natürlich ist all das freiwillig und man hat neben dem ProxCast noch andere Dinge zu tun. Aber da möchte ich mal knallhart und ehrlich sein. Ich arbeite bei einem Softwarehersteller und Deadlines für Software sind eine eigene Sache. Wenn dann ein Kunde einen Wunsch äußert, dann kann ich ihm auch nicht einfach sagen, dass ich für einen anderen Kunden noch etwas fertig machen muss, da es für ihn irrelevant ist. Wichtig ist, dass der Kunde diesen Wunsch hat und er umgesetzt wird. Wie ich es organisiere ist mein Bier und das muss ich mir dann irgendwie schmackhaft machen. Die fehlende Zeit und "wir machen das freiwillig" vorzuschieben ist eine Ausflucht, welche ich ungern als Nutzer lese. Natürlich verstehe ich es und fühle mich von einer Moralkeule niedergeschlagen ala "sei zufrieden mit dem, was du hast". Wenn die Zeit fehlt, dann hat man sich ggf. auch zu viel vorgenommen oder sollte die Last weiter auf mehrere Menschen verteilen. Als Nutzer erwartet man allerdings immer eine gewisse professionelle Qualität - egal ob es nun ein wirtschaftlich erträgliches Gewerbe oder freiwilliges Unterfangen ist.

Natürlich greife ich mit meiner Kritik die Arbeit der involvierten Leute an, weshalb ich eine gewisse Gegenwehr erwartet habe, weshalb ich auch auf die Form davon versuche einzugehen. Ich verstehe selbstverständlich, dass Arbeit dahinter steckt und habe auch nie behauptet, dass es keine Liebe zum Medium gibt. Dieses Format ist ein Beleg dafür, dass es existiert. Jedoch wünsche ich mir zusätzlich dazu, dass man es auch in ein wenig "hitzigeren Diskussionen" hört, anstatt 4 Leute zu hören die z.B. nur gegen einen Titel bashen ohne zu versuchen dem Titel abzugewinnen, was er für ein Publikum er anzusprechen versucht. Schließlich gibt es den "objektiv schlechten Anime" nicht. Selbst Conception der letzten Season war katastrophal, hatte ernste Fans oder eben Leute wie mich, die bei so viel Tash nicht anders konnten als über den Unsinn zu lachen.

Barähnliche Zustände sind für mich eben Diskussionen, die auch gerne mal eine Tonnote höher werden. Das was ich hier höre erinnert mich mehr an eine ruhige Runde beim Kartenspielen mit einem Gläschen Wein. Vielleicht sind meine Barbesuche auch einfach etwas ruppiger und verbal ausfallender. Naja. Das soll erst mal genügen. Man will ja nicht noch mehr Unmut provizieren als notwendig.
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 4 Tage her #829684

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TheAwesomePigeon schrieb:
Wenn dann ein Kunde einen Wunsch äußert, dann kann ich ihm auch nicht einfach sagen, dass ich für einen anderen Kunden noch etwas fertig machen muss, da es für ihn irrelevant ist. Wichtig ist, dass der Kunde diesen Wunsch hat und er umgesetzt wird.

Du bist nicht unser Auftraggeber, sondern ein potentieller Konsument unseres vollkommen kostenfreien und für uns völlig ertragslosen Contents. Wie und ob wir Feedback und Wünsche umsetzen, ist vollständig uns überlassen. Bitte unterlasse solch an den Haaren herbeigezogene Analogien. Ich bin nicht mal in dieses Projekt involviert, aber gebe dir trotzdem einen Tipp. Man hat dein Feedback wahrgenommen und überaus freundlich und verständnisvoll darauf geantwortet. Dein Feedback könnte eventuell irgendwann in Änderungen am Projekt resultieren, das müssen die darin involvierten Personen entscheiden. Und damit musst du dich nun gewissermaßen zufriedengeben. Dass du glaubst, Anspruch darauf zu haben, dass das Projekt nun von einen Tag auf den anderen genau in das gewandelt wird, was du gerne hättest, wirkt hingegen einfach nur delusional und entitled.

Feedback ist gut. Wir wollen Feedback. Aber missinterpretiere die Dynamik zwischen content-orientierten Teambereichen und der Community nicht.

LG
Cube
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 4 Tage her #829685

TheAwesomePigeon schrieb:
Barähnliche Zustände sind für mich eben Diskussionen, die auch gerne mal eine Tonnote höher werden. Das was ich hier höre erinnert mich mehr an eine ruhige Runde beim Kartenspielen mit einem Gläschen Wein. Vielleicht sind meine Barbesuche auch einfach etwas ruppiger und verbal ausfallender.

Leider ist das, meiner Empfindung nach, einfach nicht mehr gewünscht heutzutage. Zumindest von den allermeisten. Ich stimme dir in dem Punkt zu, dass es in Diskussionen auch mal lauter werden darf oder vielleicht sogar sollte, aber heutzutage fühlen sich immer mehr Leute angegriffen, wenn man lauter wird. Sie setzen es mit Wut und Aggressivität gleich und kommen entweder nicht damit klar oder mögen es schlichtweg nicht. Dann wird man oft gezügelt. "Ok, kein Grund, laut zu werden. Das hier ist eine friedliche Diskussion und wenn du dich nicht beherrschen kannst, dann geh bitte" Musste leider schon oft ähnliches mit anhören.

Für mich ist es völlig normal, lauter zu werden, wenn ich über etwas rede, was ich mag oder eben nicht, generell wenn ich über etwas rede, wofür ich starke Gefühle hege. Aber viele interpretieren das so, als würde ich versuchen, ihnen meine Meinung aufzuzwingen und daher werde ich ausgebremst.
Auf der Arbeit haben wir zwei Italiener und wenn die mit uns über etwas diskutieren, dann wirds schonmal lauter und das mag ich. Das zeigt mir doch, dass sie bei der Sache sind und bereit dazu sind, sich meiner Meinung zu stellen. Dazu sei gesagt, dass wir uns super verstehen und unsere Diskussionen so gut wie nie in ernste Streiterein ausarten.

Ich finds traurig, dass man teilweise nicht mehr so emotional werden darf in einer Debatte. Dass man oft einfach ausgebremst wird. Das nimmt mir persönlich zum Beispiel oft den Reiz und die Motivation an dem Ganzen. Aber was will man machen?
Vielleicht hast du das ja auch gar nicht gemeint, aber das waren meine Gedanken zu dem Absatz
"Der gute Held ist ein Ritter, in einer Rüstung aus trockenem Blut. Er ist dreckig und gibt sein bestes, um die Tatsache zu verheimlichen, dass er die ganze Zeit ein Held ist." -Frank Miller
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 4 Tage her #829687

Danke GhostOfFate92. Es trifft so ziemlich den Kern dessen, was ich ebenso empfinde.
Harmonie oder ein angenehmer PodCast beruht nicht nur darauf, dass alle in einer friedlichen Stimmlage miteinander kommunizieren und lachen. Es geht darum diese schönen Differenzen der Meinungen an einem Hort zusammenzuführen und zu präsentieren. Egal welche Meinungen es sein mögen und welche nicht. Harmonie zeigt sich erst dadurch, wie man mit Meinungen umgeht, welcher der eigenen maßgeblich widersprechen.

Zum Schluss noch an hYperCubeHD, dessen Frustration und Argwohn mir gegenüber nicht von der Hand zu weisen ist.
Meine Intension ist es nicht eine Änderung im unmittelbaren Sinn zu erreichen oder gar einzufordern, wie es von dir interpretiert wird. Das ist einzig und allein deine Wahrnehmung, wie du es durch deine emotionale Aufwühlung interpretierst, nicht was ich behauptet habe. Wie bereits gesagt ist es mir bewusst, dass ich damit sehr Wohl einigen auf die Füße treten werde und denke, dass eine Kritik deutlich sein muss, wenn ich sie äußere.

Wieder widerholt sich für mich eine Ausflucht, in welcher man einer Metapher Paroli bieten möchte, die einem nicht gefällt. Ich bin ein Konsument und somit Kunde der Dienstleistungen von Proxer. Für wen betreibt das Proxer Team seine Arbeit? Für sich selbst, um sich in eigener Glorie berieseln zu lassen oder für die Community, also die Nutzer und so gesehen Kunden von Proxer. Falls das erste der Fall sein sollte, so sagt mir Bescheid und werde umgehend Proxer.me verlassen, da ich mich dann maßgeblich in der Orientierung und der Arbeit von Proxer getäuscht habe. Wie gesagt fordere ich nicht ein, dass man es umsetzt. Mir ging es darum darauf hinzuweisen, wieso eine Involvierung der Community weiterhin möglich ist, weshalb man ggf. eine voreilige Entscheidung überdenken könnte. Zudem sprach ich unter anderem auch davon, dass man den ProxCast auch mit Proxer Team-Mitgliedern vermehrt durchmischen kann um eine Diversität herzustellen.

Mir kommt es nur so vor, als ob die aktuelle Feindseligkeit mir gegenüber daher kommt, dass ich ein Gefilde betreten habe, welches ein Nutzer nie betreten sollte, welcher das Angebot kostenlos genießt. Der Umgang mit - sagen wir mal - harscher Kritik ist meiner Meinung nach verbesserungswürdig, wenn man so schnell ein Empfinden von persönlichen Angriffen herausliest. Ich sage nicht, dass ich das Team oder die Menschen dahinter schlecht finde - sondern, dass die abgelieferte Arbeit aus meiner persönlichen Meinung heraus besser sein kann. Wenn der Wunsch zur Besserung zu meinen Gunsten nicht besteht kann ich es nicht verändern - es bleibt mir nur es anzuregen. Man muss sich ja nicht darüber aufregen. Ich selbst sitze sehr ruhig und mit dem Leben zufrieden vor meinem PC. Hoffe das spiegelt auch die Sicht von Proxer wieder.

TheAwesomePigeon
Flies away.
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 4 Tage her #829690

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TheAwesomePigeon schrieb:
Ich bin ein Konsument und somit Kunde der Dienstleistungen von Proxer. Für wen betreibt das Proxer Team seine Arbeit?

Das ist korrekt, aber der Entscheidungsfluss ist nicht mit dem eines Softwareprojekts zu vergleichen. Die Community ist nicht unser Auftraggeber. Wir treffen die Entscheidungen und die Community entscheidet dann, ob sie es konsumieren will. Sie kann dabei zwar gerne Feedback geben, jedoch ziehen wir aus diesem unsere eigenen Schlüsse. Und natürlich ist unserer Arbeit auf Proxer.Me auch für uns selbst. Förderung der Anime- und Mangakultur hin oder her; wieso sollten unentgeltlich etwas machen, woran wir keine Freude haben? Das ergäbe recht wenig Sinn.
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 4 Tage her #829693

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TheAwesomePigeon schrieb:
Mir kommt es nur so vor, als ob die aktuelle Feindseligkeit mir gegenüber daher kommt, dass ich ein Gefilde betreten habe, welches ein Nutzer nie betreten sollte, welcher das Angebot kostenlos genießt.

Sie kommt daher, dass du dich ziemlich respektlos gegenüber Menschen verhältst, die dir gegenüber zu absolut nichts verpflichtet sind. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Achte zunächst auf deinen recht befehlerischen Ton (und vor allem wem gegenüber du ihn benutzt), dann brauchst du dich auch nicht über allzu harsche, "emotional aufgewühlte" Retouren zu wundern.

PS: Vergleiche sind keine Metaphern.
– "Wer zuletzt lacht, hat den höchsten Ping."
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 4 Tage her #829699

Ich bitte darum mir meinen Befehlston vor Augen zu führen, welcher diese Situation hervorgebracht hat.

Für den Vergleich (Wortklauberei bringt uns wirklich nicht weiter an dieser Stelle und ist in meinen Augen ein wenig kindisch) ging es mir mehr darum, wem ich Rechenschaft schuldig bin bzw. ob es überhaupt notwendig ist. Einem Kunden eines Softwareunternehmens bin ich zum Beispiel nicht die Rechenschaft schuldig zu begründen, warum sein Anliegen noch nicht bearbeitet wurde (als Analogie zu 'es ist freiwillig und wir haben anderes zu tun'), sondern lediglich die Sachlage. Was ich sagen wollte war eigentlich nur, dass die freiwillige Aktivität an Proxer eine unausgesprochene Selbstverständlichkeit für jeden Nutzer sein sollte und in keiner Relevanz zu meiner Kritik steht. Ich denke nur, dass es irrelevant ist das zu erwähnen, da die Nutzerschaft trotzallem (ob freiwillig oder nicht) Konsumenten der Proxer Dienstleistungen sind.

hYperCubeHD schrieb:
Wir treffen die Entscheidungen und die Community entscheidet dann, ob sie es konsumieren will. Sie kann dabei zwar gerne Feedback geben, jedoch ziehen wir aus diesem unsere eigenen Schlüsse.
An der Stelle frage ich mich nur, ob es nicht auch interessant wäre die Community bereits zuvor mit einzubeziehen? Es klingt für mich mehr nach "wir machen was wir möchten und der Nutzer hat es zu schlucken, wenn wir es so wollen". Das betrübt mich einfach ein wenig. Das Proxer Team ist doch selbst ein Teil der Community oder war es selbst, bevor sie zum Team gestoßen sind. Gab es da nicht auch eine Ambition als Nutzer, dass man daran teilhaben möchte, weshalb man sich beworben hat? Ist es unverständlich, dass die Nutzer vielleicht ebenfalls an dem Projekt Proxer mitwirken möchten? Nur um es nochmals zu wiederholen, bevor man mir unverdaute Worte vor die Füße speit: Es ist kein Befehlston und keine Forderung. Es ist eine Kritik oder eine Anregung, was ich als ein Nutzer zu Proxer beitrage. Es steht euch frei dies abzulehnen, anzunehmen oder zu überdenken.

Allerdings möchte ich mich nicht mit einem Heldenkollektiv zum Schutze von Proxer auseinandersetzen, da ich erst garkein Feind der Sache sein will.

Förderung der Anime- und Mangakultur hin oder her; wieso sollten unentgeltlich etwas machen, woran wir keine Freude haben? Das ergäbe recht wenig Sinn.
Zum wiederholten male werden mir Worte in den Mund gelegt, was mich ein wenig aus meiner Entspannung reißt. Das empfinde ich als ein wenig unhöflich. Schließlich habe ich niemals behauptet, dass das Proxer Team etwas tun soll, was ihm keinen Spaß macht oder sie zu irgendeiner Form von "Arbeitssklaven für die Community" verkommen sollen. Das ist selbstverständlicher Schwachsinn. Nur glückliche Mitarbeiter leisten über eine längere Zeit gute Arbeit. Warum sollte ich also ein unglückliches Proxer Team anstreben?

Allerdings ist es ein wenig ernüchternd, wenn eine solche persönliche Meinung erst nach der Eskalation zum Vorschein kommt. Bisher war es ein "wir möchten es nicht, da die geladenen Gäste keinen ordentlichen Beiträge leisten", weshalb ich dahingehend Vorschläge bringen wollte, wie es funktionieren kann oder was mögliche Ursachen sind. Nun kommt allerdings scheinbar heraus, dass es "keinen Spaß macht", wenn man Leute dazu einlädt, was eine ganz andere Geschichte ist.

Tazzels schrieb:
Sie kommt daher, dass du dich ziemlich respektlos gegenüber Menschen verhältst, die dir gegenüber zu absolut nichts verpflichtet sind. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Achte zunächst auf deinen recht befehlerischen Ton (und vor allem wem gegenüber du ihn benutzt), dann brauchst du dich auch nicht über allzu harsche, "emotional aufgewühlte" Retouren zu wundern.
Hier würde ich gerne fragen an welcher Stelle ich respektlos gegenüber dem Team war. Es ist im Sinne einer Kritik, wenn ich die Befähigung der Moderation in Frage stelle, wenn ein PodCast mit Gästen nicht rund läuft. Dies ist eine Meinung und kein persönlicher Angriff gegen irgendjemanden - es sei denn man betrachtet Kritik an der Arbeit direkt als persönlichen Affront.

Natürlich könnte ich auch anfangen und auflisten, was man beim PodCast gut macht. Aber Bestätigung sollte man zuhauf hören. Daher werfe ich mir den Mantel des Bösewichtes über und nenne das was unliebsam ist. Ideen, dass man beispielsweise Nutzer auch nur zu einzelnen Titeln hinzuzieht, sodass es nicht zu "awkward" wird mit den anderen Titeln. Das wären Ansätze, um eure Konsumenten teilhaben zu lassen und ins Boot zu holen, ohne sich selbst große Probleme zu bereiten.

Wie gesagt steht es euch frei diese Meinung so aufzunehmen, wie so euch beliebt. Sie war niemals als Angriff, Forderung oder ähnlich hartes Konstrukt gedacht. Doch in der Art und Weise wie man mir geantwortet hat oder man mich missverstand, so denke ich, dass es natürlich ist, dass ich mich nochmals zu Wort melde und versuche die Wogen zu glätten.
Letzte Änderung: 7 Monate 3 Tage her von TheAwesomePigeon.
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Heiße Debatten zur kalten Jahreszeit | Airing-ProxCast Winter 2019 7 Monate 4 Tage her #829701

Tazzels schrieb:
Sie kommt daher, dass du dich ziemlich respektlos gegenüber Menschen verhältst, die dir gegenüber zu absolut nichts verpflichtet sind. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Achte zunächst auf deinen recht befehlerischen Ton (und vor allem wem gegenüber du ihn benutzt), dann brauchst du dich auch nicht über allzu harsche, "emotional aufgewühlte" Retouren zu wundern..

Entweder hab ich was verpasst oder ich habe einfach ein dickeres Fell was respektloses Verhalten betrifft, aber ich kann wirklich keine Respektlosigkeiten in den Posts von Pigeon herauslesen. Was genau wurde denn als Respektlosigkeit aufgefasst, also welcher Satz genau? Vielleicht hilft mir das ja, zu verstehen, was euch sauer hat aufstoßen lassen,
Was ich gelesen habe, war konstruktive Kritik und sogar mögliche, gut geschilderte Maßnahmen für Verbesserungen. Wie etwa die Mischung der geladenen Gäste aus eingesessenen "Veteranen" und User, die nicht in jedem Podcast dabei sind und extra ausgewählt werden, die auch mal gegensätzliche Meinungen reinbringen könnten.

Und dass etwas härtere Worte gefallen sind... meine Güte, da muss man doch drüberstehen. Ich denke auch das spielt ein wenig in das mit rein, was Pigeon und ich meinten. Leute neigen heutzutage einfach dazu, sich zu schnell angegriffen zu fühlen in Situationen in denen einfach kein Grund dazu besteht. Dass es bei einer Meinungsverschiedenheit auch mal etwas ruppiger zugehen kann, das kann vorkommen. Es ist halt ein Thema, welches beide Seiten irgendwo am Herzen liegt (nehme ich an)

Naja, ich weiß nicht, ich bin das so gewohnt, dass nicht immer alles blumig ist in Diskussionen, dass es wie gesagt auch mal lauter werden kann und dass auch mal etwas harschere Worte fallen können, die dazu gedacht sind, seinen Standpunkt klarzumachen. Deutlich zu machen, dass man es ernst meint und dass keine "Ok, dann ist das halt so"-Haltung vorliegt. Und dass sich daran aufgehangen wird, dass solche Worte gefallen sind, könnte im Übrigen auch so gedeutet werden, dass man sich mit der Kritik gar nicht großartig befasst hat. Denn wie gesagt, die Verbesserungsvorschläge waren konstruktiv und gut erklärt begründet. Warum man stattdessen nicht darauf eingeht und nur auf die "Respektlosigkeiten", naja gut.
"Der gute Held ist ein Ritter, in einer Rüstung aus trockenem Blut. Er ist dreckig und gibt sein bestes, um die Tatsache zu verheimlichen, dass er die ganze Zeit ein Held ist." -Frank Miller
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