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THEMA: Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte]

Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 6 Monate 2 Tage her #806740

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Ich habe zeimlich viel auf dem Rechner rumfliegen an Textsammlungen und würde gerne einige mit euch teilen, ich hoffe sehr das sie euch gefallen.
Viel Spaß beim lesen!

Krähenhochzeit
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Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 6 Monate 1 Tag her #806783

Ich mag deinen Schreibstill! *o-love2*
Würde gerne mehr von dir lesen.
Bis bald.*o-bye*

Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 6 Monate 1 Tag her #806808

  • Timere
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Dankeschön.♥

Hier sind ein paar andere.

Liebe
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Göttertragödie
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Vergebung
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Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 6 Monate 9 Stunden her #806892

Hallo Timere,

ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus und das obwohl ich derartige Texte eigentlich vermeide. Ich bin wirklich kein Fan davon, muss aber gestehen, dass ich jeden einzelnen von dir genossen und sehr gerne gelesen habe. Sie sind tiefgründig und haben das gewisse Etwas. Du hast zwar ein paar Fehler gemacht, konntest mich dennoch wirklich begeistern. Über weitere Texte würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße
Korijo
~*☆Avatar & Signatur made by Dyssomnia. Vielen Dank.♥☆*~
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Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 5 Monate 4 Wochen her #807002

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Ich habe mir einmal die Zeit genommen um nicht nur den ersten Text, sondern auch die drei nachgetragenen, weiteren Texte mir zu Gemüte zu ziehen. Was mich allerdings am meisten aus dem Hocker gehauen hat waren wohl kaum die von dir verfassten Werke, sondern vielmehr die Begeisterung der Schaulustigen, welche sich ebenfalls in die Literaturecke begeben haben. Wenn ich mir zu jener Zeit ein Getränk zu geführt hätte, so hätte ich wohl jeden Tropfen auf verschwenderische Art und Weise wieder aus dem Körper entfernt - oder einfach anders ausgedruckt: An jener Stelle hätte ich losprusten müssen.

Natürlich möchte ich weder ausfallend, noch beleidigend oder in irgendeiner Form unhöflich erscheinen, doch denke ich, dass es an der Zeit ist nicht das zu Loben, was kein Lob verdient, sondern auch mal kritisch ein Auge auf die verfassten Zeilen zu werfen. Ebenso wie es eine Eröterrung vorsieht, so möchte ich dennoch mit dem Lob beginnen:
Ein gewisser Wortschatz ist vorhanden, welcher es natürlich ermöglicht Texte mit größerer Variation zu gestalten und den Leser durch die Mannigfaltigkeit des geschriebenen Wortes zu verzaubern. Dies ist ein Werkzeug, welches alleine nicht sehr dienlich ist, sondern nur in Kombination mit dem richtigen Gefühl für eine verständliche Ausdrucksweise auch seinen angedachten Zweck erfüllen kann. Das bedeutet nun im Klartext: Schöne Worte mögen schön klingen, sind allerdings lästig, wenn sie keine weiteren Aspekte als die Schönheit des Klanges mit sich bringen.

Darüber möchte ich nun zur Kritik überführen und anmerken, was mich an den Werken stört und wieso die Begeisterung der User mich tatsächlich erschreckt hat. Mit Ausnahme des Textes "Liebe" ist jeder Titel ausgesprochen unpassend gewählt. Bessere Titel würden mir selbstverständlich auch nicht einfallen, was allerdings an dem wahren Grund meiner Kritik liegt: Die Texte ergeben keinen zusammenhängenden oder nachvollziehbaren Sinn. Lediglich "Liebe" ist in seinem Ansatz Lyrik und kann erörtert, analysiert und der Autor mit seinen Zeilen hinterfragt werden, da alle Zeilen im weitesten Sinne das gleiche Thema behandeln, welches sich auch im Titel widerspiegeln lässt. Es ist zwar eine reine Geschmackssache, aber diese Borderline Emo Werke über Selbsthass, Misstrauen, Missgunst und all jener Gefühle, welche man emotional farblich als schwarz bezeichnen könnte, gehen mir tierisch auf den Keks. Das liegt vorallem daran, dass es einfach ist lediglich zu kritisieren und eine vermeintliche Situationskomplexität zu erschaffen, wenn man vergisst dem Ganzen eine Nuance zu verleihen, welche den Leser letzten Endes verzückt, erstaunt, mitreißt oder einfach zum Nachdenken anregt. Darüber lässt sich allerdings streiten, da es wirklich nur eine Frage des persönlichen Geschmacks ist.

Für die anderen Kurztexte fehlt mir an jeder Stelle eine Nachvollziehbarkeit. Das mag man nun darauf schieben können "dass ich zu dumm bin, um sie zu verstehen", doch ist das die Ausflucht eines Autors, welcher sich nicht seiner Problematik stellen möchte, dass er seine Texte zielgerichtet verfasst, wenn er nach der Akzeptanz des Publikums dürstet. Aufgrund der Tatsache, dass sie hier im Forum stehen, so geht es tatsächlich darum, dass es eine Zuhörerschaft gibt, für welche die Werke ausgerichtet sein sollen und ihren Anklang finden möchten.
Wenn ich mich ehrlich dazu äußern soll, so klingen sie für mich nach den kindischen Ausdünstungen eines gelebten Achtklässler-Syndroms. Gerade für ein jüngeres Publikum ist soetwas stets faszinierend, da der Text Worte verwendet, welche im handelsüblichen Sprachgebrauch kaum vorhanden sind und somit den Eindruck erwecken besonders intelligent, klug oder gebildet zu sein. Dies äußert sich dann dadurch, dass die neu gelernten Worte nach einem Sprachrohr verlangen, über welches sie publik gemacht werden können, um die gefühlte Intelligenz auszuleben. Wie es nun im Fall des Autors aussieht wage ich nicht zu beurteilen und vermittele nur, wie es auf mich wirkt. Der Eindruck, welcher bei mir hinterlassen wird ist jedenfalls unangenehm, erzwungen und unheimlich unnatürlich. Es liest sich abgehakt und ich fühle mich als Mensch, welcher der deutschen Sprache mächtig ist zutiefst beleidigt, dass eine solche Vergewaltigung an Wort und Schrift vorgenommen wurde.

Wieso ich das so extrem äußere sollen im folgenden Beispiele erläutern.
"Die Klinge in seiner Hand, oh weh mir Madame Justitia, sie trachtet nach meinen Leben, welch schönes Federnkleid ich doch heute trag."

Die Klinge befindet sich in seiner Hand, allerdings trachtet sie mir nach dem Leben. Hier wurde ein Wechsel der Personen vorgenommen, dass man nun davon Spricht, dass Justitia einem nach dem Leben trachtet, was man stilistisch natürlich tun kann. Allerdings wird es als ausgesprochen störend empfunden, dass zuvor bereits eine andere Person in jener Form beschrieben wurde, dass eben diese eigentlich der Akteur der Jagd nach dem Leben sein müsste. Auch möglich ist es, dass sie nun für die Person steht, wobei der wechsel vom bestimmten Geschlecht zum unbestimmten ebenfalls sehr holprig zu lesen ist und lediglich dafür sorgt, dass ich meinen Kopf leicht zur Seite neige - und dies nicht, da ich den Textinhalt hinterfrage, sondern die Textpräsentation. Den Abschluss macht hier ein Federnkleid, welches in keiner Form beschrieben wird, um was es sich handeln möge oder handeln wird. Weder zuvor, noch in einem späteren Verlauf ist dies nachvollziehbar und dient lediglich dazu einen schwächlichen Zusammenhang zum Titel zu erzeugen.

Mein Favorit befindet sich allerdings bei folgender Satzkonstellation:
"Murmelnd, wir sind zerstörerisch, durch die Felder gerannt, die Welt deckt sich im Herbst, mir gefällt der Ausdruck deiner Plagen im Gesicht."

Als mir dieses Objekt unter die Augen kam, musste ich es wirklich noch ein weiteres mal lesen, nur um mich zu vergewissern, dass es tatsächlich so da steht, wie ich es gelesen habe. Das heißt in der Regel auch nichts gutes, wenn das Verlangen nach einem erneutem Lesen geweckt wird, weil man über den Satzbau verwundert ist. Folglich ist nämlich der Satz umständlich gestaltet und erfordert einen höheren Aufwand, um ihn logisch in den Kontext zu integrieren. Problematisch wird es jedoch, wenn der Satz in keinster Art und Weise zu den anderen herumschwirrenden Sätzen zugeordnet werden kann. Zunächst beginnt der Satz mit dem Wort "Murmelnd" und geht bereits durch ein Komma in eine Auflistung oder einen Nebensatz über. Da keine weiteren Adjektive wie das einleitende Wort verwendet wurden, so handelt es sich um einen Nebensatz oder einen Ergänzungssatz, den wir hier haben. Ein typischer Ergänzer wäre hier etwas wie ", aber dennoch klar vernehmbar", da sich dieser auf den Satzanfang bezieht und vom Leser verständlich zugeordnet werden kann. Hier geht es allerdings mit "wir sind zerstörerisch" weiter, was einfach nur eine Beschreibung von unbestimmten Personen, neben dem eigenen selbst beschreibt und weder zum einleitenden Wort, noch zum folgenden Satz zugeordnet werden kann. Darauß schließe ich, dass es lediglich ein hässlicher Fetzen ist, welchen man gewaltsam und unpassend in einen Satz injiziert hat, ob es diesem nun gut tut oder nicht war ohne Belang. Fortgeführt wird es nun durch "durch die Felder gerannt", was man mit dem einleitenden Wort verknüpfen kann und somit hätten wir "Murmelnd durch die Felder gerannt", was irgendwie schon ziemlich blöd klingt. Allerdings ist es ein korrekter Satz, also geht das durch - weiter im Text: "die Welt deckt sich im Herbst" wird nun als weiterer Nebensatz eingepflegt, welcher beim durchstreifen eines Feldes einen Bezug auf die Jahreszeit nehmen kann und somit auch an und für sich in Ordnung ist. Jedoch wird der Satz nicht sinnvoll abgeschlossen, sondern um den nächsten hässlichen Fetzen ergänzt, welcher den Satz beim Leser ausklingen lassen soll: "mir gefällt der Ausdruck deiner Plagen im Gesicht". Wo kommt das nun auf einmal her? Es gibt weder vorher, noch nachher oder im Text einen Hinweis darauf, woher das Leid im Gesicht entspringen mag - es ist einfach wieder da, weil es gerade zu passen scheint oder weil der Text vermeintlich tiefgründig wirken soll. Zudem wäre diese Ergänzung in einem weiteren eigenständigen Satz weit besser aufgehoben, da man besser auf die Thematik und Herleitung eingehen könnte.

An dieser Stelle möchte ich meine Kritik vorerst beenden, da es in den anderen Werken um ähnliche Probleme geht. Die Sätze sind übertrieben stumpf und erzwungen - wohlmöglich sollen sie eine tiefgründigkeit erlangen, welche ihnen von Anfang an nie innegewohnt hat und mit dem aktuellen Schreibstil auch nicht innewohnen wird. Anstatt die Texte einfach nur herunterzuschreiben, sollte man sich zukünftig vielleicht weit mehr Gedanken dazu machen, worüber man schreiben will und wohin die Reise am Ende des Textes gehen soll. Was möchte man ausdrücken, wem möchte man es mitteilen und wie kann ich meine eigenen Gedanken zu Papier bringen, sodass sie von anderen Menschen ebenfalls verstanden werden.

Wort und Schrift existiert dafür, um eine Mitteilung und Dokumentation zu ermöglichen. Sei es nun die Mitteilung einer Nachricht, einer Moral oder sei es nur eine Art Dokumentation und Zeugnis des eigenen seins, so sollte man stets bedenken, was das geschriebene nun darstellen wird. Texte ohne Inhalt sind wie Worte ohne Sätze: Lediglich ein Rauschen im Sturm

Hochachtungsvoll
Kiri
Danke an Blackseraphim aus dem Wonderland Service für diesen absolut coolen Avatar und die Signatur!
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Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 5 Monate 4 Wochen her #807004

Sie lesen hier die Geschichten eines LSD Junkies. :3 <3
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Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 5 Monate 4 Wochen her #807030

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Erst einmal Danke für das Lob und die Kritik. :3

Es sind wirklich alte Texte die ich hier hochlade, aber da ich sie veröffendliche darf man sie gerne auch schlecht finden.

Weltende
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Schwanenverrat
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Letzte Änderung: 5 Monate 3 Wochen her von Timere.
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Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 5 Monate 2 Wochen her #807729

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Hier kommen zwei neue (eher alte) Text.

Voodoo
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Kinder Rhapsodie
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Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 5 Monate 1 Woche her #808234

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Der Vogelbesitzer
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Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 3 Monate 2 Wochen her #812741

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Ich bin neugierig auf deine Gedichte geworden durch deine Bilder, weil ich den Zeichenstil interessant fand. Rückwirkend betrachtet finde ich, dass sie sich ähnlich sind.
Du benutzt schöne Wörter und kannst gut Striche setzen, aber je mehr ich davon konsumiere, umso einheitlicher wird der Brei.

Die ganzen Texte könnten meiner Meinung nach alle zusammengefasst werden in: Lyrisches Ich, hochbegabt und talentiert, aber unfähig Gefühle zuzulassen -> artet in Extremen aus, bleibt unverstanden .. will unverstanden sein? Schließlich scheint es nur nach Bewunderung und Leistungsvergütung zu lechzen.

Berühre mich so wie ich es verdient habe.
Du liebst mich, sag ist das wahr?

Zünde mir eine Kerze an, knie dich nieder,
bin Rauch, in Kohenstoffdioxid nicht sichtbar.

Darf ich bitten, darf ich bitten, dich einzuladen,
mich zu verschlingen?

Setz mich vor ein Klavier, spiele die schönsten Lieder,
bin voller Dissonanz im inneren.

Du bist ein Geist, sie hören dich nicht,
nimm meine Hand, es geht zu Ende mit dir.

Was geschehen war bindet Tod mit ein,
Neid und Überheblichkeit waren in der Überzahl,

Wie du siehst, das Motiv zieht sich durch jeden Text. Dem Lyrischen Ich mangelt es an Konsistenz, im Charakter - nicht im Jammern
xKiri hat dazu ja schon Kritik geäußert. Ein bisschen Abwechslung in der Form und ein klares Ziel, wohin es gehen soll, könnten den Titeln
mehr Richtung geben und einheitliche Abgrenzungen schaffen.

Ich persönlich würde den direkten Jammeraspekt rausnehmen und den harten Kontrast (Leben - Zerstörung/Tod) auflockern. Sanfte Umschreibungen wählen, die dem ganzen eine düstere Mystik verleihen (siehe: Baudelaire),
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Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 3 Monate 1 Woche her #812991

Timere schrieb:
Erst einmal Danke für das Lob und die Kritik. :3

Es sind wirklich alte Texte die ich hier hochlade, aber da ich sie veröffendliche darf man sie gerne auch schlecht finden.

Weltende
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Schwanenverrat
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Hallo Timere,
ich finde es ja sehr schön das du so viel hochlädst aber könntest du dir bitte die Mühe machen, auch wenn deine Texte älter sein mögen (nur weil diese älter sind, sind sie nicht automatisch von jeder Korrektur frei xD), deine Werke auf Grammatik und Sinnhaftigkeit zu kontrollieren oder anderen Menschen zuerst zu geben...?!

Wie der User xKiri bereits ganz klar angesprochen hat: Bitte ladet nicht alle Werke völlig ungeachtet einer zweiten Meinung oder einer Korrektur oder einem Verständnis hoch...

Nun ein Gedicht von dir (Schwanenverrat) hat mich etwas verwirrt. Zu aller Erst möchte ich dir sagen, die Idee ist gut und hat Potential eine in sich kohärente und klare Geschichte zu werden. Zweitens möchte ich dich fragen ob du schon Einmal etwas von Metron gehört hast? Oder dir Gedanken darüber gemacht hast wie viele Silben je eine Zeile hat? Weil ich dein Gedicht jetzt 4 Mal gelesen habe, weiß ich das dem nicht so ist. Ein Gedicht muss sich nicht reimen. Ich dachte auch zuerst bei deinen dass es sich um solch eines handelt. Aber weder reimt es sich an manchen Stellen, noch hat es eine Metrik - allein der erste Block:

Zwei Schwäne, ◡ —◡ 3 Silben
sich den See teilen,◡ — — —◡ 5 Silben
Aristokratie....., —◡—◡— usw.

es ist keine Struktur da, es ist einfach zusammengehäuft und damit es so wirkt als wäre es gereimt hast du angefangen Phrasen mitten im Text anzufangen damit es Alt wirkt, statt es auszuschreiben... Mir ist klar das einige Gedichte so wirken mögen als handelt es sich um ein abgehacktes Deutsch. Nur war dem nicht so, es wirkt einfach durch die genaue Silbenzählung und der Metrik ungewohnt und abgehackt.(Obwohl es melodischer ist als die Umgangssprache und -schrift):

Homunculus.:
Den Matel her,
Und nun den Ritter umschlagen!
Der Lappen wird euch, wie bisher,
Den einen mit dem andern Tragen;
Ich leuchte vor.

Wagner ängstlich.:
und ich?

Homunculus.:
Eh nun.
Du bleibst zu Hause, Wichtigstes zu tun.
Entfalte du die alten Pergamente,
Nach Vorschrift eins ans andre.
Das Was bedenke, mehr bedenke Wie.
Indessen ich ein Stückchen Welt durchwandre.
Entdeck' ich wohl das Tüpfchen i.
Dann ist der große Zweck erreicht;
Solch einen Lohn verdient ein solches Streben:
Gold, Ehre, Ruhm, gesundes langes Leben,
Und Wissenschaft und Tugend - auch vielleicht.
Leb wohl!

Wagner betrübt.:
Leb wohl! Das drückt das Herz mir nieder.
Ich fürchte schon, ich seh' dich niemals wieder.

Mephistopheles.:
Nun zum Peneios frisch hinab!
Herr Vetter ist nicht zu verachten.
Ad spectatores. Am Ende hängen wir doch ab
Von Kreaturen, die wir machten.

hier ein Beispiel wie es nach der Metrik sein sollte. Es sind dennoch verständliche Sätze denen nichts fehlt.

naja. Vielleicht konnte dir das helfen.

Lg

Meotino.
Letzte Änderung: 3 Monate 1 Woche her von Meotino.

Vogelkäfigdesaster [Lyrik, Poesie,seltsame Texte] 3 Monate 1 Woche her #813338

Timere schrieb:
Der Vogelbesitzer
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Weißt du was die Wertigkeit deiner Texte ganz einfach erhöhen könnte? Richtige Grammatik, richtige Zeichensetzung, eine andere Struktur und ein besserer Aufbau.
Du willst dass deine Texte (gerne) gelesen werden, also sei bitte so nett und bringe deinen Lesern ebenfalls Respekt gegenüber und schreibe in korrektem Deutsch. Das ist nicht einmal viel verlangt, das sollte Standard sein, denn sonst wirkt es wie ein liebloses Gekritzel bei dem sich jemand absolut keine Mühe gegeben hat. Selbst wenn du dir Mühe gegeben hast, alleine im ersten Satz finden sich mehrere Fehler. Die stören unter anderem den Lesefluss und zumindest bei mir sorgt es dafür dass ich den Text einfach nicht ernst nehmen kann.
Eines Tages ein Fehler im System eine Lügen völlig vom falschem Sinn gespielt.
Ich weiß vermutlich was du sagen willst, aber dieser kurze Satz ist ein einziges Tohuwabohu. Was soll das? Soll das den Anschein von Komplexität erzeugen?

Was mir insgesamt noch auffällt, und was hier zum Teil schon angemerkt wurde. Du verwendest teilweise etwas ungewöhnliche oder "schwere" Wörter,aber teilweise, wie im Vogelkäfig, dann nur einfachstes Vokabular.
Würge doppelmoralische Metaphern heraus,
Was ist denn eine doppelmoralische Metapher?
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