• Seite:
  • 1
  • 2

THEMA: Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819734

Ich habe gestern über den neuen „Deadpool 2“ Film gelesen und musste feststellen, dass die Rolle von Domino von einer Farbigen Schauspielerin gespielt wird.

Ich bin persönlich ein großer Fan von Cable und Domino und muss sagen das mich diese Besetzung ärgert. In letzter Zeit, so scheint es mir, versucht man auf biegen und brechen farbige Schauspieler in jede Geschichte „rein quetschen“ zu wollen.

Beispiele dafür sind „Human Torch“ in der letzten Verfilmung der „Fantastic Four“ oder „Nick Fury“ als Leiter des SHILD in den Marvel-Comix Verfilmungen. Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe Samuel L. Jackson. Seine Rollen bei Tarantino sind unvergessen.

Aber ich kann nicht verstehen warum man weiße Charaktere jetzt mit farbigen Schauspielern besetzt. Es gibt genug gute Rollen für Farbige was der letzte Marvel-Film „Black Panter“ eindrucksvoll beweist.

Ich versuche auch nicht einen Film über Martin Luther King zu drehen mit einem Chinesen in der Hauptrolle.

Wie ist Eure Meinung dazu?
Folgende Benutzer bedankten sich: Blackguard

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819738

  • Plinfa-Fan
  • Plinfa-Fans Avatar
  • Insider
  • Insider
  • Beiträge: 874
  • Dank erhalten: 927
Tja, ich weiß nicht so recht... Ich erinnere mich an die Real-Verfilmung von Death Note, bei welcher man für L einen schwarzen Darsteller gewählt hat. Eigentlich sollte das ja keine Rolle spielen, solange der Schauspieler den Charakter originalgetreu verkörpert, aber mich hat es auch irgendwie gestört, dass man sich nicht ans Original gehalten hat. Andererseits, wäre L im Anime schwarz gewesen und man hätte für die Besetzung einen Weißen gewählt, würde mich das genauso stören. Kurz gesagt: Mir ist die Hautfarbe an sich eigentlich schnuppe, ich wünsche mir nur, dass man sich bei Verfilmungen so nah wie möglich am Original orientiert. Wobei es wirklich kein Weltuntergang wäre, wenn eine Figur plötzlich schwarz ist, solange der Darsteller seine Rolle authentisch spielt.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819796

  • Aletheia
  • Aletheias Avatar
  • Alleskönner
  • Alleskönner
  • Anti-Alles
  • Beiträge: 1005
  • Dank erhalten: 306
Kommt drauf an. Ich kann jetzt bei dem Comic nicht urteilen, da ich die Vorlage nicht kenne, aber so lange die Hautfarbe keine Rolle für die Geschichte oder Interpretation der Geschichte spielt, finde ich ist es egal.
Zwei Beispiele wo mich die Hautfarbe der Besetzung gestört hat: Weiße Amerikaner/Europäer als ägyptische Gottheiten in Gods of Egypt oder schwarze Schauspieler in der Real Verfilmung von The Beauty and the Beast.
Dort passt die Hautfarbe einfach nicht in den jeweiligen Kontext
"I am now in a world, where I have to hide my heart and what I believe in, but somehow I will show the world, what's inside my heart and be loved for who I am."
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre, Plinfa-Fan

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819806

Ja in vielen Bereichen ist es eigentlich egal, aber bei Comic-Verfilmungen ist es etwas anders. In den Comics sind die Personen eindeutig visuell definiert. Mit vielen der Charaktere ist man über Jahre oder sogar Jahrzehnte verbunden. Da sind solche Änderungen für die Fans des Comics doch störend.

Es scheint mir, dass in letzter Zeit in jedem Film wenigstens ein „Quoten“ Farbiger drin sein muss. Das ist für die Farbigen eigentlich eine größere Beleidigung als wenn keiner in einem Film spielen würde. Hier würde ich mehr Filme begrüßen, die wirklich auf solche Schauspieler zugeschnitten sind.

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819831

  • DaviDwithD
  • DaviDwithDs Avatar
  • Tastaturquäler
  • Tastaturquäler
  • Whatever happens, happens
  • Beiträge: 232
  • Dank erhalten: 185
Zuletzt ist mir soetwas in der neuen Troja Serie der BBC aufgefallen. Aufgrund der Hautfarbe von Achilles, Patroklos und Zeus stand die Frage nach dem "Blackwashing" im Raum. Letztendlich hat es mich jetzt in diesem Fall nicht wirklich gestört, die Serie hatte abseits davon andere Stärken und Schwächen, und ich habe das Gefühl, dass es das "Whitewashing" in westlichen Produktion schon wesentlich länger gibt als diesen Diversity- Trend, auch wenn es das nicht besser macht. Ich denke, dass die Produzenten die "künstlerische" Freiheit haben sollten, ihren Film so zu drehen, wie sie es für richtig halten. Quotenfrauen in Hauptrollen oder Ähnliches, sind vermutlich einfach dem übergeordneten Ziel des Geldverdienens in den meisten Hollywoodproduktion geschuldet, sodass man, wenn man mit soetwas nicht einverstanden ist, Filme einfach boykottieren sollte.
Wichtig wäre mir bei der Besetzung einer altbekannten Rolle die Intention, muss man eine "Quote" erfüllen oder versucht man sich an einer neu Interpretation? (Tomb Raider, James Bond) Rechenschaft ist einen der Regieseur eigentlich nicht schuldig, bei Biographischen oder realen Personen in Dokumentationen etc. sollte es möglichst realitätsnah gehalten werden, bei Filmen, die lediglich der "Unterhaltung" dienen, ist es mir eigentlich egal
Alle wollen herrschen, niemand will die Verantwortung übernehmen.
Letzte Änderung: 1 Jahr 4 Monate her von DaviDwithD.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819859

Also die Rolle von James Bond von einer Frau oder einem Farbigen spielen zu lassen halte ich für abwegig. Ich bin mit Bond aufgewachsen und für mich war er ein Gentlemen und Frauenheld. Selbst der neue mit Daniel Craig ist für mich nicht akzeptabel. Sie haben aus Bond einen Psychopaten und Schläger gemacht. Für mich war das immer Fantasy, zu viel Realität hat Bond kaputtgemacht.

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819870

  • leoben11
  • leoben11s Avatar
  • Romanautor
  • Romanautor
  • Beiträge: 648
  • Dank erhalten: 295
Tssir-De-Macabre schrieb:
Ja in vielen Bereichen ist es eigentlich egal, aber bei Comic-Verfilmungen ist es etwas anders. In den Comics sind die Personen eindeutig visuell definiert. Mit vielen der Charaktere ist man über Jahre oder sogar Jahrzehnte verbunden. Da sind solche Änderungen für die Fans des Comics doch störend.

Es scheint mir, dass in letzter Zeit in jedem Film wenigstens ein „Quoten“ Farbiger drin sein muss. Das ist für die Farbigen eigentlich eine größere Beleidigung als wenn keiner in einem Film spielen würde. Hier würde ich mehr Filme begrüßen, die wirklich auf solche Schauspieler zugeschnitten sind.
Wieso müssen Filme auf "Farbige" zugeschnitten sein?
Es ist genauso eine Beleidigung wenn farbige Schauspieler ständig marginalisiert werden. Im Prinzip dasselbe Thema wie bei Frauen. Auch Frauen haben, obwohl es sich definitiv gebessert hat, lange Zeit gewaltiges Nachsehen gehabt.
Und bevor jemand mit dem Beispiel Ghost Hunter kommt: Nur weil eine Umsetzung mies gelaufen ist, ist das kein Beweis dafür dass Frauen nicht auch die Hauptrolle übernehmen können wenn diese ursprünglich ein Mann inne hatte.
Tssir-De-Macabre schrieb:
Also die Rolle von James Bond von einer Frau oder einem Farbigen spielen zu lassen halte ich für abwegig. Ich bin mit Bond aufgewachsen und für mich war er ein Gentlemen und Frauenheld. Selbst der neue mit Daniel Craig ist für mich nicht akzeptabel. Sie haben aus Bond einen Psychopaten und Schläger gemacht. Für mich war das immer Fantasy, zu viel Realität hat Bond kaputtgemacht.
James Bond von einer Frau, warum nicht? Wenn der Film dahingehend auf die Frau in der Hauptrolle zugeschnitten wird (bspw geringere Stärke als ein Mann, sprich andere Kampftechniken etc), wäre das absolut kein No-Go für mich.
Gerade durch die Realität sind die neuen JB-Filme so erfolgreich. Die alten Filme würden heute in der Form massiv floppen. Und nein, gegen inhaltliche Kritik habe ich absolut nichts, mir ist der neue James Bond mittlerweile auch zu brutal. Für mich ist er ein schlechterer Jason Bourne. Ähnlich bei den DC-Movies. Batman und Superman, sorry, beide mies und falsch dargestellt. Das liegt nicht an den Schauspielern, sondern am miesen Drehbuch und dem unglaublich unfähigen Regisseur. Zack Snyder war schon immer der falsche Mann dafür.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819906

@leoben11
Mit „auf Farbige zugeschnitten“ meinte ich dass die Rollen für Schwarze geschrieben werden sollen. So wie z.B. bei Tarantino. Einfach Rollen zu nehmen, die seit Jahren mit weißen besetzt waren, jetzt mit farbigen Schauspielern zu besetzten und zu behaupten dass man für Rassengleichheit ist, ist meiner Meinung nach einfach scheinheilig.

Mit „Ghost Hunter“ meinst Du etwa den neuen „Ghostbuster“, der mit Frauen besetzt war? Den habe ich noch nicht gesehen, kann also dazu nichts sagen.

Ich habe auch kein Problem damit einen Agenten-Thriller mit einer Frau in der Hauptrolle (gab es da nicht so etwas wie 'Nikita' und 'Salt'?). Aber bitte die Frau nicht James Bond nennen. Das wäre unpassend ;-)

Was den neuen Batman und Superman angeht, da bin ich ganz Deiner Meinung.
Letzte Änderung: 1 Jahr 4 Monate her von Tssir-De-Macabre.

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819930

Mir ist es eigentlich egal solange die Rolle auch gut gespielt wird von der Person. Wie schon erwähnt habe auch ich das mit L von Death Note mitbekommen, jedoch war ich mit seiner Leistung zufrieden und auch seiner Darbietung. Desweiteren sehe ich Filme zu einem Werk eher als eine Alternative Welt.
Auch bei Star Wars hat man sich ja über Episode 7 aufgeregt über den Schauspieler aufgeregt der Finn dargestellt hat, obwohl er eine super Performance abgeliefert hat mit seiner Figur und das beste raus geholt hat was er nur konnte.

Auch finde ich das es super Schauspieler gibt die Superman oder Batman darstellen könnten, aber ich denke die meisten haben durch die Comics Batman nur als weißer im Kopf.
Dazu kommt noch das man auch Gewinn machen möchte und so ginge es wahrscheinlich nicht für die meisten denke ich.
Ich selbst wie gesagt finde man kann sich gut vorstellen einige Rollen da mal anders zu sehen, evtl ist es auch lustig aber mal sehen.

Liebe Grüße

Bellgadong-Herr-der-Nodus
Wer sich allein auf seine Kraft verlässt begegnet eines tages einem stärkeren und wird diesen unterlegen sein.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;D

Proxer-Hessentreff-Fahne (freue mich über deine Teilnahme)

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Fürs Profilbild geht ein großes Dankeschön an EcchixHunter21 :)

Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819990

  • mgeisler
  • mgeislers Avatar
  • Benutzer ist gesperrt
  • Benutzer ist gesperrt
  • Beiträge: 6
  • Dank erhalten: 2
Wenn euch das alles stört, dann schaut euch nicht die neue "reale" Starfire an. Da ist nicht mal das Problem mit der Hautfarbe, da ist einfach alles falsch. Da hätte auch Helene Fischer eine Realverfilmung von Overlord machen können, so wie sie aussieht.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre, -PUR3

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #819991

Ich wuste gar nicht dass 'Teen Titans' verfilmt werden sollen. Danke für die Info.

Die Bilder die ich dazu gefunden habe lassen mich vermutten, dass der Film genauso ein Flopp wird wie die letzten 'Fantastic Four'.

mgeisler hat Recht. Die Schauspiellerin passt zu der Rolle überhaupt nicht, und da ist die hautfarbe das geringste problem.

Wenn man sieht, dass in 'Guardians of the Galaxy' Gamora auch von einer Farbigen Schauspiellerin hervorragend gespielt wird,
dann kan ich das hier wirklich nicht nachvollziehen.

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #820114

Das wird nicht gemacht weil es sinnvoll ist, sondern weil das linke politische Spektrum in den USA (dem Hollywood definitiv angehört) momentan etwas am durchdrehen ist was die Repräsentation von Minderheiten angeht. Es wird wehement versucht so viele Minderheiten wie möglich in jeden Film zu pressen, was logischerweise auf Kosten der Qualität geschieht. Das schadet lustigerweise enorm den Verkaufszahlen, da normale Menschen so etwas nicht im geringsten interessiert und es eher darauf ankommt ob die Charaktere überzeugen können, was bei dem zwanghaften Einfügens von Quotenfarbigen, Homosexuellen, Frauen usw. in eine Geschichte sehr selten der Fall ist.

Ich finde diese Entwicklung ein gutes Beispiel dafür warum Kunst von Politik und Ideologien ferngehalten werden muss. In diesem Fall werden Filme ruiniert damit ein paar Leute sich gegenseitig am Kopf streicheln können wie "progressive" sie doch sind. Das selbe Phänomen sehen wir auch immer mehr im Bereich Videospie, Stichwort Overwatch.
Letzte Änderung: 1 Jahr 4 Monate her von SmokeTheEvertrolling.
Folgende Benutzer bedankten sich: EminenceGrise, Tssir-De-Macabre, -PUR3, Amber_terasu

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 4 Monate her #820234

  • nvollbrecht
  • nvollbrechts Avatar
  • Benutzer ist gesperrt
  • Benutzer ist gesperrt
  • Beiträge: 7
  • Dank erhalten: 3
Oder auch in der Geschäftswelt. Wenn ich schon was Wort Frauenquote höre. Es soll immer der den Job bekommen, der den Job auch kann und der Beste dafür ist. Frauenquote wäre überflüssig, wenn man am Anfang die gleiche Startchancen hat. Aber wartet, Es gibt ja aktuell mehr Frauen mit Abitur oder Studium als Männer (gesamt gesehen), das heißt, warte einige Jahre und das wird sich automatisch ergeben.Wenn Frau will.
Teen Titans soll ein Film werden? Dachte das wäre eine Serie, so wie die auf Netflix für Marvel.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 3 Monate her #820242

  • Amber_terasu
  • Amber_terasus Avatar
  • Wiederholungstäter
  • Wiederholungstäter
  • Beiträge: 61
  • Dank erhalten: 28
Zitat von SmokeTheEvertrolling
Das wird nicht gemacht weil es sinnvoll ist, sondern weil das linke politische Spektrum in den USA (dem Hollywood definitiv angehört) momentan etwas am durchdrehen ist was die Repräsentation von Minderheiten angeht.

Etwas ist gut. Das linke politische Spektrum ist nicht etwas am durchdrehen, sondern mitlerweile sehr am durchdrehen. Und du kannst diese Leute niemals zufrieden stellen, niemals.

Zitat von SmokeTheEvertrolling
Das schadet lustigerweise enorm den Verkaufszahlen

Das schadet nicht nur den Verkaufzahlen, sondern schadet auch das Ansehen von Minderheiten. Das ist diesen Bastarden aber vollkommen egal.

Zitat von SmokeTheEvertrolling
Das selbe Phänomen sehen wir auch immer mehr im Bereich Videospiele

Oh, das versuchen diese Parasiten nicht nur im Bereich Videospiele, das versuchen die in allen Bereichen, auch mit Anime.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tssir-De-Macabre

Farbige Schauspieler in „weißen Rollen“ 1 Jahr 3 Monate her #820426

Mit dem Thema lassen sich aber intelligent gemachte Ideen umsetzen. Im Film „Deep Blue See“ spielt „LL Cool J“ einen farbigen Koch, der sagt dass „… der Schwarze stirbt immer als erster …“, aber am Ende ist der als einziger Überlebender übrig. Ich fand die Idee wirklich nett.
  • Seite:
  • 1
  • 2
Moderatoren: ForummodLaynaKniveskinehYuriko.FauliRockt
Powered by Kunena Forum