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THEMA: Gedanken über... Zukunft

Gedanken über... Zukunft 2 Monate 2 Wochen her #830229

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Die Zukunft. Etwas, dass jedem ein Begriff ist. Doch, warum machen wir uns darüber tatsächlich Gedanken? Ist es nicht etwas, das wir vorhersehen können aufgrund unserer derzeitigen Leistung?

Es wäre einfach zu sagen, die Zukunft und das Thema allgemein wäre eine einfache Sache. Je nachdem, was wir an Intelligenz besitzen, was in unserer Leistungsgesellschaft lange implementiert wurde, können wir dementsprechend viel erreichen – was natürlich nicht die Regel ist – aber das ist unser System.
Sicher entspricht es der Leistungskraft – je nachdem, wie viel Leistung man erbringen kann, desto intelligenter ist man. Als Zahnrad der Gesellschaft, einem Wesen, dass sich gerne fügt und sich an die Regeln hält, ist man ein geschätztes Lebewesen. Denn Arbeit bereichert den Staat.

Nur um noch eine Frage in den Raum zu werfen: Warum sollten wir unseren Staat nicht bereichern wollen? Unsere Zukunft ist kostbar, aber teilweise vom Staat abhängig. Daher sollten wir uns auch entsprechend verhalten – wir sind als Gemeinschaft dazu verlichtet, unser Umfeld nicht zu vernachlässigen.

Jeder lebt sein Leben, fühlt sich aber einem anderen nicht verpflichtet. Denn, jeder hat sein eigenes Leben – jeder muss sich trotz allem das Fundament für seine Zukunft selber legen und so gestalten, dass es ein „glückliches“ Leben ist. Denn das ist ein Urinstinkt – jeder will das beste für seine Zukunft – aber nur die wenigsten werden in ihrem Leben je wirklich glücklich werden.

Es ist nämlich tatsächlich sehr schwer. Also, warum sollte man sich trauen, geboren zu werden? Warum kann man sich nicht dagegen entscheiden?
Weil wir im Prinzip sowieso keine Wahl haben. Wir werden ohne unser Einverständnis geboren und müssen dieses Leben leben. Und jeder muss sich mit der Frage der Zukunft irgendwann auseinandersetzen. Denn es gehört zum Erwachsensein dazu. Und jeder wird irgendwann in der Rolle des Erwachsenen sein. Also, warum sollten wir uns trauen, erwachsen zu werden?
Warum kann man sich nicht dagegen entscheiden?

Weil wir im Prinzip keine Wahl haben. Egal was passiert, die Dinge werden trotzdem passieren. Und man wird erwachsen, übernimmt Verantwortung, macht Erfahrungen mit Partnern, mit Arbeit, mit Freunden, mit Menschen. Und irgendwann merkt man, dass man vollständig erwachsen geworden ist. Man lebt sein Leben, manchmal schön, manchmal hässlich, aber man lebt es, weil wir keine andere Wahl haben.

Irgendwann wird man alt und plötzlich spielt die Zukunft, von der man unzählige Dinge erträumt hatte, keine Rolle mehr, sondern nur noch die Vergangenheit – obwohl einem immer gesagt wurde, das man nach vorne blicken sollte, niemals zurück, ist es ab einem gewissen Alter nur noch wichtig, was man von den Träumen, die man sich erträumt hatte, umgesetzt hat.

Also ist Zukunft nur ein Wort, dass die eigenen Träume und Wünsche symbolisiert. Dinge, die man erreichen möchte.

Wenn die Zukunft die spätere Vergangenheit ist – dann ist das ausschlaggebend für ein glückliches Leben.

Denn wir Menschen setzen uns durch unsere Erinnerungen zusammen – und nur wir haben die Macht, die richtigen Erinnerungen zu erzeugen.

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*Räusper*.. Ein Text vom 30.10.2017. Ich wollte ihn eigentlich noch fertig schreiben, aber anscheinend ist das nie mehr passiert... Trotzdem sehr interessant für mich im Nachhinein.
"...aber als Daumenregel gilt: je kleiner, desto kleiner."
*o-XD* *o-haha* *o-kihihi*
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