• Seite:
  • 1
  • 2

THEMA: Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt?

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? 5 Monate 2 Tage her #794446

Hallo zusammen,

nach intensiver Diskussion zu einer wirklichen Vielzahl an Titeln freuen wir uns, euch endlich den ProxCast zum Thema

„Anime & Realfilme: Zum Scheitern verdammt?“

präsentieren zu können. Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Gäste
Legdrasil, Fall-Moon und Neko-Kami-Sama (im Podcast noch als ShizukanaShi unterwegs).

Vergesst nicht, dass ihr den ProxCast hier auf Proxer abonnieren könnt! Viel Spaß und diskutiert gerne weiter mit uns mit.

► Podcast auf Proxer anhören: Klick hier!
► Podcast auf YouTube anhören: Klick hier!


Ursprüngliche Ankündigung [ Zum Anzeigen klicken ]

Danke @Joliee für die künstlerische Aufwertung


Ich habe einen Vogel.
Letzte Änderung: 3 Monate 1 Woche her von Aston.

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 5 Monate 16 Stunden her #794622

Also ich bin der Meinung das die meisten Live Actions unterschätzt werden. Ich hab jetzt einige gesehen und die meisten sind nicht schlecht. Oft kommen sie nicht ganz an die Vorlagen ran, das hat jedoch damit zu tun das einfach die Zeit fehlt etwas vernünftig zu entwickeln. Von daher hab ich auch kein Problem mit abgeänderter Handlung. Die einzige Live Action die mir bisher gar nicht gefallen hat war Detroit Metal City, der Witz kam einfach nicht so spritzig wie im Anime.

Die viel verhasste Live Action zu Death Note ist meines erachtens nach eher ein unterschätztes Werk. Grund dafür ist die Darstellung von Light und L, die von den Schauspielern einfach super dargestellt werden. Auch das SPiel mit dem Wort Gerechtigkeit ist einfach viel besser als im Anime. Man sieht ich liebe diese Filme.

Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir Rurouni Kenshin. Die Filme adaptieren die Vorlage bis zum Kyoto Arc, und das auf beeindruckende Art und Wiese. Gerae der dritte Teil glänzt auch durch Storytelling und die Kämpfe sind wirklich schön umgesetzt.

Aktuell wurde ja die Attack on Titan Live Action schlecht geredet, dem kann ich auc nicht zustimmen. Dererste Teil wirkt tatsächlich gehetzt und aufgesetzt, im zweoten haben wir aber wirklich ine gute Storyentwicklung die Spaß macht. Man darf sich nur nicht zu sehr auf die Vorlage versteifen.

Ich hab auch Parasyte, Assasination Classroom gesehen und fand bei de echt gut. Bei Dragonball haben mir Ausschnitte gereicht um ihn schlecht zufinden. Aber Live Actions sollte mn s´meines erachtens nach schon ne Chance geben.
Folgende Benutzer bedankten sich: rimaha4, Tirchen, BoomingLlama, Shinivia, Karas-Tengu16, Orsopew, あけのあすな

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 5 Monate 15 Stunden her #794624

Es gibt wirklich sehr sehr sehr... sehr schlechte Realverfilmungen, egal ob von Anime oder von Games.
Aber auch schaffen es andere sehr gute zu produzieren, die zwar nicht den Anime übertreffen aber dennoch gut sind^^
Ich kann jedem die RV von Death Note ans Herz legen, vor allem da es eine abgeänderte Story hat die wirklich nicht von schlechten Eltern ist^^
"Das "Ungewisse" macht uns Angst und zügelt uns..."
-Ramzes P. M.-

Folgende Benutzer bedankten sich: Karas-Tengu16

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 5 Monate 14 Stunden her #794630

Also ich kann dazu bisher folgendes sagen: Ich habe die beiden ersten Verfilmungen von Death Note und den ersten Attack on Titan Film gesehen.
Fazit: Ich war von beiden sehr enttäuscht und das aus folgenden Gründen:
Death Note: Die Darstellung der Shinigami ließ sie wie Gummifiguren wirken, überhaupt nicht überzeugend. L wurde sowohl als Charakter als auch optisch gut getroffen, das war aber auch nicht besonders schwer. Bei Light passte es optisch einfach nicht, auch wenn Tatsuya Fujiware ein guter Schauspieler ist und die Figur gut interpretiert hat. Da konnte ich sogar die Änderung der Handlung teilweise nachvollziehen, weil in einem Film eben nicht so viel Zeit vorhanden ist.
Attack on Titan: Sehr sehr enttäuscht. Da wurden teilweise willkürlich Figuren ausgetausch und ich finde man hat sich nicht im mindesten die Mühe gemacht, die Figuren optisch zu treffen. Die Handlung und Charaktere wurden für mein Empfinden drastisch verzerrt. Ein Beispiel: Mikasa ist nicht auf Eren bezogen, sondern aufs töten von Riesen fixiert, quasi das Gegenteil vom Anime. Oder die Darstellung der Nation: Man hat sie nach Themengebieten unterteilt z.B Landwirtschaft und Handel, wenn ich mich recht erinnere. Diese meiner Meinung nach unnötigen Veränderungen haben es mir echt verdorben.

Ein Problem, das ich glaube bei Realverfilmungen von Anime zu sehen, ist folgendes: Die Japanischen Mangaka und vor allem die Filmemacher scheinen gar nicht auf dem Schirm zu haben, dass auch Europäer oder Amerikaner Fans dieser Werke sind und scheinen nur das japanische Publikum zu berücksichtigen, wo die meisten eben schwarze Haare und dunkle Augen haben und sich vielleicht deshalb niemand an der Optik stört. Ich persönlich finde es aber grundsätzlich wichtig, wichtige Punkte der Handlung und der Figuren nicht außen vor zu lassen, schließlich sind es eben hauptsächlich Fans, die diese Filme angucken.
Ich denke, wenn da nicht umgedacht wird, werden Realverfilmungen irgendwann endgültig verpönt werden.
Folgende Benutzer bedankten sich: Ber

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 5 Monate 10 Stunden her #794644

Ich habe schon einige RV von Anime gesehen, darunter die älteren Death Note Verfilmungen die mir eigentlich sogar zugesagt haben, damit aber leider auch die einzigen waren. Mehere Filme hab ich zwar angefangen aber meist nach 30 min schon wieder abgebrochen weil es einfach eine Qual war. So zb die Assassination Classroom Filme, der Film von Black Butler, der Your Lie in April Film oder Dragonball. Bei Fullmetal Alchemist hat mir alleine schon der Trailer gereicht um mir zu beweisen das ich mir diesen Film auf meine "O Gott! Zur Hölle, guck dir NIE diesen Film an"-Liste setze. Bei Attack on Titan bin ich ehrlich gesagt aber noch unschlüssig, der Trailer sieht nice aus, aber besonders die Sachen die ich darüber höre lassen mich skeptisch werden. Zb die Fakten die Sivera über mir erwähnte.

Meiner Meinung nach, gibt es das Problem das sich die Studios nur an eine Sache wirklich versuchen, entweder eine gute Story oder gute Umsetzung (also im graphischen Sinne). Ich habe kaum einen Film gesehen wo beides gut umgesetzt wurde. Gute Storys haben zb. FMA, oder AC schaffen es aber nicht die selbe Atmosphäre bzw. Grafik wie beim Anime, (Korosensei sieht einfach noch lachhafter aus als er eigentlich sein sollte) dazu Schauspieler die keinerlei Ähnlichkeit mit dem Originalcharakter haben.

Ein Beispiel mal hier eingespoilert.
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Oder man versucht wie im Beispiel von Attack on Titan die bildliche Umsetzung nah ans Orignial zu bringen, lässt aber den Inhalt schleifen.

und dann gibt es noch solche Filme wie Black Butler oder Dragonball welche in beidem Versagen!
Hey \(^.^)/
Schaut doch mal auf unserer Seite Vorbei xD www.facebook.com/AnimeshonShunkan
Wir posten da täglich 1 Zitat um 18:00, sowie demnächst auch täglich um 12 Uhr Fakten. Alle 2 Wochen folgt dann am Wochenende immer abends am Samstag und Sonntag noch Szenen von verschiedenen Anime (Sollte ich es nicht verpeilen) :3

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 5 Monate 3 Stunden her #794653

  • Fall-Moon
  • Fall-Moons Avatar
  • Offline
  • Nachwuchsspammer
  • Nachwuchsspammer
  • To have all the answers in front of you is boring
  • Beiträge: 101
  • Dank erhalten: 103
Ich hab bisher nur ein paar Realfilm-Adaptionen von Animes gesehen. Aber was ich gesehen habe, fand ich wirklich großartig.

Beginnen wir dabei mit etwas aktuellem: Ghost in the Shell
Ich habe zuvor bisher nur den originalen Film aus dem Jahr 1995 gesehen, bevor ich den Hollywood-Film anschaute.
Eines ist mir beim Schauen allerdings klar geworden: Man darf sich nicht zu sehr auf die Vorlage versteifen! Der Realfilm versucht keineswegs eine Kopie des Originals zu sein und das finde ich auch gut so. Die Geschichte um Motoko Kusanagi's Vergangenheit und ihre Hintergründe fand ich richtig interessant. Dazu sehe ich etwaige Szenen, welche man dem Original entnehmen könnte, vielmehr als eine Hommage, anstatt einer billigen Kopie an. Die Besetzung von Scarlett Johannson als Motoko fand ich auch großartig gewählt. Ich bin der Meinung, Scarlett ist eine wirklich hervorragende Schauspielerin und auch hier wusste sie mich nicht zu enttäuschen.
Kurz: Mir hat Ghost in the Shell sowohl im Original, als auch als Realfilm sehr gefallen.

Als nächstes die erste Realfilm-Adaption eines Animes/Manga, die ich gesehen habe: Death Note
Die Filme sind deutlich anders als der Manga/Anime. Das Grundkonzept, Beginn, Charaktere sind nahezu identisch, doch der Verlauf könnte nicht unterschiedlicher sein. Es hat mich am Anfang zwar etwas stutzig gemacht, aber im Endeffekt fand ich es nicht wirklich schlecht. Vor allem der abschließende Film um L hat mir durchaus gefallen.
Was man hier allerdings durchaus kritisch betrachten könnte, ist die Animation der Shinigamis. Das sah zienlich... Billig aus.

Dann hab ich noch gesehen: Assassination Classroom I
Der zweite Teil fehlt zwar noch, aber über den ersten Realfilm kann ich schonmal sprechen.
Mir persönlich kam der Film, nachdem ich die Serie zuvor gesehen hatte, so vor, als wäre es eine Zusammenfassung des Animes. Aufgrund der begrenzten Zeit des Filmes mussten einige Abschnitte auf der Strecke bleiben, wodurch einiges nur kurz erklärt wurde.
Noch ein besonderes Merkmal: Ich hatte damals nur die erste Anime-Staffel gesehen und war daher nur auf dessen Stand der Informationen. Durch den Film wurde ich dann bereits ein wenig auf die zweite Staffel gespoilert, da man tatsächlich Informationen bekommt, die es damals im Anime noch nicht gab.
Alles in allem aber, hat mir auch hier die Realverfilmung sehr gut gefallen.

Und nun zu guter Letzt: Shigatsu wa Kimi no Uso - Your Lie in April
Ich fasse mich kurz: Ich liebe diese Realverfilmung!
Der Film hält sich an die Hauptstory der Serie und lässt dadurch einige Nebencharaktere und Handlungsabschnitte komplett weg. Und ganz ehrlich: Ich fand es große Klasse.
Anstatt zu versuchen alles hineinzuquetschen, wurde eine solide Story von Anfang bis Ende aufgebaut. Die Schauspieler für die Hauptcharaktere waren unfassbar gut! Besonders Kaori wurde phänomenal besetzt! Ich war einfach nur begeistert!
Das traurige ist allerdings, dass es von diesem Film bisher leider noch keine Anzeichen gibt, dass er auch auf Deutsch erscheinen soll. Finde ich schade, da ich ihn echt gerne auf Blu-Ray gehabt hätte.

Jedenfalls: Das sind meine Ansichten zu Realfim-Adaptionen von Animes.
I'm going to go on ahead early...
Folgende Benutzer bedankten sich: Desnoo, Ryougi-Shiki

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 4 Monate 4 Wochen her #794698

Ich kenne leider nur drei Realverfilmungen.

Dragonball: Tja der Film hatte nicht viel von Anime. Eigentlich wurden nur ein paar Personen herausgenommen und in eine eigene Geschichte gepackt. Wer den Anime nicht kennt kann es sogar gut finden. Genauso wie die Meisten fande ich es allerdings furchtbar anzusehen, gerade weil ich den Anime kenne.

Gost in the Shell: In diesem Fall habe ich zuerst die Realverfilmung gesehen. Ich war noch nicht mal geboren als der Film herauskommt, also kann man mir wohl verzeihen den Anime nicht gekannt zu haben. Scarlett war fantastisch und ich hatte am Ende Tränen in den Augen. Die Story würde ich mir wohl so nicht anschauen als Anime, ich bin kein sonderlich großer Sience Fiction Fan. Doch nach diesem Film musste ich den Anime einfach sehen. (Der Anime war für mich noch mal etwas schöner)
Ich bin froh durch die Realverfimung auf den Anime zu gekommen zu sein.

Die Legende von Aang:
Ich war unglaublich enttäuscht von diesem Film. Die Story schwer verständlich für jemanden der nicht den Anime kennt und für jeden der den Anime kennt viel zu schnell von Ort zu Ort gehuscht. Der Finalkampf war noch sehr schön gemacht , alles andere ging zu schnell. Eine wirkliche Beziehung zu den Charakteren konnte nicht aufgebaut werden.


Mein Fazit im Grund genommen würde ich nicht sagen, dass Realverfilmungen etwas schlechtes sind. Man muss aber immer beachten das eine Realverfilmungen einfach nicht die Zeit wie ein Anime hat, um Gefühle aufzubauen. Trotzdem lenken Realverflimungen den Blick auf andere Seiten von Animes. Sie haben durchaus Potenzial auch den "Normalos" eine Animewelt näher zu bringen, vielleicht haben sie auch den einen oder anderen für Animes begeistern können xD Für mich als Animefan wird die gezeichnete Welt immer schöner als die reale Welt sein *o-brav* Aus folgenden Gründen: In einem Anime kann man aufgrund der Dauer sich immer besser in eine komplexe Geschichte wie zum Beispiel ghost in the shell hineinleben, man lernt "meistens" die Charkatere tiefer und von anderen Seiten kennen, man kann die Welten besser kennen lernen. Dennoch für etwas ältere Animes ist eine Realverfilmung nochmal die Chance wieder in Erinnerung und zu neuer Berühmtheit zu gelangen. Eventuell machen sie die Gesellschaft auch etwas offener für Anime und Ihre Fans.
Letzte Änderung: 4 Monate 4 Wochen her von mikonosan.

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 4 Monate 4 Wochen her #794699

Also ich muss sagen der einzige Realfilm der mir bis her sehr gut gefallen haben waren Rurouni Kenshin, Rurouni Kenshin Kyoto inferno und Rurouni Kenshin The Legend Ends von der anime serie Rurouni Kenshin Wandering Samurai.
LG ShellyD

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 4 Monate 4 Wochen her #794708

  • Stollrak
  • Stollraks Avatar
  • Offline
  • Frischfleisch
  • Frischfleisch
  • Devil of the Eastside
  • Beiträge: 24
  • Dank erhalten: 9
Eins vorab an Aston der Header mit den Bildern an der Pinnwand ist echt gut gemacht und es wurde eine schöne Bilderauswahl getroffen
und die Idee mit dem TeamSpeak ist klasse ,aber ich gehöre außerhalb der Spielzeit leider nicht zu den Fans von Mikros, wünsche aber trotzdem
allen Teilnehmern eine coole Runde auf hohem Niveau.

Bei Realverfilmungen kann man eben so viel falsch machen wie beim Kochen/Backen ...

Es fängt an wie beim Kochen, man geht einkaufen und merkt, dass der geschätzte Geldbeutel schön auf dem heimsichen Schreibtisch vergessen wurde.
Zum Glück ist besagte Person schlau genug meistens einen 5er in der Hosentasche mit sich zu schleppen so viel mal zum Budget.
Da das Geld knapp is,t kauft man gut & günstig ein, sofern vorhanden ggf. Ramsch oder Dinge, die kurz vor dem MHD (Midesthaltbarkeitsdatum) stehen.
Anschließend bereitet man die Zutaten lt. Rezept vor und merkt, dass man manche Küchengeräte nicht besitzt und improvisiert, was man mit der Hand vorbereit,
je nach vorhandener Feinmotorik kommt eine cremige Mischung aus oder eine Mischung mit groben Brocken drin (Produktion & Cast).
Dann füllt man den Teig in die Formen mit oder ohne Extras, also gewöhnlich oder ändert den Geschmack auf speziell mit Risiko
Massentauglich/Mainstream/Zielgruppen zu geschnitten (Marketing).
Wenn einem nichts verbrennt beim Backen hat man nun ein fertiges Produkt (Verleih/Vertrieb).

Ich habe schon ein paar Realverfilmungen von Anime/Manga-Adoptionen gesehen wie u.a. Death Note, Gantz I & II, Dragonball, Parasyte/Kiseijuu, Attack on Titan
und zuletzt Ghost in the Shell.

Ich schließe mich meinen Vorschreibern an, dass die Fehler schon von Beginn oftmals starten, dass man bei bekannteren Werken sich versucht
an bestimmten bekannte Situationen/Sznen massiv anzuknüpfen, aber das Wesentliche wie Inhalt und das Verständnis der Charas untereinander komplett ins Nichts
zu versenken wie bei Attack on Titan der kolossale Riese wurde top in Szene gesetzt wie die Massen an normalen Titanen, egal welche es der drei Klassen nun war,
aber anderes kehrte man unter den Teppich.
Man braucht bei einer Realverfilmung nicht zwangsläufig alle Darsteller durch Schauspieler mit westlichen Zügen auszutauschen um einen massentauglichen Film hinzubekommen "The Great Wall" (China) war überwiegend mit asiatischen Schauspielern besetzt und mit einer flüssigen Story unterlegt, auch mit bekannten Gesichern u.a. wie Matt Damon u. Willem Dafoe und ist auch gut beim westlichen Publikum angekommen.
Ich gebe zu es ist nicht direkt eine Realverfilmung, es sollte aber ein Beispiel setzen, dass Asia-Filme nicht grundsätzlich zum Scheitern verurteilt sind.

Man muss sich etwas ans "breite" Publikum anpassen, da viele Europäer/Amerikaner viel Martial Arts-Inhalte (wenn es nicht gerade Street Fighter oder eine Tekken-Verfilmung), als störend empfinden so wie das markante böse anmutende Lachen asiatischer Bösewichte (u.a. in Hentai Kamen) und der sehr ausgeprägt asiatisch geprägte Humor, der stark an den bekannten schwarzen Humor anschließt sich einem oftmals nicht wirklich erschließt und einem nur ein müdes Schulter zucken als reaktion verbleibt.

Wer gerne japanische Horrorfilme schaut, ich meine jetzt nicht Godzilla oder Gamera (um die bekanntesten zu nennen, sind klasse Monsterfilme!),
aber ich meine wirklich Horrorfilme wie Machine Gun Girl u.ä., weiß was ich mit dem markanten Lachen meine.


Es bleibt nur die Frage, wie viel Inspiration kann man in die Story einbauen, dass die Realverfilmung nicht nur noch mit dem Titel dem Original ungefähr
zugeorndet werden kann.
Bei Ghost in The Shell hat man die Zukunft gut ins Szene gesetzt sowie einige der Hauptfiguren, man kann eine Serie nicht in einem Film darstellen,
aber man hat ein durchaus gelungenen Spagat kommen.
Nur Parasyte hat mir als Realverfilmung nur noch mehr gefallen, da man sich nicht wirklich von Szene zu Szene gehangelt hat, die entsprechenden Schrecken
sind natürlich im Film drin, aber sie wurden zum Teil so geändert, dass man den film wirklich wach folgen musste, wie jemand der den Anime nicht kannte. ;)

Wenn man nicht immer versucht gleich nach einem Hype um eine Serie einen film auf den Markt zu schmeißen und man sich etwas an die Fans anpasst,
kann durchaus etwas draus werden.
Vor vielen Jahren haben ein paar Narutofans ein Kurzvideo mit Kakashi und Naruto mit Rasengan und Sexy-Jutsu in YT hochgeladen, dass in seinen ca. 3 Minuten hochwertiger war wie der ganze Dragonball-Film, was viele allerdings nicht wussten, wie viel Stunden Arbeit in den 3 Minuten gesteckt haben.
Allerdings gilt das Motto "Zeit ist Geld" ...
Folgende Benutzer bedankten sich: Neko-Kami-Sama

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 4 Monate 4 Wochen her #794714

Interessant, ein cooles Thema über das man lange diskutieren könnte. Ich wäre da gerne dabei und bereit was dazu zu sagen. Animes in real sind leider mehr oder weniger dazu verdammt unter zu gehen, da diese leider sich nicht schon zu Beginn an den Wurzeln des Werkes orientieren. Viele Realfilme haben kaum oder weniger wirklich wichtiges für den Zuschauer, auch sind viele Werke einfach nur zu groß um die passend abzuändern. Mit dem kommenden Death Note Film kommt nur wieder einer von vielen der westlich angepasst ist leider.

Deutliches Beispiel dazu sind Avatar und Dragonball.
Ich selbst habe diese oben genannten Filme gesehen, sowie Pokemon und AoT.

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne plus aktueller Proxer-Hessentreff (freue mich über deine Teilnahme)

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 4 Monate 4 Wochen her #794721

Es gibt durchaus gute Hollywoodfilme die auf Animes basieren.

Paradebeispiel wäre der Film Inception von Christopher Nolan und Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle, dessen Idee lose an den Animefilm Paprika basiert.
Teilweise Szenen wurden fast eins zu eins übernommen. Storytechnisch hat Nolan der Thematik viel mehr Tiefe gegeben und nutzt das Potenzial seiner Schauspieler voll aus.

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Anderes gutes Beispiel wäre Edge of Tomorrow mit Tom Cruise, der auf die Kurzgeschichte All you Need is Kill von Hiroshi Sakurazaka basiert. Die Mangaumsetzung zur Geschichte stammt nebenbei von der Hand von Takeshi Obata (Death Note, Bakuman,...).
Die Basis hat man von der Geschichte übernommen, das Design, die Story und den Handlungsort hat man komplett erweitert. (Die Kurzstory würde nichtmal ne 3/4 Stunde füllen).
Da funktioniert auch das Hollywood Action konzept und auch wenn jemand Tom Cruise nicht mögen sollte, der geht so viel lächerlich drauf, das selbst die Hater auf ihren Genuss kommen.

Oder eben auch die Koreanische Mangaverflimung Oldboy, auch eine grandiose Umsetzung eines Mangas. Das Hollywood Remake ist allerdings Schrott.

Lady Snowblood ist auch ne gute Mangaadaption, wo sich später auch Quentin Tarantino Elemente entnommen hat für seinen Film "Kill Bill".

Und eine kleine Resenzion zum Ghost in the Shell Film:
Ich bin ja mit Ghost in the Shell Anime und Manga großgeworden und die Filme gehören nach wie vor zu meinen Lieblingsfilmen.
Erstmal vorweg: Visuell ist der Film top, die Cyberpunk Thematik wird das super in Geltung gesetzt.
Allerdings ist das Drehbuch Schrott, weil sich der Drehbuchautor zu sehr an die Animefilm und Serien Vorlagen versteift. (Zur Kenntnis, Die Ghost in the Shell Filme basieren auch nur ganz Lose an die Originalvorlage, eigentlich nur jeweils ein Kapitel eines Ermittlungsfalls, 80% hat man sinnvoll dazugedichtet).
Dadruch wirken auch die Dialoge stark erzwungen.

Edit by Deviltoon
Bild eingespoilert - bitte setze um Videos/Bilder immer einen Spoiler-Tag
Letzte Änderung: 4 Monate 4 Wochen her von Deviltoon.
Folgende Benutzer bedankten sich: Sniperace

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? (Teilnehmer gesucht) 3 Monate 1 Woche her #798275

AoT....ich brauchte nur die Animation des Realfilms sehen um "nein danke" zu sagen. Hab mir paar Ausschnitte angesehen und...

zudem muss ich sagen dass ich vermehrt Anime schaue( nicht viele Real-Serien oder Kinofilme), da ich die schier unendlichen Darstellungsmöglichkeiten von Zeichnungen einfach sehr schätze.

Es gibt auch einfach Dinge die im nem Anime sehr geil und episch wirken und so einfach nicht in ner Realverfilmung funktionieren. Dort wirkt das dann sehr "cringy"

Beispiel zur DeathNote Verfilmung: Als L stirbt....schau dir mal die reale Version an und dann die vom Anime. Die ist einfach viel "intensiver" und ausdrucksstärker dargestellt.

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? 3 Monate 1 Woche her #798279

DerMoD
Viel besser hätte man es nicht zu GitS sagen können. Gerade die Tatsache, dass der Anime ja auch nur lose auf den Mangas basiert ist hier wichtig. Die Mangas sind im übrigen sowieso ein ganz spezieller Fall, ersten merkt man wie der Zeichner noch nebenbei Geld gemacht hat (Erotik), zweites hat er recht früh mit Farbe experimentiert (für Japanverhältnisse) und drittens war und bleibt ist er enorm einflussreich in dem Genre gewesen (man bedenke das Alter des Manga und die Tatsache, dass GitS ja "nur" sein zweiter Streich war, er ist ja auch für die sehr erfolgreiche Appleseed Reihe verantwortlich)
Und was man ebenfalls nicht genug sagen kann: Die Realfilmumsetzung wurde gerade in Japan recht gut aufgenommen und wurde - der größte Kritikpunkt der Japaner war im übrigen ein japanischer Darsteller (T. Kitano) und warum der zu faul war, Englisch zu lernen;) Die ganze Whitewash Diskussion empfindet man als total unverständlich und es ist schon ironisch, dass fast überall über Sachen gemeckert wird, die den Japanern kein Sorgen machen.
Ich persönlich halte den Real Film für okay mit netten Schauwerten.

All you Need is Kill?
Tja, der Realfilm ist eigentlich ganz okay (und die Kritik sah es ebenso). Kein Vergleich zum Manga, bzw. den Mangas, bzw. Novel, aber wirklich nicht übel, hätte ich nicht vorher den Manga gelesen, dann würde ich vermutlich sogar besser drüber urteilen.
Einzig die Tatsache, dass sie den Namen abgeändert haben - völlig grundlos:( und zu wenig auf die Vorlage verwiesen wird ärgert mich. Und naja, Tom Cruise ist zu alt für die Story (auch wenn er körperlich viel drauf hat). Emily Blunt war aber top besetzt.
Dieser Film ist aber ein gutes Beispiel wie Umsetzungen von japanischen Werken in Hollywood vonstatten gehen - Das Original Drehbuch stammt von Dante W. Harper (für 3 Millionen gekauft!), der bereits unsicher war, da die Novel zu komplex erschien, um sie zu adaptieren, nahm aber dann doch an, danach haben Joby Harold, Steven Kloves, Christopher McQuarrie, Tim Kring, Jez Butterworth, Alex Kurtzman, Roberto Orci und wer weis noch wer, daran rum gedoktert. (Vermutlich um irgendwelche Botschaften im Film zu verstecken - Scien....... ist super, nein, keine Ahnung warum, es ist nur halt typisch;)

Tarantino und vor allem Kill Bill (aber natürlich auch andere Filme von ihm) ist halt ein Paradebeispiel für ein Regisseur, der mal in einer Videothek gearbeitet hat und der selbst ein massiver Fan von Kino und Serien ist.
Ich will gar nicht so sagen, dass er sich direktauf Manga oder Anime bezogen hat.
Ich finde viel eher es ist eine Verneigung vor dem ganzen asiatischen Kino (grade der erste Teil) im ganzen, den Lady Snowblood und ähnliches ist ja bereits vorher als asiatischer Realfilm umgesetzt worden - zigmal und auch nicht schlecht - Kill Bill verneigt ich sich aber vor zig Asia Klassikern.
Aber ja er hat zumindest Anime einen Tribut gezollt, der Film hatte ja sogar animierte Szenen, wobei die zum Teil (Szenen unter dem Bett) so gut aussahen, ich könnte heulen, warum es nicht mehr in diese Richtung gibt.
Tarantino hat ja sogar seine Karriere damit begonnen, Reservoir Dogs ist eine Verneigung vor Ringo Lam und natürlich John Woo. Akimbo Style, Sonnenbrillen, Anzüge und Krawatten alles typisch.

Schöne Grüße
Sniperace
Letzte Änderung: 3 Monate 1 Woche her von Sniperace.

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? 3 Monate 1 Woche her #798305

Nun, ich habe in der Tat noch gar nicht so viele Realfilme geschaut. Aber einige, die ich geschaut habe, waren schlecht, andere fand ich persönlich allerdings gut.

Zum Einen wäre da Death Note: Ich muss sagen, diese drei Filme finde ich, auch wenn die Handlung anders verläuft als im Anime/Manga, ziemlich gut. Der Death Note Manga ist einer meiner Lieblings Manga, ich vergöttere L einfach und Kenichi Matsuyama ist als L einfach klasse. Auch Light fand ich ganz okay.
Die abgeänderte Handlung war vollkommen okay, sie war in sich auch ziemlich durchdacht. Ich will nicht sagen, dass ich sie besser als die Handlung im Manga finde, aber sie hat schon so ihre Momente. Was die Shinigami angeht .... hmmm, man könnte es jetzt auf das Alter des Films schieben und dass die Technik ja noch nicht so schick war wie heute und so .... Ich hatte mit Ryuk und Rem nicht wirklich ein Problem, von daher.

Dann hab ich noch Assassination Classroom Teil 1 gesehen. Auch den Film fand ich jetzt nicht unbedingt schlecht. Ich fand es schade, dass die Charaktere kaum Ähnlichkeiten mit dem Original hatten, was Haarfarbe etc. angeht, Ich meine, es dürfte doch eigentlich nicht so schwer sein, eine Perücke zu organisieren, Aber gut ... Auch hier war die Handlung wieder ein bisschen Anders und es wirkte teils ein wenig gehetzt, aber an sich, fand ich den Film jetzt nicht grottenschlecht.

Die Legende von Aang hingegen ..... nein, das fand ich nicht wirklich gut. Hab den Film hauptsächlich geguckt, weil ich dachte: hey Avatar in Echt, coole Sache, aber nun ja, die Enttäuschung war groß. Ich fand es ziemlich albern.

Hm, hab ich sonst noch irgendwelche Filme geguckt? Bestimmt, aber im Moment fallen mir keine ein xD

Jedenfalls werde ich mir Tokyo Ghoul und den Fullmetal Alchemist Film ebenfalls mal geben, mal schauen, was da so abgeht. Ich versuche auch da unvoreingenommen an die Sache ran zu gehen. ich bin gewillt veränderte Handlungsabläufe hin zu nehmen, solange man noch irgendwie erkennen kann, was die eigentliche Vorlage war.
"Normal is an illusion.
What is normal for a spider is chaos for the fly."
Morticia Addams

Anime & Realfilme – Zum Scheitern verdammt? 3 Monate 1 Woche her #798559

Grundsätzlich finde ich sowas ganz ok. Jedoch finde ich dass man da noch einiges ändern soll. ^^
  • Seite:
  • 1
  • 2
Moderatoren: ForummodLaynaLodrahilKnivesYuriko.Deviltoon
Powered by Kunena Forum