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THEMA: Linkin Park - Abschied von Chester Bennington

Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 1 Jahr 3 Wochen her #799528

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Ich weiß nicht, ob dieser Thread wieder gelöscht wird, aber da ich viele kenne, die Linkin Park mögen und sich hier bestimmt auch ein paar finden, will ich's hier mal ansprechen.

Letzten Donnerstag nahm sich Chester Bennington, Frontmann von Linkin Park, mit 41 Jahren das Leben.
Hintergründe zu seinem Leben will ich hier nicht im Detail beschreiben, da diese doch sehr schlimm sind.

Linkin Park spielte eine sehr große Rolle in meinem Leben, vor allem in der Schulzeit, wo ich einfach jemand war, der sehr zurückgezogen und still war. Leider wurde das von meiner Umgebung nicht so akzeptiert und mir wurde das auch sehr deutlich gemacht... und ich wurde dann mehr oder weniger zum Außenseiter

Linkin Park verarbeitet viele dieser Themen wie Depressionen, Unterdrückung, Kontrolle, Zugehörigkeit und der Wunsch danach in den Liedern.
Mir hat Linkin Park und vor allem Chester Bennington und seine Stimme sehr viel Stütze gegeben, auch wenn das etwas komisch klingt, aber ich habe diese Band einfach geliebt, war 2008 auch auf einem Konzert.

Chester Bennington ist eine tragische Figur mit einem immensen Talent, Menschen durch seine Stimme und seine Worte zu berühren.
Ich finde es wahnsinnig schade, dass er nicht mehr unter uns ist. Depressionen sind etwas furchtbares, weil man sie nicht sehen kann und sie schleichen sich ein und lassen Menschen schreckliches tun.

Mein Lieblingssong von Linkin Park war immer "Somewhere I belong" und bleibt bis heute mein absoluter Lieblingssong. Wahrscheinlich, weil ich auch mit dem Text sehr viel von meinem Leben verbinden kann.

Mögt ihr Linkin Park?
Was ist euer Lieblingssong?
Wie hat die Band euer Leben beeinflusst?
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 1 Jahr 3 Wochen her #799529

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Linkin Park hat meine Kindheit sehr stark beeinflusst.
Mein Vater war sehr großer Linkin Park Fan und hörte deswegen sehr oft die Musik von der Band im Auto. Dadurch kam ich in Kontakt mit der Band und wurde schlussendlich ein sehr großer Fan.
Mein Lieblingslied, mit welchem ich sehr viele Erinnerungen und Nostalgie verbinde, ist "In The End".
Ich höre dieses Lied seit Jahren immer wieder und es wird nie eintönig für mich.
Wegen dieser Aspekte hat mich der Tod von Chester Bennington sehr mitgenommen muss ich sagen. Es kam auch so plötzlich...

Lg Evanz~
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 1 Jahr 3 Wochen her #799532

Ist leider tatsächlich eine traurige Geschichte.. und trifft einen umso persönlicher wenn man davon ausgeht, dass es ein Musiker ist, den man beinahe sein halbes Leben lang kannte.
Ich bin quasi wie viele auch mit Linkin Park aufgewachsen und letzten Endes kann ich nur sagen, dass sie meinen Musikgeschmack im jungen Alter extrem geprägt haben und ohne sie ich heute womöglich sogar ein Anderer wäre. Einen einzigen "Lieblingssong" zu nennen, halte ich für schwer machbar. Wo viele früher ausgestiegen sind, muss ich sagen, dass ich von Hybrid Theory bis Minutes to Midnight großer Fan war und mehr oder weniger noch bin und selbst aus A Thousand Suns noch einiges gut finde, bevor es musikalisch immer fragwürdiger wurde. Aber gut, ist vielleicht der falsche Moment sich darüber zu erbosen.^^
Wünsche jedenfalls dem Rest der Band und vor allem seiner großen Familie alles Gute und dass sie das gut überstehen.

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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 1 Jahr 3 Wochen her #799708

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Kaidan schrieb:
Ich bin quasi wie viele auch mit Linkin Park aufgewachsen und letzten Endes kann ich nur sagen, dass sie meinen Musikgeschmack im jungen Alter extrem geprägt haben und ohne sie ich heute womöglich sogar ein Anderer wäre.
Dito.,
Mir ging es da eigentlich genauso, nach meiner persönlichen Popmusik-Welle habe ich Linkin Park entdeckt und bin daraufhin auf etwas härtere Musik umgestiegen. Die Band war für mich in dieser Hinsicht prägend, Hybrid Theory als auch Meteora habe ich damals rauf und runter gehört - ja, sogar heute kann man "In The End" getrost noch beim abendlichen Vorglühen vor einem Clubbesuch spielen und jeder kann es mitsingen. Das ist in meinen Augen für eine Band aus diesem Genre schon bemerkenswert.
Das letzte Album, dass ich mir damals noch geholt habe, war wohl Minutes to Midnight. Ich fand es nicht durchgehend schlecht, es hat mich allerdings nicht mehr richtig begeistern können - es war mir für die damaligen Verhältnisse etwas zu sanft, da ich zu diesem Zeitpunkt eher auf etwas einschlagendere Musik wechselt (*hust*Metalcore, Emocore *husthusthust*).

Weitere Alben habe ich nicht mehr gehört, nur noch vereinzelte Lieder, die mir nicht im Ohr geblieben sind. Aber das war in meinen Augen okay - inzwischen hatte ich viele andere Bands gefunden, die mir das passende Material gegeben haben.
Ein klares Lieblingslied habe ich nicht, um ehrlich zu sein. Ich habe so gut wie alles von Hybrid Theory ins Herz geschlossen und auch viele Songs von Meteora sind für mich einfach klasse.

Kaidan schrieb:
Wo viele früher ausgestiegen sind, muss ich sagen, dass ich von Hybrid Theory bis Minutes to Midnight großer Fan war und mehr oder weniger noch bin und selbst aus A Thousand Suns noch einiges gut finde, bevor es musikalisch immer fragwürdiger wurde. Aber gut, ist vielleicht der falsche Moment sich darüber zu erbosen.^^
Man sollte vielleicht nicht unbedingt erbost sein, allerdings ist es doch normal, dass man sich von manchen Bands mit der Zeit distanziert. Linkin Park haben in ihrer Bandevolution wirklich viele Veränderungen durchgemacht - von "schreilastigen" Songs über etwas sanftere Klänge, wieder zurück zu einem Hardrock Album (The Hunting Party) und mit One More Light hin zum Electro-Dance-Pop.

Das man da nicht mehr alle Fans halten kann, ist nur verständlich - und dass man auch einen gewissen Hate anzieht, lässt sich wohl nicht vermeiden. Ob das nun alles aus Marketinggründen passiert ist, sei einmal dahingestellt. Fakt ist aber, dass es mit LP nicht die einzige Band trifft, die sich über die Jahre so massiv verändert hat. Man sehe sich nur mal Bring me the Horizon an. ^^
Dennoch: die rege Anteilnahme in den letzten Wochen zeigt, wie viele Linkin Park mit ihrer Musik begeistern konnten - und da spielt es wohl kaum eine Rolle, welche Musik sie zum aktuellen Zeitpunkt machen/gemacht haben.

Rein aus persönlicher Sicht gesprochen hat es mich wohl das erste mal "persönlich" (blöde Wortwahl, aber ich denke mal, es ist klar was gemeint ist) getroffen, so eine Nachricht zu hören. Selbst, wenn ich die Band schon lange nicht mehr aktiv verfolge, war es doch die Band, die mich mit ihrer Musik am meisten geprägt hat. Das Schicksal dieser Band ist vermutlich seit letzter Woche besiegelt - und der Grund dafür könnte wohl nicht tragischer sein.
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 1 Jahr 3 Wochen her #799718

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Deviltoon schrieb:
Das letzte Album, dass ich mir damals noch geholt habe, war wohl Minutes to Midnight. Ich fand es nicht durchgehend schlecht, es hat mich allerdings nicht mehr richtig begeistern können - es war mir für die damaligen Verhältnisse etwas zu sanft, da ich zu diesem Zeitpunkt eher auf etwas einschlagendere Musik wechselt (*hust*Metalcore, Emocore *husthusthust*).

War bei mir ähnlich wie bei dir, im Sinne dass mir Linkin Park einfach zu sanft wurden und ich mich auch mit dem Stilwechsel nicht so wirklich anfreunden konnte. Allerdings passierte das bei mir schon wesentlich früher - nämlich direkt nach Hybrid Theory. Das Album lief bei mir seinerzeit wie bei so vielen anderen hier in heavy rotation und hat zu der Zeit gemeinsam mit Bands wie Limp Bizkit, System of a Down und dann in weiterer Folge Korn, Deftones und Tool meine musikalische Reise in die etwas "härtere" Richtung eingeleitet.

Wie aber schon gesagt, kamen bei mir bereits bei Meteora (welches ich mir dann schon gar nicht mehr gekauft, sondern nur bei nem Kumpel durchgehört hab) neben 2-3 durchaus guten Songs schon erste Anzeichen von "Eeeeeh, das is jetzt aber eher schon ... meh" auf. Das nachfolgende Album (wie auch immer es denn heißen möge^^) hab ich mir dann zwar auch noch durchgehört, aber danach kam ich mit Linkin Park nur noch über vereinzelte Musikvideos in der Metal-Kneipe meines Vertrauens oder im Auto meines damaligen WG-Mitbewohners in Kontakt und was ich da so zu hören bekam hat mir halt auch maximal ein "Ach ... sowas machen die jetzt also" entlockt. Hybrid Theory findet sich allerdings auch heute immer noch in meinen Playlists wieder - zwar nicht mehr so häufig bzw. ohne den obligatorischen Fixplatz wie damals, aber wird immer noch gerne gehört.

So, bleibt noch die Frage nach dem Lieblingssong^^ ... kann ich aber nicht wirklich beantworten, denn für mich war gerade das erste Album eines, das für mich einfach als Gesamtkonstrukt funktioniert hat und das ich mir auch immer komplett durchgehört hab ohne einzelne Songs groß zu bevorzugen. Müsste ich mich allerdings tatsächlich für ein einzelnes Lied entscheiden würd ich wahrscheinlich One Step Closer sagen, weil es der erste Song war den ich von ihnen gehört hab und der mich auch auf sie aufmerksam hat werden lassen.

---
Kaidan schrieb:
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Noch ne kleine, eher triviale Offtopic-Ergänzung nachdem ich gerade noch das Bild entdeckt hab, das du da gepostet hast und es mir, obwohl es ja so erstmal cool anzusehen ist, doch immer wieder sauer aufstößt wie uuunzählige Leute auf Live-Konzerten wie die Deppen alles mit ihren Handys filmen (- Aufnahmen die in gefühlt 99% der Fälle dann ohnehin sowohl vom Bild als auch vom Ton absolut unbrauchbar sind), anstatt sich einfach den Auftritt anzusehen, sich in der Musik zu verlieren und das Konzert zu genießen.
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 1 Jahr 3 Wochen her #799721

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Es gab mal eine Zeit vor ein paar Jahren, an denen ich aktiv und gerne Linkin Park hörte, und demnach hatte es mein früheres Ich schon leicht getroffen, von seinem Tod zu hören. Erfahrungsweise weiß ich, dass Depressionen Ar**hl*cher sind, und demnach... Es tut mir Leid, dass er sein Leben beenden musste. Das ist nie schön. Noch für Beteiligte, noch für die Person selbst (denn es muss ja einiges vorgefallen sein, dass eine Person sein Leben enden möchte).
Wie gesagt, in der Zeit damals hatte mir die Band sehr geholfen und auch gefallen, besitze sogar das Album "Living Things" (und mochte es auch, im Gegensatz zu "Collision Course"... aber ich mag Jay-Z auch nicht :D)
Zu guter letzt (dabei möchte ich nicht moralapostel spielen, ich hoffe, das kommt niemandem in den falschen hals), wer auch immer sich hier das durchliest, und vielleicht selbst mit seinem Kopf oder seiner Psyche kämpfen muss: Es ist keine Schwäche, hilfe zu suchen. Es zeigt Stärke, und (auch wenn das ein satz ist den jeder hört): irgendwann wird es besser. (das muss ich selbst erst anfangen zu glauben, aber... vielleicht schaffst *du* es ja. (wer auch immer es durchliest, mi.)
What shall I write here? something to fill these lines, probably. hm?
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 1 Jahr 3 Wochen her #799754

Deviltoon schrieb:
Man sollte vielleicht nicht unbedingt erbost sein, allerdings ist es doch normal, dass man sich von manchen Bands mit der Zeit distanziert. Linkin Park haben in ihrer Bandevolution wirklich viele Veränderungen durchgemacht - von "schreilastigen" Songs über etwas sanftere Klänge, wieder zurück zu einem Hardrock Album (The Hunting Party) und mit One More Light hin zum Electro-Dance-Pop.

Das man da nicht mehr alle Fans halten kann, ist nur verständlich - und dass man auch einen gewissen Hate anzieht, lässt sich wohl nicht vermeiden. Ob das nun alles aus Marketinggründen passiert ist, sei einmal dahingestellt. Fakt ist aber, dass es mit LP nicht die einzige Band trifft, die sich über die Jahre so massiv verändert hat. Man sehe sich nur mal Bring me the Horizon an. ^^ .
äähh.. ist mir schon klar und ich hätte jetzt gerade von dir nicht mit einem solchen Vortrag gerechnet.^^
Wollte damit ja ansprechen, dass es mir nur darum ging angesichts des Ereignisses zu sagen, was Linkin Park für mich bedeutet haben und es (für mich) redundant wäre die Qualität späterer Alben zum Thema zu machen. Wie das mit Bands über die Zeit ist, hätte auch von mir stammen können. (:
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 1 Jahr 2 Wochen her #800186

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Ich muss sagen, mir geht's ähnlich wie Knives. Ich hab mir die Alben bis Minutes to Midnight zwar alle noch geholt, aber auch mit Meteora konnte ich schon gar nicht mehr so viel anfangen. Lag aber vielleicht auch daran, dass es eben nichts "neues" mehr war. Was mich an Linkin Parks erstem Album eben begeistert hat, war, dass ich (und auch viele andere) es so gar nicht auf dem Schirm hatten und es deshalb einschlug wie eine Bombe. Beim zweiten Album war dieser "Überraschungseffekt" schon dahin. Was nicht heißt, dass ich Meteora als schlecht bezeichnen wollte, nur hat mich das schon stellenweise nicht mehr ganz abgeholt. Neben "Faint" wäre mir so direkt kein weiterer Titel des Albums im Gedächtnis geblieben. Gerade Hybrid Theory hatte hier - nicht zuletzt mit In the End und Crawling - einige Songs, bei denen ich mich immer wieder genötigt sehe, mitzusingen, wenn ich sie irgendwo höre (was bei mir bei verdammt wenigen Songs wirklich der Fall ist). Und das obwohl sich mein Musikgeschmack seitdem doch ziemlich gewandelt hat und Linkin Park im Grunde so keine Band ist, die ich mir noch anhören würde ... wäre Linkin Park also erst 15 Jahre später auf der Matte gestanden, hätte ich sie getrost ignoriert.^^

Auch muss ich mich dem Gros der Userschaft anschließen, dass mir die letzten Alben (macht der Plural hier überhaupt Sinn? Ganz ehrlich, ich hätte nach Minutes to Midnight nicht mal noch sagen können, ob Linkin Park noch existiert oder ob sie sich inzwischen aufgelöst hätten) ab Minutes to Midnight überhaupt nicht mehr zugesagt haben. Ich konnte mit dem Stilbruch so gar nichts anfangen und ab da war die Band für mich eigentlich komplett gegessen. Hab hin und wieder mal noch in einzelne Songs reingehört, aber auch hier minderte sich mein Gefallen an eben jenen von Song zu Song mehr.
Das klang jetzt wohl alles etwas negativ. Natürlich mochte ich das Debütalbum sehr gerne und auch Meteora fand ich noch hörenswert, auch wenn ich mit den folgenden Alben/Songs nicht mehr viel anfangen konnte, aber man kann's nicht jedem recht machen. xD

Lieblingssong dürfte wohl Crawling sein. Auch wenn ich mich, wie angedeutet, auch vom "ursprünglichen" Linkin Park Stil weitestgehend distanziert habe, wäre das der Song, den ich am ehesten auch von mir aus mal noch hören würde, wenn ich mir einen aussuchen sollte.^^
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 1 Jahr 1 Woche her #800499

Es ist interessant zu sehen, wie viele Leute nach einem solchen Ereignis behaupten, die größten Linkin Park Fans zu sein. Auf mich wirkt das ein klein bisschen scheinheilig, da sich kaum jemand wirklich für das Einzelschicksal des Sängers interessieren dürfte.

Meiner Meinung nach hätte der Sänger schon vor 5 Jahren in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen sollen. Genug Geld hatte er ja. Wahrscheinlich hatte er sich selbst überfordert und dachte, dass er seinen Erfolg selbst bis ins hohe Alter aufrecht erhalten müsste.

Die letzten Linkin Park Alben lasse ich jetzt mal unkommentiert, damit mein Beitrag nicht noch negativer rüberkommt.

Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 11 Monate 2 Wochen her #802399

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Auch wenn das Thema schon länger vorbei ist, ich jedoch inaktiv war, wollte ich noch etwas dazu sagen.

Linkin Park war die erste Band, die mich wirklich beeindruckt hat. Als Kind habe ich halt gehört, was meine Eltern gekauft hatten und was im Radio lief, aber "Hybrid Theory" war meine erste selbst ersteigerte CD, die ich heute noch liebe. "New Divide" war eine Zeit lang man absolutes Lieblingslied, es lief rauf und runter und Transformers habe ich tatsächlich nur deswegen geschaut, wenn es im Fernseher lief. Heute noch, auch wenn sich mein Musik-Geschmack ein wenig geändert hat, hörte ich gerne noch die Lieder auf den CDs, die ich hatte und wenn ein altes oder neues Linkin Park Lied lief musste ich schmunzeln.

Tatsächlich interessiere ich mich nicht für die Einzelschicksale der Bandmitglieder (zumal die Band viel zu viele hat ;D), jedoch möchte ich anmerken, dass Chester eine unglaublich einzigartige Stimme hatte. Während viele Songs im Radio gleich klingen und man sich fragt, welcher Interpret das ist, hat man Linkin Park Songs spätestens dann erkannt, wenn Chester gesungen/gerapt/whatever hat.
Es ist schade um ihn, weil er mir als ein bodenständiger und sympathischer Mensch erschienen ist, ebenso war seine Stimme einfach einzigartig.
~

Tonight, I'll show you a sweet dream...
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 11 Monate 2 Wochen her #802402

Knives schrieb:
Noch ne kleine, eher triviale Offtopic-Ergänzung nachdem ich gerade noch das Bild entdeckt hab, das du da gepostet hast und es mir, obwohl es ja so erstmal cool anzusehen ist, doch immer wieder sauer aufstößt wie uuunzählige Leute auf Live-Konzerten wie die Deppen alles mit ihren Handys filmen (- Aufnahmen die in gefühlt 99% der Fälle dann ohnehin sowohl vom Bild als auch vom Ton absolut unbrauchbar sind), anstatt sich einfach den Auftritt anzusehen, sich in der Musik zu verlieren und das Konzert zu genießen.
Ich stimme dir zwar bei der Thematik generell zu, allerdings ist das Bild meines Wissens nach bei einer Acoustic-Version von Crawling entstanden. Klingt erstens richtig gut und ganz ehrlich, wann hat man die Chance so nah dran zu sein? Ich hätte da sicher auch ein Foto/Video gemacht.
rabbitcat schrieb:
Es ist interessant zu sehen, wie viele Leute nach einem solchen Ereignis behaupten, die größten Linkin Park Fans zu sein. Auf mich wirkt das ein klein bisschen scheinheilig, da sich kaum jemand wirklich für das Einzelschicksal des Sängers interessieren dürfte.

Meiner Meinung nach hätte der Sänger schon vor 5 Jahren in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen sollen. Genug Geld hatte er ja. Wahrscheinlich hatte er sich selbst überfordert und dachte, dass er seinen Erfolg selbst bis ins hohe Alter aufrecht erhalten müsste.

Die letzten Linkin Park Alben lasse ich jetzt mal unkommentiert, damit mein Beitrag nicht noch negativer rüberkommt.
Gerade für Chester interessieren sich viele Fans, da viele Fans seine Geschichte kennen und er diese in den Songs verarbeitet hat.
Ich wäre wirklich vorsichtig mit solchen Behauptungen. Viele sind einfach älter geworden und haben die Band aus den Augen verloren. Hybrid Theory hat viele in der Jugendzeit begleitet, geholfen und diese Erinnerungen kommen dann wieder hoch.
Wieso hätte er in Ruhestand gehen sollen? Er hat seine Musik geliebt, er hat den Kontakt mit seinen Fans geliebt, er hat getan was er geliebt hat. Warum aufhören? Linkin Park war groß genug und finanziell abgesichert dass sie es sich leisten konnten zu machen auf was sie Lust hatten. Die Fans sind immer noch gekommen, haben immer noch gleich laut mitgesungen. Er hat sich auch nicht selbst überfordert. Er hat seine Kindheit/Jugend und auch seine Probleme als Erwachsener nicht komplett verarbeitet. Dazu hat ihn der Suizid seines guten Freundes Chris Cornell tief getroffen. Dass er sich an dessen Geburtstag erhängt hat ist kein Zufall.

Bei mir war der Tod von Chester am ersten Tag ziemlich gleichgültig. Ich hatte gerade andere Probleme nämlich eine Krebsdiagnose in der allernächsten Familie, und realisiert habe ich das Geschehene erst 2-3 Tage später. Für mich war es der erste Tod einer prominenten Person, der mich wirklich betroffen gemacht hat. Ich habe zwar Linkin Park nicht mit Hybrid Theory entdeckt, sondern erst später mit Numb was bis heute mein Lieblingslied ist. Titel wie Breaking the Habit, Pushing me Away, Somewehre I Belong, A Place for my Head und eben Numb haben mich selbst durch eine sehr schwere Zeit in meiner Jugend gebracht. Im Nachhinein habe ich diese Zeit nochmal reflektiert und bin zum Schluss gekommen dass das sicher eine Depression war.
Ich selbst habe alle Alben bis auf One More Light sehr gern gehört und höre sie immer noch.
Generell habe ich eher wenige Bands die ich wirklich oft und viel höre, aber Linkin Park ist definitiv meine Lieblingsband.
Ich bedauere es wahnsinnig Linkin Park nie live erlebt zu haben. Als sie beim Nova Rock waren vor ein paar Jahren wurde ich leider krank und konnte sie nicht sehen.

Es war berührend zu sehen wie Musiker Chester auch Tribut gezollt haben. Als ich Corey Taylor´s Live-Version von Through Glass gesehen habe sind die Tränen geflossen.
Auch das Lied verbinde ich mit meiner Jugend/Pubertät.

Ein Spruch, der mir in dem Kontext von Chesters Suizid in Erinnerung geblieben ist:
"He saved millions, but millions couldn´t save him."

Wirklich schade, die Welt hat einen ausgezeichneten Musiker und Sänger verloren.
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 11 Monate 2 Wochen her #802652

leoben11 schrieb:
Ich wäre wirklich vorsichtig mit solchen Behauptungen. Viele sind einfach älter geworden und haben die Band aus den Augen verloren. Hybrid Theory hat viele in der Jugendzeit begleitet, geholfen und diese Erinnerungen kommen dann wieder hoch.
In vielen Fällen mag das zwar stimmen, es gibt aber auch Leute, die ein tragisches Ereignis nur zur Selbstdarstellung nutzen. Man sieht es ja an den ganzen #PrayFor Hashtags. Echte Trauer und Betroffenheit sieht anders aus.

leoben11 schrieb:
Wieso hätte er in Ruhestand gehen sollen? Er hat seine Musik geliebt, er hat den Kontakt mit seinen Fans geliebt, er hat getan was er geliebt hat. Warum aufhören? Linkin Park war groß genug und finanziell abgesichert dass sie es sich leisten konnten zu machen auf was sie Lust hatten. Die Fans sind immer noch gekommen, haben immer noch gleich laut mitgesungen. Er hat sich auch nicht selbst überfordert. Er hat seine Kindheit/Jugend und auch seine Probleme als Erwachsener nicht komplett verarbeitet. Dazu hat ihn der Suizid seines guten Freundes Chris Cornell tief getroffen. Dass er sich an dessen Geburtstag erhängt hat ist kein Zufall.
Mein Beitrag war ja nur eine Mutmaßung. Da ich mich mit Linkin Park (nicht so meine Musikrichtung^^) überhaupt nicht auskenne, hatte ich in den Satz extra noch ein "wahrscheinlich" eingefügt, um zu zeigen, dass er eventuell falsch sein könnte.
Es ist schade, dass im Umkreis des Sängers niemand da war, der helfen konnte.

leoben11 schrieb:
Wirklich schade, die Welt hat einen ausgezeichneten Musiker und Sänger verloren.
Das ist wohl wahr.

Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 9 Monate 2 Wochen her #807375

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Aus gegebenen Anlass möchte ich an dieser Stelle an das am Samstag stattgefundene "Celebrate Life In Honor of Chester Bennington"-Konzert von Linkin Park & Friends hinweisen. Vielleicht hat es der ein oder andere ja gesehen oder es erging ihm wie mir und hat von der Sache erst relativ spät Wind bekommen. An dieser Stelle lasse ich mal einen Link zum kompletten Konzert auf Youtube da:

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Gerne dürfte ihr natürlich auch eure Eindrücke vom Konzert niederschreiben, solltet ihr das ganze verfolgt haben - ich werde es wohl tun. ^^
Ich denke es war wohl relativ ersichtlich, dass nach wie vor nicht klar ist, wie es mit der Band weiter gehen soll. Ich denke, in nächster Zeit wird man hier nicht allzu viel erwarten dürfen.
Ich habe mir das Konzert heute angesehen und muss sagen, dass ich als Mensch, der mit dieser Musik aufgewachsen ist doch mehrmals Pipi in den Augen hatte. Da waren definitiv viele bewegende Momente dabei, die den Abschied doch als sehr würdig erscheinen lassen.
Stellenweise war der Gesang der Gäste etwas ... gewöhnungsbedürftig. Entweder gab es da ein paar technische Probleme oder manche können schlicht und ergreifend nicht besser singen - man muss aber zugeben, dass man manche Sänger einfach kaum gehört hat.
Positiv in Erinnerung geblieben sind mir vor allem Taka von ONE OK ROCK - die Performance war meiner Meinung nach die beste. Aber auch die Sängerin von Echosmith hat mich doch etwas beeindruckt (okay, die mochte ich schon vorher). In the End als auch Numb sind mir ein bisschen als Gänsehaut-Momente in Erinnerung geblieben.

Auch wenn man das alles als Kommerz und Geldmacherei abtun könnte, denke ich dennoch, dass dieses Konzert wohl vor allem für die Band wichtig war. Für mich als Fan definitiv eine sehenswerte Veranstaltung.
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von Deviltoon.
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 9 Monate 2 Wochen her #807381

Habs mir ja heute auch dank jemand Gewissen angeschaut.^^
Das ein oder andere feuchte Äuglein und Gänsehaut waren oft genug vorhanden.
Sei es bei den Aufnahmen von Chester, die zwischen den Songs gezeigt wurden oder dass viele der Lyrics nach seinem Tod umso intensiver wirken.
Ein bewegender Gänsehaut-Moment war vor allem als Mike One More Light vorgetragen hatte und einige Sekunde so dastand, dass man meinte er könne zu weinen anfangen bis er sich dann doch zum Lachen zwang.

Dass es in der Gesangsqualität Höhen, aber auch Tiefen gab, stimm ich soweit zu, finde aber auch, man konnte leicht darüber hinwegsehen.
Der von One Ok Rock war tatsächlich klasse. Freut ich mich dann immer positiv von Künstlern überrascht zu werden, die ich eigentlich gar nicht verfolge oder groß kenne.
Aber auch die Sängerin von Echosmith hat mich doch etwas beeindruckt
Ich habe mich auch zuerst gefragt ob ich da jetzt wirklich Sydney Sierota gesehen hab, bis sichs schnell bestätigte..
Fand sie anfangs neben den langjährigen Rockstars etwas deplatziert, aber sie hat sich gut gemacht.^^
Generell fand ich Viele, gerade in der ersten Stunde als die mehr bekannteren Songs performt wurden, ziemlich gut - wenn ich auch die meisten nicht direkt kannte.
Die mit Abstand beste "Performance" bleibt in meinen Augen weiterhin Numb relativ zu Beginn, wo durchgehend nur das Publikum sang. Ein Moment der Ergriffenheit, der sich dann durch die gesamte Show zog. Generell ist das Publikum hier echt hervorzuheben..
War wie ich finde eine rundum gelungene Veranstaltung, die zeigte wie vielen Leuten an Linkin Park etwas lag und jeder der zu welcher Zeit auch immer mit dieser Band etwas anfangen konnte, dürfte und sollte um dieses Konzert nicht herum kommen.

Deviltoon schrieb:
Auch wenn man das alles als Kommerz und Geldmacherei abtun könnte, denke ich dennoch, dass dieses Konzert wohl vor allem für die Band wichtig war. Für mich als Fan definitiv eine sehenswerte Veranstaltung.
Also soweit ich das richtig verstanden habe, sollen die Einnahmen ja an eine Stiftung gehen, die Leuten mit Depressionen hilft.
Letzte Änderung: 9 Monate 2 Wochen her von Kaidan.
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Linkin Park - Abschied von Chester Bennington 9 Monate 2 Wochen her #807507

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Ich selbst habe auch mal ein paar Blicke in das Video geworfen. Einen Gesamteindruck kann ich weniger verfassen, da ich mir nur Ausschnitte angesehen habe (hauptsächlich als Songs gespielt wurden, die ich kannte/mochte). Insgesamt ein schönes Event. Wirklich gepackt hat es mich zwar nicht, da ich wie eingangs geschrieben schlicht schon zu lange kein großes Interesse mehr an der Band hatte und die Band auch allgemein nicht zu denen zählen würde, die mich und meinen Geschmack geprägt hätten. Dennoch war es bewegend, die Massen an Fans zu sehen, gerade beim Einstieg ins Konzert mit Numb. Auch die Musiker, gerade die Mitglieder der Band, zu beobachten war sehr rührend, gerade bei Mikes Performance von One More Light hatte ich das Gefühl, er bräche jeden Moment in Tränen aus. Alles in allem auf jeden Fall ein sehenswertes Event, das mir klargemacht hat, dass ich es - auch wenn ich kein absoluter Fan mehr bin - etwas bereue, doch nie einem Konzert der Band beigewohnt zu haben.
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