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THEMA: Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 6 Monate 2 Wochen her #820430

Ich sehe darin kein Problem. An sich zählt es nur ob die Schauspieler die Rolle gut spielen oder nicht. Und dann macht es kaum nen Unterschied ob schwarz, weiß, Gelb oder Türkis. Ob der weiße dann als Schauspieler besser getaugt hätte kann man im Nachhinein schwer sagen. Vor allem hat Hollywood die Jahre davor eher ein Whitewashing betrieben. Um ein Marvelbeispiel zu bringen müsste die Älteste im Doctor Strange auch von einer Asiatin gespielt werden. Ein anderes wäre, das Scarlett die bei Ghost in the Shell die Hauptrolle hat und ich persönlich fand den Film ganz gut. Hier in dem Fall geht es halt darum das Weiße Asiaten verkörpern. Und ja da gibt es einen Unterschied, auch wenn er nicht so offensichtlich ist wie schwarz und weiß.

Ich finde das dass Thema zu heiß gekocht wird. Und bei Fantastic Four finde ich es auch im Ordnung, auch wenn es nicht dem Original entspricht. Die ersten beiden Teile wo alles seine Richtigkeit hatte fand ich wirklich schlecht. Mit sowas stellt man nicht den ganzen Film auf den Kopf.

Am Ende entscheidet die Qualität des Films und nicht ob eine einzelne Rolle mit der passenden Hautfarbe besetzt ist.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 6 Monate 2 Wochen her #820432

Bei der Rolle von Motoko Kusanagi aus 'Ghost in the Shell' kann mann streiten, den sie ist ein Cyborg und im Manga ist ein Asiatisches Aussehen nicht festgelegt.

Bei 'Dr. Stragne' fände ich persönlich besser, wenn sie einen Asiatischen Schauspieler genommen hätten, den im Original ist 'Ancient One' ein Man aus Tibet.
Soweit ich es gelesen habe, wollte man 'rücksicht' auf China/Tibet Problematik nehmen, weshalb man sich für eine veränderten Charakter entschieden hat.

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 6 Monate 2 Wochen her #820640

Das meiste Zeug kommt aus den USA und da sind genauso irre grünlinke Pseudoliberale am Werk wie hier in Deutschland. Bei uns sinds halt keine Schwarzen sondern Musel. Minderheiten sind in den Medien in jeglicher Hinsicht überproportional vertreten, weil man sonst ein "Rassist" ist...
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 6 Monate 1 Woche her #820778

Ja, die 'Rassismus-Keule' wird bei uns sehr schnell geschwungen. Klar gibt es einen feinen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und böswilliger Verunglimpfung, aber man sollte Probleme auch beim Namen nennen dürfen.

Es wird sehr schnell auf die Deutsche-Nazi-Vergangenheit verwiesen, aber auch andere Länder haben haufenweise Leichen im Keller. Und wenn man sich die Nachkriegszeit anschaut, so hat kaum ein Land so viel für die Menschenrechte und Verfolgte Menschen getan wie Deutschland.
Letzte Änderung: 6 Monate 1 Woche her von Tssir-De-Macabre.

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 3 Monate 2 Wochen her #824451

Ich sehe es wie manch anderer hier. Gibt es schon eine Vorlage, die verfilmt wird, sei es ein Comic, Manga, Anime, Zeichentrick, Buch oder eine Serie und ein Charakter war dort meinetwegen weiß, schwarz, Asiat, rothaarig oder was auch immer, dann sollte sich dies auch nicht ändern. Man stelle sich vor, der eher unterernährte Harry Potter wird plötzlich von einem übergewichtigen Asiaten dargestellt, das ginge eben komplett an der Idee vorbei, nur, damit in dem Fall ein Asiat auftaucht und zugleich auch Body positivity wegen der Körperfülle aus der Benachteiligung raus kommt. Oder die Wesleys, die spontan als eigenheit nicht alle rotes Haar hätten, sondern krauses schwarzes Haar. Das ist nicht relevant für die Geschichte, doch geht es dabei um einen Teil der Identität einer Figur. Es ist völlig egal was in welche Richtung gendert wird, es sollte einfach nichts geändert werden.
nvollbrecht schrieb:
Oder auch in der Geschäftswelt. Wenn ich schon was Wort Frauenquote höre. Es soll immer der den Job bekommen, der den Job auch kann und der Beste dafür ist. Frauenquote wäre überflüssig, wenn man am Anfang die gleiche Startchancen hat. Aber wartet, Es gibt ja aktuell mehr Frauen mit Abitur oder Studium als Männer (gesamt gesehen), das heißt, warte einige Jahre und das wird sich automatisch ergeben.Wenn Frau will.
Teen Titans soll ein Film werden? Dachte das wäre eine Serie, so wie die auf Netflix für Marvel.

Auch ich bin kein Fan der Frauenquote, doch kannst du dir sicher sein, dass es Frauen dennoch schwerer haben, sogar dann, wenn sie die besser qualifizierten Bewerber sind. Vieles läuft nur über Kontakte und die entscheidenden Kontakte sind zumeist Männer, was es deutlich schwerer macht. Und ein noch viel unfairerer Aspekt sind die Erwartungshaltungen. Ein Mann in Führungsposition, der soll einfach nur Fachkompetenz besitzen, doch eine Frau in gleicher Position, von der wird dann gleich noch viel mehr erwartet in Bezug auf Mitarbeiterführung. Also darf der Mann um dort hin zu gelangen und dort zu bleiben ruhig die Ellbogen ausfahren, aber Frau soll bitte zu allen lieb und fürsorglich sein und sich um alle kümmern. In den Köpfen muss sich noch viel verändern.
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